Stand der Technik
[0001] Es sind bereits Elektronikmodule, insbesondere für Handwerkzeugmaschinen, mit zumindest
einer Elektronikeinheit, mit zumindest einer Kontaktierungseinheit, die zu einer Kontaktierung
einer elektrischen Energiequelle vorgesehen ist, und mit zumindest einer Deckeleinheit,
bekannt. Einige Beispiele sind aus der
US2016311094A1,
WO2013014914A2,
DE102014225332A1 oder
US2014259599A1 bekannt.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einem Elektronikmodul, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine,
wie in Anspruch 1 beschrieben, mit zumindest einer Elektronikeinheit, mit zumindest
einer Kontaktierungseinheit, die zu einer Kontaktierung einer elektrischen Energiequelle
und/oder zu einer Übertragung von elektronischen Daten vorgesehen ist, und mit zumindest
einer Deckeleinheit.
[0003] Es wird vorgeschlagen, dass die Kontaktierungseinheit an einer der Deckeleinheit
abgewandten Seite der Elektronikeinheit angeordnet ist. Hierdurch kann vorteilhaft
ein flexibel einsetzbares Elektronikmodul bereitgestellt werden, das mittels der Kontaktierungseinheit
mit einer Vielzahl an Geräten verbindbar ist. Es kann vorteilhaft ein austauschbares
Elektronikmodul bereitgestellt werden.
[0004] Unter "vorgesehen" soll insbesondere ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden.
Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere
verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs-
und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0005] Vorzugsweise weist das Elektronikmodul, insbesondere die Elektronikeinheit, zumindest
einen Transistor, besonders bevorzugt zumindest einen Mikroprozessor auf. Besonders
bevorzugt weist das Elektronikmodul, insbesondere die Elektronikeinheit, zumindest
eine Recheneinheit auf. Unter einer "Recheneinheit" soll insbesondere eine Einheit
mit einem Informationseingang, einer Informationsverarbeitung und einer Informationsausgabe
verstanden werden. Vorteilhaft weist die Recheneinheit zumindest einen Prozessor,
einen Speicher, Ein- und Ausgabemittel, weitere elektrische Bauteile, ein Betriebsprogramm,
Regelroutinen, Steuerroutinen und/oder Berechnungsroutinen auf. Vorzugsweise sind
die Bauteile der Recheneinheit auf einer gemeinsamen Platine, insbesondere der Elektronikeinheit,
angeordnet und/oder vorteilhaft in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet. Vorzugsweise
weist das Elektronikmodul zumindest eine Sensoreinheit zu einer Erfassung einer bedienerspezifischen
und/oder einer handwerkzeugmaschinenspezifischen Kenngröße auf. Die handwerkzeugmaschinenspezifische
Kenngröße kann beispielsweise ein Nutzungszeitpunkt, eine Nutzungsdauer, eine Nutzungsanzahl,
ein Nutzungsstandort, eine Nutzungsintensität, insbesondere eine Nutzungsbelastung,
vorzugsweise ein Nutzungsverschleiß, ein Nutzungszustand, eine Stromkenngröße, eine
Spannungskenngröße, eine Drehzahl, eine Beschleunigung, insbesondere eine Vibration,
eine Leistung, eine Orientierung, eine Einschaltanzahl, eine Ausschaltanzahl, eine
gegenstandsinterne Laufzeit, eine Abnutzung von Bauteilen und/oder dergleichen, sowie
insbesondere ein Auslösen einer Sicherheitsfunktion, wie beispielsweise einer Kickback-Schutzfunktion,
eine Sachnummer, eine Seriennummer, eine Maschinen-ID, Logistikdaten o. dgl. der Handwerkzeugmaschine
sein. Die bedienerspezifische Kenngröße kann beispielsweise als Bedienerandrückkraft,
als Bedienervorschubkraft, als Bedienerausbildungsstatus, als Bedienerhaltekraft,
als bedienerspezifische Belastungsart, als Bedieneranwendungsfall, als Bedieneranpressdruck,
als Bedienernutzungsgrad, wie beispielsweise eine häufige Nutzung oder eine seltene
Nutzung beschreibende Kenngröße, als Bedienernutzungsdauer, als Bedienerbelastung,
wie beispielsweise eine Geräuschbelastung und/oder eine Schwingungsbelastung, als
Bedienerzugangsberechtigung zu einem Ort, als Vitalkennwerte eines Bedieners und/oder
als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende bedienerspezifische Kenngröße
ausgebildet sein. Unter einer "Sensoreinheit" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Kenngröße
und/oder eine physikalische Eigenschaft aufzunehmen, wobei die Aufnahme aktiv, wie
insbesondere durch Erzeugen und Aussenden eines elektrischen Messsignals, und/oder
passiv, wie insbesondere durch eine Erfassung von Eigenschaftsänderungen eines Sensorbauteils,
stattfinden kann.
[0006] Vorzugsweise weist das Elektronikmodul, insbesondere die Elektronikeinheit, zumindest
eine Ausgabeeinheit zu einer Ausgabe zumindest einer optischen, akustischen und/oder
haptischen Information auf. Bevorzugt weist die Ausgabeeinheit zumindest eine Leuchtdiode,
ein Anzeigefeld, ein Display, einen Summer, einen Lautsprecher, ein Vibrationselement
und/oder ein weiteres, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Ausgabeelement auf.
[0007] Vorzugsweise weist das Elektronikmodul, insbesondere die Elektronikeinheit, zumindest
eine Eingabeeinheit auf, die insbesondere einen Schalter, einen Knopf, eine berührungs-
und/oder näherungssensitive Fläche, ein Mikrofon oder ein weiteres, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinendes Bedienelement umfasst.
[0008] Vorzugsweise weist das Elektronikmodul, insbesondere die Elektronikeinheit, zumindest
eine Kommunikationseinheit, insbesondere eine NFC-Kommunikationseinheit, zu einer
kabelgebundenen und/oder drahtlosen Datenübertragung, insbesondere mit einer Handwerkzeugmaschine,
auf. Vorzugsweise ist die Kommunikationseinheit als Sende- und/oder Empfangseinheit
zu einer Übertragung von elektronischen Daten ausgebildet. Das Elektronikmodul weist
bevorzugt zumindest zwei Sende- und/oder Empfangseinheiten oder Informationseinheiten
auf, insbesondere zumindest eine NFC-Sende- und/oder Empfangseinheit und eine Bluetooth-
Sende- und/oder Empfangseinheit. Alternativ oder zusätzlich umfasst das Elektronikmodul
zumindest eine oder mehrere Informationseinheit/en, wie beispielsweise einen QR-Code,
einen Datamatrixcode o. dgl. Vorzugsweise ist zumindest eine der zumindest zwei Sende-
und/oder Empfangseinheiten, insbesondere eine NFC-Sende- und/oder Empfangseinheit,
zu einem schnellen Verbindungsaufbau zwischen dem Elektronikmodul und einer externen
Einheit, insbesondere der Handwerkzeugmaschine, vorgesehen. Bevorzugt ist zumindest
eine der zumindest zwei Sende- und/oder Empfangseinheiten, insbesondere eine Bluetooth
-Sende- und/oder Empfangseinheit, zu einer Datenübertragung, insbesondere zu einer
Übertragung einer Vielzahl an Daten in einer kurzen Zeitspanne, zwischen dem Elektronikmodul
und einer externen Einheit, insbesondere der Handwerkzeugmaschine, vorgesehen. Vorzugsweise
umfasst das Elektronikmodul zumindest eine Schnittstelle, insbesondere eine drahtlose
Schnittstelle, zu einem Datenaustausch mit zumindest einer externen Einheit, insbesondere
der Handwerkzeugmaschine, einem Gateway, einem Smartphone, einem Datenverarbeitungsvorrichtung
o. dgl. Vorzugsweise ist eine Antenne der Kommunikationseinheit derart am Elektronikmodul
angeordnet, dass eine Hauptabstrahlungsrichtung der Antenne in Richtung der Deckeleinheit
erfolgen kann.
[0009] Ferner weist das Elektronikmodul nach Anspruch 1 eine Energieumwandlungseinheit (Energy-Harvesting-Einheit)
auf, die dazu vorgesehen ist, mechanische Energie und/oder thermische Energie in elektrische
Energie umzuwandeln. Beispielsweise ist es denkbar, dass die Energieumwandlungseinheit
dazu vorgesehen ist, elektrische Energie aus einer Umgebungstemperatur, aus Vibrationen,
aus Luftströmungen o. dgl. umzuwandeln. Unter einer "Handwerkzeugmaschine" soll insbesondere
eine werkstückbearbeitende Maschine, vorteilhaft jedoch eine Bohrmaschine, ein Bohr-
und/oder Schlaghammer, eine Säge, ein Hobel, ein Schrauber, eine Fräse, ein Trennschleifer,
ein Winkelschleifer, ein Schneidwerkzeug, ein Fliesenschneider, ein Gartengerät und/oder
ein Multifunktionswerkzeug verstanden werden, die von einem Bediener transportmaschinenlos
transportiert werden kann. Vorzugsweise ist das Elektronikmodul mechanisch und/oder
elektrisch mit der Handwerkzeugmaschine verbindbar, insbesondere ist das Elektronikmodul
an der Handwerkzeugmaschine mittels eines, bevorzugt lösbaren, Haltemechanismus anordenbar.
Handwerkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg,
bevorzugt kleiner ist als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 kg. Ferner
ist denkbar, dass die Kommunikationseinheit zu einem Datenaustausch mit einem externen
Gerät wie beispielsweise einem Smartphone, einem Tablet, einem PC und/oder Ähnlichem
vorgesehen ist, insbesondere zu einer Steuerung des Elektronikmoduls, zu einem Firmware-Upgrade,
zu einem Auslesen des Elektronikmoduls oder zu einer weiteren, einem Fachmann als
sinnvoll erscheinenden Funktion. Vorzugsweise weist ein das Elektronikmodul umfassendes
System zumindest ein Abschirmelement, insbesondere eine Kunststoffplatte oder ein
Distanzelement, auf, das dazu vorgesehen ist, eine Entkopplung und/oder eine Abschirmung
des Elektronikmoduls vor thermischen und/oder mechanischen Einflüssen zu realisieren.
Ferner ist denkbar, dass das Elektronikmodul zu einer Erhöhung und/oder zu einer Dämpfung
einer abgestrahlten Sendeleistung der Kommunikationseinheit zumindest ein Reflexionselement,
insbesondere eine Kunststoffplatte, aufweist, das dazu vorgesehen ist, eine auf das
Reflexionselement einfallende elektromagnetische Strahlung zu reflektieren, zu bündeln
und/oder eine bevorzugte Ausbreitung einer ausgesandten Strahlung zu ermöglichen.
Das Reflexionselement und/oder das Abschirmelement weisen/weist vorzugsweise eine
maximale Stärke auf, die insbesondere kleiner ist als 15 mm, bevorzugt kleiner ist
als 10 mm und besonderes bevorzugt kleiner ist als 5 mm. Vorteilhafterweise weisen/weist
das Reflexionselement und/oder das Abschirmelement eine maximale Stärke auf, die insbesondere
einem Wert aus einem Wertebereich von 1 mm bis 10 mm, bevorzugt einem Wert aus einem
Wertebereich von 1 mm bis 6 mm und besonders bevorzugt einem Wert aus einem Wertebereich
von 2 mm bis 3 mm entspricht. Vorzugsweise sind/ist das Reflexionselement und/oder
das Abschirmelement zwischen einer Außenfläche des Gehäuses, insbesondere einer Außenfläche
des Bodens, des Elektronikmoduls und zumindest einem Antennenelement der Kommunikationseinheit
des Elektronikmoduls angeordnet.
[0010] Weiterhin ist denkbar, dass das Elektronikmodul, insbesondere die Elektronikeinheit,
dazu vorgesehen ist, eine Betriebszeit einer verbundenen Handwerkzeugmaschine zu erfassen.
Die Betriebszeit ist insbesondere zu einer Abrechnung nach einem Pay-Per-Use-Modell
aus dem Elektronikmodul auslesbar. Ferner ist denkbar, dass das Elektronikmodul als
elektronischer Schlüssel einsetzbar ist, der zu einem Betrieb der Handwerkzeugmaschine
erforderlich ist. Beispielsweise ist die Handwerkzeugmaschine erst nach Verbindung
des korrekten Elektronikmoduls verwendbar, z. B., wenn nach Verbindung des korrekten
Elektronikmoduls eine Einschaltsperre der Handwerkzeugmaschine aufgehoben wird. Ferner
ist denkbar, dass das Elektronikmodul weitere Parameter und Betriebsdaten einer verbundenen
Handwerkzeugmaschine erfasst, wie beispielsweise Motortemperaturen, Gesamtbetriebsstunden,
verwendete Werkzeuge, Lage, Ausrichtung und/oder Ort der Handwerkzeugmaschine, Beschleunigung
und/oder Erschütterung der Handwerkzeugmaschine sowie weitere, einem Fachmann als
sinnvoll erscheinende Kenngrößen der Handwerkzeugmaschine.
[0011] Des Weiteren ist denkbar, dass in dem Elektronikmodul, insbesondere der Elektronikeinheit,
einsatzspezifische und/oder handwerkzeugmaschinenspezifische Informationen hinterlegt
sind. Basierend auf den einsatzspezifischen und/oder handwerkzeugmaschinenspezifischen
Informationen kann das Elektronikmodul in Abhängigkeit von einer Verwendung der Handwerkzeugmaschine
Anweisungen und/oder Hinweise an einen Benutzer ausgeben. Beispielsweise ist denkbar,
dass ein Benutzer eine auszuführende Tätigkeit mittels einer Eingabeeinheit oder mittels
Datenübertragung an eine Kommunikationseinheit an das Elektronikmodul übermittelt
und das Elektronikmodul daraufhin ein für die auszuführende Tätigkeit geeignetes Werkzeug,
insbesondere eine Handwerkzeugmaschine, vorschlägt. Weiterhin ist denkbar, dass das
Elektronikmodul unabhängig von einer Kommunikation mit der Handwerkzeugmaschine und/oder
einer externen Einheit Daten erfassen, verarbeiten und/oder speichern kann, die beispielsweise
nach einem elektronikmoduleigenen Erfassen, Verarbeiten und/oder Speichern auslesbar
sind, insbesondere mittels einer kabelgebundenen und/oder einer kabellosen Datenverbindung
mit einem Gateway, einer Auslesevorrichtung o. dgl.
[0012] Unter einer "Kontaktierungseinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die zumindest eine Schnittstelle, insbesondere ein Kontaktierungselement, zu einer
elektrischen Kontaktierung des Elektronikmoduls und/oder zu einer Datenübertragung
und/oder zu einer Übertragung von elektrischer Energie zu einem Betrieb zumindest
der Elektronikeinheit bereitstellt. Es ist denkbar, dass die Kontaktierungseinheit
kabelgebunden und/oder drahtlos ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Kontaktierungseinheit
zumindest teilweise als NFC-Einheit ausgebildet, die zu einer, insbesondere drahtlosen,
Übertragung von elektrischer Energie zu einem Betrieb zumindest der Elektronikeinheit
vorgesehen ist. Weiterhin ist denkbar, dass die Kontaktierungseinheit zumindest teilweise
als Einheit mit einer Kommunikationseinheit des Elektronikmoduls ausgebildet ist.
Vorzugsweise ist zumindest ein Kontaktierungselement als eine Kontaktlasche, eine
Kontaktfeder, ein Kontaktclip oder ein weiteres, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes
Kontaktierungselement ausgebildet.
[0013] Unter einer "Deckeleinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die
zumindest eine Seite der Elektronikeinheit und/oder der Kontaktierungseinheit bedeckend
vor einer Berührung schützt und/oder die zumindest eine Öffnung, insbesondere zumindest
eine Gehäuseöffnung eines Gehäuses, insbesondere einer Basiseinheit, des Elektronikmoduls
oder eines Gehäuses der Handwerkzeugmaschine, verschließt. Vorzugsweise weist die
Deckeleinheit bezogen auf ein die Deckeleinheit zumindest teilweise aufnehmendes Gehäuse,
eine geringe statische Wirkung auf, da insbesondere das die Deckeleinheit zumindest
teilweise aufnehmende Gehäuse weitestgehend eine Statikfunktion erfüllt und/oder zu
einer Abstützung von auf die Deckeleinheit einwirkenden Kräften vorgesehen ist. Vorzugsweise
weist die Deckeleinheit an einer der Elektronikeinheit abgewandten Seite eine geschlossene
Oberfläche auf, welche sich insbesondere über die Elektronikeinheit und/oder die Kontaktierungseinheit
erstreckt. Vorzugsweise sind die Eingabeeinheit und/oder die Ausgabeeinheit zumindest
teilweise an der Deckeleinheit, insbesondere an einer der Elektronikeinheit abgewandten
Seite der Deckeleinheit, angeordnet. Mittels einer Ausrichtung und/oder Anordnung
der Elektronikeinheit an der Deckeleinheit kann vorteilhaft eine kurze Verbindungsstrecke
zu einer Verkabelung der Eingabeeinheit und/oder der Ausgabeeinheit erreicht werden.
Beispielsweise kann auch vorteilhaft eine/ein direkt an einer als Leiterplatte ausgebildete
Elektronikeinheit angeordnete LED oder angeordnetes Display konstruktiv einfach nach
außen geführt werden, insbesondere auf eine der Elektronikeinheit abgewandte Seite
der Deckeleinheit.
[0014] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Deckeleinheit zu einer Halterung der Elektronikeinheit
vorgesehen ist. Hierdurch kann vorteilhaft ein geringes Beschädigungsrisiko der Elektronikeinheit
durch ein geringes Spiel der Elektronikeinheit erreicht werden. Es kann vorteilhaft
ein austauschbares Elektronikmodul bereitgestellt werden. Es ist denkbar, dass die
Deckeleinheit zumindest ein Halteelement, wie beispielsweise eine Haltenut, eine Haltenase,
einen Haltezapfen, einen Haken oder ein weiteres, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes
Halteelement, zu einer formschlüssigen Fixierung der Elektronikeinheit aufweist. Weiterhin
ist denkbar, dass die Deckeleinheit zumindest ein, insbesondere weiteres, Halteelement,
wie beispielsweise eine Reibfläche, eine Gummierung, eine Riffelung oder ein weiteres,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Halteelement, zu einer kraftschlüssigen
Fixierung der Elektronikeinheit aufweist. Vorzugsweise ist die Elektronikeinheit von
der Deckeleinheit werkzeuglos zerstörungsfrei lösbar, insbesondere zu einem zumindest
teilweisen Austausch der Elektronikeinheit. Es ist denkbar, dass die Deckeleinheit
eine durch einen Benutzer betätigbare Halteeinheit, wie beispielsweise eine Rasteinheit,
zu einer lösbaren Halterung der Elektronikeinheit aufweist. Unter einer "Rasteinhei"
soll dabei insbesondere eine Einheit mit wenigstens einem Rastelement verstanden werden,
das bei einem Befestigungsvorgang elastisch ausgelenkt wird, um anschlie-ßend aufgrund
einer inneren Spannkraft hinter einem korrespondierenden Rastelement einzurasten.
Alternativ ist denkbar, dass die Elektronikeinheit zumindest im Wesentlichen unlösbar
mit der Deckeleinheit verbunden ist. Unter einer "zumindest im Wesentlichen unlösbaren
Verbindung" soll hier insbesondere eine Verbindung von zumindest zwei Elementen verstanden
werden, die lediglich unter Zuhilfenahme von Trennwerkzeugen, wie beispielsweise einer
Säge, insbesondere einer mechanischen Säge, usw., und/oder chemischen Trennmitteln,
wie beispielsweise Lösungsmitteln usw., voneinander trennbar sind. Es ist denkbar,
dass die Elektronikeinheit mit der Deckeleinheit mittels einer Klebeverbindung, einer
Vernietung, einer Verschweißung, einer Verstemmung oder einer weiteren, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinenden stoffschlüssigen Verbindung verbunden ist.
[0015] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Elektronikmodul zumindest eine an einer der Deckeleinheit
abgewandten Seite der Elektronikeinheit angeordnete Basiseinheit aufweist, die dazu
vorgesehen ist, die Deckeleinheit, die Elektronikeinheit und/oder die Kontaktierungseinheit
zu verbinden, insbesondere aufzunehmen. Hierdurch kann vorteilhaft ein sehr geringes
Beschädigungsrisiko der Elektronikeinheit und/oder der Kontaktierungseinheit erreicht
werden. Es kann vorteilhaft ein flexibel einsetzbares Elektronikmodul bereitgestellt
werden, das insbesondere mit einer Vielzahl an Geräten verbindbar ist. Es kann vorteilhaft
ein austauschbares Elektronikmodul bereitgestellt werden. Es ist denkbar, dass die
Basiseinheit als Verbindungsbereich, insbesondere als Aufnahmebereich, einer Handwerkzeugmaschine
oder als separate Einheit mit zumindest einem Verbindungsbereich, insbesondere einem
Aufnahmebereich, für die Deckeleinheit, die Elektronikeinheit und/oder die Kontaktierungseinheit
ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Basiseinheit zu einer lösbaren Verbindung mit
der Deckeleinheit, der Elektronikeinheit und/oder der Kontaktierungseinheit vorgesehen.
Bevorzugt weist die Deckeleinheit zumindest ein Befestigungselement auf, das dazu
vorgesehen ist, zumindest die Deckeleinheit formschlüssig und/oder kraftschlüssig
an der Basiseinheit lösbar zu fixieren. Bevorzugt ist die Kontaktierungseinheit der
Elektronikeinheit zu einer Kontaktierung einer Elektronikeinheit der Basiseinheit
vorgesehen, insbesondere zu einer Datenübertragung und/oder zu einer Übertragung von
elektrischer Energie zu einem Betrieb zumindest der Elektronikeinheit. Bevorzugt weist
die Basiseinheit zumindest eine Grundplatte auf. Es ist denkbar, dass die Grundplatte
zu einer Anordnung der Basiseinheit an unterschiedlichen Oberflächen auswechselbar
und/oder anpassbar ausgebildet ist. Vorzugsweise weist die Basiseinheit zumindest
eine Seitenwand auf. Die Seitenwand ist bevorzugt dazu vorgesehen, zumindest die Deckeleinheit
entlang einer Umfangsrichtung zu umschließen, insbesondere die Deckeleinheit formschlüssig
zu fixieren. Alternativ ist denkbar, dass die Deckeleinheit dazu vorgesehen ist, die
Seitenwand zu umgreifen, insbesondere, wenn Fixierungselemente an einer Außenseite
der Seitenwand angeordnet sind. Bei einer Ausgestaltung des Elektronikmoduls mit einer
die Deckeleinheit zumindest teilweise aufnehmenden Basiseinheit, umfasst das Elektronikmodul
vorzugsweise eine in der Basiseinheit angeordnete Kommunikationseinheit, insbesondere
eine Sende- und/oder Empfangseinheit, zumindest zu einer Übertragung von elektrischer
Energie und/oder von elektronischen Daten. Die in der Basiseinheit angeordnete Kommunikationseinheit
ist vorzugsweise als NFC-Kommunikationseinheit ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar,
dass die NFC-Kommunikationseinheit eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausgestaltung aufweist. Die Kommunikationseinheit weist insbesondere zumindest ein
Antennenelement zu einer Übertragung von elektrischer Energie und/oder von elektronischen
Daten auf, wie beispielsweise eine Drahtantenne, eine gewickelte Drahtantenne o. dgl.
Das zumindest eine Antennenelement der Kommunikationseinheit ist vorzugsweise an einem
Boden der Basiseinheit angeordnet, insbesondere in den Boden integriert, wie beispielsweise
von einem Werkstoff der Basiseinheit umspritzt o. dgl. Es ist jedoch auch denkbar,
dass das Antennenelement am Boden fixiert ist, insbesondere mittels einer lösbaren
Verbindung o. dgl. Bevorzugt weist die Kontaktierungseinheit zumindest eine Kontaktierungsschnittstelle
auf, die dazu vorgesehen ist, eine Verbindung zwischen der an der Deckeleinheit angeordneten
Elektronikeinheit und der am Boden angeordneten Kommunikationseinheit, insbesondere
dem Antennenelement zu erzeugen, insbesondere in einem an der Basiseinheit angeordneten
Zustand der Deckeleinheit. Die Basiseinheit bildet bevorzugt ein Gehäuse des Elektronikmoduls.
Vorzugsweise ist die Kontaktierungsschnittstelle als mechanische Kontaktierungsschnittstelle
ausgebildet, wie beispielsweise als Steckkontaktschnittstelle, als Kontaktlasche o.
dgl. Ferner ist es denkbar, dass die Kommunikationseinheit alternativ oder zusätzlich
zumindest ein Antennenelement aufweist, das in die Elektronikeinheit integriert ist,
wie beispielsweise bei einer Ausgestaltung des zumindest einen Antennenelements als
Leiterplattenantenne (PCB-Antenne) o. dgl. Denkbar ist auch, dass mittels des zumindest
einen Antennenelements eine Energiespeichereinheit des Elektronikmoduls und/oder die
Elektronikeinheit mit elektrischer Energie versorgbar ist, wie beispielsweise mittels
Induktion o. dgl.
[0016] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Elektronikmodul zumindest einen Energiespeicheraufnahmebereich
aufweist, wobei der Energiespeicheraufnahmebereich an einer der Deckeleinheit abgewandten
Seite der Elektronikeinheit, insbesondere an der Kontaktierungseinheit anliegend,
angeordnet ist. Es kann vorteilhaft ein flexibel einsetzbares Elektronikmodul bereitgestellt
werden, das insbesondere mit einer Vielzahl an Geräten verbindbar ist. Es kann vorteilhaft
ein austauschbares Elektronikmodul bereitgestellt werden. Vorzugsweise ist der Energiespeichaufnahmebereich
dazu vorgesehen, zumindest einen Energiespeicher, insbesondere eine Batterie, einen
Akkumulator, eine Pouch-Zelle, einen Kondensator, einen Superkondensator oder einen
weiteren, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Energiespeicher, zu einer Energieversorgung
zumindest der Elektronikeinheit aufzunehmen. Umfasst das Elektronikmodul eine Basiseinheit,
mit der die Deckeleinheit verbunden ist, so ist der Energiespeicheraufnahmebereich
vorzugsweise zwischen der Deckeleinheit und der Basiseinheit angeordnet. Bevorzugt
umschließen die Deckeleinheit und die Basiseinheit den Energiespeicheraufnahmebereich
zumindest teilweise, insbesondere vollständig. Es ist denkbar, dass an dem Energiespeicheraufnahmebereich
zumindest ein Energiespeicherfixierungselement des Elektronikmoduls wie beispielsweise
ein Batterieclip, eine Klemmhalterung oder ein weiteres, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinendes Energiespeicherfixierungselement angeordnet ist. Vorzugsweise weist
das Elektronikmodul einen Schichtaufbau auf. In zumindest einer Richtung von der Deckeleinheit
zu der Kontaktierungseinheit gesehen, ist die Elektronikeinheit bevorzugt hinter der
Deckeleinheit angeordnet. In zumindest einer Richtung von der Deckeleinheit zu der
Kontaktierungseinheit gesehen, ist bevorzugt die Kontaktierungseinheit hinter der
Elektronikeinheit angeordnet. In zumindest einer Richtung von der Deckeleinheit zu
der Kontaktierungseinheit gesehen, ist der Energiespeicheraufnahmebereich bevorzugt
hinter der Kontaktierungseinheit angeordnet. In zumindest einer Richtung von der Deckeleinheit
zu der Kontaktierungseinheit gesehen, ist die Basiseinheit bevorzugt zumindest teilweise
hinter dem Energiespeicheraufnahmebereich angeordnet, insbesondere ist eine Grundplatte
der Basiseinheit bevorzugt hinter dem Energiespeicheraufnahmebereich angeordnet.
[0017] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Elektronikmodul zumindest eine Dichtungseinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, die Elektronikeinheit und/oder die Kontaktierungseinheit
gasdicht, staubdicht und/oder flüssigkeitsdicht abzudichten. Hierdurch kann vorteilhaft
ein geringes Beschädigungsrisiko der Elektronikeinheit aufgrund von eindringenden
Partikeln erreicht werden. Vorzugsweise ist die Dichtungseinheit zumindest teilweise
an der Deckeleinheit angeordnet. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die
Dichtungseinheit zumindest teilweise an der Elektronikeinheit, der Kontaktierungseinheit
oder einer Basiseinheit des Elektronikmoduls angeordnet ist. Es ist denkbar, dass
die Dichtungseinheit zumindest ein Dichtungselement wie beispielsweise einen O-Ring,
eine Dichtlippe oder ein weiteres, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Dichtelement
aufweist. Weiterhin ist denkbar, dass die Dichtungseinheit die Elektronikeinheit und/oder
die Kontaktierungseinheit vollständig gasdicht, staubdicht und/oder flüssigkeitsdicht
umschließt, insbesondere bei einer vergossenen Elektronikeinheit und/oder Kontaktierungseinheit.
[0018] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Elektronikmodul einen Massenschwerpunkt aufweist,
wobei der Massenschwerpunkt an einer der Deckeleinheit abgewandten Seite der Elektronikeinheit
angeordnet ist. Hierdurch kann vorteilhaft ein geringes Beschädigungsrisiko der Elektronikeinheit
infolge einer Erschütterung des Elektronikmoduls erreicht werden. Es kann vorteilhaft
ein flexibel einsetzbares Elektronikmodul bereitgestellt werden, das insbesondere
mit einer Vielzahl an Geräten verbindbar ist. Es kann vorteilhaft ein austauschbares
Elektronikmodul bereitgestellt werden. Unter einem "Massenschwerpunkt" eines Objekts,
insbesondere des Elektronikmoduls, soll insbesondere das mit der Masse gewichtete
Mittel der Positionen der Massepunkte des Objekts, insbesondere des Elektronikmoduls,
verstanden werden. Vorzugsweise weist der Massenschwerpunkt einen räumlichen Abstand
von der Deckeleinheit von mindestens 1 mm, bevorzugt von mindestens 5 mm, besonders
bevorzugt von mindestens 10 mm auf. Es ist denkbar, dass der Massenschwerpunkt auf
einer Symmetrieachse, insbesondere auf einem Schnittpunkt mehrerer Symmetrieachsen,
des Elektronikmoduls angeordnet ist.
[0019] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Elektronikmodul zumindest eine an einer
der Deckeleinheit abgewandten Seite der Elektronikeinheit angeordnete Dämpfungseinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, eine mechanische Schwingungsenergie aufzunehmen
und/oder in Wärme umzuwandeln und/oder zu einem Betrieb der Elektronikeinheit zu nutzen.
Hierdurch kann vorteilhaft ein geringes Beschädigungsrisiko der Elektronikeinheit
aufgrund von Vibrationen erreicht werden. Es kann vorteilhaft ein flexibel einsetzbares
Elektronikmodul bereitgestellt werden, das insbesondere mit einer Vielzahl an Geräten
verbindbar ist. Es kann vorteilhaft ein austauschbares Elektronikmodul bereitgestellt
werden. Vorzugsweise ist die Dämpfungseinheit dazu vorgesehen, eine mechanische Schwingungsenergie
eines Energiespeichers, der Kontaktierungseinheit, der Elektronikeinheit, der Deckeleinheit
und/oder einer Basiseinheit aufzunehmen und/oder in Wärme umzuwandeln. Vorzugsweise
ist die Dämpfungseinheit zumindest teilweise an einem Energiespeicheraufnahmebereich
oder einer Basiseinheit des Elektronikmoduls angeordnet. Alternativ oder zusätzlich
ist denkbar, dass die Dämpfungseinheit zumindest teilweise an der Elektronikeinheit,
der Deckeleinheit und/oder der Kontaktierungseinheit angeordnet ist. Es ist denkbar,
dass die Dämpfungseinheit zumindest ein Dämpfungselement wie beispielsweise eine Feder,
ein Gummipolster, ein Schaumstoffelement, ein Gelpolster oder ein weiteres, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinendes Dämpfungselement aufweist. Weiterhin ist denkbar,
dass die Kontaktierungseinheit und die Dämpfungseinheit zumindest teilweise als Einheit
ausgebildet sind, insbesondere wenn die Kontaktierungseinheit zumindest ein federndes
Kontaktelement aufweist. Es ist denkbar, dass die Dämpfungseinheit zumindest teilweise
als Energy-Harvesting-Einheit ausgebildet ist, die dazu vorgesehen ist, eine mechanische
Schwingungsenergie zu einem Betrieb der Elektronikeinheit zu nutzen, insbesondere
in elektrische Energie zu einem Betrieb der Elektronikeinheit umzuwandeln.
[0020] Es ist denkbar, dass das Elektronikmodul in einer alternativen Ausgestaltung unabhängig
von der Deckeleinheit ausgebildet ist. Wie in Anspruch 7 dargestellt, umfasst das
Elektronikmodul in der alternativen Ausgestaltung zumindest die Elektronikeinheit,
zumindest die Kontaktierungseinheit, die zu einer Kontaktierung einer elektrischen
Energiequelle vorgesehen ist, und zumindest eine Aufnahmeöffnung, über die ein Funktionsbauteil
zwischen zwei Bauteilen des Elektronikmoduls einführbar ist. Hierdurch kann vorteilhaft
ein geringes Beschädigungsrisiko der Elektronikeinheit bei einem Einbau und/oder Ausbau
eines Funktionsbauteils erreicht werden. Es kann vorteilhaft ein flexibel einsetzbares
Elektronikmodul bereitgestellt werden, das insbesondere mit einer Vielzahl an Geräten
verbindbar ist. Es kann vorteilhaft ein austauschbares Elektronikmodul bereitgestellt
werden. Vorzugsweise ist die Aufnahmeöffnung an der Deckeleinheit angeordnet. Alternativ
oder zusätzlich ist denkbar, dass eine, insbesondere weitere, Aufnahmeöffnung an einer
Basiseinheit des Elektronikmoduls angeordnet ist. Es ist denkbar, dass die Aufnahmeöffnung
und eine, insbesondere weitere, Aufnahmeöffnung einer Basiseinheit des Elektronikmoduls
derart an dem Elektronikmodul angeordnet sind, dass durch die Aufnahmeöffnung und
die, insbesondere weitere, Aufnahmeöffnung der Basiseinheit des Elektronikmoduls ein
Funktionsbauteil zwischen zwei Bauteilen des Elektronikmoduls einführbar ist. Unter
einem "Funktionsbauteil" soll insbesondere ein elektronisches Bauteil oder eine elektronische
Baugruppe, wie beispielsweise eine Sensoreinheit oder ein Speichermodul, verstanden
werden, durch die eine Funktionalität des Elektronikmoduls vorteilhaft beeinflusst,
insbesondere erweitert, werden kann. Es ist denkbar, dass das Funktionsbauteil durch
die Aufnahmeöffnung und/oder eine, insbesondere weitere, Aufnahmeöffnung einer Basiseinheit
des Elektronikmoduls entnehmbar ist. Wie weiterhin in Anspruch 7 dargestellt, umfasst
die Elektronikeinheit zumindest eine Verbindungsschnittstelle zu einer elektrischen
Verbindung des Funktionsbauteils mit der Elektronikeinheit, insbesondere in einem
der Aufnahmeöffnung gegenüberliegenden Bereich der Elektronikeinheit, aufweist.
[0021] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Aufnahmeöffnung als Aufnahmeschlitz ausgebildet
ist. Hierdurch kann vorteilhaft ein geringes Beschädigungsrisiko der Elektronikeinheit
infolge einer Berührung der Elektronikeinheit erreicht werden. Es kann vorteilhaft
ein flexibel einsetzbares Elektronikmodul bereitgestellt werden, das insbesondere
mit einer Vielzahl an Geräten verbindbar ist. Es kann vorteilhaft ein austauschbares
Elektronikmodul bereitgestellt werden. Unter einem "Aufnahmeschlitz" soll insbesondere
eine Aufnahmeöffnung verstanden werden, die eine räumliche Haupterstreckung aufweist,
die um zumindest 100 %, vorzugsweise um zumindest 200 % und besonders bevorzugt um
zumindest 500 % größer ist als eine räumliche Breite der Aufnahmeöffnung. Vorzugsweise
weist der Aufnahmeschlitz entlang der räumlichen Haupterstreckungsrichtung einen zumindest
im Wesentlichen geraden Verlauf auf. Unter "zumindest im Wesentlichen" soll insbesondere
verstanden werden, dass eine Abweichung von einem vorgegebenen Wert insbesondere weniger
als 25%, vorzugsweise weniger als 10% und besonders bevorzugt weniger als 5% des vorgegebenen
Werts beträgt. Besonders bevorzugt verläuft der Aufnahmeschlitz oder ein an den Aufnahmeschlitz
angrenzender Aufnahmeeinschub zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsebene
des Elektronikmoduls, insbesondere einer Bodenfläche oder einer Deckelfläche des Elektronikmoduls.
Es ist denkbar, dass an der in den Aufnahmeschlitz einschiebbaren Elektronikeinheit
zumindest ein Einschubrahmen und/oder zumindest ein Verschlusselement angeordnet sind/ist.
Der Einschubrahmen ist vorzugsweise zu einer Lagerung, zu einer Aufnahme und/oder
zu einem Schutz der Elektronikeinheit vorgesehen. Das Verschlusselement ist vorzugsweise
dazu vorgesehen, den Aufnahmeschlitz in einem in den Aufnahmeschlitz eingeschobenen
Zustand der Elektronikeinheit nach außen zu verschließen. Es ist denkbar, dass zusätzlich
am Verschlusselement zumindest ein Dichtungselement zu einer Abdichtung des Aufnahmeschlitzes
in einem in den Aufnahmeschlitz eingeschobenen Zustand der Elektronikeinheit angeordnet
ist.
[0022] Des Weiteren wird ein System mit zumindest einer Handwerkzeugmaschine und zumindest
einem erfindungsgemäßen Elektronikmodul vorgeschlagen. Vorzugsweise weist die Handwerkzeugmaschine
zumindest einen Aufnahmebereich zu einer Aufnahme des erfindungsgemäßen Elektronikmoduls
auf. Bevorzugt weist die Handwerkzeugmaschine zumindest ein an dem Aufnahmebereich
angeordnetes Kontaktmittel zu einer elektrischen Kontaktierung des erfindungsgemäßen
Elektronikmoduls, insbesondere der Kontaktierungseinheit des erfindungsgemä-ßen Elektronikmoduls,
auf. Besonders bevorzugt sind/ist zwischen der Handwerkzeugmaschine und dem, insbesondere
in dem Aufnahmebereich angeordneten, erfindungsgemäßen Elektronikmodul Daten und/oder
elektrische Energie zu einem Betrieb des erfindungsgemäßen Elektronikmoduls übertragbar,
insbesondere mittels der Kontaktierungseinheit und/oder mittels einer Kommunikationseinheit
des erfindungsgemäßen Elektronikmoduls. Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Elektronikmodul
in dem Aufnahmebereich lösbar befestigbar.
[0023] Ferner wird vorgeschlagen, dass das System zumindest ein weiteres Elektronikmodul
umfasst, das zumindest eine Deckeleinheit und eine daran angeordnete Elektronikeinheit
aufweist, wobei das weitere Elektronikmodul zumindest in Bezug auf die Elektronikeinheit
und/oder die Deckeleinheit verschieden von dem Elektronikmodul ausgebildet ist und
alternativ zum Elektronikmodul an der Handwerkzeugmaschine anordenbar ist. Mittels
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein modularer Aufbau des Elektronikmoduls
realisiert werden. Es kann vorzugweise eine konstruktiv einfache Upgrade- und/oder
Wartungsfunktion des Elektronikmoduls realisiert werden. Es kann vorteilhaft mittels
eines Austauschs von Deckeleinheiten eine vorteilhafte Anpassung an unterschiedliche
Einsatzgebiete des Elektronikmoduls ermöglicht werden.
[0024] Das erfindungsgemäße Elektronikmodul und/oder das erfindungsgemäße System sollen/soll
hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein.
Insbesondere können/kann das erfindungsgemäße Elektronikmodul und/oder das erfindungsgemäße
System zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer
hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende
Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen
auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig
einsetzbar gelten.
Zeichnung
[0025] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0026] Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine perspektivische Draufsicht eines Elektronikmoduls in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 1b
- eine perspektivische Schnittansicht des Elektronikmoduls aus Fig. 1a in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 2a
- eine perspektivische Draufsicht eines alternativen Elektronikmoduls in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 2b
- eine perspektivische Schnittansicht des Elektronikmoduls aus Fig. 2a in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 3
- eine perspektivische Draufsicht eines weiteren alternativen Elektronikmoduls in einer
schematischen Darstellung,
- Fig. 4a
- eine perspektivische Draufsicht eines weiteren alternativen Elektronikmoduls eines
Systems in einer schematischen Darstellung und
- Fig. 4b
- ein System mit dem Elektronikmodul aus Fig. 4a und einer Handwerkzeugmaschine sowie
einem weiteren Elektronikmodul, das verschieden von dem Elektronikmodul aus Fig. 4a
ausgebildet ist, in einer schematischen Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0027] In den Figuren 1a und 1b ist ein Ausführungsbeispiel eines Elektronikmoduls 10a dargestellt.
Das Elektronikmodul 10a umfasst eine Elektronikeinheit 12a. Das Elektronikmodul 10a,
insbesondere die Elektronikeinheit 12a, weist eine Sensoreinheit 58a zu einer Erfassung
einer bedienerspezifischen und/oder einer handwerkzeugmaschinenspezifischen Kenngröße
auf. Das Elektronikmodul 10a umfasst eine Recheneinheit 13a. Die Recheneinheit 13a
ist zu einer Verarbeitung von Daten der Sensoreinheit 58a, zu einer Verarbeitung von
Benutzereingaben einer Eingabeeinheit, zu einem Austausch von Daten mit einer Ausgabeeinheit
und/oder einer Kommunikationseinheit 54a, zu einer Steuerung einer externen Einheit,
insbesondere einer Handwerkzeugmaschine und/oder zu einem Energiemanagement einer
elektrischen Energiequelle vorgesehen.
[0028] Das Elektronikmodul 10a umfasst eine Kontaktierungseinheit 14a. Die Kontaktierungseinheit
14a ist zu einer Kontaktierung einer elektrischen Energiequelle vorgesehen. Die Kontaktierungseinheit
14a umfasst ein als Federkontakt ausgebildetes Kontaktierungselement 15a, das zu einer
Kontaktierung eines elektrischen Energiespeichers vorgesehen ist. Die Kontaktierungseinheit
14a umfasst ein weiteres Kontaktierungselement 40a, das zu einer Kontaktierung einer
Basiseinheit, insbesondere einer Handwerkzeugmaschine (hier nicht näher dargestellt),
vorgesehen ist. Die Kontaktierungseinheit 14a umfasst ein zusätzliches Kontaktierungselement
56a, das zu einer drahtlosen Kontaktierung einer elektrischen Energiequelle und/oder
zu einer drahtlosen Datenübertragung vorgesehen ist.
[0029] Das Elektronikmodul 10a umfasst eine Deckeleinheit 18a. Die Deckeleinheit 18a weist
an einer der Elektronikeinheit 12a abgewandten Seite eine geschlossene Oberfläche
auf, die sich über die gesamte Elektronikeinheit 12a erstreckt. Das Elektronikmodul
10a weist ein Befestigungselement 38a auf. Das Befestigungselement 38a ist an der
Deckeleinheit 18a angeordnet. Das Befestigungselement 38a ist zu einer lösbaren Befestigung
des Elektronikmoduls 10a an einer Basiseinheit, insbesondere an einer Handwerkzeugmaschine
oder an einem als Gehäuse des Elektronikmoduls 10a ausgebildeten Basiseinheit, vorgesehen.
Die Kontaktierungseinheit 14a ist an einer der Deckeleinheit 18a abgewandten Seite
20a der Elektronikeinheit 12a angeordnet. Die Deckeleinheit 18a ist zu einer Halterung
der Elektronikeinheit 12a vorgesehen. Die Deckeleinheit 18a weist ein Halteelement
42a zu einer Halterung der Elektronikeinheit 12a auf. Das Halteelement 42a fixiert
die Elektronikeinheit 12a formschlüssig an der Deckeleinheit 18a.
[0030] Das Elektronikmodul 10a, insbesondere die Elektronikeinheit 12a, weist eine Kommunikationseinheit
54a zu einem drahtlosen Datenaustausch mit einer externen Einheit, insbesondere mit
einer Handwerkzeugmaschine, auf. Die Kommunikationseinheit 54a ist vorzugsweise als
drahtlose Kommunikationseinheit, wie beispielsweise als NFC-Kommunikationseinheit,
als Bluetooth-Kommunikationseinheit o. dgl., ausgebildet. Die Kommunikationseinheit
54a weist ein Kontaktierungselement 56a zu einer Versorgung des Elektronikmoduls 10a
mit elektrischer Energie auf, welche insbesondere von der externen Einheit bereitgestellt
werden kann. Das Kontaktierungselement 56a ist zu einer drahtlosen Verbindung mit
der externen Einheit vorgesehen. Die Kommunikationseinheit 54a ist teilweise als Einheit
mit der Kontaktierungseinheit 14a ausgebildet.
[0031] Das Elektronikmodul 10a weist einen Energiespeicheraufnahmebereich 24a auf. Der Energiespeicheraufnahmebereich
24a ist an einer der Deckeleinheit 18a abgewandten Seite 20a der Elektronikeinheit
12a angeordnet. Der Energiespeicheraufnahmebereich 24a ist an der Kontaktierungseinheit
14a anliegend angeordnet.
[0032] Das Elektronikmodul 10a weist einen Schichtaufbau auf. In einer Richtung von der
Deckeleinheit 18a zu der Kontaktierungseinheit 14a gesehen, ist die Elektronikeinheit
12a hinter der Deckeleinheit 18a angeordnet. In der Richtung von der Deckeleinheit
18a zu der Kontaktierungseinheit 14a gesehen, ist die Kontaktierungseinheit 14a hinter
der Elektronikeinheit 12a angeordnet. In der Richtung von der Deckeleinheit 18a zu
der Kontaktierungseinheit 14a gesehen, ist der Energiespeicheraufnahmebereich 24a
hinter der Kontaktierungseinheit 14a angeordnet.
[0033] Das Elektronikmodul 10a weist einen Massenschwerpunkt 28a auf. Der Massenschwerpunkt
28a ist an einer der Deckeleinheit 18a abgewandten Seite 20a der Elektronikeinheit
12a angeordnet.
[0034] Das Elektronikmodul 10a weist eine Aufnahmeöffnung 32a auf, über die ein Funktionsbauteil
zwischen zwei Bauteilen des Elektronikmoduls 10a einführbar ist. Die Aufnahmeöffnung
32a ist als Aufnahmeschlitz 34a ausgebildet.
[0035] In den Figuren 2a bis 4b sind drei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt.
Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede
zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale
und Funktionen auf die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere
der Figuren 1a und 1b, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Figuren 1a und
1b durch die Buchstaben b, c und d in den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele der
Figuren 2a bis 4b ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in
Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen
und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren
1a und 1b, verwiesen werden.
[0036] In den Figuren 2a und 2b ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Elektronikmoduls
10b dargestellt. Das Elektronikmodul 10b umfasst eine Elektronikeinheit 12b. Das Elektronikmodul
10b umfasst eine Kontaktierungseinheit 14b. Die Kontaktierungseinheit 14b ist zu einer
Kontaktierung einer elektrischen Energiequelle 16b vorgesehen. Das Elektronikmodul
10b umfasst eine Deckeleinheit 18b. Die Kontaktierungseinheit 14b ist an einer der
Deckeleinheit 18b abgewandten Seite 20b der Elektronikeinheit 12b angeordnet.
[0037] Das Elektronikmodul 10b weist eine an einer der Deckeleinheit 18b abgewandten Seite
20b der Elektronikeinheit 12b angeordnete Basiseinheit 22b auf. Die Basiseinheit 22b
ist dazu vorgesehen, die Deckeleinheit 18b aufzunehmen. Die Basiseinheit 22b ist dazu
vorgesehen, die Elektronikeinheit 12b aufzunehmen. Die Basiseinheit 22b bildet insbesondere
ein Gehäuse des Elektronikmoduls 10b. Die Basiseinheit 22b ist dazu vorgesehen, die
Kontaktierungseinheit 14b aufzunehmen. Die Basiseinheit 22b weist eine Grundplatte
60b auf. Die Grundplatte 60b ist der Deckeleinheit 18b gegenüberliegend angeordnet.
Die Basiseinheit 22b weist eine Seitenwand 62b auf. Die Seitenwand 62b ist dazu vorgesehen,
die Deckeleinheit 18b entlang einer Umfangsrichtung zu umschließen, insbesondere die
Deckeleinheit 18b formschlüssig zu fixieren.
[0038] Das Elektronikmodul 10b weist einen Schichtaufbau auf. In einer Richtung von der
Deckeleinheit 18b zu der Kontaktierungseinheit 14b gesehen, ist die Elektronikeinheit
12b hinter der Deckeleinheit 18b angeordnet. In der Richtung von der Deckeleinheit
18b zu der Kontaktierungseinheit 14b gesehen, ist die Kontaktierungseinheit 14b hinter
der Elektronikeinheit 12b angeordnet. In der Richtung von der Deckeleinheit 18b zu
der Kontaktierungseinheit 14b gesehen, ist ein Energiespeicheraufnahmebereich 24b
hinter der Kontaktierungseinheit 14b angeordnet. In der Richtung von der Deckeleinheit
18b zu der Kontaktierungseinheit 14b gesehen, ist die Basiseinheit 22b teilweise hinter
dem Energiespeicheraufnahmebereich 24b angeordnet. In der Richtung von der Deckeleinheit
18b zu der Kontaktierungseinheit 14b gesehen, ist die Grundplatte 60b der Basiseinheit
22b hinter dem Energiespeicheraufnahmebereich 24b angeordnet.
[0039] Das Elektronikmodul 10b weist eine Ausgabeeinheit 43b zu einer Ausgabe zumindest
einer optischen, akustischen und/oder haptischen Information auf. Die Ausgabeeinheit
43b weist ein als Anzeigefeld ausgebildetes Ausgabeelement 44b auf. Das Elektronikmodul
10b weist eine elektrische Energiequelle 16b auf. Die elektrische Energiequelle 16b
ist als Energiespeicher, insbesondere als Batterie, ausgebildet.
[0040] Das Elektronikmodul 10b weist eine Dichtungseinheit 26b auf. Die Dichtungseinheit
26b ist dazu vorgesehen, die Elektronikeinheit 12b gasdicht abzudichten. Die Dichtungseinheit
26b ist dazu vorgesehen, die Kontaktierungseinheit 14b gasdicht abzudichten. Die Dichtungseinheit
26b ist dazu vorgesehen, die Elektronikeinheit 12b staubdicht abzudichten. Die Dichtungseinheit
26b ist dazu vorgesehen, die Kontaktierungseinheit 14b staubdicht abzudichten. Die
Dichtungseinheit 26b ist dazu vorgesehen, die Elektronikeinheit 12b flüssigkeitsdicht
abzudichten. Die Dichtungseinheit 26b ist dazu vorgesehen, die Kontaktierungseinheit
14b flüssigkeitsdicht abzudichten. Die Dichtungseinheit 26b ist als umlaufender Dichtungsgummi,
insbesondere als O-Ring, ausgebildet. Die Deckeleinheit 18b weist zu einer formschlüssigen
Fixierung des Dichtungsgummis eine umlaufende Nut auf.
[0041] Das Elektronikmodul 10b weist eine Dämpfungseinheit 30b auf. Die Dämpfungseinheit
30b ist an einer der Deckeleinheit 18b abgewandten Seite 20b der Elektronikeinheit
12b angeordnet. Die Dämpfungseinheit 30b ist dazu vorgesehen, eine mechanische Schwingungsenergie
aufzunehmen und/oder in Wärme umzuwandeln. Die Dämpfungseinheit 30b ist dazu vorgesehen,
eine mechanische Schwingung der elektrischen Energiequelle 16b, der Elektronikeinheit
12b, der Deckeleinheit 18b und/oder der Kontaktierungseinheit 14b zu dämpfen. Die
Dämpfungseinheit 30b ist als Schaumstoffpolster ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar,
dass die Dämpfungseinheit 30b eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Gummipuffer, als
Kautschukeinlage o. dgl.
[0042] Das Elektronikmodul 10b umfasst eine in der Basiseinheit 22b angeordnete weitere
Kommunikationseinheit 64b, insbesondere eine Sende- und/oder Empfangseinheit, zumindest
zu einer Übertragung von elektrischer Energie und/oder von elektronischen Daten. Die
in der Basiseinheit 22b angeordnete weitere Kommunikationseinheit 64b ist vorzugsweise
als NFC-Kommunikationseinheit ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die weitere
Kommunikationseinheit 64b eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung
aufweist. Die weitere Kommunikationseinheit 64b weist insbesondere zumindest ein Antennenelement
66b zu einer Übertragung von elektrischer Energie und/oder von elektronischen Daten
auf, wie beispielsweise eine Drahtantenne, eine gewickelte Drahtantenne o. dgl. Das
zumindest eine Antennenelement 66b der weiteren Kommunikationseinheit 64b ist vorzugsweise
an einem Boden der Basiseinheit 22b angeordnet, insbesondere in den Boden integriert,
wie beispielsweise von einem Werkstoff der Basiseinheit 22b umspritzt o. dgl. Es ist
jedoch auch denkbar, dass das Antennenelement 66b am Boden fixiert ist, insbesondere
mittels einer lösbaren Verbindung o. dgl. Bevorzugt ist das Antennenelement 66b als
gewickelte Drahtantenne in das Basisgehäuse 22b integriert ausgebildet. Es ist jedoch
auch denkbar, dass das Antennenelement 66b mittels einer stoffschlüssigen Verbindung,
wie beispielsweise mittels eines Klebens, mittels eines Mehrkomponentenspritzverfahrens
o. dgl., und/oder mittels einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung an der
Basiseinheit 22b, insbesondere am Boden der Basiseinheit 22b angeordnet ist, insbesondere
fixiert ist.
[0043] Bevorzugt weist die Kontaktierungseinheit 14b zumindest eine Kontaktierungsschnittstelle
68b auf, die dazu vorgesehen ist, eine Verbindung zwischen der an der Deckeleinheit
18b angeordneten Elektronikeinheit 12b und der an der Basiseinheit 22b, insbesondere
am Boden der Basiseinheit 22b, angeordneten weiteren Kommunikationseinheit 64b, insbesondere
dem Antennenelement 66b, zu erzeugen, insbesondere in einem an der Basiseinheit 22b
angeordneten Zustand der Deckeleinheit 18b. Die Basiseinheit 22b bildet bevorzugt
ein Gehäuse des Elektronikmoduls 10b. Vorzugsweise ist die Kontaktierungsschnittstelle
68b als mechanische Kontaktierungsschnittstelle ausgebildet, wie beispielsweise als
Steckkontaktschnittstelle, als Kontaktlasche o. dgl. Es ist denkbar, dass die an der
Deckeleinheit 18b angeordnete Elektronikeinheit 12b mit mindestens zwei verschiedenen
Kontaktflächen ausgeführt ist. Die Kontaktflächen können beliebig auf der nach unten
gerichteten Seite angeordnet sein. Vorteilhafterweise befinden sich die Kontaktflächen
in einem Seitenbereich der Deckeleinheit 18b, um eine vorteilhafte Vorbeiführung an
einer in der Basiseinheit 22b angeordneten Energiequelle, insbesondere einer Batterie
oder eines Akkumulators, zu realisieren, um einen Kurzschluss zu erschweren. Denkbar
ist auch, dass die Basiseinheit 22b mit mindestens zwei Kontaktfedern aufweist, die
mit dem Antennenelement verbunden sind. Die Kontaktfedern sind dazu vorgesehen, die
Elektronikeinheit 12b, insbesondere korrespondierend zu den Kontaktfedern ausgebildete
Gegenkontaktfedern, bei einer Anordnung der Deckeleinheit 18b an der Basiseinheit
22b zu kontaktieren. Es ist auch denkbar, dass die Kontaktierungsschnittstelle 68b
einteilig mit einer Fixierungsschnittstelle des Elektronikmoduls 10b ausgebildet ist.
Die Fixierungsschnittstelle des Elektronikmoduls 10b ist zumindest dazu vorgesehen,
die Deckeleinheit 18b mittels einer stoff- und/oder kraftschlüssigen Verbindung an
der Basiseinheit 22b zu fixieren, wie beispielsweise gemäß eines Bajonettverschlusses
o. dgl. Weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung und/oder Anordnung
der Kontaktierungsschnittstelle sind ebenfalls denkbar.
[0044] In der Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Elektronikmoduls 10c dargestellt.
Das Elektronikmodul 10c umfasst eine Elektronikeinheit 12c. Das Elektronikmodul 10c
umfasst eine Kontaktierungseinheit 14c. Die Kontaktierungseinheit 14c ist zu einer
Kontaktierung einer elektrischen Energiequelle vorgesehen. Das Elektronikmodul 10c
umfasst eine Deckeleinheit 18c. Die Kontaktierungseinheit 14c ist an einer der Deckeleinheit
18c abgewandten Seite der Elektronikeinheit 12c angeordnet. Die Elektronikeinheit
12c des in Figur 3 dargestellten Elektronikmoduls 10c weist eine zumindest im Wesentlichen
analoge Ausgestaltung zu der Elektronikeinheit 12a des in den Figuren 1a und 1b dargestellten
Elektronikmoduls 10a oder zu der Elektronikeinheit 12b des in den Figuren 2a und 2b
dargestellten Elektronikmoduls 10b auf. Das Elektronikmodul 10c umfasst eine Basiseinheit
22c. Die Basiseinheit 22c ist als Armband mit einem Aufnahmebereich für die Deckeleinheit
18c ausgebildet.
[0045] In den Figuren 4a und 4b ist ein Ausführungsbeispiel eines Systems 52d mit einem
Elektronikmodul 10d und einer Handwerkzeugmaschine 36d dargestellt. Die Handwerkzeugmaschine
36d des Systems 52d weist eine als Aufnahmebereich für das Elektronikmodul 10d ausgebildete
Basiseinheit 22d auf. Die Handwerkzeugmaschine 36d weist ein nicht näher dargestelltes,
an dem Aufnahmebereich angeordnetes Kontaktmittel zu einer elektrischen Kontaktierung
einer Kontaktierungseinheit 14d des Elektronikmoduls 10d auf. Zwischen der Handwerkzeugmaschine
36d und dem Elektronikmodul 10d sind mittels des Kontaktmittels und der Kontaktierungseinheit
14d Daten und/oder elektrische Energie zu einem Betrieb des Elektronikmoduls 10d übertragbar.
Das Elektronikmodul 10d ist in der als Aufnahmebereich für das Elektronikmodul 10d
ausgebildeten Basiseinheit 22d lösbar befestigt. Das Elektronikmodul 10d ist mittels
eines Befestigungselements 38d formschlüssig an der Basiseinheit 22d gehalten. Das
Befestigungselement 38d ist an der Deckeleinheit 18d angeordnet, insbesondere einteilig
mit der Deckeleinheit 18d ausgebildet. Es ist denkbar, dass die Kontaktierungseinheit
14d zumindest teilweise an dem Befestigungselement 38d angeordnet ist. Es kann vorteilhaft
bei einer Anordnung des Elektronikmoduls 10d an der Handwerkzeugmaschine 36d ein Kontakt
zu einer Übertragung von elektrischer Energie und/oder zu einer Übertragung von elektronischen
Daten zwischen der Handwerkzeugmaschine 36d und dem Elektronikmodul 10d ermöglicht
werden.
[0046] Das Elektronikmodul 10d, insbesondere eine Elektronikeinheit 12d des Elektronikmoduls
10d, umfasst eine Ausgabeeinheit 43d. Die Ausgabeeinheit 43d umfasst als Leuchtdioden
ausgebildete Ausgabeelemente 46d, 48d. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Ausgabeeinheit
43d alternativ oder zusätzlich zumindest ein Ausgabeelement aufweist, das als Display,
als Lautsprecher o. dgl. ausgebildet ist.
[0047] Das Elektronikmodul 10d, insbesondere die Elektronikeinheit 12d, umfasst eine Eingabeeinheit
49d. Die Eingabeeinheit 49d umfasst ein als Bedienknopf oder - schalter ausgebildetes
Bedienelement 50d. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Eingabeeinheit 49d alternativ
oder zusätzlich zumindest ein Bedienelement aufweist, das als berührungsempfindliches
oder als näherungsempfindliches Bedienelement o. dgl. ausgebildet ist.
[0048] Das System umfasst zumindest ein weiteres Elektronikmodul 10d', das zumindest eine
Deckeleinheit 18d' und eine daran angeordnete Elektronikeinheit 12d aufweist, wobei
das weitere Elektronikmodul 10d' zumindest in Bezug auf die Elektronikeinheit 12d
und/oder die Deckeleinheit 18d des Elektronikmoduls 10d verschieden von dem Elektronikmodul
10d ausgebildet ist und alternativ zum Elektronikmodul 10d an der Handwerkzeugmaschine
36d anordenbar ist. Das weitere Elektronikmodul 10d' weist vorzugsweise eine zu dem
in den Figuren 1a und 1b dargestellten Elektronikmodul 10a zumindest im Wesentlichen
analoge Ausgestaltung auf.
1. Elektronikmodul (10a; 10b; 10c; 10d), insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine (36d),
mit zumindest einer Elektronikeinheit (12a; 12b; 12c; 12d), mit zumindest einer Kontaktierungseinheit
(14a; 14b; 14c; 14d), die zu einer Kontaktierung einer elektrischen Energiequelle
(16b; 16d) und/oder zu einer Übertragung von elektronischen Daten vorgesehen ist,
und mit zumindest einer Deckeleinheit (18a; 18b; 18c; 18d), wobei die Kontaktierungseinheit
(14a; 14b; 14c; 14d) an einer der Deckeleinheit (18a; 18b; 18c; 18d) abgewandten Seite
(20a; 20b; 20c; 20d) der Elektronikeinheit (12a; 12b; 12c; 12d) angeordnet ist, gekennzeichnet durch zumindest eine an einer der Deckeleinheit (18a; 18b; 18c; 18d) abgewandten Seite
(20a; 20b) der Elektronikeinheit (12a; 12b) angeordnete Dämpfungseinheit (30b), die
zumindest teilweise als Energy-Harvesting-Einheit ausgebildet ist und dazu vorgesehen
ist, eine mechanische Schwingungsenergie zu einem Betrieb der Elektronikeinheit (12a;
12b) zu nutzen, insbesondere in elektrische Energie zu einem Betrieb der Elektronikeinheit
(12a; 12b) umzuwandeln.
2. Elektronikmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckeieinheit (18a; 18b; 18c; 18d) zu einer Halterung der Elektronikeinheit (12a;
12b; 12c; 12d) vorgesehen ist.
3. Elektronikmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine an einer der Deckeleinheit (18a; 18b; 18c; 18d) abgewandten Seite
(20a; 20b; 20c; 20d) der Elektronikeinheit (12a; 12b; 12c; 12d) angeordnete Basiseinheit
(22b; 22c; 22d), die dazu vorgesehen ist, die Deckeleinheit (18a; 18b; 18c; 18d),
die Elektronikeinheit (12a; 12b; 12c; 12d) und/oder die Kontaktierungseinheit (14a;
14b; 14c; 14d) zu verbinden, insbesondere aufzunehmen.
4. Elektronikmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest einen Energiespeicheraufnahmebereich (24a; 24b), wobei der Energiespeicheraufnahmebereich
(24a; 24b) an einer der Deckeleinheit (18a; 18b) abgewandten Seite (20a; 20b) der
Elektronikeinheit (12a; 12b), insbesondere an der Kontaktierungseinheit (14a; 14b)
anliegend, angeordnet ist.
5. Elektronikmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Dichtungseinheit (26b), die dazu vorgesehen ist, die Elektronikeinheit
(12b) und/oder die Kontaktierungseinheit (14b) gasdicht, staubdicht una/oder flussigkeitsdicht
abzudichten.
6. Elektronikmodul nacn einem der vornergenenaen Ansprucne, gekennzeichnet aurcn einen Massenscnwerpunkt 28a; 28b), wobet der Massenscnwerpunkt 28a; 28b) an einer
der Deckeieinneit (18a; 18b) abgewandien Seite (20a; 20b) der Elektronikeinhelt (12a;
12b) ängeordnet ist.
7. Elektronikmodul (10a; 10b; 10c; 10d), insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine (36d),
mit zumindest einer Elektronikeinheit (12a; 12b; 12c; 12d), mit zumindest einer Kontaktierungseinheit
(14a; 14b; 14c; 14d), die zu einer Kontaktierung einer elektrischen Energiequelle
(16b; 16d) und/oder zu einer Übertragung von elektronischen Daten vorgesehen ist,
insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit zumindest einer Aufnahmeöffnung
(32a; 32b), über die ein Funktionsbauteil zwischen zwei Bauteilen des Elektronikmoduls
(10a; 10b; 10c; 10d) einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (12a; 12b; 12c; 12d) zumindest eine Verbindungsschnittstelle
zu einer elektrischen Verbindung des Funktionsbauteils mit der Elektronikeinheit (12a;
12b; 12c; 12d) aufweist.
8. Eiektronikmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (32a; 32b) als Aufnahmeschlitz (34a, 34b) ausgebildet ist.
9. System mit zumindest einer Handwerkzeugmaschine (36d) und zumindest einem Elektronikmodul
(10a; 10b; 10c; 10d) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
10. System nach Anspruch9 gekennzeichnet durch zumindest ein weiteres Elektronikmodul (10d'), das zumindest eine Deckeleinheit (18d')
und eine daran angeordnete Elektronikeinheit (12d') aufweist, wobei das weitere Elektronikmodul
(10d') zumindest in Bezug auf die Elektronikeinheit (12a; 12b; 12d) und/oder die Deckeleinheit
(18a; 18b; 18c; 18d) verschieden von dem Elektronikmodul (10a; 10b; 10c; 10d) ausgebildet
ist und alternativ zum Elektronikmodul (10a; 10b; 10c; 10d) an der Handwerkzeugmaschine
(36d) anordenbar ist.
1. Electronic module (10a; 10b; 10c; 10d), in particular for a hand-held power tool (36d),
having at least one electronic unit (12a; 12b; 12c; 12d), having at least one contacting
unit (14a; 14b; 14c; 14d), which is intended to contact an electrical energy source
(16b; 16d) and/or to transmit electronic data, and having at least one cover unit
(18a; 18b; 18c; 18d), wherein the contacting unit (14a; 14b; 14c; 14d) is arranged
on a side (20a; 20b; 20c; 20d) of the electronic unit (12a; 12b; 12c; 12d) that faces
away from the cover unit (18a; 18b; 18c; 18d), characterized by at least one damping unit (30b), which is arranged on a side (20a; 20b) of the electronic
unit (12a; 12b) that faces away from the cover unit (18a; 18b; 18c; 18d), and which
is at least partially in the form of an energy harvesting unit and is intended to
use a mechanical vibrational energy to operate the electronic unit (12a; 12b), in
particular to convert it into electrical energy for operating the electronic unit
(12a; 12b).
2. Electronic module according to Claim 1, characterized in that the cover unit (18a; 18b; 18c; 18d) is intended to hold the electronic unit (12a;
12b; 12c; 12d).
3. Electronic module according to any one of the preceding claims, characterized by at least one base unit (22b; 22c; 22d), which is arranged on a side (20a; 20b; 20c;
20d) of the electronic unit (12a; 12b; 12c; 12d) that faces away from the cover unit
(18a; 18b; 18c; 18d), and which is intended to connect, in particular to receive,
the cover unit (18a; 18b; 18c; 18d), the electronic unit (12a; 12b; 12c; 12d) and/or
the contacting unit (14a; 14b; 14c; 14d) .
4. Electronic module according to any one of the preceding claims, characterized by at least one energy storage-device receiving region (24a; 24b), wherein the energy
storage-device receiving region (24a; 24b) is arranged on a side (20a; 20b) of the
electronic unit (12a; 12b) that faces away from the cover unit (18a; 18b), in particular
on the contacting unit (14a; 14b).
5. Electronic module according to any one of the preceding claims, characterized by at least one sealing unit (26b), which is intended to seal the electronic unit (12b)
and/or the contacting unit (14b) in a gas-tight, dust-tight and/or liquid-tight manner.
6. Electronic module according to any one of the preceding claims, characterized by a centroid (28a; 28b), wherein the centroid (28a; 28b) is arranged on a side (20a;
20b) of the electronic unit (12a; 12b) that faces away from the cover unit (18a; 18b).
7. Electronic module (10a; 10b; 10c; 10d), in particular for a hand-held power tool (36d),
having at least one electronic unit (12a; 12b; 12c; 12d), having at least one contacting
unit (14a; 14b; 14c; 14d), which is intended to contact an electrical energy source
(16b; 16d) and/or to transmit electronic data, in particular according to any one
of the preceding claims, having at least one receiving opening (32a; 32b), via which
a functional component can be inserted between two components of the electronic module
(10a; 10b; 10c; 10d), characterized in that the electronic unit (12a; 12b; 12c; 12d) has at least one connection interface for
electrically connecting the functional component to the electronic unit (12a; 12b;
12c; 12d).
8. Electronic module according to Claim 7, characterized in that the receiving opening (32a; 32b) is in the form of a receiving slot (34a, 34b).
9. System having at least one hand-held power tool (36d) and at least one electronic
module (10a; 10b; 10c; 10d) according to any one of the preceding claims.
10. System according to Claim 9, characterized by at least one further electronic module (10d'), which has at least one cover unit
(18d') and an electronic unit (12d') arranged thereon, wherein the further electronic
module (10d') is designed such that it differs from the electronic module (10a; 10b;
10c; 10d), at least in respect of the electronic unit (12a; 12b; 12d) and/or the cover
unit (18a; 18b; 18c; 18d), and can be arranged, as an alternative to the electronic
module (10a; 10b; 10c; 10d), on the hand-held power tool (36d).
1. Module électronique (10a ; 10b ; 10c; 10d), notamment pour une machine-outil portative
(36d), comprenant au moins une unité électronique (12a ; 12b ; 12c ; 12d), comprenant
au moins une unité d'établissement de contact (14a ; 14b ; 14c ; 14d), laquelle est
conçue pour établir le contact avec une source d'énergie électrique (16b ; 16d) et/ou
pour une transmission de données électroniques, et comprenant au moins une unité de
couvercle (18a; 18b; 18c; 18d), l'unité d'établissement de contact (14a ; 14b ; 14c
; 14d) étant disposée sur un côté (20a ; 20b ; 20c ; 20d) de l'unité électronique
(12a; 12b ; 12c ; 12d) à l'opposé de l'unité de couvercle (18a ; 18b ; 18c ; 18d),
caractérisé par au moins une unité d'amortissement (30b) disposée sur le côté (20a ; 20b) de l'unité
électronique (12a ; 12b) à l'opposé de l'unité de couvercle (18a ; 18b ; 18c ; 18d),
laquelle est réalisée au moins partiellement sous la forme d'une unité récupératrice
d'énergie et est conçue pour utiliser une énergie d'oscillation mécanique pour un
fonctionnement de l'unité électronique (12a ; 12b), notamment en énergie électrique
pour un fonctionnement de l'unité électronique (12a ; 12b).
2. Module électronique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de couvercle (18a ; 18b ; 18c; 18d) est conçue pour un maintien de l'unité
électronique (12a ; 12b ; 12c ; 12d).
3. Module électronique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par au moins une unité de base (22b ; 22c ; 22d) disposée sur un côté (20a ; 20b ; 20c
; 20d) de l'unité électronique (12a ; 12b ; 12c ; 12d) à l'opposé de l'unité de couvercle
(18a ; 18b ; 18c ; 18d), laquelle est conçue pour relier, notamment accueillir, l'unité
de couvercle (18a ; 18b ; 18c ; 18d), l'unité électronique (12a; 12b ; 12c ; 12d)
et/ou l'unité d'établissement de contact (14a ; 14b ; 14c ; 14d).
4. Module électronique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par au moins une zone d'accueil d'accumulateur d'énergie (24a ; 24b), la zone d'accueil
d'accumulateur d'énergie (24a ; 24b) étant disposée sur un côté (20a ; 20b) de l'unité
électronique (12a ; 12b) à l'opposé de l'unité de couvercle (18a ; 18b), notamment
reposant contre l'unité d'établissement de contact (14a ; 14b) .
5. Module électronique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par au moins une unité d'étanchéité (26b), laquelle est conçue pour rendre l'unité électronique
(12b) et/ou l'unité d'établissement de contact (14b) étanche aux gaz, étanche à la
poussière et/ou étanche aux liquides.
6. Module électronique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un centre de gravité des masses (28a ; 28b), le centre de gravité des masses (28a
; 28b) étant disposé sur un côté (20a ; 20b) de l'unité électronique (12a ; 12b) à
l'opposé de l'unité de couvercle (18a ; 18b).
7. Module électronique (10a ; 10b ; 10c; 10d), notamment pour une machine-outil portative
(36d), comprenant au moins une unité électronique (12a ; 12b ; 12c ; 12d), comprenant
au moins une unité d'établissement de contact (14a ; 14b ; 14c ; 14d), laquelle est
conçue pour établir le contact avec une source d'énergie électrique (16b ; 16d) et/ou
pour une transmission de données électroniques, notamment selon l'une des revendications
précédentes, comprenant au moins une ouverture d'accueil (32a ; 32b) par le biais
de laquelle un composant fonctionnel peut être inséré entre deux composants du module
électronique (10a ; 10b ; 10c ; 10d), caractérisé en ce que l'unité électronique (12a ; 12b ; 12c ; 12d) possède au moins une interface de connexion
à une connexion électrique du composant fonctionnel avec l'unité électronique (12a
; 12b ; 12c ; 12d).
8. Module électronique selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'ouverture d'accueil (32a ; 32b) est réalisée comme fente d'accueil (34a, 34b).
9. Système comprenant au moins une machine-outil portative (36d) et au moins un module
électronique (10a ; 10b ; 10c; 10d) selon l'une des revendications précédentes.
10. Système selon la revendication 9, caractérisé par au moins un module électronique supplémentaire (10d'), lequel possède au moins une
unité de couvercle (18d') et une unité électronique (12d') disposée sur celui-ci,
le module électronique supplémentaire (10d') étant de configuration différente par
rapport au module électronique (10a ; 10b ; 10c ; 10d), au moins en ce qui concerne
l'unité électronique (12a; 12b; 12d) et/ou l'unité de couvercle (18a ; 18b ; 18c ;
18d), et pouvant être disposé sur la machine-outil portative (36d) en alternative
au module électronique (10a ; 10b ; 10c ; 10d) .