[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterlegplatte, die aus Kunststoff hergestellt ist und
zum Abstützen einer Schiene für ein Schienenfahrzeug auf einem Untergrund vorgesehen
ist, wobei die Unterlegplatte eine dem Untergrund zugeordnete Unterseite und eine
Oberseite aufweist, auf der eine Stützfläche für die Schiene ausgebildet ist, wobei
in die Unterseite der Unterlegplatte eine Ausnehmung eingeformt ist, von der eine
Durchgangsöffnung zur Oberseite der Unterlegplatte führt, wobei der Durchmesser der
Ausnehmung in einer Querrichtung zur Längsachse der Durchgangsöffnung zumindest abschnittsweise
größer ist als der Durchmesser der Durchgangsöffnung, so dass an der der Oberseite
der Unterlegplatte zugeordneten Dachfläche der Ausnehmung ein Anschlag für ein in
die Ausnehmung eingesetztes Bauteil gebildet ist und wobei an einer die Ausnehmung
umgrenzenden Innenfläche ein zusätzliches Widerlager zum verdrehsicheren Abstützen
des jeweils in die Ausnehmung eingeführten Bauelements vorgesehen ist.
[0002] In der
EP 1 950 347 A2 ist eine Unterlegplatte der eingangs angegebenen Art vorgeschlagen worden. Die bekannte
Unterlegplatte weist auf ihrer dem festen Untergrund zugeordneten Unterseite eine
Aussteifungsstruktur auf, die aus einander kreuzenden Rippen gebildet ist, welche
zwischen sich jeweils ungefüllte Ausnehmungen begrenzen. Zusätzlich sind in die Unterlegplatte
Durchgangsöffnungen eingeformt, durch die von der Unterseite der Unterlegplatte her
eine als Spannschraube dienende konventionell geformte Sechskantschraube gesteckt
werden kann, um eine Spannklemme gegen die Unterlegplatte zu verspannen. Für den Schraubenkopf
der Spannschraube ist dabei eine in die Unterseite der Unterlegplatte eingeformte,
ebenfalls sechskantförmig ausgebildete Ausnehmung vorgesehen, in der der Schraubenkopf
als in dieser Ausnehmung drehfest zu haltendes Bauteil im fertig montierten Zustand
formschlüssig sitzt. Um einen ausreichend festen Halt zu ermöglichen, sind bei der
bekannten Unterlegplatte an ihren Schmalseiten jeweils drei Durchgangsöffnungen vorhanden,
durch die jeweils eine in den festen Untergrund einschraubbare Befestigungsschraube
gesteckt wird.
[0003] Ein Problem bei aus Kunststoff bestehenden Unterlegplatten kann sich ergeben, wenn
zum Spannen des jeweiligen Federelements hohe Kräfte und damit einhergehend hohe Anzugsmomente
benötigt werden. Hier besteht die Gefahr, dass die in der für den Schraubenkopf vorgesehenen
Ausnehmung vorhandenen Widerlager zu schwach sind, um den in der Regel auf eine Linienberührung
konzentrierten Belastungen standzuhalten. Die Folge ist, dass Material aus der Umfassung
der Ausnehmung ausbricht und kein ausreichender Halt mehr für die Schraube gewährleistet
ist.
[0004] Um dieses Problem zu lösen, ist in der
WO 2011/032974 A1 für die sichere Lagerung eines mehrkantigen Schraubenkopfes in einer Ausnehmung einer
Unterlegplatte der voranstehend erläuterten Art vorgeschlagen worden, jeder Seitenfläche
des Schraubenkopfes eine an der Umfangswand der Aufnahme ausgebildete Anlagefläche
zuzuordnen, die sich über eine Teillänge der jeweils zugeordneten Seitenfläche des
Schraubenkopfes erstreckt und an der die betreffende Seitenfläche des Schraubenkopfes
im Montagezustand flächig abgestützt ist. Dabei sind die Anlageflächen der Umfangswand
beabstandet zueinander angeordnet. Zwischen zwei benachbarten Anlageflächen ist jeweils
eine Ausnehmung in die Umfangswand der Aufnahme eingeformt, in deren Bereich im fertig
montierten Zustand kein Kontakt zwischen dem Schraubenkopf und der Umfangswand der
Aufnahme besteht. Auf diese Weise wird eine flächige Anlage der äußeren Umfangsflächen
des Schraubenkopfes an den zugeordneten Innenflächen der Ausnehmung erreicht und eine
Belastungskonzentration im Bereich der Winkel vermieden, in denen die Innenflächen
der Ausnehmung aufeinander treffen.
[0005] Die voranstehend erläuterten Unterlegplatten setzen voraus, dass das zum Spannen
des Federelements jeweils vorgesehene Spannelement einen mehrkantigen Schraubenkopf
aufweist und von der Unterseite der Unterlegplatte her in die zugeordnete Ausnehmung
eingeführt wird. Dies setzt voraus, dass die Spannelemente bereits an der Unterlegplatte
montiert sind, bevor sie auf den Untergrund gesetzt werden.
[0006] Eine nachträgliche Befestigung von Spannelementen an einer bereits auf dem Untergrund
montierten Unterlegplatte ermöglicht so genannte "Riegelschrauben". Deren Schraubenköpfe
weisen eine längliche Form mit einer Breite auf, die in der Regel auf den Durchmesser
des Schraubenschafts beschränkt ist. Um eine solche Riegelschraube von der Oberseite
an einer Unterlegplatte zu befestigen, ist die zu der zugeordneten Ausnehmung an der
Unterseite führende Durchgangsöffnung schlitzartig geformt und dabei so dimensioniert,
dass die Riegelschraube mit ihrem länglichen Kopf mit leichtem Spiel durch die Durchgangsöffnung
geführt werden kann. Die Ausnehmung selbst ist in ihrem an die Mündung der Durchgangsöffnung
angrenzenden Bereich so erweitert, dass der Kopf der Schraube, sobald er vollständig
in die Ausnehmung eingeführt ist, soweit um die Längsachse der Schraube verschwenkt
werden kann, dass seine seitlich über den Schraubenschaft vorstehenden Abschnitte
aus dem Öffnungsbereich der Durchgangsöffnung herausgeschwenkt sind. Üblicherweise
ist dazu eine viertel Umdrehung um die Längsachse vorgesehen. Begrenzt wird der Schwenkbereich
dabei üblicherweise durch zwei Gegenlager, an denen der Kopf der Schraube bei Erreichen
ihrer Soll-Befestigungsposition mit einer Seitenfläche anliegt.
[0007] Praktische Erfahrungen zeigen, dass es auch beim Verspannen von Federelementen mittels
in der voranstehend erläuterten Art mit der Unterlegplatte verkoppelten Spannelement
zu Problemen kommen kann, wenn die Umgebungsbedingungen kritisch sind oder sehr hohe
Spannlasten aufgebracht werden sollen.
[0008] Vor diesem Hintergrund hat sich die Aufgabe ergeben, eine aus Kunststoff hergestellte
Unterlegplatte zu schaffen, die auch hohen Belastungen und ungünstigen Betriebsbedingungen
standhält.
[0009] In Bezug auf die Unterlegplatte hat die Erfindung diese Aufgabe durch die Lehre von
Anspruch 1 gelöst.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben
und werden nachfolgend wie der allgemeine Erfindungsgedanke im Einzelnen erläutert.
[0011] Eine erfindungsgemäße Unterlegplatte ist demnach aus Kunststoff hergestellt und zum
Abstützen einer Schiene für ein Schienenfahrzeug auf einem Untergrund vorgesehen.
Dabei weist eine erfindungsgemäße Unterlegplatte in Übereinstimmung mit dem eingangs
erläuterten Stand der Technik eine dem Untergrund zugeordnete Unterseite und eine
Oberseite auf, auf der eine Stützfläche für die Schiene ausgebildet ist. In die Unterseite
der Unterlegplatte ist dagegen in an sich ebenfalls bekannter Weise eine Ausnehmung
eingeformt, von der eine Durchgangsöffnung zur Oberseite der Unterlegplatte führt,
wobei der Durchmesser der Ausnehmung in einer Querrichtung zur Längsachse der Durchgangsöffnung
zumindest abschnittsweise größer ist als der Durchmesser der Durchgangsöffnung, so
dass an der der Oberseite der Unterlegplatte zugeordneten Dachfläche der Ausnehmung
ein Anschlag für ein in die Ausnehmung eingesetztes Bauteil gebildet ist und wobei
an einer die Ausnehmung umgrenzenden Innenfläche ein zusätzliches Widerlager zum verdrehsicheren
Abstützen des jeweils in die Ausnehmung eingeführten Bauelements vorgesehen ist. Erfindungsgemäß
ist nun bei einer solchen Unterlegplatte das in der Ausnehmung eingeführte Bauteil
ein Einsatzstück, das aus einem Material mit einer gegenüber dem Kunststoffmaterial
der Unterlegplatte höheren Festigkeit , nämlich einem Metallwerkstoff, hergestellt
ist und mit einem an einer seiner Außenflächen ausgebildeten Gegenlager an dem Widerlager
der Ausnehmung und mit seiner Oberseite gegen die Dachfläche der Ausnehmung abgestützt
ist. Das Einsatzstück weist dabei eine der Unterseite der Unterlegplatte zugeordnete
Unterseite auf, von der ausgehend in das Einsatzstück eine Ausnehmung eingeformt ist,
in der eine ebenfalls in das Einsatzstück eingeformte, fluchtend zur Durchgangsöffnung
der Unterlegplatte ausgerichtete Durchgangsöffnung mündet, wobei die Ausnehmung des
Einsatzstücks zur verdrehsicheren Aufnahme und Abstützung eines Kopfes eines schraubenartigen
Spannelements ausgebildet ist, dessen Gewindeschaft im Gebrauch durch die Durchgangsöffnungen
des Einsatzstücks und der Unterlegplatte geführt ist.
[0012] Ein Befestigungspunkt, in dem eine Schiene für ein Schienenfahrzeug auf einem Untergrund
befestigt ist, umfasst demgemäß eine nach Maßgabe der Erfindung ausgebildete Unterlegplatte,
auf deren Stützfläche die Schiene abgestützt ist, ein Federelement, das eine federnd
elastische Niederhaltekraft auf den Fuß der zu befestigenden Schiene ausübt, ein schraubenartiges
Spannelement, das einen Kopf, mit dem es in der Ausnehmung des in der Ausnehmung der
Unterlegplatte sitzenden Einsatzstücks verdrehsicher gehalten ist und einen an den
Kopf angeformten Gewindeschaft aufweist, der durch die Durchgangsöffnungen des Einsatzstücks
und der Unterlegplatte geführt ist und auf den eine Mutter aufgeschraubt ist, über
die das Federelement an dem Spannelement abgestützt ist.
[0013] Eine erfindungsgemäße Unterlegplatte ist somit derart ausgebildet, dass das zum Spannen
des Federelements im jeweiligen Schienenbefestigungspunkt vorgesehene schraubenförmige
Spannelement nicht mehr direkt am Kunststoffwerkstoff der Unterlegplatte abgestützt
ist. Vielmehr sitzt bei einer erfindungsgemäßen Unterlegplatte in der zur Abstützung
des Spannelements vorgesehenen Ausnehmung der Unterlegplatte ein Einsatzstück. Dieses
Einsatzstück ist dabei so geformt und dimensioniert, dass es perfekt in die ihm zugeordnete
Ausnehmung passt. So kann das Einsatzstück ohne weiteres unter Vermeidung von scharfen
Kanten so ausgebildet sein, dass es sich großflächig an die Innenflächen der Ausnehmung
anschmiegt. Insbesondere kann der Bereich des Kontakts zwischen dem Widerlager der
Ausnehmung und dem Gegenlager des Einsatzstücks so ausgebildet sein, dass eine großflächige,
dicht anliegende Berührung sichergestellt ist. Auch unter hohen Anzugsmomenten lassen
sich so hohe lokale Belastungsspitzen vermeiden und eine optimale Ausrichtung des
Einsatzstücks in der zugeordneten Aufnahme gewährleisten. Der gute formschlüssige
Sitz des Einsatzstückes verhindert dabei sicher, dass es zu Relativbewegungen zwischen
dem die Ausnehmung umgebenden Material der Unterlegplatte und dem festeren Material
des Einsatzstücks kommt, die Reibverschleiß verursachen könnten.
[0014] Für die Herstellung des Einsatzstücks haben sich auch aus Herstellungs- und Kostensicht
Metallwerkstoffe, insbesondere Leichtmetall- oder Stahlwerkstoffe als besonders vorteilhaft
herausgestellt. Aus diesen können durch spanende Bearbeitung oder durch gießtechnische
Erzeugung erfindungsgemäß vorgesehene Einsatzstücke geformt werden. Insbesondere die
gießtechnische Erzeugung hat sich hier als günstig herausgestellt, da sie es erlaubt,
die Einsätze in großen Stückzahlen bei optimiertem Eigenschaftsprofil herzustellen.
[0015] Grundsätzlich ist es möglich, bei einer erfindungsgemäßen Unterlegplatte und dem
an ihr vorgesehenen Einsatz die Durchgangsöffnung zylindrisch zu formen und das Spannelement
so auszubilden, dass es durch eine solche Öffnung geführt werden kann und anschließend
in der Ausnehmung des Einsatzstückes verriegelt wird. Hierzu kann das Spannelement
beispielsweise hakenförmig oder nach Art eines Hohlraumdübels ein gelenkig an ihm
befestigtes Riegelelement mitführen, das bei Erreichen der Ausnehmung des Einsatzstückes
in seine Riegelstellung verschwenkt. Eine hinsichtlich der Formgebung der Durchgangsöffnungen
besonders praxisgerechte Ausgestaltung der Erfindung sieht optional vor, dass mindestens
die Durchgangsöffnung des Einsatzstücks einen von der Kreisform abweichenden Öffnungsquerschnitt
aufweist. Um zu diesem Zweck konventionelle, für Schienenbefestigungen bereits bewährte
Riegelschrauben verwenden zu können, kann der Öffnungsquerschnitt eine Rechteckform
aufweisen. Diese Form der Durchgangsöffnung ermöglicht die Verwendung konventioneller
Riegelschrauben, deren Gestalt und Funktionsweise oben bereits beschrieben worden
sind. Die Ausnehmung des Einsatzstückes kann dabei so geformt sein, dass zur Verriegelung
das Spannelement um beispielsweise eine viertel Umdrehung um seine Längsachse in der
Ausnehmung verschwenkt werden kann, sobald es mit seinem Kopf die Durchgangsöffnungen
der Unterlegplatte und des Einsatzstücks passiert hat.
[0016] Eine sichere Abstützung des Einsatzstücks innerhalb der zugeordneten Ausnehmung der
Unterlegplatte gegen die Anzugsmomente, die über das mit ihm im Gebrauch verkoppelte
Spannelement auf das Einsatzstück wirken, lässt sich dadurch erreichen, dass das Widerlager
der Ausnehmung der Unterlegplatte an einer Innenumfangsfläche der Ausnehmung der Unterlegplatte
und das Gegenlager des Einsatzstücks an einer Außenumfangsfläche des Einsatzstücks
ausgebildet sind.
[0017] Dabei kann eine gleichmäßigere Verteilung der auf das Einsatzstück im Gebrauch wirkenden
und auf die Unterlegplatte übertragenen Lasten dadurch erreicht werden, dass mindestens
zwei verteilt angeordnete Widerlager der Ausnehmung der Unterlegplatte vorgesehen
sind und eine gleiche Anzahl von zu den Widerlagern korrespondierend geformten und
angeordneten Gegenlagern des Einsatzstücks vorgesehen sind. Optimaler Weise sind dazu
die Widerlager der Ausnehmung der Unterlegplatte und die Gegenlager des Einsatzstücks
in gleichen Winkelabständen verteilt um die Längsachse der Durchgangsöffnungen von
Unterlegplatte und Einsatzstück angeordnet. So hat es sich beispielsweise als zweckmäßig
erwiesen, wenn zwei Widerlager und Gegenlager in Bezug auf die Längsachse der Durchgangsöffnungen
um 180° zueinander angeordnet sind.
[0018] An der Oberseite des Einsatzstücks kann ein Absatz angeformt sein. Dieser Absatz
kann zum einen als Gegenlager zur Verdrehsicherung beitragen, indem er in eine entsprechend
geformte Öffnung oder Vertiefung greift, die von der Dachfläche der Ausnehmung der
Unterlegplatte ausgehend in die Unterlegplatte eingeformt ist. Ein an der Oberseite
des Einsatzstücks optional vorgesehener Absatz kann aber auch in die Durchgangsöffnung
der Unterlegplatte greifen, wenn diese zumindest abschnittsweise so aufgeweitet ist,
dass in ihr neben dem im Gebrauch durch sie geführten Schaft des Spannelements der
Absatz Platz findet. Eine die lagerichtige Positionierung des Einsatzstückes in Bezug
auf das Spannelement oder die zugeordnete Durchgangsöffnung der Unterlegplatte unterstützende
Ausgestaltung besteht in dieser Hinsicht wahlweise darin, dass die Durchgangsöffnung
des Einsatzstücks durch den Absatz so verläuft, dass der Absatz die Durchgangsöffnung
mindestens an zwei gegenüberliegenden Seiten begrenzt. Ein derart geformter und angeordneter
Absatz kann beim Einsetzen des Einsatzstückes in die zugeordnete Ausnehmung in die
zugeordnete Durchgangsöffnung der Unterlegplatte greifen und so selbsttätig eine Zentrierung
des Einsatzstückes in Bezug auf die Durchgangsöffnung bewirken. Dies lässt sich insbesondere
dadurch gewährleisten, dass der Absatz als Konusabsatz ausgebildet ist, dessen Umfangsflächen
ausgehend von der Oberseite des Einsatzstücks in Richtung der Längsachse der Durchgangsöffnungen
von Unterlegplatte und Einsatzstück geneigt sind. Um dies zusätzlich zu unterstützen,
kann in den Bereich, in dem die Durchgangsöffnung der Unterlegplatte in die Dachfläche
der Ausnehmung der Unterlegplatte übergeht, ein Sitz für den Konusabsatz eingeformt
sein, der korrespondierend zu dem Konusabsatz geformt ist.
[0019] Eine zusätzliche Entlastung des das Einsatzstück umgebenden Materials kann zudem
dadurch erreicht werden, dass die Größe und Form der Durchgangsöffnung der Unterlegplatte
und die Größe und Form des an der Oberseite des Einsatzstücks optional vorhandenen
Absatzes so aufeinander abgestimmt sind, dass der Absatz mit seiner freien Oberseite
mindestens bündig zur Oberseite der Unterlegplatte ausgerichtet ist oder über die
Oberseite der Unterlegplatte hinaussteht. Der in diesem Fall mindestens bis zur Oberseite
der Unterlegplatte reichende Absatz kann im Gebrauch gegen die Unterseite eines auf
die Unterlegplatte zusätzlich aufgelegten und mittels des jeweiligen Spannelements
oder eines anderen Befestigungselements gegen den Untergrund verspannten Bauteils
wirken, bei dem es sich beispielsweise um eine Führungsplatte zum seitlichen Führen
der zu befestigenden Schiene handeln kann. Durch die auf diese Weise erzielte zusätzliche
Abstützung des Einsatzstückes an einem auf der Unterlegplatte liegenden Bauteil lassen
sich die Belastungen weiter reduzieren, die auf das zwischen der Oberseite der Unterlegplatte
und der Dachfläche ihrer Ausnehmung vorhandene Material der Unterlegplatte im Gebrauch
wirken.
[0020] Die Unterlegplatte kann in konventioneller Weise in Draufsicht eine rechteckige Grundform
besitzen. Dabei versteht es sich von selbst, dass einzelne Abschnitte der Unterlegplatte
von einer streng rechteckigen Formgebung abweichen können. Insbesondere schließt die
rechteckige Grundform die Möglichkeit ein, einzelne oder mehrere Eckbereiche der Unterlegplatte
abgerundet auszuführen.
[0021] Bei einer in ihrer Grundform rechteckigen Unterlegplatte Breite ist die Stützfläche,
auf der die Schiene im Gebrauch abgestützt ist, zweckmäßigerweise bezogen auf die
Länge der Unterlegplatte mittig angeordnet. In den jeweils seitlich über die Schiene
hinausstehenden Abschnitten der Unterlegplatte kann dann jeweils eine Ausnehmung mit
einem in erfindungsgemäßer Weise darin sitzenden Einsatzstück ausgebildet sein. Dies
erweist sich insbesondere dann als zweckmäßig, wenn eine derart gestaltete Unterlegplatte
in einem erfindungsgemäßen Befestigungspunkt zum Einsatz kommt.
[0022] In die erfindungsgemäße Unterlegplatte kann zusätzlich zu der Ausnehmung mindestens
eine von der Oberseite zur Unterseite der Unterlegplatte führende Durchgangsöffnung
eingeformt sein, durch die bei einem erfindungsgemäßen Befestigungspunkt eine Befestigungsschaube
geführt ist, welche die Unterlegplatte an dem Untergrund fixiert.
[0023] Im Fall, dass es sich um eine erfindungsgemäße Unterlegplatte mit einer zentral angeordneten
Stützfläche und seitlich davon abstehenden Seitenabschnitten handelt, in die jeweils
mindestens eine Durchgangsöffnung für eine Befestigungsschraube und mindestens eine
in erfindungsgemäßer Weise mit einem Einsatzstück bestückten Ausnehmung handelt, hat
es sich im Hinblick auf die Verteilung der auftretenden Belastungen als besonders
günstig herausgestellt, wenn die Ausnehmungen mit den Einsatzstücken und die zusätzlichen
Durchgangsöffnungen in Draufsicht auf die Unterlegplatte betrachtet punktsymmetrisch
angeordnet sind.
[0024] In die Unterseite einer erfindungsgemäßen Unterlegplatte kann in an sich bekannter
Weise eine Gitterstruktur eingeformt sein, um bei minimiertem Gewicht eine optimale
Steifigkeit der Unterlegplatte zu gewährleisten.
[0025] Ebenso kann an der Oberseite der Unterlegplatte mindestens ein Formelement zum Abstützen
oder Führen von mindestens einem zusätzlich auf der Unterlegplatte angeordneten Bauteil
ausgebildet sein. Bei diesem Bauteil kann es sich beispielsweise um das Federelement
handeln, das bei entsprechender Formgebung der Unterlegplatte direkt auf ihr abgestützt
ist. Besonders praxisgerecht und vielseitig erweist sich dabei eine Ausgestaltung,
bei der die Oberseite der Unterlegplatte zum Auflegen und Abstützen einer Führungsplatte
ausgebildet ist, an der die Schiene im Gebrauch seitlich geführt ist. Hierzu kann
das Formelement eine Schulter und das zusätzliche Bauteil dementsprechend eine Führungsplatte
sein, die mit ihrer einen der Schiene zugeordneten Stirnfläche eine seitliche Führung
für die Schiene bildet und mit ihrer gegenüberliegenden Stirnfläche an der Schulter
abgestützt ist, wobei die Führungsplatte eine fluchtend zu den Durchgangsöffnungen
der Unterlegplatte und des Einsatzstücks ausgerichtete Durchgangsöffnung aufweist,
durch die der Gewindeschaft des Spannelements geführt ist und wobei das Federelement
auf der Führungsplatte abgestützt ist.
[0026] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Deren Figuren zeigen jeweils schematisch:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Befestigungspunkt für eine Schiene für ein Schienenfahrzeug
in einer Ansicht von oben;
- Fig. 2
- den Befestigungspunkt gemäß Fig. 1 in einem Schnitt entlang der in Fig. 1 eingezeichneten
Schnittlinie A-A;
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße Unterlegplatte in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 4
- die Unterlegplatte gemäß Fig. 3 in einer Ansicht von unten;
- Fig. 5
- ein Einsatzstück in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 6
- das Einsatzstück gemäß Fig. 5 in Draufsicht;
- Fig. 7
- das Einsatzstück gemäß Fig. 5 in einer Ansicht von unten;
- Fig. 8
- das Einsatzstück in einem Schnitt entlang der in Fig. 6 eingezeichneten Schnittlinie
B-B.
[0027] In dem Schienenbefestigungspunkt 1 ist eine Schiene S auf einem beispielsweise durch
eine Betonschwelle gebildeten festen Untergrund U befestigt, der hier nur ausschnittsweise
gezeigt ist.
[0028] Der Schienenbefestigungspunkt 1 umfasst eine Unterlegplatte 2, die an ihrer freien
Oberseite 3 eine in Draufsicht (Fig. 1) rechteckige Gestalt hat und eine bezogen auf
ihre Länge L mittig angeordnete Stützfläche 4 aufweist, auf der die Schiene S mit
ihrem Schienenfuß F abgestützt ist. Dabei ist zwischen der Stützfläche 4 und der Unterseite
des Schienenfußes F eine elastische Lage E angeordnet, welche der Abstützung der Schiene
S gegenüber dem Untergrund U eine bestimmte, in vertikaler Richtung V gerichtete elastische
Nachgiebigkeit verleiht.
[0029] Die Unterlegplatte 2 ist aus einem für diesen Zweck im Stand der Technik bewährten
Kunststoffmaterial hergestellt.
[0030] Die beiden seitlich von der Stützfläche 4 abstehenden Seitenabschnitte 5,6 der Unterlegplatte
2 sind in Draufsicht betrachtet punktsymmetrisch ausgebildet. Dabei ist, wiederum
in Draufsicht betrachtet, jeweils ein Eckbereich 7 der Seitenabschnitte 5,6 abgerundet,
wogegen der andere Eckbereich 8 ausgeprägt eckig ist. In dem Eckbereich 8 ist zentral
jeweils eine von der Oberseite 3 zur Unterseite 9 der Unterlegplatte 2 verlaufende
Durchgangsöffnung 10 eingeformt. Durch die Durchgangsöffnungen 10 ist der Gewindeschaft
jeweils einer Befestigungsschraube 11,12 geführt, mit dem die jeweilige Befestigungsschrauben
11,12 in jeweils einen in den Untergrund U eingelassenen Dübel 13 eingeschraubt sind.
Über die Befestigungsschrauben 11,12 ist die Unterlegplatte 2 auf dem Untergrund U
fixiert.
[0031] Im jeweils anderen Eckbereich 7 der Seitenabschnitte 5,6 ist angrenzend an die jeweilige
Schmalseite der Unterlegplatte 2 jeweils eine sich in vertikaler Richtung V erhebende
Schulter 14,15 ausgebildet, deren der Schiene S zugeordnete Seite angeschrägt ist.
Die angeschrägte Seite der Schulter 14,15 endet am Fuß der jeweiligen Schulter 14,15
in einer parallel zur Längsrichtung LS der Schiene S verlaufenden Kehle 16,17, die
durch einen quer zur Schulter 14,15 und zur Längsrichtung LS der Schiene S ausgerichteten
Steg 18 in zwei Hälften geteilt ist.
[0032] Auf Höhe des Stegs 18 ist zwischen der jeweiligen Kehle 16,17 und dem zugeordneten
Rand der Stützfläche 4 jeweils eine von der Oberseite 3 zur Unterseite 9 der Unterlegplatte
2 führende Durchgangsöffnung 19,20 vorgesehen. Die Durchgangsöffnungen 19,20 weisen
jeweils einen grundsätzlich rechtwinkligen Öffnungsquerschnitt auf, dessen lange Achse
parallel zur Längserstreckung L der Unterlegplatte 2 ausgerichtet ist. In einem zentralen
Bereich ist der Öffnungsquerschnitt der Durchgangsöffnungen 19,20 zusätzlich in Breitenrichtung
B der Unterlegplatte 2 halbkreisförmig erweitert. Auf diese Weise sind die Durchgangsöffnungen
19,20 so geformt, dass ein als Riegelschraube ausgebildetes Spannelement 21 mit seinem
Kopf 22 und seinem Gewindeschaft 23, den Kopf 22 voran, durch die Durchgangsöffnung
19,20 geführt werden kann.
[0033] Der Kopf 22 des Spannelements 21 zeichnet sich dadurch aus, dass in seinem Bereich
zwei an gegenüberliegenden Seiten in radialer Richtung von dem Gewindeschaft 23 abstehende,
quaderförmige Vorsprünge 24 ausgebildet sind. Die Durchgangsöffnungen 19,20 sind dabei
so bemessen, dass der Kopf 22 und Schaft 23 mit leichtem Spiel durch sie hindurchgeführt
werden können.
[0034] Von ihrer Unterseite 9 her ist in die Unterlegplatte 2 im Bereich der Durchgangsöffnungen
19,20 jeweils eine Ausnehmung 25,26 eingeformt, die konzentrisch zur jeweiligen Durchgangsöffnung
19,20 ausgerichtet ist. Die Öffnungsfläche der Ausnehmungen 25,26 ist dabei an jeder
Stelle größer als die Öffnungsfläche der Durchgangsöffnungen 19,20, so dass die Durchgangsöffnungen
19,20 von einem umlaufenden Kragen umgrenzt sind, an dessen der jeweiligen Ausnehmung
25,26 zugeordneten Unterseite die jeweilige Dachfläche 27,28 der betreffenden Ausnehmung
25,26 ausgebildet ist.
[0035] Die Innenumfangsflächen 29,30 der Ausnehmungen 25,26 sind bezogen auf die jeweils
zugeordnete Durchgangsöffnung 19,20, in Draufsicht auf die Unterseite der Unterlegplatte
2 betrachtet (Fig. 4), punktsymmetrisch geformt. Dabei schließt sich an jeweils einen
in Breitenrichtung B ausgerichteten geraden Umfangswandabschnitt 31a,31b ein konkav
eingewölbter Abschnitt 32a,32b an, welcher auf einen konvex ausgebeulten Abschnitt
trifft, der wiederum an den zum ersten geraden Umfangswandabschnitt 31a gegenüberliegenden
geraden zweiten Wandabschnitt 31b angeschlossen ist. Die die Durchgangsöffnung 19,20
in ihrem zentralen Bereich begrenzenden Ränder sind von der jeweiligen Ausnehmung
25,26 angeschrägt, so dass dort ein konisch in Richtung der jeweiligen Durchgangsöffnung
19,20 zulaufender Sitz gebildet ist.
[0036] Die beiden auf diese Weise diametral an den Umfangsflächen 29,30 gegenüberliegend
zueinander ausgebildeten, konvex ausgebeulten Abschnitte bilden jeweils ein Widerlager
33a,33b zum verdrehsicheren Halten eines in die jeweilige Ausnehmung 25,26 eingesetzten
Bauteils.
[0037] Bei diesem Bauteil handelt es sich erfindungsgemäß um jeweils ein Einsatzstück 34,
das aus einem Metallwerkstoff, beispielsweise Stahlgussmaterial, gegossen ist und
damit eine sehr viel höhere Festigkeit und Verschleißbeständigkeit besitzt als das
restliche Material der Unterlegplatte 2. Die Außenform der in den Ausnehmungen 25,26
eingesetzten Einsatzstücken 34 ist so an die Form der Ausnehmungen 25,26 angepasst,
dass die Einsatzstücke 34 zwar mit einem für ein leichtes Einsetzen ausreichendem
Spiel, aber passgenau in der jeweiligen Ausnehmung 25,26 sitzen. Dazu weisen die Einsatzstücke
34 an ihrer Außenumfangsfläche 35 jeweils zwei diametral gegenüberliegende Einwölbungen
auf, welche die Gegenlager 36a,36b bilden, durch die die Einsatzstücke 34 in den Ausnehmungen
25,26 gegen eine Verdrehung um die Längsachsen LX' der jeweils zugeordneten Durchgangsöffnungen
19,20 gesichert sind. An die Gegenlager 36a,36b schließt sich jeweils ein bogenförmig
ausgewölbter, an den eingewölbten Abschnitt 32a,32b der Innenumfangsflächen 29,30
der Ausnehmungen 25,26 angepasster Abschnitt 37a,37b an, der jeweils in einen geraden
Abschnitt 38a,38b der Außenumfangsfläche 35 übergeht, welcher an den geraden Abschnitt
31a,31b der Ausnehmung 25,26 angepasst ist.
[0038] Von ihrer Oberseite 39 her ist in die Einsatzstücke 34 eine Durchgangsöffnung 40
eingeformt, deren Öffnungsquerschnitt entsprechend dem Öffnungsquerschnitt der Durchgangsöffnungen
19,20 der Unterlegplatte 2 rechteckig ausgebildet und dimensioniert ist. Im mittleren
Bereich ihrer Längsseiten ist die Durchgangsöffnung 40 jeweils gegenüberliegend durch
die Hälften eines Konusabsatzes 41 begrenzt, der auf der Oberseite 39 des Einsatzstücks
34 errichtet ist und dessen Außenumfangsflächen 35 ausgehend von der Oberseite 39
in Richtung der Längsachse LX der Durchgangsöffnung 40 angeschrägt sind.
[0039] Über den Konusabsatz 41 ist das Einsatzstück 34 an den angeschrägten Randbereichen
der jeweiligen Durchgangsöffnung 19,20 zentriert. Dabei sind seine Höhe über der Oberseite
39 des Einsatzstücks 34 und seine Umfangsabmessungen so an die zwischen der Dachfläche
27,28 der jeweiligen Ausnehmung 25,26 und der Oberseite 3 der Unterlegplatte 2 verbleibende
Materialdicke angepasst, dass der Konusabsatz 41 durch die jeweilige Durchgangsöffnung
19,20 der Unterlegplatte 2 hindurch greift und mit seiner freien Oberseite bündig
zur Oberseite 3 der Unterlegplatte ausgerichtet ist. Dabei sitzt der Konusabsatz 41
über seine konusförmig angeschrägten Flächen selbstzentriert im Bereich der kreisförmigen
Aufweitung der Durchgangsöffnungen 19,20.
[0040] Gleichzeitig ist das Einsatzstück 34 mit seiner Oberseite 39 gegen die Dachfläche
27,28 der jeweiligen Ausnehmung 25,26 abgestützt.
[0041] Die Durchgangsöffnung 40 mündet in einer Ausnehmung 42, die von seiner Unterseite
in das jeweilige Einsatzstück 34 eingeformt ist. Die Ausnehmung 42 weist in Draufsicht
auf die Unterseite des Einsatzstücks 34 betrachtet (Fig. 7), eine punktsymmetrische
Gestaltung auf. Dabei hat sie einen zentralen quaderförmigen Abschnitt 43, der konzentrisch
zur Längsachse LX und quer zur Durchgangsöffnung 40 ausgerichtet ist. Dieser quaderförmige
zentrale Abschnitt 43 ist in den Bereich des Einsatzstücks 34 eingesenkt, über dem
die Hälften des Konusabsatzes 41 errichtet sind. In den zwei diametral zueinander
gegenüberliegenden, den an der Außenseite des jeweiligen Einsatzstücks 34 angeordneten
Gegenlagern 36a,36b zugeordneten Eckbereichen der Ausnehmung 42 ist jeweils ein als
Anschlag 44a,44b dienender Absatz ausgebildet. Bei mit ihrem Kopf 22 durch die jeweilige
Durchgangsöffnung 19,20 der Unterlegplatte 2 und die fluchtend zu ihr ausgerichtete
Durchgangsöffnung 40 des jeweiligen Einsatzstücks 34 geführtem Spannelement 21 liegen
die Vorsprünge 24 seitlich an dem jeweils zugeordneten Anschlag 44a,44b an und sind
auf diese Weise gegen die auf die Spannelemente 21 im Gebrauch wirkenden Momente verdrehsicher
gehalten.
[0042] Der zu den Anschlägen 44a,44b jeweils gegenüberliegende Eckbereich 45a,45b ist dagegen
über einen sich zwischen dem zentralen Abschnitt 43 der Einsenkung 42 und der Durchgangsöffnung
40 erstreckenden viertelkreisförmigen Abschnitt abgesenkt. Auf diese Weise kann der
Kopf 22 des Spannelements 21, nachdem er die Durchgangsöffnung 40 passiert hat, um
eine Vierteldrehung um die Längsachse LX der Durchgangsöffnung 40 verschwenkt werden,
bis seine Vorsprünge 24 über dem weiter eingesenkten zentralen Abschnitt 43 der Ausnehmung
42 angeordnet sind. Wird anschließend das jeweilige Spannelement 21 in seiner Längsrichtung
auf Zug aus der Ausnehmung 42 durch die Durchgangsöffnung 40 hinaus belastet, so wird
der Kopf 22 mit seinen Vorsprüngen 24 in den zentralen Abschnitt 43 gezogen und ist
dort verdrehsicher gehalten.
[0043] Nachdem die Spannelemente 21 derart in den in der jeweiligen Ausnehmung 25,26 der
Unterlegplatte 2 sitzenden Einsatzstücken 34 positioniert und verriegelt sind, wird
zwischen die Schultern 14,15 und die Stützfläche 4 der Unterlegplatte 2 jeweils eine
nach Art einer konventionellen Winkelführungsplatte ausgebildete Führungsplatte 50
gesetzt. Die Führungsplatten 50 weisen dazu jeweils eine zentral angeordnete Durchgangsöffnung
40 auf, durch die das jeweils zugeordnete Spannelement 21 mit seinem aus der jeweiligen
Durchgangsöffnung 19,20 ragenden Gewindeschaft 23 geführt wird.
[0044] Die Führungsplatten 50 sind mit ihrer einen Stirnseite an der jeweiligen angeschrägten
Seite der zugeordneten Schulter 14,15 abgestützt und sitzen mit den an ihrer Unterseite
ausgebildeten Absätzen in der jeweils zugeordneten Kehle 16,17 der Unterlegplatte
2. Die andere Stirnseite der Führungsplatte 50 ist dagegen gegen den seitlichen Rand
des Schienenfußes F gerichtet und bildet auf diese Weise eine seitliche Führung für
die Schiene S, über die beim Überfahren des Schienenbefestigungspunktes 1 auftretende
Querkräfte in die Unterlegplatte 2 und von dort in den Untergrund U abgeleitet werden.
[0045] Auf den Führungsplatten 50 sitzt jeweils ein nach Art einer konventionellen, ω-förmigen
Spannklemme ausgebildetes Federelement 55, das mit den freien Enden seiner Federarme
auf die Oberseite des Schienenfußes F wirkt. Dabei ist zwischen den jeweiligen Endabschnitten
des Federelements 55 und dem Schienenfuß F jeweils ein plattenförmiges Isolierelement
56 angeordnet, über das das Federelement 55 und die Schiene S gegeneinander elektrisch
isoliert sind.
[0046] Gleichzeitig ist der Gewindeschaft 23 des jeweils zugeordneten Spannelements 21 durch
die Mittelschlaufe 57 des Federelements 55 geführt. Auf das dementsprechend frei über
die Mittelschlaufe 57 hinausstehende Ende des Gewindeschafts 23 ist eine Mutter 58
aufgeschraubt. Diese ist in für Federelemente der Art, zu der das Federelement 55
gehört, an sich bekannter Weise soweit angezogen, dass die Mittelschlaufe 57 des jeweiligen
Federelements 55 gegen die Oberseite 3 der Unterlegplatte 2 um einen für die Erzeugung
einer ausreichenden Niederhaltekraft verschwenkt ist. Dabei ist auch unter hohen Spannlasten
durch die erfindungsgemäß über jeweils ein Einsatzstück 34 erfolgende Ankopplung des
jeweiligen Spannelements 21 an die Unterlegplatte 2 sichergestellt, dass es im Bereich
der Ausnehmungen 25,26 der Unterlegplatte 2 zu keiner Materialermüdung oder-überlastung
kommt.
[0047] Unterstützt wird dies dadurch, dass das Einsatzstück 34 mit der freien, bis zur Oberseite
3 der Unterlegplatte 2 reichenden Oberseite seines Konusabsatzes 41 gegen die Unterseite
der Führungsplatte 50 abgesützt ist, so dass die Führungsplatte 50 zumindest einen
Teil der in Längsrichtung des Spannelements 21 wirkenden Kräfte abträgt, die von dem
Einsatzstück 34 aufgenommen werden. Das zwischen der Dachfläche 27,28 der jeweiligen
Ausnehmung 25,26 und der Oberseite 3 vorhandene Material der Unterlegplatte 2 ist
dann entsprechend entlastet.
BEZUGSZEICHEN
[0048]
- 1
- Schienenbefestigungspunkt
- 2
- Unterlegplatte
- 3
- Oberseite der Unterlegplatte 2
- 4
- Stützfläche der Unterlegplatte 2
- 5,6
- Seitenabschnitte der Unterlegplatte 2
- 7,8
- Eckbereiche der Seitenabschnitte 5,6
- 9
- Unterseite der Unterlegplatte 2
- 10
- Durchgangsöffnung
- 11,12
- Befestigungsschrauben
- 13
- Dübel
- 14,15
- Schultern der Unterlegplatte 2
- 16,17
- Kehle der Unterlegplatte 2
- 18
- Steg der Unterlegplatte 2
- 19,20
- Durchgangsöffnungen der Unterlegplatte 2
- 21
- Spannelement
- 22
- Kopf des Spannelements 21
- 23
- Gewindeschaft des Spannelements 21
- 24
- quaderförmige Vorsprünge des Kopfs 22
- 25,26
- Ausnehmungen der Unterlegplatte 2
- 27,28
- Dachflächen der Ausnehmungen 25,26
- 29,30
- Innenumfangsflächen der Ausnehmungen 25,26
- 31a,31b
- gerade Umfangswandabschnitte der Innenumfangsflächen 27,28
- 32a,32b
- eingewölbter Abschnitt der Innenumfangsflächen 27,28
- 33a,33b
- Widerlager
- 34
- Einsatzstück
- 35
- Außenumfangsfläche des Einsatzstücks 34
- 36a,36b
- Gegenlager des Einsatzstücks 34
- 37a,37b
- ausgewölbte Abschnitte des Einsatzstücks 34
- 38a,38b
- gerade Abschnitte des Einsatzstücks 34
- 39
- Oberseite des Einsatzstücks 34
- 40
- Durchgangsöffnung des Einsatzstücks 34
- 41
- Konusabsatz des Einsatzstücks 34
- 42
- Ausnehmung
- 43
- zentraler quaderförmiger Abschnitt der Ausnehmung 42
- 44a,44b
- als Anschlag dienende Absätze
- 45a,45b
- Eckbereiche der Ausnehmung 42
- 50
- Führungsplatten
- 55
- Federelement
- 56
- Isolierelement
- 57
- Mittelschlaufe des Federelements 55
- 58
- Mutter
- B
- Breitenrichtung der Unterlegplatte 2
- E
- elastische Lage
- F
- Schienenfuß
- L
- Länge/Längserstreckung der Unterlegplatte 2
- LS
- Längsrichtung der Schiene S
- LX'
- Längsachse der Durchgangsöffnung 19 der Unterlegplatte 2
- LX
- Längsachse der Durchgangsöffnung 40 des Einsatzstücks 34
- S
- Schiene
- U
- Untergrund
- V
- vertikale Richtung
1. Unterlegplatte, die aus Kunststoff hergestellt ist und zum Abstützen einer Schiene
(S) für ein Schienenfahrzeug auf einem Untergrund (U) vorgesehen ist, wobei die Unterlegplatte
(2) im Gebrauch eine dem Untergrund (U)
zugeordnete Unterseite (9) und eine Oberseite (3) aufweist, auf der eine Stützfläche
(4) für die Schiene (S) ausgebildet ist, wobei in die Unterseite (9) der Unterlegplatte
(2) eine Ausnehmung (25,26) eingeformt ist, von der eine Durchgangsöffnung (19,20)
zur Oberseite (3) der Unterlegplatte (2) führt, wobei der Durchmesser der Ausnehmung
(25,26) in einer Querrichtung zur Längsachse (LX') der Durchgangsöffnung (19,20) zumindest
abschnittsweise größer ist als der Durchmesser der Durchgangsöffnung (19,20), so dass
an der der Oberseite (3) der Unterlegplatte (2) zugeordneten Dachfläche (27,28) der
Ausnehmung (25,26) ein Anschlag für ein in die Ausnehmung (25,26) eingesetztes Bauteil
(34) gebildet ist und wobei in der Ausnehmung (25,26) ein Bauteil (34) sitzt, für
das an einer die Ausnehmung (25,26) umgrenzenden Innenfläche (29,30) ein Widerlager
(33a,33b) zum verdrehsicheren Abstützen des Bauteils (34) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Ausnehmung (25,26) eingesetzte Bauteil ein Einsatzstück (34) ist, das
aus einem Material mit einer gegenüber dem Kunststoffmaterial der Unterlegplatte (2)
höheren Festigkeit , nämlich einem Metallwerkstoff, hergestellt ist und mit einem
an einer seiner Außenflächen (35) ausgebildeten Gegenlager (36a,36b) an dem Widerlager
(33a,33b) der Ausnehmung (25,26) und mit seiner Oberseite (39) gegen die Dachfläche
(27,28) der Ausnehmung (25,26) abgestützt ist, und dass das Einsatzstück (34) eine der Unterseite (9) der Unterlegplatte (2) zugeordnete
Unterseite aufweist, von der ausgehend in das Einsatzstück (34) eine Ausnehmung (42)
eingeformt ist, in der eine ebenfalls in das Einsatzstück (34) eingeformte, fluchtend
zur Durchgangsöffnung (19,20) der Unterlegplatte (2) ausgerichtete Durchgangsöffnung
(40) mündet, wobei die Ausnehmung (42) des Einsatzstücks (34) zur verdrehsicheren
Aufnahme und Abstützung eines Kopfes (22) eines schraubenartigen Spannelements (21)
ausgebildet ist, dessen Gewindeschaft (23) im Gebrauch durch die Durchgangsöffnungen
(40) des Einsatzstücks und der Unterlegplatte (2) geführt ist.
2. Unterlegplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Durchgangsöffnung (40) des Einsatzstücks (34) einen von der Kreisform
abweichenden Öffnungsquerschnitt aufweist.
3. Unterlegplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsquerschnitt eine Rechteckform aufweist.
4. Unterlegplatte nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (33a,33b) der Ausnehmung (25,26) der Unterlegplatte (2) an einer Innenumfangsfläche
(29,30) der Ausnehmung (25,26) der Unterlegplatte (2) und das Gegenlager (36a,36b)
des Einsatzstücks (34) an einer Außenumfangsfläche (35) des Einsatzstücks (34) ausgebildet
sind.
5. Unterlegplatte nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei verteilt angeordnete Widerlager (33a,33b) der Ausnehmung (25,26)
der Unterlegplatte (2) vorgesehen sind und eine gleiche Anzahl von zu den Widerlagern
(33a,33b) korrespondierend geformten und angeordneten Gegenlagern (36a,36b) des Einsatzstücks
(34) vorgesehen sind.
6. Unterlegplatte nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager (33a,3b) der Ausnehmung (25,26) der Unterlegplatte (2) und die Gegenlager
(36a,36b) des Einsatzstücks (34) in gleichen Winkelabständen verteilt um die Längsachse
(LX, LX') der Durchgangsöffnungen (19,20,40) von Unterlegplatte (2) und Einsatzstück
(34) angeordnet sind.
7. Unterlegplatte nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die Oberseite (39) des Einsatzstücks (34) ein Absatz (41) angeformt ist.
8. Unterlegplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (40) des Einsatzstücks (34) durch den Absatz (41) so verläuft,
dass der Absatz (41) die Durchgangsöffnung (40) mindestens an zwei gegenüberliegenden
Seiten begrenzt.
9. Unterlegplatte nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz als Konusabsatz (41) ausgebildet ist.
10. Unterlegplatte nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bereich, in dem die Durchgangsöffnung (19,20) der Unterlegplatte (2) in die
Dachfläche (27,28) der Ausnehmung (25,26) der Unterlegplatte (2) übergeht, ein Sitz
für den Absatz (41) eingeformt ist, der korrespondierend zu dem Absatz (41) geformt
ist.
11. Unterlegplatte nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe und Form der Durchgangsöffnung (19,20) der Unterlegplatte (2) und die Größe
und Form des Absatzes (41) so aufeinander abgestimmt sind, dass der Absatz (41) mit
seiner freien Oberseite mindestens bündig zur Oberseite (3) der Unterlegplatte (2)
ausgerichtet ist oder über die Oberseite (3) der Unterlegplatte (2) hinaussteht.
1. Base plate, which is made of plastic and is intended for supporting a rail (S) for
a rail vehicle on a substrate (U), the base plate (2) comprising a lower face (9),
in use assigned to the substrate (U), and an upper face (3) on which a supporting
surface (4) for the rail (S) is formed, wherein a recess (25, 26), from which a passage
(19, 20) leads to the upper face (3) of the base plate (2), is formed in the lower
face (9) of the base plate (2), wherein the diameter of the recess (25, 26) in a direction
transverse to the longitudinal axis (LX') of the passage (19, 20) is greater at least
in part than the diameter of the passage (19, 20), so that a stop for a component
(34) fitted into the recess (25, 26) is formed on the top surface (27, 28) of the
recess (25, 26), assigned to the upper face (3) of the base plate (2), and wherein
a component (34), for which an abutment (33a, 33b) for rotationally secure support
of the component (34) is provided on an inner surface (29, 30) surrounding the recess
(25, 26), is seated in the recess (25, 26), characterised in that the component fitted into the recess (25, 26) is an insert piece (34) which is made
of a material having a higher strength compared with the plastic material of the base
plate (2) namely a metal material and is supported with a counter-bearing (36a, 36b),
formed on one of its outer surfaces (35), on the abutment (33a, 33b) of the recess
(25, 26) and with its upper face (39) against the top surface (27, 28) of the recess
(25, 26), and in that the insert piece (35) comprises a lower face, assigned to the lower face (9) of the
base plate (2), starting from which a recess (42), in which a passage (40) likewise
formed into the insert piece (34) and aligned flush with the passage (19, 20) of the
base plate (2) opens, is formed into the insert piece (34), wherein the recess (42)
of the insert piece (34) is configured for rotationally secure reception and support
of a head (22) of a screw-like clamping element (21), the threaded shank (23) of which
is fed during use through the passages (40) of the insert piece and of the base plate
(2).
2. Base plate according to claim 1, characterised in that at least the passage (40) of the insert piece (34) has a non-circular opening cross
section.
3. Base plate according to claim 2, characterised in that the opening cross section has a rectangular shape.
4. Base plate according to one of the preceding claims, characterised in that the abutment (33a, 33b) of the recess (25, 26) of the base plate (2) is formed on
an inner circumferential surface (29, 30) of the recess (25, 26) of the base plate
.(2) and the counter-bearing (36a, 36b) of the insert piece (34) is formed on an outer
circumferential surface (35) of the insert piece (34).
5. Base plate according to one of the preceding claims, characterised in that at least two distributed abutments (33a, 33b) of the recess (25, 26) of the base
plate (2) are provided, and an equal number of counter-bearings (36a, 36b) of the
insert piece (34), which are shaped and arranged in accordance with the abutments
(33a, 33b), are provided.
6. Base plate according to claims 4 and 5, characterised in that the abutments (33a, 33b) of the recess (25, 26) of the base plate (2) and the counter-bearings
(36a, 36b) of the insert piece (34) are distributed at equal angle intervals around
the longitudinal axis (LX, LX') of the passages (19, 20, 40) of the base plate (2)
and insert piece (34).
7. Base plate according to one of the preceding claims, characterised in that a heel (41) is formed onto the upper face (39) of the insert piece (34).
8. Base plate according to claim 7, characterised in that the passage (40) of the insert piece (34) extends through the heel (41) in such a
way that the heel (41) bounds the passage (40) at least on two opposite sides.
9. Base plate according to claim 7 or 8, characterised in that the heel is configured as a conical heel (41).
10. Base plate according to one of claims 7 to 9, characterised in that, in the region in which the passage (19, 20) of the base plate (2) merges into the
top surface (27, 28) of the recess (25, 26) of the base plate (2), a seat for the
heel (41), which is shaped in accordance with the heel (41), is formed.
11. Base plate according to one of claims 7 to 10, characterised in that the size and shape of the passage (19, 20) of the base plate (2) and the size and
shape of the heel (41) are matched to one another in such a way that the heel (41)
is aligned with its free upper face at least flush with the upper face (3) of the
base plate (2) or protrudes beyond the upper face (3) of the base plate (2).
1. Plaque de calage en matière plastique prévue pour supporter un rail (S) pour un véhicule
ferroviaire sur une base (U),
- où la plaque de calage (2) présente, en utilisation, une face inférieure (9) associée
à la base (U) et une face supérieure (3) sur laquelle est formée une surface d'appui
(4) pour le rail (S),
- où un évidement (25, 26) est formé dans la face inférieure (9) de la plaque de calage
(2), évidement à partir duquel une ouverture traversante (19, 20) mène à la face supérieure
(3) de la plaque de calage (2),
- où le diamètre de l'évidement (25, 26) dans une direction transversale à l'axe longitudinal
(LX') de l'ouverture traversante (19, 20) est supérieur, au moins par sections, au
diamètre de l'ouverture traversante (19, 20), de sorte qu'un contre-appui pour un
composant (34) inséré dans l'évidement (25, 26) est formé au niveau de la surface
de toit (27, 28) de l'évidement (25, 26) associée à la face supérieure (3) de la plaque
de calage (2), et
- où un composant (34) est inséré dans l'évidement (25, 26), 26), pour lequel composant
une culée (33a, 33b) est prévue au niveau d'une surface intérieure (29, 30) entourant
l'évidement (25, 26), afin de supporter le composant (34) de manière résistante à
la torsion,
caractérisée
- en ce que le composant inséré dans l'évidement (25, 26) est une pièce d'insertion (34), laquelle
est produite à partir d'un matériau présentant une résistance de matériau supérieure
à celle de la matière plastique de la plaque de calage (2), à savoir un matériau métallique,
et est appuyé, avec une butée (36a, 36b) formée sur l'une de ses surfaces extérieures
(35), contre la culée (33a, 33b) de l'évidement (25, 26) et, avec sa face supérieure
(39), contre la surface de toit (27, 28) de l'évidement (25, 26), et
- en ce que la pièce d'insertion (34) présente une face inférieure associée à la face inférieure
(9) de la plaque de calage (2), à partir de laquelle est formé dans la pièce d'insertion
(34) un évidement (42), dans lequel évidement débouche une ouverture traversante (40)
également formée dans la pièce d'insertion (34) et alignée avec l'ouverture traversante
(19, 20) de la plaque de calage (2),
- où l'évidement (42) de la pièce d'insertion (34) est conçu pour recevoir et supporter
de manière résistante à la torsion une tête (22) d'un élément de serrage de type vis
(21), dont la tige filetée (23) est guidée, en utilisation, à travers les ouvertures
traversantes (40) de la pièce d'insertion et de la plaque de calage (2).
2. Plaque de calage selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'au moins l'ouverture traversante (40) de la pièce d'insertion (34) présente une section
transversale d'ouverture différant de la forme circulaire.
3. Plaque de calage selon la revendication 2,
caractérisée en ce que la section transversale de l'ouverture a une forme rectangulaire.
4. Plaque de calage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la culée (33a, 33b) de l'évidement (25, 26) de la plaque de calage (2) est formée
au niveau d'une surface périphérique intérieure (29, 30) de l'évidement (25, 26) de
la plaque de calage (2), et la butée (36a, 36b) de la pièce d'insertion (34) est formée
sur une surface périphérique extérieure (35) de la pièce d'insertion (34).
5. Plaque de calage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins deux culées agencées de manière répartie (33a, 33b) de l'évidement (25, 26)
de la plaque de calage (2) sont prévues et qu'un nombre égal de butées (36a, 36b)
de la pièce d'insertion (34) formées et disposées de manière correspondante aux culées
(33a, 33b) sont prévues.
6. Plaque de calage selon les revendications 4 et 5,
caractérisée en ce que les culées (33a, 3b) de l'évidement (25, 26) de la plaque de calage (2) et les butées
(36a, 36b) de la pièce d'insertion (34) sont agencées réparties à des distances angulaires
égales autour de l'axe longitudinal (LX, LX') des ouvertures traversantes (19, 20,
40) de la plaque de calage (2) et de la pièce d'insertion (34).
7. Plaque de calage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'un épaulement (41) est formé sur la face supérieure (39) de la pièce d'insertion (34).
8. Plaque de calage selon la revendication 7,
caractérisée en ce que l'ouverture traversante (40) de la pièce d'insertion (34) s'étend à travers l'épaulement
(41), de sorte que l'épaulement (41) délimite l'ouverture traversante (40) sur au
moins deux côtés opposés.
9. Plaque de calage selon l'une des revendications 7 ou 8,
caractérisée en ce que l'épaulement est formé comme un épaulement conique (41).
10. Plaque de calage selon l'une quelconque des revendications 7 à 9,
caractérisée en ce qu'un siège pour l'épaulement (41) est formé dans la région dans laquelle l'ouverture
traversante (19, 20) de la plaque de plaque de calage (2) se transforme en la surface
de toit (27, 28) de l'évidement (25, 26) de la plaque de plaque de calage (2), lequel
siège est formé pour correspondre à l'épaulement (41).
11. Plaque de calage selon l'une quelconque des revendications 7 à 10,
caractérisée en ce que la taille et la forme de l'ouverture traversante (19, 20) de la plaque de calage
(2) et la taille et la forme de l'épaulement (41) sont adaptées les unes aux autres
de telle sorte que l'épaulement (41) est aligné avec son côté supérieur libre au moins
contre le côté supérieur (3) de la plaque de calage (2) ou fait saillie au-delà du
côté supérieur (3) de la plaque de calage (2).