[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät,
mit einem Gehäuse und mit einer an dem Gehäuse angeordneten und zum Gehäuse separaten
Gerätekomponente, die relativ zum Gehäuse bewegbar ist.
[0002] Bei einem derartigen Haushaltsgerät kann es sich um ein Haushaltskältegerät (z.B.
Kühlschrank, Gefrierschrank oder Kühl-Gefrier-Kombination), ein Haushaltsgeschirrspülgerät
oder ein Haushaltsgargerät handeln.
[0003] Bei Haushaltskältegeräten ist es bekannt, dass eine Bedien- und/oder eine Anzeigeeinheit
vorhanden ist, die üblicherweise im Inneren des Geräts angeordnet ist und bei geschlossener
Tür nicht einsehbar ist. Darüber hinaus ist es bekannt, dass bei Einbaugeräten frontseitig
an der Tür eine Dekorplatte angeordnet ist, die die Frontseite der Tür vollständig
abdeckt, so dass auch hier eine Einsicht zu anderen Komponenten des Geräts verhindert
ist. Bei den bekannten Geräten ist die Variantenflexibilität mit frontseitig einsehbaren
Zusatzkomponenten relativ niedrig und die Positionierung von Zusatzkomponenten eingeschränkt.
[0004] Die
US 2011 006 655 A1 offenbart ein Haushaltsgerät, der eine Schublade aufweist, wobei ein Display an einer
geneigten Fläche der Schublade angeordnet ist.
[0005] Die
DE 10 2012 200 812 A1 offenbart ein Kältegerät, an dessen Tür ein Benutzerschnittstellenmodul in einem
Ausschnitt einer vorderen Wandplatte der Tür angeordnet ist.
[0006] Die
US 2015 155 399 A1 offenbart einen Kühlschrank, an dessen Tür eine Beleuchtungseinrichtung an einem
geneigten Kantenanteil der Tür ausgebildet ist.
[0007] Die gemäß Art. 54 (3) EPÜ nachveröffentlichte
WO 2017 084 845 A1 offenbart ein Haushaltsgerät mit einer Gerätekomponente, die eine von oben greifbare
Griffmulde aufweist.
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät,
zu schaffen, bei welchem die Bestückbarkeit mit Zusatzkomponenten an einer bewegbaren
Gerätekomponente verbessert ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät,
welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist, gelöst.
[0011] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät,
mit einem Gehäuse und mit einer an dem Gehäuse angeordneten und zum Gehäuse separaten
Gerätekomponente. Die Gerätekomponente ist relativ zum Gehäuse bewegbar. Die Gerätekomponente
weist eine Frontwand auf, die eine Vorderseitenfläche und eine dazu geneigte Streifenfläche
aufweist. Die Vorderseitenfläche und die Streifenfläche sind somit zwei separate Flächenbereiche,
die unterschiedlich zueinander orientiert sind und sich somit nicht in einer gemeinsamen
Ebene erstrecken. Die Streifenfläche grenzt an die Vorderseitenfläche an, so dass
eine Sichtseite bzw. Frontfläche der Gerätekomponente durch die Vorderseitenfläche
und die Seitenfläche gebildet ist. Die Vorderseitenfläche (6) und die Streifenfläche
(7) sind bei einer Projektionsbetrachtung der Flächen nur bereichsweise überlappend
zueinander angeordnet.
[0012] Das Haushaltsgerät, insbesondere das Haushaltskältegerät, weist darüber hinaus ein
separates Funktionsbauteil auf, welches an der Streifenfläche angeordnet ist und eine
Anzeige- und/oder Bedieneinheit aufweist.
[0013] Durch die Überlappung ist eine Hintergreifmulde (8) als Griff zwischen einer Vorderseite
der Streifenfläche (7) und einer Rückseite (10) der Vorderseitenfläche (6) gebildet,
wobei die Streifenfläche (7) in einem Winkel (α) zwischen 30° und 85° zur Vorderseitenfläche
(6) angeordnet ist.
[0014] Durch eine derartige Ausgestaltung eines Haushaltsgeräts, insbesondere eines Haushaltskältegeräts,
ist die Bestückbarkeit mit Zusatzkomponenten variabler ermöglicht und somit auch dann,
wenn die Gerätekomponente in einer Grundstellung angeordnet ist, eine frontseitige
Einsehbarkeit dieser Zusatzkomponenten ermöglicht. Damit ist nicht nur die technische
Funktionalität des Geräts erweitert, sondern auch ein frontseitiges optisches Erscheinungsbild
verbessert, insbesondere beruhigt, obwohl dennoch mehrere Komponenten zusätzlich vorhanden
sind. Gerade die Positionierung dieses separaten Funktionsbauteils an einer spezifischen
lokalen Stelle, nämlich an dieser schräg gestellten Streifenfläche, ermöglicht auch
einen kompakten Aufbau einer derartig multikomponentigen Anordnung, sodass das Funktionsbauteil
neben seiner erwünschten frontseitigen Erkennbarkeit und Einsehbarkeit dennoch platzsparend
und aufgeräumt positioniert ist. Insbesondere ist das Funktionsbauteil so ausgebildet
und angeordnet, dass eine Frontseite entsprechend schräg geneigt zur Vorderseitenfläche
angeordnet ist. Diese Frontseite kann dann auch die Streifenfläche sein oder die Streifenfläche
kann diese Frontseite aufweisen.
[0015] Bei der derartigen überlappenden Anordnung zwischen der Streifenfläche und der Vorderseitenfläche
bei einer derartigen Projektionsbetrachtung die Hintergreifmulde als Griff zwischen
einer Vorderseite der Streifenfläche und einer Rückseite der Vorderseitenfläche gebildet.
In Tiefenrichtung des Haushaltsgeräts betrachtet sind die Streifenfläche und die Vorderseitenfläche
beabstandet zueinander angeordnet, insbesondere die Streifenfläche in Tiefenrichtung
hinter der Vorderseitenfläche angeordnet, wodurch sich bei dieser dreidimensionalen
Betrachtung dann diese Hintergreifmulde ausbildet. Dadurch ist in besonders vorteilhafter
Weise auch ein einfacher und dennoch ergonomisch greifbarer Griff erzeugt. Dieser
ist somit quasi integriert ausgebildet und durch spezifische Orientierungen der Streifenfläche
und der Vorderseitenfläche sowie spezifische Erstreckungen dieser Streifenfläche und
der Vorderseitenfläche gebildet. Gerade bei einer frontseitigen Betrachtung ist der
Griff dann auch platzsparend ausgebildet und auch nicht unerwünscht nach vorne als
bewegbares Teil überstehend angeordnet.
[0016] Dass die Streifenfläche (7) in einem Winkel (α) zwischen 30° und 85° zur Vorderseitenfläche
(6) angeordnet ist, ist dahingehend besonders vorteilhaft, dass durch diese spezifische
Orientierung auch eine Informationspräsentation darauf besonders vorteilhaft ist,
denn optische Reflexionen oder sonstige Spiegelungen können dadurch reduziert werden.
Die Wahrnehmbarkeit von entsprechend dargebotenen Informationen ist gerade bei einer
derartigen geneigten Anordnung der Streifenfläche vorteilhaft.
[0017] Das Haushaltsgerät weist in als Funktionsbauteil eine Anzeige- und/oder Bedieneinheit
auf. Diese Anzeige- und/oder Bedieneinheit ist an der Streifenfläche ausgebildet.
Durch eine derartige Komponentenkonzentration an dem geneigten Flächenbereich, nämlich
dieser Streifenfläche, kann ein kompakter Aufbau erreicht werden, der die uneingeschränkte
Einsehbarkeit auf die Anzeige- und/oder Bedieneinheit ermöglicht, auch wenn die Gerätekomponente
im am Gehäuse angeordneten Grundzustand positioniert ist.
[0018] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Streifenfläche in Höhenrichtung des Haushaltsgeräts
betrachtet orientiert ist. Durch eine derartige Ausgestaltung wird die Streifenfläche
quasi auch als randseitige vertikale Einfassung für die Vorderseitenfläche angeordnet.
Dadurch wirkt die Streifenfläche funktionell auch quasi als Rahmenteil, welches darüber
hinaus auch bezüglich ihrer Orientierung unterschiedlich zur Vorderseitenfläche angeordnet
ist. Gerade dadurch ist die Streifenfläche auch durch ihre randseitige Positionierung
zur Vorderseitenfläche aufgeräumt und nicht im Weg stehend angeordnet, andererseits
ist die Einsehbarkeit auf die Streifenfläche und somit auch auf das Funktionsbauteil
gegeben.
[0019] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Vorderseitenfläche die
Streifenfläche um maximal 70 Prozent überlappend angeordnet ist. Dies bedeutet dann
auch, dass bei einer Betrachtungsrichtung senkrecht zur Projektionsebene, in der die
Vorderseitenfläche und die Streifenfläche projiziert sind, die Streifenfläche bereichsweise
einsehbar ist. Durch eine derartige Ausgestaltung wird somit die Streifenfläche bei
frontseitiger Betrachtung bereichsweise durch die Vorderseitenfläche verdeckt, wodurch
einerseits die Streifenfläche auch in gewissem Maße nach vorne hin geschützt wird.
Andererseits wird durch diesen Überstand der Vorderseitenfläche gegebenenfalls auch
ein unerwünschter Lichteinfall auf die Streifenfläche verhindert, wodurch auch die
Betrachtung der Streifenfläche und die Wahrnehmbarkeit der Streifenfläche verbessert
ist.
[0020] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass an der Vorderseitenfläche
eine zur Gerätekomponente separate Dekorplatte angeordnet ist. Dies ist eine weitere
sehr vorteilhafte Ausführung, da somit die Frontseite der Gerätekomponente durch diese
separate Dekorplatte geschützt ist und somit vor unerwünschten mechanischen Einflüssen
geschützt ist. Darüber hinaus ist es durch diese Dekorplatte auch ermöglicht, ein
frontseitiges individuelles optisches Erscheinungsbild zu erzeugen. Ein einziges Haushaltsgerät
kann somit durch die variable Bestückung mit einer Dekorplatte mit einem dann sehr
individuellen unterschiedlichen optischen frontseitigen Erscheinungsbild ausgebildet
werden. Dies ist gerade dann sehr vorteilhaft, wenn das Haushaltsgerät als Einbaugerät
beziehungsweise als Einbau-Haushaltsgerät ausgebildet ist und zum Einbau in eine Einbaunische,
beispielsweise einer Möbelwand, vorgesehen ist. Dadurch kann gerade in Einklang mit
den Frontseiten der Komponente dieser Möbelwand und daran gegebenenfalls angepasster
Dekorplatte ein gesamtheitliches optisches Erscheinungsbild dieser Gesamtanordnung
geschaffen werden. Denkbar ist auch, dass die Dekorplatte vollständig, im Wesentlichen
vollständig oder zumindest teilweise aus Metall besteht. Denkbar ist, dass die Dekorplatte
ein Metallblech umfasst oder durch ein Metallblech gebildet ist. Grundsätzlich denkbar
ist, dass die Dekorplatte zerstörungsfrei lösbar, insbesondere werklosfrei lösbar,
an der Vorderseitenfläche angeordnet ist.
[0021] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass diese separate Dekorplatte die Vorderseitenfläche
frontseitig vollständig abdeckt. Die oben genannten Vorteile sind daher in besonderer
Weise erreicht.
[0022] Es kann vorgesehen sein, dass das Funktionsbauteil ein separates Dekorelement aufweist.
Damit ist es bei einer derartigen Ausgestaltung ermöglicht, ein individuelles optisches
und haptisches Erscheinungsbild zu schaffen. Damit kann auch an dieser Streifenfläche
die Variabilitätsgestaltung des Haushaltsgeräts erhöht und auch individualisiert werden.
Ein Dekorelement kann farblich und/oder materiell und/oder strukturell unterschiedlich
ausgebildet sein. Es kann hier beispielsweise auch ein Stoff oder Leder oder dergleichen
vorgesehen sein. Ebenso ist es andererseits möglich, dass dieses separate Dekorelement
aus Metall ist. Ebenso kann eine Ausgestaltung aus Holz oder dergleichen vorgesehen
sein. Bezüglich der Strukturierung können hier unterschiedlichste Ausgestaltungen
vorgesehen sein, die dem individuellen optischen Erscheinungsbild Rechnung tragen.
Dazu können unterschiedliche Maserungen oder auch unterschiedliche individuelle Bildgebungen
als Strukturierung vorgesehen sein. Grundsätzlich denkbar ist, dass das Dekorelement
zerstörungsfrei lösbar, insbesondere werklosfrei lösbar, an der Streifenfläche angeordnet
ist.
[0023] Denkbar ist auch, dass an der Vorderseitenfläche eine zur Gerätekomponente separate
Dekorplatte angeordnet ist und dass das Funktionsbauteil ein separates Dekorelement
aufweist, wobei die Dekorplatte und das Dekorelement hinsichtlich Farbe und/oder Musterung
und/oder Material identisch sind. Hierdurch kann auf einfache und kostengünstige Weise
ein äußeres Erscheinungsbild des Haushaltsgeräts festgelegt werden.
[0024] Es kann vorgesehen sein, dass dieses separate Dekorelement zerstörungsfrei lösbar
an der Streifenfläche angeordnet ist. Dadurch kann einem Austausch zu Wartungsarbeiten
oder zur Änderung des optischen Erscheinungsbilds einfach Rechnung getragen werden.
[0025] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Vorderseitenfläche senkrecht orientiert ist.
[0026] Bei einem nicht zur Erfindung gehörenden Aspekt ist vorgesehen, dass die Streifenfläche
nach vorne hin vollständig unverdeckt ist und die Vorderseitenfläche an einem Rand
der Streifenfläche endet. Dies bedeutet, dass in der Richtung, in welcher die Vorderseitenfläche
und die Streifenfläche zueinander angeordnet sind und somit in dieser Betrachtungsrichtung
und somit auch Raumrichtung nebeneinander positioniert sind, keine Überlappung ausgebildet
ist. Bei einer Projektion der Vorderseitenfläche und der Streifenfläche in eine Ebene
sind diese Flächen überlappungsfrei angeordnet. Die Vorderseitenfläche und die Streifenfläche
sind somit in dieser Raumrichtung, in welcher sie in Reihe zueinander ausgebildet
sind, überlappungsfrei angeordnet. Dies ist dahingehend besonders vorteilhaft, dass
das Funktionsbauteil dann auch groß ausgebildet werden kann und sich somit quasi auch
über einen großen Anteil des Ausmaßes erstrecken kann, das sich entlang der Schmalseite
der Streifenfläche bemisst. Bei frontseitiger Betrachtung ist somit auch in dieser
geneigten Anordnung der Streifenfläche ein möglichst großes Funktionsbauteil erzeugbar,
das dann vollständig und uneingeschränkt nach vorne hin frei liegt und einsehbar ist
und nicht durch die Vorderseitenfläche zumindest bereichsweise verdeckt ist.
[0027] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts
erstreckt sich die geneigte Streifenfläche über zumindest 50 Prozent, insbesondere
zumindest 80 Prozent, insbesondere zumindest 90 Prozent, der Länge eines Rands der
Vorderseitenfläche, an den die geneigte Streifenfläche anschließt. Durch diese relativ
große Dimensionierung der Streifenfläche kann auch eine größere Mulde zusätzlich zu
der dann auch gegebenenfalls größer ausgestaltbaren Anzeige- und/oder Bedieneinheit
an der Streifenfläche ausgebildet werden.
[0028] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Funktionsbauteil ein Plattenstreifen ist. Er
kann insbesondere aus Echt-Glas sein. Insbesondere ist der Plattenstreifen aus Kunststoff,
der zumindest im Bereich der Anzeige- und/oder Bedieneinheit transparent ist. Der
Plattenstreifen kann beispielsweise als IML (In-Mold-Labeling)-Folie ausgebildet sein.
Gerade dann, wenn dieser Plattenstreifen eingefärbt ist, ist ein auch sehr beruhigtes
optisches Erscheinungsbild geschaffen. Gerade dann ist in den Fällen, in denen die
Anzeige- und/oder Bedieneinheit als berührsensitive Einheit ausgebildet ist, in deren
deaktivierten Zustand die Anzeige- und/oder Bedieneinheit insbesondere bei einem etwas
größeren Abstand zum Haushaltsgerät quasi nicht erkennbar. Insbesondere bei derartigen
Ausgestaltungen ist es dann besonders vorteilhaft, wenn ein spezifischer Betriebszustand,
insbesondere der Stand-by-Betriebszustand optisch angezeigt wird, insbesondere benachbart
zu der Position, an der die Anzeige- und/oder Bedieneinheit in der geneigten Streifenfläche
ausgebildet ist.
[0029] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Streifenfläche in einem Winkel zwischen 40°
und 70°, zur Vorderseitenfläche angeordnet ist.
[0030] Die Streifenfläche, gerade mit ihrer schräg gestellten Positionierung, ermöglicht
somit eine umfänglich und leicht wahrnehmbare Informationsdarstellung des Funktionsbauteils.
Es ermöglicht auch eine nutzerfreundliche und leichtgängige Bedienbarkeit des als
Anzeige- und/oder Bedieneinheit ausgeführten Funktionsbauteils, da durch die entsprechende
Orientierung der Streifenfläche quasi die Bedienfläche und die Bedienelemente nutzerzugewandt
sind und daher ohne eine komplexe Bewegung und somit ohne unnötig einen Finger stark
krümmen oder verbiegen zu müssen, die Betätigung realisiert werden kann. Die Zugänglichkeit
zur Bedienung dieser Bedienelemente an der Streifenfläche ist dadurch auch sehr ergonomisch
möglich.
[0031] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Anzeige- und/oder Bedieneinheit berührsensitive
Bedienelemente aufweist. Dadurch wird quasi der Aufbau oberhalb der Streifenfläche
nicht erhöht, da diese berührsensitiven Bedienbereiche mit darunter angeordneten Sensoren
ausgebildet sind. Der Bauraum unmittelbar neben der Streifenfläche wird dadurch nicht
beeinträchtigt.
[0032] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Anzeige- und/oder Bedieneinheit ein TFT-Display
umfasst. Dadurch können neben statischen auch dynamische Informationen dargestellt
werden und sowohl die Farbvielfalt als auch die Präsentationsechtheit von Informationen
ist dadurch besonders hoch. Des Weiteren ist dadurch auch ein sehr flach bauender
Aufbau der Anzeige- und/oder Bedieneinheit ermöglicht, wodurch auch wiederum wenig
Bauraum benötigt ist.
[0033] Es kann vorgesehen sein, dass das Haushaltsgerät zwei, drei oder vier zu der Vorderseitenfläche
geneigte Streifenflächen aufweist. Diese weiteren Streifenflächen können die bezüglich
der erfindungsgemäßen Streifenfläche offenbarten Merkmale aufweisen.
[0034] Erfindungsgemäß ist an der erfindungsgemäßen Streifenfläche ein Funktionsbauteil
angeordnet und an einer der weiteren Streifenflächen ist ein weiteres Funktionsbauteil
angeordnet. Denkbar ist, zwei sich bezüglich der Vorderseitenfläche gegenüberliegende
Streifenflächen (z.B. eine linke, vertikal verlaufende und eine rechte, vertikal verlaufende
Streifenfläche) spiegelsymmetrisch anzuordnen, insbesondere betreffend den Winkel
mit dem die Streifenfläche bezüglich der Vorderseitenfläche angeordnet ist und/oder
der Form der Streifenfläche und/oder der Größe der Streifenfläche.
[0035] Erfindungsgemäß weist das Haushaltsgerät eine zweite Streifenfläche auf, die der
Streifenfläche gegenüberliegt, wobei an der zweiten Streifenfläche ein zweites Funktionsbauteil
angeordnet ist. Insbesondere denkbar ist hierbei, dass das an der Streifenfläche angeordnete
Funktionsbauteil und das an der zweiten Streifenfläche angeordnete zweite Funktionsbauteil
austauschbar sind. Erfindungsgemäß handelt es sich bei der Gerätekomponente um eine
Tür, so kann auf diese Weise ein Türanschlagswechsel begünstigt werden. Denkbar ist
dabei insbesondere, dass sowohl die Streifenfläche als auch die zweite Streifenfläche
vertikal angeordnet sind. Das Funktionsbauteil weist hierbei eine Anzeige- und/oder
Bedieneinheit auf. Das zweite Funktionsbauteil weist ein Dekorelement auf.
[0036] Das Haushaltsgerät kann beispielsweise ein Haushaltsgeschirrspülgerät oder ein Haushaltsgargerät
sein. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Haushaltsgerät um ein Haushaltskältegerät.
Insbesondere ist das Haushaltskältegerät ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder
ein Kühl-Gefrier-Kombigerät.
[0037] Mit den Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und bestimmungsgemäßem
Anordnen des Geräts und bei einem dann vor dem Gerät stehenden und in Richtung des
Geräts blickenden Beobachter gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
[0038] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen
und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines
ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
[0039] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltskältegeräts;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen Teilausschnitts des Haushaltskältegeräts gemäß Fig. 1; und
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen Teilausschnitts eines Ausführungsbeispiels eines Haushaltskältegeräts
das nicht unter der vorliegend beanspruchten Erfindung fällt.
[0040] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0041] In Fig. 1 ist in einem Ausführungsbeispiel ein Haushaltsgerät, in Form eines Haushaltskältegeräts
1, gezeigt, welches zur Aufnahme von Lebensmitteln ausgebildet ist.
[0042] Das Haushaltskältegerät 1 kann ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät
sein. Im Ausführungsbeispiel ist es ein Kühl-Gefrier-Kombigerät. Das Haushaltskältegerät
1 weist ein Gehäuse 2 auf, in dem ein erster Aufnahmeraum 3 für Lebensmittel ausgebildet
ist. Dieser erste Aufnahmeraum 3 ist beispielsweise ein Kühlfach. Der erste Aufnahmeraum
3 ist durch Wände eines Innenbehälters begrenzt, der frontseitig eine Beschickungsöffnung
aufweist.
[0043] Diese Beschickungsöffnung und somit auch der Aufnahmeraum 3 sind durch eine Tür 4
verschließbar. Die erste Tür 4 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel im geschlossenen
Zustand gezeigt. Die Tür 4 stellt eine Gerätekomponente dar. Die Tür 4 ist schwenkbar
an dem Gehäuse 2 angeordnet. Der in Fig. 1 gezeigte geschlossene Zustand der Tür 4
stellt einen Grundzustand beziehungsweise eine Grundposition der Tür 4 dar.
[0044] In Fig. 2 ist in einer Draufsichtdarstellung ein Teilausschnitt des Haushaltskältegeräts
1 gezeigt. Die Draufsicht ist hier in einer Ebene gezeigt, die eine Horizontalebene
ist und durch die Breitenrichtung (x-Richtung) des Haushaltskältegeräts 1 und die
Tiefenrichtung (z-Richtung) des Haushaltskältegeräts 1 aufgespannt ist. Senkrecht
zu der Darstellung in Fig. 2 verläuft die Höhenrichtung (y-Richtung).
[0045] Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, weist die Tür 4 eine Frontwand 5 auf, die eine Vorderseitenfläche
6 aufweist. Die Vorderseitenfläche 6 ist hier in oder im Wesentlichen in einer Vertikalebene
orientiert, die durch die x-y-Ebene gegeben ist.
[0046] Die Frontwand 5 weist darüber hinaus eine zu der Vorderseitenfläche 6 schräg geneigte
Streifenfläche 7 auf, die insbesondere in dieser Breitenrichtung betrachtet seitlich
an die Vorderseitenfläche 6 anschließt. Erfindungsgemäß beträgt ein Winkel α zwischen
der Streifenfläche 7 und der Vorderseitenfläche 6 zwischen 30° und 85°, insbesondere
zwischen 40° und 70°.
[0047] Wie bei der Ausgestaltung in Fig. 1 und Fig. 2 zu erkennen ist, erstreckt sich die
schräg geneigte Streifenfläche 7 in Höhenrichtung und somit vertikal. Im Ausführungsbeispiel
erstreckt sich diese Streifenfläche 7 über zumindest die Hälfte, vorzugsweise zumindest
80 Prozent, vorzugsweise über 100 Prozent der Höhe der Vorderseitenfläche 6.
[0048] Darüber hinaus ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 vorgesehen, dass die Flächen
6 und 7 in Breitenrichtung und somit in x-Richtung betrachtet, bei einer Projektionsbetrachtung,
in der die Vorderseitenfläche 6 und die Streifenfläche 7 in eine senkrecht zur Tiefenrichtung
stehende Ebene projiziert werden, überlappend ausgebildet sind. Insbesondere ist diese
Überlappung vorzugsweise maximal zu 70 Prozent der Erstreckung der Streifenfläche
7 in dieser Breitenrichtung ausgebildet. Bei frontseitiger Betrachtung und somit bei
Betrachtung in Tiefenrichtung ist die Streifenfläche 7 daher bereichsweise seitlich
über die Vorderseitenfläche 6 überstehend und somit auch zumindest bereichsweise frontseitig
einsehbar.
[0049] Bei einer derartigen, bei einer Projektionsbetrachtung, überlappenden Erstreckung
zwischen der Vorderseitenfläche 6 und der Streifenfläche 7 wird, wie dies im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 zu erkennen ist, erfindungsgemäß auch eine Hintergreifmulde 8 durch diese
Flächenanordung ausgebildet, die einen Griff darstellt, der seitlich eingegriffen
werden kann. Durch diese Ausgestaltung kann dann somit auch einfach die Tür 4 durch
Eingreifen in diese Hintergreifmulde 8 betätigt werden und somit geöffnet und geschlossen
werden.
[0050] Wie zu erkennen ist, ist die Hintergreifmulde 8 in Höhenrichtung betrachtet nach
oben hin offen ausgebildet.
[0051] An der Streifenfläche 7 ist ein dazu separates Funktionsbauteil 9 angeordnet. Das
Funktionsbauteil 9 weist erfindungsgemäß eine Anzeige- und/oder Bedieneinheit auf
und ein zweites Funktionsbauteil weist ein separates Dekorelement auf. Wie zu erkennen
ist, ist das Funktionsbauteil 9 plattenartig ausgebildet und versenkt in der Frontwand
5 an dieser Streifenfläche 7 angeordnet. Insbesondere ist somit vorgesehen, dass eine
Frontseite 9a dieses Funktionsbauteils 9 bündig mit einer daran anmündenden Außenseite
10 ist, wobei diese Außenseite 10 eine Rückseite der Vorderseitenfläche 9 sein kann.
In diesem Bereich ist die Frontseite 10a schräg geneigt zur Vorderseitenfläche 6 angeordnet.
Die Frontseite 10a kann die Streifenfläche 7 sein oder Bestandteil der Streifenfläche
7 sein. Die Streifenfläche 7 kann die Frontseite 10a aufweisen.
[0052] Dadurch ist das Funktionsbauteil 9 auch eingebettet angeordnet.
[0053] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass das Haushaltskältegerät 1 eine separate
Dekorplatte 11 aufweist, die in Tiefenrichtung betrachtet frontseitig an der Vorderseitenfläche
6 angeordnet ist. Insbesondere erstreckt sich diese Dekorplatte 11 vollständig über
die Ausmaße der Vorderseitenfläche 6, sodass sie die Vorderseitenfläche 6 frontseitig
vollständig abdeckt. Diese separate Dekorplatte 11 kann beispielsweise eine Möbelfrontplatte
oder eine metallische Dekorplatte sein.
[0054] In Fig. 3 ist eine weitere Draufsicht entsprechend der Darstellung von Fig. 2 gezeigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel eines Haushaltskältegeräts 1, das nicht unter der vorliegend
beanspruchten Erfindung fällt, ist im Unterschied zur Ausführung gemäß Fig. 2 keine
Hintergreifmulde 8 ausgebildet. Vielmehr ist bei dieser Ausführung die Streifenfläche
7 bei einer bereits zu Fig. 2 diskutierten Projektionsbetrachtung einer x-y-Ebene
mit keiner Überlappung mit der Vorderseitenfläche 6 und der Streifenfläche 7 ausgebildet.
Die Streifenfläche 7 ist somit bei frontseitiger Betrachtung und somit bei einer Betrachtung
in Tiefenrichtung durch die Vorderseitenfläche 6 nicht bereichsweise verdeckt.
[0055] Wie in der Darstellung in Fig. 1 des Weiteren zu erkennen ist, kann das Haushaltskältegerät
1 zumindest einen zweiten Aufnahmeraum 12 aufweisen, der beispielsweise ein Gefrierfach
sein kann. Dieser zweite Aufnahmeraum 12 kann durch eine weitere separate Tür 13 verschlossen
werden, die in Fig. 1 in geschlossenem Zustand gezeigt ist. Wie in der Ausführung
gemäß Fig. 1 vorzugsweise vorgesehen, kann die Tür 13 entsprechend der Ausgestaltung
der Tür 4 ausgebildet sein. Dadurch ergibt sich in Höhenrichtung vorzugsweise eine
durchlaufende gleichmäßige randseitige Anordnung mit einer derartig schräg geneigten
Streifenfläche 7. Diese jeweiligen Streifenflächen 7 der Türen 4 und 13 sind bei geschlossenen
Türen 4 und 13 quasi als vertikale durchgehende Flächenbereiche zu erkennen, die entsprechend
bündig zueinander angeordnet sein können.
[0056] Die Tür 13 kann auch eine schwenkbare Tür sein, die um eine in Höhenrichtung orientierte
Schwenkachse verschwenkbar ist. Die Tür 13 kann jedoch auch beispielsweise als Schublade
ausgebildet sein und linear in Tiefenrichtung verschiebbar angeordnet sein.
[0057] Darüber hinaus kann in einer weiteren Ausführung ein weiterer Aufnahmeraum 14 vorgesehen
sein, der beispielsweise ein Frischhaltefach ist und einen Teilbereich des Aufnahmeraums
3 darstellen kann. In diesen weiteren Aufnahmeraum 14 kann jedoch dann vorzugsweise
eine zu dem restlichen ersten Aufnahmeraum 3 unterschiedliche Temperatur und/oder
unterschiedliche Luftfeuchtigkeit eingestellt werden, um beispielsweise spezifische
Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, individuell lagern zu können, um sie dann länger
frischhalten zu können.
[0058] Auch bei einer derartigen Ausgestaltung kann dieser weitere Aufnahmeraum 14 durch
eine separate Tür 15 verschließbar sein, wie diese in Fig. 1 gezeigt ist. Auch bei
dieser Ausgestaltung ist die Tür 15 dann vorzugsweise entsprechend der Türen 4 und
13 ausgebildet, sodass auch hier wiederum eine derartig schräg geneigte Streifenfläche
7 ausgebildet ist und an der entsprechenden Randseite ausgebildet ist, sodass auch
hier dann von oben nach unten und somit in Höhenrichtung eine durchgängige Ausgestaltung
dieser Streifenflächen 7 angeordnet ist.
[0059] So kann es beispielsweise dann, jedoch nicht nur bei diesem Ausführungsbeispiel,
vorgesehen sein, dass bei den Türen 4 und 13 die Funktionsbauteile 9 jeweils Anzeige-
und/oder Bedieneinheiten sind und bei der Tür 15 ein Funktionsbauteil 9 beispielsweise
ein separates Dekorelement ist. Es kann jedoch auch dann bei der Tür 15 beispielsweise
das Funktionsbauteil eine Anzeige- und/oder Bedieneinheit sein.
[0060] Ebenso ist es zumindest bei einer Tür möglich, dass an der Streifenfläche 7 sowohl
eine Anzeige- und/oder Bedieneinheit als Funktionsbauteil als auch zusätzlich ein
separates Dekorelement als Funktionsbauteil angeordnet ist, beispielsweise können
diese Funktionsbauteile dann in Reihe zueinander in Höhenrichtung angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
[0061]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Aufnahmeraum
- 4
- Tür
- 5
- Frontwand
- 6
- Vorderseitenfläche
- 7
- Streifenfläche
- 8
- Hintergreifmulde
- 9
- Funktionsbauteil
- 9a
- Frontseite
- 10
- Außenseite
- 11
- Dekorplatte
- 12
- Aufnahmeraum
- 13
- Tür
- 14
- Aufnahmeraum
- 15
- Tür
- α
- Winkel
1. Haushaltsgerät, insbesondere Haushaltskältegerät (1), mit einem Gehäuse (2) und mit
einer an dem Gehäuse (2) angeordneten und zum Gehäuse (2) separaten Gerätekomponente
(4, 13, 15), die relativ zum Gehäuse (2) bewegbar ist, wobei die Gerätekomponente
(4, 13, 15) eine Frontwand (5) aufweist, die eine Vorderseitenfläche (6) und eine
dazu geneigte Streifenfläche (7) aufweist, und mit einem separaten Funktionsbauteil
(9), welches an der Streifenfläche (7) angeordnet ist und eine Anzeige- und/oder Bedieneinheit
aufweist, wobei die Vorderseitenfläche (6) und die Streifenfläche (7) bei einer Projektionsbetrachtung
der Flächen nur bereichsweise überlappend zueinander angeordnet sind, wobei durch
die Überlappung eine Hintergreifmulde (8) als Griff zwischen einer Vorderseite der
Streifenfläche (7) und einer Rückseite (10) der Vorderseitenfläche (6) gebildet ist
und wobei die Streifenfläche (7) in einem Winkel (a) zwischen 30° und 85° zur Vorderseitenfläche
(6) angeordnet ist, wobei die Gerätekomponente eine Tür (4, 13, 15) ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät eine zweite Streifenfläche aufweist, die der Streifenfläche (7)
gegenüberliegt, wobei an der zweiten Streifenfläche ein zweites Funktionsbauteil angeordnet
ist, wobei das Funktionsbauteil (9) die Anzeige- und/oder Bedieneinheit aufweist und
das zweite Funktionsbauteil ein Dekorelement aufweist.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, wobei die Streifenfläche (7) in Höhenrichtung (y)
des Haushaltskältegeräts (1) orientiert ist.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 2, wobei sich die Streifenfläche (7) über zumindest 50
%, insbesondere zumindest 80 %, der Länge eines Rands der Vorderseitenfläche (6) erstreckt,
an den die Streifenfläche (7) anschließt.
4. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorderseitenfläche
(6) die Streifenfläche (7) maximal 70 % überlappt.
5. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Streifenfläche (7)
in einem Winkel (a) zwischen 40° und 70° zur Vorderseitenfläche (6) angeordnet ist.
6. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an der Vorderseitenfläche
(6) eine zur Gerätekomponente separate Dekorplatte (11) angeordnet ist.
7. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Funktionsbauteil
(9) ein separates Dekorelement aufweist.
8. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, wobei das an der Streifenfläche (7) angeordnete Funktionsbauteil
(9) und das an der zweiten Streifenfläche angeordnete zweite Funktionsbauteil austauschbar
sind.
1. Household appliance, in particular household refrigeration appliance (1), with a housing
(2) and with an appliance component (4, 13, 15), which is arranged on the housing
(2) and is separate from the housing (2), and which can be moved relative to the housing
(2), wherein the appliance component (4, 13, 15) has a front wall (5), which has a
front side surface (6) and a strip surface (7) which is inclined thereto, and with
a separate functional component (9), which is arranged on the strip surface (7) and
has a display and/or operating unit, wherein the front side surface (6) and the strip
surface (7) are arranged to overlap one another only in sections when observed in
a projected image of the surfaces, wherein the overlapping forms a rear engaging cavity
(8) as a handle between a front side of the strip surface (7) and a rear side (10)
of the front side surface (6), and wherein the strip surface (7) is arranged at an
angle (a) between 30° and 85° with respect to the front side surface (6), wherein
the appliance component is a door (4, 13, 15), characterised in that the household appliance has a second strip surface which faces the strip surface
(7), wherein a second functional component is arranged on the second strip surface,
wherein the functional component (9) has the display and/or control unit and the second
functional component has a decorative element.
2. Household appliance according to claim 1, wherein the strip surface (7) is oriented
in the height direction (y) of the household refrigeration appliance (1).
3. Household appliance according to claim 2, wherein the strip surface (7) extends across
at least 50%, in particular at least 80% of the length of an edge of the front side
surface (6), to which the strip surface (7) connects.
4. Household appliance according to one of the preceding claims, wherein the front side
surface (6) overlaps the strip surface (7) by at most 70%.
5. Household appliance according to one of the preceding claims, wherein the strip surface
(7) is arranged at an angle (a) between 40° and 70° with respect to the front side
surface (6).
6. Household appliance according to one of the preceding claims, wherein a decorative
panel (11) which is separate from the appliance component (11) is arranged on the
front side surface (6).
7. Household appliance according to one of the preceding claims, wherein a functional
component (9) has a separate decorative element.
8. Household appliance according to claim 1, wherein the functional component (9) arranged
on the strip surface (7) and the second functional component arranged on the second
strip surface are exchangeable.
1. Appareil ménager, en particulier appareil frigorifique ménager (1), comprenant une
carrosserie (2) et un composant d'appareil (4, 13, 15) monté sur la carrosserie (2)
et séparé de la carrosserie (2), qui est mobile par rapport à la carrosserie (2),
dans lequel le composant d'appareil (4, 13, 15) comprend une paroi frontale (5) qui
possède une surface de côté avant (6) et une surface en bande (7) inclinée par rapport
à celle-ci, et comprenant un élément fonctionnel séparé (9), qui est disposé sur la
surface en bande (7) et comprend un élément d'affichage et/ou de commande, dans lequel
la surface de côté avant (6) et la surface en bande (7) sont disposées de façon à
se chevaucher uniquement par endroits dans une vue en projection des surfaces, dans
lequel, par le chevauchement, un creux de préhension par derrière (8) est formé, servant
de prise entre un côté avant de la surface en bande (7) et un côté arrière (10) de
la surface de côté avant (6), et dans lequel la surface en bande (7) est disposée
en formant un angle (α) entre 30° et 85° par rapport à la surface de côté avant (6),
et le composant d'appareil est une porte (4, 13, 15),
caractérisé en ce que l'appareil ménager comprend une seconde surface en bande, qui est opposée à la surface
en bande (7), dans lequel sur la seconde surface en bande, un second élément fonctionnel
est disposé, l'élément fonctionnel (9) comprenant l'élément d'affichage et/ou de commande
et le second élément fonctionnel comprenant un élément décoratif.
2. Appareil ménager selon la revendication 1, dans lequel la surface en bande (7) est
orientée dans le sens de la hauteur (y) de l'appareil ménager (1).
3. Appareil ménager selon la revendication 2, dans lequel la surface en bande (7) s'étend
sur au moins 50 %, en particulier au moins 80 % de la longueur d'un bord de la surface
de côté avant (6), auquel la surface en bande (7) se raccorde.
4. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la surface
de côté avant (6) chevauche la surface en bande (7) à 70 % au maximum.
5. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la surface
en bande (7) est disposée en formant un angle (α) de 40° à 70° par rapport à la surface
de côté avant (6).
6. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, dans lequel une plaque
décorative (11) séparée du composant d'appareil est disposée sur la surface de côté
avant (6).
7. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un élément
fonctionnel (9) comprend un élément décoratif séparé.
8. Appareil ménager selon la revendication 1, dans lequel l'élément fonctionnel (9) disposé
sur la surface en bande (7) et le second élément fonctionnel disposé sur la seconde
surface en bande sont échangeables.