[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, die zum Betreiben von
Leuchtmitteln vorgesehen ist, wobei es sich bei den Leuchtmitteln insbesondere um
LEDs handelt. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben von Leuchtmitteln,
wobei eine mit Spannung versorgbare und mittels wenigstens eines Schalters getaktete
Schaltung zum Einsatz kommt, über die ein Übertrager zum Übertragen elektrischer Energie
von einer Primärwicklung zu einer Sekundärwicklung gespeist wird und bei der die Leuchtmittel
über die Sekundärwicklung des Übertragers mit Strom versorgbar sind.
[0002] Das Betreiben von Leuchtmitteln auf Halbleiterbasis wie bspw. LEDs ist mit einem
gewissen Aufwand verbunden, da LEDs im Vergleich zu klassischen Lichtquellen wie Glühbirnen
oder dergleichen üblicherweise nicht unmittelbar mit der durch das Stromversorgungsnetz
zur Verfügung gestellten Spannung versorgt werden können. Stattdessen ist ein effizienter
LED-Betrieb nur dann möglich, wenn über die LED eine vorgegebene Spannung abfällt
und durch die LED ein Strom fließt, der innerhalb eines vorgegebenen Bereichs liegt.
Zwar sind aus dem Stand der Technik einige Lösungen zur Realisierung sog. AC-LED-Module
bekannt, bei denen das LED-Modul unmittelbar mit dem allgemeinen Stromversorgungsnetz
verbunden werden kann, auch diese Lösungen erfordern allerdings einen verhältnismäßig
hohen Aufwand.
[0003] Üblicherweise ist deshalb vorgesehen, LEDs mit Hilfe eines sog. Konverters zu betreiben,
der die eingangsseitig zur Verfügung gestellte Versorgungsspannung in eine für den
Betrieb der LEDs geeignete Gleichspannung umsetzt. Auch hierfür sind unterschiedliche
Lösungsansätze bekannt, wobei Figur 1 eine derzeit bevorzugte Schaltungsvariante zeigt.
[0004] Genau genommen ist in Figur 1 eine Schaltungsanordnung 100 zum Betreiben einer LED-Strecke
110 gezeigt, die auf der Topologie eines sog. Flyback-Konverters beruht. Hierbei wird
zunächst die eingangsseitig zur Verfügung gestellte Versorgungsspannung U
AC durch einen Gleichrichter 101 gleichgerichtet, die hieraus resultierende Spannung,
die nunmehr aus positiven Halbwellen besteht, wird mit Hilfe eines Kondensators 102
geglättet. Es entsteht in diesem Fall dann eine annähernd konstante Spannung U
DC, die der Primärwicklung L1 eines Transformators bzw. Übertragers 102 zugeführt wird.
Auf der Sekundärseite dieses Übertragers 102 befindet sich die Sekundärwicklung L2,
über die dann die Versorgung der LED-Strecke 110 erfolgt. Mit Hilfe eines steuerbaren
Schalters 105, der durch eine Treiberschaltung 106 alternierend angesteuert wird,
wird hierbei ein Stromfluss durch die Primärwicklung L1 des Übertragers 102 zugelassen
bzw. unterbrochen, wobei durch Wahl einer geeigneten Frequenz bzw. eines geeigneten
Tastverhältnisses für das PWM-Signal zur Ansteuerung des Schalters 105 sekundärseitig
ein geeigneter Stromfluss erzeugt wird, der für den Betrieb der LED-Strecke 110 geeignet
ist.
[0005] Der in Figur 1 dargestellte Flyback-Konverter hat sich zum Betreiben von LEDs vielfach
bewährt und findet in unterschiedlichsten Varianten breite Verwendung. Ein gewisser
Nachteil dieser bekannten Lösung besteht allerdings darin, dass der parallel zur Primärwicklung
L1 und Schalter 105 erforderliche Glättungskondensator 102 verhältnismäßig groß ausgeführt
sein muss und damit die Kosten der Schaltungsanordnung 100 erhöht. Ferner stellt dieser
Kondensator 102 das anfälligste Bauteil der Schaltungsanordnung 100 dar und weist
eine verhältnismäßig kurze Lebensdauer auf.
US 7,511,437 B1 zeigt eine Betriebsschaltung für Leuchtdioden. Ein gleichgerichtetes, jedoch nicht
geglättetes Wechselspannungssignal wird einem Konverter zum Betrieb der Leuchtdioden
zugeführt. Ein Schalter des Konverters wird basierend auf Parametern der Versorgungsspannung
angesteuert. Insbesondere wird dabei eine Schaltfrequenz und eine Taktung des Schalters
angepasst.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabenstellung zugrunde, eine neuartige
Lösung zum Betreiben von Leuchtmitteln anzugeben, bei der die oben beschriebenen Nachteile
vermieden werden.
[0007] Die Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung zum Betreiben von Leuchtmitteln,
welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist, gelöst. Ferner wird die Aufgabenstellung
durch ein Verfahren gemäß Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung beruht zunächst auf der Erkenntnis, dass auf den oben
erwähnten und als problematisch angesehenen Glättungskondensator auch verzichtet werden
kann, sofern das alternierende Ansteuern des Schalters in geeigneter Weise vorgenommen
wird. Genau genommen kann wiederum ein Übertrager mit einer Primärwicklung und einer
Sekundärwicklung zum Einsatz kommen, wobei in Serie zu der Primärwicklung ein steuerbares
Schaltelement geschaltet ist, mit dessen Hilfe alternierend ein Stromfluss durch die
Primärwicklung hervorgerufen bzw. unterbrochen wird, wobei nunmehr erfindungsgemäß
als Versorgungsspannung für den Übertrager eine gleichgerichtete, allerdings nicht
geglättete Wechselspannung verwendet wird und abhängig von der aktuellen Höhe der
Versorgungsspannung die Steilheit der ansteigenden oder abfallenden Flanke des Signals
zum Ansteuern des Schalters angepasst wird. Es hat sich also gezeigt, dass ein Glätten
der gleichgerichteten Wechselspannung nicht zwingend erforderlich ist, sofern das
Ansteuerverhalten für den Schalter in geeigneter Weise - insbesondere abhängig vom
aktuellen Wert der Versorgungsspannung - beeinflusst wird. Auch in diesem Fall ist
es dann möglich, sekundärseitig einen gewünschten Stromfluss zum Versorgen der Leuchtmittel
hervorzurufen.
[0009] Erfindungsgemäß wird also eine Schaltungsanordnung zum Betreiben von Leuchtmitteln,
insbesondere zum Betreiben einer oder mehrerer LEDs vorgeschlagen, wobei die Schaltungsanordnung
eine mit Spannung versorgbare und mittels wenigstens eines Schalters getaktete Schaltung
aufweist, über die ein Übertrager zum Übertragen elektrischer Energie von einer Primärwicklung
zu einer Sekundärwicklung gespeist wird, wobei die Leuchtmittel über die Sekundärwicklung
des Übertragers mit Strom versorgbar sind, sowie eine Steuereinheit zum alternierenden
Ansteuern des Schalters, wobei es sich bei der Versorgungsspannung für den Übertrager
um eine gleichgerichtete, nicht geglättete Wechselspannung handelt und wobei die Steuereinheit
dazu ausgebildet ist, abhängig von der Versorgungsspannung für den Übertrager den
folgenden Parameter für die Ansteuerung des Schalters anzupassen: die Steilheit der
ansteigenden und/oder der abfallenden Flanke, wobei die Ansteuerung des steuerbaren
Schalters über ein RC-Glied mit einem einstellbaren Widerstand erfolgt.
[0010] Ferner wird erfindungsgemäß ein Verfahren zum Betreiben von Leuchtmitteln, insbesondere
zum Betreiben einer oder mehrerer LEDs vorgeschlagen, bei dem eine mit Spannung versorgbare
und mittels wenigstens eines Schalters getaktete Schaltung einen Übertrager zum Übertragen
elektrischer Energie von einer Primärwicklung zu einer Sekundärwicklung speist, wobei
die Leuchtmittel über die Sekundärwicklung des Übertragers mit Strom versorgbar sind,
wobei es sich bei der Versorgungsspannung für den Übertrager um eine gleichgerichtete,
nicht geglättete Wechselspannung handelt und wobei abhängig von der Versorgungsspannung
für den Übertrager der Parameter für die Ansteuerung des Schalters angepasst wird:
die Steilheit der ansteigenden und/oder der abfallenden Flanke, wobei die Ansteuerung
des steuerbaren Schalters über ein RC-Glied mit einem einstellbaren Widerstand erfolgt.
[0011] Die erfindungsgemäße Lösung stellt also eine Weiterentwicklung des klassischen Prinzips
des Flyback-Konverters dar, welche es nunmehr allerdings erlaubt, auf den anfälligen
und kostenaufwendigen Glättungskondensator zu verzichten. Trotz allem kann bei entsprechend
geeigneter Ansteuerung des Schalters in effizienter Weise die Anordnung von Leuchtmitteln
mit Strom versorgt und betrieben werden.
[0012] Dabei kann neben der erforderlichen Überwachung der Versorgungsspannung auch eine
Überwachung des sekundärseitigen Stroms vorgenommen werden, um das Ansteuerverhalten
für den Schalter zu optimieren. Hierfür können entsprechende Mittel zum Erfassen des
sekundärseitigen Stroms vorgesehen sein, wobei hierzu vorzugsweise ein Optokoppler
zum Einsatz kommt, mit dessen Hilfe das den sekundärseitigen Strom wiedergebende Signal
auf die Primärseite des Übertragers, auf der auch der Treiber für den Schalter positioniert
ist, übertragen wird.
[0013] Weiterhin kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen sein, dass auf
der Sekundärseite des Übertragers eine Konstantstromquelle vorgesehen ist, die in
Serie zu den zu betreibenden Leuchtmitteln angeordnet ist. Primäraufgabe dieser Konstantstromquelle
ist es zunächst, einen zu hohen Stromfluss durch die Leuchtmittel zu vermeiden. Es
kann allerdings auch vorgesehen sein, dass die Konstantstromquelle steuerbar ausgeführt
ist und auch diese zusätzlich durch die Steuereinheit entsprechend angesteuert wird,
um zusätzlich die Versorgung für die Leuchtmittel zu optimieren.
[0014] Die Leistungsübertragung zwischen Primärwicklung und Sekundärwicklung des Übertragers
kann ferner gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform flexibel gestaltet werden,
indem das Wicklungsverhältnis zwischen Primärwicklung und Sekundärwicklung veränderbar
ist. Hierzu kann vorgesehen sein, dass die Primärwicklung und/oder die Sekundärwicklung
in Teilwicklungen unterteilt ist, wobei die Teilwicklungen dann durch die Steuereinheit
wahlweise aktiviert oder deaktiviert werden können, sodass sie also aktiver Bestandteil
oder kein Bestandteil des Übertragers sind. Durch diese Möglichkeit kann in besonders
flexibler und effizienter Weise eine Übertragung der Leistung auf die Sekundärseite
mit den Leuchtmitteln vorgenommen werden.
[0015] Andere Weiterbildungen der Erfindung betreffen die Frage, in welcher Weise die erfindungsgemäße
Einflussnahme auf das Ansteuersignal für die Ansteuerung des steuerbaren Schalters
erfolgt.
[0016] Dabei ist zunächst vorgesehen, dass die Ansteuerung des Schalters über ein RC-Glied
erfolgt, wobei das RC-Glied einen einstellbaren Widerstand aufweist. Indem auf den
Widerstandswert des RC-Glieds Einfluss genommen wird, kann das zeitliche Verhalten
des Ansteuersignals für den Schalter beeinflusst werden. Insbesondere besteht hierdurch
die Möglichkeit, auf die Steilheit der ansteigenden oder abfallenden Flanke des Steuersignals
Einfluss zu nehmen. Besonders bevorzugt ist hierbei vorgesehen, dass der einstellbare
Widerstand durch interne Komponenten eines Mikrocontrollers gebildet ist. Wie nachfolgend
noch näher erläutert wird, weisen Mikrocontroller zur Ausgabe eines analogen Signals
in der Regel intern einen Spannungsteiler auf, dessen Einzelwiderstände wahlweise
entsprechend kombiniert werden können. Diese Komponenten werden nunmehr gemäß der
besonders bevorzugten Ausführungsform dazu genutzt, den einstellbaren Widerstand des
RC-Glieds zu bilden.
[0017] Alternativ oder ergänzend hierzu kann allerdings auch vorgesehen sein, dass das RC-Glied
mehrere Kapazitäten aufweist, welche wahlweise durch die Steuereinheit aktiviert bzw.
deaktiviert werden können. In diesem Fall kann also nochmals flexibler über das RC-Glied
Einfluss auf die Form des Ansteuersignals für den getakteten Schalter genommen werden.
[0018] Eine weitere bevorzugte Maßnahme, das Ansteuerverhalten für den Schalter zu optimieren,
besteht ferner darin, den Kondensator des RC-Glieds durch einen weiteren steuerbaren
Schalter zu überbrücken. Dieser kann ggf. leitend geschaltet werden, um die Wirkung
des RC-Glieds zu deaktivieren und bspw. den Schaltzyklus für den steuerbaren Schalter
des Übertragers unmittelbar zu beenden. Dabei kann ggf. auch die Ansteuerung dieses
zweiten Schalters mit Hilfe eines zusätzlichen RC-Glieds erfolgen. Dieses ermöglicht
es dann, gezielt die abfallende Flanke des Ansteuersignals für den Schalter zu beeinflussen.
[0019] Letztendlich eröffnen also die oben genannten Maßnahmen die Möglichkeit, eine äußerst
präzise Ansteuerung des getakteten Schalters für den Übertrager vorzunehmen, was wiederum
die Möglichkeit eröffnet, einen sekundärseitigen Stromfluss sehr genau einzustellen,
ohne dass hierfür der Einsatz eines primärseitigen Glättungskondensators erforderlich
wäre. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass die zur Optimierung des Ansteuerverhaltens
oben erwähnten zusätzlichen Kondensatoren deutlich kleiner dimensioniert sind als
der im Flyback-Konverter erforderliche Glättungskondensator, sodass hier die im Zusammenhang
mit der Flyback-Technologie auftretenden Probleme hinsichtlich des Kondensators zu
vernachlässigen sind.
[0020] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine aus dem Stand der Technik bekannte Lösung zur Ansteuerung von LEDs, die auf der
Verwendung eines Flyback-Konverters beruht;
- Figur 2
- eine grundsätzliche Darstellung des erfindungsgemäßen Konzepts zum Ansteuern einer
Leuchtmittelgruppe;
- Figur 3
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung;
- Figuren 4 - 6
- verschiedene Weiterentwicklungen der in Figur 3 gezeigten Schaltungsanordnung;
- Figur 7
- eine erste Maßnahme zur Optimierung der Ansteuerung des steuerbaren Schalters und
- Figuren 8 - 10
- weitere Varianten zur Optimierung der Ansteuerung des steuerbaren Schalters gemäß
der vorliegenden Erfindung.
[0021] Figur 2 zeigt zunächst das grundsätzliche Konzept der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
bzw. der erfindungsgemäßen Vorgehensweise zum Betreiben einer LED-Strecke. Ebenso
wie bei der aus dem Stand der Technik bekannten und in Figur 1 dargestellten Lösung
wird der allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehenen Schaltungsanordnung eingangsseitig
eine Versorgungswechselspannung U
AC zugeführt, wobei diese Spannung dann zunächst durch einen Gleichrichter 5 - bspw.
einen Brückengleichrichter - in eine gleichgerichtete Versorgungswechselspannung U
DC umgesetzt wird.
[0022] Eine weitere Übereinstimmung zu dem in Figur 1 gezeigten Flyback-Konverter besteht
ferner darin, dass die Schaltungsanordnung 1 einen Übertrager 10 mit einer Primärwicklung
L1 und einer Sekundärwicklung L2 aufweist, wobei die Sekundärwicklung L2 dann die
LED-Strecke 110 mit Strom versorgt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Sekundärkreis
der Schaltungsanordnung 1 sehr vereinfacht dargestellt und die Sekundärwicklung L2
ist unmittelbar mit den LEDs 110 verbunden. Selbstverständlich könnte der Sekundärkreis
allerdings auch komplexer ausgestaltet sein und insbesondere könnte die LED-Anordnung
110 auch nicht lediglich aus einem einzigen seriellen LED-Strang bestehen, sondern
eine komplexere Verschaltung von LEDs aufweisen.
[0023] Schließlich besteht eine weiter Übereinstimmung zu der aus dem Stand der Technik
bekannten Lösung darin, dass in Serie zur Primärwicklung L1 des Übertragers 10 ein
steuerbares Schaltelement 11 in Form eines Transistors vorgesehen ist, über den also
wahlweise ein Stromfluss über die Primärwicklung L1 zugelassen bzw. unterbrochen werden
kann. Die Ansteuerung des Schalters llerfolgt hierbei über eine Treiber- bzw. Steuereinheit
20.
[0024] Der wesentliche Unterschied hinsichtlich des strukturellen Aufbaus besteht darin,
dass auf den in Figur 1 dargestellten und im Stand der Technik grundsätzlich erforderlichen
Glättungskondensator verzichtet wird. D.h., die von dem Gleichrichter 5 gleichgerichtete
eingangsseitige Wechselspannung bildet nunmehr eine Versorgungsspannung U
DC für den Übertrager 10, die nicht konstant bzw. zumindest annähernd konstant ist,
sondern stattdessen aus positiven Halbwellen, die im Wesentlichen etwa sinusförmig
ausgebildet sind, besteht. Trotz allem kann auch mit dieser speziellen Versorgungsspannung
U für den Übertrager 10 ein geeigneter LED-Betrieb realisiert werden. D.h., es besteht
trotz allem die Möglichkeit, sekundärseitig die LED-Anordnung 110 mit einer für den
Betrieb der LEDs geeigneten Spannung und einem geeigneten Strom zu versorgen.
[0025] Hierzu ist vorgesehen, dass die Treiberschaltung 20 eine im Vergleich zum Stand der
Technik flexiblere Ansteuerung des Schalters 11 vornimmt. Insbesondere ist vorgesehen,
dass abhängig vom aktuellen Wert der Versorgungsspannung U für den Übertrager 10,
also abhängig vom aktuellen Wert der gleichgerichteten Versorgungswechselspannung
das Steuersignal u für den Schalter 11 hinsichtlich seiner Steilheit der ansteigenden
und/oder abfallenden Flanke angepasst wird. Im Vergleich zu einem rein rechteckförmigen
PWM-Signal, wie es bei der Ansteuerung des Schalters des Flyback-Konverters in Figur
1 vorgesehen ist, ergibt sich nun also ein deutlich komplexeres Ansteuersignal u für
den Schalter 11 der erfindungsgemäßen Anordnung 1. Hierdurch wird allerdings der Vorteil
erzielt, dass auf den Glättungskondensator vollständig verzichtet werden kann.
[0026] Die Änderung des Ansteuersignals für den Schalter 11 muss also flexibel abhängig
vom aktuellen Istwert der Versorgungsspannung U
DC erfolgen. Es ist also ein hochfrequentes Ansteuersignal u erforderlich, dessen Verlauf
ständig angepasst wird. Dabei besteht beispielsweise die Möglichkeit, den Bereich
der Versorgungsspannung U
DC in verschiedene Teilbereiche zu unterteilen und für jeden Teilbereich einen jeweils
geeigneten Signalverlauf bei der Ansteuerung des Schalters 11 auszuwählen. Auch eine
kontinuierlich vom aktuellen Wert der Versorgungsspannung abhängige Ansteuerung des
Schalters wäre allerdings denkbar.
[0027] Anhand der Figuren 3-6 sollen nunmehr zunächst verschiedene Varianten der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung erläutert werden. Diese Varianten betreffen insbesondere die Frage,
inwiefern das grundsätzliche Schaltungskonzept strukturell erweitert werden kann,
um die Ansteuerung zu optimieren. Anhand der später näher erläuterten Figuren 7-10
wird dann beschrieben, in welcher Weise speziell das Ansteuersignal für den Schalter
in erfindungsgemäßer Weise beeinflusst werden kann. Figur 3 zeigt hierbei zunächst
eine Grundversion der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 1, wobei vergleichbare
Elemente zu Figur 2 mit dem Bezugszeichen versehen sind. Erkennbar ist allerdings
in Figur 3 bspw., dass - wie oben erwähnt - die LED-Anordnung 110 in unterschiedlichster
Weise gestaltet sein kann.
[0028] Wesentliche Elemente der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 1 sind also wie anhand
von Figur 2 erläutert der Übertrager 10 mit der Primärwicklung L1 und der Sekundärwicklung
L2 sowie der steuerbare Schalter 11, der in Serie zur Primärwicklung L1 des Übertragers
10 geschaltet wird. Die Ansteuerung des Schalters 11 durch die Steuereinheit bzw.
den Treiber 20 soll wie erwähnt in Abhängigkeit von der Versorgungsspannung U für
den Übertrager 10 erfolgen, die durch das Gleichrichten der extern zugeführten Versorgungswechselspannung
U
AC mit Hilfe des Gleichrichters 5 erhalten wird. Um eine entsprechende Ansteuerung des
Schalters 11 vornehmen zu können, muss also die Steuereinheit 20 genaue Kenntnis hinsichtlich
des aktuellen Werts der gleichgerichteten Versorgungsspannung U
DC haben. Hierfür ist eine entsprechende Sensoreinheit 25 vorgesehen, welche mit dem
Ausgang des Gleichrichters 5 verbunden ist und ein entsprechendes Signal an die Steuereinheit
20 übermittelt. Die Bewertung der für den Übertrager 10 zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung
hinsichtlich der Messgenauigkeit kann dabei optional dadurch verbessert werden, dass
- wie in Figur 3 angedeutet - zusätzlich mit Hilfe einer weiteren Einheit 30 eine
Nulldurchgangserkennung vorgenommen wird. Diese Einheit ist also unmittelbar mit der
externen Versorgungsspannung U
AC verbunden bzw. mit dem Eingang des Gleichrichters 5 verbunden und liefert eine entsprechende
Information hinsichtlich des Nulldurchgangs entweder an die Einheit 25, über welche
die Versorgungsspannung für den Übertrager 10 bewertet wird und/oder an die Steuereinheit
20 selbst.
[0029] Eine Weiterentwicklung des in Figur 3 gezeigten Basiskonzepts ist in Figur 4 gezeigt.
Wiederum sind gleiche Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wobei nunmehr
die Einheit 30 zur Nulldurchgangserkennung nicht nur als optional betrachtet wird.
Wesentliche Ergänzung zu der Anordnung gemäß Figur 3 ist allerdings, dass in diesem
Fall auch eine Information hinsichtlich des tatsächlich im Sekundärkreis fließenden
Stroms erhalten wird. Hierfür ist ein Optokoppler 35 vorgesehen, der mit dem Sekundärkreis
in Serie zur LED-Anordnung 110 verbunden ist und eine entsprechende Information an
die Steuereinheit 20 übermittelt. Diese kann dann im Sinne einer Regelung die Ansteuerung
für den Schalter 11 entsprechend anpassen, um ggf. gezielt einen gewünschten Stromfluss
durch die LED-Anordnung 110 hervorzurufen.
[0030] Die zuvor anhand von Figur 4 erläuterte Rückkopplung mit Hilfe des Optokopplers 35
zur Regelung des sekundärseitigen Stroms kann weiterhin durch eine Figur 5 gezeigte
Maßnahme zusätzlich verbessert werden. Hier ist eine Konstantstromquelle 36 im Sekundärkreis
vorgesehen, die in Serie zur LED-Anordnung 110 geschaltet ist. Die Aufgabe dieser
Kontantstromquelle 36 besteht darin, einen zu hohen Stromfluss im Sekundärkreis zu
verhindern. Derartige Konstantstromquellen kommen häufig bei Schaltungsanordnungen
zum Betreiben von LEDs zum Einsatz und stellen eine Sicherheitsmaßnahme dar, durch
die gewährleistet ist, dass die LEDs nicht aufgrund eines zu hohen Stroms beschädigt
werden. Gemeinsam mit der durch den Optokoppler 35 erzielten Rückkopplung, durch die
eine Regelung des sekundärseitigen Stroms erzielt wird, kann also eine besonders effiziente
aber sichere Ansteuerung der LEDs vorgenommen werden. Die Konstantstromquelle 36 kann
hierbei auch als steuerbare Konstantstromquelle ausgeführt sein und wird dann wiederum
durch die Steuerschaltung 20 angesteuert.
[0031] Schließlich zeigt Figur 6 eine zusätzliche Weiterbildung, die berücksichtigt, dass
die Höhe der Versorgungsspannung U
DC für den Übertrager 10 - im Vergleich zu einem klassischen Flyback-Konverter - stark
schwankt. Um sekundärseitig eine für den LED-Betrieb optimale Spannung erzielen zu
können, wäre es also von Vorteil, dass Wicklungsverhältnis des Übertragers 10 variabler
gestalten zu können. Dies wird mit der in Figur 6 dargestellten Weiterbildung erreicht,
indem hier sowohl die Primärwicklung L1 als auch die Sekundärwicklung L2 in Teilwicklungen
unterteilt sind. Genau genommen besteht die Primärwicklung L1 nunmehr aus zwei Teilwicklungen
L11 und L12, die in Serie miteinander verbunden sind, wobei allerdings durch einen
zusätzlichen Schalter 12 die zweite Teilwicklung L12 überbrückt werden kann. In vergleichbarer
Weise ist auch die Sekundärwicklung L2 des Übertragers 10 in zwei Teilwicklungen L21
und L22 unterteilt, die über Steuerelemente 13 und 14 wahlweise dem Sekundärkreis
der Schaltungsanordnung 1 hinzugefügt werden können. Die Steuerelemente 13, 14 bestehen
hierbei aus Transistoren, die über eine Potentialtrennung, die jeweils mit Hilfe eines
Optokopplers realisiert wird, angesteuert werden.
[0032] Abhängig von der Höhe der Versorgungsspannung U
DC kann also die Steuereinheit 20 wahlweise die Teilwicklungen der beiden Wicklungen
L1 bzw. L2 des Übertragers 10 dem entsprechenden Primärkreis bzw. Sekundärkreis hinzufügen
oder davon entkoppeln, sodass in verschiedenen Schritten das Wicklungsverhältnis des
Übertragers 10 angepasst werden kann. Hierdurch wird eine nochmals bessere Möglichkeit
zur Ansteuerung der LED-Anordnung 110 geschaffen, da trotz starker Veränderung der
Versorgungsspannung U
DC immer ein Wicklungsverhältnis für den Übertrager 10 eingestellt werden kann, welches
das Erzielen einer geeigneten Spannung im Sekundärkreis für den LED-Betrieb ermöglicht.
Dabei kann das Konzept des flexiblen Einstellens des Wicklungsverhältnisses des Übertragers
10 auch auf die Schaltungsvarianten der Figuren 3 und 4 übertragen werden, die Verwendung
der in Figur 5 gezeigten Konstantstromquelle 36 ist nicht zwingend erforderlich.
[0033] Anhand der Figuren 7-10 sollen nunmehr verschiedene Maßnahmen beschrieben werden,
über die gezielt Einfluss auf das Ansteuersignal für den steuerbaren Schalter 11 genommen
werden kann. In gleicher Weise kann dann selbstverständlich auch eine Ansteuerung
des Schalters 12 vorgenommen werden, sofern eine Unterteilung der Wicklungen des Übertragers
10 vorgenommen wird und lediglich die in Figur 6 gezeigte erste Teilwicklung L11 betrieben
werden soll. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich allerdings auf die Variante
mit einer einteiligen Ausgestaltung der Primärwicklung L1 sowie der Sekundärwicklung
L2, wie sie in den Figuren 3 bis 5 gezeigt ist.
[0034] Wie bereits erwähnt, soll beim Ansteuern des Schalters 11 Einfluss auf die Form des
Signals genommen werden. Die nunmehr beschriebenen Maßnahmen betreffen dabei insbesondere
die Frage, wie über den Stand der Technik hinausgehend die Form des Signals beeinflusst
wird, also insbesondere in welcher Weise die Steilheit der ansteigenden sowie der
abfallenden Flanke des Signals modifiziert wird.
[0035] Dabei ist eine erste grundsätzliche Variante in Figur 7 gezeigt, wobei nur die zur
Realisierung dieser Variante wesentlichen Bestandteile der Schaltungsanordnung 1 erkennbar
sind. Gezeigt ist insbesondere die Steuereinheit 20, welche ausgangsseitig mit dem
Schalter 11 verbunden ist, um diesen anzusteuern. Dabei ist erfindungsgemäßen nunmehr
vorgesehen, dass eine Beeinflussung der Signalflanken, insbesondere der ansteigenden
Signalflanken beim Ansteuern des Schalters 11 dadurch vorgenommen wird, dass die Übermittlung
des Steuersignals über ein RC-Glied erfolgt.
[0036] Erkennbar ist hierzu in Figur 7 der Kondensator C1 des RC-Glieds, nicht jedoch der
zugehörige Widerstand. Dieser wird in besonders vorteilhafter Weise durch interne
Widerstandskomponenten der Steuereinheit 20 erzielt. Dabei wird der Umstand genutzt,
dass die Steuereinheit 20 auf einem Mikroprozessor basiert und Mikroprozessoren oftmals
einen DAC-Ausgang aufweisen, über den abhängig von einem digitalen Sollwert ein analoges
Ausgangssignal ausgegeben wird. Die Erzeugung des analogen Ausgangssignals wird dabei
mit Hilfe eines in den Mikroprozessor integrierten Spannungsteilers vorgenommen, der
mehrere Einzelwiderstände aufweist. In Figur 8 ist der Spannungsteiler schematisch
durch eine serielle Anordnung mehrerer Einzelwiderstände 23 angedeutet, wobei diese
durch einen - nicht näher dargestellten - Multiplexer wahlweise miteinander kombiniert
werden, um einen Spannungsteiler zu bilden, der letztendlich für den Abfall einer
gewünschten analogen Spannung am DAC-Ausgang der Steuereinheit 20 sorgt. Die Versorgungsspannung
Vdd für die Steuereinheit 20 wird hierbei durch die mit dem Ausgang des Gleichrichters
verbundene Einheit 25 zum Erfassen des Istwerts der Eingangsspannung für den Übertrager
10 bereitgestellt. Zusätzlich übermittelt die Einheit 25 allerdings wie bereits erwähnt
auch ein die Höhe der Versorgungsspannung repräsentierendes Signal.
[0037] Durch entsprechendes Kombinieren der Widerstände 23 des integrierten Spannungsteilers
der Steuereinheit 20 kann dann also ein variabler Widerstand gebildet werden, der
gemeinsam mit dem Kondensator C1 das RC-Glied bildet, über den die Ansteuerung des
Schalters 11 erfolgt. Da das RC-Glied den zeitlichen Verlauf des Ansteuersignals für
den Schalter 11 beeinflusst, kann also durch die Veränderung des integrierten Widerstands
der Steuereinheit 20 Einfluss auf den Signalverlauf genommen werden. Es wird also
eine sehr elegante Möglichkeit geschaffen, in einfacher Weise insbesondere die Steilheit
des Anstiegs des Steuersignals für den Schalter 11 zu beeinflussen.
[0038] Eine Weiterbildung dieses soeben erläuterten Gedankens ist in Figur 8 gezeigt. Diese
besteht darin, dass parallel zu dem Kondensator C1 des RC-Glieds ein weiterer steuerbarer
Schalter Q0 vorgesehen ist, über den der Kondensator C1 des RC-Glieds wahlweise überbrückt
bzw. entladen werden kann. Hierdurch besteht die Möglichkeit, durch Aktivieren dieses
Schalters Q0 die zeitverzögernde Wirkung des RC-Glieds bzgl. der Ansteuerung des Schalters
11 abrupt aufzuheben, sodass also die Signalform hier zusätzlich beeinflusst werden
kann.
[0039] Ein Modifizieren der Wirkungsweise des RC-Glieds könnte selbstverständlich auch dadurch
vorgenommen werden, dass der Wert der Kapazität des RC-Glieds verändert wird. Eine
entsprechende Lösung hierzu ist in Figur 9 gezeigt, wobei nunmehr drei - vorzugsweise
unterschiedlich dimensionierte - Kondensatoren C1, C2 und Cn vorgesehen sind (die
Anzahl kann allerdings beliebig gewählt werden), wobei jeweils in Serie zu der entsprechenden
Kapazität ein steuerbarer Schalter Q1, Q2 und Qn vorgesehen ist, über den der zugehörige
Kondensatoren C1, C2 bzw. Cn wahlweise dem Ansteuerkreis zum Ansteuern des Schalters
11 hinzugefügt werden kann. Die Steuereinheit 20 kann also eine beliebige Kombination
dieser Kapazitäten dem Ansteuerkreis für den Schalter 11 hinzufügen, sodass hierdurch
- ggf. in Kombination mit einer Anpassung der Spannung am DAC Ausgang - nochmals feiner
abgestimmt der Signalverlauf beeinflusst werden kann.
[0040] Figur 10 zeigt schließlich eine Weiterbildung, welche insbesondere einer Beeinflussung
der abfallenden Flanke des Ansteuersignals für den Schalter 11 dient. Hier ist vorgesehen,
dass der bereits bei den Varianten der Figuren 8 und 9 vorgesehene Schalter Q0 nicht
direkt über die Steuereinheit 20 angesteuert wird, sondern wiederum ein RC-Glied zwischengeschaltet
ist. Auch für dieses RC-Glied gilt das gleiche wie für die Realisierung und Wirkung
des RC-Glieds zum Ansteuern des Schalters 11. D.h., durch die Kombination aus Widerstand
R0 und Kapazität C0 kann der Signalverlauf bei der Ansteuerung des Entladeschalters
Q0 angepasst und damit die Steilheit der abfallenden Flanke des Steuersignals eingestellt
werden. Dabei kann wiederum der Widerstand R0 variabel gestaltet werden, indem interne
Spannungsteilerkomponenten der Steuereinheit 20 zur Realisierung dieses Widerstands
genutzt werden. Auch kann der Kapazitätswert ggf. variabel gestaltet werden, indem
ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 9 mehrere parallel geschaltete Kapazitäten
vorhanden sind, die mittels steuerbarer Schalter wahlweise dem entsprechenden Ansteuerpfad
hinzugefügt werden.
[0041] Letztendlich erlauben also die Maßnahmen in sehr spezifischer Weise den Schalter
des Übertragers anzusteuern. Hierdurch besteht die Möglichkeit, den ausgangsseitig
realisierten Strom zum Versorgen der LEDs genau einzustellen und hierdurch einen optimalen
Betrieb der Leuchtmittel zu ermöglichen, wobei trotz allem auf den eingangsseitig
vorgesehenen Glättungskondensator, der üblicherweise bei einem Flyback-Konverter vorgesehen
ist, verzichtet werden kann.
1. Schaltungsanordnung (1) zum Betreiben von Leuchtmitteln (110), insbesondere zum Betreiben
einer oder mehrerer LEDs, aufweisend:
• eine mit Spannung versorgbare und mittels wenigstens eines Schalters (11) getaktete
Schaltung, über die ein Übertrager (10) zum Übertragen elektrischer Energie von einer
Primärwicklung (L1) zu einer Sekundärwicklung (L2) gespeist wird, wobei die Leuchtmittel
(110) über die Sekundärwicklung (L2) des Übertragers (10) mit Strom versorgbar sind,
und
• eine Steuereinheit (20) zum alternierenden Ansteuern des Schalters (11), wobei es
sich bei der Versorgungsspannung (UDC) für den Übertrager (10) um eine gleichgerichtete, nicht geglättete Wechselspannung
handelt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinheit (20) dazu ausgebildet ist, abhängig von der Versorgungsspannung
(U
DC) für den Übertrager (10) den folgenden Parameter für die Ansteuerung des Schalters
(11) anzupassen:
die Steilheit der ansteigenden und/oder abfallenden Flanke, wobei die Ansteuerung
des steuerbaren Schalters (11) über ein RC-Glied mit einem einstellbaren Widerstand
erfolgt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Versorgungsspannung (UDC) für den Übertrager (10) aus im Wesentlichen sinusförmigen Halbwellen besteht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass diese Mittel zum Erfassen eines den sekundärseitigen Strom wiedergebenden Signals
aufweist, welches der Steuereinheit (20) zugeführt wird, wobei die Mittel zum Erfassen
des Signals vorzugsweise einen Optokoppler (35) umfassen.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass diese eine Konstantstromquelle (36) aufweist, welche in Serie zu den zu betreibenden
Leuchtmitteln (110) angeordnet ist, wobei die Konstantstromquelle (36) vorzugsweise
durch die Steuereinheit (20) ansteuerbar ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Primärwicklung (L1) und/oder die Sekundärwicklung (L2) des Übertragers (10) in
Teilwicklungen (L11, L12, L21, L22) unterteilt sind, wobei die Teilwicklungen (L11,
L12, L21, L22) durch die Steuereinheit (20) wahlweise aktiviert oder deaktiviert werden
können.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der einstellbare Widerstand des RC-Glieds durch interne Komponenten der Steuereinheit
(20) gebildet wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das RC-Glied zumindest zwei Kapazitäten (C1, C2, Cn) aufweist, welche durch die Steuereinheit
(20) wahlweise aktiviert oder deaktiviert werden können.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1, 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kapazität oder Kapazitäten des RC-Glieds durch einen steuerbaren Schalter (Q0)
überbrückbar sind.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ansteuerung des steuerbaren Schalters (Q0) zum Überbrücken des RC-Glieds durch
über eine weiteres RC-Glied erfolgt, wobei vorzugsweise der Widerstand und/oder die
Kapazität des weiteren RC-Glieds variabel sind.
10. Verfahren zum Betreiben von Leuchtmitteln (110), insbesondere zum Betreiben einer
oder mehrerer LEDs, bei dem eine mit Spannung versorgbare und mittels wenigstens eines
Schalters (11) getaktete Schaltung einen Übertrager (10) zum Übertragen elektrischer
Energie von einer Primärwicklung (L1) zu einer Sekundärwicklung (L2) speist,
wobei die Leuchtmittel (110) über die Sekundärwicklung (L2) des Übertragers (10) mit
Strom versorgbar sind, und
wobei es sich bei der Versorgungsspannung (UDC) für den Übertrager (10) um eine gleichgerichtete, nicht geglättete Wechselspannung
handelt,
dadurch gekennzeichnet,
dass abhängig von der Versorgungsspannung (UDC) für den Übertrager (10) der folgende Parameter für die Ansteuerung des Schalters
(11) angepasst wird: die Steilheit der ansteigenden und/oder abfallenden Flanke, wobei
der steuerbare Schalter (11) über ein RC-Glied mit einem einstellbaren Widerstand
angesteuert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Versorgungsspannung (UDC) für den Übertrager (10) aus im Wesentlichen sinusförmigen Halbwellen besteht.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Primärwicklung (L1) und/oder die Sekundärwicklung (L2) des Übertragers (10) in
Teilwicklungen (L11, L12, L21, L22) unterteilt sind, wobei die Teilwicklungen (L11,
L12, L21, L22) wahlweise aktiviert oder deaktiviert werden.
1. A circuit arrangement (1) for operating lamps (110), in particular for operating one
or more LEDs, having:
• a circuit which can be supplied with voltage and is clocked by means of at least
one switch (11), and by means of which circuit a transformer (10) for transmitting
electrical energy is fed from a primary winding (L1) to a secondary winding (L2),
wherein the lamps (110) can be supplied with current via the secondary winding (L2)
of the transformer (10), and
• a control unit (20) for alternatingly activating the switch (11),
wherein the supply voltage (UDC) for the transformer (10) is a rectified, non-smoothed alternating voltage,
characterized in that
the control unit (20) is designed to adapt the following parameter for controlling
the switch (11), depending on the supply voltage (UDC) for the transformer (10):
the slope of the rising and/or falling edge, wherein the control of the controllable
switch (11) takes place via an RC element with an adjustable resistance.
2. The circuit arrangement according to claim 1,
characterized in that
the supply voltage (UDC) for the transformer (10) consists essentially of sinusoidal half-waves.
3. The circuit arrangement according to claim 1 or 2,
characterized in that
said circuit arrangement has means for detecting a signal representing the secondary-side
current, which signal is supplied to the control unit (20), wherein the means for
detecting the signal preferably comprise an optocoupler (35).
4. The circuit arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
said circuit arrangement has a constant current source (36), which is arranged in
series with the lamps (110) to be operated, wherein the constant current source (36)
can preferably be activated by the control unit (20).
5. The circuit arrangement according to one of the preceding claims,
characterized in that
the primary winding (L1) and/or the secondary winding (L2) of the transformer (10)
are subdivided into partial windings (L11, L12, L21, L22), wherein the partial windings
(L11, L12, L21, L22) can be selectively activated or deactivated by the control unit
(20).
6. The circuit arrangement according to claim 5,
characterized in that
the adjustable resistance of the RC element is formed by internal components of the
control unit (20).
7. The circuit arrangement according to claim 1 or 6,
characterized in that
the RC element has at least two capacitors (C1, C2, Cn), which can be selectively
activated or deactivated by the control unit (20).
8. The circuit arrangement according to one of claims 1, 6 or 7,
characterized in that
the capacitance or capacitances of the RC element can be bridged by a controllable
switch (Q0).
9. The circuit arrangement according to claim 8,
characterized in that
the controllable switch (Q0) for bridging the RC element is controlled by means of
a further RC element, wherein the resistance and/or the capacitance of the further
RC element are preferably variable.
10. A method for operating lamps (110), in particular for operating one or more LEDs,
in which a circuit which can be supplied with voltage and is clocked by means of at
least one switch (11) supplies a transformer (10) for transmitting electrical energy
from a primary winding (L1) to a secondary winding (L2),
wherein the lamps (110) can be supplied with current via the secondary winding (L2)
of the transformer (10), and
wherein the supply voltage (UDC) for the transformer (10) is a rectified, non-smoothed alternating voltage,
characterized in that
the following parameter for controlling the switch (11) is adapted depending on the
supply voltage (UDC) for the transformer (10):
the slope of the rising and/or falling edge, wherein the controllable switch (11)
is controlled via an RC element with an adjustable resistance.
11. The method according to claim 10,
characterized in that
the supply voltage (UDC) for the transformer (10) consists essentially of sinusoidal half-waves.
12. The method according to claim 10 or 11,
characterized in that
the primary winding (L1) and/or the secondary winding (L2) of the transformer (10)
are subdivided into partial windings (L11, L12, L21, L22), wherein the partial windings
(L11, L12, L21, L22) are selectively activated or deactivated.
1. Ensemble de circuits (1) pour faire fonctionner des moyens d'éclairage (110), en particulier
pour faire fonctionner une ou plusieurs DEL, présentant :
• un circuit pouvant être alimenté en tension et cadencé au moyen d'au moins un commutateur
(11), via lequel un transducteur (10) destiné à transmettre l'énergie électrique à
partir d'une bobine primaire (L1) à une bobine secondaire (L2) est alimenté, les moyens
d'éclairage (110) pouvant être alimentés via la bobine secondaire (L2) du transducteur
(10) et
• une unité de commande (20) pour commander le commutateur (11) en alternance,
la tension d'alimentation (UDC) pour le transducteur (10) étant une tension alternative redressée, non lissée,
caractérisé en ce que
l'unité de commande (20) est conçue pour adapter, en fonction de la tension d'alimentation
(UDC) pour le transducteur (10), le paramètre suivant pour la commande du commutateur
(11) :
la pente du flanc croissant et/ou décroissant, la commande du commutateur (11) pouvant
être commandé ayant lieu via un élément RC présentant une résistance réglable.
2. Ensemble de circuits selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la tension d'alimentation (UDC) pour le transducteur (10) est constituée par des demi-ondes sensiblement sinusoïdales.
3. Ensemble de circuits selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
celui-ci présente des moyens pour détecter un signal reflétant le courant côté secondaire,
qui est introduit dans l'unité de commande (20), les moyens pour la détection du signal
comprenant de préférence un optocoupleur (35).
4. Ensemble de circuits selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
celui-ci présente une source de courant constant (36), qui est agencée en série avec
les moyens d'éclairage (110) à faire fonctionner, la source de courant constant (36)
pouvant de préférence être commandée par l'unité de commande (20).
5. Ensemble de circuits selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la bobine primaire (L1) et/ou la bobine secondaire (L2) du transducteur (10) est/sont
répartie(s) en bobines partielles (L11, L12, L21, L22), les bobines partielles (L11,
L12, L21, L22) pouvant au choix être activées ou désactivées par l'unité de commande
(20).
6. Ensemble de circuits selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la résistance réglable de l'élément RC est formée par des composants internes de l'unité
de commande (20).
7. Ensemble de circuits selon la revendication 1 ou 6,
caractérisé en ce que
l'élément RC présente au moins deux capacités (C1, C2, Cn), qui peuvent au choix être
activées ou désactivées par l'unité de commande (20).
8. Ensemble de circuits selon l'une quelconque des revendications 1, 6 ou 7,
caractérisé en ce que
la capacité ou les capacités de l'élément RC peut/peuvent être pontée(s) par un commutateur
(Q0) pouvant être commandé.
9. Ensemble de circuits selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la commande du commutateur (Q0) pouvant être commandé pour le pontage de l'élément
RC a lieu via un autre élément RC, la résistance et/ou la capacité de l'autre élément
RC étant de préférence variable(s).
10. Procédé pour faire fonctionner des moyens d'éclairage (110), en particulier pour faire
fonctionner une ou plusieurs DEL, dans lequel un circuit pouvant être alimenté en
tension et cadencé au moyen d'au moins un commutateur (11) alimente un transducteur
(10) pour transmettre l'énergie électrique à partir d'une bobine primaire (L1) à une
bobine secondaire (L2),
les moyens d'éclairage (110) pouvant être alimentés en courant via la bobine secondaire
(L2) du transducteur (10) et
la tension d'alimentation (UDC) pour le transducteur (10) étant une tension alternative redressée, non lissée,
caractérisé en ce que,
en fonction de la tension d'alimentation (UDC) pour le transducteur (10), le paramètre suivant est adapté pour la commande du commutateur
(11) :
la pente du flanc croissant et/ou décroissant, le commutateur (11) pouvant être commandé
étant commandé via un élément RC présentant une résistance réglable.
11. Procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
la tension d'alimentation (UDC) pour le transducteur (10) est constituée par des demi-ondes sensiblement sinusoïdales.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé en ce que
la bobine primaire (L1) et/ou la bobine secondaire (L2) du transducteur (10) est/sont
répartie(s) en bobines partielles (L11, L12, L21, L22), les bobines partielles (L11,
L12, L21, L22) étant au choix activées ou désactivées.