Anwendungsgebiet und Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wäschetrockner und ein Verfahren zum Trocknen von zu
trocknender Wäsche mit einem Wäschetrockner.
[0002] Es sind verschiedene Bauarten für Wäschetrockner bekannt, wobei ganz üblich ein Wäschetrockner
eine Trommel samt Antrieb, Luftzuführung und Luftabführung aufweist. Des Weiteren
ist ein Lüfter vorgesehen, um aufgeheizte Luft in den Wäschetrockner zu blasen über
die Luftzuführung. An der Luftabführung aus der Trommel abgeführte Luft wird dann
entfeuchtet auf unterschiedliche Art und Weise. Zum Trocknen von Wäsche wird häufig
stets die gleiche Menge an Wärme bzw. gleich warmer Luft in die Trommel eingeführt.
Eine Feuchtemessung findet entweder in der Trommel statt oder in der aus der Trommel
abgeführten Luft. Wird ein bestimmter gewünschter Trocknungsgrad erkannt, so wird
definiert, dass das Ende des Trocknungsprozesses erreicht ist, und der Trockner stoppt.
Aufgabe und Lösung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eingangs genannten Wäschetrockner
sowie ein eingangs genanntes Verfahren zu schaffen, mit denen Probleme des Standes
der Technik gelöst werden können und es insbesondere möglich ist, das Trocknen von
Wäsche schnell, effizient und auch möglichst wäscheschonend durchzuführen.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Wäschetrockner mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 13. Vorteilhafte sowie
bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und
werden im Folgenden näher erläutert. Dabei werden manche der Merkmale nur für den
Wäschetrockner oder nur für das Verfahren erläutert. Sie sollen jedoch unabhängig
davon sowohl für den Wäschetrockner als auch für das Verfahren selbständig und unabhängig
voneinander gelten können. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme
zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0006] Ein Wäschetrockner gemäß der Erfindung weist eine Trommel auf, um zu trocknende Wäsche
aufzunehmen, sowie einen Antriebsmotor für die Trommel. Eine Luftabführung hin zu
der Trommel sowie eine Luftabführung weg von der Trommel sind vorgesehen. Vorteilhaft
sind dies Kanäle mit großem Querschnitt, wie dies an sich üblich ist. Ein Lüfter zur
Erzeugung eines Luftstroms ist vorgesehen, um den Luftstrom zu der Trommel hinzubewegen
durch die Luftzuführung. Derselbe Lüfter saugt dabei Luft aus der Trommel ab bzw.
von der Trommel weg durch die genannte Luftabführung. Der Lüfter weist einen eigenen
Lüfterantrieb auf, der grundsätzlich ganz allgemeiner Art sein kann.
[0007] Des Weiteren sind Heizmittel zum Aufheizen des Luftstroms vorgesehen, was für die
Trockenfunktion ja essentiell ist. Es sind Temperaturerfassungsmittel vorgesehen,
um die Temperatur der in die Trommel zugeführten Luft oder, alternativ, der aus der
Trommel abgeführten Luft zu erfassen. Es kann auch vorgesehen sein, in beiden Fällen
die Temperatur der Luft zu erfassen. Außerdem sind Feuchtigkeitserfassungsmittel vorgesehen,
um entsprechend eine Feuchtigkeit der in die Trommel zugeführten Luft und/oder der
aus der Trommel abgeführten Luft zu erfassen. Vorteilhaft wird auf alle Fälle die
Feuchtigkeit von Luft gemessen, die aus der Trommel abgeführt wird, um so Informationen
zu erhalten, wie viel Feuchtigkeit noch in der Trommel vorhanden ist bzw. wie feucht
die Wäsche noch ist. In ähnlicher Form kann die Temperatur erfasst werden.
[0008] Der Wäschetrockner weist eine Steuerung auf, die einerseits einen Speicher aufweist,
in dem mindestens eine Vorgabekurve für den Verlauf von Temperatur und/oder Feuchtigkeit
über der Zeit für ein bestimmtes Trockenprogramm von Wäsche abgespeichert ist. Dieses
Trockenprogramm kann an die Art der Wäsche bzw. deren hauptsächlichen Faseranteil
angepasst sein sowie an einen Benutzerwunsch, ob ein Trocknen schonend oder schnell
erfolgen soll. Andererseits weist die Steuerung auch Rechenmittel auf, die dazu ausgebildet
sind, um während eines Trockenprogramms je nach Trocknungsphase in der Wäsche innerhalb
dieses Trockenprogramms aktuell erfasste Werte für Temperatur und/oder Feuchtigkeit
mit einer vorgenannten Vorgabekurve zu vergleichen. So kann bestimmt werden, an welchem
Arbeitspunkt der Vorgabekurve sich das Trockenprogramm befindet. Dazu werden eben
die aktuell erfassten Werte für Temperatur und/oder Feuchtigkeit verwendet. Entweder
ist nur eine Vorgabekurve vorgesehen, dann kann direkt der Arbeitspunkt innerhalb
dieser Vorgabekurve bestimmt werden. Alternativ können auch für dieses bestimmte Trockenprogramm
mehrere unterschiedliche Vorgabekurven vorgesehen sein, beispielsweise abhängig von
der Beladungsmenge. Dann kann ebenfalls durch Vergleichen mit den erfassten Werten
die am besten passende Vorgabekurve ermittelt werden, und dann innerhalb dieser Vorgabekurve
der Arbeitspunkt bestimmt werden.
[0009] Die Steuerung ist dazu ausgebildet, anhand des bestimmten Arbeitspunkts das weitere
Trockenprogramm zu beeinflussen bzw. das weitere Trockenverfahren. Insbesondere kann
es dabei optimiert werden, wozu die Temperatur des Luftstroms durch Beeinflussung
der Heizmittel angepasst bzw. geändert werden kann. Zusätzlich oder alternativ kann
die Stärke des Luftstroms durch Beeinflussung des Lüfters angepasst werden, also Luft
stärker oder weniger stark zu der Trommel zugeführt bzw. darin eingeblasen werden.
[0010] Die Steuerung kann auch eine Trommelbewegung bzw. den Antriebsmotor für die Trommel
separat und beliebig bewirken bzw. steuern. So kann durch Anpassen der Trommelbewegung
ein genanntes Verfahren zur Ermittlung von Temperatur und/oder Feuchtigkeit der Wäsche
optimal unterstützt werden.
[0011] Insbesondere ist es somit mit der Erfindung möglich, das Trockenprogramm im weiteren
Verlauf hinsichtlich Temperatur und/oder Stärke des Luftstroms zu beeinflussen, um
vorteilhaft während der Dauer des letzten Viertels des Trockenprogramms die Temperatur
des Luftstroms zu der Trommel unter den Durchschnitt der bislang verwendeten Temperatur
des Luftstroms zu senken. Dazu ist es eben von Bedeutung, zu wissen, an welchem Arbeitspunkt
der Vorgabekurve sich das Trockenprogramm befindet. Die Temperatur kann besonders
vorteilhaft mindestens 5°C unter diesen Durchschnitt gesenkt werden, möglicherweise
sogar mindestens 15°C bis zu 20°C gesenkt werden. Des Weiteren sollte die Stärke des
Luftstroms zu der Trommel über den Durchschnitt der bislang verwendeten Stärke des
Luftstroms erhöht werden, vorteilhaft mindestens um 20 % erhöht werden, besonders
vorteilhaft mindestens um 50 %. Damit kann in dieser Ausgestaltung der Erfindung die
Erkenntnis umgesetzt werden, dass während des letzten Viertels des Trockenprogramms
die Wäsche schon zu einem guten Teil oder weitgehend trocken ist und im äußeren Bereich
bzw. in den Außenschichten sehr warm ist. Ein weiteres oder fortgesetztes Erwärmen
bringt hier nur wenig oder nichts, so dass durch das Absenken der Temperatur der zugeführten
Luft Energie gespart werden kann und zusätzlich die Wäsche geschont werden kann. Vielmehr
wird dann durch das verstärkte Einblasen von Luft am Ende des Trocknens die Feuchtigkeit
von der ohnehin stark erwärmten Wäsche besser abgeführt.
[0012] Bei der Lufttrocknung erfolgt das Verdunsten des Wassers bzw. der Feuchtigkeit aus
der Wäsche mit Hilfe von warmer, trockener Luft. Diese wird zugeführt, gibt Wärme
zum Verdunsten der Feuchtigkeit an die Wäsche ab und nimmt dabei die Feuchtigkeit
aus der Wäsche auf. Anschließend wird die feuchte Luft abgeführt.
[0013] Das Trocknen im Wäschetrockner erfolgt vorwiegend durch Lufttrocknung. Im Wäschetrockner
sind Temperatur, Luftdurchsatz und Trommelbewegung so aufeinander abgestimmt, dass
ein gleichbleibend gutes Trocknungsergebnis erreicht wird. Zusätzlich könnte möglicherweise
eine Kontakttrocknung vorgesehen sein, vorzugsweise durch Beheizung der Trommel.
[0014] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann zu Beginn des Trockenprogramms,
insbesondere während des ersten Drittels oder des ersten Viertels der veranschlagten
Dauer, die Stärke des Luftstroms abgesenkt werden und dafür dessen Temperatur erhöht
werden. So kann die zu trocknende Wäsche, die noch sehr feucht ist bzw. nahezu die
Anfangsfeuchte aufweist, möglichst rasch erwärmt werden, damit dann die Feuchtigkeit
an der Materialoberfläche besser verdampfen kann.
[0015] Um für die Luftzuführung eine möglichst gute Wirkung zu erreichen, kann vorgesehen
sein, dass sie maximal 10 % des Durchmessers der Trommel unterhalb deren höchster
Stelle vorgesehen ist. Vorteilhaft kann die Luftzuführung sogar an der höchsten Stelle
der Trommel vorgesehen sein. So ist sichergestellt, dass die Luftzuführung nicht direkt
durch Wäsche verdeckt oder unabsichtlich abgedichtet wird. Des Weiteren kann für den
Fall, dass an der Luftzuführung auch Luft abgesaugt wird zur Erfassung der Temperatur
und/oder der Feuchtigkeit der Luft in der Trommel, diese Erfassung möglichst wenig
von nahe daran befindlicher Wäsche behindert wird.
[0016] Es ist nämlich in einer Ausgestaltung der Erfindung möglich, dass mehrfach in zeitlichem
Abstand die Lüfterrichtung bzw. die Richtung des Luftstroms umgekehrt wird. Dann kann
Luft aus der Trommel in die Luftzuführung hinein abgesaugt werden, und zwar nicht
an der Luftabführung, sondern an der Luftzuführung abgesaugt werden. Daraus können
Informationen über die Abluft bzw. die Luft aus der Trommel erhalten werden. Dies
sind besonders vorteilhaft Informationen bezüglich Temperatur und/oder Feuchtigkeit
der Abluft, was verwendet werden kann für die vorgenannte Bestimmung des Arbeitspunkts
an einer Vorgabekurve bzw. für die Bestimmung der Vorgabekurve selbst. Dies ist vor
allem dann von Vorteil, wenn die Temperaturerfassungsmittel und die Feuchtigkeitserfassungsmittel
in der Luftzuführung nahe zu der Trommel angeordnet sind. Dies wird nachfolgend noch
näher erläutert.
[0017] Bevorzugt ist der Lüfter nahe an der Trommel angeordnet. Ein Abstand kann maximal
50 cm von der Trommel betragen, vorzugsweise maximal 30 cm oder sogar nur 20 cm.
[0018] Während im Stand der Technik der Lüfter üblicherweise vom Trommelantrieb angetrieben
wird, und somit aufgrund einer vorgegebenen stets gleichen Drehzahl der Trommel auch
der Lüfterantrieb stets gleich ist, was eine Variation der Stärke des Luftstroms verhindert,
ist der Lüfterantrieb in vorteilhafter Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ein
eigener Antrieb, der nur für den Lüfter vorgesehen ist. Besonders vorteilhaft bildet
der Lüfterantrieb zusammen mit dem Lüfter eine Baueinheit. Für die Ansteuerung des
Lüfterantriebs ist eine geeignete Leistungselektronik vorgesehen, die den Lüfterantrieb
vorteilhaft stufenlos verstellen kann. Dies ist aber im Stand der Technik bekannt
und keinerlei Problem.
[0019] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist der Lüfter einen induktiv beheizbaren
Lüfterrotor auf, der so ein Heizmittel zum Aufheizen des Luftstroms für die Trommel
bildet. Der Lüfterrotor kann dazu mehrere Lüfterschaufeln aufweisen, wobei mindestens
eine Lüfterschaufel zumindest teilweise aus mittels eines Magnetfelderzeugungsmittels
beheizbarem Material besteht oder solches Material aufweist. Dieses Material ist vorzugsweise
in einem radial äußeren Bereich des Lüfterrotors bzw. der Lüfterschaufeln vorgesehen,
wodurch es möglichst nahe zu den genannten Magnetfelderzeugungsmitteln angeordnet
sein kann. Es kann vorgesehen sein, eine Lüfterschaufel vollständig aus einem solchen
Material auszubilden. Bei induktiver Beheizung dieser Lüfterschaufel kann somit die
davon geförderte Luft möglichst gut erwärmt werden.
[0020] Die Magnetfelderzeugungsmittel sind bevorzugt benachbart zum Lüfterrotor angeordnet
und/oder können diesen zumindest teilweise umgeben. Dabei können sie auch in oder
an einem Lüftergehäuse angeordnet sein. Ein Beispiel für einen solchen induktiv beheizbaren
Lüfter ist bekannt aus der
DE 102017210527.5 derselben Anmelderin mit Anmeldetag vom 22. Juni 2017. In einer vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung weist das mindestens eine Magnetfelderzeugungsmittel mindestens eine
Induktionsspule auf oder ist eine solche Induktionsspule. Vorteilhaft ist für einen
Lüfter eine einzige Induktionsheizspule vorgesehen. Sie kann je nach Ausbildung des
Lüfters bzw. Lüfterrotors radial außerhalb des Lüfterrotors um den Lüfterrotor herum
aufgewickelt sein, so dass ihre Spulenachse mit der Drehachse des Lüfterrotors zusammenfällt.
Alternativ können mehrere Induktionsspulen um den Lüfterrotor herum benachbart zueinander
angeordnet sein, so dass ihre Spulenachsen senkrecht zur Achse des Lüfterrotors verlaufen
und auf diese zu weisen.
[0021] In diesem Fall ist es vorteilhaft möglich, dass die Temperaturerfassungsmittel den
Lüfterrotor und die Magnetfelderzeugungsmittel in Form der Induktionsspule umfassen.
Aus der Ansteuerung der Induktionsspule kann die Temperatur der induktiv beheizbaren
Lüfterschaufel bzw. des induktiv beheizbaren Lüfterrotors erkannt werden und damit
auch die Temperatur des vom Lüfter erzeugten Luftstroms bzw. der geförderten Luft.
Eine solche induktive Temperaturmessung ist dem Fachmann allgemein für Induktionsheizungen
bekannt, beispielsweise aus dem Bereich von Induktionskochfeldern samt Induktionsheizspulen.
Zum einen kann somit die Temperatur von in die Trommel eingeblasener Luft erfasst
werden zur Regelung der Heizmittel auf eine gewünschte Temperatur. Zum anderen kann
bei Reversieren der Drehrichtung des Lüfterrotors und des Luftstroms die Temperatur
der direkt aus der Trommel abgesaugten Luft gemessen werden. Somit kann sozusagen
nahezu direkt die Temperatur erfasst werden, die in der Trommel herrscht.
[0022] Somit kann bei dieser Ausgestaltung das Heizmittel zum Aufheizen des Luftstroms gleichzeitig
die Temperaturerfassungsmittel bilden. Durch das Verwenden des Lüfters bzw. des Lüfterrotors
zur Temperaturmessung kann ein separater Temperatursensor eingespart werden.
[0023] Alternativ können separate diskrete Temperatursensoren vorgesehen sein, die vorteilhaft
in der Luftzuführung nahe der Trommel angeordnet sind, damit die Temperatur der Luft
möglichst schnell und unmittelbar nach Absaugen aus der Trommel gemessen werden kann.
Diese diskreten Temperatursensoren können dann aber auch an der Luftabführung von
der Trommel nahe an der Trommel vorgesehen sein. Dann können grundsätzlich beliebige
Heizmittel vorgesehen sein, es kann sogar eine induktive Beheizung des Lüfterrotors
in vorbeschriebener Ausgestaltung vorgesehen sein mittels mindestens eines Permanentmagneten.
Dieser kann alleine oder zusammen mit weiteren Permanentmagneten nahe dem Lüfterrotor
angeordnet sein in einer Form ähnlich den zuvor beschriebenen Induktionsspulen zur
induktiven Beheizung des Lüfterrotors. Dann kann auf einen aufwendigen Induktionsgenerator
für die vorgenannten Induktionsspulen verzichtet werden, was den Bauteilaufwand deutlich
senkt.
[0024] Grundsätzlich kann ein Magnetfelderzeugungsmittel für einen induktiv beheizbaren
Lüfterrotor außerhalb eines Lüftergehäuses bzw. außerhalb der Luftzuführung angeordnet
sein. So wird ein Luftstrom möglichst wenig beeinträchtigt.
[0025] Ein solches Magnetfelderzeugungsmittel kann in radialer Erstreckung außerhalb des
Lüfterrotors verlaufen, vorzugsweise nur auf axialer Höhe des Lüfterrotors und nicht
darüber oder nicht darunter.
[0026] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können auch die eingangs genannten
Feuchtigkeitserfassungsmittel im oder durch den Lüfter realisiert sein bzw. den Lüfter
und seinen Antrieb umfassen. Aus der Ansteuerung des Lüfterantriebs ist nämlich die
Feuchtigkeit der geförderten Luft bestimmbar. Dabei kann der Umstand genutzt werden,
dass bei hoher Feuchtigkeit in der vom Lüfter bewegten Luft ein hohes Drehmoment vom
Antrieb erbracht werden muss, während bei geringer Feuchtigkeit in der vom Lüfter
bewegten Luft ein geringeres Drehmoment erbracht werden muss. Dies liegt einfach daran,
dass die spezifische Dichte im ersten Fall höher ist als im zweiten Fall, so dass
im ersten Fall mehr Leistung bzw. ein höheres Drehmoment vom Lüfterantrieb zu erbringen
ist. Bei normalem Betrieb des Lüfters zum Fördern von Luft über die Luftzuführung
in die Trommel hinein ist eine solche Erfassung der Feuchtigkeit in der Luft nicht
notwendig. Im Falle beispielsweise eines Kondensationstrockners wird hier die Feuchtigkeit
üblicherweise relativ gering sein. Vielmehr soll mit dieser Möglichkeit beim vorgenannten
Umkehren der Lüfterrichtung bzw. der Richtung des Luftstroms die Feuchtigkeit in der
aus der Trommel abgesaugten Luft erfasst werden. Da ohnehin ein eigener Lüfterantrieb
samt eigener Ansteuerung vorgesehen ist, kann dieser auch gleich als Feuchtigkeitserfassungsmittel
verwendet werden. Dann kann auf separate Feuchtigkeitserfassungsmittel verzichtet
werden. Zur Bewertung, ob ein hohes oder ein geringes Drehmoment vom Lüfterantrieb
zu erbringen ist, wird vorteilhaft eine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung
im Lüfterantrieb überwacht. So kann die Höhe des genannten Drehmoments bestimmt werden,
wobei dieser Zusammenhang grundsätzlich dem Fachmann bekannt ist.
[0027] Alternativ zu einer Erfassung der Feuchtigkeit über den Lüfterantrieb kann ein separates
Feuchtigkeitserfassungsmittel vorgesehen sein. Dies kann dann ein eigenständiger Feuchtigkeitssensor
sein. Ähnlich wie zuvor für den Temperatursensor beschrieben kann er bei eigenständiger
Ausbildung auch in der Luftabführung vorgesehen sein, wo dann während der normalen
Luftzirkulation mit normaler Lüfterrichtung eine Erfassung der Feuchtigkeit stattfinden
kann.
[0028] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Trommel des erfindungsgemäßen
Wäschetrockners innen frei von Sensoren. So kann sie vereinfacht ausgebildet werden
mit erhöhter Betriebssicherheit, da eben keine Sensoren kaputt gehen können. Möglicherweise
weist die Trommel auch an ihrer Außenseite keine Sensoren auf, wodurch sie auch diesbezüglich
einfach und zuverlässig ausgebildet sein kann.
[0029] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelnen Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die
unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0030] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Wäschetrockners mit induktiv
beheiztem Lüfter samt separatem Lüfterantrieb,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung einer alternativen Ausgestaltung einer Luftzuführung
mit Abzweig zu einem separaten Auslass aus einem Gehäuse,
- Fig. 3
- eine Darstellung von Verläufen von Trocknungsparametern über der Zeit,
- Fig. 4
- eine Darstellung von Verläufen der Feuchtigkeit der Luft und der Wäsche über der Zeit
mit vier Phasen und
- Fig. 5
- eine Darstellung von Verläufen der Temperatur der in eine Trommel des Wäschetrockners
eingebrachten Luft und der Wäsche über der Zeit mit vier Phasen.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0031] In der Fig. 1 ist dargestellt, wie ein Wäschetrockner 11 gemäß der Erfindung grundsätzlich
aufgebaut sein kann. Der Wäschetrockner 11 weist ein Gehäuse 12 auf mit einer Trommel
14, die in einer Trommelaufnahme 18 angeordnet ist. Die Trommel 14 kann von einem
Trommelantrieb 15 mittels eines Antriebsriemens 16 angetrieben werden, wie dies grundsätzlich
bekannt ist. Die Trommel 14 läuft dabei üblicherweise mit einer einzigen möglichen
Umlaufgeschwindigkeit um, die dann auch konstant bleibt. Dies kann jedoch auch variiert
werden. Die Trommel 14 weist hier keinerlei Sensoren odgl. auf, insbesondere nicht
für Temperatur oder Feuchtigkeit.
[0032] Oben rechts geht eine kanalartige Luftzuführung 20 an die Trommelaufnahme 18 heran,
wie dies an sich aus dem Stand der Technik bekannt ist. Diese hoch gelegene Position
ist wichtig und vorteilhaft, wie zuvor erläutert worden ist. In der Luftzuführung
20 ist ein Lüfter 21 samt Lüfterrotor 22 und Lüfterantrieb 24 angeordnet, vorteilhaft
als Baueinheit. Der Lüfterrotor 22 ist, wie eingangs erläutert worden ist, aus induktiv
beheizbarem Material, vor allem die einzelnen Rotorblätter sind dies. Somit kann er
von zwei außerhalb der Luftzuführung 20 dem Lüfterrotor 22 gegenüberliegend und diesen
umgebend angeordneten Induktionsspulen 26a und 26b induktiv beheizt werden. Auch dies
ist aus dem Stand der Technik bekannt. Die Beheizung kann variiert werden abhängig
von der Stärke des von den Induktionsspulen 26a und 26b erzeugten Magnetfelds sowie
auch abhängig von der Drehzahl des Lüfterrotors 22. Ein derartiger Lüfter 21, der
induktiv beheizt werden kann, ist ja bekannt.
[0033] Der Trommelantrieb 15, der Lüfterantrieb 24 und die Induktionsspulen 26a und 26b
sind mit einer Steuerung 28 des Wäschetrockners 11 verbunden. Diese führt das eingangs
erläuterte Verfahren sowie den sonstigen Betrieb des Wäschetrockners durch. Die Steuerung
28 weist vorteilhaft einen entsprechend ausgebildeten Prozessor auf.
[0034] Außerdem ist an der Trommelaufnahme 18 links oben noch eine Luftabführung 40 angeordnet,
die zu einem Kondensator 42 führt, indem auf bekannte Art und Weise Wasser aus der
feuchten Luft abgeschieden wird, die aus der Trommel 14 abgesaugt wird. Es ist zu
erkennen, dass Trommel 14, Luftabführung 40 und Luftzuführung 20 eine Art Kreislauf
bilden, wobei die Luft darin entgegen dem Uhrzeigersinn sozusagen bewegt oder umgewälzt
wird. Diese Lüftungsrichtung entspricht dem normalen üblichen Trockenbetrieb. Anstelle
des Kondensators 42 in der Luftabführung 40 kann der Wäschetrockner 11 auch eine Wärmepumpe
benutzen oder auf sonstige Art und Weise die aus der Trommel 14 an der Luftabführung
40 abgesaugte Luft entfeuchten.
[0035] Die Steuerung 28 ist dazu ausgebildet, anhand der Ansteuerung der Induktionsspulen
26a und 26b die Temperatur des Lüfterrotors 22 bzw. der daran vorhandenen induktiv
beheizbaren Teile zu ermitteln. Damit kann indirekt die Temperatur von daran vorbeiströmender
Luft erfasst werden, was auch im normalen Heizbetrieb von Vorteil oder sogar notwendig
ist. Des Weiteren steuert die Steuerung 28 den Lüfterantrieb 24 des Lüfters 21 an,
so dass sie dessen aufzubringende Leistung kennt oder ermitteln kann. Daraus kann,
wie eingangs erläutert worden ist, auf die Feuchtigkeit in der transportierten Luft
geschlossen werden. Schließlich kann die Steuerung 28 vorteilhaft einen Umrichter
bzw. Inverter für den Lüfterantrieb 24 enthalten bzw. als Baueinheit damit ausgebildet
sein. Ebenso kann sie zur Ansteuerung der Induktionsspulen 26a und 26b einen Induktionsgenerator
aufweisen bzw. eine Baueinheit damit bilden. Somit könnte in einer Ausgestaltung der
Erfindung eine zentrale Steuereinheit vorgesehen sein, die die vorgenannten Steuerfunktionen
und eine Leistungsversorgung übernimmt.
[0036] Die Steuerung kann auch eine Kombination aus einem Inverter und einem Controller
bzw. Mikrocontroller und Messmitteln sein, beispielsweise einer Strom-Messspule oder
einem Strom-Shunt. Es kann auch eine Nulldurchgangs-Erkennung vorgesehen sein. In
der Fig. 2 ist in Vergrößerung ein alternativer Wäschetrockner 111 als Variation dargestellt,
der in seinem Gehäuse 112 einen zusätzlichen Auslass 130 aufweist. Dieser Auslass
130 mündet an einen Abzweig 132, der oben von der Luftzuführung 120 abgeht bzw. mit
dieser verbunden ist. Er wird durch eine Abzweigklappe 134 verschlossen, die von einem
Klappenaktor 136 nach unten geöffnet und nach oben geschlossen werden kann, also bewegt
werden kann. Der Klappenaktor 136 kann ein Stangenantrieb sein, alternativ ein Elektromagnet
odgl..
[0037] An einem Lüfter 121 ist auf derselben Welle, auf der auch ein größerer erster Lüfterrotor
122 sitzt, ein kleinerer zweiter Lüfterrotor 123 befestigt. Der zweite Lüfterrotor
123 ist zum Fördern von Luft bei entgegengesetzter Drehrichtung wie der erste Lüfterrotor
122 ausgebildet. Dreht der Lüfterantrieb 124 also in seiner normalen Richtung, so
fördert der erste Lüfterrotor 122 Luft durch die Luftzuführung 120 gemäß dem großen
Pfeil in die Trommelaufnahme 118 und somit auch in die Trommel 114 entsprechend dem
normalen Betrieb. Durch Induktionsspulen 126a und 126b kann er auf vorbeschriebene
Art und Weise beheizt werden, um so die geförderte Luft zu heizen für den Trocknerbetrieb.
Der zweite Lüfterrotor 123 kann ebenfalls teilweise oder ganz aus induktiv beheizbarem
Material bestehen. Wenn nämlich der Lüfterantrieb 124 in der entgegengesetzten Drehrichtung
dreht, für die der zweite Lüfterrotor 123 ausgelegt ist, so wird der Luftstrom entsprechend
dem dünneren Pfeil erzeugt und Luft wird aus der Trommel 114 in die Luftzuführung
120 abgesaugt. Bei nach unten geöffneter und gestrichelt dargestellter Abzweigklappe
134 strömt diese Luft nach oben durch den Auslass 130, hier beispielhaft aus dem Gehäuse
112 heraus. Alternativ könnte sie auch über eine Rückführung zurück in den Kanal der
Luftabführung 40 geführt werden, wodurch der Austritt von Flusen reduziert bzw. vermieden
werden kann. Diese Luft aus der Trommel 114 muss natürlich nicht beheizt werden, hier
dient die Heizfunktion mittels der Induktionsspulen 126a und 126b dazu, auf diese
Art und Weise die Temperatur dieser abgesaugten Luft zu erfassen. Dies erfolgt wie
eingangs erläutert anhand der Betriebswerte der Induktionsspulen 126a und 126b. In
dieser zweiten entgegengesetzten Förderrichtung kann der erste Lüfterrotor 122 wirkungslos
sein, möglicherweise kann er zwar zur Luftförderung in dieser Richtung beitragen,
es ist aber nicht notwendig. Hierfür ist schließlich der zweite Lüfterrotor 123 vorgesehen.
[0038] Ist entsprechend der Fig. 1 nur ein einziger Lüfterrotor 22 vorgesehen am Lüfter
21, so sollte dieser für einen Betrieb in beide Richtungen ausgebildet sein. Für das
Einblasen von Luft durch die Luftzuführung 20 in die Trommel 14 kann ein erheblich
besserer Wirkungsgrad vorgesehen sein, es sollte aber zumindest grundsätzlich auch
in die andere Richtung möglich sein. Durch den jeweils von dem Trommelantrieb 15 unabhängigen
Lüfterantrieb 24 bzw. 124 kann der Lüfter 21 bzw. 121 beliebig und eigenständig betrieben
werden.
[0039] Das Absaugen von Luft aus der Trommel 114 zum Erfassen der Temperatur dieser Luft
muss nicht lange dauern, es kann beispielsweise nur für 2 Sekunden bis 10 Sekunden
vorgesehen sein.
[0040] Gleichzeitig mit dem Erfassen der Temperatur der abgesaugten oder abgeführten Luft
aus der Trommel 114 kann durch Überwachen des Lüfterantriebs 124 und dessen Betriebswerten
auch allgemein die Momentanleistung des Lüfterantriebs 124 erfasst werden. Aus dieser
kann, wie zuvor erläutert worden ist, die Feuchtigkeit der abgesaugten Luft und somit
innerhalb der Trommel 114 bestimmt werden. Je mehr Leistung der Lüfterantrieb 124
zum Absaugen aufbringen muss bei einer bestimmten Drehzahl, desto feuchter ist diese
Luft. Desto feuchter ist dann wohl auch noch die Wäsche in der Trommel 114.
[0041] Eine Bestimmung der Feuchtigkeit der aus der Trommel abgeführten Luft, möglicherweise
auch der in die Trommel 114 zugeführten Luft, erfolgt vorteilhaft mittels Bestimmung
einer Phasenverschiebung im Lüfterantrieb 124, da sich das notwendige Drehmoment ändert
mit der Abhängigkeit der Viskosität der Luft von ihrem Feuchtegehalt. Luft mit einem
hohen Feuchtegehalt ist einfach schwerer zu fördern als trockene Luft. Eine entsprechende
Referenz in der Steuerung oder eine vorherige "Kalibrierung" bei trockener Luft lässt
diese Bestimmung zu. Eine solche Messung kann bei dem in Fig. 2 dargestellten doppelten
Lüfter 121 gut durchgeführt werden. Dabei wird die Differenz zwischen Absaugen der
Luft aus der Trommel 114 und Einblasen von Luft in die Trommel vermessen. Aus der
Differenz können sich nützliche Informationen über diesen Vorgang gewinnen lassen.
[0042] Die Erwärmung der Luft über den induktiv erwärmten Lüfterrotor 22 bzw. 122 oder 123
erlaubt parallel eine Auswertung der Energie, die von den Induktionsspulen 126a und
126b aufgenommen wird. An einem nicht dargestellten Induktionsgenerator ist der Verlauf
der aufgenommenen Energie über entsprechende Steuergrößen erkennbar, was einen Aufschluss
über die Temperatur der Lüfterrotoren ergibt, da ein Vergleich mit vorhandenen Kennlinien
möglich ist. Eine dynamische elektromagnetische Anregung der Induktionsspulen 126a
und 126b kann weiteren Aufschluss über die Temperatur der Luft geben. Wird eine Regelung
auf den Energieeintrag bzw. die Leistungsabgabe an die Induktionsspulen 126a und 126b
vorgenommen mit dem Ziel, keine Erwärmung der Luft vorzunehmen, sondern den Lüfterrotor
auf der Temperatur der geförderten Luft zu halten, dann kann die Änderung im Vergleich
mit bekannten Kennlinien auch einen Hinweis auf die Feuchtigkeit der Luft bzw. deren
Änderung geben.
[0043] Die Kombination der beiden Informationen der Erfassung der Feuchtigkeit und der Temperatur
erlaubt eine Prozessführung unabhängig von einer direkten Temperaturmessung, da bekannte
Kennwerte aufgenommen und mit den tatsächlichen im Prozess vorhandenen verglichen
werden können. Somit ist eine prozessorientierte Regelung auf die Parameter Feuchtigkeit
und ideale Lufttemperatur möglich. Bekannte Parameter wie Außentemperatur und Druck,
die hier mit Sensoren gemessen werden, können die Regelung zusätzlich unterstützen.
Insbesondere können die Einflüsse der Wäsche, die sehr zufällig sind aufgrund deren
unterschiedlicher Zusammensetzung, schneller erkannt werden, da weitere Parameter
wie Trommelbewegung und damit Wäschebewegung in die Bewertung der Messergebnisse einfliessen
können.
[0044] In der Fig. 3 sind verschiedene Verläufe von Parametern über der Zeit t dargestellt.
Der Verlauf 1 ist die relative Feuchtigkeit bzw. Feuchte der Wäsche. Der Parameter
2 im darunterliegenden Diagramm ist der Massestrom der entfernten Feuchtigkeit, angegeben
in kg/(m
2s). Der Parameter des Verlaufs 3 ist die Oberflächentemperatur T
WO der Wäsche. Der Verlauf 4 des entsprechenden Parameters zeigt die Kerntemperatur
T
WK der Wäsche, und der Verlauf 5 ist die Temperatur T
L der zugeführten Luft. Sämtliche Temperaturen sind in °C angegeben.
[0045] In Abschnitt I erfolgt die Erwärmung der Wäsche und Verdampfung der Feuchte an der
Materialoberfläche. Die Trocknungsintensität ist nicht groß, denn einerseits wird
die übertragene Wärme nicht nur zur Verdampfung der Feuchte, sondern vor allem auch
zur Erwärmung der gesamten Wäsche benötigt. Andererseits bremst die durch die Temperaturdifferenz
zwischen Oberfläche und Kern zunehmende Thermofeuchte-Leitfähigkeit die Entfernung
der Feuchtigkeit.
[0046] Eine Definition der Thermofeuchte-Leitfähigkeit ist so, dass sich der Feuchtegehalt
der Wäsche während des Trocknens ständig ändert. Es entsteht dadurch zwischen Textiloberfläche,
von der Feuchte kontinuierlich entfernt wird, und den inneren Schichten der Wäschestücke
ein Konzentrationsgefälle, welches in Folge einen Feuchtetransport von Orten größerer
zu Orten niedriger Feuchtekonzentration entsprechend einer Feuchtediffusion, auch
als Feuchteleitfähigkeit bezeichnet, bewirkt. Die Feuchte wird daher zur Oberfläche
der Wäsche oder zum Ort der Verdampfungsgrenze transportiert, dort in Dampf überführt,
der sich mit der erwärmten Luft vermischt, und in die Umgebung abgeführt. Dabei bewegt
sich die Verdampfungsgrenze im Verlauf des Trocknungsprozesses oder Trockenprogramms
von der Oberfläche der Wäsche in das Innere der Wäsche hinein.
[0047] Da für die Verdampfung Wärme zugeführt wird, erfolgt außer der Entfernung der Feuchte
auch eine Erwärmung des zu trocknenden Materials. Durch die Wärmezufuhr über die Oberfläche
entsteht eine Temperaturdifferenz zwischen Oberfläche und den inneren Schichten bzw.
dem Kern.
[0048] Aufgrund von Effekten, die mit der Bindung von Flüssigkeiten in Kapillaren zusammenhängen,
hat Feuchtigkeit die Tendenz, von Orten höherer zu Orten niedrigerer Temperatur zu
wandern. Diese Erscheinung wird Thermo-Feuchtigkeit genannt. Ist die Oberflächentemperatur
größer als die Kerntemperatur, haben die Vektoren der Feuchteleitfähigkeit und der
Thermofeuchte-Leitfähigkeit unterschiedliche Vorzeichen, d.h. der Trocknungsprozess
verlangsamt sich. Mit zunehmendem Durchwärmen des Trocknungsguts als Verringerung
des Temperaturgradienten verringert sich der Einfluss der Thermofeuchte-Leitfähigkeit.
Mit zunehmender Erwärmung der Wäsche verringert sich auch die Temperaturdifferenz
über den Querschnitt der Wäsche, was zu einer Zunahme der Trocknungsgeschwindigkeit
führt.
[0049] In Abschnitt II ist die Trocknungsgeschwindigkeit konstant. Die Temperatur von Oberfläche
und inneren Schichten bzw. Kern unterscheiden sich nur wenig und unterliegen nur geringen
Veränderungen. Es stellt sich ein stationärer Zustand ein, der Einfluss der Thermofeuchte-Leitfähigkeit
entfällt, und der Trocknungsvorgang wird ausschließlich durch die Feuchteleitfähigkeit
bestimmt.
[0050] In Abschnitt III nimmt die Trocknungsgeschwindigkeit wieder ab. Die Verdampfungsgrenze
bewegt sich mit zunehmender Erwärmung von der Oberfläche in die inneren Schichten
bzw. den Kern der Wäsche. Die über die Luft zugeführte Wärme wird nicht mehr nur oder
überwiegend zur Verdampfung der Feuchte, sondern in zunehmendem Maße zur Erwärmung
der Wäsche verwendet. In Abschnitt III ist die Partialdruckdifferenz zwischen den
inneren und äußeren Schichten der Wäsche für den Feuchtetransport zur Wäscheoberfläche
entscheidend. Am Ende von Abschnitt III ist die Entfernung der Feuchte aus der Wäsche
beendet, die Wäschetemperatur nähert sich der Temperatur der Luft. Insgesamt hängt
die Trocknungsgeschwindigkeit von den Bedingungen der Wärmeübertragung an der Wäscheoberfläche
und der Entfernung des Wasserdampfes von der Verdampfungsgrenze ab.
[0051] In der Fig. 4 ist mit Dreiecken markiert der zeitliche Verlauf der Feuchtigkeit f
L in der Luft wie er gemessen worden ist während eines Trocknungsprozesses. Während
der Phase 1 für die ersten 9 Minuten steigt diese Feuchtigkeit der Luft stark an auf
nahezu 100 %. Auf diesem hohen Wert verbleibt sie während der Phase 2 für noch einmal
etwa 12 Minuten. Während der Phase 1 nimmt der durch Rechtecke markierte zeitliche
Verlauf der Feuchtigkeit f
W der Wäsche nur leicht ab. Diese Feuchtigkeit f
W der Wäsche ist experimentell für dieselbe Zeit bestimmt worden und kann nicht direkt
mit dem Wäschetrockner gemäß Fig. 1 oder Fig. 2 erfasst werden. Während der Phase
2 nimmt die Feuchtigkeit f
W der Wäsche stark ab, was nicht verwundert, da ja die während dieser Phase abgeführte
Luft maximal oder nahezu maximal gesättigt ist, siehe die Feuchtigkeit f
L.
[0052] In der sich dann anschließenden Phase 3, die etwa 20 Minuten dauert, nimmt die Feuchtigkeit
f
W zwar noch ab, diese Abnahme flacht aber ab. Dementsprechend nimmt auch die Feuchtigkeit
f
L stark ab. Während der letzten Phase 4, die etwa 5 Minuten lang dauert, kann kaum
noch Feuchtigkeit in die Luft abgeführt werden, die Wäsche ist aber trocken oder völlig
trocken, da ihre Feuchtigkeit f
W null erreicht oder sogar leicht darunter liegt.
[0053] In Fig. 5 ist entsprechend zu Fig. 4 in die vier Phasen aufgeteilt ein Verlauf für
die Temperatur T
L der abgeführten Luft mit Dreiecken dargestellt während desselben Trocknungsprozesses.
Ebenso ist ein Verlauf für die Temperatur T
W der Wäsche mit Rechtecken dargestellt. Er entspricht in etwa der Kerntemperatur T
WK des Verlaufs 4 in Fig. 3. Die Temperatur T
W der Wäsche ist wie zuvor die Feuchtigkeit f
W der Wäsche experimentell bestimmt worden.
[0054] Es ist zu erkennen, dass in der Phase 1 die Temperatur T
L schnell erhöht wird auf etwa 40 °C. In der Phase 2 wird die Temperatur T
L nochmals erhöht auf etwas über 50 °C. In Phase 1 steigt dagegen die Temperatur der
Wäsche T
W, die rechteckig dargestellt ist, eher verzögert an. Dann wird während der Phase 2
ein Temperaturanstieg stark reduziert.
[0055] Erst zu Beginn der Phase 3 wiederum, wenn auch die Temperatur T
L etwas erhöht worden ist, steigt die Temperatur T
W wieder leicht an mit zwei kurzen Aussetzern nach unten, wenn auch die Temperatur
T
L entsprechende Einbrüche hat.
[0056] In der relativ kurzen Phase 4 steigt die Temperatur T
W sogar noch weiter an, während die Temperatur T
L geringer ist und eher gleich bleibt bzw. sogar etwas abfällt.
[0057] Sowohl die theoretische Betrachtung als auch die Überlegungen anhand von Experimenten
weisen darauf hin, dass der Trocknungsprozess optimiert werden kann, wenn die Messung
der Parameter für die Temperatur und Feuchte optimiert wird.
[0058] Im Detail wird empfohlen, in Phase 1 den Prozess der Temperaturerhöhung der Wäsche
zu beschleunigen, damit die Verdunstung möglichst schnell beginnt. In der Phase 2
ist die Temperatur T
W gleich der Temperatur T
L, so dass die zugeführte Energie für die Verdunstung genutzt wird. In Phase 3 ist
eine Erhöhung der Temperatur T
L kaum oder gar nicht sinnvoll, da dies nur zur Erhöhung der Temperatur T
W führt und nicht zu einer Beschleunigung der Verdunstung aufgrund der thermodynamischen
Effekte. Die Phase 4 ist aufgrund der uneinheitlichen Feuchteverteilung notwendig,
die schwerer zu entfernen ist, da es sich um "gebundene Feuchte" handelt. Entscheidend
ist hier die Kombination von Heizleistung, Luftrate bzw. Konvektion und Trommelbewegung.
Im Weiteren steht die Heizleistung im Fokus.
[0059] Zu den vier Phasen wird die Funktion unterschieden in:
- Aufwärmen der Wäsche
- Konstantes Wärmen der Wäsche
- Konstante Trocknungsphase ohne Wärme oder mit wenig Wärme
- Durchblasen der Wäsche ohne Wärme oder mit wenig Wärme
[0060] Werden die aktuellen Heizsysteme verwendet, dann kann über die Regelung und Steuerung
eine Verbesserung erzielt werden.
[0061] Parallel erlaubt eine Kombination von Luftheizsystem mit integrierter Heizung im
Lüfter eine Optimierung der Messfunktion mit weniger Bauteilen und einer erhöhten
Datenerfassung. Ziel ist es dabei indirekte Informationen aus dem Prozess für den
Prozess zu nutzen. Letztlich sollen direkt Parameter erfasst und für die Prozessregelung
verwendet werden, die einen direkten Zusammenhang zur Konvektion und Verdampfung von
Wasser im Trockner haben. Durch die genannte Möglichkeit der beliebigen Steuerung
der Trommelbewegung bzw. des Antriebsmotors für die Trommel kann ein genanntes Verfahren
zur Erfassung von Parametern für die Prozessregelung optimal unterstützt werden.
[0062] Somit können bestehende Sensoren nicht unbedingt ersetzt aber ergänzt werden. Vor
allem kann versucht werden, auf Sensoren in der Trommel selbst zu verzichten, da diese
aufwendig anzubringen und auszuwerten sind.
[0063] Mit den Erkenntnissen dieser Verläufe über der Zeit entsprechend der Fig. 3 bis 5
kann man durch das Erfassen von Temperatur und Feuchtigkeit der Luft in der Trommel,
was erfindungsgemäß ohne Sensoren in der Trommel erfolgen kann, darauf schließen,
an welchem Punkt eines solchen Verlaufs sich der Trocknungsprozess befindet. Dann
kann er optimiert werden, insbesondere dahingehend, dass zum Ende hin die Temperatur
T
L nicht mehr so hoch sein muss. Damit kann Energie eingespart werden und die zu trocknende
Wäsche kann auch geschont werden. So ist eine Verbesserung des Trocknens von Wäsche
mit einem Wäschetrockner, insbesondere dem zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Wäschetrockner,
möglich.
1. Wäschetrockner mit:
- einer Trommel für die Aufnahme von zu trocknender Wäsche,
- einem Antriebsmotor für die Trommel,
- einer Luftzuführung zu der Trommel,
- einer Luftabführung von der Trommel,
- einem Lüfter zur Erzeugung eines Luftstroms zu der Trommel hin durch die Luftzuführung
und von der Trommel weg durch die Luftabführung,
- einem Lüfterantrieb für den Lüfter,
- Heizmitteln zum Aufheizen des Luftstroms,
- Temperaturerfassungsmitteln zur Erfassung der Temperatur der in die Trommel zugeführten
Luft oder der aus der Trommel abgeführten Luft,
- Feuchtigkeitserfassungsmitteln zur Erfassung der Feuchtigkeit der in die Trommel
zugeführten Luft oder der aus der Trommel abgeführten Luft,
- einer Steuerung mit:
∘ einem Speicher, in dem mindestens eine Vorgabekurve für den Verlauf von Temperatur
und/oder Feuchtigkeit über der Zeit für ein bestimmtes Trockenprogramm von Wäsche
abgespeichert ist,
∘ Rechenmitteln, die dazu ausgebildet sind, um während eines Trockenprogramms je nach
Trocknungsphase der Wäsche aktuell erfasste Werte für Temperatur und/oder Feuchtigkeit
mit einer Vorgabekurve zu vergleichen und um zu bestimmen, an welchem Arbeitspunkt
der Vorgabekurve sich das Trockenprogramm befindet,
- wobei die Steuerung dazu ausgebildet ist, dass sie anhand des Arbeitspunkts das
weitere Trockenprogramm beeinflusst mit einer Anpassung der Temperatur des Luftstroms
durch Beeinflussung der Heizmittel und/oder mittels einer Anpassung der Stärke des
Luftstroms durch Beeinflussung des Lüfters.
2. Wäschetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführung maximal 10% unterhalb der höchsten Stelle der Trommel vorgesehen
ist, insbesondere oberhalb der höchsten Stelle der Trommel.
3. Wäschetrockner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter nahe an der Trommel angeordnet ist, vorzugsweise maximal 50 cm von der
Trommel entfernt ist, insbesondere maximal 30 cm.
4. Wäschetrockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der Lüfterantrieb ein eigener Antrieb ist nur für den Lüfter, vorzugsweise als Baueinheit
zusammen mit dem Lüfter.
5. Wäschetrockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter einen induktiv beheizbaren Lüfterrotor als Heizmittel aufweist, wobei
vorzugsweise der Lüfterrotor mehrere Lüfterschaufeln aufweist, wobei mindestens eine
Lüfterschaufel zumindest teilweise aus mittels eines Magnetfelderzeugungsmittels beheizbarem
Material besteht oder solches Material aufweist, insbesondere in einem radial äußeren
Bereich, wobei vorzugsweise mindestens eine Lüfterschaufel vollständig aus diesem
Material besteht.
6. Wäschetrockner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Magnetfelderzeugungsmittel benachbart zum Lüfterrotor angeordnet
ist und/oder den Lüfterrotor zumindest teilweise umgibt und/oder an einem Lüftergehäuse
angeordnet ist.
7. Wäschetrockner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Magnetfelderzeugungsmittel mindestens eine Induktionsspule aufweist
oder ist, vorzugsweise eine einzige Induktionsspule, wobei insbesondere die Temperaturerfassungsmittel
den Lüfterrotor und die Magnetfelderzeugungsmittel als Induktionsspule umfassen, wobei
vorzugsweise aus der Ansteuerung der Induktionsspule die Temperatur der von der Trommel
abgeführten oder zugeführten Luft bestimmbar ist.
8. Wäschetrockner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Magnetfelderzeugungsmittel mindestens einen Permanentmagneten
aufweist, vorzugsweise mehrere Permanentmagnete.
9. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Magnetfelderzeugungsmittel außerhalb eines Lüftergehäuses bzw.
außerhalb der Luftzuführung angeordnet ist.
10. Wäschetrockner nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Magnetfelderzeugungsmittel in radialer Erstreckung außerhalb
des Lüfterrotors verläuft, vorzugsweise nur auf axialer Höhe des Lüfterrotors und
nicht darüber oder darunter, wobei insbesondere das mindestens eine Magnetfelderzeugungsmittel
radial außerhalb des Lüfterrotors und umlaufend angeordnet ist als Induktionsspule
mit einer Spulenmittelachse, die parallel zu einer Drehachse des Lüfterrotors verläuft
oder mit der Drehachse des Lüfterrotors zusammenfällt.
11. Wäschetrockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuchtigkeitserfassungsmittel den Lüfter bzw. einen Lüfterantrieb umfassen, wobei
aus der Ansteuerung des Lüfterantriebs des Lüfters die Feuchtigkeit bestimmbar ist
derart, dass bei hoher Feuchtigkeit in der vom Lüfter bewegten Luft ein hohes Drehmoment
vom Antrieb zu erbringen ist und bei geringer Feuchtigkeit in der vom Lüfter geförderten
Luft ein geringes Drehmoment vom Lüfterantrieb zu erbringen ist, wobei dies vorzugsweise
durch Überwachen einer Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung im Lüfterantrieb
bestimmbar ist.
12. Wäschetrockner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel innen frei ist von Sensoren, wobei sie vorzugsweise auch an der Außenseite
keine Sensoren aufweist.
13. Verfahren zum Trocknen von zu trocknender Wäsche mit einem Wäschetrockner, wobei der
Wäschetrockner aufweist:
- eine Trommel für die Aufnahme von zu trocknender Wäsche,
- einen Antriebsmotor für die Trommel,
- eine Luftzuführung zu der Trommel,
- eine Luftabführung von der Trommel,
- einen Lüfter zur Erzeugung eines Luftstroms zu der Trommel hin durch die Luftzuführung
und von der Trommel weg durch die Luftabführung,
- einen Lüfterantrieb für den Lüfter,
- Heizmittel zum Aufheizen des Luftstroms,
- Temperaturerfassungsmittel zur Erfassung der Temperatur der in die Trommel zugeführten
Luft oder der aus der Trommel abgeführten Luft,
- Feuchtigkeitserfassungsmittel zur Erfassung der Feuchtigkeit der in die Trommel
zugeführten Luft oder der aus der Trommel abgeführten Luft,
- eine Steuerung mit:
∘ einem Speicher, in dem mindestens eine Vorgabekurve für den Verlauf von Temperatur
und/oder Feuchtigkeit über der Zeit für ein bestimmtes Trockenprogramm von Wäsche
abgespeichert ist,
∘ Rechenmitteln, um während eines Trockenprogramms aktuell erfasste Werte für Temperatur
und/oder Feuchtigkeit mit einer Vorgabekurve zu vergleichen und um zu bestimmen, an
welchem Arbeitspunkt der Vorgabekurve sich das Trockenprogramm befindet,
mit den Schritten:
- aktuelle Werte für Temperatur und/oder Feuchtigkeit während eines Trockenprogramms
werden erfasst,
- die aktuelle erfassten Werte für Temperatur und/oder Feuchtigkeit werden mit einer
Vorgabekurve verglichen,
- anhand des Vergleichs wird bestimmt, an welchem Arbeitspunkt der Vorgabekurve sich
das Trockenprogramm befindet,
- das weitere Trockenprogramm wird anhand des Arbeitspunkts beeinflusst hinsichtlich
einer Anpassung der Temperatur des Luftstroms durch Beeinflussung der Heizmittel und/oder
mittels einer Anpassung der Stärke des Luftstroms durch Beeinflussung des Lüfters.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Trockenprogramm beeinflusst wird hinsichtlich der Temperatur und/oder
Stärke des Luftstroms, vorzugsweise vor allem während der Dauer des letzten Viertels
des Trockenprogramms, wobei dann:
- die Temperatur des Luftstroms zu der Trommel mindestens 5°C unter dem Durchschnitt
der bislang verwendeten Temperatur des Luftstroms liegt, vorzugsweise mindestens 15°C,
- die Stärke des Luftstroms zu der Trommel mindestens 20% über dem Durchschnitt der
bislang verwendeten Stärke des Luftstroms liegt, vorzugsweise mindestens 50%.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrfach in zeitlichem Abstand die Lüfterrichtung bzw. die Richtung des Luftstroms
umgekehrt wird, um dann Luft aus der Trommel in die Luftzuführung hinein abzusaugen,
um so Informationen über die Abluft zu erhalten, vorzugsweise Informationen bzgl.
Temperatur und/oder Feuchtigkeit der Abluft.