Hintergrund der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Anzeigesystem umfassend ein
Gehäuse und eine in dem Gehäuse elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von
warenbezogenen Informationen.
[0002] Im Einzelhandel, insbesondere in Supermärkten und Drogeriemärkten, kommen in zunehmenden
Maße Anzeigeeinrichtungen zur Anzeige von produktbezogenen Informationen zum Einsatz,
wobei diese insbesondere dafür vorgesehen sind den Preis einer Ware anzuzeigen. Bekannte
typische Anzeigeeinrichtungen zur Anzeige von warenbezogenen Informationen sind meist
in Form sogenannter ESLs (Electronic Shelf Labels) ausgebildet, die die auch als elektronisches
Preisschild bezeichnet werden. ESLs und eine Aufnahme für diese sind z.B. aus der
DE 20 2015 105 014 U1 bekannt.
[0003] Aus der Druckschrift
CN 104 734 094 A ist ein Gehäuse bekannt, das aus zwei gelenkig verbundenen Teilen besteht.
[0004] Gemäß der Offenbarung der Druckschrift
JP 3 416 321 A ist ein Gehäuse aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen geeignet, ein Objekt
zu umschließen.
[0005] Die Druckschrift
CN 103 683 145 A betrifft ein Gehäuse für eine elektrische Installation aus zwei Teilen, die eine
gelenkige Verbindung aufweisen, durch die das Gehäuse geschlossen werden kann.
[0007] Typischerweise sind die Anzeigeeinrichtungen in naher Umgebung der jeweiligen Ware
angeordnet, so dass der potentielle Käufer die von der Anzeigeeinrichtung angezeigten
warenbezogenen bzw. produktbezogenen Informationen direkt mit dem jeweiligen Produkt
bzw. der jeweiligen Ware in Verbindung bringen kann. Insbesondere in einem Supermarkt
oder Drogeriemarkt mit vielen unterschiedlichen Waren kommt daher in der Regel eine
große Vielzahl von Anzeigeeinrichtungen zur Anzeige von warenbezogenen Informationen
zum Einsatz. Zum Schutz einer dieser Anzeigeeinrichtungen ist es bekannt, diese in
einem Gehäuse aufzunehmen, wobei die Kontakte bzw. Kontaktelemente der elektronischen
Anzeigeeinrichtung über eigens hierfür in dem Gehäuse vorgesehene Durchführungen aus
dem Gehäuse herausgeführt werden. Bei den bekannten Gehäusen handelt es sich um Einweggehäuse,
die sich nicht dafür eignen, beim Ausfall der Anzeigeeinrichtung noch einmal für die
Aufnahme einer anderen bzw. reparierten Anzeigeeinrichtung verwendet zu werden.
Zugrundeliegende Aufgabe
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Anzeigesystem
umfassend ein Gehäuse und eine in dem Gehäuse aufgenommene elektronischen Anzeigeeinrichtung
zur Anzeige von warenbezogenen Informationen anzugeben, das mehrmals für die Aufnahme
einer elektronischen Anzeigeeinrichtung verwendet werden kann. Die Aufgabe ist eigentlich
weniger, dass das Gehäuse mehrmals für die Aufnahme der elektronischen Anzeigeeinrichtung
verwendet werden kann, sondern dass das Gehäuse stromschienenkompatibel ist und eine
reversible mechanische Verbindung/Fixierung zum Displayprofil (Grundkörper) realisiert
wird. Das Gehäuse muss von vorn einclipsbar und wieder von vorne entnehmbar sein und
längs verschiebbar sein. Das mehrmalige Verwenden zur Aufnahme könnte man höchstens
unter dem Aspekt des Recyclings sehen. Bei Ausfall einer Anzeigeeinrichtung wird aber
das komplette Bauteil incl. Gehäuse ausgetauscht. Theoretisch ließe sich aber Anzeigeeinrichtung
und Gehäuse getrennt recyceln.
Erfindungsgemäße Lösung
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem elektronischen Anzeigesystem umfassend
ein Gehäuse und eine in dem Gehäuse aufgenommene elektronischen Anzeigeeinrichtung
zur Anzeige von warenbezogenen Informationen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Bevorzugte Ausführungsformen des elektronischen Anzeigesystems umfassend ein Gehäuse
und eine in dem Gehäuse aufgenommene elektronischen Anzeigeeinrichtung sind in den
abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0011] Das Gehäuse zur Aufnahme einer elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von
warenbezogenen Informationen weist ein erstes und ein zweites Gehäuseteil aus einem
Kunststoffmaterial auf, die zum Schließen des Gehäuses kontaktierbar und verbindbar
sind bzw. die zum Schließen des Gehäuses kontaktierbar und miteinander verbindbar
sind, wobei sowohl als erste auch das zweite Gehäuseteil wenigstens eine Aussparung
aufweist bzw. wobei das erste Gehäuseteil wenigstens eine Aussparung aufweist und
wobei das zweite Gehäuseteil wenigstens eine Aussparung aufweist, wobei im geschlossenen
Zustand des Gehäuses die Aussparung des ersten Gehäuseteils und die Aussparung des
zweiten Gehäuseteils zusammen wenigstens einen Durchgang bzw. wenigstens einen zusammenhängenden
Durchgang bzw. wenigstens eine sich durchgehend durch das Gehäuse - bzw. die Gehäusewandung
- erstreckende Öffnung bilden bzw. wobei im miteinander verbundenen und miteinander
kontaktieren Zustand der beiden Gehäuseteile die Aussparung bzw. die wenigstens eine
Aussparung des ersten Gehäuseteils und die Aussparung bzw. die wenigstens eine Aussparung
des zweiten Gehäuseteils zusammen einen Durchgang bilden bzw. wenigstens einen Durchgang
bzw. zusammenhängenden Durchgang bilden, welcher zum Herausführen wenigstens eines
elektrischen Kontakteelements einer in dem Gehäuse aufgenommenen elektronischen Anzeigeeinrichtung
vorgesehen ist bzw. wobei der Durchgang bzw. der wenigstens eine Durchgang zum Herausführen
wenigstens eines elektrischen Kontakteelements einer in dem Gehäuse aufgenommenen
elektronischen Anzeigeeinrichtung aus dem Gehäuse vorgesehen ist.
[0012] Das Gehäuse zur Aufnahme einer elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von
warenbezogenen Informationen weist ein erstes und ein zweites Gehäuseteil aus einem
Kunststoffmaterial auf, so dass also das erste Gehäuseteil aus einem Kunststoffmaterial
besteht und auch das zweite Gehäuseteil aus einem Kunststoffmaterial besteht.
[0013] Das Gehäuse zur Aufnahme einer elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von
warenbezogenen Informationen zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl als erste auch
das zweite Gehäuseteil wenigstens eine Aussparung aufweist, wobei im geschlossen Zustand
des Gehäuses die Aussparung bzw. die wenigstens eine Aussparung des ersten Gehäuseteils
und die Aussparung bzw. die wenigstens eine Aussparung des zweiten Gehäuseteils wenigstens
einen Durchgang bilden bzw. zusammen wenigstens einen Durchgang bilden, wobei der
Durchgang bzw. der wenigstens eine Durchgang zum Herausführen wenigstens eines Kontaktelements
bzw. eines elektrischen Kontakteelements einer in dem Gehäuse aufgenommenen elektronischen
Anzeigeeinrichtung vorgesehen ist, wobei das Kontaktelement bzw. das elektrische Kontaktelement
zur Herstellung eines elektrisch leitfähigen Kontakts mit einem Kontaktpartner, wie
z.B. einem Versorgungspol einer Stromquelle, vorgesehen ist. Das Kontaktelement der
elektronischen Anzeigeeinrichtung kann hier selbstverständlicherweise eine beliebige
dem Fachmann bekannte Ausbildung aufweisen, so dass es z.B. in Form einer Endlitze
eines Kabels oder z.B. in Form eines Kontaktstifts oder dergleichen ausgebildet sein
kann. Bei dem elektrischen Kontaktelement bzw. bei dem jeweiligen elektrischen Kontaktelement
kann es sich insbesondere um ein Kontaktelement zur Stromversorgung der elektronischen
Anzeigeeinrichtung bzw. der jeweiligen elektronischen Anzeigeeinrichtung handeln.
Durch das Vorsehen der zwei Gehäuseteile deren Aussparungen im geschlossenen Zustand
des Gehäuses den wenigstens einen Durchgang zum Herausführen wenigstens eines elektrischen
Kontakteelements der elektronischen Anzeigeeinrichtung bilden, wird vorteilhaft ein
Gehäuse zur Aufnahme einer elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von warenbezogenen
Informationen bereitgestellt, das mehrmals für die Aufnahme einer elektronischen Anzeigeeinrichtung
verwendet werden kann. So kann z.B. eine Entnahme einer elektronischen Anzeigeeinrichtung
aus dem Gehäuse einfach dadurch vorgenommen werden, dass das Gehäuse durch Aufheben
des Kontakts der beiden Gehäuseteile und lösen der Verbindung der beiden Gehäuseteile
geöffnet wird und die jeweilige Anzeigeeinrichtung aus einem der beiden Gehäuseteile
entnommen wird. Mit der Entnahme geht vorteilhaft keine Verbiegung bzw. Beschädigung
bzw. Beanspruchung des Gehäuses einher, da das jeweilige elektrische Kontaktelement
im geöffneten Zustand des Gehäuses lediglich aus einer Aussparung des jeweiligen Gehäuseteils
zu entnehmen ist, die nur im geschlossen Zustand des Gehäuses zusammen mit der Aussparung
des zweiten Gehäuseteils einen die Entnahme-Bewegung verhindernden Durchgang bildet.
Die Aussparung an dem jeweiligen Gehäuseteil selbst ist eine zugängliche Aussparung
bzw. eine zu einer Seite hin offene Aussparung bzw. eine nicht umlaufend begrenzte
Aussparung und ermöglicht mithin nach dem Öffnen des Gehäuses eine ungehinderte Entnahme
des wenigstens einen Kontaktelements bzw. der elektronischen Anzeigeeinrichtung aus
dem jeweiligen Gehäuseteil.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gehäuses weist das erste
Gehäuseteil zwei voneinander beabstandete Aussparungen auf und bei dieser praktischen
Ausführungsform weist auch das zweite Gehäuseteil zwei voneinander beabstandete Aussparungen
auf, wobei im geschlossenen Zustand des Gehäuses - bzw. wobei im miteinander verbundenen
und miteinander kontaktieren Zustand der beiden Gehäuseteile - eine erste der Aussparungen
des ersten Gehäuseteils und eine erste der Aussparungen des zweiten Gehäuseteils zusammen
einen ersten Durchgang bilden, und wobei im geschlossenen Zustand des Gehäuses - bzw.
im miteinander verbundenen und miteinander kontaktieren Zustand der beiden Gehäuseteile
- die zweite Aussparung des ersten Gehäuseteils bzw. die zweite der Aussparungen des
ersten Gehäuseteils und die zweite Aussparung des zweiten Gehäuseteils bzw. die zweite
der Aussparungen des zweiten Gehäuseteils zusammen einen zweiten Durchgang bilden,
der von dem ersten Durchgang beabstandet ist. Da eine elektronische Anzeigeeinrichtung
zur Anzeige von warenbezogenen Informationen in der Regel mehrere voneinander beabstandete
elektrische Kontaktelemente, insbesondere auch elektronische Kontaktelemente zur Stromversorgung
der elektronischen Anzeigeeinrichtung aufweisen kann, eignet sich das erfindungsgemäße
Gehäuse gemäß dieser praktischen Ausführungsform vorteilhaft zur Aufnahme einer derartigen
Anzeigeeinrichtung.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gehäuses sind die beiden
Gehäuseteile zum Schließen und Öffnen des Gehäuses gegeneinander verschwenkbar bzw.
bei dieser bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gehäuses sind die beiden
Gehäuseteile zum Schließen und Öffnen des Gehäuses um eine Schwenkachse gegeneinander
verschwenkbar. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform sind also die beiden Gehäuseteile
zum Schließen und Öffnen des Gehäuses durch Verschwenken gegeneinander verschwenkbar.
Durch die vorgesehene Verschwenkbarkeit kann das erfindungsgemäße Gehäuse vorteilhaft
auf einfache und praktische Weise geöffnet und geschlossen werden. Besonders bevorzugt
sind bei dieser bevorzugten Ausführungsform die beiden Gehäuseteile unter Verformung
eines beide Gehäuseteile verbindenden Materialstegs gegeneinander verschwenkbar, der
an dem ersten und an dem zweiten Gehäuseteil angeformt ist und aus einem Kunststoffmaterial
besteht. Hierbei bilden die beiden Gehäuseteile und der Materialsteg zusammen ein
einstückiges Gehäuse. Das Kunststoffmaterial, aus welchem der Materialsteg besteht,
kann hierbei ein Polymer aus der Gruppe der Polyolefine, ein Polymer aus der Gruppe
der Polyacrylate, Polyester, Polyamide, Polycarbonate, Polyvinylchloride, Acrylnitril-Butadien-Styrole,
Styrol-Acrylnitrile, Acrylnitril-Styrol-Acrylate, Polymethylmethacrylate, Polyoxymethylene,
Polyvinylalkohole und Cycloolefin-Copolymere umfassen. Prinzipiell sind alle Polymere
aus der Gruppe der Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere und jegliche Blends denkbar.
[0016] Jedes der Gehäuseteile des erfindungsgemäßen Gehäuses zur Aufnahme einer elektronischen
Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von warenbezogenen Informationen besteht aus einem
Kunststoffmaterial, wobei das Kunststoffmaterial z.B. ein Polymer aus der Gruppe der
Polyolefine, ein Polymer aus der Gruppe der Polyacrylate, Polyester, Polyamide, Polycarbonate,
Polyvinylchloride, Acrylnitril-Butadien-Styrole, Styrol-Acrylnitrile, Acrylnitril-Styrol-Ac
rylate, Polymethylmethacrylate, Polyoxymethylene, Polyvinylalkohole und Cycloolefin-Copolymere
umfassen kann. Prinzipiell sind alle Polymere aus der Gruppe der Thermoplaste, Duroplaste
und Elastomere und jegliche Blends denkbar.
[0017] Die beiden Gehäuseteile des erfindungsgemäßen Gehäuses zur Aufnahme einer elektronischen
Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von warenbezogenen Informationen sind zum Schließen
des Gehäuses kontaktierbar und verbindbar, wobei die beiden Gehäuseteile zum Schließen
des Gehäuses besonders bevorzugt schnappend verbindbar bzw. rastend verbindbar sind
bzw. besonders bevorzugt unter Ausbildung einer Schnappverbindung verbindbar sind.
[0018] Besonders vorteilhaft können die beiden Gehäuseteile zum Schließen des Gehäuses kontaktierbar
und lösbar verbindbar sein bzw. besonders vorteilhaft können die beiden Gehäuseteile
zum Schließen des Gehäuses kontaktierbar und miteinander lösbar verbindbar sein. Insbesondere
können die beiden Gehäuseteile zum Schließen des Gehäuses kontaktierbar und unter
Ausbildung einer lösbaren Schnappverbindung lösbar verbindbar bzw. miteinander lösbar
verbindbar sein.
[0019] Die beiden Gehäuseteile können zum Schließen des Gehäuses kontaktierbar und z.B.
auch kraftschlüssig bzw. reibschlüssig miteinander verbindbar sein, besonders vorteilhaft
lösbar reibschlüssig bzw. lösbar kraftschlüssig verbindbar sein bzw. besonders vorteilhaft
lösbar reibschlüssig bzw. lösbar kraftschlüssig miteinander verbindbar sein.
[0020] Das Gehäuse kann insbesondere wenigstens ein magnetisches Element aufweisen, das
an dem ersten oder dem zweiten Gehäuseteil angebracht sein kann, wobei das magnetische
Element dafür vorgesehen ist, die in dem Gehäuse aufgenommene elektronischen Anzeigeeinrichtung
zur Anzeige von warenbezogenen Informationen durch Magnetkraft an dem ersten oder
zweiten Gehäuseteil zu halten. Dies setzt selbstverständlich voraus, dass die elektronische
Anzeigeeinrichtung wenigstens einen von der Magnetkraft des magnetischen Elements
anziehbaren Bereich aufweist.
[0021] Der Kanal bzw. die Aufnahme erstreckt sich über die gesamte Länge des Grundkörpers
bzw. der Kanal oder die Aufnahme erstreckt sich von einem von zwei entgegengesetzten
Enden des Grundkörpers bis zu dem anderen der beiden entgegengesetzten Enden des Grundkörpers.
[0022] Der Grundkörper weist zwei entgegengesetzte Endabschnitte auf bzw. der Grundkörper
weist zwei längsläufig zueinander entgegengesetzte Endabschnitte auf, wobei jeder
der Endabschnitte des Grundkörpers einen bzw. jeweils einen von zwei entgegengesetzten
Kanal-Endabschnitten des Kanals aufweist bzw. einen bzw. jeweils einen von zwei längsläufig
zueinander entgegengesetzten Kanal-Endabschnitten des Kanals aufweist (bzw. einen
von zwei entgegengesetzten Aufnahme-Endabschnitten der Aufnahme aufweist bzw. einen
von zwei längsläufig zueinander entgegengesetzten Aufnahme-Endabschnitten der Aufnahme
aufweist) bzw. wobei sich an jeweils einem von zwei entgegengesetzten - bzw. längsläufig
zueinander entgegengesetzten - Endabschnitten des Grundkörpers jeweils ein Kanal-Endabschnitt
bzw. ein Aufnahme-Endabschnitt befindet.
[0023] Die elektronischen Anzeigesysteme bzw. die Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme
sind in dem Kanal aufnehmbar, wobei die elektronischen Anzeigesysteme bzw. die Gehäuse
der elektronischen Anzeigesysteme in dem Kanal zur Realisierung einer Reihe von aufeinanderfolgend
angeordneten elektronischen Anzeigesystemen vorzugsweise entlang der Längsachse des
Grundkörpers aufeinanderfolgend in dem Kanal aufnehmbar sind bzw. unter Ausbildung
einer sich entlang der Längsachse des Grundkörpers erstreckenden Reihe in dem Kanal
aufnehmbar bzw. aufeinanderfolgend aufnehmbar sind. Diese reihenförmige Anordnung
ermöglicht vorteilhaft eine Anordnung des Systems in Umgebung eines Warenregals, bei
welcher jeweils ein elektronisches Anzeigesystem vom potentiellen Käufer oder Kaufinteressenten
unmittelbar der zugehörigen Ware zugeordnet werden kann, und zwar der Waren von mehreren
Waren, die ebenfalls reihenförmig aufeinanderfolgend auf einer Ablagevorrichtung bzw.
einem Regalbodens eines Warenregals abgestellt bzw. angeordnet sind.
[0024] Der Kanal des Grundkörpers, der zur Aufnahme der elektronischen Anzeigesysteme bzw.
zur Aufnahme der Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme vorgesehen bzw. eingerichtet
ist, erstreckt sich über die gesamte Länge des Grundkörpers. Der Kanal ist besonders
bevorzugt ein zur Längsachse des Grundkörpers parallel ausgerichteter Kanal bzw. der
Kanal ist besonders bevorzugt ein zur Längsachse des Grundkörpers parallel ausgerichteter
länglicher Kanal. Sofern es sich vorzugsweise um einen extrudierten Grundkörper handelt,
ist der Kanal ein beim Extrudieren des Grundkörpers gebildeter Kanal. Infolge der
Erstreckung über die gesamte Länge des Grundkörpers ist der Kanal bzw. die Aufnahme
zu beiden Stirnseiten des Grundkörpers hin offen bzw. zugänglich. Besonders bevorzugt
ist der Kanal auch zu einer Längsseite des Grundkörpers offen bzw. zugänglich bzw.
besonders bevorzugt ist der Kanal ein einseitig offener Kanal, so dass die elektronischen
Anzeigesysteme bzw. die Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme von der Längsseite
her in dem Kanal aufgenommen werden können. Dies hat den Vorteil, dass die elektronischen
Anzeigesysteme bzw. die Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme zur Realisierung
einer Reihe von aufeinanderfolgend an dem Grundkörper angeordneten elektronischen
Anzeigesystemen nicht stirnseitig nacheinander in den Kanal eingeschoben werden müssen,
was sich je nach Ausführung des Kanals infolge von Verkantungen schwierig gestalten
kann. Jedes der elektronischen Anzeigesysteme bzw. jedes Gehäuse des jeweiligen elektronischen
Anzeigesystems ist in dem Kanal aufnehmbar, wobei das Gehäuse jeder elektronischen
Anzeigeeinrichtung in dem Kanal insbesondere kraftschlüssig aufnehmbar sein kann.
Besonders praktisch kann jedes Gehäuse jedes elektronischen Anzeigesystems durch Aufnehmen
in dem Kanal mit dem extrudierten Grundkörper eine lösbare Schnappverbindung ausbilden.
Besonders bevorzugt kann jedes Anzeigesystem bzw. jedes Gehäuse eines jeweiligen Anzeigesystems,
wenn es in dem Kanal aufgenommen ist, in dem Kanal auch verschiebbar sein bzw. flexibel
positionierbar sein. Durch die Verschiebbarkeit kann das jeweilige Anzeigesystem sehr
einfach an bestehende Positionierungsvorgaben angepasst werden. Insbesondere kann
jedes Gehäuse besonders bevorzugt von der offenen Seite des Kanals in diesen einclipsbar
und von diesem wieder entnehmbar sein.
[0025] Das Gehäuse kann insbesondere wenigstens ein magnetisches Element aufweisen, das
an dem ersten oder dem zweiten Gehäuseteil angebracht sein kann, wobei das magnetische
Element dafür vorgesehen ist, das Gehäuse in bzw. an dem Grundkörper durch Magnetkraft
zu halten, wobei dazu der Grundkörper wenigstens ein weiteres magnetisches Element
zum Ausbilden der Magnetkraft aufweist.
[0026] Das nicht erfindungsgemäße System weist wenigstens zwei Stromleiter auf, wobei jeder
der Stromleiter zwei Stromleiter-Endabschnitte und einen Zwischenabschnitt aufweist.
Der Zwischenabschnitt jedes Stromleiters ist in dem Kanal angeordnet ist und von jedem
Stromleiter ist jeweils einer der Stromleiter-Endabschnitte in jeweils einem der beiden
entgegengesetzten Kanal-Endabschnitte mit wenigstens einem Teilabschnitt angeordnet.
[0027] Bei den voneinander beabstandeten Stromleitern kann es sich um Stromleiter mit einer
dem Fachmann geläufigen Ausbildung aufweisen. So können die Stromleiter z.B. insbesondere
in Form von Leiterbahnen ausgebildet sein, wobei die Leiterbahnen z.B. Leiterbahnen
aus Kupfer, aus verkupfertem Aluminium oder aus verzinktem Aluminium oder aus verkupfertem
Gold oder aus Silber oder aus Graphit oder aus leitfähigen Polymeren (wie z.B. PEDOT-PSS,
PANI, etc.) oder aus verschiedenen Kohlenstoffmodifikationen (wie z.B. CNTs, Fullerene
etc.) sein können. Die Leiterbahn können zum Halten derselben in dem Kanal z.B. auf
das Kunststoffmaterial des Grundkörpers aufextrudiert oder aufkaschiert oder aufgedruckt
sein oder jede der Leiterbahnen kann zum Halten derselben in dem Kanal in Form eines
länglichen Teilstücks eines länglichen leitenden Körpers ausgebildet sein, wobei ein
weiteres Teilstück des länglichen leitenden Körpers in das Kunststoffmaterial des
extrudierten Grundkörpers z.B. einextrudiert, eingedrückt, eingeklebt oder eingeclipst
sein kann.
[0028] Das nicht erfindungsgemäße System zeichnet sich zum einen dadurch aus, das durch
Aufnehmen der Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme bzw. durch Aufnehmen der elektronischen
Anzeigesysteme bzw. aller elektronischen Anzeigesystems in dem Kanal jeweils eines
der Kontaktelemente der elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Stromversorgung derselben
mit jeweils einem der Stromleiter elektrisch leitend kontaktierbar ist. Oder in anderen
Worten: Durch Aufnehmen der elektronischen Anzeigesysteme bzw. durch Aufnehmen der
Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme in dem Kanal ist von jeder Anzeigeeinrichtung
eines jeweiligen elektronischen Anzeigesystems jeweils ein Kontaktelement mit jeweils
einem der Stromleiter elektrisch leitend kontaktierbar. So kann vorteilhaft auf einfache
und praktische Weise für jedes in dem Kanal aufzunehmendes elektronische Anzeigesystem
mit einer elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von warenbezogenen Informationen
eine für die Stromversorgung der jeweiligen Anzeigeeinrichtungen erforderliche Kontaktierung
der in dem Kanal angeordneten Stromleiter mit den elektrischen Kontaktelementen der
jeweiligen Anzeigeeinrichtung realisiert werden, die für die Stromversorgung der jeweiligen
Anzeigeeinrichtung bzw. des jeweiligen Anzeigesystems vorgesehen sind.
[0029] Ferner zeichnet sich das erfindungsgemäße System dadurch aus, dass die Abschlusseinrichtung
(bzw. die wenigstens eine Abschlusseinrichtung) wenigstens zwei elektrische Versorgungsleitungen
aufweist, die zum Herstellen einer Verbindung mit einer Stromquelle vorgesehen sind
bzw. die zum Anschließen an eine Stromquelle vorgesehen sind, wobei die Abschlusseinrichtung
mit wenigstens einem der beiden entgegengesetzten Endabschnitte des Grundkörpers verbindbar
ist, und wobei durch Verbinden der Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt des Grundkörper
jeweils ein Versorgungsleituns-Endabschnitt (bzw. Versorgungsleitungsendabschnitt)
jeder der Versorgungsleitungen mit jeweils einem Stromleiter-Endabschnitt der Stromleiter-Endabschnitte
elektrisch leitend kontaktierbar ist, die in dem Kanal-Endabschnitt des Endabschnitts
mit wenigstens einem Teilabschnitt angeordnet sind. Die Versorgungsleitungen sind
vorzugsweise an einem Abschlusskörper der Abschlusseinrichtung angebracht, wobei der
Abschlusskörper - zum Verbinden der Abschlusseinrichtung mit wenigstens einem der
der beiden entgegengesetzten Endabschnitte des Grundkörpers - mit wenigstens einem
der der beiden entgegengesetzten Endabschnitte des Grundkörpers verbindbar ist. Bei
dem Abschlusskörper der Abschlusseinrichtung kann es sich insbesondere um einen Abschlusskörper
aus einem Kunststoffmaterial handeln.
[0030] Die vorgesehene Kontaktierbarkeit der elektrischen Kontaktelemente jeder der Anzeigeeinrichtungen
mit den in dem Kanal angeordneten Stromeiter durch Aufnehmen der Gehäuse der Anzeigesysteme
in dem Kanal zusammen mit der durch einfaches Verbinden der Abschlusseinrichtung mit
dem Endabschnitt realisierbaren elektrischen Kontaktierung der Versorgungsleitungs-Endabschnitte
der Abschlusseinrichtung mit den Stromleiter-Endabschnitten der Stromleiter ermöglicht
vorteilhaft eine auf sehr einfache und praktische Weise realisierbare Bereitstellung
der Stromversorgung bzw. Spannungsversorgung der elektronischen Anzeigeeinrichtungen
der Anzeigesysteme über die elektrischen Versorgungsleitungen der Abschlusseinrichtung,
die zum Herstellen einer Verbindung mit einer Stromquelle bzw. einer externen Stromquelle
vorgesehen sind bzw. die zum Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung mit
einer Stromquelle bzw. einer externen Stromquelle bzw. einer Spannungsquelle bzw.
einer externen Spannungsquelle vorgesehen sind. Die Stromversorgung aller elektronischen
Anzeigesysteme bzw. aller elektronischen Anzeigeeinrichtungen kann also einfach dadurch
realisiert werden, dass die Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme in dem Kanal
aufgenommen werden, die Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt des Grundkörpers
verbunden wird, hiernach die Versorgungsleitungen der Abschlusseinrichtung an eine
Stromquelle angeschlossen werden bzw. elektrische leitende Verbindungen der Versorgungsleitungen
zu einer Stromquelle hergestellt werden und die Anzeigeeinrichtungen von der Stromquelle
über die Versorgungsleitungen bestromt werden bzw. mit einer Versorgungsspannung versorgt
werden, wobei dies z.B. bei einer Gleichstromquelle dadurch erfolgen kann, dass eine
der Versorgungsleitungen an den Pluspol der Stromquelle angeschlossen wird und die
andere der beiden Versorgungsleitungen an den Minuspol der Stromquelle angeschlossen
wird. Insgesamt betrachtet kann infolge der mittels des erfindungsgemäßen Systems
bzw. Bestromungssystems sehr einfach realisierbaren Stromversorgung der elektronischen
Anzeigesysteme der Verkabelungsaufwand für die Bereitstellung der Stromversorgung
reduziert bzw. deutlich reduziert werden. Nach der Aufnahme der elektronischen Anzeigesysteme
in dem Kanal bzw. nach der Aufnahme der Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme
in dem Kanal sind lediglich die Versorgungsleitungen an die jeweilige Stromquelle
bzw. Spannungsquelle anzuschließen. Ein aufwendiges Verkabeln jeder einzelnen Anzeigeeinrichtung,
wie es bei bekannten Lösungen der Fall ist, kann vorteilhaft entfallen. So können
der Installationsaufwand und mithin insbesondere auch Installationskosten deutlich
reduziert werden. Insofern löst das erfindungsgemäße System die Aufgabe, den Verkabelungsaufwand
für die Bereitstellung der Stromversorgung von mehreren der elektronischen Anzeigesysteme
zu reduzieren.
[0031] Außerdem entfällt der Einsatz von sonst üblichen Stromquellen/Batterien im Displaygehäuse,
die nach etwa einem bis drei Jahren ausgetauscht werden müssen (Wegfall der Wartung/Batteriewechsel).
[0032] Es versteht sich, dass wenn für die Bestromung der bzw. aller Anzeigesysteme eine
Gleichstromquelle bzw. Gleichspannungsquelle vorgesehen ist bzw. wird, bei dem Aufnehmen
der bzw. aller Anzeigesysteme in dem Kanal bei allen Anzeigesystemen jeweils das elektrische
Kontaktelement, das zum Bestromen bzw. Betreiben des jeweiligen Anzeigesystems bzw.
der jeweiligen Anzeigeeinrichtung mit dem Pluspol der Gleichstromquelle in elektrisch
leitender Verbindung zu bringen ist, durch das Aufnehmen in dem Kanal mit dem Stromleiter
der beiden Stromleiter elektrisch leitend kontaktierbar ist, der für die Herstellung
der elektrisch leitenden Verbindung mit dem Pluspol der Gleichstromquelle vorgesehen
ist und es versteht sich somit auch, dass bei dem Aufnehmen der bzw. aller Anzeigesysteme
in dem Kanal bei allen Anzeigesystemen jeweils das elektrische Kontaktelement, das
zum Bestromen bzw. Betreiben des jeweiligen Anzeigesystems bzw. der jeweiligen Anzeigeeinrichtung
mit dem Minuspol der Gleichstromquelle in elektrisch leitender Verbindung zu bringen
ist, durch das Aufnehmen in dem Kanal mit dem Stromleiter der beiden Stromleiter elektrisch
leitend kontaktierbar ist, der für die Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung
mit dem Minuspol der Gleichstromquelle vorgesehen ist bzw. durch das Aufnehmen in
dem Kanal mit dem anderen Stromleiter der beiden Stromleiter elektrisch leitend kontaktierbar
ist, der für die Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung mit dem Minuspol
der Gleichstromquelle vorgesehen ist. Oder in anderen Worten: Wenn für die Bestromung
der bzw. aller Anzeigesysteme eine Gleichstromquelle bzw. Gleichspannungsquelle vorgesehen
ist, ist durch das Aufnehmen aller Anzeigesysteme in dem Kanal bei allen Anzeigesystemen
jeweils das zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem Pluspol
der Gleichstromquelle vorgesehene Kontaktelement mit einem ersten der beiden Stromleiter
elektrisch leitend kontaktierbar und das jeweils zur Herstellung einer elektrisch
leitenden Verbindung mit dem Minuspol der Gleichstromquelle vorgesehene Kontaktelement
ist mit dem zweiten der beiden Stromleiter elektrisch leitend kontaktierbar, wobei
der erste Stromleiter für die Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung mit
dem Pluspol der Gleichstromquelle über eine der Versorgungsleitungen der Abschlusseinrichtung
vorgesehen ist, und wobei der zweite Stromleiter für die Herstellung der elektrisch
leitenden Verbindung mit dem Minuspol der Gleichstromquelle über eine zweite der Versorgungsleitungen
der Abschlusseinrichtung vorgesehen ist. So wird eine Parallelschaltung realisiert,
die für die Bestromung aller in dem Kanal aufgenommenen bzw. aufnehmbaren Anzeigesysteme
vorgesehen ist.
[0033] Bei einer elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von warenbezogenen Informationen
bzw. produktbezogenen Informationen eines jeweiligen elektronischen Anzeigesystems
kann es sich um geläufige bzw. bekannte Anzeigeeinrichtungen handeln, die für Anzeige
von warenbezogenen Informationen bzw. produktbezogenen Informationen vorgesehen sind
bzw. eingerichtet sind. Insbesondere kann es um Anzeigeeinrichtungen handeln, die
in Form sogenannter ESLs (Electronic Shelf Labels) ausgebildet sind, die die auch
als elektronisches Preisschild bezeichnet werden. Größenordnungsmäßig könne diese
Anzeigeeinrichtungen eine Länge innerhalb eines Bereichs von 2 cm bis 150 cm, eine
Breite/Höhe innerhalb eines Bereichs von 2 cm bis 50 cm und eine Dicke innerhalb eines
Bereichs von 0,05 cm bis 5 cm aufweisen.
[0034] Bei den warenbezogenen Informationen kann es sich um beliebige Informationen über
die jeweilige Ware handeln, also z.B. um den Preis der Ware, die Bezeichnung der Ware,
das Haltbarkeitsdatum, das Gewicht usw.
[0035] Bei dem nicht erfindungsgemäßen System zur Bestromung mehrerer elektronischer Anzeigesysteme
weist jeder der Stromleiter zwei Stromleiter-Endabschnitte auf, von denen jeweils
einer in einem der beiden entgegengesetzten Kanal-Endabschnitte mit wenigstens einem
Teilabschnitt angeordnet ist. Das heißt also, dass bei einem der Stromleiter ein erster
der beiden Stromleiter-Endabschnitte in einem ersten der beiden entgegengesetzten
Kanal-Endabschnitte mit wenigstens einem Teilabschnitt angeordnet ist und der zweite
Stromleiter-Endabschnitt dieses Stromleiters in dem zweiten der beiden entgegengesetzten
Kanal-Endabschnitte mit wenigstens einem Teilabschnitt angeordnet ist. Ein Zwischenabschnitt
Abschnitt des jeweiligen Stromleiters, der sich von dem ersten Stromleiter-Endabschnitt
bis zu dem zweiten Stromleiter-Endabschnitt erstreckt bzw. der den ersten Stromleiter-Endabschnitt
mit dem zweiten Stromleiter-Endabschnitt verbindet, ist dann in einem mittleren Bereich
des Kanals angeordnet, der von dem ersten Kanal-Endabschnitt bis zu dem zweiten Kanal-Endabschnitt
reicht. Es versteht sich, dass jeder der Stromleiter besonders bevorzugt geradlinig
ausgebildet ist und sich besonders bevorzugt parallel bzw. im Wesentlichen parallel
zur Längsachse des extrudierten Grundkörpers erstreckt. Insbesondere kann sich jeder
Stromleiter über die gesamte Länge des Kanals erstrecken. Allerdings ist dies selbstverständlich
nicht zwingend. Erfindungsgemäß ist lediglich zu bewerkstelligen, dass durch Aufnehmen
der Gehäuse der elektronischen Anzeigesysteme in dem Kanal jeweils ein Kontaktelement
jedes Anzeigesystems bzw. jeder Anzeigeeinrichtung mit jeweils einem der Stromleiter
elektrisch leitend kontaktierbar ist. Diese Kontaktierbarkeit kann in einer dem Fachmann
geläufigen Weise insbesondere durch geeignete Anpassung der Abmessungen des Kanals
an die relevanten Abmessungen der Anzeigesysteme erfolgen.
[0036] Die Abschlusseinrichtung weist wenigstens zwei elektrische Versorgungsleitungen auf,
die zum Herstellen einer Verbindung mit einer Stromquelle bzw. zum Anschließen an
eine Stromquelle vorgesehen sind. Es versteht sich, dass es sich bei den Versorgungsleitungen
wenigstens abschnittsweise insbesondere um stromführende Leiter bzw. Innenleiter bzw.
Seelen eines Versorgungskabels handeln kann, die besonders bevorzugt stromführende
Leiter bzw. Innenleiter eines einzigen Versorgungskabels sind.
[0037] Es versteht sich, dass jeder der Stromleiter-Endabschnitte z.B. auch in Form eines
stromleitenden Kontakts bzw. stromleitenden Kontaktelements eines Steckers oder Gegensteckers
ausgebildet sein kann. Es versteht sich auch, dass jeder der Versorgungsleitungs-Endabschnitte
auch in Form eines stromleitenden Kontakts bzw. stromleitenden Kontaktelements eines
entsprechenden Gegensteckers bzw. Steckers ausgebildet sein kann, so dass durch Verbinden
der Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt des Grundkörpers auch Steckerverbindungen
ausbildbar sein können, um die elektrisch leitende Kontaktierung bzw. die elektrische
leitende Verbindung zwischen den Versorgungsleitungs-Endabschnitten und den Stromleiter-Endabschnitten
zu realisieren.
[0038] Die Abschlusseinrichtung ist mit wenigstens einem der beiden entgegengesetzten Endabschnitte
des Grundkörpers verbindbar, wobei die Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt des
Grundkörpers besonders bevorzugt kraftschlüssig verbindbar ist. Insbesondere kann
die Abschlusseinrichtung vorzugsweise einen Einsteckkörper aufweisen, der zum Ausbilden
einer kraftschlüssigen Verbindung mit dem extrudierten Grundkörper stirnseitig in
den Kanal des extrudierten Grundkörpers einsteckbar ist.
[0039] Besonders bevorzugt ist die Abschlusseinrichtung mit wenigstens einem der beiden
entgegengesetzten Endabschnitte des Grundkörpers lösbar verbindbar bzw. manuell lösbar
verbindbar, so dass die Abschlusseinrichtung insbesondere für Wartungszwecke oder
Reparaturzwecke von dem extrudierten Grundkörper vorteilhaft gelöst und auch ggf.
mit diesem wieder verbunden werden kann.
[0040] Durch Verbinden der Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt des Grundkörpers ist
jeweils ein Versorgungsleitungs-Endabschnitt jedes der Versorgungsleitungen mit jeweils
einem Stromleiter-Endabschnitt der Stromleiter-Endabschnitte elektrisch leitend kontaktierbar,
die in dem Kanal-Endabschnitt des Endabschnitts mit wenigstens einem Teilabschnitt
angeordnet sind. Diese Kontaktierbarkeit kann in einer dem Fachmann geläufigen Weise
insbesondere durch geeignete Anordnung der Versorgungsleitungs-Endabschnitte erfolgen.
So kann z.B. jeder der Versorgungsleitungs-Endabschnitte bei bestehender Verbindung
zwischen Grundkörper und Abschlusseinrichtung insbesondere in den Kanal des Grundkörpers
hineinragen, um die Kontaktierung zu den Stromleiter-Endabschnitten, die jeweils mit
wenigstens einem Teilabschnitt in dem Kanal angeordnet sind, zu realisieren.
[0041] Jeder Stromleiter weist zwei Stromleiter-Endabschnitte auf, von denen jeweils einer
in einem der beiden entgegengesetzten Kanal-Endabschnitte mit wenigstens einem Teilabschnitt
angeordnet ist. Der jeweilige Stromleiter-Endabschnitt ist also mit wenigstens einem
Teilabschnitt in einem der beiden entgegengesetzten Kanal-Endabschnitte angeordnet,
so dass also der jeweilige Stromleiter-Endabschnitt insbesondere auch vollständig
bzw. zur Gänze in dem jeweiligen Kanal-Endabschnitt angeordnet sein kann bzw. in dem
Kanal angeordnet sein kann, und zwar ohne aus dem Kanal-Endabschnitt herauszuragen.
Erfindungsgemäß kann jedoch auch vorgesehen sein, dass nur ein Teilabschnitt des jeweiligen
Stromleiter-Endabschnitts in dem Kanal-Endabschnitt angeordnet ist, so dass ein weiterer
Teilabschnitt des jeweiligen Stromleiter-Endabschnitts also insbesondere auch außerhalb
des jeweiligen Kanal-Endabschnitts angeordnet sein kann bzw. aus dem jeweiligen Kanal-Endabschnitt
herausragen kann.
[0042] Bei dem Kunststoffmaterial, aus dem der längliche Grundkörper besteht, kann es sich
z.B. um ein Polymer aus der Gruppe der Polyolefine, ein Polymer aus der Gruppe der
Polyacrylate, Polyester, Polyamide, Polycarbonate, Polyvinylchloride, Acrylnitril-Butadien-Styrole,
Styrol-Acrylnitrile, Acrylnitril-Styrol-Acrylate, Polymethylmethacrylate, Polyoxymethylene,
Polyvinylalkohole und Cycloolefin-Copolymere handeln. Prinzipiell sind alle Polymere
aus der Gruppe der Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere und jegliche Blends denkbar.
[0043] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des nicht erfindungsgemäßen Systems weist die
Abschlusseinrichtung einen Flachkörper bzw. ein Flachelement aus einem Kunststoffmaterial
mit zwei entgegengesetzten Seiten und wenigstens einen mit einem der beiden Seiten
verbundenen Einsteckkörper aus einem Kunststoffmaterial auf, wobei der Einsteckköper
zum Verbinden der Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt des Grundkörpers durch
stirnseitiges Einstecken in den Kanal in dem Kanal kraftschlüssig aufnehmbar ist.
Mittels dieser Abschlusseinrichtung kann auf sehr einfache und praktische Weise eine
Verbindung der Versorgungsleiter-Endabschnitte mit den Stromleiter-Endabschnitten
durch einen einfachen Einsteckvorgang realisiert werden. Das Vorsehen des Flachkörpers
ermöglicht vorteilhaft eine gewichtseinsparende und optisch ansprechende Ausbildung
des Flachkörpers. Der Einsteckköper ist zum Verbinden der Abschlusseinrichtung mit
dem Endabschnitt des Grundkörpers durch stirnseitiges Einstecken in den Kanal in dem
Kanal kraftschlüssig aufnehmbar bzw. zur Gänze oder wenigstens teilweise aufnehmbar
bzw. der Einsteckköper ist zum Verbinden der Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt
des Grundkörpers durch stirnseitiges Einstecken in den Kanal in dem Kanal besonders
bevorzugt klemmend haltbar bzw. unter Ausbildung einer Klemmspannung in dem Kanal
haltbar. Es versteht sich, dass die mittels dieser bevorzugten Ausführungsform realisierbare
Verbindung zwischen der Abschlusseinrichtung und dem Grundkörper besonders bevorzugt
eine lösbare bzw. manuell lösbare Verbindung sein kann. Der Einsteckkörper kann also
besonders bevorzugt aus dem Kanal herausziehbar sein bzw. manuell aus dem Kanal herausziehbar
sein. Durch die vorzugsweise vorgesehene Lösbarkeit der Verbindung zwischen der Abschlusseinrichtung
und dem Grundkörper können vorteilhaft insbesondere Wartungsarbeiten bzw. Reparaturen
auf einfache und praktische Weise vorgenommen werden.
[0044] Bei dem Kunststoffmaterial aus dem der Flachkörper und der Einsteckkörper bestehen
kann es sich besonders bevorzugt um ein Polymer aus der Gruppe der Polyolefine, ein
Polymer aus der Gruppe der Polyacrylate, Polyester, Polyamide, Polycarbonate, Polyvinylchloride,
Acrylnitril-Butadien-Styrole, Styrol-Acrylnitrile, Acrylnitril-Styrol-Acrylate, Polymethylmethacrylate,
Polyoxymethylene, Polyvinylalkohole und Cycloolefin-Copolymere handeln. Prinzipiell
sind alle Polymere aus der Gruppe der Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere und
jegliche Blends denkbar.
[0045] Die mit den Stromleiter-Endabschnitten kontaktierbaren Versorgungsleitungs-Endabschnitte
sind besonders bevorzugt an dem Einsteckköper vorgesehen. Da der Einsteckkörper in
dem Kanal durch Einstecken kraftschlüssig aufnehmbar ist, können durch das Vorsehen
der Versorgungsleitungs-Endabschnitte an dem Einsteckkörper vorteilhaft auch stabile
elektrisch leitende Kontaktierungen der Versorgungsleitungs-Endabschnitte mit den
Stromleiter-Endabschnitten realisiert werden.
[0046] Besonders bevorzugt ist die Stirnseite des Grundkörpers durch stirnseitiges Einstecken
des Einsteckkörpers in den Kanal von dem Flachelement bedeckbar. Durch die hiermit
bereitgestellte Bedeckungsmöglichkeit kann ein optisch sehr ansprechender Abschluss
geschaffen werden. Insbesondere kann das Flachelement eine Ausbildung aufweisen, die
vorteilhaft durch stirnseitiges Einstecken des Einsteckkörpers in den Kanal bündig
an den Grundkörper anschließbar ist, einhergehend mit der Schaffung eines optisch
sehr ansprechenden Abschlusses.
[0047] Das nicht erfindungsgemäße System zur Bestromung der mehreren elektronischen Anzeigesysteme
ist besonders vorteilhaft für die Anordnung in Umgebung bzw. in naher Umgebung von
Ablagevorrichtungen, wie Regalböden von Warenregalen vorgesehen, wobei der extrudierte
Grundkörper des Systems hierfür besonders bevorzugt an einem Regalboden eines Warenregals
anbringbar sein kann, so dass ein Käufer bzw. ein potentieller Käufer einer Ware direkt
die der Ware jeweils zugordnete Anzeigeeinrichtung identifizieren kann.
[0048] Bei dem Grundkörper handelt es sich vorteilhaft um einen extrudierten Grundkörper
aus einem Kunststoffmaterial, also einen durch Extrusion hergestellten Grundkörper.
Mittels Extrusion können im Rahmen einer automatisierten Fertigung eine Vielzahl von
Grundkörpern mit gleichbleibender hoher Qualität gefertigt werden. Bei dem Kunststoffmaterial,
aus dem der Grundkörper besteht, kann es sich besonders bevorzugt um ein Polymer aus
der Gruppe der Polyolefine, ein Polymer aus der Gruppe der Polyacrylate, Polyester,
Polyamide, Polycarbonate, Polyvinylchloride, Acrylnitril-Butadien-Styrole, Styrol-Acrylnitrile,
Acrylnitril-Styrol-Acrylate, Polymethylmethacrylate, Polyoxymethylene, Polyvinylalkohole
und Cycloolefin-Copolymere handeln. Prinzipiell sind alle Polymere aus der Gruppe
der Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere und jegliche Blends denkbar.
[0049] Diese Beschreibung betrifft auch ein Warenpräsentationssystem, umfassend ein nicht
erfindungsgemäßes System zur Bestromung mehrerer elektronischer Anzeigeeinrichtungen,
wenigstens zwei oder mehr Haltepfosten und wenigstens eine oder mehrere Ablagevorrichtungen.
Bei dem Warenpräsentationssystem weist die oder jede Ablagevorrichtung ein Ablageelement
zum Ablegen von Waren bzw. ein Abstellelement zum Abstellen von Waren und zwei Halteelemente
auf, wobei die Halteelemente mit dem Ablageelement verbunden sind, wobei jeder Haltepfosten
wenigstens eine Aufnahme oder mehrere Aufnahmen aufweist, in welche jeweils eines
der Halteelemente zum Halten der Ablagevorrichtung an den Haltepfosten aufnehmbar
ist, wobei wenigstens einer der Haltepfosten wenigstens zwei elektrische Leiter aufweist,
die zum Anschließen an eine Stromquelle vorgesehen sind, wobei wenigstens eines der
Haltelemente wenigstens zwei elektrische Anschlusselemente aufweist bzw. wobei wenigstens
eines der Haltelemente wenigstens zwei elektrisch leitende Anschlusselemente aufweist,
wobei an jedes Anschlusselement jeweils eine der Versorgungsleitungen der Abschlusseinrichtung
anschließbar ist, wobei jedes Anschlusselement durch Aufnehmen des Halteelements in
der Aufnahme des Haltepfostens mit jeweils einem der Leiter des Haltepfostens elektrisch
leitend kontaktierbar ist.
[0050] Das nicht erfindungsgemäße Warenpräsentationssystem ist dadurch gekennzeichnet, dass
es die Vorteile des obigen erfindungsgemäßen Systems mit wenigstens zwei Haltepfosten
und wenigstens einer Ablagevorrichtung kombiniert. Die Haltepfosten und die wenigstens
eine Ablagevorrichtung, welche vorteilhaft ein Warenregal bilden können, zeichnen
sich dadurch aus, dass über die elektrischen Leiter der Haltepfosten und die elektrischen
Anschlusselemente der Halteelemente nach Anschließen der Versorgungsleitungen der
Abschlussein richtung an die Anschlusselemente durch einfach vornehmbares Aufnehmen
der Haltelemente in den Aufnahmen der Haltepfosten - und zwar zum Halten bzw. Anbringen
der Ablagevorrichtung an den Haltepfosten - und nachfolgendes Anschließen der Leiter
des Haltepfostens an eine Stromquelle elektrisch leitende Verbindungen der Versorgungsleitungen
der Abschlusseinrichtung zu der Stromquelle herstellbar sind, und zwar zum Bestromen
bzw. zur Spannungsversorgung von in dem Kanal des Grundkörpers des erfindungsgemäßen
Systems bzw. Bestromungssystems aufgenommenen elektronischen Anzeigesystemen bzw.
Anzeigeeinrichtungen
[0051] Jeder Haltepfosten weist wenigstens eine Aufnahme oder mehrere Aufnahmen auf, in
welche jeweils eines der Halteelemente zum Halten der Ablagevorrichtung an den Haltepfosten
aufnehmbar ist. Insbesondere kann jedes der Halteelemente einen in die jeweilige Aufnahme
einhängbaren Endbereich aufweisen, wobei die elektrischen Anschlusselemente an dem
Endbereich vorgesehen sein können. Insbesondere können die Leiter der Haltepfosten
in einem Längskanal des Haltepfostens angeordnet sein, wobei im eingehängten Zustand
des Endbereichs für jedes Anschlusselement ein elektrisch leitender Kontakt zu dem
jeweiligen elektrischen Leiter des Haltepfostens vorliegt.
[0052] Bevorzugt ist der längliche Grundkörper des erfindungsgemäßen Systems zur Bestromung
der mehreren elektronischen Anzeigeeinrichtungen bzw. der mehreren elektronischen
Anzeigesysteme an der Ablagevorrichtung anbringbar bzw. mit der Ablagevorrichtung
verbindbar.
[0053] Insbesondere kann der längliche Grundkörper bei einem länglich ausgebildeten Ablageelement
besonders bevorzugt an der Ablagevorrichtung in einer Anordnung anbringbar sein, bei
welcher eine sich entlang der Längsachse des Grundkörpers erstreckende Fläche des
Grundkörpers einer sich entlang der Längsachse des Ablageelements erstreckenden Fläche
des Ablageelements zugewandt ist. Oder in anderen Worten: Insbesondere kann der längliche
Grundkörper bei einem länglich ausgebildeten Ablageelement besonders bevorzugt derart
an der Ablagevorrichtung anbringbar sein, dass eine sich entlang der Längsachse des
Grundkörpers erstreckende Fläche des Grundkörpers einer sich entlang der Längsachse
des Ablageelements erstreckenden Fläche des Ablageelements zugewandt ist.
[0054] In dieser Anordnung, in welcher sich der Kanal des Grundkörpers des Systems zur Bestromung
besonders bevorzugt parallel zur Längsachse des Ablageelements erstreckt, können die
Käufer bzw. die potentiellen Käufer vorteilhaft einen direkten Bezug zu der für die
jeweilige Ware vorgesehenen Anzeigeeinrichtung herstellen.
[0055] Die Realisierung einer vorzugsweise vorliegenden Anbringbarkeit bzw. Verbindbarkeit
des Grundkörpers an bzw. mit der Ablagevorrichtung kann z.B. über geeignete Bereiche
des Grundkörpers erfolgen, die in Form von Halteelementen bzw. Verbindungselementen
ausgebildet sein können, über welche der Grundkörper an der Ablagevorrichtung anbringbar
bzw. mit dieser verbindbar ist. Z.B. könnte der Grundkörper wenigstens einen hakenförmig
ausgebildeten Bereich aufweisen, über welchen der Grundkörper an der Ablagevorrichtung
einhakbar bzw. anhängbar ist. Denkbar sind z.B. auch in Form von Aufnahmekörpern ausgebildete
Bereiche des Grundkörpers, die in an der Ablagevorrichtung vorgesehene Aufnahmen kraftschlüssig
aufnehmbar sind.
[0056] Besonders praktisch sind die Halteelemente mit dem Ablageelement lösbar verbunden.
[0057] Diese Beschreibung betrifft ferner eine Anordnung umfassend ein obiges System zur
Bestromung mehrerer elektronischer Anzeigesysteme und mehrere elektronische Anzeigesysteme,
wobei jedes Anzeigesystem mit seinem Gehäuse in dem Kanal des Grundkörpers des Systems
zur Bestromung der mehreren elektronischen Anzeigesysteme aufgenommen ist. Wie oben
dargelegt sind bei dieser Anordnung die jeweiligen Kontaktelemente jedes Anzeigesystems
mit dem jeweiligen Stromleiter des Bestromungssystems elektrisch leitend kontaktiert,
so dass also vorteilhaft auf sehr einfache und praktische Weise eine Stromversorgung
bzw. Spannungsversorgung der elektronischen Anzeigeeinrichtungen der Anzeigesysteme
über die elektrischen Versorgungsleitungen der Abschlusseinrichtung realisiert werden
kann.
[0058] Diese Beschreibung betrifft auch ein Verfahren zum Bestromen mehrerer elektronischer
Anzeigesysteme bzw. die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Bestromen der elektronischen
Anzeigeeinrichtungen zur Anzeige von warenbezogenen Informationen von mehreren - der
obigen- elektronischen Anzeigesysteme, wobei das Verfahren die folgenden Schritte
umfasst;
- (A) Aufnehmen Anzeigesysteme bzw. der Gehäuse der Anzeigesysteme in dem Kanal des
länglichen Grundkörpers,
- (B) Verbinden der Abschlusseinrichtung mit einem Endabschnitt des Grundkörpers,
- (C) Anschließen der Versorgungleitungen der Abschlusseinrichtung an eine Stromquelle
bzw. elektrisch leitendes Verbinden jeweils einer der Versorgungsleitungen mit jeweils
einem Versorgungspol einer Stromquelle, und
- (D) Bestromen der Anzeigesysteme durch die Stromquelle.
[0059] Sofern die Stromquelle eine Gleichstromquelle bzw. eine Gleichspannungsquelle ist,
umfasst das obige Verfahren die folgenden Schritte:
(A) Aufnehmen der Anzeigesysteme bzw. der Gehäuse der Anzeigesysteme in dem Kanal
des länglichen Grundkörpers, derart, dass bei jedem der Anzeigesysteme bzw. bei jeder
der Anzeigeeinrichtungen das zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung
mit dem Pluspol der Gleichstromquelle vorgesehene Kontaktelement mit einem ersten
der beiden Stromleiter elektrisch leitend kontaktiert ist und das zur Herstellung
einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem Minuspol der Gleichstromquelle vorgesehene
Kontaktelement mit dem zweiten Stromleiter elektrisch leitend kontaktiert ist,
B) Verbinden der Abschlusseinrichtung mit einem Endabschnitt des Grundkörpers,
(C) Elektrisch leitendes Verbinden des Pluspols der Gleichstromquelle mit der Versorgungleitung,
die bei bestehender Verbindung der Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt des Grundkörpers
einen elektrisch leitenden Kontakt zu dem ersten Stromleiter aufweist und elektrisch
leitendes Verbinden des Minuspols der Gleichstromquelle mit der Versorgungleitung,
die bei bestehender Verbindung der Abschlusseinrichtung mit dem Endabschnitt des Grundkörpers
einen elektrisch leitenden Kontakt zu dem zweiten Stromleiter aufweist, und
(D) Bestromen der Anzeigeeinrichtungen durch die Gleichstromquelle.
[0060] Das nicht erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine auf einfache und praktische
Weise realisierbare Bestromung der elektronischen Anzeigeeinrichtungen bzw. der elektronischen
An zeigesysteme mit dem für jede Anzeigeeinrichtung bzw. jedes Anzeigesystem erforderlichen
Versorgungsstrom. Es sind lediglich die Schritte A bis D vorzunehmen, und zwar ohne,
dass - wie es bei bekannten Lösungen der Fall ist - aufwendige Verkabelungsarbeiten
vorgenommen werden müssen.
[0061] Es versteht sich, dass durch die Benennung der Schritte mit den Buchstaben A bis
D keine Bindung an eine zeitliche Reihenfolge zu verstehen ist. So kann Schritt A
nach Schritt B oder Schritt B nach Schritt A vorgenommen werden. Schritt C kann nach
Schritt A oder B oder auch vor Schritt A oder vor Schritt B vorgenommen werden. Schritt
D hingegen ist der letzte Schritt, da er das Bestromen der elektronischen Anzeigeeinrichtungen
bzw. der elektronischen Anzeigesystems durch die Stromquelle bzw. die Gleichstromquelle
umfasst.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0062] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig.1A
- eine schematische dreidimensionale Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Gehäuses zur Aufnahme einer elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige von warenbezogenen
Informationen,
- Fig. 1B
- das Gehäuse nach Fig. 1A in einem ungeschlossenen Zustand,
- Fig.2
- eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
elektronischen Anzeigesystems,
- Fig.3
- eine schematische dreidimensionale Darstellung des Anzeigesystems nach Fig. 2,
- Fig. 4
- eine schematische dreidimensionale Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines
nicht erfindungsgemäßen Systems zur Bestromung mehrerer elektronischer Anzeigesysteme,
- Fig. 5
- das System nach Fig. 4 mit einer Stromquelle
- Fig.6
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines nicht erfindungsgemäßen
Warenpräsentationssystems,
- Fig.7
- eine Schnittdarstellung eines Grundkörpers eines zweiten Ausführungsbeispiels eines
nicht erfindungsgemäßen Systems zur Bestromung mehrerer elektronischer Anzeigesysteme,
- Fig.8
- die Darstellung nach Fig. 7 mit einem Anzeigesystem,
- Fig.9
- eine dreidimensionale Darstellung einer Abschlusseinrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels
des Systems zur Bestromung der Anzeigesysteme,
- Fig.10A
- eine dreidimensionale Darstellung des Grundkörpers nach Fig. 7 zusammen mit einer
mit dem Grundkörper verbundenen Abschlusseinrichtung nach Fig. 9, und
[0063] Fig.10B den Grundkörper nach Fig. 10A ohne Abschlusseinrichtung.
[0064] Das Gehäuse 200 zur Aufnahme einer elektronischen Anzeigeeinrichtung zur Anzeige
von warenbezogenen Informationen (in den Fig.1A und 1B nicht veranschaulicht) weist
ein erstes Gehäuseteil 202 und ein zweites Gehäuseteil 204 auf, wobei jedes Gehäuseteil
202, 204 aus einem Kunststoffmaterial besteht. Die beiden Gehäuseteile 202, 204 sind
zum Schließen des Gehäuses 200 kontaktierbar und verbindbar (vgl. Fig. 1A). Die Verbindung
erfolgt über mehrere - in den Fig. 1A und 1B nicht veranschaulichte - lösbare Schnappverbindungen,
die sich beim durch Kontaktieren der beiden Gehäuseteile 202, 204 durch ineinander
schnappen von jeweils zwei Schnappverbindungspartnern ausbilden.
[0065] Sowohl als erste 202 als auch das zweite Gehäuseteil204 weist eine Aussparung 206,208
auf bzw. das erste Gehäuseteil 202 weist eine Aussparung 206 und das zweite Gehäuseteil
204 weist eine Aussparung 208 auf.
[0066] Im geschlossenen Zustand des Gehäuses 200 (vgl. Fig. 1A) bilden die Aussparung 206
des ersten Gehäuseteils 202 und die Aussparung 208 des zweiten Gehäuseteils 204 zusammen
einen Durchgang 210. Der Durchgang 210 ist zum Herausführen eines elektrischen Kontaktelements
28 einer in dem Gehäuse 200 aufgenommenen elektronischen Anzeigeeinrichtung (in den
Fig. 1A und 1B nicht veranschaulicht) vorgesehen. Das Kontaktelement 28 ist in Fig.
1A schematisch veranschaulicht.
[0067] Bei dem Gehäuse nach den Fig. 1A und 1B sind die beiden Gehäuseteile 202, 204 zum
Schließen und Öffnen des Gehäuses 200 gegeneinander verschwenkbar, wobei die beiden
Gehäuseteile 202, 204 unter Verformung eines beide Gehäuseteile 202,204 verbindenden
Materialstegs 214 gegeneinander verschwenkbar sind, der an dem ersten und an dem zweiten
Gehäuseteil 202, 204 angeformt ist und aus einem Kunststoffmaterial besteht.
[0068] Das elektronische Anzeigesystem 11 nach den Fig. 2 und 3 umfasst ein erfindungsgemäßes
Gehäuse 200 und eine in dem Gehäuse 200 aufgenommene elektronische Anzeigeeinrichtung
19 zur Anzeige von warenbezogenen Informationen. Die elektronische Anzeigeeinrichtung
19 weist an jeweils einer von zwei entgegengesetzten Seiten jeweils vier elektrische
Kontaktelemente 28 zur Stromversorgung der elektronischen Anzeigeeinrichtung 19 auf,
die aus dem Gehäuse 200 herausgeführt sind. In der Fig. 3 sind nur die vier Kontaktelemente
28 an einer der beiden entgegengesetzten Seiten zu sehen, wobei jedes der sichtbaren
vier Kontaktelemente 28 einen Pluspol bildet, und wobei jedes der in Fig. 3 nicht
sichtbaren vier Kontaktelemente 28 einen Minuspol bildet. Die sichtbaren vier Kontaktelemente
28, die den Pluspol bilden, sind über einen ersten Durchgang 210 herausgeführt, und
die in Fig. 3 nicht sichtbaren vier Kontaktelemente 28, die den Minuspol bilden, sind
über einen zweiten in Fig. 3 nicht sichtbaren Durchgang 212 herausgeführt. Bei dem
Gehäuse 200 nach Fig. 3 weist das erste Gehäuseteil 202 zwei voneinander beabstandete
Aussparungen 206 auf und dass zweite Gehäuseteil 204 zwei voneinander beabstandete
Aussparungen 208 auf. In dem in den Fig. 2 und 3 veranschaulichten geschlossenen Zustand
des Gehäuses 200 bilden eine erste der Aussparungen 206 des ersten Gehäuseteils 202
und eine erste der Aussparungen 208 des zweiten Gehäuseteils 204 zusammen den ersten
Durchgang 210. In dem in den Fig. 2 und 3 veranschaulichten geschlossenen Zustand
des Gehäuses 200 bilden ferner eine zweite der Aussparungen 206 des ersten Gehäuseteils
202 und eine zweite der Aussparungen 208 des zweiten Gehäuseteils 204 zusammen den
zweiten Durchgang 212, der von dem ersten Durchgang 210 beabstandet ist.
[0069] Das Gehäuse nach den Fig. 2 und 3 weist an jeder von zwei entgegengesetzten Seiten
jeweils zwei längliche Klemmelemente 216 auf. Diese sind zum Herstellen einer kraftschlüssigen
Verbindung mit einem Grundkörper 12 nach Fig. 7 und 8 vorgesehen (vgl. auch die entsprechende
Beschreibung dieser Figuren), und zwar derart, dass durch Aufnehmen des Gehäuses 200
des jeweiligen Anzeigesystems 11 dieses über die Klemmelemente 216 in dem Kanal 16
klemmend gehalten wird. Der Kanal 16 ist hieran angepasst mit einer gewissen Elastizität
ausgebildet.
[0070] Die in dem Gehäuse 200 aufgenommene elektronische Anzeigeeinrichtung 19 des elektronischen
Anzeigesystems 11 weist ein Display 218, eine Platine 220 und zwei Abstandhalter 222
zum Beabstanden der Platine 220 von dem Gehäuseteil 204 auf.
[0071] Das System 10 zur Bestromung mehrerer elektronischer Anzeigesysteme 11 zur Anzeige
von warenbezogenen Informationen - in den Fig. 4 und 5 sind nur jeweils zwei elektronische
Anzeigesysteme 11 sehr schematisch veranschaulicht - weist einen länglichen extrudierten
Grundkörper 12 aus einem Kunststoffmaterial und eine Abschlusseinrichtung 14 auf.
[0072] Der Grundkörper 12 weist einen sich über die gesamte Länge des Grundkörpers 12 erstreckenden
Kanal 16 zur Aufnahme der Anzeigesysteme 11 auf. Der Grundkörper 12 weist zwei entgegengesetzte
Endabschnitte 18 auf. Jeder der Endabschnitte 18 weist einen von zwei entgegengesetzten
Kanal-Endabschnitten 20 des Kanals 16 auf.
[0073] Die elektronischen Anzeigesysteme 11 - in den Fig. 4 und 5 sind nur jeweils zwei
Anzeigesysteme 11 sehr schematisch veranschaulicht - sind in dem Kanal 16, der zu
beiden Stirnseiten und zu einer Längsseite hin offen bzw. zugänglich ist, entlang
der Längsachse 15 des Grundkörpers 12 aufeinanderfolgend in dem Kanal 16 aufnehmbar
bzw. unter Ausbildung einer sich entlang der Längsachse 15 des Grundkörpers 12 erstreckenden
Reihe in dem Kanal 16 aufnehmbar bzw. aufeinanderfolgend aufnehmbar. Die Anzeigesysteme
11 können von der Längsseite her in dem Kanal 16 kraftschlüssig aufgenommen werden
bzw. die Anzeigesysteme 11 können von der Längsseite her in dem Kanal 16 klemmend
aufgenommen werden. Jedes der Anzeigesysteme 11 nach den Fig. 4 und 5 weist jeweils
zwei elektrische Kontaktelemente 28 zur Stromversorgung der elektronischen Anzeigeeinrichtung
(nicht näher veranschaulicht) des Anzeigesystems 11 auf, die aus dem jeweiligen Gehäuse
200 herausgeführt sind.
[0074] Das System 10 weist zwei Stromleiter 21 und 22 auf, die bei diesem Ausführungsbeispiel
beide in dem Kanal 16 angeordnet sind bzw. die beide in dem Kanal 16 vollständig bzw.
zur Gänze angeordnet sind. Jeder Stromleiter 21, 22 ist in Form einer geradlinigen
Leiterbahn 21, 22 ausgebildet. Jede Leiterbahn 21, 22 ist auf den Grundkörper 12 aufgebracht
bzw. aufextrudiert oder aufkaschiert.
[0075] Jeder der Stromleiter 21 und 22 weist zwei Stromleiter-Endabschnitte 24 und 26 und
einen Zwischenabschnitt 29 auf, wobei die Stromleiter-Endabschnitte 24 und 26 jeweils
durch den jeweiligen Zwischenabschnitt 29 miteinander verbunden sind. Der Zwischenabschnitt
29 jedes Stromleiters 21 und 22 ist in dem Kanal 16 angeordnet und von jedem Stromleiter
21 und 22 ist jeweils einer der Stromleiter-Endabschnitte 24 und 26 in jeweils einem
der beiden entgegengesetzten Kanal-Endabschnitte 20 angeordnet bzw. vollständig oder
zur Gänze angeordnet. Allerdings ist erfindungsgemäß selbstverständlich eine Beschränkung
auf eine Anordnung bzw. eine vollständige Anordnung der Stromleiter-Endabschnitte
24 und 26 in den Kanal-Endabschnitten20 nicht vorgesehen. So kann wenigstens einer
der Stromleiter-Endabschnitte 24 und 26 bei einem alternativen Ausführungsbeispiel
auch mit einem Teilabschnitt 31 außerhalb des Kanals 16 angeordnet sein und mit einem
anderen Teilabschnitt 27 in dem Kanal-Endabschnitt 20 angeordnet sein, wie es in Fig.
1 schematisch veranschaulicht ist.
[0076] Durch Aufnehmen der Anzeigeeinrichtungen 11 in dem Kanal 16 ist jeweils eines der
elektrischen Kontaktelemente 28 jedes Anzeigesystems 11 mit jeweils einem der Stromleiter
21 und 22 elektrisch leitend kontaktierbar.
[0077] Es versteht sich, dass wenn für die Bestromung der bzw. aller Anzeigesysteme 11 eine
Stromquelle in Form einer Gleichstromquelle 36 bzw. Gleichspannungsquelle 36 vorgesehen
ist bzw. wird (vgl. auch Fig. 5), bei dem Aufnehmen der bzw. aller Anzeigesysteme
11 in dem Kanal 16 bei allen Anzeigesystemen 11 jeweils das elektrische Kontaktelement
28, das zum Bestromen bzw. Betreiben des jeweiligen Anzeigesystems 11 mit dem Pluspol
226 der Gleichstromquelle 36 in elektrisch leitender Verbindung zu bringen ist, durch
das Aufnehmen in dem Kanal 16 mit dem Stromleiter 21 der beiden Stromleiter 21, 22
elektrisch leitend kontaktierbar ist, der für die Herstellung der elektrisch leitenden
Verbindung mit dem Pluspol 226 der Gleichstromquelle 36 vorgesehen ist und es versteht
sich somit auch, dass bei dem Aufnehmen der bzw. aller Anzeigesysteme 11 in dem Kanal
16 bei allen Anzeigesystemen 11 jeweils das elektrische Kontaktelement 28, das zum
Bestromen bzw. Betreiben des Anzeigesystems 11 mit dem Minuspol 228 der Gleichstromquelle
36 in elektrisch leitender Verbindung zu bringen ist, durch das Aufnehmen in dem Kanal
16 mit dem Stromleiter 22 der beiden Stromleiter 21, 22 elektrisch leitend kontaktierbar
ist, der für die Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung mit dem Minuspol
228 der Gleichstromquelle 36 vorgesehen ist bzw. durch das Aufnehmen in dem Kanal
16 mit dem anderen Stromleiter 22 der beiden Stromleiter 21, 22 elektrisch leitend
kontaktierbar ist, der für die Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung mit
dem Minuspol 228 der Gleichstromquelle 36 vorgesehen ist. Oder in anderen Worten:
Wenn für die Bestromung der bzw. aller Anzeigesysteme 11 eine Gleichstromquelle 36
bzw. Gleichspannungsquelle 36 vorgesehen ist, ist durch das Aufnehmen aller Anzeigesysteme
11 in dem Kanal 16 bei allen Anzeigesystemen 11 jeweils das zur Herstellung einer
elektrisch leitenden Verbindung mit dem Pluspol 226 der Gleichstromquelle 36 vorgesehene
Kontaktelement 28 mit einem ersten 21 der beiden Stromleiter 21, 22 elektrisch leitend
kontaktierbar und das jeweils zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung
mit dem Minuspol 228 der Gleichstromquelle 36 vorgesehene Kontaktelement 28 ist mit
dem zweiten 22 der beiden Stromleiter 21, 22 elektrisch leitend kontaktierbar, wobei
der erste Stromleiter 21 für die Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung mit
dem Pluspol 226 der Gleichstromquelle 36 über die Versorgungsleitung 32 der Abschlusseinrichtung
14 vorgesehen ist, und wobei der zweite Stromleiter 22 für die Herstellung der elektrisch
leitenden Verbindung mit dem Minuspol 228 der Gleichstromquelle 36 über die Versorgungsleitungen
34 der Abschlusseinrichtung 14 vorgesehen ist. So wird eine Parallelschaltung realisiert,
die für die Bestromung aller in dem Kanal 16 aufgenommenen bzw. aufnehmbaren Anzeigesysteme
11 vorgesehen ist.
[0078] Die Abschlusseinrichtung 14 weist die zwei elektrischen Versorgungsleitungen 32 und
34 auf, die zum Herstellen einer Verbindung mit der Gleichstromquelle 36 (vgl. auch
Fig. 5) vorgesehen sind.
[0079] Die Abschlusseinrichtung 14 ist mit jedem der beiden entgegengesetzten Endabschnitte
18 des Grundkörpers 12 verbindbar. Durch Verbinden der Abschlusseinrichtung 14 mit
einem der beiden Endabschnitte 18 des Grundkörpers 12 ist jeweils ein Versorgungsleitungs-Endabschnitt
38 jeder der Versorgungsleitungen 32 und 34 mit jeweils einem Stromleiter-Endabschnitt
24 bzw. 26 der Stromleiter-Endabschnitte elektrisch leitend kontaktierbar, die in
dem Kanal-Endabschnitt 20 des Endabschnitts 18 des Grundkörpers 12 angeordnet sind,
wobei der Endabschnitt 18 der Endabschnitt 18 ist, der zur Herstellung der Verbindung
mit der Abschlusseinrichtung 14 vorgesehen ist. Die Fig. 5 veranschaulicht hierbei
den Zu stand, in welchem die Abschlusseinrichtung 14 mit dem hinteren Endabschnitt
18 verbunden ist, wobei die Kontaktierung der Versorgungsleitungs-Endabschnitte 38
mit den Stromleiter-Endabschnitten 24 bei diesem Ausführungsbeispiel jeweils durch
Kontaktierung der Versorgungsleitungs-Endabschnitte 38 mit der Stirnseiten des jeweiligen
Stromleiter-Endabschnitts 24 erfolgt.
[0080] Die Versorgungsleitungen 32, 34 sind an einem Abschlusskörper 230 der Abschlusseinrichtung
14 angebracht, wobei der Abschlusskörper 230 - zum Verbinden der Abschlusseinrichtung
14 mit wenigstens einem der der beiden entgegengesetzten Endabschnitte 18 des Grundkörpers
12 - mit wenigstens einem der der beiden entgegengesetzten Endabschnitte 18 des Grundkörpers
12 verbindbar ist.
[0081] Zur Realisierung einer kraftschlüssigen Verbindung der Abschlusseinrichtung 14 mit
dem jeweiligen Grundkörper-Endabschnitt 18 weist die Abschlusseinrichtung 14 am den
Abschlusskörper 230 zwei Einsteckzapfen 17 auf, die in Aufnahmen (nicht dargestellt)
einsteckbar sind, die stirnseitig an den Endabschnitten 18 des Grundkörpers 12 vorgesehen
sind.
[0082] Die Fig. 4 und die Fig. 5 veranschaulichen auch eine Anordnung 224 umfassend ein
System 10 zur Bestromung mehrerer elektronischer Anzeigesysteme 11 und mehrere elektronische
Anzeigesysteme 11, wobei jedes Anzeigesystem 11 mit seinem Gehäuse 200 in dem Kanal
16 des Grundkörpers 12 des Systems 10 aufgenommen ist.
[0083] Der Grundkörper 12 nach Fig. 7 eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Bestromungssystems 10 unterscheidet sich von den Grundkörpern 12 nach den Fig. 1 bis
4 im Wesentlichen dadurch, dass der Kanal 16 des extrudierten Grundkörpers 12 drei
zusammenhängende Teilbereiche 97, 98 und 99 umfasst, die im Querschnitt rechteckförmig
ausgebildet sind. In den jeweils kleineren Teilbereichen 98, 99 ist jeweils einer
der Stromleiter 21,22 angeordnet. In der Schnittdarstellung nach Fig. 8 ist die elektrisch
leitende Kontaktierung mit den elektrischen Kontaktelementen 28 einer Anzeigesystems
11 veranschaulicht, das in dem Kanal 16 aufgenommen ist. Das Anzeigesystem 11 ist
in der Fig. 8 nur sehr schematisch angedeutet.
[0084] Ferner weist der Grundkörper 12 nach den Fig. 7 und 8 zwei weitere Kanäle 100 und
102 auf, die sich über die gesamte Länge des Grundkörpers 12 erstrecken. Beide Kanäle
100 und 102 sind jeweils zu einer Längsseite des Grundkörpers 12 hin offen ausgebildet.
In dem Kanal 100 ist ein Sensor 104 zum Signalisieren eines Eintritts eines Objekts
in einen vom dem Kanal 100 beabstandeten Bereich angeordnet. In dem anderen Kanal
102 ist eine Leuchte 106 zur Beleuchtung benachbarter Bereiche angeordnet. Über den
klauenartigen Bereich 108 ist der Grundkörper 12 an eine Ablagevorrichtung eines Warenpräsentationssystems
anhängbar ausgebildet. Das System 10 nach den Fig. 7 und 8 weist ferner ein extrudiertes
und lichtdurchlässiges Bedeckungselement 109 zum Bedecken der Kanäle 16 und 100 auf.
[0085] Die Abschlusseinrichtung 14 (vgl. Fig. 9) des Systems mit dem Grundkörper 12 nach
den Fig. 7 und 8 weist einen Flachkörper 40 aus einem Kunststoffmaterial mit zwei
entgegengesetzten Seiten 42 und 44 und einen mit der Seite 42 verbundenen Einsteckkörper
46 aus einem Kunststoffmaterial auf. Der Einsteckköper 46 ist zum Verbinden der Abschlusseinrichtung
14 mit einem Endabschnitt 18 des Grundkörpers 12 durch stirnseitiges Einstecken in
den Kanal 16 in dem Kanal 16 kraftschlüssig aufnehmbar -vgl. hierzu auch Fig. 10A.
Die mit den jeweiligen Stromleiter-Endabschnitten des Kanals 16 kontaktierbaren Versorgungsleitungs-Endabschnitte
38 sind an dem Einsteckkörper 46 vorgesehen, wobei bei diesem Ausführungsbeispiel
sowohl der obere als auch der untere Versorgungsleitungs-Endabschnitt 38 jeweils in
Form eines Doppel-Kontakts ausgebildet sind.
[0086] Die Abschlusseinrichtung 14 nach Fig. 9 weist ferner einen zweiten und einen dritten
Einsteckkörper 112, 114 auf. Der zweite Einsteckköper 112 weist zwei Anschlusselemente
116 für die Spannungsversorgung des Sensors 104 auf, die mit nicht dargestellten Versorgungsleitungen
des Sensors 104, die in dem Kanal 100 angeordnet sind, durch Einstecken des Einsteckkörpers
112 in den Kanal kontaktierbar sind. Die Anschlusselemente 116 selbst sind wiederum
jeweils elektrisch leitend mit jeweils einer Leitung verbunden, die abschnittsweise
in einer Ummantelung eines Kabel 117 aufgenommen ist, in dem auch die Versorgungsleitungen
für die Stromversorgung der Anzeigeeinrichtungen bzw. Anzeigesystems abschnittsweise
aufgenommen sind. Entsprechendes trifft auch für den dritten Einsteckkörper 114 zu.
Der dritte Einsteckkörper 114 weist zwei Anschlusselemente 118 für die Spannungsversorgung
der Leuchte 106 auf, die mit nicht dargestellten Versorgungsleitungen der Leuchte
106, die in dem Kanal 102 angeordnet sind, durch Einstecken des Einsteckkörpers 112
in den Kanal kontaktierbar sind. Die Anschlusselemente 118 selbst sind wiederum jeweils
elektrisch leitend mit jeweils einer Leitung verbunden, die abschnittsweise in der
Ummantelung des Kabels 117 aufgenommen ist, in dem auch die Versorgungsleitun gen
für die Stromversorgung der Anzeigeeinrichtungen bzw. Anzeigesysteme abschnittsweise
aufgenommen sind. Sämtliche in der Ummantelung des Kabels 117 abschnittsweise aufgenommenen
Leitungen können bei einem erfindungsgemäßen Warenpräsentationssystem über jeweilige
an wenigstens einem Halteelement vorgesehene Anschlusselemente durch Aufnehmen des
Halteelements in der jeweiligen Aufnahme des Haltepfostens bestromt werden, und zwar
zur Stromversorgung der Anzeigesysteme 11, des Sensors 104 und der Leuchte 106.
[0087] Optisch sehr ansprechend ist die Stirnseite 48 des Grundkörpers 12 (vgl. Fig. 10A)
durch stirnseitiges Einstecken des Einsteckkörpers 46 und der Einsteckkörper 112 und
114 in den Kanal 16 von dem Flachkörper 40 der Abschlusseinrichtung 14 bedeckbar.
[0088] Bei einem Ausführungsbeispiel des nicht erfindungsgemäßen Verfahrens zum Bestromen
mehrerer elektronischer Anzeigesysteme 11 zur Anzeige von warenbezogenen Informationen
mit einem System 10 nach den Fig. 4 und 5 umfasst das Verfahren die folgenden Schritte:
- (A) Aufnehmen der Anzeigesysteme 11 bzw. der Gehäuse 200 der Anzeigesysteme 11 in
dem Kanal 16 des länglichen Grundkörpers 12 (in den Fig. 4 und 5 sind nur zwei Anzeigesysteme
11 schematisch veranschaulicht)
- (B) Verbinden der Abschlusseinrichtung 14 mit einem Endabschnitt 18 des Grundkörpers
12 (vgl. Fig. 5, die den verbundenden Zustand veranschaulicht),
- (C) Anschließen der Versorgungleitungen 32 und 34 der Abschlusseinrichtung 14 an eine
Gleichstromquelle 36 (vgl. Fig.5, die die Versorgungsleitungen 32 und 34 im schon
angeschlossenen Zustand zeigt), und
- (D) Bestromen der Anzeigesysteme 11 bzw. der Anzeigeeinrichtungen 19 durch die Gleichstromquelle
36.
[0089] Konkreter sind bei diesem Verfahren folgende Schritte vorgesehen:
(A) Aufnehmen der Anzeigesysteme 11 bzw. der Gehäuse 200 der Anzeigesysteme 11 in
dem Kanal 16 des länglichen Grundkörpers 12, derart, dass bei jedem der Anzeigesysteme
11 bzw. bei jeder der Anzeigeeinrichtungen 19 das zur Herstellung einer elektrisch
leitenden Verbindung mit dem Pluspol 226 der Gleichstromquelle 36 vorgesehene elektrische
Kontaktelement 28 mit einem ersten der beiden Stromleiter 21 elektrisch leitend kontaktiert
ist und das zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem Minuspol
228 der Gleichstromquelle 36 vorgesehene Kontaktelement 28 mit dem zweiten Stromleiter
22 elektrisch leitend kontaktiert ist,
B) Verbinden der Abschlusseinrichtung 14 mit einem Endabschnitt 18 des Grundkörpers
12,
(C) Elektrisch leitendes Verbinden des Pluspols 226 der Gleichstromquelle 36 mit der
Versorgungleitung 32, die bei bestehender Verbindung der Abschlusseinrichtung 14 mit
dem Endabschnitt 18 des Grundkörpers 12 einen elektrisch leitenden Kontakt zu dem
ersten Stromleiter 21 aufweist und elektrisch leitendes Verbinden des Minuspols 228
der Gleichstromquelle 36 mit der Versorgungleitung 34, die bei bestehender Verbindung
der Abschlusseinrichtung 14 mit dem Endabschnitt 18 des Grundkörpers 12 einen elektrisch
leitenden Kontakt zu dem zweiten Stromleiter 22 aufweist, und
(D) Bestromen der Anzeigesysteme 11 bzw. der Anzeigeeinrichtungen 19 durch die Gleichstromquelle
36.
[0090] Das Warenpräsentationssystem 66 nach Fig. 6 umfasst das System 10 zur Bestromung
mehrerer elektronischer Anzeigeeinrichtungen 11 zur Anzeige von warenbezogenen Informationen,
zwei Haltepfosten 68 und eine Ablagevorrichtung 70, wobei bei alternativen Ausführungsbeispielen
selbstverständlich auch eine höhere Anzahl von Haltepfosten und Ablagevorrichtungen
vorgesehen sein können.
[0091] Die Ablagevorrichtung 70 weist ein Ablageelement 72 zum Ablegen von Waren 74 und
zwei Halteelemente 76 auf.
[0092] Die Halteelemente 76 sind mit dem Ablageelement 72 lösbar verbunden, und zwar durch
nicht dargestellte Aufnahmen an dem Ablageelement 72, in welche nicht dargestellte
Laschen der Halteelemente 76 einführbar sind.
[0093] Jeder Haltepfosten 68 weist vier Aufnahme 78 auf, wobei in jeder der Aufnahmen 78
jeweils eines der Halteelemente 76 zum Halten der Ablagevorrichtung 70 an den Haltepfosten
68 aufnehmbar ist. Die Fig. 5 veranschaulicht hierbei schon den Zustand, in welchem
die Halteelemente 76 in jeweils einer von zwei gegenüberliegenden Aufnahmen 78 aufgenommen
sind, wobei sich eine Aufnahme 78 an dem einen Haltepfosten 68 und die andere Aufnahmen
78 an dem anderen Haltepfosten 68 befindet.
[0094] Einer der beiden Haltepfosten 68 weist zwei elektrische Leiter 80 auf, die zum Anschließen
an eine Gleichstromquelle 82 vorgesehen sind.
[0095] Eines der Haltelemente 76 weist zwei elektrische Anschlusselemente 84 auf, wobei
an jedes Anschlusselement 84 jeweils eine der Versorgungsleitungen 32 bzw. 34 der
Abschlusseinrichtung 14 elektrisch leitend anschließbar ist.
[0096] Jedes Anschlusselement 84 ist durch Aufnehmen des Halteelements 76 in der jeweiligen
Aufnahme 78 des Haltepfostens 68 mit jeweils einem der Leiter 80 des Haltepfostens
68 elektrisch leitend kontaktierbar.
[0097] Der längliche Grundkörper 12 des Bestromungssystems 10 ist an der Ablagevorrichtung
70 anbringbar, wobei die Fig. 5 schon den angebrachten Zustand veranschaulicht. Das
Ablageelement 72 ist länglich ausgebildet und der längliche Grundkörper 12 ist an
der Ablagevorrichtung 70 in einer Anordnung anbringbar ist, bei welcher eine sich
entlang der Längsachse 86 des Grundkörpers 12 erstreckende Fläche 90 des Grundkörpers
12 einer sich entlang der Längsachse 88 des Ablageelements 72 erstreckenden Fläche
91 des Ablageelements 72 zugewandt ist.
Bezuaszeichenliste
[0098]
- 10
- System
- 11
- Anzeigesystem
- 12
- Grundkörper
- 14
- Abschlusseinrichtung
- 15
- Längsachse
- 16
- Kanal
- 17
- Einsteckzapfen
- 18
- Endabschnitt
- 19
- Anzeigeeinrichtung
- 20
- Kanal-Endabschnitt
- 21
- Stromleiter
- 22
- Stromleiter
- 24
- Stromleiter-Endabschnitt
- 26
- Stromleiter-Endabschnitt
- 27
- Teilabschnitt
- 28
- elektrisches Kontaktelement
- 29
- Zwischenabschnitt
- 31
- Teilabschnitt
- 32
- Versorgungsleitung
- 34
- Versorgungsleitung
- 36
- Gleichstromquelle
- 38
- Versorgungsleitungs-Endabschnitt
- 40
- Flachkörper
- 42
- Seite
- 44
- Seite
- 46
- Einsteckkörper
- 48
- Stirnseite
- 66
- Warenpräsentationssystem
- 68
- Haltepfosten
- 70
- Ablagevorrichtung
- 72
- Ablageelement
- 74
- Ware
- 76
- Halteelement
- 78
- Aufnahme
- 80
- Leiter
- 82
- Gleichstromquelle
- 84
- Anschlusselement
- 86
- Längsachse Grundkörper
- 88
- Längsachse Ablageelement
- 90
- Fläche
- 91
- Fläche
- 97
- Teilbereich
- 98
- Teilbereich
- 99
- Teilbereich
- 100
- Kanal
- 102
- Kanal
- 104
- Sensor
- 106
- Leuchte
- 108
- Klauenartiger Bereich
- 109
- Bedeckungselement
- 112
- Einsteckkörper
- 114
- Einsteckkörper
- 116
- Anschlusselement
- 117
- Kabel
- 118
- Anschlusselement
- 200
- Gehäuse
- 202
- Gehäuseteil
- 204
- Gehäuseteil
- 206
- Aussparung
- 208
- Aussparung
- 210
- Durchgang
- 212
- Durchgang
- 214
- Materialsteg
- 216
- Klemmelement
- 218
- Display
- 220
- Platine
- 222
- Abstandshalter
- 224
- Anordnung
- 226
- Pluspol
- 228
- Minuspol
- 230
- Abschlusskörper