TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stockgriff, insbesondere für Gehstöcke,
Trekkingstöcke, Alpinskistöcke, Langlaufstöcke, Nordic-Walking-Stöcke. Der Stockgriff
verfügt über einen Griffkörper mit einer hakenartigen Vorrichtung zur Befestigung
einer Handhaltevorrichtung insbesondere in Form einer Handschlaufe oder eines Handschuhs.
Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung einen Stock mit einem solchen Stockgriff
und ein Verfahren zur Montage eines solchen Stockgriffes.
STAND DER TECHNIK
[0002] Bei einer derartigen Vorrichtung, welche beispielsweise aus der
US 5,516,150 bekannt ist, ist am Stockgriff ein Haken vorgesehen, und am zugehörigen Handschuh
ist im Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger eine starre und aus einem steifen Metallbogen
gebildete bügelförmige Vorrichtung vorgesehen. Der Bügel wird mit seinem langen geraden
Schenkel in einen schmalen Schlitz des Hakens eingeführt, und über die hakenartige
Vorrichtung wird der Bügel und damit der Handschuh am Stockgriff fixiert.
[0003] Dabei ist im Haken unten eine leichte Erweiterung des Schlitzes vorgesehen, was dazu
führt, dass der Bügel beim Einfahren in den Haken zunächst die beiden Schenkel des
Hakens leicht auseinander presst (Materialdeformation) und dass die Schenkel erst
dann, wenn der Bügel in die Erweiterung geschoben wurde, wieder in die ursprüngliche
Position zurückfinden.
[0004] Es wird somit eine elastische Deformation der hakenartigen Vorrichtung dazu verwendet,
eine leichte Fixierung des Bügels im Haken zu gewährleisten, und ein einfaches Herausrutschen
des Bügels aus dem Haken zu vermeiden.
[0005] Aus der
US 5,110,154 ist ein Stockgriff bekannt, bei welchem die Verbindung zwischen dem Stockgriff und
einer Handhaltevorrichtung hergestellt wird, indem ein steifer Ring oder Bügel, der
an der Handhaltevorrichtung befestigt ist, in eine in der der Handhaltevorrichtung
zugewanderten Oberfläche des Griffes angeordnete Ausnehmung in Form eines horizontalen
Schlitzes eingeschoben werden kann. Dieser Schlitz ist dabei senkrecht zur Achse des
Griffes angeordnet und muss für eine gute Befestigung schmal ausgebildet sein, entsprechend
mühsam ist es, die Handhaltevorrichtung respektive den daran befestigten steifen Bügel
zur Befestigung am Stockgriff in diesem Schlitz einzuführen. Es muss zu diesem Zweck
eine genaue Positionierung des Bügels relativ zum Schlitz eingenommen werden, was
in der Praxis unpraktisch ist.
[0006] Aus der
WO2006/066423 ist ein Stockgriff bekannt, insbesondere für Gehstöcke, Trekkingstöcke, Alpinskistöcke,
Langlaufstöcke, Nordic-Walking-Stöcke, mit einem Griffkörper und mit einer hakenartigen
Vorrichtung zur Befestigung einer Handhaltevorrichtung insbesondere in Form einer
Handschlaufe oder eines Handschuhs. Dabei sind im Bereich der hakenartigen Vorrichtung
Einrastmittel derart angeordnet, dass eine von oben in die hakenartige Vorrichtung
eingeschobene, schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung, welche an der Handhaltevorrichtung
vorgesehen ist, selbsteinrastend in der hakenartigen Vorrichtung fixiert wird. Zur
Entnahme der schlaufen-, ring- oder ösenförmigen Vorrichtung aus der hakenartigen
Vorrichtung ist im Griffkopf ein Druckknopf vorgesehen, mit welchem die Einrastmittel
so verschoben oder verdreht werden können, dass sie den zuvor eingeschlossenen Bereich
freigeben und die Vorrichtung nach oben wieder entnommen werden kann. Dieser selbsteinrastende
Mechanismus mit Lösemechanismus erleichtert die Handhabung, ist aber relativ komplex
und nicht für alle Zielgruppen angemessen.
[0007] Aus der
WO2007/090310 ist ein ähnlicher Stockgriff bekannt, wobei hier aber die Vorrichtung zur selbsteinrastenden
Befestigung wenigstens eine Ausnehmung zur Aufnahme eines an der Handhaltevorrichtung
vorgesehenen Kupplungselementes umfasst, insbesondere bevorzugt in Form eines Bügels
oder einer Schlaufe, wobei die Vorrichtung ein Klemmelement aufweist und die Ausnehmung
der Vorrichtung in einer Einführungsposition des Klemmelementes derart freiliegt,
dass das Kupplungselement einer nicht mit dem Stockgriff verbundenen Handhaltevorrichtung
in diese Ausnehmung eingeführt werden kann, und wobei die Vorrichtung durch Kippen
oder Verschieben des Klemmelementes in eine Verriegelungsposition gebracht werden
kann, in welcher die Ausnehmung geschlossen ist und das Kupplungselement in der Ausnehmung
gefangen ist. Weitere Griffkonstruktionen anderer Art sind aus den folgenden Dokumenten
bekannt:
JP S53 78174 U,
WO 2016/037940,
EP 2 046 158;
EP 3 050 603;
EP 1 970 105;
US 2013/140803.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Stockgriff bereitzustellen,
insbesondere für Gehstöcke, Trekkingstöcke, Alpinskistöcke, Langlaufstöcke, Nordic-Walking-Stöcke.
Der Stockgriff soll insbesondere hinsichtlich Bedienungssicherheit verbessert sein,
d. h. das Verletzungsrisiko des Benutzers, z.B. bei einem Sturz, reduzieren, ohne
dabei die eigentliche Funktionalität bei bestimmungsgemässer Benutzung ohne Sturzsituation
o. ä. einzuschränken.
[0009] Diese Aufgabe wird durch den im Anspruch 1 definierten Stockgriff gelöst.
[0010] Der vorliegende Stockgriff verfügt über einen Griffkörper und eine hakenartige Vorrichtung
zur Befestigung einer Handhaltevorrichtung insbesondere in Form einer Handschlaufe
oder eines Handschuhs. Im Bereich der hakenartigen Vorrichtung sind verschiebliche
Einrastmittel derart angeordnet, dass eine im Wesentlichen von oben in die hakenartige
Vorrichtung eingeschobene, schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung, welche
an der Handhaltevorrichtung vorgesehen ist, selbsteinrastend in der hakenartigen Vorrichtung
fixiert wird. Typischerweise ist dabei die hakenartige Vorrichtung am Stockgriff handseitig
im oberen Bereich angeordnet.
[0011] Die hakenartige Vorrichtung umfasst einen Haltedorn oder Haltestift, welcher vom
Griffkörper unter Ausbildung eines nach oben offenen Einführungsschlitzes zur Handseite
abgesetzt oder als Einschnitt im Griffkörper angeordnet ist. Die Einrastmittel sind
typischerweise in Form einer Rückhaltenase ausgebildet, welche in verspannter Position
nach unten einen gegen eine Kraft eingeschränkten Bereich für die schlaufen-, ring-
oder ösenförmige Vorrichtung definiert.
[0012] Insbesondere ist nun ein derartiger Stockgriff erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet,
dass ein oberer Bereich des Haltedorns oder Haltestifts oder der ganze Haltedorn oder
Haltestift in Laufrichtung betrachtet auf beide Seiten seitlich gegen eine Rückstellkraft
ausgelenkt werden kann.
[0013] In einer typischen Sturzsituation findet am Befestigungspunkt der Handhaltevorrichtung
am Stockgriff eine seitliche Belastung, teilweise auch im Sinne einer Drehbewegung
statt. Konkret wird beispielsweise der Stock bei einem Sturz losgelassen und die Hand
stützt sich auf dem Boden auf, wobei der Stock seitlich unter oder neben der Hand
zu liegen kommt. Dadurch wird in Bezug auf den Haltedorn oder Haltestift eine Belastung
nicht wie beim bestimmungsgemässen Gebrauch nach unten ausgeübt, sondern eine seitliche
Belastung oder gewissermassen eine Drehbewegung findet statt. Um bei einer solchen
Drehbewegung respektive seitlichen Belastung die Verbindung zwischen der Handhaltevorrichtung
im Sinne einer Sicherheitsauslösung und zur Verminderung des Verletzungsrisikos zu
lösen, ohne gleichzeitig ein solches unbeabsichtigtes Lösen beim bestimmungsgemässen
Gebrauch, d.h. Belastung der Handschlaufe nach unten, ebenfalls zu erleichtern, ist
es wie erfindungsgemäss vorgeschlagen möglich, den Haltedorn respektive Haltestift
gemäss kennzeichnendem Teil auszugestalten.
[0014] Die vorgeschlagene Lösung ist einerseits hinsichtlich Funktionalität geeignet, andererseits
aber auch genügend einfach, um technisch mit vernünftigem Aufwand realisiert werden
zu können. Zudem ist die technische Lösung dazu in der Lage, die bei der bestimmungsgemässen
Verwendung unterschiedlichen Bedingungen ohne Einschränkung der Funktionalität zu
berücksichtigen. Insbesondere im Alpin-Bereich werden derartige Stockgriffe bei sehr
unterschiedlichen Temperaturen, beispielsweise in einem Temperaturfenster von -30
°C - +30 °C eingesetzt, und die vorgeschlagene Lösung ermöglicht es u.a., die Auslösekraft
des Sicherheitsmechanismus so einzustellen, dass sie im Wesentlichen temperaturunabhängig
ist. Ebenfalls ist es möglich, zu verhindern, dass beispielsweise eintretender Schnee
oder eintretendes Wasser, das anschliessend gefriert, die Funktionalität einschränkt.
[0015] Eine erste bevorzugte Ausführungsform des vorgeschlagenen Stockgriffes ist dadurch
gekennzeichnet, dass der Haltedorn an einem Dornblock befestigt oder an diesem angeformt
ist, und der Dornblock direkt oder indirekt am Griffkörper um eine Drehachse gegen
eine Kraft oder Rückstellkraft drehbar gelagert ist, wobei die Drehachse im Wesentlichen
senkrecht zur Stockachse und im Wesentlichen in Laufrichtung ausgerichtet ist. Die
Drehachse muss nicht exakt senkrecht zur Stockachse und parallel zur Laufrichtung
angeordnet sein. Typischerweise ist sie bevorzugtermassen im Wesentlichen exakt parallel
zur Ebene aufgespannt durch die Laufrichtung und die Stockachse angeordnet, respektive
in dieser angeordnet, sie kann aber beispielsweise auch leicht geneigt sein, beispielsweise
mit der Stockachse einen Winkel im Bereich von 70-110°, vorzugsweise im Bereich von
80-100° einschliessen.
[0016] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse
unterhalb des Bereichs für die schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung angeordnet
ist, insbesondere vorzugsweise 2-25 mm, oder 10-15 mm respektive 5-12 mm unterhalb
dieses Bereichs. So werden die optimalen Hebelkräfte für den Mechanismus der Sicherheitsauslösung
gewährleistet, und die ganze Konstruktion ist störungsfrei und bei der
[0017] Handhabung des Griffes kaum bemerkbar am idealen Ort untergebracht.
[0018] Der Dornblock kann einen oberen Bereich gebildet durch den Haltedorn umfassen sowie
einen unteren Bereich, wobei der untere Bereich mit einer vorderen Fläche (in Laufrichtung
gerichtet) in Anlage mit einer Kontaktfläche am Griffkörper oder an einem Halteblock
(der typischwerseise im oder am Griffkörper gelagert ist) liegt. Weiterhin kann vorzugsweise
eine durch diese Flächen hindurchtretende Achse vorgesehen sein. Vorzugsweise gleiten
diese Flächen bei einer seitlichen Auslenkung des Dornblocks wenigstens während eines
Abschnitts der bei Auslösung vollzogenen Drehbewegung des Blocks aneinander. Vorzugsweise
ist die axiale Länge des unteren Bereichs wenigstens so gross wie die axiale Länge
des oberen Bereichs gebildet durch den Haltedorn, insbesondere vorzugsweise 1-2 mal
so gross. Um die Drehbewegung zu kontrollieren respektive die Kräfteverhältnisse einzustellen,
ist es möglich, die aneinander liegenden Oberflächen so zu strukturieren, dass nur
in einer ersten Phase der Rotation die Flächen aneinander gleiten, und nach Erreichen
eines bestimmten Auslenkungswinkels eine weitere Rotation erst möglich ist, wenn der
Dornblock zusätzlich etwas aus einer entsprechenden Vertiefung im Griffkörper im Wesentlichen
entlang der Drehachse nach aussen verschoben worden ist.
[0019] Im Griffkörper oder im Halteblock kann eine horizontale erste Durchgangsöffnung in
Laufrichtung vorgesehen sein und im Dornblock eine koaxiale zweite Durchgangsöffnung,
und es kann ein Befestigungsstift/Schraube als Drehachse durch die erste und zweite
Durchgangsöffnung wenigstens teilweise hindurchtretend angeordnet sein, um eine solche
Drehung technisch zu realisieren. Dabei kann eine Kontaktfläche am Griffkörper respektive
am Halteblock und eine vordere Anlagefläche am Dornblock korrespondierende Rastkonturen
aufweisen, welche über wenigstens teilweisen Formschluss eine Grundposition vorgeben,
bei welcher der Haltedorn vertikal (d. h. im Wesentlichen parallel zur Stockachse)
angeordnet ist, und welche eine seitliche Auslenkung nur nach Erreichen einer Auslösekraft
ermöglichen. Dabei ist vorzugsweise zusätzlich ein seitlicher maximaler Anschlag für
die Rotation vorgesehen.
[0020] Der Befestigungsstift kann weiterhin vorzugsweise im Dornblock befestigt sein, beispielsweise
indem er eingepresst, eingeklebt, eingeschraubt oder eine Kombination davon ist. Ein
dem Griffkörper zugewandtes über den Dornblock hervorstehendes freies Ende des Befestigungsstifts
kann gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform durch die erste Durchgangsöffnung
hindurch treten und in einem dahinterliegenden Erweiterungsbereich im Inneren des
Griffkopfes über ein Befestigungselement gegen axiale Verschiebung verriegelt sein.
Der Befestigungsstift kann auch durch eine entsprechende Formgebung, korrespondierend
mit dem Erweiterungsbereich des Dornblocks, an einem Verschieben über die vorgesehene
Position hinaus gehindert sein. Vorzugsweise verfügt dabei das Befestigungselement
über einen in der ersten Durchgangsöffnung angeordneten wenigstens teilweise hohlzylindrischen
Bereich sowie einen dahinterliegenden erweiterten Bereich mit grösserem Durchmesser
als der Durchmesser der ersten Durchgangsöffnung.
[0021] Es kann bei einer derartigen Konstruktion weiterhin vorzugsweise das Befestigungselement
wenigstens teilweise selbstfixierend beim Einschieben des Befestigungsstifts ausgestaltet
sein. Es ist zudem weiterhin vorzugsweise möglich, dass dieses Befestigungselement
als Teil des Dornblocks ausgebildet ist, beispielsweise als hohl-zylinderförmige,
zum Griffkopf gerichtete Erweiterung mit einem oder einer Mehrzahl von axialen Schlitzen,
wobei die freien Enden der dadurch gebildeten axialen Segmente über nach aussen gerichtete
Flansch-Segmente verfügen. Wird bei einer solchen Konstruktion der Dornblock gewissermassen
in die Öffnung im Griffkopf eingeschoben, können diese Flansch-Segmente flexibel nach
innen ausweichen und so der Dornblock eingeschoben und fixiert werden, und wird dann
anschliessend der Befestigungsstift in die zentrale Öffnung eingeschoben, kann sich
diese Befestigung nicht mehr ohne Entnahme des Befestigungsstiftes lösen.
[0022] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann in einer Ausnehmung des Griffkörpers
oberhalb des Halteblocks ein Befestigungsblock angeordnet sein, in welchem der Verriegelungsstift
verschieblich gelagert ist, und welcher Befestigungsblock in der Ausnehmung gegen
die Kraft einer Feder teilweise drehbar gelagert ist. Der Dornblock ist bevorzugt
am Halteblock drehbar gelagert, und der Befestigungsblock weist im dem Dornblock zugewandten
Bereich eine nach unten gerichtete, vorzugsweise V-förmige Erweiterung auf. Diese
greift in eine, vorzugsweise ebenfalls V-förmige, Vertiefung im Dornblock ein, sodass
bei seitlicher Auslenkung des Dornblocks die Erweiterung nach oben verschoben und
der Befestigungsblock gegen die Kraft der Feder in der Ausnehmung verkippt wird.
[0023] Also sind bei einer derartigen Ausführungsform Dornblock, Halteblock, Befestigungsblock
und ein ebenfalls wenigstens teilweise in der Ausnehmung angeordneter Auslöseknopf,
der vorzugsweise am oberen Kopfende des Griffes angeordnet ist und vom Benutzer zur
kontrollierten Freigabe der Schlaufe betätigt werden kann, als verbundene Einheit
ausgestaltet, die vorzugsweise vorgefertigt und als Ganzes in die Ausnehmung eingesetzt
und in dieser befestigt werden kann.
[0024] Im Griffkörper kann eine horizontale erste Durchgangsöffnung in Laufrichtung vorgesehen
sein und im Dornblock eine koaxiale Sacklochöffnung, und ein Verspannungsstift kann
als Drehachse durch die erste und zweite Öffnung wenigstens teilweise hindurchtretend
angeordnet sein. Der Verspannungsstift kann gegen eine Federkraft aus dem Griffkörper
heraus beweglich ausgebildet sein.
[0025] Weiterhin vorzugsweise können eine Kontaktfläche am Griffkörper und eine vordere
Anlagefläche am Dornblock korrespondierende Rastkonturen und/oder auch seitliche Begrenzungsflächen
aufweisen, welche über Formschluss eine Grundposition vorgeben, bei welcher der Haltedorn
vertikal angeordnet ist, und welche eine seitliche Auslenkung nur nach Erreichen einer
Auslösekraft ermöglichen.
[0026] Die Rastkonturen können beispielsweise in Form von Vertiefungen und korrespondierende
Erhebungen in den in der Grundposition in Anlage befindlichen Kontaktflächen vorgesehen
sein, vorzugsweise in Form von wenigstens einer kalottenförmigen Erhöhung und korrespondierenden
kalottenförmigen Vertiefung. Beispielsweise können diese Rastkonturen vertikal unterhalb
oder oberhalb des Verspannungsstifts angeordnet sein. Der Verspannungsstift kann weiterhin
bevorzugt in der Sacklochöffnung über eine Befestigungsöse und einen Befestigungsstift
befestigt sein, beispielsweise am in den Griffkörper hineinragenden Bereich von einer
auf Druck belasteten Spiralfeder wenigstens abschnittsweise umgriffen, wobei zum Beispiel
die Spiralfeder auf eine hinter der ersten Durchgangsöffnung angeordnete Erweiterung
aufliegen kann, und vorzugsweise am freien Ende durch ein Abschlusselement begrenzt
werden kann.
[0027] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist in einer Ausnehmung des Griffkörpers
ein Befestigungsblock angeordnet, in welchem der Verriegelungsstift verschieblich
gelagert ist.
[0028] Gemäss einer weiteren Ausführungsform kann der Verspannungsstift durch eine Durchgangsöffnung
in einer unteren Erweiterung des Befestigungsblocks hindurch treten. Ein unterer Bereich
des Haltedorns kann gemäss einer anderen bevorzugten Ausführungsform am Griffkörper
aus einem im Wesentlichen nicht flexiblen Material ausgebildet sein, und ein oberer
Bereich aus einem biegsamen Material, welches gegen eine Rückstellkraft ausgelenkt
werden kann, wobei vorzugsweise der untere Bereich bis vertikal oberhalb des tiefsten
Punktes des Bereichs für die befestigte Schlaufe/Öse erreicht, vorzugsweise 1-3 mm
oberhalb endet. So ist es beispielsweise möglich, den unteren Bereich aus einem bei
den üblichen Gebrauchstemperaturen im Wesentlichen steifen Material auszubilden, während
der obere Bereich, oder wenigstens ein Übergangsbereich zwischen dem unteren Bereich
und dem oberen Bereich, aus einem bei den üblichen Gebrauchstemperaturen flexiblen
Material besteht, mit anderen Worten aus einem Material, welches bei der Auslösekraft
den ganzen oberen Bereich des Haltedorns auslenken lässt. Alternativ kann die Biegsamkeit
des Haltedornes z.B. in einem solchen Übergangsbereich auch durch ein biegeelastisches
Element, z.B. durch eine Blattfeder oder eine Wendelfeder, beispielsweise aus Federstahl,
hergestellt sein, d.h. das flexible Material kann auch ein derartiges biegeelastisches
Element sein.
[0029] Typischerweise verfügt das Material des unteren Bereichs über eine grössere Shore
D Härte als das Material des oberen Bereichs oder des Übergangsbereichs. Gibt es einen
flexiblen Übergangsbereich, dann kann der obere Bereich aus einem Material der gleichen
Härte wie der untere Bereich bestehen..
[0030] Ein solcher Stockgriff mit einem flexiblen Haltedorn kann vorzugsweise dadurch gekennzeichnet
sein, dass im Übergangsbereich zwischen dem unteren Bereich und dem oberen Bereich
das Material des unteren Bereichs wenigstens teilweise in Form einer sich entlang
der Verlaufsrichtung des Haltedorns erstreckenden Erweiterung in den oberen Bereich
hinein erstreckt, und das Material des oberen Bereichs diese Erweiterung wenigstens
teilweise, vorzugsweise vollständig umlaufend diese Erweiterung umschliesst, wobei
weiterhin vorzugsweise die Erweiterung eine zylindrische, quaderförmige, mit oder
ohne abgerundete Kanten, mit oder ohne zusätzliche Erweiterung am freien Ende, mit
oder ohne Zahnungen, aufweist.
[0031] Vorzugsweise ist der Sicherheitsmechanismus in alle Raumrichtungen mit Ausnahme der
bestimmungsgemässen Belastung der Handschlaufe nach unten ausgestaltet. Mit anderen
Worten ist nicht nur eine Sicherheitsauslösung nach oben, die an sich bereits aus
dem Stand der Technik bekannt ist, sowie eine Sicherheitsauslösung bei seitlicher
Belastung wie oben beschrieben, vorgesehen, sondern zusätzlich auch noch eine Sicherheitsauslösung
bei einer Belastung der Handschlaufe gewissermassen nach hinten, gegen die Laufrichtung.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist entsprechend dadurch gekennzeichnet, dass
der Haltedorn an einem Dornblock befestigt oder an diesem angeformt ist, und der Dornblock
direkt oder indirekt am Griffkörper um eine erste Drehachse gegen eine Rückstellkraft
drehbar gelagert ist. Diese erste Drehachse ist im Wesentlichen senkrecht zur Stockachse
und im Wesentlichen in Laufrichtung ausgerichtet. Nach diesem weiteren Aspekt der
Erfindung ist nun der Dornblock zusätzlich um eine zweite Drehachse, die im Wesentlichen
senkrecht zur Stockachse und im Wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung ausgerichtet
ist, mithin quasi quer zur ersten Drehachse, um einen Winkel von höchstens 30°, vorzugsweise
von höchstens 15° oder von höchstens 10° oder 5° verkippbar gelagert.
[0032] Vorzugsweise ist dabei die zweite Drehachse unterhalb der ersten Drehachse angeordnet.
Weiterhin vorzugsweise wird bei der Kippbewegung um die zweite Drehachse der eingeschränkte
Bereich für die schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung freigegeben, wobei
dies wenigstens teilweise durch eine durch die Kippbewegung veranlasste Verschiebung
des Befestigungsblocks bei zurückgehaltenem Verriegelungsstift erfolgen kann. Insbesondere
kann dies technisch so realisiert werden, dass bei einem Zug an der Handschlaufe und
damit auch am Dornblock nach hinten der Befestigungsblock ebenfalls etwas nach hinten
verschoben wird, gleichzeitig aber der Verriegelungsstift durch den Auslöseknopf respektive
die darin vorgesehene Kulisse stationär gehalten wird, mithin relativ zum Befestigungsblock
zurückgezogen wird und dabei der eingeschränkte Bereich für die schlaufen-, ring-
oder ösenförmige Vorrichtung freigegeben wird.
[0033] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass in einer
Ausnehmung des Griffkörpers, welche vorzugsweise als in Laufrichtung verlaufende Ausnehmung
ausgestaltet ist, sodass der Kopfbereich seitlich durch den Griffkörper gebildet wird,
ein separater Befestigungsblock mit Verriegelungsstift und Führung des Verriegelungsstifts
befestigt ist, und vorzugsweise um eine Achse (vorzugsweise senkrecht zur Stockachse
und senkrecht zur Laufrichtung orientiert) dreh- oder schwenkbar, befestigt ist. Weiterhin
kann vorzugsweise ein Auslöseknopf vorgesehen sein, vorzugsweise am oberen Kopfende
und von oben zu betätigen, mit welchem entweder der Befestigungsblock als Ganzes zur
Freigabe der Schlaufe gekippt werden kann und/oder über eine entsprechende Kulisse
am Auslöseknopf und einen vorzugsweise quer durch den Verriegelungsstift geführten
Querstift der Verriegelungsstift zur Freigabe der Schlaufe ins Innere des Befestigungsblocks
zurückgeschoben werden kann.
[0034] Die hakenartige Vorrichtung umfasst vorzugsweise einen im Wesentlichen parallel zur
Stockachse angeordneten Haltedorn oder Haltestift, welcher vom Griffkörper unter Ausbildung
eines Einführungsschlitzes zur Handseite abgesetzt oder als Einschnitt im Griffkörper
angeordnet ist, wobei die Tiefe des Einführungsschlitzes bevorzugtermassen grösser
ist als die Breite und die Dicke des Haltedorns oder Haltestiftes.
[0035] Die hakenartige Vorrichtung hat vorzugsweise eine Breite im Bereich von 3-15mm, bevorzugt
im Bereich von 4-8mm.
[0036] Bevorzugtermassen weist die hakenartige Vorrichtung wenigstens abschnittsweise senkrecht
zur Stockachse einen im Wesentlichen ovalen oder linsenförmigen Querschnitt auf, wobei
die kurze Hauptachse zum Griffkörper gerichtet ist.
[0037] Der Einführungsschlitz hat beispielsweise eine Tiefe im Bereich von 5-30 mm, bevorzugt
im Bereich von 10-15 mm.
[0038] Die Rückhaltenase ist weiterhin bevorzugt in Form eines im Griffkopf oder in einem
im Griffkopf gelagerten Befestigungsblock verschieblich gelagerten und in Laufrichtung
orientierten Verriegelungsstifts ausgebildet, der vorzugsweise im Wesentlichen horizontal
orientiert ist oder in Laufrichtung abfallend, wobei der vordere Bereich des Verriegelungsstifts
auf der dem Bereich für die befestigte Schlaufe respektive Öse zugewandten Unterseite
eine konkave Vertiefung, zum Beispiel in Form einer horizontal und quer zur Laufrichtung
verlaufenden Rille, aufweist.
[0039] Der Stockgriff kann einen unteren Griffkörperbereich aufweisen, der einen unteren
Umgriffbereich des Stockgriffes bildet und am unteren Ende über eine Ausnehmung für
ein Stockrohr verfügt, sowie einen Kopfbereich, wobei der Kopfbereich über eine vorderseitige
Erweiterung verfügt, welche im vorderen Stockgriffbereich im Wesentlichen absatzlos
in den oberen Umgriffbereich übergeht, wobei die Erweiterung im vorderen Stockgriffbereich
in Laufrichtung über den Umgriffbereich hinausragend mit einem Überstand ausgebildet
ist.
[0040] Der Überstand beträgt vorzugsweise mehr als 50% einer mittleren Ausdehnung des Umgriffbereichs
in Laufrichtung. Eine Schnittebene des Kopfbereichs, welche durch eine quer zur Stocklängsachse
und quer zur Laufrichtung angeordnete Querachse des Kopfbereichs (wobei die Querachse
dort angeordnet ist, wo der Kopfbereich quer zur Laufrichtung und quer zur Stocklängsachse
gemessen am breitesten ist), und eine vorderste Spitze der Erweiterung aufgespannt
ist, ist vorzugsweise in einem stumpfen Winkel von im Bereich von 90-135 Grad von
der Stocklängsachse abgewinkelt.
[0041] Der Kopfbereich weist bevorzugt in dieser Schnittebene eine gerundete Kontur auf,
deren der Laufrichtung zugewandter vorderer Abschnitt bevorzugtermassen im Wesentlichen
durch einen Kreisbogen eines ersten Kreises und deren der Laufrichtung entgegengesetzter
hinterer Abschnitt im Wesentlichen durch einen Kreisbogen eines zweiten Kreises definiert
ist, deren Mittelpunkte entlang der Laufrichtung in einem Versatz von 0.5-6 cm zueinander
versetzt angeordnet sind, wobei der Krümmungsradius des ersten Kreises kleiner ist
als der Krümmungsradius des zweiten Kreises im hinteren Stockgriffbereich.
[0042] Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung einen Stock, insbesondere Gehstock,
Trekkingstock, Alpinskistock, Langlaufstock, oder Nordic-Walking-Stock, mit einem
Stockgriff wie er oben beschrieben wurde, einem vorzugsweise einstückigen oder den
Bedürfnissen entsprechend verstellbar mehrteiligen Stockrohr und einer Stockspitze,
allein oder in Kombination mit einer Handhaltevorrichtung insbesondere in Form einer
Handschlaufe oder eines Handschuhs, mit einer schlaufen-, ring- oder ösenförmigen
Vorrichtung , welche an der Handhaltevorrichtung vorgesehen ist.
[0043] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0044] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- 3Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel, wobei in a) eine perspektivische Ansicht von schräg
hinten oben, in b) eine perspektivische Ansicht von schräg vorne oben, in c) eine
Ansicht von hinten, in d) ein axialer Schnitt entlang der Linie A-A in c, in e) das
Detail gemäss Z in d), in f) eine Explosionsdarstellung, in g) eine Aufsicht und in
h) eine Untersicht dargestellt ist, sowie
in i)-p) Detailansichten des Dornblocks dieser Bauweise, wobei in i) eine Sicht von
unten, in j) eine Sicht von vorne, d. h. gegen Laufrichtung blickend, in k) eine Seitenansicht,
in l) einen Schnitt entlang der Linie X-X in Figur j), in m) eine Sicht von oben,
in n) eine Schnitt entlang der Linie B-B in Figur j), in o) und p) zwei perspektivische
Ansichten von schräg hinten respektive schräg vorne;
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel, wobei in a) eine perspektivische Ansicht von schräg
hinten oben, in b) eine perspektivische Ansicht von schräg vorne oben, in c) eine
Ansicht von hinten, in d) ein axialer Schnitt entlang der Linie A-A in c, in e) das
Detail gemäss Z in d), in f) eine Explosionsdarstellung, in g) eine Aufsicht und in
h) eine Untersicht dargestellt ist, sowie
in i)-p) Detailansichten des Dornblocks dieser Bauweise, wobei in i) eine Sicht von
unten, in j) eine Sicht von hinten, d. h. in Laufrichtung von hinten auf den Stockgriff
blickend, in k) eine Seitenansicht, in l) einen Schnitt entlang der Linie X-X in Figur
j), in m) eine Sicht von oben, in n) eine Schnitt entlang der Linie B-B in Figur j),
in o) und p) zwei perspektivische Ansichten von schräg hinten respektive schräg vorne;
- Fig. 3
- zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel, wobei in a) eine perspektivische Ansicht von
schräg hinten oben, in b) eine perspektivische Ansicht von schräg vorne oben, in c)
eine Ansicht von hinten, in d) ein axialer Schnitt entlang der Linie A-A in c, in
e) das Detail gemäss Z in d), in f) eine Explosionsdarstellung, in g) -l) verschiedene
Möglichkeiten der Gestaltung des Haltedorns in 2K Technologie dargestellt sind;
- Fig. 4
- ein viertes Ausführungsbeispiel, wobei in a) eine perspektivische Ansicht von schräg
hinten oben, in b) eine perspektivische Ansicht von schräg vorne oben, in c) eine
Ansicht von hinten, in d) ein axialer Schnitt entlang der Linie A-A in c, in e) das
Detail gemäss Z in d), in f) eine Explosionsdarstellung, in g) der Halteblock von
schräg oben und in h) von schräg unten jeweils in perspektivischer Ansicht, in i)-k)
der Befestigungsblock von schräg oben, hinten und in einem Schnitt wie in j) angegeben,
sowie
in l)-r) Detailansichten des Dornblocks dieser Bauweise, wobei in l) eine Sicht von
unten, in m) eine Sicht von hinten, d. h. mit Laufrichtung blickend, in n) eine Seitenansicht,
in o) einen Schnitt entlang der Linie X-X in Figur m), in p) eine Sicht von oben,
in q) und r) zwei perspektivische Ansichten von schräg hinten respektive schräg vorne;
- Fig. 5
- ein fünftes Ausführungsbeispiel, wobei in a) in einer perspektivischen Ansicht von
schräg oben vorne und in b) von schräg oben hinten ein Stockgriff mit aufgesetzter
Abdeckung dargestellt ist, in c) in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben
vorne und in d) von schräg oben hinten ein Stockgriff mit eingesetztem Adapterstück
für die Befestigung von Zubehör dargestellt ist, in e) eine Explosionsdarstellung
des Stockgriffs dargestellt ist, in f) eine Ansicht von hinten in Laufrichtung, in
g) ein axialer Schnitt entlang der Linie S-S gemäss Figur 5f)" in h) eine Sicht von
unten, i) eine Sicht von oben mit Abdeckung, j) eine Sicht von oben mit eingesetztem
Adapterstück für die Befestigung von Zubehör, sowie
in k)-r) Detailansichten des Dornblocks dieser Bauweise, wobei in k) eine Sicht von
unten, in l) eine Sicht von hinten, d. h. mit Laufrichtung blickend, in m) eine Seitenansicht,
in n) einen Schnitt entlang der Linie S-S in Figur l), in o) eine Sicht von oben,
in p) und q) zwei perspektivische Ansichten von schräg hinten und in r) ein Schnitt
entlang T-T in Figur 1) angegeben ist.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0045] In den Figuren sind vier verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt: in
Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, bei welchem der Dornblock 26 mit dem Haltedorn 14
um eine definierte Drehachse 73 verschwenkt werden kann. In Figur 2 ein Ausführungsbeispiel,
bei welchem ein solcher Dornblock, wenn er im Wesentlichen um eine analoge Achse verschwenkt
wird, gleichzeitig auch noch gewissermassen aus dem Stockgriff heraus verschoben wird,
in Figur 3 ein Ausführungsbeispiel, bei welchem nicht der Haltedorn als Ganzes mechanisch
um eine Achse verkippt, sondern nur der obere Bereich des Haltedorns 14 elastisch
verformt/weggebogen werden kann, und in den Fig. 4 und 5 weitere Ausführungsbeispiele,
bei welchem der Dornblock 26 mit dem Haltedorn 14 um eine definierte Drehachse 73
verschwenkt werden kann.
[0046] In den verschiedenen Ausführungsbeispielen sind analoge Bauteile mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet, um die Übersichtlichkeit zu wahren sind auch nicht bei allen Ausführungsbeispielen/Figuren
alle Bezugszeichen angegeben.
[0047] Beim Stockgriff gemäss Figur 1 ist der Stockgriff 1 mit einem von unten vorgesehenen
Sackloch in Form eines Hohlraums 5 für das Stockrohr 2 versehen. Der Griffkörper 3
verfügt im Kopfbereich 31 über eine Ausnehmung 4, in welcher eine Sicherheitsauslösung
für Zug nach oben an einer schlaufenförmigen Vorrichtung 70, die an einer Handhaltevorrichtung
69 befestigt ist, vorgesehen ist.
[0048] Die schlaufenförmige Vorrichtung 70 wird am Griff über den Haltedorn 14 befestigt,
der gewissermassen in einer Ausnehmung 16 im Griffkörper 3 angeordnet ist.
[0049] Der Haltedorn 14 ist nicht einstückig mit dem Griffkörper 3 ausgebildet, sondern
ist Teil eines Dornblocks 26, der um eine Drehachse 73 wie mit dem Pfeil 72 in Figur
1c dargestellt bei Zug an der Schlaufe seitlich ausgelenkt werden kann.
[0050] Um dies zu ermöglichen, ist der Dornblock 26 mit einer Durchgangsöffnung 28 versehen,
die im Wesentlichen parallel zur Laufrichtung 30 verläuft. Im Griffkörper 3 gibt es
eine Durchgangsöffnung 34. Weiterhin verfügt der Dornblock 26 im Bereich der Durchgangsöffnung
28 über eine hohlzylindrische Erweiterung 33, welche axiale Schlitze aufweist, und
welche am durch die Durchgangsöffnung 34 in den Griffkopf 3 hineinragenden Ende einen
quasi umlaufenden nach aussen gerichteten Flansch 42 aufweist. Es gibt aber keinen
wirklich umlaufenden Flansch 42, sondern jeweils nur entsprechende Segmente, die durch
die vier verteilten Schlitze 43a voneinander getrennt sind.
[0051] Entsprechend kann der Dornblock 26 bei der Montage mit den Elementen 33/42 in die
Öffnung 34 im Griffkörper 3 hineingedrückt werden, wobei die nach aussen gerichteten
Abschnitte 42 durch die Flexibilität der Bereiche 33 nach innen ausgelenkt werden
können. Haben die nach aussen gerichteten Bereiche 42 die Durchgangsöffnung 34 in
den inneren Hohlraum 51 durchtreten, können sie wieder radial nach aussen elastisch
auslenken und verhaken dann den Dornblock 26 in der Öffnung 34.
[0052] Um nun den Dornblock 26 definitiv in der Öffnung 34 im Griffkörper 3 zu befestigen,
wird ein Befestigungsstift 27 von aussen durch die Öffnung 28 im Dornblock 26 eingeschoben,
bis das innere Ende dieses Befestigungsstiftes 27 durch den Bereich 33 hindurchtritt.
Nachdem dieser Befestigungsstift 27 eingeschoben ist, ist es nicht mehr möglich, ohne
den Befestigungsstift 27 wieder zu entnehmen, den Befestigungsblock 26 vom Griffkörper
3 zu trennen.
[0053] Im Kopfbereich 31 des Griffkörpers 3 ist in der Ausnehmung 4 ein Befestigungsblock
6 angeordnet. Dieser ist um eine querverlaufende Drehachse 11 in einer Richtung senkrecht
zur Stockachse und senkrecht zur Laufrichtung drehbar.
[0054] Dieser Befestigungsblock 6 ist über den Verspannungsstift / die Augenschraube 22,
der über den quer verlaufenden Befestigungsstift 21 am Befestigungsblock 6 befestigt
ist, nach unten verspannt. Zu diesem Zweck ragt der Verspannungsstift 22 durch eine
Durchgangsöffnung 50 nach unten in eine axiale Aufnahmeöffnung 51 und ist dort mit
einer Spiralfeder 23, an deren freiem Ende die Abschlussmutter 24, gegebenenfalls
mit einem Feder-Abschlusselement versehen, am freien Ende des Verspannungsstiftes
22 zurückgehalten ist.
[0055] Im Befestigungsblock 6 ist auch der Verriegelungsstift 7 verschieblich gegen die
Rückstellkraft einer Spiralfeder 13, in einer Ausnehmung 8 gelagert, vorgesehen. Der
Verriegelungsstift 7 ist mit seiner vorderen Spitze 9 gegen den Haltedorn 14 verspannt,
oder schlägt gegen einen Anschlag im Befestigungsblock 6 mit einem leichten Abstand
vom Haltedorn 14 in der Ruheposition.
[0056] In der Ausnehmung 4 ist zusätzlich, ebenfalls drehbar um die Achse 11, die im Achsloch
19 gelagert ist, ein Auslöseknopf 18 vorgesehen. Dieser Auslöseknopf 18 verfügt einerseits
über eine runde Gleitfläche 25, die mit der Gleitfläche 17 korrespondiert. Andererseits
verfügt dieser Auslöseknopf 18 an seitlichen Flanken über zwei Kulissenöffnungen 77.
In diesen Kulissenöffnungen ist der querverlaufende und durch eine Queröffnung im
Verriegelungsstift angeordnete Querstift 20 gefangen.
[0057] Wird nun der Auslöseknopf in der in Figur 1 (e) angegebenen Darstellung von oben
gedrückt, so lenkt er im Uhrzeigersinn aus und verschwenkt dadurch einerseits durch
die in Anlage kommenden Flächen 25/17 den Befestigungsblock etwas im Gegenuhrzeigersinn
und andererseits wird durch die Kulissen 77 der Verriegelungsstift über den Querstift
20 gegen die Federkraft 13 ins Innere des Befestigungsblockes 6 hineingeschoben.
[0058] Dadurch wird der an sich im Ruhezustand durch den vorderen Bereich 9 des Verriegelungsstifts
7 gefangene Bereich 15 geöffnet, und die vormals im Bereich 15 gefangene Schlaufe
70 kann nach oben aus dem Schlitz durch den Bereich 71 wieder entnommen werden.
[0059] Bei einem solchen Griffkopf gibt es nun zwei Sicherheitsauslösungsmechanismen:
Der eine Sicherheitsauslösungsmechanismus ist aktivierbar oder tritt in Aktion, wenn
an der Schlaufe ein starker Zug nach oben, mithin gegen den Verriegelungsstift 7,
beispielsweise durch Anlage der Schlaufe in den konkaven Bereich 10 an der unteren
Fläche des Verriegelungsstiftes erfolgt. Wird nun in diese Richtung ein starker Zug
ausgeübt, so wird gegen die Federkraft der Spiralfeder 23 der Befestigungsblock 6
in der Darstellung gemäss Figur 1 (e) nach oben um die Achse 11 im Gegenuhrzeigersinn
verschwenkt, wobei die Spitze 9 den Bereich 15 freigibt.
[0060] Ein zweiter Sicherheitsmechanismus gegen seitliche Belastungen ist dadurch gegeben,
dass der gesamte Dornblock 26 wie mit dem Pfeil 72 in Figur 1c) dargestellt, verschwenkt
werden kann.
[0061] Damit dies gegen eine definierte Auslösekraft erfolgt, gibt es, wie in Figur 1f)
sowie i)-p) ersichtlich, eine vordere Fläche 36 des Dornblocks, welche in Anlage mit
einer Kontaktfläche 37 am Griffkopf ist. Eine untere Gleitfläche 45 am Dornblock 26
gleitet an einer Gleitfläche 46 am Griffkörper. In der Kontaktfläche 37 ist nun eine
in den Griffkörper hineinragende Stufe vorgesehen. Am Zenit verfügt diese Stufe über
eine Rastnut 39, in welche ein korrespondierender Vorsprung 39a des Befestigungsblockes
6 in der Mitteposition eingreift. Zudem kann der Vorsprung 39a in eine axiale Vertiefung
40 hineinragen. Am Dornblock 26 gibt es zwei Vorsprünge 41 für den Eingriff in die
Stufe der Fläche 37. Diese Stufe 37 ist jeweils für eine maximale Drehposition des
Dornblocks mit zwei Anschlagflächen 44 versehen. Die Vorsprünge 41 verfügen einerseits
jeweils über eine aussenliegende Anschlagfläche 41b, die bei der maximalen Rotationsposition
des Dornblocks 26 in Anschlag kommt mit der jeweiligen Anschlagfläche 44. Andererseits
verfügen sie über eine Gleitfläche 41a, mit welcher sie entlang der Fläche 38 bei
der Rotation gleiten. Weiterhin verfügen die Vorsprünge 41 über eine geneigte Anschlagfläche
41c, die bei der Mitteposition, d. h. wenn der Dornblock 26 nicht verschwenkt ist,
in Anlage sind mit den beiden Flanken der V-förmigen Erweiterung 39a des Befestigungsblocks
6.
[0062] Die Konturierung der Kontaktfläche 37 zusammen mit der entsprechend korrespondierenden
Oberflächenstrukturierung der vorderen Fläche 36 des Dornblocks 26 führt dazu, dass
der Dornblock erst nach Überschreiten einer Auslösekraft entlang des Pfeils 72 seitlich
ausgelenkt werden kann. Die Kraft wird dabei dadurch bestimmt, dass die Anlagefläche
41c bei beginnender Drehbewegung des Dornblockes 26 infolge des gewissermassen im
Weg stehenden V-förmigen Erweiterungsbereichs 39a, zunächst den Befestigungsblock
6 nach oben verschwenken muss. Diese Schwenkbewegung des Befestigungsblockes 6 nach
oben wird durch die Federkraft der Feder 23 bestimmt. Der Dornblock kann so weit ausgelenkt
werden, bis die entsprechende Kontur 41b am Dornblock 26 in Anschlag mit dem Anschlag
44 kommt. Dies ist typischerweise ein Winkelbereich von ca. 40 - 90°, nach beiden
Seiten gemessen. Es kann aber auch eine Auslenkung bis zu 180° möglich sein.
[0063] Ist eine solche Auslenkung einmal erfolgt und liegt keine Kraft mehr an, wird anschliessend
der Dornblock 26 aufgrund der Rückstellkraft der Feder 23, die über den Bereich 39a
und die entsprechende Flanke 41c auf den Dornblock 26 übertragen wird, wieder in die
vertikale Position zurückgeführt, und rastet dann gegebenenfalls in dieser vertikalen
Position auch wieder über entsprechende Konturen ein.
[0064] Wird der Dornblock 26 respektive der gesamte Griffkopf bestimmungsgemäss belastet,
indem die Schlaufe 70 einen Zug nach unten ausübt, ist durch die vorgeschlagene Konstruktion
aber verhindert, dass der Dornblock 26 unversehens seitlich in die Sicherheitsauslenkung
verschwenkt.
[0065] In
Figur 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt. An sich äquivalente oder gleiche
Teile sind entsprechend dem Ausführungsbeispiel in Figur 1, und nicht alle Bauteile
sind deswegen, zur besseren Übersichtlichkeit, noch einmal mit Bezugszeichen versehen.
[0066] Hier verfügt der Dornblock 26 nicht über eine Durchgangöffnung, sondern über eine
Ausnehmung oder ein Sackloch 75. In diesem Sackloch 75 ist ein Verspannungsstift 53,
der im Wesentlichen in Laufrichtung 30 verläuft, über einen Querstift respektive Befestigungsstift
61 in der Durchgangsöffnung 61 im Dornblock 26 verschwenkbar gelagert.
[0067] Dieser Verspannungsstift 53 ragt durch eine Durchgangsöffnung 56 in einen Hohlraum
58 im Griffkopf hinein. In diesem Hohlraum 58 ist eine Spiralfeder 55, die den Verspannungsstift
53 umläuft, vorgesehen. Am freien Ende ist auf den Verspannungsstift 53 eine Abschlussmutter
aufgeschraubt und mit geeigneten Mitteln gegen Losdrehen gesichert, wobei dazwischen
entsprechende Federabschlusselemente sowohl auf der Seite der Abschlussmutter 52 als
auch am Anschlag auf der Rückseite der Durchgangsöffnung 56 vorgesehen sind.
[0068] In diesem Fall ist, wie das insbesondere anhand von Figur 2f) sowie i) - p) erkannt
werden kann, die vordere Fläche 36 der Dornblocks 26 respektive die korrespondierende
Kontaktfläche 37 etwas anders gestaltet, als beim ersten Ausführungsbeispiel. Einerseits
gibt es hier gewissermassen zwei seitliche Flanken 78 in der Kontaktfläche 37 am Griffkörper,
mithin ist die Kontaktfläche 37 gewissermassen als vertikal verlaufender Kanal ausgebildet,
in welchen der Dornblock mit seiner Fläche 36 eingreift. Ebenso gibt es in der vorderen
Fläche 36 des Dornblocks 26 zwei seitliche abgeschrägte Flanken 78a, die in Anlage
mit den Flanken 78 in der Kontaktfläche 37 liegen, wenn der Dornblock 26 nicht seitlich
ausgelenkt ist.
[0069] Zudem gibt es unterhalb der Durchgangsöffnung 56 im Griffkörper in der Fläche 37
des Griffkörpers eine kugelkalottenförmige Vertiefung 59. Eine korrespondiere kugelkalottenförmige
Ausbuchtung 60 ist in der Fläche 36 des Dornblocks 26 vorgesehen. In der zentralen
Mittelposition für den bestimmungsgemässen Gebrauch, mithin wenn der Halterungsdorn
14 vertikal nach oben gerichtet ist, greift die Kalotte 60 des Dornblocks 26 in die
Vertiefung 59 ein und stabilisiert zusammen mit den seitlichen Flanken 78 respektive
78a den Befestigungsblock 26 in der Mitteposition über Formschluss.
[0070] Wird nun bei dieser Konstruktion ein seitlicher Zug auf den Haltedorn 14 ausgeübt,
so muss einerseits durch den Formschluss in den Konturen 59 und 60 eine Kraft aufgewendet
werden. Es muss aber auch zusätzlich der gesamte Dornblock gegen die Federkraft der
Spiralfeder 55 etwas entlang der Achse des Verspannungsstiftes 53 aus dem Griffkopf
herausgezogen werden, damit der Dornblock über die Flanken 78 respektive 78a in die
eine oder andere seitliche Richtung hinübergleiten und die Drehung ermöglichen kann.
So wird, in diesem Fall über die entsprechende Einstellung der Mutter 52 oder eines
entsprechenden Abschlusselements 62, eine einstellbare Auslösekraft für die seitliche
Rotation im Sinne der oben genannten zweiten Sicherheitsauslösung gewährleistet.
[0071] Um eine möglichst stabile Konstruktion und eine Sicherheitsauslösung auch nach oben
zu gewährleisten, ist es möglich, im Befestigungsblock eine unterseitige Erweiterung
79 mit einer Durchgangsöffnung vorzusehen. Diese Durchgangsöffnung wird ebenfalls
vom Verspannungsstift 53 durchtreten und die Abschlussmutter 52 ist im Anschlag mit
der entsprechenden Erweiterung 79. Dies führt dazu, dass hier die Sicherheitsauslösung
nicht über eine axiale Feder 23 für den Befestigungsblock bei einem Zug nach oben
realisiert ist, sondern hier wird, wenn ein starker Zug an einer Schlaufe 70 nach
oben ausgeübt und entsprechend ein Drehmoment über den Verriegelungsstift eingeleitet/ausgeübt
wird, in der Darstellung gemäss Figur 2e der Befestigungsblock 6 um die Drehachse
11 im Gegenuhrzeigersinn und gegen die Druckkraft der Spiralfeder 55 analog zur oben
genannten ersten Sicherheitslösung unter Freigabe des Bereichs 15 weggedreht/freigegeben.
[0072] Die bestimmungsgemässe Freigabe der Schlaufe 70 vom Haltedorn wird wiederum über
einen Auslöseknopf 18 mit entsprechenden Kulissen 77, die dem Verriegelungsstift 7
über die Querachse 20, die in der Langloch-Öffnung 48 verschieblich ist, gewährleistet.
[0073] Ein drittes Ausführungsbeispiel ist in
Figur 3 dargestellt. Hier ist zumindest der untere Bereich 65 des Haltedorns einstückig und
aus dem gleichen Material wie der Griffkörper ausgebildet. Die erste Sicherheitsauslösung
und die Konstruktion von Befestigungsblock 6, Verriegelungsstift 7 inklusive Verspannungsstift
22 und Spiralfeder 23 ist analog zum oben beschriebenen Ausführungsbeispiel 1.
[0074] Hier ist es nun aber so, dass ein oberer Bereich 66 des Haltedorns 14 aus einem weichen
und elastisch verformbaren/biegsamen Kunststoff ausgebildet ist. Dazu gibt es einen
Übergangsbereich 67 zwischen dem unteren Bereich 65 und dem oberen Bereich 66.
[0075] Typischerweise wird ein solcher Griffkopf in einem Zweikomponenten-Spritzgussverfahren
hergestellt, wobei für den Bereich 66 ein anderes Material verwendet wird als für
den Bereich 65.
[0076] Wird nun in diesem Fall eine seitliche Belastung auf die Schlaufe respektive eine
Drehung ausgeübt, so wird die Schlaufe an der einen Seite etwas nach oben verschoben
und kommt dann in den Bereich des oberen weichen und biegbaren Bereichs 66. Da der
obere Bereich 66 biegsam ist, kann dann die Schlaufe auch ohne mechanische Sicherheitsauslösung
mit Spiralfedern über eine Verdrehung des Befestigungsblocks 6 um die Achse 11 erfolgen.
Der Übergangsbereich kann dabei unterschiedlich ausgestaltet sein, verschiedene Möglichkeiten
sind in den Figuren 3d -1 dargestellt.
[0077] So ist es möglich, gemäss Figur 3g eine gewissermassen abgerundet quaderförmige axiale
Erweiterung 68 vorzusehen. Oder aber es ist möglich, eine gewissermassen brückenförmige
Erweiterung aus hartem Material 68 wie in Figur 3h dargestellt vorzusehen. Eine solche
Ausgestaltung hat den Vorteil, dass das weichere Material in den überbrückten Bereich
der Klammer 46 einfliessen und so eine gute Haftung zwischen dem harten Bereich 65
und dem oberen Bereich 66 gewährleisten kann.
[0078] Eine andere Variante ist in Figur 3i dargestellt, hier handelt es sich beim Erweiterungsbereich
68 um einen im Wesentlichen kreiszylindrischen Zapfen.
[0079] Um wiederum eine bessere Verbindung zwischen dem oberen Bereich 66 und dem unteren
Bereich 65 zu gewährleisten kann, wie dies in Figur 3j dargestellt ist, an der Erweiterung
68 auch am freien Ende eine gewissermassen kugelförmige Erweiterung vorgesehen werden.
[0080] Ebenfalls zur besseren Verbindung zwischen dem oberen Bereich 66 und dem harten unteren
Bereich 65 ist es möglich, wie in Figur 3k dargestellt, in der Erweiterung 68 eine
Durchgangsöffnung vorzusehen. Alternativ, wie in Figur 3l dargestellt, oder zusätzlich
ist es möglich, auf einer derartigen Erweiterung 68 Rippen oder Verzahnungen vorzusehen,
damit das weiche Material beim Zweikomponenten-Spitzgussverfahren möglichst diese
Erweiterung 68 nicht nur umfliesst, sondern in diese teilweise hineinfliesst.
[0081] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in
Figur 4 dargestellt. Als wesentlicher Unterschied verglichen mit dem Ausführungsbeispiel
gemäss Figur 1 ist hervorzuheben, dass hier im Wesentlichen die ganze Mechanik für
den Haltedorn in einer Einheit zusammengefasst ist, die vorgängig zusammengebaut werden
kann und anschliessend in die Ausnehmung 4 im Stockgriff 1 eingesetzt und in dieser
Ausnehmung 4 befestigt werden kann.
[0082] Ein wesentliches Element dieser Bauweise ist ein zusätzlicher Halteblock 82, der
v.a. in den Figuren 4 g) und h) in zwei perspektivischen Ansichten separat dargestellt
ist. Dieser Halteblock 82 ist als Träger für den Dornblock 26 vorgesehen. An einer
dem Dornblock 26 zugewandten Fläche 87 des Halteblocks 82 ist ein Hohlkreiszylinderfortsatz
85 mit einer Achsöffnung 86 vorgesehen. Der Dornblock 26 verfügt über eine entsprechende
Ausnehmung 28, die auf den Hohlkreiszylinderfortsatz 85 aufgeschoben werden kann.
Anschliessend kann der Dornblock 26 mit einer Schraube 88 am Halteblock 82 befestigt
werden. Durch die Ausgestaltung mit dem Hohlkreiszylinderfortsatz 85 ist anschliessend
der Dornblock 26 drehbar am Halteblock 82 gelagert.
[0083] Weiter verfügt der Halteblock 82 über zwei Arme 84, an deren Enden zwei Durchgangsöffnungen
83 vorgesehen sind. Mit einem Haltestift 81 kann dieser Halteblock 82 mit dem Befestigungsblock
6 und dem Auslöseknopf 18 verbunden werden. Dies, indem zunächst der Auslöseknopf
16 von oben über den Befestigungsblock 6, in den der Verriegelungsstift 7 mit der
Feder 13 mit dem Querstift 20 gefangen bereits eingesetzt sein kann, geschoben wird.
Ebenfalls wird von unten der Halteblock 82 mit den beiden Armen 84 aufgeschoben, bis
die Durchgangsöffnungen 92, 83 und 98 fluchten und der Haltestift 81 eingeschoben
werden kann. Dabei greift die V-förmige Erweiterung 39a des Befestigungsblocks 6 in
eine Aufnahmetasche 94 im Dornblock 26 ein. Die so gebildete Einheit aus den Elementen
6, 18, 26 und 82 kann nahezu vorgefertigt werden und anschliessend in die Ausnehmung
4 im Stockgriff 1 eingesetzt und über den Befestigungsquerstift 99 in dieser Ausnehmung
4 befestigt werden. Nach dem Einsetzen der Einheit in den Griffkopf und der Montage
des Querstiftes wird von unten durch die Griffbohrung die Druckfeder 23 mit den beiden
Federendkappen auf die Augenschraube 22 aufgeschoben und mittels der Sechskantmutter
24 fixiert. Dabei wird die Druckfeder 23 vorgespannt und somit auch die angestrebte
Auslösekraft justiert. Auch durch den gekrümmten Schlitz 91 im Auslöseknopf 18 ist
diese Einheit anschliessend in der Ausnehmung 4 fixiert und dennoch deren Elemente
im erforderlichen Masse beweglich für die Auslösefunktionen und die Einrastfunktionen.
[0084] Hinsichtlich Einrasten der schlaufenförmigen Vorrichtung 70 hinter dem Haltedorn
14 funktioniert dieses vierte Ausführungsbeispiel im Wesentlichen gleich wie das erste
Ausführungsbeispiel: wird die Schlaufe 70 von oben über den Haltedorn 14 geschoben,
verschiebt sich der Verriegelungsstift 7 gegen die Kraft der Spiralfeder 13 in den
Befestigungsblock 6 hinein, und nachdem die Schlaufe 70 den Haltebereich 15 erreicht
hat, schiebt sich der Verriegelungsstift 7 wieder gegen den Haltedorn 14 und verriegelt
so die Schlaufe 70 im Bereich 15.
[0085] Ebenfalls analog wie das erste Ausführungsbeispiel funktioniert die Sicherheitsauslösung
bei einem Zug an der Schlaufe 70 nach oben: In diesem Fall wird durch die Kraft von
unten an den konkaven Bereich 10 des Verriegelungsstifts 7 der Befestigungsblock 6
um die Achse 81 gegen die Kraft der Feder 23 verschwenkt (vergleiche insbesondere
Figur 4e, dort Bewegung von Block 6 im Gegenuhrzeigersinn), sodass die Schlaufe 70
freigegeben wird.
[0086] Die seitliche mögliche Sicherheits-Auslenkung des Haltedorns 14 gegen eine kontrollierte
Auslösekraft wird hier durch den Eingriff der V-förmigen Erweiterung 39a des Befestigungsblocks
6 in die Aufnahmetasche 94 im Dornblock 26 gewährleistet. Diese Aufnahmetasche 94
verfügt über zwei entsprechend V-förmige Flanken 95, und wird der Dornblock 26 durch
z.B. seitlichen Zug an der Schlaufe um die Achse 88 gedreht, so kann dies nur geschehen,
indem die Flanken 95 der Aufnahmetasche 94 im Dornblock 26 an den Flanken des Fortsatzes
39a des Befestigungsblocks 6 gleiten, mithin der Befestigungsblock 6 nach oben gegen
die Kraft der Feder 23 ausgelenkt wird. Damit ist auch die seitliche Auslenkung des
Dornblocks 26 gegen diese Federkraft möglich und nach Belastung springt der Dornblock
26 auch wegen dieser Federkraft wieder zurück in seine ursprüngliche vertikale Ausgangsstellung.
[0087] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in
Figur 5 dargestellt. Es verfügt über einen ähnlichen Auslösemechanismus wie das Beispiel
gemäss Figur 4, verfügt aber zusätzlich über eine Sicherheitsauslösung um eine zweite
Drehachse. Konkret kann der Dornblock 26 bei Belastung an der Handschlaufe nicht bestimmungsgemäss
nach unten, sondern bei Belastung an der Handschlaufe nach hinten, etwas nach hinten
verkippt werden, sodass die Öse der Handschlaufe gerade zwischen dem Verriegelungsstift
und dem Haltedorn 14 herausgleiten kann. So kann gewissermassen eine Sicherheitsauslösung
um alle drei Achsen gewährleistet werden.
[0088] Bei diesem Beispiel ist zusätzlich eine auswechselbare Abdeckung vorgesehen, welche
es erlaubt, unter Verwendung eines Adapterstückes 111 Zubehörteile aus Hartplastik,
beispielsweise einen Schoner für die Hand (sogenannter Gate Guard, beispielsweise
für Slalom-Wettkampf und Training), am Stockgriff zu befestigen.
[0089] In perspektivischen Ansichten ist in a) und b) der Stockgriff gemäss diesem Ausführungsbeispiel
mit einer verschliessenden Abdeckung 114 dargestellt, während in den perspektivischen
Darstellungen in c) und d) diese Abdeckung gegen einen Einsatz oder ein Adapterstück
111 ausgewechselt ist, typischerweise aus Metall, der ein Innengewinde 120 für eine
Befestigungsschraube beispielsweise für einen (nicht dargestellten) Handschutz vorgesehen
ist. Typischerweise wird der Handschutz mit seinem anderen freien Ende unten am Stockrohr
direkt unmittelbar unterhalb des Griffkörpers befestigt. Die Abdeckung 114 ist in
der Explosionsdarstellung gemäss Figur 5e besser erkennbar. Die Abdeckung, die in
den Darstellungen a) und b) eingesetzt ist, ist die Abdeckung 106. Diese Abdeckung
106 verfügt über eine Deckplatte 114, die beim eingesetzten Zustand die Oberfläche
des oberen Bereichs des Griffes bildet. Diese Deckplatte 114 wird am Stockgriff befestigt
über einen Befestigungsstumpf 107 der in ein entsprechendes Sackloch oder einen freiliegenden
Bereich im Griffkörper und/oder im Befestigungsblock 7 eingreift. Am unteren Ende
dieses Befestigungsstumpfes 107 gibt es eine quer verlaufende Durchgangsöffnung. Die
Abdeckung 106 kann im eingeschobenen Zustand mit dem Querstift 11 im Griffkörper befestigt
werden. Typischerweise wird ein Stockgriff mit so eingesetzter Abdeckung 160 verkauft
werden. Möchte nun ein Benutzer beispielsweise einen Handschoner an einen solchen
Griff befestigen, muss nur der Querstift 11 entnommen werden, die Abdeckung 106 aus
dem Griffkopf entnommen werden, und in die nun freigegebene Ausnehmung kann nun das
Adapterstück 111 für den Handschoner eingesetzt werden. Auch dieser Einsatz verfügt
über einen Befestigungsstumpf 107, an dessen unterem Ende eine querverlaufende Durchgangsöffnung
113 für den Querstift 11 vorgesehen ist. Das Adapterstück 111 kann so ganz analog
zur Abdeckung 106 im Griffkopf befestigt werden. Das Adapterstück 111 verfügt nun
aber an der Oberseite über einen Kragen oder umlaufenden Flansch 112, und der Befestigungsstumpf
107 ist als nach oben offenes Sackloch mit einem Innengewinde ausgebildet. Die Befestigungsschraube
eines Zubehörteils kann nun ohne weiteres in dieses Innengewinde 120 eingeschraubt
werden und das Zubehörteil ist damit ohne weitere Manipulationen fest am Griffkopf
befestigt.
[0090] In Figur 5 e) insbesondere in einer Gesamtschau mit g) kann nun zudem erkannt werden,
wie bei diesem Ausführungsbeispiel der Haltedorn 14 um zwei Drehachsen im Sinne einer
nochmals verbesserten Sicherheitsauslösung gelagert ist. Der Dornblock 26 ist wiederum
über eine Schraube 88 drehbar an einem Halteblock 82 befestigt. Auch hier verfügt
der Halteblock 82 über einen dafür vorgesehenen Hohlkreiszylinderfortsatz 85. Die
Öffnung in diesem Fortsatz dient als Aufnahmeöffnung für die Schraube 88 und ist anschliessend
gleichzeitig die Drehachse für den Dornblock 26 um die erste Achse 86. Auch hier verfügt
der Halteblock 82 über zwei Gabelarme 84, an deren freien Enden zwei fluchtende Durchgangsöffnungen
83 vorgesehen sind. Über diese Durchgangsöffnungen in 83 kann mit dem Haltestift 81
der Halteblock 82 am Befestigungsblock 6 schwenkbar befestigt werden. Der Befestigungsblock
6 verfügt zu diesem Zweck über zwei seitliche Ausnehmungen und in diesen über eine
Durchgangsöffnung 92. Die beiden Gabelarme 84 des Halteblocks 82 können in oder auf
diese Ausnehmungen geschoben werden, bis die Durchgangsöffnungen 83 mit der Durchgangsöffnung
92 fluchten, anschliessend kann der Querstift 81 eingeschoben werden. Auch hier ist
die Augenschraube 22 mit dem Befestigungsstift 21 am Befestigungsblock 6 schwenkbar
angelenkt.
[0091] Im Befestigungsblock 6 ist auch hier der Verriegelungsstift 7 in der Ausnehmung 8
gegen die Rückstellung der Spiralfeder 13 verschieblich gelagert. Gefangen ist der
Verriegelungsstift 7 durch den Querstift 20, der durch das Querloch 64 hindurch tritt,
auf beiden Seiten darüber hinaus hervor steht, und in das Führungs-Langloch 48 im
Befestigungsblock 6 eingreift. Der Verriegelungsstift 7 ist entsprechend nur innerhalb
der durch das Langloch 48 vorgegebenen Grenzen in der Ausnehmung 8 verschieblich.
Der Verriegelungsstift 7 verspannt mit seiner Spitze die Öse der Handschlaufe, dazu
ist auch hier ein konkaver Bereich 10 vorgesehen, der den Bereich 15 begrenzt.
[0092] Die so gebildete Einheit aus Halteblock 82, Dornblock 26 und Befestigungsblock 6
wird in der Ausnehmung 4 im Griffkopf durch den über den Befestigungsstift 21 befestigten
Verspannungsstift (Augenschraube) 22 gehalten, der von unten über den Hohlraum 5 mit
der Spiralfeder 23 verspannt und mit der Abschlussmutter 24 befestigt ist.
[0093] Auf der anderen Seite ist der Auslöseknopf 18 an dieser Einheit über den Querstift
21 ebenfalls gefangen. Der Querstift ragt mit seinen beiden freien Enden über die
seitliche Oberfläche des Befestigungsblocks 6 hinaus und greift in die beiden gekrümmten
Langlöcher 101 des Auslöseknopfs 18 hinein. Der Auslöseknopf 18 verfügt über eine
querverlaufende Durchgangsöffnung 100, und ist über den Querstift 11, der durch die
Durchgangsöffnung 109 im Griffkörper hindurch tritt, um die Achse dieses Querstiftes
11 kippbar im Griffkopf gelagert. Wird der Auslöseknopf 18 im hinteren Bereich, d.
h. beim Haltedorn 14, nach unten gedrückt, so wird aufgrund der Kulisse 101 der Querstift
21 in Laufrichtung verschoben und damit der Verriegelungsstift 7 weiter in die Ausnehmung
8 gegen die Kraft der Feder 13 hineingeschoben, und damit der Bereich 15 freigegeben.
Dies ist die Manipulation, die vorgenommen wird, wenn der Benutzer bestimmungsgemäss
die Handschlaufe vom Griffkörper lösen will.
[0094] Was die Auslösung um die erste Drehachse angeht, so funktioniert diese beim Ausführungsbeispiel
gemäss Figur 5 gleich wie beim Ausführungsbeispiel in Figur 4.der Dornblock ist um
die Achse 88 am Halteblock 82 drehbar gelagert, wobei auch hier eine v-förmige Erweiterung
39a am Halteblock 82 in eine Aufnahmetasche 94 im Dornblock 26 eingreift. Wird der
Dornblock um die erste Drehachse gedreht, verschiebt die Erweiterung 39a den schrägen
Flanken 95 entlang und bewegt den Befestigungsblock 6 gegen die Rückstellung der Feder
23 nach oben.
[0095] Hinzu kommt nun bei diesem Ausführungsbeispiel eine Auslösung um die zweite Drehachse
121 senkrecht zur Laufrichtung und senkrecht zur Stockachse. Diese leichte Kippmöglichkeit
als Sicherheitsauslösung ist realisiert durch den Sattel 119, auf welchem die Einheit
aus Halteblock 82 und Dornblock 26 aufsetzt. Einerseits mit einem nach unten gerichteten
Fortsatz 103 des Halteblocks 82, und andererseits mit dem Anlagebereich 105, der durch
den unteren Teil der vorderen Fläche 36 des Dornblock 26 gebildet wird. Zug am Haltedorn
14 in der Darstellung gemäss Figur 5 g) führt nun dazu, dass die Einheit gebildet
aus Halteblock 82 und Dornblock 26 um die zweite Achse 121 im Uhrzeigersinn nach rechts
kippt. Gleichzeitig bewegt sich der Befestigungsblock 6 um die Achse 81 etwas im Gegenuhrzeigersinn,
sodass der Bereich 15 etwas geöffnet wird, und der Befestigungsblock 6 verschiebt
sich etwas nach rechts. Dies ist möglich, da der Querstift 11 in einer länglichen
nach oben offenen Vertiefung 110 des Befestigungsblocks 6 verschoben werden kann.
Bei dieser Verschiebung bleibt der Auslöseknopf 18 in seiner normalen Position. Dies
führt nun dazu, dass der Querstift 21 in der gekrümmten Kulisse 101 nach oben wandert
und damit der Querstift nach links und der Verriegelungsstift 7 in den Befestigungsblock
6 hineingeschoben wird. Mit anderen Worten folgt der Befestigungsstift 7 der Verschiebung
des Befestigungsblock 6 bei der Darstellung in Figur 5 g) nach rechts nicht und so
wird die Öse aus dem Bereich 15 freigegeben.
[0096] Ein weiteres das Ausführungsbeispiel von Figur 5 von jenem in Figur 4 unterscheidendes
Merkmal ist die Abdeckung 102. Der Griffkörper verfügt auf den beiden Seiten über
zwei gegenüberliegende durchsichtige oder sogar als Durchgangsöffnung ausgebildete
Bereiche 115, durch welche die Spiralfeder 23 sichtbar ist. Die Abdeckung 102, die
beispielsweise aus transparentem oder transluszentem Material gefertigt sein kann
und ganz oder in Teilbereichen mit einer einem Dekor versehen sein kann, kann nun
von hinten auf den Griffkörper aufgeschnappt werden, wobei die Bereiche 115 überdeckt
werden. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Abdeckung 102 gewissermassen in Form
eines Sattels ausgebildet, es ist aber auch möglich, zwei solche Abdeckungen für jede
Seite individuell vorzusehen. Weiter ist es möglich, die zuvor genannten durchsichtigen
oder teildurchsichtigen Abdeckungen durch Abdeckungen zu ersetzen, welche mir einer
griffigen Oberfläche versehen sind, um die rutschhemmende Oberfläche des Griffes zu
vergrößern und damit mehr Grip zu erzeugen. Die griffige Oberfläche kann beispielsweise
durch eine, aufgespritzte Haut aus einem weicheren Kunststoffmaterial oder durch eine
strukturierte, aufgeraute Oberfläche erzeugt werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 |
Stockgriff |
22 |
Verspannungsstift, |
| 2 |
Stockrohr |
|
Augenschraube |
| 3 |
Griffkörper |
23 |
Spiralfeder |
| 4 |
Ausnehmung in 3 |
24 |
Abschlussmutter |
| 5 |
Hohlraum in 3 für Stockrohr |
25 |
runde Gleitfläche an 18 |
| 6 |
Befestigungsblock |
26 |
Dornblock |
| 7 |
Verriegelungsstift |
27 |
Befestigungsstift von 26 |
| 8 |
Ausnehmung in 6 für 7 |
28 |
Durchgangsöffnung in 26 für |
| 9 |
vorderer Bereich von 7 |
|
27 |
| 10 |
konkaver Bereich an Spitze von 7 |
29 |
Stockachse |
| 30 |
Laufrichtung |
| 11 |
Drehachse von 18, Querstift |
31 |
Kopfbereich von 1 |
| 12 |
hinterer Bereich von 7 |
32 |
vorderseitige Erweiterung |
| 13 |
Spiralfeder |
|
von 1 im Kopfbereich |
| 14 |
Haltedorn |
33 |
Befestigungselement für 27, |
| 15 |
Bereich für befestigte Schlaufe/Öse |
34 |
Rast- und Drehfortsatz an 26 Durchgangsöffnung im |
| 16 |
Ausnehmung in 3 für 14 |
|
Griffkörper für 26/27 |
| 17 |
runde Gleitfläche an 6 |
35 |
zylinderförmiger |
| 18 |
Auslöseknopf, Auslösetaste |
|
Erweiterungsbereich von 33 |
| 19 |
Achsloch für 11 |
36 |
vordere Fläche von 26 |
| 20 |
Querstift von 7 |
37 |
Kontaktfläche am Griffkörper |
| 21 |
Befestigungsstift |
38 |
Gleitfläche für Kontur an 26 |
| |
am Griffkörper |
|
Stockgriff |
| 39 |
Nut in 38 |
57 |
Feder-Abschlusselement |
| 39a |
V-förmige Erweiterung an 6 |
58 |
Hohlraum für 53/55 |
| 40 |
axiale Vertiefung |
59 |
konkav-kalottenförmige |
| 41 |
Vorsprung an 26 |
|
Vertiefung im Griffkörper |
| 41a |
Gleitfläche von 41 an 38 |
60 |
kalottenförmiger Vorsprung |
| 41b |
Anschlagfläche von 41 an 44 |
|
an 26 |
| 41c |
Anschlagfläche von 41 an 39a |
61 |
Befestigungsstift für 53 an 26 |
| 61a |
Querloch für 61 in 26 |
| 42 |
erweiterter Bereich, |
62 |
Abschlusselement |
| |
Rastbereich von 33 |
63 |
Unterlagscheibe |
| 43 |
zylindrischer Bereich von 33 |
64 |
Querloch in 7 für 20 |
| 43a |
Schlitze in 33 |
|
|
| 44 |
Anschlagfläche |
65 |
unterer Dornbereich |
| 45 |
untere Gleitfläche an 26 |
66 |
oberer Dornbereich |
| 46 |
Gleitfläche an Griffkörper |
67 |
Kontaktbereich zwischen 65 |
| |
korrespondierend zu 45 |
|
und 66 |
| 47 |
Befestigungsöse von 22 |
68 |
Erweiterung von 65 |
| 48 |
Führungs-Langloch |
69 |
Handhaltevorrichtung |
| 49 |
Durchgangsöffnung in 18 für 11 |
70 |
schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung |
| 50 |
Durchgangsöffnung von 4 zu 51 |
71 |
Einführungsschlitz |
| 72 |
seitliche Auslenkung |
| 51 |
axiale Aufnahmeöffnung für axiale Feder von Befestigungsblock |
73 |
Drehachse |
| 74 |
unterer Bereich von 26 |
| 75 |
Sackloch in 26 |
| 77 |
Kulisse für 20 in 18 |
| 52 |
Abschlussmutter |
78 |
seitliche Flanken/Erhöhungen |
| 53 |
Augenschraube, |
|
von 37 |
| |
Verspannungsstift von 26 |
78a |
seitliche Flanken von 36 an |
| 54 |
Befestigungsöse von 53 |
|
26 zur Anlage an 78 |
| 55 |
Spiralfeder |
79 |
unterseitige Erweiterung von |
| 56 |
Durchgangsöffnung für 53 im |
|
6 |
| 80 |
Durchgangsöffnung in 79 für 53 |
102 |
Abdeckung |
| 103 |
Fortsatz an 82 |
| 81 |
Haltestift |
104 |
Anlagefläche für 105 |
| 82 |
Halteblock |
105 |
Anlagebereich von 26 |
| 83 |
Durchgangsöffnung in 84 |
106 |
Abdeckung |
| 84 |
Gabelarm von 82 |
107 |
Befestigungsstumpf |
| 85 |
Hohlkreiszylinderfortsatz |
108 |
Durchgangsöffnung in 107 für 11 |
| 86 |
Achsöffnung in 85 |
| 87 |
Frontfläche von 82 |
109 |
Durchgangsöffnung in 3 für 11 |
| 88 |
Schraube |
|
| 89 |
Durchgang für Stift 22 |
110 |
längliche Vertiefung in 6 für 11 |
| 90 |
Durchgangsöffnung für 87 |
| 91 |
Schlitz für 87 |
111 |
Adapterstück |
| 92 |
Durchgangsöffnung in 6 für 81 |
112 |
Umlaufender Flansch von 111 |
| 93 |
Durchgangsöffnung für 21 |
113 |
Durchgangsöffnung in 111 für 11 |
| 94 |
Aufnahmetasche für 39a |
| 95 |
schräge Flanken von 94 |
114 |
Deckplatte von 106 |
| 96 |
vordere Begrenzungswand von 94 |
115 |
Sichtöffnung oder Sichtfenster in 3 |
| 97 |
Erweiterung in 28 für Kopf |
116 |
Widerlager für 103 |
| |
von 88 |
117 |
Oberer Anschlagpunkt von 6 |
| 98 |
Durchgangsöffnung für 81 von 16 |
118 |
Gleitkulisse auf Unterseite von 18 für 117 |
| 99 |
Befestigungsquerstift |
119 |
Sattel |
| 100 |
Durchgangsöffnung für 11 durch 18 |
120 |
Innengewindebohrung in 111 |
| 121 |
zweite Drehachse |
| 101 |
gekrümmtes Langloch in 18 für 21 |
|
|
1. Stockgriff (1), insbesondere für Gehstöcke, Trekkingstöcke, Alpinskistöcke, Langlaufstöcke,
Nordic-Walking-Stöcke, mit einem Griffkörper (3) und mit einer hakenartigen Vorrichtung
(14) zur Befestigung einer Handhaltevorrichtung (69) insbesondere in Form einer Handschlaufe
oder eines Handschuhs,
wobei im Bereich der hakenartigen Vorrichtung (14) verschiebliche Einrastmittel (7)
derart angeordnet sind, dass eine im Wesentlichen von oben in die hakenartige Vorrichtung
(14) eingeschobene, schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung (70), welche an
der Handhaltevorrichtung (69) vorgesehen ist, selbsteinrastend in der hakenartigen
Vorrichtung (14) fixiert wird,
wobei die hakenartige Vorrichtung (14) am Stockgriff (1) handseitig im oberen Bereich
(31) angeordnet ist,
wobei die hakenartige Vorrichtung einen Haltedorn (14) oder Haltestift umfasst, welcher
vom Griffkörper (3) unter Ausbildung eines nach oben offenen Einführungsschlitzes
(71) zur Handseite (44) abgesetzt oder als Einschnitt (16) im Griffkörper (3) angeordnet
ist, und
wobei die Einrastmittel in Form einer Rückhaltenase (9) ausgebildet sind, welche in
verspannter Position nach unten einen gegen eine Kraft eingeschränkten Bereich (15)
für die schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung (70) definiert, dadurch gekennzeichnet, dass
ein oberer Bereich (66) des Haltedorns (14) oder Haltestifts oder der ganze Haltedorn
(14) oder Haltestift in Laufrichtung (30) betrachtet auf beide Seiten seitlich (72)
gegen eine Rückstellkraft ausgelenkt werden kann.
2. Stockgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltedorn (14) an einem Dornblock (26) befestigt oder an diesem angeformt ist,
und der Dornblock (26) direkt oder indirekt am Griffkörper (3) um eine Drehachse (73)
gegen eine Kraft oder Rückstellkraft drehbar gelagert ist, wobei die Drehachse (73)
vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht zur Stockachse (29) und im Wesentlichen in
Laufrichtung (30) ausgerichtet ist, und wobei vorzugsweise die Drehachse (73) unterhalb
des Bereichs (15) für die schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung (70) angeordnet
ist, insbesondere vorzugsweise 2-25 mm, oder 10-15 mm respektive 5-12 mm unterhalb.
3. Stockgriff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dornblock (26) einen oberen Bereich gebildet durch den Haltedorn (14) umfasst
sowie einen unteren Bereich (74), wobei der untere Bereich (74) mit einer vorderen
Fläche (36, 78a) in Anlage mit einer Kontaktfläche (37, 78, 104) am Griffkörper (3)
oder an einem Halteblock (82) liegt, eine durch diese Flächen hindurchtretende Achse
(27,53,88) vorgesehen ist, und vorzugsweise diese Flächen bei einer seitlichen Auslenkung
des Dornblocks (26) aneinander gleiten, wobei vorzugsweise die axiale Länge des unteren
Bereichs wenigstens so gross ist wie die axiale Länge des oberen Bereichs gebildet
durch den Haltedorn (14), vorzugsweise 1-2 mal so gross.
4. Stockgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Griffkörper (3) oder im Halteblock (82) eine horizontale erste Durchgangsöffnung
(34,86) in Laufrichtung (30) vorgesehen ist und im Dornblock (26) eine koaxiale zweite
Durchgangsöffnung (28), und dass ein Befestigungsstift (27) oder eine Schraube (88)
als Drehachse durch die erste und zweite Durchgangsöffnung (28,86,34) wenigstens teilweise
hindurchtretend angeordnet ist, und
wobei vorzugsweise eine Kontaktfläche (37,87,104) am Griffkörper (3) respektive am
Halteblock (82) und eine vordere Anlagefläche (36) am Dornblock (26) korrespondierende
Rastkonturen (39-41) aufweisen, welche über Formschluss eine Grundposition vorgeben,
bei welcher der Haltedorn (14) vertikal angeordnet ist, und welche eine seitliche
Auslenkung nur nach Erreichen einer Auslösekraft ermöglichen, wobei vorzugsweise zusätzlich
ein seitlicher maximaler Anschlag (44) für die Rotation vorgesehen ist
oder wobei in einer Ausnehmung (4) des Griffkörpers oberhalb des Halteblocks (82)
ein Befestigungsblock (6) angeordnet ist, in welchem der Verriegelungsstift (7) verschieblich
gelagert ist, und welcher Befestigungsblock (6) in der Ausnehmung (4) gegen die Kraft
einer Feder (23) teilweise dreh- oder schwenkbar gelagert ist, wobei der Dornblock
(26) am Halteblock (82) drehbar gelagert ist, und wobei der Befestigungsblock (6)
im dem Dornblock (26) zugewandten Bereich eine nach unten gerichtete, vorzugsweise
V-förmige Erweiterung (39a) aufweist, die in eine, vorzugsweise ebenfalls V-förmige,
Vertiefung (94) im Dornblock (26) eingreift, sodass bei seitlicher Auslenkung des
Dornblocks (26) die Erweiterung (39a) nach oben verschoben und der Befestigungsblock
(6) gegen die Kraft der Feder (23) in der Ausnehmung (4) verkippt wird, wobei vorzugsweise
Dornblock (26), Halteblock (82), Befestigungsblock (6) und ein ebenfalls wenigstens
teilweise in der Ausnehmung (4) angeordneter Auslöseknopf (18), vorzugsweise am oberen
Kopfende des Griffes angeordnet, als verbundene Einheit ausgestaltet sind, die vorgefertigt
und als Ganzes in die Ausnehmung (4) eingesetzt und in dieser befestigt werden kann.
5. Stockgriff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsstift (27) im Dornblock (26) befestigt ist, vorzugsweise eingepresst,
eingeklebt, eingeschraubt oder eine Kombination davon, und dass ein dem Griffkörper
zugewandtes über den Dornblock (26) hervorstehendes freies Ende des Befestigungsstifts
(27) durch die erste Durchgangsöffnung (34) hindurch tritt und in einem dahinterliegenden
Erweiterungsbereich (51) über ein Befestigungselement (33) gegen axiale Verschiebung
verriegelt ist, wobei vorzugsweise das Befestigungselement (33) einen in der ersten
Durchgangsöffnung (34) angeordneten wenigstens teilweise hohlzylindrischen Bereich
(33) sowie einen dahinterliegenden radial erweiterten Bereich (42) mit grösserem Durchmesser
als der Durchmesser der ersten Durchgangsöffnung (34) aufweist, und wobei weiterhin
vorzugsweise das Befestigungselement (33) selbstfixierend beim Einschieben des Befestigungsstifts
(27) ausgestaltet ist und/oder axiale Schlitze (43a) aufweist.
6. Stockgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Griffkörper (3) eine horizontale erste Durchgangsöffnung (34) in Laufrichtung
(30) vorgesehen ist und im Dornblock (26) eine koaxiale Sacklochöffnung (75), und
dass ein Verspannungsstift (53) als Drehachse durch die erste und zweite Öffnung (34,75)
wenigstens teilweise hindurchtretend angeordnet ist, und wobei der Verspannungsstift
(53) gegen eine Federkraft (55) aus dem Griffkörper heraus beweglich ist, und vorzugsweise
eine Kontaktfläche (37) am Griffkörper (3) und eine vordere Anlagefläche (36) am Dornblock
(26) korrespondierende Rastkonturen (59,60,78,78a) aufweisen, welche über Formschluss
eine Grundposition vorgeben, bei welcher der Haltedorn (14) vertikal angeordnet ist,
und welche eine seitliche Auslenkung erst nach Erreichen einer Auslösekraft ermöglichen.
7. Stockgriff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastkonturen in Form von Vertiefungen (59) und korrespondierenden Erhebungen
(60) in den in der Grundposition in Anlage befindlichen Kontaktflächen vorgesehen
sind, vorzugsweise in Form von wenigstens einer kalottenförmigen Erhöhung (60) und
korrespondierenden kalottenförmigen Vertiefung (59), wobei vorzugsweise diese Rastkonturen
vertikal unterhalb oder oberhalb des Verspannungsstifts (53) angeordnet sind.
8. Stockgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verspannungsstift (53) in der Sacklochöffnung (75) über eine Befestigungsöse
(54) und einen Befestigungsstift (61) befestigt ist, vorzugsweise am in den Griffkörper
(3) hineinragenden Bereich von einer Aufdruck belasteten Spiralfeder (55) wenigstens
abschnittsweise umgriffen wird, wobei vorzugsweise die Spiralfeder (55) auf eine hinter
der ersten Durchgangsöffnung (34) angeordnete Erweiterung aufliegt, und weiterhin
vorzugsweise am freien Ende durch ein Abschlusselement (52) begrenzt wird, wobei vorzugsweise
in einer Ausnehmung (4) des Griffkörpers ein Befestigungsblock (6) angeordnet ist,
in welchem der Verriegelungsstift (7) verschieblich gelagert ist, und der Verspannungsstift
(53) durch eine Durchgangsöffnung in einer unteren Erweiterung (79) des Befestigungsblocks
(6) hindurch tritt.
9. Stockgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass unterer Bereich (65) des Haltedorns (14) am Griffkörper (3) aus einem im Wesentlichen
nicht flexiblen Material ausgebildet ist, und ein oberer Bereich (66) oder wenigstens
ein Übergangsbereich zwischen dem unteren Bereich (65) und einem oberen Bereich (66)
aus einem biegsamen Material ausgebildet ist, sodass der obere Bereich (66) gegenüber
dem unteren Bereich (65) gegen eine Rückstellkraft ausgelenkt werden kann, wobei vorzugsweise
der untere Bereich (65) bis vertikal oberhalb des tiefsten Punktes des Bereichs (15)
für die befestigte Schlaufe/Öse erreicht, vorzugsweise 1-3 mm oberhalb endet, wobei
vorzugsweise im Übergangsbereich (67) zwischen dem unteren Bereich (65) und dem oberen
Bereich (66) das Material des unteren Bereichs wenigstens teilweise in Form einer
sich entlang der Verlaufsrichtung des Haltedorns (14) erstreckenden Erweiterung (68)
in den oberen Bereich (66) hinein erstreckt, und das Material des oberen Bereichs
(66) oder des Übergangsbereichs diese Erweiterung (68) wenigstens teilweise, vorzugsweise
vollständig umlaufend diese Erweiterung (68) umschliesst, wobei weiterhin vorzugsweise
die Erweiterung (68) eine zylindrische, quaderförmige, mit oder ohne abgerundete Kanten,
mit oder ohne zusätzliche Erweiterung am freien Ende, mit oder ohne Zahnungen, aufweist.
10. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltedorn (14) an einem Dornblock (26) befestigt oder an diesem angeformt ist,
und der Dornblock (26) direkt oder indirekt am Griffkörper (3) um eine erste Drehachse
(73) gegen eine Rückstellkraft drehbar gelagert ist, wobei die erste Drehachse (73)
im Wesentlichen senkrecht zur Stockachse (29) und im Wesentlichen in Laufrichtung
(30) ausgerichtet ist, und wobei der Dornblock (26) um eine zweite Drehachse (121),
die im Wesentlichen senkrecht zur Stockachse (29) und im Wesentlichen senkrecht zur
Laufrichtung (30) ausgerichtet ist, um einen Winkel von höchstens 30°, vorzugsweise
von höchstens 15° oder von höchstens 10° oder 5° verkippt werden kann, wobei vorzugsweise
die zweite Drehachse (121) unterhalb der ersten Drehachse (73) angeordnet ist, und
wobei weiterhin vorzugsweise bei der Kippbewegung um die zweite Drehachse (121) der
eingeschränkte Bereich (15) für die schlaufen-, ring- oder ösenförmige Vorrichtung
(70) freigegeben wird, wobei dies wenigstens teilweise durch eine durch die Kippbewegung
veranlasste Verschiebung des Befestigungsblocks (6) bei zurückgehaltenem Verriegelungsstift
(7) erfolgt.
11. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Ausnehmung (4) des Griffkörpers (3), welche Ausnehmung (4) vorzugsweise
als in Laufrichtung (30) verlaufende Ausnehmung (4) ausgestaltet ist, sodass der Kopfbereich
(31) seitlich durch den Griffkörper (3) gebildet wird, ein separater Befestigungsblock
(6) mit Verriegelungsstift (7) und Führung des Verriegelungsstifts (7) befestigt ist,
vorzugsweise um eine Achse (11) dreh- oder schwenkbar, befestigt ist, und/oder ein
Auslöseknopf (18), vorzugsweise am oberen Kopfende und von oben zu betätigen, vorgesehen
ist, mit welchem entweder der Befestigungsblock (6) als Ganzes zur Freigabe der Schlaufe
(70) gekippt werden kann oder über eine entsprechende Kulisse (101) am Auslöseknopf
(18) und einen durch den Verriegelungsstift (7) geführten Querstift (20) der Verriegelungsstift
(7) zur Freigabe der Schlaufe (70) ins Innere des Befestigungsblocks zurückgeschoben
werden kann.
12. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hakenartige Vorrichtung einen im Wesentlichen parallel zur Stockachse angeordneten
Haltedorn (14) oder Haltestift umfasst, welcher vom Griffkörper (3) unter Ausbildung
eines Einführungsschlitzes zur Handseite abgesetzt oder als Einschnitt im Griffkörper
(3) angeordnet ist, wobei die Tiefe des Einführungsschlitzes bevorzugtermassen grösser
ist als die Breite und die Dicke des Haltedorns (14) oder Haltestiftes
und/oder dass die hakenartige Vorrichtung (14) eine Breite im Bereich von 3-15mm,
bevorzugt im Bereich von 4-8mm aufweist, wobei die hakenartige Vorrichtung (14) insbesondere
bevorzugt wenigstens abschnittsweise senkrecht zur Stockachse einen im Wesentlichen
ovalen oder linsenförmigen Querschnitt aufweist, wobei die kurze Hauptachse zum Griffkörper
gerichtet ist und/oder dass der Einführungsschlitz eine Tiefe im Bereich von 5-30
mm, bevorzugt im Bereich von 10-15 mm aufweist.
13. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltenase (7) in Form eines im Griffkopf (3) oder in einem im Griffkopf (3)
gelagerten Befestigungsblock (6) verschieblich gelagerten und in Laufrichtung (30)
orientierten Verriegelungsstifts (7) ausgebildet ist, der vorzugsweise horizontal
orientiert ist oder in Laufrichtung (30) abfallend, und wobei der vordere Bereich
(9) des Verriegelungsstifts (6) auf der dem Bereich (15) für die befestigte Schlaufe
respektive Öse zugewandten Unterseite eine konkave Vertiefung (10), vorzugsweise in
Form einer horizontal und quer zur Laufrichtung verlaufenden Rille, aufweist.
14. Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stockgriff (1) einen unteren Griffkörperbereich aufweist, der einen unteren Umgriffbereich
des Stockgriffes (1) bildet und am unteren Ende über eine Ausnehmung (5) für ein Stockrohr
(2) verfügt, sowie einen Kopfbereich (31), wobei der Kopfbereich (31) über eine vorderseitige
Erweiterung (32) verfügt, welche im vorderen Stockgriffbereich im Wesentlichen absatzlos
in den oberen Umgriffbereich übergeht, wobei die Erweiterung (32) im vorderen Stockgriffbereich
(10) in Laufrichtung (30) über den Umgriffbereich hinausragend mit einem Überstand
ausgebildet ist,
wobei der Überstand mehr als 50% einer mittleren Ausdehnung des Umgriffbereichs in
Laufrichtung (30) beträgt, und eine Schnittebene des Kopfbereichs (31), welche durch
eine quer zur Stocklängsachse (29) und quer zur Laufrichtung (30) angeordnete Querachse
des Kopfbereichs (31), welche angeordnet ist, wo der Kopfbereich (31) quer zur Laufrichtung
(30) und quer zur Stocklängsachse (29) gemessen am breitesten ist, und eine vorderste
Spitze der Erweiterung (32) aufgespannt ist, in einem stumpfen Winkel von im Bereich
von 90-135 Grad von der Stocklängsachse (29) abgewinkelt ist,
und wobei vorzugsweise der Kopfbereich (31) in dieser Schnittebene eine gerundete
Kontur aufweist, deren der Laufrichtung (29) zugewandter vorderer Abschnitt bevorzugtermassen
im Wesentlichen durch einen Kreisbogen eines ersten Kreises und deren der Laufrichtung
entgegengesetzter hinterer Abschnitt im Wesentlichen durch einen Kreisbogen eines
zweiten Kreises definiert ist, deren Mittelpunkte entlang der Laufrichtung (29) in
einem Versatz von 0.5-6 cm zueinander versetzt angeordnet sind, wobei der Krümmungsradius
des ersten Kreises kleiner ist als der Krümmungsradius des zweiten Kreises im hinteren
Stockgriffbereich.
15. Stock, insbesondere Gehstock, Trekkingstock, Alpinskistock, Langlaufstock, oder Nordic-Walking-Stock,
mit einem Stockgriff (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, einem vorzugsweise
einstückigen oder den Bedürfnissen entsprechend verstellbar mehrteiligen Stockrohr
(2) und einer Stockspitze, allein oder in Kombination mit einer Handhaltevorrichtung
(69) insbesondere in Form einer Handschlaufe oder eines Handschuhs, mit einer schlaufen-,
ring- oder ösenförmigen Vorrichtung (70), welche an der Handhaltevorrichtung (69)
vorgesehen ist.
1. Pole handle (1), in particular for walking sticks, trekking sticks, alpine ski poles,
cross-country ski poles, Nordic walking sticks, with a handle body (3) and with a
hook-like device (14) for fastening a hand holding device (69), in particular in the
form of a hand loop or a glove,
wherein in the region of the hook-like device (14), displaceable latching means (7)
are arranged in such a way that a loop-shaped, ring-like or eyelet-like device (70)
which is pushed onto the hook-like device (14) substantially from above and is provided
on the hand holding device (69), is fixed on the hook-like device (14) in a self-latching
manner,
wherein the hook-like device (14) on the stick handle (1) is arranged on the hand
side in the upper region (31),
wherein the hook-like device comprises a holding mandrel (14) or holding pin, which
is set off from the handle body (3) to the hand side (44), forming an upwardly open
insertion slot (71), or is arranged as an incision (16) in the handle body (3), and
wherein the latching means are in the form of a retaining lug (9) which, in the clamped
position, defines a region (15) for the loop, ring or eyelet shaped device (70) which
is restricted against a force,
characterised in that
an upper region (66) of the holding mandrel (14) or holding pin or the entire holding
mandrel (14) or holding pin, viewed in the walking direction (30), can be deflected
laterally (72) to both sides against a restoring force.
2. Pole handle according to claim 1, characterized in that the holding mandrel (14) is attached to a mandrel block (26) or is formed thereon,
and the mandrel block (26) is directly or indirectly mounted on the handle body (3)
so as to be rotatable about an axis of rotation (73) against a force or restoring
force, wherein the axis of rotation (73) is preferably aligned substantially perpendicular
to the stick axis (29) and substantially in the walking direction (30), and wherein
preferably the axis of rotation (73) is arranged below the area (15) for the loop-shaped,
ring-shaped or eyelet-shaped device (70), in particular preferably 2-25 mm, or 10-15
mm or 5-12 mm below.
3. Pole handle according to claim 2, characterized in that the mandrel block (26) comprises an upper portion formed by the holding mandrel (14)
and a lower portion (74), the lower portion (74) having a front surface (36, 78a)
in contact with a contact surface (37, 78, 104) on the handle body (3) or on a holding
block (82), an axis (27, 53, 88) passing through these surfaces is provided, and preferably
these surfaces slide against each other during lateral deflection of the mandrel block
(26), preferably the axial length of the lower region being at least as great as the
axial length of the upper region formed by the holding mandrel (14), preferably 1-2
times as great.
4. Pole handle according to one of the preceding claims 2 or 3, characterized in that a horizontal first passage opening (34, 86) is provided in the handle body (3) or
in the holding block (82) in the walking direction (30) and a coaxial second passage
opening (28) is provided in the mandrel block (26), and that a fastening pin (27)
or a screw (88) is arranged as an axis of rotation passing at least partially through
the first and second passage openings (28, 86, 34), and
wherein preferably a contact surface (37, 87, 104) on the handle body (3) or on the
holding block (82) and a front contact surface (36) on the mandrel block (26) have
corresponding locking contours (39-41), which by means of positive locking provide
a basic position in which the holding mandrel (14) is arranged vertically and which
allows lateral deflection only after a release force has been reached, wherein preferably
in addition a lateral maximum stop (44) is provided for rotation or wherein in a recess
(4) of the handle body above the holding block (82) a fixing block (6) is arranged
in which a locking pin (7) is displaceably mounted, and which fixing block (6) is
mounted in the recess (4) so as to be partially rotatable or pivotable against the
force of a spring (23), wherein the mandrel block (26) is rotatably mounted on the
holding block (82), and wherein the fixing block (6) has, in the region facing the
mandrel block (26), a downwardly directed, preferably V-shaped extension (39a) which
engages into a preferably likewise V-shaped, recess (94) in the mandrel block (26),
so that when the mandrel block (26) is deflected laterally, the extension (39a) is
displaced upwards and the fastening block (6) is tilted against the force of the spring
(23) in the recess (4), wherein preferably mandrel block (26), retaining block (82),
fastening block (6) and a release button (18) also arranged at least partially in
the recess (4), preferably arranged at the upper head end of the handle, are designed
as a connected unit which can be prefabricated and inserted as a whole into the recess
(4) and fastened therein.
5. Pole handle according to claim 4, characterized in that the fastening pin (27) is fastened in the mandrel block (26), preferably pressed
in, glued in, screwed in or a combination thereof, and that a free end of the fastening
pin (27) facing the handle body and projecting beyond the mandrel block (26) passes
through the first through opening (34) and is locked against axial displacement in
an extension region (51) located behind it by means of a fastening element (33), wherein
preferably the fastening element (33) has an at least partially hollow-cylindrical
region (33) arranged in the first passage opening (34) as well as a radially widened
region (42) lying therebehind with a larger diameter than the diameter of the first
passage opening (34), and wherein furthermore preferably the fastening element (33)
is designed to be self-fixing when the fastening pin (27) is inserted and/or has axial
slots (43a).
6. Pole handle according to one of the preceding claims 2 or 3, characterized in that a horizontal first through-opening (34) is provided in the handle body (3) in the
walking direction (30) and a coaxial blind hole opening (75) is provided in the mandrel
block (26), and that a bracing pin (53) is arranged as an axis of rotation passing
at least partially through the first and second opening (34, 75), and wherein the
bracing pin (53) can be moved out of the handle body against a spring force (55),
and preferably a contact surface (37) on the handle body (3) and a front contact surface
(36) on the mandrel block (26) have corresponding detent contours (59, 60, 78, 78a),
which by means of positive locking specify a basic position in which the holding mandrel
(14) is arranged vertically, and which do not permit lateral deflection until a release
force is reached.
7. Pole handle according to claim 6, characterised in that the locking contours are provided in the form of depressions (59) and corresponding
elevations (60) in the contact surfaces in contact in the basic position, preferably
in the form of at least one dome-shaped elevation (60) and corresponding dome-shaped
depression (59), wherein preferably these locking contours are arranged vertically
below or above the bracing pin (53).
8. Pole handle according to one of the preceding claims 6 or 7, characterized in that the bracing pin (53) is fastened in the blind hole opening (75) by means of a fastening
eyelet (54) and a fastening pin (61), is preferably embraced at least in sections
at the region projecting into the handle body (3) by a spiral spring (55) loaded by
a pressure, the spiral spring (55) preferably resting on an extension arranged behind
the first passage opening (34), and is further preferably limited at the free end
by a closing element (52), wherein a fastening block (6), in which the locking pin
(7) is displaceably mounted, is preferably arranged in a recess (4) of the handle
body, and the bracing pin (53) passes through a through-opening in a lower extension
(79) of the fastening block (6).
9. Pole handle according to any of the preceding claims 2 or 3, characterized in that lower portion (65) of the holding mandrel (14) on the handle body (3) is formed of
a substantially non-flexible material, and an upper portion (66) or at least a transition
portion between the lower portion (65) and an upper portion (66) is formed of a flexible
material, so that the upper region (66) can be deflected relative to the lower region
(65) against a restoring force, wherein preferably the lower region (65) ends up vertically
above the lowest point of the region (15) for the attached loop/eyelet, preferably
1-3 mm above, wherein preferably in the transition region (67) between the lower region
(65) and the upper region (66), the material of the lower region extends at least
partially into the upper region (66) in the form of an enlargement (68) extending
along the direction in which the holding mandrel (14) extends, and the material of
the upper region (66) or the transition region surrounds this extension (68) at least
partially, preferably completely surrounding this extension (68), wherein furthermore
preferably the extension (68) comprises a cylindrical, parallelepipedic, with or without
rounded edges, with or without additional extension at the free end, with or without
serrations.
10. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the holding mandrel (14) is attached to a mandrel block (26) or is formed thereon,
and the mandrel block (26) is directly or indirectly mounted on the handle body (3)
so as to be rotatable about a first axis of rotation (73) against a restoring force,
wherein the first axis of rotation (73) is oriented substantially perpendicular to
the stick axis (29) and substantially in the walking direction (30), and wherein the
mandrel block (26) is oriented about a second axis of rotation (121) substantially
perpendicular to the stick axis (29) and substantially perpendicular to the running
direction (30), can be tilted by an angle of at most 30°, preferably of at most 15°
or of at most 10° or 5°, wherein preferably the second axis of rotation (121) is arranged
below the first axis of rotation (73), and wherein furthermore preferably during the
tilting movement about the second axis of rotation (121) the restricted area (15)
for the loop-shaped, ring-shaped or eyelet-shaped device (70) is released, wherein
this is at least partially effected by a displacement of the fastening block (6) caused
by the tilting movement when the locking pin (7) is retained.
11. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that in a recess (4) of the handle body (3), which recess (4) is preferably designed as
a recess (4) running in the walking direction (30) so that the head area (31) is formed
laterally by the handle body (3), a separate fastening block (6) with locking pin
(7) and guidance of the locking pin (7) is fastened, preferably rotatable or pivotable
about an axis (11), and/or a release knob (18) is provided, preferably at the upper
head end and to be actuated from above, with which either the fastening block (6)
as a whole can be tilted to release the loop (70) or the locking pin (7) can be pushed
back into the interior of the fastening block (6) to release the loop (70) via a corresponding
slotted link (101) on the release knob (18) and a transverse pin (20) guided through
the locking pin (7).
12. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the hook-like device comprises a holding mandrel (14) or holding pin arranged substantially
parallel to the stick axis, which is set off from the handle body (3) to the hand
side, forming an insertion slot, or is arranged as an incision in the handle body
(3), the depth of the insertion slot preferably being greater than the width and the
thickness of the holding mandrel (14) or holding pin.
and/or in that the hook-like device (14) has a width in the range of 3-15mm, preferably in the range
of 4-8mm, the hook-like device (14) having, in particular preferably at least in sections
perpendicular to the stick axis, an essentially oval or lenticular cross-section,
the short main axis being directed towards the handle body and/or that the insertion
slot has a depth in the range of 5-30 mm, preferably in the range of 10-15 mm.
13. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the retaining lug (7) is designed in the form of a locking pin (7) which is displaceably
mounted in the handle head (3) or in a fastening block (6) mounted in the handle head
(3) and is oriented in the walking direction (30), which is preferably horizontally
oriented or sloping in the walking direction (30), and wherein the front region (9)
of the locking pin (6) has a concave recess (10), preferably in the form of a groove
extending horizontally and transversely to the walking direction, on the underside
facing the region (15) for the attached loop or eyelet.
14. Pole handle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the pole handle (1) has a lower handle body region which forms a lower wrap-around
region of the pole handle (1) and has a recess (5) for a pole tube (2) at the lower
end, and a head region (31), wherein the head region (31) has a front extension (32)
which in the front pole grip region merges substantially without a step into the upper
embracing region, wherein the extension (32) in the front pole grip region (10) is
formed with a projection in the direction of travel (30) projecting beyond the embracing
region,
wherein the projection is more than 50% of an average extension of the gripping area
in the direction of travel (30), and a sectional plane of the head region (31), which
is defined by a transverse axis of the head region (31) arranged transversely to the
longitudinal axis (29) of the pole and transversely to the direction of travel (30),
where the head region (31) is widest measured transversely to the running direction
(30) and transversely to the longitudinal axis (29) of the pole, and a foremost tip
of the widening (32) is stretched out, is angled at an obtuse angle of in the range
of 90-135 degrees from the longitudinal axis (29) of the pole, and wherein preferably
the head region (31) in this cutting plane has a rounded contour, the front portion
of which facing the direction of travel (29) is preferably substantially defined by
an arc of a first circle and the rear portion of which, opposite the direction of
travel, is substantially defined by an arc of a second circle, the centres of which
along the direction of travel (29) are offset by 0.5-6 cm offset from one another,
the radius of curvature of the first circle being smaller than the radius of curvature
of the second circle in the rear stick grip area.
15. Pole, in particular walking stick, trekking stick, alpine ski stick, cross-country
skiing stick, or Nordic walking stick, with a pole handle (1) according to one of
the preceding claims, a preferably one-piece or, according to the requirements, adjustable
multi-part stick tube (2) and a stick tip, alone or in combination with a hand holding
device (69), in particular in the form of a hand loop or glove, with a loop, ring
or eyelet shaped device (70) which is provided on the hand holding device (69).
1. Poignée de bâton (1), en particulier pour bâtons de marche, de trekking, de ski alpin,
de ski de fond, de marche nordique, avec un corps de poignée (3) et avec un dispositif
en forme de crochet (14) pour la fixation d'un dispositif de maintien de la main (69),
en particulier sous la forme d'une boucle de main ou d'un gant dans lequel, dans la
zone du dispositif en forme de crochet (14), des moyens d'encliquetage (7) mobiles
sont disposés de telle sorte qu'un dispositif (70) en forme de boucle, d'anneau ou
d'oeil, qui est introduit dans le dispositif en forme de crochet (14) essentiellement
par le haut et qui est prévu sur le dispositif de maintien manuel (69), est fixé dans
le dispositif en forme de crochet (14) de manière à s'encliqueter automatiquement,
dans lequel le dispositif en forme de crochet (14) du manche du bâton (1) est disposé
du côté de la main dans la zone supérieure (31),
dans lequel le dispositif en forme de crochet comprend un mandrin de maintien (14)
ou une broche de maintien, qui est décalé du corps de poignée (3) vers le côté de
la main (44), en formant une fente d'insertion (71) ouverte vers le haut, ou est disposé
sous la forme d'une incision (16) dans le corps de poignée (3), et
dans lequel les moyens de verrouillage sont sous la forme d'une patte de retenue (9)
qui, en position serrée, définit une zone (15) pour le dispositif en forme de boucle,
d'anneau ou d'oeillet (70) qui est limité contre une force,
caractérisé en ce que
une zone supérieure (66) du mandrin de maintien (14) ou de la broche de maintien ou
l'ensemble du mandrin de maintien (14) ou de la broche de maintien, vu dans le sens
de la marche (30), peut être dévié latéralement (72) des deux côtés contre une force
de rappel.
2. Poignée de bâton selon la revendication 1, caractérisée en ce que le mandrin de maintien (14) est fixé à un bloc de mandrin (26) ou est formé sur celui-ci,
et le bloc de mandrin (26) est monté directement ou indirectement sur le corps de
poignée (3) de manière à pouvoir tourner autour d'un axe de rotation (73) contre une
force ou une force de rappel, dans lequel l'axe de rotation (73) est de préférence
orienté sensiblement perpendiculairement à l'axe du bâton (29) et sensiblement dans
la direction de marche (30), et dans lequel l'axe de rotation (73) est de préférence
disposé en dessous de la zone (15) pour le dispositif (70) en forme de boucle, d'anneau
ou d'oeillet, en particulier de préférence à 2-25 mm, ou à 10-15 mm ou à 5-12 mm en
dessous.
3. Poignée de bâton selon la revendication 2, caractérisée en ce que le bloc de mandrin (26) comprend une région supérieure formée par le mandrin de maintien
(14) et une région inférieure (74), la région inférieure (74) ayant une surface frontale
(36, 78a) en contact avec une surface de contact (37, 78, 104) sur le corps de la
poignée (3) ou sur un bloc de maintien (82), un axe (27, 53, 88) passant par ces surfaces
est prévu, et de préférence ces surfaces glissent les unes contre les autres lors
de la déviation latérale du bloc de mandrin (26), la longueur axiale de la région
inférieure étant de préférence au moins aussi grande que la longueur axiale de la
région supérieure formée par le mandrin de maintien (14), de préférence 1 à 2 fois
plus grande.
4. Poignée de bâton selon l'une des revendications 2 ou 3 précédentes, caractérisée en ce qu'une première ouverture de passage (34, 86) horizontale dans le sens de la marche (30)
est prévue dans le corps de poignée (3) ou dans le bloc de retenue (82) et une deuxième
ouverture de passage (28) coaxiale dans le bloc de mandrin (26), et en ce qu'une broche de fixation (27) ou une vis (88) est disposée comme axe de rotation passant
au moins partiellement par la première et la deuxième ouverture de passage (28, 86,
34), et
dans lequel de préférence une surface d'appui (37, 87, 104) sur le corps de poignée
(3) ou sur le bloc de maintien (82) et une surface d'appui frontale (36) sur le bloc
de mandrin (26) présentent des contours de verrouillage correspondants (39-41), qui
assurent par complémentarité de formes une position de base dans laquelle le mandrin
de maintien (14) est disposé verticalement et qui n'autorisent un débattement latéral
qu'après avoir atteint une force de déclenchement, dans lequel de préférence en outre
une butée latérale maximale (44) est prévue pour la rotation ou dans lequel, dans
un évidement (4) du corps de la poignée au-dessus du bloc de retenue (82), est disposé
un bloc de fixation (6) dans lequel la goupille de verrouillage (7) est montée de
manière à pouvoir se déplacer, et lequel bloc de fixation (6) est monté dans l'évidement
(4) de manière à pouvoir tourner ou pivoter partiellement contre la force d'un ressort
(23), dans lequel le bloc de mandrin (26) est monté de manière rotative sur le bloc
de maintien (82), et dans lequel le bloc de fixation (6) présente, dans la zone tournée
vers le bloc de mandrin (26), un prolongement (39a) dirigé vers le bas, de préférence
en forme de V. qui est divisé en une partie de préférence également en forme de V,
l'évidement (94) du bloc de mandrin (26) s'engage, de sorte que lorsque le bloc de
mandrin (26) est dévié latéralement, l'élargissement (39a) est déplacé vers le haut
et le bloc de fixation (6) est basculé contre la force du ressort (23) dans l'évidement
(4), de préférence le bloc de mandrin (26), bloc de retenue (82), un bloc de fixation
(6) et un bouton de déclenchement (18) également disposés au moins partiellement dans
l'évidement (4), de préférence à l'extrémité supérieure de la tête de la poignée,
sont conçus comme une unité connectée qui peut être préfabriquée et insérée dans son
ensemble dans l'évidement (4) et y être fixée.
5. Poignée de bâton selon la revendication 4, caractérisé en ce que la goupille de fixation (27) est fixée dans le bloc de mandrin (26), de préférence
enfoncée, collée, vissée ou une combinaison de celles-ci, et en ce qu'une extrémité libre de la goupille de fixation (27) tournée vers le corps du manche
et dépassant du bloc de mandrin (26) passe par la première ouverture de passage (34)
et est bloquée contre tout déplacement axial dans une zone d'extension (51) située
derrière elle au moyen d'un élément de fixation (33), l'élément de fixation (33) présentant
de préférence une zone (33) au moins partiellement cylindrique creuse, disposée dans
la première ouverture de passage (34), ainsi qu'une zone (42) élargie radialement,
située derrière celle-ci, avec un diamètre supérieur au diamètre de la première ouverture
de passage (34), et l'élément de fixation (33) étant en outre de préférence conçu
de manière à se fixer automatiquement lorsque la goupille de fixation (27) est insérée
et/ou présentant des fentes axiales (43a).
6. Poignée de bâton selon l'une des revendications 2 ou 3 précédentes, caractérisée en ce qu'une première ouverture de passage (34) horizontale est prévue dans le corps de la
poignée (3) dans le sens de la marche (30) et une ouverture de trou borgne (75) coaxiale
est prévue dans le bloc de mandrin (26), et en ce qu'une goupille de serrage (53) est disposée comme axe de rotation passant au moins partiellement
à travers la première et la deuxième ouverture (34, 75), et dans lequel la goupille
de serrage (53) peut être sortie du corps de poignée à l'encontre d'une force de ressort
(55), et de préférence une surface d'appui (37) sur le corps de poignée (3) et une
surface d'appui frontale (36) sur le bloc de mandrin (26) présentent des contours
d'encliquetage correspondants (59, 60, 78, 78a), qui définissent par complémentarité
de formes une position de base dans laquelle le mandrin de retenue (14) est disposé
verticalement, et qui ne permettent pas de déviation latérale tant qu'une force de
déclenchement n'est pas atteinte.
7. Poignée de bâton selon la revendication 6, caractérisée en ce que les contours de verrouillage sont prévus sous la forme de creux (59) et de surélévations
correspondantes (60) dans les surfaces de contact qui sont en contact dans la position
de base, de préférence sous la forme d'au moins une surélévation en forme de dôme
(60) et d'un creux en forme de dôme correspondant (59), ces contours de verrouillage
étant de préférence disposés verticalement en dessous ou au-dessus de la goupille
de serrage (53).
8. Poignée de bâton selon l'une des revendications précédentes 6 ou 7, caractérisée en ce que la goupille de serrage (53) est fixée dans l'ouverture de trou borgne (75) au moyen
d'un oeillet de fixation (54) et d'une goupille de fixation (61), est entourée de
préférence au moins par sections dans la zone faisant saillie dans le corps de la
poignée (3) par un ressort en spirale (55) sollicité par une pression, le ressort
en spirale (55) reposant de préférence sur un prolongement disposé derrière la première
ouverture de passage (34), et est en outre de préférence limitée à l'extrémité libre
par un élément de fermeture (52), dans lequel un bloc de fixation (6), dans lequel
la goupille de verrouillage (7) est montée de manière à pouvoir coulisser, est de
préférence disposé dans un évidement (4) du corps de la poignée, et la goupille de
serrage (53) traverse une ouverture de passage dans un prolongement inférieur (79)
du bloc de fixation (6).
9. Poignée de bâton selon l'une des revendications 2 ou 3 précédentes, caractérisée en ce que la partie inférieure (65) de la tige de maintien (14) sur le corps de poignée (3)
est formée d'un matériau sensiblement non flexible, et une partie supérieure (66)
ou au moins une partie de transition entre la partie inférieure (65) et une partie
supérieure (66) est formée d'un matériau flexible, de sorte que la zone supérieure
(66) peut être déviée par rapport à la zone inférieure (65) contre une force de rappel,
la zone inférieure (65) se terminant de préférence verticalement au-dessus du point
le plus bas de la zone (15) pour la boucle/oeillet attaché, de préférence 1-3 mm au-dessus,
dans lequel, de préférence dans la zone de transition (67) entre la zone inférieure
(65) et la zone supérieure (66), le matériau de la zone inférieure s'étend au moins
partiellement dans la zone supérieure (66) sous la forme d'un élargissement (68) s'étendant
dans la direction dans laquelle s'étend le mandrin de maintien (14), et le matériau
de la région supérieure (66) ou de la région de transition entoure cette extension
(68) au moins partiellement, de préférence complètement, cette extension (68), dans
laquelle en outre, de préférence, l'extension (68) comprend un cylindre, parallélépipédique,
avec ou sans bords arrondis, avec ou sans extension supplémentaire à l'extrémité libre,
avec ou sans dentelures.
10. Poignée (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le mandrin de maintien (14) est fixé à un bloc-mandrin (26) ou est formé sur celui-ci,
et le bloc-mandrin (26) est monté directement ou indirectement sur le corps de la
poignée (3) de manière à pouvoir tourner autour d'un premier axe de rotation (73)
contre une force de rappel, dans lequel le premier axe de rotation (73) est orienté
sensiblement perpendiculairement à l'axe du bâton (29) et sensiblement dans la direction
de marche (30), et dans lequel le bloc de mandrin (26) est orienté autour d'un deuxième
axe de rotation (121) sensiblement perpendiculaire à l'axe du bâton (29) et sensiblement
perpendiculaire à la direction de marche (30), peut être basculé d'un angle de 30°
au maximum, de préférence de 15° au maximum ou de 10° ou 5° au maximum, le deuxième
axe de rotation (121) étant de préférence disposé en dessous du premier axe de rotation
(73) et, en outre, de préférence pendant le mouvement de basculement autour du deuxième
axe de rotation (121), la zone d'étranglement (15) pour le dispositif (70) en forme
de boucle, d'anneau ou d'oeillet est libérée, ce qui est réalisé au moins partiellement
par un déplacement du bloc de fixation (6) provoqué par le mouvement de basculement
lorsque la goupille de verrouillage (7) est maintenue.
11. Poignée de bâton (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans un évidement (4) du corps de poignée (3), lequel évidement (4) est de préférence
conçu comme un évidement (4) s'étendant dans le sens de la marche (30), de sorte que
la zone de tête (31) est formée latéralement par le corps de poignée (3), un bloc
de fixation (6) séparé avec un goujon de verrouillage (7) et le guidage du goujon
de verrouillage (7) est fixé, de préférence de manière à pouvoir tourner ou pivoter
autour d'un axe (11), et/ou un bouton de déclenchement (18) est prévu, de préférence
à l'extrémité supérieure de la tête et à actionner par le haut, avec lequel soit le
bloc de fixation (6) dans son ensemble peut être basculé pour libérer la boucle (70),
soit la goupille de verrouillage (7) peut être repoussée à l'intérieur du bloc de
fixation (6) pour libérer la boucle (70) par l'intermédiaire d'une liaison à fente
correspondante (101) sur le bouton de déclenchement (18) et d'une goupille transversale
(20) guidée à travers la goupille de verrouillage (7).
12. Poignée de bâton (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif en forme de crochet comprend un mandrin de maintien (14) ou une broche
de maintien disposé(e) sensiblement parallèlement à l'axe du bâton, qui est décalé(e)
du corps de la poignée (3) vers le côté de la main en formant une fente d'insertion
ou est disposé(e) sous forme de coupe dans le corps de la poignée (3), la profondeur
de la fente d'insertion étant de préférence supérieure à la largeur et à l'épaisseur
du mandrin de maintien (14) ou de la broche de maintien.
et/ou en ce que le dispositif en forme de crochet (14) a une largeur comprise entre 3 et 15 mm, de
préférence entre 4 et 8 mm, le dispositif en forme de crochet (14) ayant en particulier,
de préférence au moins dans les sections perpendiculaires à l'axe du bâton, une section
transversale essentiellement ovale ou lenticulaire, l'axe principal court étant dirigé
vers le corps du manche
et/ou que la fente d'insertion ait une profondeur comprise entre 5 et 30 mm, de préférence
entre 10 et 15 mm.
13. Poignée de bâton (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'ergot de retenue (7) est réalisé sous la forme d'une goupille de verrouillage (7)
qui est montée de manière à pouvoir coulisser dans la tête de la poignée (3) ou dans
un bloc de fixation (6) monté dans la tête de la poignée (3) et qui est orientée dans
le sens de la marche (30), qui est de préférence orientée horizontalement ou inclinée
dans le sens de la marche (30), et dans laquelle la zone avant (9) de la goupille
de verrouillage (6) présente, sur la face inférieure tournée vers la zone (15) destinée
à la boucle ou à l'oeillet de fixation, un évidement concave (10), de préférence sous
la forme d'une rainure s'étendant horizontalement et transversalement au sens de la
marche.
14. Poignée de bâton (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la poignée de bâton (1) présente une zone inférieure du corps de la poignée qui forme
une zone de préhension inférieure de la poignée de bâton (1) et présente un évidement
(5) pour un tube de bâton (2) à l'extrémité inférieure, et une zone de tête (31),
la zone de tête (31) présente un prolongement avant (32) qui, dans la zone de prise
de pôle avant, se prolonge sensiblement sans gradin dans la zone d'enveloppement supérieure,
le prolongement (32) dans la zone de prise de pôle avant (10) étant formé avec une
saillie dans le sens de la marche (30) dépassant de la zone d'enveloppement,
dans laquelle la projection est supérieure à 50% d'une extension moyenne de la zone
de préhension dans le sens de la marche (30), et un plan de coupe de la zone de tête
(31), qui est défini par un axe transversal de la zone de tête (31) disposé transversalement
à l'axe longitudinal (29) du bâton et transversalement au sens de la marche (30),
qui est disposé à l'endroit où la région de la tête (31) est la plus large, mesurée
transversalement à la direction de marche (30) et transversalement à l'axe longitudinal
(29) du bâton, et où une pointe avant de l'élargissement (32) est étirée, est incliné
selon un angle obtus compris entre 90 et 135 degrés par rapport à l'axe longitudinal
(29) du bâton,
et dans lequel de préférence la zone de tête (31) dans ce plan de coupe présente un
contour arrondi, dont la partie avant, tournée vers le sens de la marche (29), est
de préférence sensiblement définie par un arc d'un premier cercle et dont la partie
arrière, opposée au sens de la marche, est sensiblement définie par un arc d'un second
cercle, dont les centres le long du sens de la marche (29) sont décalés de 0. 5-6
cm décalés les uns des autres, le rayon de courbure du premier cercle étant plus petit
que le rayon de courbure du second cercle dans la zone de la poignée arrière du bâton.
15. Bâton, en particulier bâton de marche, de trekking, de ski alpin, de ski de fond ou
de marche nordique, avec un manche de bâton (1) selon l'une des exigences précédentes,
un tube de bâton (2) de préférence en une seule pièce ou, selon les exigences, en
plusieurs parties réglables et une pointe de bâton, seul ou en combinaison avec un
dispositif de maintien de la main (69), en particulier sous la forme d'une boucle
de main ou d'un gant, avec un dispositif (70) en forme de boucle, d'anneau ou d'oeillet
qui est prévu sur le dispositif de maintien de la main (69).