| (19) |
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(11) |
EP 3 610 060 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.05.2022 Patentblatt 2022/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.03.2018 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB2018/052082 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/189608 (18.10.2018 Gazette 2018/42) |
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| (54) |
SPEISEMULDE UND SPEISEVORRICHTUNG MIT EINER SPEISEMULDE
FEED TROUGH AND FEEDING DEVICE HAVING A FEED TROUGH
AUGE D'ALIMENTATION ET DISPOSITIF D'ALIMENTATION POURVU D'UNE AUGE D'ALIMENTATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.04.2017 CH 5062017
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.02.2020 Patentblatt 2020/08 |
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Patentinhaber: Maschinenfabrik Rieter AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- JELINEK, Pavel
8408 Winterthur (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 436 250 WO-A1-90/12131 FR-A- 1 411 766
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EP-A2- 0 926 274 DE-A1- 10 132 711
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Speisemulde für eine Speisevorrichtung an
einer Spinnereivorbereitungsmaschine mit einem Grundkörper und mindestens einer sich
entlang einer Arbeitsbreite der Speisemulde erstreckenden elastischen Lippe sowie
eine Speisevorrichtung zur Speisung von Faserflocken in eine Spinnereivorbereitungsmaschine
mit einer Speisewalze und einer Speisemulde.
[0002] Aus der
EP 0 926 274 A2 ist eine Speisemulde zur Verwendung in einer Speisevorrichtung bekannt. Die Speisemulde
weist dabei ein an einem Trägerelement befestigtes, spaltbildendes Element auf, das
elastisch deformierbar ausgebildet ist. Vorzugsweise drängen dabei zumindest größere
Fremdkörper nicht bis zur elastischen Zone vor. Solche Körper werden schon vor der
elastischen Randzone zwischen dem spaltbildenden Element und der Speisewalze geklemmt.
Daraufhin dreht sich die Speisemulde als Ganze gegen die Vorspannung einer Feder um
eine Achse. Diese Tatsache wird von einem Sensor erfasst und somit der Fremdkörper
detektiert. Die Fremdkörperdetektion kann sodann beispielsweise zum Abstellen des
Antriebes für die Speisewalze und/oder zum Auslösen eines Alarms führen.
[0003] Nachteilig bei der genannten Speisemulde ist es, dass die gesamte Speisemulde um
eine Achse drehbar ausgebildet sein muss. Da der durch das spaltbildende Element gebildete
Spalt eine präzise Weite aufweisen muss um das Fasermaterial in der gewünschten Stärke
zu klemmen, muss auch die Speisemulde exakt positioniert sein. In Verbindung mit einer
um eine Achse drehbar ausgebildeten Speisemulde bedeutet dies einen erheblichen Konstruktionsaufwand.
[0004] Weiter offenbart die
FR 1 411 766 A eine Speisemulde mit einer Kontaktfläche, welche oberhalb der Speisewalze angeordnet
ist, und Mittel zum Erkennen eines Kontaktes zwischen der Speisewalze und der Kontaktfläche.
Nachteilig an dieser Konstruktion ist dass die Speisewalze mit ihrer Achse gegenüber
dem Maschinenrahmen beweglich respektive verschiebbar ausgeführt sein muss.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Speisemulde zu schaffen, die
einen Spalt mit einer präzisen Weite ermöglicht und gleichzeitig eines geringeren
Konstruktionsaufwands bedarf.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Speisemulde und eine Speisevorrichtung mit den
Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs.
[0007] Vorgeschlagen wird eine Speisemulde für eine Speisevorrichtung an einer Spinnereivorbereitungsmaschine.
Bei der Spinnereivorbereitungsmaschine kann es sich dabei um eine Karde, eine Krempel
oder einen Reiniger handeln. Die Speisemulde weist einen Grundkörper und mindestens
eine sich entlang einer Arbeitsbreite der Speisemulde erstreckende elastische Lippe
auf. Die elastische Lippe bildet dabei zwischen sich und einer Speisewalze der Speisevorrichtung
einen Spalt aus.
[0008] Erfindungsgemäß weist die Speisemulde eine Kontaktfläche auf und es sind Mittel zum
Erkennen eines Kontakts zwischen der elastischen Lippe und der Kontaktfläche vorgesehen.
Wird also die elastische Lippe durch einen Fremdkörper deformiert, dann kommt sie,
sofern der Fremdkörper und damit die elastische Deformation groß genug sind, in Kontakt
mit der Kontaktfläche. Durch die Mittel zum Erkennen eines Kontakts werden der Kontakt
und damit auch der Fremdkörper erkannt.
[0009] Auf Grund dieser Ausbildung der elastischen Lippe kann diese fest montiert werden,
eine Drehbarkeit der elastischen Lippe beziehungsweise der gesamten Speisemulde ist
nicht nötig. Dadurch reduziert sich der Konstruktionsaufwand. Gleichzeitig können
die elastische Lippe und damit der Spalt einfach eingebaut oder ausgetauscht werden.
Vorteilhafterweise umfassen die Mittel zum Erkennen eines Kontakts eine elektrische
Isolation zwischen der elastischen Lippe und der Kontaktfläche sowie eine elektrische
Spannungsquelle. Dabei legt die elektrische Spannungsquelle eine Spannung zwischen
der elastischen Lippe und der Kontaktfläche an und der Kontakt zwischen der elastischen
Lippe und der Kontaktfläche wird durch Schließen des Stromkreises erkannt. So lässt
sich einfach und kostengünstig ein Kontakt zwischen der elastischen Lippe und der
Kontaktfläche erkennen, wobei insbesondere die dazu nötige Elektronik kostengünstig
und robust ist.
[0010] Von Vorteil ist es, wenn die von der elektrischen Spannungsquelle zwischen der elastischen
Lippe und Kontaktfläche angelegte Spannung zwischen 1,5 V und 32 V, vorzugsweise zwischen
12 V und 28 V, liegt. Diese Spannungen sind zum einen leicht zu erzeugen und zum anderen
benötigen sie keine äußerst sensitiven Detektoren. Des Weiteren sind die Spannungen
klein genug um keine Gefährdung für die Gesundheit des Bedienpersonals darzustellen,
sollte es zu einem Kontakt mit einer oder beiden der Elektroden kommen.
[0011] Alternativ können die Mittel zum Erkennen eines Kontakts ein piezoelektrisches Element
aufweisen. Piezoelektrische Elemente sind ebenfalls kostengünstig, zuverlässig und
weitgehend wartungsfrei. Das piezoelektrische Element kann dabei an der elastischen
Lippe und/oder an der Kontaktfläche angebracht sein. Bei einem Kontakt zwischen der
elastischen Lippe und der Kontaktfläche wird dann ein Druck auf das piezoelektrische
Element ausgeübt, der wiederum in einer elektrischen Spannung resultiert, die von
einer Sensorik erfasst wird.
[0012] Die elastische Lippe und die Kontaktfläche bilden eine Öffnung zu einem Hohlraum,
der unter anderem die Beweglichkeit der elastischen Lippe ermöglicht. Damit dieser
Hohlraum nicht verschmutzt ist vorteilhafterweise zwischen der elastischen Lippe und
der Kontaktfläche eine Dichtung angeordnet. Diese Dichtung ist dabei so weit verformbar,
dass sie bei einer Verformung der elastischen Lippe überdrückt werden kann und somit
den elektrischen Kontakt zwischen der elastischen Kontaktfläche beziehungsweise den
Druck auf das piezoelektrische Element nicht behindert.
[0013] Von Vorteil ist es, wenn zwischen dem Grundkörper der Speisemulde und der elastischen
Lippe eine Distanzleiste angeordnet ist. Dadurch lässt sich ein für die Klemmung des
Fasermaterials optimaler Abstand zwischen dem Grundkörper und der elastischen Lippe
erzielen. Damit dieser Abstand für verschiedene Faserlängen angepasst werden kann,
ist die Distanzleiste vorzugsweise austauschbar und/oder verstellbar. Bei besonders
grossen Faserlängen, oberhalb von etwa 28 mm, kann dann auch komplett auf die Distanzleiste
verzichtet werden.
[0014] Es ist auch vorteilhaft, wenn die elastische Lippe aus Stahl, insbesondere aus Chromstahl,
besteht, da diese Werkstoffe gute Elastizität bei einer guten Federstärke aufweisen.
Chromstahl ist darüber hinaus auch noch korrosionsbeständig. Eine Wandstärke der elastischen
Lippe an ihrem vorderen Ende liegt dabei bevorzugt zwischen 1,0 mm und 4,0 mm, besonders
bevorzugt zwischen 1,5 mm und 2 mm, da dies die notwendige Federstärke liefert.
[0015] Vorteilhafterweise weist die Speisemulde eine Stützleiste auf, wobei die Kontaktfläche
der Stützleiste zugeordnet ist. Die Stützleiste ist dabei in einem solchen Abstand
von der elastischen Lippe angeordnet, dass der Abstand durch eine elastische Verformung
der elastischen Lippe geschlossen werden kann. Wäre keine Stützleiste vorhanden, so
könnte ein sehr großer Fremdkörper die elastische Lippe so stark verformen, dass sie
den elastischen Bereich verlässt und anschließend nicht wieder in ihre vorherige Form
zurückkehrt. Die Stützleiste verhindert dies und ermöglicht somit eine längere Lebensdauer
der elastischen Lippe. Ein besonders geeignetes Material für die Stützleiste ist Aluminium,
da es bei einem geringen Gewicht eine große Formstabilität aufweist.
[0016] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Speisemulde ist diese entlang ihrer Arbeitsbreite
in mindestens zwei Segmente aufgeteilt, wobei jedem Segment eine elastische Lippe
zugeordnet ist. Dies vereinfacht die Einstellung des durch die elastische Lippe erzeugten
Spaltes, da nicht mehr über die gesamte Arbeitsbreite eine konstante Spaltbreite eingestellt
werden muss.
[0017] Vorteilhafterweise ist jedem Segment ein piezoelektrisches Element zugeordnet ist
oder sind die den einzelnen Segmenten zugeordneten elastischen Lippen voneinander
elektrisch isoliert und separaten Stromkreisen zugeordnet. Es ist also für jedes Segment
separat möglich, einen Fremdkörper zu erkennen. Wird dies dem Bedienpersonal angezeigt,
dann vereinfacht sich die Suche nach dem Fremdkörper, der Fremdkörper kann folglich
schneller entfernt und die Produktion schneller wieder fortgesetzt werden.
[0018] Es ist auch von Vorteil, wenn die Speisemulde einen akustischen und/oder optischen
Alarm umfasst, der ausgelöst wird, wenn ein Kontakt zwischen der elastischen Lippe
und der Kontaktfläche stattfindet. Durch einen solchen Alarm wird das Bedienpersonal
auf diesen Kontakt, und damit normalerweise auf einen detektierten Fremdkörper, aufmerksam
gemacht. Das Bedienpersonal kann daraufhin die Produktion stoppen und/oder den Fremdkörper
entfernen.
[0019] Die Speisemulde ist gemäß der vorangegangenen Beschreibung ausgebildet, wobei die
genannten Merkmale einzeln oder in beliebiger Kombination vorhanden sein können.
[0020] Ferner wird eine Speisevorrichtung zur Speisung von Faserflocken in eine Spinnereivorbereitungsmaschine,
insbesondere eine Karde, eine Krempel oder einen Reiniger, vorgeschlagen. Die Speisevorrichtung
weist dabei eine Speisewalze und eine wie oben beschriebene Speisemulde auf. Insbesondere
weist die Speisemulde also einen Grundkörper, mindestens eine sich entlang einer Arbeitsbreite
der Speisemulde erstreckende elastische Lippe, eine Kontaktfläche sowie Mittel zum
Erkennen eines Kontakts zwischen der elastischen Lippe und der Kontaktfläche auf.
Dadurch reduziert sich der Konstruktionsaufwand und die elastische Lippe kann einfacher
justiert werden.
[0021] Die oben genannten vorteilhaften Weiterbildungen der Speisemulde erweisen sich auch
für die Speisevorrichtung mit der Speisemulde als vorteilhaft.
[0022] Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Speisevorrichtung eine Steuereinrichtung
umfasst, die bei einem Kontakt zwischen der elastischen Lippe und der Kontaktfläche
die Speisung der Faserflocken unterbricht und die Speisewalze anhält. Bei modernen
Speisevorrichtungen ist es möglich, dass sich die Oberfläche der Speisewalze vom Zeitpunkt
des Erkennens eines Fremdkörpers bis zum Stillstand lediglich 10 mm weiter bewegt.
So können Beschädigungen der Speisewalze und der elastischen Lippe weitgehend vermieden
werden. Vorzugsweise dreht die Steuereinrichtung, nachdem die Speisewalze zum Stillstand
gekommen ist, diese um einen vorgegebenen oder vorgebbaren Winkel zurück. Dabei ist
beziehungsweise wird dieser Winkel so eingestellt, dass der Fremdkörper in einen Bereich
gelangt, aus dem er durch das Bedienpersonal leicht entfernt werden kann.
[0023] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht einer Karde,
- Figur 2a
- eine schematische Seitenansicht einer Speisevorrichtung,
- Figur 2b
- die schematische Seitenansicht der Speisevorrichtung aus Figur 2a mit einer Fasermatte,
- Figur 2c
- die schematische Seitenansicht der Speisevorrichtung aus Figur 2b mit einem Fremdkörper,
- Figur 3
- eine schematische Seitenansicht einer weiteren Speisevorrichtung,
- Figur 4
- eine schematische Seitenansicht einer weiteren Speisevorrichtung und
- Figur 5
- eine schematische Frontansicht einer Speisemulde.
[0024] Figur 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Karde 1. Dabei werden die Fasern
in der Karde 1 von links nach rechts transportiert. Eine Fasermatte 2 läuft zunächst
über eine Zufuhrplatte 3 und gelangt dann in eine Speisevorrichtung 4. Die Speisevorrichtung
4 weist eine Speisemulde 5 auf, die mit einer Speisewalze 6 zusammenwirkt. Die zwischen
Speisemulde 5 und Speisewalze 6 geklemmte Fasermatte 2 wird sodann einer Vorreisserwalze
7 zugespeist.
[0025] Von der Vorreisserwalze 7 geht das Faservlies weiter auf einen Tambour 8 und wird
zwischen dem Tambour 8 und einem hier sehr schematisch dargestellten Deckel 9 weiter
verarbeitet. Das Faservlies wird sodann von einer Dofferwalze 10 abgenommen und an
eine Verdichtungseinheit 11 weitergeleitet, wo es zu einem Kardenband 12 verdichtet
wird.
[0026] Figur 2a zeigt eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Speisevorrichtung
4. Diese Speisevorrichtung 4 kann ein Teil der in Figur 1 gezeigten Karde 1 sein,
sie kann aber auch ein Teil einer Krempel oder eines Reinigers sein. Die Speisevorrichtung
4 weist dabei eine Speisemulde 5 und eine Speisewalze 6 auf. Außerdem ist noch ein
Teil der Vorreisserwalze 7 gezeigt.
[0027] Die Speisemulde 5 weist einen Grundkörper 13 auf, der teilweise von einem Schutzblech
14 vor Abnutzung geschützt wird. Am Grundkörper 13 ist des Weiteren eine Distanzleiste
15 angeordnet, um einen optimalen Abstand zwischen dem Grundkörper 13 und einer elastischen
Lippe 16 zu ermöglichen. Die Distanzleiste 15 ist austauschbar ausgebildet, so dass
sie an die jeweilige Faserlänge angepasst werden kann. Bei sehr langen Fasern kann
die Distanzleiste 15 sogar ganz weggelassen werden.
[0028] Die elastische Lippe 16 ist so angeordnet, dass Fasern zwischen ihr und der Speisewalze
6 geklemmt werden können. Auf der der Speisewalze 6 abgewandten Seite der elastischen
Lippe 16 ist zudem eine Stützleiste 17 angeordnet. Dabei kann die elastische Lippe
16 mindestens so weit elastisch verformt werden bis sie die Stützleiste 17 berührt.
Durch die Stützleiste 17 ist eine weitere Verformung der elastischen Lippe 16, beispielsweise
durch einen harten Fremdkörper im Fasermaterial, ausgeschlossen. Die elastische Lippe
16 wird also insbesondere nicht in einen Bereich verformt, in dem eine permanente
Verformung eintritt. Eine Rückkehr der elastischen Lippe 16 in ihre ursprüngliche
Form und Position ist dadurch stets gewährleistet.
[0029] Eine elektrische Isolation 18 isoliert die elastische Lippe 16 von der Stützleiste
17. In einer elektrischen Schaltung wird die elastische Lippe 16 über eine Spannungsquelle
19 und eine Strommesseinrichtung 20 mit der Stützleiste 17 verbunden. Da die elastische
Lippe 16 von der Stützleiste 17 elektrisch isoliert ist, ist der Stromkreis im Normalfall
offen und die Strommesseinrichtung 20 misst keinen Strom. Wird hingegen die elastische
Lippe 16, beispielsweise durch einen harten Fremdkörper, soweit verformt, dass sie
eine Kontaktfläche 21 der Stützleiste 17 berührt, dann ist der Stromkreis geschlossen
und es fließt Strom, den die Strommesseinrichtung 20 misst.
[0030] Um den Kontakt der elastischen Lippe 16 mit der Kontaktfläche 21, und damit die Detektion
des Fremdkörpers, anzuzeigen, ist die Strommesseinrichtung 20 mit einem akustischen
und/oder optischen Alarm 22 verbunden, der dem Bedienpersonal den Fremdkörper anzeigt.
[0031] Vorteilhafterweise ist die Strommesseinrichtung 20 darüber hinaus mit einer Steuereinrichtung
23 verbunden, die bei der Detektion eines Fremdkörpers die Speisewalze 6 stoppt, damit
der Fremdkörper nicht weiter vordringt und keine größeren Beschädigungen verursacht.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Steuereinrichtung 23 die Speisewalze 6, nachdem
sie gestoppt wurde, noch so weit rückwärts dreht, dass der Fremdkörper unter der elastischen
Lippe 16 herauskommt und einfach vom Bedienpersonal entfernt werden kann.
[0032] Um den Zwischenraum 24 zwischen der elastischen Lippe 16 und der Stützleiste 17 vor
Verschmutzung, insbesondere durch Faserflug, zu schützen, ist zwischen der elastischen
Lippe 16 und der Stützleiste 17 eine leicht verformbare Dichtung 25 angeordnet.
[0033] Figur 2b zeigt die schematische Seitenansicht der Speisevorrichtung 4 aus Figur 2a
in Betrieb, wobei zur besseren Übersichtlichkeit auf die Darstellung des Stromkreises
verzichtet wurde. Eine Fasermatte 2 wird zwischen der elastischen Lippe 16 und der
Speisewalze 6 geklemmt. Die elastische Lippe 16 wird dabei leicht verformt, macht
allerdings noch keinen Kontakt mit der Kontaktfläche 21. Außerdem wird die Dichtung
25 leicht zusammengedrückt.
[0034] Figur 2c zeigt die schematische Seitenansicht der Speisevorrichtung 4 aus Figur 2b,
diesmal allerdings mit einem harten Fremdkörper 26 in der Fasermatte 2. Dieser harte
Fremdkörper 26 drückt die elastische Lippe 16 so weit in Richtung der Stützleiste
17 bis die elastische Lippe 16 die Kontaktfläche 21 der Stützleiste 17 berührt. Dadurch,
dass sich die elastische Lippe 16 nun an der Stützleiste 17 abstützt, wird eine weitere
Verformung der elastischen Lippe 16 - insbesondere in den nicht-elastischen Bereich
hinein - verhindert. Die Dichtung 25 wird zudem so stark verformt, dass sie den Kontakt
zwischen der elastischen Lippe 16 und der Kontaktfläche 21 nicht behindert.
[0035] Durch die Berührung der elastischen Lippe 16 mit der Kontaktfläche 21 wird, wie oben
beschrieben, der elektrische Stromkreis geschlossen und damit der Fremdkörper detektiert.
Zudem wird ein Alarm ausgelöst und die Steuereinrichtung stoppt die Speisewalze 6
und dreht sie so weit zurück, dass der Fremdkörper 26 unter der elastischen Lippe
16 herauskommt.
[0036] Bei der nachfolgenden Beschreibung alternativer Ausführungsbeispiele werden für Merkmale,
die im Vergleich zu anderen Ausführungsbeispielen in ihrer Ausgestaltung und/oder
Wirkweise identisch und/oder zumindest vergleichbar sind, gleiche Bezugszeichen verwendet.
Sofern diese nicht nochmals detailliert erläutert werden, entspricht deren Ausgestaltung
und/oder Wirkweise der Ausgestaltung und Wirkweise der vorstehend bereits beschriebenen
Merkmale.
[0037] Bei dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Kontakt zwischen der elastischen
Lippe 16 und der Kontaktfläche 21 von einem piezoelektrischen Element 27 detektiert.
Das piezoelektrische Element 27 ist in diesem Fall an der Kontaktfläche 21 der Stützleiste
17 angeordnet, es kann aber auch an der elastischen Lippe 16 angeordnet sein. Bei
einem Kontakt zwischen der elastischen Lippe 16 und der Kontaktfläche 21 wird Druck
auf das piezoelektrische Element 27 ausgeübt, was zu einer elektrischen Spannung zwischen
zwei Elektroden des piezoelektrischen Elements 27 führt. Diese elektrische Spannung
wird gemessen und damit der Kontakt detektiert.
[0038] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Speisemulde 5 ohne Distanzleiste gezeigt, was
für besonders grosse Faserlängen optimal ist.
[0039] Bei der in Figur 4 gezeigten Speisemulde 5 ist die Distanzleiste 15 als verstellbares
Gestänge 28 ausgebildet. Sie kann somit ohne aufwändigen Umbau auf verschiedene Faserlängen
eingestellt werden.
[0040] Des Weiteren ist im Ausführungsbeispiel der Figur 4 keine Stützleiste vorgesehen.
Die Kontaktfläche 21 ist an einem elektrisch isolierenden Halter 29 angeordnet. Dadurch
ist auch keine separate Isolation der elastischen Lippe 16 erforderlich. Bei einem
Kontakt zwischen der elastischen Lippe 16 und der Kontaktfläche 21 wird wiederum ein
Stromkreis geschlossen und über ein Strommessgerät ein Fremdkörper erkannt.
[0041] Schließlich zeigt Figur 5 eine schematische Frontansicht einer Speisemulde 5. Die
elastische Lippe 16 ist dabei in vier Segmente 16.1, 16.2, 16.3 und 16.4 aufgeteilt.
Selbstverständlich ist auch eine andere Anzahl an Segmenten möglich. Die einzelnen
Segmente sind kürzer als eine einzige elastische Lippe 16 und können so besser über
ihre Breite justiert werden.
[0042] Die einzelnen Segmente der elastischen Lippe 16 sind auch elektrisch voneinander
isoliert. Dazu ist in dem Bereich, in dem sie aneinander grenzen, eine Isolationsschicht
30 angebracht, von der der Übersichtlichkeit halber nur eine mit einem Bezugszeichen
versehen wurde. Die einzelnen Segmente sind über jeweils eine Strommesseinrichtung
mit der Spannungsquelle verbunden. So kann im Fall eines Fremdkörpers in der Fasermatte
erkannt werden, in welchem Segment sich dieser Fremdkörper befindet. Vorzugsweise
wird dies dem Bedienpersonal angezeigt, so dass das Bedienpersonal sofort im richtigen
Segment nach dem Fremdkörper suchen und diesen sodann entfernen kann.
[0043] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind möglich.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Karde
- 2
- Fasermatte
- 3
- Zufuhrplatte
- 4
- Speisevorrichtung
- 5
- Speisemulde
- 6
- Speisewalze
- 7
- Vorreisserwalze
- 8
- Tambour
- 9
- Deckel
- 10
- Dofferwalze
- 11
- Verdichtungseinheit
- 12
- Kardenband
- 13
- Grundkörper
- 14
- Schutzblech
- 15
- Distanzleiste
- 16
- Elastische Lippe
- 16.1 - 16.2
- Segmente der elastischen Lippe
- 17
- Stützleiste
- 18
- Elektrische Isolation
- 19
- Spannungsquelle
- 20
- Strommesseinrichtung
- 21
- Kontaktfläche
- 22
- Alarm
- 23
- Steuereinrichtung
- 24
- Zwischenraum
- 25
- Dichtung
- 26
- Fremdkörper
- 27
- Piezoelektrisches Element
- 28
- Gestänge
- 29
- Halter
- 30
- Isolationsschicht
1. Speisemulde (5) für eine Speisevorrichtung (4) an einer Spinnereivorbereitungsmaschine
mit einem Grundkörper (13) und mindestens einer sich entlang einer Arbeitsbreite der
Speisemulde (5) erstreckenden elastischen Lippe (16),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Speisemulde (5) eine Kontaktfläche (21) aufweist und Mittel zum Erkennen eines
Kontakts (18, 19, 20; 27) zwischen der elastischen Lippe (16) und der Kontaktfläche
(21) vorgesehen sind.
2. Speisemulde (5) nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Erkennen eines Kontakts (18, 19, 20; 27) eine elektrische Isolation
(18) zwischen der elastischen Lippe (16) und der Kontaktfläche (21) sowie eine elektrische
Spannungsquelle (19) umfassen, wobei die elektrische Spannungsquelle (19) eine Spannung
zwischen der elastischen Lippe (16) und der Kontaktfläche (21) anlegt und der Kontakt
zwischen der elastischen Lippe (16) und der Kontaktfläche (21) durch Schließen des
Stromkreises erkannt wird.
3. Speisemulde (5) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von der elektrischen Spannungsquelle (19) zwischen der elastischen Lippe (16)
und Kontaktfläche (21) angelegte Spannung zwischen 1,5 V und 32 V, vorzugsweise zwischen
12 V und 28 V liegt.
4. Speisemulde (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Erkennen eines Kontakts (18, 19, 20; 27) ein piezoelektrisches Element
(27) aufweisen, wobei das piezoelektrische Element (27) an der elastischen Lippe (16)
und/oder an der Kontaktfläche (21) angebracht ist.
5. Speisemulde (5) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der elastischen Lippe (16) und der Kontaktfläche (21) eine Dichtung (25)
angeordnet ist.
6. Speisemulde (5) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Grundkörper (13) und der elastischen Lippe (16) eine, vorzugsweise austauschbare
und/oder verstellbare, Distanzleiste (15) angeordnet ist.
7. Speisemulde (5) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Lippe (16) aus Stahl, insbesondere aus Chromstahl, besteht und eine
Wandstärke der elastischen Lippe (16) an ihrem vorderen Ende bevorzugt zwischen 1,0
mm und 4,0 mm, besonders bevorzugt zwischen 1,5 mm und 2 mm liegt.
8. Speisemulde (5) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisemulde (5) eine Stützleiste (17) aufweist und die Kontaktfläche (21) der
Stützleiste (17) zugeordnet ist, wobei die Stützleiste (17) insbesondere aus Aluminium
besteht.
9. Speisemulde (5) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisemulde (5) entlang ihrer Arbeitsbreite in mindestens zwei Segmente (16.1
- 16.4) aufgeteilt ist und jedem Segment (16.1 - 16.4) eine elastische Lippe (16)
zugeordnet ist.
10. Speisemulde (5) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Segment (16.1 - 16.4) ein piezoelektrisches Element (27) zugeordnet ist oder
die den einzelnen Segmenten (16.1 - 16.4) zugeordneten elastischen Lippen (16) voneinander
elektrisch isoliert und separaten Stromkreisen zugeordnet sind.
11. Speisemulde (5) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisemulde (5) einen akustischen und/oder optischen Alarm (22) umfasst, der
ausgelöst wird, wenn ein Kontakt zwischen der elastischen Lippe (16) und der Kontaktfläche
(21) stattfindet.
12. Speisevorrichtung zur Speisung von Faserflocken in eine Spinnereivorbereitungsmaschine
mit einer Speisewalze (6) und einer Speisemulde (5) nach einem der vorherigen Ansprüche.
13. Speisevorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisevorrichtung (4) eine Steuereinrichtung (23) umfasst, die bei einem Kontakt
zwischen der elastischen Lippe (16) und der Kontaktfläche (21) die Speisung der Faserflocken
unterbricht, die Speisewalze (6) anhält und vorzugsweise anschließend die Speisewalze
(6) um einen vorgegebenen oder vorgebbaren Winkel zurückdreht.
1. A feed trough (5) for a feeding device (4) on a spinning preparation machine, comprising
a base body (13) and at least one elastic lip (16) that extends along a working width
of the feed trough (5), characterized in that the feed trough (5) has a contact surface (21) and means are provided for detecting
a contact (18, 19, 20; 27) between the elastic lip (16) and the contact surface (21).
2. The feed trough (5) as set forth in the preceding claim, characterized in that the means for detecting a contact (18, 19, 20; 27) comprise an electrical insulation
(18) between the elastic lip (16) and the contact surface (21) as well as an electric
voltage source (19), the electric voltage source (19) applying a voltage between the
elastic lip (16) and the contact surface (21), and the contact between the elastic
lip (16) and the contact surface (21) being detected as a result of the circuit being
closed.
3. The feed trough (5) as set forth in claim 2, characterized in that the voltage that is applied by the electric voltage source (19) between the elastic
lip (16) and the contact surface (21) is between 1.5 V and 32 V, preferably between
12 V and 28 V.
4. The feed trough (5) as set forth in claim 1, characterized in that the means for detecting a contact (18, 19, 20; 27) comprise a piezoelectric element
(27), the piezoelectric element (27) being attached to the elastic lip (16) and/or
to the contact surface (21).
5. The feed trough (5) as set forth in any one of the preceding claims, characterized in that a seal (25) is arranged between the elastic lip (16) and the contact surface (21).
6. The feed trough (5) as set forth in any one of the preceding claims, characterized in that a preferably interchangeable and/or adjustable spacer strip (15) is arranged between
the base body (13) and the elastic lip (16).
7. The feed trough (5) as set forth in any one of the preceding claims, characterized in that the elastic lip (16) is made of steel, particularly chromium steel, and a wall thickness
of the elastic lip (16) at its front end is preferably between 1.0 and 4.0 mm, especially
preferably between 1.5 mm and 2 mm.
8. The feed trough (5) as set forth in any one of the preceding claims, characterized in that the feed trough (5) has a support strip (17) and the contact surface (21) is associated
with the support strip (17), the support strip (17) being made particularly of aluminum.
9. The feed trough (5) as set forth in any one of the preceding claims, characterized in that the feed trough (5) is divided into at least two segments (16.1 - 16.4) along its
working width, an elastic lip (16) being associated with each segment (16.1 - 16.4).
10. The feed trough (5) as set forth in claim 9, characterized in that a piezoelectric element (27) is associated with each segment (16.1 - 16.4) or the
elastic lips (16) that are associated with the individual segments (16.1 - 16.4) are
electrically insulated from one another and associated with separate circuits.
11. The feed trough (5) as set forth in any one of the preceding claims, characterized in that the feed trough (5) comprises an acoustic and/or optical alarm (22) that is triggered
when contact occurs between the elastic lip (16) and the contact surface (21).
12. A feeding device for feeding fiber flocks into a spinning preparation machine, comprising
a feed roller (6) and a feed trough (5) as set forth in any one of the preceding claims.
13. The feeding device as set forth in the preceding claim, characterized in that the feeding device (4) comprises a control device (23) that interrupts the feeding
of the fiber flocks in the event of contact between the elastic lip (16) and the contact
surface (21), stops the feed roller (6), and preferably rotates the feed roller (6)
back by a predetermined or predeterminable angle.
1. Auge d'alimentation (5) pour dispositif d'alimentation (4) sur une machine de préparation
à la filature comportant un corps de base (13) et au moins une lèvre élastique (16)
s'étendant le long d'une largeur de travail de l'auge d'alimentation (5), caractérisée en ce que l'auge d'alimentation (5) présente une surface de contact (21) et des moyens sont
prévus pour détecter un contact (18, 19, 20; 27) entre la lèvre élastique (16) et
la surface de contact (21).
2. Auge d'alimentation (5) selon la revendication précédente, caractérisée en ce que les moyens de détection d'un contact (18, 19, 20; 27) comprennent une isolation électrique
(18) entre la lèvre élastique (16) et la surface de contact (21) ainsi qu'une source
de tension électrique (19), la source de tension électrique (19) appliquant une tension
entre la lèvre élastique (16) et la surface de contact (21) et le contact entre la
lèvre élastique (16) et la surface de contact (21) étant détecté en fermant le circuit.
3. Auge d'alimentation (5) selon la revendication 2, caractérisée en ce que la tension appliquée par la source de tension électrique (19) entre la lèvre élastique
(16) et la surface de contact (21) se situe entre 1,5 V et 32 V, de préférence entre
12 V et 28 V.
4. Auge d'alimentation (5) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les moyens de détection d'un contact (18, 19, 20; 27) présentent un élément piézoélectrique
(27), l'élément piézoélectrique (27) étant fixé à la lèvre élastique (16) et/ou à
la surface de contact (21).
5. Auge d'alimentation (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un joint d'étanchéité (25) est disposé entre la lèvre élastique (16) et la surface
de contact (21).
6. Auge d'alimentation (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une barre d'écartement (15), de préférence interchangeable et/ou réglable, est disposée
entre le corps de base (13) et la lèvre élastique (16).
7. Auge d'alimentation (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la lèvre élastique (16) est constituée d'acier, en particulier d'acier chromé, et
une épaisseur de paroi de la lèvre élastique (16) à son extrémité avant se situe de
préférence entre 1,0 mm et 4,0 mm, de manière particulièrement préférée entre 1,5
mm et 2 mm.
8. Auge d'alimentation (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'auge d'alimentation (5) présente une barre de support (17) et la surface de contact
(21) est associée à la barre de support (17), la barre de support (17) étant constituée
en particulier d'aluminium.
9. Auge d'alimentation (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'auge d'alimentation (5) est divisée en au moins deux segments (16.1 - 16.4) le
long de sa largeur de travail et une lèvre élastique (16) est associée à chaque segment
(16.1 - 16.4).
10. Auge d'alimentation (5) selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'un élément piézoélectrique (27) est associé à chaque segment (16.1 - 16.4) ou les
lèvres élastiques (16) associées aux segments (16.1 - 16.4) individuels sont électriquement
isolées les unes des autres et associées à des circuits séparés.
11. Auge d'alimentation (5) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'auge d'alimentation (5) comprend une alarme acoustique et/ou optique (22) qui se
déclenche lorsqu'un contact s'effectue entre la lèvre élastique (16) et la surface
de contact (21).
12. Dispositif d'alimentation permettant d'alimenter en flocons de fibres une machine
de préparation à la filature, comportant un rouleau d'alimentation (6) et une auge
d'alimentation (5) selon l'une des revendications précédentes.
13. Dispositif d'alimentation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'alimentation (4) comprend un système de commande (23) qui, lors d'un
contact entre la lèvre élastique (16) et la surface de contact (21), interrompt l'alimentation
en flocons de fibres, arrête le rouleau d'alimentation (6) et fait de préférence ensuite
tourner le rouleau d'alimentation (6) d'un angle prédéfini ou pouvant être prédéfini.
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