[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der Lasten an der Unterseite
eines Gerüstbodens befestigt werden können. Die vorliegende Erfindung betrifft zudem
die Verwendung der Unterseite eines Gerüstbodens zur temporären oder permanenten Befestigung
oder Aufhängung von Lasten. Zudem betrifft die vorliegende Erfindung ein Gerüst.
[0002] Gerüste, die beispielsweise temporär an Fassaden zum Zwecke der Durchführung von
Arbeiten an der Fassade aufgestellt werden können, sind seit Langem bekannt. Derartige
Gerüste sind zumeist modular ausgestaltet, so dass ein schneller Auf- und Abbau der
Gerüste erfolgen kann. Gerüste umfassen zumeist einen sog. Rahmen, auf den an der
Oberseite ein Belag oder Gerüstboden aufgelegt werden kann. Der Gerüstboden bzw. Belag
wird dabei kopfseitig mit dem Rahmen verbunden, wobei der Belag bzw. der Gerüstboden
dann als Arbeitsfläche verwendet werden kann.
[0003] Beispielsweise beschreibt die
EP 0 485 730 A1 einen Belag für Gerüste in Form eines tafelförmigen Bodens.
[0004] Nach wie vor ungelöst aus dem Stand der Technik ist jedoch, temporär oder permanent
Lasten, beispielsweise Arbeitsgeräte oder Arbeitsmaterialien, an der Unterseite des
Gerüstbodens zu fixieren, so dass diese während der Arbeitsvorgänge besser zugänglich
sind.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung mit den Merkmalen der unabhängigen
Patentansprüche gelöst. Die jeweiligen abhängigen Patentansprüche stellen dabei vorteilhafte
Weiterbildungen dar.
[0006] Die Erfindung betrifft somit eine Vorrichtung zum Befestigen von Lasten an der Unterseite
eines Gerüstbodens eines Gerüstes, umfassend mindestens ein Befestigungsmittel, das
eine Befestigung an der Unterseite des Gerüstbodens ermöglicht, sowie mindestens eine
Befestigungsmöglichkeit für Lasten.
[0007] Die Vorrichtung kann somit an der Unterseite eines Gerüstbodens fixiert werden, Lasten
können dabei an der Befestigungsmöglichkeit der Vorrichtung auf das Gerüst bzw. den
Gerüstboden abgelastet werden. Die Befestigung der Lasten kann beispielsweise durch
Anbinden, Anhängen etc. an die Befestigungsmöglichkeit erfolgen. Beispielsweise können
schwere Gegenstände wie Arbeitsgeräte oder Arbeitsmaterialien (beispielsweise Eimer
etc.) an der Befestigungsmöglichkeit angehängt werden, so dass die entsprechenden
Gerätschaften bzw. Arbeitsmaterialien beispielsweise auf Kopfhöhe befindlich sind.
Somit sind die an der Befestigungsmöglichkeit befestigten Lasten leichter zugänglich,
als wenn sie auf Bodenhöhe abgelegt werden. Auch unter dem Aspekt der Sicherheit ist
eine Fixierung der entsprechenden Lasten an der Befestigungsmöglichkeit der Vorrichtung
von Vorteil, da dadurch beispielsweise ein unbeabsichtigtes Herunterfallen der entsprechenden
Gegenstände vom Gerüst durch Fixierung der Lasten an der Befestigungsmöglichkeit verhindert
werden kann.
[0008] Die Befestigung der Vorrichtung am Gerüstboden kann dabei beispielsweise reversibel,
aber auch permanent erfolgen. Im Falle einer permanenten Fixierung kann die Befestigungsmöglichkeit
bereits werkseitig an der Unterseite des Gerüstbodens angebracht sein.
[0009] Besonders bevorzugt ist jedoch eine modulare Ausführung des in der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Befestigen von Lasten, hierbei ist das Befestigungsmittel, das die
Befestigungen an der Unterseite des Gerüstbodens ermöglicht, reversibel lösbar ausgebildet.
Die Vorrichtung kann somit vom Gerüstboden getrennt werden und im Bedarfsfall an der
Unterseite des Gerüstbodens angebracht und fixiert werden. Dies ermöglicht eine äußerst
flexible Ausgestaltung, wobei die Vorrichtung im Bedarfsfall und insbesondere bevorzugt
an flexiblen und variierenden Orten an der Unterseite des Gerüstbodens angebracht
werden kann.
[0010] Für den Fall, dass die Vorrichtung permanent am Gerüstboden fixiert ist, kann eine
entsprechende Befestigung beispielsweise durch Vernieten, Verkleben und/oder Verschweißen
erfolgen.
[0011] Insbesondere für den bevorzugten Fall, dass die Vorrichtung reversibel an der Unterseite
des Gerüstbodens befestigbar ausgebildet sein soll, ist das Befestigungsmittel als
reversibel lös- und schließbare Befestigung ausgebildet, beispielsweise in Form einer
Klemmbefestigung, einer Verschraubung, der Möglichkeit des Verkeilens bzw. in Form
einer Klemmbefestigung ausgebildet.
[0012] Das mindestens eine Befestigungsmittel kann dabei in einer bevorzugten Ausführungsform
paarweise an der Vorrichtung ausgebildet sein. Gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform
kann die Vorrichtung bezüglich der Befestigungsmittel beispielsweise symmetrisch ausgebildet
sein, indem beispielsweise auf jeder Seite der Vorrichtung mindestens ein Befestigungsmittel
angebracht ist. Beispielsweise können Befestigungsmittel jeweils an den distalen Enden
der Vorrichtung angebracht sein. Diese Möglichkeit inkludiert, dass an jedem distalen
Ende der Vorrichtung mindestens ein Befestigungsmittel ausgebildet sein kann.
[0013] In einer ersten bevorzugten Ausführungsform sind die Befestigungsmittel derart ausgebildet,
dass sie in Nuten des Gerüstbodens eingreifen können, wobei der Gerüstboden unterseitig
zwei kastenartige, eine Höhe des Gerüstbodens bestimmende Profile aufweist, die beabstandet
zueinander angeordnet sind, wobei eine jeweilige, der jeweils anderen Profil zugewandte
Wandung der Profile eine Nut aufweist, die eine Wandung umfasst, die eine vertikale
Last aufnehmen kann, wobei die Befestigungsmittel bei Eingriff in die Nuten eine vertikale
Last auf die Wandungen ablasten können.
[0014] Gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform ist das Befestigungsmittel der Vorrichtung
in der Lage, eine vertikale Last auf die Nut eines entsprechend ausgebildeten Gerüstbodens
abzulasten. Die Nut des Gerüstbodens umfasst dabei eine Wandung, die eine vertikale
Kraftkomponente aufnehmen kann. Beispielsweise kann die Wandung hierzu zumindest bereichsweise
horizontal bzw. auch abgeschrägt verlaufen.
[0015] Das Befestigungsmittel der Vorrichtung muss in diesem Fall derart ausgebildet sein,
dass es form- und oder kraftschlüssig in die Nut eingreifen kann.
[0016] Beispielsweise kann das Befestigungsmittel jeweils an distalen Enden der Vorrichtung
ausgebildet sein und eine entsprechend der Nut des Gerüstbodens ausgebildete Geometrie
aufweisen.
[0017] Besonders bevorzugt kann das Befestigungsmittel hierbei beispielsweise eine Nase
aufweisen, die zumindest eine Wandung aufweist, die in der Lage ist, eine vertikale
Kraftkomponente abzulasten. Diese Wandung weist somit insbesondere mindestens eine
Fläche auf, die nicht in vertikaler Richtung verläuft, beispielsweise abgeschrägt
ausgebildet ist bzw. horizontal verläuft.
[0018] Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform sind die Befestigungsmittel derart
ausgebildet, dass sie in Umkragungen des Gerüstbodens eingreifen können. Hierbei weist
der Gerüstboden unterseitig zwei kastenartige, eine Höhe des Gerüstbodens bestimmende
Profile auf, die beabstandet zueinander angeordnet sind, wobei eine jeweilige, der
jeweils anderen Profil zugewandte Wandung an der Unterseite des Gerüstbodens fixiert
ist und eine Umkragung aufweist, die eine vertikale Last aufnehmen kann, wobei die
Befestigungsmittel bei Eingriff in die Umkragungen eine vertikale Last auf die Umkragungen
ablasten können.
[0019] Gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform kann jeweils am distalen Ende der Vorrichtung
ein Befestigungsmittel vorgesehen sein, dass mit den zuvor beschriebenen Umkragungen
form- und/oder kraftschlüssig zusammenwirken kann, um eine vertikale Kraftkomponente
(die Last) abzulasten. In diesem Fall sind die Umkragungen bevorzugt derart ausgebildet,
dass sie einen Verlauf aufweisen, der eine nicht-vertikale Komponente aufweist, beispielsweise
abgeschrägt gegenüber der Vertikalen ausgebildet sind. Die Befestigungsmöglichkeit
weist in diesem Fall bevorzugt eine entsprechende geometrische Ausbildung auf, so
dass bei Zusammenwirken des Befestigungsmittels mit dem Gerüstboden bevorzugt ein
Formschluss zwischen den Befestigungsmitteln und der beispielsweise Umkragung erfolgt.
Insbesondere können in diesem Fall die Befestigungsmittel als ein Paar von jeweils
am distalen Ende der Vorrichtung ausgebildeten Klammern ausgebildet sein, wobei die
Klammern nach oben in vertikaler Richtung hervorstehen. Die Klammern weisen hierbei
bevorzugt eine gegenüber der Vertikalen abgeschrägte Fläche auf, die es ermöglicht,
eine vertikale Last nach unten abzulasten. In den zuvor genannten Fällen ist es insbesondere
bevorzugt, wenn die Vorrichtung in horizontaler Richtung längenverstellbar und arretierbar
ausgebildet ist.
[0020] Die Vorrichtung mit den zuvor im Detail vorgestellten Befestigungsmitteln können
dann in einem verkürzten Zustand an den Befestigungsort am Gerüstboden gebracht werden
und dort solange horizontal verlängert bzw. verkürzt werden, bis Form- und oder Kraftschluss
mit beispielsweise der Nut bzw. der Auskragung des Gerüstbodens erfolgt. Ist einmalig
der Form- und/oder Kraftschluss der Vorrichtung mit dem Gerüstboden erfolgt, kann
die Vorrichtung vorzugsweise in ihrer horizontalen Länge arretiert werden, so dass
eine sichere und permanente, jedoch lösbare Befestigung der Vorrichtung am Unterboden
des Gerüstbodens ermöglicht wird.
[0021] Eine dritte bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass das mindestens eine Befestigungsmittel
derart ausgebildet ist, dass es in mindestens einen Durchbruch und/oder mindestens
eine Öffnung des Gerüstbodens eingreifen und fixiert werden kann, wobei das mindestens
eine Befestigungsmittel bei Eingriff und Fixierung in den mindestens einen Durchbruch
und/oder die mindestens eine Öffnung des Gerüstbodens ein vertikale Last auf den Gerüstboden
ablasten können.
[0022] Gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform weist das Befestigungsmittel somit Mittel
auf, die in Öffnungen bzw. Durchbrüche oder Bohrungen etc. an der Unterseite des Gerüstbodens
eingreifen und die Vorrichtung an der Unterseite des Gerüstbodens somit fixieren können.
[0023] Insbesondere ist die Vorrichtung dabei derart ausgebildet, dass sie an einem Gerüstboden
befestigbar ist, der unterseitig zwei kastenartige, eine Höhe des Gerüstbodens bestimmende
Profile aufweist, die beabstandet zueinander angeordnet sind, wobei in die Unterseite
des jeweiligen Profils eingebracht sind.
[0024] Bei der zuvor genannten Ausführungsform kann das mindestens eine Befestigungsmittel
beispielsweise einen Spreizbolzen umfassen, mittels dessen das mindestens eine Befestigungsmittel
im mindestens einen Durchbruch und/oder der mindestens einen Öffnung des Gerüstbodens
fixiert werden kann.
[0025] Alternativ oder additiv hierzu ist es ebenso möglich, dass das mindestens eine Befestigungsmittel
ein Außengewinde umfasst und der mindestens eine Durchbruch und/oder die mindestens
einen Öffnung des Gerüstbodens ein zum Außengewinde des Befestigungsmittels korrespondierendes
Innengewinde umfasst, wobei das Befestigungsmittel mittels Verschrauben des Außen-
und Innengewindes am Gerüstboden fixiert werden kann.
[0026] Zudem ist es möglich, dass das mindestens eine Befestigungsmittels als von der Vorrichtung
separates oder separierbares Bauteil ausgeführt ist, wobei das mindestens eine Befestigungsmittel
insbesondere durch eine in der Vorrichtung eingebrachte Durchführung durchgeführt
und in den mindestens einen Durchbruch und/oder die mindestens einen Öffnung des Gerüstbodens
eingreifen kann.
[0027] Es besteht ebenso die Möglichkeit, dass das mindestens eine Befestigungsmittel als
integrales Bauteil der Vorrichtung ausgeführt ist.
[0028] Gemäß einer vierten bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung neben dem mindestens
einen Befestigungsmittel, über das das Befestigungsmittel an der Unterseite des Gerüstbodens
fixierbar ist, zusätzlich mindestens ein Befestigungsmittel zur Befestigung der Vorrichtung
an einem Rahmen, der der Aufnahmen des Gerüstbodens dient.
[0029] Gemäß dieser Ausführungsform ist es somit möglich, dass das Befestigungsmittel einerseits
an der Unterseite des Gerüstbodens fixierbar ist, andererseits am Rahmen, in den der
Gerüstboden eingehängt ist. Dieser Ausführungsform bewirkt, dass eine Möglichkeit
zur Befestigung von Lasten an der Unterseite des Gerüstbodens bereitgestellt wird,
zugleich findet eine zusätzliche Verankerung und Stabilisierung des mit dem Rahmen
verbundenen Gerüstbodens statt.
[0030] Bevorzugt bei sämtlichen der zuvor genannten Ausführungsformen ist, dass die Vorrichtung
über einen horizontal ausgebildeten Lastbalken verfügt, an dem die Befestigungsmöglichkeit
für Lasten angebracht ist und/oder der Lastbalken die Befestigungsmöglichkeit für
Lasten darstellt.
[0031] Wie bereits zuvor beschrieben, ist es insbesondere von Vorteil, wenn der Lastbalken
horizontal in seiner Länge variabel ausgebildet ist, wobei insbesondere die Befestigungsmittel
an horizontal gegenüberliegenden Enden (distalen Enden) des Lastbalkens ausgebildet
sind.
[0032] Die im Zusammenhang mit bevorzugten Ausführungsformen weiter vorne bereits beschriebene
Möglichkeit der horizontalen Fixierung des horizontal in der Länge variablen Lastbalkens
erfolgt bevorzugt durch Rasten, Sicherungsbolzen, Schrauben, Klemm- und/oder Spannvorrichtungen
arretierbar ist.
[0033] Ebenso ist es möglich, den in horizontaler Richtung angeordneten Lastbalken als Teleskopsteckverbindung
auszubilden, so dass zwei zueinander horizontal bewegliche Teile, die ineinander führbar
sind, als Lastbalken der Vorrichtung ausgebildet sind. Insbesondere in dieser bevorzugten
Ausführungsform kann jeder Teil der Teleskopsteckverbindung eine Durchbohrung aufweisen,
die bei Auszug der Teleskopsteckverbindung auf die gewünschte bzw. benötigte Länge
zur Deckung kommen. Durch Hindurchführen eines Sicherungsbolzens, beispielsweise eines
Splints, kann somit die horizontale Länge der Teleskopsteckverbindung gesichert und
der Lastbalken arretiert werden. Die dann beispielsweise an den distalen Enden des
Lastbalkens ausgebildeten Befestigungsmöglichkeiten zur Fixierung der Vorrichtung
an der Unterseite des Gerüstbodens können somit in die hierfür ausgebildeten Eingriffsmöglichkeiten
an der Unterseite des Gerüstbodens (wie voranstehend beschrieben) form- und/oder kraftschlüssig
eingreifen und somit eine Fixierung der Vorrichtung an der Unterseite des Gerüstbodens
ermöglichen, so dass vertikale Kraftkomponenten ablastbar sind.
[0034] Die Befestigungsmöglichkeit für Lasten kann beispielsweise als Öse, als Laufschiene
und/oder als Lasthaken ausgebildet sein. Die Befestigungsmöglichkeit für Lasten kann
dabei insbesondere am horizontalen Lastbalken der Vorrichtung angebracht sein.
[0035] Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Befestigen von Lasten an der Unterseite
eines Gerüstbodens eines Gerüstes mittels einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei dem die Vorrichtung mittels des mindestens einen Befestigungsmittel
an der Unterseite des Gerüstbodens befestigt wird, und eine Last an der mindestens
einen Befestigungsmöglichkeit für Lasten befestigt wird.
[0036] Erfindungsgemäß ist ebenso die Verwendung der Unterseite eines Gerüstbodens eines
Gerüstes zum Befestigen von Lasten für die Zwecke der erfindungsgemäßen Verwendung
wird insbesondere eine wie im voranstehend beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Befestigung von Lasten an der Unterseite eines Gerüstbodens verwendet.
[0037] Zudem betrifft die vorliegende Erfindung ein Gerüst, umfassend mindestens zwei Rahmen,
die zur Aufnahme mindestens eines Gerüstbodens bestimmt sind, sowie mindestens einen
Gerüstboden, der von den zwei Rahmen aufgenommen ist, wobei mindestens eine erfindungsgemäße
Vorrichtung zum Befestigen von Lasten an der Unterseite eines Gerüstbodens eines Gerüstes
mittels des mindestens einen Befestigungsmittel an der Unterseite des Gerüstbodens
befestigt ist.
[0038] Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert,
ohne die Erfüllung auf die dargestellten Ausführungen zu beschränken.
[0039] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung 1, mittels der Lasten an der
Unterseite eines Gerüstbodens 2 fixiert werden können. Dargestellt ist ein Querschnitt
durch den Gerüstboden 2 und die Vorrichtung 1, wobei Gerüstboden in der Länge in die
Zeichenebene hinein verläuft. Der Gerüstboden weist zwei Profile 4 auf, die die Höhe
des Gerüstbodens bedingen. Der Gerüstboden 2 kann dabei beispielsweise aus einem Metallblech
gebildet sein, das durch Kaltverformung in die entsprechende Form des Gerüstbodens
2 gebracht wurde. Die Profile 4 verlaufen dabei entlang zweier innenseitiger Wandungen
5 zurück zur Oberseite des Gerüstbodens, wo das das Profil 4 bzw. die Wandung 5 bildende
Metallblech beispielsweise durch Vernieten oder Verschweißen (nicht dargestellt) mit
der Oberseite des Gerüstbodens 2 verbunden ist. Durch Umfahrung entsteht eine Art
Überstand bzw. eine Auskragung 8. Die Wandung 5 weist dabei eine Nut bzw. Einkerbung
6 auf, bei der die Wandung 5 in Richtung der Außenseiten des Gerüstbodens 2 eingedrückt
ist. Die Nut 6 weist dabei zwei Flächen, eine obere und eine untere Fläche bzw. Wandung
7 auf, wobei insbesondere die untere Fläche 7 derart ausgebildet ist, dass sie nicht
exakt vertikal verläuft, sondern einen Verlauf aufweist, der eine nach unten ausgerichtete
vertikale Kraftkomponente aufnehmen kann.
[0040] Das in Figur 1 dargestellte Mittel 1 zur Befestigung von Lasten weist dabei Befestigungsmittel
3a auf, die im beispielhaften Fall der Figur 1 mit der Unterseite des Profils 4 verbunden
werden können. Im dargestellten Fall kann die Verbindung der Vorrichtung 1 mit der
Unterseite des Profils 4 beispielsweise durch Verschweißen erfolgen. Das Befestigungsmittel
3a kann hierzu beispielsweise als Metallstreifen ausgebildet sein. Das Befestigungsmittel
3a kann jedoch ebenso an beliebig anderer Stelle der Vorrichtung 1 angebracht sein,
um die Vorrichtung unterseitig mit dem Gerüstboden 2 beispielsweise durch Verschweißen
zu verbinden.
[0041] Ferner umfasst die Vorrichtung 1 einen Lastbalken 9, an dem unterseitig ein Befestigungsmittel
(im Falle der Figur 1 beispielsweise eine Öse 10') ausgebildet ist. Der Lastbalken
verläuft dabei horizontal, die Öse 10' ist hierbei unterseitig am Lastbalken 9 angebracht.
[0042] An der Öse 10' können beispielsweise durch Anbinden oder Einhängen mittels eines
Hakens oder eines Karabiners etc. Lasten an der Vorrichtung 1 und somit an der Unterseite
des Gerüstbodens angebracht werden.
[0043] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung. Der Gerüstboden 2 ist dabei identisch wie in Figur 1 ausgebildet. Die Vorrichtung
1 ist hierbei einstückig ausgebildet, wobei das Befestigungsmittel 10" hierbei identisch
mit dem Lastbalken 9 ist. Die Vorrichtung 1 kann in dieser Ausführungsform beispielsweise
als Metallstreifen ausgebildet sein, dessen distale Enden entsprechend der Geometrie
der Nuten 6 incl. Wandung 7 des Gerüstbodens 2 ausgebildet sind. Figur 2 zeigt eine
Ausführungsform, bei der die Vorrichtung 1 in den Gerüstboden 2 aufgenommen wird.
Hierbei werden die distalen Enden (dies sind die Enden, die in den Auskerbungen 3b
ausgebildet sind) zusammengezogen, so dass die Vorrichtung 1 unter Spannung steht.
In dieser horizontal verkürzten und vorgespannten Form kann die Vorrichtung 1 dann
an die entsprechende Stelle des Gerüstbodens 2 eingebracht werden. Beim Loslassen
bzw. Entspannen der Vorrichtung 1 werden die als Auskerbungen 3d ausgebildeten Befestigungsmittel
in die Nuten 6 des Gerüstbodens eingedrückt. Aufgrund der Abgeschrägtheit der Wandung
7 ist es möglich, eine vertikale Kraft auf der Wandung abzulasten, ohne dass die Vorrichtung
1 aus den Nuten 6 herausrutscht.
[0044] Eine Perspektive der mit dem Gerüstboden 2 verbundenen Vorrichtung 1 ist in Figur
3 dargestellt. Ersichtlich ist, dass mit dem Lastbalken 9 eine Befestigungsmöglichkeit
10" zur Verfügung steht, an der Lasten, beispielsweise mittels eines Karabiners oder
Seils, fixiert werden können, um diese somit an der Unterseite des Gerüstbodens 2
zu fixieren.
[0045] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung 1 ist in Figur 4 dargestellt.
Der Gerüstboden 2 ist dabei identisch mit dem in Figur 1. Die Vorrichtung 1 weist
dabei einen Lastbalken auf, der als Teleskopsteckverbindung ausgebildet ist. Der Lastbalken
9 ist dabei zweigeteilt, wobei ein Teleskopsteckarm im anderen führbar ist. Beide
Teleskopsteckarme des Lastbalkens 9 weisen dabei eine Öffnung O auf. Die Teleskopsteckarme
sind perspektivisch in Figur 4 horizontaler Richtung ausziehbar, so dass die Befestigungsmittel
3b, die im Falle der Figur 4 als der Geometrie der Nut entsprechende Nasen ausgebildet
sind, ausgezogen werden können und somit in die Nuten 6 des Gerüstbodens einrasten
können. Die Öffnungen O der Teleskoparme können dann durch Einbringen beispielsweise
eines Bolzens (nicht dargestellt) arretiert werden, so dass der Lastarm 9 in seiner
Länge fixiert ist.
[0046] Eine entsprechende Perspektive einer mit dem Gerüstboden 2 verbundenen Vorrichtung
1 gemäß der zuvor besprochenen Ausführungsform ist in Figur 5 dargestellt. Eine Last
kann dann beispielsweise über die an der Vorrichtung 1 angebrachte Befestigungsmöglichkeit
(im Falle der Figur 5 eine Öse 10') angebracht, beispielsweise angebunden oder eingehakt,
und somit abgelastet werden.
[0047] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine alternative Ausführungsform, der in Figuren 4 und
5 besprochenen Ausführungsformen der Vorrichtung 1. Die Vorrichtung 1 ist im Wesentlichen
identisch mit der Vorrichtung 1 gemäß den Figuren 4 und 5 ausgebildet, anstelle der
Öse 10' ist hierbei unterseitig eine Laufschiene 10" angebracht, in die beispielsweise
eine Rolle angebracht werden kann. Somit können Lasten gemäß dieser Ausführungsform
nicht nur an der Unterseite fixiert, sondern auch in die Zeichenebene verschoben werden.
[0048] Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Vorrichtung weist dabei ebenso einen steckteleskopartig ausgebildeten
Lastbalken 9 auf, der auch bei den Vorrichtungen 1 gemäß den Figuren 4 bis 7 Anwendung
findet. Anstelle der ausgebildeten Nasen 3b der Vorrichtung 1 gemäß den Figuren 4
bis 7 weist die Vorrichtung 1 gemäß Figur 8 Befestigungsmittel 3c auf, die entsprechend
der Geometrie der Umkragungen 8 des Gerüstbodens 2 ausgebildet sind. Dies bedeutet,
dass die Befestigungsmittel 3c sich in vertikaler Richtung nach oben vom Lastbalken
9 erstrecken und zwei Flanken aufweisen, die in die schräg verlaufenden Auskragungen
8 eingreifen können. Aufgrund der Abgeschrägtheit der Flanken der Befestigungsmittel
3c kann somit eine vertikale Kraftkomponente an den Auskragungen 8 fixiert werden.
Hierzu ist es in der Ausführungsform gemäß Figur 8 notwendig, dass die als ineinandergreifende
Teleskoparme des Lastbalkens 9 in horizontaler Richtung arretiert werden, was ebenso
dadurch erfolgen kann, dass die Öffnungen O in den Teleskoparmen des Lastbalkens 9
beispielsweise mittels eines Bolzens gesichert werden. Der Lastbalken weist auch gemäß
der Ausführungsform in Figur 8 eine Öse 10' zur Fixierung von Lasten in der voranstehend
beschriebenen Art und Weise auf.
[0049] Figur 9 zeigt eine Vorrichtung 1 wie in Figur 8 dargestellt in installierter Form.
[0050] Figur 10a zeigt eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung, die an der Unterseite eines Gerüstbodens 2 befestigt werden kann. Die Vorrichtung
zeichnet sich hierbei dadurch aus, dass der Lastbalken 9 massiv ausgebildet ist und
in horizontaler Richtung derart breit ausgeführt ist, dass er unterseitig am Profil
4 angebracht werden kann. Das Profil 4 weist in diesem Falle Durchbrüche bzw. Bohrungen
auf, in die die Befestigungsmittel 3b, die im Falle der Ausführungsform gemäß Figur
10a als Bolzen 12 ausgebildet sind, eingeführt werden können. Die Bolzen 12 können
beispielsweise als Spreizbolzen ausgebildet sein, so dass nach Einführen der Bolzen
in die Öffnungen 11 bzw. die Durchführungen der Bolzen durch die Öffnungen 11 ein
Aufpilzen der Bolzen vorgenommen werden kann, was ein erneutes Durchführen bzw. Ausführen
der Bolzen 12 aus den Öffnungen 11 verhindert. Alternativ können in den Öffnungen
11 auch Schraubgewinde eingebracht sein, die Bolzen 12 somit mittels Verschrauben
mit dem Gerüstboden 2 verbunden werden.
[0051] Figur 10b zeigt eine perspektivische Darstellung der am Gerüstboden 2 angebrachten
und fixierten Vorrichtung 1.
[0052] Figur 11 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1.
In Figur 11 ist eine seitliche Aufsicht auf einen Gerüstboden 2 dargestellt, die sich
beispielsweise ergibt, wenn man auf den Gerüstboden 2, wie im Querschnitt in den Figuren
1 bis 10a dargestellt, von der Seite her blickt. Dargestellt ist ebenso, wie der Gerüstboden
2 von einem Rahmen 13 aufgenommen wird. Erkennbar ist, wie das Kopfende 14 eines Gerüstbodens
2 auf einem hierfür vorgesehenen Stützelement 15 am Rahmen 13 aufliegt und somit vertikal
gehalten wird. Auch hier weist der Gerüstboden 2 Durchbrüche bzw. Bohrungen 11 auf.
Das Befestigungsmittel 3e der Vorrichtung 1 ist hierbei als Haken ausgebildet, der
durch Einfädeln in die Öffnung 11 des Gerüstbodens 2 mit diesem verbunden werden kann.
Auf der anderen Seite weist die Vorrichtung ein weiteres Befestigungsmittel 3f auf,
mittels dessen die Vorrichtung 1 am Rahmen 13 fixiert werden kann. Das Befestigungsmittel
3f kann wie im beispielhaften Falle der Figur 11 dargestellt, beispielsweise in Form
eines Federhakens ausgebildet sein, mit dem eine Fixierung an der Abstützmöglichkeit
15 vorgenommen werden kann. Zur Sicherung der Befestigung kann das Befestigungsmittel
3f beispielsweise mittels eines Hebels arretiert werden. Die Vorrichtung 1 weist zudem
über eine Befestigungsmöglichkeit (im beispielhaften Fall der Figur 11 eine Öse 10')
auf, mit der Lasten an der Unterseite des Gerüstbodens fixiert werden können.
[0053] Figur 12 zeigt eine Ausführungsform der Unterseite eines Gerüstbodens, der über Öffnungen
11 verfügt, über die eine Vorrichtung 1, wie voranstehend beschrieben, an der Unterseite
des Gerüstbodens fixiert werden kann.
1. Vorrichtung (1) zum Befestigen von Lasten an der Unterseite eines Gerüstbodens (2)
eines Gerüstes, umfassend ein mindestens ein Befestigungsmittel (3a, 3b, 3c, 3d, 3e),
das eine Befestigung an der Unterseite des Gerüstbodens (2) ermöglicht, sowie mindestens
eine Befestigungsmöglichkeit (10', 10") für Lasten.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungsmittel (3a, 3b, 3c, 3d, 3e) eine reversible oder
permanente Befestigung ermöglicht.
3. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungsmittel (3a, 3b, 3c, 3d, 3e) eine Befestigung mittels
Klemmbefestigung, Verschrauben, Vernieten, Eingreifen in eine Öffnung, Verkleben,
Verkeilung und/oder Verschweißen ermöglicht.
4. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Befestigungsmittel (3a, 3b, 3c, 3d) paarweise an der Vorrichtung
(1) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung (1) nach vorhergehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (3b) derart ausgebildet sind, dass sie in Nuten (6) des Gerüstbodens
(2) eingreifen können, wobei der Gerüstboden (2) unterseitig zwei kastenartige, eine
Höhe (h) des Gerüstbodens (2) bestimmende Profile (4) aufweist, die beabstandet zueinander
angeordnet sind, wobei eine jeweilige, der jeweils anderen Profil (4) zugewandte Wandung
(5) der Profile (4) eine Nut (6) aufweist, die eine Wandung (7) umfasst, die eine
vertikale Last aufnehmen kann, wobei die Befestigungsmittel (3b) bei Eingriff in die
Nuten (6 eine vertikale Last auf die Wandungen (7) ablasten können.
6. Vorrichtung (1) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (3b) derart ausgebildet sind, dass sie in Umkragungen (8)
des Gerüstbodens (2) eingreifen können, der Gerüstboden (2) unterseitig zwei kastenartige,
eine Höhe (h) des Gerüstbodens (2) bestimmende Profile (4) aufweist, die beabstandet
zueinander angeordnet sind, wobei eine jeweilige, der jeweils anderen Profil (4) zugewandte
Wandung (5) an der Unterseite des Gerüstbodens (2) fixiert ist und eine Umkragung
(8) aufweist, die eine vertikale Last aufnehmen kann, wobei die Befestigungsmittel
(3c) bei Eingriff in die Umkragungen (8) eine vertikale Last auf die Umkragungen (8)
ablasten können.
7. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungsmittel (3d) derart ausgebildet ist, dass es in mindestens
einen Durchbruch (11) und/oder mindestens eine Öffnung des Gerüstbodens (2) eingreifen
und fixiert werden kann, wobei das mindestens eine Befestigungsmittel (3d) bei Eingriff
und Fixierung in den mindestens einen Durchbruch (11) und/oder die mindestens eine
Öffnung des Gerüstbodens (2) ein vertikale Last auf den Gerüstboden ablasten können.
8. Vorrichtung (1) nach vorhergehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerüstboden (2) unterseitig zwei kastenartige, eine Höhe (h) des Gerüstbodens
(2) bestimmende Profile (4) aufweist, die beabstandet zueinander angeordnet sind,
wobei in die Unterseite des jeweiligen Profils (4) eingebracht sind.
9. Vorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungsmittel (3d) einen Spreizbolzen umfasst, mittels dessen
das mindestens eine Befestigungsmittel (3d) im mindestens einen Durchbruch (11) und/oder
der mindestens einen Öffnung des Gerüstbodens (2) fixiert werden kann.
10. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungsmittel (3d) ein Außengewinde umfasst und der mindestens
eine Durchbruch (11) und/oder die mindestens einen Öffnung des Gerüstbodens (2) ein
zum Außengewinde des Befestigungsmittels (3d) korrespondierendes Innengewinde umfasst,
wobei das Befestigungsmittel (3d) mittels Verschrauben des Außen- und Innengewindes
am Gerüstboden fixiert werden kann.
11. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungsmittel (3d) als von der Vorrichtung (1) separates
oder separierbares Bauteil ausgeführt ist, wobei das mindestens eine Befestigungsmittel
insbesondere durch eine in der Vorrichtung (1) eingebrachte Durchführung (12) durchgeführt
und in den mindestens einen Durchbruch (11) und/oder die mindestens einen Öffnung
des Gerüstbodens (2) eingreifen kann.
12. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungsmittel (3d) als integrales Bauteil der Vorrichtung
(1) ausgeführt ist.
13. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung neben dem mindestens einen Befestigungsmittel (3e) zusätzlich mindestens
ein Befestigungsmittel (3f) zur Befestigung an der Vorrichtung (1) einem Rahmen (13),
der der Aufnahmen des Gerüstbodens (2) dient, umfasst.
14. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung über einen horizontal ausgebildeten Lastbalken (9) verfügt, an dem
die Befestigungsmöglichkeit (10', 10", 10"') für Lasten angebracht ist und/oder der
Lastbalken (9) die Befestigungsmöglichkeit (10"') für Lasten darstellt.
15. Vorrichtung (1) nach vorhergehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lastbalken (9) horizontal in seiner Länge variabel ausgebildet ist, wobei insbesondere
die Befestigungsmittel (3b, 3c) an horizontal gegenüberliegenden Enden des Lastbalkens
(9) ausgebildet sind.
16. Vorrichtung (1) nach vorhergehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lastbalken (9), nachdem seine Länge auf eine Befestigungsposition, in der die
Befestigungsmittel (3b, 3c) an der Unterseite des Gerüstbodens (2) befestigt sind,
insbesondere dadurch, dass die Befestigungsmittel (3b) in die Nuten (6) des Gerüstbodens
(2) eingreifen und/oder die Befestigungsmittel (3c) in die Umkragungen (8) des Gerüstbodens
(2) eingreifen, eingestellt wurde, arretierbar ist, insbesondere durch Rasten, Sicherungsbolzen,
Schrauben, Klemm- und/oder Spannvorrichtungen arretierbar ist.
17. Vorrichtung (1) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lastbalken (9) zwei zueinander horizontal bewegliche Teile aufweist, die z.B.
als Teleskopsteckverbindung ausgebildet sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmöglichkeit (10', 10") für Lasten als Öse (10'), Laufschiene (10")
oder Lasthaken ausgebildet ist.
19. Verfahren zum Befestigen von Lasten an der Unterseite eines Gerüstbodens (2) eines
Gerüstes mittels einer Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
dem
die Vorrichtung mittels des mindestens einen Befestigungsmittel (3a, 3b, 3c) an der
Unterseite des Gerüstbodens (2) befestigt wird, und
eine Last an der mindestens einen Befestigungsmöglichkeit (10) für Lasten befestigt
wird.
20. Verwendung der Unterseite eines Gerüstbodens (2) eines Gerüstes zum Befestigen von
Lasten.
21. Verwendung nach vorhergehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung von Lasten eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18 verwendet
wird.
22. Gerüst, umfassend mindestens zwei Rahmen, die zur Aufnahme mindestens eines Gerüstbodens
(2) bestimmt sind, sowie mindestens einen Gerüstboden (2), der von den zwei Rahmen
aufgenommen ist, wobei mindestens eine Vorrichtung (1) zum Befestigen von Lasten nach
einem der Ansprüche 1 bis 18 an der Unterseite eines Gerüstbodens (2) eines Gerüstes
mittels des mindestens einen Befestigungsmittel (3a, 3b, 3c, 3d) an der Unterseite
des Gerüstbodens (2) befestigt ist.