[0001] Die Erfindung betrifft eine Fensterbankmontagekelle für den Einbau von Fensterbänken
unter einem Fensterrahmen; die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Montage
einer Fensterbank unter einem Fensterrahmen unter Verwendung einer solchen Fensterbankmontagekelle.
[0002] Der Einbau von Fensterbänken in die dafür vorgesehenen Öffnungen am Bau ist mit erheblichem
Aufwand verbunden. Die Fensterbank ist mit leichtem raumseitigen Gefälle und lückenlos
zum unteren Teil des Fensterrahmens exakt einzubauen. Es ist bislang üblich, die einzubauenden
Fensterbänke mit Hilfe einer Wasserwaage in der Bauöffnung auszurichten und unter
Verwendung von Kunststoffkeilen oder Kunststoffunterlegplättchen auf der Brüstung
zu unterfüttern und zu fixieren. Diese Kunststoffunterleger verbleiben unter der einzubauenden
Fensterbank.
[0003] Mit dieser bisher üblichen Vorgehensweise ist jedoch eine exakte Ausrichtung der
einzubauenden Fensterbänke nur sehr umständlich und nur mit hohem Aufwand möglich.
Bei langen Fensterbänken ist eine genaue Ausrichtung nur unter Einsatz von mindestens
zwei Arbeitskräften zu erreichen. Nachteilig ist weiterhin, dass die Ausrichtung und
Fixierung mittels Kunststoffkeilen bzw. -plättchen nur geringen Belastungen standhält
und bereits leichte Erschütterungen bei der Montage zur Lageveränderung oder zum Kippen
der Kunststoffunterfütterungen führen. Dies erfordert wiederum eine Korrektur, so
dass diese Prozedur ggf. mehrfach wiederholt werden muss. Ferner ist es in der Baupraxis
der Regelfall, dass zwischen Brüstung und unterem Fensterrahmen erhebliche Abstandunterschiede
vorliegen und auszugleichen sind. Unebenheiten auf den Brüstungen, wie herausgebrochenes
Mauerwerk, bieten keine geraden Auflageflächen, und häufig müssen an einigen Stellen
mehrere Unterfütterungselemente aufeinander gestapelt werden, was typischerweise zu
instabilen Unterfütterungen führt. Aufgrund von kaum zu vermeidendem Umkippen der
Unterfütterungen muss daher dieser Vorgang in der Praxis häufig wiederholt werden.
[0004] Ist es gelungen, die Fensterbänke in die gewünschte Einbauposition zu bringen, werden
die Hohlräume zwischen Fensterbank und Brüstung zumeist mit Montageschaum oder mit
anderen Füllmaterialien gefüllt und somit auch fixiert, wobei die Kunststoffunterleger,
wie eingangs erwähnt, unter der Fensterbank verbleiben. Beim Verfüllen, insbesondere
Einschäumen, muss die Fensterbank vorne leicht angehoben werden, um dabei in ausreichendem
Maße unter die Fensterbank gelangen zu können. Hierbei jedoch können die Unterlegelemente
wiederum verwackeln und ihre Position verlieren. Da der Montageschaum oder ähnliches
Füllmaterial dann unkontrolliert Druck auf die Fensterbank ausübt, gerät diese nun
in eine inakzeptable Schiefstellung. Der Vorgang ist dann zu wiederholen, was einen
erhöhten und mithin wirtschaftlich nachteiligen Aufwand bedeutet.
[0005] In der US-Patentschrift
US 6,578,837 B1 wird eine Schraubzwinge mit einem manuell bedienbaren Feststellmechanismus gelehrt.
Schraubzwingen eignen sich zum längeren Aneinanderpressen von Werkstücken.
[0006] In der österreichischen Gebrauchsmusterschrift
AT 004 959 U1 wird ein aus Kunststoff bestehendes Montageprofil für eine Fensterbank offenbart.
Das Montageprofil wird unterhalb des Fensters am Mauerwerk fixiert und dient zur Aufnahme
des Fensterbretts für den Zeitraum der Fixierung durch weitere Baustoffe.
[0007] Es sind zum Zeitrang der vorliegenden Patentanmeldung keine mechanischen Montagehilfen
bzw. Werkzeuge im Bauhandwerk für den Einbau von Fensterbänken im Innen- und Außenbereich
bekannt, mit denen der beschriebene Aufwand beim Einbau von Fensterbänken, insbesondere
bei deren Unterfütterung, deutlich gesenkt werden kann.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Montagewerkzeug vorzuschlagen,
das für den Einbau von Fensterbänken, unabhängig von deren Größe und Länge, unterhalb
eines Fensterrahmens unter den typischen Bedingungen einer Baustelle geeignet ist
und den Arbeitsaufwand dieses Einbauvorganges vermindert. Ein weiterer Aspekt der
Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zur raschen Montage einer Fensterbank unter Verwendung
dieses Montagewerkzeuges anzugeben.
[0009] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch eine Fensterbankmontagekelle für den Einbau
von Fensterbänken unter einem Fensterrahmen mit den Merkmalen des Anspruchs 1, durch
ein Montageset mit den Merkmalen des Anspruchs 3 sowie durch ein Verfahren zur Montage
einer Fensterbank unter einem Fensterrahmen nach Anspruch 4 gelöst. Eine vorteilhafte
Ausgestaltung ist im Unteranspruch 2 angegeben.
[0010] Nach der Erfindung ist also vorgesehen, dass die Fensterbankmontagekelle für den
Einbau von Fensterbänken unter einem Fensterrahmen aus einem Abstandselement, das
eine obere Seite geeignet zur Anlage an eine untere Seite des Fensterrahmens aufweist,
aus einem Griffelement und aus einem Klemmelement, das mit dem Griffelement verbunden
ist, besteht. Erfindungsgemäß ist dabei das Abstandselement mit einer Aussparung versehen,
wodurch es unterschiedlich hohe seitliche Seiten für die Montage unterschiedlich starker
Fensterbänke hat, und auf dem Klemmelement angebracht. Ferner ist das Klemmelement
leicht überstehend in Bezug auf das Abstandselement angeordnet, und das Klemmelement
und das Abstandselement sind so angeordnet, dass ein Montagewinkel zwischen Klemmelement
und Abstandselement steckbar ist.
[0011] In einer Ausführungsform dieser Fensterbankmontagekelle ist vorgesehen, dass das
Abstandselement mit mehreren Innengewindebohrungen versehen ist und dadurch auf dem
Klemmelement mittels lösbarer Hülsenschrauben in einer ersten Anordnung und in einer
zweiten, dazu entgegengesetzten Anordnung wechselbar - je nach Fensterbankstärke -
befestigbar ist
[0012] In einer anderen, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die
Fensterbankmontagekelle für den Einbau von Fensterbänken unter einem Fensterrahmen
ebenfalls aus einem Abstandselement, das eine obere Seite geeignet zur Anlage an eine
untere Seite des Fensterrahmens aufweist, aus einem Griffelement und aus einem Klemmelement,
das mit dem Griffelement verbunden ist, besteht. Hierbei ist vorgesehen, dass das
Abstandselement fest mit dem Klemmelement verbunden ist, so dass die Anpassung an
die je gegebene gängige Fensterbrettstärke durch Wahl der Fensterbankmontagekelle
mit der geeigneten Höhe erfolgt. Ferner ist das Klemmelement leicht überstehend in
Bezug auf das Abstandselement angeordnet, und es ist ein Montagewinkel zwischen Klemmelement
und Abstandselement steckbar.
[0013] Die Verwendung einer erfindungsgemäßen Fensterbankmontagekelle ermöglicht als erfindungsgemäßes
Verfahren zur Montage einer Fensterbank unter einem Fensterrahmen ein Verfahren, das
die folgenden Arbeitsschritte aufweist: Es wird ein Montagewinkel zwischen Abstandselement
und Klemmelement einer erfindungsgemäßen Fensterbankmontagekelle gesteckt und an dem
Montagewinkel ein rückseitiger Klebestreifen entfernt. Sodann erfolgt ein Andrücken
des Montagewinkels mit Hilfe der Fensterbankmontagekelle an einen Fensterbankanschlag,
wobei die obere Seite des Abstandselementes an der unteren Seite des Fensterrahmens
anliegt. Hiernach erfolgen ein Montieren der Fensterbank und ein Fixieren der Fensterbank
mit Montageschaum oder einem anderen Fixierungsmittel. Das eingangs beschriebene instabile
und aufwändige Ausrichten und Fixieren mit, ggf. aufeinandergeschichteten, Kunststoffunterfütterungen
entfällt mithin beim erfindungsgemäßen Verfahren.
[0014] Die Erfindung umfasst ferner ein Montageset, bestehend aus einer erfindungsgemäßen
Fensterbankmontagekelle und einem Montagewinkel, der eine selbstklebende Rückseite
aufweist. Vorzugsweise weist der Montagewinkel auch eine Bohrung auf, so dass der
Montagewinkel zusätzlich durch Schrauben auf dem Fensterbankanschlag fixiert werden
kann. Eine Verkaufseinheit kann ein solches Montageset und zusätzliche Montagewinkel
umfassen sowie auch mehrere, ggf. in ihren Maßen unterschiedliche Fensterbankmontagekellen.
[0015] Die Erfindung wird anhand der folgenden Figuren erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Fensterbankmontagekelle,
- Figur 2
- eine erfindungsgemäße Fensterbankmontagekelle,
- Figur 3
- eine erfindungsgemäße Fensterbankmontagekelle in verschiedenen Perspektiven,
- Figur 4
- einen Montagewinkel, der bei Einsatz der Fensterbankmontagekelle verwendet wird,
- Figur 5
- eine Fensterbankmontagekelle mit eingeklemmtem Montagewinkel,
- Figur 6
- eine Fensterbankmontagekelle mit eingeklemmtem Montagewinkel,
- Figur 7
- die Vorgehensweise beim Anbau eines Montagewinkels in mehreren Arbeitsschritten,
- Figur 8
- eine fertig montierte Fensterbank.
[0016] Die in
Figur 1 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fensterbankmontagekelle besteht
aus einem, leicht überstehenden, Klemmelement 4 mit Griffelement 2. Der überstehende
Teil kann dabei leicht, vorzugsweise in Richtung auf das Abstandselement 1, angekantet
sein (nicht abgebildet). Auf diesem Klemmelement 4 befindet sich das Abstandselement
1. Das Abstandselement 1 hat mehrere, an verschiedenen Seiten angeordnete, Innengewindebohrungen
3. Die Innengewindebohrungen 3 nehmen Hülsenschrauben 5 auf, um Abstandselement 1
und Klemmelement 4 miteinander zu verbinden. Die Hülsenschrauben 5 sind lösbar, um
das Abstandselement 1 auf dem Klemmelement 4 positionieren zu können. Das Abstandselement
1 besitzt eine Aussparung 1.1 und hat dadurch zwei unterschiedlich hohe Seiten (seitlich,
in der Abbildung am linken und rechten Ende des Abstandselementes 1). Diese unterschiedlichen
Höhen des Abstandselementes 1 ermöglichen die Montage unterschiedlich starker Fensterbänke
15. Es gibt verschiedene, gängige Fensterbankdicken (typischerweise 16-18 mm sowie
18-21 mm). Mit Hilfe der Positionierung der Aussparung 1.1. und der unterschiedlich
hohen Seiten des Abstandselementes 1 können bei der Montage unterschiedliche Fensterbankdicken
überbrückt und mithin Fensterbänke 15 unterschiedlicher Fensterbankstärke montiert
werden.
[0017] Die in
Figur 2 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fensterbankmontagekelle zeigt
das gleiche Werkzeug wie in Figur 1, aber mit entgegengesetzter Anordnung des Abstandselementes
1 auf dem Klemmelement 4. Die Aussparung 1.1. befindet sich hier auf dem hinteren
(in der Abbildung rechts gelegenen) Teil des Klemmelementes 4. Beim Abstandselement
1 wurde in diesem Beispiel die höhere Seite nach vorne angeordnet, so dass eine stärkere
Fensterbank 15 montiert werden kann.
[0018] Statt der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungsform mit einer durch mindestens
eine Hülsenschraube 5 und mindestens eine korrespondierende Innengewindebohrung 3
hergestellten lösbaren Verbindung zwischen Abstandselement 1 und Klemmelement 4 kann
in einer anderen Variante vorgesehen sein, dass Abstandselement 1 und Klemmelement
4 fest miteinander verbunden sind und dementsprechend keine Hülsenschrauben 5 und
Innengewindebohrungen 3 vorhanden sind. Dabei braucht nicht notwendig eine Aussparung
1.1 vorgesehen sein. In einer Ausführungsform dieser Variante kann vorteilhaft im
vorderen Bereich eine Aussparung 1.1 zur besseren Aufnahme eines Montagewinkels 6
vorgesehen sein. Bei der Fensterbankmontage wird dann je nach Fensterbankstärke eine
Fensterbankmontagekelle mit geeigneter Höhe, gegeben durch die Höhe des Abstandshalters,
als Montagewerkzeug gewählt.
[0019] Figur 3 zeigt eine erfindungsgemäße Fensterbankmontagekelle in drei verschiedenen Perspektiven.
Die in den oberen beiden Abbildungen dargestellten Zustände der Fensterbankmontagekelle
zeigen von vorne die beiden Anordnungsvarianten des Abstandelementes 1 auf dem Klemmelement
4. Die untere Abbildung stellt aus der entgegengesetzten Perspektive, also von Seiten
des Griffelementes 2 her, eine Rückansicht der Fensterbankmontagekelle dar.
[0020] Figur 4 zeigt einen Montagewinkel 6 mit selbstklebender Rückseite 7. In der dargestellten
Ausführungsform ist ferner eine Bohrung 8 für eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit
am Fensterbankanschlag 10 vorgesehen. Im Zusammenwirken mit der Fensterbankmontagekelle
ist der Montagewinkel 6 unerlässlich beim erfindungsgemäßen Verfahren der Fensterbankmontage.
Für seine Funktion des Aufnehmens der Fensterbank 15 ist der Montagewinkel 6 vorzugsweise
nicht völlig starr, sondern etwas flexibel; ferner verfügt er vorzugsweise über eine
hinreichende Verstärkung an seiner Aufnahmefläche. Der vom Montagewinkel 6 gegebene
geometrische Winkel ist vorzugsweise ein spitzer Winkel, nahe 90°.
[0021] Figur 5 zeigt eine erfindungsgemäße Fensterbankmontagekelle in Verbindung mit dem Montagewinkel
6. Der Montagewinkel 6 wird zwischen Klemmelement 4 und Abstandselement 1 gesteckt.
Dargestellt ist eine vordere Positionierung der Aussparung 1.1 des Abstandselementes
1, wobei es für die Funktion unerheblich ist, ob die Aussparung 1.1 vorn oder hinten
auf dem Klemmelement 4 positioniert ist. Die Lage der Aussparung 1.1 ist nur für die
Montage von unterschiedlich starken Fensterbänken 15 relevant. Der Halt des Montagewinkels
6 zwischen Abstandselement 1 und Klemmelement 4 ist trotz Aussparung 1.1, vorzugsweise
durch Klemmwirkung, gegeben. An seiner Rückseite 7 weist der Montagewinkel 6 einen
Klebestreifen 7' zur Fixierung am Fensterbankanschlag 10 auf.
[0022] Figur 6 zeigt eine erfindungsgemäße Fensterbankmontagekelle in Verbindung mit dem Montagewinkel
6 wie in Figur 5. Im Unterschied hierzu ist jedoch die Aussparung 1.1 in diesem Beispiel
auf dem hinteren Teil des Klemmelementes 4 angeordnet.
[0023] Figur 7 zeigt einzelne Arbeitsschritte beim Anbringen des Montagewinkels 6 an einen Fensterbankanschlag
10 auf einem Mauerwerk 9. Im dargestellten Beispiel ist die Aussparung 1.1 auf dem
Klemmelement 4 im hinteren Teil, da eine stärkere Fensterbank 15 eingebaut wird und
somit die höhere Seite des Abstandselementes 1 vorn ist.
[0024] Beim erfindungsgemäßen Montageverfahren wird der Montagewinkel 6 zwischen Abstandselement
1 und Klemmelement 4 gesteckt. Es wird der rückseitige Klebestreifen 7' entfernt und
der Montagewinkel 6 an den Fensterbankanschlag 10 gedrückt. Wie dargestellt liegt
dabei die obere Seite des Abstandselementes 1 unmittelbar an der unteren Seite des
Fensterrahmens 11 an, um den korrekten Abstand herzustellen. Es empfiehlt sich die
Montage von mindestens zwei Montagewinkeln 6. Der Montagewinkel 6 ist bereit für die
Aufnahme der Fensterbank 15. Je nach Größe und Schwere der Fensterbank 15 können die
Montagewinkel 6 mittels Bohrung und durch Schrauben auf dem Fensterbankanschlag 10
fixiert werden. Dazu kann sich eine Bohrung 8 auf dem Montagewinkel 6 befinden. Bei
kurzen und dadurch leichteren Fensterbänken reicht auch die Klebekraft mittels Klebestreifen
7' aus, um die Fensterbank 15 für die Montage zu fixieren.
[0025] Figur 8 zeigt die fertig montierte Fensterbank 15. Die Montage der Fensterbank 15 erfolgt
also ohne Unterlegeklötzchen und mit enormer Zeiteinsparung. Klemmt die Fensterbank
15 zwischen Fensterrahmen 11 und Montagewinkel 6 kann diese je nach Anforderung befestigt
werden. In dieser Abbildung wird die Fixierung mit Montageschaum 14, die am häufigsten
verwendete Fixierung, dargestellt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0026]
| 1 |
Abstandselement |
8 |
Bohrung |
| 1.1 |
Aussparung |
9 |
Mauerwerk |
| 2 |
Griffelement |
10 |
Fensterbankanschlag |
| 3 |
Innengewindebohrung |
11 |
Fensterrahmen |
| 4 |
Klemmelement |
|
|
| 5 |
Hülsenschraube |
|
|
| 6 |
Montagewinkel |
14 |
Montageschaum |
| 7 |
Rückseite |
15 |
Fensterbank |
| 7' |
Klebestreifen |
|
|
1. Fensterbankmontagekelle für den Einbau von Fensterbänken (15) unter einem Fensterrahmen
(11), bestehend aus
- einem Abstandselement (1), wobei das Abstandselement (1) eine obere Seite geeignet
zur Anlage an eine untere Seite des Fensterrahmens (11) aufweist,
- einem Griffelement (2), und
- einem Klemmelement (4),
wobei das Klemmelement (4) mit dem Griffelement (2) verbunden ist, und
wobei das Abstandselement (1) mit einer Aussparung (1.1) versehen ist, wodurch es
unterschiedlich hohe seitliche Seiten für die Montage unterschiedlich starker Fensterbänke
(15) hat, und auf dem Klemmelement (4) angebracht ist, und
wobei das Klemmelement (4) leicht überstehend in Bezug auf das Abstandselement (1)
angeordnet ist, und wobei
das Klemmelement (4) und das Abstandselement (1) so angeordnet sind,
dass ein Montagewinkel (6) zwischen Klemmelement (4) und Abstandselement (1) steckbar
ist.
2. Fensterbankmontagekelle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abstandselement (1) mit mehreren Innengewindebohrungen (3) versehen ist und dadurch
auf dem Klemmelement (4) mittels lösbarer Hülsenschrauben (5) in einer ersten Anordnung
und in einer zweiten, dazu entgegengesetzten Anordnung wechselbar befestigbar ist.
3. Montageset bestehend aus
- einer Fensterbankmontagekelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, und
- einem Montagewinkel (6), der eine selbstklebende Rückseite (7) und vorzugsweise
eine Bohrung (8) aufweist.
4. Verfahren zur Montage einer Fensterbank (15) unter einem Fensterrahmen (11), aufweisend
die folgenden Arbeitsschritte:
- Stecken eines Montagewinkels (6) zwischen Abstandselement (1) und Klemmelement (4)
einer Fensterbankmontagekelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
- Entfernen eines rückseitigen Klebestreifens (7') an dem Montagewinkel (6),
- Andrücken des Montagewinkels (6) mit Hilfe der Fensterbankmontagekelle an einen
Fensterbankanschlag (10),
wobei die obere Seite des Abstandselementes (1) an der unteren Seite des Fensterrahmens
(11) anliegt,
- Montieren der Fensterbank (15),
- Fixieren der Fensterbank (15) mit Montageschaum (14) oder einem anderen Fixierungsmittel.
1. Window sill mounting trowel for installing window sills (15) under a window frame
(11), comprising:
- a spacer element (1), wherein the spacer element (1) has an upper side suitable
for contact with an underside of the window frame (11),
- a handle element (2), and
- a clamping element (4),
wherein the clamping element (4) is connected to the handle element (2), and wherein
the spacer element (1) is provided with a recess (1.1) by which means the spacer element
has lateral sides with different heights for the mounting of different thicknesses
of window sills (15), and is mounted on the clamping element (4), and
wherein the clamping element (4) is arranged to be slightly protruding in relation
to spacer element (1), and
wherein the clamping element (4) and the spacer element (1) are arranged such that
a mounting bracket (6) can be inserted between the clamping element (4) and spacer
element (1).
2. Window sill mounting trowel according to claim 1,
characterized in that
the spacer element (1) is provided with a plurality of internally threaded bores (3),
and can thereby be fastened to the clamping element (4) by means of detachable sleeve
bolts (5) in a first arrangement and can be changed into a second, opposite arrangement.
3. Mounting set comprising
- a window sill mounting trowel according to one of claims 1 or 2, and
- a mounting bracket (6) which has a self-adhesive back (7) and preferably a bore
hole (8).
4. Method for mounting a window sill (15) under a window frame (11) having the following
work steps:
- inserting a mounting bracket (6) between the spacer element (1) and clamping element
(4) of a window sill mounting trowel according to one of claims 1 or 2,
- removing an adhesive strip (7') from the back of the mounting bracket (6),
- pressing the mounting bracket (6) against a window sill stop (10) with the aid of
the window sill mounting trowel,
wherein the upper side of the spacer element (1) contacts the underside of the window
frame (11),
- mounting the window sill (15),
- fastening the window sill (15) using mounting foam (14) or another fastening means.
1. Truelle de montage d'un appui de fenêtre pour encastrer des appuis de fenêtres (15)
sous un châssis de fenêtre (11), constituée
- d'un élément d'espacement (1), l'élément d'espacement (1) comportant une face supérieure,
destinée à être mise en appui sur une face inférieure du châssis de fenêtre (11),
- d'un élément formant poignée (2), et
- d'un élément de serrage (4),
l'élément de serrage (4) étant assemblé avec l'élément formant poignée (2) et
l'élément d'espacement (1) étant muni d'une encoche (1.1), suite à quoi, il dispose
de faces latérales de différentes hauteur, pour le montage d'appuis de fenêtre (15)
de différentes épaisseurs, et étant apposé sur l'élément de serrage (4) et
l'élément de serrage (4) étant placé avec un léger surplomb par rapport à l'élément
d'espacement (1) et
l'élément de serrage (4) et l'élément d'espacement (1) étant placés de telle sorte
qu'une équerre de montage (6) puisse être insérée entre l'élément de serrage (4) et
élément d'espacement (1).
2. Truelle de montage d'un appui de fenêtre selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément d'espacement (1) est muni de plusieurs taraudages (3) et de ce fait, peut
se fixer sur l'élément de serrage (4) au moyen de vis à douilles (5) désolidarisables,
selon une première configuration et de manière interchangeable selon une deuxième
configuration opposée à celle-ci.
3. Kit de montage, constitué
- d'une truelle de montage d'un appui de fenêtre selon l'une quelconque des revendications
1 ou 2 et
- d'une équerre de montage (6), qui comporte une face arrière (7) autocollante et
de préférence un alésage (8).
4. Procédé de montage d'un appui de fenêtre (15) sous un châssis de fenêtre (11), comportant
les étapes de travail suivantes, consistant à :
- insérer une équerre de montage (6) entre l'élément d'espacement (1) et l'élément
de serrage (4) d'une truelle de montage d'un appui de fenêtre selon l'une quelconque
des revendications 1 ou 2,
- retirer un ruban adhésif (7') sur la face arrière de l'équerre de montage (6),
- appuyer l'équerre de montage (6) à l'aide de la truelle de montage d'un appui de
fenêtre sur une butée (10) de l'appui de fenêtre,
la face supérieure de l'élément d'espacement (1) étant en appui sur la face inférieure
du châssis de fenêtre (11),
- monter l'appui de fenêtre (15),
- fixer l'appui de fenêtre (15) avec de la mousse de montage (14) ou un autre moyen
de fixation.