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(11) |
EP 3 613 104 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.2024 Patentblatt 2024/22 |
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Anmeldetag: 17.04.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/059714 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/192899 (25.10.2018 Gazette 2018/43) |
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ERDUNGSKONTAKT
EARTHING CONTACT
CONTACT DE MISE À LA TERRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
18.04.2017 EP 17166858
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.2020 Patentblatt 2020/09 |
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Patentinhaber: Hilti Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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Erfinder: |
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- FOSER, Thomas
9496 Balzers (LI)
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| (74) |
Vertreter: Hilti Aktiengesellschaft
Corporate Intellectual Property |
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Feldkircherstrasse 100
Postfach 333 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 451 012 DE-T2-602005 005 860 DE-U1-202015 106 468
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EP-A2- 2 451 012 DE-T2-602005 005 860 DE-U1-202015 106 468
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Erdungskontakt zur elektrischen Kontaktierung eines
Erdungskabels mit einem eine elektrisch leitende Bauteiloberfläche aufweisenden Bauteil.
[0002] Aus
EP 2 451 012 A2,
DE 60 2005 005860 T2 und
DE 20 2015 106468 U1 sind Erdungskontakte bekannt, die eine erste Kontaktfläche für eine Auflage auf der
Bauteiloberfläche, eine zweite Kontaktfläche für einen Anschluss eines Erdungskabels
und einen Durchgang für ein Befestigungselement aufweisen, mittels dessen die Erdungskontakte
an dem Bauteil befestigt sind. Für den gewünschten elektrischen Kontakt ist eine flächige
Auflage der ersten Kontaktfläche auf der Bauteiloberfläche zu gewährleisten. Die Anforderungen
an die Genauigkeit bei der Befestigung sind daher besonders hoch.
[0003] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine flächige Auflage der ersten Kontaktfläche
auf der Bauteiloberfläche auch bei wenig genauer Befestigung zu gewährleisten.
[0004] Die Aufgabe ist gelöst bei einem Erdungskontakt zur elektrischen Kontaktierung eines
Erdungskabels mit einem eine elektrisch leitende Bauteiloberfläche aufweisenden Bauteil,
mit einer elektrisch leitenden Kontaktplatte und einem Befestigungselement, wobei
die Kontaktplatte eine erste Kontaktfläche für eine flächige Auflage der Kontaktplatte
auf der Bauteiloberfläche, eine zweite Kontaktfläche für eine Anlage eines Erdungskabels
an der Kontaktplatte und einen Durchgang für das Befestigungselement aufweist, wobei
das Befestigungselement einen Befestigungsabschnitt für eine Befestigung des Befestigungselements
in dem Bauteil, ein Andruckelement für ein Andrücken der Kontaktplatte an die Bauteiloberfläche
und einen Halteabschnitt für eine Anordnung in dem Durchgang der Kontaktplatte, wenn
das Andruckelement die Kontaktplatte an die Bauteiloberfläche andrückt, aufweist,
wobei der Durchgang als kreiszylindrische Bohrung mit einem Bohrungsdurchmesser und
einer Bohrungslänge ausgebildet ist, wobei der Halteabschnitt als kreiszylindrischer
Schaftabschnitt mit einem Schaftdurchmesser ausgebildet ist, und wobei das Verhältnis
aus der Differenz des Bohrungsdurchmessers und des Schaftdurchmessers einerseits und
der Bohrungslänge andererseits mindestens 0,05 beträgt, so dass die erste Kontaktfläche
gegenüber dem Befestigungsabschnitt um einen Kippwinkel von mindestens 6° verkippbar
ist, wenn der Halteabschnitt in dem Durchgang angeordnet ist. Dadurch ist eine flächige
Auflage der ersten Kontaktfläche auf der Bauteiloberfläche auch dann gewährleistet,
wenn das Befestigungselement mit einem Winkel von bis zu 3° schräg zu einer Flächennormalen
der Bauteiloberfläche an dem Bauteil befestigt wird. Bevorzugt ist die erste Kontaktfläche
gegenüber dem Befestigungsabschnitt um einen Kippwinkel von mindestens 10°, besonders
bevorzugt von mindestens 20°, verkippbar. Dadurch ist eine flächige Auflage der ersten
Kontaktfläche auf der Bauteiloberfläche auch dann gewährleistet, wenn das Befestigungselement
mit einem Winkel von bis zu 5° beziehungsweise bis zu 10° schräg zu einer Flächennormalen
der Bauteiloberfläche an dem Bauteil befestigt wird.
[0005] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Halteabschnitt starr mit dem Befestigungsabschnitt
verbunden. Gemäß einer ebenfalls vorteilhaften Ausführungsform ist die erste Kontaktfläche
starr mit dem Durchgang verbunden.
[0006] Vorteilhaft beträgt das Verhältnis aus der Differenz des Bohrungsdurchmessers und
des Schaftdurchmessers einerseits und der Bohrungslänge andererseits mindestens 0,1,
besonders bevorzugt mindestens 0,2. Dadurch ist sichergestellt, dass die erste Kontaktfläche
gegenüber dem Befestigungsabschnitt ausreichend verkippbar ist.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Andruckelement starr mit dem Halteabschnitt
verbunden. Bevorzugt ist das Andruckelement als Anschlagschulter an dem Halteabschnitt
ausgebildet. Dies vereinfacht die Bauweise des Erdungskontakts.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Erdungskontakt eine Dichtscheibe
auf, welche zwischen dem Andruckelement und der Kontaktplatte angeordnet ist. Dadurch
ist eine Abdichtung des Befestigungsabschnitts des Befestigungselements gegenüber
einer unter Umständen korrosiven Umgebung sichergestellt.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist das Befestigungselement einen Fixierungsabschnitt
für eine Fixierung des Erdungskabels an der zweiten Kontaktfläche auf. Bevorzugt ist
der Befestigungsabschnitt als Bolzenabschnitt für ein Eintreiben in ein Bohrloch des
Bauteils ausgebildet. Besonders bevorzugt weist der Bolzenabschnitt ein insbesondere
selbstformendes Gewinde für ein Einschrauben in das Bohrloch auf.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben.
Diese soll die Ausführungsbeispiele nicht notwendigerweise maßstäblich darstellen,
vielmehr ist die Zeichnung, wo zur Erläuterung dienlich, in schematischer und/oder
leicht verzerrter Form ausgeführt. Im Hinblick auf Ergänzungen der aus der Zeichnung
unmittelbar erkennbaren Lehren wird auf den einschlägigen Stand der Technik verwiesen.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass vielfältige Modifikationen und Änderungen betreffend
die Form und das Detail einer Ausführungsform vorgenommen werden können, ohne von
der allgemeinen Idee der Erfindung abzuweichen. Die in der Beschreibung, in der Zeichnung
sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als
auch in beliebiger Kombination für die Weiterbildung der Erfindung wesentlich sein.
Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kombinationen aus zumindest zwei der
in der Beschreibung, der Zeichnung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale. Die
allgemeine Idee der Erfindung ist nicht beschränkt auf die exakte Form oder das Detail
der im Folgenden gezeigten und beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen. Bei angegebenen
Bemessungsbereichen sollen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als
Grenzwerte offenbart und beliebig einsetzbar und beanspruchbar sein. Der Einfachheit
halber sind nachfolgend für identische oder ähnliche Teile oder Teile mit identischer
oder ähnlicher Funktion gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0011] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in:
Fig. 1 einen Erdungskontakt.
[0012] In Fig. 1 ist ein Erdungskontakt 1 zur elektrischen Kontaktierung eines Erdungskabels
2 mit einem eine elektrisch leitende Bauteiloberfläche 4 aufweisenden Bauteil 3 dargestellt.
Der Erdungskontakt 1 umfasst eine elektrisch leitende Kontaktplatte 5 mit einer ersten
Kontaktfläche 6 für eine flächige Auflage der Kontaktplatte 5 auf der Bauteiloberfläche
4 und einer zweiten Kontaktfläche 7 für eine Anlage des Erdungskabels 2 an der Kontaktplatte
5. Das Erdungskabel 2 weist hierzu einen Kabelschuh 8 auf. Der Erdungskontakt 1 umfasst
weiterhin ein Befestigungselement 9 mit einem Befestigungsabschnitt 10 für eine Befestigung
des Befestigungselements 9 in dem Bauteil 3, einem als Anschlagschulter ausgebildeten
Andruckelement 11, welches die Kontaktplatte 5 an die Bauteiloberfläche 4 andrückt,
und einem Halteabschnitt 12, welcher in einem Durchgang 13 der Kontaktplatte 5 angeordnet
ist. Das Erdungskabel 2 hat einen Leiterquerschnitt von 50 mm
2 oder mehr, beispielsweise 95 mm
2. Die erste Kontaktfläche 6 hat einen Flächeninhalt von 250 mm
2 oder mehr, beispielsweise 400 mm
2. Die erste Kontaktfläche 6 und/oder die zweite Kontaktfläche 7 sind verzinkt, beispielsweise
feuerverzinkt.
[0013] Der Befestigungsabschnitt 10 ist als Bolzenabschnitt für ein Eintreiben in ein Bohrloch
17 des Bauteils 3 ausgebildet. Der Befestigungsabschnitt 10 weist ein selbstformendes
Gewinde 18 für ein Einschrauben in das Bohrloch 17 auf. Bei nicht gezeigten Ausführungsbeispielen
ist der Befestigungsabschnitt als stumpfer Setzbolzen ohne Gewindeabschnitt für ein
lineares Eintreiben in das Bohrloch ausgebildet oder weist eine Schraubenspitze oder
eine Nagelspitze für ein direktes Eintreiben in das Bauteil ohne Bohrloch auf. Das
Befestigungselement 9 weist weiterhin einen Fixierungsabschnitt 14 für eine Fixierung
des Erdungskabels 2 an der zweiten Kontaktfläche 7 auf. Der Fixierungsabschnitt 14
ist hierzu mit einem Außengewinde 15 versehen, auf welches eine Schraubenmutter 16
aufgeschraubt ist, welche den Kabelschuh 8 des Erdungskabels 2 gegen die zweite Kontaktfläche
7 drückt.
[0014] Der Erdungskontakt 1 weist weiterhin eine Dichtscheibe auf, welche zwischen dem Andruckelement
11 und der Kontaktplatte 5 angeordnet ist. Zur Abdichtung des Befestigungsabschnitts
10 des Befestigungselements 9 gegenüber einer Umgebung umfasst die Dichtscheibe einen
inneren Dichtring 19 aus einem elastischen Material und eine Abdeckscheibe 20 aus
einem starren Material, beispielsweise einem Metall oder einer Legierung wie Stahl.
Der innere Dichtring 19, die Abdeckscheibe 20, die Dichtscheibe und/oder das Andruckelement
11 sind in einer dafür vorgesehenen Ausnehmung 21 der Kontaktplatte 5 aufgenommen.
Der Erdungskontakt 1 weist weiterhin einen äusseren Dichtring 22 auf, welcher derart
zwischen der Kontaktplatte 5 und dem Bauteil 3 angeordnet ist, dass die erste Kontaktfläche
6 gegenüber der Umgebung abgedichtet ist. Der elektrische Kontakt zwischen der ersten
Kontaktfläche 6 und der Bauteiloberfläche 4 ist somit einerseits durch den inneren
Dichtring 19 und andererseits durch den äusseren Dichtring 22 vor einer unter Umständen
korrosiven Wirkung der Umgebung geschützt.
[0015] Das Befestigungselement 9 ist einstückig aus einem Metall oder einer Legierung wie
Stahl gefertigt, so dass der Fixierungsabschnitt 14, das Andruckelement 11, der Halteabschnitt
12 und der Befestigungsabschnitt 10 starr miteinander verbunden sind. Ebenso ist die
Kontaktplatte 5 einstückig aus einem Metall wie Kupfer oder einer Legierung wie Stahl
gefertigt, so dass die erste Kontaktfläche 6, die zweite Kontaktfläche 7 und der Durchgang
13 starr miteinander verbunden sind.
[0016] Der Durchgang 13 ist als kreiszylindrische Bohrung mit einem Bohrungsdurchmesser
von 6,0 mm und einer Bohrungslänge von 2,0 mm, was der Dicke der Kontaktplatte 5 im
Bereich des Durchgangs 13 gleichkommt, ausgebildet. Der Halteabschnitt 12 ist als
kreiszylindrischer Schaftabschnitt mit einem Schaftdurchmesser von 5,6 mm ausgebildet.
Das Verhältnis aus der Differenz des Bohrungsdurchmessers und des Schaftdurchmessers,
nämlich 0,4 mm, und der Bohrungslänge, nämlich 2,0 mm, beträgt 0,2. Dadurch ist die
erste Kontaktfläche 6 gegenüber dem Befestigungsabschnitt 10 um einen Kippwinkel von
etwa 11,3° in jeder Richtung, also insgesamt um einen Kippwinkel von etwa 22,6° verkippbar.
Um sicherzustellen, dass die erste Kontaktfläche 6 flächig an der Bauteiloberfläche
4 aufliegt, reicht es also aus, wenn das Befestigungselement 9 unter einem Winkel
von 90°-11,3°=78,7° oder mehr zur Bauteiloberfläche 4 an dem Bauteil 3 befestigt wird.
1. Erdungskontakt (1) zur elektrischen Kontaktierung eines Erdungskabels (2) mit einem
eine elektrisch leitende Bauteiloberfläche (4) aufweisenden Bauteil (3), mit einer
elektrisch leitenden Kontaktplatte (5) und einem Befestigungselement (9), wobei die
Kontaktplatte (5) eine erste Kontaktfläche (6) für eine flächige Auflage der Kontaktplatte
(5) auf der Bauteiloberfläche (4), eine zweite Kontaktfläche (7) für eine Anlage eines
Erdungskabels (2) an der Kontaktplatte (5) und einen Durchgang (13) für das Befestigungselement
(9) aufweist, wobei das Befestigungselement (9) einen Befestigungsabschnitt (10) für
eine Befestigung des Befestigungselements (9) in dem Bauteil (3), ein Andruckelement
(11) für ein Andrücken der Kontaktplatte (5) an die Bauteiloberfläche (4) und einen
Halteabschnitt (12) für eine Anordnung in dem Durchgang (13) der Kontaktplatte (5),
wenn das Andruckelement (11) die Kontaktplatte (5) an die Bauteiloberfläche (4) andrückt,
aufweist, wobei der Durchgang (13) als kreiszylindrische Bohrung mit einem Bohrungsdurchmesser
und einer Bohrungslänge ausgebildet ist, und wobei der Halteabschnitt (12) als kreiszylindrischer
Schaftabschnitt mit einem Schaftdurchmesser ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis aus der Differenz des Bohrungsdurchmessers und des Schaftdurchmessers
einerseits und der Bohrungslänge andererseits mindestens 0,05 beträgt, so dass die
erste Kontaktfläche (6) gegenüber dem Befestigungsabschnitt (10) um einen Kippwinkel
von mindestens 6° verkippbar ist, wenn der Halteabschnitt (12) in dem Durchgang (13)
angeordnet ist.
2. Erdungskontakt nach Anspruch 1, wobei der Halteabschnitt (12) starr mit dem Befestigungsabschnitt
(10) verbunden ist.
3. Erdungskontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Kontaktfläche
(6) starr mit dem Durchgang (13) verbunden ist.
4. Erdungskontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verhältnis aus der
Differenz des Bohrungsdurchmessers und des Schaftdurchmessers einerseits und der Bohrungslänge
andererseits mindestens 0,1 beträgt.
5. Erdungskontakt nach Anspruch 4, wobei das Verhältnis aus der Differenz des Bohrungsdurchmessers
und des Schaftdurchmessers einerseits und der Bohrungslänge andererseits mindestens
0,2 beträgt.
6. Erdungskontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Andruckelement (11)
starr mit dem Halteabschnitt (12) verbunden ist.
7. Erdungskontakt nach Anspruch 6, wobei das Andruckelement (11) als Anschlagschulter
an dem Halteabschnitt (12) ausgebildet ist.
8. Erdungskontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend eine
Dichtscheibe (19, 20), welche zwischen dem Andruckelement (11) und der Kontaktplatte
(5) angeordnet ist.
9. Erdungskontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Befestigungselement
(9) einen Fixierungsabschnitt (14) für eine Fixierung des Erdungskabels (2) an der
zweiten Kontaktfläche (7) aufweist.
10. Erdungskontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Befestigungsabschnitt
(10) als Bolzenabschnitt für ein Eintreiben in ein Bohrloch des Bauteils (3) ausgebildet
ist.
11. Erdungskontakt nach Anspruch 10, wobei der Bolzenabschnitt ein insbesondere selbstformendes
Gewinde für ein Einschrauben in das Bohrloch aufweist.
1. Earthing contact (1) for the electrical contacting of an earthing cable (2) with a
component (3) that has an electrically conductive component surface (4), having an
electrically conductive contact plate (5) and a fastening element (9), wherein the
contact plate (5) has a first contact surface (6) for areal bearing contact of the
contact plate (5) on the component surface (4), has a second contact surface (7) for
bearing contact of an earthing cable (2) against the contact plate (5) and has a passage
(13) for the fastening element (9), wherein the fastening element (9) has a fastening
section (10) for fastening of the fastening element (9) in the component (3), has
a pressing element (11) for pressing of the contact plate (5) against the component
surface (4) and has a holding section (12) for arrangement in the passage (13) of
the contact plate (5) when the pressing element (11) presses the contact plate (5)
against the component surface (4), wherein the passage (13) is in the form of a circular-cylindrical
bore with a bore diameter and a bore length, and wherein the holding section (12)
is in the form of a circular-cylindrical shaft section with a shaft diameter, characterized in that the ratio of the difference between the bore diameter and the shaft diameter and
the bore length is at least 0.05, so that the first contact surface (6) is tiltable
through a tilting angle of at least 6° in relation to the fastening section (10) when
the holding section (12) is arranged in the passage (13).
2. Earthing contact according to Claim 1, wherein the holding section (12) is connected
rigidly to the fastening section (10).
3. Earthing contact according to either of the preceding claims, wherein the first contact
surface (6) is connected rigidly to the passage (13).
4. Earthing contact according to one of the preceding claims, wherein the ratio of the
difference between the bore diameter and the shaft diameter and the bore length is
at least 0.1.
5. Earthing contact according to Claim 4, wherein the ratio of the difference between
the bore diameter and the shaft diameter and the bore length is at least 0.2.
6. Earthing contact according to one of the preceding claims, wherein the pressing element
(11) is connected rigidly to the holding section (12).
7. Earthing contact according to Claim 6, wherein the pressing element (11) is in the
form of a stop shoulder on the holding section (12).
8. Earthing contact according to one of the preceding claims, furthermore having a sealing
disc (19, 20) which is arranged between the pressing element (11) and the contact
plate (5).
9. Earthing contact according to one of the preceding claims, wherein the fastening element
(9) has a fixing section (14) for fixing of the earthing cable (2) to the second contact
surface (7).
10. Earthing contact according to one of the preceding claims, wherein the fastening section
(10) is in the form of a bolt section for driving into a borehole of the component
(3).
11. Earthing contact according to Claim 10, wherein the bolt section has an in particular
self-forming thread for screwing into the borehole.
1. Contact de mise à la terre (1) pour la mise en contact électrique d'un câble de mise
à la terre (2) avec un composant (3) présentant une surface de composant (4) électriquement
conductrice, avec une plaque de contact (5) électriquement conductrice et un élément
de fixation (9), la plaque de contact (5) présentant une première surface de contact
(6) pour un appui à plat de la plaque de contact (5) sur la surface de composant (4),
une deuxième surface de contact (7) pour un appui d'un câble de mise à la terre (2)
sur la plaque de contact (5) et un passage (13) pour l'élément de fixation (9), l'élément
de fixation (9) présentant une section de fixation (10) pour une fixation de l'élément
de fixation (9) dans le composant (3), un élément de pression (11) pour une pression
de la plaque de contact (5) sur la surface de composant (4) et une section de retenue
(12) pour un agencement dans le passage (13) de la plaque de contact (5) lorsque l'élément
de pression (11) presse la plaque de contact (5) contre la surface de composant (4),
le passage (13) étant réalisé sous forme d'alésage cylindrique circulaire avec un
diamètre d'alésage et une longueur d'alésage, et la section de retenue (12) étant
réalisée sous forme de section de tige cylindrique circulaire avec un diamètre de
tige, caractérisé en ce que le rapport entre la différence entre le diamètre d'alésage et le diamètre de tige
d'une part et la longueur d'alésage d'autre part est d'au moins 0,05, de telle sorte
que la première surface de contact (6) peut être inclinée par rapport à la section
de fixation (10) d'un angle d'inclinaison d'au moins 6° lorsque la section de retenue
(12) est agencée dans le passage (13).
2. Contact de mise à la terre selon la revendication 1, dans lequel la section de retenue
(12) est reliée de manière rigide à la section de fixation (10).
3. Contact de mise à la terre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel la première surface de contact (6) est reliée de manière rigide au passage
(13).
4. Contact de mise à la terre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le rapport entre la différence entre le diamètre d'alésage et le diamètre
de tige d'une part et la longueur d'alésage d'autre part est d'au moins 0,1.
5. Contact de mise à la terre selon la revendication 4, dans lequel le rapport entre
la différence entre le diamètre d'alésage et le diamètre de tige d'une part et la
longueur d'alésage d'autre part est d'au moins 0,2.
6. Contact de mise à la terre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel l'élément de pression (11) est relié de manière rigide à la section de
retenue (12).
7. Contact de mise à la terre selon la revendication 6, dans lequel l'élément de pression
(11) est réalisé sous forme d'épaulement de butée sur la section de retenue (12).
8. Contact de mise à la terre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
présentant en outre une rondelle d'étanchéité (19, 20) agencée entre l'élément de
pression (11) et la plaque de contact (5).
9. Contact de mise à la terre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel l'élément de fixation (9) présente une section d'immobilisation (14) pour
immobiliser le câble de mise à la terre (2) sur la deuxième surface de contact (7).
10. Contact de mise à la terre selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel la section de fixation (10) est réalisée sous forme de section de boulon
destinée à être enfoncée dans un trou de perçage du composant (3).
11. Contact de mise à la terre selon la revendication 10, dans lequel la section de boulon
présente un filetage, notamment autoformant, pour un vissage dans le trou de perçage.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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