[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wäschepflegegerät mit einer Einlassdüse, insbesondere
ein Wäschepflegegerät mit einem Umpumpsystem und einer dazugehörigen Einlassdüse.
[0002] In herkömmlichen Wäschepflegegeräten werden Umpumpsysteme verwendet, um Waschflüssigkeit
aus dem Laugenbehälter mittels einer Zirkulationspumpe umzupumpen, um die Waschflüssigkeit
mittels der Zirkulationspumpe durch das Umpumpsystem der Wäsche in der Wäschetrommel
erneut zuzuführen. Beim Umpumpen der Waschflüssigkeit werden jedoch auch in dem Laugenbehälter
angelagerte Verunreinigungen mit umgepumpt. Derartige mit der Waschflüssigkeit umgepumpte
Verunreinigungen, wie z.B. Flusen oder Schaumreste, können sich gegebenenfalls an
einer Türinnenseite der Gerätetür, welche in der Regel mit einem Fensterglas versehen
ist, unvorteilhaft anlagern.
[0003] In der
DE 44 47 160 A1 ist eine Waschmaschine mit einer Waschmittel-Einspüleinrichtung offenbart.
[0004] In der
DE 10 2014 220 020 A1 ist ein Wäschepflegegerät mit einem Umlenkelement zum Umlenken von aus der Einführöffnung
herausgepumpter Waschlauge in den Laugenbehälter offenbart.
[0005] Es ist die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein Wäschepflegegerät mit einem
Umpumpsystem anzugeben, bei dem die Menge von an der Gerätetür angelagerten Verunreinigungen
reduziert werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände mit den Merkmalen nach den unabhängigen
Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche,
der Beschreibung und der Zeichnungen.
[0007] Gemäß einem Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Wäschepflegegerät
mit einer Wäschetrommel zur Aufnahme von Wäsche, einer Gerätebeladeöffnung an einer
Gerätevorderseite des Wäschepflegegeräts, einer Gerätetür zum Verschließen der Gerätebeladeöffnung,
wobei die Gerätetür eine der Wäschetrommel zugewandte Türinnenseite aufweist, einem
Laugenbehälter zur Aufnahme von Waschflüssigkeit, wobei der Laugenbehälter eine Ablassöffnung
aufweist, wobei das Wäschepflegegerät eine Einlassdüse aufweist, wobei die Ablassöffnung
mit der Einlassdüse durch eine Leitung fluidtechnisch verbunden ist, wobei in der
Leitung eine Zirkulationspumpe zum Pumpen der Waschflüssigkeit aus der Ablassöffnung
durch die Leitung und durch die Einlassdüse angeordnet ist, und einer Steuerung zum
Steuern der Zirkulationspumpe gelöst, wobei die Zirkulationspumpe ausgebildet ist,
in einem ersten Betriebsmodus Waschflüssigkeit mit einer ersten Strömungsgeschwindigkeit
in einem ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereich durch die Leitung und durch die Einlassdüse
zu pumpen, um die Waschflüssigkeit der Wäsche in der Wäschetrommel direkt zuzuführen,
wobei die Zirkulationspumpe ausgebildet ist, in einem zweiten Betriebsmodus Waschflüssigkeit
mit einer zweiten Strömungsgeschwindigkeit in einem zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereich
durch die Leitung und durch die Einlassdüse zu pumpen, um die Waschflüssigkeit der
Türinnenseite der Gerätetür zuzuführen und an der Türinnenseite angelagerte Verunreinigungen
zu entfernen, wobei sich der erste und zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich nicht
überschneiden, und wobei die Steuerung ausgebildet ist, den ersten und zweiten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe zu aktivieren.
[0008] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass je nach ausgewähltem ersten oder
zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe die umgepumpte Waschflüssigkeit entweder
direkt der Wäsche in der Wäschetrommel oder der Türinnenseite zum Entfernen von Verunreinigungen,
wie z.B. Flusen oder Schaumreste, die oftmals trotz des Wäschepflegeprozesses nachgeschalteten
Schleudergänge verbleiben.
[0009] Somit kann die Steuerung insbesondere im regulären Betrieb des Wäschepflegegeräts
den ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe aktivieren, um die Waschflüssigkeit
wirksam und direkt der Wäsche in der Wäschetrommel zuzuführen, und kann die Steuerung
insbesondere während einer Reinigungsphase des Wäschepflegegeräts den zweiten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe aktivieren, um Verunreinigungen an der Türinnenseite zu entfernen.
[0010] An der Türinnenseite der Gerätetür liegt insbesondere eine Manschette des Wäschepflegegeräts
an. Wenn die an die Türinnenseite der Gerätetür geleitete Waschflüssigkeit schwerkraftbedingt
abfließt, fließt die Waschflüssigkeit insbesondere auch über die Oberfläche der Manschette,
so dass die Waschflüssigkeit auch an der Manschette oder in Hohlräumen der Manschette
angelagerte Verunreinigungen abspülen kann.
[0011] Die Austrittsrichtung der aus der Einlassdüse austretenden Waschflüssigkeit, insbesondere
Waschflüssigkeitsstrahl, und damit auch der Auftreffort der Waschflüssigkeit, insbesondere
Waschflüssigkeitsstrahl, in dem Innenraum des Wäschepflegegeräts ist nicht nur abhängig
von der Position und Ausrichtung der Einlassdüse, sondern auch von der Strömungsgeschwindigkeit
der Waschflüssigkeit, welche durch die Zirkulationspumpe durch das Umpumpsystem, insbesondere
Leitung, gepumpt wird. Somit ändert sich bei einer variierenden Strömungsgeschwindigkeit
der Waschflüssigkeit in der Leitung auch die Austrittsgeschwindigkeit der aus der
Einlassdüse austretenden Waschflüssigkeit. Bei gleicher Austrittsrichtung des Einspritzstrahls
an der Einlassdüse ergeben sich durch die unterschiedlichen Austrittsgeschwindigkeiten
schwerkraftbedingt unterschiedliche Strahlverläufe, bzw. Strahl-Wurfparabeln, die
damit auch unterschiedliche Auftrefforte der Waschflüssigkeit in dem Innenraum des
Wäschepflegegeräts generieren.
[0012] Während eines Umpumpvorgangs wird insbesondere die Wäschetrommel rotiert, so dass
sich die in der Wäschetrommel aufgenommene Wäsche aufgrund der Fliehkraft an der Wäschetrommel
radial am Trommelmantel anlegt und dadurch einen Wäschering bildet, welcher einen
Wäschetunnel begrenzt. In dem ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe kann die
mit einer ersten Strömungsgeschwindigkeit gepumpte Waschflüssigkeit insbesondere in
den Wäschetunnel geleitet werden, um eine besonders gleichmäßige und damit vollständige
Benetzung, bzw. Durchflutung der Wäsche in der Wäschetrommel sicherzustellen.
[0013] Hierbei wird die erste Strömungsgeschwindigkeit aus dem ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereich
zeitlich so ausgewählt, so dass in gewissen Grenzen eine Variation der ersten Strömungsgeschwindigkeit
innerhalb des ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereichs ermöglicht wird, um den Auftreffort
der aus der Einlassdüse ausgeleiten Waschflüssigkeit in den Wäschetunnel zu variieren.
[0014] Während des zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe wird die Waschflüssigkeit
jedoch mit einer zweiten Strömungsgeschwindigkeit umgepumpt, welche aus dem zweiten
Strömungsgeschwindigkeitsbereich ausgewählt ist. Da der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich
sich nicht mit dem ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereich überschneidet, ist die
zweite Strömungsgeschwindigkeit ebenfalls unterschiedlich zu der ersten Strömungsgeschwindigkeit.
[0015] Durch die zu der ersten Strömungsgeschwindigkeit unterschiedliche zweite Strömungsgeschwindigkeit
kann während des zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe die Austrittsgeschwindigkeit
aus der Einlassdüse austretenden Waschflüssigkeit, und damit der Auftreffort der Waschflüssigkeit
wirksam geändert werden, weil sich geschwindigkeitsbedingt trotz gleicher Düsenaustrittsrichtung
unterschiedliche Strahl-Fallparabeln schwerkraftbedingt einstellen. Somit trifft während
des zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe die Waschflüssigkeit nicht mehr direkt
auf die Wäsche in der Wäschetrommel, sondern trifft die Waschflüssigkeit auf die Türinnenseite
der Gerätetür, um Verunreinigungen von der Türinnenseite abzuspülen. Insbesondere
kann die Waschflüssigkeit während des zweiten Betriebsmodus auch indirekt der Türinnenseite
zugeführt werden, indem die Waschflüssigkeit zuerst auf die Manschette trifft, und
die von der Manschette abprallende Waschflüssigkeit anschließend auf die Türinnenseite
der Gerätetür trifft. Auch die zweite Strömungsgeschwindigkeit kann zeitlich in einem
zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereich so variiert werden, dass unterschiedliche
Bereiche der Türinnenseite der Gerätetür zu Reinigungszwecken erreicht werden können.
[0016] Somit kann die Waschflüssigkeit Strömungsgeschwindigkeits-abhängig entweder direkt
der Wäsche in der Wäschetrommel für eine wirksame Benetzung und/oder Durchflutung
der Wäsche oder der Türinnenseite für ein wirksames Entfernen von Verunreinigungen
zugeführt werden.
[0017] Insbesondere betreibt die Steuerung die Zirkulationspumpe in dem ersten Betriebsmodus
mit einer ersten Drehzahl, um Waschflüssigkeit mit der ersten Strömungsgeschwindigkeit
durch die Leitung zu pumpen. Insbesondere betreibt die Steuerung die Zirkulationspumpe
in dem zweiten Betriebsmodus mit einer zweiten Drehzahl, um Waschflüssigkeit mit der
zweiten Strömungsgeschwindigkeit durch die Leitung zu pumpen.
[0018] Die Gerätetür des Wäschepflegegeräts weist hierbei insbesondere ein Fensterglas auf,
durch welches der Nutzer des Wäschepflegegeräts in das Innere des Wäschepflegegeräts
blicken kann, um einen Wäschepflegevorgang zu verfolgen.
[0019] Unter einem Wäschepflegegerät wird ein Gerät verstanden, welches zur Wäschepflege
eingesetzt wird, wie z.B. eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner. Insbesondere
wird unter solch einem Wäschepflegegerät ein Haushaltswäschepflegegerät verstanden.
Also ein Wäschepflegegerät, welches im Rahmen der Haushaltsführung verwendet wird,
und mit dem Wäsche in haushaltsüblichen Mengen behandelt wird.
[0020] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
ein Betätigungselement auf, welches durch einen Nutzer des Wäschepflegegeräts betätigbar
ist, wobei die Steuerung ausgebildet ist ansprechend auf eine Betätigung des Betätigungselements
den zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe zu aktivieren.
[0021] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Nutzer durch Betätigung des
Betätigungselements manuell den zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe auswählen
kann, wodurch die durch die Einlassdüse austretende Waschflüssigkeit wirksam der Türinnenseite
der Gerätetür zugeführt werden kann, um daran angelagerte Verunreinigungen zu entfernen.
Wenn der Nutzer beispielweise visuell die Anlagerung von Verunreinigungen an der Türinnenseite
feststellt, kann der Nutzer manuell durch Betätigen des Betätigungselements das Entfernen
der Verunreinigungen einleiten.
[0022] Insbesondere ist das Betätigungselement als eine Programmauswahleinrichtung zum Auswählen
eines Türreinigungsprogramms aus einer Mehrzahl von Wäschepflegeprogrammen ausgebildet,
wobei die Steuerung ausgebildet ist ansprechend auf die Auswahl des Türreinigungsprogramms
den zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe zu aktivieren.
[0023] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Steuerung ausgebildet,
während eines ersten Zeitintervalls den ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
zu aktivieren, und ist die Steuerung ausgebildet, während eines sich an das erste
Zeitintervall anschließenden zweiten Zeitintervalls den zweiten Betriebsmodus der
Zirkulationspumpe zu aktivieren.
[0024] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der während des zweiten Zeitintervalls
durchgeführte zweite Betriebsmodus nach dem ersten Betriebsmodus durchgeführt wird,
um während des ersten Betriebsmodus angelagerte Verunreinigungen zu entfernen.
[0025] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Steuerung ausgebildet,
während des ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe die erste Strömungsgeschwindigkeit
innerhalb des ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereichs zu variieren, insbesondere
periodisch zu variieren, um den Auftreffort der Waschflüssigkeit auf die Wäsche zu
variieren, und/oder ist die Steuerung ausgebildet, während des zweiten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe die zweite Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereichs
zu variieren, insbesondere periodisch zu variieren, um den Auftreffort der Waschflüssigkeit
auf der Türinnenseite der Gerätetür zu variieren.
[0026] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die insbesondere periodische
Variation des Auftrefforts der Waschflüssigkeit auf der Wäsche eine besonders wirksame
und vollständige Benetzung der Wäsche sichergestellt wird, und dass durch die insbesondere
periodische Variation des Auftrefforts der Waschflüssigkeit auf der Türinnenseite
eine besonders großflächige und vollständige Entfernung von Verunreinigungen an der
Türinnenseite sichergestellt werden kann. Insbesondere ist die Steuerung ausgebildet,
während des jeweiligen Betriebsmodus der Zirkulationspumpe die jeweilige Strömungsgeschwindigkeit
innerhalb des jeweiligen Strömungsgeschwindigkeitsbereichs durch eine Variation einer
Drehzahl eines Pumpenlaufrads der Zirkulationspumpe zu variieren.
[0027] Insbesondere ist die Zirkulationspumpe ausgebildet, in dem ersten und/oder zweiten
Betriebsmodus jeweils Waschflüssigkeit mit sich zeitlich periodisch ändernden Pumpendrücken
durch die Einlassdüse zu pumpen, wobei die jeweiligen sich zeitlich periodisch ändernden
Pumpendrücke insbesondere einer sinusförmig verlaufenden Pumpendruckänderung entsprechen.
[0028] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist die Zirkulationspumpe
ein Pumpenlaufrad zum Pumpen von Waschflüssigkeit auf, wobei die Zirkulationspumpe
ausgebildet ist, in dem ersten Betriebsmodus das Pumpenlaufrad mit einer ersten Drehzahl
zu rotieren, um Waschflüssigkeit mit der ersten Strömungsgeschwindigkeit zu pumpen,
wobei die Zirkulationspumpe ausgebildet ist, in dem zweiten Betriebsmodus das Pumpenlaufrad
mit einer zweiten Drehzahl zu rotieren, um Waschflüssigkeit mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit
zu pumpen, wobei das Pumpenlaufrad in dem ersten und zweiten Betriebsmodus insbesondere
in die gleiche Drehrichtung oder in unterschiedliche Drehrichtungen rotiert.
[0029] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das Steuern der Drehzahl
und/oder Drehrichtung des Pumpenlaufrads während des ersten und zweiten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe die Strömungsgeschwindigkeit der gepumpten Waschflüssigkeit
wirksam eingestellt werden kann. Hierbei kann der erste und zweite Betriebsmodus der
Zirkulationspumpe insbesondere dadurch unterschieden werden, dass das Pumpenlaufrad
mit unterschiedlichen Drehzahlen in die gleiche Drehrichtung rotiert, oder kann der
erste und zweite Betriebsmodus der Zirkulationspumpe insbesondere dadurch unterschieden
werden, dass das Pumpenlaufrad mit unterschiedlichen Drehzahlen in unterschiedliche
Drehrichtungen rotiert.
[0030] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich
geringer als der erste Strömungsgeschwindigkeitsbereich, wobei insbesondere die zweite
Drehzahl geringer als die erste Drehzahl ist, oder ist der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich
größer als der erste Strömungsgeschwindigkeitsbereich, wobei insbesondere die zweite
Drehzahl größer als die erste Drehzahl ist.
[0031] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der im Vergleich zu dem ersten
Strömungsgeschwindigkeitsbereich geringere und sich nicht überschneidende zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich
dazu führt, dass auch die zweite Strömungsgeschwindigkeit geringer als die erste Strömungsgeschwindigkeit
ist. Durch die geringere zweite Strömungsgeschwindigkeit kann in dem zweiten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe die Waschflüssigkeit wirksam auf die Türinnenseite geleitet
werden, um Verunreinigungen von der Türinnenseite der Gerätetür zu entfernen. Ist
der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich größer als der erste Strömungsgeschwindigkeitsbereich,
kann, z.B. durch ein Abprallen der Waschflüssigkeit von einer Manschette, die Waschflüssigkeit
ebenfalls wirksam indirekt auf die Türinnenseite geleitet werden.
[0032] Die erste Drehzahl entspricht der Drehzahl des Pumpenlaufrads der Zirkulationspumpe,
um Waschflüssigkeit mit der ersten Strömungsgeschwindigkeit durch die Leitung und
durch die Einlassdüse umzupumpen. Die zweite Drehzahl entspricht der Drehzahl des
Pumpenlaufrads der Zirkulationspumpe, um Waschflüssigkeit mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit
zu pumpen und die Waschflüssigkeit der Türinnenseite der Gerätetür zuzuführen und
an der Türinnenseite angelagerte Verunreinigungen zu entfernen.
[0033] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Einlassdüse
ausgebildet, die aus der Einlassdüse austretende Waschflüssigkeit mit einem Wurfparabel-förmigen
Verlauf der Wäsche in der Wäschetrommel oder der Türinnenseite der Gerätetür zuzuführen,
wobei insbesondere ein erster Wurfparabel-förmiger Verlauf der Waschflüssigkeit in
dem ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe flacher ist als ein zweiter Wurfparabel-förmiger
Verlauf der Waschflüssigkeit in dem zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe.
[0034] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den Wurfparabel-förmigen
Verlauf der Waschflüssigkeit der Auftreffort der Waschflüssigkeit an der Wäsche oder
an der Türinnenseite vorteilhaft eingestellt werden kann.
[0035] Auf die aus der Einlassdüse austretende Waschflüssigkeit, insbesondere Waschflüssigkeitsstrahl,
wirkt die Schwerkraft, so dass die Waschflüssigkeit durch die Schwerkraft abgelenkt
wird. Während des ersten Betriebsmodus ist die erste Strömungsgeschwindigkeit der
Waschflüssigkeit insbesondere größer als die zweite Strömungsgeschwindigkeit der Waschflüssigkeit
während des zweiten Betriebsmodus, so dass der entsprechende erste Wurfparabel-förmige
Verlauf der Waschflüssigkeit während des ersten Betriebsmodus flacher als der entsprechende
zweite Wurfparabel-förmige Verlauf der Waschflüssigkeit während des zweiten Betriebsmodus
ist.
[0036] Die flachere Parabel im ersten Betriebsmodus stellt sich aufgrund der höheren Düsenaustrittsgeschwindigkeiten
im ersten Betriebsmodus ein, denn bedingt durch die höhere Geschwindigkeit ergibt
sich für den Strahl eine kürzere Verweildauer bis zum gewünschten Auftreffort, so
dass die auf den Strahl wirkende Fallbeschleunigung auch nur für einen kurzen Zeitraum
Einfluss auf die Strahlgeometrie nehmen kann. Die geometrische Abweichung von der
Geraden fällt daher geringer aus.
[0037] Somit kann durch die Pumpendrehzahlvariation also nicht nur Einfluss auf die Strahlgeometrie
hinsichtlich des Krümmungsverlaufs des jeweiligen Strahls genommen werden und der
genau Auftreffpunkt vorab bestimmt werden, sondern auch der Auftreffwinkel variiert
werden. Durch die insbesondere durchgeführte Variation des Auftreffwinkels wird der
technische Vorteil erreicht, dass sich zusätzlich die Reinigungswirkung beeinflussen
lässt. Denn trifft der Reinigungsstrahl möglichst senkrecht auf den zu reinigenden
Ort, verstärkt sich die Reinigungswirkung.
[0038] Ist alternativ während des zweiten Betriebsmodus die zweite Strömungsgeschwindigkeit
der Waschflüssigkeit insbesondere größer als die erste Strömungsgeschwindigkeit der
Waschflüssigkeit während des ersten Betriebsmodus, prallt die Waschflüssigkeit insbesondere
von einer Manschette des Wäschepflegeräts ab und die abprallende Waschflüssigkeit
trifft anschließend auf die Türinnenseite. Auch in diesem Fall ist der entsprechende
erste Wurfparabel-förmige Verlauf der Waschflüssigkeit während des ersten Betriebsmodus
flacher als der entsprechende zweite Wurfparabel-förmige Verlauf der Waschflüssigkeit
während des zweiten Betriebsmodus, da die von der Manschette abprallende Waschflüssigkeit
steil, insbesondere senkrecht, auf die Türinnenseite trifft.
[0039] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Wäschetrommel
um eine Rotationsachse rotierbar, wobei sich die Rotationsachse von der Gerätevorderseite
zu einer Geräterückseite des Wäschepflegegeräts erstreckt, wobei die Einlassdüse ausgebildet
ist, in dem ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe die Waschflüssigkeit entlang
einer Einspritzachse aus der Einlassdüse auszuleiten, wobei die Einlassdüse ausgebildet
ist, in dem zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe die Waschflüssigkeit entlang
der Einspritzachse aus der Einlassdüse auszuleiten, wobei sich die Einspritzachse
winklig zu der Rotationsachse der Wäschetrommel erstreckt, und wobei insbesondere
ein erster Auftreffwinkel zwischen einem während des ersten Betriebsmodus auf die
Wäsche auftreffenden Einspritzstrahls und der Rotationsachse kleiner ist als ein zweiter
Auftreffwinkel zwischen einem während des zweiten Betriebsmodus auf die Türinnenseite
auftreffenden Einspritzstrahls und der Rotationsachse.
[0040] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den winkligen Verlauf der
jeweiligen Einspritzachse zu der Rotationsachse die Waschflüssigkeit besonders wirksam
der Wäsche zugeführt werden kann, bzw. besonders wirksam auf die Türinnenseite der
Gerätetür geleitet werden kann, um zum Beispiel das Reinigungsvermögen des Strahls
am Auftreffort zu maximieren. Bei einem direkten Auftreffen der Waschflüssigkeit auf
der Türinnenseite und bei einem indirekten Auftreffen der Waschflüssigkeit auf der
Türinnenseite durch abprallende Waschflüssigkeit ist in beiden Fällen insbesondere
der zweite Auftreffwinkel während des zweiten Betriebsmodus größer als der erste Auftreffwinkel
während des ersten Betriebsmodus.
[0041] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist die Einlassdüse
ein Streuelement auf, welches ausgebildet ist, die aus der Einlassdüse austretende
Waschflüssigkeit zu streuen, um eine gestreute Waschflüssigkeit der Wäsche in der
Wäschetrommel oder der Türinnenseite der Gerätetür zuzuführen.
[0042] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die gestreute Waschflüssigkeit
ein besonders großen Bereich der Wäschetrommel, bzw. der Türinnenseite benetzen, bzw.
reinigen kann.
[0043] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
einen Trommelantrieb zum Rotieren der Wäschetrommel auf, wobei der Trommelantrieb
ausgebildet ist, die Wäschetrommel mit einer Anlagedrehzahl anzutreiben, um die in
der Wäschetrommel aufgenommene Wäsche mit der Wäschetrommel, insbesondere der zylindrischen
Mantelfläche der Wäschetrommel, in Anlage zu bringen und dadurch einen Wäschetunnel
innerhalb der an der Wäschetrommel anliegenden Wäsche zu bilden, wobei die Einlassdüse
ausgebildet ist, die in dem ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe aus der Einlassdüse
austretende Waschflüssigkeit in den Wäschetunnel innerhalb der an der Wäschetrommel
anliegenden Wäsche zu leiten, wobei die Anlagedrehzahl insbesondere einen Bereich
von größer 60 U/min umfasst.
[0044] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass ein besonders wirksames Benetzen
und Durchfluten der Wäsche sichergestellt wird. Die Anlagedrehzahl bezieht sich insbesondere
auf handelsübliche Wäschepflegegeräte, die Wäscheaufnahmevermögen von etwa 6 bis 10
kg und einen Trommeldurchmesser von 400 mm bis 550 mm aufweisen.
[0045] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist die Türinnenseite
der Gerätetür eine der Wäschetrommel zugewandte Rückwandung auf, weist die Türinnenseite
der Gerätetür einen einer Türaußenseite der Gerätetür zugewandten Verbindungsbereich
auf, wobei die Türinnenseite zwischen der Rückwandung und dem Verbindungsbereich einen
gestuften Türinnenseitenbereich aufweist, gegen welchen die auf die Türinnenseite
auftreffende Waschflüssigkeit anspritzbar ist, um die Waschflüssigkeit entlang der
Oberfläche des gestuften Türinnenseitenbereich zu leiten.
[0046] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die auf den gestuften Türinnenseitenbereich
auftreffende und abgeleitete Waschflüssigkeit einen großen Bereich der Türinnenseite
besonders wirksam von Verunreinigungen befreien kann.
[0047] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Einlassdüse
an einer oberen Vorderseite des Laugenbehälters angeordnet, und ist die Ablassöffnung
an einer Unterseite des Laugenbehälters angeordnet, wobei die Einlassdüse insbesondere
an einer Manschette des Wäschepflegegeräts angeordnet ist.
[0048] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Einlassdüse die Waschflüssigkeit
wirksam der Wäsche oder der Türinnenseite zuführen kann.
[0049] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Manschette einen starren Manschettenabschnitt
und einen flexiblen Manschettenabschnitt auf, ist die Einlassdüse an dem starren Manschettenabschnitt
angeordnet, und ist die Einlassdüse angeordnet, in dem zweiten Betriebsmodus durch
die Einlassdüse mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit gepumpte Waschflüssigkeit
an den flexiblen Manschettenabschnitt zu leiten, um die von dem flexiblen Manschettenabschnitt
abprallende Waschflüssigkeit der Türinnenseite der Gerätetür zuzuführen und an der
Türinnenseite angelagerte Verunreinigungen zu entfernen.
[0050] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die in dem zweiten Betriebsmodus
mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit an den flexiblen Manschettenabschnitt geleitete
Waschflüssigkeit vorteilhaft von dem flexiblen Manschettenabschnitt abprallen und,
insbesondere flächig, die Türinnenseite der Gerätetür wirksam benetzen kann, um an
der Türinnenseite angelagerte Verunreinigungen zu entfernen. Insbesondere ist hierbei
der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich größer als der erste Strömungsgeschwindigkeitsbereich.
[0051] Insbesondere weist der flexible Manschettenabschnitt eine konturierte Oberfläche,
insbesondere umfassend Vorsprünge, Rippen, Rillen und/oder Vertiefungen, auf, um ein
wirksames Auffächern der von dem flexiblen Manschettenabschnitt abprallenden Waschflüssigkeit
sicherzustellen.
[0052] Insbesondere ist der flexible Manschettenabschnitt während des Betriebs des Wäschepflegegeräts
aufgrund von dabei auftretenden Schwingungen des Wäschepflegegeräts zumindest abschnittsweise
verlagerbar, um den Auftreffort der von dem flexiblen Manschettenabschnitt abprallenden
Waschflüssigkeit auf der Türinnenseite der Gerätetür zu verlagern und einen großen
Bereich der Gerätetür zu benetzen, bzw. zu reinigen.
[0053] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist zwischen der Manschette
und der Gerätetür ein Einspritzkanal gebildet, wobei die Einlassdüse angeordnet ist,
die aus der Einlassdüse austretende Waschflüssigkeit, insbesondere im ersten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe, durch den Einspritzkanal zu leiten.
[0054] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Einspritzkanal eine wirksame
Zuführung von Waschflüssigkeit ermöglicht.
[0055] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist der Einspritzkanal
durch einen flexiblen Manschettenabschnitt der Manschette und durch die Gerätetür
begrenzt, wobei die Einlassdüse angeordnet ist, die aus der Einlassdüse austretende
Waschflüssigkeit, insbesondere im zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe, an
die Türinnenseite der Gerätetür zu leiten, um an der Türinnenseite angelagerte Verunreinigungen
zu entfernen, oder wobei die Einlassdüse angeordnet ist, die aus der Einlassdüse austretende
Waschflüssigkeit, insbesondere im zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe, an
den flexiblen Manschettenabschnitt zu leiten, um die von dem flexiblen Manschettenabschnitt
abprallende Waschflüssigkeit der Türinnenseite der Gerätetür zuzuführen und an der
Türinnenseite angelagerte Verunreinigungen zu entfernen
[0056] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass im zweiten Betriebsmodus die Waschflüssigkeit
entweder direkt an die Türinnenseite der Gerätetür geleitet werden kann, oder dass
im zweiten Betriebsmodus die Waschflüssigkeit indirekt an die Türinnenseite der Gerätetür
geleitet werden kann, in dem die Waschflüssigkeit durch die Einlassdüse zuerst an
den flexiblen Manschettenabschnitt geleitet wird, und die davon abprallende Waschflüssigkeit
anschließend der Türinnenseite der Gerätetür zugeführt wird.
[0057] Insbesondere ist beim direkten Leiten der Flüssigkeit auf die Türinnenseite der zweite
Strömungsgeschwindigkeitsbereich größer als der erste Strömungsgeschwindigkeitsbereich.
Insbesondere ist beim direkten Leiten der Flüssigkeit auf die Türinnenseite der zweite
Strömungsgeschwindigkeitsbereich größer als der erste Strömungsgeschwindigkeitsbereich.
[0058] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist die Leitung einen
mit der Einlassdüse fluidtechnisch verbundenen Zuführabschnitt auf, wobei sich die
Einlassdüse insbesondere winklig zu dem Zuführabschnitt erstreckt.
[0059] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Anordnung der Einlassdüse
gegenüber dem Zuführabschnitt die durch die Einlassdüse ausgeleitete Waschflüssigkeit
besonders wirksam zugeführt werden kann.
[0060] Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum
Pflegen von Wäsche in einem Wäschepflegegerät gelöst, wobei das Wäschepflegegerät
eine Wäschetrommel zur Aufnahme von Wäsche, eine Gerätebeladeöffnung an einer Gerätevorderseite
des Wäschepflegegeräts, eine Gerätetür zum Verschließen der Gerätebeladeöffnung, wobei
die Gerätetür eine der Wäschetrommel zugewandte Türinnenseite aufweist, einen Laugenbehälter
zur Aufnahme von Waschflüssigkeit, wobei der Laugenbehälter eine Ablassöffnung aufweist,
wobei das Wäschepflegegerät eine Einlassdüse aufweist, wobei die Ablassöffnung mit
der Einlassdüse durch eine Leitung fluidtechnisch verbunden ist, wobei in der Leitung
eine Zirkulationspumpe zum Pumpen der Waschflüssigkeit aus der Ablassöffnung durch
die Leitung und durch die Einlassdüse angeordnet ist, und eine Steuerung zum Steuern
der Zirkulationspumpe, aufweist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst,
Aktivieren eines ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe durch die Steuerung zum
Pumpen von Waschflüssigkeit mit einer ersten Strömungsgeschwindigkeit in einem ersten
Strömungsgeschwindigkeitsbereich durch die Leitung und durch die Einlassdüse, um die
Waschflüssigkeit der Wäsche in der Wäschetrommel direkt zuzuführen, und Aktivieren
eines zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe durch die Steuerung zum Pumpen von
Waschflüssigkeit mit einer zweiten Strömungsgeschwindigkeit in einem zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereich
durch die Leitung und durch die Einlassdüse, um die Waschflüssigkeit der Türinnenseite
der Gerätetür zuzuführen und an der Türinnenseite angelagerte Verunreinigungen zu
entfernen, wobei sich der erste und zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich nicht
überschneiden.
[0061] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Waschflüssigkeit entweder
der Wäsche oder der Türinnenseite wirksam zugeführt werden kann. Insbesondere betreibt
die Steuerung die Zirkulationspumpe in dem ersten Betriebsmodus mit einer ersten Drehzahl,
um Waschflüssigkeit mit der ersten Strömungsgeschwindigkeit durch die Leitung zu pumpen.
Insbesondere betreibt die Steuerung die Zirkulationspumpe in dem zweiten Betriebsmodus
mit einer zweiten Drehzahl, um Waschflüssigkeit mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit
durch die Leitung zu pumpen.
[0062] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens weist das Wäschepflegegerät
ein Betätigungselement auf, welches durch einen Nutzer des Wäschepflegegeräts betätigbar
ist, und wird das Aktivieren des zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe durch
die Steuerung ansprechend auf das Betätigen des Betätigungselements durchgeführt.
[0063] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens wird während des ersten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe die erste Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereichs
variiert, insbesondere periodisch variiert, um den Auftreffort der Waschflüssigkeit
auf die Wäsche zu variieren, und/oder wird während des zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
die zweite Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereichs
variiert, insbesondere periodisch variiert, um den Auftreffort der Waschflüssigkeit
auf der Türinnenseite der Gerätetür zu variieren.
[0064] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Umpumpsystem;
- Fig. 3
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines Wäschepflegegeräts mit einer Einlassdüse;
und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines Verfahrens zum Pflegen von Wäsche in einem Wäschepflegegerät.
[0065] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines allgemeinen Wäschepflegegeräts 100,
wie z.B. eine Waschmaschine. Das Wäschepflegegerät 100 umfasst eine Einspülschale
101, in die Waschpflegesubstanz, wie z.B. Waschmittel, eingefüllt werden kann. Das
Wäschepflegegerät 100 weist eine Gerätevorderseite 103, eine Geräterückseite 105,
Gerätelängsseiten 107, eine Geräteunterseite 109 und eine Geräteoberseite 111 auf.
An der Gerätevorderseite 103 des Wäschepflegegeräts 100 ist eine Gerätebeladeöffnung
113 angeordnet, welche durch eine Gerätetür 115 verschließbar ist, um das Wäschepflegegerät
100 mit Wäsche zu beladen.
[0066] Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Umpumpsystem.
Das in der Fig. 2 dargestellte Umpumpsystem des Wäschepflegegeräts 100 umfasst eine
Wäschetrommel 117 zur Aufnahme von Wäsche, einen Laugenbehälter 119 zur Aufnahme von
Waschflüssigkeit, welcher eine Ablassöffnung 121 aufweist, und wobei das Wäschepflegegerät
100 eine Einlassdüse 123 aufweist. Die Einlassdüse 123 und die Ablassöffnung 121 sind
durch eine Leitung 125 fluidtechnisch verbunden, wobei in der Leitung 125 eine Zirkulationspumpe
127 angeordnet ist, welche ausgebildet ist, Waschflüssigkeit durch die Ablassöffnung
121 aus dem Laugenbehälter 119 in die Leitung 125 zu pumpen und die abgepumpte Waschflüssigkeit
aus der Leitung 125 durch die Einlassdüse 123 der Wäschetrommel 117 zuzuführen. In
der Fig. 2 ist zudem ein Trommelantrieb 129 dargestellt, welcher ausgebildet ist,
die Wäschetrommel 117 über eine Antriebsverbindung 131 anzutreiben. Das Wäschepflegegerät
100 weist eine Steuerung 133 auf, welche mit dem Trommelantrieb 129 durch eine erste
Steuerungsverbindung 135 und mit der Zirkulationspumpe 127 durch eine zweite Steuerungsverbindung
137 verbunden ist.
[0067] Bei einer vollen Wäschebeladung der Wäschetrommel 117 kann die durch die Einlassdüse
123 in die Wäschetrommel 117 eingespritzte Waschflüssigkeit von der Wäsche abprallen,
so dass der Zugang zum Inneren des Wäschetunnels blockiert ist, und die Waschflüssigkeit
in den Laugenbehälter 119 zurücklaufen kann, ohne die Wäsche vollständig zu durchfluten.
Wenn die Wäschetrommel 117 sehr schnell rotiert, wird die Wäsche aufgrund der auftretenden
Fliehkräfte gegen die Wäschetrommel 117 gedrückt, wodurch sich ein Wäschetunnel in
der Wäschetrommel 117 bildet. Die Waschflüssigkeit wird von der Zirkulationspumpe
127 durch die Leitung 125 bis zur Einlassdüse 123 gepumpt. Anschließend muss sichergestellt
werden, dass die durch die Einlassdüse 123 herausgepumpte Waschflüssigkeit den Wäschetunnel
der Wäsche in der rotierenden Wäschetrommel 117 vorteilhaft trifft. Dadurch kann sichergestellt
werden, dass aufgrund der auftretenden Fliehkräfte eine vorteilhafte Durchflutung
der Wäsche in der Wäschetrommel 117 in einer sich von dem Wäschetunnel nach außen
gerichteter radialer Richtung von innen nach außen erfolgt.
[0068] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung eines Wäschepflegegeräts mit
einer Einlassdüse. In der in Fig. 3 gewählten Darstellung ist ein seitlicher Längsschnitt
eines Wäschepflegegeräts 100 im beladenen Zustand während des Umpump-Einspritz-Prozesses
dargestellt. In Fig. 3 ist die Geräteoberseite 111 und die Gerätevorderseite 103 des
Wäschepflegegeräts 100 schematisch dargestellt. An der Gerätevorderseite 103 ist eine
Gerätebeladeöffnung 113 angeordnet, welche durch eine Gerätetür 115 verschließbar
ist, durch welche der Innenraum des Wäschepflegegeräts 100 zum Beladen von Wäsche
zugänglich ist.
[0069] In dem Innenraum des Wäschepflegegeräts 100 ist ein Laugenbehälter 119 zur Aufnahme
der Waschflüssigkeit und eine in Fig. 3 nicht gezeigte Wäschetrommel 117 zur Aufnahme
von Wäsche angeordnet.
[0070] Zwischen der Wäschetrommel 117, dem Laugenbehälter 119 und der Gerätetür 115 ist
eine Manschette 139 angeordnet. Die Manschette 139 stellt eine fluidtechnische Abdichtung
zwischen der Wäschetrommel 117 bzw. dem Laugenbehälter 119 und einem Gerätegehäuse
141 des Wäschepflegegeräts 100 sicher.
[0071] An der Manschette 139 ist die Einlassdüse 123 angeordnet. Insbesondere ist die Einspritzdüse
123 an einem in Fig. 3 nicht hervorgehobenen starren Manschettenabschnitt der Manschette
139 angeordnet. Zwischen der Manschette 139 und der Gerätetür 115 ist ein Einspritzkanal
145 angeordnet, durch welchen aus der Einlassdüse 123 austretende Waschflüssigkeit,
insbesondere Waschflüssigkeitsstrahl, geleitet wird, insbesondere in einem ersten
Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 geleitet wird. Die Einlassdüse 123 ist durch
einen Zuführabschnitt 147 mit einer Leitung 125 des Umpumpsystems fluidtechnisch verbunden.
Hierbei erstreckt sich die Einlassdüse 123 insbesondere winklig zu dem Zuführabschnitt
147.
[0072] Insbesondere ist der Einspritzkanal 145 durch die Türinnenseite 143 der Gerätetür
115 und durch einen in Fig. 3 nicht hervorgehobenen flexiblen Manschettenabschnitt
der Manschette 139 begrenzt.
[0073] Eine in Fig. 3 nicht dargestellte Zirkulationspumpe 127, welche in der Leitung 125
des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist, ist ausgebildet in einem ersten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe 127 Waschflüssigkeit mit einer ersten Strömungsgeschwindigkeit
in einem ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereich durch die Leitung 125 und durch die
Einlassdüse 123 zu pumpen, um die Waschflüssigkeit der Wäsche in der Wäschetrommel
117 direkt zuzuführen. Hierbei wird der in dem ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
127 erzeugte Waschflüssigkeitsstrahl entlang einer Einspritzachse 149 aus der Einlassdüse
123 ausgeleitet.
[0074] Die in Fig. 3 nicht dargestellte Zirkulationspumpe 127, ist ferner ausgebildet, in
einem zweiten Betriebsmodus Waschflüssigkeit mit einer zweiten Strömungsgeschwindigkeit
in einem zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereich durch die Leitung 125 und durch
die Einlassdüse 123 zu pumpen, um die Waschflüssigkeit einer Türinnenseite 143 der
Gerätetür 115 zuzuführen und an der Türinnenseite 143 angelagerte Verunreinigungen
zu entfernen. Hierbei wird der in dem zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
127 erzeugte Waschflüssigkeitsstrahl entlang der Einspritzachse 149 aus der Einlassdüse
123 ausgeleitet.
[0075] Durch die identische Ausrichtung der Einlassdüse 123 ist die Einspritzachse 149 in
dem ersten und zweiten Betriebsmodus gleich.
[0076] Eine in Fig. 3 nur schematisch dargestellte Rotationsachse 150 der Wäschetrommel
117 erstreckt sich von der Gerätevorderseite 103 zu einer Geräterückseite 105 des
Wäschepflegegeräts 100. Hierbei erstreckt sich die Einspritzachse 149 winklig zu der
Rotationsachse 150.
[0077] Insbesondere ist ein erster Auftreffwinkel 151-1 des auf die Wäsche auftreffenden
Waschflüssigkeitsstrahls zwischen der Einspritzachse 149 und der Rotationsachse 150
kleiner als ein zweiter Auftreffwinkel 151-2 des auf die Türinnenseite 143 auftreffenden
Waschflüssigkeitsstrahls zwischen der Einspritzachse 149 und der Rotationsachse 150.
[0078] Da auf den aus der Einlassdüse 123 austretenden Waschflüssigkeitsstrahl die Schwerkraft
wirkt, weist die austretende Waschflüssigkeit einen Wurfparabel-förmigen Verlauf 153
auf, so dass der Verlauf der Waschflüssigkeit mit zunehmenden Abstand zu der Einlassdüse
123 von der Einspritzachse 149 abweicht.
[0079] Hierbei ist insbesondere ein erster Wurfparabel-förmiger Verlauf 153-1 des Waschflüssigkeitsstrahls
in dem ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 flacher als ein zweiter Wurfparabel-förmiger
Verlauf 153-2 des Waschflüssigkeitsstrahls in dem zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
127.
[0080] Durch den flacheren ersten Wurfparabel-förmigen Verlauf 153-1 des Waschflüssigkeitsstrahls
kann während des ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 der Waschflüssigkeitsstrahl
oberhalb der Türinnenseite 143 vorbei geleitet und direkt der Wäsche in der Wäschetrommel
117 zugeführt werden.
[0081] Durch den steileren zweiten Wurfparabel-förmigen Verlauf 153-2 des Waschflüssigkeitsstrahls
kann während des zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 der Waschflüssigkeitsstrahl
auf die Türinnenseite 143 der Gerätetür 115 geleitet werden, um an der Türinnenseite
143 angelagerte Verunreinigungen, wie z.B. Flusen oder Schaumreste, wirksam zu entfernen
und in den Laugenbehälter 119 zu spülen.
[0082] Die Türinnenseite 143 der Gerätetür 115 weist hierbei insbesondere einen gestuften
Türinnenseitenbereich 155 auf, gegen welchen die auf die Türinnenseite 143 auftreffende
Waschflüssigkeit anspritzbar ist, um die Waschflüssigkeit entlang der Oberfläche der
Türinnenseite 143 zu leiten.
[0083] Der gestufte Türinnenseitenbereich 155 ist zwischen einer der Wäschetrommel 117 zugewandten
Rückwandung 157 und einem einer Türaußenseite 159 der Gerätetür 115 zugewandten Verbindungsbereich
161 angeordnet.
[0084] Eine in Fig. 3 nicht gezeigte Steuerung 133 ist ausgebildet den ersten und zweiten
Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 zu aktivieren.
[0085] Insbesondere weist das Wäschepflegegerät 100 ein Betätigungselement auf, welches
durch einen Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 betätigbar ist, wobei die Steuerung
133 ausgebildet ist ansprechend auf die Betätigung des Betätigungselements den zweiten
Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 zu aktivieren. Somit ist es z.B. einem Nutzer
möglich, sobald Verunreinigungen, insbesondere Flusen, an der Türinnenseite 143 der
Gerätetür 115 von außen sichtbar sind, durch das manuelle Betätigen des Betätigungselements,
insbesondere eines Programmwahlschalters, den zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
127 zum Entfernen der Verunreinigungen an der Türinnenseite 143 zu aktivieren. Das
Betätigungselement kann insbesondere als eine Programmauswahleinrichtung zum Auswählen
eines Türreinigungsprogramms aus einer Mehrzahl von Wäschepflegeprogrammen ausgebildet
ist, wobei die Steuerung 133 ausgebildet bei Auswahl des Türreinigungsprogramms den
zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 zu aktivieren.
[0086] Insbesondere ist die Steuerung 133 ausgebildet ist, während eines ersten Zeitintervalls
den ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 zu aktivieren, ist die Steuerung
133 ausgebildet, während eines sich an das erste Zeitintervall anschließenden zweiten
Zeitintervalls den zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 zu aktivieren.
[0087] Somit kann die Steuerung 133 vorteilhaft während eines sich an das erste Zeitintervall
anschließenden zweiten Zeitintervall den zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
127 aktivieren, so dass nachdem die Waschflüssigkeit direkt der Wäsche in der Wäschetrommel
117 zugeführt wurde, in dem zweiten Betriebsmodus die Waschflüssigkeit der Türinnenseite
143 zugeführt wird, um Verunreinigungen wirksam zu entfernen.
[0088] Die Steuerung 133 ist insbesondere ausgebildet, während des ersten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe 127 die erste Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des ersten
Strömungsgeschwindigkeitsbereichs zu variieren, insbesondere periodisch zu variieren,
um den Auftreffort der Waschflüssigkeit auf die Wäsche zu variieren.
[0089] Die Steuerung 133 ist insbesondere ausgebildet, während des zweiten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe 127 die zweite Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des zweiten
Strömungsgeschwindigkeitsbereichs zu variieren, insbesondere periodisch zu variieren,
um den Auftreffort der Waschflüssigkeit auf der Türinnenseite 143 der Gerätetür 115
zu variieren.
[0090] Auch wenn dies in der Fig. 3 nicht dargestellt ist, weist die Zirkulationspumpe 127
ein Pumpenlaufrad zum Pumpen von Waschflüssigkeit auf, wobei die Zirkulationspumpe
127 ausgebildet ist, in dem ersten Betriebsmodus das Pumpenlaufrad in einem ersten
Drehzahlbereich zu rotieren, um Waschflüssigkeit mit der ersten Strömungsgeschwindigkeit
zu pumpen, wobei die Zirkulationspumpe 127 ausgebildet ist, in dem zweiten Betriebsmodus
das Pumpenlaufrad in einem zweiten Drehzahlbereich zu rotieren, um Waschflüssigkeit
mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit zu pumpen.
[0091] Hierbei kann das Pumpenlaufrad in dem ersten und zweiten Betriebsmodus insbesondere
in die gleiche Drehrichtung rotieren oder kann das Pumpenlaufrad in dem ersten und
zweiten Betriebsmodus in unterschiedliche Drehrichtungen rotieren.
[0092] Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass wenn die Waschflüssigkeit hierbei
mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit, welche geringer als die erste Strömungsgeschwindigkeit
ist, aus der Einlassdüse 123 geleitet wird und der erzeugte Waschflüssigkeitsstrahl
gegen die Türinnenseite 143 der Gerätetür 115 geleitet wird, die Waschflüssigkeit
einen großen Bereich der Türinnenseite 143 benetzen und an der Türinnenseite 143 angelagerte
Verunreinigungen, wie z.B. Flusen, wirksam abspülen und dem Laugenbehälter 119 zuführen
kann.
[0093] Durch das Entfernen der Verunreinigungen an der Türinnenseite 143 kann dem Nutzer
ein nicht versperrter Blick durch die Gerätetür 115 in die Wäschetrommel 107 ermöglicht
werden. Zudem wird neben dem Entfernen von Verunreinigungen, wie z.B. Flusen, an der
Türinnenseite 143 auch an den Verunreinigungen angelagerter durch die Wäschepflegesubstanz
in der Waschflüssigkeit bedingter Schaum entfernt, so dass verhindert wird, dass sich
an der Türinnenseite 143 größere Mengen an Schaum ansammeln, der besonders zum Ende
des Waschvorgangs beim Entwässern der Waschflüssigkeit hinderlich sein kann.
[0094] Durch das Entfernen der Verunreinigungen, insbesondere Flusen und/oder Schaumreste,
an der Türinnenseite 143 kann die Reibung zwischen der Wäsche und der Türinnenseite
143, bzw. der an der Türinnenseite 143 anliegenden Manschette 139 reduziert werden,
wodurch die Betriebsdauer der Manschette 139 erhöht werden kann. Durch die Benetzung
der Türinnenseite 143, bzw. der Manschette 139, kann ferner das Antriebsdrehmoment
des Trommelantriebs 129 reduziert werden, so dass die Betriebsdauer des Trommelantriebs
129 erhöht werden kann.
[0095] Alternativ zu dem in Fig. 3 dargestellten zweiten Wurfparabel-förmigen Verlauf 153-2
der aus der Einlassdüse 123 mit einer zweiten Strömungsgeschwindigkeit austretenden
Waschflüssigkeit, kann die Waschflüssigkeit auch an einen den Einspritzkanal 145 begrenzenden
flexiblen Manschettenabschnitt der Manschette 139 geleitet werden, so dass die davon
abprallende Waschflüssigkeit auf die Türinnenseite 143 der Gerätetür 115 trifft, um
Verunreinigungen zu entfernen.
[0096] In dem in Fig. 3 nicht dargestellten indirekten Zuführen von Waschflüssigkeit zu
der Gerätetür ist der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich größer als der erste
Strömungsgeschwindigkeitsbereich, so dass die aus der Einlassdüse 123 austretende
Waschflüssigkeit von dem flexiblen Manschettenabschnitt der Manschette 139 abprallt
und annähernd senkrecht auf der Türinnenseite 143 der Gerätetür auftrifft.
[0097] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Verfahrens zum Pflegen von Wäsche
in einem Wäschepflegegerät.
[0098] Das Verfahren 200 umfasst als ersten Verfahrensschritt das Aktivieren 201 eines ersten
Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 durch die Steuerung 133 zum Pumpen von Waschflüssigkeit
mit einer ersten Strömungsgeschwindigkeit in einem ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereich
durch die Leitung 125 und durch die Einlassdüse 123, um die Waschflüssigkeit der Wäsche
in der Wäschetrommel 117 direkt zuzuführen.
[0099] Das Verfahren 200 umfasst als zweiten Verfahrensschritt das Aktivieren 203 eines
zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe 127 durch die Steuerung 133 zum Pumpen
von Waschflüssigkeit mit einer zweiten Strömungsgeschwindigkeit in einem zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereich
durch die Leitung 125 und durch die Einlassdüse 123, um die Waschflüssigkeit der Türinnenseite
143 der Gerätetür 115 zuzuführen und an der Türinnenseite 143 angelagerte Verunreinigungen
zu entfernen, wobei der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich unterschiedlich zu
dem ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereich ist.
[0100] Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und
gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen
Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.
[0101] Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und
wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale
nicht beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0102]
- 100
- Wäschepflegegerät
- 101
- Einspülschale
- 103
- Gerätevorderseite
- 105
- Geräterückseite
- 107
- Gerätelängsseiten
- 109
- Geräteunterseite
- 111
- Geräteoberseite
- 113
- Gerätebeladeöffnung
- 115
- Gerätetür
- 117
- Wäschetrommel
- 119
- Laugenbehälter
- 121
- Ablassöffnung
- 123
- Einlassdüse
- 125
- Leitung
- 127
- Pumpe
- 129
- Trommelantrieb
- 131
- Antriebsverbindung
- 133
- Steuerung
- 135
- Erste Steuerungsverbindung
- 137
- Zweite Steuerungsverbindung
- 139
- Manschette
- 141
- Gerätegehäuse
- 143
- Türinnenseite
- 145
- Einspritzkanal
- 147
- Zuführabschnitt
- 149
- Einspritzachse
- 150
- Rotationsachse
- 151-1
- Erster Auftreffwinkel
- 151-2
- Zweiter Auftreffwinkel
- 153
- Wurfparabel-förmigen Verlauf
- 153-1
- Erster Wurfparabel-förmiger Verlauf
- 153-2
- Zweiter Wurfparabel-förmiger Verlauf
- 155
- Gestufter Türinnenseitenbereich
- 157
- Rückwandung
- 159
- Türaußenseite
- 161
- Verbindungsbereich
- 200
- Verfahren zum Pflegen von Wäsche
- 201
- Erster Verfahrensschritt: Aktivieren eines ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
- 203
- Zweiter Verfahrensschritt: Aktivieren eines zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
1. Wäschepflegegerät (100) mit einer Wäschetrommel (117) zur Aufnahme von Wäsche, einer
Gerätebeladeöffnung (113) an einer Gerätevorderseite (103) des Wäschepflegegeräts
(100), einer Gerätetür (115) zum Verschließen der Gerätebeladeöffnung (113), wobei
die Gerätetür (115) eine der Wäschetrommel (117) zugewandte Türinnenseite (143) aufweist,
einem Laugenbehälter (119) zur Aufnahme von Waschflüssigkeit, wobei der Laugenbehälter
(119) eine Ablassöffnung (121) aufweist, wobei das Wäschepflegegerät (100) eine Einlassdüse
(123) aufweist, wobei die Ablassöffnung (121) mit der Einlassdüse (123) durch eine
Leitung (125) fluidtechnisch verbunden ist, wobei in der Leitung (125) eine Zirkulationspumpe
(127) zum Pumpen der Waschflüssigkeit aus der Ablassöffnung (121) durch die Leitung
(125) und durch die Einlassdüse (123) angeordnet ist, und einer Steuerung (133) zum
Steuern der Zirkulationspumpe (127), dadurch gekennzeichnet, dass
die Zirkulationspumpe (127) ausgebildet ist, in einem ersten Betriebsmodus Waschflüssigkeit
mit einer ersten Strömungsgeschwindigkeit in einem ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereich
durch die Leitung (125) und durch die Einlassdüse (123) zu pumpen, um die Waschflüssigkeit
der Wäsche in der Wäschetrommel (117) direkt zuzuführen, und dass
die Zirkulationspumpe (127) ausgebildet ist, in einem zweiten Betriebsmodus Waschflüssigkeit
mit einer zweiten Strömungsgeschwindigkeit in einem zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereich
durch die Leitung (125) und durch die Einlassdüse (123) zu pumpen, um die Waschflüssigkeit
der Türinnenseite (143) der Gerätetür (115) zuzuführen und an der Türinnenseite (143)
angelagerte Verunreinigungen zu entfernen,
wobei sich der erste und zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich nicht überschneiden,
und wobei
die Steuerung (133) ausgebildet ist, den ersten und zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
(127) zu aktivieren.
2. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschepflegegerät (100) ein Betätigungselement aufweist, welches durch einen
Nutzer des Wäschepflegegeräts (100) betätigbar ist, wobei die Steuerung (133) ausgebildet
ist ansprechend auf eine Betätigung des Betätigungselements den zweiten Betriebsmodus
der Zirkulationspumpe (127) zu aktivieren.
3. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (133) ausgebildet ist, während eines ersten Zeitintervalls den ersten
Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127) zu aktivieren, und dass die Steuerung (133)
ausgebildet ist, während eines sich an das erste Zeitintervall anschließenden zweiten
Zeitintervalls den zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127) zu aktivieren.
4. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (133) ausgebildet ist, während des ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
(127) die erste Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereichs
zu variieren, insbesondere periodisch zu variieren, um den Auftreffort der Waschflüssigkeit
auf die Wäsche zu variieren, und/oder dass die Steuerung (133) ausgebildet ist, während
des zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127) die zweite Strömungsgeschwindigkeit
innerhalb des zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereichs zu variieren, insbesondere
periodisch zu variieren, um den Auftreffort der Waschflüssigkeit auf der Türinnenseite
(143) der Gerätetür (115) zu variieren.
5. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zirkulationspumpe (127) ein Pumpenlaufrad zum Pumpen von Waschflüssigkeit aufweist,
wobei die Zirkulationspumpe (127) ausgebildet ist, in dem ersten Betriebsmodus das
Pumpenlaufrad mit einer ersten Drehzahl zu rotieren, um Waschflüssigkeit mit der ersten
Strömungsgeschwindigkeit zu pumpen, wobei die Zirkulationspumpe (127) ausgebildet
ist, in dem zweiten Betriebsmodus das Pumpenlaufrad mit einer zweiten Drehzahl zu
rotieren, um Waschflüssigkeit mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit zu pumpen,
wobei das Pumpenlaufrad in dem ersten und zweiten Betriebsmodus insbesondere in die
gleiche Drehrichtung oder in unterschiedliche Drehrichtungen rotiert.
6. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich geringer als der erste Strömungsgeschwindigkeitsbereich
ist, wobei insbesondere die zweite Drehzahl geringer als die erste Drehzahl ist, oder
dass der zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich größer als der erste Strömungsgeschwindigkeitsbereich
ist, wobei insbesondere die zweite Drehzahl größer als die erste Drehzahl ist.
7. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassdüse (123) ausgebildet ist, die aus der Einlassdüse (123) austretende
Waschflüssigkeit mit einem Wurfparabel-förmigen Verlauf der Wäsche in der Wäschetrommel
(117) oder der Türinnenseite (143) der Gerätetür (115) zuzuführen, wobei insbesondere
ein erster Wurfparabel-förmiger Verlauf (153-1) der Waschflüssigkeit in dem ersten
Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127) flacher ist als ein zweiter Wurfparabel-förmiger
Verlauf (153-2) der Waschflüssigkeit in dem zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe
(127).
8. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschetrommel (117) um eine Rotationsachse (150) rotierbar ist, wobei sich die
Rotationsachse (150) von der Gerätevorderseite (103) zu einer Geräterückseite (105)
des Wäschepflegegeräts (100) erstreckt, wobei die Einlassdüse (123) ausgebildet ist,
in dem ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127) die Waschflüssigkeit entlang
einer Einspritzachse (149) aus der Einlassdüse (123) auszuleiten, wobei die Einlassdüse
(123) ausgebildet ist, in dem zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127) die
Waschflüssigkeit entlang der Einspritzachse (149) aus der Einlassdüse (123) auszuleiten,
wobei sich die Einspritzachse (149) winklig zu der Rotationsachse (150) der Wäschetrommel
(117) erstreckt, und wobei insbesondere ein erster Auftreffwinkel (151-1) zwischen
einem während des ersten Betriebsmodus auf die Wäsche auftreffenden Einspritzstrahls
und der Rotationsachse (150) kleiner ist als ein zweiter Auftreffwinkel (151-2) zwischen
einem während des zweiten Betriebsmodus auf die Türinnenseite (143) auftreffenden
Einspritzstrahls und der Rotationsachse (150).
9. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Türinnenseite (143) der Gerätetür (115) eine der Wäschetrommel (117) zugewandte
Rückwandung (157) aufweist, dass die Türinnenseite (143) der Gerätetür (115) einen
einer Türaußenseite (159) der Gerätetür (115) zugewandten Verbindungsbereich (161)
aufweist, wobei die Türinnenseite (143) zwischen der Rückwandung (157) und dem Verbindungsbereich
(161) einen gestuften Türinnenseitenbereich (155) aufweist, gegen welchen die auf
die Türinnenseite (143) auftreffende Waschflüssigkeit anspritzbar ist, um die Waschflüssigkeit
entlang der Oberfläche des gestuften Türinnenseitenbereich (155) zu leiten.
10. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassdüse (123) an einer oberen Vorderseite des Laugenbehälters (119) angeordnet
ist, und dass die Ablassöffnung (121) an einer Unterseite des Laugenbehälters (119)
angeordnet ist, wobei die Einlassdüse (123) insbesondere an einer Manschette (139)
des Wäschepflegegeräts (100) angeordnet ist.
11. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (139) einen starren Manschettenabschnitt und einen flexiblen Manschettenabschnitt
aufweist, dass die Einlassdüse (123) an dem starren Manschettenabschnitt angeordnet
ist, und dass die Einlassdüse (123) angeordnet ist, in dem zweiten Betriebsmodus durch
die Einlassdüse (123) mit der zweiten Strömungsgeschwindigkeit gepumpte Waschflüssigkeit
an den flexiblen Manschettenabschnitt zu leiten, um die von dem flexiblen Manschettenabschnitt
abprallende Waschflüssigkeit der Türinnenseite (143) der Gerätetür (115) zuzuführen
und an der Türinnenseite (143) angelagerte Verunreinigungen zu entfernen.
12. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Manschette (139) und der Gerätetür (115) ein Einspritzkanal (145) gebildet
ist, wobei die Einlassdüse (123) angeordnet ist, die aus der Einlassdüse (123) austretende
Waschflüssigkeit, insbesondere im ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127),
durch den Einspritzkanal (145) zu leiten.
13. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Einspritzkanal (145) durch einen flexiblen Manschettenabschnitt der Manschette
(139) und durch die Gerätetür (115) begrenzt ist, wobei die Einlassdüse (123) angeordnet
ist, die aus der Einlassdüse (123) austretende Waschflüssigkeit, insbesondere im zweiten
Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127), an die Türinnenseite (143) der Gerätetür
(115) zu leiten, um an der Türinnenseite (143) angelagerte Verunreinigungen zu entfernen,
oder wobei die Einlassdüse (123) angeordnet ist, die aus der Einlassdüse (123) austretende
Waschflüssigkeit, insbesondere im zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127),
an den flexiblen Manschettenabschnitt zu leiten, um die von dem flexiblen Manschettenabschnitt
abprallende Waschflüssigkeit der Türinnenseite (143) der Gerätetür (115) zuzuführen
und an der Türinnenseite (143) angelagerte Verunreinigungen zu entfernen.
14. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (125) einen mit der Einlassdüse (123) fluidtechnisch verbundenen Zuführabschnitt
(147) aufweist, wobei sich die Einlassdüse (123) insbesondere winklig zu dem Zuführabschnitt
(147) erstreckt.
15. Verfahren (200) zum Pflegen von Wäsche (139) in einem Wäschepflegegerät (100), wobei
das Wäschepflegegerät (100) eine Wäschetrommel (117) zur Aufnahme von Wäsche, eine
Gerätebeladeöffnung (113) an einer Gerätevorderseite (103) des Wäschepflegegeräts
(100), eine Gerätetür (115) zum Verschließen der Gerätebeladeöffnung (113), wobei
die Gerätetür (115) eine der Wäschetrommel (117) zugewandte Türinnenseite (143) aufweist,
einen Laugenbehälter (119) zur Aufnahme von Waschflüssigkeit, wobei der Laugenbehälter
(119) eine Ablassöffnung (121) aufweist, wobei das Wäschepflegegerät (100) eine Einlassdüse
(123) aufweist, wobei die Ablassöffnung (121) mit der Einlassdüse (123) durch eine
Leitung (125) fluidtechnisch verbunden ist, wobei in der Leitung (125) eine Zirkulationspumpe
(127) zum Pumpen der Waschflüssigkeit aus der Ablassöffnung (121) durch die Leitung
(125) und durch die Einlassdüse (123) angeordnet ist, und eine Steuerung (133) zum
Steuern der Zirkulationspumpe (127), aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren (200) die folgenden Schritte umfasst,
Aktivieren (201) eines ersten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127) durch die
Steuerung (133) zum Pumpen von Waschflüssigkeit mit einer ersten Strömungsgeschwindigkeit
in einem ersten Strömungsgeschwindigkeitsbereich durch die Leitung (125) und durch
die Einlassdüse (123), um die Waschflüssigkeit der Wäsche in der Wäschetrommel (117)
direkt zuzuführen, und
Aktivieren (203) eines zweiten Betriebsmodus der Zirkulationspumpe (127) durch die
Steuerung (133) zum Pumpen von Waschflüssigkeit mit einer zweiten Strömungsgeschwindigkeit
in einem zweiten Strömungsgeschwindigkeitsbereich durch die Leitung (125) und durch
die Einlassdüse (123), um die Waschflüssigkeit der Türinnenseite (143) der Gerätetür
(115) zuzuführen und an der Türinnenseite (143) angelagerte Verunreinigungen zu entfernen,
wobei sich der erste und zweite Strömungsgeschwindigkeitsbereich nicht überschneiden.