[0001] Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zur waagrechten Ausrichtung von Gegenständen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Es ist bekannt, dass bei der Montage von Gegenständen wie Fenstern, Möbeln und Wandverkleidungselementen
zahlreiche Probleme auftreten können. Beispielsweise besteht bei der Montage von Wandverkleidungselementen
wie z.B. Fliesen, Platten oder Kacheln, insbesondere bei der Montage von relativ schweren
Wandverkleidungselementen wie großformatigen Fliesen oder Steinplatten, die Schwierigkeit,
eine Reihe dieser Wandverkleidungselemente exakt waagrecht auszurichten. Wenn Klebemittel,
wie beispielsweise Fliesenkleber oder Zement, eingesetzt werden, besteht die Gefahr,
dass diese Wandverkleidungselemente unmittelbar nach der Montage aufgrund ihres Gewichts
verrutschen. Daher ist es in diesen Fällen notwendig, die Wandverkleidungselemente
vor dem Verkleben von unten her abzustützen. Dies wird zumeist durch Keile erzielt,
die zwischen den Estrich und die Unterkante der Wandverkleidungselemente geklemmt
werden. Diese Vorgangsweise ist mühsam, zeitaufwendig und erfordert besonderes Geschick,
wenn eine exakt waagrechte Verlegung der Wandverkleidungselemente erzielt werden soll.
[0003] Die
AT 413 229 B offenbart ein Werkzeug zur waagrechten Ausrichtung von Wandverkleidungselementen
umfassend wenigstens ein blockförmiges Versteifungselement mit vollem oder hohlem
Profil und leistenförmige Ansatzelemente. Durch das Zusammenstecken von Versteifungselementen
kann das Werkzeug verlängert werden, beziehungsweise kann ein Winkel ausgebildet werden.
[0004] Nachteilig daran ist, dass solch eine Vorrichtung aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen
Teilen einerseits kompliziert und umständlich in der Anwendung ist und entsprechend
nur von einem Fachpersonal verwendet werden kann und andererseits, dass die Vorrichtung
nur eine sehr geringe Steifigkeit beziehungsweise Stabilität aufweist. Ein weiterer
Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, dass gerade auf Baustellen eine hohe Wahrscheinlichkeit
besteht, dass die Vorrichtung verschmutzt wird und dass die zahlreichen Einschubmöglichkeiten
der Versteifungselemente oder die Justierelemente im verschmutzten Zustand blockieren
und die Vorrichtung somit erst gründlich gereinigt werden muss, bevor sie wieder eingesetzt
werden kann.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Werkzeug der eingangs genannten Art anzugeben,
mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, mit welchem Gegenstände,
insbesondere Wandverkleidungselemente, einfach, stabil und in kurzer Zeit waagrecht
ausgerichtet werden können.
[0006] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
[0007] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass Gegenstände unterschiedlicher Größe, wie beispielsweise
Fenster, insbesondere Wandverkleidungselemente, wie beispielsweise Fliesen, von der
untersten Reihe weg nach oben an der Wand einfach angebracht werden können. Dabei
kann sichergestellt werden, dass kein Kontakt zum Estrich besteht, was ein wichtiger
Faktor bezüglich des Schallschutzes ist. Weiters können damit auch schwere Fliesen
bzw. großformatiges Feinsteinzeug verlegt werden. Der Fliesenkleber kann dünnflüssiger
angerührt werden, wodurch eine bessere Benetzung und Langzeithaltbarkeit erzielt werden
kann. Das Werkzeug kann auf der Baustelle einfach und schnell aufgebaut und nivelliert
werden. Dabei kann in kurzer Zeit ein Aufbau erreicht werden, welcher nicht wackelt.
Das Werkzeug ist weiters vielseitig einsetzbar, robust und einfach zu reinigen. Da
keine Rohrführungen oder dergleichen vorgesehen sind, funktioniert das Werkzeug auch
noch bei gewisser Verschmutzung. Aufgrund der einfachen Ausgestaltung des Werkzeugs
können auch ungeübte beziehungsweise fachfremde Personen das Werkzeug einfach, sicher
und ordnungsgemäß verwenden. Vorteilhaft ist dabei weiters, dass aufgrund der Stabilität
des Werkzeugs das Werkzeug auch für die Großformatverlegung verwendet werden kann.
[0008] Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur waagrechten Ausrichtung von Gegenständen
gemäß dem Patentanspruch 14.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben,
mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden, mit welchem Gegenstände, insbesondere
Wandverkleidungselemente, einfach, stabil und in kurzer Zeit waagrecht ausgerichtet
werden können.
[0010] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruchs 14 erreicht.
[0011] Dadurch können die vorstehend geltend gemachten Vorteile erzielt werden.
[0012] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0013] Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch
die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung eingefügt sind
und als wörtlich wiedergegeben gelten.
[0014] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform des Werkzeugs in Frontansicht;
Fig. 2 die erste bevorzugte Ausführungsform des Werkzeugs in einer Schnittdarstellung
in Seitenansicht;
Fig. 3 die erste bevorzugte Ausführungsform des Werkzeugs in Aufsicht;
Fig. 4 eine zweite bevorzugte Ausführungsform des Werkzeugs in axonometrischer Ansicht;
Fig. 5 die zweite bevorzugte Ausführungsform des Werkzeugs in Aufsicht und
Fig. 6 die zweite bevorzugte Ausführungsform des Werkzeugs in Seitenansicht.
[0015] Die Fig. 1 bis 6 zeigen zumindest Teile von bevorzugten Ausführungsformen eines Werkzeugs
1 zur waagrechten Ausrichtung von Gegenständen, insbesondere Wandverkleidungselementen
und/oder Fenstern und/oder Möbeln, umfassend wenigstens ein Stützelement 3 mit einer
zur Auflage des Gegenstandes ausgebildeten Auflageeinrichtung 5 und Einstelleinrichtungen
4 zur waagrechten Ausrichtung der Auflageeinrichtung 5 in wenigstens einer ersten
Achse.
[0016] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass Gegenstände unterschiedlicher Größe, insbesondere
Wandverkleidungselemente wie beispielsweise Fliesen, von der untersten Reihe weg nach
oben an der Wand einfach angebracht werden können. Dabei kann sichergestellt werden,
dass kein Kontakt zum Estrich besteht, was ein wichtiger Faktor bezüglich des Schallschutzes
ist. Weiters können damit auch schwere Fliesen bzw. großformatiges Feinsteinzeug verlegt
werden. Der Fliesenkleber kann dünnflüssiger angerührt werden, wodurch eine bessere
Benetzung und Langzeithaltbarkeit erzielt werden kann. Das Werkzeug 1 kann auf der
Baustelle einfach und schnell aufgebaut und nivelliert werden. Dabei kann in kurzer
Zeit ein Aufbau erreicht werden, welcher nicht wackelt. Das Werkzeug 1 ist weiters
vielseitig einsetzbar, robust und einfach zu reinigen. Da keine Rohrführungen oder
dergleichen vorgesehen sind, funktioniert das Werkzeug 1 auch noch bei gewisser Verschmutzung.
Aufgrund der einfachen Ausgestaltung des Werkzeuges 1 können auch ungeübte beziehungsweise
fachfremde Personen das Werkzeug 1 einfach, sicher und ordnungsgemäß verwenden. Vorteilhaft
ist dabei weiters, dass aufgrund der Stabilität des Werkzeuges 1 das Werkzeug 1 auch
für die Großformatverlegung verwendet werden kann.
[0017] Das Werkzeug 1 dient zum Anheben und insbesondere zum waagrechten Ausrichten von
Gegenständen. Das Werkzeug 1 dient auch zum Halten von Gegenständen, insbesondere
wenn der oder die Gegenstände mittels des Werkzeugs 1 waagrecht ausgerichtet sind,
insbesondere um die Montage des oder der Gegenstände zu erleichtern. Typische Wandverkleidungselemente
sind beispielsweise Fliesen, Kacheln, Platten, Verblender oder Steinplatten. Weiters
dient das Werkzeug 1 zur Abstützung und waagrechten Ausrichtung von Fenstern, insbesondere
bei deren Einbau. Für den Einbau von Fenstern steht oft nur ein geringer Platz zur
Verfügung. Weiters können Fenster oder Balkontüren ein hohes Gewicht aufweisen. Da
das Werkzeug 1 aufgrund seiner Bauweise sehr stabil und kompakt ist, können schwere
Fenster oder Balkontüren mittels des Werkzeugs 1 einfach abgestützt und waagrecht
ausgerichtet werden. Weiters können auch Möbel oder Geräte mittels des Werkzeugs 1
abgestützt und waagrecht ausgerichtet werden.
[0018] Das Werkzeug 1 funktioniert bevorzugt rein mechanisch. Das Werkzeug 1 benötigt daher
keinen Strom oder zusätzliche hydraulische oder pneumatische Vorrichtungen, die umständlich
und schwierig zu bedienen sind.
[0019] Das Stützelement 3 kann insbesondere aus Metall, beispielsweise aus einem Stahl oder
aus einer Titanlegierung, oder aus einem Kunststoff, beispielsweise aus Polyvinylchlorid,
aus Polyethylen oder aus Polypropylen, bestehen und dient dazu, wenigstens einen Gegenstand
abzustützen. Beispielsweise kann wenigstens ein Wandverkleidungselement mittels Fliesenkleber
an die Wand geklebt werden, wobei die Unterkante des Wandverkleidungselements auf
der Auflageeinrichtung 5 des Stützelements 3 abgestützt wird, wodurch das Wandverkleidungselement
nicht weiter nach unten, in Richtung des Bodens, rutschen kann. Fenster oder Türen
beziehungsweise deren Rahmen kann auf der Auflageeinrichtung 5 des Stützelements 3
abgestützt und angehoben beziehungsweise mittels der Einstelleinrichtungen 4 waagrecht
ausgerichtet werden.
[0020] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Auflageeinrichtung 5 als schmaler Fortsatz
ausgebildet ist, und dass eine Längsseite der Auflageeinrichtung 5 an dem restlichen
Stützelement 3 anschließt. Dies bedeutet, dass die Auflageeinrichtung 5 als nur wenig
über das restliche Werkzeug 1 hinausragt. Die Längsseite kann insbesondere normal
zu der ersten Achse stehen. Dadurch können auch schmale Gegenstände wie Wandverkleidungselemente
gestützt werden, ohne dass es zu starken Kippmomenten kommt.
[0021] Die Auflageeinrichtung 5 kann an der Oberseite insbesondere eine plane Auflagefläche
aufweisen.
[0022] Bezüglich einer einfachen Produktion des Stützelements 3 kann bevorzugt vorgesehen
sein, dass das Stützelement 3 einstückig ausgebildet ist.
[0023] Es kann vorgesehen sein, dass das Werkzeug 1 ein einziges Stützelement 3 aufweist.
[0024] Um das waagrechte Ausrichten von Gegenständen weiter zu erleichtern und um die Ausrichtung
der Gegenstände einfach zu überprüfen, kann vorgesehen sein, dass das Werkzeug 1 eine
Wasserwaage aufweist. Durch die Wasserwaage kann eine waagrechte Ausrichtung der Auflageeinrichtung
5 zuverlässig überprüft werden.
[0025] Um eine einfache Einstellung bzw. Ausrichtung des Stützelements 3 zu erzielen kann
bevorzugt vorgesehen sein, dass die Einstelleinrichtungen 4 als Schrauben, insbesondere
als Flügelschrauben, ausgebildet sind, was beispielhaft in Fig. 3 oder 6 gezeigt ist.
Mit dem Schrauben ist eine besonders präzise und kontinuierliche Ausrichtung der Auflageeinrichtung
5 möglich, aber auch eine Höhe der Auflageeinrichtung 5 kann gut eingestellt werden.
[0026] Es kann vorgesehen sein, dass die Länge des Werkzeugs 1 wenigstens 3 cm, insbesondere
wenigstens 7 cm, bevorzugt wenigstens 10 cm, beträgt. Die Länge des Werkzeuges steht
normal zu der ersten Achse.
[0027] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Länge des Werkzeugs 1 maximal 30 cm, insbesondere
maximal 25 cm, bevorzugt maximal 20 cm, beträgt.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass die Breite des Werkzeugs 1 wenigstens 3 cm, insbesondere
wenigstens 7 cm, bevorzugt wenigstens 10 cm, beträgt. Die Breite des Werkzeuges verläuft
parallel zu der ersten Achse.
[0029] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Breite des Werkzeugs 1 maximal 30 cm, insbesondere
maximal 25 cm, bevorzugt maximal 20 cm, beträgt.
[0030] Es kann vorgesehen sein, dass die Höhe des Werkzeugs 1 wenigstens 2 cm, insbesondere
wenigstens 5 cm, bevorzugt wenigstens 7 cm, beträgt.
[0031] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Höhe des Werkzeugs 1 maximal 15 cm, insbesondere
maximal 12 cm, bevorzugt maximal 7 cm beträgt.
[0032] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Werkzeug 1 eine im Wesentlichen quadratische
Grundfläche aufweist.
[0033] Es kann weiters vorgesehen sein, dass das Verhältnis der Länge zur Breite des Stützelements
3 4 zu 1 bis 1 zu 4 beträgt.
[0034] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Stützelement 3 eine größere Länge
als Breite aufweist.
[0035] Um einen sicheren und festen Stand des Werkzeugs 1 zu ermöglichen kann bevorzugt
vorgesehen sein, dass das Stützelement 3 über die Einstelleinrichtungen 4 mit einem
Gestell 7 verbunden ist, wobei das Gestell 7 eine Aufstellfläche 9 zum Aufstellen
auf einen Untergrund aufweist. Eine derartige Ausführungsform ist beispielhaft in
den Fig 1 bis 3 dargestellt. Das Gestell 7 ermöglicht eine kompakte und leicht zu
handhabende Ausführung.
[0036] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Gestell 7 und/oder die Aufstellfläche
9 aus Metall, beispielsweise aus einem Stahl oder aus einer Titanlegierung, gefertigt
sind.
[0037] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Gestell 7 und/oder die Aufstellfläche 9 aus
einem Kunststoff, beispielsweise aus Polyvinylchlorid, aus Polyethylen oder aus Polypropylen,
gefertigt sind.
[0038] Um die Stabilität des Werkzeugs 1 weiter zu erhöhen, kann bevorzugt vorgesehen sein,
dass das Gestell 7 und die Aufstellfläche 9 einstückig ausgebildet sind.
[0039] Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Aufstellfläche 9 des Gestells 7 wenigstens
ein Drittel, bevorzugt wenigstens die Hälfte, insbesondere wenigstens zwei Drittel
der Grundfläche des Werkzeugs 1 ausmacht. Die Grundfläche bezeichnet die resultierende
projizierte Gesamtfläche des Werkzeugs 1 bei einem Blick normal auf die Aufstellfläche
9.
[0040] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Stützelement 3 mittels der Einstelleinrichtungen
4 am Gestell 7 hängend befestigt ist. Dadurch kann die Auflageeinrichtung 5 besonders
niedrig angeordnet werden, wodurch Gegenstände knapp über dem Untergrund einfach und
zuverlässig positioniert werden können. Das Gestell kann insbesondere wenigstens zwei
Durchbrechungen für die Einstelleinrichtungen 4 aufweisen.
[0041] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Gestell 7 mit der Aufstellfläche 9 einen
Hohlraum ausbildet, in dem das Stützelement 3 angeordnet ist, wodurch eine besonders
platzsparende Bauweise erzielt wird.
[0042] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Gestell 7 wenigstens eine Führungseinrichtung
10 aufweist, wobei die wenigstens eine Führungseinrichtung 10 ein Kippen des Stützelements
3 in einer, normal zur ersten Achse stehenden zweiten Achse, verhindert. Dadurch reicht
eine Ausrichtung der Auflageeinrichtung in der ersten Achse, wodurch eine einfache
Handhabe möglich ist. Dadurch sind zwei Einstelleinrichtungen 4 ausreichend, um eine
Ausrichtung in der Höhe und der ersten Achse zu erreichen, während eine Stabilisierung
in der zweiten Achse durch die Führungseinrichtung 10 erfolgt.
[0043] Diesbezüglich kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Führungseinrichtung 10 schlitzförmig
ausgebildet ist und wenigstens ein, von dem Stützelement 3 abragendes und plattenförmig
ausgebildetes Führungselement 8 in der Führungseinrichtung 10 entlang einer Richtung
beweglich ist. Die schlitzförmige Führungseinrichtung 10 in Zusammenwirkung mit dem
Führungselement 8 erlaubt eine Bewegung des Führungselement 8 entlang des Schlitzes,
wodurch eine Verkippung des Stützelement 3 in der zweiten Achse gegenüber dem Schlitz
vermieden wird.
[0044] Weiters kann vorgesehen sein, dass das Führungselement 8 bei einer vorgegebenen Last
auf die Auflageeinrichtung 5 selbsthemmend ist. Dadurch ruht die Belastung beim Abstützen
von Gegenständen nicht alleine auf den Einstelleinrichtungen 4, sondern wird zumindest
zum Teil auf das wenigstens eine Führungselement 8 übertragen. Insbesondere kann ein
Abstand der Auflageeinrichtung 5 zu dem Führungselement 8 größer sein, als der Abstand
der Einstelleinrichtungen 4 zu dem Führungselement 8. Dadurch ist das Kippmoment auf
das Führungselement 8 bei einer Kraft auf die Auflageeinrichtung 5 größer als bei
einer vergleichbaren Kraft auf die Einstelleinrichtungen 4.
[0045] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Werkzeug 1 eine Trägerplatte 2
umfasst, dass die Trägerplatte 2 das wenigstens eine Stützelement 3 aufweist, und
dass an der Trägerplatte 2 Einstelleinrichtungen 4 zur waagrechten Ausrichtung der
Trägerplatte 2 in wenigstens zwei Achsen befestigt sind. Hierbei kann insbesondere
ein Werkzeug 1 zur waagrechten Ausrichtung von Gegenständen, insbesondere Wandverkleidungselementen,
an einer im Wesentlichen senkrechten Wand umfassend die Trägerplatte 2 mit wenigstens
einem zur Auflage des Gegenstandes, insbesondere Wandverkleidungselements, ausgebildeten
Stützelements 3 und an der Trägerplatte 2 befestigte Einstelleinrichtungen 4 zur waagrechten
Ausrichtung der Trägerplatte 2 in wenigstens zwei Achsen vorgesehen sein. Eine derartige
Ausführungsform ist beispielhaft in den Fig. 4 bis 6 dargestellt.
[0046] Mittels der Einstelleinrichtungen 4 können die Trägerplatte 2 und das Stützelement
3 waagrecht in wenigstens zwei Achsen ausgerichtet werden. Die Achsen liegen in der
Ebene der Trägerplatte 2 normal zueinander.
[0047] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass Wandverkleidungselemente unterschiedlicher
Größe, insbesondere Fliesen, von der untersten Reihe weg nach oben an der Wand einfach
angebracht werden können. Dabei kann sichergestellt werden, dass kein Kontakt zum
Estrich besteht, was ein wichtiger Faktor bezüglich des Schallschutzes ist. Weiters
können damit auch schwere Fliesen bzw. großformatiges Feinsteinzeug verlegt werden.
Der Fliesenkleber kann dünnflüssiger angerührt werden, wodurch eine bessere Benetzung
und Langzeithaltbarkeit erzielt werden kann. Das Werkzeug 1 kann auf der Baustelle
einfach und schnell aufgebaut und nivelliert werden.
[0048] Dabei kann in kurzer Zeit ein Aufbau erreicht werden, welcher nicht wackelt. Das
Werkzeug 1 ist weiters vielseitig einsetzbar, robust und einfach zu reinigen. Da keine
Rohrführungen oder dergleichen vorgesehen sind, funktioniert das Werkzeug 1 auch noch
bei gewisser Verschmutzung. Aufgrund der einfachen Ausgestaltung des Werkzeugs 1 können
auch ungeübte beziehungsweise fachfremde Personen das Werkzeug 1 einfach, sicher und
ordnungsgemäß verwenden. Vorteilhaft ist dabei weiters, dass aufgrund der Stabilität
des Werkzeugs 1 das Werkzeug 1 auch für die Großformatverlegung verwendet werden kann.
[0049] Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Stützelement 3 als länglicher Fortsatz
ausgebildet ist und dass eine Längserstreckung des Stützelements 3 parallel zu einer,
an das Stützelement 3 anschließenden Kante 6 der Trägerplatte 2 verläuft. Mit anderen
Worten, das Stützelement 3 ragt über die Kante 6 der Trägerplatte 2 hinaus, wodurch
eine flächige Auflage eines Gegenstandes auf der Auflageeinrichtung 5 des Stützelements
3 ermöglicht wird.
[0050] Es kann weiters vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Stützelement 3 an einer
Unterseite der Trägerplatte 2 befestigt ist. Dies wirkt sich positiv auf die Stabilität
des Werkzeuges 1 aus und erlaubt eine niedrige Anordnung der Auflageeinrichtung 5.
[0051] Um ein Stützelement 3 im Falle einer Beschädigung desselben austauschen zu können,
kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Stützelement 3 lösbar an der Trägerplatte
2 befestigt, insbesondere angeschraubt ist.
[0052] Alternativ kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Stützelement 3 an die Trägerplatte
2 angeformt ist.
[0053] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Trägerplatte 2 im Wesentlichen rechteckig
ist, was beispielhaft in Fig. 1 abgebildet ist.
[0054] Es kann weiters bevorzugt vorgesehen sein, dass die Einstelleinrichtungen 4 als höhenverstellbare
Füße 11 der Trägerplatte 2 ausgebildet sind. Hierbei bilden die Füße 11 an deren Unterseite
die Aufstellfläche 9 aus. Dadurch ist ein besonders einfacher Aufbau des Werkzeuges
1 möglich. Durch die höhenverstellbaren Füße 11 können ein unebener Boden beziehungsweise
Bodenunebenheiten einfach ausgeglichen werden, was ein entscheidender Faktor für die
waagrechte Ausrichtung des Werkzeugs 1, insbesondere für die waagrechte Ausrichtung
des Stützelements 3, ist.
[0055] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass wenigstens drei Einstelleinrichtungen
4, bevorzugt vier Einstelleinrichtungen 4, in Eckbereichen der Trägerplatte 2 angeordnet
sind. Es kann diesbezüglich vorgesehen sein, dass wenigstens drei Einstelleinrichtungen
4 in einer dreiecksförmigen Anordnung an der Trägerplatte 2 befestigt sind. Die Trägerplatte
2 kann hierbei dreiecksförmig ausgebildet sein. Durch die dreiecksförmige Anordnung
der Einstelleinrichtungen 4 an der Trägerplatte 2 wird ein wackelfreies Aufstellen
des Werkzeugs 1 auf einem unebenen Untergrund ermöglicht. Es kann auch vorgesehen
sein, dass mehr als drei Einstelleinrichtungen 4 an der Trägerplatte 2 befestigt sind,
wobei wenigstens 3 Einstelleinrichtungen 4 dreiecksförmig angeordnet sind. Bei einer
viereckigen Trägerplatte 2 kann entsprechend vorgesehen sein, dass vier Einstelleinrichtungen
4 in den Eckbereichen der Trägerplatte 2 angeordnet sind. Es kann jedoch auch vorgesehen
sein, dass nicht in jedem Eckbereich eine Einstelleinrichtung 4 angeordnet ist. Durch
den großen Abstand der einzelnen Einstelleinrichtungen 4 zueinander kann das Werkzeug
1 genau eingestellt beziehungsweise ausgerichtet werden.
[0056] Es kann vorgesehen sein, dass eine oder mehrere Einstelleinrichtungen 4 in der Mitte
beziehungsweise in einem mittleren Bereich der Trägerplatte 2 angeordnet sind.
[0057] Es kann weiters vorgesehen sein, dass die Trägerplatte 2 mehr Einstelleinrichtungen
4 als Ecken aufweist. Diesbezüglich können beispielsweise fünf Einstelleinrichtungen
4 auf einer viereckigen Trägerplatte 2 oder beispielsweise sechs Einstelleinrichtungen
4 auf einer fünfeckigen Trägerplatte 2 angeordnet sein.
[0058] Es kann hierzu bevorzugt vorgesehen sein, dass die Grundfläche der Trägerplatte 2
mindestens 80%, insbesondere mindestens 85%, bevorzugt mindestens 90%, der Fläche
des Werkzeugs 1 beträgt.
[0059] Es kann vorgesehen sein, dass das Verhältnis der Grundfläche der Trägerplatte 2 zum
Stützelement 3 wenigstens vier zu eins, insbesondere wenigstens sechs zu eins, bevorzugt
wenigstens acht zu eins, beträgt. Somit ist sichergestellt, dass das Werkzeug 1 durch
das Verhältnis der Größe der Trägerplatte 2 zum Stützelement 3 einen kurzen Hebel
aufweist, was sich bezüglich der Stabilität des Werkzeugs 1 beim Abstützen wenigstens
eines Gegenstandes, insbesondere Wandverkleidungselements, auf der Auflageeinrichtung
5 des Stützelements 3 auswirkt.
[0060] Es kann weiters bevorzugt vorgesehen sein, dass die Masse der Trägerplatte 2 mindestens
80%, insbesondere mindestens 85%, bevorzugt mindestens 90%, des Gesamtgewichts des
Werkzeugs 1 beträgt. Durch die verhältnismäßig hohe Masse der Trägerplatte 2 gewinnt
das Werkzeug 1 entscheidend an Stabilität und es wird ermöglicht beispielsweise Großformatfliesen
oder andere schwere Wandverkleidungselemente an eine Wand zu kleben und die Unterkante
auf dem Stützelement 3 zu positionieren und zwar ohne, dass das Werkzeug 1 durch diese
Belastung kippt oder verrutscht.
[0061] Es kann vorgesehen sein, dass die Dicke der Trägerplatte 2 wenigstens das Dreifache,
insbesondere wenigstens das Fünffache, bevorzugt wenigstens das Zehnfache, der Dicke
des Stützelements 3 beträgt.
[0062] Es kann auch vorgesehen sein, dass eine Dicke des Stützelements 3 wenigstens 1,5
mm, insbesondere wenigstens 2,5 mm, bevorzugt wenigstens 3,0 mm, beträgt.
[0063] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Dicke des Stützelements 3 maximal 3,5 mm,
insbesondere maximal 4 mm, bevorzugt maximal 5 mm, beträgt.
[0064] Es kann weiters vorgesehen sein, dass eine Dicke der Trägerplatte 2 wenigstens 1
cm, insbesondere wenigstens 1,5 cm, bevorzugt wenigstens 2,0 cm beträgt.
[0065] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Trägerplatte 2 und das Stützelement 3 einstückig
sind.
[0066] Weiters kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Stützelement 3 lösbar an der Trägerplatte
2 befestigt ist, insbesondere angeschraubt. Die Trägerplatte 2 als auch das Stützelement
3 können hierzu Bohrungen, insbesondere Gewindebohrungen, aufweisen, welche bei der
Befestigung des Stützelements 3 an der Trägerplatte 2 fluchtend angeordnet werden
und durch welche Bohrungen Schrauben durchgeführt beziehungsweise eingeschraubt und
gegebenenfalls mit einer Kontermutter verschraubt werden. Durch die lösbare Befestigung
des Stützelements 3 an der Trägerplatte 2 kann das Stützelement 3 einfach ausgetauscht
beziehungsweise gereinigt werden. Für schwere Wandverkleidungselemente kann hierbei
beispielsweise ein massiveres Stützelement 3 an der Trägerplatte 2 befestigt werden.
[0067] Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Stützelement 3 als Platte ausgebildet
ist, die in Aufsicht gesehen, an beiden stirnseitig angeordneten Kanten 6 der Trägerplatte
2 über die Grundfläche der Trägerplatte 2 ragt. Mit anderen Worten, das Stützelement
3 weist bevorzugt eine größere Länge als die Trägerplatte 2 auf und ragt insbesondere
an beiden Kanten 6 der Stirnseiten der Trägerplatte 2 über die Fläche der Trägerplatte
2 hervor.
[0068] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Trägerplatte 2 Bohrungen, insbesondere
Gewindebohrungen, aufweist, in denen die Einstelleinrichtungen 4 angeordnet sind.
Diesbezüglich kann vorgesehen sein, dass die Einstelleinrichtungen 4 als Schrauben
mit entsprechenden Kontermuttern oder lediglich als Schrauben, die in die Gewindebohrungen
eingeschraubt werden, ausgebildet sind. Hierdurch kann die Höhenverstellung des Werkzeug
1 einfach und genau erfolgen.
[0069] Um eine geringe Fugenhöhe zu erreichen kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Einstelleinrichtungen
4 am Stützelement 3 vorbeiführen, was beispielhaft in Fig. 6 abgebildet ist. Hierbei
kann vorgesehen sein, dass das Stützelement 3 mittig an der Trägerplatte 2 befestigt
ist und dass die Einstelleinrichtungen 4 jeweils neben dem Stützelement 3 befestigt
sind. Bei dieser Ausführungsform weist das Stützelement 3 keine Bohrungen zur Anordnung
der Einstelleinrichtungen 4 auf.
[0070] Das Werkzeug 1 wird bei der Montage von Wandverkleidungselementen bevorzugt so positioniert,
dass eine Stirnfläche des Stützelements 3 eine Wand, beziehungsweise eine im Wesentlichen
ebene Fläche, an der ein oder mehrere Wandverkleidungselemente befestigt werden sollen,
berührt.
[0071] Eine oder beide stirnseitig angeordneten Kanten 6 der Trägerplatte 2 sind bevorzugt
als Anlagefläche für wenigstens ein Wandverkleidungselement ausgebildet.
[0072] Es kann weiters bevorzugt vorgesehen sein, dass die Trägerplatte 2 auf einer Oberseite
eben ausgebildet ist. Hierbei kann eine Wasserwaage auf die Oberseite der Trägerplatte
2 aufgelegt werden, um eine waagrechte Ausrichtung des Werkzeugs 1 und entsprechend
des Stützelements 3 zu bestimmen.
[0073] Weiters ist bevorzugt ein System umfassend wenigstens zwei voneinander beabstandet
angeordnete Werkzeuge 1 vorgesehen, wobei die Auflageeinrichtung 5 der Stützelemente
3 der Werkzeuge 1 mittels ihrer Einstelleinrichtungen 4 derart eingestellt sind, dass
die Auflageeinrichtung 5 in einer Ebene fluchtend angeordnet sind, so dass ein Gegenstand
auf wenigstens zwei Auflageeinrichtung 5 der Werkzeuge 1 ausgerichtet werden kann.
Hierdurch wird eine einfache und präzise Ausrichtung des Gegenstandes erreicht. Es
können auch drei oder mehr als drei Werkzeuge 1 verwendet werden, um den Gegenstand
abzustützen und waagrecht auszurichten. Aufgrund der stabilen und kompakten Bauweise
des Werkzeugs 1 kann dieses auch in Bereichen mit wenig Platz, insbesondere bei der
Montage von Fenstern, verwendet werden. Beispielsweise kann ein Fenster mit seinem
Rahmen, insbesondere mit der Unterkante des Rahmens, auf den Auflageeinrichtungen
5 der Werkzeuge 1 abgestützt und ausgerichtet werden. Hierzu werden die Stützelemente
3 mittels der Einstelleinrichtungen 4 derart eingestellt, dass die Auflageeinrichtungen
5 der Stützelemente 3 in einer Ebene fluchtend angeordnet sind.
[0074] Weiters ist ein Verfahren zur waagrechten Ausrichtung von Gegenständen, insbesondere
Wandverkleidungselementen und/oder Fenstern und/oder Möbeln, mit wenigstens einem
Werkzeug 1 umfassend wenigstens ein Stützelement 3 mit einer zur Auflage des Gegenstandes
ausgebildeten Auflageeinrichtung 5 und Einstelleinrichtungen 4 zur waagrechten Ausrichtung
der Auflageeinrichtung 5 in wenigstens einer ersten Achse, wobei das wenigstens eine
Werkzeug 1 an einem im Wesentlichen ebenen Untergrund positioniert wird, wobei wenigstens
ein Gegenstand auf der wenigstens einen Auflageeinrichtung 5 des Stützelements 3 positioniert
und mittels wenigstens einer Einstelleinrichtung 4 ausgerichtet wird.
[0075] Es kann vorgesehen sein, dass mehr als ein Gegenstand auf wenigstens einem Werkzeug
1 positioniert wird. Beispielsweise können auf der Auflageeinrichtung 5 des Stützelements
3 von einem Werkzeug 1 zwei Ecken, genauer gesagt zwei Unterkanten, von zwei Wandverkleidungselementen
abgestützt werden, welche nebeneinander montiert werden. Hierzu kann jeweils ein weiteres
Werkzeug 1 die weiteren Ecken beziehungsweise Unterkanten der Wandverkleidungselemente
abstützen und waagrecht ausrichten. Fenster können bevorzugt mit zwei oder drei Werkzeugen
1 abgestützt und waagrecht ausgerichtet werden.
[0076] Vorteilhafterweise können Gegenstände auch auf Böden mit einer geringen Neigung waagrecht
ausgerichtet werden, da diese Neigung durch eine Ausrichtung des Stützelements 3 mittels
wenigstens einer Einstelleinrichtung 4 ausgeglichen werden kann.
1. Werkzeug (1) zur waagrechten Ausrichtung von Gegenständen, insbesondere Wandverkleidungselementen
und/oder Fenstern und/oder Möbeln, umfassend wenigstens ein Stützelement (3) mit einer
zur Auflage des Gegenstandes ausgebildeten Auflageeinrichtung (5) und Einstelleinrichtungen
(4) zur waagrechten Ausrichtung der Auflageeinrichtung (5) in wenigstens einer ersten
Achse.
2. Werkzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinrichtung (5) als schmaler Fortsatz ausgebildet ist, und dass eine Längsseite
der Auflageeinrichtung (5) an dem restlichen Stützelement (3) anschließt.
3. Werkzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (1) eine Wasserwaage aufweist.
4. Werkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtungen (4) als Schrauben, insbesondere als Flügelschrauben, ausgebildet
sind.
5. Werkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (3) über die Einstelleinrichtungen (4) mit einem Gestell (7) verbunden
ist, wobei das Gestell (7) eine Aufstellfläche (9) zum Aufstellen auf einen Untergrund
aufweist.
6. Werkzeug (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (3) mittels der Einstelleinrichtungen (4) am Gestell (7) hängend
befestigt ist.
7. Werkzeug (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (7) wenigstens eine Führungseinrichtung (10) aufweist, wobei die wenigstens
eine Führungseinrichtung (10) ein Kippen des Stützelements (3) in einer, normal zur
ersten Achse stehenden zweiten Achse, verhindert.
8. Werkzeug (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (10) schlitzförmig ausgebildet ist und wenigstens ein, von
dem Stützelement (3) abragendes und plattenförmig ausgebildetes Führungselement (8)
in der Führungseinrichtung (10) entlang einer Richtung beweglich ist.
9. Werkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (1) eine Trägerplatte (2) umfasst, dass die Trägerplatte (2) das wenigstens
eine Stützelement (3) aufweist, und dass an der Trägerplatte (2) Einstelleinrichtungen
(4) zur waagrechten Ausrichtung der Trägerplatte (2) in wenigstens zwei Achsen befestigt
sind.
10. Werkzeug (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Stützelement (3) an einer Unterseite der Trägerplatte (2) befestigt
ist.
11. Werkzeug (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtungen (4) als höhenverstellbare Füße (11) der Trägerplatte (2)
ausgebildet sind.
12. Werkzeug (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens drei Einstelleinrichtungen (4), bevorzugt vier Einstelleinrichtungen (4),
in Eckbereichen der Trägerplatte (2) angeordnet sind.
13. System umfassend wenigstens zwei voneinander beabstandet angeordnete Werkzeuge (1)
nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Auflageeinrichtung (5) der Stützelemente
(3) der Werkzeuge (1) mittels ihrer Einstelleinrichtungen (4) derart eingestellt sind,
dass die Auflageeinrichtungen (5) in einer Ebene fluchtend angeordnet sind, so dass
ein Gegenstand auf wenigstens zwei Auflageeinrichtungen (5) der Werkzeuge (1) ausgerichtet
werden kann.
14. Verfahren zur waagrechten Ausrichtung von Gegenständen, insbesondere Wandverkleidungselementen
und/oder Fenstern und/oder Möbeln, mit wenigstens einem Werkzeug (1) umfassend wenigstens
ein Stützelement (3) mit einer zur Auflage des Gegenstandes ausgebildeten Auflageeinrichtung
(5) und Einstelleinrichtungen (4) zur waagrechten Ausrichtung der Auflageeinrichtung
(5) in wenigstens einer ersten Achse, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis
12, wobei das wenigstens eine Werkzeug (1) an einem im Wesentlichen ebenen Untergrund
positioniert wird, wobei wenigstens ein Gegenstand auf der wenigstens einen Auflageeinrichtung
(5) des Stützelements (3) positioniert und mittels wenigstens einer Einstelleinrichtung
(4) ausgerichtet wird.