[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Handgranate zur Erzeugung von Rauch, insbesondere
zur Erzeugung von farbigem Rauch.
[0002] Ein entsprechender Rauch wird im militärischen Bereich und für Sicherheitszwecke
vielfach eingesetzt, beispielsweise als einfache Form der Fernkommunikation. Möglich
ist zum Beispiel der Einsatz zur Zielmarkierung für Rettungs- und Angriffsoperationen.
Die als Handgranaten mitgeführten Signalrauchkörper produzieren nach Aktivierung Rauch
einer bestimmten Beschaffenheit, welcher durch die im Rauchkörper enthaltene Satzmischung
definiert wird. Die unterschiedlichen Beschaffenheiten des Rauches, beispielsweise
unterschiedliche Farben, werden durch unterschiedliche Anzahlen der verschiedenen
Granaten ermöglicht.
[0003] Somit müssen herkömmlicher Weise jeweils so viele Granaten einer bestimmten Beschaffenheit
mitgeführt werden, wie voraussichtlich benötigt werden.
[0004] In der
US 9,448,047 B1 ist dazu eine Granate zur Erzeugung von farbigem Rauch beschrieben. Hierbei werden
in einer Handgranate verschiedene Farbkammern integriert, welche durch eine veränderbare
Anordnung zueinander und die daraus resultierende Durchströmungsanordnung aus dem
zuvor produzierten Gas einen Rauch der gewünschten Farbe erzeugen. Die gewünschte
Farbe kann entsprechend eingestellt werden. Je nach gewünschter Farbe werden die vorhandenen
Farbkammern durchströmt oder bleiben ungenutzt. Dies bedeutet, dass nach dem Einsatz
der Granate ungenutzte chemische Substanzen am Einsatzort zurückbleiben.
[0005] Im Rahmen einer modernen Gefechtsführung sind Raucherzeuger unterschiedlicher Beschaffenheit
unerlässlich. Aufgrund der Fülle der Ausrüstung ist die Reduzierung des durch den
Anwender zu tragenden Gewichts jedoch erwünscht. Ebenso ist unerwünscht, Wirkladungen
oder Effektladungen ungenutzt zu verwerfen. In der vorgenannten Druckschrift werden
die einzelnen eingestellten Farbkammern genutzt und die ungenutzten Farbkammern verworfen.
[0006] Dies bedeutet einen erhöhten Produktions- und Kostenbedarf, da auch die ungenutzten
Farbkammern mit einer entsprechenden Ladung versehen werden.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Handgranate bereitzustellen,
welche je nach Anforderungsbedarf unterschiedliche Beschaffenheiten von Rauch erzeugen
kann und keine ungenutzten Effektladungen mit der erfindungsgemäßen Handgranate verworfen
werden.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des vorliegenden Hauptanspruchs gelöst. Beansprucht
wird dementsprechend eine Handgranate zur Erzeugung von Rauch mit einem Gehäuse, welches
Ausströmöffnungen für den zu erzeugenden Rauch umfasst. Diese Ausströmöffnungen können
als Löcher im Gehäuse ausgeführt sein, welche gegebenenfalls mit einer einseitig durchlässigen
Membran verschlossen sein können.
[0009] Die erfindungsgemäße Handgranate besitzt weiterhin einen Zünderkopf, welcher Mittel
zur Zündung der Handgranate umfasst. Diese Mittel zur Zündung der Handgranate können
mechanischer Natur, wie ein Piezoelelement oder elektrischer sowie chemischer Natur
sein. Allen Mitteln zur Zündung der Handgranate ist gemein, dass sie ein pyrotechnisches
Element initiieren können.
[0010] Ebenfalls der Handgranate zugeordnet ist eine Anzünd- und Verzögerungsstrecke, welche
durch die Mittel zur Zündung der Handgranate initiiert werden kann. Die Anzünd- und
Verzögerungsstrecke ist dafür vorgesehen, eine entsprechende Wirkladung zu zünden
bzw. zerlegen zu können. Ebenso ist der Anzünd- und Verzögerungsstrecke eine zeitliche
Verzögerung zugeordnet, sodass nach Initiierung der Anzünd- und Verzögerungsstrecke
diese zeitverzögert eine Wirkladung zünden oder zerlegen kann.
[0011] Eine solche Wirkladung ist ebenfalls im Gehäuse vorgesehen, welche über die Anzünd-
und Verzögerungsstrecke gezündet werden kann bzw. zerlegt werden kann. Durch Abbrand
oder Zerlegung der Wirkladung entsteht ein Trägergas im Gehäuse. Wenn der Druck durch
das Trägergas im Gehäuse hoch genug ist, wird dieses Trägergas dann über die entsprechenden
Ausströmöffnungen aus der Handgranate ausgebracht.
[0012] Die Wirkladung kann über einen Behälter in der Handgranate eingebracht sein und enthält
eine pyrotechnische Mischung. Bevorzugter Weise besteht diese Mischung aus mindestens
einem Oxidationsmittel und mindestens einem Reduktionsmittel, welches zur Erzeugung
des Trägergases und der notwendigen Wärmeenergie dient.
[0013] Erfindungsgemäß ist ein Effektbereich im Gehäuse vorgesehen, welcher mindestens ein
Effektmodul aufnehmen kann. Ein solches Effektmodul enthält einen Wirkstoff, welcher
aufgrund von Wärmeeinwirkung in seinen gasförmigen Aggregatzustand übergeht. Diese
Wärmeeinwirkung wird durch den Abbrand oder die Zerlegung der Wirkladung erzeugt,
sodass der dann gasförmige Wirkstoff des Effektmoduls zusammen mit dem Trägergas aus
den Ausströmöffnungen austreten kann.
[0014] Durch diesen Aufbau ist es möglich, die erfindungsgemäße Handgranate nur mit den
Effektmodulen zu bestücken, welche auch abgebrannt oder zerlegt werden sollen. Damit
werden keine Effektwirkstoffe unbenutzt verworfen.
[0015] Vorteilhafter Weise kann durch den oben genannten Aufbau jegliches zu verwendender
Effektmodul mit der gleichen Art Wirkladung abgebrannt oder zerlegt werden. Es muss
somit nur eine Wirkladung im Gehäuse der Handgranate vorgesehen sein, um die Effektladungen
abzubrennen oder zu zerlegen. Die Effektmodule können damit getrennt von der Wirkladung
gefertigt und bis zum Einsatz aufbewahrt werden. Dies ermöglicht eine platzsparende
Lagerung der Effektmodule.
[0016] Das erfindungsgemäße Effektmodul besitzt bevorzugter Weise eine Hülle, welche den
Wirkstoff des Effektmoduls vollständig umfasst. Durch diese Ausgestaltung ist eine
Lagerung der Effektmodule außerhalb der Handgranate möglich.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Effektmodul mindestens einen organischen
Wirkstoff. Dieser organische Wirkstoff ist in einer besonderen bevorzugten Ausführungsform
als Farbstoff ausgeführt. Dadurch wird ermöglicht, dass der durch die Handgranate
erzeugte Rauch als Farbrauch ausgebracht wird.
[0018] Ebenfalls in einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Mittel zur Zündung einen
Aktuator. Besagter Aktuator löst bei seiner Aktivierung die Initiierung des Zünderkopfes
aus. Die Initiierung kann durch elektrische, chemische oder mechanische Wirkung hervorgerufen
werden. Der Aktuator selbst kann dabei elektrisch, mechanisch oder magnetisch wirken.
Hierzu kann der Aktuator manuell ausgelöst werden oder ferngesteuert. Bei ferngesteuerter
Auslösung des Aktuators besitzt die Handgranate zum Empfang von Fernsteuersignalen
dann eine entsprechende Empfangseinheit.
[0019] Bevorzugter Weise wird für die manuelle Aktuatorausführung dieser als Handhebel ausgeführt.
Bei manueller Betätigung des Handhebels setzt dann der Zündvorgang der Handgranate
ein, in der zunächst der Zünderkopf aktiviert wird, dieser dann die Anzünd- und Verzögerungsstrecke
initiiert und nach Ablauf der Verzögerungszeit die Wirkladung durch die Anzünd- und
Verzögerungsstrecke gezündet bzw. zerlegt wird.
[0020] Die Wirkladung selbst umfasst bevorzugter Weise eine pyrotechnische Stoffmischung,
welche unter Wärmeentwicklung abbrennt bzw. zerlegt werden kann. Durch die dann entstehende
Wärmeentwicklung wird das Effektmodul entsprechend erhitzt, sodass dieses nach seinem
Übergang in den gasförmigen Aggregatzustand zusammen mit dem Trägergas aus den Ausströmöffnungen
austreten kann.
[0021] Bei Verwendung der Hülle um die Effektladung ist diese so gestaltet, dass die Hülle
durch die Wärmeentwicklung der Wirkladung zumindest teilweise zerstört wird oder durch
den Druck der Effektladung beim Übergang in den gasförmigen Aggregatzustand bricht.
[0022] Die erfindungsgemäße Handgranate kann verschiedene Arten von Rauch erzeugen, bevorzugter
Weise farbigen Rauch. Ebenso denkbar sind aber auch unterschiedliche Dichten des Rauches,
unterschiedliche Graustufen bis hin zu Rauch mit Infrarot- oder UV- Anteilen.
[0023] Zur Hervorrufung der vorgenannten Effekte umfasst bevorzugter Weise das Effektmodul
mindestens einen organischen Stoff. Dieser kann beispielsweise als Farbstoff ausgeführt
sein. Es ist ebenfalls möglich, mehrere organische Stoffe in einem Effektmodul zu
mischen, um eine Mischwirkung für den Rauch hervorzurufen, beispielsweise eine gelbe
Färbung mit Infrarot-Anteil.
[0024] Ebenso ist es auch möglich, die Handgranate so bereitzustellen, dass mehrere Effektmodule
in den Effektbereich des Gehäuses eingebracht werden können, welche dann zusammen
eine Mischung des Rauches erzeugen. So können beispielsweise zwei Effektmodule eingebracht
werden, eines zur Erzeugung von farbigem Rauch und eines zum Erzeugen von UV- Anteilen
im Rauch.
[0025] Zur Einbringung der Effektmodule in den Effektbereich beinhaltet das Gehäuse eine
Öffnung, über welche Effektmodule in den Effektbereich des Gehäuses eingebracht werden
können. Dies geschieht bevorzugter Weise durch Einschieben der Effektmodule in das
Gehäuse der erfindungsgemäßen Handgranate.
[0026] Um eingebrachte Effektmodule in dem Effektbereich der Handgranate zu halten, kann
bevorzugter Weise die Öffnung mit einem Verschluss verschlossen werden. Dieser Verschluss
kann ein eigenes Bauteil darstellen, welches nach Einbringung des Effektmoduls in
oder an der Öffnung befestigt wird, um das Effektmodul in der Handgranate zu halten.
Ebenso ist es auch möglich, dass der Effektbereich ein Gewinde aufweist und das Effektmodul
ein entsprechendes Gegengewinde. In diesem Fall kann das Effektmodul den Verschluss
bilden, nämlich mit seinem zur Öffnung zeigenden Ende.
[0027] Weitere Merkmale ergeben sich aus der beigefügten Zeichnung.
[0028] Es zeigt:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung und Schnitt durch eine erfindungsgemäße Handgranate.
[0029] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Handgranate zur Erzeugung
von Rauch. Dazu besitzt die Handgranate ein Gehäuse, welches in der Figur 1 geschnitten
dargestellt ist, um die Merkmale innerhalb des Gehäuses zeigen zu können.
[0030] Das Gehäuse weist Ausströmöffnungen 3 auf, welche dazu dienen, den innerhalb des
Gehäuses erzeugten Rauch nach außen austreten zu lassen. Die Ausströmöffnungen 3 können
mit einer Membran verschlossen sein, um die Austragung von Rauch aus dem Gehäuse zu
ermöglichen, aber keinerlei Fluide von außerhalb des Gehäuses ins Innere kommen zu
lassen.
[0031] Die erfindungsgemäße Handgranate besitzt weiterhin einen Zünderkopf 1 welcher Mittel
zur Zündung der Handgranate umfasst. Die Mittel zur Zündung umfassen weiterhin einen
Aktuator 6, der in der vorliegenden Figur als Handhebel ausgeführt ist und somit mechanisch
wirkt. Der Aktuator dient dazu, den Zünderkopf 1 zu aktivieren. Dies geschieht im
vorliegenden Falle durch Bewegen des Handhebels.
[0032] Der Zünderkopf 1 initiiert die Aktivierung einer Anzünd- und Verzögerungsstrecke
2. Diese ist bevorzugter Weise als pyrotechnischer Satz ausgeführt, welcher eine gewisse
Brenndauer besitzt und somit die Verzögerung hervorruft.
[0033] Nach Ablauf der Verzögerung bzw. Abbrand der Anzünd- und Verzögerungstrecke 2 zündet
diese eine Wirkladung 4, die ebenfalls im Gehäuse der Handgranate angeordnet ist.
Die Wirkladung 4 wird durch die Zündung entzündet und abgebrannt bzw. zerlegt, wodurch
ein Trägergas entsteht. Das Trägergas breitet sich dann im Inneren des Gehäuses der
Handgranate aus.
[0034] Im Gehäuse der Handgranate ist ein Effektbereich vorgesehen, welcher mindestens ein
Effektmodul 5 aufnehmen kann. Dieses Effektmodul 5 enthält einen Wirkstoff, welcher
aufgrund von Wärmeentwicklung in seinen gasförmigen Aggregatzustand übergehen kann.
Diese Wärmeeinwirkung wird durch den Abbrand bzw. das Zerlegen der Wirkladung 4 erzeugt.
Nach Übergang in den gasförmigen Aggregatzustand kann der Wirkstoff dann zusammen
mit dem Trägergas aus den Ausströmöffnungen 3 austreten.
[0035] Das Effektmodul 5 beinhaltet einen Wirkstoff, bevorzugter Weise einen organischen
Wirkstoff, welcher dem erzeugten Rauch eine gewisse Eigenschaft beifügt, beispielsweise
eine bestimmte Farbe. Somit kann der organische Wirkstoff auch als Farbstoff ausgeführt
sein.
[0036] Zur besseren Handhabung und zur Erschaffung einer Lagerungsmöglichkeit des Effektmoduls
5 kann eine Hülle vorgesehen sein, welche den Wirkstoff des Effektmoduls 5 vollständig
umfasst.
[0037] Erfindungsgemäß besitzt das Gehäuse der Handgranate eine Öffnung über welche das
Effektmodul 5 in den Effektbereich des Gehäuses eingebracht werden kann. In einer
besonderen Ausführungsform ist dazu der Effektbereich des Gehäuses mit einem Gewinde
versehen und das Effektmodul mit einem entsprechenden Gegengewinde, sodass das Effektmodul
5 in den Effektbereich des Gehäuses eingeschraubt werden kann.
[0038] Die Einbringung des Effektmoduls 5 ist in Figur 1 durch die Unterseite der Handgranate
gezeigt.
[0039] Um das Effektmodul 5 im Effektbereich zu halten, ist bevorzugter Weise ein Verschluss
7 vorgesehen, mit welchem die Öffnung verschlossen werden kann. Dieser Verschluss
7 kann als eigenes Bauteil ausgeführt sein, welches durch Verschraubung in oder auf
die Öffnung aufgeschraubt wird. Weitere Verschlussmöglichkeiten für den Verschluss
7 sind ein Schnellverschluss oder ein magnetischer Verschluss. Ebenso kann der Verschluss
7 aber auch aus dem Effektmodul 5 gebildet werden, und zwar in dem bevorzugter Weise
nach Einschrauben ein Ende des Effektmoduls 5 diesen Verschluss bildet. Es handelt
sich hierbei um das Ende des Effektmoduls 5, welches zur Öffnung hinzeigt. In diesem
Fall wird vorgeschlagen, das Effektmodul 5 in den gleichen Ausmaßen zu fertigen, wie
den Effektbereich, in welchen es aufgenommen werden kann. Dadurch ist ein ebenes abschließen
der Öffnung gewährleistet.
[0040] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorgenannten Merkmale beschränkt. Vielmehr
sind weitere Ausgestaltungen möglich. So können die Ausströmöffnungen am Boden oder
am Kopf der Handgranate angebracht sein. Ebenfalls kann die Anzünd- und Verzögerungsstrecke
elektrisch gestaltet sein, sodass kein Abbrand dieser hervorgerufen wird, sondern
die Verzögerung elektrisch gesteuert wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0041]
- 1-
- Zünderkopf
- 2-
- Anzünd- und Verzögerungsstrecke
- 3-
- Ausströmöffnungen
- 4-
- Wirkladung
- 5-
- Effektmodul
- 6-
- Aktuator
- 7-
- Verschluss
1. Handgranate zur Erzeugung von Rauch,
mit einem Gehäuse, welches Ausströmöffnungen (3) für den zu erzeugenden Rauch umfasst,
einem Zünderkopf (1), welcher Mittel zur Zündung der Handgranate umfasst, mit einer
Anzünd- und Verzögerungsstrecke (2),
mit einer Wirkladung (4) im Gehäuse, welche über die Anzünd- und Verzögerungsstrecke
(2) gezündet werden kann,
sodass durch Abbrand der Wirkladung (4) ein Trägergas entsteht,
wobei ein Effektbereich im Gehäuse vorgesehen ist, welcher mindestens ein Effektmodul
(5) aufnehmen kann,
wobei das Effektmodul (5) einen Wirkstoff enthält, welcher aufgrund von Wärmeeinwirkung
in seinen gasförmigen Aggregatzustand übergeht und zusammen mit dem Trägergas aus
den Ausströmöffnungen (3) austreten kann, und wobei das Gehäuse eine Öffnung beinhaltet,
über welche das Effektmodul (5) in den Effektbereich des Gehäuses eingebracht werden
kann.
2. Handgranate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Zündung einen Aktuator (6) umfasst, welcher elektrisch, magnetisch
oder mechanisch wirkt.
3. Handgranate nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (6) als Handhebel ausgeführt ist.
4. Handgranate nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausströmöffnungen (3) seitlich am Gehäuse angeordnet sind.
5. Handgranate nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkladung (4) eine pyrotechnische Stoffmischung umfasst, welche unter Wärmeentwicklung
abbrennen kann.
6. Handgranate nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Effektmodul (5) mindestens einen organischen Wirkstoff umfasst.
7. Handgranate nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der organische Wirkstoff als Farbstoff ausgeführt ist.
8. Handgranate nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Effektmodul (5) eine Hülle aufweist, welche den Wirkstoff des Effektmoduls (5)
vollständig umfasst.
9. Handgranate nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung mit einem Verschluss (7) verschlossen werden kann.
10. Handgranate nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss durch ein Ende des Effektmoduls (5) gebildet wird.
11. Handgranate nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Effektbereich ein Gewinde aufweist und das Effektmodul (5) ein entsprechendes
Gegengewinde.
1. Hand grenade for generating smoke,
the grenade comprising a housing which has outflow openings (3) for the smoke to be
generated,
a detonator head (1) which has means for detonating the hand grenade,
an ignition and delay line (2),
an active charge (4) in the housing, which can be detonated via the ignition and delay
line (2),
so that by burning the active charge (4), a carrier gas is created,
wherein an effect region is provided in the housing, which can accommodate at least
one effect module (5),
wherein the effect module (5) contains an active ingredient which changes into its
gaseous state due to the effect of heat and can exit from the outflow openings (3)
together with the carrier gas, and wherein the housing contains an opening through
which the effect module (5) can be introduced into the effect region of the housing.
2. Hand grenade according to claim 1, characterized in that the means for detonation comprises an actuator (6) which acts electrically, magnetically
or mechanically.
3. Hand grenade according to claim 2, characterized in that the actuator (6) is designed as a hand lever.
4. Hand grenade according to any of claims 1 to 3, characterized in that the outflow openings (3) are arranged on the side of the housing.
5. Hand grenade according to any of claims 1 to 4, characterized in that the active charge (4) comprises a pyrotechnic mixture of substances which can burn
with the development of heat.
6. Hand grenade according to any of claims 1 to 5, characterized in that the effect module (5) comprises at least one organic active ingredient.
7. Hand grenade according to claim 6, characterized in that the organic active ingredient is in the form of a dye.
8. Hand grenade according to any of claims 1 to 7, characterized in that the effect module (5) has a casing which completely encloses the active ingredient
of the effect module (5).
9. Hand grenade according to any of the preceding claims, characterized in that the opening can be closed with a closure (7).
10. Hand grenade according to claim 9, characterized in that the closure is formed by one end of the effect module (5).
11. Hand grenade according to any of the preceding claims, characterized in that the effect region has a thread and the effect module (5) a corresponding counter
thread.
1. Grenade à main pour produire de la fumée,
avec un boîtier, lequel comprend des ouvertures de sortie (3) pour la fumée à produire,
une tête d'allumage (1), laquelle comprend des moyens pour l'allumage de la grenade
à main, avec un trajet d'allumage et de retardement (2),
avec une charge active (4) dans le boîtier, laquelle peut être amorcée par la section
d'allumage et de retardement (2),
de sorte qu'un gaz porteur est produit par combustion de la charge active (4),
dans laquelle
une zone à effet est prévue dans le boîtier,
laquelle peut recevoir au moins un module à effet (5),
dans laquelle le module à effet (5) contient une substance active laquelle, sous l'effet
de la chaleur, passe à son état gazeux et peut sortir avec le gaz porteur des ouvertures
de sortie (3), et dans laquelle le boîtier comporte une ouverture par laquelle le
module à effet (5) peut être introduit dans la zone à effet du boîtier.
2. Grenade à main selon la revendication 1, caractérisée en ce que les moyens d'allumage comprennent un actionneur (6), lequel agit de manière électrique,
magnétique ou mécanique.
3. Grenade à main selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'actionneur (6) est réalisé sous forme de levier à main.
4. Grenade à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les ouvertures de sortie (3) sont disposés latéralement sur le boîtier.
5. Grenade à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la charge active (4) comprend un mélange de substances pyrotechniques, lequel peut
se consumer en dégageant de la chaleur.
6. Grenade à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le module à effet (5) comprend au moins un principe actif organique.
7. Grenade à main selon la revendication 6, caractérisée en ce que la substance active organique est réalisée sous forme de colorant.
8. Grenade à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le module à effet (5) présente une enveloppe, laquelle entoure entièrement la substance
active du module à effet (5).
9. Grenade à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'ouverture peut être fermée avec un bouchon (7).
10. Grenade à main selon la revendication 9, caractérisée en ce que la fermeture est formée par une extrémité du module à effet (5).
11. Grenade à main selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la zone d'effet présente un filetage et le module d'effet (5) un contre-filetage
correspondant.