[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet von Verpackungsprodukten und
insbesondere auf das Gebiet von Verpackungsprodukten, die zum Schutz zerbrechlicher/empfindlicher
Inhalte bestimmt sind und für Lebensmittel oder lebensmittelähnliche essbare Produkte,
Gegenstände oder Objekte verwendet werden können. Die Erfindung bezieht sich auch
auf das Aufnehmen und Trennen der genannten Artikel in handelsähnlichen Mengen, zum
Wiederverkauf, Transport, zur Lagerung und allgemein den Schutz vor mechanischer Beschädigung
und ungewolltem Kontakt mit Fremdsubstanzen, Gegenständen und/oder Verunreinigungen.
[0002] Ein herkömmlich erhältliches Schutzverpackungsprodukt, das in der üblichen Einzelhandelsindustrie
aus gepresstem Zellstoff gemacht wird, hat mehrere Nachteile, z. B. eine Empfindlichkeit
gegenüber Verschütten von Wasser und Flüssigkeit, allgemeines Volumen während des
Transports, wodurch die Anzahl der Einheiten, die in einem bestimmten Volumen transportiert
werden können, verringert wird, und die Ungeeignetheit ihrer Oberfläche für den Druck
und/oder Werbung, so dass Inhaltsinformationen direkt auf die Boxen anzuordnen oder
die Boxen als Werbemittel zu verwenden sind.
[0003] Darüber hinaus trägt das traditionelle Verpackungsprodukt auch dazu bei, die Mülldeponie
zu überladen, bevor sie ordnungsgemäß abgebaut wird, und üblicherweise werden Verpackungsprodukte
unterschiedlicher Größe in der herkömmlichen Art für die allgemeine Handhabung benötigt,
z. B. Transport, Lagerung von empfindlichen Lebensmitteln unterschiedlicher Größe,
wodurch die Transporteffizienz verringert wird.
[0004] Das faltbare Verpackungsprodukt hat bereits teilweise den Vorteil die Reduzierung
der Transportkosten durch effiziente Nutzung des verfügbaren Stauraums eingeführt;
darüber hinaus reduziert die Produktion von faltbaren Verpackungsprodukten unter Verwendung
von Bogenmaterialien, einschließlich Stanzformen und Rillen, die Bearbeitungszeiten.
[0005] Das Design eines solchen faltbaren Verpackungsprodukts lässt dennoch viel Raum für
Verbesserungen zu: leicht zu faltende Designs, die das Bogenmaterial geringstmöglich
verschwenden und empfindliche Lebensmittelgegenstände unterschiedlicher Größe aufnehmen,
diese voneinander getrennt halten und der Wände, die vor Schaden durch funktionale
Verpackungsproduktwände schützen zu können, und dazu gehören auch Materialien, die
frei von Schadstoffen sind und beispielsweise kompostiert werden können, welche auf
dem Markt noch nicht verfügbar sind.
[0006] Das in der vorliegenden Erfindung offenbarte Produkt überwindet zumindest teilweise
die Nachteile früherer Konstruktionen.
[0007] Bei der vorliegenden Erfindung wird ein Verpackungsprodukt durch mindestens einen
flachen Zuschnitt gebildet, der mit mehreren Faltlinien versehen ist. Das Verpackungsprodukt
weist mindestens einen Klappdeckel auf, der wiederum mindestens eine obere Wand, eine
Vorderwand und zwei Seitenwände aufweist, und weist eine Basisaufnahme auf, die wiederum
mindestens eine untere Wand, eine Vorderwand, zwei Seitenwände, und eine Rückwand
aufweist.
[0008] Bei diesem Verpackungsprodukt werden der Deckel und die Aufnahme im Wesentlichen
durch Falten des mindestens einen flachen Zuschnitts entlang der vorgesehenen Vielzahl
von Faltlinien gebildet; darüber hinaus passt der Klappdeckel auf die Basisaufnahme,
indem er entlang einer geraden Faltlinie an einer Kante der Rückwand der Basisaufnahme
zusammengelegt wird, wobei die Faltlinie mit einer Kante der oberen Wand des Klappdeckels
zusammenfällt. Der Klappdeckel stellt mindestens eine erste und eine zweite zusätzliche
gerade Faltlinie bereit, die jeweils eine gemeinsame Seitenkante zwischen der oberen
Wand und den Seitenwänden des Klappdeckels bildet, und mindestens eine dritte zusätzliche
gerade Faltlinie, die eine Vorderkante bildet, gemeinsam zwischen der oberen Wand
und der Vorderwand des Klappdeckels. Die Basisaufnahme weist mindestens eine erste
und eine zweite zusätzliche gerade Faltlinie auf, die jeweils eine Seitenkante bildet,
die gemeinsam zwischen der unteren Wand und den Seitenwänden der Basisaufnahme ausgebildet
ist, und mindestens eine dritte und eine vierte zusätzliche gerade Faltlinie, die
eine Vorderkante gemeinsam zwischen der unteren Wand und derVorderwand der Basisaufnahme,
und einer Hinterkante gemeinsam zwischen der unteren Wand und der Rückwand der Basisaufnahme
bilden; die Seitenwände und die Vorderwand des Klappdeckels überlappen zumindest teilweise
die Seitenwände und die Vorderwand der Basisaufnahme.
[0009] Das Verpackungsprodukt der vorliegenden Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet,
dass die obere Wand des Klappdeckels und die untere Wand der Basisaufnahme auch mindestens
zwei gebogene Faltlinien an mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenkanten aufweisen,
wobei jede der mindestens zwei gebogenen Faltlinien in einer ersten Ecke beginnen
und in einer zweiten Ecke einer Seitenkante enden.
[0010] Darüber hinaus weist das Verpackungsprodukt mindestens eine erste Konfiguration und
eine zweite Konfiguration auf, wobei sich in der ersten Konfiguration das Verpackungsprodukt
entlang der geraden Faltlinien faltet, so dass die Wände gerade sind und gegenüberliegende
Wände des Verpackungsprodukts parallel zueinander sind und ein Parallelepiped bilden;
während in der zweiten Konfiguration das Verpackungsprodukt entlang der gebogenen
Faltlinien an den wenigsten zwei gegenüberliegenden Kanten gefaltet wird, so dass
die obere Wand und die untere Wand sich nach außen biegen und daher konvex werden,
biegen sich die gegenüberliegenden Seitenwände nach innen und sind daher konkav.
[0011] Beim Falten der zweiten Konfiguration des Verpackungsprodukts, wobei sowohl die obere
Wand als auch die unteren Wände nach außen gebogen sind, wird der größte Teil der
auf das Verpackungsprodukt einwirkenden Belastung von den gebogenen Oberflächen absorbiert.
Eine gebogene Struktur ist stärker als eine flache und kann aufgrund ihrer Biegung
stärker beansprucht werden. Als Folge können empfindliche Objekte, z. B. Eier transportiert
werden, und bei Kontakt mit anderen ähnlich gebogenen Verpackungsprodukten oder beim
Aufprall auf anders geformte Verpackungsprodukte die Gefahr einer Beschädigung erheblich
verringert wird.
[0012] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verpackungsprodukt ein Produkt, das den
Transport, die Lagerung, die Verlagerung, den Verkauf und den Endgebrauch von Waren,
insbesondere lebensmittelrelevanten oder lebensmittelähnlichen empfindlichen Waren,
ermöglichen soll. Nach dem Verständnis der vorliegenden Anmeldung soll ein Verpackungsprodukt
vor Schäden, insbesondere mechanischen Beschädigungen oder Schäden, die durch unerwünschten
Kontakt zwischen einer Fremdsubstanz und den Außenwänden von Lebensmitteln oder lebensmittelähnliche
empfindliche Waren verursacht werden, schützen, einschließen, umhüllen und aufbewahren,
wobei die empfindlichen Waren in variablen Mengen und vorzugsweise eine Vielzahl von
Waren sind, die eine Verkaufseinheit bilden und wobei jede Verkaufseinheit einzeln
gehandhabt werden muss.
[0013] Gemäß der vorliegenden Erfindung und wie im Stand der Technik bekannt, ist ein flacher
Zuschnitt ein flaches Bogenmaterial, wobei flach bedeutet z. B. mit einer Dicke, die
weit geringer alsjede der anderen linearen Abmessungen ist, unabhängigz. B. von Reliefs,
Druck, Schrift in der ersten Instanz; ein derartiges Bogenmaterial bildet normalerweise
allein oder in Kombination mit anderen den Ausgangspunkt für die weitere Formgebung
oder Endbearbeitung, z. B. Falten, Formen, Knicken, Stanzen, Kleben usw. in beliebiger
Reihenfolge.
[0014] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist derflache Zuschnitt mit einer Vielzahl von Faltlinien
versehen. Faltlinien sind in der Technik bekannt und daherwie Knicke oder Falzlinien,
Rippen, Rillen, Vertiefungen, Mulden, Dellen, Beulen, Hohlräumen, Wölbungen, Gruben,
Schächte, Krater, Grübchen, Spalten, Schlitze, Schnickereien, Kerben, Scharten, Markierungen,
Mängel, Aussparungen, Einlässen, Fossae oder Lücken, die in dem Flachmaterial des
flachen Zuschnitts erzeugt werden, bestimmen die Schwächung des Bogenmaterials entlang
der Faltlinie und erleichtern so das Zusammenfalten des Bogenmaterials entlang dieser
Linie.
[0015] Faltlinien werden nach einem im Stand der Technik bekannten Verfahren als Knicklinie
hergestellt, wobei je nach Anzahl und Art der Faltlinien Vertiefungen oder Schwächungslinien
oder Faltenlinien durch Pressen einer profilierten Klinge oder eines Einsatzes oder
einer Rillwalze oder -rolle oder allgemein mit einer Rillmaschine gegen das Bogenmaterial
erzeugt werden, so dass das Bogenmaterial mit einer Rillung eines ausgewählten Profils
beaufschlagt wird, die dem Profil der profilierten Klinge oder der Einsatz- oder Rillwalze
oder -rolle oder allgemein der Rillmaschine entspricht.
[0016] Die Geometrie des Profils der Faltlinie ist gemäß den funktionalen Merkmalen der
Falt- oder Rilllinie bei der Entwicklung/dem Aufbau des Verpackungsprodukts variabel;
insbesondere besteht der Zweck der Faltlinien darin, neue Abschnitte des flachen Zuschnitts
zu begrenzen, um die Biegefähigkeit dieser Abschnitte relativ zueinander entlang der
gegebenen Faltlinie zu ermöglichen.
[0017] Darüber hinaus bestimmt der Rillvorgang durch Pressen des Bogenmaterials des flachen
Zuschnitts entlang der Faltlinien im Falle von Wellpappenmaterial eine örtliche Zunahme
der Dichte und behält daher eine Stärke bei, die im Verhältnis zu der Aufgabe steht,
Biegefähigkeit der verschiedenen Teile des flachen Zuschnitts, der durch die Faltlinien
begrenzt ist, herzustellen, um z. B. Bruch des Materials entlang der Faltlinie zu
vermeiden.
[0018] Sobald der flache Zuschnitt entlang der Vielzahl von Faltlinien gefaltet ist, werden
die gefalteten Abschnitte des Bogenmaterials zu den Wänden des Verpackungsprodukts,
die schließlich z.B. als ein Behälter und/oder ein Gehäuse genutzt werden.
[0019] Einmal gefaltet, werden die relativen Abmessungen des Verpackungsprodukts, z. B.
Länge, Höhe und Breite je nach Positionierung der Faltlinien variieren. Die Abschnitte
des flachen Zuschnitts, die einmal entlang der Vielzahl von Faltlinien gefaltet sind,
bilden die Wände des Objekts, die beim Falten der Abschnitte entlang gegebener Linien
gebildet werden.
[0020] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Bogenmaterial des mindestens einen flachen
Zuschnitts entlang der Vielzahl von Faltlinien gefaltet und stellt ein Verpackungsprodukt
dar, das einen Klappdeckel und eine Basisaufnahme aufweist, wobei der Klappdeckel
auf die Basisaufnahme passt und wobei der Klappdeckel mit der Basisaufnahme durch
eine Hauptfaltlinie verbunden ist, welche eine gemeinsame Kante bildet.
[0021] Gemäß der vorliegenden Erfindung schwenkt der Klappdeckel um die gemeinsame Kante
mit der Basisaufnahme, um dem Verpackungsprodukt seine Funktionen zu Verfügungvon
z.B. Schutz, Umhüllung, Umhüllung usw. von lebensmittelähnlichen oder lebensmittelrelevanten
empfindlichen Waren zur Verfügung zu stellen.
[0022] Ein Klappdeckel ist gemäß dem Verständnis der vorliegenden Erfindung ein Abschnitt
des flachen Zuschnitts, der einen Deckel bildet, der durch eine Kante mit einem zweiten
Abschnitt des gleichen flachen Zuschnitts verbunden ist, welcher die Basisaufnahme
bildet, wobei die Verbindung durch eine Hauptfaltlinie gebildet wird, welche zu einem
einzigen flachen Zuschnitt geformt wurde; diese Faltlinie hat daher ein Gelenk oder
ein Scharnier gebildet, und der Abschnitt des flachen Zuschnitts, der den Klappdeckel
bildet, kann sich über den zweiten Abschnitt des flachen Zuschnitts, der die Basisaufnahme
bildet, schließen, indem der Klappdeckel um die Hauptfaltlinie oder Kante gebogen/gedreht
wird.
[0023] Unter einem Behälter wird im Allgemeinen ein Behälter verstanden, d. h. als Mittel,
um einen Gegenstand oder eine Ware von mindestens fünf Seiten zu umgeben, im Allgemeinen
mit vier Seitenwänden und einer unteren Wand. Beim Verständnis der vorliegenden Erfindung
bestimmt die Bezeichnung des Behälters die Basisaufnahme, so dass der Behälter in
Bezug auf einen Klappdeckel positioniert ist, der oberhalb und in Kontakt mit der
Basisaufnahme angeordnet ist, welcher insbesondere die Funktion hat, die Waren innerhalb
von mindestens fünf Wänden aufzunehmen und wobei die sechste Wand durch den Klappdeckel
bereitgestellt wird; der Klappdeckel hat daher die Funktion, den Behälter zu verschließen
und die darin enthaltenen Waren vor Beschädigung oder ungewolltem Kontakt mit Fremdstoffen
zu schützen.
[0024] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Kante als Linie oder Grenze gedacht, die
eine Oberfläche begrenzt. Eine Faltlinie innerhalb der Vielzahl von Faltlinien, die
in einem flachen Zuschnitt eingeprägt sind, bildet häufig auch eine Umrandung oder
Begrenzung und insbesondere die Wendelinie zwischen zwei benachbarten Flächen; die
Faltlinie bildet daher eine Kante mit zwei Ecken, die an der einen Oberfläche der
Wände des Verpackungsprodukts endet.
[0025] Gemäß der vorliegenden Erfindung sind Faltlinien gerade und gebogen.
[0026] Gemäß der vorliegenden Erfindung sorgt in der ersten Konfiguration eine Vielzahl
gerader Faltlinien für eine Kantenbildung für die Wände eines Verpackungsprodukts
mit im Wesentlichen der Form eines Parallelepipeds, wobei z. B. gegenüberliegende
Seitenwände parallel zueinander sind; in ähnlicher Weise ist auch die gegenüberliegende
untere Wand und obere Wand und Vorderwand und Rückwand jeweils parallel zueinander.
[0027] Gemäß der vorliegenden Erfindung sorgt in der zweiten Konfiguration eine Vielzahl
von gebogenen Faltlinien für die Bildung einer gebogenen Kante für das Verpackungsprodukt,
wodurch die Grenze und/oder der Wendepunkt zwischen z. B. einer konvexen oberen Wand
und den konkaven Seitenwänden, sowie einer konkaven unteren Wand und den konvexen
Seitenwänden. Gebogene Faltlinien ermöglichen es daher, dass sich die oberen und unteren
Wände nach außen wölben, und wobei die gebogenen Außenflächen der gebogenen Wände
einen zusätzlichen Schutz gegen mechanische Beschädigung des Inhalts des Verpackungsprodukts
bieten.
[0028] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Verpackungsprodukt mit Befestigungsmitteln
versehen, die einen selbstarretierenden Mechanismus bilden: insbesondere, weist entweder
die Vorderwand des Klappdeckels Löcher und die Vorderwand der Basisaufnahme hervorstehende
Stanzformen auf, die eine selbstarretierende Befestigung bilden oder umgekehrt, d.
h. die Vorderwand des Klappdeckels weist vorstehende Stanzformen und die Vorderwand
der Basisaufnahme Löcher aufweist, die eine selbstarretierende Befestigung bilden,
auf.
[0029] Gemäß der vorliegenden Erfindung sind Befestigungsmittel als Mittel gedacht, um das
Verpackungsprodukt geschlossen zu halten, so dass verhindert wird, dass die Waren
im Inneren versehentlich verschoben werden; insbesondere sind Befestigungsmittel vorgesehen,
um den Klappdeckel und die Basisaufnahme mittels Stanzformen und/oder Löchern zu verbinden,
die entweder an der Vorderwand des Klappdeckels oder an der Vorderwand der Basisaufnahme
ausgebildet sind, und wobei die Vorderwände sich zumindest teilweise überlappen.
[0030] Gemäß einer Ausführungsform werden die Befestigungsmittel durch eine Vielzahl von
Stanzformen gebildet, wobei eine Stanzform als ein in das Bogenmaterial des flachen
Zuschnitts produzierter Schnitt vorgesehen ist, und wobei die Größe und Geometrie
der Stanzformen einer bestimmten Funktion der Stanzformen entsprechen. Insbesondere
Stanzformen, bei denen der Endpunkt nicht am Ausgangspunkt des Schnittes endet, bilden
Teile der Wände des Verpackungsprodukts, die überstehen können; Stanzformen, bei denen
der Endpunkt am Ausgangspunkt des Schnittes endet, bilden Löcher in den Teilen der
Wände des Verpackungsprodukts. Wenn diese verschiedenen Arten von Stanzformen an zumindest
teilweise überlappenden Abschnitten der Wände des Verpackungsprodukts gebildet werden,
können die vorstehenden Stanzformen durch die von den anderen Stanzformen gebildeten
Löcher geschoben werden; das Einbringen eines vorstehenden Abschnitts aus einer Wand
in einen zumindest teilweise überlappenden Abschnitt einer anderen Wand eine temporäre
Verbindung zwischen den beiden sich teilweise überlappenden Wänden bildet, welche
ein Aufheben eines externen Eingriffs erfordert: dies bildet einen selbstarretierenden
Mechanismus, der dem Verpackungsprodukt kraftangepasste Befestigungsmittel zurVerfügungstellt.
[0031] Gemäß einer Ausführungsform können die einen selbstarretierenden Mechanismus bildenden
Befestigungsmittel eine formschlüssige und/oder eine stoffschlüssige und/oder eine
kraftschlüssige Befestigung sein. Dies bietet alternative selbstarretierende Mechanismen,
die in verschiedenen Situationen eingesetzt werden können. Die Idee der selbstarretierenden
Mechanismen sieht Befestigungsmittel vor, die leicht geöffnet und wieder geschlossen
werden können, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass das Verpackungsprodukt
bei jeder anderen Handhabung, die nicht der Verbrauch des Endverbrauchers ist, geschlossen
bleibt; außerdem kann der selbstarretierende Mechanismus bei Bedarf leicht geöffnet
und wieder geschlossen werden, bevor das Verpackungsmaterial den Endverbraucher erreicht,
um eine übliche Inspektion der Ware während des Transports oder während der Handhabung
im Einzelhandel zu ermöglichen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Status
von lebensmittelbezogenen oder lebensmittelähnlichen empfindlichen Waren in jeder
Lebensphase des Verpackungsprodukts bei bestimmungsgemäßer Verwendung leicht überwacht
werden kann.
[0032] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Verpackungsprodukt
mindestens einen Einsatz auf, z. B. einen Schaleneinsatz.
[0033] Ein Einsatz im Sinne der vorliegenden Erfindung ist eine funktionale Komponente des
Verpackungsprodukts, die dazu bestimmt ist, innerhalb des Verpackungsprodukts und
insbesondere in der Basisaufnahme angeordnet zu werden oder Platz zu finden. In einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Einsatz eine Schale oder ein Schaleneinsatz,
die dazu bestimmt ist, lebensmittelbezogene oder lebensmittelähnliche Waren für die
Dauer der Handhabung der Verpackung aufzunehmen; darüber hinaus besteht eine zusätzliche
Funktion des Einsatzes und insbesondere der Schaleneinsatz darin, eine Vielzahl von
Waren in einem sicheren Abstand voneinander zu halten, indem einzelne Aufnahmeabschnitte
vorgesehen werden; darüber hinaus besteht eine zusätzliche Funktion des Einsatzes
und insbesondere der Schaleneinsatz darin, die Möglichkeit zu geben, die Waren auf
einmal aus dem Verpackungsprodukt zu entnehmen, wobei sie einzeln voneinander getrennt
bleiben, bis sie für den Endgebrauch für eine übliche Inaugenscheinname gewünscht
werden.
[0034] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der Schaleneinsatz
im Wesentlichen aus mindestens einem zusätzlichen flachen Zuschnitt.
[0035] Wenn der Schaleneinsatz aus mindestens einem zusätzlichen flachen Zuschnitt besteht,
kann er sofort entfernt werden, um die Vielzahl der darin aufgenommenen Waren auf
einmal zusammen mit der Aufnahme an einen anderen Ort zu transportieren, insbesondere
an einen sicheren Ort, wo keine Gefahr von mechanischen Beschädigungen zu erwarten
ist, z. B. ein Regal, eine Küchentheke, falls erforderlich, ohne dass man jeden einzelnen
Artikel einzeln herausnehmen muss.
[0036] Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der Schaleneinsatz
im Wesentlichen aus dem gleichen flachen Zuschnitt wie das Verpackungsprodukt.
[0037] Der Schaleneinsatz kann daher auch aus dem gleichen flachen Zuschnitt wie das Verpackungsprodukt
gebildet werden, wobei der Abschnitt des flachen Zuschnitts, der insbesondere den
Schaleneinsatz bildet, mit dem Verpackungsprodukt verbunden werden kann, z. B. durch
gemeinsame Kanten mit der Basisaufnahme, entweder mit einer kontinuierlichen Faltlinie
oder einer intermittierenden Faltlinie, vorgeschnitten, um die Trennung des Schaleneinsatzes
für die individuelle Verwendung zu ermöglichen.
[0038] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der Schaleneinsatz
im Wesentlichen aus demselben flachen Zuschnitt wie das Verpackungsprodukt, und der
flache Zuschnitt weist auch mindestens eine zusätzliche Faltlinie auf, wobei sich
die Faltlinie mindestens entlang einer der Kanten der Basisaufnahme befindet und mindestens
einen gemeinsamen Rand mit der Basisaufnahme hat.
[0039] Wie oben erwähnt, kann sich die Schale von demselben flachen Zuschnitt des Verpackungsprodukts
erstrecken. Diese Konfiguration hat den Vorteil, dass die Schale gefaltet und daher
in der Aufnahme gehalten wird, und zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden
kann, ob man die Schale vom Hauptverpackungsprodukt trennt oder nicht, wobei der Aufnahme
seine Funktion zum Aufnehmen und Trennen von Lebensmittel noch im Verpackungsprodukt
beibehalten wird. Darüber hinaus kann die Schale gemäß der Faltkonstruktion herausgezogen
werden, während sie noch mit dem Verpackungsprodukt verbunden ist, ohne sie unbedingt
trennen zu müssen.
[0040] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Schaleneinsatz aus
einem flachen Zuschnitt gebildet, der mit mehreren Faltlinien und mehreren als Stanzformen
ausgebildeten Aufnahmeabschnitten versehen ist.
[0041] Der erfindungsgemäße Schaleneinsatz ist daher mit Aufnahmeabschnitten als Mittel
zum Aufnehmen von Gegenständen und Faltlinien als Mittel zur Formung des Schaleneinsatzes
versehen, um die Funktionen des Einschließens und Schutzes vor mechanischen Beschädigungen
im Inneren des Verpackungsprodukts und die Funktion der besten Eindämmung und Schutz
vor mechanischer Beschädigung und leichtem Zugang zu den Gegenständen außerhalb des
Verpackungsprodukts bereitzustellen. Ein genaues Design der Aufnahmeabschnitte aus
Stanzformen, um die Produkte entsprechend ihrer Größe und Form optimal unterzubringen,
würde den Schutz des mit dem Schaleneinsatz versehenen Verpackungsprodukts verbessern;
darüber hinaus ermöglichen die Faltlinien des Schaleneinsatzes eine vielseitige Unterteilung
in Unterabschnitte des Schaleneinsatzes, insbesondere zu den Seiten, an denen die
gefalteten Abschnitte halt bieten, welche die Schale in einem festgelegten Abstand
von der Basisaufnahme und den Gegenständen zum Klappdeckel sicher halten, wenn das
Verpackungsprodukt geschlossen ist.
[0042] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weisen die mehreren Stanzformen
der Schale kreisförmige und/oder mehreckige Stanzformen auf, wobei mindestens zwei
Streben angeordnet sind, die sich von zwei gegenüberliegenden Abschnitten einer Begrenzung
des Kreises und/oder polygonalen Stanzformen erstrecken.
[0043] Wie oben erwähnt, sind die Stanzformen als Aufnahmeabschnitte des Schaleneinsatzes
vorgesehen, die über ihre Oberfläche verteiltsind und in denen die Gegenstände oder
Waren aufgenommen werden; die Stanzformen können eine kreisförmige und/oder polygonale
Form haben, um Gegenstände mit einem ähnlichen Querschnitt wie, z. B. Eier aufzunehmen,
und im Abstand voneinander gebildet sind. Die Aufnahmefunktion ist daher auch mit
der Funktion der Aufbewahrung einzelner Gegenstände verbunden, z. B. ein einzelnes
Ei, um diese vom nächsten Nachbarn zu trennen und fest an seinem Platz anzuordnen
und um Verschiebungen und mechanische Schäden zu vermeiden.
[0044] Die Form der Stanzformen, welche die Aufnahmeabschnitte bilden, ist funktionell für
die Form der Gegenstände, und die Stanzformen können auch mit zusätzlichen Faltlinien
versehen sein, entlang derer das Material der Schaleneinsatz weiter gefaltet werden
kann und sie passen sich besser an die Form eines Artikels an. Zur korrekten Formung
der Aufnahmeabschnitte zur Aufnahme eines Gegenstandes mit kreisförmigem oder polygonalem
Querschnitt oder einer beliebigen Kombination davon ist es eine Möglichkeit, die Aufnahmeabschnitte
an die Form eines Gegenstandes anzupassen und ihn vor weiteren mechanischen Beschädigungen
zu schützen und seinen Boden von der unteren Wand der Basisaufnahme gemäß der vorliegenden
Anmeldung auch die Verwendung von mindestens zwei Streben zu trennen.
[0045] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung biegen sich die Streben nach
unten und überlappen sich, um einen z.B. eiförmigen Gegenstand und vorzugsweise einen
Gegenstand mit einem kreisförmigen Querschnitt aufzunehmen, und wobei die gebogenen
überlappenden Streben zwischen dem Gegenstand und einer Innenfläche der unteren Wand
der Basisaufnahme angeordnet sind.
[0046] Die Streben sind gemäß dem allgemeinen Wissen so gedacht, z. B. langgestreckte Abschnitte
aus dem Materials des Schaleneinsatzes, insbesondere gemäß der vorliegenden Erfindung,
die sich von gegenüberliegenden Seiten einer Begrenzung des Aufnahmeabschnitts erstrecken.
[0047] Die Streben weichen von den gegenüberliegenden Enden der Stanzformen ab und erstrecken
sich jeweils zur gegenüberliegenden Seite. Wenn ein Gegenstand in die Stanzformen
aufgenommen wird, haben die Streben die allgemeine Funktion, die Stabilität des Gegenstands
zu verbessern, wenn er während der gesamten Lebensdauer in den Schnitt aufgenommen
wird, bis er verbraucht/verwendet wird; darüber hinaus erstrecken sich die Streben
unter dem Gegenstand und, aufgrund der Dicke des Bogenmaterials, das zur Bildung des
flachen Zuschnitt verwendet wird, bilden sie eine Barriere zwischen dem Gegenstand
und der unteren Wand der Basisaufnahme, wodurch der Boden des Gegenstands als zusätzlicher
Schutz vor mechanischen Verletzungen/Beschädigungen gepolstert wird; darüber hinaus
können die Streben dazu beitragen, Gegenstände unterschiedlicher Größe aufzunehmen,
um Volumen zu erzeugen, wo sie um einen kleineren Gegenstand benötigt werden, oder
im leeren Bereich der Aufnahme und unter der Oberfläche des Schaleneinsatzes beiseite
geschoben zu werden, wenn ein größerer Gegenstand aufgenommen wird.
[0048] Es ist auch möglich, dass die Streben so konstruiert sind, dass sich bei zwei Biegungen
eine nach oben und die andere nach unten spannen, wodurch die Schutzfunktion auf die
Oberseite und die Unterseite des Artikels verteilt wird.
[0049] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfassen die mehreren Faltlinien
des Schaleneinsatzes mindestens einen Satz gebogener Faltlinien und mindestens einen
Satz gerader Faltlinien.
[0050] Beide Arten von Faltlinien sind innerhalb des Designs der vorliegenden Erfindung
vorgesehen, mit der Funktion, die Bildung unterschiedlicher Verpackungsprodukte durch
Falten des flachen Zuschnitts entlang der gegebenen Faltlinien zu ermöglichen. Gerade
Linien erlauben z. B. das Versehen eines Verpackungsprodukts mit parallelen Wänden,
um die darin verpackten Gegenstände zu schützen und/oder zu konservieren; gebogene
Linien ermöglichen die Bildung gebogener Wände, welche die Festigkeit des Verpackungsprodukts
erhöhen, die Widerstandsfähigkeit des Verpackungsprodukts gegen mechanische Beschädigung
und den Schutz und/oder die Konservierung der Gegenstände vor mechanischer Beschädigung
erhöhen.
[0051] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist mindestens ein Satz gebogener
Faltlinien an mindestens zwei Seiten des Schaleneinsatzes angeordnet.
[0052] Die gebogenen Faltlinien ermöglichen, dass sich der Schaleneinsatz gemäß der Form
des Verpackungsprodukts in der zweiten Konfiguration zusammenfaltet, und gemäß dieser
Ausführungsform sind die gebogenen Faltlinien an mindestens zwei Seiten des Schaleneinsatzes
angeordnet, damit der Schaleneinsatz in der Basisaufnahme zur Aufnahme der Artikel
verschachtelt werden kann.
[0053] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht des Schaleneinsatzes
im Wesentlichen aus dem gleichen flachen Zuschnitt des Verpackungsprodukts, und mindestens
ein Satz gebogener Faltlinien ist an mindestens einer Seite der Schaleneinsatz angeordnet.
[0054] In Übereinstimmung mit dem Verpackungsprodukt der vorliegenden Erfindung weist der
Schaleneinsatz eine Vielzahl von Faltlinien auf, die einen Satz gebogener Faltlinien
aufweisen: die gebogenen Faltlinien bestimmen die Biegung der Hauptfläche des Schaleneinsatzes,
wenn der Schaleinsatz entlang der gebogenen Faltlinien gefaltet wird. Auf diese Weise
folgt der Schaleneinsatz dem Profil der oberen Wand des Klappdeckels des Verpackungsprodukts
und sitzt sicher mit ihren konkaven Seiten in den ähnlich gefalteten konkaven Seitenwänden,
so dass in beiden Fällen, ob der Schaleneinsatz aus dem gleichen flachen Zuschnitt
wie das Verpackungsprodukt oder aus einem zusätzlichen flachen Zuschnitt hergestellt
ist um sicherzustellen, dass die Gegenstände sicher in den Aufnahmeteilen und im Verpackungsprodukt
aufgenommen und gehalten werden.
[0055] In Übereinstimmung mit dem Verpackungsprodukt der vorliegenden Erfindung weist der
Schaleneinsatz eine Vielzahl von Faltlinien auf, die mindestens einen Satz gerader
Faltlinien aufweisen. Insbesondere dienen die geraden Faltlinien dazu, Abschnitte
des Schaleneinsatzes auszubilden, welche den Schaleneinsatz in einem festen Abstand
von den Wänden der Basisaufnahme halten, insbesondere von der unteren Wand, um ihre
Dämpfungsfunktion besser auszuführen und/oder ihre Funktion, die Unversehrtheit der
Gegenstände zu sicheren und/oder die Gegenstände vor mechanischer Beschädigung und/oder
vor Kontakt mit einer Fremdsubstanz zu schützen.
[0056] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der mindestens ein Satz
von geraden Faltlinien an mindestens einer Seite des Schaleneinsatz oder an mindestens
zwei Seiten des Schaleneinsatz angeordnet.
[0057] Die strategische Gestaltung und Positionierung der Faltlinien ermöglichen die Unterteilung
des Schaleneinsatzes, und zwar erfindungsgemäß zu den Seiten, wobei mehrere Faltabschnitte
ausgebildet sein können, so dass der Schaleneinsatz eine geeignete Form annehmen und/oder
einen geeigneten Raum einnehmen kann.
[0058] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist der Schaleneinsatz einen
oder mehrere gefaltete Seitenabschnitte auf, indem der Schaleneinsatz entlang des
mindestens eines Satzes gerader Faltlinien gefaltet wird.
[0059] Insbesondere, ermöglichen die geraden Faltlinien an mindestens einer Seite des Schaleneinsatzes
das Ausbilden gefalteter Abschnitte, um den Schaleneinsatz zu halten und dazu beizutragen,
dass der Schaleneinsatz in einem festen Abstand von der unteren Wand oder von den
Seitenwänden oder einer Kombination davon gehalten wird und zusätzlich können die
resultierenden gefalteten Abschnitte an Abschnitten befestigen sein, die an der Seite
der Basisaufnahme angeordnet werden, und den Schaleneinsatz über die Basisaufnahme
hinaus hängen, mit dem Vorteil, dass der Abstand und die Positionierung in Bezug auf
die Wände der Basisaufnahme gehalten werden.
[0060] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stehen der eine oder die mehreren
Seitenteile des Schaleneinsatzes in Kontakt mit einer oder mehreren der Wände der
Basisaufnahme und halten den Schaleneinsatz in einem festen Abstand in Bezug auf die
Innenfläche der unteren Wand.
[0061] Es ist möglich, eine Anzahl von Konfigurationen zu entwickeln, welche die gefalteten
Abschnitte gemäß der Designs der geraden Faltlinien annehmen können. In einer besonderen
Ausführungsform stehen die gefalteten Abschnitte des Schaleneinsatzes in Kontakt mit
den Wänden der Basisaufnahme und erfüllen die Funktion, den Schaleneinsatz in einem
festen Abstand in Bezug auf die Innenfläche der unteren Wand der Basisaufnahme zu
halten, so dass die im Einzugsfach enthaltenen Artikel sicher an Ort und Stelle gehalten
werden können.
[0062] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist mindestens ein flacher
Zuschnitt Fasern auf, die aus einer Gruppe ausgewählt sind, die Naturfasern wie Cellulose,
Zellstoff und/oder Holzschliff, synthetische Fasern aus natürlichen Polymeren, synthetische
Polymere und/oder anorganisches Material aufweist, die insbesondere kompostierbares
Graspapier aufweisen, das insbesondere Grasfasern und/oder eine Kombination verschiedener
Fasern und/oder Zellstoff aufweist. Außerdem besteht mindestens ein flacher Zuschnitt
aus kompostierbarem Graspapier, das Grasfasern aufweist. Daneben kann ein flacher
Zuschnitt, insbesondere Papier, Pappe oder Karton, zusätzliche Materialien wie Bindemittel,
Papierzusatzstoffe, Füllstoffe und/oder Kombinationen davon enthalten.
[0063] Es ist ein Vorteil dieser Ausführungsform, dass das Hauptmaterial, das ausgewählt
werden kann, zu einer Kategorie von kompostierbaren Materialien gehört, die aus leicht
abbaubaren Faserzusammensetzungen hergestellt sind, die dennoch Robustheit, Festigkeit,
Elastizität und Bruchfestigkeit gewährleisten; darüber hinaus, sind die Materialien
zum Erhalt von Lebensmitteln/essbaren Gegenständen biokompatibel, und falls die Notwendigkeit
besteht, dass sie weggeworfen werden, kann das Material abgebaut werden, damit wird
auch die Mülldeponie entlastet.
[0064] Neben den klaren Vorteilen von Papiermaterialien können auch andere Materialien verwendet
werden, die sowohl biologisch abbaubar als auch nicht sind, einschließlich jeglicher
Art von Material, das effizient zu Bögen zerkleinert, und bequem gefaltet werden kann,
wobei seine Festigkeit und Konsistenz erhalten bleibt.
[0065] Beispiele für diese zusätzlichen Materialien sind Kunststoffe und Polymermaterialien,
die gegen Verschmutzung beständig sind und gleichermaßen zum Schutz der Gegenstände
vor mechanischer Beschädigung, übermäßiger Feuchtigkeit und/oder Kontakt mit Fremdsubstanzen
geeignet sind.
[0066] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, ist das Papier Wellpappe
mit einer Dicke in einem Dickenbereich einschließlich 0,3 mm bis 8 mm, und vorzugsweise
0,5 mm bis 3 mm oder 0,74 mm bis 2 mm und einer Grammatur in einem Grammaturbereich
einschließlich 250 g/m
2 bis 2000 g/m
2, und vorzugsweise 500 g/m
2 bis 1000 g/m
2 oder 750 g/m
2 bis 1500 g/m
2, und wobei das Wellenprofil der Wellpappe ein beliebiges geeignetes Wellenprofil
ist, das aus einer Gruppe ausgewählt ist, die A-Welle als grobe Welle, t: 7,9-10,0
mm, h: 4,0-5,0 mm, C-Welle als Mittelwelle, t: 6,5-7,9 mm, h: 3,1-4,0 mm, B-Welle
als feine Welle, t: 4,8-6,5 mm, h: 2,2-3,1 mm, D-Welle als feine Welle, t: 3,5-4,8
mm, h: 1,9-2,2 mm, E-Welle a als superfeine Welle oder Mikrowelle, t: 2,6-3,5 mm,
h: 1,0-1,9 mm, F-Welle als Mini-Welle, t: 1,8-2,6 mm, h: 0,6-1,0 mm G-Welle als Mini-Welle,
t: ≤ 1,8 mm, h: <0,6 mm, N-Welle als Mini-Welle, h = ca. 0,40 mm Abmessung nicht genormt,
K-Welle als t: > 10,0 mm, h: ≥ 5,0 mm, oder einer Kombination davon aufweist, wobei
t die Wellenverteilung und h die Höhe der Welle ist.
[0067] Beim Verständnis der vorliegenden Erfindung ist Wellpappe, auch als Wellfaserplatte
oder manchmal auch nur Karton bezeichnet, ein Mehrschichtmaterial, das mindestens
eine gewellte oder gerillte Schicht und mindestens eine flache Schicht oder ein Linerboard
aufweist. Eine gewellte oder geriffelte Schicht ist eine gewellte Schicht, wobei die
Wellen unterschiedliche Größen haben können.
[0068] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Vielzahl von Faltlinien
ein geeignetes Faltprofil/Querschnitt/Geometrie auf, das aus einer Liste ausgewählt
wird, die z. B. konkav, v-förmige, u-förmige, gestufte, rechteckige, gewellte usw.
geeigneter Profile/Querschnitte aufweist.
[0069] Die Gestaltung der Faltlinien ist ebenso wichtig wie die Gestaltung ihrer Profilform.
Die aufgelisteten Typen von Geometrien schließen die am häufigsten verwendeten Profile
ein, von denen bekannt ist, dass sie spezifische und unterschiedliche Funktionen erfüllen,
wobei insbesondere die Zunahme der Dichte entlang der Linien wichtig ist, um die strukturelle
Robustheit der Falte und der durch die verbundenen Faltungen gebildeten Endstrukturen
zu gewährleisten. Die Form der Faltlinien an verschiedenen strategischen Positionen
kann unterschiedlich sein, weil eine andere Funktion erfüllt wird, z. B. die für die
Faltlinie verwendete Profilform, um den Klappdeckel zu schwenken, kann vorzugsweise
eine Kombination von Profilen aufweisen, wie z. B. abgestuft und U-förmig, um die
wiederholte Verwendung der Faltlinien zum mehrmaligen Öffnen und Schließen des Klappdeckels
über der Basisaufnahme zu begünstigen, ohne das Material zu verschleißen; stattdessen
ist die Form des Profils der Faltlinien, die die Kante des Verpackungsprodukts oder
des Schaleneinsatzes bilden, einfacher, wie z. B. V-förmig, um das Falten von Abschnitten
zu ermöglichen, die ihre Position unverändert halten müssen, um dem Bauteil des Verpackungsprodukts,
das eine Funktion als, z. B., eines Klappdeckels oder einer Sockelaufnahme oder einer
Einsatzschale usw... ausübt.
[0070] Die Verpackung gemäß der vorliegenden Erfindung ist zur Verwendung als z.B. Umschließung,
Umhüllung und/oderTransport und/oder Lagerung und/oder Schutz und/oder damit zusammenhängende
Verwendungen beim Umgang mit empfindlichen Gegenständen und/oder Produkten für den
menschlichen und tierischen Verzehr und/oder Lebensmitteln und/oder z. B. Objekte,
die eine räumliche Lagerung erfordern, wie z. B. Hühnereier, Wachteleier, Enteneier
usw...
[0071] Die beabsichtigte Verwendung des Verpackungsprodukts ermöglicht es, eine Vielzahl
von Artikeln, die eine Verkaufseinheit bilden, innerhalb eines einzigen Einsatzes
zu halten und alle auf einmal herauszunehmen, wobei die Trennung zwischen jedem einzelnen
Artikel, der eine einzelne Verkaufseinheit bildet, beibehalten wird. Das Verpackungsprodukt
ist für die Verwendung während der Passagen zwischen der Verpackung und dem Endgebrauch
bestimmt und eignet sich daher für die Handhabung durch Transport-, Verpackungs- und
Produktionsunternehmen in ihren Betrieben, durch Einzelhandelsunternehmen in ihren
Einzelhandelsgeschäften sowie für den Endzweck Kunde.
[0072] Die vorliegende Erfindung wird lediglich beispielhaft in den folgenden Figuren veranschaulicht.
Die Figuren stellen zumindest teilweise eine ausgewählte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dar, um Beispiele dafür zu geben, wie sie ausgeführt werden, ohne die Erfindung
auf die bereitgestellten Figuren zu beschränken.
Figur 1: Ein Bild des Verpackungsprodukts einschließlich seiner Hauptkomponenten und
ihrer jeweiligen Teile. Die Perspektive und die Darstellung der relativen Abmessungen
von Abschnitten und Teilen sollen nicht genau oder maßstabsgerecht sein.
Figur 2: Eine Darstellung einer ersten und einer zweiten Konfiguration des Verpackungsprodukts,
wobei die geraden Faltlinien in der ersten Konfiguration und die gebogenen Faltlinien
in der zweiten Konfiguration verwendet werden. Die Perspektive und die Darstellung
der relativen Abmessungen von Abschnitten und Teilen sollen nicht genau oder maßstabsgerecht
sein.
Figur 3: Eine Darstellung des gefalteten Schaleneinsatz mit Aufnahmeabschnitten, also
Stanzformen, zuerst entlang gerader Faltlinien und dann entlang gebogener Faltlinien
gefaltet. Die Perspektive und die Darstellung der relativen Abmessungen von Abschnitten
und Teilen sollen nicht genau oder maßstabsgerecht sein.
Figur 4: Eine Illustration des kompletten Verpackungsprodukts einschließlich des Schaleneinsatzes.
Die Perspektive und die Darstellung der relativen Abmessungen von Abschnitten und
Teilen sollen nicht genau oder maßstabsgerecht sein.
Figur 5: Eine Querschnittsansicht des kompletten Verpackungsprodukts einschließlich
des Schaleneinsatzes, die ein Anwendungsbeispiel zeigt, wobei eiförmige Gegenstände
gezeigt sind, die in den jeweiligen Aufnahmeabschnitten aufgenommen sind und sich
in Kontakt mit den Streben befinden, die sich von gegenüberliegenden Seiten der aufnehmenden
Teile erstrecken. Die Perspektive und die Darstellung der relativen Abmessungen von
Abschnitten und Teilen sollen nicht genau oder maßstabsgerecht sein.
[0073] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Verpackungsprodukts 000 mit einem Klappdeckel
100 und einer Basisaufnahme 200, die an einer gemeinsamen Kante 108 verbunden sind,
die durch Falten entlang einer Faltlinie gebildet wird, das die obere Wand 101 des
Klappdeckels 100 von der hinteren Wand der Basisaufnahme begrenzt. Das Bild zeigt
das Verpackungsprodukt 000 etwas geöffnet, wobei die gebogenen Faltlinien gezeigt
sind, während die geraden Faltlinien eingesetzt werden, um die sichtbare Kastenform
zu bilden, um die beabsichtigte Endform einer Ausführungsform des Verpackungsprodukts
zu zeigen. Der Klappdeckel 100 weist eine obere Wand 101, eine vordere Wand 102 und
zwei Seitenwände 103 und 104 auf; die Basisaufnahme 200 weist eine untere Wand, eine
Vorderwand 202 und zwei Seitenwände 203 und 204 auf. Auf der Oberfläche der oberen
Wand 101 und auf der Oberfläche der unteren Wand 201 sind gebogene Faltlinien 109,
110, 210, 211 als gestrichelte gebogene Linien an mindestens zwei gegenüberliegenden
Seitenkanten 105, 106, 205, 206 sichtbar. Darüber hinaus weist die Vorderwand 102
des Klappdeckels und die Vorderwand 202 der Basisaufnahme 200 jeden Abschnitt einer
Ausführungsform von einem selbstsarretierenden Mechanismus auf, und z. B. weist die
Vorderwand 101 der Klappdeckel 100 Löcher 111, 112 auf, während die Basisaufnahme
vorstehende Stanzformen 212, 213 aufweist.
[0074] Fig. 2 zeigt eine Darstellung einer vergleichenden perspektivischen Ansicht der mindestens
ersten Konfiguration 001 und derzweiten Konfiguration 002 des Verpackungsprodukts
000. Insbesondere ergibt sich die erste Konfiguration 001 aus dem Falten des Verpackungsprodukts
000 entlang der geraden Faltlinien, wobei im Wesentlichen ein Parallelepiped gebildet
wird, während sich die zweite Konfiguration aus dem Falten des Verpackungsprodukts
000 entlang der gebogenen Faltlinien ergibt, von denen zwei gebogene Faltlinien 109
und 110 der oberen Wand 101 des Klappdeckels gezeigt sind.
[0075] Die geraden Faltlinien sollen diejenigen sein, welche die in der Figur sichtbaren
Kanten bilden.
[0076] Zusätzlich zeigen gestrichelte vertikale Linien die Kante des Verpackungsprodukts,
die beim Ausbreiten der zweiten Konfiguration 002 in praktisch derselben Position
bleiben: Statt der Wände, die die gebogenen Faltlinien enthalten, sind sowohl die
obere Wand 101 als auch die untere Wand (nicht sichtbar). Sie erstrecken sich nach
außen und biegen sich beim Falten entlang der gebogenen Faltlinien, während die Seitenwände
nach innen gebogen sind und konkav werden.
[0077] Der selbstarretierende Mechanismus 111, 112, 212, 213 ist auch an der zumindest teilweise
überlappenden Vorderwand 102 des Klappdeckels 100 schematisch gezeigt.
[0078] Fig. 3 zeigt eine Darstellung einer vergleichenden perspektivischen Ansicht des Schaleneinsatzes
300, wenn sie entlang gerader Faltlinien 304 gefaltet ist, und des Schaleneinsatzes
301, wenn sie entlang gebogener Faltlinien 303 gefaltet ist. Die geraden Kanten des
Schaleneinsatzes bilden sich durch Falten der Schale entlang dieser geraden Faltlinien
304. Darüber hinaus weist der Schaleneinsatz Aufnahmeabschnitte auf, die durch Stanzformen
302 gebildet werden, die kreisförmig dargestellt sind, und Streben 305, 306, die sich
von einer Seite zur anderen der kreisförmigen Formen erstrecken. Wenn kein Gegenstand
in die Aufnahmeabschnitte 302 eingeführt wird, sind die Streben 305, 306 anfänglich
umgebogen.
[0079] Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels des kombinierten, etwas offenen
Verpackungsprodukts 000 in der ersten Konfiguration 001 mit dem Schaleneinsatz 301
zeigt. In der Figur ist es möglich, den Klappdeckel 100 und die Basisaufnahme 200
zu erkennen. Die gebogenen Faltlinien 109 und 110 in der oberen Wand 101 des Klappdeckels
sind ebenfalls gezeigt.
[0080] Die Komponente des selbstarretierenden Mechanismus, die Löcher 111, 112 und die hervorstehenden
Stanzformen 212, 213 sind auch jeweils an derVorderwand 102 des Klappdeckels 100 und
an derVorderwand 202 der Basisaufnahme 200 gezeigt.
[0081] Fig. 5 eine schematische Querschnittsansicht 400 des kombinierten Verpackungsprodukts
000 und der Schaleneinsatz 301 zeigt, wenn sowohl das Verpackungsprodukt 000 als auch
der Schaleneinsatz 301 durch Falten eines flachen Zuschnitts entlang von Kurvenfaltlinien
ausgebildet sind. Insbesondere zeigt die Figur eine schematische Querschnittsansicht
eines Anwendungsbeispiels für das kombinierte Verpackungsprodukt 000 und der Schaleneinsatz
301, wobei eiförmige Gegenstände 307 in den mit Stanzformen 302 ausgebildeten und
mit Streben 305 versehenen Aufnahmeabschnitten aufgenommen werden. Außerdem sind in
der Querschnittsansicht die obere Wand 101 der Klappdeckel 100 und die untere Wand
201 der Basisaufnahme in der zweiten Konfiguration 002 des Verpackungsprodukts 000
gezeigt, wobei sowohl die obere Wand 101 als auch die untere Wand 201 der Wände nach
außen gerichteter Biegung zeigen. Die Figur dient nur zu Darstellungszwecken und enthält
daher keine genauen Hinweise auf Maße relativer Abstände und relativer Biegungen.
Zusätzlich sind die Rückwand 207 mit der Oberkante 108 und der Unterkante 208, die
Vorderwand 102 des Klappdeckels 100 mit der Kante 107 und die Vorderwand 202 der Basisaufnahme
mit der Kante 209 gezeigt, um die Darstellung des Verwendungsbeispiels des Verpackungsprodukts
000 durch Angabe relativer Positionsangaben der Hauptkomponenten zu vervollständigen.
Liste der Elemente
| 000 Verpackungsprodukt |
205 Kante |
| 001 erste Konfiguration |
206 Kante |
| 002 zweite Konfiguration |
207 Rückwand der Basisaufnahme |
| 100 Klappdeckel |
208 hintere Kante |
| 101 obere Wand des Klappdeckels |
209 Vorderkante |
| 102 Vorderwand des Klappdeckels |
210 gebogene Faltlinie |
| 103 Seitenwand des Klappdeckels |
211 gebogene Faltlinie |
| 104 Seitenwand des Klappdeckels |
212 Löcher/Stanzformen |
| 105 Kante |
213 Löcher/Stanzformen |
| 106 Kante |
300 Schaleneinsatz |
| 107 Vorderkante der Vorderwand des Klappdeckels |
301 Schaleneinsatz, welche entlang gebogener Faltlinien gefaltet ist |
| 108 Oberkante |
302 Aufnahmeabschnitt, der durch Stanzformen ausgebildet ist |
| 109 gebogene Faltlinie |
| 110 gebogene Faltlinie |
303 gebogene Faltlinie |
| 111 Loch/Stanzform |
304 gerade Faltlinie |
| 112 Loch/Stanzform |
305 Strebe |
| 200 Basisaufnahme |
306 Strebe |
| 201 untere Wand |
307 eiförmiges Objekt |
| 202 Vorderwand der Basisaufnahme |
400 Querschnittsansicht des Verpackungsprodukts mit Schaleneinsatz |
| 203 Seitenwand |
| 204 Seitenwand |
1. Verpackungsprodukt (000), gebildet durch mindestens einen flachen Zuschnitt, der mit
mehreren Faltlinien versehen ist, mit mindestens:
a. einem Klappdeckel (100), der mindestens eine obere Wand (101), eine Vorderwand
(102) und zwei Seitenwände (103, 104) aufweist;
b. einer Basisaufnahme (200), die mindestens eine untere Wand (201), eine Vorderwand
(202), zwei Seitenwände (203, 204) und eine Rückwand (207) aufweist;
wobei der Klappdeckel (100) und der Behälter (200) im Wesentlichen durch Falten des
mindestens einen flachen Zuschnitts entlang der Vielzahl von Faltlinien gebildet sind;
und wobei der Klappdeckel (100) auf die Oberseite der Basisaufnahme (200) angepasst
ist, indem er entlang einer geraden Faltlinie an einer Oberkante (108) der Rückwand
(207) der Basisaufnahme gefaltet wird und mit einer Kante der oberen Wand (101) des
Klappdeckels (100) übereinstimmt; und
wobei der Klappdeckel (100):
• mindestens eine erste und eine zweite zusätzliche gerade Faltlinie, die jeweils
eine Seitenkante (105, 106), gemeinsam zwischen der oberen Wand (101) und den Seitenwänden
(103, 104) des Klappdeckels (100) bilden, und
• mindestens eine dritte zusätzliche gerade Faltlinie, die eine Vorderkante (107),
gemeinsam zwischen der oberen Wand (101) und der vorderen Wand (102) des Klappdeckels
(100) bildet, bereitstellt und
wobei die Basisaufnahme (200):
• mindestens eine erste und eine zweite zusätzliche gerade Faltlinie, die jeweils
eine Seitenkante (205, 206) bilden, gemeinsam zwischen der unteren Wand (201) und
den Seitenwänden (203, 204) der Basisaufnahme, und
• mindestens eine dritte und eine vierte zusätzliche gerade Faltlinie, die eine Vorderkante
(209) gemeinsam zwischen der unteren Wand (201) und der Vorderwand (202) der Basisaufnahme
(200), und eine hintere Kante (208)) gemeinsam zwischen der unteren Wand (201) und
der Rückwand (207) der Basisaufnahme (200) bilden; bereitstellt, und
wobei die Seitenwände (103, 104) und die Vorderwand (102) des Klappdeckels (100) die
Seitenwände (203, 204) und die Vorderwand (202) der Basisaufnahme (200) mindestens
teilweise überlappen;
dadurch gekennzeichnet, dass
die obere Wand (101) des Klappdeckels (100) und die untere Wand (201) der Basisaufnahme
(200) auch mindestens zwei gebogene Faltlinien (109, 110, 210, 211) an mindestens
zwei gegenüberliegenden Seitenkanten aufweisen, wobei jede der mindestens zwei gebogenen
Faltlinien von einer ersten Ecke abweicht und in einer zweiten Ecke einer Seitenkante
endet; und
wobei das Verpackungsprodukt (000) mindestens eine erste Konfiguration (001) und eine
zweite Konfiguration (002) aufweist, wobei:
i. in der ersten Konfiguration (001) das Verpackungsprodukt (000) entlang der geraden
Faltlinien so gefaltet wird, dass die Wände gerade sind und gegenüberliegende Wände
des Verpackungsprodukts parallel zueinander sind und ein Parallelepiped bilden, und
ii. in der zweiten Konfiguration (002) das Verpackungsprodukt entlang der gebogene
Faltlinien an den mindestens zwei gegenüberliegenden Kanten so gefaltet wird, dass
die obere Wand (101) und die untere Wand (201) sich nach außen biegen und konvex sind,
während die gegenüberliegenden Seitenwände sich nach innen biegen und deshalb konkav
sind.
2. Verpackungsprodukt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die Vorderwand (102) des Klappdeckels (100) Löcher und die Vorderwand (202)
der Basisaufnahme vorstehende Stanzformen aufweist, die eine Selbstarretierung bilden
oder umgekehrt, d.h. die Vorderwand (102) des Klappdeckels weist vorstehende Stanzformen
und die Vorderwand (202) der Basisaufnahme (200) Löcher auf, welche Befestigungsmittel
bilden, die eine selbstarretierende Befestigung bereit stellen.
3. Verpackungsprodukt nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung formschlüssig und/oder stoffschlüssig und/oder kraftschlüssig ist.
4. Verpackungsprodukt nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungsprodukt mindestens einen Einsatz (300), z. B. einen Schaleneinsatz
aufweist.
5. Verpackungsprodukt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaleneinsatz (300) im Wesentlichen aus mindestens einem weiteren flachen Zuschnitt
besteht.
6. Verpackungsprodukt nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaleneinsatz (300) im Wesentlichen aus dem gleichen flachen Zuschnitt des Verpackungsprodukts
(000) gebildet wird und der flache Zuschnitt auch mindestens eine zusätzliche Faltlinie
aufweist, und wobei die Faltlinie mindestens entlang einer der Kanten der Basisaufnahme
angeordnet ist und mindestens eine Kante mit der Basisaufnahme übereinstimmt.
7. Verpackungsprodukt nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaleneinsatz (300) mehrere Faltlinien und mehrere als Stanzformen ausgebildete
Aufnahmeteile (302) aufweist.
8. Verpackungsprodukt nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Satz gebogener Faltlinien an mindestens zwei Seiten der Schaleneinsatz
angeordnet ist.
9. Verpackungsprodukt nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaleneinsatz im Wesentlichen aus dem gleichen flachen Zuschnitt des Verpackungsprodukts
(000) gebildet wird und mindestens ein Satz gebogener Faltlinien auf mindestens einer
Seite des Schaleneinsatz angeordnet ist.
10. Verpackungsprodukt nach Anspruch 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vielzahl von Stanzformen der Schale kreisförmige und/oder polygonale Stanzformen
aufweisen, und wobei mindestens zwei Streben (305, 306) angeordnet sind, welche sich
längs von zwei gegenüberliegenden Abschnitten einer Begrenzung der kreisförmigen und/oder
polygonalen Aufnahmeabschnitte oder Stanzformen erstrecken.
11. Verpackungsprodukt nach Anspruch 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Streben nach unten biegen und überlappen, um z. B. ein eiförmiges Objekt
(307) und vorzugsweise ein Objekt, welches einen kreisförmigen oder polygonalen Querschnitt
aufweist aufzunehmen, und/oder eine Kombination davon, und wobei die gebogenen und
überlappenden Streben zwischen dem Objekt und eine innere Oberfläche an der unteren
Wand der Basisaufnahme angeordnet sind.
12. Verpackungsprodukt nach Anspruch 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Falten des Schaleneinsatzes entlang des zumindest eines Satzes von geraden
Faltlinien ein oder mehrere gefaltete und/oder klappbare Seitenabschnitte aufweist.
13. Verpackungsprodukt nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein flacher Zuschnitt aus kompostierbarem Graspapier hergestellt ist,
welches Grasfasern, Bindemittel und/oder eine Kombination davon aufweist.
14. Verpackungsprodukt nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Papier Wellpappe ist und eine Dicke in einem Dickenbereich einschließlich 0,3
mm bis 8 mm, und vorzugsweise 0,5 mm bis 3 mm oder 0,74 mm bis 2 mm und eine Grammatur
in einem Grammaturbereich einschließlich 250 g/m2 bis 2000 g/m2, und vorzugsweise 500 g/m2 bis 1000 g/m2 oder 750 g/m2 bis 1500 g/m2 hat, und wobei das Wellenprofil der Wellpappe aus einem beliebigen geeigneten Wellenprofil
ausgewählt ist, das aus einer Gruppe ausgewählt ist, die A-Welle als grobe Welle,
t: 7,9-10,0 mm, h: 4,0-5,0 mm, C-Welle als Mittelwelle, t: 6,5-7,9 mm, h: 3,1-4,0
mm, B-Welle als feine Welle, t: 4,8-6,5 mm, h: 2,2-3,1 mm, D-Welle als feine Welle,
t: 3,5-4,8 mm, h: 1,9-2,2 mm, E-Welle a als superfeine Welle oder Mikrowelle, t: 2,6-3,5
mm, h: 1,0-1,9 mm, F-Welle als Mini-Welle, t: 1,8-2,6 mm, h: 0,6-1,0 mm G-Welle als
Mini-Welle, t: ≤ 1,8 mm, h: <0,6 mm, N-Welle als Mini-Welle, h = ca. 0,40 mm Abmessung
nicht genormt, K-Welle als t: > 10,0 mm, h: ≥ 5,0 mm, oder einer Kombination davon
aufweist, wobei t die Wellenverteilung und h die Höhe der Welle ist.
15. Verwendung des Verpackungsprodukts nach einem der vorhergehenden Ansprüche, z. B.
vollständige oder teilweise Umschließung, vollständige oder teilweise Umhüllung und/oder
Transport und/oder Lagerung und/oder Schutz und/oder Verpflegungszwecke im Einzelhandel
beim Umgang mit empfindlichen Gegenständen und/oder Produkten für die menschliche
und tierische Ernährung und/oder mit Lebensmitteln und/oderz. B. Objekte, die eine
räumliche Lagerung erfordern, wie z. B. Hühnereier, Wachteleier, Enteneier usw.