| (19) |
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(11) |
EP 3 622 143 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.07.2023 Patentblatt 2023/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.2018 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2018/000037 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/204949 (15.11.2018 Gazette 2018/46) |
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| (54) |
MÖBELSCHARNIER
FURNITURE HINGE
CHARNIÈRE DE MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.05.2017 AT 503962017
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.2020 Patentblatt 2020/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GASSER, Ingo
6973 Höchst (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler & Hofmann Patentanwälte - Innsbruck |
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Torggler & Hofmann Patentanwälte GmbH & Co KG
Postfach 85 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 458 122 DE-A1-102004 006 330
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EP-A1- 3 103 948
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Möbelscharnier zum schwenkbaren Verbinden
eines ersten Möbelteiles mit einem zweiten Möbelteil, umfassend:
- einen ersten Beschlagteil zur Befestigung am ersten Möbelteil,
- einen zweiten Beschlagteil zur Befestigung am zweiten Möbelteil, wobei der zweite
Beschlagteil über wenigstens eine Gelenkachse mit dem ersten Beschlagteil schwenkbar
verbunden ist, wobei das erste Beschlagteil und das zweite Beschlagteil relativ zueinander
zwischen einer ersten Stellung, in welcher die in einem Montagezustand mit den Beschlagteilen
verbundenen Möbelteile im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind, und
einer zweiten Stellung, in welcher die im Montagezustand mit den Beschlagteilen verbundenen
Möbelteile im Wesentlichen komplanar zueinander ausgerichtet sind, bewegbar sind,
- wobei wenigstens einer der Beschlagteile eine an einem Möbelteil zu befestigende Grundplatte
mit einer relativ zur Grundplatte verschiebbar gelagerten und mit der Gelenkachse
gekoppelten Einstellplatte aufweist, wobei zumindest ein, vorzugsweise drehbar gelagertes,
Einstellelement vorgesehen ist, wobei durch Betätigung des Einstellelementes eine
Lage der Einstellplatte entlang zumindest einer Linearführung relativ zur Grundplatte
einstellbar ist, sodass eine Lage des ersten Beschlagteiles relativ zum zweiten Beschlagteil
einstellbar ist, wobei das zumindest eine Einstellelement um eine Drehachse drehbar
gelagert ist, wobei die Drehachse des zumindest einen Einstellelementes quer, vorzugsweise
im Wesentlichen rechtwinklig, zur Gelenkachse des Möbelscharniers verläuft.
[0002] Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Anordnung mit einem ersten Möbelteil, einem
zweiten Möbelteil und mit einem Möbelscharnier zum schwenkbaren Verbinden des ersten
Möbelteiles mit dem zweiten Möbelteil.
[0003] Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Möbel mit wenigstens einem derartigen Möbelscharnier
oder mit einer Anordnung der vorstehend genannten Art.
[0004] In der
EP 2 740 870 A1 ist eine Führungsvorrichtung für Türflügel gezeigt, welche im Montagezustand jeweils
relativ zu einem Möbelkorpus verschiebbar und drehbar gelagert sind. Die beiden Türflügel
sind dabei über einen Scharnierbeschlag (Fig. 10a-10c), welcher zwei über eine Gelenkwelle
miteinander verbundene Scharniere aufweist, schwenkbar verbindbar. Um eine einwandfreie
Bewegung der Türflügel im Montagezustand zu gewährleisten, muss der Scharnierbeschlag
an den Türflügeln exakt positioniert werden, was in der Praxis häufig schwer durchzuführen
ist. Bei einem allfälligen Verzug der Möbelteile kann sich zudem der zwischen den
Möbelteilen gebildete Spalt verändern, was einerseits optisch wenig ansprechend und
andererseits dazu führen kann, dass die Türflügel nicht mehr ordnungsgemäß geschlossen
werden können.
[0005] In der
EP 3 103 948 A1, in der
US 6,647,591, in der
DE 20 2011 101 342 U1, in der
US 994,196 und in der
AT 1787 U1 sind Möbelscharniere zum schwenkbaren Verbinden von Möbelteilen gezeigt, wobei eine
Lage der Möbelteile zueinander durch Drehung eines drehbar gelagerten Einstellelementes
in zumindest einer linearen Richtung einstellbar ist. Nachteilig daran ist, dass das
Möbelteil in der Montagelage jeweils in eine geöffnete Lage zu bewegen ist, sodass
das Einstellelement für eine Betätigung mittels eines Werkzeuges zugänglich ist. Für
eine Einstellung der Möbelteile zueinander muss also zunächst das Möbelteil geöffnet
und das Einstellelement des Möbelscharniers durch ein Werkzeug betätigt werden. Anschließend
wird das Möbelteil wieder geschlossen und es muss durch eine Person überprüft werden,
ob sich die Möbelteile durch die vorgenommene Einstellung auch optimal zueinander
ausgerichtet wurden. Je nach Montagesituation und je nach Erfahrung des Monteurs kann
sich dieser Zyklus mehrmals wiederholen, was zeitaufwendig und verdrießlich sein kann.
[0006] Die
DE10 2004 006330 A1 offenbart ein Möbelscharnier mit zwei Beschlagteilen und einem Einstellelement, wobei
das Einstellelement durch Einführen eines Werkzeugs in einen Spalt zwischen den zwei
Beschlagteilen betätigbar ist. Dieses Einstellelement ermöglicht die Ausrichtung des
Scharniers in einer Höhenrichtung und weist daher eine Drehachse auf, die parallel
zu der Gelenkachse orientiert ist. Ein Einstellelement, dessen Drehachse quer zur
Gelenkachse des Möbelscharniers liegt, ist nicht vorgesehen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Möbelscharnier der eingangs erwähnten
Gattung unter Vermeidung der oben diskutierten Nachteile anzugeben.
[0008] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben.
[0009] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen dem ersten Beschlagteil und dem
zweiten Beschlagteil in zumindest einer Relativstellung des Möbelscharniers ein Spalt
gebildet ist, wobei das zumindest eine Einstellelement durch Einführen eines Werkzeuges,
vorzugsweise eines Schraubendrehers, in den Spalt betätigbar ist.
[0010] Das Möbelscharnier gemäß der Erfindung ermöglicht eine komfortable Einstellung durch
den zwischen den Möbelteilen gebildeten Spalt hindurch, wobei eine Veränderung der
relativen Lage der Möbelteile zueinander durch eine vorgenommene Betätigung des zumindest
einen Einstellelementes für den Monteur unmittelbar einsichtig ist. Dies erlaubt eine
intuitive und vor allem rasch durchzuführende Einstellung, ohne dass die Möbelteile
mehrfach geöffnet und geschlossen werden müssen.
[0011] Auf diese Weise lassen sich die beiden Möbelteile im Montagezustand des Möbelscharnies
relativ zueinander, vorzugsweise zumindest zweidimensional, in einer seitlichen Richtung
und/oder in einer Höhenrichtung und/oder in einer Tiefenrichtung relativ zueinander
verstellen, sodass die beiden Möbelteile - zur Korrektur eines zwischen den beiden
Möbelteilen gebildeten konischen Spaltes - parallel zueinander ausgerichtet und/oder
die Höhenlage und/oder die Tiefenlage der beiden Möbelteile zueinander ausgerichtet
werden können. Die Einstellung in seitlicher Richtung, in Höhenrichtung und in Tiefenrichtung
erfolgen unabhängig voneinander, d.h. dass sich die besagten Einstellungen gegenseitig
nicht beeinflussen.
[0012] Dabei kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Einstellelement in einer Relativstellung
des Möbelscharniers, in welcher die beiden Beschlagteile oder die im Montagezustand
mit den Beschlagteilen verbundenen Möbelteile einen Winkel zwischen 0° und 125°, vorzugsweise
zwischen 0° und 90°, zueinander einnehmen, durch das in den Spalt eingeführte Werkzeug
betätigbar ist.
[0013] Im Weiteren kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Einstellelement ein erstes
Ende mit einer Werkzeugaufnahme zur Aufnahme eines Werkzeuges, vorzugsweise eines
Schraubendrehers, und ein vom ersten Ende entlang der Längsrichtung des Einstellelementes
beabstandetes zweites Ende aufweist, wobei das erste Ende des Einstellelementes näher
am Spalt als das zweite Ende angeordnet ist.
[0014] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann die Linearführung zumindest ein in der Grundplatte
oder in der Einstellplatte angeordnetes Langloch aufweisen, entlang welchem ein an
der Einstellplatte oder an der Grundplatte angeordnetes Führungselement verschiebbar
geführt ist. Alternativ oder ergänzend dazu kann vorgesehen sein, dass die Linearführung
zumindest eine an der Grundplatte angeordnete oder ausgebildete Führungskante (beispielsweise
in Form einer Biegekante oder einer Prägung) zur verschiebbaren Lagerung der Einstellplatte
aufweist. Auch kann vorgesehen sein, dass zwei oder mehrere Linearführungen vorgesehen
sind, durch welche die Einstellplatte relativ zur Grundplatte verschiebbar geführt
ist. Auf diese Weise ist die Einstellplatte relativ zur Grundplatte kippsicher gehalten,
wobei die Justierungen entlang eines präzisen linearen Einstellweges durchgeführt
werden können.
[0015] Durch Betätigung des Einstellelementes im montierten Zustand des Möbelscharniers
kann ein seitlicher Abstand zwischen dem ersten Beschlagteil und dem zweiten Beschlagteil
einstellbar sein. Darüber hinaus kann zumindest ein zweites Einstellelement vorgesehen
sein, wobei durch Betätigung des zweiten Einstellelementes im montierten Zustand des
Möbelscharniers eine Höhenlage des ersten Beschlagteiles relativ zum zweiten Beschlagteil
einstellbar ist. Darüber hinaus kann ein drittes Einstellelement vorgesehen sein,
wobei durch Betätigung des dritten Einstellelementes eine Tiefenlage der Beschlagteile
relativ zueinander einstellbar ist.
[0016] Zumindest das zweite und/oder das dritte Einstellelement kann beispielsweise auch
verschiebbar gelagert sein, wobei das zweite und/oder das dritte Einstellelement beispielsweise
durch die Anordnung von Rasten an vorgegebenen Stellen positionierbar ist.
[0017] Alternativ kann vorgesehen sein, dass das zweite Einstellelement und/oder das dritte
Einstellelement drehbar gelagert ist bzw. sind. In diesem Zusammenhang kann vorgesehen
sein, dass das erste Einstellelement eine erste Drehachse und dass das zweite Einstellelement
eine zweite Drehachse aufweist, wobei die Richtung der ersten Drehachse und die Richtung
der zweiten Drehachse im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Auf diese Weise
ergibt sich eine besonders komfortable Einstellmöglichkeit, weil der Zugang für eine
Person zur Verdrehung der Einstellelemente von derselben Seite des Beschlagteiles
her erfolgen kann. Eine besonders kompakte und flache Ausführung des Beschlagteiles
ergibt sich dadurch, wenn die Richtung der ersten Drehachse und die Richtung der zweiten
Drehachse und/oder die Richtung der dritten Drehachse in zumindest einer Relativstellung
des Möbelscharniers im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen oder innerhalb eines
Winkels zwischen 10° und 50° relativ zu einer von der Grundplatte gebildeten Hauptebene
verläuft bzw. verlaufen.
[0018] Zumindest eines der Einstellelemente kann beispielsweise als ein zur Handbetätigung
ausgebildetes Handrad ausgebildet sein. Alternativ dazu ist es möglich, dass eine
Werkzeugaufnahme zur Drehmomentübertragung vorgesehen ist, wobei die Einstellplatte
durch Ausübung eines Drehmomentes auf die Werkzeugaufnahme mittels eines Werkzeuges
relativ zur Grundplatte einstellbar ist.
[0019] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt bzw. zeigen:
- Fig. 1a, 1b
- ein Möbel mit einem ersten Möbelteil und mit einem zweiten Möbelteil in einer Offenstellung
und in einer Schließstellung,
- Fig. 2
- ein mögliches Ausführungsbeispiel eines Möbelscharniers in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 3a, 3b
- eine Höhenverstellung der beiden Beschlagteile zueinander,
- Fig. 4a, 4b
- eine seitliche Verstellung der beiden Beschlagteile zueinander.
- Fig. 5
- das Möbelscharnier in einer Explosionsdarstellung.
[0020] Fig. 1a zeigt ein Möbel 1 mit einem Möbelkorpus 2, wobei ein erstes Möbelteil 3a
und ein zweites Möbelteil 3b jeweils relativ zum Möbelkorpus 2 bewegbar gelagert sind.
Das erste Möbelteil 3a und das zweite Möbelteil 3b sind über zumindest ein Möbelscharnier
6 miteinander schwenkbar verbunden, es können allerdings auch zwei oder mehrere Möbelscharniere
6 zum schwenkbaren Verbinden der Möbelteile 3a, 3b angeordnet sein. Möbelscharniere
6, welche zur schwenkbaren Verbindung von zwei bewegbar gelagerten Möbelteilen 3a,
3b ausgebildet sind, werden häufig auch als Mittelscharniere bezeichnet. Überdies
können auch zwei weitere Möbelteile 4a, 4b vorgesehen werden, welche ebenfalls über
Möbelscharniere 6 miteinander schwenkbar verbunden sind. Zwischen dem ersten Möbelteil
3a und dem zweiten Möbelteil 3b, welche durch die Möbelscharniere 6 miteinander verbunden
sind, wird ein vertikal verlaufender Spalt 31 gebildet, wobei zumindest ein, vorzugsweise
alle, Einstellelemente 16a, 16b, 16c (Fig. 2) in zumindest einer Relativstellung des
Möbelscharniers 6 zur Einstellung einer relativen Lage der beiden Möbelteile 3a, 3b
zueinander durch Einführen eines Schraubendrehers in den Spalt 31 betätigbar ist bzw.
sind.
[0021] Die Möbelteile 3a, 3b und 4a, 4b sind durch ein Führungssystem 8 relativ zum Möbelkorpus
2 bewegbar gelagert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Möbelteile 3a, 3b;
4a, 4b durch das Führungssystem 8 zwischen einer ersten Stellung, in welcher die Möbelteile
3a, 3b; 4a, 4b im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind, und einer zweiten
Stellung, in welcher die Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b zueinander im Wesentlichen koplanar
ausgerichtet sind (Fig. 1b), bewegbar gelagert. In der ersten Stellung, in welcher
die Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b parallel zueinander ausgerichtet sind, sind die Möbelteile
3a, 3b; 4a, 4b paarweise jeweils in einem seitlich neben dem Möbelkorpus 2 angeordneten
Hohlraum 7a, 7b einschiebbar. Das Führungssystem 8 umfasst eine erste Führungsschiene
9 mit einer Längsrichtung (L) zur Führung der Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b. Das Führungssystem
8 umfasst ferner wenigstens eine (hier nicht ersichtliche) zweite Führungsschiene,
welche im Montagezustand rechtwinklig zur Längsrichtung (L) der ersten Führungsschiene
9 verläuft und durch welche die Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b jeweils in die seitlichen
Hohlräume 7a, 7b einfahrbar und ausfahrbar sind. Das Möbelteil 3a ist mit einer Führungsvorrichtung
10a verbunden, welche entlang der Führungsschiene 9 verfahrbar gelagert ist. Das Möbelteil
4a ist hingegen mit einer weiteren Führungsvorrichtung 10b verbunden, welche ebenfalls
entlang der Führungsschiene 9 verfahrbar gelagert ist. Fig. 1b zeigt die Möbelteile
3a, 3b; 4a, 4b in einer Schließstellung, in welcher die Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b
koplanar zueinander ausgerichtet sind.
[0022] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Möbelscharniers 6 zum schwenkbaren
Verbinden des ersten Möbelteils 3a mit dem zweiten Möbelteil 3b. Das Möbelscharnier
6 weist einen am ersten Möbelteil 3a zu befestigenden ersten Beschlagteil 11 und einen
am zweiten Möbelteil 3b zu befestigenden zweiten Beschlagteil 12 auf, wobei der erste
Beschlagteil 11 und der zweite Beschlagteil 12 über wenigstens eine Gelenkachse 13
miteinander schwenkbar verbunden oder durch wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung
32 lösbar miteinander verbindbar ist. Der erste Beschlagteil 11 weist zumindest eine
Befestigungsstelle 14a, beispielsweise eine Öffnung zum Durchtritt von Schrauben,
zur Befestigung am ersten Möbelteil 3a auf. Der zweite Beschlagteil 12 weist ebenfalls
zumindest eine Befestigungsstelle 12a, beispielsweise eine Öffnung zum Durchtritt
von Schrauben, zur Befestigung am zweiten Möbelteil 3b auf.
[0023] Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der erste Beschlagteil 11 eine am ersten Möbelteil
3a zu befestigende Grundplatte 14 auf, welche durch die zumindest eine Befestigungsstelle
14a am ersten Möbelteil 3a zu montieren ist. Darüber hinaus ist eine Einstellplatte
15 vorgesehen, welche relativ zur Grundplatte 14 verschiebbar gelagert ist. Zur verschiebbaren
Lagerung der Einstellplatte 15 in einer Richtung (X) ist zumindest eine Linearführung
17 vorgesehen, welche beispielsweise ein in der Einstellplatte 15 angeordnetes Langloch
18 aufweist, entlang welchem ein an der Grundplatte 14 angeordnetes Führungselement
19 verschiebbar geführt ist. In mechanischer Umkehr ist es auch möglich, dass die
Grundplatte 14 das Langloch 18 aufweist, in welchem ein an der Einstellplatte 15 angeordnetes
Führungselement 19 verschiebbar geführt ist. In der gezeigten Figur sind mehrere solche
Linearführungen 17 zur verschiebbaren Lagerung der Einstellplatte 15 vorgesehen. An
der Grundplatte 14 ist ein Lager 25 zur Aufnahme eines Einstellelementes 16a ausgebildet,
welches mit einem an der Einstellplatte 15 gelagerten Gegenlager 26 in Gewindeeingriff
steht. Durch Drehung des ersten Einstellelementes 16a kann also die Einstellplatte
15 entlang der Linearführungen 17 in einer Richtung (X) eingestellt werden, sodass
der seitliche Abstand der Beschlagteile 11, 12 (und damit jener der Möbelteile 3a,
3b) zueinander einstellbar ist.
[0024] Darüber hinaus ist an der Einstellplatte 15 eine Trägerplatte 21 beweglich gelagert
ist, wobei durch Drehung eines zweiten Einstellelementes 16b eine Höhenlage der Trägerplatte
21, welche mit der Gelenkachse 13 gekoppelt ist, relativ zur Einstellplatte 15 einstellbar
ist. Zur verschiebbaren Lagerung der Trägerplatte 21 in einer Richtung (Y) sind zweite
Linearführungen 27 vorgesehen. Die Trägerplatte 21 weist zumindest eine schräg verlaufende
Führung 23 auf, entlang welcher zumindest ein durch eine Drehung des zweiten Einstellelementes
16b bewegbarer Führungsteil 24 verschiebbar geführt ist. Durch Drehung des zweiten
Einstellelementes 16b ist ein Schieber 20 entlang von Führungen 22 in Richtung (X)
verschiebbar, wodurch der am Schieber 20 angeordnete Führungsteil 24 durch das Zusammenwirken
mit der schräg verlaufenden Führung 23 die Trägerplatte 21 in vertikaler Richtung
(Y) verschiebt, sodass eine Höhenlage der Beschlagteile 11, 12 (und damit jene der
Möbelteile 3a, 3b) zueinander einstellbar ist. Durch Drehung des zweiten Einstellelementes
16b in einer ersten Drehrichtung ist die Trägerplatte 21 relativ zur Einstellplatte
15 in Richtung (Y) anhebbar, durch Drehung in einer zweiten Drehrichtung ist die Trägerplatte
21 relativ zur Einstellplatte 15 in Richtung (Y) absenkbar.
[0025] Zu erkennen ist, dass die Drehachse des ersten Einstellelementes 16a und die Drehachse
des zweiten Einstellelementes 16b parallel zueinander verlaufen, sodass die beiden
Einstellelemente 16a, 16b für eine Einstellung der Einstellplatte 15 in seitlicher
Richtung (X) und für eine Einstellung der Trägerplatte 21 in vertikaler Richtung (Y)
für eine Person von derselben Seite her zugänglich sind, sodass sich eine sehr komfortable
Einstellmöglichkeit ergibt. Überdies verlaufen im gezeigten Ausführungsbeispiel die
Drehachsen der Einstellelemente 16a, 16b jeweils parallel zu einer von der Grundplatte
14 gebildeten Ebene, wodurch die Bauform des ersten Beschlagteiles 11 sehr kompakt
bzw. flach ausgeführt ist.
[0026] Am zweiten Beschlagteil 12 ist zudem ein drittes Einstellelement 16c bewegbar gelagert,
wobei durch eine Betätigung des dritten Einstellelementes 16c eine Tiefenlage des
ersten Beschlagteiles 11 relativ zum zweiten Beschlagteil 12 in einer Richtung (Z)
einstellbar ist. Das dritte Einstellelement 16c ist an einem Lager 33 der Grundplatte
36 des zweiten Beschlagteiles 12 drehbar gelagert und steht mit einer bewegbaren Einstellplatte
37 in Gewindeeingriff, wobei die Einstellplatte 37 durch Drehung des dritten Einstellelementes
16c über dritte Linearführungen 34 relativ zur Grundplatte 36 verschiebbar gelagert
ist. Die Linearführungen 34 weisen hier Führungsstangen 35 auf, welche an der Grundplatte
36 des zweiten Beschlagteiles 12 befestigt sind. Diese Führungsstangen 35 greifen
in schräg verlaufenden Langlöchern der Einstellplatte 37 ein. Durch Drehung des dritten
Einstellelementes 16c wird also die Einstellplatte 37 relativ zu den feststehenden
Führungsstangen 35 verschoben und damit eine Tiefeneinstellung der Beschlagteile 11,
12 in Richtung (Z) justiert. Die Drehachse des dritten Einstellelement 16c verläuft
in zumindest einer Relativstellung des Möbelscharniers 6 parallel zu den Drehachsen
des ersten und zweiten Einstellelementes 16a, 16b, sodass alle drei Einstellelemente
16a, 16b, 16c für eine Betätigung von derselben Seite her, insbesondere durch Einführen
eines Werkzeuges in den in Fig. 1a gezeigten Spalt 31, zugänglich sind.
[0027] Fig. 3a und Fig. 3b zeigen die Höhenverstellung der beiden Beschlagteile 11, 12 zueinander.
Ausgehend von einer mittleren Einstellung gemäß Fig. 3a, in welcher die beiden Beschlagteile
11, 12 die gleiche Höhenlage aufweisen, kann der Schieber 20 durch Drehung des zweiten
Einstellelementes 16b entlang der Führungen 22 in horizontaler Richtung verschoben
werden, wodurch der am Schieber 20 angeordnete Führungsteil 24 durch das Zusammenwirken
mit der schräg verlaufenden Führung 23 die Trägerplatte 21 in vertikaler Richtung
(Y) verschiebt. In Fig. 3b nimmt der Führungsteil 24 eine abgesenkte Lage relativ
zur schräg verlaufenden Führung 23 der Trägerplatte 21 ein, wobei der zweite Beschlagteil
12 in vertikaler Richtung (Y) eine angehobene Höhenlage relativ zum ersten Beschlagteil
11 einnimmt. Durch Drehung des zweiten Einstellelementes 16b in einer entgegengesetzten
Drehrichtung kann der Führungsteil 24 die andere Endlage in der schräg verlaufenden
Führung 23 einnehmen, sodass der zweite Beschlagteil 12 relativ zum ersten Beschlagteil
11 in Richtung (Y) eine abgesenkte Lage einnimmt.
[0028] Fig. 4a und Fig. 4b zeigen die seitliche Verstellung der beiden Beschlagteile 11
und 12 zueinander. Ausgehend von der Stellung der Einstellplatte 15 relativ zur Grundplatte
14 gemäß Fig. 4a kann die Einstellplatte 15 durch Drehung des ersten Einstellelementes
16a, welches an der Grundplatte 14 an einem Lager 25 angeordnet und mit einem Gegenlager
26 der Einstellplatte 15 in Gewindeeingriff ist, in seitlicher Richtung (X) verstellt
werden, sodass sich die an der Grundplatte 15 angeordneten Führungselemente 19 (Fig.
2) der Linearführungen 17 am anderen Ende der Langlöcher 18 (Fig. 2) der Linearführungen
17 befinden. In Fig. 4b ist die Einstellplatte 15 um ein seitliches Maß in Richtung
(X) versetzt, sodass der seitliche Abstand der beiden Beschlagteile 11, 12 zueinander
vergrößert ist.
[0029] Fig. 5 zeigt das Möbelscharnier 6 in einer Explosionsdarstellung, wobei die Beschlagteile
11, 12 im Montagezustand über wenigstens eine Gelenkachse 13 miteinander verbunden
sind. Wenigstens einer der beiden Beschlagteile 11, 12 weist eine an den Möbelteilen
3a, 3b über Befestigungsstellen 14a zu befestigende Grundplatte 14 auf, an welcher
die in die Langlöcher 18 der Einstellplatte 15 eingreifenden Führungselemente 19 der
Linearführungen 17 angeordnet sind. In der gezeigten Figur ist zudem eine weitere
Linearführung vorgesehen, welche zumindest eine, vorzugsweise zwei, an der Grundplatte
14 angeordnete oder ausgebildete Führungskante(n) 17a (beispielsweise abgewinkelte
Biegekanten oder Prägungen der Grundplatte 14) zur verschiebbaren Lagerung der Einstellplatte
15 aufweist. Zusätzlich zu den Linearführungen 17 kann also die Einstellplatte 15
zwischen den beiden Führungskanten 17a der Grundplatte 14 in horizontaler Richtung
(X) und/oder in vertikaler Richtung (Y) verschiebbar geführt sein. An der Grundplatte
14 ist ein Lager 25 zur Aufnahme des ersten Einstellelementes 16a angeordnet, wobei
das erste Einstellelement 16a mit einem Gegenlager 26 der Einstellplatte 15 in Gewindeeingriff
steht. An der Einstellplatte 15 sind Vorsprünge 29 angeordnet, welche mit den Führungen
22 des Schiebers 20 zusammenwirken. Die Einstellplatte 15 umfasst ferner ein zweites
Lager 25a zur Aufnahme des zweiten Einstellelementes 16b, welches mit dem Schieber
20 in Gewindeeingriff steht. An der Einstellplatte 15 sind zudem Halterungen 30a,
30b für die zweiten Linearführungen 27 vorgesehen, durch welche die Trägerplatte 21
über Bohrungen 28a, 28b in Höhenrichtung begrenzt verschiebbar gelagert ist. Am Schieber
20 ist ein Führungsteil 24 angeordnet, welches in die schräg verlaufende Führung 23
der Trägerplatte 21 eingreift. An der Trägerplatte 21 ist eine Bohrung 13a zur Aufnahme
der Gelenkachse 13 vorgesehen.
[0030] Der zweite Beschlagteil 12 umfasst die Grundplatte 36, an welcher die Führungsstangen
35 befestigt sind. Durch Betätigung des dritten Einstellelementes 16c ist die Einstellplatte
37 über dritte Linearführungen 34 relativ zur Grundplatte 36 schräg verschiebbar,
sodass eine Tiefeneinstellung der Beschlagteile 11, 12 in Richtung (Z) erfolgt. Der
erste Beschlagteil 11 und der zweite Beschlagteil 12 können über zumindest eine Verriegelungsvorrichtung
32 lösbar miteinander verbunden sein.
[0031] Vorzugsweise ist aus Gründen einer kompakten Bauweise vorgesehen, dass die Grundplatten
14 und 36, die Einstellplatten 15 und 37 und die Trägerplatte 21, etc. tatsächlich
plattenförmig ausgebildet sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass die besagten Platten
als Vollplatten ausgeführt sind und/oder eine rechteckförmige oder quadratische Umfangsfläche
aufweisen müssen.
[0032] Das erste Einstellelement 16a und/oder das zweite Einstellelement 16b und/oder das
dritte Einstellelement 16c können jeweils ein erstes Ende mit einer Werkzeugaufnahme
5 zur Aufnahme eines Werkzeuges und ein vom ersten Ende entlang der Längsrichtung
der Einstellelemente 16a, 16b, 16c beabstandetes zweites Ende aufweisen, wobei das
erste Ende der Einstellelemente 16a, 16b, 16c mit der Werkzeugaufnahme 5 näher am
Spalt 31 als das zweite Ende angeordnet ist. Dies ermöglicht eine besonders eine Zugänglichkeit
zu den Einstellelementes 16a, 16b, 16c in der Montagelage des Möbelscharniers 6, wobei
die Einstellelemente 16a, 16b, 16c durch Drehung der Werkzeugaufnahme 5 mittels eines
Werkzeuges, vorzugsweise eines Schraubendrehers, betätigbar sind.
1. Möbelscharnier (6) zum schwenkbaren Verbinden eines ersten Möbelteiles (3a) mit einem
zweiten Möbelteil (3b), umfassend:
- einen ersten Beschlagteil (11) zur Befestigung am ersten Möbelteil (3a),
- einen zweiten Beschlagteil (12) zur Befestigung am zweiten Möbelteil (3b), wobei
der zweite Beschlagteil (12) über wenigstens eine Gelenkachse (13) mit dem ersten
Beschlagteil (11) schwenkbar verbunden ist, wobei das erste Beschlagteil (11) und
das zweite Beschlagteil (12) relativ zueinander zwischen einer ersten Stellung, in
welcher die in einem Montagezustand mit den Beschlagteilen (11, 12) verbundenen Möbelteile
(3a, 3b) im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind, und einer zweiten
Stellung, in welcher die im Montagezustand mit den Beschlagteilen (11, 12) verbundenen
Möbelteile (3a, 3b) im Wesentlichen komplanar zueinander ausgerichtet sind, bewegbar
sind,
- wobei wenigstens einer der Beschlagteile (11, 12) eine an einem Möbelteil (3a) zu
befestigende Grundplatte (14) mit einer relativ zur Grundplatte (14) verschiebbar
gelagerten und mit der Gelenkachse (13) gekoppelten Einstellplatte (15) aufweist,
wobei zumindest ein drehbar gelagertes, Einstellelement (16a) vorgesehen ist, wobei
durch Betätigung des Einstellelementes (16a) eine Lage der Einstellplatte (15) entlang
zumindest einer Linearführung (17) relativ zur Grundplatte (14) einstellbar ist, sodass
eine Lage des ersten Beschlagteiles (11) relativ zum zweiten Beschlagteil (12) einstellbar
ist, wobei das zumindest eine Einstellelement (16a) um eine Drehachse drehbar gelagert
ist, wobei die Drehachse des zumindest einen Einstellelementes (16a) quer, vorzugsweise
im Wesentlichen rechtwinklig, zur Gelenkachse (19) des Möbelscharniers (6) verläuft,
wobei zwischen dem ersten Beschlagteil (11) und dem zweiten Beschlagteil (12) in zumindest
einer Relativstellung des Möbelscharniers (6) ein Spalt (31) gebildet ist, wobei das
zumindest eine Einstellelement (16a) durch Einführen eines Werkzeuges, vorzugsweise
eines Schraubendrehers, in den Spalt (31) betätigbar ist.
2. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Einstellelement (16a) in einer Relativstellung des Möbelscharniers
(6), in welcher die beiden Beschlagteile (11, 12) oder die im Montagezustand mit den
Beschlagteilen (11, 12) verbundenen Möbelteile (3a, 3b) einen Winkel zwischen 0° und
125°, vorzugsweise zwischen 0° und 90°, zueinander einnehmen, durch das in den Spalt
(31) eingeführte Werkzeug betätigbar ist.
3. Möbelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte (14) ein Lager (25) zur Aufnahme des zumindest einen Einstellelementes
(16a) ausgebildet ist, wobei das zumindest eine Einstellelement (16a) mit einem an
der Einstellplatte (15) gelagerten Gegenlager (26) in Gewindeeingriff steht.
4. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Einstellelement (16a) ein erstes Ende mit einer Werkzeugaufnahme
(5) zur Aufnahme eines Werkzeuges, vorzugsweise eines Schraubendrehers, und ein vom
ersten Ende entlang der Längsrichtung des zumindest einen Einstellelementes (16a)
beabstandetes zweites Ende aufweist, wobei das erste Ende des zumindest einen Einstellelementes
(16a) näher am Spalt (31) als das zweite Ende angeordnet ist.
5. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung (17) zumindest ein in der Grundplatte (14) oder in der Einstellplatte
(15) angeordnetes Langloch (18) aufweist, entlang welchem ein an der Einstellplatte
(15) oder an der Grundplatte (14) angeordnetes Führungselement (19) verschiebbar geführt
ist.
6. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung (17) zumindest eine an der Grundplatte (14) angeordnete oder ausgebildete
Führungskante (17a) zur verschiebbaren Lagerung der Einstellplatte (15) aufweist.
7. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Linearführungen (17) vorgesehen sind, durch welche die Einstellplatte
(15) relativ zur Grundplatte (14) verschiebbar geführt ist.
8. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigung des zumindest einen Einstellelementes (16a) im montierten Zustand
des Möbelscharniers (6) ein seitlicher Abstand in einer Richtung (X) zwischen dem
ersten Beschlagteil (11) und dem zweiten Beschlagteil (12) einstellbar ist.
9. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein zweites, vorzugsweise drehbar gelagertes, Einstellelement (16b) vorgesehen
ist, wobei durch Betätigung des zweiten Einstellelementes (16b) im montierten Zustand
des Möbelscharniers (6) eine Höhenlage des ersten Beschlagteiles (11) relativ zum
zweiten Beschlagteil (12) in einer Richtung (Y) einstellbar ist.
10. Möbelscharnier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Einstellplatte (15) eine Trägerplatte (21) beweglich gelagert ist, wobei im
montierten Zustand des Möbelscharniers (6) durch Betätigung des zweiten Einstellelementes
(16b) eine Höhenlage der Trägerplatte (21) relativ zur Einstellplatte (15) einstellbar
ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Trägerplatte (21) zumindest eine
schräg verlaufende Führung (23) aufweist, entlang welcher zumindest ein durch eine
Betätigung des zweiten Einstellelementes (16b) bewegbarer Führungsteil (24) verschiebbar
geführt ist und/oder wobei die Einstellplatte (15) über die Trägerplatte (21) mit
der Gelenkachse (13) gekoppelt ist.
11. Möbelscharnier nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Einstellelement (16a) eine erste Drehachse und dass das zweite Einstellelement
(16b) eine zweite Drehachse aufweist, wobei die Richtung der ersten Drehachse und
die Richtung der zweiten Drehachse im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen,
wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Richtung der ersten Drehachse des ersten
Einstellelementes (16a) und die Richtung der zweiten Drehachse des zweiten Einstellelementes
(16b) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen oder innerhalb eines Winkels zwischen
0° und 40° relativ zu einer von der Grundplatte (14) gebildeten Hauptebene verläuft
bzw. verlaufen.
12. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein drittes, vorzugsweise drehbar gelagertes, Einstellelement (16c) vorgesehen
ist, wobei durch Betätigung des dritten Einstellelementes (16c) im montierten Zustand
des Möbelscharniers (6) eine Tiefenlage des ersten Beschlagteiles (11) relativ zum
zweiten Beschlagteil (12) in einer Richtung (Z) einstellbar ist, wobei vorzugsweise
vorgesehen ist, dass das zweite Einstellelement (16b) und/oder das dritte Einstellelement
(16c) im montierten Zustand des Möbelscharniers (6) durch Einführen eines Schraubendrehers
in den Spalt (31) betätigbar ist oder sind.
13. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkachse (13) im montierten Zustand des Möbelscharniers (6) vertikal verläuft.
14. Anordnung mit einem ersten Möbelteil (3a), einem zweiten Möbelteil (3b) und mit einem
Möbelscharnier (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zum schwenkbaren Verbinden des
ersten Möbelteiles (3a) mit dem zweiten Möbelteil (3b), wobei vorzugsweise vorgesehen
ist, dass das erste Möbelteil (3a) und das zweite Möbelteil (3b) im Montagezustand
jeweils relativ zu einem Möbelkorpus (2) bewegbar gelagert sind.
15. Möbel (1) mit wenigstens einem Möbelscharnier (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 13
oder mit einer Anordnung nach Anspruch 14.
1. A furniture hinge (6) for pivotally connecting a first furniture part (3a) to a second
furniture part (3b), comprising:
- a first fitting portion (11) to be fixed to the first furniture part (3a),
- a second fitting portion (12) to be fixed to the second furniture part (3b), the
second fitting portion (12) being pivotally connected to the first fitting portion
(11) via at least one hinge axis (13), wherein the first fitting portion (11) and
the second fitting portion (12) are movable relative to each other between a first
position, in which the furniture parts (3a, 3b) connected to the fitting portions
(11, 12) in a mounted condition are aligned substantially parallel to each other,
and a second position, in which the furniture parts (3a, 3b) connected to the fitting
portions (11, 12) in the mounted condition are aligned substantially coplanar to each
other,
- wherein at least one of the fitting portions (11, 12) includes a base plate (14)
to be fixed to one of the furniture parts (3a), and an adjusting plate (15) coupled
to the hinge axis (13), the adjusting plate (15) being displaceably arranged on the
base plate (14), wherein at least one pivotally mounted adjustment element (16a) is
provided, wherein by an actuation of the adjustment element (16a), a position of the
adjusting plate (15) is adjustable relative to the base plate (14) along at least
one linear guide (17) so as to adjust a position of the first fitting portion (11)
relative to the second fitting portion (12), wherein the at least one adjustment element
(16a) is pivotally supported about a rotational axis, the rotational axis of the at
least one adjustment element (16a) extending transversely, preferably at a right angle,
to the hinge axis (19) of the furniture hinge (6),
- wherein a gap (31) is formed between the first fitting portion (11) and the second
fitting portion (12) in at least one relative position of the furniture hinge (6),
wherein the at least one adjustment element (16a) can be actuated by introducing a
tool, preferably a screwdriver, into the gap (31).
2. The furniture hinge according to claim 1, characterized in that the at least one adjustment element (16a) can be actuated by the tool introduced
into the gap (31) in a relative position of the furniture hinge (6) in which the two
fitting portions (11, 12) or the furniture parts (3a, 3b) connected to the fitting
portions (11, 12), in a mounted condition, adopt an angle of between 0° and 125°,
preferably of between 0° and 90°, relative to one another.
3. The furniture hinge according to claim 1 or 2, characterized in that a bearing (25) for receiving the at least one adjustment element (16a) is formed
on the base plate (14), wherein the at least one adjustment element (16a) is in a
threading engagement with a counter-bearing (26) supported on the adjustment plate
(15).
4. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the at least one adjustment element (16a) has a first end with a tool receiver (5)
for receiving a tool, preferably a screwdriver, and a second end spaced apart from
the first end in a longitudinal direction of the at least one adjustment element (16a),
wherein the first end of the at least one adjustment element (16a) is arranged closer
to the gap (31) than the second end.
5. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the linear guide (17) includes at least one elongated hole (18) arranged on the base
plate (14) or on the adjusting plate (15), wherein a guide element (19) arranged on
the adjusting plate (15) or on the guide plate (14) is displaceably guided along the
elongated hole (18).
6. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the linear guide (17) includes at least one guiding edge (17a) arranged or formed
on the base plate (14) for the displaceable support of the adjusting plate (15).
7. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 6, characterized in that a two or a plurality of linear guides (17) are provided by which the adjusting plate
(15) is displaceably guided relative to the base plate (14).
8. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 7, characterized in that by an actuation of the at least one adjustment element (16a), a lateral distance
in a direction (X) between the first fitting portion (11) and the second fitting portion
(12) is adjustable in a mounted condition of the furniture hinge (6).
9. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 8, characterized in that at least one second, preferably pivotally mounted, adjustment element (16b) is provided,
wherein by an actuation of the second adjustment element (16b), a height position
in a direction (Y) of the first fitting portion (11) relative to the second fitting
portion (12) is adjustable in a mounted condition of the furniture hinge (6).
10. The furniture hinge according to claim 9, characterized in that a carrier plate (21) is movably supported on the adjusting plate (15), wherein by
an actuation of the second adjustment element (16b), a height position of the carrier
plate (21) relative to the adjusting plate (15) is adjustable in a mounted condition
of the furniture hinge (6), wherein it is preferably provided that the carrier plate
(21) includes at least one inclinedly extending guide (23) along which at least one
movable guide portion (24) can be displaceably guided by an actuation of the second
adjustment element (16b) and/or wherein the adjusting plate (15) is coupled to the
hinge axis (13) via the carrier plate (21) .
11. The furniture hinge according to claim 9 or 10, characterized in that the first adjustment element (16a) has a first rotational axis and the second adjustment
element (16b) has a second rotational axis, wherein the direction of the first rotational
axis and the direction of the second rotational axis extend substantially parallel
to each other, wherein it is preferably provided that the direction of the first rotational
axis and the direction of the second rotational axis extend parallel to each other
or within an angle of between 0° and 40° relative to a main plane formed by the base
plate (14).
12. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 11, characterized in that at least one third, preferably pivotally supported, adjustment element (16c) is provided,
wherein by an actuation of the third adjustment element (16c), a depth position of
the first fitting portion (11) relative to the second fitting portion (12) is adjustable
in a direction (Z) in a mounted condition of the furniture hinge (6), wherein it is
preferably provided that the second adjustment element (16b) and/or the third adjustment
element (16c) can be actuated by introducing a screwdriver into the gap (31) in a
mounted condition of the furniture hinge (6).
13. The furniture hinge according to one of the claims 1 to 12, characterized in that the hinge axis (13) extends vertically in the mounted condition of the furniture
hinge (6).
14. An arrangement comprising a first furniture part (3a), a second furniture part (3b)
and a furniture hinge (6) according to one of the claims 1 to 13 for pivotally connecting
the first furniture part (3a) to the second furniture part (3b), wherein it is preferably
provided that each of the first furniture part (3a) and the second furniture part
(3b) is movably supported relative to a furniture carcass (2) in the mounted condition.
15. An item of furniture (1) comprising at least one furniture hinge (6) according to
one of the claims 1 to 13, or an arrangement according to claim 14.
1. Charnière de meuble (6) pour relier de manière à pouvoir pivoter une première partie
de meuble (3a) à une deuxième partie de meuble (3b), comprenant:
- une première partie de ferrure (11) destinée à être fixée sur la première partie
de meuble (3a),
- une deuxième partie de ferrure (12) destinée à être fixée sur la deuxième partie
de meuble (3b), dans laquelle la deuxième partie de ferrure (12) est reliée de manière
à pouvoir pivoter à la première partie de ferrure (11) par l'intermédiaire d'au moins
un axe d'articulation (13), dans laquelle la première partie de ferrure (11) et la
deuxième partie de ferrure (12) peuvent être déplacées l'une par rapport à l'autre
entre une première position, dans laquelle les parties de meuble (3a, 3b) reliées
aux parties de ferrure (11, 12) dans un état de montage sont orientées l'une par rapport
à l'autre de manière sensiblement parallèle, et une deuxième position, dans laquelle
les parties de meuble (3a, 3b) reliées dans l'état de montage aux parties de ferrure
(11, 12) sont orientées l'une par rapport à l'autre de manière sensiblement coplanaire,
- dans laquelle au moins une des parties de ferrure (11, 12) présente une plaque de
base (14) à fixer sur une partie de meuble (3a) avec une plaque de réglage (15) montée
de manière à pouvoir coulisser par rapport à la plaque de base (14) et couplée à l'axe
d'articulation (13), dans laquelle au moins un élément de réglage (16a) monté de manière
à pouvoir tourner est prévu, dans laquelle une position de la plaque de réglage (15)
peut être réglée par rapport à la plaque de base (14) le long d'au moins un guidage
linéaire (17) par l'actionnement de l'élément de réglage (16a) de sorte qu'une position
de la première partie de ferrure (11) par rapport à la deuxième partie de ferrure
(12) peut être réglée, dans laquelle l'au moins un élément de réglage (16a) est monté
de manière à pouvoir tourner autour d'un axe de rotation, dans laquelle l'axe de rotation
de l'au moins un élément de réglage (16a) s'étend de manière transversale, de préférence
sensiblement à angle droit, par rapport à l'axe d'articulation (19) de la charnière
de meuble (6),
- dans laquelle une fente (31) est formée entre la première partie de ferrure (11)
et la deuxième partie de ferrure (12) dans au moins une position relative de la charnière
de meuble (6), dans laquelle l'au moins un élément de réglage (16a) peut être actionné
par l'introduction d'un outil, de préférence d'un tournevis, dans la fente (31).
2. Charnière de meuble selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins un élément de réglage (16a) peut être actionné par l'outil introduit dans
la fente (31) dans une position relative de la charnière de meuble (6), dans laquelle
les deux parties de ferrure (11, 12) ou les parties de meuble (3a, 3b) reliées dans
l'état de montage aux parties de ferrure (11, 12) adoptent l'une par rapport à l'autre
un angle entre 0° et 125°, de préférence entre 0° et 90°.
3. Charnière de meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un palier (25) destiné à loger l'au moins un élément de réglage (16a) est réalisé
sur la plaque de base (14), dans laquelle l'au moins un élément de réglage (16a) est
en prise par filetage avec un contre-palier (26) monté sur la plaque de réglage (15).
4. Charnière de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'au moins un élément de réglage (16a) présente une première extrémité avec un logement
d'outil (5) destiné à loger un outil, de préférence un tournevis, et une deuxième
extrémité tenue à distance de la première extrémité le long du sens longitudinal de
l'au moins un élément de réglage (16a), dans laquelle la première extrémité de l'au
moins un élément de réglage (16a) est disposé davantage à proximité sur la fente (31)
que la deuxième extrémité.
5. Charnière de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le guidage linéaire (17) présente au moins un trou oblong (18) disposé dans la plaque
de base (14) ou dans la plaque de réglage (15), le long duquel un élément de guidage
(19) disposé sur la plaque de réglage (15) ou sur la plaque de base (14) est guidé
de manière à pouvoir être coulissé.
6. Charnière de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le guidage linéaire (17) présente au moins une arête de guidage (17a) disposée ou
réalisée sur la plaque de base (14), destinée à supporter de manière à pouvoir coulisser
la plaque de réglage (15).
7. Charnière de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que sont prévus deux ou plusieurs guidages linéaires (17), par lesquelles la plaque de
réglage (15) est guidée de manière à pouvoir coulisser par rapport à la plaque de
base (14).
8. Charnière de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'une distance latérale dans une direction (X) entre la première partie de ferrure (11)
et la deuxième partie de ferrure (12) peut être réglée par l'actionnement de l'au
moins un élément de réglage (16a) dans l'état monté de la charnière de meuble (6).
9. Charnière de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'au moins un deuxième élément de réglage (16b) monté de préférence de manière à pouvoir
tourner est prévu, dans laquelle une position en hauteur de la première partie de
ferrure (11) par rapport à la deuxième partie de ferrure (12) peut être réglée dans
une direction (Y) par l'actionnement du deuxième élément de réglage (16b) dans l'état
monté de la charnière de meuble (6).
10. Charnière de meuble selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'une plaque de support (21) est montée de manière mobile sur la plaque de réglage (15),
dans laquelle une position en hauteur de la plaque de support (21) par rapport à la
plaque de réglage (15) peut être réglée par l'actionnement du deuxième élément de
réglage (16b) dans l'état monté de la charnière de meuble (6), dans laquelle il est
prévu de préférence que la plaque de support (21) présente au moins un guidage (23)
s'étendant à l'oblique, le long duquel au moins une partie de guidage (24) pouvant
être déplacée par un actionnement du deuxième élément de réglage (16b) est guidée
de manière à pouvoir coulisser et/ou dans laquelle la plaque de réglage (15) est couplée
à l'axe d'articulation (13) par l'intermédiaire de la plaque de support (21).
11. Charnière de meuble selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que le premier élément de réglage (16a) présente un premier axe de rotation et que le
deuxième élément de réglage (16b) présente un deuxième axe de rotation, dans laquelle
la direction du premier axe de rotation et la direction du deuxième axe de rotation
s'étendent de manière sensiblement parallèle l'une par rapport à l'autre, dans laquelle
il est prévu de préférence que la direction du premier axe de rotation du premier
élément de réglage (16a) et la direction du deuxième axe de rotation du deuxième élément
de réglage (16b) s'étendent de manière sensiblement parallèle l'une par rapport à
l'autre ou s'étendent à l'intérieur d'un angle entre 0° et 40° par rapport à un plan
principal formé par la plaque de base (14).
12. Charnière de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'au moins un troisième élément de réglage (16c) monté de préférence de manière à pouvoir
tourner est prévu, dans laquelle une position en profondeur de la première partie
de ferrure (11) par rapport à la deuxième partie de ferrure (12) peut être réglée
dans une direction (Z) par l'actionnement du troisième élément de réglage (16c) dans
l'état monté de la charnière de meuble (6), dans laquelle il est prévu de préférence
que le deuxième élément de réglage (16b) et/ou le troisième élément de réglage (16c)
peut être actionné ou peuvent être actionnés par l'introduction d'un tournevis dans
la fente (31) dans l'état monté de la charnière de meuble (6).
13. Charnière de meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'axe d'articulation (13) s'étend de manière verticale dans l'état monté de la charnière
de meuble (6).
14. Ensemble avec une première partie de meuble (3a), une deuxième partie de meuble (3b)
et avec une charnière de meuble (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à
13 pour relier de manière à pouvoir pivoter la première partie de meuble (3a) à la
deuxième partie de meuble (3b), dans lequel il est prévu de préférence que la première
partie de meuble (3a) et la deuxième partie de meuble (3b) sont montées de manière
à pouvoir être déplacées respectivement par rapport à un corps de meuble (2) dans
l'état de montage.
15. Meuble (1) avec au moins une charnière de meuble (6) selon l'une quelconque des revendications
1 à 13 ou avec un ensemble selon la revendication 14.
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