| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 622 145 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.08.2024 Patentblatt 2024/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.2018 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT2018/000033 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2018/204945 (15.11.2018 Gazette 2018/46) |
|
| (54) |
MÖBEL
PIECE OF FURNITURE
MEUBLE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.05.2017 AT 503982017
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
18.03.2020 Patentblatt 2020/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
|
6973 Höchst (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- GASSER, Ingo
6973 Höchst (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Torggler & Hofmann Patentanwälte - Innsbruck |
|
Torggler & Hofmann Patentanwälte GmbH & Co KG
Postfach 85 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 899 344 JP-U- H0 347 380
|
WO-A1-99/23337
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Möbel mit einem ersten Möbelteil,
einem zweiten Möbelteil und mit wenigstens zwei Möbelscharnieren, durch welche das
erste Möbelteil und das zweite Möbelteil miteinander schwenkbar verbunden sind, wobei
die Möbelscharniere entlang einer Längsrichtung der Möbelteile voneinander beabstandet
sind und wobei zwischen dem ersten Möbelteil und dem zweiten Möbelteil ein Spalt gebildet
wird, wobei zumindest eine Abdeckung vorgesehen ist, welche sich zumindest zwischen
dem ersten Möbelscharnier und dem zweiten Möbelscharnier erstreckt und durch welche
der Spalt zumindest abschnittsweise abdeckbar ist, wobei das erste Möbelteil und das
zweite Möbelteil durch die wenigstens zwei Möbelscharniere in eine Stellung bewegbar
sind, in welcher das erste Möbelteil und das zweite Möbelteil im Wesentlichen koplanar
zueinander ausgerichtet sind.
[0002] Zwischen zwei Möbelteilen, welche durch zwei oder mehrere Möbelscharniere miteinander
verbunden sind, kann in zumindest einer Relativstellung der Möbelscharniere ein Spalt
gebildet sein, welcher bei einem Eingriff von Fingern und bei einer anschließenden
Relativbewegung der Möbelteile zueinander eine schmerzhafte Quetschung verursachen
kann. Außerdem sind durch den Spalt hindurch die Gelenkmechanismen der Möbelscharniere
sichtbar, was dem steigenden Bedürfnis nach Ästhetik und klaren Linien nicht gerecht
wird. Außerdem wird durch den Spalt das Eindringen von Schmutz in einen Möbelkorpus
begünstigt.
[0003] In der
EP 2 899 344 A1 ist eine Anordnung mit zwei voneinander beabstandeten Möbelscharnieren und mit einer
Abdeckung gezeigt, wobei durch die Abdeckung ein Spalt, welcher in Montagelage zwischen
zwei mit den Möbelscharnieren verbundenen Türflügeln gebildet wird, abdeckbar ist.
Die Abdeckung ist mit einer Bewegung der Möbelscharniere gekoppelt, sodass die Abdeckung
in einer koplanaren Stellung der Türflügel zueinander zwischen den Türflügeln und
in einer parallelen Stellung der Türflügel zueinander vor einem zwischen den Türflügeln
gebildeten Spalt angeordnet ist. Die Abdeckung ist folglich in allen Betriebsstellungen
für eine Person sichtbar, was optisch störend wirkt. Außerdem besteht häufig der Wunsch,
das äußere Fugenbild des Möbels mit dem Fugenbild benachbarter Möbel einheitlich zu
gestalten, wobei sich die stets sichtbare Abdeckung ebenfalls störend auswirkt.
[0004] JP H 03 47380 U offenbart ein Möbel gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, wobei in einer komplanaren
Stellung von zwei Möbelteilen eine Abdeckung vollständig abgedeckt ist. Aufgabe der
vorliegenden Erfindung ist es, ein Möbel der eingangs erwähnten Gattung vorzuschlagen,
bei welchem wenigstens einer der vorgenannten Nachteile vermieden ist. Dies wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere Ausführungsbeispiele der
Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
[0005] Gemäß der Erfindung ist also vorgesehen, dass die zumindest eine Abdeckung in der
koplanaren Stellung der Möbelteile durch das erste Möbelteil und/oder durch das zweite
Möbelteil im Wesentlichen vollständig abgedeckt und in Richtung der Tiefe des Möbels
zurückversetzt ist.
[0006] Somit ist die Abdeckung in einer Stellung, in welcher die Möbelteile zueinander koplanar
ausgerichtet sind, für eine Person praktisch unsichtbar. Der zwischen den Möbelteilen
gebildete Spalt kann daher mit einem vorgegebenen Standardmaß dimensioniert und mit
den Spaltmaßen benachbarter Möbel einheitlich ausgeführt werden.
[0007] Im Weiteren kann vorgesehen sein, dass das erste Möbelteil und das zweite Möbelteil
durch die wenigstens zwei Möbelscharniere in eine Stellung bewegbar sind, in welcher
das erste Möbelteil und das zweite Möbelteil im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet
sind, wobei die zumindest eine Abdeckung in der parallelen Stellung der Möbelteile
zwischen den Möbelteilen angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Abdeckung mit einer
sehr geringen Breite ausgeführt werden, sodass diese in der parallelen Stellung der
Möbelteile nur sehr dezent in Erscheinung tritt.
[0008] Dabei kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Möbelscharnier eine Gelenkachse aufweist,
wobei eine Längsrichtung der Abdeckung im Wesentlichen parallel zur Richtung der Gelenkachse
des Möbelscharniers verläuft.
[0009] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Abdeckung mit zumindest
einem Möbelscharnier verbunden oder, vorzugsweise lösbar, verbindbar ist.
[0010] Es ist auch möglich, dass das erste Möbelteil und das zweite Möbelteil über drei
oder mehrere Möbelteile schwenkbar miteinander verbunden sind, wobei sich die Abdeckung
zumindest zwischen den drei oder mehreren Möbelscharnieren erstreckt.
[0011] Die Breite der Abdeckung kann derart dimensioniert sein, dass die Abdeckung eine
geringere Breite als die größte vorkommende Breite des Spaltes aufweist.
[0012] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich anhand
des in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiels. Dabei zeigt bzw. zeigen:
- Fig. 1a, 1b
- ein Möbel mit einem ersten Möbelteil und mit einem zweiten Möbelteil in einer Offenstellung
und in einer Schließstellung,
- Fig. 2a, 2b
- die Möbelteile in einer parallelen Stellung zueinander sowie eine vergrößerte Detaildarstellung
hierzu,
- Fig. 3a, 3b
- die Möbelteile in einer winkeligen Stellung sowie eine vergrößerte Detailansicht hierzu,
- Fig. 4
- die Möbelteile in einer koplanaren Stellung,
- Fig. 5a-5d
- einen Bewegungsablauf der Möbelteile ausgehend von einer parallelen Stellung in eine
koplanare Stellung zueinander,
- Fig. 6a, 6b
- ein Ausführungsbeispiel eines Möbelscharniers in einer perspektivischen Ansicht sowie
in einer Explosionsdarstellung.
[0013] Fig. 1a zeigt ein Möbel 1 mit einem Möbelkorpus 2, wobei ein erstes Möbelteil 3a
und ein zweites Möbelteil 3b jeweils relativ zum Möbelkorpus 2 bewegbar gelagert sind.
Das erste Möbelteil 3a und das zweite Möbelteil 3b sind über zumindest zwei Möbelscharniere
6 miteinander schwenkbar verbunden, es können aber auch drei oder mehrere voneinander
beabstandete Möbelscharniere 6 angeordnet sein. Möbelscharniere 6, welche zur schwenkbaren
Verbindung von zwei bewegbar gelagerten Möbelteilen 3a, 3b ausgebildet sind, werden
häufig auch als Mittelscharniere bezeichnet. Überdies können auch zwei weitere Möbelteile
4a, 4b vorgesehen werden, welche ebenfalls über Möbelscharniere 6 miteinander schwenkbar
verbunden sind. Zwischen dem ersten Möbelteil 3a und dem zweiten Möbelteil 3b wird
ein vertikal verlaufender Spalt 31 gebildet, welcher bei einem allfälligen Fingereingriff
erhebliche Verletzungen von Personen verursachen kann, welcher eine optisch störende
Sicht auf die Möbelscharniere 6 ermöglicht und welcher das Eindringen von Schmutz
in den Möbelkorpus 2 begünstigt.
[0014] Die Möbelteile 3a, 3b und 4a, 4b sind durch ein Führungssystem 8 relativ zum Möbelkorpus
2 bewegbar gelagert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Möbelteile 3a, 3b;
4a, 4b durch das Führungssystem 8 zwischen einer ersten Stellung, in welcher die Möbelteile
3a, 3b; 4a, 4b im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind, und einer zweiten
Stellung, in welcher die Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b zueinander im Wesentlichen koplanar
ausgerichtet sind (Fig. 1b), bewegbar gelagert. In der ersten Stellung, in welcher
die Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b parallel zueinander ausgerichtet sind, sind die Möbelteile
3a, 3b; 4a, 4b paarweise jeweils in einem seitlich neben dem Möbelkorpus 2 angeordneten
Hohlraum 7a, 7b einschiebbar. Das Führungssystem 8 umfasst eine erste Führungsschiene
9 mit einer Längsrichtung (L) zur Führung der Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b. Das Führungssystem
8 umfasst ferner wenigstens eine (hier nicht ersichtliche) zweite Führungsschiene,
welche im Montagezustand rechtwinklig zur Längsrichtung (L) der ersten Führungsschiene
9 verläuft und durch welche die Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b jeweils in die seitlichen
Hohlräume 7a, 7b einfahrbar und ausfahrbar sind. Das Möbelteil 3a ist mit einer Führungsvorrichtung
10a verbunden, welche entlang der Führungsschiene 9 verfahrbar gelagert ist. Das Möbelteil
4a ist hingegen mit einer weiteren Führungsvorrichtung 10b verbunden, welche ebenfalls
entlang der ersten Führungsschiene 9 verfahrbar gelagert ist. Fig. 1b zeigt die Möbelteile
3a, 3b; 4a, 4b in einer Schließstellung, in welcher die Möbelteile 3a, 3b; 4a, 4b
koplanar zueinander ausgerichtet sind.
[0015] Fig. 2a zeigt eine perspektivische Darstellung der Möbelteile 3a und 3b, welche in
der gezeigten Figur eine parallele Stellung zueinander einnehmen und dabei in den
seitlichen Hohlraum 7a (Fig. 1a, 1b) einfahrbar und ausfahrbar sind. Zu erkennen ist
auch die mit dem ersten Möbelteil 3a verbundene Führungsvorrichtung 10a, welche entlang
der ersten Führungsschiene 9 bewegbar ist. Zwischen den Möbelteilen 3a, 3b wird ein
länglicher Spalt 31 gebildet, welcher durch eine Abdeckung 5 zumindest abschnittsweise
abdeckbar ist. Die Abdeckung 5 erstreckt sich zumindest zwischen zwei Möbelscharnieren
6, welche in einer Längsrichtung (H) der Möbelteile 3a, 3b voneinander beabstandet
sind. Fig. 2b zeigt den in Fig. 2a eingekreisten Bereich in einer vergrößerten Ansicht,
wobei die Abdeckung 5 den Spalt 31 abdeckt und dabei über die Schmalseiten der Möbelteile
3a zumindest teilweise vorstehen kann. Die Abdeckung 5 kann als eine, vorzugsweise
im Querschnitt U-förmig ausgebildete, Profilschiene, beispielsweise aus Metall oder
Kunststoff, ausgeführt sein.
[0016] Fig. 3a zeigt die Möbelteile 3a und 3b, welche eine winkelige Stellung zueinander
einnehmen. Zu erkennen ist, dass sich die Abdeckung 5 - ausgehend von der (ersten)
parallelen Stellung der Möbelteile 3a, 3b gemäß Fig. 2b, in welcher die Abdeckung
5 über die Schmalseiten der Möbelteile 3a, 3b vorsteht - bei einer Bewegung der Möbelteile
3a, 3b in Richtung einer zweiten Stellung, in welcher die Möbelteile 3a, 3b eine koplanare
Lage zueinander einnehmen - sich kontinuierlich in Richtung der Tiefe des Möbelkorpus
2 zurückzieht.
[0017] Fig. 4 zeigt die Rückseite der beiden Möbelteile 3a und 3b, welche in der gezeigten
Figur eine koplanare Stellung zueinander einnehmen. Das erste Möbelteil 3a und das
zweite Möbelteil 3b sind über zwei oder mehrere Möbelscharniere 6 miteinander schwenkbar
verbunden, wobei die Möbelscharniere 6 jeweils einen ersten Beschlagteil 6a zur Befestigung
am ersten Möbelteil 3a und einen zweiten Beschlagteil 6b zur Befestigung am zweiten
Möbelteil 3b aufweisen, wobei die ersten Beschlagteile 6a und die zweiten Beschlagteile
6b jeweils über zumindest eine Gelenkachse 6c miteinander schwenkbar verbunden sind.
Die Möbelscharniere 6 sind in einer Längsrichtung (H) der Möbelteile 3a, 3b voneinander
beabstandet, wobei sich die Abdeckung 5 zumindest zwischen zwei Möbelscharnieren 6
erstreckt. In der koplanaren Stellung der Möbelteile 3a, 3b befindet sich die Abdeckung
5 in einer zurückgezogenen Stellung, sodass die Abdeckung 5 in dieser Relativstellung
der Möbelteile 3a, 3b von vorne her nicht sichtbar ist.
[0018] Fig. 5a-5d zeigen eine Bewegung der Möbelteile 3a und 3b ausgehend von einer parallelen
Stellung in eine koplanare Stellung zueinander. Am ersten Möbelteil 3a ist der erste
Beschlagteil 6a, am zweiten Möbelteil 3b ist der zweite Beschlagteil 6b befestigt,
wobei die beiden Beschlagteile 6a, 6b über die in Fig. 4 gezeigte Gelenkachse 6c miteinander
schwenkbar verbunden sind. Die Abdeckung 5 kann mit zumindest einem Möbelscharnier
6 verbunden oder alternativ, vorzugsweise lösbar, verbindbar sein. Die Abdeckung 5
kann relativ zu den Beschlagteilen 6a, 6b bewegbar gelagert sein, wobei eine Bewegung
der Abdeckung 5 mit einer Relativbewegung der Beschlagteile 6a, 6b zueinander gekoppelt
ist. Zur Steuerung einer Bewegung der Abdeckung 5 weist der erste Beschlagteil 6a
einen ersten Führungszapfen 11a und der zweite Beschlagteil 6b einen zweiten Führungszapfen
11b auf, wobei der erste Führungszapfen 11a und der zweite Führungszapfen 11b jeweils
versetzt zur Gelenkachse 6c angeordnet sind und jeweils innerhalb einer Ausnehmung
(20a, 20b, Fig. 6b) eines Lagerkörpers 15, welcher mit der Abdeckung 5 verbunden oder
lösbar verbindbar ist, mit Spiel geführt sind. In Fig. 5a ist die parallele Stellung
der Möbelteile 3a, 3b gezeigt, in welcher die Abdeckung 5 zumindest teilweise über
die Schmalseiten der Möbelteile 3a, 3b vorsteht. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
weist die Abdeckung 5 eine bogenförmige oder bombierte Umfangsfläche auf. Wenn nun
die Möbelteile 3a und 3b relativ zueinander verschwenkt werden (Fig. 5b), so wird
die Abdeckung 5 durch eine Relativbewegung der Beschlagteile 6a, 6b mitbewegt. Bei
einer weiteren Stellung der Möbelteile 3a, 3b zueinander (Fig. 5c) zieht sich die
Abdeckung 5 kontinuierlich zurück. In der koplanaren Stellung der Möbelteile 3a, 3b
(Fig. 5d) ist die Abdeckung 5 an einer Rückseite des ersten Möbelteiles 3a und/oder
einer Rückseite des zweiten Möbelteiles 3b angeordnet, sodass die Abdeckung 5 in der
koplanaren Stellung der Möbelteile 3a, 3b von vorne her praktisch nicht in Erscheinung
tritt.
[0019] Die Möbelscharniere 6 weisen eine erste Anlagefläche 21a zur Anlage am ersten Möbelteil
3a und eine zweite Anlagefläche 21b zur Anlage am zweiten Möbelteil 3b auf, wobei
die Breite (B) der zumindest einen Abdeckung 5 in der parallelen Stellung der Möbelteile
3a, 3b (Fig. 5a) kleiner als der zwischen den Anlageflächen 21a, 21b der Möbelscharniere
6 gebildete Abstand (B1) ist. In der koplanaren Stellung der Möbelteile 3a, 3b (Fig.
5d) ist die zumindest eine Abdeckung 5 gegenüber der ersten und zweiten Anlagefläche
21a, 21b der Möbelscharniere 6 zurückversetzt.
[0020] Fig. 6a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Möbelscharniers 6, welches einen
ersten Beschlagteil 6a zur Befestigung am ersten Möbelteil 3a und einen zweiten Beschlagteil
6b zur Befestigung am zweiten Möbelteil 3b aufweist, wobei die Beschlagteile 6a und
6b über zumindest eine Gelenkachse 6c miteinander schwenkbar verbunden sind. Der erste
Beschlagteil 6a weist eine erste Grundplatte 12a auf, welche über zumindest ein erstes
Befestigungsmittel 17a am ersten Möbelteil 3a zu montieren ist. An der ersten Grundplatte
12a ist eine erste Einstellplatte 13a bewegbar gelagert, wobei durch Betätigung einer
ersten Einstellvorrichtung 14a eine Lage der ersten Einstellplatte 13a, vorzugsweise
in vertikaler Richtung (Y), relativ zur ersten Grundplatte 12a einstellbar ist. Auf
diese Weise sind die Möbelteile 3a, 3b im Montagezustand relativ zueinander höhenverstellbar
gelagert. Der zweite Beschlagteil 6b weist eine zweite Grundplatte 12b auf, welche
über zumindest ein zweites Befestigungsmittel 17b am zweiten Möbelteil 3b zu montieren
ist. An der zweiten Grundplatte 12b ist eine zweite Einstellplatte 13b bewegbar gelagert,
wobei durch Betätigung einer zweiten Einstellvorrichtung 14b eine Lage der zweiten
Einstellplatte 13b, vorzugsweise in seitlicher Richtung (X), relativ zur zweiten Grundplatte
12b einstellbar ist. Auf diese Weise sind die Möbelteile 3a, 3b im Montagezustand
relativ zueinander in seitlicher Richtung einstellbar. In der gezeigten Figur weisen
die Einstellvorrichtungen 14a, 14b jeweils Klemmschrauben auf, welche innerhalb eines
Langlochs der Einstellplatten 13a, 13b verschiebbar angeordnet sind. Für eine Einstellung
sind also die Klemmschrauben zu lösen, die Einstellung der Einstellplatten 13a, 13b
relativ zu den Grundplatten 12a, 12b vorzunehmen und anschließend die Klemmschrauben
wieder festzuziehen. Zumindest eine der Einstellvorrichtungen 14a, 14b kann aber auch
selbsthemmend ausgeführt sein, wobei durch eine Betätigung eines Einstellelementes
eine, vorzugsweise stufenlose, Einstellung der Einstellplatten 13a, 13b relativ zu
den Grundplatten 12a, 12b herbeigeführt werden kann.
[0021] Das Möbelscharnier 6 weist einen Lagerkörper 15 auf, welcher mit der Abdeckung 5
verbunden oder lösbar verbindbar ist. Hierbei können am Lagerkörper 15 beispielsweise
Führungen 15a, 15b angeordnet oder ausgebildet sein, wobei die Abdeckung 5 in die
Führungen 15a, 15b des Lagerkörpers 15 einschiebbar oder aufschnappbar ist. Selbstverständlich
kann die Abdeckung 5 auch durch andere kraftschlüssige oder formschlüssige Verbindungen
am Lagerkörper 15 befestigt werden. An der ersten Einstellplatte 13a sind obere und
untere (erste) Führungszapfen 11a angeordnet, während an der zweiten Einstellplatte
13b obere und untere (zweite) Führungszapfen 11b angeordnet sind, wobei die ersten
und zweiten Führungszapfen 11a, 11b jeweils in eine Ausnehmung 20a, 20b (Fig. 6b)
des Lagerkörpers 15 eingreifen und in den Ausnehmungen 20a, 20b des Lagerkörpers 15
mit Spiel geführt sind.
[0022] Fig. 6b zeigt das Möbelscharnier 6 in einer Explosionsdarstellung. An der ersten
Grundplatte 12a des ersten Beschlagteiles 6a ist zumindest eine erste Linearführung
18a zur einstellbaren Lagerung der ersten Einstellplatte 13a in Richtung (Y) vorgesehen,
während an der zweiten Grundplatte 12b des zweiten Beschlagteiles 6b zumindest eine
zweite Linearführung 18b zur einstellbaren Lagerung der zweiten Einstellplatte 12b
angeordnet oder ausgebildet ist. Der Lagerkörper 15 weist obere und untere Ausnehmungen
20a und 20b auf, in welchen die oberen und unteren Führungszapfen 11a, 11b der Einstellplatten
13a, 13b mit Spiel geführt sind. Zum Verschließen der oberen und unteren Ausnehmungen
20a, 20b sind obere und untere Deckplatten 19a, 19b vorgesehen, welche durch Schrauben
am Lagerkörper 15 befestigt werden.
[0023] Anders als in den Figuren gezeigt, kann die Abdeckung 5 nicht nur für einen vertikal
verlaufenden Spalt 31, sondern auch zur Abdeckung eines horizontal verlaufenden Spaltes
31 vorgesehen werden, wobei das zweite Möbelteil 3b relativ zum ersten Möbelteil 3a
um eine horizontal verlaufende Achse schwenkbar gelagert ist.
1. Möbel (1) mit einem ersten Möbelteil (3a), einem zweiten Möbelteil (3b) und mit wenigstens
zwei Möbelscharnieren (6), durch welche das erste Möbelteil (3a) und das zweite Möbelteil
(3b) miteinander schwenkbar verbunden sind, wobei die Möbelscharniere (6) entlang
einer Längsrichtung (H) der Möbelteile (3a, 3b) voneinander beabstandet sind und wobei
zwischen dem ersten Möbelteil (3a) und dem zweiten Möbelteil (3b) ein Spalt (31) gebildet
wird, wobei zumindest eine Abdeckung (5) vorgesehen ist, welche sich zumindest zwischen
dem ersten Möbelscharnier (6) und dem zweiten Möbelscharnier (6) erstreckt und durch
welche der Spalt (31) zumindest abschnittsweise abdeckbar ist, wobei das erste Möbelteil
(3a) und das zweite Möbelteil (3b) durch die wenigstens zwei Möbelscharniere (6) in
eine Stellung bewegbar sind, in welcher das erste Möbelteil (3a) und das zweite Möbelteil
(3b) im Wesentlichen komplanar zueinander ausgerichtet sind, wobei die zumindest eine
Abdeckung (5) in der komplanaren Stellung der Möbelteile (3a, 3b) durch das erste
Möbelteil (3a) und/oder durch das zweite Möbelteil (3b) im Wesentlichen vollständig
abgedeckt ist, wobei zumindest ein Möbelscharnier (6) eine erste Anlagefläche (21a)
zur Anlage am ersten Möbelteil (3a) und eine zweite Anlagefläche (21b) zur Anlage
am zweiten Möbelteil (3b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Abdeckung (5) in jener Stellung der Möbelteile (3a, 3b), in welcher
die Möbelteile (3a, 3b) im Wesentlichen komplanar zueinander ausgerichtet sind, gegenüber
der ersten und zweiten Anlagefläche (21a, 21b) des zumindest einen Möbelscharniers
(6) in Richtung der Tiefe des Möbels (1) zurückversetzt ist.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Möbelteil (3a) und das zweite Möbelteil (3b) durch die wenigstens zwei
Möbelscharniere (6) in eine Stellung bewegbar sind, in welcher das erste Möbelteil
(3a) und das zweite Möbelteil (3b) im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet
sind, wobei die zumindest eine Abdeckung (5) in der parallelen Stellung der Möbelteile
(3a, 3b) zwischen den Möbelteilen (3a, 3b) angeordnet ist.
3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) der zumindest einen Abdeckung (5) in jener Stellung der Möbelteile
(3a, 3b), in welcher die Möbelteile (3a, 3b) im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet
sind, kleiner als der zwischen den Anlageflächen (21a, 21b) der Möbelscharniere (6)
gebildete Abstand (B1) ist.
4. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Möbelscharnier (6) eine Gelenkachse (6c) aufweist, wobei eine Längsrichtung
der Abdeckung (5) im Wesentlichen parallel zur Richtung der Gelenkachse (6c) des Möbelscharniers
(6) verläuft.
5. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) mit zumindest einem Möbelscharnier (6) verbunden oder, vorzugsweise
lösbar, verbindbar ist.
6. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Möbelteil (3a) und das zweite Möbelteil (3b) über drei oder mehrere Möbelscharniere
(6) schwenkbar miteinander verbunden sind, wobei sich die Abdeckung (5) zumindest
zwischen den drei oder mehreren Möbelscharnieren (6) erstreckt.
7. Möbel nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) in jener Stellung der Möbelteile (3a, 3b), in welcher die Möbelteile
(3a, 3b) im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind, von den Möbelteilen
(3a, 3b) zumindest teilweise vorsteht.
8. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) in jener Stellung der Möbelteile (3a, 3b), in welcher die Möbelteile
(3a, 3b) im Wesentlichen komplanar zueinander ausgerichtet sind, an einer Rückseite
des ersten Möbelteiles (3a) und/oder einer Rückseite des zweiten Möbelteiles (3b)
angeordnet ist.
9. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Möbelscharnier (6) einen am ersten Möbelteil (3a) befestigten ersten
Beschlagteil (6a) und einen am zweiten Möbelteil (3b) befestigten zweiten Beschlagteil
(6b) aufweist, wobei der erste Beschlagteil (6a) und der zweite Beschlagteil (6b)
bei einer Relativbewegung zueinander um zumindest eine Gelenkachse (6c) des Möbelscharniers
(6) schwenkbar zueinander gelagert sind.
10. Möbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) relativ zu dem zumindest einen Möbelscharnier (6) bewegbar gelagert
ist, wobei eine Bewegung der Abdeckung (5) mit der Relativbewegung der Beschlagteile
(6a, 6b) gekoppelt ist.
11. Möbel nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) bei der Relativbewegung der Beschlagteile (6a, 6b) relativ zu den
Möbelteilen (3a, 3b) symmetrisch bewegbar ist.
12. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Möbelscharnier (6) einen Lagerkörper (15) aufweist, welcher mit der
Abdeckung (5) verbunden oder verbindbar ist.
13. Möbel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper eine erste Ausnehmung (20a) und zumindest eine zweite Ausnehmung
(20b) aufweist, wobei ein erster Führungszapfen (11a) des ersten Beschlagteiles (6a)
in der ersten Ausnehmung (20a) und ein zweiter Führungszapfen des zweiten Beschlagteiles
(6b) in der zweiten Ausnehmung (20b) jeweils mit Spiel geführt sind.
14. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) als Profilschiene, vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff, hergestellt
ist.
1. An item of furniture (1) comprising a first furniture part (3a), a second furniture
part (3b) and at least two furniture hinges (6) by which the first furniture part
(3a) and the second furniture part (3b) are pivotally connected to each other, wherein
the furniture hinges (6) are spaced apart from each other along a longitudinal direction
(H) of the furniture parts (3a, 3b), and wherein a gap (31) is formed between the
first furniture part (3a) and the second furniture part (3b), wherein at least one
cover (5) is provided which extends at least between the first furniture hinge (6)
and the second furniture hinge (6) and by which the gap (31) can be at least partially
covered, wherein the first furniture part (3a) and the second furniture part (3b)
are movable by the at least two furniture hinges (6) into a position in which the
first furniture part (3a) and the second furniture part (3b) are aligned substantially
coplanar relative to one another, wherein the at least one cover (5), in the coplanar
position of the furniture parts (3a, 3b), is substantially entirely covered by the
first furniture part (3a) and/or by the second furniture part (3b), wherein at least
one furniture hinge (6) includes a first bearing surface (21a) configured to bear
against the first furniture part (3a) and a second bearing surface (21b) configured
to bear against the second furniture part (3b), characterized in that the at least one cover (5), in the position of the furniture parts (3a, 3b) in which
the furniture parts (3a, 3b) are aligned substantially coplanar to each other, is
set back relative to the first and second abutment surface (21a, 21b) of the at least
one furniture hinge (6) in a direction of the depth of the item of furniture (1).
2. The item of furniture according to claim 1, characterized in that the first furniture part (3a) and the second furniture part (3b) are movable by the
at least two furniture hinges (6) into a position in which the first furniture part
(3a) and the second furniture part (3b) are aligned substantially parallel to each
other, wherein the at least one cover (5), in the parallel position of the furniture
parts (3a, 3b), is arranged between the furniture parts (3a, 3b).
3. The item of furniture according to claim 1 or 2, characterized in that the width (B) of the at least one cover (5), in the position of the furniture parts
(3a, 3b) in which the furniture parts (3a, 3b) are aligned substantially parallel
to each other, is smaller than the distance (B1) formed between the abutment surfaces
(21a, 21b) of the furniture hinges (6).
4. The item of furniture according to one of the claims 1 to 3, characterized in that at least one furniture hinge (6) has a hinge axis (6c), wherein a longitudinal direction
of the cover (5) extends substantially parallel to the direction of the hinge axis
(6c) of the furniture hinge (6).
5. The item of furniture according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the cover (5) is connected or is configured to be, preferably releasably, connected
to at least one furniture hinge (6).
6. The item of furniture according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the first furniture part (3a) and the second furniture part (3b) are pivotally connected
to each other by three or more furniture hinges (6), wherein the cover (5) extends
at least between the three or more furniture hinges (6).
7. The item of furniture according to one of the claims 2 to 6, characterized in that the cover (5), in the position of the furniture parts (3a, 3b) in which the furniture
parts (3a, 3b) are aligned substantially parallel to each other, protrudes at least
partially over the furniture parts (3a, 3b) .
8. The item of furniture according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the cover (5), in the position of the furniture parts (3a, 3b) in which the furniture
parts (3a, 3b) are aligned substantially coplanar to one another, is arranged on a
rear side of the first furniture part (3a) and/or on a rear side of the second furniture
part (3b).
9. The item of furniture according to one of the claims 1 to 8, characterized in that at least one furniture hinge (6) includes a first fitting portion (6a) fixed to the
first furniture part (3a) and a second fitting portion (6b) fixed to the second furniture
part (3b), wherein the first fitting portion (6a) and the second fitting portion (6b)
are pivotally supported relative to each other about the at least one hinge axis (6c)
of the furniture hinge (6) upon a relative movement to each other.
10. The item of furniture according to claim 9, characterized in that the cover (5) is movably supported relative to the at least one furniture hinge (6),
wherein a movement of the cover (5) is coupled to a relative movement of the fitting
portions (6a, 6b).
11. The item of furniture according to claim 9 or 10, characterized in that the cover (5), upon a relative movement of the fitting portions (6a, 6b), is symmetrically
movable relative to the furniture parts (3a, 3b).
12. The item of furniture according to one of the claims 1 to 11, characterized in that at least one furniture hinge (6) includes a bearing body (15) which is connected
or which is configured to be connected to the cover (5).
13. The item of furniture according to claim 12, characterized in that the bearing body (15) includes a first recess (20a) and at least a second recess
(20b), wherein a first guide pin (11a) of the first fitting portion (6a) is guided
within the first recess (20a) with clearance, and a second guide pin (11b) of the
second fitting portion (6b) is guided within the second recess (20b) with clearance.
14. The item of furniture according to one of the claims 1 to 13, characterized in that the cover (5) is a profiled rail, preferably made of metal or plastic.
1. Meuble (1) avec une première partie de meuble (3a), une deuxième partie de meuble
(3b) et avec au moins deux charnières de meuble (6), par lesquelles la première partie
de meuble (3a) et la deuxième partie de meuble (3b) sont reliées l'une à l'autre de
manière pivotante, dans lequel les charnières de meuble (6) sont espacées l'une de
l'autre le long d'un sens longitudinal (H) des parties de meuble (3a, 3b) et dans
lequel une fente (31) est formée entre la première partie de meuble (3a) et la deuxième
partie de meuble (3b), dans lequel au moins un recouvrement (5) est prévu, lequel
s'étend au moins entre la première charnière de meuble (6) et la deuxième charnière
de meuble (6) et par lequel la fente (31) peut être recouverte au moins par sections,
dans lequel la première partie de meuble (3a) et la deuxième partie de meuble (3b)
sont mobiles par les au moins deux charnières de meuble (6) dans une position, dans
laquelle la première partie de meuble (3a) et la deuxième partie de meuble (3b) sont
orientées sensiblement de manière coplanaire l'une à l'autre, dans lequel l'au moins
un recouvrement (5) est recouvert sensiblement complètement dans la position coplanaire
des parties de meuble (3a, 3b) par la première partie de meuble (3a) et/ou par la
deuxième partie de meuble (3b), dans lequel au moins une charnière de meuble (6) présente
une première surface d'appui (21a) pour l'appui contre la première partie de meuble
(3a) et une deuxième surface d'appui (21b) pour l'appui contre la deuxième partie
de meuble (3b), caractérisé en ce que l'au moins un recouvrement (5) est redécalé dans chaque position des parties de meuble
(3a, 3b), dans laquelle les parties de meuble (3a, 3b) sont orientées de manière sensiblement
coplanaire l'une à l'autre, par rapport aux première et deuxième surface d'appui (21a,
21b) de l'au moins une charnière de meuble (6) en direction de la profondeur du meuble
(1).
2. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première partie de meuble (3a) et la deuxième partie de meuble (3b) sont mobiles
par les au moins deux charnières de meuble (6) dans une position, dans laquelle la
première partie de meuble (3a) et la deuxième partie de meuble (3b) sont orientées
sensiblement parallèlement l'une à l'autre, dans lequel l'au moins un recouvrement
(5) est agencé dans la position parallèle des parties de meuble (3a, 3b) entre les
parties de meuble (3a, 3b).
3. Meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la largeur (B) de l'au moins un recouvrement (5) dans chaque position des parties
de meuble (3a, 3b), dans laquelle les parties de meuble (3a, 3b) sont orientées sensiblement
parallèlement l'une à l'autre, est inférieure à la distance (B1) formée entre les
surfaces d'appui (21a, 21b) des charnières de meuble (6).
4. Meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins une charnière de meuble (6) présente un axe d'articulation (6c), dans lequel
un sens longitudinal du recouvrement (5) s'étend sensiblement parallèlement au sens
de l'axe d'articulation (6c) de la charnière de meuble (6).
5. Meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le recouvrement (5) est ou peut être relié, de préférence de manière amovible, à
au moins une charnière de meuble (6).
6. Meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la première partie de meuble (3a) et la deuxième partie de meuble (3b) sont reliées
entre elles de manière pivotante par le biais de trois ou plusieurs charnières de
meuble (6), dans lequel le recouvrement (5) s'étend au moins entre les trois ou plusieurs
charnières de meuble (6).
7. Meuble selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que le recouvrement (5) dépasse au moins partiellement dans chaque position des parties
de meuble (3a, 3b), dans laquelle les parties de meuble (3a, 3b) sont orientées sensiblement
parallèlement l'une à l'autre, des parties de meuble (3a, 3b).
8. Meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le recouvrement (5) est agencé dans chaque position des parties de meuble (3a, 3b),
dans laquelle les parties de meuble (3a, 3b) sont orientées sensiblement de manière
coplanaire l'une à l'autre, au niveau d'un côté arrière de la première partie de meuble
(3a) et/ou d'un côté arrière de la deuxième partie de meuble (3b).
9. Meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'au moins une charnière de meuble (6) présente une première partie de ferrure (6a)
fixée à la première partie de meuble (3a) et une deuxième partie de ferrure (6b) fixée
à la deuxième partie de meuble (3b), dans lequel la première partie de ferrure (6a)
et la deuxième partie de ferrure (6b) sont logées de manière pivotante l'une à l'autre
lors d'un mouvement relatif l'un par rapport à l'autre autour d'au moins un axe d'articulation
(6c) de la charnière de meuble (6).
10. Meuble selon la revendication 9, caractérisé en ce que le recouvrement (5) est logé de manière mobile par rapport à l'autre moins une charnière
de meuble (6), dans lequel un mouvement du recouvrement (5) est couplé au mouvement
relatif des parties de ferrure (6a, 6b).
11. Meuble selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le recouvrement (5) est mobile de manière symétrique lors du mouvement relatif des
parties de ferrure (6a, 6b) par rapport aux parties de meuble (3a, 3b).
12. Meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins une charnière de meuble (6) présente un corps de palier (15) qui est ou peut
être relié au recouvrement (5).
13. Meuble selon la revendication 12, caractérisé en ce que le corps de palier présente un premier évidement (20a) et au moins un deuxième évidement
(20b), dans lequel un premier tenon de guidage (11a) de la première partie de ferrure
(6a) est guidé respectivement avec jeu dans le premier évidement (20a) et un deuxième
tenon de guidage de la deuxième partie de ferrure (6b) dans le deuxième évidement
(20b).
14. Meuble selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le recouvrement (5) est fabriqué comme rail profilé, de préférence en métal ou en
matière plastique.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente