| (19) |
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(11) |
EP 3 622 149 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.06.2021 Patentblatt 2021/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.2018 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2018/000039 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/204951 (15.11.2018 Gazette 2018/46) |
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| (54) |
SCHIENE ZUR FÜHRUNG EINES SCHLITTENS EINER MÖBELTÜRE
RAIL FOR GUIDING A CARRIAGE OF A FURNITURE DOOR
RAIL DE GUIDAGE D'UN CHARIOT D'UNE PORTE DE MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.05.2017 AT 503912017
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.2020 Patentblatt 2020/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RUPP, Matthias
6914 Hohenweiler (AT)
- GASSER, Ingo
6973 Höchst (AT)
- KOHLWEISS, Franz
6971 Hard (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler & Hofinger Patentanwälte |
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Postfach 85 6010 Innsbruck 6010 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 740 870 DE-A1- 10 323 695 US-A1- 2013 097 811
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EP-A2- 2 317 052 US-A1- 2004 239 216
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Möbel mit zumindest einer Möbeltüre, insbesondere
Falt-Schiebe-Tür, wenigstens einem an der zumindest einen Möbeltüre angeordneten Schlitten
und einer Schiene zur Führung des Schlittens der Möbeltüre.
[0002] Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Möbels.
Bereits bekannt sind Schienen, beispielsweise aus der
EP 2740870 A1, zur Führung eines Schlittens einer Möbeltüre, welche als Gesamtpaket an einer Seitenwand
eines Möbels angeordnet werden. Dies bedeutet, dass die Schienen beispielsweise mittels
Schrauben an der Seitenwand befestigt werden. Dies hat den Nachteil, dass im Falle
von Wartungsarbeiten oder sonstigen Reparaturen die gesamte Schiene wieder abgeschraubt
werden muss. Des Weiteren muss nach der Durchführung der Wartungsarbeiten bzw. Reparaturen
die Schiene wieder an der Seitenwand befestigt werden, sodass eventuell neue Befestigungslöcher
notwendig sind, um ein sicheres Halten der Schiene und damit der Möbeltüre zu gewährleisten.
[0003] Weiters sind, beispielsweise aus der
US 2004239216 A1, der
DE 10323695 A1, der
EP 2317052 A2 oder der
US 2013097811 A1, Schienen bekannt, welche einen Montageteil und einen Führungsteil umfassen. Dabei
wird der Montageteil zuerst an dem Möbelstück angeordnet und der Führungsteil anschließend
an dem bereits montierten Montageteil befestigt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorbeschriebenen Nachteile zu vermeiden und ein
verbessertes Möbel anzugeben, sodass die Durchführung von Wartungsarbeiten oder sonstigen
Reparaturen vereinfacht wird.
[0005] Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung
eines solchen Möbels anzugeben, um wiederum die Durchführung von Wartungsarbeiten
zu erleichtern.
[0006] Diese Aufgaben werden durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 und des unabhängigen
Anspruchs 9 gelöst
[0007] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0008] Eine wesentliche Idee im Hinblick auf die Schiene des erfindungsgemäßen Möbels ist
also, dass die Schiene zumindest einen Montageteil und einen Führungsteil aufweist,
wobei der Führungsteil zumindest eine Führung für den Schlitten aufweist, wobei der
zumindest eine Montageteil an einem Möbelteil, welches durch eine Seitenwand eines
Möbels gebildet ist, durch Befestigungsmittel an der Seitenwand befestigbar ist und
lösbar mit einem Führungsteil verbindbar ist, wobei der Führungsteil Durchtrittsöffnungen
aufweist und die Befestigungsmittel durch die Durchtrittsöffnungen führbar sind und
in einem mit der Seitenwand verbundenen Zustand mit dem Führungsteil nicht unmittelbar
in Kontakt stehen. Mit anderen Worten kann also lediglich das Montageteil fest mit
dem Möbel verbunden sein, wobei an diesem Montageteil ein Führungsteil anordenbar
ist. Somit besteht ein wesentlicher Vorteil darin, dass die Schiene auch in schmalen
Schächten anordenbar ist. Es muss das Montageteil nur einmalig an einem Möbelteil
befestigt werden, wobei zur Durchführung von Wartungsarbeiten oder sonstigen Reparaturen
lediglich die Verbindung zwischen Montageteil und Führungsteil gelöst werden muss,
sodass der Montageteil am Möbelteil verbleiben kann.
[0009] Damit die zuvor genannten Arbeiten zusätzlich erleichtert werden, ist es außerdem
vorgesehen, dass der zumindest eine Montageteil als, vorzugsweise profilierte, Montageschiene
ausgebildet ist, wobei der Führungsteil auf der Montageschiene verschiebbar gelagert
ist. Somit kann der Führungsteil entlang der Montageschiene verschoben werden, sodass
die Verbindung zwischen dem Führungsteil und dem Montageteil durch ein Verschieben
dieser beiden Teile relativ zueinander gelöst werden kann.
[0010] Beim erfindungsgemäßen Möbel mit zumindest einer Möbeltüre, insbesondere Falt-Schiebe-Tür,
wenigstens einer Schiene und wenigstens einem an der zumindest einen Möbeltüre angeordneten
Schlitten ist es vorzugsweise vorgesehen, dass das Möbel wenigstens zwei übereinander
angeordnete Schienen und wenigstens zwei Schlitten aufweist. Dadurch können größere
Möbeltüren mit Hilfe der Schienen geführt werden.
[0011] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der Figuren und
der dazugehörigen Figurenbeschreibung, wobei auch das erfindungsgemäße Verfahren anhand
der Figurenbeschreibung näher erläutert wird. Dabei zeigen:
- Figur 1a-1c
- perspektivische Ansichten eines Möbels mit zwei Falt-Schiebe-Türen, wobei die Falt-Schiebe-Türen
in unterschiedlichen Positionen dargestellt sind,
- Figur 2
- eine Seitenwand und zwei Schienen in einer perspektivischen Ansicht,
- Figur 3
- eine Seitenwand mit zwei darauf angeordneten Schienen in einer perspektivischen Ansicht,
- Figur 4a-4d
- Detaildarstellungen der Seitenwand und der Schienen,
- Figur 5a-5d
- Detail- und Schnittdarstellungen der Seitenwand und der Schienen,
- Figur 6
- eine Seitenwand mit montierten Montageteil und darauf verschobenen Führungsteil in
einer perspektivischen Ansicht, und
- Figur 7
- eine Seitenwand mit montierten Montageteil in einer perspektivischen Ansicht, wobei
die Verbindung zwischen Montageteil und Führungsteil vollständig gelöst wurde.
[0012] Figuren 1a, 1b und 1c zeigen ein Möbel 10, mit einem feststehenden Teil 12, zwei
durch die Seitenwände 18 gebildete Möbelteile 5 und zwei Möbeltüren 3. Diese beiden
Möbeltüren 3 sind dabei als Falt-Schiebe-Türen mit einem ersten Türblatt 3a und einem
zweiten Türblatt 3b ausgebildet, wobei die beiden Türblätter 3a, 3b über die Falttürscharniere
19 faltbar sind. Das Möbel 10 weist weiterhin einen Aufnahmebereich 14 und zwei seitlich
angeordnete Aufnahmeschächte 17 bzw. "Pockets" auf. Es ist also vorgesehen, dass das
Möbel 10 einen Aufnahmebereich 14 zur Aufnahme von Bestandteilen einer Küche 15 (beispielsweise
elektrische Geräte wie Herd, Backofen, usw.), einer Kleideraufbewahrungsvorrichtung
16 (beispielsweise Schubladen, Kleiderbügel, Kästchen, usw.) oder dergleichen aufweist.
[0013] Zudem ist vorgesehen, dass das Möbel 10 wenigstens einen Aufnahmeschacht 17 aufweist,
welcher vorzugsweise seitlich im oder am Möbel 10 angeordnet ist und in dem die zumindest
eine Möbeltüre 3 versenkbar ist. Der Aufnahmeschacht 17 kann also entweder von außen
am Möbel 10 angeordnet werden, oder aber der Aufnahmeschacht 17 wird im Möbel 10 ausgebildet,
beispielsweise durch die Anordnung einer zusätzlichen Wand. In den Aufnahmeschächten
17 bzw. genauer gesagt an den Seitenwänden 18 werden die Schienen 1 (nicht ersichtlich)
zur Führung der Schlitten 2 der Möbeltüren 3 angeordnet, sodass die Möbeltüren 3 in
diesen Aufnahmeschächten 17 versenkbar sind. Die beiden Aufnahmeschächte 17 weisen
dabei eine lichte Breite von 10 bis 30 cm und/oder eine Höhe von 100 bis 250 cm und/oder
eine Tiefe von 60 bis 100 cm auf.
[0014] Die in Figur 1a gezeigte Darstellung entspricht der Parkstellung der Möbeltüren 3
und jene in Figur 1c entspricht der Schließstellung der Möbeltüren 3. Das zweite Türblatt
3b ist jeweils mit einem Laufwagen 25 gekoppelt, wobei der Laufwagen 25 entlang einer
Laufwagenschiene 24 verschiebbar ist. Diese Laufwagenschiene 24 ist im Wesentlichen
quer zu den Schienen 1 am Möbel 10 angeordnet. Zudem ist ein Steg 27 vorgesehen, welcher
entweder Teil der Laufwagenschiene 24 oder als davon gesondertes Bauteil ausgeführt
ist. Durch die Schienen 1 und die Laufwagenschiene 24 wird also die Bewegung der Möbeltüren
3 zwischen der Parkstellung und der Schließstellung ermöglicht. Ausgehend von der
Parkstellung der Möbeltüren 3, in welcher die Türblätter 3a, 3b im Wesentlichen parallel
zueinander ausgerichtet sind, können die Möbeltüren 3 also in jene Stellung der Figur
1b bewegt werden, die anhand der links dargestellten Möbeltüre 3 ersichtlich ist.
Hierbei werden die Möbeltüren 3 entlang der Schienen 1 verschoben. In weiterer Folge
werden die Möbeltüren 3 in die im Wesentlichen koplanare Stellung gemäß Figur 1c gebracht.
Dazu wird jeweils das Türblatt 3b mit Hilfe des Laufwagens 25 entlang der Laufwagenschiene
24 verschoben, bis die Schließstellung der Möbeltüren 3 erreicht ist, in welcher die
beiden Türblätter 3a, 3b im Wesentlichen koplanar ausgerichtet sind. Zur Bewegung
der Möbeltüren 3 ausgehend von ihrer Schließstellung in ihre Parkstellung wird derselbe
Ablauf in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen.
[0015] Figur 2 zeigt das Möbelteil 5, welches durch die Seitenwand 18 gebildet ist. Des
Weiteren sind die beiden Schienen 1 ersichtlich, welche jeweils das Führungsteil 6
umfassen. Außerdem sind zwei der vielen Durchtrittsöffnungen mit dem Bezugszeichen
20 versehen. Mit den beiden Schienen 1 ist jeweils ein Schlitten 2 gekoppelt, wobei
an diesen beiden Schlitten 2 die vertikale Tragestruktur 13 und das Anschlussstück
26 für die Laufwagenschiene 24 angeordnet sind. Das Anschlussstück 26 ist dabei als
Träger ausgebildet. Um ein Verschieben der Möbeltüre 3 entlang der Schiene 1 zu ermöglichen,
wird der Laufwagen 25 auf dieses Anschlussstück 26 verschoben, sodass die Türblätter
3a, 3b im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind. An der Tragestruktur
13 ist ein Scharnier 11 angeordnet, welches mit einer Möbeltüre 3 bzw. mit dem ersten
Türblatt 3a der Möbeltüre 3 verbindbar ist. Bei einem Möbel 10 kann also zumindest
ein Scharnier 11 zur bewegbaren Lagerung der zumindest einen Möbeltüre 3 relativ zu
wenigstens einem feststehenden Teil 12 des Möbels 10 vorgesehen sein, vorzugsweise
wobei das Möbel 10 zumindest eine, vorzugsweise vertikale, Tragestruktur 13 aufweist
und zumindest ein Scharnier 11 an der zumindest einen Tragestruktur 13 angeordnet
ist.
[0016] Figur 3 zeigt die an der Seitenwand 18 montierten Schienen 1.
[0017] Figur 4a zeigt eine Schnittdarstellung der Seitenwand 18 mit darauf montierten Schienen
1, wobei die Schlitten 2 entlang der Führung 7 der Führungsteile 6 in Richtung von
der Stirnseite 23 der Seitenwand 18 weg verschoben sind. Figur 4b zeigt eine Detailansicht
des Bereichs A der Figur 4a. Dabei ist die Schiene 1 ersichtlich, welche das Führungsteil
6 und die beiden Montageteile 4 aufweist. Die beiden Montageteile 4 sind dabei als
profilierte Montageschienen ausgebildet. Des Weiteren weist der Führungsteil 6 eine
Führung 7 für die Laufrolle 21 des Schlittens 2 auf. Dadurch ist der Schlitten 2 mit
dem Tragebalken 13 und der daran angeordneten Möbeltüre 3 (nicht dargestellt) entlang
der Führung 7 bewegbar. Zudem sind die zwei Durchtrittsöffnungen 20 des Führungsteils
6 genauer ersichtlich.
[0018] Figuren 4c und 4d zeigen eine Detaildarstellung des Bereichs B der Figur 4b. Im Unterschied
zur Figur 4c ist bei der Figur 4d ein Befestigungsmittel 22 dargestellt, welches dazu
dient, die Schiene 1 an der Seitenwand 18 anzuordnen. Als Befestigungsmittel 22 eignen
sich beispielsweise Schrauben. Dabei ist vorgesehen, dass das zumindest eine als Montageschiene
ausgebildete Montageteil 4 in einer Seitenansicht im Wesentlichen T-förmig ausgebildet
ist. Alternativ könnte das zumindest eine als Montageschiene ausgebildete Montageteil
4 in einer Seitenansicht im Wesentlichen schwalbenschwanzförmig ausgebildet sein.
Die Durchtrittsöffnungen 20 stellen zudem sicher, dass das Führungsteil 6 entlang
der Montageteile 4 verschiebbar ist. Die Befestigungsmittel 22 werden nämlich durch
diese Durchtrittsöffnungen 20 hindurch geschraubt, sodass das Befestigungsmittel 22
das Verschieben des Führungsteils 6 entlang der Montageteile 4 nicht behindert.
[0019] Figur 5a zeigt einen Abschnitt der Seitenwand 18, wobei im Bereich der oberen Schiene
1 auf die Darstellung des Tragebalkens 13 und den damit verbundenen Schlitten 2 verzichtet
wurde. Dadurch ist die lösbare Verriegelung 8 erkennbar. Figur 5b zeigt eine Detaildarstellung
des Bereichs A der Figur 5a. Dabei ist die Feststellschraube 9 gezeigt, welche Bestandteil
der lösbaren Verriegelung 8 ist. Als Feststellschraube 9 eignen sich beispielsweise
Rändelschrauben oder Madenschrauben. Die Schiene 1 weist also eine lösbare Verriegelung
8 auf, mit der die gegenseitige Lage des zumindest einen Montageteils 4 und des Führungsteils
6 festlegbar ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass die lösbare Verriegelung 8 zumindest
eine Feststellschraube 9 aufweist.
[0020] Figur 5c zeigt die Seitenwand 18 mit den darauf angeordneten Schienen 1 in einer
Draufsicht. Figur 5d zeigt den Schnitt C-C gemäß Figur 5c. Dabei ist erkennbar, dass
die Montageteile 4 der Schiene 1 durch das Befestigungsmittel 22 mit der Seitenwand
18 verbunden sind. Das Befestigungsmittel 22 ist also durch die Durchtrittsöffnung
20 geführt worden und steht mit dem Führungsteil 6 nicht unmittelbar in Kontakt, sodass
das Führungsteil 6 entlang der Montageteile 4 verschiebbar ist. Im unteren Bereich
der Darstellung ist die lösbare Verriegelung 8 gezeigt, welche nur mit dem Montageteil
4 und dem Führungsteil 6 in Verbindung steht. Diese lösbare Verriegelung 8 umfasst
dabei die Feststellschraube 9, deren Außengewinde mit einen korrespondierenden Innengewinde
am Führungsteil 6 zusammenwirkt.
[0021] Figur 6 zeigt die Seitenwand 18 mit den darauf angeordneten Montageteilen 4, welche
als profilierte Montageschienen ausgebildet sind. Dabei sind also drei übereinander
angeordnete Montageteile 4 vorgesehen. Die beiden oberen Montageteile 4 sind mit dem
Führungsteil 6 der oberen Schiene 1 lösbar verbindbar und das untere Montageteil 4
ist mit dem Führungsteil 6 der unteren Schiene 1 lösbar verbindbar. Die Führungsteile
6 der Schienen 1 sind in der Darstellung entlang der Montageschienen verschoben.
[0022] Figur 7 zeigt eine Weiterbildung der Figur 6. Dabei sind die Führungsteile 6 der
Schienen 1 vollständig von den als profilierten Montageschienen ausgebildeten Montageteilen
4 gelöst worden.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird anhand der Figuren
4a bis 4d, 5a bis 5d und anhand der Figur 6 erläutert.
- Bereitstellung eines Möbels 10 mit wenigstens einer Seitenwand 18,
- Montage der wenigstens einen Schiene 1 an der wenigstens einen Seitenwand 18 des Möbels
10 über das zumindest eine Montageteil 4,
- Bereitstellung zumindest einer Möbeltüre 3,
- Bereitstellung wenigstens eines Schlittens 2, und
- Anordnung des wenigstens einen Schlittens 2 an der zumindest einen Möbeltüre 3 und
Kopplung des wenigstens einen Schlittens 2 mit der zumindest einen Führung 7 des Führungsteils
6 der Schiene 1.
[0024] Zur Durchführung von Wartungsarbeiten werden dabei die folgenden Schritte durchgeführt:
- Lösen einer lösbaren Verriegelung 8, mit der die gegenseitige Lage des zumindest einen
Montageteils 4 und des Führungsteils 6 festgelegt ist,
- Verschieben des Führungsteils 6 relativ zu dem zumindest einen Montageteil 4 in Richtung
einer die Wartungsarbeiten durchführenden Wartungsperson, und
- Durchführen der Wartungsarbeiten.
[0025] In Bezug auf das Ausführungsbeispiel wird darauf hingewiesen, dass zum Lösen der
lösbaren Verriegelung 8 die Feststellschraube 9 gelöst wird, sodass die Feststellschraube
9 nicht mehr mit dem Montageteil 4 der Schiene 1 zusammenwirkt. Nach der Durchführung
der Wartungsarbeiten werden die folgenden Schritte durchgeführt:
- Verschieben des Führungsteils 6 relativ zu dem zumindest einen Montageteil 4 in die
ursprüngliche Position des Führungsteils 6, und
- Verriegelung der gegenseitigen Lage des zumindest einen Montageteils 4 und des Führungsteils
6 mittels der lösbaren Verriegelung 8.
[0026] Zum Verriegeln wird im gezeigten Ausführungsbeispiel die Feststellschraube 9 wieder
in Richtung des Montageteils 4 gedreht, bis die Feststellschraube 9 wieder mit dem
Montageteil 4 zusammenwirkt und ein Verschieben des Montageteils 4 relativ zum Führungsteil
6 verhindert.
Bezugszeichenliste:
[0027]
- 1
- Schiene
- 2
- Schlitten
- 3
- Möbeltüre
- 3a
- erstes Türblatt
- 3b
- zweites Türblatt
- 4
- Montageteil
- 5
- Möbelteil
- 6
- Führungsteil
- 7
- Führung
- 8
- lösbare Verriegelung
- 9
- Feststellschraube
- 10
- Möbel
- 11
- Scharnier
- 12
- feststehender Teil des Möbels
- 13
- Tragestruktur
- 14
- Aufnahmebereich
- 15
- Bestandteile einer Küche
- 16
- Kleideraufbewahrungsvorrichtung
- 17
- Aufnahmeschacht
- 18
- Seitenwand
- 19
- Falttürscharnier
- 20
- Durchtrittsöffnung
- 21
- Laufrolle
- 22
- Befestigungsmittel
- 23
- Stirnseite
- 24
- Laufwagenschiene
- 25
- Laufwagen
- 26
- Anschlussstück
- 27
- Steg
1. Möbel (10) mit zumindest einer Möbeltüre (3), insbesondere Falt-Schiebe-Tür, wenigstens
einem an der zumindest einen Möbeltüre (3) angeordneten Schlitten (2), wenigstens
einem Aufnahmeschacht (17), welcher vorzugsweise seitlich im oder am Möbel (10) angeordnet
ist und in dem die zumindest eine Möbeltüre (3) versenkbar ist und wenigstens einer
Schiene (1) zur Führung des Schlittens (2) der Möbeltüre (3), wobei die Schiene (1)
zumindest einen Montageteil (4) und einen Führungsteil (6) aufweist, wobei der Führungsteil
(6) zumindest eine Führung (7) für den Schlitten (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Montageteil (4) an einem Möbelteil (5), welches durch eine Seitenwand
(18) eines Möbels (10) gebildet ist, durch Befestigungsmittel (22) an der Seitenwand
(18) befestigbar ist und lösbar mit dem Führungsteil (6) verbindbar ist, wobei der
Führungsteil (6) Durchtrittsöffnungen (20) aufweist und die Befestigungsmittel (22)
durch die Durchtrittsöffnungen (20) führbar sind und in einem mit der Seitenwand (18)
verbundenen Zustand mit dem Führungsteil (6) nicht unmittelbar in Kontakt stehen,
wobei der zumindest eine Montageteil (4) als, vorzugsweise profilierte, Montageschiene
ausgebildet ist, wobei der Führungsteil (6) auf der Montageschiene verschiebbar gelagert
ist.
2. Möbel (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Montageschiene in einer Seitenansicht im Wesentlichen schwalbenschwanzförmig
oder im Wesentlichen T-förmig ausgebildet ist.
3. Möbel (10) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine lösbare Verriegelung (8), mit der die gegenseitige Lage des zumindest einen
Montageteils (4) und des Führungsteils (6) festlegbar ist.
4. Möbel (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verriegelung (8) zumindest eine Feststellschraube (9) aufweist.
5. Möbel (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbel (10) wenigstens zwei übereinander angeordnete Schienen (1) und wenigstens
zwei Schlitten (2) aufweist.
6. Möbel (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Scharnier (11) zur bewegbaren Lagerung der zumindest einen Möbeltüre
(3) relativ zu wenigstens einem feststehenden Teil (12) des Möbels (10) vorgesehen
ist, vorzugsweise wobei das Möbel (10) zumindest eine, vorzugsweise vertikale, Tragestruktur
(13) aufweist und zumindest ein Scharnier (11) an der zumindest einen Tragestruktur
(13) angeordnet ist.
7. Möbel (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbel (10) einen Aufnahmebereich (14) zur Aufnahme von Bestandteilen einer Küche
(15), einer Kleideraufbewahrungsvorrichtung (16) oder dergleichen aufweist.
8. Möbel (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Aufnahmeschacht (17) eine lichte Breite von 10 bis 30 cm und/oder
eine Höhe von 100 bis 250 cm und/oder eine Tiefe von 60 bis 100 cm aufweist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Möbels (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend
die folgenden Verfahrensschritte:
- Bereitstellung eines Möbels (10) mit wenigstens einer Seitenwand (18),
- Montage der wenigstens einen Schiene (1) an der wenigstens einen Seitenwand (18)
des Möbels (10) über das zumindest eine Montageteil (4),
- Bereitstellung zumindest einer Möbeltüre (3),
- Bereitstellung wenigstens eines Schlittens (2), und
- Anordnung des wenigstens einen Schlittens (2) an der zumindest einen Möbeltüre (3)
und Kopplung des wenigstens einen Schlittens (2) mit der zumindest einen Führung (7)
des Führungsteils (6) der Schiene (1).
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Durchführung von Wartungsarbeiten die folgenden Schritte durchgeführt werden:
- Lösen einer lösbaren Verriegelung (8), mit der die gegenseitige Lage des zumindest
einen Montageteils (4) und des Führungsteils (6) festgelegt ist,
- Verschieben des Führungsteils (6) relativ zu dem zumindest einen Montageteil (4)
in Richtung einer die Wartungsarbeiten durchführenden Wartungsperson, und
- Durchführen der Wartungsarbeiten.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass nach der Durchführung der Wartungsarbeiten die folgenden Schritte durchgeführt werden:
- Verschieben des Führungsteils (6) relativ zu dem zumindest einen Montageteil (4)
in die ursprüngliche Position des Führungsteils (6), und
- Verriegelung der gegenseitigen Lage des zumindest einen Montageteils (4) und des
Führungsteils (6) mittels der lösbaren Verriegelung (8).
1. Piece of furniture (10) with at least one furniture door (3), in particular a folding-sliding
door, at least one carriage (2) arranged on the at least one furniture door (3), at
least one receiving slot (17), which is preferably arranged laterally in or on the
piece of furniture (10) and into which the at least one furniture door (3) is retractable,
and at least one rail (1) for guiding the carriage (2) of the furniture door (3),
where the rail (1) has at least one installation part (4) and a guide part (6), wherein
the guide part (6) has at least one guide (7) for the carriage (2), characterized in that the at least one installation part (4) is fastenable to a furniture part (5), which
is formed by a side panel (18) of a piece of furniture (10), by fastening means (22)
to the side panel (18) and releasably connectable to a guide part (6), wherein the
guide part (6) has passage openings (20) and the fastening means (22) are guidable
through the passage openings (20) and the fastening means (22), in a state connected
with the side panel (18), are not in direct contact with the guide part (6), wherein
the at least one installation part (4) is formed as a, preferably profiled, installation
rail, wherein the guide part (6) is displaceably mounted on the installation rail.
2. Piece of furniture (10) according to claim 1, characterized in that the at least one installation rail is formed substantially dovetail-shaped or substantially
T-shaped in a side view.
3. Piece of furniture (10) according to claim 1 or 2, characterized by a releasable locking mechanism (8), with which the mutual position of the at least
one installation part (4) and the guide part (6) can be set.
4. Piece of furniture (10) according to claim 3, characterized in that the releasable locking mechanism (8) has at least one locking screw (9).
5. Piece of furniture (10) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the piece of furniture (10) has at least two rails (1) arranged one over the other
and at least two carriages (2).
6. Piece of furniture (10) according to one of the claims 1 to 5, characterized in that at least one hinge (11) is provided for the movable mounting of the at least one
furniture door (3) relative to at least one fixed part (12) of the piece of furniture
(10), preferably wherein the piece of furniture (10) has at least one, preferably
vertical, supporting structure (13) and at least one hinge (11) is arranged on the
at least one supporting structure (13).
7. Piece of furniture (10) according to one of claims 1 to 6, characterized in that the piece of furniture (10) has a receiving area (14) for receiving components of
a kitchen (15), a clothes-storage device (16), or the like.
8. Piece of furniture (10) according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the at least one receiving slot (17) has a clear width of from 10 to 30 cm and/or
a height of from 100 to 250 cm and/or a depth of from 60 to 100 cm.
9. Method for producing a piece of furniture (10) according to one of claims 1 to 8,
comprising the following method steps:
- Providing a piece of furniture (10) with at least one side panel (18),
- Installing the at least one rail (1) on the at least one side panel (18) of the
piece of furniture (10) via the at least one installation part (4),
- Providing at least one furniture door (3),
- Providing at least one carriage (2), and
- Arranging the at least one carriage (2) on the at least one furniture door (3) and
coupling the at least one carriage (2) to the at least one guide (7) of the guide
part (6) of the rail (1).
10. Method according to claim 9,
characterized in that, to carry out maintenance work, the following steps are carried out:
- Releasing a releasable locking mechanism (8), with which the mutual position of
the at least one installation part (4) and the guide part (6) is set,
- Displacing the guide part (6) relative to the at least one installation part (4)
in the direction of a person carrying out the maintenance work, and
- Carrying out the maintenance work.
11. Method according to claim 10,
characterized in that, after the maintenance work has been carried out, the following steps are carried
out:
- Displacing the guide part (6) relative to the at least one installation part (4)
into the original position of the guide part (6), and
- Locking the mutual position of the at least one installation part (4) and the guide
part (6) by means of the releasable locking mechanism (8).
1. Meuble (10) avec au moins une porte de meuble (3), plus particulièrement une porte
coulissante repliable, au moins un chariot (2) disposé sur l'au moins une porte de
meuble (3), au moins une cavité de logement (17), qui est disposée de préférence latéralement
dans ou sur le meuble (10) et dans laquelle l'au moins une porte de meuble (3) peut
être enfoncée et au moins un rail (1) pour le guidage du chariot (2) de la porte de
meuble (3), dans lequel le rail (1) comprend au moins une partie de montage (4) et
une partie de guidage (6), dans lequel la partie de guidage (6) comprend au moins
un guidage (7) pour le chariot (2), caractérisé en ce que l'au moins une partie de montage (4) peut être fixée à une partie de meuble (5),
qui est constituée d'une paroi latérale (18) d'un meuble (10), à l'aide de moyens
de fixation (22) à la paroi latérale (18) et qui peut être reliée de manière amovible
avec la partie de guidage (6), dans lequel la partie de guidage (6) comprend des ouvertures
de passage (20) et les moyens de fixation (22) peuvent être guidés à travers les ouvertures
de passage (20) et, dans un état relié avec la paroi latérale (18), ne sont pas en
contact direct avec la partie de guidage (6), dans lequel l'au moins une partie de
montage (4) est conçue comme un rail de montage, de préférence profilé, dans lequel
la partie de guidage (6) est logée de manière coulissante sur le rail de montage.
2. Meuble (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un rail de montage présente, en vue latérale, globalement une forme de
queue d'aronde ou globalement une forme de T.
3. Meuble (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par un verrouillage amovible (8), avec lequel la position mutuelle de l'au moins une
partie de montage (4) et de la partie de guidage (6) peut être définie.
4. Meuble (10) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le verrouillage amovible (8) comprend au moins une vis de blocage (9).
5. Meuble (10) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le meuble (10) comprend au moins deux rails superposés (1) et au moins deux chariots
(2).
6. Meuble (10) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins une charnière (11) est prévue pour le logement mobile de l'au moins une porte
de meuble (3) par rapport à au moins une partie stationnaire (12) du meuble (10),
de préférence dans lequel le meuble (10) comprend au moins une structure porteuse
(13), de préférence verticale et au moins une charnière (11) est disposée sur l'au
moins une structure porteuse (13).
7. Meuble (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le meuble (10) comprend une partie de logement (14) pour le logement de composants
d'une cuisine (15), d'un dispositif de type garde-robe (16) ou similaire.
8. Meuble (10) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'au moins une cavité de logement (17) présente une largeur libre de 10 à 30 cm et/ou
une hauteur de 100 à 250 cm et/ou une profondeur de 60 à 100 cm.
9. Procédé de fabrication d'un meuble (10) selon l'une des revendications 1 à 8, comprenant
les étapes suivantes :
- mise à disposition d'un meuble (10) avec au moins une paroi latérale (18),
- montage de l'au moins un rail (1) sur l'au moins une paroi latérale (18) du meuble
(10) par l'intermédiaire de l'au moins une partie de montage (4),
- mise à disposition d'au moins une porte de meuble (3),
- mise à disposition d'au moins un chariot (2) et
- disposition de l'au moins un chariot (2) sur l'au moins une porte de meuble (3)
et couplage de l'au moins un chariot (2) avec l'au moins un guidage (7) de la partie
de guidage (6) du rail (1).
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que, pour la réalisation d'opérations de maintenance, les étapes suivantes sont exécutées
:
- détachement d'un verrouillage amovible (8) avec lequel la position mutuelle de l'au
moins une partie de montage (4) et de la partie de guidage (6) est définie,
- coulissement de la partie de guidage (6) par rapport à l'au moins une partie de
montage (4) dans la direction d'un responsable de maintenance effectuant les opérations
de maintenance et
- réalisation des opérations de maintenance.
11. Procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que, après la réalisation des opérations de maintenance, les étapes suivantes sont exécutées
:
- coulissement de la partie de guidage (6) par rapport à l'au moins une partie de
montage (4) vers la position initiale de la partie de guidage (6) et
- verrouillage de la position mutuelle de l'au moins une partie de montage (4) et
de la partie de guidage (6) au moyen du verrouillage amovible (8).
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