| (19) |
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(11) |
EP 3 622 243 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.05.2022 Patentblatt 2022/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.03.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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F42B 14/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/057764 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/206194 (15.11.2018 Gazette 2018/46) |
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FÜHRUNGSBANDINTEGRALER OBTURATOR AM ARTILLERIEGESCHOSS
OBTURATOR, WHICH IS AN INTEGRAL PART OF THE DRIVING BAND, ON AN ARTILLERY PROJECTILE
OBTURATEUR FAISANT PARTIE INTÉGRANTE D'UNE BANDE DE GUIDAGE SUR UN PROJECTILE D'ARTILLERIE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
12.05.2017 DE 102017110426
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.2020 Patentblatt 2020/12 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Südheide (DE) |
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Erfinder: |
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- PAESCH, Alexander
29223 Celle (DE)
- DAU, Ole
21391 Reppenstedt (DE)
- SACKARNDT, Alfons
29556 Suderburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: DREISS Patentanwälte PartG mbB |
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Friedrichstraße 6 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 45 337 DE-A1- 4 330 416 DE-C- 669 858 GB-A- 574 049 US-A- 3 744 426
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CN-B- 103 071 891 DE-A1- 19 855 535 FR-A- 689 095 US-A- 32 949
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein drallstabilisiertes Geschoss, gemäß Anspruch 1.
[0002] Ein Obturator hat die Funktion eines Dichtringes, bei welchem erst unter entsprechender
Druckbeaufschlagung dessen volle Dichtleistung erreicht wird. Die technischen Anforderungen
an ein derartiges Bauteil sind vorgegeben und bindend.
[0003] Beim Rohrdurchgang erfolgt infolge der Designgegebenheiten eine temporär formschlüssige
Verbindung aus rückwärtig verdrängtem Führungsbandmaterial mit einem Obturator(-ring).
Diese Formschlüssigkeit wird aber zumeist, primär durch jene bei Mündungsdurchgang
wirksam werdende Zentrifugalkraft, sodann mechanisch aufgehoben, was aber insbesondere
bei kleiner Ladung und unter Gebrauchsecktemperatur nicht ausreichend zuverlässig
geschieht. Dieses kann teilweise zu erheblichen Einbußen in der Treffgenauigkeit führen.
[0004] Die Störanfälligkeit der bekannten Lösungen im automatischen Munitionsfluss (beim
Ladevorgang) ist signifikant. Es treten hierbei Obturator(-ring) - Beschädigungen
bis hin zum Abriss des Obturators auf. Nachteilig ist, dass die hieraus hervorgehenden
losen Fragmente des Obturators die Geschützmechanik zur Blockade bringen können. Auch
im manuellen Munitionsfluss, vor dem Ladevorgang, treten ebenso häufig Vorschädigungen
des Obturators auf. Hier liegt die Ursache oftmals darin, dass, wenn ein Führungsbandschutzring
entfernt wird, dabei auch der Obturator negativ beeinflusst werden kann.
[0005] Ein Artilleriegeschoss mit einem in eine Ringnut des Geschossmantels eingepressten
Führungsband zeigt die
DE 669 858.
[0006] Aus der
EP 2 529 180 B1 ist eine Artilleriemunition bekannt, die heckseitig ein Führungsband aufweist, das
mehrteilig ausgebildet ist. Die Teil-Führungsbänder sind in separaten Schwalbenschwanznuten
eingebracht, derart, dass die Teil-Führungsbänder sich direkt aneinander anschließen.
Dadurch werden die auftretenden Zentrifugalkräfte besser verteilt. Die Teil-Führungsbänder
sind so gestaltet, dass ein Fließen des Materials während der Rohrdurchlaufs ermöglicht
wird.
[0007] Ein Dichtring der
DE 20 2014 005 442 U1 ist heckseitig vom Führungsband angeordnet und in einer Außennut der Geschosshülle
gehalten.
[0008] Aus der
DE 198 55 536 A1 ist ein drallstabilisiertes Artilleriegeschoss bekannt, dass zur Übertragung des
Dralls auf das Geschoss ein metallisches Führungsband und ein heckseitig von dem Führungsband
abgeordneten Dichtring aufweist. Um eine Beschädigung oder Zerstörung bzw. ein Abreißen
des Dichtringes beim Einführen des Geschosses in den Ladungsraum der entsprechenden
Waffe sicher zu verhindern, ist der Dichtungsring als Metallring ausgeführt, welcher
derart in einer Ringnut des Geschosses angeordnet ist, dass dieser sich gegenüber
dem Geschoss frei drehen kann. Diese Lösung hat sich in der Praxis bewährt. Alternativen
sind aber immer wünschenswert.
[0009] Aus der
DE 40 00 167 C2 ist ein drallstabilisiertes Trägergeschoss mit einem metallischen Führungsband und
einem dahinter befindlichen Dichtring aus Kunststoff zur vollständigen Abdichtung
bekannt. Vor dem metallischen Führungsband ist in Schussrichtung ein Ansetzring aus
Kunststoff angeordnet. Der Ansetzring enthält eine stirnseitige Stützfläche, die in
axialer nach hinten weisender Richtung an einer parallelen Stirnfläche des Führungsbandes
anliegt. Die Trennung des Ansetzringes erfolgt durch mindestens einen im Mantelbereich
angeordneten Längsschlitz unmittelbar beim Verlassen des Waffenrohres.
[0010] Ein drallstabilisiertes Artilleriegeschoss mit einem metallischen Führungsband und
einem aus Kunststoff bestehenden Dichtring beschreibt die
DE 198 55 535 A1. Das Führungsband weist, in Richtung der Längsachse des Geschosses gesehen, mindestens
eine Ringnut auf, in der der Dichtring angeordnet ist und mit der Geschosswand form-
und oder kraftschlüssig verbunden ist. Eine mechanische Beschädigung oder Zerstörung
bzw. ein Abstreifen des Dichtringes soll dadurch sicher verhindert werden, seine abdichtende
Funktion nicht negativ beeinflusst.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Idee zugrunde, den Nachteil der bekannten Lösungen
in einen Vorteil umzukehren. Ein vollständiges Ablösen des Dichtringes bzw. Obturators
ist erfindungsgemäß ausdrücklich erwünscht.
[0012] Dazu wird eine Designauslegung einer Schnittstelle zwischen einer Hinterkante eines
Führungsbands und einer Vorderkante eines Obturators bzw. Dichtrings vorgenommen,
die ein vollständiges Ablösen des Obturators nach dem Mündungsdurchgang begünstigt.
Der Obturator wird erfindungsgemäß integraler Bestandteil eines Führungsbandes. Die
Funktion des Obturators wird fest in die Führungsbandstruktur hinein integriert. Eine
kraft- oder formschlüssige Verbindung mit der Geschosswand erfolgt nicht. Der Obturator
besteht bevorzugt aus Kunststoff, beispielsweise aus Polyamid.
[0013] Das Geschoss weist ein Führungsband bzw. eine Führungsbandstruktur auf, die aus einem
oder einzelnen aufgepressten oder aufgeschweißten Ring(en) besteht. Die Positionierung
des Obturators erfolgt in wenigstens einer Nut bzw. Ausgleichsnut im Führungsband
bzw. der Führungsbandstruktur. Die Ausgleichsnut im Führungsband bzw. die Ausgleichsnuten
in der Führungsbandstruktur sind bevorzugt mittig, zumindest aber derart, dass beim
Rohrdurchgang das sich rückwärtig orientierende Führungsbandmaterial den Obturator
/ den Dichtring aus der Ausgleichnut heraus nach hinten bzw. nach oben drückt.
[0014] Die Ausgleichsnut ist im Schnitt bevorzugt trapezförmig, vorzugsweise gleichschenklig.
Zum Geschoss weisend besitzt die Ausgleichsnut eine schmalere Fläche als zum Waffenrohr,
wodurch sich die Trapezform ergibt. Diese Trapezform begünstigt das Ablösen des Obturators
bzw. Dichtungsrings während des Rohrdurchlaufs. Beim Rohrdurchgang wird durch das
sich rückwärtig orientierende Führungsbandmaterial der Dichtring wie ein O-Ring aus
der Ausgleichsnut heraus nach hinten bzw. nach oben gedrückt. Diese Aktion führt zu
einer Dichtwirkung während des Rohrdurchgangs. Der Obturator / Dichtring als Einzelteil
selbst ist nicht mehr vorhanden. Es verbleibt nur ein gasschlupfreduzierendes Element
im Führungsband, um den Druck und die daraus resultierenden Geschwindigkeitsstreuungen
möglichst gering zu halten. Ein fliehkraftbedingtes Herauslösen nach Mündungsdurchgang
wird durch die Trapezform stark vereinfacht.
[0015] Die Ausgleichsnut kann im Schnitt aber auch rechteckig bzw. quadratisch sein.
[0016] Überschüssiges Material führt zu keinem aerodynamisch negativ relevanten Überstand,
d.h., des Materials, welches aus einer Obturatornut heraussteht und die Aerodynamik
negativ beeinflusst, da der metallische Führungsbandbereich hinter der Positionierung
des Kunststoffrings wie eine Schneidmatrize einwirkt und den Dichtring flächig abschert
oder sogar abstreift. Als metallisches Material kommt bevorzugt Messing und / oder
Eisen zum Einsatz. Kupfer hat sich aber auch bewährt.
[0017] Durch eine entsprechende Auslegung der Einstichtiefe der Ausgleichsnut im Führungsband
bzw. in der Führungsbandstruktur und damit des Dichteinsatzes wird erreicht, dass
nach dem Rohrdurchgang durch das Zug-Feld-Profil keine Fragmente des Kunststoffringes
verbleiben, da diese in der Scher- und Verformungsebene des Zug-Feld-Profils gewollt
vollständig aufgebraucht werden.
[0018] Der Kunststoffring bzw. Dichtring als integraler funktionsrelevanter Bestandteil
des Geschosses ist wesentlich robuster und störunanfälliger. Auch ungeschulte Anwender
erkennen eindeutig, dass der Kunststoffring nicht als Schutz des Führungsbandes dient,
da der Kunststoffring nicht auf dem Führungsband sondern in diesem eingebracht ist.
Das rückwärtig bei Rohrdurchgang verdrängte Führungsmaterial kollidiert gezielt mit
dem Dichtringmaterial in der Führungsband -Ausgleichsnut, weil diese Kollision das
Dichtmetrial dabei anhebt und zusätzlich extrem dichtend gegen die Rohrwandung gepresst
wird.
[0019] Vorgeschlagen wird ein drallstabilisiertes Artilleriegeschoss mit einem Führungsband
und wenigstens einem Obturator. Das Führungsband enthält, in Richtung einer Längsachse
(3) des Geschosses gesehen, mindestens eine Ausgleichsnut. Der wenigstens eine Obturator
in der mindestens einen Ausgleichsnut des Führungsbandes angeordnet. Der Querschnitt
der Ausgleichsnut ist bevorzugt trapezförmig, kann aber auch rechteckig oder quadratisch
sein. Dadurch wird ein vollständiges Ablösen des Obturators erreicht, Rückstände vermieden.
[0020] Diese Erfindung zeichnet sich auch dadurch vorteilhaft aus, dass sie einfach und
unkompliziert ist. Die Lösung ist robust gegenüber äußeren Einflüssen. Verbleibende
Kunststoffreste am Geschoss werden vermieden bei Erfüllung der Aufgabe als Obturator.
[0021] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden.
[0022] Die Figur zeigt den Querschnitt eines erfindungsgemäßen drallstabilisierten Artilleriegeschosses
1 im Bereich eines beispielsweise aus Messing bestehenden Führungsbandes 2.
[0023] Das Führungsband 2 setzt sich - in Richtung einer Längsachse 3 des Geschosses 1 gesehen
- in der vorliegenden Ausführung aus wenigstens zwei Führungsbandteilen 4, 5 zusammen.
[0024] Ist das Führungsband zweiteilig, besteht es in der Regel aus zwei Materialen, beispielsweise
aus Messing und / oder Eisen.
[0025] Diese Führungsbandteile 4, 5 sind in jeweilige Nuten 6, 7 im Geschoss 1 eingebracht.
Diese Nuten 6, 7 weisen bevorzugt eine Schwalbenschwanzform auf.
[0026] Das Führungsband 2 kann auch einteilig ausgeführt sein. Ein Aufschweißen des Führungsbandes
2 (4, 5) ist gleichfalls möglich.
[0027] In den Führungsbandteilen 4, 5 eingebracht ist jeweils eine Ausgleichnut 8, 9. Diese
Ausgleichnut 8, 9 weist im Schnitt bevorzug eine Trapezform auf. Die schmale Seite
10 (kleinere Fläche) ist in Richtung Geschosslängsachse 3 weisend. Die breitere Seite
11 (größere Fläche) schließt mit den Führungsbandteilen 4, 5 ab, bevorzugt ohne Überstand
und damit oberflächig bündig.
[0028] In den Ausgleichnuten 8, 9 ist jeweils aus Kunststoff bestehender Dichtring bzw.
[0029] Obturator 12, 13 angeordnet. Die Form des Obturators 12, 13 ist der zugehörigen Ausgleichsnut
8, 9 angepasst.
[0030] Beim Rohrdurchgang wird durch das sich rückwärtig orientierende Führungsbandmaterial
der Führungsbandteile der Obturator 12, 13 wie ein O-Ring aus der Ausgleichsnut 8,
9 heraus nach hinten bzw. nach oben gedrückt. Während des Rohrdurchlaufs dichten diese
ab. Der metallische Führungsbandbereich hinter der Positionierung des Obturators 12,
13 schert diesen ab, sodass der Obturator 12, 13 mit Austritt des Artilleriegeschosses
1 aus dem Waffenrohr nicht mehr Bestandteil des Führungsbandes 2 (4, 5) ist.
1. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) mit einem Führungsband (2) bzw. einer Führungsbandstruktur
und wenigstens einem Obturator (12, 13), wobei das Führungsband (2), in Richtung einer
Längsachse (3) des Geschosses (1) gesehen, mindestens eine Ausgleichsnut (8, 9) enthält,
und wobei der wenigstens eine Obturator (12, 13) in der Ausgleichsnut (8, 9) des Führungsbandes
(2) angeordnet ist, wobei der wenigstens eine Obturator (12, 13) aus Kunststoff besteht
und das Führungsband (2) metallisch ist, wobei das Führungsband (2) derart ausgeführt
ist, dass beim Rohrdurchgang das sich rückwärts orientierende Führungsbandmaterial
den mindestens einen Obturator (12, 13) wie ein O-Ring aus der mindestens einen Ausgleichsnut
(8, 9) nach oben drückt und der metallische Führungsbandbereich hinter der Positionierung
des Obturators (12, 13) diesen abschert.
2. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Ausgleichsnut (8, 9) trapezförmig, rechteckig oder quadratisch
sein kann.
3. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Ausgleichsnut (8, 9) ein gleichschenkliges Trapez ist.
4. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine schmale Seite (10) des gleichschenkligen Trapez in Richtung Geschosslängsachse
(3) weist und eine breitere Seite (11) mit dem Führungsband (2) bzw. den Führungsbandteilen
(4, 5) abschließt.
5. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Ausgleichsnute (8, 9) im Führungsband (2) vorhanden sind.
6. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach einem der Ansprüchel bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsband (2) aus wenigstens zwei Führungsbandteilen (4, 5) besteht.
7. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Führungsbandteil (4, 5) eine Ausgleichsnut (8, 9) umfasst.
8. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsband (2) aus einem oder einzelnen aufgepressten oder aufgeschweißten
Ringen besteht.
9. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsband (2) bzw. die Führungsbandteile (4, 5) in Nuten (6, 7) des Geschosses
(1) eingebracht sind
10. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten eine Schwalbenschwanzform besitzen.
11. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsband (2) bzw. die Führungsbandteile (4, 5) angeschweißt oder angelötet
sind.
12. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsbandmaterial Messing und/oder Eisen ist.
13. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsbandmaterial Kupfer ist.
14. Drallstabilisiertes Artilleriegeschoss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Obturators (12, 13) Polyamid ist.
1. Spin-stabilised artillery projectile (1) with a driving band (2) or a driving band
structure and at least one obturator (12, 13), wherein the driving band (2), seen
in the direction of a longitudinal axis (3) of the projectile (1), contains at least
one compensating groove (8, 9), and wherein which at least one obturator (12, 13)
is arranged in the compensating groove (8, 9) of the driving band (2), wherein the
at least one obturator (12, 13) consists of plastic and the driving band (2) is metallic,
wherein the driving band (2) is designed in such a way that when passing through the
barrel the backward-oriented driving band material pushes the at least one obturator
(12, 13) upwards out of the at least one compensating groove (8, 9), like an O-ring,
and the metallic driving band region behind the positioning of the obturator (12,
13) shears this off.
2. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to claim 1, characterised in that the cross-section of the compensating groove (8, 9) can be trapezoidal, rectangular
or square.
3. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to claim 2, characterised in that the cross-section of the compensating groove (8, 9) is an isosceles trapezoid.
4. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to claim 3, characterised in that a narrow side (10) of the isosceles trapezoid points in the direction of the longitudinal
axis (3) of the projectile and a wider side (11) terminates with the driving band
(2) or the driving band parts (4, 5).
5. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to one of the claims 1 to 4, characterised in that two compensating grooves (8, 9) are present in the driving band (2).
6. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the driving band (2) consists of at least two driving band parts (4, 5).
7. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to claim 6, characterised in that each driving band part (4, 5) includes a compensating groove (8, 9).
8. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to one of the claims 1 to 7, characterised in that the driving band (2) consists of one ring or individual pressed-on or welded-on rings.
9. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the driving band (2) or the driving band parts (4, 5) are introduced in grooves (6,
7) of the projectile (1).
10. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to claim 9, characterised in that the grooves are dovetailformed.
11. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to one of the claims 1 to 10, characterised in that the driving band (2) or the driving band parts (4, 5) are welded or soldered on.
12. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to one of the claims 1 to 11, characterised in that the driving band material is brass and/or iron.
13. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to one of the claims 1 to 12, characterised in that the driving band material is copper.
14. Spin-stabilised artillery projectile (1) according to one of the claims 1 to 13, characterised in that the material of the obturator (12, 13) is polyamide.
1. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) comprenant une bande de guidage (2) ou une
structure de bande de guidage et au moins un obturateur (12, 13), dans lequel la bande
de guidage (2), vue dans la direction d'un axe longitudinal (3) du projectile (1),
comporte au moins une rainure de compensation (8, 9), et le au moins un obturateur
(12, 13) est agencé dans la rainure de compensation (8, 9) de la bande de guidage
(2), et dans lequel le au moins un obturateur (12, 13) est en matière plastique et
la bande de guidage (2) est métallique, dans lequel la bande de guidage (2) est conçue
de telle manière que via un passage de tuyau, le matériau de bande de guidage orienté
vers l'arrière pousse le au moins un obturateur (12, 13) vers le haut comme un joint
torique hors du au moins de la au moins une rainure de compensation (8, 9), et la
zone de bande de guidage métallique le cisaille derrière la position de l'obturateur
(12, 13).
2. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section transversale de la rainure de compensation (8, 9) peut être trapézoïdale,
rectangulaire ou carrée.
3. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section transversale de la rainure de compensation (8, 9) est un trapèze isocèle.
4. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un côté étroit (10) du trapèze isocèle est orienté en direction de l'axe longitudinal
(3) du projectile et un côté plus large (11) se termine par la bande de guidage (2)
ou les parties de bande de guidage (4, 5).
5. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que deux rainures de compensation (8, 9) sont présentes dans la bande de guidage (2).
6. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que la bande de guidage (2) est constituée d'au moins deux parties de bande de guidage
(4, 5).
7. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que chaque partie de bande de guidage (4, 5) présente une rainure de compensation (8,
9).
8. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que la bande de guidage (2) est constituée d'un ou de plusieurs anneaux pressés ou soudés.
9. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que la bande de guidage (2) ou les parties de bande de guidage (4, 5) sont introduites
dans des rainures (6, 7) du projectile.
10. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce que les rainures ont une forme en queue d'aronde.
11. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que la bande de guidage (2) ou les parties de bande de guidage (4, 5) sont soudées ou
brasées.
12. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 11, caractérisé en ce que le matériau de bande de guidage est du laiton et/ou du fer.
13. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 12, caractérisé en ce que le matériau de bande de guidage est du cuivre.
14. Projectile d'artillerie gyrostabilisé (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 13, caractérisé en ce que le matériau de l'obturateur (12, 13) est du polyamide.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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