Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Elektrogerät, insbesondere ein Reinigungsgerät,
mit einem Gehäuse und einem an dem Gehäuse angeordneten Handgriff, welcher relativ
zu dem Gehäuse verlagerbar ist, wobei der Handgriff mittels einer ringförmig ausgebildeten
Halteeinrichtung an dem Gehäuse gelagert ist, die das Gehäuse in Umfangsrichtung zumindest
teilweise umgibt, wobei der Handgriff relativ zu der Halteeinrichtung schwenkbar an
dieser gelagert ist.
Stand der Technik
[0002] Handgeführte Elektrogeräte sind im Stand der Technik beispielsweise als Reinigungsgeräte
oder elektrische Werkzeuge bekannt. Insbesondere gehören zu den handgeführten Elektrogeräten
Staubsauger, Wischgeräte, Poliergeräte, Schraubendreher, Bohrmaschinen, Bohrhämmer
und dergleichen.
[0003] Es sind im Stand der Technik beispielsweise Bohrmaschinen bekannt, die einen Handgriff
aufweisen, der von einer rotierbar an der Bohrmaschine gelagerten Halteeinrichtung
getragen wird und eine Längserstreckung in zu der ringförmigen Halteeinrichtung radialer
Richtung aufweist. Der Handgriff kann um seine Längsachse rotiert werden, um die Halteeinrichtung
auf der Bohrmaschine festzuklemmen. Ein solches Elektrogerät offenbart beispielsweise
die
DE 10 2009 000 598 A1.
[0004] Des Weiteren sind Reinigungsgeräte bekannt, die als akkubetriebene Geräte ausgebildet
sind. Diese werden vorzugsweise zur Reinigung von Überbodenflächen benutzt, wobei
der Nutzer das Reinigungsgerät in seiner Hand trägt. Dafür wird das Reinigungsgerät
mittels des an dem Gehäuse angeordneten Handgriffs getragen und über die zu reinigende
Fläche geführt.
[0005] Die Offenlegungsschrift
DE 10 2015 118 621 A1 offenbart beispielsweise ein solches Elektrogerät mit einem Handgriff, welcher nach
Bedarf von einer Ruhestellung, in welcher dieser an das Gerätegehäuse angelegt ist,
in eine Gebrauchsstellung verschwenkt werden kann, in welcher der Handgriff von dem
Gerätegehäuse absteht und von der Hand des Nutzers umgriffen werden kann. In der ausgeschwenkten
Gebrauchsstellung erfolgt eine lineare Verschiebung, Rotation oder teleskopierende
Verlängerung des Handgriffs relativ zu dem Gerätegehäuse, um die ausgeschwenkte Gebrauchsstellung
zu arretieren, damit der Handgriff nicht ungewünscht zurück in die Ruhestellung schwenkt
und dabei gegebenenfalls die Hand des Nutzers einklemmt.
Zusammenfassung der Erfindung
[0006] Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, die
Handhabbarkeit eines handgeführten Elektrogerätes zu verbessern, insbesondere so,
dass einem Nutzer weitere Varianten zur Nutzung des Gerätes ermöglicht werden.
[0007] Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird vorgeschlagen, dass das Gehäuse und die
Halteeinrichtung korrespondierende elektrische Kontakte aufweisen, wobei zumindest
das Gehäuse oder die Halteeinrichtung eine Mehrzahl von elektrischen Kontakten aufweist,
von welchen zumindest ein elektrischer Kontakt in Abhängigkeit von einer Verlagerungsstellung
der Halteeinrichtung mit einem elektrischen Kontakt der Halteeinrichtung oder des
Gehäuses verbindbar ist.
[0008] Erfindungsgemäß können das Gehäuse und die Halteeinrichtung auch korrespondierende
elektrische Kontakte aufweisen, die je nach der axialen Position bzw. Umfangsstellung
der Halteeinrichtung an dem Gehäuse eine elektrische Verbindung zwischen einer elektrischen
Komponente des Elektrogerätes und einer elektrischen Komponente der Halteeinrichtung
bzw. des Handgriffs bereitstellen. Besonders bevorzugt können die elektrischen Kontakte
auch in nachfolgend beschriebene Verbindungselemente integriert sein, so dass es bei
einer Verbindung zweier korrespondierender Verbindungselemente gleichzeitig auch zu
einer elektrischen Kontaktierung kommt.
[0009] Der Handgriff ist schwenkbar an der Halteeinrichtung gelagert. Dadurch ist nicht
nur eine relative Verlagerung der Halteeinrichtung an dem Gehäuse möglich, sondern
zusätzlich auch eine Verlagerung des Handgriffs relativ zu der Halteeinrichtung. Insbesondere
kann der Handgriff zwischen einer Stellung, in welcher der Handgriff parallel zu der
Längserstreckung des Gehäuses ausgerichtet ist, und einer Stellung, in welcher der
Handgriff orthogonal zu der Längserstreckung des Gehäuses ausgerichtet ist, verschwenkt
werden. Der Handgriff kann beispielsweise in verschiedenen definierten Winkelstellungen
festgesetzt werden, vorzugsweise in 45°-Schritten. Diese Rotation kann dadurch ermöglicht
werden, dass beispielsweise bei einem Betätigen eines Entriegelungselements des Handgriffs
eine Klemmkraft zwischen dem Handgriff und der Halteeinrichtung aufgehoben wird. Je
nachdem, von welcher Seite ein Nutzer das Elektrogerät halten und bedienen möchte,
kann somit eine individuelle Stellung des Handgriffs an dem Elektrogerät bereitgestellt
werden.
[0010] Die Halteeinrichtung ist vorzugsweise an dem Gehäuse des Elektrogerätes in Richtung
einer Längserstreckung des Elektrogerätes linear verschiebbar gelagert. Dadurch kann
der Handgriff in axiale Richtung des Elektrogerätes verschoben werden, um eine Greifposition
für einen Nutzer vorteilhaft zu variieren. Die lineare Verschiebbarkeit ist vorzugsweise
in einem Längenbereich von mindestens 25 mm und bis zu 300 mm gegeben. Dafür ist das
Gehäuse des Elektrogerätes zumindest bezogen auf einen axialen Längenabschnitt vorteilhaft
zylindrisch ausgebildet, so dass eine lineare Verschiebung an dem Gehäuse ermöglicht
wird. Durch die vorgeschlagene Ausgestaltung ist es möglich, die Position des Handgriffs
relativ zu dem Schwerpunkt des Elektrogerätes nennenswert zu variieren, so dass in
unterschiedlichen Anwendungssituationen eine angenehme Geräteführung über den Handgriff
möglich ist. Beispielsweise kann der Handgriff dadurch bei einem Wechsel von einer
Bodenanwendung zu einer Überkopfanwendung des Elektrogerätes vorteilhaft verstellt
werden. Bei einer Bodenanwendung ist beispielsweise eine Lage des Schwerpunktes nahe
an einem Handgelenk des Nutzers vorteilhaft. Bei einer Anwendung in einem Bereich
einer Zimmerdecke ist eine Schwerpunktslage zwischen dem Ellenbogen und dem Handgelenk
des Nutzers vorteilhaft. Bei anderen Anwendungen wiederum kann eine Schwerpunktlage
zwischen Hand und Handgelenk des Nutzers vorteilhaft sein. Es ergibt sich somit eine
flexible Anpassung der Position des Handgriffs, welche Ergonomieaspekten bei der Handhabung
des Elektrogerätes Rechnung trägt, indem auf den Körper des Nutzers, insbesondere
dessen Handgelenk, wirkende Drehmomente und Kräfte verringert werden.
[0011] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Halteeinrichtung alternativ oder zusätzlich
in Umfangsrichtung des Elektrogerätes rotierbar an dem Gehäuse gelagert ist. Durch
diese Ausgestaltung kann die Halteeinrichtung nicht nur in Längsrichtung des Elektrogerätes
verlagert werden, sondern auch um das Gehäuse des Elektrogerätes rotiert werden, so
dass der an der Halteeinrichtung angeordnete Handgriff seine Position in Umfangsrichtung
des Gehäuses des Elektrogerätes verändert. Durch diese Ausgestaltung kann die Position
des Handgriffs beispielsweise auf die Bedürfnisse von Linkshändern oder Rechtshändern
angepasst werden. Je nachdem welche Angriffsseite ein Nutzer für die Führung des Elektrogerätes
wünscht, kann derjenige Umfangsabschnitt des Gehäuses gewählt werden, an welchem der
Handgriff besonders vorteilhaft positioniert ist. Ebenso kann das Elektrogerät dadurch
beispielsweise auch bezogen auf eine übliche Benutzungsrichtung des Elektrogerätes
von oben oder von unten ergriffen werden.
[0012] Die Halteeinrichtung kann geschlossen ringförmig ausgebildet sein, jedoch alternativ
auch nur einen Umfangsteilbereich des Gehäuses umspannen, so dass sich eine offene
C-Form der Halteeinrichtung ergibt. Die Halteeinrichtung und damit auch der Handgriff
lassen sich somit über die Außenfläche des Gehäuses verschieben und/oder um das Gehäuse
herum drehen. Dadurch lassen sich entsprechend einer aktuellen Arbeitsaufgabe verschiedene
Griffstellungen relativ zu dem Schwerpunkt des Gerätes einstellen, die eine Handhabung
erleichtern.
[0013] Vorzugsweise ist zwischen der Außenwandung des Gehäuses und der Innenwandung der
Halteeinrichtung ein Gleitelement angeordnet oder eine Gleitschicht ausgebildet, welche
eine Beschädigung oder ein Verkratzen des Gehäuses durch die Halteeinrichtung verhindert.
Insbesondere kann die Halteeinrichtung an der in Richtung des Gehäuses gewandten Innenseite
eine Beschichtung aufweisen, die einen Materialabrieb an dem Gehäuse des Elektrogerätes
verhindern. Eine solche Gleitbeschichtung kann beispielsweise ein Gleitlack sein,
welcher Reibkräfte zwischen dem Gehäuse und der Halteeinrichtung verringert. Alternativ
kann die Halteeinrichtung jedoch auch, zumindest teilweise, aus einem Elastomer hergestellt
sein, so dass beispielsweise ein Verkratzen des Gehäuses verhindert ist.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Halteeinrichtung das Gerätegehäuse bezogen auf
einen Mittelpunkt einer orthogonal zu der Längserstreckung des Gerätes ausgebildeten
Geräteebene vollständig umgibt. Die Halteeinrichtung kann jedoch auch als ein segmentiertes
Element ausgebildet sein, welches eine Haltekraft durch bezogen auf den Mittelpunkt
gegenüberliegenden Umfangssegmente auf ein Festlager der Halteeinrichtung oder des
Gehäuses überträgt.
[0015] Es wird vorgeschlagen, dass die Halteeinrichtung form- und/oder kraftschlüssig an
dem Gehäuse gehalten ist. Bei einer formschlüssigen Halterung weist eine Innenseite
der Halteeinrichtung eine Kontur auf, die mit einer Kontur der Außenseite des Gehäuse
korrespondiert, so dass korrespondierende Formelemente der Halteeinrichtung und des
Gehäuses geeignet sind, eine eingestellte Position der Halteeinrichtung an dem Gehäuse
zu fixieren. Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass die Halteeinrichtung
kraftschlüssig an dem Gehäuse gehalten ist. Dazu kann die Halteeinrichtung beispielsweise
auf das Gehäuse aufgeklemmt sein. Besonders bevorzugt ist eine Kombination aus einer
formschlüssigen und einer kraftschlüssigen Halterung, so dass die Position der Halteeinrichtung
und damit auch die Position des Handgriffs in definierten Positionen festgesetzt werden
kann. Eine Klemmkraft der Halteeinrichtung wird vorzugsweise zusätzlich durch die
formschlüssige Halterung unterstützt, so dass die Klemmkraft insgesamt reduziert werden
kann, um beispielsweise auch Beschädigungen des Gehäuses zu verringern oder das Lösen
einer Klemmbefestigung durch einen Nutzer zu erleichtern.
[0016] Insbesondere wird vorgeschlagen, dass ein Durchmesser der ringförmigen Halteeinrichtung
reversibel variierbar ist, wobei die Halteeinrichtung insbesondere als eine Klemmschelle
und/oder als ein mit einer rückstellenden Federkraft beaufschlagter Sprengring ausgebildet
ist. Die rotatorische und/ oder translatorische Bewegung der Halteeinrichtung wird
über einen Kraftschluss der Halteeinrichtung mit dem Gehäuse des Elektrogerätes ermöglicht.
Dabei ist die Halteeinrichtung während eines Normalzustands auf dem Gehäuse festgespannt
und wird zur Ermöglichung einer Verstellung aufgespreizt. Das Aufspreizen kann beispielsweise
mittels eines Entriegelungselementes erfolgen, welches keilförmig in eine Öffnung
der ringförmigen Halteeinrichtung getrieben wird. Die Halteeinrichtung kann dabei
aus mehreren konzentrisch angeordneten Schichten bestehen, wobei eine Außenschicht
ein Aufnahmeelement für eine innere Schicht bildet. Die innere Schicht verfügt über
Klemmelemente zur Verbindung mit dem Gehäuse des Elektrogerätes, während die Außenschicht
relativ zu dem Gehäuse unbewegt bleibt. Die Halteeinrichtung bzw. deren klemmende
Funktion kann durch Betätigen eines Entriegelungselementes gelöst werden, welches
beispielsweise einen mit einer rückstellenden Federkraft beaufschlagten Sprengring
aufspreizt, der sich der Rückstellkraft folgend form- und kraftschlüssig um das Gerätegehäuse
legt. Des Weiteren kann die Halteeinrichtung auch eine Klemmschelle sein, die beispielsweise
mittels eines Schraub- oder Ratschenmechanismus gegen das Gehäuse gezogen wird.
[0017] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Halteeinrichtung mittels einer Nut-Feder-Verbindung
relativ zu dem Gehäuse verlagerbar ist, wobei an dem Gehäuse oder der Halteeinrichtung
zumindest eine Nut in axialer Richtung oder Umfangsrichtung ausgebildet ist, in welche
ein Vorsprung der Halteeinrichtung oder des Gehäuses eingreift. Die Nut bildet dabei
eine Führungskulisse für den korrespondierenden Vorsprung. Die Nut kann entweder in
dem Gehäuse oder der Halteeinrichtung ausgebildet sein bzw. entsprechend auch der
Vorsprung entweder an dem Gehäuse oder der Halteeinrichtung. Die Nut kann sich beispielsweise
in axiale Richtung erstrecken, so dass eine lineare Verschiebung der Halteeinrichtung
relativ zu dem Gehäuse ermöglicht wird. Des Weiteren kann eine Nut in Umfangsrichtung
des Gehäuses bzw. der Halteeinrichtung ausgebildet sein, so dass eine Rotation der
Halteeinrichtung um das Gehäuse ermöglicht wird. Dabei ist es auch möglich, mehrere
Nuten an der Halteeinrichtung bzw. dem Gehäuse auszubilden, welche sich kreuzen und
ein Raster mit definierten Verlagerungswegen für die Halteeinrichtung an dem Gehäuse
vorgeben.
[0018] Es wird des Weiteren vorgeschlagen, dass das Gehäuse und die Halteeinrichtung korrespondierende
Verbindungselemente ggf. in Verbindung mit korrespondierenden elektrischen Kontakten
aufweisen, wobei zumindest das Gehäuse oder die Halteeinrichtung eine Mehrzahl von
Verbindungselementen und elektrischen Kontakten aufweist, von welchen zumindest ein
Verbindungselement und/oder ein elektrischer Kontakt in Abhängigkeit von einer Verlagerungsstellung
der Halteeinrichtung mit einem Verbindungselement und/oder einem elektrischen Kontakt
der Halteeinrichtung oder des Gehäuses verbindbar ist. Beispielsweise kann das Gehäuse
eine Mehrzahl von Verbindungselementen bereitstellen, während die Halteeinrichtung
nur ein einziges dazu korrespondierendes Verbindungselement aufweist. Bei einer axialen
Verlagerung der Halteeinrichtung bzw. einer Rotation der Halteeinrichtung kann das
einzelne Verbindungselement der Halteeinrichtung dabei in die hintereinander angeordneten
Verbindungselemente des Gehäuses eingreifen. Dadurch ergibt sich eine stufenweise
Verstellung der Position der Halteeinrichtung an dem Gehäuse. Des Weiteren ist es
auch möglich, dass sowohl das Gehäuse, als auch die Halteeinrichtung mehrere Verbindungselemente
aufweisen, so dass sich der Verlagerungsbereich der Halteeinrichtung zusätzlich vergrößern
kann oder eine Abstufung verschiedener Positionen der Halteeinrichtung verfeinert
werden kann. Ebenso ist es auch umgekehrt möglich, dass das Gehäuse nur ein einziges
Verbindungselement bereitstellt und die Halteeinrichtung eine Mehrzahl von Verbindungselementen.
Die Verbindungselemente können beispielsweise einerseits Materialaussparungen und
andererseits Materialvorsprünge sein, die in die korrespondierenden Materialaussparungen
eingreifen können. Beispielsweise sind die Materialvorsprünge als in radiale Richtung
verlagerbare, vorzugsweise federbeaufschlagte, Sperrbolzen ausgebildet, welche zum
Ermöglichen einer Verlagerung der Halteeinrichtung von einer hervorstehenden Stellung
in eine zurückverlagerte Stellung verlagert werden können, um den Vorsprung aus der
Aussparung zu lösen. Des Weiteren ist es auch möglich, dass die korrespondierenden
Verbindungselemente Teil einer Außenverzahnung des Gehäuses bzw. Innenverzahnung der
Halteeinrichtung sind. Die korrespondierenden Zähne des Gehäuses und der Halteeinrichtung
können in einer Vielzahl verschiedener Rotationsstellungen ineinandergreifen, wobei
ein Lösen der Verzahnung entweder durch ein Aufspreizen der ringförmigen Halteeinrichtung
oder durch Überwindung eines Losbrechmomentes möglich ist. Die Materialaussparungen
können bezogen auf eine axiale Richtung oder Umfangsrichtung als Nuten ausgebildet
sein, so dass in einer Richtung eine stufenlose Verstellung möglich ist und in dazu
orthogonaler Richtung eine stufenweise Verstellung, welche durch die Abstände der
Materialaussparungen bzw. Rastzähne vorgegeben ist. Beispielsweise kann in Umfangsrichtung
des Gehäuses eine Verzahnung mit in Umfangsrichtung hintereinanderliegenden Zähnen
ausgebildet sein, welche bezogen auf die axiale Richtung Nuten bilden.
[0019] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Halteeinrichtung zwei konzentrisch ineinander
angeordnete Ringelemente aufweist, von welchen ein erstes radial inneres Ringelement
eine elektrische Kontaktschiene aufweist, die eine elektrische Verbindung zu einer
Energiequelle des Elektrogerätes aufweist, und wobei ein zweites radial äußeres Ringelement
einen entlang der Kontaktschiene verlagerbaren elektrischen Stromabnehmer aufweist,
der bei einer Verlagerungsbewegung des zweiten Ringelementes relativ zu dem ersten
Ringelement einen elektrischen Kontakt zu der Kontaktschiene beibehält. Der Stromabnehmer
ist vorzugsweise permanent mit der Kontaktschiene verbunden, so dass eine Energieübertragung
unabhängig von einer aktuellen Stellung der Halteeinrichtung relativ zu dem Gehäuse
gegeben ist. Gemäß dieser Ausgestaltung ist die elektrische Kontaktierung des Elektrogerätes
für die Halteeinrichtung immer ortsfest. Die rotatorische und translatorische Bewegung
der Halteeinrichtung kann ebenfalls wieder über einen Kraftschluss und/oder Formschluss
erfolgen. Die elektrische Kontaktierung kann vorzugsweise in den Klemmmechanismus
der Halteeinrichtung integriert sein. Um eine elektrische Kontaktierung auch bei einer
linearen Verschiebung in Längsrichtung des Elektrogerätes beibehalten zu können, sind
an dem Gehäuse vorzugsweise über eine bestimmte Länge elektrische Kontakte angeordnet,
die eine stufenweise Verbindung mit der Halteeinrichtung, insbesondere deren ringförmiger
Kontaktschiene, erlauben.
[0020] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Halteeinrichtung und/oder der Handgriff
einen elektrischen Schalter zur Steuerung eines elektrischen Verbrauchers des Elektrogerätes
aufweist. Der elektrische Schalter ist gemäß einer Ausführung beispielsweise ein An-Aus-Schalter
zur Betätigung eines elektrischen Verbrauchers des Elektrogerätes. Beispielsweise
kann durch den elektrischen Schalter eine Motor-Gebläse-Einheit des Elektrogerätes
an- und ausgeschaltet werden. Der elektrische Schalter kann als abnehmbares Element
ausgeführt sein, so dass dieser über eine drahtlose Kommunikationsverbindung zusätzlich
eine Fernsteuerung des Elektrogerätes erlaubt. Der Schalter kann zudem auch eine drahtlose
Kommunikationseinrichtung zur Verbindung mit anderen Elektrogeräten aufweisen. Zudem
ist es durch die elektrische Verbindung zwischen dem Gehäuse des Elektrogerätes und
der Halteeinrichtung bzw. dem Haltegriff auch möglich, an der Halteeinrichtung oder
dem Haltegriff ein Display auszubilden, auf welchem einem Nutzer Informationen dargestellt
werden können und/oder der Nutzer Eingaben tätigen kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Elektrogerät mit einer erfindungs gemäßen Halteeinrichtung für einen Handgriff,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung der Halteeinrichtung,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch die Halteeinrichtung,
- Fig. 4
- einen vergrößerten Teilausschnitt der Halteeinrichtung gemäß Fig. 3 in einer ersten
Stellung,
- Fig. 5
- den in Fig. 4 dargestellten Teilausschnitt der Halteeinrichtung in einer zweiten Stellung,
- Fig. 6
- eine Halteeinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 7
- einen vergrößerten Teilausschnitt der Halteeinrichtung gemäß Fig. 6,
- Fig. 8
- eine Halteeinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 9
- einen vergrößerten Teilausschnitt der Halteeinrichtung gemäß Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Halteeinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 11
- eine Halteeinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0022] Figur 1 zeigt ein beispielhaftes handgeführtes Elektrogerät 1, nämlich hier beispielsweise
einen Akku-Staubsauger, welches sowohl zur Reinigung von Bodenflächen als auch zur
Reinigung von Überbodenflächen verwendet werden kann. Das Elektrogerät 1 weist ein
Gehäuse 2 mit einem Saugmund 23 auf, welcher über eine zu reinigende Fläche geführt
werden kann. Das Gehäuse 2 des Elektrogerätes 1 weist einen angeformten Gehäusegriff
24 auf, der einen Schalter 21 zum An- und Ausschalten einer Motor-Gebläse-Einheit
(nicht dargestellt) des Elektrogerätes 1 trägt. Das Gehäuse 2 des Elektrogerätes 1
ist im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet, wobei ein Teilabschnitt des Gehäuses
2 in Richtung einer Längserstreckung einen konstanten Durchmesser aufweist. Das Gehäuse
2 trägt eine Halteeinrichtung 4 mit einem Handgriff 3. Die Halteeinrichtung 4 umgibt
das Gehäuse 2 konzentrisch und ist sowohl in Richtung der Längserstreckung des Gehäuses
2, als auch in dessen Umfangsrichtung relativ zu dem Gehäuse 2 verlagerbar. Die Halteeinrichtung
4 besteht aus zwei konzentrisch ineinander angeordneten Ringelementen 17,18, nämlich
einem radial inneren Ringelement 17 und einem radial äußeren Ringelement 18. Die Ringelemente
17,18 können beispielsweise aus einem Elastomer hergestellt sein und aneinander liegen
und/oder aus einem Hartkunststoff hergestellt sein. Das äußere Ringelement 18 ist
als geschlossener Ring ausgebildet, während das innere Ringelement 17 eine C-Form
mit einer Ringöffnung 25 aufweist. Das innere Ringelement 17 ist ein eine Rückstellkraft
aufweisender Federring, dessen Rückstellkraft nach innen gerichtet ist, um die Ringöffnung
25 auf einen kleinstmöglichen Umfangsabschnitt zu reduzieren. Der Handgriff 3 weist
ein in die Ringöffnung 25 eingreifendes Entriegelungselement 22 auf. Das Entriegelungselement
22 greift durch eine Durchgangsöffnung 26 (siehe Figur 3) des zweiten Ringelementes
18 hindurch und wird bei Betätigung nach radial innen in die Ringöffnung 25 des ersten
Ringelementes 17 eingeschoben. Der in die Ringöffnung 25 eingreifende freie Endbereich
des Entriegelungselementes 22 ist dabei keilförmig ausgebildet, so dass eine Aufspreizung
des inneren Ringelementes 17 bei Betätigung des Entriegelungselementes 22, d. h. hier
Herunterdrücken des Entriegelungselementes 22, erfolgt. Dabei wird die durch die Halteeinrichtung
4 auf das Gehäuse 2 wirkende Klemmkraft reduziert oder aufgehoben, so dass der Nutzer
die Halteeinrichtung 4 relativ zu dem Gehäuse verschieben und/oder rotieren kann.
Das Aufspreizen des ersten, inneren Ringelementes 17 wird beispielsweise durch die
elastische Ausgestaltung beider Ringelemente 17,18 oder durch einen freien Ringspalt
zwischen den beiden Ringelementen 17,18 ermöglicht. Zudem kommt es bei einer Betätigung
des Entriegelungselementes 22 gleichzeitig zu einer Reduzierung einer Klemmkraft zwischen
dem Handgriff 3 und dem zweiten, äußeren Ringelement 18 der Halteeinrichtung 4, so
dass der Handgriff 3 relativ zu der Halteeinrichtung 4 und dem Gehäuse 2 verlagert
werden kann, hier nämlich beispielsweise um eine Rotationsachse des Handgriffs 3 rotiert
werden kann.
[0023] Die Halteeinrichtung 4 sowie der Handgriff 3 sind somit relativ zueinander sowie
auch relativ zu dem Gehäuse 2 verlagerbar, so dass ein Nutzer des Elektrogerätes 1
eine individuelle Einstellung der Position des Handgriffs 3 an dem Gehäuse 2 vornehmen
kann. Insbesondere ist es möglich, den Handgriff 3 relativ zu einem Schwerpunkt des
Elektrogerätes 1 so zu verlagern, dass für die jeweilige Boden- oder Überbodenanwendung
eine vorteilhafte und ergonomische Bedienung und Führung des Elektrogerätes 1 möglich
ist. Um die Oberfläche des Gehäuses 2 durch eine Beschädigung aufgrund der Verlagerung
der Halteeinrichtung 4 zu schützen, kann zusätzlich vorgesehen sein, dass die Halteeinrichtung
4 innenseitig, d. h. an der Innenwandung des inneren Ringelementes 17 ein Gleitelement
oder eine Gleitbeschichtung trägt, die einerseits beispielsweise eine Reibkraft zwischen
dem Gehäuse 2 und der Halteeinrichtung 4 reduziert und andererseits eine Verlagerung
der Halteeinrichtung 4 relativ zu dem Gehäuse 2 ermöglicht.
[0024] Die Figuren 2 bis 5 zeigen unterschiedliche Ansichten der in Figur 1 dargestellten
Halteeinrichtung 4 (Figuren 2 und 3) bzw. vergrößerte Teilausschnitte der Halteeinrichtung
4 (Figuren 4 und 5). Die Funktionsweise des Klemmmechanismus der Halteeinrichtung
4 wird in Bezug auf die Figuren 3 bis 5 näher erläutert.
[0025] Die Figuren 3 und 4 zeigen einen gegen das Gehäuse 2 geklemmten Zustand der Halteeinrichtung
4. Das Entriegelungselement 22 befindet sich dabei noch außerhalb der Ringöffnung
25 des inneren Ringelementes 17, so dass das innere Ringelement 17 entspannt ist.
Durch Betätigung des Entriegelungselementes 22 kann ein Nutzer anschließend das als
Sprengring ausgebildete innere Ringelement 17 aufweiten. Dafür wird das Entriegelungselement
22 in die Halteeinrichtung 4 hineingedrückt, wobei der freie Endbereich des Entriegelungselementes
22 zunächst vorzugsweise berührungslos durch die Durchgangsöffnung 26 des zweiten
Ringelementes 18 hindurchtritt und bei weitergehender Verlagerung das innere Ringelement
17 kontaktiert und dieses entgegen dessen Rückstellkraft aufweitet. Durch das Aufspreizen
ändert sich der Durchmesser des inneren Ringelementes 17, so dass die Klemmkraft der
Halteeinrichtung 4 auf dem Gehäuse 2 des Elektrogerätes 1 aufgehoben oder zumindest
reduziert wird. Dadurch ist es dem Nutzer möglich, die Halteeinrichtung 4 relativ
zu dem Gehäuse 2 zu verlagern, nämlich in axiale und/oder Umfangsrichtung des Gehäuses
2. Zudem kann vorzugsweise auch der Handgriff 3 relativ zu der Halteeinrichtung 4
rotiert werden. Den aufgespreizten Zustand des inneren Ringelementes 17 zeigt Figur
5. Wenn das Entriegelungselement 22 anschließend wieder losgelassen wird, schiebt
sich das innere Ringelement 17 der rückstellenden Federkraft folgend wieder zusammen,
so dass dessen Durchmesser verkleinert wird. Dadurch wird das Entriegelungselement
22 aus der Ringöffnung 25 herausgeschoben. Das innere Ringelement 17 drückt dann mit
einem minimalen Durchmesser erneut gegen das Gehäuse 2, so dass eine kraftschlüssige
Verbindung zu dem Gehäuse 2 besteht. Das Entriegelungselement 22 kann vorzugsweise
über ein Rückstellelement (nicht dargestellt) an dem Handgriff 3 gelagert sein, so
dass es bei Loslassen des Entriegelungselementes 22 zu einem Herausverlagern des Entriegelungselementes
22 auch aus dem äußeren Ringelement 18 kommt.
[0026] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine zweite Ausführungsform, bei welcher ein als Federstift
ausgebildetes Verbindungselement 12 einer Halteeinrichtung 4 in eines von mehreren
zur Verfügung stehenden Verbindungselementen 7 bis 11 des Gehäuses 2 des Elektrogerätes
1 eingreift. Das Verbindungselement 12 ist nach der Art eine Sperrbolzens ausgeführt,
der einer Rückstellkraft eines zugeordneten Federelementes 27 folgend in eine Materialaussparung
des Gehäuses 2, nämlich in ein Verbindungselement 9, eingreift. Das Verbindungselement
12 kann durch eine Betätigung eines an dem Handgriff 3 angeordneten Entriegelungselementes
22 aus dem Verbindungselement 9 gelöst werden. Dazu besteht beispielsweise eine durch
die Halteeinrichtung 4 geführte mechanische Verbindung (nicht dargestellt) zwischen
dem Entriegelungselement 22 und dem Verbindungselement 12 und/oder dem Federelement
27, so dass bei Betätigung des Entriegelungselementes 22 eine Kompression des Federelementes
27 bewirkt wird und somit ein Lösen des Verbindungselementes 12 aus dem Verbindungselement
9 ermöglicht wird. Für die Arretierung der Halteeinrichtung 4 an dem Gehäuse 2 stehen
hier beispielsweise fünf verschiedene Positionen zur Verfügung, die durch die Verbindungselemente
7 bis 11 definiert sind. Die Verbindungselemente 7 bis 11 können beispielsweise als
im Wesentlichen punktförmige Materialaussparungen ausgebildet sein, oder alternativ
auch als in axiale Richtung des Gehäuses 2 verlaufende Nuten. Die Klemmkraft für ein
Verhindern einer axialen Verlagerung der Halteeinrichtung 4 relativ zu dem Gehäuse
2 stellt im Fall von Nuten das Federelement 27 bzw. das zugeordnete Verbindungselement
12 bereit.
[0027] Es kann zudem vorgesehen sein, dass die Verbindungselemente 7 bis 11 des Gehäuses
elektrische Kontakte aufweisen, über welche Energie von einer Energiequelle des Elektrogerätes
1 auf die Halteeinrichtung 4 und/oder den Handgriff 3 übertragen werden kann. Zu diesem
Zweck kann das Verbindungselement 12 der Halteeinrichtung 4 ebenfalls als elektrischer
Kontakt ausgebildet sein. Eine solche elektrische Kontaktierung kann neben einer Energieversorgung
beispielsweise auch zur Übertragung eines elektrischen Impulses von einem Schalter
21 des Handgriffs 3 auf das Elektrogerät 1 dienen. Der in Figur 6 dargestellte Schalter
21 kann beispielsweise ein An-Aus-Schalter des Elektrogerätes 1 sein, welcher über
die als elektrische Kontakte ausgebildeten Verbindungselemente 7 bis 12 eine Steuerung
eines elektrischen Verbrauchers des Elektrogerätes 1 bewirkt, beispielsweise das An-/Ausschalten
einer Motor-Gebläse-Einheit des Elektrogerätes 1. Darüber hinaus kann über eine solche
elektrische Verbindung auch ein an der Halteeinrichtung 4 oder dem Handgriff 3 angeordnetes
Display, eine optische Anzeigeeinrichtung oder ähnliches mit Energie versorgt werden.
[0028] Die Figuren 8 und 9 zeigen eine weitere Ausführungsform einer Halteeinrichtung 4.
Die Halteeinrichtung 4 ist über eine Vielzahl von Verbindungselementen 12 bis 16 mit
korrespondierenden Verbindungselementen 7 bis 11 des Gehäuses 2 verzahnt. Die Verbindungselemente
7 bis 16 greifen ineinander und arretieren die Halteeinrichtung 4 in Umfangsrichtung
an dem Gehäuse 2. Über die Form der Zahnkontur kann ein Losbrechmoment definiert werden,
bei welchem sich die korrespondierenden Verbindungselemente 7 bis 16 voneinander lösen
können und eine Rotation der Halteeinrichtung 4 relativ zu dem Gehäuse 2 möglich ist.
Dieser Formschluss definiert somit ein bestimmtes Drehmoment, welches zur Rotation
der Halteeinrichtung 4 erforderlich ist. Bei dieser Ausgestaltung kann auf ein zusätzliches
Entriegelungselement 22 verzichtet werden.
[0029] Figur 10 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher das Gehäuse 2 des Elektrogerätes
1 insgesamt vier als Materialaussparungen ausgebildete Verbindungselemente 7 bis 10
aufweist. Die Halteeinrichtung 4 weist korrespondierend dazu zwei Verbindungselemente
12,13 auf, die als Materialvorsprünge in die Verbindungselemente 7 bis 10 des Gehäuse
2 eingreifen können. Um eine Rotation der Halteeinrichtung 4 relativ zu dem Gehäuse
2 zu ermöglichen wird ein Teilbereich eines Handgriffs 3 in eine Ringöffnung 25 der
Halteeinrichtung 4 eingeführt. Dabei wird der Durchmesser der Halteeinrichtung 4 vergrößert
und die Verbindungselemente 12,13 der Halteeinrichtung 4 können sich aus den Verbindungselementen
7, 9 des Gehäuses 2 lösen. Gemäß dieser Ausgestaltung kann es beispielsweise vorgesehen
sein, dass die Verbindungselemente 7 bis 10 in axialer Richtung des Gehäuses 2 (also
senkrecht zur Blattebene) als langgestreckte Nuten ausgebildet sind. Ebenso ist es
auch möglich, dass die Halteeinrichtung 4 und/oder das Gehäuse 2 bezogen auf die axiale
Richtung hintereinanderliegende Verbindungselemente 7 bis 10 bzw. 12,13 aufweist,
die in Längsrichtung des Gehäuses 2 eine stufenweise Arretierung der Halteeinrichtung
4 an dem Gehäuse 2 ermöglichen.
[0030] Figur 11 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Halteeinrichtung 4, welche ein
inneres Ringelement 17 und ein äußeres Ringelement 18 aufweist. Das innere Ringelement
17 weist eine Kontaktschiene 19 auf, die über ein Verbindungselement 12, welches ein
elektrisches Kontaktelement umfasst, mit einer Energieversorgung des Elektrogerätes
1 verbunden werden kann. Dazu befindet sich an dem Gehäuse 2 des Elektrogerätes 1
vorzugsweise ein entsprechendes korrespondierendes Verbindungselement (nicht dargestellt),
so dass die Kontaktschiene 19 mit Strom versorgt werden kann. Das innere Ringelement
17 sitzt ortsfest auf dem Gehäuse 2 des Elektrogerätes 1, wobei das äußere Ringelement
18 relativ zu dem inneren Ringelement 17 und damit auch der Kontaktschiene 19 rotierbar
ist. Das äußere Ringelement 18 weist zwei Stromabnehmer 20 auf, welche die Kontaktschiene
19 des inneren Ringelementes 17 schleifend kontaktieren. Dadurch bleiben die Stromabnehmer
20 auch bei Rotation des äußeren Ringelementes 18 in Kontakt mit der Kontaktschiene
19. Die Stromabnehmer 20 können durch eine in dem äußeren Ringelement 18 geführte
Leitung (nicht dargestellt) mit beispielsweise einem elektrischen Schalter 21 des
Handgriffs 3 verbunden sein, über welchen zum Beispiel ein elektrischer Verbraucher
des Elektrogerätes 1 gesteuert werden kann. Beispielsweise ist es möglich, durch Drücken
des elektrischen Schalters 21 ein Steuersignal an eine Motor-Gebläse-Einheit des Elektrogerätes
1 zu übermitteln. Ebenso können an der Halteeinrichtung 4 jedoch auch elektronische
Anzeigeelemente (nicht dargestellt), wie beispielsweise eine Akku-Ladestandanzeige,
ein Display oder ähnliches, vorgesehen sein, welche via der Stromabnehmer 20 und der
Kontaktschiene 19 mit elektrischer Energie des Elektrogerätes 1 versorgt werden.
[0031] Obwohl die Erfindung in den Figuren beispielhaft anhand eines Reinigungsgerätes verdeutlicht
wurde, versteht es sich, dass das Elektrogerät 1 auch ein anderes Gerät sein kann,
beispielsweise ein Elektrowerkzeug wie ein Bohrgerät, ein Bohrhammer oder andere.
Liste der Bezugszeichen
| 1 |
Elektrogerät |
26 |
Durchgangsöffnung |
| 2 |
Gehäuse |
27 |
Federelement |
| 3 |
Handgriff |
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| 4 |
Halteeinrichtung |
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| 5 |
Nut |
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| 6 |
Vorsprung |
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| 7 |
Verbindungselement |
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| 8 |
Verbindungselement |
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| 9 |
Verbindungselement |
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| 10 |
Verbindungselement |
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| 11 |
Verbindungselement |
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| 12 |
Verbindungselement |
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| 13 |
Verbindungselement |
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| 14 |
Verbindungselement |
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| 15 |
Verbindungselement |
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| 16 |
Verbindungselement |
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| 17 |
Ringelement |
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| 18 |
Ringelement |
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| 19 |
Kontaktschiene |
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| 20 |
Stromabnehmer |
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| 21 |
Schalter |
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| 22 |
Entriegelungselement |
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| 23 |
Saugmund |
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| 24 |
Gehäusegriff |
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| 25 |
Ringöffnung |
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1. Handgeführtes Elektrogerät (1) mit einem Gehäuse (2) und einem an dem Gehäuse (2)
angeordneten Handgriff (3), welcher relativ zu dem Gehäuse (2) verlagerbar ist, wobei
der Handgriff (3) mittels einer ringförmig ausgebildeten Halteeinrichtung (4) an dem
Gehäuse (2) gelagert ist, die das Gehäuse (2) in Umfangsrichtung zumindest teilweise
umgibt, wobei der Handgriff (3) relativ zu der Halteeinrichtung (4) schwenkbar an
dieser gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) und die Halteeinrichtung (4) korrespondierende elektrische Kontakte
aufweisen, wobei zumindest das Gehäuse (2) oder die Halteeinrichtung (4) eine Mehrzahl
von elektrischen Kontakten aufweist, von welchen zumindest ein elektrischer Kontakt
in Abhängigkeit von einer Verlagerungsstellung der Halteeinrichtung (4) mit einem
elektrischen Kontakt der Halteeinrichtung (4) oder des Gehäuses (2) verbindbar ist.
2. Elektrogerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) an dem Gehäuse (2) in Richtung einer Längserstreckung des
Elektrogerätes (1) linear verschiebbar gelagert ist und/oder in Umfangsrichtung des
Elektrogerätes (1) rotierbar an dem Gehäuse (2) gelagert ist.
3. Elektrogerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) form- und/oder kraftschlüssig an dem Gehäuse (2) gehalten
ist.
4. Elektrogerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser der ringförmigen Halteeinrichtung (4) reversibel variierbar ist,
wobei die Halteeinrichtung (4) insbesondere als eine Klemmschelle und/oder als ein
mit einer rückstellenden Federkraft beaufschlagter Sprengring ausgebildet ist.
5. Elektrogerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) mittels einer Nut-Feder-Verbindung relativ zu dem Gehäuse
(2) verlagerbar ist, wobei an dem Gehäuse (2) oder der Halteeinrichtung (4) zumindest
eine Nut (5) in axialer Richtung oder Umfangsrichtung ausgebildet ist, in welche ein
Vorsprung (6) der Halteeinrichtung (4) oder des Gehäuses (2) eingreift.
6. Elektrogerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) und die Halteeinrichtung (4) korrespondierende Verbindungselemente
(7 -16) aufweisen, wobei zumindest das Gehäuse (2) oder die Halteeinrichtung (4) eine
Mehrzahl von Verbindungselementen (7 - 16) aufweist, von welchen zumindest ein Verbindungselement
(7 - 16) in Abhängigkeit von einer Verlagerungsstellung der Halteeinrichtung (4) mit
einem Verbindungselement (7 - 16) der Halteeinrichtung (4) oder des Gehäuses (2) verbindbar
ist.
7. Elektrogerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) zwei konzentrisch ineinander angeordnete Ringelemente (17,18)
aufweist, von welchen ein erstes radial inneres Ringelement (17) eine elektrische
Kontaktschiene (19) aufweist, die eine elektrische Verbindung zu einer Energiequelle
des Elektrogerätes (1) aufweist, und wobei ein zweites radial äußeres Ringelement
(18) einen entlang der Kontaktschiene (19) verlagerbaren elektrischen Stromabnehmer
(20) aufweist, der bei einer Verlagerungsbewegung des zweiten Ringelementes (18) relativ
zu dem ersten Ringelement (17) einen elektrischen Kontakt zu der Kontaktschiene (19)
beibehält.
8. Elektrogerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) und/oder der Handgriff (3) einen elektrischen Schalter (21)
zur Steuerung eines elektrischen Verbrauchers des Elektrogerätes (1) aufweist.