[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Heizen einer Reinigungslösung
für einen Waschgang in einem Reinigungsgerät.
[0002] Der Energie- und Wasserverbrauch von Haushaltsgeräten soll bei guter Waschleistung,
immer weiter gesenkt werden. Der erweiterte Waschkreis nach Sinner enthält folgende
Komponenten: Wasser, Mechanik, Temperatur, Zeit, Chemie und Biologie. Die Waschleistung
resultiert aus dem Zusammenspiel dieser Komponenten. Die Komponenten Chemie und Biologie
werden über das Textilbehandlungsmittel (Waschmittel, Bleiche, Weichspüler, etc.)
dem (Wasch-) Prozess zugeführt. Der Waschautomat als Reinigungsgerät stellt die Komponenten
Wasser, Mechanik, Temperatur und Zeit für den Prozess bereit. Die Komponenten Wasser
(Konzentration) und Temperatur (Aktivieren von Bleiche und Abtöten von Enzymen) beeinflussen
die Komponenten Chemie und Biologie. Bei den bisherigen Verfahren wird eine große
Flüssigkeitsmenge, die auch als Wärmemenge bezeichnet werden kann, erwärmt, die zum
großen Teil aus Wasser besteht. Dieses Wasser wird am Ende der Hauptwäsche zum Teil
ausgeschleudert und abgepumpt, wodurch diese Energie dem Waschvorgang nicht mehr zur
Verfügung steht.
[0003] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte
Vorrichtung zum Heizen einer Reinigungslösung für einen Waschgang in einem Reinigungsgerät
zu schaffen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Heizen
einer Reinigungslösung für einen Waschgang in einem Reinigungsgerät mit den Merkmalen
der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0005] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben dem Einsparen von Energie
bei der Verwendung des Reinigungsgerätes in der Steigerung der Flexibilität bei der
Steuerung des Prozesses.
[0006] Das Verfahren zum Heizen einer Reinigungslösung für einen Waschgang in einem Reinigungsgerät
umfasst die folgenden Schritte:
Bewirken eines Einlaufs einer ersten Flüssigkeitsmenge in einem Laugenbehälter auf
einen vorbestimmten Pegel;
Ausgeben eines Heizsignals, um die in den Laugenbehälter eingelaufene Flüssigkeitsmenge
mittels eines Heizelements auf eine vordefinierte Temperatur oberhalb einer für den
Waschgang zulässigen Maximaltemperatur zu erhitzen; und
Bereitstellen eines Einlasssignals, um eine zweite Flüssigkeitsmenge in einen Laugenbehälter
auf einen zweiten Pegel einzulassen, um eine erhitzte Reinigungslösung zu erhalten,
wobei der zweiten Pegel derart ausgestaltet ist, um in einer Wäschetrommel enthaltenes
Reinigungsgut mit der Reinigungslösung zu benetzen.
[0007] Eine Reinigungslösung kann beispielsweise ein Gemisch aus zwei Flüssigkeiten sein,
wobei die eine Flüssigkeit ein Reinigungs- oder Waschmittel sein kann. Die zweite
Flüssigkeit kann Wasser sein. Das Reinigungsgerät kann beispielsweise als eine Waschmaschine
zum Reinigen von Textilien als Reinigungsgut realisiert sein. Durch das thermische
Voraktivieren der Reinigungslösung, beispielsweise der Waschlauge, kann durch portionsweises
Heizen und Umfluten Energie gespart werden, sodass beispielsweise die Stromkosten
des Endverbrauchers überschaubar bleiben.
[0008] Der Schritt des Bewirkens eines Einlaufs kann gemäß einer Ausführungsform eine Flüssigkeitszufuhr
auf einen vorbestimmten Pegel veranlassen, das bedeutet auf eine vordefinierte Höhe
innerhalb des Reinigungsgeräts, sodass beispielsweise nur eine begrenzte Menge an
aufzuheizender Flüssigkeitsmenge, beispielsweise Wasser benötigt wird, wodurch ebenfalls
Kosten reduziert werden können.
[0009] Im Schritt des Ausgebens eines Heizsignals kann gemäß einer Ausführungsform bewirkt
werden, die eingelaufene Flüssigkeit auf eine vorbestimmte Temperatur zur erhitzen.
Durch die (beispielsweise verhältnismäßig kleine) Flüssigkeitsmenge kann Energie eingespart
werden, da der Heizprozess bei kleinen Flüssigkeitsmengen kürzer ist.
[0010] Im Schritt des Bereitstellens eines Einlasssignals kann eine weitere Flüssigkeitsmenge
gemäß einer Ausführungsform dem Laugenbehälter auf einen weiteren Pegel zugeführt
werden, der beispielsweise höher sein kann als der erste Pegel. Die Flüssigkeitsmenge
kann die gleiche Flüssigkeit wie auch die im ersten Schritt eingelaufene Flüssigkeit
enthalten, wie beispielsweise eine Reinigungslösung.
[0011] Der hier vorgestellte Ansatz basiert auf der Erkenntnis, dass durch das Ansteuern
eines Erhitzens der Flüssigkeitsmenge auf eine Temperatur oberhalb einer für den Waschgang
zulässigen Maximaltemperatur eine schnelle und zugleich effiziente Erhitzung der Flüssigkeitsmenge
möglich wird. Hierdurch kann durch die schnelle und hohe Erhitzung der Flüssigkeitsmenge
erreicht werden, dass sich auch bei einem Umfluten der Reinigungslösung nach einem
Hinzugeben der zweiten Flüssigkeitsmenge eine bereitgestellte Wärmemenge in dem Reinigungsgut
schnell verteilen kann. Durch das Temperieren der Reinigungslösung können ferner Bestandteile
der Reinigungslösung aktiviert werden, die auf Wärme reagieren, um beispielsweise
ein besonders gutes Reinigungsergebnis zu liefern.
[0012] Die Schritte des Ausgebens eines Heizsignals und des Bereitstellens eines Einlasssignals
können gemäß einer weiteren Ausführungsform zyklisch wiederholt werden, um eine schrittweise
erhitzte Reinigungslösung zu erhalten. Auf diese Weise kann gemäß dieser Ausführungsform
eine schrittweise erhitzte Reinigungslösung erhalten werden, durch die beispielsweise
sich in einer Waschtrommel befindliche Textilien erhitzt werden können, ohne bereits
investierte Energie zu verlieren.
[0013] Das Verfahren kann gemäß einer weiteren Ausführungsform einen Schritt des Bewirkens
des Einlaufs der ersten Flüssigkeitsmenge aufweisen. Im Schritt des Bewirkens des
Einlaufs kann die erste Flüssigkeitsmenge bis zu dem ersten Pegel eingelassen werden,
der sich zwischen dem Heizelement und der Wäschetrommel befindet. Das Heizelement
kann dabei gemäß einer Ausführungsform beispielsweise als Rohrheizkörper ausgeformt
sein und kann dem Erwärmen beispielsweise einer Flüssigkeitsmenge dienen. Die Wäschetrommel
kann ausgeformt sein, um gemäß einer Ausführungsform Textilien aufzunehmen. Eine solche
Ausführungsform bietet den Vorteil, dass vermieden werden kann, dass beim Aufheizen
der Flüssigkeitsmenge Schäden an dem Reinigungsgerät oder dem Reinigungsgut durch
einen nicht-angepasste, speziell zu niedrigen Flüssigkeitspegel in dem Reinigungsgerät
entstehen.
[0014] Das Verfahren kann des Weiteren einen Schritt des Berechnens einer SOLL-Energiemenge
ansprechend auf den Schritt des Bereitstellens des Einlasssignals aufweisen. Dabei
kann eine SOLL-Energiemenge berechnet werden, die der Reinigungslösung zugeführt werden
kann, insbesondere wobei der Schritt des Berechnens nach Überschreiten einer vorbestimmten
Dauer oder nach Unterschreiten eines dritten Pegels der Reinigungslösung ausgeführt
wird, durch den eine dritte Flüssigkeitsmenge repräsentiert wird. Die SOLL-Energiemenge
kann die Energiemenge repräsentieren, die benötigt wird, um die Reinigungslösung auf
eine bestimmte Temperatur zu erwärmen. Durch das Überwachen der vorbestimmten Dauer
oder des Unterschreitens des dritten Pegels kann ferner sichergestellt werden, dass
das Reinigungsgut einen Teil der Reinigungslösung aufgenommen hat, sodass eine weitere
Ausführung von Schritten des hier vorgestellten Verfahrens durch ein schrittweises
Aufheizen von Teilen der Reinigungslösung energieeffizient ist und eine optimale Wirkung
erzielt.
[0015] Das Verfahren kann gemäß einer Ausführungsform einen Schritt des Ermittelns einer
Beladungsmenge aufweisen, der vor dem Schritt des Bewirkens des Einlaufs der ersten
Flüssigkeitsmenge erfolgen kann. Dadurch kann im Schritt des Bewirkens ein Einlauf
der ersten Flüssigkeitsmenge bewirkt werden, die von der Beladungsmenge abhängig ist.
Die Beladungsmenge kann gemäß einer Ausführungsform beispielsweise die als Parameter
die Menge und/oder das Gewicht der Beladung in der Form eines Reinigungsgutes wie
beispielsweise Textilien repräsentieren, das sich in der Wäschetrommel befindet. Auf
diesem Wege kann es beispielsweise ermöglicht werden, individuell für die jeweilige
Beladungsmenge eine für einen Waschgang notwendige Flüssigkeitsmenge zu ermitteln.
[0016] Ferner kann das Verfahren gemäß einer Ausführungsform des hier vorgestellten Ansatzes
einen Schritt des Überprüfens einer der Reinigungslösung zugeführten IST-Energiemenge
mit einer der Reinigungslösung zuzuführenden SOLL-Energiemenge aufweisen. Dabei kann
die Reinigungslösung beispielsweise umgeflutet werden, wenn die IST-Energiemenge größer
oder gleich der SOLL-Energiemenge ist. Die IST-Energiemenge kann gemäß einer Ausführungsform
die aktuell vorhandene Energiemenge repräsentieren. Gemäß einer Ausführungsform kann
die IST-Energiemenge mit der SOLL-Energiemenge verglichen werden. Das bedeutet, dass
die Reinigungslösung beispielsweise über eine Pumpe abgepumpt und erneut in die Wäschetrommel
eingelassen werden kann, um die Textilien beispielsweise mit der erwärmten Reinigungsflüssigkeit
zu benetzen, wenn die Reinigungslösung noch nicht die gewünschte SOLL-Energiemenge
aufgenommen hat. Auf diese Weise kann beispielsweise eine sparsame und zugleich effiziente
Art des des Aufheizens der Reinigungslösung erfolgen.
[0017] Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgeräts beschrieben wird, kann
die hier beschriebene Vorrichtung/Verfahren entsprechend im Zusammenhang mit einem
gewerblichen oder professionellen Gerät, beispielsweise einem medizinischen Gerät,
wie einem Reinigungs- oder Desinfektionsgerät, einem Kleinsterilisator, einem Großraumdesinfektor
oder einer Container-Waschanlage eingesetzt werden.
[0018] Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Vorrichtung, die ausgebildet ist,
um die Schritte einer Variante eines hier vorgestellten Verfahrens in entsprechenden
Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante
der Erfindung in Form einer Vorrichtung kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
schnell und effizient gelöst werden.
[0019] Die Vorrichtung kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter Verwendung
der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein Eingangssignal
kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Vorrichtung einlesbares
Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder ein Datensignal
darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Vorrichtung bereitgestellt werden
kann. Die Vorrichtung kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter Verwendung
einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu bestimmen.
Beispielsweise kann die Vorrichtung dazu eine Logikschaltung, einen integrierten Schaltkreis
oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement realisiert
sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
[0020] Von Vorteil ist auch ein Computer-Programmprodukt oder Computerprogramm mit Programmcode,
der auf einem maschinenlesbaren Träger oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher,
einem Festplattenspeicher oder einem optischen Speicher gespeichert sein kann. Wird
das Programmprodukt oder Programm auf einem Computer oder einer Vorrichtung ausgeführt,
so kann das Programmprodukt oder Programm zur Durchführung, Umsetzung und/oder Ansteuerung
der Schritte des Verfahrens nach einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
verwendet werden.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Reinigungsgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung von Komponenten eines Reinigungsgerätes gemäß einem
Ausführungsbeispiel mit einer Wäschetrommel;
- Figur 3
- ein Ablaufteildiagramm eines Teilverfahrens des Verfahrens gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 4
- ein Ablaufteildiagramm eines weiteren Teilverfahrens des Verfahrens gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 5
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel; und
- Figur 6
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens gemäß einem Ausführungsbeispiel.
[0022] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Reinigungsgeräts 100 gemäß einem
Ausführungsbeispiel. Das Reinigungsgerät 100 weist eine Wäschetrommel 105 auf, die
mit einem Reinigungsgut 110 wie beispielsweise Textilien gefüllt ist, sowie eine Vorrichtung
115. Das Reinigungsgerät 100 ist dabei ausgebildet, um sich in dem Reinigungsgut 110
befindlichen Schmutz aus dem Reinigungsgut 110 zu entfernen. Die Wäschetrommel 105
ist ausgebildet, um das Reinigungsgut 110 aufzunehmen. Durch das Aufnehmen des Reinigungsguts
110 wie beispielsweise der Textilien werden unterschiedliche Funktionen des Reinigungsgeräts
100 realisiert, beispielsweise das Reinigen des Reinigungsguts 110. Die Vorrichtung
115 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel ausgebildet, um unterschiedliche Komponenten
eines Verfahrens gemäß einer hier vorgestellten Variante anzusteuern.
[0023] Das Reinigungsgerät 100 kann gemäß einem Ausführungsbeispiel als Waschmaschine realisiert
sein. Das bedeutet, dass das Reinigungsgerät 100 in der Regel dem Reinigen von Reinigungsgut
110 wie den genannten Textilien dient. Dabei kann eine Beladeöffnung, über die die
Textilien 110 in die Wäschetrommel 105 gelangen können, sowohl an einer Seitenwand,
die senkrecht zu einem Bodenelement ausgerichtet ist, als auch in einem Deckelelement
des Reinigungsgeräts 100, das parallel zum Bodenelement ausgerichtet ist, angebracht
sein.
[0024] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung von Komponenten eines Reinigungsgerätes
100 gemäß einem Ausführungsbeispiel mit einer Wäschetrommel 105. Die Wäschetrommel
105 entspricht der in Figur 1 gezeigter Wäschetrommel 105. Um die Wäschetrommel 105
herum ist ein dabei einen Laugenbehälter 200, zumindest ein Rohrheizelement 205, eine
Pumpe 210, eine Umflutleitung 215 angeordnet sowie Textilien als zu reinigendes Reinigungsgut
110 dargestellt, die sich im Wäschetrommelinnenraum 220 befinden. Ferner sind in Figur
2 drei Niveaus für Flüssigkeitsmengen abgebildet, die je einem Pegel h1, h2 und h3
entsprechen.
[0025] Der Laugenbehälter 200 ist ausgebildet, um ein Reinigungsmittel und/oder eine Reinigungslösung
aufzunehmen, bevor es in einem Waschgang zu den Textilien 110 gegeben wird. Das Rohrheizelement
205 ist ausgebildet, um die sich in der Wäschetrommel 105 befindlichen Textilien 110
und/oder das sich in dem Laugenbehälter 200 befindliche Reinigungsmittel/Reinigungslösung
zu temperieren, speziell zu heizen. Die Pumpe 210 ist ausgebildet, um gemäß einem
Ausführungsbeispiel eine Flüssigkeit aus dem Wäschetrommelinnenraum 220 abzupumpen
und/oder gegebenenfalls über die Umflutleitung 215 erneut in den Wäschetrommelinnenraum
220 einzulassen. Die Umflutleitung 215 ist ausgebildet, um eine Flüssigkeit, wie beispielsweise
eine Reinigungslösung in den Wäschetrommelinnenraum 220 abzugeben. Die Umflutleitung
215 dient dem Transport der Flüssigkeit. Das Reinigungsgut 110 kann beispielsweise
in Form von Textilien oder Bekleidung sowie in Form von Bettbezügen realisiert sein.
Der Wäschetrommelinnenraum 220 ist beispielsweise ausgebildet, um die sich darin befindlichen
Textilien als Reinigungsgut 110 aufzunehmen und/oder zu bewegen.
[0026] Sowohl der Laugenbehälter 200 als auch der Wäschetrommelinnenraum 220 sind gemäß
einem Ausführungsbeispiel rund ausgeformt. Der Laugenbehälter 200 umgibt dabei den
Wäschetrommelinnenraum 220. In betriebsbereitem Zustand des Reinigungsgerätes kann
gemäß einem Ausführungsbeispiel an der dem Boden näheren Seite das Rohrheizelement
205 am Laugenbehälter 200 angebracht sein, um eine sich im Laugenbehälter 200 befindliche
Reinigungslösung und/oder die Textilien 110 zu erhitzen. Die Reinigungslösung ist
dabei gemäß einem Ausführungsbeispiel ein Gemisch aus einem Reinigungsmittel und Wasser.
[0027] Überschüssige Reinigungslösung im Wäschetrommelinnenraum 220 wird beispielsweise
über eine Abführleitung 225 von der Pumpe 210 abgepumpt. Die Pumpe 210 befindet sich
gemäß einem Ausführungsbeispiel zwischen einer Außenfläche des Laugenbehälters 200
und dem Boden. Durch die Positionierung der Pumpe 210 inklusive der Abführleitung
225 an der dem Boden zugewandten Seite kann die Schwerkraft das Abpumpen unterstützen.
[0028] Die Pegel h1 und h3 repräsentieren jeweils einen vorgegebenen Wert, auf den eine
Reinigungslösung eingelassen wird. Der Pegel h2 repräsentiert ein Niveau, der beispielsweise
durch eine Flüssigkeitsaufnahme der Textilien 110 erreicht wird, sodass kein Kontakt
der Textilien als Reinigungsgut 110 mehr besteht.
[0029] Figur 3 zeigt ein Ablaufteildiagramm eines Teilverfahrens des hier vorgestellten
Verfahrens zum Heizen einer Reinigungslösung gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das
Ablaufdiagramm verdeutlicht einen Teilaspekt des Ablaufs des Verfahrens zum Heizen
einer Reinigungslösung für einen Waschgang. Nach einem Programmstart 305 wird in einem
Zwischenschritt 310 des Bestimmens gemäß einem Ausführungsbeispiel eine Energie- und/oder
Wassermenge bestimmt werden, die für eine Heiz- und/oder Mechanikphase benötigt. In
einem optionalen Schritt 315 des Ermittelns einer Beladungsmenge wird gemäß einem
Ausführungsbeispiel die Beladungsmenge des Reinigungsgeräts ermittelt. Ist die Beladungsmenge
bekannt (Zwischenschritt 320), so entfällt gemäß einem Ausführungsbeispiel der Zwischenschritt
310 des Bestimmens zugunsten eines Zwischenschrittes 325 des Ermittelns einer Energie-
und/oder Wassermenge für eine kleinste Beladungsmenge.
[0030] Erst danach erfolgt gemäß einem Ausführungsbeispiel ein Schritt 330 des Bewirkens
eines Einlaufs einer ersten Flüssigkeitsmenge in einem Laugenbehälter auf einen Pegel
h1. Gemäß einem Ausführungsbeispiel befindet sich der vordefinierte Pegel h1 zwischen
einem Heizelement und einer Wäschetrommel. Bevor ein Schritt 335 des thermischen Waschens
durchgeführt wird, kann gemäß einem Ausführungsbeispiel eine Heizphase 340 erfolgen.
[0031] Figur 4 zeigt ein Ablaufteildiagramm eines Teilverfahrens des hier vorgestellten
Verfahrens zum Heizen einer Reinigungslösung gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das
Teilverfahren entspricht dabei zumindest teilweise der in Figur 3 genannten Heizphase
340.
[0032] Nach dem Schritt 400 des Initiierens der Heizphase wird das Heizelement eingeschaltet,
um die auf den Pegel h1 eingelaufene Flüssigkeitsmenge in einem Schritt 405 des Ausgebens
eines Heizsignals zu erhitzen. In einem Zwischenschritt 410 des Vergleichens wird
überprüft, ob eine IST-Temperatur der Flüssigkeitsmenge größer oder gleich einer SOLL-Temperatur
ist. Fällt das Ergebnis des Vergleichs positiv aus, so wird in einem Schritt 415 des
Abschaltens das Heizelement abgeschaltet, um eine weitere Energiezufuhr und somit
ein Anstieg der IST-Temperatur zu unterbinden. In Anschluss daran wird gemäß einem
Ausführungsbeispiel in einem Schritt 420 des Bereitstellens eines Einlasssignals eine
weitere Flüssigkeitsmenge eingelassen, bis sie einen Pegel h3 erreicht. Auch dieser
Pegel h3 entspricht einem vorgegebenen Füllstand. In einem Zwischenschritt 425 des
Überwachens wird gemäß einem Ausführungsbeispiel für eine vorbestimmte Zeit ein vorhandener
Pegel überwacht. Wird ein Pegel h2 unterschritten oder wird eine Wartezeit überschritten
(Zwischenschritt 430), so wird in einem Schritt 435 des Berechnens eine SOLL-Energiemenge
berechnet, die aufzubringen ist, um die vorhandene Flüssigkeitsmenge auf eine SOLL-Temperatur
zu bringen. Gemäß einem Ausführungsbeispiel erfolgt erneut der Schritt 420 des Bereitstellens
eines Einlasssignals, um eine Flüssigkeitsmenge auf den Pegel h3 zu bringen.
[0033] Fällt das Ergebnis des Vergleichs im Zwischenschritt 410 des Vergleichens, ob die
IST-Temperatur der Flüssigkeitsmenge größer oder gleich der SOLL-Temperatur ist, negativ
aus, so wird in einem Schritt 440 des Überprüfens einer der Reinigungslösung zugeführten
IST-Energiemenge und einer SOLL-Energiemenge überprüft, ob die IST-Energiemenge größer
oder gleich der SOLL-Energiemenge ist. Fällt das Ergebnis der Überprüfung negativ
aus, so beginnt die Heizphase 340 erneut ab dem Schritt 405 des Ausgebens des Heizsignals.
[0034] Ist das Ergebnis der Überprüfung aus dem Schritt 440 des Überprüfens positiv, so
wird gemäß einem Ausführungsbeispiel in einem Zwischenschritt 445 das Heizelement
abgestellt, d. h. ausgeschaltet, wonach ein Schritt 450 des Bereitstellens eines Umflutsignals
erfolgt, wobei die umzuflutende Flüssigkeitsmenge eine vorgegebene Temperatur aufweist.
Anschließend wird in einem Schritt 455 des Beendens die Heizphase 340 beendet.
[0035] Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 115 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Die Vorrichtung 115 weist dabei eine Bewirkeinheit 505, eine Ausgabeeinheit 510 sowie
eine Bereitstelleinheit 515 auf. Die Bewirkeinheit 505 ist ausgebildet, um einen Einlauf
einer ersten Flüssigkeitsmenge in einen Laugenbehälter beispielsweise mittels eines
Einlaufsignals 510 auf einen vorbestimmten Pegel zu bewirken. Die Ausgabeeinheit 515
ist ausgebildet, um ein Heizsignal 520, um die in den Laugenbehälter eingelaufene
Flüssigkeitsmenge mittels eines Heizelements auf eine vordefinierte Temperatur oberhalb
einer für den Waschgang zulässigen Maximaltemperatur zu erhitzen. Die Bereitstelleinheit
525 ist ausgebildet, um ein Einlasssignal 530 bereitzustellen, durch das eine zweite
Flüssigkeitsmenge in einen Laugenbehälter auf einen zweiten Pegel eingelassen wird,
um eine erhitzte Reinigungslösung zu erhalten, wobei der zweiten Pegel derart ausgestaltet
ist, um in einer Wäschetrommel enthaltenes Reinigungsgut mit der Reinigungslösung
zu benetzen.
[0036] Figur 6 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 600 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Das Verfahren 600 kann dabei von einer wie in Figur 5 beschriebenen Vorrichtung ausgeführt
werden.
[0037] Das Verfahren 600 zum Heizen einer Reinigungslösung umfasst gemäß einem Ausführungsbeispiel
einen Schritt 330 des Bewirkens eines Einlaufs einer ersten Flüssigkeitsmenge, einen
Schritt 405 des Ausgebens eines Heizsignals sowie einen Schritt 420 des Bereitstellens
eines Einlasssignals.
[0038] Im Schritt 330 des Bewirkens des Einlaufs wird gemäß einem Ausführungsbeispiel eine
erste Flüssigkeitsmenge in einen Laugenbehälter eingelassen. Dies erfolgt beispielsweise
über ein Ventil, das von einer Steuereinheit angesteuert wird. Der Laugenbehälter
ist beispielsweise um eine Wäschetrommel angeordnet, wie sie in Figur 2 gezeigt wird.
Die erste Flüssigkeitsmenge wird im Schritt 330 so lange eingelassen, bis sie einen
vorbestimmten Pegel erreicht. Dies wird beispielsweise über ein Ventil, das die durchfließende
Flüssigkeitsmenge misst, realisiert oder auch über einen Erkennungssensor, der mittels
Licht einen Füllstand des Laugenbehälters erkennt.
[0039] Im Schritt 405 des Ausgebens des Heizsignals wird gemäß einem Ausführungsbeispiel
ein Heizsignal an ein Heizelement ausgegeben. Das Heizelement ist dabei beispielsweise
als ein Heizrohrkörper und/oder als Induktionsheizkörper ausgeformt. Über das Heizsignal
wird die zuvor eingelaufene Flüssigkeitsmenge auf eine vordefinierte Temperatur erhitzt,
die größer als eine für den Waschgang zulässige Maximaltemperatur ist.
[0040] Im Schritt 420 des Bereitstellens eines Einlasssignals wird gemäß einem Ausführungsbeispiel
eine zweite, erhitzte Flüssigkeitsmenge in den Laugenbehälter eingelassen. Die zweite
Flüssigkeitsmenge wird auf einen zweiten Pegel gebracht. Der zweite Pegel ist ebenfalls
bereits vorgegeben, ist jedoch höher als der erste Pegel.
[0041] In anderen Worten kann durch das Verfahren 600 beispielsweise die Wärmekapazität
der Beladung, die aufgeheizt werden soll, nochmals reduziert werden, sodass der Energiebedarf
weiter sinkt. Dies erhöht die Waschmittelkonzentration, sodass die Waschwirkung verbessert
wird. Die temperaturabhängigen Komponenten des Textibehandlungsmittels, z. B. Bleiche,
werden bereits beim Einbringen in die Beladung aktiviert, sodass die Wirkzeit erhöht
werden kann.
[0042] Dafür wird die Wassermenge in der Heizphase nochmals reduziert und das Waschmittel
thermisch aktiviert. Die Reduzierung der Wassermenge erhöht die Waschmittelkonzentration,
was sich positiv auf die Waschleistung auswirkt. Die Heizenergie wird beispielsweise
mit dem aktivierten Textilbehandlungsmittel in die Beladung gebracht. Hierzu wird
das Waschmittel im Laugenbehälter mit einer kleinen Wassermenge aufgelöst und dabei
die entstehende Lauge aufgeheizt und thermisch aktiviert. Trockene Wäsche leitet die
Wärmeenergie schlecht, sodass eine Wärmeverteilung nur mit großen Temperaturunterschieden
oder sehr langen Zeiten erreicht wird.
[0043] Mit den bestehenden Elementen Laugenbehälter, Druckmessung im Laugenbehälter, Temperaturmessung,
Wasserzulauf, Rohrheizkörper, Umflutung und Trommel mit Antrieb wird durch eine spezielle
Verfahrenstechnik die Wärmeenergie zusammen mit dem Wasser in die Beladung gebracht.
[0044] Dabei werden beispielsweise schrittweise kleine Wassermengen mit einer Temperatur
oberhalb der Zieltemperatur in die Beladung gebracht. Aufgrund des Verhältnisses zwischen
der Wärmekapazität der Beladung (groß) und der Energiemenge, die in die Beladung gebracht
wird, erreicht die Temperatur in der Beladung keine kritischen Temperaturen oberhalb
der Zieltemperatur.
[0045] Die im Verfahren einzusetzende Heizenergie kann anhand der Beladungsmenge festgesetzt
werden, die über eine eingebaute Waage oder ein Massenträgheitsverfahren ermittelt
wurde. Alternativ wird sie im zyklischen Wechsel zwischen Heiz- und Wasserzulaufphasen
ermittelt.
[0046] Ist die vorgesehene Energiemenge erreicht, wird beispielsweise mit der Umflutung
die Lauge unterhalb des Trommelkontaktniveaus in die Beladung gebracht und eine thermisch
aktive Waschphase durchgeführt.
[0047] Zusammengefasst und in anderen Worten umfasst das Verfahren 600 gemäß einem Ausführungsbeispiel
folgende Schritte:
- 1. Wassereinlauf auf ein definiertes Niveau zwischen Rohrheizkörper und Trommel.
- 2. Aufheizen der eingelaufenen Wassermenge auf eine definierte Temperatur oberhalb
der Zieltemperatur.
- 3. Wassereinlauf in den Laugenbehälter auf ein definiertes Niveau oberhalb des Trommelkontakts.
Im Idealfall über einen Weg in die Verbindung zwischen Laugenbehälter und Umflutungspumpe.
Ziel ist es, das erwärmte Wasser nicht mit dem kalten Wasser zu vermischen und so
einen maximalen Energieeintrag in die Beladung zu erzielen.
- 4. Ermitteln des Druckabfalls beim Aufsaugen der Freien Flotte oberhalb des Trommelkontakts.
- 5. Aus der Druckkurve beim Aufsaugen wird mit einem in der Steuerung hinterlegten
Kennfeldes entschieden, welche Energiemenge/Temperatur im folgenden Schritt eingebracht
werden soll. Dabei wird entschieden, ob noch weitere Heizschritte erforderlich sind.
Ist zu Beginn des Waschprozesses die Beladungsmenge ermittelt worden, z. B. eine integrierte
Waage oder ein Massenträgheitsverfahren, kann die Energiemenge aus der Beladungsmenge
bestimmt werden.
- 6. Aufheizen der Wassermenge unterhalb der Trommel mit der in Schritt 5 bestimmten
Energiemenge oder Aktivieren der Umflutung und Verlassen des Heizschrittes.
- 7. Optional zyklisches Wiederholen der Schritte 3 bis 6.
[0048] Die trockene Wäsche wird mit heißem Wasser befeuchtet. Mit jedem Heiz-, Befeuchtungsschritt
wird eine definierte Energiemenge in die Beladung gebracht.
[0049] Die Funktionen Beladungserkennung, Befeuchten und Energieeintrag werden in einer
Funktion kombiniert, da mit der Befeuchtung auch die Energie in die Beladung gebracht
wird, kann die gewünschte Temperatur bei geringen Restfeuchten/Wärmekapazitäten erreicht
werden. Für die gewünschte Temperatur wird entsprechend weniger Energie benötigt.
[0050] Da die Umflutung erst mit dem Ende des Wasserzulaufs des Heizschrittes erfolgt, wird
das Wasser im Sumpf geschichtet. Die Temperaturschichtung im Sumpf bleibt erhalten
und es können kleinere Energie- und Wasserportionen dem Prozess zugeführt werden.
Die Steuerung des Prozesses wird flexibler.
[0051] Der eigentliche Waschprozess mit der erforderlichen Wassermenge kann anschließend
erfolgen und so wird Energie gespart.
1. Verfahren (600) zum Heizen einer Reinigungslösung für einen Waschgang in einem Reinigungsgerät
(100), wobei das Verfahren (600) die folgenden Schritte umfasst:
- Bewirken (330) eines Einlaufs einer ersten Flüssigkeitsmenge in einen Laugenbehälter
(200) auf einen vorbestimmten Pegel (h1);
- Ausgeben (405) eines Heizsignals (520), um die in den Laugenbehälter (200) eingelaufene
Flüssigkeitsmenge mittels eines Heizelements (205) auf eine vordefinierte Temperatur
oberhalb einer für den Waschgang zulässigen Maximaltemperatur zu erhitzen; und
- Bereitstellen (420) eines Einlasssignals (530), um eine zweite Flüssigkeitsmenge
in den Laugenbehälter (200) auf einen zweiten Pegel (h3) einzulassen, um eine erhitzte
Reinigungslösung zu erhalten, wobei der zweiten Pegel (h3) derart ausgestaltet ist,
um in einer Wäschetrommel (220) enthaltenes Reinigungsgut (110) mit der Reinigungslösung
zu benetzen.
2. Verfahren (600) gemäß Anspruch 1, wobei die Schritte (405, 420) des Ausgebens eines
Heizsignals und des Bereitstellens eines Einlasssignals (530) zyklisch wiederholt
werden, um eine schrittweise erhitzte Reinigungslösung zu erhalten.
3. Verfahren (600) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem im Schritt (330)
des Bewirkens des Einlaufs die erste Flüssigkeitsmenge bis zu dem ersten Pegel (h1)
eingelassen wird, der sich zwischen dem Heizelement (205) und der Wäschetrommel (220)
befindet.
4. Verfahren (600) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einem Schritt (435)
des Berechnens einer SOLL-Energiemenge ansprechend auf den Schritt (420) des Bereitstellens
des Einlasssignals (530), wobei eine SOLL-Energiemenge berechnet wird, die der Reinigungslösung
zugeführt wird, insbesondere wobei der Schritt (435) des Berechnens nach Überschreiten
einer vorbestimmten Dauer oder nach Unterschreiten eines dritten Pegels (h2) der Reinigungslösung
ausgeführt wird, durch den eine dritte Flüssigkeitsmenge repräsentiert wird.
5. Verfahren (600) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche mit einem Schritt (315)
des Ermittelns einer Beladungsmenge vor dem Schritt (330) des Bewirkens des Einlaufs
der ersten Flüssigkeitsmenge, um im Schritt (330) des Bewirkens einen Einlauf der
ersten Flüssigkeitsmenge zu bewirken, die von der Beladungsmenge abhängig ist.
6. Verfahren (600) gemäß Anspruch 1 oder 5, mit einem Schritt (440) des Überprüfens einer
der Reinigungslösung zugeführten IST-Energiemenge mit einer der Reinigungslösung zuzuführenden
SOLL-Energiemenge, wobei die Reinigungslösung umgeflutet wird, wenn die IST-Energiemenge
größer oder gleich der SOLL-Energiemenge ist.
7. Vorrichtung (100), die ausgebildet ist, um die Schritte (330, 405, 420) des Verfahrens
(600) in entsprechenden Einheiten (505, 515, 525) gemäß einem der vorangegangenen
Ansprüche auszuführen und/oder anzusteuern.
8. Computer-Programmprodukt mit Programmcode zur Durchführung des Verfahrens (600) nach
einem der vorangegangenen Ansprüche, wenn das Computer-Programmprodukt auf einer Vorrichtung
(100) ausgeführt wird.