[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rahmen einer Schutzvorrichtung für eine
Gebäudeöffnung, umfassend einen eine Vorderseite und eine Rückseite aufweisenden Außenrahmen
mit zwei parallel zueinander angeordneten Profilleisten, mindestens eine Mittelstrebe,
die die zwei Profilleistein miteinander verbindet, und mindestens eine Verbindungseinrichtung,
auf die die Mittelstrebe aufgesteckt ist und mit der die Mittelstrebe an der einen
Profilleiste festgelegt ist.
[0002] Aus
DE 10 2009 012 655 B4 ist ein Rahmen mit den vorgenannten Merkmalen bekannt, welcher von einem Benutzer
aus einem Bausatz einfach zusammengesetzt werden kann. Der Außenrahmen weist an seinen
Längsstreben jeweils zwei Profilleiste auf, wobei eine Verbindungseinrichtung in die
zwei Profilleisten der Längsstrebe und zusätzlich in die Mittelstrebe eingesteckt
ist. Im montierten Zustand ist somit die Verbindungseinrichtung auch von der Vorderseite
aus sichtbar.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die mit Bezug zum Stand der Technik
geschilderten Nachteile zumindest teilweise zu beseitigen und insbesondere einen Rahmen
einer Schutzvorrichtung anzugeben, bei dem die Verbindungseinrichtung im montierten
Zustand von der Vorderseite aus nicht sichtbar ist.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe durch einen Rahmen mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Rahmens sind in den abhängigen Ansprüchen und in
der Beschreibung angegeben, wobei einzelne Merkmale der vorteilhaften Weiterbildungen
in technisch sinnvoller Weise beliebig miteinander kombinierbar sind.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe insbesondere durch einen Rahmen mit den eingangs genannten
Merkmalen, bei dem die Profilleiste eine Aussparung aufweist, die zwischen zwei Enden
der Profilleiste ausgebildet ist und dass die Vorderseite der Profilleiste im Bereich
der Aussparung durchgehend ausgebildet ist, wobei die Verbindungseinrichtung die Aussparung
durchgreift. Hieraus ergibt sich der Vorteil, dass die durch die Aussparung in die
Profilleiste eingreifende Verbindungseinrichtung von der Vorderseite des Rahmens aus
nicht sichtbar ist. Die Aussparung ist insbesondere in der Mitte zwischen den zwei
offenen Enden der entsprechenden Profilleiste angeordnet.
[0006] Die Erfindung betrifft insbesondere auch eine Schutzvorrichtung, beispielsweise eine
Insektenschutzvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Rahmen und einem von dem Rahmen
aufgespannten Netz. Die Insektenschutzvorrichtung ist insbesondere eine Insektenschutztür,
die zur Anbringung an einer Tür eines Gebäudes geeignet ist.
[0007] Der Außenrahmen weist insbesondere zwei vertikal ausgerichtete Querstreben und zwei
horizontal ausgerichtete Längsstreben auf. Die Längsstreben und die Querstreben können
in einer einfachen Ausführungsform aus jeweils genau einer Profilleiste bestehen.
Bevorzugt ist aber, dass die Längsstreben und die Querstreben jeweils aus mindestens
einer Außenprofilleiste und mindestens einer in die Außenprofilleiste teleskopierbar
angeordneten Innenprofilleiste bestehen. Auf diese Weise kann die Größe des Außenrahmens
ohne Zuschneiden der Profilleisten an unterschiedlich große Gebäudeöffnungen angepasst
werden. Damit auch die Mittelstrebe ohne Zuschneiden mit der Größe des Rahmens angepasst
werden kann, weist auch die Mittelstrebe mindestens eine Außenprofilleiste und mindestens
eine in der Außenprofilleiste telekopierbar einschiebbare Innenprofilleiste auf.
[0008] Die Vorderseite des Rahmens ist diejenige Seite, die in einem an einer Tür montierten
Zustand sichtbar ist, während die Rückseite einem Türrahmen zugewandt ist. Die Vorderseite
der Profilleisten ist für eine ansprechende Optik dementsprechend eben ausgebildet,
während auf der Rückseite der Profilleisten die Profilierungen der Profilleiten ausgebildet
sind, die beispielsweise zur Anbringung des Netzes und/oder von Dichtungen dienen
und die zudem dafür sorgen, dass die bevorzugt aus teleskopierbar zueinander angeordneten
Innenprofil- und Außenprofilleisten gebildeten Streben steif ausgebildet sind. Als
Rahmeninnenseite werden die Seiten der Rahmenstrebe des Außenrahmens verstanden, die
in der von dem Rahmen aufgespannten Ebene in Richtung des Netzes weisen, während die
Rahmenaußenseiten die Seiten sind, die in der Ebene des Rahmens nach außen weisen.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Profilleisten des Außenrahmens im
Bereich einer Ecke des Außenrahmens Gehrungsschnitte auf, die aneinander anliegen.
Zum Verbinden dieser Profilleisten sind Eckverbinder in die entsprechenden Profilleisten
eingesteckt und dort form- und/oder kraftschlüssig festgelegt.
[0010] Die Mittelstrebe verläuft insbesondere parallel zu den Querstreben und verbindet
zwei Längsstreben miteinander. Hierzu ist die Mittelstrebe mittels der Verbindungseinrichtung
mit ihren beiden Enden an jeweils einer Profilleiste der Längsstreben befestigt. So
ist die Mittelstrebe, insbesondere eine Außenprofilleiste oder eine Innenprofilleiste
der Mittelstrebe, auf einen insbesondere an einem Einsteckteil ausgebildeten Steckabschnitt
der Verbindungseinrichtung kraft- und/oder formschlüssig aufgesteckt.
[0011] Die Verbindungseinrichtung kann sich also durch die insbesondere auf der Rahmeninnenseite
und/oder auf der Rückseite ausgebildeten Aussparung in die Profilseite hinein erstrecken.
Es ist hingegen nicht vorgesehen, dass die Verbindungseinrichtung durch die Rahmenaußenseite
hindurchgeführt ist und dass auf der Rahmenaußenseite eine Aussparung ausgebildet
ist.
[0012] Dementsprechend ist die Aussparung zumindest teilweise auf der Rückseite der Profilleiste
ausgebildet und kann sich bis in die Rahmeninnenseite der Profilleiste erstrecken.
[0013] Hierbei ist insbesondere bevorzugt, dass sich die Aussparung nicht über die komplette
Breite der Rückseite erstreckt, sondern sich nur über einen an die Innenseite angrenzenden
Abschnitt erstreckt.
[0014] Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Aussparung benachbart zu einer Profilierung
der Profilleiste angeordnet ist und die Verbindungseinrichtung die Profilierung im
Inneren der Profilleiste hintergreift. Die Verbindungseinrichtung weist hierzu einen
Hintergriffabschnitt auf, der im montierten Zustand die Profilierung der Profilleiste
hintergreift.
[0015] Für eine einfache Montage der Verbindungseinrichtung kann vorgesehen sein, dass der
Hintergriffabschnitt in einer gekippten Stellung der Verbindungseinrichtung durch
die Aussparung in die Profilleiste einbringbar ist und durch Zurückkippen in Hintergriff
mit der Profilierung bringbar ist. Dies bedeutet also, dass in dem zurückgekippten
Zustand, in welchem sich die Verbindungseinrichtung auch im Endmontagezustand befindet,
nicht wieder ohne eine erneute Kippbewegung aus der Profilleiste entfernt werden kann.
[0016] Der Hintergriffabschnitt ist insbesondere an dem gleichen Bauteil der Verbindungseinrichtung
ausgebildet, welches in die Mittelstrebe eingesteckt ist.
[0017] Zusätzlich zu diesem als Einsteckteil bezeichneten Bauteil der Verbindungseinrichtung
kann die Verbindungseinrichtung ein Fixierungsteil umfassen, wobei das Fixierungsteil
zur Festlegung des Einsteckteils im Profilrahmen dient. Insbesondere sichert das Fixierungsteil
im montierten Zustand das Einsteckteil gegen ein Verkippen.
[0018] Bevorzugt wird das Fixierungsteil mittels eines Befestigungselements, beispielsweise
in der Form einer Schraube an dem Einsteckteil befestigt.
[0019] Alternativ zu dem separaten Fixierungsteil kann auch vorgesehen sein, dass die Verbindungeinrichtung
wenigstens ein Rastelement aufweist, welches im montierten Zustand im Inneren der
Profilleiste einrastet und insbesondere die Verbindungseinrichtung und damit auch
die Mittelstrebe in der vorbestimmten Stellung hält. Die Rastelemente sind insbesondere
einteilig an der Verbindungseinrichtung ausgebildet, wobei die Rastelemente als Federelemente
ausgebildet sein können, die während des Einführens der Verbindungseinrichtung in
die Profilleiste entgegen der Federkraft ausgelenkt werden und nach Erreichen der
Montagestellung zurückschnappen. Die Rastelemente sind insbesondere so ausgebildet,
dass die Verbindungseinrichtung und gegebenenfalls die Mittelstrebe in einem gekippten
Zustand durch die Aussparung in die Profilleiste eingeführt werden kann und insbesondere
nach dem Einführen und gegebenenfalls einem Verschwenken in die verrastende Position
gelangen. Hierzu ist insbesondere bevorzugt, wenn das Rastelement im montierten Zustand
eine Profilierung der Profilleiste hintergreift. So können die insbesondere zwei oder
drei als Federelemente ausgebildeten Rastelemente beim Einführen in die Profilleiste
von der Profilierung ausgelenkt werden, wobei nach Erreichen der Montageposition die
Federelemente in die die Profilierung hintergreifende Stellung zurückschnappen.
[0020] Damit die Verbindungseinrichtung in einer vorgegebenen Position an der Profilleiste
der Längsstrebe angeordnet wird, kann vorgesehen sein, dass in der Profilleiste ein
Zentrierungselement angeordnet ist.
[0021] Insbesondere kann das Zentrierungselement ein eigenständiges Bauteil sein, welches
in die Profilleiste einbringbar ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Zentrierungselement
als zusätzliche Funktion einen Magneten umfasst.
[0022] Wenn das Zentrierungselement als eigenständiges Bauteil in die Profilleiste eingebracht
ist, kann vorgesehen sein, dass das Zentrierungselement durch ein von der Rahmenaußenseite
zugängliches Befestigungsmittel, beispielsweise in der Form einer Schraube in dem
Rahmenprofil festlegbar ist.
[0023] Das Zentrierungselement kann beispielsweise einen Vorsprung aufweisen, der mit einer
Aussparung in dem Hintergriffabschnitt der Verbindungseinrichtung korrespondiert,
sodass die Verbindungseinrichtung nur bei entsprechender Anordnung zu dem Zentrierungselement
beispielsweise durch Zurückkippen in die vorgesehene Stellung gebracht werden kann.
[0024] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden im Folgenden anhand der Figuren
beispielhaft erläutert. Es zeigen schematisch
- Figur 1:
- einen Rahmen,
- Figur 2:
- eine Außenprofilleiste mit einer Aussparung,
- Figur 3:
- eine Detailansicht des Rahmens im Bereich der Verbindungseinrichtung,
- Figur 4:
- die Verbindungseinrichtung,
- Figur 5:
- die Verbindungseinrichtung mit Zentrierungselement,
- Figur 6:
- eine Schnittdarstellung durch den Rahmen im Bereich der Verbindungseinrichtung,
- Figur 7:
- die Verbindungseinrichtung während der Montage,
- Figur 8:
- eine weitere Ausführungsform einer Verbindungseinrichtung und
- Figur 9:
- die Verbindungseinrichtung gemäß Figur 8 kurz vor Erreichen der Montagestellung.
[0025] Der in Figur 1 dargestellte Rahmen 1 umfasst zwei parallel zueinander ausgerichtete
Querstreben 16 und zwei parallel zueinander ausgerichtete Längsstreben 17, die einen
Außenrahmen bilden. Die Längsstreben 17 sind über eine Mittelstrebe 4 miteinander
verbunden.
[0026] Die Streben 4, 16, 17 umfassen jeweils eine Außenprofilleiste 2 und zwei teleskopierbar
in die Außenprofilleiste 2 einschiebbare Innenprofilleisten 3. Die
[0027] Innenprofilleisten 3 des Außenrahmens weisen in Eckbereichen des Rahmens Gehrungsschnitte
15 auf, mit denen die Innenprofilleisten 3 aneinander anliegen. Die Innenprofilleisten
3 sind in diesem Bereich durch nicht sichtbare Eckverbinder miteinander verbunden.
[0028] Die Innenprofile 3 der Mittelstrebe 4 sind jeweils über eine Verbindungseinrichtung
5 mit der Außenstrebe 2 der jeweiligen Längsstrebe 17 verbunden.
[0029] In Figur 2 ist eine Außenprofilleiste 2 einer Längsstrebe 17 dargestellt. Es ist
zu erkennen, dass die Außenprofilleiste 2 auf einer im montierten Zustand der Insektenschutzvorrichtung
einem Gebäude abgewandten Vorderseite 6 flach ausgebildet ist, während die beispielsweise
einem Rahmen einer Tür zugewandte Rückseite 7 eine Profilierung 9 aufweist. In der
Mitte der Außenprofilleiste 2 ist eine Aussparung 8 ausgebildet, die zum Teil auf
einer Rahmeninnenseite 19 und der Rückseite 7 ausgebildet ist.
[0030] Wie insbesondere aus Figur 4 hervorgeht umfasst die Verbindungseinrichtung 5 ein
Einsteckteil 11, welches in die Mittelstrebe einsteckbar ist und an dem einteilig
ein Hintergriffabschnitt 10 ausgebildet ist. Die Verbindungseinrichtung 5 umfasst
ferner ein Fixierungselement 12, welches mittels einer Schraube 18 an dem Einsteckteil
11 befestigt werden kann.
[0031] In Figur 5 ist zusätzlich zu der Verbindungseinrichtung 5 ein Zentrierungselement
13 dargestellt, welches zur Vorgabe der Montageposition der Verbindungseinrichtung
5 dient.
[0032] Wie insbesondere aus der Zusammenschau der Figuren 3 und 6 hervorgeht, ist das Einsteckteil
11 der Verbindungseinrichtung 5 in die Innenprofilleiste 3 der Mittelstrebe 4 eingesteckt.
[0033] Um den Hintergriffabschnitt 10 der Verbindungseinrichtung 5 durch die Aussparung
8 in der Profilleiste 2 einzuführen, muss die Verbindungseinrichtung 5 verkippt werden
(s. Fig. 7). Nach dem Einführen der Verbindungseinrichtung 5 in die Außenprofilleiste
3 durch die Aussparung 8 muss die Verbindungsvorrichtung 5 zurückgekippt werden, wodurch
der Hintergriffabschnitt 10 in Hintergriff mit der Profilierung 9 gebracht wird. Um
zu verhindern, dass das Einsteckteil 11 aus der Innenprofilleiste 2 herausgelangen
kann, wird das Fixierungselement 12 mit der Schraube 18 an dem Einsteckteil 11 befestigt.
Durch das Fixierungselement 12 wird das Verkippen des Einsteckteils 11 verhindert,
sodass dieses sicher und stabil an der Außenprofilleiste 2 festgelegt ist.
[0034] Um eine definierte Position der Verbindungseinrichtung 5 vorzugeben, kann vor der
Montage der Verbindungseinrichtung 5 an der Außenprofilleiste 2 das Zentrierungselement
13 innerhalb der Außenprofilleiste 2 festgelegt werden. Während der Montage der Verbindungseinrichtung
5 greift ein Vorsprung des Fixierungselements 12 in eine an dem Hintergriffabschnitt
10 ausgebildete Nut ein. Wenn diese Nut nicht fluchtend mit dem Vorsprung an dem Zentrierungselement
13 ausgerichtet ist, kann das Einsteckteil 11 nach dem Einbringen in die Außenprofilleiste
2 nicht verkippt werden.
[0035] Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Verbindungseinrichtung 5, die einteilig
ausgebildet ist und einen Hintergriffabschnitt 10 sowie Rastelemente 20 aufweist.
Ansonsten entspricht die Verbindungseinrichtung 5 der Verbindungseinrichtung der zuvor
beschriebenen Ausführungsform.
[0036] Der Hintergriffabschnitt 10 und die Rastelemente 20 werden in einem gekippten Zustand
der Verbindungseinrichtung 5 durch eine Aussparung 8 in einer Außenprofilleiste 2
in die Außenprofilleiste 2 eingeführt. Dieser Zustand ist in Figur 9 im Detail dargestellt.
Nach dem Einführen und gegebenenfalls Zurückschwenken der Verbindungseinrichtung 5
und gegebenenfalls der Mittelstrebe 4 hintergreifen die Rastelemente 20 im Inneren
der Außenprofilleiste 2 eine Profilierung 9. Somit ist die Verbindungseinrichtung
5 ohne zusätzliches Werkzeug an dem Rahmen montierbar.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Rahmen
- 2
- Außenprofilleiste
- 3
- Innenprofilleiste
- 4
- Mittelstrebe
- 5
- Verbindungseinrichtung
- 6
- Vorderseite
- 7
- Rückseite
- 8
- Aussparung
- 9
- Profilierung
- 10
- Hintergriffabschnitt
- 11
- Einsteckteil
- 12
- Fixierungsteil
- 13
- Zentrierungselement
- 14
- Rahmenaußenseite
- 15
- Gehrungsschnitt
- 16
- Querstrebe
- 17
- Längsstrebe
- 18
- Schraube
- 19
- Rahmeninnenseite
- 20
- Rastelement
1. Rahmen (1) einer Insektenschutzvorrichtung für Gebäudeöffnungen, umfassend
- einen eine Vorderseite (6) und eine Rückseite (7) aufweisenden Außenrahmen mit zwei
parallel zueinander angeordneten Profilleisten (2),
- mindestens eine Mittelstrebe (4), die die zwei Profilleisten (2) miteinander verbindet,
und
- mindestens eine Verbindungseinrichtung (5), auf die die Mittelstrebe (4) aufgesteckt
ist und mit der die Mittelstrebe (4) an der einen Profilleiste (2) festgelegt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Profilleiste (2) eine Aussparung (8) aufweist, die zwischen zwei Enden der Profilleiste
(2) ausgebildet ist und dass die Vorderseite (6) der Profilleiste (2) im Bereich der
Aussparung (8) durchgehend ausgebildet ist, wobei die Verbindungseinrichtung (5) die
Aussparung (8) durchgreift.
2. Rahmen (1) nach Anspruch 1, wobei die Aussparung (8) zumindest teilweise auf der Rückseite
(7) der Profilleiste (2) ausgebildet ist.
3. Rahmen (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Aussparung (8) benachbart zu einer Profilierung
(9) der Profilleiste (2) angeordnet ist und die Verbindungseinrichtung (5) die Profilierung
(9) im Inneren der Profilleiste (2) hintergreift.
4. Rahmen (1) nach Anspruch 3, wobei die Verbindungseinrichtung (5) einen Hintergriffabschnitt
(10) aufweist, welcher zur Montage in einer gekippten Stellung der Verbindungseinrichtung
(5) durch die Aussparung (8) in die Profilleiste (2) einbringbar ist und durch Zurückkippen
in Hintergriff mit der Profilierung (9) bringbar ist.
5. Rahmen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungseinrichtung
(5) ein Einsteckteil (11) und ein Fixierungsteil (12) umfasst, wobei das Einsteckteil
(11) in die Mittelstrebe eingesteckt ist und durch die Aussparung (8) in die Profilleiste
(2) eingreift und wobei das Fixierungsteil (12) zur Festlegung des Einsteckteils (11)
am Profilrahmen dient.
6. Rahmen (1) nach Anspruch 4 und 5, wobei das Fixierungsteil (12) im montierten Zustand
das Einsteckteil (11) gegen ein Verkippen sichert.
7. Rahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Verbindungseinrichtung (5)
wenigstens ein Rastelement (20) aufweist, welches im monierten Zustand im Inneren
der Profilleiste (2) einrastet.
8. Rahmen (1) nach Anspruch 7, wobei das Rastelement (20) im montierten Zustand eine
Profilierung (9) der Profilleiste (2) hintergreift.
9. Rahmen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in der Profilleiste (2)
ein Zentrierungselement (13) angeordnet ist, welches bei der Montage der Verbindungseinrichtung
(5) eine Position der Verbindungseinrichtung (5) vorgibt.
10. Rahmen (1) nach Anspruch 9, wobei das Zentrierungselement (13) einen Magneten umfasst.
11. Rahmen (1) nach Anspruch 9 oder 10, wobei das Zentrierungselement (13) durch ein von
der Rahmenaußenseite (14) zugängliches Befestigungsmittel in dem Rahmenprofil festlegbar
ist.
12. Rahmen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Rahmenstreben (14) des Außenrahmens
und die Mittelstrebe (4) jeweils aus mindestens einer Außenprofilleiste (2) und mindestens
einer in der Außenprofilleiste (2) teleskopierbar angeordneten Innenprofilleiste (3)
bestehen.
13. Rahmen (1) nach Anspruch 12, wobei die Profilleisten (2, 3) des Außenrahmens in Ecken
des Außenrahmens aneinander anliegende Gehrungsschnitte (15) aufweisen.
14. Schutzvorrichtung umfassend
- einen Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche
- und einem in dem Rahmen aufgespanntes Netz.