[0001] Die Erfindung betrifft ein Feststofffeuerstellenofenrohr, ein Feststofffeuerstellenadapterstück,
eine Abdeckplatte sowie ein Feststofffeuerstellensystem.
[0002] Feststofffeuerstellenanschlusssysteme sind bereits aus dem Stand der Technik bekannt,
diese dienen dazu, eine Feststofffeuerstelle, wie z.B. einen mit Holz befeuerten Ofen,
mit einem Kamin derart zu verbinden, sodass die Verbrennungsgase von der Feuerstelle
in den Kamin gelangen können. Um diesen Anschluss an die Feuerstelle und/oder den
Kamin zu erreichen verfügen Anschlusssysteme zumindest über ein Ofenrohr. Darüber
hinaus können solche Systeme auch noch Adapterstücke umfassen, um den Anschluss des
Ofenrohrs am Kamin oder den Anschluss des Ofenrohrs an der Feuerstelle zu erreichen.
Problematisch bei den bereits bekannten Feststofffeuerstellenanschlusssystemen ist,
dass diese an ihrer Außenseite sehr heiß werden können, sodass unter anderem eine
hohe Verletzungsgefahr für Personen besteht.
[0003] Die
US 987,792 zeigt ein Heizungs- und Ventilationssystem, welches insbesondere für die Verwendung
in Schulräumen, Hallen oder ähnlichen Räumen ausgelegt ist. Ein Kühlrohr ist konzentrisch
um das Abgasrohr eines fens angeordnet.
[0004] Die
US 886,391 betrifft ein Ventilationssystem für Räume umfassend eine zylindrische Trommel, welche
ein Rohr für eine Feuerstelle umgibt.
[0005] Die
DE 87 03 869 U1 betrifft einen Heizkessel, der aus einem wasserführenden Gehäuse besteht, in dem
die gasführenden und abzugsseitig in einen Abgasabzugsstutzen mit Abzugsrohr einmündenden
Räume angeordnet sind.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Anschlussmöglichkeit für eine
Feststofffeuerstelle an einen Kamin bereitzustellen, welche nur eine geringe Gefahr
von Verletzungen aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einem Feststofffeuerstellenofenrohr gemäß Anspruch 1, und
mit einem Feststofffeuerstellensystem gemäß Anspruch 12 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß umfasst ein Feststofffeuerstellenofenrohr einen ersten Anschlussabschnitt,
einen Zwischenbereich, einen zweiten Anschlussabschnitt, ein Abgasrohr und ein Kühlrohr,
wobei sich der Zwischenbereich zwischen dem ersten und dem zweiten Anschlussabschnitt
erstreckt, wobei der erste Anschlussabschnitt dazu ausgelegt ist, an einer Feststofffeuerstelle
mittel- und/oder unmittelbar angeschlossen zu sein, wobei der zweite Anschlussabschnitt
dazu ausgelegt ist, an einem Kamin mittel- und/oder unmittelbar angeschlossen zu sein,
wobei das Abgasrohr im ersten Anschlussabschnitt eine Abgasaufnahmeöffnung aufweist,
welche dazu ausgelegt ist, mit einem Abgasaustritt einer Feststofffeuerstelle mittel-
und/oder unmittelbar verbunden zu sein, wobei das Abgasrohr im zweiten Anschlussabschnitt
eine Abgasauslassöffnung aufweist, welche dazu ausgelegt ist, mit einem Kaminabgasrohr
mittel- und/oder unmittelbar verbunden zu sein, wobei das Kühlrohr im ersten Anschlussabschnitt
eine erste Kühlöffnung und im zweiten Anschlussabschnitt eine zweite Kühlöffnung aufweist,
wobei der vom Kühlrohr umschlossene Innenraum fluidisch mit der Umgebung durch die
erste Kühlöffnung und durch die zweite Kühlöffnung verbunden ist, wobei das Kühlrohr
das Abgasrohr, zumindest im Zwischenbereich, umgibt, insbesondere konzentrisch. Das
Feststofffeuerstellenofenrohr dient generell dazu, eine Feststoffbrennstelle mit einem
Kamin derart zu verbinden, so dass Abgase aus der Feststofffeuerstelle in den Kamin
gelangen können. Eine Feststofffeuerstelle ist dabei eine Feuerstelle, welche mit
Festbrennstoffen betrieben wird, wie beispielsweise Kohle, Holz oder Pellets. Die
Feststofffeuerstelle kann dabei insbesondere ein Ofen sein, welcher in Wohnräumen
von Einzelhäusern zu finden ist. Der Kamin, mit welchem das Feststofffeuerstellenofenrohr
mittel- und/oder unmittelbar verbunden ist, kann dabei der Teil des Gebäudes sein,
welcher dazu dient, das Abgas der Feststofffeuerstelle in die Umgebung/Umwelt um das
Gebäude abzuleiten. Das Feststofffeuerstellenofenrohr dient in anderen Worten dazu,
die Abgase aus einer Feststofffeuerstelle in den Kamin zu leiten. Hierzu kann das
Feststofffeuerstellenofenrohr in einem eingebauten Zustand zumindest bereichsweise
horizontal angeordnet sein. Das Feststofffeuerstellenofenrohr weist dabei einen ersten
Anschlussabschnitt und einen zweiten Anschlussabschnitt auf, wobei zwischen diesen
beiden Anschlussabschnitten sich der Zwischenbereich erstreckt. Der erste Anschlussabschnitt
dient dabei dazu, insbesondere in einem eingebauten Zustand, an der Feststofffeuerstelle
festgelegt zu werden und/oder zu sein und der zweite Anschlussabschnitt dient dazu,
insbesondere in einem eingebauten Zustand, am Kamin mittel- und/oder unmittelbar angeschlossen
zu sein. Das Feststofffeuerstellenofenrohr verfügt über ein Abgasrohr, welches im
ersten Anschlussabschnitt eine Abgasaufnahmeöffnung aufweist, und im zweiten Anschlussabschnitt
eine Abgasauslassöffnung. Das Abgasrohr dient daher dazu, die von der Feststofffeuerstelle
produzierten Abgase vom ersten Anschlussabschnitt zum zweiten Anschlussabschnitt fluidisch
zu leiten. Hierzu ist die Abgasauslassöffnung mit einem Kaminabgasrohr und die Abgasaufnahmeöffnung
mit einem Abgasaustritt der Feuerstelle fluidisch verbunden. In anderen Worten bedeutet
dies, dass das Abgasrohr die Abgasaufnahmeöffnung mit der Abgasauslassöffnung fluidisch
verbindet. Fluidisch verbinden/leiten kann dabei unter anderem bedeuten, dass von
der Aufnahmeöffnung zur Auslassöffnung ein Fluid, insbesondere kanalartig, strömen
kann. Insbesondere ist das Abgasrohr derart gestaltet, dass dessen Innenraum lediglich
über eine Abgasaufnahmeöffnung und eine Abgasauslassöffnung fluidisch verbunden ist,
so dass kein Abgas an anderen Öffnungen das Abgasrohr verlassen kann. Zusätzlich zu
dem Abgasrohr weist das Feststofffeuerstellenofenrohr auch ein Kühlrohr auf, welches
im ersten Anschlussabschnitt eine erste Kühlöffnung und im zweiten Anschlussabschnitt
eine zweite Kühlöffnung aufweist und wobei diese Kühlöffnungen dazu ausgelegt sind,
dass ein Fluid in bzw. aus dem von dem Kühlrohr umschlossenen Innenraum in die Umgebung
fließen kann. In anderen Worten kann dies bedeuten, dass der von dem Kühlrohr umschlossene
Innenraum fluidisch über die erste Kühlöffnung und die zweite Kühlöffnung mit der
Umgebung verbunden ist. Insbesondere ist das Kühlrohr derart ausgestaltet, dass der
Innenraum des Kühlrohres ausschließlich über die Kühlöffnungen mit der Umgebung fluidisch
verbunden ist. Insbesondere dient das Kühlrohr nicht dazu, Verbrennungsluft zu der
Feststofffeuerstelle zu leiten und/oder Abgase von der Feststofffeuerstelle weg zu
führen. Die Umgebung ist dabei in diesem Zusammenhang insbesondere die Raumluft, insbesondere
eines Innenraumes, welche das Feststofffeuerstellenofenrohr umgibt. Vorteilhafterweise
münden die Kühlöffnungen des Kühlrohres daher in einen einzigen Innenraum eines Raumes.
Zweckmäßigerweise sind die Kühlöffnungen des Feststofffeuerstellenofenrohres maximal
1,2m, bevorzugt maximal 1m, besonders bevorzugt maximal 0,7m und besonders stark bevorzugt
maximal 0,6m voneinander beabstandet, denn die Kühlöffnungen des Kühlrohres dienen
insbesondere ausschließlich dazu, das Innere des Kühlrohrs mit der Raumlauft des umgebenden
Innenraumes eines Gebäudes zu verbinden. Das Kühlrohr und das Abgasrohr sind dabei
derart in dem Feststofffeuerstellenofenrohr angeordnet, so dass das Kühlrohr das Abgasrohr
zumindest im Zwischenbereich umgibt. Insbesondere umgibt das Kühlrohr das Abgasrohr
dabei derart, dass diese beiden Rohre zumindest im Zwischenbereich konzentrisch zueinander
angeordnet sind. Vorteilhafterweise umgibt dabei das Kühlrohr das Abgasrohr nicht
nur im Zwischenbereich, sondern auch zum überwiegenden Teil im ersten Anschlussabschnitt
und/oder im zweiten Anschlussabschnitt. Umgeben bedeutet dabei in diesem Zusammenhang
generell, dass das eine Rohr das andere Rohr in Umfangsrichtung und/oder in Längsrichtung
zumindest bereichsweise, bevorzugt zum überwiegenden Teil, besonders stark bevorzugt
vollständig umgibt bzw. ummantelt. Beispielsweise ist ein umgeben dann gegeben, wenn
der Innenraum des Kühlrohrs ein Spalt, insbesondere ein Ringspalt, ist, dessen Volumen/Querschnitt
nach außen durch das Kühlrohr und nach innen durch das Abgasrohr begrenzt ist. Alternativ
oder zusätzlich bevorzugt kann umgeben auch bedeuten, dass kein Fluidfluss von dem
Innenraum des einen Rohrs in das andere Rohr möglich ist, und dass darüber hinaus
auch noch das eine Rohr durch das andere Rohr zumindest bereichsweise, bevorzugt zum
überwiegenden Teil, ummantelt ist. Durch das Umgeben des Abgasrohres durch das Kühlrohr
und dem in dem Kühlrohr durch die Erwärmung stattfindenden Fluidflusses, ist das Kühlrohr
an seiner Außenhaut deutlich kühler als das Abgasrohr. Somit ist es für eine Person,
zumindest im Zwischenbereich, nicht möglich oder nur schwer möglich, das heiße Abgasrohr
zu berühren, sondern lediglich das deutlich kühlere Kühlrohr, so dass durch den Einsatz
des Kühlrohres die Verletzungsgefahr deutlich reduziert werden kann.
[0009] Vorteilhafterweise erstreckt sich das Abgasrohr im ersten Anschlussabschnitt entlang
einer ersten Anschlussrichtung und/oder wobei sich das Abgasrohr im zweiten Anschlussabschnitt
entlang einer zweiten Anschlussrichtung erstreckt. Durch diese gradlinige Ausgestaltung
des ersten Anschlussabschnitts entlang einer ersten Anschlussrichtung und/oder des
zweiten Anschlussabschnitts entlang einer zweiten Anschlussrichtung kann die Montage
des Feststofffeuerstellenofenrohres deutlich vereinfacht werden. Darüber hinaus vereinfacht
sich durch diese Maßnahme nicht nur die Montage, sondern zusätzlich kann hierdurch
auch dessen Fertigung vereinfacht werden, so dass Kosten gespart werden können.
[0010] Zweckmäßigerweise ist der Zwischenbereich gekrümmt und/oder gerade. Hierdurch kann
die Montierbarkeit des Feststofffeuerstellenofenrohrs vereinfacht werden. Vorteilhafterweise
ist der Zwischenbereich derart gestaltet, dass dieser um einen Winkel von 80° bis
100° gekrümmt ist. Hierdurch kann erreicht werden, dass das Feststofffeuerstellenofenrohr
bereits werksbedingt an die meisten vorhandenen Einbausituationen angepasst ist, so
dass Kosten bei dem endgültigen Einbau gespart werden können.
[0011] Bevorzugt überragt das Abgasrohr im ersten Anschlussabschnitt das Kühlrohr in Richtung
der ersten Anschlussrichtung und/oder wobei das Abgasrohr im zweiten Anschlussabschnitt
das Kühlrohr in Richtung der zweiten Anschlussrichtung überragt. Durch dieses Überragen
des Abgasrohres gegenüber dem Kühlrohr kann die Montage vereinfacht werden, denn der
überragende Teil des Kühlrohrs kann als eine Art Führungseinheit verwendet werden.
Überragen bedeutet dabei in diesem Zusammenhang, dass das Abgasrohr sich in die jeweilige
Anschlussrichtung weiter in dem jeweiligen Anschlussabschnitt erstreckt als das Kühlrohr.
Bevorzugt liegt das Verhältnis der überragenden Länge in die erste und/oder in die
zweite Anschlussrichtung zum mittleren Außendurchmesser des Abgasrohres dabei in einem
Bereich von 0,55 bis 0,75, denn die Anmelderin hat überraschend herausgefunden, dass
bei einem solchen Verhältnis eine besonders intuitive Montage für den Monteur resultiert,
so dass Kosten bei der Montage gespart werden können.
[0012] Bevorzugt weist das Abgasrohr eine Revisionsöffnung auf. Diese Revisionsöffnung ermöglicht
dabei, dass das Ofenrohr einfach gereinigt und/oder inspiziert werden kann. Um ein
besonders hohes Maß an Zugänglichkeit zu schaffen, ist es bevorzugt, wenn die Revisionsöffnung
im Zwischenbereich angeordnet ist, insbesondere im gekrümmten Teil des Zwischenbereichs.
Die Revisionsöffnung ist dabei vorteilhafterweise derart gestaltet, dass diese einen
Zugriff in den Innenraum des Abgasrohrs ermöglicht. Besonders bevorzugt ermöglicht
die Revisionsöffnung jedoch keinen Zugriff in den Innenraum des Kühlrohrs. In anderen
Worten kann dies bedeuten, dass durch die Revisionsöffnung der Innenraum des Abgasrohrs
mit der Umgebung fluidisch temporär verbunden werden kann nicht jedoch der Innenraum
des Kühlrohrs. Zweckmäßigerweise ist die Revisionsöffnung mittels eines Verschlusselements
verschließbar.
[0013] Zweckmäßigerweise ist das Abgasrohr im ersten Anschlussabschnitt konisch ausgebildet
und/oder wobei das Abgasrohr im zweiten Anschlussabschnitt konisch ausgebildet ist.
Hierdurch kann auf einfache Weise eine besonders hohe Dichtwirkung erreicht werden.
Darüber hinaus kann durch diese Maßnahme auch noch erreicht werden, dass teure Dichtelemente
eingespart werden können, so dass ein besonders kostengünstiges Feststofffeuerstellenofenrohr
erreicht wird. Der konische Abschnitt des Abgasrohres ist dabei insbesondere derart
gestaltet, dass dieser sich in Richtung zum distalen Ende des ersten und/oder des
zweiten Anschlussabschnitts hin verjüngt oder erweitert. In anderen Worten kann dies
bedeuten, dass der Konus - ähnlich eines Pfeils - vom Zwischenbereich bzw. vom jeweiligen
Anschlussabschnitt weg oder zu diesem hin weist. Vorteilhafterweise liegt die Steigung
des Konus dabei in einem Bereich von 0,05° bis 5°, besonders im Bereich von 0,1 bis
3° und besonders stark bevorzugt im Bereich von 0,5° bis 2,5°. Bei einer Steigung
des Konus im Bereich von 0,05° bis 5° kann eine besonders hohe Dichtwirkung erreicht
werden. Um eine besonders leichte Montage des Feststofffeuerstellenofenrohrs zu erreichen,
sollte die Steigung des Konus in einem Bereich von 0,1° bis 3° liegen. Überraschenderweise
hat die Anmelderin herausgefunden, dass der Konus besonders einfach herzustellen ist,
wenn dessen Steigung im Bereich zwischen 0,5° bis 3° liegt, so dass ein besonders
kostengünstiges Feststofffeuerstellenofenrohr resultiert.
[0014] Zweckmäßigerweise umgibt das Kühlrohr das Abgasrohr im ersten Anschlussabschnitt
und/oder im zweiten Anschlussabschnitt zumindest bereichsweise, bevorzugt zum überwiegenden
Teil, insbesondere konzentrisch. Hierdurch kann die Verletzungsgefahr weiter reduziert
werden. Insbesondere existiert zumindest ein Querschnitt, in welchem das Kühlrohr
im ersten und/oder im zweiten Anschlussabschnitt das Abgasrohr vollständig umfänglich,
insbesondere konzentrisch, umgibt.
[0015] Bevorzugt besteht das Kühlrohr und/oder das Abgasrohr zumindest zum überwiegenden
Teil, insbesondere vollständig, aus Edelstahl oder Schwarzblech. Hierdurch kann ein
besonders hoch temperaturfestes Feststofffeuerstellenofenrohr erreicht werden.
[0016] Vorteilhafterweise ist zwischen dem Abgasrohr und dem Kühlrohr zumindest ein Abstützelement,
bevorzugt eine Vielzahl von Abstützelementen, insbesondere im Innenraum des Kühlrohrs,
angeordnet. Hierdurch kann eine besonders bauraumsparende und mechanisch belastbare
Abstützung des Kühlrohrs gegenüber dem Abgasrohr erreicht werden. Vorteilhafterweise
ist das oder sind die Abstützelemente dabei stoffschlüssig, insbesondere mittels einer
Schweißnaht, mit dem Abgasrohr und/oder mit dem Kühlrohr verbunden. Besonders zweckmäßig
ist es, um eine einfache und kostengünstige Herstellung zu erreichen, wenn die Abstützelemente
im ersten Anschlussabschnitt und/oder im zweiten Anschlussabschnitt angeordnet sind.
Zusätzlich oder alternativ bevorzugt sind die Abstützelemente dabei gleichmäßig in
Umfangsrichtung und/oder in Längsrichtung angeordnet. Die Umfangsrichtung ist dabei
die Umfangsrichtung um die Längsrichtung. Unter Längsrichtung ist dabei in diesem
Zusammenhang insbesondere die Verbindungsrichtung vom ersten Anschlussabschnitt zum
zweiten Anschlussabschnitt zu verstehen, wobei diese Verbindungsrichtung dabei nicht
unbedingt immer geradlinig sein muss. In anderen Worten kann die Längsrichtung dabei
diejenige Richtung sein, welche der mittleren Strömungsrichtung in dem Querschnitt,
insbesondere innerhalb des Abgasrohres, bei einer Strömung vom ersten Anschlussabschnitt
zum zweiten Anschlussabschnitt entspricht.
[0017] Vorteilhafterweise liegt das Verhältnis des Durchmessers des Abgasrohrs zu dem Durchmesser
des Kühlrohrs in einem Bereich von 0,5 bis 0,95, bevorzugt in einem Bereich von 0,6
bis 0,85 und besonders stark bevorzugt in einem Bereich von 0,7 bis 0,8. Der maßgebliche
Durchmesser ist dabei der Innendurchmesser oder der Außendurchmesser des jeweiligen
Rohrs. Bei einem nicht kreisförmigen Querschnitt ist der Durchmesser der Durchmesser
des kleinstmöglichen Kreises, welcher gerade die Innen-/Außenkontur des maßgeblichen
Rohrquerschnitts umgibt. Bei einem Verhältnis des Durchmessers des Abgasrohres zu
dem Durchmesser des Kühlrohres im Bereich von 0,5 bis 0,9 kann eine besonders gute
Kühlwirkung erreicht werden. Um eine einfache Herstellung des Feststofffeuerstellenofenrohrs
zu erreichen, liegt das Verhältnis des Durchmessers des Abgasrohres zu dem Durchmesser
des Kühlrohres im Bereich von 0,6 bis 0,85. Um ein besonders kompaktes Feststofffeuerstellenofenrohr
zu erreichen, sollte das Verhältnis des Durchmessers des Abgasrohres zu dem Durchmesser
des Kühlrohres in einem Bereich von 0,7 bis 0,8 liegen.
[0018] Zweckmäßigerweise weist das Abgasrohr und/oder das Kühlrohr, insbesondere im ersten
Anschlussabschnitt und/oder im zweiten Anschlussabschnitt, einen runden, insbesondere
kreisförmigen Querschnitt auf. Ein runder Querschnitt ist unter anderem dann gegeben,
wenn die Innen- und/oder die Außenkontur des Querschnitts zumindest bereichsweise
rund ausgestaltet ist. Beispielsweise ist ein runder Querschnitt unter anderem dann
gegeben, wenn dieser Querschnitt eine elliptische oder kreisförmige Innen- und/oder
Außenkontur aufweist. In anderen Worten kann dies bedeuten, dass das Abgasrohr und/oder
das Kühlrohr zumindest im ersten Anschlussabschnitt und/oder im zweiten Anschlussabschnitt
runde Rohre sein können. Durch den zumindest bereichsweise runden Querschnitt des
Abgasrohres und/oder des Kühlrohres kann ein besonders vorteilhaftes Verhältnis zwischen
Mantelfläche und umschlossenem Volumen bzw. umschlossener Fläche erreicht werden,
so dass Material eingespart werden kann.
[0019] Erfindungsgemäß umfasst das Feststofffeuerstellenofenrohr ein drittes Rohr, wobei
das dritte Rohr eine Zuluftaufnahmeöffnung und eine Zuluftauslassöffnung aufweist,
wobei die Zuluftaufnahmeöffnung im zweiten Anschlussabschnitt angeordnet ist, wobei
das dritte Rohr das Kühlrohr, zumindest im zweiten Anschlussabschnitt, umgibt, insbesondere
konzentrisch. Die Zuluftaufnahmeöffnung ist dazu ausgelegt das Zuluft in das dritte
Rohr strömen kann und dort durch den vom dritten Rohr umschlossenen Innenbereich fluidisch
zu der Zuluftauslassöffnung geleitet wird. Dieser vom dritten Rohr umschlossene Innenbereich
wird dabei insbesonde durch das dritte Rohr, insbesondere nach außen, und durch das
Kühlrohr, insbesondere nach innen, zumindest teilweise begrenzt bzw. umschlossen.
In anderen Worten kann das Feststofffeuerstellenofenrohr nicht nur dazu ausgelegt
sein, Abgase bzw. Verbrennungsabgase von der Feststofffeuerstelle zum Kamin fluidisch
zu leiten, sondern zusätzlich kann das Feststofffeuerstellenofenrohr auch noch dazu
dienen, Zuluft bzw. Verbrennungsluft zur Feststofffeuerstelle, insbesondere vom Kamin,
zu leiten. Somit kann das Feststofffeuerstellenofenrohr auch für Raumluft unabhängige
Feststofffeuerstellen eingesetzt werden. Durch das Umgeben des Kühlrohres durch das
dritte Rohr kann nicht nur die Verbrennungsgefahr weiter reduziert werden, sondern
zusätzlich wird hierdurch auch noch erreicht, dass die Zuluft besonders kühl ist,
so dass diese eine besonders hohe Dichte aufweist. Besonders bevorzugt ist es, wenn
das dritte Rohr das Kühlrohr nicht nur im zweiten Anschlussabschnitt umgibt, sondern
zusätzlich das Kühlrohr auch im Zwischenbereich und/oder im ersten Anschlussabschnitt
umgibt.
[0020] Zweckmäßigerweise ist das dritte Rohr durch stoffschlüssig gefügte Komponenten gebildet.
Hierdurch resultiert eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung des dritten
Rohrs bzw. des Feststofffeuerstellenofenrohrs, so dass Kosten gespart werden können.
Alternativ oder zusätzlich bevorzugt können auch das Kühlrohr und/oder das Abgasrohr
aus stoffschlüssig gefügten Komponenten gebildet sein. Durch die stoffschlüssigen,
insbesondere durch Schweißen, gefügten Komponenten resultiert ein besonders kostengünstiges
Abgasrohr und/oder Kühlrohr.
[0021] Bevorzugt umgibt das dritte Rohr das Kühlrohr im ersten Anschlussabschnitt und/oder
im Zwischenbereich. Hierdurch kann die Sicherheit des Feststofffeuerstellenofenrohrs
weiter gesteigert werden.
[0022] Bevorzugt besteht das dritte Rohr zumindest zum überwiegenden Teil, insbesondere
vollständig, aus Edelstahl oder Schwarzblech. Hierdurch kann ein besonders hoch temperaturfestes
drittes Rohr erreicht werden. Darüber hinaus bietet der Einsatz von Edelstahl oder
Schwarzblech auch noch den Vorteil, dass das dritte Rohr hohen mechanischen Belastungen
widerstehen kann.
[0023] Bevorzugt weist das dritte Rohr zumindest eine Verbindungsöffnung auf, wobei eine
Verbindungsleitung die erste Kühlöffnung oder die zweite Kühlöffnung mit der Verbindungsöffnung
fluidisch verbindet. In anderen Worten kann dies bedeuten, dass sich durch den vom
dritten Rohr umschlossenen Innenraum zumindest eine Verbindungsleitung, insbesondere
eine Vielzahl von Verbindungsleitungen, erstreckt, welche fluidisch die erste Kühlöffnung
oder die zweite Kühlöffnung mit einer Verbindungsöffnung des dritten Rohrs verbindet.
Hierdurch wird erreicht, dass ein Fluid aus der Umgebung in das Kühlrohr strömen kann.
Beispielsweise kann daher ein Fluid ausgehend von der Umgebung die Verbindungsöffnung,
die Verbindungsleitung und anschließend die erste oder die zweite Kühlöffnung durchströmen,
um so in den Innenraum des Kühlrohrs zu gelangen. Hierdurch ist in einfacher Weise
ein Einströmen oder Ausströmen von Luft aus dem Innenraum des Kühlrohrs in die Umgebung
möglich. Zusätzlich können diese Verbindungsleitungen auch noch dazu dienen, das dritte
Rohr relativ zum Kühlrohr festzulegen bzw. zu lagern. Besonders bevorzugt ist es,
wenn eine Vielzahl von Verbindungsleitungen vorhanden ist. Hierdurch kann die Kühlleistung
des Feststofffeuerstellenofenrohrs weiter gesteigert werden.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform liegt das Verhältnis des Durchmessers des Abgasrohres
zu dem Durchmesser des dritten Rohres in einem Bereich von 0,3 bis 0,8, bevorzugt
in einem Bereich von 0,4 bis 0,7 und besonders stark bevorzugt in einem Bereich von
0,5 bis 0,65. Um eine besonders hohe Kühlwirkung zu erreichen, sollte das Verhältnis
in einem Bereich von 0,3 bis 0,8 liegen. Bei einem Verhältnis im Bereich von 0,4 bis
0,7 resultiert ein besonders vorteilhaftes Verhältnis zwischen dem eingesetzten Material
in Relation zur Kühlwirkung, so dass ein relativ kostengünstiges Feststofffeuerstellenofenrohr
resultiert. Bei einem Verhältnis des Durchmessers des Abgasrohres zu dem Durchmesser
des dritten Rohres im Bereich von 0,5 bis 0,65 resultiert ein besonders bauraumsparendes
Feststofffeuerstellenofenrohr.
[0025] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Feststofffeuerstellenadapterstück,
umfassend einen ersten Verbindungsabschnitt und einen zweiten Verbindungsabschnitt,
wobei der erste Verbindungsabschnitt dazu ausgelegt ist, an einem Kamin und/oder an
einer Feststofffeuerstelle festgelegt zu sein, wobei der zweite Verbindungsabschnitt
dazu ausgelegt ist, an einem Feststofffeuerstellenofenrohr, insbesondere einem erfindungsgemäßen
Feststofffeuerstellenofenrohr, festgelegt zu sein. Das Feststofffeuerstellenadapterstück
dient in anderen Worten daher insbesondere dazu, zwischen dem Feststofffeuerstellenofenrohr
und einem Kamin oder einer Feststofffeuerstelle und dem Feststofffeuerstellenofenrohr
angeordnet zu sein. Durch das Feststofffeuerstellenadapterstück kann der Anschluss
des Feststofffeuerstellenofenrohrs am Kamin und/oder an der Feuerstelle vereinfacht
werden, da die für das Feststofffeuerstellenofenrohr zur Verfügung stehende Schnittstelle
durch das Feststofffeuerstellenadapterstück klar definiert ist, so dass das Feststofffeuerstellenofenrohr
in vielen - möglicherweise grundlegend unterschiedlichen - Einbausituationen eingesetzt
werden kann. Der erste Verbindungsabschnitt des Feststofffeuerstellenadapterstücks
dient dazu, eine mechanisch und/oder fluidische Verbindung zum Kamin und/oder zur
Feststofffeuerstelle zu erreichen. Der zweite Verbindungsabschnitt des Feststofffeuerstellenadapterstücks
hingegen dient dazu, eine mechanische und/oder eine fluidische Verbindung zwischen
dem Feststofffeuerstellenadapterstück und dem Feststofffeuerstellenofenrohr herzustellen.
[0026] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist im ersten Verbindungsabschnitt und/oder
im zweiten Verbindungsabschnitt ein Abgasquerschnitt und ein Zuluftquerschnitt vorhanden,
wobei der Zuluftquerschnitt den Abgasquerschnitt, insbesondere konzentrisch, umgibt.
Der Zuluftquerschnitt, insbesondere Zuluftringquerschnitt, ist dabei der in einem
Betrieb von der Zuluft durchströmte Querschnitt des Feststofffeuerstellenadapterstücks.
Der Abgasquerschnitt ist insbesondere der Querschnitt, durch welchen die Abgase der
Feuerstätte im ersten Verbindungsabschnitt und/oder im zweiten Verbindungsabschnitt
strömen. In anderen Worten ist das Feststofffeuerstellenadapterstück im ersten Verbindungsabschnitt
und/oder im zweiten Verbindungsabschnitt derart gestaltet, dass - ähnlich wie das
Feststofffeuerstellenofenrohr - der Querschnitt, durch den die Zuluft zur Feuerstelle
fließt, den Strömungsquerschnitt, welcher die Abgase fluidisch (weg)leitet, umgibt.
Durch diese Art der Ausgestaltung des Feststofffeuerstellenadapterstücks kann die
Kühlleistung des Feststofffeuerstellenadapterstücks und auch dessen Sicherheit gesteigert
werden.
[0027] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das Feststofffeuerstellenadapterstück
einen dritten Verbindungsabschnitt auf, wobei der dritte Verbindungsabschnitt vom
ersten und vom zweiten Verbindungsabschnitt beabstandet ist, wobei der dritte Verbindungsabschnitt
eine Strömungsöffnung aufweist, wobei die Strömungsöffnung fluidisch mit dem Zuluftquerschnitt
oder mit dem Abgasquerschnitt im ersten Verbindungsabschnitt oder im zweiten Verbindungsabschnitt
verbunden ist. In anderen Worten kann dies bedeuten, dass das Feststofffeuerstellenadapterstück
neben den Anschlussmöglichkeiten im ersten Verbindungsabschnitt und im zweiten Verbindungsabschnitt
noch einen dritten Verbindungsabschnitt aufweist, wobei der dritte Verbindungsabschnitt
dazu dient, Zuluft in das Feststofffeuerstellenadapterstück zu leiten und/oder Abgase
aus diesem auszuleiten. Durch das Vorsehen eines dritten Verbindungsabschnitts resultiert
ein Feststofffeuerstellenadapterstück, welches eine hohe Variabilität bezüglich der
möglichen Einbausituationen aufweist. Insbesondere kann hierdurch erreicht werden,
dass bereits vorhandene Systeme mit einem erfindungsgemäßen Feststofffeuerstellenadapterstück
und/oder einem erfindungsgemäßen Feststofffeuerstellenofenrohr nachgerüstet werden
können, so dass auch bei vorhandenen Systemen die Verbrennungsgefahr reduziert werden
kann.
[0028] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Abdeckplatte, wobei die Abdeckplatte
einen Kragenbereich und einen Fixierabschnitt umfasst, wobei der Kragenbereich einen,
insbesondere kreisrunde, Durchbruch aufweist und/oder ausbildet, wobei der Kragenbereich
eine konische vom Fixierabschnitt weg ragende Außenkontur aufweist, wobei der konische
Kragenbereich dazu ausgelegt ist, mit einem Feststofffeuerstellenofenrohr, insbesondere
mit einem dritten Rohr eines Feststofffeuerstellenofenrohrs, oder mit einem Feststofffeuerstellenadapterstück
verbunden zu sein. Der Kragenbereich der Abdeckplatte ragt dabei insbesondere von
dem Fixierabschnitt weg und ist dabei auch noch konisch ausgebildet. Der Durchbruch,
welcher in dem Kragenbereich angeordnet ist, dient dazu, Abgase und/oder Zuluft durch
die Abdeckplatte führen zu können. Der Fixierabschnitt der Abdeckplatte hingegen dient
dazu, diese an einem Kamin und/oder einer Bauwand anzuordnen. Durch den Einsatz dieser
Abdeckplatte ist es besonders einfach möglich, insbesondere ein erfindungsgemäßes,
Feststofffeuerstellenofenrohr oder, insbesondere ein erfindungsgemäßes, Feststofffeuerstellenadapterstück
zu montieren. Um die Herstellung zu vereinfachen ist der Fixierabschnitt der Abdeckplatte
bevorzugt rechteckig bzw. quarderförmig ausgebildet. Um die Montage der Abdeckplatte
zu vereinfachen, sind im Fixierabschnitt vorteilhafterweise Löcher vorgesehen, um
Fixiermittel einfach zu platzieren bzw. aufzunehmen.
[0029] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Feststofffeuerstellensystem umfassend
eine Feststofffeuerstelle und ein, insbesondere erfindungsgemäßes, Feststofffeuerstellenofenrohr.
Hierdurch ist es möglich, dass das Feststofffeuerstellensystem die Vorteile aufweist,
welche durch das Feststofffeuerstellenofenrohr bewirkt werden können. Die Feststofffeuerstelle
kann beispielsweise ein mit Holz, Kohle und/oder Pellets befeuerter Ofen sein.
[0030] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Feststofffeuerstellensystem auch
ein Feststofffeuerstellenadapterstück und/oder eine Abdeckplatte.
[0031] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Feststofffeuerstelle einen Boden und
einen Deckel auf, wobei der Deckel ein Abgasaustritt aufweist. Der Boden der Feststofffeuerstelle
ist insbesondere der Bereich, mittels welchem die Feststofffeuerstelle auf einem Untergrund
aufgestellt ist. Der Deckel der Feststofffeuerstelle hingegen begrenzt die Feststofffeuerstelle
distal gegenüberliegend zum Boden. Der Abgasaustritt dient insbesondere dazu, dass
Abgase aus den Innenraum bzw. aus den Brennraum der Feststofffeuerstelle gelangen
können. Durch die Anordnung des Abgasaustritts im Deckel und dem Einsatz eines erfindungsgemäßen
Feststofffeuerstellenofenrohrs ist es möglich, die Feststofffeuerstelle - ohne aufwendige
Anpassungen - variabel anzuordnen, insbesondere durch eine Rotation um die Hochachse
der Feststofffeuerstelle.
[0032] In einer bevorzugten Weiterbildung weist der Deckel eine Verbrennungsluftzufuhröffnung
auf, wobei die Verbrennungsluftzufuhröffnung den Abgasaustritt, insbesondere konzentrisch,
umgibt. Die Verbrennungsluftzufuhröffnung dient insbesondere dazu, dass Zuluft in
den Innenraum bzw. in den Brennraum der Feststofffeuerstelle gelangen kann. Hierdurch
kann auch bei einer Raumluft unabhängigen Feststofffeuerstelle ein hohes Maß an Aufstellungsvariabilität
erreicht werden.
[0033] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Feststofffeuerstelle einen Korpus
auf, welcher den Boden und den Deckel umfasst, wobei der Korpus zum überwiegenden
Teil aus Beton gebildet ist. Hierdurch resultiert eine besonders kostengünstige und
mechanisch belastbare Feststofffeuerstelle.
[0034] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung mit Bezug auf die Figuren. Einzelne Merkmale der dargestellten Ausführungsformen
können dabei auch in anderen Ausführungsformen eingesetzt werden, sofern dies nicht
ausdrücklich ausgeschlossen wurde.
[0035] Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Feststofffeuerstellenofenrohrs;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Feststofffeuerstellenofenrohrs;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Feststofffeuerstellenofenrohrs;
- Fig. 4
- ein erfindungsgemäßes Feststofffeuerstellensystem;
- Fig. 5
- eine erfindungsgemäße Abdeckplatte;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Abdeckplatte und
- Fig. 7
- ein erfindungsgemäßes Feststofffeuerstellenadapterstück.
[0036] In der
Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes Feststofffeuerstellenofenrohr 10 dargestellt. Das Feststofffeuerstellenofenrohr
10 verfügt dabei über einen ersten Anschlussabschnitt 12, einen Zwischenbereich 13
und einen zweiten Anschlussabschnitt 14. Das dritte Rohr 40 bildet einen äußeren Mantel
des Feststofffeuerstellenofenrohrs 10 aus. Dieses dritte Rohr 40 weist dabei im zweiten
Anschlussabschnitt 14 eine Zuluftaufnahmeöffnung 42 auf. Durch die Zuluftaufnahmeöffnung
42 kann Zuluft in den - zwischen dem dritten Rohr 40 und dem Kühlrohr 30 gebildeten
Innenraum 41 - des dritten Rohres 40 gelangen. Das dritte Rohr 40 ist dabei aus drei
stoffschlüssig gefügten Bauteilen zusammengesetzt. Das dritte Rohr 40 umgibt bzw.
ummantelt dabei das Kühlrohr 30, welches wiederum das Abgasrohr 20 umgibt bzw. ummantelt.
Im zweiten Anschlussabschnitt 14 überragt das Abgasrohr 20 sowohl das Kühlrohr 30
als auch das dritte Rohr 40.
[0037] In der
Figur 2 ist eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform eines Feststofffeuerstellenofenrohrs
10 gezeigt, welches prinzipiell zu der in der Figur 1 dargestellten Ausführungsform
passen kann. Das Feststofffeuerstellenofenrohr 10 weist dabei ein Abgasrohr 20 auf,
welches konzentrisch durch das Kühlrohr 30 umgeben ist. Das Kühlrohr 30 ist dabei
ebenfalls konzentrisch durch das dritte Rohr 40 umgeben. Den Innenraum 41 des dritten
Rohres 40 durchstößt dabei eine Verbindungsleitung 48, welche daher eine fluidisch
leitende Verbindung zwischen der Umgebung und der zweiten Kühlöffnung 34 erschafft,
so dass Luft von der Umgebung in den vom Kühlrohr 30 und dem Abgasrohr 20 umschlossenen
Innenraum 36 des Kühlrohres 30 gelangen kann. Um ein Einströmen von Luft in die Verbindungsleitung
48 zu ermöglichen, weist das dritte Rohr 40 eine Vielzahl von Verbindungsöffnungen
46 auf.
[0038] In der
Figur 3 ist ein Schnitt von A-A aus der in der Figur 2 dargestellten Ausführungsform gezeigt.
[0039] Das Feststofffeuerstellenofenrohr 10 weist einen Zwischenbereich 13 auf, welcher
zwischen dem ersten Anschlussabschnitt 12 und dem zweiten Anschlussabschnitt 14 angeordnet
ist und um 90° gekrümmt ist. Darüber hinaus verfügt das Feststofffeuerstellenofenrohr
10 über ein innerlich angeordnetes Abgasrohr 20, einem dieses umgebende Kühlrohr 30
und ein äußeres drittes Rohr 40, welches das Kühlrohr 30 umgibt.
[0040] Das Abgasrohr 20 verfügt im ersten Anschlussabschnitt 12 über eine Abgasaufnahmeöffnung
22 und im zweiten Anschlussabschnitt 14 über eine Abgasauslassöffnung 24. Die Abgasaufnahmeöffnung
22 und die Abgasauslassöffnung 24 sind dabei fluidisch durch den Innenraum 28 des
Abgasrohres 20 miteinander verbunden, so dass ein Abgasstrom AB von der Abgasaufnahmeöffnung
22 zu der Abgasauslassöffnung 24 strömen kann. Im zweiten Anschlussabschnitt 14 verfügt
das Abgasrohr 20 über einen Durchmesser D20.
[0041] Das Abgasrohr 20 stützt sich über das Abstützelement 26 gegenüber dem Kühlrohr 30
ab, wobei das Kühlrohr 30 das Abgasrohr 20 sowohl im Zwischenabschnitt 13, im ersten
Anschlussabschnitt 12 und im zweiten Anschlussabschnitt 14 konzentrisch umgibt. Das
Kühlrohr 30 weist im ersten Anschlussabschnitt 12 eine erste Kühlöffnung 32 auf, und
im zweiten Anschlussabschnitt 14 eine zweite Kühlöffnung 34. Die erste Kühlöffnung
32 und die zweite Kühlöffnung 34 sind dabei jeweils über eine Verbindungsleitung 48
und Verbindungsöffnungen 46 mit der Umgebung fluidisch verbunden. Somit ist es möglich,
dass durch die im Betrieb entstehende Wärme ein konvektiver Kühlfluss zwischen der
ersten und der zweiten Kühlöffnung 32, 34 sich ausbilden kann, so dass das Kühlrohr
30 an seiner Au-ßenseite deutlich kühler ist als das Abgasrohr 20.
[0042] Durch die Verbindungsleitungen 48 stützt sich das dritte Rohr 40 gegenüber dem Kühlrohr
30 ab. Durch die Verbindungsöffnung 46 im ersten Anschlussabschnitt 12 kann Luft aus
der Umgebung durch die Verbindungsleitungen 48 und durch die erste Kühlöffnung 32
in den zwischen dem Kühlrohr 30 und dem Abgasrohr 20 gebildeten Innenraum 36 des Kühlrohrs
30 strömen und dort einen Kühlluftstrom KU ausbilden. Durch diesen Innenraum 36 des
Kühlrohrs 30 kann die Luft bzw. der Kühlluftstrom KU dann bis zur zweiten Kühlöffnung
34 strömen und durch diese über die Verbindungsleitung 48 und die schlitzartigen Verbindungsöffnungen
46 in die Umgebung (aus)strömen.
[0043] In dem zwischen dem dritten Rohr 40 und dem Kühlrohr 30 gebildeten Innenraum 41 des
dritten Rohrs 40 strömt in einem Betriebszustand durch die Zuluftaufnahmeöffnung 42
gelangende Zuluft ZU zu der Zuluftauslassöffnung 44 hin.
[0044] Im ersten Anschlussabschnitt 12 erstrecken sich sowohl das Abgasrohr 20, das Kühlrohr
30 als auch das dritte Rohr 40 in die erste Anschlussrichtung A1. Im zweiten Anschlussabschnitt
14 hingegen erstrecken sich das Abgasrohr 20, das Kühlrohr 30 und das dritte Rohr
40 jedoch in die zweite Anschlussrichtung A2. Die erste Anschlussrichtung A1 steht
dabei senkrecht auf der zweiten Anschlussrichtung A2. Im zweiten Anschlussabschnitt
14 weist das Abgasrohr 20 einen Durchmesser D20, das Kühlrohr 30 einen Durchmesser
D30 und das dritte Rohr 40 einen Durchmesser D40 auf.
[0045] In der
Figur 4 ist ein Feststofffeuerstellensystem 1 gezeigt. Dieses umfasst zum einen eine Feststofffeuerstelle
2 sowie ein Feststofffeuerstellenofenrohr 10. Über das Feststofffeuerstellenofenrohr
10 ist die Feststofffeuerstelle 2 mit dem Kamin 4 verbunden. Das Feststofffeuerstellenofenrohr
10 ist dabei am Deckel 6 der Feststofffeuerstelle 2 angebunden.
[0046] In der
Figur 5 ist eine Anschlusssituation eines Feststofffeuerstellenofenrohrs 10 am einen Kamin
4 gezeigt. Hierzu ist in der dargestellten Einbausituation eine Abdeckplatte 70 zwischen
dem Kamin 4 und dem dritten Rohr 40 des Feststofffeuerstellenofenrohrs 10 angeordnet.
Die Abdeckplatte 70 weist dabei einen Fixierabschnitt 78 zur Festlegung am Kamin 4
auf.
[0047] In der
Figur 6 ist eine erfindungsgemäße Abdeckplatte 70 gezeigt. Die Abdeckplatte 70 verfügt dabei
über einen Kragenbereich 72 und einen Fixierabschnitt 78. Der Fixierabschnitt 78 dient
dazu, die Abdeckplatte relativ zu einem Kamin festzulegen. Der Kragbereich 72 der
Abdeckplatte 70 weist dabei einen Durchbruch 74 auf bzw. bildet einen Durchbruch 74
aus.
[0048] In der
Figur 7 ist ein erfindungsgemäßes Feststofffeuerstellenadapterstück 50 gezeigt. Das Feststofffeuerstellenadapterstück
50 umfasst dabei einen ersten Verbindungsabschnitt 51 und einen zweiten Verbindungsabschnitt
52, wobei der erste Verbindungsabschnitt 51 dazu ausgelegt ist, an einem Kamin 4 und/oder
an einer Feststofffeuerstelle 2 festgelegt zu sein. Der zweite Verbindungsabschnitt
52 hingegen ist dazu ausgelegt, an einem Feststofffeuerstellenofenrohr 10 festgelegt
zu sein. Im ersten Verbindungsabschnitt 51 und im zweiten Verbindungsabschnitt 52
verfügt das Feststofffeuerstellenadapterstück 50 über einen Abgasquerschnitt 54 und
über einen Zuluftquerschnitt 56. Durch den Abgasquerschnitt 54 kann dabei ein Abgasstrom
und durch den Zuluftquerschnitt 56 ein Zuluftstrom durch das Feststofffeuerstellenadapterstück
50 strömen. Der Abgasquerschnitt 54 ist dabei in der dargestellten Ausführung konzentrisch
von dem Zuluftquerschnitt 56 über die gesamte Länge des Feststofffeuerstellenadapterstücks
50 umgeben.
Bezugszeichenliste
[0049]
1 - Feststofffeuerstellensystem
2 - Feststofffeuerstelle
4 - Kamin
5 - Boden
6 - Deckel
10 - Feststofffeuerstellenofenrohr
12 - erste Anschlussabschnitt
13 - Zwischenbereich
14 - zweiter Anschlussabschnitt
20 - Abgasrohr
22 - Abgasaufnahmeöffnung
24 - Abgasauslassöffnung
26 - Abstützelement
28 - Innenraum des Abgasrohrs
30 - Kühlrohr
32 - erste Kühlöffnung
34 - zweite Kühlöffnung
36 - Innenraum des Kühlrohrs (30)
40 - drittes Rohr
41 - Innenraum des dritten Rohrs
42 - Zuluftaufnahmeöffnung
44 - Zuluftauslassöffnung
46 - Verbindungsöffnung
48 - Verbindungsleitung
50 - Feststofffeuerstellenadapterstück
51 - erster Verbindungsabschnitt
52 - zweiter Verbindungsabschnitt
54 - Abgasquerschnitt
56 - Zuluftquerschnitt
70 - Abdeckplatte
72 - Kragbereich
74 - Durchbruch
78 - Fixierabschnitt
A1 - erste Anschlussrichtung
A2 - zweite Anschlussrichtung
AB - Abgasstrom
D20 - Durchmesser des Abgasrohrs
D30 - Durchmesser des Kühlrohrs
D40 - Durchmesser des dritten Rohrs
KU - Kühlluftstrom
ZU - Zuluft
1. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) umfassend einen ersten Anschlussabschnitt (12),
einen Zwischenbereich (13), einen zweiten Anschlussabschnitt (14), ein Abgasrohr (20)
und ein Kühlrohr (30),
wobei sich der Zwischenbereich (13) zwischen dem ersten und dem zweiten Anschlussabschnitt
(12, 14) erstreckt,
wobei der erste Anschlussabschnitt (12) dazu ausgelegt ist, an einer Feststofffeuerstelle
(2) mittel/unmittelbar angeschlossen zu sein,
wobei der zweite Anschlussabschnitt (14) dazu ausgelegt ist, an einem Kamin (4) mittel/unmittelbar
angeschlossen zu sein,
wobei das Abgasrohr (20) im ersten Anschlussabschnitt (12) eine Abgasaufnahmeöffnung
(22) aufweist, welche dazu ausgelegt ist, mit einem Abgasaustritt einer Feststofffeuerstelle
(2) mittelbar/unmittelbar verbunden zu sein, wobei das Abgasrohr (20) im zweiten Anschlussabschnitt
(14) eine Abgasauslassöffnung (24) aufweist, welche dazu ausgelegt ist, mit einem
Kaminabgasrohr mittel/unmittelbar verbunden zu sein,
wobei das Kühlrohr (30) im ersten Anschlussabschnitt (12) eine erste Kühlöffnung (32)
und im zweiten Anschlussabschnitt (14) eine zweite Kühlöffnung (34) aufweist,
wobei der vom Kühlrohr (30) umschlossene Innenraum (36) fluidisch mit der Umgebung
durch die erste Kühlöffnung (32) und durch die zweite Kühlöffnung (34) verbunden ist,
wobei das Kühlrohr (30) das Abgasrohr (20), zumindest im Zwischenbereich (13), umgibt,
insbesondere konzentrisch,
wobei das Feststofffeuerstellenofenrohr (10) ein drittes Rohr (40) umfasst, wobei
das dritte Rohr (40) eine Zuluftaufnahmeöffnung (42) und eine Zuluftauslassöffnung
(44) aufweist,
wobei die Zuluftaufnahmeöffnung (42) im zweiten Anschlussabschnitt (14) angeordnet
ist,
wobei das dritte Rohr (40) das Kühlrohr (30), zumindest im zweiten Anschlussabschnitt
(14), umgibt, insbesondere konzentrisch.
2. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß Anspruch 1,
wobei sich das Abgasrohr (20) im ersten Anschlussabschnitt (12) entlang einer ersten
Anschlussrichtung (A1) erstreckt,
wobei sich das Abgasrohr (20) im zweiten Anschlussabschnitt (14) entlang einer zweiten
Anschlussrichtung (A2) erstreckt.
3. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Zwischenbereich (13) gekrümmt und/oder gerade ist.
4. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Abgasrohr (20) im ersten Anschlussabschnitt (12) das Kühlrohr (30) in Richtung
der ersten Anschlussrichtung (A1) überragt und/oder wobei das Abgasrohr (20) im zweiten
Anschlussabschnitt (14) das Kühlrohr (30) in Richtung der zweiten Anschlussrichtung
(A1) überragt.
5. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß Anspruch 4,
wobei das Verhältnis der überragenden Länge in die erste und/oder in die zweite Anschlussrichtung
(A1, A2) zum mittleren Außendurchmesser (D20) des Abgasrohres (20) in einem Bereich
von 0,55 bis 0,75 liegt.
6. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Abgasrohr (20) im ersten Anschlussabschnitt (12) konisch ausgebildet ist
und/oder
wobei das Abgasrohr (20) im zweiten Anschlussabschnitt (14) konisch ausgebildet ist.
7. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Kühlrohr (30) das Abgasrohr (20) im ersten Anschlussabschnitt (12) und/oder
im zweiten Anschlussabschnitt (14) zumindest bereichsweise, bevorzugt zum überwiegenden
Teil, umgibt, insbesondere konzentrisch.
8. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Verhältnis des Durchmessers (D20) des Abgasrohrs (20) zu dem Durchmesser
(D30) des Kühlrohrs (30) in einem Bereich von 0,5 bis 0,95, bevorzugt in einem Bereich
von 0,6 bis 0,85 und besonders stark bevorzugt in einem Bereich von 0,7 bis 0,8 liegt.
9. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Abgasrohr (20) und/oder das Kühlrohr (30), insbesondere im ersten Anschlussabschnitt
(12) und/oder im zweiten Anschlussabschnitt (14), einen runden, insbesondere kreisförmigen,
Querschnitt aufweisen.
10. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das dritte Rohr (40) das Kühlrohr (30) im ersten Anschlussabschnitt (12) und/oder
im Zwischenbereich (13) umgibt.
11. Feststofffeuerstellenofenrohr (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Verhältnis des Durchmessers (D20) des Abgasrohrs (20) zu dem Durchmesser
(D40) des dritten Rohrs (40) in einem Bereich von 0,3 bis 0,8, bevorzugt in einem
Bereich von 0,4 bis 0,7 und besonders stark bevorzugt in einem Bereich von 0,5 bis
0,65 liegt.
12. Feststofffeuerstellensystem (1) umfassend eine Feststofffeuerstelle (2) und ein Feststofffeuerstellenofenrohr
(10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11.
13. Feststofffeuerstellensystem (1) gemäß Anspruch 12,
umfassend ein Feststofffeuerstellenadapterstück (50),
wobei das Feststofffeuerstellenadapterstück (50) einen ersten Verbindungsabschnitt
(51) und einen zweiten Verbindungsabschnitt (52) umfasst, wobei der erste Verbindungsabschnitt
(51) dazu ausgelegt ist, an der Feststofffeuerstelle (2) festgelegt zu sein,
wobei der zweite Verbindungsabschnitt (52) dazu ausgelegt ist, an dem Feststofffeuerstellenofenrohr
(10) festgelegt zu sein.
14. Feststofffeuerstellensystem (1) gemäß Anspruch 12 oder 13, umfassend eine Abdeckplatte
(70),
wobei die Abdeckplatte (70) einen Kragbereich (72) und einen Fixierabschnitt (78)
umfasst,
wobei der Kragbereich (72) einen, insbesondere kreisrunden, Durchbruch (74), aufweist,
wobei der Kragbereich (72) eine konische vom Fixierabschnitt (78) weg kragende Außenkontur
aufweist,
wobei der konische Kragbereich (72) dazu ausgelegt ist, mit dem Feststofffeuerstellenofenrohrs
(10), insbesondere mit einem Dritten Rohr (40) des Feststofffeuerstellenofenrohrs
(10), oder mit dem Feststofffeuerstellenadapterstück (50) verbunden zu sein.
1. A solid fuel furnace stovepipe (10) comprising a first connection section (12), an
intermediate area (13), a second connection portion (14), an exhaust pipe (20) and
a cooling pipe (30),
the intermediate area (13) extending between the first and second connection sections
(12, 14),
the first connection section (12) being adapted to be indirectly/directly connected
to a solid fuel furnace (2),
the second connection section (14) being adapted to be indirectly/directly connected
to a chimney (4),
the exhaust pipe (20) having in the first connection section (12) an exhaust gas receiving
opening (22) which is designed to be indirectly/directly connected to an exhaust gas
outlet of a solid fuel furnace (2),
wherein the exhaust pipe (20) in the second connection section (14) has an exhaust
gas outlet opening (24) which is designed to be indirectly/directly connected to a
chimney exhaust pipe,
wherein the cooling pipe (30) has a first cooling opening (32) in the first connection
section (12) and a second cooling opening (34) in the second connection section (14),
wherein the interior space (36) enclosed by the cooling pipe (30) is fluidically connected
to the environment through the first cooling opening (32) and through the second cooling
opening (34),
wherein the cooling pipe (30) surrounds the exhaust pipe (20), at least in the intermediate
area (13), in particular concentrically,
wherein the solid fuel furnace stovepipe (10) comprises a third pipe (40),
wherein the third pipe (40) has a supply air receiving opening (42) and a supply air
outlet opening (44),
wherein the supply air receiving opening (42) is located in the second connection
section (14),
wherein the third pipe (40) surrounds the cooling pipe (30), at least in the second
connection section (14), in particular concentrically.
2. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to claim 1,
wherein the exhaust pipe (20) extends in the first connection section (12) along a
first connection direction (A1),
wherein the exhaust pipe (20) in the second connection section (14) extends along
a second connection direction (A2).
3. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to any one of the preceding claims,
wherein the intermediate area (13) is curved and/or straight.
4. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to any one of the preceding claims,
wherein the exhaust pipe (20) in the first connection section (12) overhangs the cooling
pipe (30) in the direction of the first connection direction (A1) and/or
wherein the exhaust pipe (20) in the second connection section (14) overhangs the
cooling pipe (30) in the direction of the second connection direction (A1).
5. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to claim 4,
wherein the ratio of the projecting length in the first and/or in the second connection
direction (A1, A2) to the mean outer diameter (D20) of the exhaust pipe (20) is in
a range of 0.55 to 0.75.
6. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to any one of the preceding claims,
wherein the exhaust pipe (20) is conical in the first connection section (12) and/or
wherein the exhaust pipe (20) is conical in the second connection section (14).
7. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to any one of the preceding claims,
wherein the cooling pipe (30) surrounds the exhaust pipe (20) in the first connection
section (12) and/or in the second connection section (14) at least in regions, preferably
for the major part, in particular concentrically.
8. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to any one of the preceding claims,
wherein the ratio of the diameter (D20) of the exhaust pipe (20) to the diameter (D30)
of the cooling pipe (30) is in a range from 0.5 to 0.95, preferably in a range from
0.6 to 0.85 and more preferably in a range from 0.7 to 0.8.
9. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to any one of the preceding claims,
wherein the exhaust pipe (20) and/or the cooling pipe (30), in particular in the first
connection section (12) and/or in the second connection section (14), have a round,
in particular circular, cross-section.
10. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to any one of the preceding claims,
wherein the third pipe (40) surrounds the cooling pipe (30) in the first connection
section (12) and/or in the intermediate section (13).
11. The solid fuel furnace stovepipe (10) according to any one of the preceding claims,
wherein the ratio of the diameter (D20) of the exhaust pipe (20) to the diameter (D40)
of the third pipe (40) is in a range from 0.3 to 0.8, preferably in a range from 0.4
to 0.7, and more preferably in a range from 0.5 to 0.65.
12. A solid fuel furnace system (1) comprising a solid fuel furnace (2) and a solid fuel
furnace stovepipe (10) according to any one of claims 1 to 11.
13. The solid fuel furnace system (1) according to claim 12,
comprising a solid fuel furnace adapter piece (50),
wherein the solid fuel furnace adaptor piece (50) comprises a first connection section
(51) and a second connection section (52),
wherein the first connecting section (51) is adapted to be fixed to the solid fuel
furnace (2),
wherein the second connection section (52) is adapted to be secured to the solid fuel
furnace stovepipe (10).
14. The solid fuel furnace system (1) according to claim 12 or 13, comprising a cover
plate (70),
wherein the cover plate (70) comprises a cantilever area (72) and a fixing section
(78),
wherein the cantilever area (72) has an aperture (74), in particular a circular aperture,
wherein the cantilever area (72) has a conical outer contour projecting away from
the fixing section (78),
wherein the conical cantilever portion (72) is adapted to be connected to the solid
fuel furnace stovepipe (10), in particular to a third pipe (40) of the solid fuel
furnace stovepipe (10), or to the solid fuel furnace adapter piece (50).
1. Tuyau de foyer à combustible solide (10), comprenant une première portion de raccordement
(12), une zone intermédiaire (13), une seconde portion de raccordement (14), un tuyau
d'évacuation (20) et un tuyau de refroidissement (30),
dans lequel
la zone intermédiaire (13) s'étend entre les première et seconde portions de raccordement
(12, 14),
la première portion de raccordement (12) est adaptée pour être raccordée directement/indirectement
à un foyer à combustible solide (2),
la seconde portion de raccordement (14) est adaptée pour être raccordée directement/indirectement
à une cheminée (4),
dans la première portion de raccordement (12), le tuyau d'évacuation (20) présente
une ouverture de réception de fumées (22) qui est adaptée pour être reliée directement/indirectement
à une sortie de fumées d'un foyer à combustible solide (2),
dans la seconde portion de raccordement (14), le tuyau d'évacuation (20) présente
une ouverture de sortie de fumées (24) qui est adaptée pour être reliée directement/indirectement
à un tuyau d'évacuation de cheminée,
le tuyau de refroidissement (30) présente une première ouverture de refroidissement
(32) dans la première portion de raccordement (12) et une seconde ouverture de refroidissement
(34) dans la seconde portion de raccordement (14),
l'espace intérieur (36) enfermé par le tuyau de refroidissement (30) est relié fluidiquement
à l'environnement par la première ouverture de refroidissement (32) et par la seconde
ouverture de refroidissement (34),
le tuyau de refroidissement (30) entoure le tuyau d'évacuation (20), au moins dans
la zone intermédiaire (13), en particulier de manière concentrique,
le tuyau de foyer à combustible solide (10) comprend un troisième tuyau (40), le troisième
tuyau (40) présentant une ouverture de réception d'air d'alimentation (42) et une
ouverture de sortie d'air d'alimentation (44),
l'ouverture de réception d'air d'alimentation (42) est disposée dans la seconde portion
de raccordement (14),
le troisième tuyau (40) entoure le tuyau de refroidissement (30), au moins dans la
seconde portion de raccordement (14), en particulier de manière concentrique.
2. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon la revendication 1,
dans lequel
dans la première portion de raccordement (12), le tuyau d'évacuation (20) s'étend
le long d'une première direction de raccordement (A1), et
dans la seconde portion de raccordement (14), le tuyau d'évacuation (20) s'étend le
long d'une seconde direction de raccordement (A2).
3. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel
la zone intermédiaire (13) est incurvée et/ou droite.
4. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel
dans la première portion de raccordement (12), le tuyau d'évacuation (20) fait saillie
au-delà du tuyau de refroidissement (30) dans le sens de la première direction de
raccordement (A1), et/ou
dans la seconde portion de raccordement (14), le tuyau d'évacuation (20) fait saillie
au-delà du tuyau de refroidissement (30) dans le sens de la seconde direction de raccordement
(A1).
5. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon la revendication 4,
dans lequel
le rapport de la longueur en saillie dans la première et/ou dans la seconde direction
de raccordement (A1, A2) sur le diamètre extérieur moyen (D20) du tuyau d'évacuation
(20) est dans une plage de 0,55 à 0,75.
6. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel
le tuyau d'évacuation (20) est réalisé conique dans la première portion de raccordement
(12), et/ou
le tuyau d'évacuation (20) est réalisé conique dans la seconde portion de raccordement
(14).
7. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le tuyau de refroidissement (30) entoure le tuyau d'évacuation (20) dans
la première portion de raccordement (12) et/ou dans la seconde portion de raccordement
(14) au moins localement, de préférence pour la majeure partie, en particulier de
manière concentrique.
8. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le rapport du diamètre (D20) du tuyau d'évacuation (20) sur le diamètre
(D30) du tuyau de refroidissement (30) est dans une plage de 0,5 à 0,95, de préférence
dans une plage de 0,6 à 0,85 et de manière particulièrement préférée dans une plage
de 0,7 à 0,8.
9. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le tuyau d'évacuation (20) et/ou le tuyau de refroidissement (30), en
particulier dans la première portion de raccordement (12) et/ou dans la seconde portion
de raccordement (14), présente(nt) une section transversale ronde, en particulier
circulaire.
10. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le troisième tuyau (40) entoure le tuyau de refroidissement (30) dans
la première portion de raccordement (12) et/ou dans la zone intermédiaire (13).
11. Tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le rapport du diamètre (D20) du tuyau d'évacuation (20) sur le diamètre
(D40) du troisième tuyau (40) est dans une plage de 0,3 à 0,8, de préférence dans
une plage de 0,4 à 0,7 et de manière particulièrement préférée dans une plage de 0,5
à 0,65.
12. Système de foyer à combustible solide (1) comprenant un foyer à combustible solide
(2) et un tuyau de foyer à combustible solide (10) selon l'une des revendications
1 à 11.
13. Système de foyer à combustible solide (1) selon la revendication 12, comprenant un
élément adaptateur de foyer à combustible solide (50), dans lequel
l'élément adaptateur de foyer à combustible solide (50) comprend une première portion
de liaison (51) et une seconde portion de liaison (52),
la première portion de liaison (51) est adaptée pour être immobilisée au foyer à combustible
solide (2), et
la seconde portion de liaison (52) est adaptée pour être immobilisée au tuyau de foyer
à combustible solide (10).
14. Système de foyer à combustible solide (1) selon la revendication 12 ou 13,
comprenant une plaque de recouvrement (70),
dans lequel
la plaque de recouvrement (70) comprend une zone en porte-à-faux (72) et une portion
de fixation (78),
la zone en porte-à-faux (72) présente une traversée (74), en particulier circulaire,
la zone en porte-à-faux (72) présente un contour extérieur conique qui est en porte-à-faux
en éloignement de la portion de fixation (78),
la zone conique en porte-à-faux (72) est adaptée pour être reliée au tuyau de foyer
à combustible solide (10), en particulier à un troisième tuyau (40) du tuyau de foyer
à combustible solide (10), ou à l'élément adaptateur de foyer à combustible solide
(50).