[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung gelförmiger Wasch-
oder Reinigungsmittel.
EP 2746379 A1 offenbart die Herstellung flüssiger Waschmittelzubereitungen durch Vermischen einer
parfümfreien Lösung mit einer Tensid und Parfüm enthaltenden Lösung.
[0002] Aus der
DE 10 2010 055 770 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung kosmetischer und oder dermatologischer Emulsionen
bekannt, bei dem sämtliche Inhaltsstoffe in mehreren Stufen in einer Chargenproduktionslinie
vermischt werden. Anschließend wird die fertige Emulsion zu einer Abfülllinie gepumpt
und abgefüllt.
[0003] Ein derartiges Vorgehen hat den Nachteil, dass die Produktion verhältnismäßig unflexibel
ist. Zudem sind verschiedene empfindliche Inhaltsstoffe, insbesondere Duft- und Farbstoffe,
für längere Zeit sehr hohen Temperaturen ausgesetzt. Dies führt zu einem teilweisen
Verlust dieser Stoffe in der Produktionslinie. Zudem ist es häufig schwierig, wegen
der hohen Viskosität zu vermischender Stoffe blasenfrei zu arbeiten. Teilweise wird
zur Beseitigung von Blasen unter Vakuum gearbeitet, was jedoch ebenfalls zum Verlust
flüchtiger Inhaltsstoffe, insbesondere Duftstoffe, führt.
[0004] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung
gelförmiger Wasch- oder Reinigungsmittel bereitzustellen, bei dem die genannten Nachteile
nicht auftreten.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs.
Weitere Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst ein Verfahren zur Herstellung gelförmiger
Wasch- oder Reinigungsmittel das Bereitstellen einer Vormischung auf einer Chargenproduktionslinie,
wobei die Vormischung zumindest Wasser, Glycerin und Tenside enthält. Das Verfahren
umfasst ferner das Zumischen von Ergänzungsmitteln zur Vormischung, wobei die Ergänzungsmittel
zumindest Duftstoffe umfassen, auf einer der Chargenproduktionslinie nachfolgenden
Abfülllinie.
[0007] Erfindungsgemäß werden somit Ergänzungsmittel, insbesondere Duftstoffe, zu einem
späten Zeitpunkt in der Produktion zudosiert, und zwar erst auf einer Abfülllinie.
Unter einer Abfülllinie wird hier und im Folgenden derjenige Teil einer Produktionslinie
verstanden, aus dem die Abfüllung des fertigen Produktes beispielsweise in Einzelmengenbehälter
erfolgt. Der Abfülllinie vorgelagert ist die Chargenproduktionslinie, in der die Vermischung
sämtlicher Inhaltsstoffe abgesehen von den Ergänzungsmitteln erfolgt und auf der das
nahezu fertig gestellte Produkt gegebenenfalls in einem Sammelbehälter vorgehalten
wird, um der Abfülllinie zugeführt zu werden.
[0008] Durch das Zumischen von Ergänzungsmitteln erst unmittelbar vor der Abfüllung wird
eine kontinuierliche kostengünstige Produktion erreicht, bei der eine Blasenbildung
vermindert werden kann und bei der eine sehr schonende Zugabe empfindlicher Duftstoffe
ermöglicht ist. Zudem ist das Verfahren besonders flexibel und der Reinigungsaufwand
wird minimiert, da eine Variation des fertigen Produktes noch in der Abfülllinie durch
eine Variation der dort zugegebenen Ergänzungsmittel möglich ist.
[0009] Erfindungsgemäß wird zur Bereitstellung der Vormischung eine erste Ausgangsmischung
enthaltend Wasser, Glycerin und flüssige nichtionische Tenside und eine zweite Ausgangsmischung
enthaltend zumindest Fettalkoholethoxylate (FAEO) bereitgestellt. Die beiden Ausgangsmischungen
werden in einem Mischer der Chargenproduktionslinie gemischt. Dabei kann es sich insbesondere
um einen statischen Mischer handeln.
[0010] Auf diese Weise ist die Vormischung besonders leicht zu verarbeiten und eine Blasenbildung
wird minimiert.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform wird die Vormischung mit einer Temperatur von mindestens
60 °C, insbesondere von mindestens 75 °C auf der Chargenproduktionslinie bereitgestellt.
Derart hohe Temperaturen auf der Chargenproduktionslinie haben den Vorteil, dass die
Vormischung eine verhältnismäßig geringe Viskosität aufweist und sich die einzelnen
Bestandteile gut vermischen lassen.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform werden die Ergänzungsmittel mit Temperaturen von höchstens
40 °C auf der Abfülllinie zugemischt. Insbesondere können die Ergänzungsmittel mit
Raumtemperatur auf der Abfülllinie zugemischt werden.
[0013] Diese verhältnismäßig niedrigen Temperaturen haben den Vorteil, dass temperaturempfindliche
Stoffe, insbesondere Duftstoffe, aber auch Farbstoffe, nicht über längere Zeit hohen
Temperaturen ausgesetzt werden, die diese zerstören könnten.
[0014] Neben Duftstoffen kann auf der Abfülllinie auch zumindest ein Farbstoff zugemischt
werden.
[0015] Gemäß einer Ausführungsform wird die Vormischung nach der Chargenproduktionslinie
in zumindest zwei Teile geteilt, die auf unterschiedlichen Abfülllinien weiter behandelt
werden, wobei einem ersten Teil der Vormischung andere Ergänzungsmittel zugemischt
werden als einem zweiten Teil.
[0016] Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass verschiedene Zweige von Abfülllinien unterschiedliche
Endprodukte bereitstellen. Die Produktion kann somit noch in dem letzten Abschnitt
der Abfüllung in einigen Parametern variiert werden, in dem unterschiedliche Ergänzungsmittel
zugefügt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Produktion besonders ökonomisch und
flexibel erfolgt. Insbesondere ist der Reinigungsaufwand und der Abfall reduziert
dadurch, dass dieselbe Vormischung auf der Chargenproduktionslinie für unterschiedliche
Endprodukte auf unterschiedlichen Abfülllinien verwendet werden kann.
[0017] Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand von Figuren näher beschrieben.
Darin zeigen
- Figur 1
- schematisch eine Produktionslinie für gelförmige Wasch- oder Reinigungsmittel gemäß
einem Verfahren gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und
- Figur 2
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
[0018] Figur 1 zeigt eine Produktionslinie 1 zur Herstellung gelförmiger Wasch- oder Reinigungsmittel.
Die Produktionslinie 1 gliedert sich in eine Chargenproduktionslinie 2 und eine nachfolgende
Abfülllinie 3. In der Chargenproduktionslinie 2 erfolgt die Produktion einer Charge,
d.h. einer Großmenge des Wasch- oder Reinigungsmittel durch Vermischen verschiedener
Ausgangssubstanzen. In der Abfülllinie 3 erfolgt die Abfüllung des fertigen Wasch-
oder Reinigungsmittels beispielsweise in eine Anzahl von Einzelmengenbehältern. Erfindungsgemäß
erfolgt auf der Abfülllinie 3 zudem die Zumischung von Ergänzungsmitteln.
[0019] Auf der Chargenproduktionslinie 2 wird demnach das gelförmige Wasch- oder Reinigungsmittel
noch nicht fertiggestellt, sondern es wird eine Vormischung bereitgestellt, die noch
durch die Ergänzungsmittel ergänzt werden muss, um das fertige gelförmige Wasch- oder
Reinigungsmittel zu erhalten.
[0020] Auf der Chargenproduktionslinie 2 erfolgt zunächst die Bereitstellung einer ersten
Ausgangsmischung 4. Die erste Ausgangsmischung 4 enthält zumindest Wasser, Glycerin
und flüssige nichtionische Tenside. Diese erste Ausgangsmischung 4 wird typischerweise
bei einer Temperatur von etwa 80 °C bereitgestellt. Das Vermischen der Bestandteile
der ersten Ausgangsmischung kann statisch oder dynamisch beispielsweise mittels eines
Planetenmischers erfolgen. Nach dem Vermischen kann die erste Ausgangsmischung 4 in
einem Sammelbehälter 5 für weitere Schritte vorgehalten werden.
[0021] Anschließend erfolgt die Zumischung einer zweiten Ausgangsmischung 6 zu der ersten
Ausgangsmischung 4, wobei die zweite Ausgangsmischung 6 Fettalkoholethoxylate (FAEO)
enthält. Auch die zweite Ausgangsmischung 6 wird typischerweise bei einer Temperatur
von 80 °C bereitgestellt. Die erste Ausgangsmischung 4 und die zweite Ausgangsmischung
6 werden in einem Mischer 7, insbesondere einem statischen Mischer, zur Bereitstellung
der Vormischung vermischt. Somit steht am Ausgang der Chargenproduktionslinie 2 die
fertige Vormischung mit einer Temperatur von 80 °C bereit.
[0022] Auf der nachfolgenden Abfülllinie 3 kann die Vormischung auf verschiedene Zweige
aufgeteilt werden. In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform wird die Vormischung
in einen ersten Zweig 8 und einen zweiten Zweig 9 der Abfülllinie 3 aufgeteilt. In
dem ersten Zweig 8 der Abfülllinie 3 wird ein erstes Ergänzungsmittel 10 zu der Vormischung
zudosiert und mit dieser in einem Mischer 11, insbesondere einem statischen Mischer,
vermischt. Das erste Ergänzungsmittel 10 enthält insbesondere zumindest einen ersten
Duftstoff. Ferner enthält das erste Ergänzungsmittel 10 in der gezeigten Ausführungsform
einen ersten Farbstoff. Damit ist das gelförmige Wasch- oder Reinigungsmittel erhalten.
Es kann für die Abfüllung in einem Sammelbehälter 12 vorgehalten und gegebenenfalls
bis zur Abfüllung in einem Kreislauf geführt werden.
[0023] Im zweiten Zweig 9 der Abfülllinie 3 wird zu der Vormischung anstelle des ersten
Ergänzungsmittels 10 ein zweites Ergänzungsmittel 13 zudosiert. In dem in Figur 1
gezeigten Ausführungsbeispiel wird ein zweites Ergänzungsmittel 13 verwendet, das
zumindest einen zweiten Duftstoff und einen zweiten Farbstoff aufweist. Das zweite
Ergänzungsmittel 13 wird bei einer Temperatur von 25 °C zu der Vormischung zudosiert,
um das fertige gelförmige Wasch- oder Reinigungsmittel mit einem zweiten Duft und
einer zweiten Färbung zu erhalten.
[0024] Wie im ersten Zweig kann auch im zweiten Zweig 9 ein Sammelbehälter 15 vorgesehen
sein, in dem das fertige gelförmige Wasch- oder Reinigungsmittel zur Abfüllung bereitgehalten
und gegebenenfalls im Kreislauf geführt wird.
[0025] Figur 2 zeigt ein Ablaufdiagramm des anhand von Figur 1 beschriebenen Verfahrens.
In einem ersten Schritt 100 werden eine erste Ausgangsmischung 4 und eine zweite Ausgangsmischung
6 bei Temperaturen von etwa 80 °C auf der Chargenproduktionslinie 2 bereitgestellt.
[0026] In einem zweiten Schritt 200 werden die beiden Ausgangsmischungen 4, 6 miteinander
vermischt, insbesondere mithilfe eines statischen Mischers 7.
[0027] In einem dritten Schritt 300 wird die dadurch erhaltene Vormischung einer Abfülllinie
3 der Produktionslinie 1 zugeführt.
[0028] Auf der Abfülllinie 3 erfolgt in einem vierten Schritt 400 das Zumischen zumindest
eines Ergänzungsmittels 10, 13 zu der Vormischung. In einem fünften Schritt 500 erfolgt
die Abfüllung des fertigen gelförmigen Wasch- oder Reinigungsmittels.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Produktionslinie
- 2
- Chargenproduktionslinie
- 3
- Abfülllinie
- 4
- erste Ausgangsmischung
- 5
- Sammelbehälter
- 6
- zweite Ausgangsmischung
- 7
- Mischer
- 8
- erster Zweig
- 9
- zweiter Zweig
- 10
- erste Ergänzungsmittel
- 11
- Mischer
- 12
- Sammelbehälter
- 13
- zweite Ergänzungsmittel
- 14
- Mischer
- 15
- Sammelbehälter
- 100
- Schritt
- 200
- Schritt
- 300
- Schritt
- 400
- Schritt
- 500
- Schritt
1. Verfahren zur Herstellung gelförmiger Wasch- oder Reinigungsmittel, wobei das Verfahren
folgendes umfasst:
- bereitstellen einer Vormischung auf einer Chargenproduktionslinie (2), wobei die
Vormischung zumindest Wasser, Glycerin und Tenside enthält, und
- zumischen von Ergänzungsmitteln (10, 13) zur Vormischung, wobei die Ergänzungsmittel
(10,13) zumindest Duftstoffe umfassen, auf einer der Chargenproduktionslinie (2) nachfolgenden
Abfülllinie (3),
wobei zur Bereitstellung der Vormischung eine erste Ausgangsmischung (4) enthaltend
Wasser, Glycerin und flüssige nichtionische Tenside und eine zweite Ausgangsmischung
(6) enthaltend zumindest Fettalkoholethoxylate bereitgestellt und die beiden Ausgangsmischungen
(4, 6) in einem Mischer (7) der Chargenproduktionslinie (2) gemischt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Vormischung mit einer Temperatur von mindestens
60 °C auf der Chargenproduktionslinie (2) bereitgestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Vormischung mit einer Temperatur von mindestens
75 °C auf der Chargenproduktionslinie (2) bereitgestellt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Ergänzungsmittel (10, 13) mit
Temperaturen von höchstens 40 °C auf der Abfülllinie (3) zugemischt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Ergänzungsmittel (10, 13) mit
Raumtemperatur auf der Abfülllinie (3) zugemischt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprühe 1 bis 5, wobei neben Duftstoffen auf der Abfülllinie
(3) auch zumindest ein Farbstoff zugemischt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Vormischung nach der Chargenproduktionslinie
(2) in zumindest zwei Teile geteilt wird, die auf unterschiedlichen Abfülllinien (3)
weiterbehandelt werden, wobei einem ersten Teil der Vormischung andere Ergänzungsmittel
(10, 13) zugemischt werden als einem zweiten Teil.
1. A method for preparing gel-like washing or cleaning agents, wherein the method comprises:
- providing a premixture on a batch production line (2), the premixture containing
at least water, glycerol and surfactants, and
- admixing additives (10, 13) with the premixture, the additives (10, 13) comprising
at least fragrances, on a filling line (3) downstream of the batch production line
(2)
wherein a first starting mixture (4) containing water, glycerol and liquid non-ionic
surfactants and a second starting mixture (6) containing at least fatty alcohol ethoxylates
are provided for preparing the premixture, and the two starting mixtures (4, 6) are
mixed in a mixer (7) of the batch production line (2).
2. The method according to claim 1, wherein the premixture is provided on the batch production
line (2) at a temperature of at least 60 °C.
3. The method according to one of claims 1 or 2, wherein the premixture is provided on
the batch production line (2) at a temperature of at least 75 °C.
4. The method according to one of claims 1 to 3, wherein the additives (10, 13) are admixed
at temperatures of at most 40 °C on the filling line (3).
5. The method according to one of claims 1 to 4, wherein the additives (10, 13) are admixed
at room temperature on the filling line (3).
6. The method according to one of claims 1 to 5, wherein, in addition to fragrances,
at least one dye is also admixed on the filling line (3).
7. The method according to one of claims 1 to 6, wherein, after the batch production
line (2), the premixture is divided into at least two parts which are further treated
on different filling lines (3), wherein different additives (10, 13) are admixed with
a first part of the premixture than with a second part.
1. Procédé de production d'un agent de lavage ou de nettoyage gélifiées, dans lequel
le procédé comprend les étapes suivantes :
- fourniture d'un prémélange sur une ligne de production en lots (2), le prémélange
contenant au moins de l'eau, de la glycérine et des tensioactifs, et
- mélange d'additifs (10, 13) permettant le prémélange sur une ligne de remplissage
(3) suivant la ligne de production en lots (2), les additifs (10, 13) comprenant au
moins des matières odorantes,
dans lequel un premier mélange initial (4) contenant de l'eau, de la glycérine et
des tensioactifs non ioniques liquides et un second mélange initial (6) contenant
au moins des éthoxylates d'alcool gras sont fournis pour fournir le prémélange, et
les deux mélanges initiaux (4, 6) sont mélangés dans un mélangeur (7) de la ligne
de production en lots (2).
2. Procédé selon la revendication 1,
dans lequel le prémélange est fourni à une température d'au moins 60 °C sur la ligne
de production en lots (2).
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2,
dans lequel le prémélange est fourni à une température d'au moins 75 °C sur la ligne
de production en lots (2).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,
dans lequel les additifs (10, 13) sont mélangés à des températures d'au plus 40 °C
sur la ligne de remplissage (3).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4,
dans lequel les additifs (10, 13) sont mélangés à température ambiante sur la ligne
de remplissage (3).
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5,
dans lequel, en plus des matières odorantes sur la ligne de remplissage (3), au moins
un colorant est également ajouté au mélange.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6,
dans lequel le prémélange est divisé en au moins deux parties après la ligne de production
en lots (2), lesquelles parties sont post-traitées sur différentes lignes de remplissage
(3), d'autres additifs (10, 13) étant ajoutés à une première partie du prémélange
par rapport à une seconde partie.