[0001] Die Erfindung betrifft ein plattenartig ausgebildetes Flächenheizsystem für die Verwendung
im Freien, also in von Witterung und/oder Niederschlag ungeschützten Bereichen.
[0002] Plattenartig ausgebildete Flächenheizsysteme sind in unterschiedlichen Ausführungen
bekannt.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein plattenartig ausgebildetes Flächenheizsystem
bereitzustellen, das für den Einsatz im Freien oder außerhalb von Gebäuden und somit
in von Witterung und/oder Niederschlag ungeschützten Bereichen geeignet ist. Insbesondere
soll das Flächenheizsystem dazu vorgesehen sein, auf Wegen, Treppen, Brücken und Fahrbahnen
sowie anderen Verkehrswegen angeordnet zu werden, um diese eis- und schneefrei zu
halten. Dazu soll das Flächenheizsystem auftretenden mechanischen Fahrbahnbeanspruchungen
sowie Witterungseinflüssen standhalten. Weiterhin soll eine entsprechende Haftung
der Reifen oder der Schuhe von Fußgängern auf der Oberfläche ermöglicht werden. Das
Flächenheizsystem soll schnell auf auftretende Änderungen der Witterungsverhältnisse
reagieren können. Insgesamt soll ein energieeffizienter Betrieb des Flächenheizsystems
möglich sein.
[0004] Die Erfindungsaufgabe wird mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst.
[0005] Ausgangspunkt der Erfindung ist ein plattenartig ausgebildetes Flächenheizelement
für die Verwendung im Freien also in von Witterung und/oder Niederschlag ungeschützten
Bereichen, bestehend aus einem Verbundmaterial aus Kunststoff mit darin angeordnetem,
flächig ausgebildetem elektrischem Heizelement und einem damit verbundenen elektrischen
Anschluss.
[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass auf der nach oben weisenden oder auf der der
Verkehrswegoberfläche oder dem Verkehrswegbauteil gegenüberliegenden Außenflächen
oder Außenseite als Verkehrswegseite des plattenartigen und/oder flächenhaften Flächenheizelementes
mindestens eine Beschichtung aus einem harten, zug- und abriebfesten sowie elastischen
Polymer angeordnet ist. Das harte, zug- und abriebfeste sowie elastischen Polymer
ist mit dem Flächenheizelement so verbunden, dass horizontale Kräfte also Scherkräfte
auf das Flächenheizelement übertragen werden. Die Härte des elastischen Polymers bezieht
sich hierbei auf die Shore-Härte, die den Widerstand des Materials gegen das Eindringen
von Objekten angibt. Die Beschichtung wird Teil des Flächenheizelementes. Daher wird
das mit der Beschichtung versehene Flächenheizelement im Weiteren als Flächenheizmodul
bezeichnet.
[0007] Ein Flächenheizelement ist beispielsweise eine aus Prepreg hergestellte Verbundplatte
mit elektrischem Heizelement.
[0008] Die harte, zug- und abriebfeste sowie elastischen Polymerbeschichtung sorgt für einen
mechanischen Schutz des in das Flächenheizelement eingebetteten elektrischen Heizelementes.
Damit ist das elektrische Heizelement vor Beschädigungen oder gar Zerstörung geschützt.
Zugleich wird mit der Polymerbeschichtung eine den Anforderungen gerecht werdende,
dauerhafte Verkehrswegoberfläche wie beispielsweise eine Fahrbahn- oder Gehwegoberfläche
beziehungsweise Verkehrswegoberfläche bereitgestellt. Durch die besonders harte, zug-
und abriebfeste und zugleich elastische Beschichtung ist nur eine geringe Überdeckungsschichtstärke
des elektrischen Heizelementes erforderlich. Demzufolge wird die Wärme unmittelbar
unter die Fahrbahn- beziehungsweise Gehwegoberfläche eingebracht. Damit wird eine
kurze Reaktionszeit des Flächenheizsystems ermöglicht. Zugleich werden somit die Wärmeverluste
reduziert und damit eine effiziente Wärmeversorgung der Fahrbahn- oder Gehwegoberfläche
beziehungsweise Verkehrswegoberfläche realisiert.
[0009] Es können auch mehrere Schichten auf das Flächenheizelement aufgebracht sein, wobei
mindestens eine Schicht aus einem entsprechenden Polymer besteht. Bevorzugt werden
zwei Polymerbeschichtungen aufgetragen.
[0010] Bevorzugt ist die Polymerbeschichtung 1 bis 7 mm, bevorzugt 1,5 bis 3 mm stark, besonders
bevorzugt 2 bis 2,5 mm oder 4 bis 5,5 mm, um ausreichenden Schutz des Flächenheizelementes
durch einen entsprechenden Abstand zu erreichen. Weiterhin lassen sich bei entsprechender
Dicke unterschiedliche Körnungen des Granulates einsetzten.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den nachgeordneten Ansprüchen
offenbart.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass in die
Beschichtung ein Granulat eingebettet ist. Entsprechend werden vorzugsweise zwei elastische
Polymerbeschichtungen aufgebracht, zwischen denen das Granulat platziert oder angeordnet
ist. Das Granulat wird somit vollständig vom Polymer umschlossen und ist darin fixiert.
Das eingebettete Granulat sorgt für eine raue Oberfläche und damit für eine Griffigkeit
der Fahrbahn. Entsprechend wird der Schlupf erheblich reduziert. Bevorzugt werden
als Granulat entsprechend zerkleinertes Glas, Granit oder andere Mineralien, Schlacken,
wie Chrom-Erz-Schlacken und andere harte Werkstoffe oder Materialien mit eine Korngröße
von 0,1 bis 5 mm, bevorzugt 0,1 bis 3 mm verwendet. Durch das zwischen Granulat und
dem Flächenheizelement angeordnete Polymer einer zumindest ersten Schicht wird das
elektrische Heizelement vor Beschädigungen geschützt. Die Überdeckung des Granulats
sorgt dafür, dass sich dieses durch mechanische Beanspruchungen aufgrund der hohen
Zugfestigkeit des Polymer nicht vom Flächenheizelement lösen kann.
[0013] Es ist weiterhin vorgesehen, dass das auf die auf die Beschichtung aufgetragen ist,
wodurch die Rutschhemmung verbessert wird.
[0014] Indem auf oder über dem Granulat eine Versiegelung aufgetragen ist, wird die Haftung
und Abriebsfestigkeit verbessert.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das harte, zug- und abriebfeste
sowie elastische Polymer aus (mindestens) zwei miteinander reagierenden Komponenten
herstellbar. Durch das Mischungsverhältnis der Komponenten können die Eigenschaften
des Polymers entsprechend der geforderten Eigenschaften eingestellt werden. Weitere
Komponenten können insbesondere Verzögerer und Beschleuniger sein, die das Abbinden
verzögern beziehungsweise beschleunigen.
[0016] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das harte,
zug- und abriebfeste sowie elastische Polymer eine Zugfestigkeit von mindestens 19
N/mm
2, von mindestens 21 N/mm
2, eine Shore A-Härte von mindestens 85, bevorzugt von mindestens 92, eine Shore D-Härte
von mindestens 37, von mindestens 42, eine statische Rissüberbrückung von A5 bei 23
Grad C und eine dynamische Rissüberbrückung von B 4.2 bei -10 Grad C aufweist. Polymerbeschichtungen
mit den genannten Materialeigenschaften sind besonders bevorzugt geeignet, eine Beschichtung
mit vorteilhaften Eigenschaften für die Ausbildung eines im Sinne der Erfindungsaufgabe
bevorzugten Flächenheizsystems bereitzustellen.
[0017] Einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung entsprechend ist vorgesehen, dass das
flächig ausgebildete, elektrische Heizelement ein textiles Heizelement als linien-
und/oder flächenförmiges Gebilde ist. Das textile Heizelement weist eine gewisse Elastizität
auf, die in einem gewissen Maße mechanische Beanspruchungen toleriert. Damit kann
die Stärke der Polymerbeschichtungen reduziert werden, was sich vorteilhaft auf die
Reaktionszeit des Flächenheizsystems und somit auf die Energieeffizienz sowie auf
die Kosten auswirkt. Einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung entsprechend ist
vorgesehen, dass das plattenartige Flächenheizelement ein aus Prepreg-Halbzeugen gefertigtes
Verbundsystem ist. Hierzu sind beiderseits des elektrischen Heizelementes aus Prepreg-Halbzeugen
gefertigte Platten angeordnet, wobei die Herstellung der Platten bevorzugt zeitgleich
unter Einbettung des elektrischen Heizelementes erfolgt. Alternativ können auch zwei,
aus Prepreg-Halbzeugen gefertigte, ausgehärtete Platten miteinander verklebt werden,
wobei das elektrische Heizelement zwischen den Platten angeordnet ist. Ebenso kann
vom elektrischen Heizelement isoliert im aus Prepreg hergestellten Verbundsystem zumindest
eine Abschirmung bzw. zumindest ein eingebetteter Potentialausgleich vorgesehen sein.
[0018] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines plattenartig
ausgebildeten Flächenheizsystems mit mindestens einer Polymerbeschichtung gemäß der
in den Ansprüchen 1 bis 6 dargelegten Ausführungen. Dazu ist vorgesehen, dass auf
das plattenartig ausgebildete Flächenheizelement zumindest eine Schicht bzw. eine
erste Schicht aus hartem, zug- und abriebfestem sowie elastische Polymer aufgespritzt,
aufgesprüht, aufgewalzt oder aufgeklebt wird. Bei der Beschichtung durch Aufspritzen
und Aufsprühen werden beide Komponenten miteinander vorab, beispielsweise in der Düse
gemischt. Ebenso können beide Komponenten separat aufgespritzt beziehungsweise aufgesprüht
oder zumindest separat einer Düse zugeführt werden, so dass die Vermischung während
des Aufspritzens beziehungsweise Aufsprühens oder in der Düse erfolgt.
[0019] Vorzugsweise kommen für eine bessere Haftung des Polymers ein Kleber oder Haftvermittler
zum Einsatz, welche vor den Aufbringen oder Auftragen des Polymers auf das Flächenheizelement
aufgebracht oder aufgetragen wird.
[0020] Beim Aufwalzen beziehungsweise Aufkleben der Polymerbeschichtung wird vorab aus dem
Polymer ein Flächengebilde als Polymerschicht gefertigt, so dass dieses gegebenenfalls
unter Wärmeeinwirkung und/oder unter Verwendung eines Haftvermittlers oder Klebers
auf das Flächenheizelement aufgewalzt beziehungsweise aufgeklebt werden kann.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung des Herstellungsverfahrens ist vorgesehen, dass
zwei Polymerschichten aufgespritzt, aufgesprüht, aufgewalzt oder aufgeklebt werden
und in oder auf die zweite Polymerschicht zumindest ein Granulat gleichzeitig mit
der zweiten Schicht aufgespritzt oder aufgesprüht wird.
[0022] Weiterhin ist es gemäß einer vorteilhaften Ausbildung des Herstellungsverfahrens
vorgesehen, dass nach dem Aufbringen der der zumindest einen Polymerschicht oder jeweils
obersten Polymerschicht nachfolgend zumindest ein Granulat aufgespritzt oder aufgesprüht
oder auftragen wird.
[0023] Anschließend wird jeweils nachfolgend oder unmittelbar darauffolgend oder parallel
eine weitere oder zweite Schicht oder eine Versiegelung aus einem harten, zug- und
abriebfestem Polymer aufgespritzt, aufgesprüht, aufgewalzt oder aufgeklebt wird.
[0024] Alternativ kann auch eine zweite oder weitere Schicht als Deckschicht oder die Versiegelung
aus einem anderen Material aufgebracht werden. Durch die so realisierte Einbettung
des Granulats wird eine (harte) Rauhigkeit der Oberfläche des Flächenheizsystems realisiert,
die eine Griffigkeit an der Oberfläche ermöglicht. Die zweite Polymerschicht kann
in derselben Weise wie die erste Polymerschicht aufgebracht werden. Beide Beschichtungen
können dabei gleiche oder auch abweichende Eigenschaften aufweisen. Das Aufbringen
der zweiten Schicht kann dabei quasi zeitgleich mit dem Aufbringen des Granulates
erfolgen, so dass dieses sofort eingebettet wird. Ebenso ist es möglich, dass die
zweite Schicht in zwei Phasen aufgebracht wird - eine unmittelbar vor dem Aufbringen
des Granulates, so dass dieses in das nicht vollständig ausgehärtete Polymer eindringt
und somit fixiert wird und in einer zweite Phase, die die Abdeckung des Granulates
mit dem Polymer gewährleistet.
[0025] Indem zumindest eine erste und zweite oder weitere Schichten aus zumindest einem
harten, zug- und abriebfestem sowie elastischen Polymer sowie das zumindest eine Granulat
auf eine neutrale Fläche oder Hilfsfläche als Polymerschicht ablösbar aufgetragen
werden und anschließend Polymerschicht auf das plattenartig ausgebildete Flächenheizelement
aufgetragen oder aufgeklebt wird, lassen sich beliebige große Beschichtungsflächen
automatisiert herstellen schaffen, welche bedarfsgerecht geteilt, zugeschnitten und
weiterverarbeitet werden können.
[0026] oder dass das jeweilige Flächenheizelement zunächst auf eine Verkehrswegoberfläche
Verkehrswegbauteil aufgebracht wird und anschließend die jeweiligen Schichten aus
zumindest einem harten, zug- und abriebfestem sowie elastischen Polymer sowie das
zumindest eine Granulat mit oder ohne Versiegelung aufgetragen werden.
[0027] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Flächenheizsystem, das auf den Merkmalen des
beschriebenen Flächenheizmoduls basiert, wobei die Flächenheizmodule an Anlegeseiten
anliegend und/oder beabstandet aneinander reihbar oder anlegbar sind.
[0028] Das erfindungsgemäße Flächenheizsystem ist dazu vorgesehen, auf die Verkehrswegoberfläche
oder auf oder als Verkehrswegbauteil, beispielsweise auf oder an einer Platte oder
einem Flächenelement aus beliebigen Materialen, wie beispielsweise Gehwegplatten oder
Komponenten von Ingenieurbauwerken, die damit den Untergrund oder die Gründung oder
den Unterbau für das Flächenheizsystem bilden, aufgeklebt oder anderweitig befestigt
zu werden. Damit können Verkehrswege für Fußgänger und Fahrzeuge gleichermaßen ausgerüstet
werden. So lassen sich öffentliche und auch private Bereiche wie Gehwege, Treppen,
Brücken oder Einfahrten oder Fahrwege oder Straßen bzw. Straßenabschnitte mit dem
erfindungsgemäßen Flächenheizsystem ausrüsten. Dabei können bestehende Gehwege oder
Einfahrten oder Fahrwege oder Straßen bzw. Straßenabschnitte mit dem Flächenheizsystem
ausgerüstet oder ergänzt werden. Es ist jedoch auch ein Neubau oder ein Umbau von
Gehwegen oder Einfahrten oder Fahrwege oder Straßen bzw. Straßenabschnitte usw. mit
den Verkehrswegbauteilen, wie beispielsweise einer Platte oder einem Flächenelement.
Auch in oder auf Grundstücken ist der Einsatz möglich.
Als Verkehrswegoberfläche kommen jegliche Bestandsoberflächen, unabhängig davon, ob
diese beispielsweise asphaltiert oder betoniert oder mittels Pflaster oder anderen
Steinen gesetzt sind oder aus Metall und/oder Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff
bestehen oder Metall oder Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff umfassen, in Betracht.
[0029] Als Verkehrswegbauteil sind insbesondere flächige Bauelemente oder Bauteile oder
Komponenten zu verstehen, welche im Straßenbau oder Wegebau Verwendung finden oder
finden können, die Straßenoberfläche oder Gehwegoberfläche oder Verkehrswegoberfläche
zu bilden. Dies können Gehwegplatten aus Beton oder Naturstein oder ähnlichem, Metallplatten,
Kunststoffplatten, Verbundwerkstoffplatten oder andere für die Bildung der Straßenoberfläche
oder Gehwegoberfläche oder Verkehrswegoberfläche flächig ausgeprägte Bauelemente oder
Bauteile oder Komponenten sein.
[0030] Zusätzlich können zur Steuerung der Heizleistung des Heizelementes eine Schalteinheit
und an der Oberfläche des Flächenheizmoduls ein Eismelder beziehungsweise Schneemelder
und/oder ein Temperaturfühler angeordnet sein. Damit wird ein bedarfsgerechter und
somit energiesparender Betrieb des Flächenheizsystems mit einem einzelnen Flächenheizmodul
beziehungsweise einer Kette von Flächenheizmodulen ermöglicht.
[0031] Indem eine Kontaktierung oder elektrische Verbindung der aneinander anreihbaren oder
anlegbaren Flächenheizmodule untereinander an den Anlegeseiten oder an den seitlichen
Außenseiten vorhanden ist, wird die Verlegung der Flächenheizmodule sowie die elektrische
Kopplung vereinfacht und für jedermann ohne besonderes Fachwissen ermöglicht.
[0032] In einer Weiterbildung sind die zueinander weisenden Anlegeseiten zueinander komplementär
ausgebildet sind und/oder eine Anlegeseite des Flächenheizmoduls eine kreisbogenförmig
konkave oder eine kreisbogenförmig konvexe Form während die jeweils andere Anlegeseite
des Flächenheizmoduls eine kreisbogenförmig konvexe oder eine kreisbogenförmig konkave
Form aufweist.
[0033] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens eine
Anlegeseite des Flächenheizmoduls eine kreisbogenförmig konkave und/oder eine kreisbogenförmig
konvexe Form aufweist.
[0034] Anlegeseiten sind hierbei die Seiten des jeweiligen Flächenheizmoduls, die bei der
Aneinanderreihung von Flächenheizmodulen zur Bildung einer beheizbaren Fahrspur zur
Anlage des nächstfolgenden Flächenheizmoduls vorgesehen sind. Durch Ausbildung der
Anlegeseiten mit konkaver beziehungsweise konvexer Kontur in Kreisbogenform kann die
beheizbare Fahrspur mit Kurven unterschiedlicher Radien erstellt werden.
[0035] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und
werden im Folgenden näher beschrieben.
[0036] Es zeigen:
Fig. 1a und 1b den Schichtenaufbau eines Flächenheizsystems bzw. eines Flächenheizmoduls,
Fig. 2 ein Flächenheizmodul mit konkaver und konvexer Anlegeseite,
Fig. 3 eine mit rechteckigen Flächenheizmodulen erstellte Doppelfahrspur als Flächenheizsystem,
Fig. 4 eine mit unterschiedlichen Flächenheizmodulen erstellte Doppelfahrspur mit
Kurvenverlauf als Flächenheizsystem,
Fig. 5 einen Kurvenverlauf einer Doppelfahrspur mit Flächenheizmodulen, wobei die
Anlageseiten konkav -konvex ausgebildet sind,
Fig. 6 einen Kurvenverlauf einer Doppelfahrspur mit Flächenheizmodulen, wobei die
Anlageseiten geradlinig ausgebildet sind und
Fig. 7 eine mit unterschiedlichen Flächenheizmodulen erstellte Doppelfahrspur mit
Kurvenverlauf mit dargestellten elektrischen Verbindungen.
[0037] Die Figur 1a zeigt den Schichtenaufbau eines erfindungsgemäßen Flächenheizsystems.
Ausgangspunkt der Erfindung ist ein Flächenheizelement 1 das hier aus zwei Prepreg-Halbzeugen
erstellen Platten besteht. Zwischen den Platten ist das elektrische Heizelement 4
angeordnet. Dabei wird das elektrische Heizelement 4 von den beiden aus Prepreg-Halbzeugen
erstellten Plattenverbund eingeschlossen und ist damit gegenüber Witterungseinflüssen
unempflindlich.
[0038] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass auf dieses Flächenheizelement 1 auf der Verkehrsfläche
zugewandten Seite bzw. auf der der Verkehrswegoberfläche 3 oder dem Verkehrswegbauteil
3 gegenüberliegenden Außenfläche mindestens eine Beschichtung 6, 7 aus einem harten,
zug- und abriebfesten Polymer angeordnet ist.
[0039] Hier sind zwei Polymerbeschichtungen 6, 7 vorgesehen. Die Polymere 6, 7 werden durch
die Mischung von zwei Komponenten hergestellt. Beispielsweise werden die vermischten
Komponenten auf das Flächenheizelement 1, 4aufgespritzt. Die Elastische Polymerbeschichtungen
6, 7 weisen dabei eine hohe Shore-Härte auf und sind zugleich elastisch. Die Elastische
Polymerbeschichtung 6, 7 weist dabei beispielsweise folgende Technische Daten auf:
| Eigenschaft |
Standard |
Einheit |
Wert |
| Shore A |
DIN 53505 |
- |
92 |
| Shore D |
DIN 53505 |
- |
42 |
| Zugfestigkeit |
DIN 53504 |
N/mm2 |
21 |
| Brandverhalten |
EN 13501-1 |
|
CFLs1 |
| Betriebstemperatur |
|
°C |
-45 - 90 |
| Abrieb nach Taber |
DIN 53516 |
mg |
140 |
| Statische Rissüberbrückung |
EN 1062-7 (A) |
|
A5 (23°C) |
| Dynamische Rissüberbrückung |
EN 1062-7 (B) |
|
B4,2(-20°C) |
[0040] Damit ist die elastische Polymerbeschichtung 6, 7 als Verkehrswegdecke für die Anwendung
außerhalb von Gebäuden besonders geeignet.
[0041] Vorzugsweise ist vorgesehen, in die elastische Polymerbeschichtung 6, 7 ein Granulat
8 einzubetten. Damit wird die Griffigkeit der Oberfläche des Flächenheizsystems erhöht
und damit der Schlupf verringert. Dadurch, dass das Granulat 8 vollständig von der
elastischen Polymerbeschichtung 6, 7 umschlossen ist, wird es von dieser in seiner
Lage gehalten und aufgrund der Zugfestigkeit ein Herauslösen aus der elastische Polymerbeschichtung
6, 7 vermieden. Damit ist eine hohe Standzeit bei den bestimmungsgemäß auftretenden
hohen Beanspruchungen, insbesondere beim Anfahren und Bremsen, gewährleistet. Die
dargestellten elastischen Polymerbeschichtungen 6, 7 mit dem darin eingebettetem Granulat
8 wurden auf nachfolgend beschriebene Weise hergestellt. Zunächst wurde eine erste
elastische Polymerschicht 6 auf die Deckplatte Flächenheizelementes 1, 4 aufgesprüht.
Kurz vor dem vollständigen Aushärten der ersten elastische Polymerschicht 6 wurde
das Granulat 8 auf die erste elastische Polymerschicht 6 aufgebracht, so dass sich
das Granulat 8 an der Oberfläche etwas eindrückt und so fixiert wird. Nachfolgend
wird die zweite elastische Polymerschicht 7 aufgesprüht, die das Granulat 8 vollständig
"abdeckt" und somit umschließt. Damit ist die Lagefixierung des Granulats 8 begünstigt.
[0042] Das erfindungsgemäße Flächenheizmodul 9 gemäß der Figuren 2 bis 7 ist dazu vorgesehen,
auf die Fahrbahnoberfläche, die damit die Verkehrswegoberfläche 3 für das Flächenheizsystem
2 bildet, aufgeklebt zu werden.
[0043] In Abweichung zur Figur 1a ist in Figur 1b dargestellt, dass auf das Flächenheizelement
1 auf der Verkehrsfläche zugewandten Seite bzw. auf der der Verkehrswegoberfläche
3 oder dem Verkehrswegbauteil 3 gegenüberliegenden Außenfläche zwei Beschichtungen
6 als Polymerbeschichtung 6 unterschiedlicher Dicke aus einem harten, zug- und abriebfesten
Polymer, wie es oben bereits beschrieben ist, angeordnet ist. Die untere dem Flächenheizelement
1 zugewandte Beschichtung 6 ist etwa dreimal bis viermal so dick wie die darüber liegende
zweite Beschichtung 6. In bzw. auf diese zweite Beschichtung 6 ist ein Granulat 8
aufgespritzt oder aufgesprüht. Damit wird wie oben dargestellt, die Griffigkeit der
Oberfläche des Flächenheizsystems erhöht und damit der Schlupf verringert. Zusätzlich
ist das Granulat 8 von einer Versiegelung 13 verschlossen, welche von einem andern
Polymer gebildet ist und auf bzw. über das Granulat gespritzt ist bzw. wird. Dadurch,
dass das Granulat 8 im Wesentlichen vollständig von der Versiegelung 13 umschlossen
ist, wird es von dieser zusätzlich in seiner Lage gehalten und aufgrund der Zugfestigkeit
ein Herauslösen aus der elastische Polymerbeschichtung 6, 7 vermieden. Damit ist eine
hohe Standzeit bei den bestimmungsgemäß auftretenden hohen Beanspruchungen, insbesondere
beim Anfahren und Bremsen, gewährleistet.
[0044] Die beiden dargestellten elastischen Polymerbeschichtungen 6 mit dem darin bzw. darüber
liegenden Granulat 8 wurden auf nachfolgend beschriebene Weise hergestellt. Zunächst
wurde eine erste elastische Polymerschicht 6 auf die Deckplatte Flächenheizelementes
1, 4 aufgesprüht. Nach dem Aushärten der ersten elastischen Polymerschicht 6 wurde
die zweite elastische Polymerschicht 6 sowie simultan das Granulat 8 auf die erste
elastische Polymerschicht 6 aufgebracht, so dass sich das Granulat 8 an der Oberfläche
etwas eindrückt und so fixiert wird. Nachfolgend wird die Versiegelung 13 aufgesprüht,
die das Granulat 8 im Wesentlichen vollständig "abdeckt" und somit umschließt. Damit
wird die Lagefixierung des Granulats 8 begünstigt.
[0045] Das erfindungsgemäße Flächenheizmodul 9 gemäß der Figuren 2 bis 7 ist dazu vorgesehen,
auf die Fahrbahnoberfläche, die damit die Verkehrswegoberfläche 3 für das Flächenheizsystem
2 bildet, aufgeklebt zu werden.
[0046] Dabei kann die Beschichtung 6, 7 bereits auf dem Flächenheizelement 1 aufgebracht
und damit vorhanden sein oder erst nach dessen Montage auf der Verkehrswegoberfläche
3 auf das Flächenheizelement aufgebracht werden.
[0047] In Figur 2 ist ein Flächenheizmodul 9 mit konkaver und konvexer Anlegeseite 12 gezeigt.
Die linke Anlegeseite 12 ist hier kreisbogenförmig konkav und die rechte Anlegeseite
12 kreisbogenförmig konvex ausgebildet. Damit korrespondieren kreisbogenförmig konkave
und kreisbogenförmig konvexe Anlegeseiten 12 miteinander, so dass, wie in Fig. 4 und
Fig. 5 gezeigt, kurvenförmige Fahrspuren unterschiedlicher Radien durch die entsprechend
ausgebildeten Flächenheizmodule 9 realisiert werden können.
[0048] Die Figur 3 zeigt eine mit rechteckigen Flächenheizmodulen 9 erstellte Doppelfahrspur.
In einem Flächenheizmodul 9 ist ein Eismelder 10 beziehungsweise Schneemelder 10 sowie
ein Temperaturfühler 11 angeordnet. Damit kann der Heizbedarf ermittelt werden. Über
eine Schalteinheit (nicht dargestellt) kann die Heizleistung der elektrischen Heizelemente
4 bei Bedarf zugeschaltet werden. Damit wird ein energieeffizienter Betrieb des Flächenheizsystems
2 möglich. Hier sind der Eismelder 10 beziehungsweise Schneemelder 10 in einer Aussparung
des Flächenheizmoduls 9 angeordnet. Der Temperaturfühler 11 ist auf der bzw. in der
Oberfläche der zweiten oder weiteren Schicht 7 platziert.
[0049] In Figur 4 ist eine mit unterschiedlichen Flächenheizmodulen 9 erstellte Doppelfahrspur
mit Kurvenverlauf dargestellt. Durch die kreisbogenförmig konkav und kreisbogenförmig
konvex ausgebildeten Anlegeseiten 12 der Flächenheizmodule 9 können Kurvenverläufe
mit unterschiedlichen Radien realisiert werden. Gleichfalls sind, wie in Fig. 3, Eismelder
10 beziehungsweise Schneemelder 10 sowie Temperaturfühler 11 zur Steuerung der Heizleistung
vorgesehen.
[0050] Die Figur 5 zeigt ein Flächenheizsystem 2 mit Flächenheizmodulen 9 realisierten Kurvenverlauf
einer Doppelfahrspur. Hier sind die einander gegenüberliegenden Anlageseiten 12 der
Flächenheizmodule 9 jeweils einmal kreisbogenförmig konkav und einmal kreisbogenförmig
konvex ausgebildet, wobei die konkaven und konvexen Formen miteinander korrespondieren.
Mit derartig ausgebildeten Flächenheizmodulen 9 lassen sich sowohl geradlinige Verläufe
als auch Kurvenverläufe unterschiedlicher Radien realisieren.
[0051] Die Figur 6 zeigt zum Vergleich einen aus Fig. 5 bekannten Doppelfahrspurkurvenverlauf,
wobei die Anlageseiten der Flächenheizmodule 9 hier geradlinig ausgebildet sind.
[0052] In Figur 7 sind an dem Verlauf der Figur 4 unterschiedliche Kontaktierungen 5, elektrische
Verbindung 5 und elektrische Anschlüsse 5 zu den sowie zwischen den jeweiligen Flächenheizmodulen
9 des Flächenheizsystems 2 dargestellt. Hierfür sind aus den Flächenheizelementen
1 entsprechende Anschlüsse herausgeführt, die jeweils über witterungsbeständige Verbinder
verfügen und die einzelnen Flächenheizelemente 1 der Flächenheizmodule 9 elektrisch
verbinden.
[0053] Die erfindungsgemäße Flächenheizmodule 9 gemäß der Figuren 2 bis 7 lassen sich alternativ
auf Verkehrswegbauteile 3 aufbringen. So lassen beispielsweise Gehwegplatten mit den
Flächenheizmodulen 9 ausstatten, die dann entsprechend auf an sich bekannte Weise
verlegt und anschließend elektrisch verbunden werden. Zudem lassen sich in zumindest
einer dieser Verkehrswegbauteile 3 ein Schneemelder 10 sowie ein Temperaturfühler
11 anordnen. So lassen sich Wege errichten, die eine Eisfreiheit oder Schneefreiheit
ermöglichen.
Zusammenstellung der Bezugszeichen
[0054]
- 1 - Flächenheizelement, aus einem Prepreg-Halbzeug gefertigtes Verbundmaterial
- 2 - Flächenheizsystem
- 3 - Verkehrswegoberfläche, Verkehrswegbauteil
- 4 - Heizelement des Flächenheizelementes, elektrisches Heizelement, textiles Heizelement
- 5 - Kontaktierung, elektrische Verbindung, elektrischen Anschluss
- 6 - elastische Polymerbeschichtung, erste Schicht, Beschichtung
- 7 - elastische Polymerbeschichtung, zweite Schicht, Beschichtung
- 8 - Granulat
- 9 - Flächenheizmodul
- 10 - Eismelder, Schneemelder
- 11 - Temperaturfühler
- 12 - Anlegeseite
- 13 - Versiegelung
1. Plattenartig ausgebildetes Flächenheizmodul (9) für die Verwendung in von Witterung
und/oder Niederschlag ungeschützten Bereichen, umfassend ein Flächenheizelement (1)
aus einem Verbundmaterial (1) umfassend Kunststoff mit einem darin angeordnetem, flächig
ausgebildetem elektrischem Heizelement (4) und einem mit dem elektrische Heizelement
verbundenen elektrischen Anschluss (5),
dadurch gekennzeichnet,
dass auf einer der Außenflächen des plattenartigen Flächenheizelementes (1) mindestens
eine Beschichtung (6, 7) aus einem harten, zug- und abriebfesten sowie elastischen
Polymer angeordnet ist.
2. Plattenartig ausgebildetes Flächenheizmodul (9) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in oder auf die Beschichtung (6, 7) zumindest ein Granulat (8) eingebettet oder aufgetragen
ist.
3. Plattenartig ausgebildetes Flächenheizmodul (9) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf oder über dem Granulat (8) eine Versiegelung (13) aufgetragen ist.
4. Plattenartig ausgebildetes Flächenheizmodul (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das harte, zug- und abriebfeste sowie elastischen Polymer aus zumindest zwei miteinander
reagierenden Komponenten herstellbar ist.
5. Plattenartig ausgebildetes Flächenheizmodul (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das harte, zug- und abriebfeste sowie elastischen Polymer eine Zugfestigkeit von
mindestens 19 N/mm2, eine Shore A-Härte von mindestens 85, eine Shore D-Härte von mindestens 37, eine
statische Rissüberbrückung von A5 bei 23 Grad C und eine dynamische Rissüberbrückung
von B 4.2 bei -10 Grad C aufweist.
6. Plattenartig ausgebildetes Flächenheizmodul (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das flächig ausgebildete elektrische Heizelement (4) ein textiles Heizelement (4)
ist und/oder dass das plattenartige Flächenheizelement (1) ein aus Prepreg-Halbzeugen
gefertigtes Verbundsystem ist.
7. Verfahren zur Herstellung eines plattenartig ausgebildeten Flächenheizmoduls (9) mit
mindestens einer elastischen Polymerbeschichtung (6) nach einem der Ansprüche 1 bis
6,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf ein plattenartig ausgebildetes Flächenheizelement (1) zumindest eine Schicht
(6) oder eine erste Schicht (6) des harten, zug- und abriebfesten sowie elastischen
Polymer aufgespritzt, aufgesprüht, aufgewalzt oder aufgeklebt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Schichten (6) aufgespritzt, aufgesprüht, aufgewalzt oder aufgeklebt werden und
in oder auf die zweite Schicht (6) zumindest ein Granulat (8) gleichzeitig mit der
zweiten Schicht aufgespritzt oder aufgesprüht wird oder
dass auf die zumindest eine Schicht oder jeweils oberste Schicht (6) nachfolgend zumindest
ein Granulat (8) aufgespritzt oder aufgesprüht oder auftragen wird und
dass weiter nachfolgend oder unmittelbar parallel zumindest eine weitere oder zweite Schicht
(7) oder eine Versiegelung (13) aus einem harten, zug- und abriebfestem sowie elastischen
Polymer auf die zumindest erste Schicht (6) aufgespritzt, aufgesprüht, aufgewalzt
oder aufgeklebt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 und 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine erste (6) und zweite (7) oder weitere Schichten aus zumindest einem
harten, zug- und abriebfestem sowie elastischen Polymer sowie das zumindest eine Granulat
(8) auf eine neutrale Fläche oder Hilfsfläche als Polymerschicht ablösbar aufgetragen
werden und anschließend Polymerschicht auf das plattenartig ausgebildete Flächenheizelement
(1) aufgetragen oder aufgeklebt wird oder dass das jeweilige Flächenheizelement (1)
zunächst auf eine Verkehrswegoberfläche (3) Verkehrswegbauteil (3) aufgebracht wird
und anschließend die jeweiligen Schichten (6, 7) aus zumindest einem harten, zug-
und abriebfestem sowie elastischen Polymer sowie das zumindest eine Granulat (8) mit
oder ohne Versiegelung (13) aufgetragen werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass vor dem Aufspritzen, Aufsprühen, Aufwalzen der ersten Schicht des harten, zug- und
abriebfesten sowie elastischen Polymer oder dem Auftragen oder Aufkleben der Polymerschicht
auf das plattenartig ausgebildete Flächenheizelement (1) ein Kleber oder Haftvermittler
aufgebracht wird.
11. Flächenheizsystem (2) unter Verwendung von Flächenheizmodulen (9) nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flächenheizmodule (9) an Anlegeseiten anliegend und/oder beabstandet aneinander
reihbar oder anlegbar sind.
12. Flächenheizsystem (2) nach der Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zueinander weisenden Anlegeseiten zueinander komplementär ausgebildet sind und/oder
eine Anlegeseite (12) des Flächenheizmoduls (9) eine kreisbogenförmig konkave und/oder
eine kreisbogenförmig konvexe Form aufweist.
13. Flächenheizsystem (2) nach einem der Ansprüche 11 und 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass mit dem elektrischen Heizelement des Flächenheizelementes (1) des Flächenheizmoduls
(9) eine Schalteinheit, an der Oberfläche des Flächenheizmoduls (9) ein Eismelder
(10) beziehungsweise Schneemelder (10) und/oder ein Temperaturfühler (11) angeordnet
ist.
14. Flächenheizsystem (2) nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Kontaktierung oder elektrische Verbindung der aneinander anreihbaren oder anlegbaren
Flächenheizmodule (9) untereinander an den Anlegeseiten oder an den seitlichen Außenseiten
vorhanden ist und/oder dass eine Kontaktierung oder elektrische Verbindung außerhalb
der Flächenheizmodule (9) vorgesehen oder angeordnet ist.
15. Flächenheizsystem (2) nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flächenheizmodule (9) auf eine Verkehrswegoberfläche (3) aufbringbar sind oder
auf einem Verkehrswegbauteil (3) aufgebracht sind.