[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz,
Kunststoff und dgl. nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zum
Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dgl. nach dem Oberbegriff des
Anspruches 11.
[0002] Rohe Werkstücke sind häufig geschüsselt, das heißt, sie sind über ihre Breite mit
einer Krümmung versehen und werden auch Werkstücke mit Querverzug genannt. Solche
geschüsselten Werkstücke werden mit ihrer bauchigen Seite nach oben weisend auf der
Auflage der Vorrichtung in Form eines Auflage/Abrichttisches aufgelegt und mit oberen
und unteren Werkzeugen so spanend bearbeitet, dass ein im Querschnitt rechteckiges
Werkstück entsteht. Aus ihm können dann beispielsweise durch Horizontalschnitte Lamellen
herausgesägt werden. Aufgrund der bauchigen bzw. geschüsselten Ausbildung ist der
Materialabfall verhältnismäßig hoch. Je nach Krümmung des Werkstückes muss die Spanabnahme
an dem unteren Abrichtwerkzeug individuell eingestellt werden, damit die Unterseite
sauber bearbeitet wird. Bei fester Einstellung der Spanabnahme wird bei wenig geschüsselten
Werkstücken unnötig viel Material abgetragen, stark geschüsselte Werkstücke werden
nicht sauber gehobelt und stellen damit unter Umständen Ausschuss dar. Auch dadurch
ist der Materialabfall verhältnismäßig groß. Je nach Krümmung des Werkstückes wird
auch die Zahl der aus ihm herauszusägenden Lamellen eingeschränkt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung und das
gattungsgemäße Verfahren so auszubilden, dass geschüsselte Werkstücke mit optimaler
Holzeinsparung und Prozesssicherheit bearbeitet werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Vorrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 und beim gattungsgemäßen Verfahren erfindungsgemäß mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 11 gelöst.
[0005] Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat die beiden parallel zueinander in Transportrichtung
sich erstreckenden Träger, auf die das geschüsselte Werkstück mit seiner bauchigen
Seite nach unten weisend aufgelegt wird. Die Oberseite der Träger ist der Bezugspunkt
für die Spanabnahme am Werkstück mittels des Abrichtwerkzeuges. Die geschüsselten
Werkstücke werden so auf die Träger aufgelegt, dass die Werkstücke nur im rechten
und linken äußeren Randbereich ihrer Unterseiten nahe den rechten und linken Längsseiten
auf den Trägern aufliegen. Zwischen den Trägern liegt das Werkstück mit dem nach unten
weisenden Bauch frei. In diesem Randbereich erfolgt die geringste Spanabnahme. Aufgrund
dieser Ausbildung der Vorrichtung wird am Werkstück automatisch nur sehr wenig Material
entfernt. Das Werkstück kann somit bei minimaler Materialabnahme an seiner Unter-
und Oberseite sauber und eben bearbeitet werden, so dass aus dem fertig bearbeiteten
Werkstück beispielsweise eine maximale Zahl von Lamellen herausgetrennt werden kann.
Für unterschiedlich starke Schüsselungen der Werkstücke ist nur eine Einstellung der
Spanabnahme erforderlich, weil die Träger der Vorrichtung stets so positioniert sind,
dass das Werkstück benachbart zu seinen Längsseiten auf den Trägern aufliegt. Dadurch
ist bei einer großen Materialeinsparung eine optimale Spanabnahme an der Unterseite
des Werkstückes möglich. Es wird automatisch immer nur so wenig Material vom Werkstück
abgenommen, wie zur Erzeugung der ebenen Werkstückunterseite benötigt wird, und zwar
unabhängig von der Stärke der Schüsselung des Werkstückes. Die ebene Werkstückunterseite
bildet die Referenzfläche für die nachfolgende Weiterverarbeitung des Werkstückes.
Bei einer vorgegebenen Dicke der fertig bearbeiteten Werkstücke steht daher mehr Werkstückmaterial
für die weitere Bearbeitung des Werkstückes zur Verfügung. Werden aus den fertig bearbeiteten
Werkstücken beispielhaft durch Horizontalschnitte dünne Lamellen hergestellt, steigt
dadurch die Zahl der einwandfrei hergestellten Lamellen.
[0006] Vorteilhaft erstrecken sich die Träger nahezu bis zum unteren Abrichtwerkzeug. In
Transportrichtung der Werkstücke hinter dem unteren Abrichtwerkzeug sind die Träger
nicht mehr notwendig, weil mit dem unteren Abrichtwerkzeug vom geschüsselten Werkstück
so viel Material abgenommen worden ist, dass die Werkstückunterseite eben ist.
[0007] Die Dicke der Träger wird in vorteilhafter Weise so gewählt, dass sie größer ist
als die maximale Schüsselung des Werkstückes. Dadurch ist sichergestellt, dass das
Werkstück bei seiner randseitigen Auflage zwischen den Trägern frei liegt.
[0008] Die Träger sind in vorteilhafter Weise in Höhenrichtung verstellbar. Dadurch lässt
sich das Maß der Spanabnahme an der Werkstückunterseite durch das untere Abrichtwerkzeug
einwandfrei einstellen.
[0009] Eine optimale Ausbildung ergibt sich, wenn zumindest der eine Träger quer zur Transportrichtung
einstellbar ist. Dann können die Träger sehr einfach an unterschiedlich breite Werkstücke
angepasst werden.
[0010] Vorteilhaft sind beide Träger quer zur Transportrichtung verstellbar.
[0011] Die Träger können bei einer vorteilhaften Ausführungsform in Form von Auflageschienen
ausgebildet sein, auf denen die Werkstücke transportiert werden. Die Auflageschienen
können vorteilhaft auf einem Ständer oder dergleichen vorgesehen sein.
[0012] Die Träger können bei einer anderen Ausführungsform Auflageleisten sein, die auf
einem Abrichttisch vorgesehen sind.
[0013] Es ist aber auch möglich, dass die Träger als Stege oder Erhöhungen an einem Abrichttisch
selbst vorgesehen sind.
[0014] Vorteilhaft können die Träger auswechselbar sein, so dass beispielsweise die Möglichkeit
besteht, je nach Grad der Schüsselung unterschiedlich hohe Träger anzubringen.
[0015] Damit das untere Abrichtwerkzeug die gekrümmte Unterseite des Werkstückes zuverlässig
bearbeiten kann, stehen die Träger in vorteilhafter Weise in Transportrichtung über
den Abrichttisch vor. Dieser Überstand wird vorteilhaft so gewählt, dass die Träger
bis nahe an den Flugkreis des Abrichtwerkzeuges reichen.
[0016] Damit das Werkstück vom Abrichtwerkzeug zuverlässig bearbeitet werden kann, ist in
vorteilhafter Weise im Bereich des Abrichtwerkzeuges wenigstens ein Andruckelement
vorgesehen, das auf das Werkstück wirkt und dieses dadurch gegen die Träger drückt.
[0017] Als Andruckelement kann in vorteilhafter Weise eine frei drehbare Andruckrolle eingesetzt
werden.
[0018] Das Andruckelement liegt unter entsprechendem Druck auf dem zu bearbeitenden geschüsselten
Werkstück auf. Die Andruckkraft kann durch Federkraft, durch Pneumatikdruck und dergleichen
erzeugt werden.
[0019] Die Vorrichtung ist in Transportrichtung mit Abstand nach dem unteren Abrichtwerkzeug
mit einem oberen Werkzeug versehen, das um eine horizontale Achse drehbar angetrieben
wird und das Übermaß an der Oberseite des Werkstückes abträgt.
[0020] In vorteilhafter Weise sind das untere und das obere Werkzeug als Hobelwerkzeug ausgebildet.
Mit den beiden Werkzeugen kann dadurch eine ebene glatte Ober- und Unterseite am Werkstück
hergestellt werden.
[0021] Damit das Werkstück auch an seinen beiden Längsseiten bearbeitet werden kann, sind
ein rechtes und ein linkes Werkzeug vorgesehen, die jeweils um eine vertikale Achse
angetrieben werden. Mit diesen vertikalen Werkzeugen können die Längsseiten des Werkstückes
bei seinem Durchlauf durch die Vorrichtung bearbeitet, insbesondere glatt gehobelt
werden.
[0022] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der in Transportrichtung rechte Träger
quer zur Transportrichtung verstellbar, vorteilhaft mit einem Fügelineal gekoppelt,
das quer zur Transportrichtung verstellbar ist. Mit dem rechten Fügelineal wird die
Spanabnahme an der rechten Längsseite des Werkstückes durch das rechte vertikale Werkzeug
eingestellt. Wenn der rechte Träger mit dem Fügelineal gekoppelt ist, wird gleichzeitig
mit der Verstellung des Fügelineals auch der rechte Träger verstellt.
[0023] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass das geschüsselte Werkstück
mit seiner Krümmung nach unten weisend nahe seinen Längsseiten auf die Träger aufgelegt
und in dieser Lage in Transportrichtung durch die Vorrichtung bis zum unteren Abrichtwerkzeug
transportiert wird. Durch diese Lage des Werkstückes und der Auflage nur in seinem
rechten und linken Randbereich wird erreicht, dass zur Erzielung des fertig bearbeiteten
Werkstückes nur wenig Material abgetragen werden muss.
[0024] Damit eine einwandfreie Bearbeitung des Werkstückes beim Durchlauf durch die Vorrichtung
gewährleistet ist, wird das Werkstück vorteilhaft mit seiner in Transportrichtung
rechten Längsseite längs eines Fügelineals transportiert.
[0025] Ein zuverlässiger Transport des Werkstückes durch die Vorrichtung wird in vorteilhafter
Weise dann erreicht, wenn das Werkstück mit Transportwalzen auf die Träger gedrückt
wird.
[0026] Wenn das Werkstück mit dem Andruckelement bei der Bearbeitung unmittelbar vor dem
unteren Abrichtwerkzeug in Richtung auf die Träger belastet wird, ist eine einwandfreie
Bearbeitung des Werkstückes an seiner Unterseite durch das Abrichtwerkzeug gewährleistet.
[0027] Die Träger werden vorteilhaft abhängig von der zu bearbeitenden Werkstückbreite so
quer zur Transportrichtung eingestellt, dass das Werkstück nahe an seinen Längsseiten
auf den Trägern aufliegt. In diesem Randbereich ist die Spanabnahme durch das untere
Abrichtwerkzeug minimal.
[0028] Der Anmeldungsgegenstand ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche,
sondern auch durch alle in den Zeichnungen und der Beschreibung offenbarten Angaben
und Merkmale. Sie werden, auch wenn sie nicht Gegenstand der Ansprüche sind, als erfindungswesentlich
beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
[0029] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen.
[0030] Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- in perspektivischer und vereinfachter Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Hobeln von Werkstücken,
- Fig. 2
- in vergrößerter Darstellung den Ausschnitt A in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Ausschnittes A gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt längs der Linie IV/IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- in schematischer Darstellung Werkstücke mit unterschiedlicher Schüsselung vor und
nach der Bearbeitung.
[0031] Mit der Vorrichtung werden längliche Werkstücke 1 aus Holz, Kunststoff und dergleichen
bei ihrem Durchlauf durch die Vorrichtung gerade und eben gehobelt. Die Werkstücke
1 werden in ihrer Längsrichtung in Transport- bzw. Vorschubrichtung 2 durch die Vorrichtung
transportiert und während ihres Durchlaufes in zu beschreibender Weise bearbeitet.
Die Werkstücke 1 haben nach ihrer Bearbeitung üblicherweise rechteckigen Querschnitt.
[0032] Die Werkstücke 1 werden in Transportrichtung 2 auf einem Abricht/Einlauftisch 3 (nachfolgend
Abrichttisch bezeichnet) aufliegend in die Vorrichtung transportiert.
[0033] Die Werkstücke 1 liegen mit ihrer in Transportrichtung 2 rechten Längsseite 4 an
einem Fügelineal 5 an, das sich in Transportrichtung 5 vorzugsweise längs des einen
Randes des Abrichttisches 3 erstreckt.
[0034] Zum Vorschub der Werkstücke 1 sind Transportwalzen 6 vorgesehen, die über die Länge
der Vorrichtung verteilt angeordnet sind. Sie werden drehbar angetrieben und liegen
unter Druck auf der Oberseite der Werkstücke 1 auf. Vorteilhaft werden die Transportwalzen
6 mittels pneumatischem Druck auf die Werkstücke 1 gedrückt. Dadurch werden die Werkstücke
1 zuverlässig durch die Vorrichtung transportiert und können durch die entsprechenden
Werkzeuge einwandfrei bearbeitet werden.
[0035] Der Abrichttisch 3 ist in Höhenrichtung einstellbar, um die Spanabnahme an der Unterseite
des Werkstückes 1 einzustellen. Der Abrichttisch 3 kann in Vertikalrichtung linear
verstellbar sein. Auch ist es möglich, den Abrichttisch 3 in Höhenrichtung schräg
zu verstellen. Je nach Verstelleinrichtung kann der Abrichttisch 3 auch in Höhenrichtung
längs seines Bogens verstellbar sein. Hierbei ist der Abrichttisch 3 mittels Schwingen
gelagert. In Fig. 3 sind diese unterschiedlichen Verstellrichtungen des Abrichttisches
3 durch entsprechende Pfeile angedeutet.
[0036] Die Werkstücke 2 gelangen vom Abrichttisch 3 auf einen Maschinentisch 7, auf dem
die Werkstücke 1 mit ihrer Unterseite bei ihrem Transport durch die Vorrichtung aufliegen.
Bei ihrem Vorschub liegen die Werkstücke 1 im Bereich des Maschinentisches 7 mit ihrer
rechten Längsseite 4 an einem rechten Anschlag 8 an, der sich längs des Maschinentisches
7 in Vorschubrichtung 2 erstreckt.
[0037] Im Bereich zwischen dem Abrichttisch 3 und dem Maschinentisch 7 befindet sich ein
Abrichtwerkzeug 9, das um eine horizontale Achse drehbar angetrieben ist und mit dem
die Unterseite des Werkstückes 1 bearbeitet wird. Im Bereich des Abrichtwerkzeuges
9 haben der Abrichttisch 3 und der Maschinentisch 7 einen solchen Abstand voneinander,
dass die Unterseite des Werkstückes 1 durch das Abrichtwerkzeug 9 bearbeitet werden
kann. Im Bereich des Abrichtwerkzeuges 9 befindet sich wenigstens eine Andruckrolle
10, die unter Kraft auf dem Werkstück 1 aufliegt. Vorzugsweise sind zwei auf gleicher
Höhe nebeneinanderliegende Andruckrollen 10 vorgesehen, die jeweils unter Druck auf
der Oberseite des Werkstückes 1 aufliegen. Vorteilhaft sind die Andruckrollen 10 federbelastet.
Ein Antrieb der Andruckrollen 10 ist nicht erforderlich. Sie werden durch das Werkstück
1 bei dessen Vorschub um ihre horizontalen Achsen durch Reibung drehbar angetrieben.
[0038] Wenn beispielhaft zwei Andruckrollen 10 eingesetzt werden, wie dies im dargestellten
Ausführungsbeispiel der Fall ist, dann befinden sich die Andruckrollen 10 vorteilhaft
nahe den beiden Längsseiten 4, 11 des Werkstückes 1.
[0039] Damit das Werkstück 1 einwandfrei durch das Abrichtwerkzeug 9 bearbeitet werden kann,
ist ein sicherer Transport des Werkstückes 1 im Bereich des Abrichtwerkzeuges 9 von
Vorteil. Bei der Vorrichtung befinden sich daher mit geringem Abstand vor und hinter
dem Abrichtwerkzeug 9, in Transportrichtung 2 gesehen, Transportwalzen 6, die sicherstellen,
dass das Werkstück 1 dem Abrichtwerkzeug 9 zuverlässig zugeführt und anschließend
weitertransportiert wird.
[0040] In Transportrichtung 2 mit Abstand hinter dem Abrichtwerkzeug 9 hat die Vorrichtung
ein rechtes Werkzeug 12, das um eine vertikale Achse drehbar angetrieben und mit dem
die in Transportrichtung 2 rechte Längsseite 4 des Werkstückes 1 bei dessen Durchlauf
durch die Vorrichtung bearbeitet wird.
[0041] In Transportrichtung 2 mit Abstand hinter dem rechten Werkzeug ist die Vorrichtung
mit einem linken Werkzeug 13 versehen, das ebenfalls um eine vertikale Achse drehbar
angetrieben wird und mit dem die linke Längsseite 11 des Werkstückes 1 bei dessen
Durchlauf bearbeitet wird.
[0042] Vorteilhaft sind in Transportrichtung 2 vor und nach dem linken Werkzeug 13 Transportwalzen
6 vorgesehen, mit denen das Werkstück 1 zuverlässig am Werkzeug 13 vorbeitransportiert
werden kann.
[0043] Zur Bearbeitung der Oberseite des Werkstückes 1 bei dessen Durchlauf durch die Vorrichtung
ist mit Abstand hinter dem linken Werkzeug 13 ein oberes Werkzeug 14 vorgesehen, das
um eine horizontale Achse drehbar angetrieben wird.
[0044] Schließlich hat die Vorrichtung in Transportrichtung 2 hinter dem oberen Werkzeug
14 ein unteres Werkzeug 15, das um eine horizontale Achse drehbar angetrieben ist
und mit dem die Unterseite des Werkstückes 1 bearbeitet wird. Im Bereich dieses unteren
Werkzeuges 15 ist der Maschinentisch 7 unterbrochen, so dass das Werkzeug 15 die Werkstückunterseite
bearbeiten kann.
[0045] Auf dem Abrichttisch 3 befinden sich wenigstens zwei parallel zueinander liegende
längliche Träger, die im Ausführungsbeispiel als Auflageleisten 16 und 17 (Fig. 2
und 4) ausgebildet sind, auf denen das Werkstück 1 bei seinem Vorschub aufliegt. Beide
Auflageleisten 16, 17 erstrecken sich in Vorschubrichtung 2 und mit Abstand zueinander.
Da das Fügelineal 5 quer zur Transportrichtung 2 entsprechend der erforderlichen Spanabnahme
an der rechten Längsseite 4 des Werkstückes 1 verstellbar ist, wird in diesem Falle
vorteilhaft auch die rechte Auflageleiste 16 entsprechend mit verstellt. Vorteilhaft
geschieht dies zusammen mit der Fügelinealverstellung.
[0046] Die andere Auflageleiste 17 ist quer zur Transportrichtung 2 auf dem Abrichttisch
3 verstellbar (Pfeil 18 in Fig. 2), so dass die Lage bzw. Position dieser Auflageleiste
17 entsprechend der Breite des Werkstückes 1 eingestellt werden kann.
[0047] Die Auflageleisten 16, 17 erstrecken sich, wie aus Fig. 1 hervorgeht, nur über einen
Teil der Länge des Abrichttisches 3. Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel
können sich die beiden Auflageleisten 16, 17 selbstverständlich auch über die gesamte
Länge des Abrichttisches 3 erstrecken.
[0048] Vorteilhaft stehen die Auflageleisten 16, 17 in Transportrichtung 2 geringfügig über
den Abrichttisch 3 vor. Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, reichen die Auflageleisten
16, 17 bis nahe an das Abrichtwerkzeug 9, so dass eine gute Führung des Werkstückes
1 gewährleistet ist und das Auftreten von Einschlägen minimiert wird.
[0049] Dies wird auch dadurch erreicht, dass die Andruckrollen 10 so angeordnet sind, dass
sie das in Transportrichtung 2 über den Abrichttisch 3 überstehende Ende des Werkstückes
1 gegen die Auflageleisten 16, 17 belasten (Fig. 3). Dadurch ist ein sicherer Eingriff
des Abrichtwerkzeuges 9 in das Werkstück 1 sichergestellt.
[0050] Die Auflageleisten 16, 17 sind so auf dem Abrichttisch 3 angeordnet, dass sie zusammen
mit diesem zur Einstellung der Spanabnahme verstellt werden. In Transportrichtung
2 sind sie relativ zum Abrichttisch 3 unverstellbar. Wie beschrieben, ist vorteilhaft
zumindest die linke Auflageleiste 17 zur Anpassung an unterschiedliche Werkstückbreiten
quer zur Transportrichtung 2 auf dem Abrichttisch 3 verstellbar oder positionierbar
oder kann auf diesem an verschiedenen Positionen befestigt werden. In vorteilhafter
Weise kann die Verstellung zusammen mit der Einstellung des linken Werkzeuges 13 erfolgen,
welches ohnehin auf die gewünschte Fertigbreite der Werkstücke eingestellt wird.
[0051] Wie aus Fig. 4 hervorgeht, dienen die Auflageleisten 16, 17 zur Abstützung geschüsselter
Werkstücke 1 auf dem Abrichttisch 3. Die Werkstücke 1 werden so aufgelegt, dass sie
mit ihrem Bauch nach unten weisend nahe ihren in Transportrichtung 2 verlaufenden
Längsseiten 4, 11 auf den Auflageleisten 16, 17 aufliegen. Da die Auflageleiste 17
quer zur Transportrichtung 2 einstellbar ist, kann der Abstand der beiden Auflageleisten
16, 17 voneinander einfach an die Breite der Werkstücke 1 angepasst werden. Die Werkstücke
liegen somit unabhängig von ihrer Breite in einem definierten rechten und linken Außen-/Randbereich
ihrer Unterseite auf den Auflageleisten 16, 17 auf. Zwischen den Auflageleisten 16,
17 liegt das Werkstück frei.
[0052] Die Auflageleisten 16, 17 sind nur so dick, dass das geschüsselte Werkstück 1 mit
seiner in Richtung auf den Abrichttisch 3 gekrümmten Unterseite 19 zwischen den Auflageleisten
16, 17 nicht auf dem Abrichttisch 3 aufliegt, sondern einen geringen Abstand hat.
Auch in Transportrichtung 2 vor den Auflageleisten 16, 17 hat die Oberseite des Abrichttischs
3 den Abstand zu den Oberseiten der Auflageleisten 16, 17, wodurch das Werkstück 1
auch in diesem Bereich frei liegen kann, wenn es zum Vorschub in die Maschine durch
die Vorschubwalzen 6 und Andruckrollen 10 auf die Auflageleisten 16, 17 gedrückt wird.
Vorteilhaft haben die Auflageleisten 16, 17 an ihrem in Transportrichtung 2 gesehenen
Vorderende eine Auflaufschräge, damit die Werkstücke 1 problemlos und bei Bedarf automatisiert
zugeführt werden können.
[0053] In Fig. 4 ist die Ausgangsform der geschüsselten Werkstücke 1 mit ausgezogenen Linien
dargestellt. Mit der Vorrichtung werden die geschüsselten Werkstücke 1 so spanabhebend
bearbeitet, dass sie zueinander parallele und ebene Ober- und Unterseiten haben, wie
dies in Fig. 4 durch die gestrichelte Linie angedeutet ist. Mit der Vorrichtung ist
es möglich, geschüsselte Werkstücke 1 mit geringer Spanabnahme zu im Querschnitt rechteckigen
Werkstücken zu bearbeiten.
[0054] Die so bearbeiteten Werkstücke 1 können dann beispielsweise in dünne Lamellen aufgesägt
werden, deren Breite der Werkstückbreite entspricht. Die Aufteilung des Werkstückes
1 in die Lamellen kann in herkömmlicher Weise erfolgen, beispielsweise mit Hilfe von
Auftrennsägen.
[0055] Die geschüsselten Werkstücke 1 liegen nahe ihren Längsrändern auf den Auflageleisten
16, 17 linienförmig auf (Fig. 4).
[0056] Die Oberseite der Auflageleisten 16, 17 legt die Spanabnahme am Abrichtwerkzeug 9
fest. Dies wird anhand von Fig. 5 näher erläutert.
[0057] Abbildung a der Fig. 5 zeigt ein weniger stark geschüsseltes Werkstück 1, das nahe
seinen Längsseiten 4, 11 auf den symbolisch dargestellten Auflageleisten 16, 17 aufliegt.
Mit dem Abrichtwerkzeug 9 und dem nachfolgenden oberen Werkzeug 14 wird das geschüsselte
Werkstück 1 so an der Ober- und Unterseite gehobelt, dass sich das in Abbildung b
dargestellte Werkstück 1 mit seinem rechteckigen Querschnitt ergibt. Durch die minimale
Spanabnahme an der Unterseite 19 steht zur Bearbeitung der Oberseite ausreichend Material
zur Verfügung.
[0058] Das Werkstück 1 gemäß Fig. 5c ist stärker geschüsselt als das Werkstück gemäß Fig.
5a. Auch hier bestimmt die Oberkante der Auflageleisten 16, 17 die Spanabnahme an
der Unterseite 19. Beim Durchlauf durch die Vorrichtung wird an der Ober- und an der
Unterseite des Werkstückes 1 so viel Material abgenommen, dass das entstehende Werkstück
gemäß Fig. 5d den dargestellten rechteckigen Querschnitt hat.
[0059] Die beiden Ausführungsbeispiele zeigen, dass durch die eingestellte Spanabnahme mit
dem Abrichtwerkzeug 9 automatisch immer nur so wenig Material vom Werkstück 1 abgenommen
wird, wie zur Erzeugung der Referenzfläche benötigt wird, die durch die Unterseite
des Werkstückes 1 gebildet wird. Diese geringe Materialabnahme erfolgt unabhängig
von der Stärke der Schüsselung des Werkstückes 1.
[0060] Die Referenzfläche am Werkstück wird durch einen sauberen Hobelvorgang erzeugt und
ist über ihre Fläche gerade bzw. eben. Aufgrund der optimalen minimalen Spanabnahme
an der Unterseite des Werkstückes 1 mit dem Abrichtwerkzeug 9 steht zur Bearbeitung
der Oberseite auch immer optimal viel Material zur Verfügung. Dadurch wird eine sehr
große Holzeinsparung erreicht. Das Übermaß an Material wird mit dem Werkzeug 14 am
Werkstück 1 abgenommen. Bei einer vorgegebenen Dicke der fertig bearbeiteten Werkstücke
1 (Fig. 5b und 5d) steht im oberen Bereich eines wenig geschüsselten Werkstückes 1
(Fig. 5a) viel Material zur Verfügung, das mit dem Werkzeug 14 abgenommen wird. Aber
auch die Oberseite eines stark geschüsselten Werkstückes 1 wird dadurch zuverlässiger
und mit höherer Wahrscheinlichkeit sauber gehobelt, wie in Fig. 5c deutlich wird.
Für die unterschiedlich starken Schüsselungen der Werkstücke 1 ist nur eine einzige
gültige Einstellung der Spanabnahme des Abrichtwerkzeuges 9 notwendig.
[0061] Die beschriebene Verfahrensweise führt dazu, dass die Anzahl sauber gehobelter Werkstücke
1 im Allgemeinen und beispielsweise die Anzahl der sogenannten Gutlamellen, die später
aus dem Werkstück 1 horizontal ausgesägt werden, erheblich erhöht wird.
[0062] Größere Materialeinsparungen ergeben sich, wenn die Fertigdicke der gehobelten Werkstücke
1 variabel sein kann. Dann erfolgt die Abtastung des Werkstückes 1 von oben, vorteilhaft
im Bereich kurz hinter dem Abrichtwerkzeug 9. Nach der Materialabnahme an der Werkstückunterseite
durch das Abrichtwerkzeug 9 gelangt das Werkstück 1 mit seiner nunmehr ebenen Unterseite
auf den Maschinentisch 7, auf dem das Werkstück 1 dann den weiteren Werkzeugen 12
bis 15 zugeführt wird. Aufgrund der gehobelten glatten Unterseite wird das Werkstück
1 auf dem Maschinentisch 7 sauber geführt. Das Werkzeug 14 wird in Vertikalrichtung
so verstellt, dass an der Werkstückoberseite zur Erzielung einer gehobelten ebenen
Fläche nur eine minimale Spanabnahme vorgenommen wird. Das Werkzeug 14 hat einen ausreichend
großen Abstand vom Abrichtwerkzeug 9, so dass das Werkzeug 14 zuverlässig in die zur
Spanabnahme am Werkstück 1 erforderliche Lage verstellt werden kann, bevor das Werkstück
1 das obere Werkzeug 14 erreicht hat.
[0063] Die Auflageleisten 16, 17 haben beispielhaft eine Länge von 0,5 m und stehen in der
beschriebenen Weise über den Abrichttisch 3 vor. Die Stärke bzw. Dicke der Auflageleisten
16, 17 ist größer als die zu erwartende maximale Schüsselung der Werkstücke 1. Üblicherweise
reicht eine Stärke von etwa 6 mm für die Auflageleisten 16, 17 aus.
[0064] Damit die Werkstücke 1 zuverlässig auf den Auflageleisten 16, 17 aufliegen können,
sind diese entsprechend breit ausgebildet. Beispielhaft haben die Auflageleisten 16,
17 eine Breite von etwa 30 mm. Da beide Auflageleisten 16, 17 vorteilhaft quer bzw.
senkrecht zur Transportrichtung 2 verstellbar sind, können sie so auf dem Abrichttisch
3 positioniert werden, dass die Auflagelinien des geschüsselten Werkstückes 1 möglichst
nahe an dessen Längsseiten 4, 11 liegen. Die Auflagelinien werden so gewählt, dass
das Werkstück 1 sicher auf den Auflageleisten 16, 17 aufliegt.
[0065] Die Werkstücke 1 werden mit Hilfe des Abrichttisches 3 vertikal so eingestellt, dass
das Abrichtwerkzeug 9 über die gesamte Breite des Werkstückes 1 Material von dessen
gekrümmter Unterseite 19 abnehmen kann.
[0066] Die Transportwalzen 6 sind, wie die Fig. 1, 2 und 4 beispielhaft zeigen, in zwei
Spuren angeordnet und liegen im Wesentlichen im Bereich oberhalb der Auflageleisten
16, 17.
[0067] Die Andruckrollen 10 sind vorteilhaft im Bereich oberhalb der Auflageleisten 16,
17 im Bereich des Abrichtwerkzeuges 9 angeordnet. Dadurch werden Einschläge minimiert.
[0068] Wenn die in Transportrichtung 2 linke Auflageleiste 17 senkrecht zur Transportrichtung
verstellbar ist, ist es von Vorteil, wenn auch die zugehörige linke Transportwalze
6 entsprechend verstellbar ist, so dass diese stets über der verstellbaren Auflageleiste
17 angeordnet ist. In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform können sich
die Transportwalzen auch über die vollständige maximale Arbeitsbreite der Maschine
erstrecken.
[0069] Mit der beschriebenen Vorrichtung können geschüsselte Werkstücke 1 mit größtmöglicher
Holzeinsparung und Prozesssicherheit bearbeitet werden, zum Beispiel zur Weiterverarbeitung
mit einer Auftrennsäge. Am Werkstück 1 wird eine vollflächige Referenzfläche für eine
Auftrennsäge erzeugt. Da die geschüsselten Werkstücke mit ihrem Bauch nach unten in
Richtung auf den Abrichttisch 3 auf die Auflageleisten 16, 17 aufgelegt werden, ist
eine automatische Anpassung an unterschiedlich stark geschüsselte Werkstücke 1 gegeben.
Aus dem fertig bearbeiteten Werkstück kann so beispielsweise eine maximale Anzahl
von Lamellen bei minimaler Spanabnahme an der Referenzfläche herausgetrennt werden.
[0070] Trotz einer geringen Spanabnahme wird an den Werkstücken 1 eine vollflächige Referenzfläche
erzeugt, auch bei unterschiedlich stark geschüsselten Werkstücken 1.
[0071] Mit der Vorrichtung können nicht nur geschüsselte, sondern auch verzogene Werkstücke
1 und selbst gerade Werkstücke 1 bearbeitet werden. Die Auflageleisten 16, 17 sind
nur ein Beispiel für eine erhöhte Auflage, die am Abrichttisch 3 vorgesehen ist. Es
können auch Stege oder Erhöhungen als Träger am Abrichttisch 3 selbst vorgesehen sein,
auf denen das geschüsselte Werkstück 1 in der beschriebenen Weise aufliegt.
[0072] Die Oberseite der Träger 16, 17 ist der Bezugspunkt für die Spanabnahme mit dem Abrichtwerkzeug
9. Diese ist durch den vertikalen Abstand der Oberseite des ortsfesten Maschinentischs
7 zu der Oberseite der Träger 16, 17 festgelegt. Das Abrichtwerkzeug 9 ist in Vertikalrichtung
mit seinem Flugkreisradius zu der Oberseite des Maschinentisches 7 eingestellt und
auf einer Höhe. Die Spanabnahme kann auf einen minimalen Wert fest eingestellt werden,
weil die Werkstücke 1 im Bereich nahe ihrer äußeren Längsseiten 4, 11 an Stellen auf
den Auflageleisten 16, 17 aufliegen, an denen die geringste Spanabnahme erfolgen muss.
Dadurch werden die Werkstücke 1 immer sauber und eben an der Unter- und der Oberseite
gehobelt.
[0073] Es ist schließlich auch möglich, für die Werkstücke 1 nur die Träger 16, 17 ohne
Abrichttisch 3 vorzusehen. In diesem Fall sind die Träger 16, 17 beispielsweise schienenförmig
ausgebildet und auf einen oder zwei Ständern gelagert. Sie sind in der Höhe verstellbar.
Wenigstens der rechte Träger 17 ist auf bzw. zusammen mit dem Ständer quer zur Transportrichtung
verstellbar, so dass der Abstand der Träger 16, 17 auf die Werkstückbreite eingestellt
werden kann.
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dgl., mit wenigstens
einer Auflage für die Werkstücke, die auf der Auflage in Transportrichtung transportierbar
sind, mit wenigstens einem unteren Abrichtwerkzeug, das um eine horizontale Achse
drehbar angetrieben und mit dem die Unterseite des Werkstückes bei seinem Durchlauf
durch die Vorrichtung bearbeitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage wenigstens zwei parallel zueinander in Transportrichtung (2) verlaufende
Träger (16, 17) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Träger (16, 17) bis nahezu zum Abrichtwerkzeug (9) erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Träger (16, 17) größer ist als die maximale Schüsselung der Werkstücke
(1).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (16, 17) in Höhenrichtung verstellbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der eine Träger (16, 17) quer zur Transportrichtung (2) einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (16, 17) auf einem Abrichttisch (3) befindliche Auflageleisten sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (16, 17) Stege oder Erhöhungen an einem Abrichttisch sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Abrichtwerkzeuges (9) wenigstens ein Andruckelement (10) zur Auflage
auf dem Werkstück (1) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass in Transportrichtung (2) mit Abstand nach dem Abrichtwerkzeug (9) ein oberes, um
eine horizontale Achse drehbar angetriebenes Werkzeug (14) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der in Transportrichtung (2) rechte Träger (16) mit einem Fügelineal (5) gekoppelt
ist, das quer zur Transporteinrichtung (2) verstellbar ist.
11. Verfahren zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dgl., unter Verwendung
einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem mit einem unteren und
einem oberen Werkzeug das Werkstück so bearbeitet wird, dass es einen rechteckigen
Querschnitt aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) mit seiner Krümmung nach unten weisend nahe seinen Längsseiten
(4, 11) auf die Träger (16, 17) aufgelegt und in Transportrichtung (2) durch die Vorrichtung
transportiert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) mit seiner in Transportrichtung (2) rechten Längsseite (4) längs
des Fügelineals (5) transportiert wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) mit Transportwalzen (6) auf die Träger (16, 17) gedrückt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) mit dem Andruckelement (10) in Richtung auf die Träger (16, 17)
im Bereich unmittelbar vor dem unteren Abrichtwerkzeug (9) belastet wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (16, 17) so quer zur Transportrichtung (2) eingestellt werden, dass das
Werkstück (1) nahe an seinen Längsseiten (4, 11) mit seiner Unterseite (19) auf den
Trägern (16, 17) aufliegt.