[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Aufzugtechnik und der Steuerungselektronik
und betrifft insbesondere die Konfiguration einer Benutzeroberfläche für eine Applikation
zur Aufzugsteuerung.
[0002] Die elektronischen Steuerungen von Fahrgastbeförderungssystemen, wie Aufzügen, erfordern
die Eingabe von Benutzersteuersignalen. Dazu werden häufig grafische Benutzeroberflächen
eingesetzt.
[0003] Die grafischen Benutzeroberflächen umfassen einen fest codierten Bestandteil, der
die Gestaltung und das funktionale Verhalten der Benutzeroberfläche definiert. Dieser
Bestandteil liegt als kompilierter Programmcode vor. Ist es nun - z.B. während des
Betriebs des Aufzugs - erforderlich, die Oberfläche an die aktuellen Betriebsbedingungen
anzupassen (z.B.: die Stockwerkbezeichnungen ändern sich oder ein Stockwerk soll wegen
Bauarbeiten nicht mehr anfahrbar sein), so ist es üblich, vordefinierte Parameter
anzupassen. Diese werden durch die Applikation eingelesen. Zum Anwenden der neuen
Parameter muss die Applikation allerdings neu übersetzt werden. Bei den im Stand der
Technik bekannten Benutzeroberflächen ist es somit ein Nachteil, dass der Programmcode
der Benutzeroberfläche neu übersetzt werden muss (re-compilation), was mit einem erhöhten
Aufwand an Zeit und Ressourcen verbunden ist. In hohen Gebäuden kommt es mitunter
zu langen Aufzugfahrzeiten. Das erfordert zusätzliche Sicherungsmaßnahmen und -funktionen
für den Fahrgastraum während der Aufzugfahrt. So müssen z.B. gebäude-spezifische Notfallprogramme
zum Einsatz kommen, wenn eine der im Aufzug beförderten Personen z.B. ein psychologisches
oder medizinisches Problem hat. Es ist wichtig, dass die Notfallprogramme an die jeweiligen
Betriebsbedingungen anpassen zu können (z.B. Länger der maximalen Fahrzeit, Gebäudehöhe
etc.). Dies war im Stand der Technik aufgrund der beschränkten Möglichkeiten durch
die bereits vordefinierte Parametermenge nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.
[0004] Browser-basierte Benutzeroberflächen (z.B. so genannte BUIs - browser grafical user
interfaces) bieten zwar grundsätzlich eine flexiblere Anpassung der Gestaltung der
Oberfläche, sie sind allerdings für Applikationen zum Betrieb und zur Steuerung von
Aufzügen nicht einsetzbar, da die Applikation und deren Konfiguration aus Sicherheitsgründen
im Verantwortungsbereich des Aufzugherstellers oder -Betreibers verbleiben muss. Es
muss ausgeschlossen werden, dass Dritte auf die Applikation Einfluss nehmen. Zudem
soll es möglich sein, dass die Konfiguration direkt auf dem ausführbaren Programmcode
der Applikation umgesetzt werden kann.
[0005] So zeigt die
EP 3 015412 B1 ein Beispiel zur Gestaltung einer Benutzeroberfläche für ein Stockwerksbedienfeld
eines Aufzugs, wobei eine so genannte Darstellungsbeschreibung auf einem lokalen Server
abrufbar ist. Die Anordnung eines berührungssensitiven Bedienfeldes im Inneren des
Aufzugs und entsprechende Applikationen für das Bedienfeld sind in dieser Schrift
nicht beschrieben.
[0006] Ausgehend vom bekannten Stand der Technik hat sich die vorliegende Erfindung zur
Aufgabe gestellt, gebäude-spezifische Sicherheitsmaßnahmen durch eine erweiterte Konfigurationsmöglichkeit
zur Gestaltung von grafischen Benutzeroberflächen umsetzen zu können, die auf einem
Bedienfeld im Inneren des Aufzugs bereitgestellt sind und entsprechende Funktionen
ermöglichen. Zudem soll die Anpassbarkeit des benutzeroberflächenbasierten Steuerungssystems
für ein Aufzugsystem verbessert werden. Des Weiteren sollen die vorstehend beschriebenen
Nachteile aus dem Stand der Technik überwunden werden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den jeweiligen Gegenstand der beiliegenden unabhängigen
Patentansprüche gelöst, insbesondere durch ein Konfigurationssystem, einen Aufzug
mit einem Konfigurationssystem, ein Verfahren, die Verwendung des Verfahrens sowie
ein Computerprogramm. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche, der Beschreibung und der Zeichnungen.
[0008] Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung, wird die Aufgabe gelöst durch ein Konfigurationssystem
für eine grafische Benutzeroberfläche eines Bedienfeldes, das im Inneren einer Fahrgastbeförderungseinheit
bereitgestellt ist. Bei der Fahrgastbeförderungseinheit handelt es sich insbesondere
um einen Aufzug. Das Bedienfeld ist vorzugsweise als berührungssensitives Bedienfeld
fest in eine vom Innenraum bedienbare Wand des Aufzugs integriert bzw. verbaut. Das
Bedienfeld kann mit Sicherungsmaßnahmen lösbar befestigt sein, um im Fehlerfall einen
leichten Austausch seitens einer Wartungsperson zu ermöglichen. Die Sicherungsmaßnahmen
sind so ausgebildet, dass eine Entwendung des Bedienfeldes durch einen Aufzugnutzer
nicht möglich ist, sondern die Ausführung bestimmter Aktion erfordert, die nur dem
Wartungspersonal zur Verfügung stehen (z.B. digitaler oder analoger Schlüssel etc.).
Das Konfigurationssystem umfasst:
- Eine Applikation zur Steuerung der Benutzeroberfläche;
- Eine Netzwerkverbindung zwischen der Applikation und einem Server, auf dem zumindest
ein Update zur Konfiguration der Benutzeroberfläche ladbar ist;
wobei die Applikation ausgebildet ist, mit einer GET UPDATE Nachricht auf den Server
zuzugreifen, um das Update einzulesen und direkt auszuführen.
[0009] Die Lösung bezieht sich mit anderen Worten auf die globale Bereitstellung einer Definitions-
oder Konfigurationsdatei zur Konfiguration einer Benutzeroberfläche, wobei die Definitionsdatei
direkt von der Applikation eingelesen, interpretiert und ohne Neustart des Systems
bzw. der Applikation zur Ausführung gebracht werden kann. Damit wird es vorteilhafterweise
möglich, ein grafisches Bedienfeld direkt im Aufzug bereitzustellen, dessen Benutzeroberfläche
flexibel an dynamisch veränderliche Betriebsbedingungen des Gebäudes angepasst werden
kann, ohne dass es erforderlich ist, die Applikation neu zu starten. Die Konfigurationen
können sich insbesondere auf die Umsetzung von lokalen Sicherheitsfunktionen (gebäude-spezifisch)
beziehen. Damit kann die Sicherheit des Systems für den Anwender verbessert werden.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Server als lokaler Web-Server
ausgebildet. Der lokale Web-Server ist in dem lokalen Netzwerk des Aufzugs angeordnet
und über eine interne Netzwerkverbindung (z.B. LAN) von der Applikation aus adressierbar.
Er kann sich z.B. im Administrationsbereich des Aufzugs (z.B. in einem nicht für das
Publikum zugänglichen Schachtbereich) befinden. Alternativ kann der Server auch als
zentrale Instanz angeordnet sein, die über eine Netzwerkverbindung in Datenaustausch
steht. Dies hat den Vorteil, dass aufzugübergreifende bzw. gebäudeübergreifende und
globale Konfigurationen einheitlich für mehrere Aufzüge bzw. Gebäude möglich sind.
Es ist auch möglich, die beiden vorstehenden Alternativen zu kombinieren, so dass
ein lokaler Server und ein globaler Server in das System eingebunden sind, um entsprechende
Konfigurationen (lokaler oder globaler Natur) auszuführen. Der lokale Server steht
dann in Datenaustausch mit dem globalen Server (und ist mit einer Konfigurationsschnittstelle
ausgebildet), um z.B. globale Konfigurationen einzulesen.
[0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird das Update in
einer Konfigurationsdatei bereitgestellt und ist ohne Kompilierung der Applikation
ausführbar. Vorzugsweise ist die Konfigurationsdatei bzw. das Update in einer Skriptsprache
vorgehalten. Dies hat den Vorteil, dass das Update unmittelbar durch Interpretation
des Quelltextes und ohne getrennte Übersetzungsphase ausgeführt werden kann. Die Änderungen
können z.B. über eine XML Datei erfasst werden. Dies hat den Vorteil, dass die Konfigurationen
ohne Zeitverlust und sofort umgesetzt werden können, insbesondere auch zur Laufzeit
der Applikation.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung versendet die Applikation
ereignisbasiert und/oder periodisch die GET UPDATE Nachricht an zumindest einen Server.
Dies hat den Vorteil, dass sichergestellt ist, dass die Konfigurationen kontinuierlich
aktualisiert gehalten werden. Das Zeitmuster bzw. die Triggerereignisse können vorteilhafterweise
konfiguriert werden.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird ein Konfigurationsmittel
bereitgestellt, um die Konfigurationsdatei auf dem Server zu verändern, zu löschen
und/oder neu zu erstellen. Die Konfiguration der Benutzeroberfläche (auch UI genannt)
mittels der Konfigurationsmittel dient zur gebäude-spezifischen Anpassung der UI an
dynamisch veränderliche Anforderungen (z.B. Stockwerkname ändern). Hier können auch
insbesondere sicherheitstechnische Funktionen umgesetzt werden (z.B. im Falle eines
Krankenhausfahrstuhls, Anpassung der Türöffnungszeiten an Notfallereignisse).
[0014] Die oben erwähnte Aufgabe wird weiterhin gelöst durch einen Aufzug mit einem Konfigurationssystem
wie vorstehend beschrieben.
[0015] In einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Konfiguration
einer grafischen Benutzeroberfläche eines Bedienfeldes, das im Inneren eines Aufzugs
bereitgestellt ist. Das Verfahren umfasst:
- Senden einer GET UPDATE Nachricht von einer Applikation zur Steuerung der Benutzeroberfläche
an einen Server;
- Zugreifen des Servers auf einen Speicher, um zu prüfen, ob ein Update zur Konfiguration
der Benutzeroberfläche verfügbar ist und bejahendenfalls:
- Laden des Updates durch die Applikation und Anwenden des Updates zur Konfiguration
der Benutzeroberfläche.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Laden und Anwenden
des Updates zur Laufzeit der Applikation ausführbar. Somit ist das Anwenden des Updates
ohne Neustart der Applikation und ohne erneute Kompilierung der Applikation ausführbar.
Dies erweist sich in der Praxis als wichtiger Vorteil, da kleinere Anpassungen schnell,
einfach und unkompliziert umgesetzt werden können. Insbesondere kann der Gebäudemanager
auf ein lokales Maintenancetool zugreifen, das eine intuitive Benutzeroberfläche zur
Eingabe der Konfigurationen ermöglicht. Dies hat den Vorteil, dass es nicht notwendig
ist, dass der Gebäudemanager über Software-Know verfügen muss, um z.B. Änderungen
an den XML-Dateien vornehmen zu können. Zudem können die Befugnisse und Zugriffsrechte
des Gebäudemanagers mittels des Maintenancetools beschränkt und überwacht werden.
[0017] Gemäß einer anderen, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung betrifft das Update
die Ausführung von gebäude-spezifischen, sicherheitstechnischen Funktionen des Aufzugs.
So können hier Notruf-Funktionen implementiert werden, die während der Aufzugfahrt
aus dem Inneren des Aufzugs ausgelöst werden können, etwa bei längeren Stillstandzeiten
oder im Fehlerfall. So kann z.B. ein Sicherheitsbedienfeld konfiguriert werden, das
durch eine grafische Gestaltung eines Sicherheitsfeldes indiziert, dass nach einer
angezeigten Zeitspanne eine automatische Sicherheitsfunktion ausgeführt wird (z.B.
ein Notruf betätigt wird). Insbesondere kann die Sicherheitsfunktion das Initiieren
einer Videokonferenz zwischen einer (externen) Betreuungsperson und den Aufzuginsassen
umfassen. Die Zeitspanne kann vorzugsweise dynamisch und grafisch angezeigt werden,
z.B. in Form eines auf einer Zeitintervallrepräsentation verschieblichen Sliders.
Der Slider zeigt nach Art einer Stoppuhr die verbleibende Zeit bis zum Auslösen der
Sicherheitsfunktion an, wenn das Sicherheitsfeld auf vorgesehene Weise weiter betätigt
wird.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird das Update in
Antwort auf Sensorsignale, die in dem Aufzug und vorzugsweise im selben Zeitraum (wie
zur Erzeugung des Updates) erfasst worden sind, dynamisch erzeugt. Damit wird es möglich,
unmittelbar auf Betriebsbedingungen im Aufzug während der Aufzugfahrt zu reagieren.
Wenn z.B. Temperatursensoren signalisieren, dass die Temperatur einen vordefinierbaren
Schwellenwert überschreitet, kann automatisch konfiguriert werden, dass das Update
eine Klimatisierungsoption auf der Benutzeroberfläche ausgibt, um den Aufzuginsassen
zu ermöglichen, die Klimatisierung (hier Kühlung) des Aufzugs zu wählen oder deren
Wert festzulegen. Dies dient dazu, um schnell und unmittelbar auf die aktuellen Anforderungen
reagieren zu können. Vorzugsweise sind hier auch Sicherheitsfunktionen konfigurierbar.
Wenn z.B. sensorisch oder durch Betätigen einer entsprechenden Betätigungstaste auf
der UI erfasst wird, dass sich ein Verletzter im Aufzug befindet, so kann automatisch
eine Konfigurationseinstellung vom Server abrufbar sein, die eine automatische Notarztalarmierung
auf der UI anbietet.
[0019] Das vorstehend beschriebene Verfahren kann vorzugsweise als Computerprogramm für
einen Aufzug ausgebildet sein. Das Computerprogramm kann in einen internen Speicher
einer elektronischen Einheit und insbesondere in die Applikation geladen werden und
Softwareroutinen umfassen, mit denen die Schritte des vorstehend beschriebenen Verfahrens
ausgeführt werden, wenn die Softwareroutinen auf der elektronischen Einheit ausgeführt
werden. Dabei ist es auch möglich, dass das Computerprogramm auf einem für den Computer
oder das elektronische Gerät lesbaren Medium gespeichert ist. Das Verfahren und insbesondere
das Computerprogramm dienen zum Betreiben eines Aufzugs.
[0020] Eine weitere Aufgabenlösung besteht in einem Computerprogrammprodukt für ein Fahrgastbeförderungssystem,
das in einen Speicher eines Computers oder eines elektronischen Gerätes geladen oder
ladbar ist mit einem Computerprogramm zur Durchführung des oben näher beschriebenen
Verfahrens, wenn das Computerprogramm auf dem Computer oder dem elektronischen Gerät
ausgeführt wird. Das Computerprogrammprodukt kann in einen internen Speicher einer
digitalen Steuerungseinheit geladen werden.
[0021] Im Folgenden werden die Begrifflichkeiten dieser Anmeldung definiert.
[0022] Das Update ist vorzugsweise eine digitale Datei. Sie kann z.B. in einer Skriptsprache
definiert sein. Dies hat den Vorteil, dass - abhängig vom verwendeten Betriebssystem
- keine weitere Software und keine Übersetzung zur Ausführung notwendig ist. Es genügt
hingegen, die ausführbare Datei in ein Verzeichnis zu kopieren, das z.B. im Pfad des
Betriebssystems liegt. Anschließend kann dann durch Aufruf einer Kommandozeile die
neu konfigurierte Applikation bzw. das Update direkt verwendet werden. Das Update
kann mehrere Parameter betreffen, insbesondere eine Auswahl der angezeigten Icons
bzw. Bedienfeldelemente, eine Ausgabegeschwindigkeit einer Videodarstellung (Slow
Motion, beschleunigt, etc.), eine Auflösung und andere technische Parameter .
[0023] Die grafische Benutzeroberfläche (Grafical User Interface - im Folgenden auch GUI
genannt) ist vorzugsweise auf einem elektronischen Gerät installiert, das im Inneren
des Aufzugs angeordnet ist. Bei dem Gerät kann es sich z.B. um ein Tablet handeln.
Die grafische Benutzeroberfläche ist vorzugsweise Fenster-basiert und kann mehrere
Schichten umfassen, wie z.B. eine graphische Shell, einen display server, ein Kernel,
einen Fenstermanager und die Hardware. Die grafische Benutzeroberfläche kann in ein
Betriebssystem und/oder in die Applikation integriert sein. Die grafische Benutzeroberfläche
dient zur Erfassung von Anwendereingaben und zur Steuerung der Applikation. Die grafische
Benutzeroberfläche ist spezifisch für die Aufgaben bei einem Aufzugbetrieb ausgelegt,
wie z.B. der Anzeige der auswählbaren bzw. anfahrbaren Stockwerke ggf. mit Zusatzinformationen.
Icons (Bildsymbole) stellen den Zugang zu Dateien und Funktionen dar. Das GUI-System
ermöglicht Fenster und ggf. Unterfenster (auch Dialoge und Meldungen, wie z.B. Sicherheitsmeldungen
sind Fenster) und ggf. das Verändern ihrer Größe und Position, beispielsweise das
Vergrößern auf die gesamte Bildschirmgröße, oder deren Ausblenden. Grafische Bedienoberflächen
sind für viele Mehrzweck-Betriebssysteme verfügbar oder gar in sie integriert. Weitere
Bedienelemente sind Schaltflächen (Buttons, Knöpfe), Schalter und Regler (Schieberegler),
Symbolleisten (Werkzeugleisten, Toolbars), Auswahllisten oder Menüs.
[0024] Die Applikation kann in eine elektronische Berechnungseinheit eingebunden sein, die
in Hardware als integrierter Schaltkreis (z.B. als FPGA, field-programmable gate array)
in einem embedded system und/oder in Software ausgebildet sein kann. Die Applikation
dient zur Berechnung von Signalen für eine Bildschirmausgabe. Die Applikation kann
unmittelbar in einer Grafikkarte oder in einem Grafikchip implementiert sein oder
mittelbar auf einer Prozessoreinheit, die mit der Grafikkarte und mit einem Monitor
in Datenaustausch steht. Die Grafikkarte schreibt Daten für den Monitor auf einen
Grafikspeicher, der üblicherweise als RAM (random access memory) ausgebildet ist.
Die Prozessoreinheit und/oder der Grafikchip bzw. die Grafikkarte lesen den Speicher
aus, um die gespeicherten Daten - meist über einen Digital-Analog-Wandler - auf dem
Display zur Anzeige zu bringen. Fakultativ kann ein Video-Adapter implementiert sein,
der die digitale Signale des Applikationsprogramms verwendet, diese im Speicher (z.B.
Video RAM) speichert und in ein analoges Signal konvertiert (unter Verwendung eines
D/A-Wandlers). Die Applikation dient zur betriebszustandsabhängigen Ansteuerung des
Bedienfeldes zur Darstellung der dynamisch konfigurierten Bildschirmausgabe im Aufzug.
Die Bildschirmausgabe kann über Sensordaten einer Sensoreinheit geregelt werden in
Abhängigkeit vom Betriebszustand des Aufzugs.
[0025] Das Bedienfeld ist im Inneren des Aufzugs installiert, insbesondere auf einer Bedienhöhe,
also im durchschnittlichen Kopfhöhen- bzw. Sichtbereich an einer Aufzuginnenwand.
Die Aufzuginnenwand ist vorzugsweise nicht beweglich, um die Installation und Montage
zu vereinfachen (kein Türelement). Das Bedienfeld ist vorzugsweise als berührungssensitiver
Bildschirm bzw. Tastschirm ausgebildet. Für die Bildschirmelemente wird vorzugsweise
eine kapazitive Sensortechnik verwendet.
[0026] Für das als Touchscreen ausgebildete Bedienfeld kann in einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung eine kapazitive Touchscreen-Technologie, z.B. mit Multi-Sensor-Funktionalität
verwendet werden, bei der auch gleichzeitige Berührungen detektiert werden können.
Üblicherweise umfasst der Touchscreen einen Touchscreensensor als eigentliche Ein-
und Ausgabeeinheit, einen Controller, der in oder am Touchscreensensor angeordnet
sein kann und fakultativ einen Treiber, der in dem Betriebsmodul angeordnet sein kann.
In einer alternativen und ebenfalls bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann
der Touchscreensensor als projiziert-kapazitiver Sensor ausgebildet sein (meistens
"PCT" = "Projected Capacitive Touch" oder "PCAP" genannt). Dabei nutzt der Sensor
zwei Ebenen mit einem leitfähigen Muster (beispielsweise Streifen oder Rauten). Die
Ebenen sind voneinander isoliert angebracht. Befindet sich ein Finger am Kreuzungspunkt
zweier Streifen, so ändert sich die Kapazität des Kondensators, und es kommt ein größeres
Signal am Empfängerstreifen an. Diese Signaländerung lässt sich somit genau anhand
der X-und Y-Koordinaten messen, wobei auch mehrere Berührungspunkte exakt definierbar
sind. Der Stromfluss von den Ecken des Touchscreens zum Berührungspunkt ist proportional
zu den XY-Koordinaten. Der wesentliche Vorteil dieses Systems ist, dass der Sensor
auf der Rückseite des Deckglases angebracht werden kann, da die Berührungserkennung
durch das Glas "hindurchprojiziert" wird. So erfolgt die Bedienung auf der praktisch
verschleißfreien Glasoberfläche. Ferner ist die Erkennung von Gesten und mehreren
Berührungen (also Multi-Touch) möglich. In anderen Ausführungsformen der Erfindung
können jedoch auch resistive oder induktive oder andere Sensortechnologien für Touchscreens
zur Anwendung kommen. Grundsätzlich stellt das Bedienfeld eine Benutzeroberfläche
(insbesondere eine grafische) dar und umfasst den Sensor zur Erfassung der Eingabesignale
zur Steuerung und Bedienung des Aufzugs sowie ein Display, auf dem Interaktionsflächen,
Schaltelemente, Kontrollfelder und/oder Eingabefelder zur Steuerung des Aufzugs dargestellt
sein können.
[0027] Multi-Touchscreens stellen eine interaktive Benutzeroberfläche dar, ein Natural User
Interface (NUI), das auf Fingerbewegungen interagiert. Während ein normaler Touchscreen
auf die Berührung eines Fingers oder Stifts reagiert, reagieren Multi-Touchscreens
auf Mehrfinger-Eingaben. Bei den Multi-Touchscreens unterscheidet man zwischen Touchscreens
die gleichzeitig zwei Berührungspunkte erkennen und anderen, die mehr als zwei Finger
detektieren, so dass gleichzeitig mehrere Personen miteinander an einem größeren Multi-Touchscreen
Eingaben tätigen können.
[0028] Neben den visuellen HMI-Schnittstellen gibt es noch akustische, die bei bestimmten
Aufzugsanwendungen (z.B. im medizinischen Bereich) bedeutsam sein können und zur Sprachinterkation
mit den Aufzuginsassen ausgerichtet sind und es z.B. ermöglichen, dass der Anwender
nicht mit dem Bedienfeld in Berührung kommen muss, um Eingaben zu tätigen, sondern
sich frei bewegen kann (z.B. Beförderung von behinderten Personen oder im Notfall).
Diese Verfahren erfordern mehrkanalige Auf- und Wiedergabetechniken sowie eine intelligente
Signalverarbeitung.
[0029] Das Konfigurationssystem dient zum Einspielen von Konfigurationen für die Applikation
zur Steuerung der Benutzeroberfläche. Die Benutzeroberfläche dient zur Bedienung von
Fahrgästen im Aufzug während der Fahrt. Insbesondere können hier Fahrtziele und sonstige
Fahrtwünsche eingegeben werden. Zudem können zu den eingegebenen Fahrzielen Metainformationen
angezeigt werden, z.B. welche Institutionen sich auf dem gewählten Stockwerk befinden
oder bei stockwerkübergreifenden Institutionen, in welchen Stockwerk sich der Eingang
und die Rezeption befindet.
[0030] In der folgenden detaillierten Figurenbeschreibung werden nicht einschränkend zu
verstehende Ausführungsbeispiele mit deren Merkmalen und weiteren Vorteilen anhand
der Zeichnung besprochen.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0031] Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Übersichtsdarstellung eines Konfigurationssystems anhand
eines Ausführungsbeispiels;
Fig. 2 eine detailliertere, schematische Ansicht einer Interaktion der Applikation
und
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm für das Verfahren zur Konfiguration gemäß einer vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung.
Detaillierte Figurenbeschreibung
[0032] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang
mit den Figuren näher beschrieben.
[0033] In
Figur 1 ist eine schematische Übersichtsdarstellung eines Konfigurationssystems gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
[0034] Der in Figur 1 mit dem Bezugszeichen CAR bezeichnete Aufzug umfasst im Inneren ein
Bedienfeld COP (car operating panel). Das Bedienfeld ist als berührungssensitiver
Touchbildschirm ausgebildet, der von einer Applikation A gesteuert wird. Die Applikation
kann auf einer Computereinheit, z.B. einem Microprozessor, installiert sein und sich
lokal im Aufzug oder im Administrationsbereich des Aufzugs außerhalb des Aufzugs befinden.
Sie ist nicht frei zugänglich. Die Applikation A steht in Datenaustausch mit einem
lokalen Server S, der sich auch im Administrationsbereich des Aufzugs und im Gebäude
befindet. Der Server kann ausgebildet sein, ein lokales Maintenancetool LMT zu umfassen,
das zur Bedienung der Applikation dient und mit dem der Hauswart die Applikation bedienen
kann. Der Server S kann in Datenaustausch mit einem globalen Server GS stehen, der
webbasiert sein kann und zur globalen Konfiguration von Applikationen dient, die gebäudeübergreifend
ausgeführt werden sollen. Auf dem globalen Server GS kann ein Systemkonfigurationstool
SCT bereitgestellt sein, über die ein Experte Konfigurationen vornehmen kann. Dazu
kann er beispielsweise XML Dateien erstellen und diese auf den globalen Server GS
laden. Diese werden dann entweder von dem lokalen Server S eingelesen und an die Applikation
A weitergeleitet oder direkt von der Applikation A eingelesen.
[0035] Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt einer Innenwand 10 des Aufzugs CAR mit dem Bedienfeld COP,
das von der Applikation A gesteuert wird. Die Applikation A sendet eine GET UPDATE
Nachricht gemäß einem Protokoll (z.B. http oder http/s) an den Server S, der daraufhin
auf einen Speicher DB zugreift, der als Datenbank ausgebildet sein kann. Die Datenbank
DB kann sich entweder lokal im Server S befinden oder kann als externe Instanz dem
Server über eine Datenverbindung zugeschaltet sein. Dies soll in Figur 2 durch die
gepunktete Darstellung der Datenbank DB zum Ausdruck kommen. Falls ein Update verfügbar
ist, wird dieses in einer Nachricht an die Applikation oder an die Plattform gesendet,
auf der die Applikation A läuft. Die Nachricht ist vorzugsweise gepackt bzw. komprimiert.
Zudem kann sie verschlüsselt und/oder signiert sein, um die Sicherheit zu erhöhen
und die Authentizität sowie die Integrität der Nachricht (und damit die Urheberschaft
der das Update ausstellenden Instanz) zu gewährleisten. Da es sich hier um ein Skript
handelt, kann dieses von der Applikation A direkt umgesetzt und ausgeführt werden,
ohne dass die Applikation übersetzt und neu gestartet werden muss. Dies verbessert
die Verfügbarkeit des Fahrstuhls bei Einspielung von neuen Konfigurationsdateien.
[0036] Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Nach
dem Start des Konfigurationsverfahrens, wird in Schritt S1 eine GET UPDATE Nachricht
an den Server S, GS gesendet. Dieser prüft in der Datenbank DB, ob ein Update verfügbar
ist und falls ja, sendet dieses über das Netzwerk NW an die Applikation A oder die
entsprechende Plattform (z.B. an den LINUX Kernel). Die neue Konfiguration, die mit
dem Update überspielt worden ist, ist direkt umsetzbar und kann sofort ausgeführt
werden.
[0037] Bei der grafischen Benutzeroberfläche kann es sich vorzugsweise um ein Android-UI
handeln, das z.B. in Form einer XML-Datei angegeben wird. Es kann mehrere, ineinander
verschachtelte Layouts enthalten - und innerhalb dieser Layouts mehrere Views, wie
Textfelder oder Buttons. Layouts und Views lassen sich dabei über zusätzliche Attribute
gestalten. Größe, Farben, Abstände können relativ oder absolut einstellbar sein. Es
gibt auch entsprechende Editoren, die die Entwickler bei der Gestaltung des UI unterstützen.
Dazu dient das Systemkonfigurationstool SCT. Möchte man ein UI-Element zur Laufzeit
anpassen, so lässt es sich über eine vergebene Identifikation / ID z.B. in Java referenzieren
und mit den gewünschten Attributwerten belegen. Dies kann z.B: in einer sogenannten
Activity ausgeführt werden - also einer Klasse, die den Life-Cycle des UI-Bedienfeldes
COP verwaltet. Über die Konfigurationen können diverse Gestaltungen, Texte, Bilder,
Animationen, Menüs, Farbdefinitionen, Layouts, XML- oder (X)HTML-Dateien definiert
werden.
[0038] Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und
gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen
Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.
[0039] Alle Verfahrensschritte des Verfahrens können durch elektronische Vorrichtungen (Schaltkreise)
implementiert werden, die zum Ausführen des jeweiligen Verfahrensschrittes geeignet
sind. Umgekehrt können alle Funktionen, die von gegenständlichen Merkmalen ausgeführt
werden, ein Verfahrensschritt eines Verfahrens sein. So kann z.B. der Verfahrensschritt
"Senden einer Nachricht" durch einen Senderbaustein implementiert werden, der über
die genannte, entsprechende Funktionalität verfügt.
[0040] Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die Beschreibung der Erfindung und die
Ausführungsbeispiele grundsätzlich nicht einschränkend in Hinblick auf eine bestimmte
physikalische Realisierung der Erfindung zu verstehen sind. Alle in Verbindung mit
einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und gezeigten Merkmale können
in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen Gegenstand vorgesehen sein,
um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren. Es liegt somit z.B. ebenso
im Rahmen der Erfindung neben dem Server S, GS noch weitere Instanzen zur Änderung
der Applikation einzubinden. Für einen Fachmann ist es insbesondere offensichtlich,
dass die Erfindung nicht nur für einzelne Aufzüge angewendet werden kann, sondern
auch für andere Fahrgastbeförderungssystem und/oder für eine Gruppe von Aufzüge, die
z.B. in einem oder in mehreren Gebäude(n) gesteuert und verwaltet werden müssen.
[0041] Des Weiteren können die Bauteile des Konfigurationssystems auf mehrere physikalische
Produkte verteilt realisiert werden.
[0042] Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und
wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale
nicht beschränkt.
1. Konfigurationssystem für eine grafische Benutzeroberfläche eines Bedienfeldes (COP),
das im Inneren einer Fahrgastbeförderungseinheit (CAR) bereitgestellt ist, umfassend:
- Eine Applikation (A) zur Steuerung der Benutzeroberfläche;
- Eine Netzwerkverbindung (NW) zwischen der Applikation und einem Server (S, GS),
auf dem zumindest ein Update zur Konfiguration der Benutzeroberfläche ladbar ist;
wobei die Applikation (A) ausgebildet ist, mit einer GET UPDATE Nachricht auf den
Server (S, GS) zuzugreifen, um das Update einzulesen und direkt auszuführen.
2. Konfigurationssystem nach dem vorangehenden Patentanspruch, bei dem der Server als
lokaler Web-Server (S) ausgebildet ist und in dem lokalen Netzwerk des Fahrgastbeförderungssystems
angeordnet ist und/oder bei dem der Server als zentrale Instanz und globaler Server
(GS) ausgebildet ist und über eine Netzwerkverbindung in Datenaustausch steht.
3. Konfigurationssystem nach einem der vorangehenden Patentansprüche, bei dem das Fahrgastbeförderungssystem
zumindest einen Aufzug (CATR) umfasst.
4. Konfigurationssystem nach einem der vorangehenden Patentansprüche, bei dem das Update
in einer Konfigurationsdatei bereitgestellt wird und ohne Kompilierung der Applikation
(A) ausführbar ist.
5. Konfigurationssystem nach einem der vorangehenden Patentansprüche, bei dem die Applikation
(A) ereignisbasiert und/oder periodisch die GET UPDATE Nachricht an Server (S, GS)
adressiert.
6. Konfigurationssystem nach einem der vorangehenden Patentansprüche, bei dem ein Konfigurationsmittel
(LMT) bereitgestellt ist, um die Konfigurationsdatei auf dem Server zu verändern,
zu löschen und/oder neu zu erstellen.
7. Konfigurationssystem nach einem der vorangehenden Patentansprüche, bei dem der Server
(S, GS) eine Konfigurationsschnittstelle umfasst, über die Updates der Konfigurationsdatei
eingespielt werden können.
8. Fahrgastbeförderungseinheit (CAR) mit einem Konfigurationssystem nach einem der vorangehenden
Patentansprüche.
9. Verfahren zur Konfiguration einer grafischen Benutzeroberfläche eines Bedienfeldes
(COP), das im Inneren einer Fahrgastbeförderungseinheit (CAR) bereitgestellt ist,
umfassend folgende Verfahrensschritte:
- Senden (S1) einer GET UPDATE Nachricht von einer Applikation (A) zur Steuerung der
Benutzeroberfläche an einen Server (S);
- Zugreifen des Servers (S) auf einen Speicher (DB), um zu prüfen (S2), ob ein Update
zur Konfiguration der Benutzeroberfläche verfügbar ist und bejahendenfalls:
- Laden (S3) des Updates durch die Applikation (A) und Anwenden (S4) des Updates zur
Konfiguration der Benutzeroberfläche.
10. Verfahren nach dem vorstehenden Verfahrensanspruch, bei dem das Laden (S3) und Anwenden
(S4) des Updates zur Laufzeit der Applikation (A) ausführbar ist.
11. Verfahren nach einem der vorstehenden Verfahrensansprüche, bei dem das Anwenden (S4)
des Updates ohne Neustart der Applikation (A) und ohne erneute Kompilierung der Applikation
(A) ausführbar ist.
12. Verfahren nach einem der vorstehenden Verfahrensansprüche, bei dem das Update die
Ausführung von gebäude-spezifischen, sicherheitstechnischen Funktionen der Fahrgastbeförderungseinheit
(CAR) betrifft.
13. Verfahren nach einem der vorstehenden Verfahrensansprüche, bei dem die Antwort auf
Sensorsignale, die in der Fahrgastbeförderungseinheit (CAR) und/oder vorzugsweise
im selben Zeitraum erfasst worden sind, dynamisch erzeugt wird.
14. Computerprogramm für ein Fahrgastbeförderungssystem, das in einen internen Speicher
einer elektronischen Einheit geladen werden kann und Softwareroutinen umfasst, mit
denen die Schritte des Verfahrens gemäß den vorstehenden Verfahrensansprüchen ausgeführt
werden, wenn die Softwareroutinen auf der elektronischen Einheit ausgeführt werden.
15. Verwenden des Verfahrens nach dem vorstehenden Verfahrensanspruch zum Betreiben eines
Fahrgastbeförderungssystems (CAR).