[0001] Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Tür für ein Haushaltsgerät mit einem Türkörper.
Der Türkörper weist eine Frontwand und eine Rückwand auf. Durch die Frontwand und
die Rückwand ist ein Volumenraum des Kühlkörpers begrenzt. Die Tür weist eine zum
Türkörper separate Dekorplatte auf, die frontseitig an dem Türkörper angeordnet ist.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät,
mit einer Tür.
[0002] Es sind Türen für Haushaltsgeräte, insbesondere Haushaltskältegeräte, bekannt, die
einen Türkörper aufweisen. In dem Volumenraum des Türkörpers kann insbesondere thermisch
isolierendes Material wie beispielsweise ein Isolationsschaum angebracht sein. Dadurch
ist eine derartige Tür besonders vorteilhaft für Haushaltskältegeräte, um ein Kühlfach
oder ein Gefrierfach, welche Aufnahmeräume für Lebensmittel darstellen, zu verschließen
und diesbezüglich auch thermisch zu schützen.
[0003] Es sind Türen bekannt, die zusätzlich zu einem derartigen Türkörper eine dazu separate,
frontseitige Dekorplatte aufweisen, die insbesondere auch zerstörungsfrei lösbar abgenommen
werden kann.
[0004] In dem Zusammenhang ist es auch bekannt, dass bei derartigen insbesondere aus Blech
ausgebildeten Dekorplatten freiliegende Randkanten gebildet werden, die auch scharf
sein können. Bekannt ist es in dem Zusammenhang auch, dass derartige Randkanten bei
herkömmlichen Dekorplatten mittels Pulverbeschichtung versiegelt werden.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Tür sowie ein Haushaltsgerät mit
einer derartigen Tür zu schaffen, bei welcher eine zu einem Türkörper der Tür separate
Dekorplatte im Hinblick auf auftretende Randkanten verbessert ausgebildet ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Tür und ein Haushaltsgerät gemäß den unabhängigen Ansprüchen
gelöst.
[0007] Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Tür für ein Haushaltsgerät. Die Tür weist
einen Türkörper auf. Der Türkörper weist eine Frontwand und eine Rückwand auf, wobei
durch die Frontwand und die Rückwand ein Volumenraum des Türkörpers begrenzt ist.
Die Tür weist darüber hinaus eine zum Türkörper separate Dekorplatte auf, die auch
eine zur Frontwand und zur Rückwand separate Platte ist. Die Dekorplatte ist frontseitig
an dem Türkörper angeordnet. Die Dekorplatte weist zumindest ein Plattenteil mit zumindest
einer Randkante auf. An der Randkante ist ein zum Plattenteil separates Kantenschutzelement
der Dekorplatte angeordnet. Durch eine derartige Ausgestaltung wird ein besonders
effizienter Schutz derartiger Randkanten erreicht. Durch ein derartiges spezifisches
separates Bauteil wird somit eine derartige Randkante zumindest bereichsweise abgedeckt.
Damit kann einerseits ein Stoßschutz und ein Schnittschutz erreicht werden. Bei der
Fertigung auftretende Randkanten, die in dem Zusammenhang dann auch schärfer sind,
stellen nunmehr keine unerwünschten Bereiche der Dekorplatte mehr dar und müssen in
dem Zusammenhang daher nicht mehr anderweitig umfänglich oder aufwendig bearbeitet
werden. Das Plattenteil ist insbesondere ein Blechteil.
[0008] Es kann vorgesehen sein, dass das Kantenschutzelement einen Schlitz aufweist, in
den die Randkante eintauchend angeordnet ist. Durch eine derartige Ausgestaltung umgreift
somit das Kantenschutzelement die Randkante von zwei Seiten her und nimmt die Randkante
praktisch vollumfänglich auf. Dadurch ist neben einem vollumfänglichen Randkantenschutz
auch eine mechanisch stabile Anbringung des Kantenschutzelements ermöglicht.
[0009] Es ist möglich, dass das Kantenschutzelement an der Randkante formschlüssig und/oder
kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig angeordnet, insbesondere befestigt ist.
[0010] Es kann vorgesehen sein, dass das Kantenschutzelement derartig ausgebildet ist, dass
die Randkante in dem Schlitz eingeklemmt ist. Dazu ist somit nicht nur ein Eintauchen
der Randkante in den Schlitz vorgesehen, sondern zusätzlich auch noch ein mechanisch
spezifisches Halteprinzip, nämlich eine Klemmung, mit diesem Kantenschutzelement erreicht.
Dadurch kann insbesondere durch die Ausgestaltung des Kantenschutzelements selbst
auch eine mechanisch stabile Befestigung an dem Plattenteil erreicht werden.
[0011] Es kann vorgesehen sein, dass die Randkante in dem Schlitz mit einer Klebeverbindung
befestigt ist. Auch dadurch können zusätzlich oder anstatt dazu die oben genannten
Vorteile erreicht und gegebenenfalls verbessert werden.
[0012] Es kann vorgesehen sein, dass ein streifenförmiger Bereich des Kantenschutzelements
eine randseitig offene Ausnehmung aufweist. Insbesondere kann dadurch individuellen
Montageszenarien Rechnung getragen werden. Durch eine derartige Ausnehmung beziehungsweise
Aussparung wird ein Freiraum in dem Flächenbereich des streifenförmigen Bereichs geschaffen,
sodass auch anderweitige Komponenten in die Ausnehmung eintauchen können oder sich
hindurch erstrecken können. Die Ausnehmung begrenzt den Schlitz an der einem Schlitzeingang
des Schlitzes gegenüberliegenden Seite. Die Ausnehmung ist somit zu einem Längsrand
des streifenförmigen Bereichs offen ausgebildet, der der Schlitzöffnung beziehungsweise
dem Schlitzeingang gegenüberliegend ist. Der Schlitzeingang ist somit an einer gegenüberliegenden,
insbesondere parallelen Längsseite des streifenförmigen Bereichs ausgebildet, im Vergleich
zur randseitigen Öffnung der Ausnehmung. Dies ist insbesondere in der Ebene betrachtet,
in der sich der streifenförmige Bereich erstreckt.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmung endseitig an dem streifenförmigen Bereich
ausgebildet ist. Denkbar ist auch, dass eine erste Ausnehmung an einem ersten Ende
des streifenförmigen Bereichs und eine zweite Ausnehmung an einem zweiten, dem ersten
Ende gegenüberliegenden Ende ausgebildet ist.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass das Kantenschutzelement ein Eckelement aufweist, welches
zwei in einem Winkel zueinander orientierte Randkanten des Plattenteils abschnittsweise
umgibt. Dieses insbesondere einstückige Eckelement deckt somit gleichzeitig zwei in
einem Winkel zwischen vorzugsweise 80° und 100°, insbesondere 85° und 95°, ab. Gerade
dann, wenn das Plattenteil mehrere diesbezügliche Randkanten aufweist, kann mit einem
einzigen derartigen Eckelement örtlich spezifiziert, nämlich in einem Eckbereich des
Plattenteils, gleichzeitig das Abdecken und Schützen von unterschiedlichen, insbesondere
unterschiedlich orientierten, Randkanten erfolgen.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass das Kantenschutzelement ein Streifenteil aufweist,
welches nur eine Randkante umgibt. Das Streifenteil ist somit ein geradliniges und
flachbauendes Plattenelement, welches den Schlitz aufweist.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass das Streifenteil und das Eckelement einstückig ausgebildet
sind, sodass das Kantenschutzelement ein einstückiges Bauteil ist. Beispielsweise
kann dieses einstückige Kantenschutzelement aus Kunststoff hergestellt sein. Es kann
ein Spritzgussteil sein.
[0017] In einer weiteren Ausführung kann vorgesehen sein, dass das Streifenteil und das
Eckelement separate Teile des Kantenschutzelements sind, die insbesondere direkt aneinander
angrenzend an dem Plattenteil angeordnet sind. Insbesondere kann auch dadurch eine
lückenlose Abdeckung von einer oder mehreren Kanten erreicht werden. Abhängig von
Montageszenarien und Ausgestaltungsvarianten des Plattenteils kann somit bedarfsgerecht
ein einstückiges oder mehrteiliges Kantenschutzelement gestaltet werden.
[0018] Gerade bei einer mehrteiligen Ausgestaltung ist in vorteilhafter Weise vorgesehen,
dass das Streifenteil ein Extrusionsbauteil ist und das Eckteil ein Spritzgussbauteil
ist. Damit können die geometrisch und örtlich für unterschiedliche Positionen vorgesehenen
Einzelkomponenten eines Kantenschutzelements bedarfsgerecht auch bezüglich der Fertigungstechnologie
und der materiellen Ausgestaltung individuell hergestellt werden und den individuellen
Bedürfnissen besonders gerecht ausgebildet werden.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass das Plattenteil einen flächigen Grundkörper aufweist,
an dem zumindest ein umgebogener und einstückig damit ausgebildeter Randstreifen ausgebildet
ist. Eine Randkante ist an einem Randstreifen ausgebildet und das Kantenschutzelement
ist an dem Randstreifen angeordnet, insbesondere aufgesteckt. Das Plattenteil weist
bei einer derartigen Ausgestaltung dann insbesondere eine wannenähnliche Formgebung
auf. Durch derartige Ausgestaltungen eines Plattenteils kann einerseits eine höhere
Steifigkeit erreicht werden, andererseits können dann in dem Volumenraum, der durch
dieses wannenartige Plattenteil gebildet ist, anderweitige Komponenten wie beispielsweise
Halteelemente und/oder Dämpfungselemente und/oder Distanzelemente eingebracht werden.
Diese können dann somit kompakt angeordnet werden und sind durch das Plattenteil aufgenommen
und dadurch auch nach außen hin verdeckt anbringbar.
[0020] Es kann vorgesehen sein, dass die Dekorplatte zerstörungsfrei lösbar an dem Türkörper
angeordnet, insbesondere befestigt, ist. Insbesondere ist denkbar, dass die Dekorplatte
werkzeuglos beispielsweise durch den Benutzer demontierbar bzw. montierbar ist.
[0021] Es kann vorgesehen sein, dass die Dekorplatte ein zum Plattenteil separates und elastisch
verformbares Plattenelement aufweist, welches im montierten Zustand der Dekorplatte
an dem Türkörper an einer Vorderseite der Frontwand des Türkörpers anliegt. Durch
ein derartig elastisch verformbares Plattenteil können Positionstoleranzen bei der
Montage der Dekorplatte an dem Türkörper ausgeglichen werden. Darüber hinaus ist durch
dieses elastisch verformbare Plattenelement auch ein Kratzschutz und dergleichen geschaffen,
sodass die Vorderseite der Frontwand des Türkörpers nicht verkratzt wird.
[0022] Insbesondere ist das elastisch verformbare Plattenelement aus Schaumstoff. Es kann
somit insbesondere eine Schaumstoffmatte sein. Es kann vorgesehen sein, dass dieses
elastisch verformbare Plattenelement an einer Innenseite des Plattenteils befestigt
ist, beispielsweise angeklebt ist.
[0023] Es kann vorgesehen sein, dass die Dekorplatte zumindest ein magnetisch wirkendes
Element aufweist, sodass die Dekorplatte magnetisch an dem Türkörper gehalten ist.
Insbesondere kann das magnetisch wirkende Element in einem Volumenraum des wannenartig
ausgebildeten Plattenteils angeordnet sein.
[0024] Es kann vorgesehen sein, dass die Dekorplatte nicht zerstörungsfrei lösbar an dem
Türkörper angeordnet, insbesondere befestigt, ist. Denkbar ist, dass die Dekorplatte
mit dem Türkörper stoffschlüssig verbunden ist, z.B. verklebt ist.
[0025] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Plattenteil zumindest bereichsweise, insbesondere
bei einem Randstreifen, mit einer Folie umgeben ist. Zusätzlich oder anstatt dazu
kann auch eine Pulverbeschichtung vorgesehen sein.
[0026] Es kann vorgesehen sein, dass das Plattenteil der Dekorplatte ein einstückiges Blech
ist, welches insbesondere individuell in seiner Formgebung gestaltet ist und/oder
als Biegebauteil hergestellt ist.
[0027] Es kann vorgesehen sein, dass ein Kantenschutzelement eine Aussparung aufweist, durch
welche der Schlitz in dem Kantenschutzelement geöffnet bzw. verbreitert ist und somit
nach außen hin freiliegt. Insbesondere ist diese Aussparung örtlich unterschiedlich
zum Schlitzeingang. Durch eine derartige zusätzliche Aussparung können Haltelaschen
an dem Plattenteil, insbesondere an einem freien Rand des Randstreifens des Plattenteils,
durchgeführt werden und somit aus dem Schlitz aus einer zur Schlitzöffnung unterschiedlichen
Aussparung herausragen.
[0028] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen der Tür bzw. des Geräts gegebenen Positionen und Orientierungen
angegeben.
[0029] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen
und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines
ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
[0030] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine vereinfachte perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltsgeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer Dekorplatte einer Tür für ein Haushaltsgerät;
- Fig. 3
- die Darstellung der Dekorplatte gemäß Fig. 2 in einer zu Fig. 2 unterschiedlichen
Perspektive;
- Fig. 4
- eine perspektivische Teildarstellung von Komponenten der Dekorplatte;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung der Dekorplatte gemäß Fig. 4 mit einem zusätzlich
daran angeordneten Kantenschutzelement;
- Fig. 6
- die Darstellung gemäß Fig. 5 mit teilweise abgenommenem Kantenschutzelement; und
- Fig. 7
- eine Horizontalschnittdarstellung durch eine Ausführung einer Dekorplatte gemäß Fig.
5.
[0031] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0032] In Fig. 1 ist in einer vereinfachten Darstellung ein Haushaltsgerät 1 gezeigt. Das
Haushaltsgerät 1 ist hier ein Haushaltskältegerät. Das Haushaltsgerät 1 kann jedoch
auch zum Zubereiten von Lebensmitteln ausgebildet sein oder beispielsweise zum Reinigen
von Geschirr ausgebildet sein.
[0033] Das Haushaltsgerät 1 weist ein Gehäuse 2 auf, in dem zumindest ein Aufnahmeraum 3
für Lebensmittel ausgebildet ist. Der Aufnahmeraum 3 kann ein Kühlfach oder ein Gefrierfach
sein. Das Haushaltsgerät 1 kann auch mehrere derartige Aufnahmeräume 3 aufweisen.
[0034] Darüber hinaus weist das Haushaltsgerät 1 eine Tür 4 auf, die an dem Gehäuse 2 schwenkbar
angeordnet ist. Die Tür 4 ist hier zum frontseitigen Verschließen des Aufnahmeraums
3 ausgebildet und angeordnet. Die Tür 4 weist einen Türkörper 5 auf, der plattenartig
ausgebildet ist. Dieser Türkörper 5 weist, im geschlossenen Zustand der Tür 4 und
bei frontseitiger Betrachtung in Tiefenrichtung gesehen, eine Rückwand 6 und eine
Frontwand 7 auf. Zwischen der Frontwand 7 und der Rückwand 6 ist ein Volumenraum 5a
gebildet, in dem insbesondere thermisch isolierendes Material eingebracht sein kann.
[0035] Zusätzlich zu diesem Türkörper 5 weist die Tür 4 eine zum Türkörper 5 separate Dekorplatte
8 auf. Die Dekorplatte 8 ist gemäß der Darstellung in Fig. 1 frontseitig an dem Türkörper
5 angeordnet, insbesondere zerstörungsfrei lösbar daran angeordnet. Sie kann jedoch
auch fest daran ausgebildet sein. Wie zu erkennen ist, ist die Dekorplatte 8 flächenmäßig
mit einer Größe ausgebildet, die vorzugsweise zumindest der Größe des Türkörpers 5
entspricht, insbesondere der Größe der Frontwand 7 entspricht. Insbesondere ist durch
die Dekorplatte 8 der Türkörper 5 frontseitig vollständig abgedeckt.
[0036] In Fig. 2 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Dekorplatte
8 bei frontseitiger Betrachtung gezeigt. Die Dekorplatte 8 weist ein Plattenteil 9
auf, welches insbesondere ein Blechteil ist. Das Plattenteil 9 ist einstückig ausgebildet.
Es weist insbesondere einen flächigen Grundkörper 10 auf. Darüber hinaus sind durch
Umbiegungen des Blechteils Randstreifen 11, 12 (Fig. 3), die vertikale Randstreifen
sind, gebildet. Darüber hinaus weist das Plattenteil 9 zusätzlich oder anstatt zu
diesen vertikalen Randstreifen 11 und 12 einen oberen horizontalen Randstreifen 13
(Fig. 4) auf. Der Randstreifen 13 ist ebenfalls wie die anderen Randstreifen 11 und
12 vorzugsweise in einem Winkel zwischen 85° und 95° zum Grundkörper 10 umgebogen
und orientiert.
[0037] Die Dekorplatte 8 ist mit ihrem Plattenteil 9 in dem Zusammenhang insbesondere wannenartig
gestaltet.
[0038] Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, weist die Dekorplatte 8 zumindest ein, zu dem Plattenteil
9 separates Kantenschutzelement 14 auf. Dieses Kantenschutzelement 14 umgibt hier
den oberen Randstreifen 13. Dieser Randstreifen 13 weist eine, wie dies in Fig. 4
zu erkennen ist, freie Randkante 15 auf, die dem Grundkörper 10 abgewandt ist. Diese
Randkante 15 ist durch das Kantenschutzelement 14, insbesondere vollständig, abgedeckt.
[0039] In Fig. 3 ist die Dekorplatte 8 in einer zu Fig. 2 unterschiedlichen Perspektive,
nämlich von hinten, gezeigt. Die wannenartige Ausgestaltung ist zu erkennen. Darüber
hinaus ist hier auch noch ein zusätzliches separates Plattenelement 16 gezeigt, welches
elastisch verformbar ist. Das Plattenelement 16 kann beispielsweise eine Schaumstoffmatte
sein. Sie ist an dem Grundkörper 10 angeordnet, insbesondere befestigt, beispielsweise
durch eine Klebeverbindung.
[0040] Wie bereits in Fig. 3 zu erkennen ist, umgibt im Ausführungsbeispiel das hier gezeigte
Kantenschutzelement 14 sowohl den oberen Randstreifen 13 mit seiner freien Randkante
15, als auch vertikal orientierte Randstreifen 11 und 12 zumindest im oberen Bereich
teilweise. Dadurch ist auch an Eckbereichen 17 und 18 der Dekorplatte 8 ein entsprechendes
Kantenschutzelement angeordnet und umgibt somit auch die dortigen freien Randkanten
19 (Fig. 4) der vertikalen Randstreifen 11 und 12.
[0041] In Fig. 4 ist, wie bereits oben dargelegt, die Dekorplatte 8 in einer perspektivischen
Teildarstellung gezeigt. Das Kantenschutzelement 14 ist hier nicht dargestellt.
[0042] Es ist zu erkennen, dass die Dekorplatte 8 in einer vorteilhaften Ausführung auch
magnetisch wirkende Elemente 20 und 21 aufweist, die sowohl in Anzahl als auch in
örtlicher Position nicht einschränkend zu verstehen sind. Mittels dieser magnetisch
wirkenden Elemente, die insbesondere Permanentmagnete sind, kann die gesamte Dekorplatte
8 an der dazu separaten Frontwand 7 zerstörungsfrei lösbar, insbesondere durch magnetische
Haltekraft, angeordnet werden.
[0043] Wie darüber hinaus in dem Beispiel in Fig. 4 auch zu erkennen ist, weist der Randstreifen
13 eine umgebogene Lasche 22 auf, die an die freie Randkante 15 mündet und von obennach
untenstehend orientiert ist. Durch diese Lasche 22 kann in vorteilhafter Weise eine
weitere Distanzierung der Dekorplatte 8 zum Türkörper 5 erreicht werden und/oder ein
zusätzliches Befestigen, beispielsweise auch ein Einhängen, der Dekorplatte 8 an dem
Türkörper 5 ermöglicht werden.
[0044] Die Formgebung des Randstreifens 13 ist hier zu erkennen. Er erstreckt sich über
die gesamte Breite des Grundkörpers 10, ist jedoch an den gegenüberliegenden Endbereichen
dünner ausgebildet.
[0045] In Fig. 5 ist eine perspektivische Darstellung der Dekorplatte 8 in einem Teilausschnitt
gezeigt, der ebenfalls wie in Fig. 4 den oberen Teilbereich betrifft. Es ist hier
der Eckbereich 17 vollständig dargestellt. Es ist die Ausgestaltung des Kantenschutzelements
14 zu erkennen. Dieses Kantenschutzelement 14 ist mit einem Streifenteil 23 ausgebildet,
welches geradlinig und plattenartig gestaltet ist und welches einen Schlitz 24 aufweist.
In diesen Schlitz 24 taucht die Randkante 15 und somit auch der Randstreifen 13 zumindest
teilweise ein. Die Randkante 15 ist somit in diesem Schlitz 24 aufgenommen und abgedeckt.
Darüber hinaus ist zu erkennen, dass dieses Streifenteil 23 eine Aussparung 25 aufweist,
die beabstandet und separat zu einer Schlitzöffnung 26 in einer den Schlitz 24 begrenzenden
Wand des Streifenteils 23 ausgebildet ist. Durch diese Aussparung 25 erstreckt sich
die Lasche 22 hindurch. Das Kantenschutzelement 14 weist darüber hinaus das bereits
angesprochene Eckelement 27 auf, welches einstückig ausgebildet ist und zwei separate
Randkanten, nämlich die Randkante 15 des oberen Randstreifens 13 und die freie Randkante
des vertikalen Randstreifens 12, umgibt und einfasst. Ein weiteres Eckelement 27 ist
am gegenüberliegenden oberen Eckbereich angeordnet. Das Kantenschutzelement 14 ist
dann insbesondere auch u-förmig ausgebildet.
[0046] Das Kantenschutzelement 14 weist hier in seinem Eckelement 27 eine Ausnehmung 28
auf, die randseitig offen ist. Selbiges gilt insbesondere auch für das vorzugsweise
vorhandene andere Eckelement 27. Wie in Fig. 5 zu erkennen ist, ist diese Ausnehmung
28 auf der gegenüberliegenden Seite der Schlitzöffnung 26 beziehungsweise des Schlitzeingangs
geöffnet. Die Schlitzöffnung 26 und die Öffnung der Ausnehmung 28 sind daher an gegenüberliegenden
Längsseiten des Kantenschutzelements 14 in seinem streifenförmigen beziehungsweise
plattenförmigen Teil ausgebildet. Insbesondere ist diese Ausnehmung 28 endseitig an
dem Kantenschutzelement 14 ausgebildet.
[0047] Es kann vorgesehen sein, dass das Kantenschutzelement 14 einstückig ausgebildet ist,
beispielsweise aus Kunststoff. Es kann ein Kunststoffspritzgussbauteil sein. Bei dieser
Ausführung sind das Streifenteil 23 und das Eckelement 27 einstückig miteinander ausgebildet.
[0048] In einer alternativen Ausführung kann vorgesehen sein, dass das Streifenteil 23 und
das Eckelement 27 separate Komponenten sind. Sie sind dann, wie dies in Fig. 5 auch
entnehmbar ist, unmittelbar aneinander angrenzend, sodass ein unterbrechungsfreier
Kantenschutz gebildet ist. Bei einer derartigen mehrteiligen Ausführung kann vorgesehen
sein, dass das Streifenteil 23 beispielsweise ein Extrusionsprofil ist und das Eckelement
27 ein Spritzgussbauteil ist.
[0049] In Fig. 6 ist die Darstellung gemäß Fig. 5 mit jedoch abgenommenem Eckelement 27
gezeigt, wenn das Eckelement 27 ein eigenes separates Bauteil ist. Die schmale und
schachtartige Ausgestaltung des Kantenschutzelements 14, hier des Streifenteils 23,
ist zu erkennen. Es ist in Fig. 6 auch die freie Randkante 29 des vertikalen Randstreifens
12 zu erkennen.
[0050] In Fig. 7 ist in einer Horizontalschnittdarstellung entlang der Schnittlinie VII-VII
in Fig. 5 die Dekorplatte 8 im Bereich des Kantenschutzelements 14 gezeigt. Es ist
hier auch zu erkennen, wie sich gerade das Eckelement 17 an die Formgebung und den
Verlauf der Randkante 15 anschließt beziehungsweise daran angepasst ist.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Aufnahmeraum
- 4
- Tür
- 5
- Türkörper
- 5a
- Volumenraum
- 6
- Rückwand
- 7
- Frontwand
- 8
- Dekorplatte
- 9
- Plattenteil
- 10
- Grundkörper
- 11
- vertikaler Randstreifen
- 12
- vertikaler Randstreifen
- 13
- horizontaler Randstreifen
- 14
- Kantenschutzelement
- 15
- Randkante
- 16
- Plattenelement
- 17
- Eckbereich
- 18
- Eckbereich
- 19
- Randkante
- 20
- magnetisch wirkendes Element
- 21
- magnetisch wirkendes Element
- 22
- Lasche
- 23
- Streifenteil
- 24
- Schlitz
- 25
- Aussparung
- 26
- Schlitzöffnung
- 27
- Eckelement
- 28
- Ausnehmung
- 29
- freie Randkante
1. Tür (4) für ein Haushaltsgerät (1) mit einem Türkörper (5), der eine Frontwand (7)
und eine Rückwand (6) aufweist, wobei durch die Frontwand (7) und die Rückwand (6)
ein Volumenraum (5a) des Türkörpers (5) begrenzt ist, und mit einer zum Türkörper
(5) separaten Dekorplatte (8), die frontseitig an dem Türkörper (5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorplatte (8) ein Plattenteil (9) mit zumindest einer Randkante (15, 19, 29)
aufweist, und an der Randkante (15, 19, 29) ein zum Plattenteil (9) separates Kantenschutzelement
(14) der Dekorplatte (8) angeordnet ist.
2. Tür (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantenschutzelement (14) einen Schlitz (24) aufweist, in den die Randkante (15,
19, 29) eintauchend angeordnet ist.
3. Tür (4) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantenschutzelement (14) derart ausgebildet ist, dass die Randkante (15, 19,
29) in dem Schlitz (24) eingeklemmt ist.
4. Tür (4) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkante (15, 19, 29) in dem Schlitz (24) mit einer Klebeverbindung befestigt
ist.
5. Tür (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein streifenförmiger Bereich des Kantenschutzelements (14) eine randseitig offene
Ausnehmung (28) aufweist.
6. Tür (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (28) endseitig an dem streifenförmigen Bereich ausgebildet ist.
7. Tür (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantenschutzelement (14) zumindest ein Eckelement (27) aufweist, welches zwei
in einem Winkel zueinander orientierte Randkanten (15, 29) des Plattenteils (9) umgibt.
8. Tür (4) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantenschutzelement (14) ein Streifenteil (23) aufweist, welches nur eine Randkante
(15) umgibt.
9. Tür (4) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Streifenteil (23) und das Eckelement (27) einstückig ausgebildet sind, insbesondere
aus Kunststoff ausgebildet sind.
10. Tür (4) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Streifenteil (23) und das Eckelement (27) separate Teile sind, die direkt aneinander
angrenzend an dem Plattenteil (9) angeordnet sind.
11. Tür (4) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Streifenteil (23) ein Extrusionsbauteil ist, und das Eckelement (27) ein Spritzgussbauteil
ist.
12. Tür (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenteil (9) einen flächigen Grundkörper (10) aufweist, an dem zumindest ein
umgebogener und einstückig damit ausgebildeter Randstreifen (11, 12, 13) ausgebildet
ist, wobei eine Randkante (15, 19, 29) an dem Randstreifen (11, 12, 13) ausgebildet
ist, und das Kantenschutzelement (14) an dem Randstreifen (11, 12, 13) angeordnet,
insbesondere aufgesteckt, ist.
13. Tür (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorplatte (8) ein zum Plattenteil (9) separates und elastisch verformbares
Plattenelement (16) aufweist, welches im montierten Zustand der Dekorplatte (8) an
dem Türkörper (5) an einer Vorderseite der Frontwand (7) des Türkörpers (5) anliegt.
14. Tür (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorplatte (8) zumindest ein magnetisch wirkendes Element (20, 21) aufweist,
so dass die Dekorplatte (8) magnetisch an dem Türkörper (5) gehalten ist.
15. Haushaltsgerät (1), insbesondere Haushaltskältegerät, mit einer Tür (4) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche.