Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsschaltung für ein elektrisches Gerät. Des
Weiteren betrifft die Erfindung ein elektrisches Gerät.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Die deutsche Patentanmeldung
DE 10 2014 203 349 A1 beschreibt ein Haushaltsgerät mit einer Bedien- und Anzeigevorrichtung sowie ein
Verfahren zum Herstellen einer Bedien- und Anzeigevorrichtung für ein Haushaltsgerät.
Das Haushaltsgerät weist eine von einem Benutzer betätigbare Bedien- und Anzeigevorrichtung
zum Bedienen des Haushaltsgeräts auf. Die Bedien- und Anzeigevorrichtung umfasst ein
elektronisches Display zum Anzeigen von Informationen, eine Recheneinrichtung zur
Ansteuerung des Displays und eine Hauptleiterplatte, an welche zumindest ein von dem
Display separates Bedienelement zur Einstellung von Betriebsbedingungen des Haushaltsgeräts
angekoppelt ist. Auf der Hauptleiterplatte ist eine Prozessoreinheit zur Erfassung
einer Betätigung des zumindest einen Bedienelements angeordnet. Außerdem umfasst die
Bedien- und Anzeigevorrichtung eine von der Hauptleiterplatte separate Zusatzleiterplatte,
auf welcher die Recheneinrichtung angeordnet ist und welche eine Displayschnittstelle
aufweist, an welche das Display angeschlossen ist. Optional kann die Bedien- und Anzeigevorrichtung
Leuchtelemente umfassen, die beispielsweise in Form von LEDs bereitgestellt sein können.
Der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungsschaltung für ein elektrisches
Gerät sowie ein elektrisches Gerät zur Verfügung zu stellen, die dazu geeignet sind,
mindestens ein optisches Element sowohl im ausgeschalten Zustand des elektrischen
Geräts als auch im eingeschalteten Zustand des elektrischen Geräts mit Strom zu versorgen.
Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung, eine kostengünstig realisierbare Beleuchtungsschaltung
für ein elektrisches Gerät zur Verfügung zu stellen.
Erfindungsgemäße Lösung
[0004] Die Bezugszeichen in sämtlichen Ansprüchen haben keine einschränkende Wirkung, sondern
sollen lediglich deren Lesbarkeit verbessern.
[0005] Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch ein elektrisches Gerät, das einen
ersten und einen zweiten Versorgungsanschluss zum Anschluss einer Betriebsspannung
aufweist, wobei der erste Versorgungsanschluss über eine Hintereinanderschaltung einer
Schalt- und Steuereinheit und einer Gerätelast mit dem zweiten Versorgungsanschluss
verbunden ist. Das elektrische Gerät weist einen Zweipol auf, der mindestens ein optisches
Element umfasst. Das elektrische Gerät umfasst einen ersten Stromversorgungspfad,
der sich vom ersten Versorgungsanschluss über einen ersten Widerstand und den Zweipol
zum zweiten Versorgungsanschluss erstreckt. An der elektrischen Verbindung zwischen
der Schalt- und Steuereinheit und der Gerätelast ist ein Abgriffspunkt vorgesehen.
Das elektrische Gerät umfasst einen zweiten Stromversorgungspfad, der sich vom ersten
Versorgungsanschluss über die Schalt- und Steuereinheit, den Abgriffspunkt, einen
zweiten Widerstand und den Zweipol zum zweiten Versorgungsanschluss erstreckt.
[0006] Der Laststromkreis des elektrischen Geräts erstreckt sich vom ersten Versorgungsanschluss
über die Schalt- und Steuereinheit und die Gerätelast zum zweiten Versorgungsanschluss.
Die Schalt- und Steuereinheit ist dazu vorgesehen, die Leistung im Laststromkreis
zu schalten und zu steuern. Das elektrische Gerät umfasst einen Zweipol, der mindestens
ein optisches Element umfasst. Unter einem Zweipol ist dabei ein elektrisches Bauteil
oder eine elektrische Schaltung mit zwei Anschlüssen zu verstehen.
[0007] Das erfindungsgemäße Gerät umfasst einen ersten und einen zweiten Stromversorgungspfad.
Der erste Stromversorgungspfad erstreckt sich vom ersten Versorgungsanschluss über
den ersten Widerstand und den Zweipol zum zweiten Versorgungsanschluss. Durch diese
Ausbildung des ersten Stromversorgungspfads wird erreicht, dass der erste Stromversorgungspfad
sowohl im ausgeschalteten Zustand des elektrischen Geräts als auch im eingeschalteten
Zustand des elektrischen Geräts den Zweipol mit Strom versorgt.
[0008] Der zweite Stromversorgungspfad dagegen erstreckt sich über die Schalt- und Steuereinheit,
den Abgriffspunkt und den zweiten Widerstand zum Zweipol. Wenn das elektrische Gerät
ausgeschaltet ist, sind die Strompfade innerhalb der Schalt- und Steuereinheit unterbrochen,
sodass bei ausgeschaltetem Gerät kein Strom über den zweiten Stromversorgungspfad
fließen kann. Wenn das elektrische Gerät dagegen eingeschaltet wird, setzt im zweiten
Stromversorgungspfad ein Stromfluss ein, sodass der Zweipol im eingeschalteten Zustand
des elektrischen Geräts sowohl über den ersten als auch über den zweiten Stromversorgungspfad
mit Strom versorgt wird.
[0009] Die erfindungsgemäße Ausbildung des ersten und des zweiten Stromversorgungspfads
hat den Vorteil, dass das mindestens eine optische Element sowohl im eingeschalteten
Zustand als auch im ausgeschalteten Zustand des elektrischen Geräts aktiv ist und
leuchtet, wobei die Intensität des emittierten Lichts im eingeschalteten und ausgeschalteten
Zustand des elektrischen Geräts über den ersten Widerstand und den zweiten Widerstand
beliebig vorgegeben werden kann. Beispielsweise kann durch geeignete Wahl des ersten
Widerstands erreicht werden, dass der Stromfluss im ersten Stromversorgungspfad unterhalb
eines vorgegebenen Grenzwerts bleibt. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich,
Ökodesign-Anforderungen zu erfüllen, wie sie beispielsweise in der europäischen Verordnung
Nr.
1275/2008 der Kommission und dem Standard EN 50564: 2011 festgelegt sind. Diese Ökodesign-Anforderungen
sehen vor, dass die Leistungsaufnahme eines elektrischen Geräts im ausgeschalteten
Zustand oder im Standby-Modus einen vorgegebenen Grenzwert nicht überschreiten darf.
[0010] Bei dem erfindungsgemäßen elektrischen Gerät erfolgt die Ankopplung des Zweipols
an das elektrische Gerät über den ersten Widerstand und den zweiten Widerstand. Die
Ankopplung ist also auf einfache Art und Weise realisierbar, wobei lediglich Standardbauteile
zum Einsatz kommen. Insbesondere kann auf den Einsatz eines Mikrocontrollers oder
eines Mikroprozessors verzichtet werden. Dadurch ergibt sich eine kostengünstig realisierbare
Schaltung, die es dennoch erlaubt, den Stromfluss durch den Zweipol im eingeschalteten
und ausgeschalteten Gerätezustand beliebig vorzugeben.
[0011] Im Sinne der vorliegenden Erfindung kann der erste Widerstand einen einzigen Widerstand
oder mehrere Widerstände in paralleler Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt
parallel-serieller Anordnung umfassen. Entsprechend kann der zweite Widerstand einen
einzigen Widerstand oder mehrere Widerstände in paralleler Anordnung, serieller Anordnung
oder gemischt parallel-serieller Anordnung umfassen. Das mindestens eine optische
Element kann ein einziges optisches Element oder mehrere optische Elemente in paralleler
Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller Anordnung umfassen.
[0012] Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt außerdem durch eine Beleuchtungsschaltung
für ein elektrisches Gerät. Das elektrische Gerät weist einen ersten und einen zweiten
Versorgungsanschluss zum Anschluss einer Betriebsspannung auf, wobei der erste Versorgungsanschluss
über eine Hintereinanderschaltung einer Schalt- und Steuereinheit und einer Gerätelast
mit dem zweiten Versorgungsanschluss verbunden ist. Die Beleuchtungsschaltung weist
einen Zweipol auf, der mindestens ein optisches Element umfasst. Der erste Anschluss
des Zweipols ist über einen ersten Widerstand mit einem ersten Versorgungsanschluss
des elektrischen Geräts und über einen zweiten Widerstand mit einem Abgriffspunkt
verbunden, der in dem elektrischen Gerät an der elektrischen Verbindung zwischen der
Schalt- und Steuereinheit und der Gerätelast vorgesehen ist. Der zweite Anschluss
des Zweipols ist mit dem zweiten Versorgungsanschluss des elektrischen Geräts verbunden.
[0013] Die erfindungsgemäße Beleuchtungsschaltung ist über den ersten Widerstand und den
zweiten Widerstand mit dem elektrischen Gerät gekoppelt. Der bauliche Aufwand ist
gering, so dass die erfindungsgemäße Beleuchtungsschaltung kostengünstig realisiert
werden kann.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung
[0014] Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander
eingesetzt werden können, sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche und der nachfolgenden
Beschreibung.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der erste Anschluss des Zweipols über
einen ersten Widerstand mit dem ersten Versorgungsanschluss verbunden und über einen
zweiten Widerstand mit dem Abgriffspunkt verbunden, wobei der zweite Anschluss des
Zweipols mit dem zweiten Versorgungsanschluss verbunden ist. Bei der erfindungsgemäßen
Lösung ergibt sich eine einfache Beschaltung des Zweipols, wobei der Zweipol über
den ersten Widerstand und den zweiten Widerstand an den Laststromkreis des elektrischen
Geräts gekoppelt wird.
[0016] Vorzugsweise ist bei ausgeschaltetem Gerät der Zweipol lediglich über den ersten
Stromversorgungspfad mit Strom versorgbar, wobei bei eingeschaltetem Gerät der Zweipol
sowohl über den ersten Stromversorgungspfad als auch über den zweiten Stromversorgungspfad
mit Strom versorgbar ist. Bei ausgeschaltetem Gerät sind sämtliche Stromschaltpfade
durch die Schalt- und Steuereinheit unterbrochen, sodass kein Stromfluss über den
Abgriffspunkt und über den zweiten Stromversorgungspfad erfolgen kann. Im ausgeschalteten
Zustand des Geräts erfolgt die Stromversorgung des Zweipols daher ausschließlich über
den ersten Stromversorgungspfad. Nachdem der Stromfluss im ersten Stromversorgungspfad
durch den ersten Widerstand festgelegt wird, kann der Strom im ausgeschalteten Zustand
des Geräts durch eine geeignete Wahl des ersten Widerstands festgelegt werden.
[0017] Bei eingeschaltetem Gerät ist mindestens ein Stromschaltpfad in der Schalt- und Steuereinheit
eingeschaltet, sodass im Laststromkreis Strom fließt. Daher kann im zweiten Stromversorgungspfad
ein Strom durch die Schalt- und Steuereinheit und über den Abgriffspunkt und den zweiten
Widerstand zum Zweipol fließen. Bei eingeschaltetem Gerät wird der Zweipol also sowohl
über den ersten Stromversorgungspfad als auch über den zweiten Stromversorgungspfad
mit Strom versorgt, wobei sich die beiden Ströme addieren. Im eingeschalteten Zustand
kommt es daher zu einem stärkeren Stromfluss durch den Zweipol, sodass das mindestens
eine optische Element bei eingeschaltetem Gerät heller leuchtet als bei ausgeschaltetem
Gerät. Dabei sind die Stromflüsse im ersten und im zweiten Stromversorgungspfad durch
geeignete Wahl des ersten Widerstands und des zweiten Widerstands vorgebbar.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Zweipol mindestens ein optisches
Element und einen dritten Widerstand in Reihenschaltung. Durch den dritten Widerstand
wird der Strom durch den Zweipol begrenzt. Selbst wenn es zu einem Kurzschluss des
ersten Widerstands oder des zweiten Widerstands kommt, wird der Strom durch den Zweipol
durch den dritten Widerstand begrenzt, sodass eine Zerstörung der Schaltung vermieden
wird. Der dritte Widerstand dient somit zur Verbesserung der Ausfallsicherheit der
Schaltung. Der dritte Widerstand im Sinne der Erfindung kann einen einzigen Widerstand
oder mehrere Widerstände in paralleler Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt
parallel-serieller Anordnung umfassen.
[0019] Vorzugsweise umfasst der Zweipol mindestens ein optisches Element und mindestens
ein Gleichrichterelement in Reihenschaltung. Wenn das elektrische Gerät mit einer
Wechselspannung betrieben wird, kann durch das Gleichrichterelement der anliegende
Wechselstrom gleichgerichtet werden, sodass dem mindestens einen optischen Element
ein gleichgerichteter Wechselstrom zugeführt wird. Dabei kann das mindestens eine
Gleichrichterelement ein einziges Gleichrichterelement oder mehrere Gleichrichterelemente
in paralleler Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller Anordnung
umfassen.
[0020] Weiter vorzugsweise umfasst der Zweipol mindestens ein optisches Element, mindestens
ein Gleichrichterelement und einen dritten Widerstand in Reihenschaltung. Bei dieser
Ausführungsform dient der dritte Widerstand zur Strombegrenzung und zur Verbesserung
der Ausfallsicherheit der Schaltung, wohingegen das mindestens eine Gleichrichterelement
dazu vorgesehen ist, dem mindestens einen optischen Element einen gleichgerichteten
Wechselstrom zur Verfügung zu stellen.
[0021] Vorzugsweise handelt es sich bei dem optischen Element um ein lichtemittierendes
Element oder um ein lichtmodifizierendes Element. Vorzugsweise umfasst das mindestens
eine optische Element mindestens eines von folgenden: eine Glühlampe, eine Glimmlampe,
eine Signalleuchte, ein Display, eine LED. An elektrischen Geräten können eine Vielzahl
unterschiedlicher Beleuchtungselemente vorgesehen werden, die sowohl im ausgeschalteten
Zustand des Geräts, der auch als Stand-by-Zustand bezeichnet werden kann, als auch
im eingeschalteten Zustand leuchten. Derartige Beleuchtungselemente können beispielsweise
als Designelemente, als Anzeigeelemente oder zur erleichterten Gerätebedienung bei
Dunkelheit eingesetzt werden. Beispielsweise kann mindestens eines der optischen Elemente
zur Beleuchtung eines Drehknopfs oder zur Beleuchtung eines Schaltelements ausgelegt
sein.
[0022] Vorzugsweise umfasst der Zweipol mindestens eine LED. LEDs oder Light Emitting Diodes
zeichnen sich durch eine hohe Lichtintensität bei geringer Stromaufnahme aus und eignen
sich daher zur Gerätebeleuchtung im ausgeschalteten Zustand. Dabei umfasst die mindestens
eine LED eine einzige LED oder mehrere LEDs in paralleler Anordnung, serieller Anordnung
oder gemischt parallel-serieller Anordnung. Eine besonders hohe Lichtintensität wird
durch die Reihenschaltung von mehreren LEDs ermöglicht.
[0023] Vorzugsweise umfasst der Zweipol mindestens eine LED und mindestens ein Gleichrichterelement
in Reihenschaltung. Wenn das elektrische Gerät mit einer Wechselspannung betrieben
wird, dann kann der im Zweipol fließende Strom durch das mindestens eine Gleichrichterelement
gleichgerichtet werden, sodass die mindestens eine LED mit einem gleichgerichteten
Wechselstrom von geeigneter Polarität versorgt wird. Dabei kann das mindestens eine
Gleichrichterelement ein einziges Gleichrichterelement oder mehrere Gleichrichterelemente
in paralleler Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller Anordnung
umfassen.
[0024] Vorzugsweise umfasst der Zweipol mindestens eine LED, mindestens ein Gleichrichterelement
und einen dritten Widerstand in Reihenschaltung. Dabei dient das mindestens eine Gleichrichterelement
zur Gleichrichtung des fließenden Stroms und der dritte Widerstand als strombegrenzendes
Element im Zweipol. Der dritte Widerstand im Sinne der Erfindung kann einen einzigen
Widerstand oder mehrere Widerstände in paralleler Anordnung, serieller Anordnung oder
gemischt parallel-serieller Anordnung umfassen.
[0025] Vorzugsweise handelt es sich bei dem mindestens einen Gleichrichterelement um mindestens
eine Diode. Vorzugsweise ist die Betriebsspannung eine Wechselspannung, wobei die
mindestens eine Diode dazu ausgelegt ist, negative Halbwellen zu unterdrücken. Dadurch
wird die mindestens eine LED mit einem Strom vom passender Polung betrieben. Dabei
kann die mindestens eine Diode eine einzige Diode oder mehrere Dioden in paralleler
Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller Anordnung umfassen.
[0026] Vorzugsweise ist zu einem optischen Element oder zu einer Anordnung von mehreren
optischen Elementen mindestens ein parallel geschalteter Kondensator vorgesehen. Wenn
am elektrischen Gerät eine Wechselspannung anliegt, kann der mindestens eine Kondensator
beispielsweise zur Glättung der anliegenden Spannung dienen. Auf diese Weise ist beispielsweise
erreichbar, dass ein Flackern des optischen Elements oder der optischen Elemente verringert
beziehungsweise eliminiert wird.
[0027] Vorzugsweise leuchtet das mindestens eine optische Element bei eingeschaltetem Gerät
heller als bei ausgeschaltetem Gerät. Der Grund dafür ist, dass im eingeschalteten
Zustand des elektrischen Geräts eine zusätzliche Stromversorgung über den zweiten
Stromversorgungspfad erfolgt. Dabei sind die Ströme im ersten und im zweiten Stromversorgungspfad
und damit auch die Helligkeiten des mindestens einen optischen Elements im ausgeschalteten
Zustand und im eingeschalteten Zustand über den ersten Widerstand, den zweiten Widerstand
und gegebenenfalls den dritten Widerstand beliebig vorgebbar. Beispielsweise kann
erreicht werden, dass die Helligkeit im ausgeschalteten Zustand im Vergleich zur Helligkeit
im eingeschalteten Zustand deutlich abgeschwächt wird. Alternativ dazu ist es möglich,
die Ströme so einzustellen, dass nur ein geringfügiger Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
ist innerhalb der Schalt- und Steuereinheit einer von folgenden Stromschaltpfaden
oder eine Parallelschaltung von zwei oder mehr von folgenden Stromschaltpfaden vorgesehen:
ein erster Stromschaltpfad, der einen Ein-/Ausschalter umfasst, ein zweiter Stromschaltpfad,
der einen Ein-/Ausschalter und mindestens eine damit in Reihe geschaltete Diode umfasst,
ein dritter Stromschaltpfad, der einen Ein-/Ausschalter und eine dazu in Reihe geschaltete
Leistungssteuerung umfasst. Vorzugsweise handelt es sich bei der Leistungssteuerung
um eine Phasenanschnittsteuerung.
[0028] Dabei ist der Ein-/Ausschalter im ersten Stromschaltpfad dazu ausgelegt, die Leistung
im Laststromkreis entweder auszuschalten oder auf eine maximale Leistung zu setzen.
Der Ein-/Ausschalter und die mindestens eine Diode im zweiten Stromschaltpfad sind
dazu ausgelegt, die Leistung im Laststromkreis entweder auszuschalten oder auf einen
gegenüber der maximalen Leistung im Laststromkreis verringerten Leistungswert zu setzen.
Der Ein-/Ausschalter und die Leistungssteuerung im dritten Stromschaltpfad sind dazu
ausgelegt, die Leistung im Laststromkreis entweder auszuschalten oder auf einen einstellbaren
Leistungswert zu setzen. Neben den beschriebenen Stromschaltpfaden können innerhalb
der Schalt- und Steuereinheit andere oder zusätzliche Stromschaltpfade zum Schalten
und Steuern der Leistung im Laststromkreis vorgesehen sein. Sobald mindestens einer
der innerhalb der Schalt- und Steuereinheit vorgesehenen Strompfade eingeschaltet
ist, kann über den zweiten Stromversorgungspfad ein Strom durch die Schalt- und Steuereinheit
und den Abgriffspunkt fließen, sodass der Zweipol dann sowohl über den ersten Stromversorgungspfad
als auch über den zweiten Stromversorgungspfad mit Strom versorgt wird.
[0029] Vorzugsweise umfasst die Gerätelast mindestens eines von Folgenden: einen Motor,
eine Pumpe, ein Heizelement.
[0030] Vorzugsweise handelt es sich bei dem elektrischen Gerät um ein Küchengerät. Weiter
vorzugsweise handelt es sich bei dem Küchengerät um ein kleines Küchengerät. Dabei
soll unter einem "kleinen Küchengerät" ein Küchengerät verstanden werden, das in der
Regel auf der Arbeitsplatte steht und dort zum Einsatz kommt. Weiter vorzugsweise
handelt es sich bei dem elektrischen Gerät um eines von folgenden Küchengeräten: ein
Mixgerät, eine Kaffeemühle, einen Zerkleinerer, ein Handrührgerät. Weiter vorzugsweise
handelt es sich bei dem elektrischen Gerät um eine Küchenmaschine. Bei derartigen
Geräten ist häufig eine Beleuchtung der Schaltelemente vorgesehen, die auch im ausgeschalteten
Zustand des Geräts in Betrieb ist. Der Einsatz der Erfindung ist aber nicht auf die
genannten elektrischen Geräte beschränkt.
[0031] Vorzugsweise ist bei ausgeschaltetem Gerät der Zweipol lediglich über einen ersten
Stromversorgungspfad mit Strom versorgbar, der sich vom ersten Versorgungsanschluss
über den ersten Widerstand und den Zweipol zum zweiten Versorgungsanschluss erstreckt,
wobei bei eingeschaltetem Gerät der Zweipol über den ersten Stromversorgungspfad und
zusätzlich über einen zweiten Stromversorgungspfad mit Strom versorgbar ist, wobei
sich der zweite Stromversorgungspfad über den ersten Versorgungsanschluss, die Schalt-
und Steuereinheit, den Abgriffspunkt, den zweiten Widerstand und den Zweipol zum zweiten
Versorgungsanschluss erstreckt.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0032] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden nachfolgend anhand mehrerer in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen, auf welche die Erfindung jedoch nicht beschränkt
ist, näher beschrieben.
[0033] Es zeigen schematisch:
- Figur 1
- zeigt eine Schaltung eines elektrischen Geräts, die eine Beleuchtungsschaltung umfasst.
- Figur 2a
- zeigt eine erste beispielhafte Implementierung des Zweipols mit drei hintereinandergeschalteten
Elementen.
- Figur 2b
- zeigt eine zweite beispielhafte Implementierung des Zweipols mit einem parallel zur
LED vorgesehenen Kondensator.
- Figur 2c
- zeigt eine dritte beispielhafte Implementierung des Zweipols, bei der der dritte Widerstand
R3 weggelassen wurde.
- Figur 2d
- zeigt eine weitere beispielhafte Implementierung des Zweipols mit einem beliebigen
optischen Element.
Detaillierte Beschreibung von Ausführungen der Erfindung
[0034] Bei der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.
[0035] Figur 1 zeigt die Schaltung eines elektrischen Geräts, wobei die Schaltung eine Beleuchtungsschaltung
umfasst. Die Beleuchtungsschaltung ist dazu ausgelegt, sowohl im eingeschalteten als
auch im ausgeschalteten Zustand des elektrischen Geräts ein am Gerät oder im Gerät
vorgesehenes optisches Element, beispielsweise eine Signallampe oder eine Beleuchtung
für ein Schaltelement, mit Strom zu versorgen.
[0036] Das elektrische Gerät umfasst einen ersten Versorgungsanschluss CN1 und einen zweiten
Versorgungsanschluss CN2, wobei an den Versorgungsanschlüssen CN1 und CN2 die Betriebsspannung
für das elektrische Gerät anliegt. Bei der Betriebsspannung kann es sich um eine Gleichspannung
oder um eine Wechselspannung handeln. Beispielsweise kann das elektrische Gerät dazu
vorgesehen sein, ans Netz angeschlossen zu werden, sodass es sich bei der Betriebsspannung
um die Netzspannung handelt, also beispielsweise um eine Wechselspannung von 220 Volt.
Der Laststromkreis des elektrischen Geräts erstreckt sich vom ersten Versorgungsanschluss
CN1 über eine Schalt- und Steuereinheit 1 und eine mit der Schalt- und Steuereinheit
1 in Reihe geschaltete Gerätelast 2 zum zweiten Versorgungsanschluss CN2. Bei der
Gerätelast 2 handelt es sich um den mindestens einen Verbraucher des elektrischen
Geräts, wobei das elektrische Gerät als Verbraucher beispielsweise einen Motor, eine
Pumpe oder ein Heizelement umfassen kann. Das elektrische Gerät kann auch mehrere
dieser Verbraucher in beliebiger Verschaltung umfassen. Die mit der Gerätelast 2 in
Reihe geschaltete Schalt- und Steuereinheit 1 ist dazu ausgelegt, die Leistung im
Laststromkreis ein- und auszuschalten und optional auch zu steuern. Hierzu kann die
Schalt- und Steuereinheit 1 einen oder mehrere der gestrichelt eingezeichneten Stromschaltpfade
S1, S2 und S3 umfassen.
[0037] Der erste Stromschaltpfad S1 umfasst lediglich einen Ein-/Ausschalter SW1. Mittels
des Ein-/Ausschalters SW1 kann die Leistung im Laststromkreis entweder ausgeschaltet
oder auf den maximalen Leistungswert gesetzt werden.
[0038] Der zweite Stromschaltpfad S2 umfasst eine Hintereinanderschaltung eines Ein-/Ausschalters
SW2 und mindestens einer Diode D1. Wenn an den Versorgungsanschlüssen CN1 und CN2
als Betriebsspannung eine Wechselspannung anliegt, werden die negativen Halbwellen
dieser Wechselspannung durch die mindestens eine Diode D1 unterdrückt, sodass die
Leistung im Laststromkreis im Vergleich zur maximalen Leistung auf einen verringerten
Leistungswert gesetzt ist. Mittels des Ein-/Ausschalters SW2 im zweiten Stromschaltpfad
S2 kann die Leistung im Laststromkreis also entweder ausgeschaltet oder auf einen
verringerten Leistungswert gesetzt werden, sodass der oder die Verbraucher mit verringerter
Leistung betrieben werden.
[0039] Der dritte Stromschaltpfad S3 umfasst eine Hintereinanderschaltung eines Ein-/Ausschalters
SW3 und einer Phasenanschnittsteuerung 3, die dazu ausgelegt ist, die Leistung im
Laststromkreis auf einen beliebig vorgebbaren Leistungswert einzustellen. Mittels
des Ein-/Ausschalters SW3 des dritten Stromschaltpfads S3 kann die Leistung im Laststromkreis
also entweder ausgeschaltet oder auf einen durch die Phasenanschnittsteuerung 3 beliebig
vorgebbaren Leistungswert gesetzt werden.
[0040] Die Schalt- und Steuereinheit 1 kann beispielsweise nur einen einzigen der drei gestrichelt
eingezeichneten Stromschaltpfade S1, S2 und S3 umfassen, beispielsweise nur den Stromschaltpfad
S1 mit dem Ein-/Ausschalter SW1. Alternativ dazu kann die Schalt- und Steuereinheit
1 aber auch eine Parallelschaltung von zwei oder mehr der gestrichelt eingezeichneten
Stromschaltpfade S1, S2 und S3 umfassen. Beispielsweise könnte die Schalt- und Steuereinheit
1 eine Parallelschaltung der Stromschaltpfade S1 und S2 aufweisen, wobei die Leistung
mittels des Ein-/Ausschalters SW1 auf Volllast und mittels des Ein-/Ausschalters SW2
auf Teillast gesetzt werden kann. Alternativ dazu wäre es möglich, in der Schalt-
und Steuereinheit 1 beispielsweise eine Parallelschaltung der Stromschaltpfade S1
und S3 vorzusehen, wobei die Leistung mittels des Ein-/Ausschalters SW1 auf Volllast
gesetzt und mittels des Ein-/Ausschalters SW3 und der Phasenanschnittsteuerung 3 auf
einen beliebig einstellbaren Leistungswert gesetzt werden kann. Die in Figur 1 gezeigten
Stromschaltpfade S1, S2 und S3 sind lediglich als Beispiele zu verstehen. Die Schalt-
und Steuereinheit 1 kann darüber hinaus andere oder zusätzliche Stromschaltpfade umfassen,
die unterschiedliche Möglichkeiten des Schaltens und Steuerns der Leistung im Laststromkreis
bereitstellen.
[0041] Die in Figur 1 gezeigte Beleuchtungsschaltung umfasst einen Zweipol 4, der ein optisches
Element 5 umfasst. Der erste Anschluss 6 des Zweipols 4 ist über einen ersten Widerstand
R1 mit dem ersten Versorgungsanschluss CN1 verbunden. Darüber hinaus ist der erste
Anschluss 6 des Zweipols 4 über einen zweiten Widerstand R2 mit einem Abgriffspunkt
7 verbunden, der an der elektrischen Verbindung zwischen der Schalt- und Steuereinheit
1 und der Gerätelast 2 vorgesehen ist. Der zweite Anschluss 8 des Zweipols 4 ist mit
dem zweiten Versorgungsanschluss CN2 verbunden.
[0042] Dabei kann der erste Widerstand R1 einen einzigen Widerstand oder mehrere Widerstände
in paralleler Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller Anordnung
umfassen. Ebenso kann der zweite Widerstand R2 einen einzigen Widerstand oder mehrere
Widerstände in paralleler Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller
Anordnung umfassen. Der Zweipol 4 kann ein optisches Element oder mehrere optische
Elemente in paralleler Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller
Anordnung umfassen.
[0043] Für den in Figur 1 gezeigten Zweipol 4 ergeben sich nun zwei Stromversorgungspfade.
Ein erster Stromversorgungspfad erstreckt sich vom ersten Versorgungsanschluss CN1
über den ersten Widerstand R1 und den Zweipol 4 zum zweiten Versorgungsanschluss CN2.
Ein zweiter Stromversorgungspfad erstreckt sich vom ersten Versorgungsanschluss CN1
über die Schalt- und Steuereinheit 1, den Abgriffspunkt 7, den zweiten Widerstand
R2 und den Zweipol 4 zum zweiten Versorgungsanschluss CN2. Bei ausgeschaltetem Gerät
sind die Stromschaltpfade in der Schalt- und Steuereinheit 1 unterbrochen, sodass
über den Abgriffspunkt 7 kein Strom fließen kann. Bei ausgeschaltetem Gerät wird der
Zweipol 4 daher lediglich über den ersten Stromversorgungspfad mit Strom versorgt.
Das optische Element 5 leuchtet daher auch bei ausgeschaltetem Gerät, wobei die Leistungsaufnahme
im ausgeschalteten Zustand durch geeignete Wahl des ersten Widerstands R1 vorgegeben
werden kann.
[0044] Im eingeschalteten Zustand des elektrischen Geräts ist mindestens einer der Stromschaltpfade
S1, S2 und S3 eingeschaltet, sodass ein Stromfluss über den Abgriffspunkt 7 und den
zweiten Widerstand R2 durch den Zweipol 4 möglich ist. Im eingeschalteten Zustand
des Geräts wird der Zweipol 4 daher sowohl über den ersten Stromversorgungspfad als
auch über den zweiten Stromversorgungspfad mit Strom versorgt, wobei der insgesamt
fließende Strom durch geeignete Wahl des ersten Widerstands R1 und des zweiten Widerstands
R2 eingestellt werden kann. Infolge des zusätzlichen Strombeitrags durch den zweiten
Stromversorgungspfad leuchtet das optische Element 5 im eingeschalteten Zustand des
Geräts heller als im ausgeschalteten Zustand. Dabei können die jeweiligen Helligkeiten
des optischen Elements 5 im eingeschalteten und im ausgeschalteten Zustand des Geräts
durch geeignete Wahl des ersten Widerstands R1 und des zweiten Widerstands R2 vorgegeben
werden.
[0045] Bei dem mindestens einen optischen Element 5 kann es sich beispielsweise um eine
Glühlampe, eine Glimmlampe, eine Signalleuchte, ein Display oder eine LED handeln.
Dabei kann das optische Element 5 insbesondere zur Beleuchtung eines Schaltelements
des elektrischen Geräts ausgelegt sein, beispielsweise zur Beleuchtung eines Schalters
oder eines Drehknopfs des Geräts, der auch bei ausgeschaltetem Gerät im Dunklen sichtbar
sein soll.
[0046] Zur Erfüllung von Ökodesign-Anforderungen, wie sie beispielsweise in der europäischen
Verordnung Nr.
1275/2008 der Kommission und dem Standard EN 50564: 2011 festgelegt sind, muss die Leistungsaufnahme
eines elektrischen Geräts im ausgeschalteten Zustand unterhalb eines vorgeschriebenen
Grenzwerts liegen, der je nach Gerätetyp beispielsweise 0,5 Watt oder 1 Watt betragen
kann. Diesen Vorgaben kann durch eine geeignete Wahl des ersten Widerstands R1 entsprochen
werden, der die Leistungsaufnahme des elektrischen Geräts im ausgeschalteten Zustand
festlegt.
[0047] In den Figuren 2a bis 2d sind verschiedene Schaltungsvarianten für den in Figur 1
gezeigten Zweipol dargestellt. Der in Figur 2a gezeigte Zweipol 9 umfasst eine Hintereinanderschaltung
einer Diode D2, eines dritten Widerstands R3 und einer LED LD. Die Diode D2 dient
als Gleichrichterelement und ist dazu ausgelegt, jeweils die negative Halbwelle der
anliegenden Spannung zu unterdrücken, sodass der LED LD lediglich die positiven Halbwellen
der anliegenden Spannung zugeführt werden. Anstelle der Diode D2 könnte auch ein anderes
Gleichrichterelement eingesetzt werden. Der dritte Widerstand R3 dient zur Strombegrenzung.
Durch die Bereitstellung des zusätzlichen dritten Widerstands R3 wird im ersten Stromversorgungspfad
eine Hintereinanderschaltung von R1 und R3 und im zweiten Stromversorgungspfad eine
Hintereinanderschaltung von R2 und R3 bereitgestellt. Dies hat den Vorteil, dass selbst
bei einem Kurzschluss von einem der Widerstände R1, R2 oder R3 der Strom durch die
verbleibenden intakten Widerstände so begrenzt wird, dass keine Schäden am Gerät entstehen.
[0048] Dabei kann die Diode D2 eine einzige Diode oder mehrere Dioden in paralleler Anordnung,
serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller Anordnung umfassen. Der dritte
Widerstand R3 kann einen einzigen Widerstand oder mehrere Widerstände in paralleler
Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller Anordnung umfassen.
Bei der LED LD kann es sich um eine einzige LED oder um mehrere LEDs in paralleler
Anordnung, serieller Anordnung oder gemischt parallel-serieller Anordnung handeln.
[0049] In Figur 2b ist ein Zweipol 10 gezeigt, der ebenfalls eine Hintereinanderschaltung
einer Diode D2, eines dritten Widerstands R3 sowie einer LED LD aufweist, wobei im
Unterschied zu dem in Figur 2a gezeigten Zweipol 9 jetzt ein zusätzlicher Kondensator
C vorgesehen ist, der parallel zur LED LD geschaltet ist. Durch den Kondensator C
wird die an der LED LD anliegende Spannung geglättet. Dadurch kann ein Flackern der
LED LD, das durch die an der LED LD anliegende gleichgerichtete Wechselspannung hervorgerufen
wird, verringert oder ganz unterdrückt werden.
[0050] Der in Figur 2c gezeigte Zweipol 11 umfasst eine Hintereinanderschaltung der Diode
D2 und der LED LD, wobei der im Ausführungsbeispiel von Figur 2a gezeigte dritte Widerstand
R3 weggelassen wurde. Dies ist möglich, weil auch durch den ersten Widerstand R1 im
ersten Stromversorgungspfad und den zweiten Widerstand R2 im zweiten Stromversorgungspfad
die jeweiligen Ströme geeignet eingestellt und begrenzt werden können.
[0051] Bei dem in Figur 2d gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Zweipol 12 eine Hintereinanderschaltung
des dritten Widerstands R3 und eines beliebigen optischen Elements 13. Der in Figur
2d gezeigte Zweipol 12 unterscheidet sich also von dem Zweipol 4 der Figur 1 durch
den zusätzlich vorgesehenen dritten Widerstand R3, der eine zusätzliche Ausfallsicherheit
der Schaltung bewirkt, weil selbst bei einem Kurzschluss von R1 oder R2 eine wirksame
Strombegrenzung gegeben ist.
[0052] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen von Bedeutung sein.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Schalt- und Steuereinheit
- 2
- Gerätelast
- 3
- Phasenanschnittsteuerung
- 4
- Zweipol
- 5
- optisches Element
- 6
- erster Anschluss des Zweipols
- 7
- Abgriffspunkt
- 8
- zweiter Anschluss des Zweipols
- 9
- Zweipol
- 10
- Zweipol
- 11
- Zweipol
- 12
- Zweipol
- 13
- optisches Element
- S1
- erster Stromschaltpfad
- S2
- zweiter Stromschaltpfad
- S3
- dritter Stromschaltpfad
- SW1
- Ein-/Ausschalter im ersten Stromschaltpfad
- SW2
- Ein-/Ausschalter im zweiten Stromschaltpfad
- SW3
- Ein-/Ausschalter im dritten Stromschaltpfad
- CN1
- erster Versorgungsanschluss
- CN2
- zweiter Versorgungsanschluss
- R1
- erster Widerstand
- R2
- zweiter Widerstand
- R3
- dritter Widerstand
- D1
- erste Diode
- D2
- zweite Diode
- LD
- LED
- C
- Kondensator
1. Ein elektrisches Gerät, das einen ersten und einen zweiten Versorgungsanschluss (CN1,
CN2) zum Anschluss einer Betriebsspannung aufweist, wobei der erste Versorgungsanschluss
(CN1) über eine Hintereinanderschaltung einer Schalt- und Steuereinheit (1) und einer
Gerätelast (2) mit dem zweiten Versorgungsanschluss (CN2) verbunden ist,
wobei das elektrische Gerät einen Zweipol (4) aufweist, der mindestens ein optisches
Element (5, 13) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass
das elektrische Gerät einen ersten Stromversorgungspfad umfasst, der sich vom ersten
Versorgungsanschluss (CN1) über einen ersten Widerstand (R1) und den Zweipol (4) zum
zweiten Versorgungsanschluss (CN2) erstreckt,
wobei an der elektrischen Verbindung zwischen der Schalt- und Steuereinheit (1) und
der Gerätelast (2) ein Abgriffspunkt (7) vorgesehen ist, und
wobei das elektrische Gerät einen zweiten Stromversorgungspfad umfasst, der sich vom
ersten Versorgungsanschluss (CN1) über die Schalt- und Steuereinheit (1), den Abgriffspunkt
(7), einen zweiten Widerstand (R2) und den Zweipol (4) zum zweiten Versorgungsanschluss
(CN2) erstreckt.
2. Elektrisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschluss (6) des Zweipols (4) über einen ersten Widerstand (R1) mit dem
ersten Versorgungsanschluss (CN1) verbunden ist und über einen zweiten Widerstand
(R2) mit dem Abgriffspunkt (7) verbunden ist, und wobei der zweite Anschluss (8) des
Zweipols (4) mit dem zweiten Versorgungsanschluss (CN2) verbunden ist.
3. Elektrisches Gerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei ausgeschaltetem Gerät der Zweipol (4) lediglich über den ersten Stromversorgungspfad
mit Strom versorgbar ist, und dass bei eingeschaltetem Gerät der Zweipol (4) sowohl
über den ersten Stromversorgungspfad als auch über den zweiten Stromversorgungspfad
mit Strom versorgbar ist.
4. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweipol (4) mindestens ein optisches Element (5, 13) und einen dritten Widerstand
(R3) in Reihenschaltung umfasst.
5. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweipol (4) mindestens ein optisches Element (5, 13) und mindestens ein Gleichrichterelement
in Reihenschaltung umfasst.
6. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweipol (4) mindestens ein optisches Element (5, 13), mindestens ein Gleichrichterelement
und einen dritten Widerstand (R3) in Reihenschaltung umfasst.
7. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine optische Element mindestens eines von folgenden umfasst: eine
Glühlampe, eine Glimmlampe, eine Signalleuchte, ein Display, eine LED (LD).
8. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweipol (4) mindestens eine LED (LD) umfasst.
9. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweipol (4) mindestens eine LED (LD) und mindestens ein Gleichrichterelement
in Reihenschaltung umfasst.
10. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweipol (4) mindestens eine LED (LD), mindestens ein Gleichrichterelement und
einen dritten Widerstand (R3) in Reihenschaltung umfasst.
11. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zu einem optischen Element (5, 13) oder zu einer Anordnung von mehreren optischen
Elementen (5, 13) mindestens ein parallel geschalteter Kondensator (C) vorgesehen
ist.
12. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Schalt- und Steuereinheit (1) einer von folgenden Stromschaltpfaden
(S1, S2, S3) oder eine Parallelschaltung von zwei oder mehr von folgenden Stromschaltpfaden
(S1, S2, S3) vorgesehen ist:
ein erster Stromschaltpfad (S1), der einen Ein-/Ausschalter (SW1) umfasst,
ein zweiter Stromschaltpfad (S2), der einen Ein-/Ausschalter (SW2) und mindestens
eine damit in Reihe geschaltete Diode (D1) umfasst,
ein dritter Stromschaltpfad (S3), der einen Ein-/Ausschalter (SW3) und eine dazu in
Reihe geschaltete Leistungssteuerung (3) umfasst.
13. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem elektrischen Gerät um ein Küchengerät handelt.
14. Eine Beleuchtungsschaltung für ein elektrisches Gerät,
wobei das elektrische Gerät einen ersten und einen zweiten Versorgungsanschluss (CN1,
CN2) zum Anschluss einer Betriebsspannung aufweist, wobei der erste Versorgungsanschluss
(CN1) über eine Hintereinanderschaltung einer Schalt- und Steuereinheit (1) und einer
Gerätelast (2) mit dem zweiten Versorgungsanschluss (CN2) verbunden ist,
wobei die Beleuchtungsschaltung einen Zweipol (4) aufweist, der mindestens ein optisches
Element (5, 13) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Anschluss (6) des Zweipols (4) über einen ersten Widerstand (R1) mit einem
ersten Versorgungsanschluss (CN1) des elektrischen Geräts und über einen zweiten Widerstand
(R2) mit einem Abgriffspunkt (7) verbunden ist, der in dem elektrischen Gerät an der
elektrischen Verbindung zwischen der Schalt- und Steuereinheit (1) und der Gerätelast
(2) vorgesehen ist, und
wobei der zweite Anschluss (8) des Zweipols (4) mit dem zweiten Versorgungsanschluss
(CN2) des elektrischen Geräts verbunden ist.
15. Beleuchtungsschaltung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei ausgeschaltetem Gerät der Zweipol (4) lediglich über einen ersten Stromversorgungspfad
mit Strom versorgbar ist, der sich vom ersten Versorgungsanschluss (CN1) über den
ersten Widerstand (R1) und den Zweipol (4) zum zweiten Versorgungsanschluss (CN2)
erstreckt, und
wobei bei eingeschaltetem Gerät der Zweipol (4) über den ersten Stromversorgungspfad
und zusätzlich über einen zweiten Stromversorgungspfad mit Strom versorgbar ist, wobei
sich der zweite Stromversorgungspfad über den ersten Versorgungsanschluss (CN1), die
Schalt- und Steuereinheit (1), den Abgriffspunkt (7), den zweiten Widerstand (R2)
und den Zweipol (4) zum zweiten Versorgungsanschluss (CN2) erstreckt.