[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Arbeitseinrichtung zur Ausführung von Montage
oder Wartungsarbeiten in einem Aufzugsschacht.
[0002] Montagebühnen werden bereits heute zur Montage von Aufzugsausrüstung in einem Aufzugsschacht
verwendet. Speziell, um ein Arbeiten in einem oberen Bereich eines Aufzugschachts
zu ermöglichen, sind mehrstöckige Montagebühnen bekannt. So schlägt die
EP1647512 vor, eine Montagebühne mit einer oberen und einer unteren Plattform zu installieren.
Damit können Arbeiten in einem höher gelegeneren Schachtbereich oder an der Schachtdecke
durch Besteigen der oberen Plattform ausgeführt werden.
[0003] Eine derartige Montagebühne ist schwer und aufwändig zu montieren.
[0004] Die
GB 2 452 269 A zeigt eine leichte, ortsfest in den Schacht einzubauende Montagebühne die nach oben
ausgedehnt ist, und zumindest eine Leiter oder eine weitere Plattform aufweist.
[0005] Mit der vorliegenden Erfindung soll eine alternative Einrichtung zur Ausführung von
Arbeiten in einem höher gelegenen Schachtbereich eines Aufzugschachts bereitgestellt
werden.
[0006] Die in dem unabhängigen Patentanspruch definierte Lösung erfüllt zumindest diese
Anforderung und sie berücksichtigt mit ihren Ausgestaltungen gemäss den abhängigen
Ansprüchen weitere nutzbringende Aspekte
[0007] Gemäss einem Lösungsvorschlag ist die Arbeitseinrichtung ausgeführt, um Montage oder
Wartungsarbeiten in einem Aufzugsschacht ausführen zu können. Die Arbeitseinrichtung
besteht dazu zumindest aus einer Arbeitsplattform mit einer Standfläche und einem
Geländer, wobei die Standfläche Platz für zumindest eine Person bietet und wobei das
Geländer die Standfläche zumindest teilweise umschliesst. Weiter umfasst die Arbeitseinrichtung
zumindest eine Zusatzplattform. Diese Zusatzplattform ist derart gestaltet, dass sie
am Geländer der Arbeitsplattform anbringbar ist oder angebracht werden kann und die
Zusatzplattform bietet eine Zusatzstandfläche für zumindest eine Person, wobei die
Zusatzstandfläche im montierten Zustand, das heisst, wenn sie am Geländer angebracht
ist, oberhalb des Geländers ist.
[0008] Dabei ist von Vorteil, dass die Montagebühne, die für ein Arbeiten im Bereich eines
Schachtzugangs vorzugsweise im Bereich eines obersten Schachtzugangs ausgelegt ist,
einfach erweiterbar ist, um Arbeiten in einem höher gelegenen Schachtbereich zu ermöglichen.
[0009] Gemäß der Erfindung ist die Zusatzstandfläche der Zusatzplattform oberhalb des Geländers
und von der Standfläche der Arbeitsplattform betrachtet zumindest teilweise, vorteilhafterweise
aber im Wesentlichen oder sogar ganz ausserhalb des Geländers angeordnet.
[0010] Dabei ist von Vorteil, dass die eigentliche Standfläche der Arbeitsplattform eher
klein gehalten werden kann. Sie ist beispielsweise auf eine Breite einer Schachtöffnung
abgestimmt. Dadurch entstehen jedoch seitlich der Arbeitsplattform Distanzen zu seitlichen
Wänden. Dadurch, dass die Zusatzstandfläche der Zusatzplattform zumindest teilweise
ausserhalb des Geländers, beziehungsweise ausserhalb der Standfläche der Arbeitsplattform,
angeordnet werden kann, kann die Distanz zu seitlichen Wänden verringert werden, wodurch
ein sicheres Arbeiten auch in den Bereichen der Schachtwände ermöglicht ist. In einer
vorteilhaften Lösung lässt sich eine Lage der Zusatzstandfläche der Zusatzplattform
in Bezug auf die Arbeitsplattform verschieben. Dadurch kann flexibel auf jeweilige
Abmessungen des Aufzugschachts reagiert werden.
[0011] In einer Ausgestaltungsvariante weist die Zusatzplattform eine Umwehrung auf, welche
die Zusatzstandfläche im Wesentlichen umschliesst und als Absturzsicherung dient.
Dabei ist von Vorteil, dass ein Arbeiter, der die Zusatzplattform betritt geschützt
ist, dass er nicht in den Aufzugsschacht fallen kann. Damit ist ein sicheres Arbeiten
ermöglicht. In einer Ausgestaltungsvariante weist die Umwehrung eine Zugangspforte
auf, welche vorteilhafterweise selbstschliessend ausgeführt ist.
[0012] Dabei ist von Vorteil, dass ein Arbeiter, welche sich auf der Zusatzplattform befindet
rundum geschützt ist, so dass er auch nicht in Richtung des Zugangs fallen kann. Bei
einer Ausführung mit selbstschliessender Zugangspforte, welche also zum Betreten und
Verlassen beispielsweise durch Anheben eines Geländerbalkens bewusst geöffnet werden
muss und welche nach dem bewussten Öffnen selbststätig wieder schliesst, ist eine
Sicherheit des Arbeitens besonders hoch, da ein Schliessen der Pforte nach Betreten
der Zusatzplattform nicht vergessen gehen kann.
[0013] In einer Ausgestaltungsvariante weist die Zusatzplattform einen Zustieg vorzugsweise
eine Leiter auf, welche mit der Zusatzplattform zusammengebaut ist. Die Leiter ermöglicht
ein Betreten der Zusatzstandfläche von der Arbeitsplattform her.
[0014] Dabei ist von Vorteil, dass keine separate Leiter oder Ähnliches erforderlich ist,
um die Zusatzplattform zu erreichen. Der Zustieg muss nicht gesucht werden, er ist
zwangsläufig in die Zusatzplattform integriert. Dadurch entfällt ein Improvisieren
und eine Unfallgefahr wird dadurch weiter reduziert.
[0015] In einer Ausgestaltungsvariante ist die Zusatzplattform am Geländer der Arbeitsplattform
einhängbar. Unter eingehängt ist hierbei zu verstehen, dass die Zusatzplattform am
Geländer gehalten ist, wobei jedoch Belastungskräfte, im Besonderen vertikale Belastungskräfte,
in das Geländer eingeleitet oder beispielsweise auch direkt in die Arbeitsplattform
eingeleitet werden können. Die Zusatzplattform kann insofern auch auf das Geländer
der Arbeitsplattform aufgesetzt sein.
[0016] Dabei ist von Vorteil, dass die Zusatzplattform bedarfsweise angebracht werden kann.
Sie muss also nicht andauernd montiert sein, sondern sie kann bei Bedarf an gewünschten
Arbeitspositionen auf dem Geländer eingehängt oder auch aufgesetzt werden. Damit behindert
die Zusatzplattform andere Anwendungen der Arbeitsplattform nicht.
[0017] In einer Ausgestaltungsvariante ist die Zusatzplattform am Geländer der Arbeitsplattform
nach dem Einhängen mittels einer Verriegelung verriegelbar. Vorteilhafterweise beinhaltet
die Verriegelung einen selbstschliessenden Riegel, welcher die Zusatzplattform nach
dem Einhängen am Geländer selbsttätig verriegelt. Alternativ oder ergänzend erfolgt
die Verriegelung mittels eines Sicherungsstifts, eines Riegelstifts oder dergleichen.
Vorzugsweise enthält die Verriegelung ein deutlich sichtbares Merkmal, welches den
Verriegelungszustand (verriegelt oder entriegelt) anzeigt.
[0018] Dabei ist von Vorteil, dass die Zusatzplattform nicht versehentlich ausgehängt werden
kann. Auch dieses erhöht eine Gebrauchssicherheit der Zusatzplattform.
[0019] In einer Ausgestaltungsvariante ist die Zusatzplattform auf dem Geländer verschiebbar.
In dieser Ausgestaltung kann eine Verschiebung erfolgen, ohne dass die Zusatzplattform
ausgehängt werden müsste. Hierbei kann beispielsweise durch ein Lösen der Verriegelung
ein Seitwärtsverschieben der Zusatzplattform ermöglicht sein.
[0020] Dabei ist insgesamt von Vorteil, dass die Zusatzplattform einfach zumindest entlang
eines geraden Geländerstücks schnell verschoben werden kann. Dadurch kann beispielsweise
eine Befestigung oder Einstellung in einem hinteren Bereich des Aufzugschachts ausgeführt
werden und anschliessend kann die Zusatzplattform nach vorne verschoben werden, so
dass Arbeiten im Bereich einer vorderen Seitenwand des Aufzugschachts ausgeführt werden
können. Die Verschiebbarkeit ermöglicht ein Anordnen der Zusatzplattform an gewünschten
Arbeitspositionen.
[0021] In einer Ausgestaltungsvariante umfasst die Zusatzplattform eine Stütze, welche an
der Zusatzstandfläche, vorzugsweise an einem äusseren Bereich der Zusatzstandfläche,
befestigt ist und welche die Zusatzstandfläche an der Arbeitsplattform stützt.
[0022] Mittels einer derartigen Stütze kann primär eine Belastung des Geländers reduziert
werden, was eine leichtere Ausführung des Geländers selbst ermöglicht. Dies ist natürlich
kostengünstig und erleichtert eine Montage des Geländers selbst. Vorzugsweise ist
die Stütze beispielsweise an der Zusatzplattform vormontiert, so dass sie in eine
Stützposition geschwenkt oder verschoben werden kann.
[0023] In einer Ausgestaltungsvariante umfasst die Arbeitseinrichtung zwei Zusatzplattformen,
wobei die beiden Zusatzplattformen an entgegengesetzten Seiten der Arbeitsplattform
anbringbar sind oder angebracht sind. Vorzugsweise sind die Zusatzplattformen identisch,
das heisst sie können grundsätzlich überall am Geländer angebracht werden.
[0024] Dabei ist von Vorteil, dass beispielsweise zwei Personen an entgegengesetzten Seiten
des Aufzugschachts gleichzeitig arbeiten können oder gemeinsam ein Bauteil im Aufzugschacht
montieren können.
[0025] In einer Ausgestaltungsvariante ist die Arbeitsplattform der Arbeitseinrichtung eine
vorzugsweise temporäre Montagebühne, welche zur Durchführung von Montagearbeiten im
Aufzugsschacht, vorzugsweise im Bereich einer obersten Schachtöffnung angeordnet ist.
[0026] Die Zusatzplattform ist am Geländer dieser Arbeitsplattform angeordnet, um Arbeiten
in einem Kopfbereich des Aufzugschachts auszuführen. Die Arbeitsplattform ist beispielsweise
so ausgeführt, wie in der Anmeldung
EP3631119 desselben Anmelders beschrieben. Diese Anmeldung ist gleichzeitig mit der vorliegenden
Anmeldung eingereicht und sie ist inhaltlich mitzulesen.
[0027] Die
EP3631119 betrifft eine temporäre Montagebühne als Arbeitsplattform zur Montage von Aufzugsausrüstung
in einem Aufzugsschacht, ein Verfahren zum Montieren einer derartigen Montagebühne
und ein Verfahren zum Anpassen einer solchen Montagebühne. Die vorgeschlagene Montagebühne
ist im Besonderen so ausgeführt, um im Wesentlichen im Bereiche einer Schachtöffnung
angeordnet zu werden, so dass die Montagebühne teilweise auf einer gebäudeseitigen
Bodenfläche aufliegt und teilweise in den Aufzugsschacht hineinragt. Die Montagebühne
umfasst einen Bodenrahmen sowie Bodenplatten, welche auf den Bodenrahmen aufgelegt
oder in diesen eingelegt sind. Weiter beinhaltet der Bodenrahmen zwei seitliche Bodenträger,
zumindest einen vorderen und einen hinteren Querträger, welche die beiden seitlichen
Bodenträger miteinander verbinden, und weiter zumindest zwei Zwischenträger, welche
parallel zu den beiden seitlichen Bodenträgern angeordnet sind. Die zwei Zwischenträger
werden im Wesentlichen vom vorderen und vom hinteren Querträger getragen.
[0028] Diese temporäre Montagebühne ist ausgeführt, um im Besonderen mit einem Montageträger
zusammenzuwirken, welcher Montagträger zum Anhängen von Aufzugslasten oder von Montagegeräten
geeignet ist. Weiter sind in einem Aufzugsschacht Führungsschienen anzuordnen, welche
später zur Führung einer Aufzugskabine und eines Gegengewichts verwendet werden sollen.
Vielfach werden im Bereich der Schachtdecke dazu Hilfsmittel, wie beispielsweise ein
Installationskit, montiert, welche ein genaues Anordnen solcher Führungsschienen ermöglicht.
Die Zusatzplattform kann nun zur Anordnung eines derartigen Hilfsmittels vorteilhaft
verwendet werden. Damit können beispielsweise Richt- oder Lotschnüre platziert und
ausgerichtet werden. Die Zusatzplattform ermöglicht einem Montageteam erforderliche
Befestigungs- und Einstellpunkte gefahrlos zu erreichen und die Mitglieder des Montageteams
bewegen sich jederzeit in einer sicheren Umgebung.
[0029] Eine derartige Arbeitseinrichtung lässt sich aber vielseitig verwenden. Sie kann
für Reparaturen im Aufzugsschacht temporär eingebaut und verwendet werden. Bei einer
entsprechenden Ausgestaltung eines Geländers einer Aufzugskabine kann die Zusatzplattform
auch auf einem Geländer der Aufzugskabine montiert werden, um damit beispielsweise
Reparaturen oder Reinigungsarbeiten in einem Schacht-Kopfbereich der Aufzugsanlage
durchzuführen.
[0030] Im Folgenden werden nun die Erfindungsgedanken anhand eines Beispiels im Zusammenhang
mit den Figuren erläutert.
[0031] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Ansicht einer Zusatzplattform mit Anbau an einer Arbeitsplattform,
- Figur 2:
- eine Ansicht einer Arbeitseinrichtung mit Arbeitsplattform und zwei Zusatzplattformen,
- Figur 3:
- eine Detailansicht einer Verriegelung der Zusatzplattform am Geländer der Arbeitsplattform,
- Figur 4:
- einen Anbau der Zusatzplattform an der Arbeitsplattform mit Anbau einer Stütze,
- Figur 5:
- eine Verwendung einer Arbeitseinrichtung mit Arbeitsplattform und Zusatzplattform
zum Einbau eines Installationskits,
- Figur 6:
- eine Arbeitseinrichtung mit Arbeitsplattform und einer Zusatzplattform zusammen mit
einem Montageträger.
[0032] In den Figuren sind für gleichwirkende Teile über alle Figuren hinweg dieselben Bezugszeichen
verwendet.
[0033] Figur 1 zeigt eine Zusatzplattform 10 zu einer Arbeitsplattform 1. Die Arbeitsplattform
1 bildet zusammen mit der Zusatzplattform 10 eine Arbeitseinrichtung zur Ausführung
von Arbeiten in einem Aufzugsschacht. Die Standfläche 5 der Arbeitsplattform 1 ist
so bemessen, dass zumindest eine Person darauf stehen und arbeiten kann. Die Arbeitsplattform
1 kann eine Montagebühne in einem Aufzugsschacht sein, welche temporär beispielsweise
zur Montage von Schachtausrüstung und so weiter installiert wird oder es kann sinngemäss
auch eine Dachstruktur einer Aufzugskabine (nicht gezeigt) sein, welche eine Standfläche
5 zur Ausführung von Kontroll- oder Servicearbeiten im Aufzugsschacht aufweist. Die
Arbeitsplattform 1 ist zumindest teilweise von einem Geländer 6, 6u umschlossen, um
der auf der Arbeitsplattform arbeitenden Person eine Sicherheit gegen ein Abstürzen
zu bieten. Die Arbeitsplattform 1 mit Standfläche 5 und Geländer 6, 6u ist in Figur
1 schematisch gestrichelt dargestellt.
[0034] Die Zusatzplattform 10 beinhaltet eine Zusatzstandfläche 13, welche so bemessen ist,
dass in der Regel eine Person darauf stehen und arbeiten kann. Die Zusatzstandfläche
13 ist oberhalb des Geländers 6 der Arbeitsplattform 1 angeordnet.
[0035] Im Ausführungsbeispiel ist die Zusatzstandfläche 13 der Zusatzplattform 10 zudem
so ausgeführt, dass sie von oben betrachtet im Wesentlichen ausserhalb des Geländers
6 angeordnet ist. Sie bildet so eine Arbeitsfläche, welche seitlich über die Standfläche
5 der Arbeitsplattform 1 ragt und welche oberhalb des Geländers 6 angeordnet ist.
[0036] Je nach Anforderung kann die Zusatzplattform auch so ausgeführt sein (nicht dargestellt),
dass sie lediglich teilweise ausserhalb des Geländers angeordnet ist und zum anderen
Teil von oben betrachtet über der Standfläche 5 der Arbeitsplattform 1 angeordnet
ist.
[0037] Die Zusatzstandfläche 13 der Zusatzplattform 10 weist eine Umwehrung 16 auf. Die
Umwehrung 16 umschliesst die Zusatzstandfläche 13 auf den von der Arbeitsplattform
1 wegstehenden drei Seiten und bewahrt so eine auf der Zusatzstandfläche 13 arbeitende
Person von einem Sturz in einen Aufzugsschacht. Die Umwehrung 16 weist mehrere Umwehrungspfosten
17, 17z auf, welche im Beispiel auf Halterungen an der Zusatzstandfläche 13 aufgesteckt
und dort mittels Haltestift 19 fixiert werden. Querverbindungen 23, welche über die
Höhe der Umwehrungspfosten 17, 17z angebracht sind, vervollständigen die Umwehrung
16. Auf der der Arbeitsplattform 1 zugewandten Seite der Zusatzstandfläche 13 befindet
sich eine Zugangspforte 14. Diese kann manuell geöffnet werden, so dass eine Person
die Zusatzstandfläche 13 betreten kann. Im Ausführungsbeispiel von Figur 1 weist die
Zusatzstandfläche 13 ausserdem eine Fussschutzleiste 18 auf. Diese schützt ebenso
die auf der Zusatzstandfläche 13 stehende Person.
[0038] Bei der Zugangspforte 14 beinhaltet die Zusatzplattform 10 einen Zustieg 11 in der
Form eine Leiter 12. Der Zustieg 11 ermöglicht ein Besteigen der Zusatzstandfläche
13. Im Beispiel ist der Zustieg 11, beziehungsweise die Leiter 12, in einer Verlängerung
zu den zustiegsseitigen Umwehrungspfosten 17z ausgeführt. An den zustiegsseitigen
Umwehrungspfosten 17z ist zudem ein Handlauf 15 angeordnet. Der Handlauf 15 dient
primär dem einfacheren Besteigen der Zusatzstandfläche 13, sie kann aber auch zur
Befestigung eines Sicherheitsseils dienen, welches die auf der Arbeitsplattform 1
oder der Zusatzplattform 10 arbeitende Person zusätzlich sichert.
[0039] Über den Zustieg 11 kann die Zusatzplattform 10 am Geländer 6 der Arbeitsplattform
1 eingehängt werden. Dazu befinden sich in einem Bereich nahe der Zusatzstandfläche
13 am Zustieg 11 eine obere Halterung 21, welche dem Einhängen der Zusatzplattform
10 am Geländer 6 dient. Mittels einer oberen Sicherung 22 kann die Zusatzplattform
10 gesichert werden. Die obere Sicherung 22 kann eine Klemmschraube sein oder es kann
ein Bolzen sein, der in eine im Geländer vorgesehene Öffnung passt. Grundsätzlich
kann der Bolzen auch unterhalb des Geländers durchgestossen werden und so einem versehentlichen
Abheben der Zusatzplattform 10 vom Geländer 6 entgegenwirken.
[0040] Entsprechend einer Distanz einer unteren Querstrebe 6u des Geländers 6 ist am Zustieg
11 eine untere Halterung 24 angeordnet, welche, wie im Zusammenhang mit der oberen
Halterung 21 erläutert, dem Einhängen der Zusatzplattform 10 am Geländer 6 dient.
Im Bereich der unteren Halterung 24 ist weiter eine Verriegelung 20 angebracht. Die
Verriegelung 20 sichert die Zusatzplattform 10 gegen ein versehentliches Aushängen.
Die Verriegelung 20 ist im Beispiel im Bereich der unteren Halterung 24 angeordnet,
sie könnte natürlich auch im Bereich der oberen Halterung 21 sein. Die Verriegelung
20 wird anhand von Figur 3 näher erläutert.
[0041] Die Verriegelung 20 umfasst als zentrales Element einen Riegel 25. Der Riegel 25
ist über einen Drehpunkt 29 am Zustieg 11, beziehungsweise der Leiter 12, befestigt.
Der Riegel 25 weist an seinem unteren Ende einen Haken 25h auf. Wegen der Schwerkraft
hängt der Riegel 25 prinzipiell nach unten und er ist so gestaltet, dass der Haken
25h unterhalb der unteren Querstrebe 6u des Geländers 6 einhängt. Der Haken 25h ist
an einer, einer Verriegelungsfläche 25v entgegengesetzten Endfläche 25e angeschrägt,
so dass der Riegel 25 bei einem aufsetzen der Zusatzplattform 10 auf das Geländer
6, 6u zurückgestossen wird und nach dem erfolgten Aufsetzen, welches durch die untere
Halterung 24 bestimmt ist, wieder in seine schwerkraftbestimmte Lage fällt und damit
die Zusatzplattform 10 im Wesentlichen selbsttätig verriegelt. Die zwangsläufige Verriegelung
kann wunschgemäss durch eine Feder verstärkt werden. Im Beispiel gemäss Figur 3 kann
die Verriegelung 20 zusätzlich gesichert werden. Dazu ist ein Riegelstift 26 vorgesehen
der durch ein Strukturteil des Zustiegs 11 und den Riegel 25 gesteckt und mittels
einer Riegelsicherung 27 fixiert wird. Weiter ist eine unabhängige weitere Sicherung
in der Form einer unteren Sicherung 28 dargestellt. Die untere Sicherung 28 kann identisch
zur oberen Sicherung 22, wie sie vorgängig beschrieben wurde, ausgeführt sein. Die
dargestellten Sicherungsmassnahmen können natürlich, wie dargestellt, zusammen oder
einzeln eingesetzt werden.
[0042] Die Zusatzplattform 10 kann auf dem Geländer 6 an einer gewünschten Arbeitsposition
platziert werden. Durch ein Lösen von Klemmschrauben oder Bolzen kann die Zusatzplattform
auf dem Geländer auch Längsverschoben werden. Die Längsverschiebung ist zumindest
soweit einfach möglich, wie keine Geländerpfosten vorhanden sind. Im Bereiche eines
Geländerpfostens ist allenfalls ein kurzzeitiges Anheben der Zusatzplattform 10 erforderlich.
[0043] In Figur 2 ist eine Arbeitsplattform 1 mit zwei Zusatzplattformen 10 ausgerüstet
und bilden zusammen eine Arbeitseinrichtung zur Ausführung von Montage oder Wartungsarbeiten
in einem Aufzugsschacht 4. Die Zusatzplattformen 10 sind im Beispiel je zu beiden
Seiten der Arbeitsplattform 1, respektive an entgegengesetzten Seiten der Arbeitsplattform
1 auf die jeweiligen Geländer 6 aufgesetzt und gesichert. Das Geländer 6 umfasst in
der Regel auch ein rückseitiges Geländer 7. Auch das rückseitige Geländer 7 kann bei
entsprechender Ausgestaltung als Basis zur Anordnung der Zusatzplattform 10 dienen.
[0044] Je nach Grösse, Ausgestaltung oder Lastanforderung an die Zusatzplattform 10 ist
diese über eine in Figur 4 dargestellte Stütze 40 an der Arbeitsplattform 1 gestützt.
Die Stütze 40 ist über einen Stützenhalter 41 (siehe auch Figur 2) verschiebbar am
äusseren Bereich der Zusatzstandfläche 13 befestigt und sie kann im Stützenhalter
41 soweit nach unten zugestellt (Pfeilrichtung 43) werden, dass sie sich an der Arbeitsplattform
1, beziehungsweise an einem im Bereich eines Bodenrahmes 30 der Arbeitsplattform 1
vorgesehenem Stützwinkel 44 abstützt.
[0045] Selbstverständlich sind auch hier Sicherungsmassnahmen beispielsweise mittels Stützensicherung
42 vorgesehen, welche die Stütze 40 gegen ein versehentliches Lösen sichert.
[0046] Bedarfsgemäss können natürlich mehrere Stützen 40 beispielsweise zumindest zwei Stützen
40 an den beiden äusseren Eckpunkten der Zusatzstandfläche 13 verwendet werden.
[0047] Die durch die Arbeitsplattform 1 und zumindest einer Zusatzplattform 10 gebildete
Arbeitseinrichtung kann nun, wie in Figur 5 ersichtlich, verwendet werden, um Montagearbeiten
im Aufzugsschacht durchzuführen. Die Einrichtung ist als temporäre Montageplattform
oder Montagebühne im Bereich einer obersten Schachtöffnung 3 angeordnet. Die Arbeitsplattform
1 ist mittels Pfosten 8 an der Gebäudestruktur befestigt und liegt über den Bodenrahmen
30 teilweise auf einer gebäudeseitigen Bodenfläche 2 auf. Mittels einer zusätzlichen
Seilsicherung 35 ist die Arbeitsplattform 1 zusätzlich im Aufzugsschacht 4 gehalten.
Auf dem Geländer 6 der Arbeitsplattform 1 ist die Zusatzplattform 10 aufgesetzt und,
wie in den vorgängigen Erläuterungen beschrieben, fixiert und gesichert. Im obersten
Bereich des Aufzugschachts 4 ist ein sogenanntes Installationskit 39 angeordnet. Dieses
beispielhafte Installationskit wird als Montagelehre zur Ausrichtung von Führungsschienen,
Schachttüren und Anderem benutzt. Dieses Installationskit 39 kann mittels der Zusatzplattform
10 möglichst hoch im Aufzugsschacht befestigt werden. In Figur 5 ist nur eine einzelne
Zusatzplattform 10 erkennbar. In der Praxis könnten auch in dieser Anwendung zwei
Zusatzplattformen 10 verwendet werden, wie im Zusammenhang mit Figur 2 erläutert.
[0048] Sofern je eine Person auf den Zusatzplattformen 10 steht, kann das Installationskit
39 gemeinsam angehoben und an entsprechender Position im Aufzugsschacht befestigt
werden. Die aus Arbeitsplattform 1 und zumindest einer Zusatzplattform 10 bestehende
Arbeitseinrichtung ist geeignet, um Arbeiten in einem Kopfbereich des Aufzugschachts
einfach und gefahrlos auszuführen.
[0049] An den Pfosten 8 sind im Ausführungsbeispiel von Figur 5 weiter Barrieren 38 angebracht.
Diese verhindern ein versehentliches Betreten der Arbeitsplattform 1. Die Barrieren
38 können allenfalls mit Warntafeln versehen sein, die vor einem Betreten der Arbeitsplattform
warnen. An den Barrieren 38 könne auch Schlösser vorgesehen sein, die ein Entfernen
derselben nur mit entsprechendem Schlüssel erlauben.
[0050] In Figur 6 ist eine andere oder ergänzende Anwendung der aus Arbeitsplattform 1 und
Zusatzplattform 10 bestehenden Arbeitseinrichtung in einer anderen Konstellation dargestellt.
Die Arbeitsplattform 1 selbst wird von einem Montageträger 36, der im Aufzugschacht
4 angeordnet ist, durchdringen. Trotzdem verbleibt auf der Arbeitsplattform die Standfläche
5 und weiterhin kann seitlich auf dem Geländer 6 der Arbeitsplattform 1 die Zusatzplattform
10 angeordnet werden, welche weiterhin ein Arbeiten in einem oberen Schachtbereich
ermöglicht. Die Zusatzplattform 10, beziehungsweise deren Zusatzstandfläche 13, ist
weiterhin über den Zustieg 11 von der Arbeitsplattform her erreichbar. Das Geländer
der Arbeitsplattform 1 umfasst natürlich auch das rückseitige Geländer 7. Das rückseitige
Geländer 7 kann im Wesentlichen identisch zum seitlichen Geländer 6 ausgeführt sein.
Grundsätzlich kann die Zusatzplattform 10 auch am rückseitigen Geländer 7 angeordnet
werden.
[0051] Die Arbeitsplattform 1 ihrerseits umfasst den Bodenrahmen 30 sowie Bodenplatten,
welche die Standfläche 5 der Arbeitsplattform 1 definieren. Die Bodenplatten sind
auf den Bodenrahmen 30 aufgelegt oder in diesen eingelegt sind. Weiter beinhaltet
der Bodenrahmen 30 zwei seitliche Bodenträger 31, zumindest einen vorderen 33 und
einen hinteren Querträger 34, welche die beiden seitlichen Bodenträger 31 miteinander
verbinden, und weiter zumindest zwei Zwischenträger 32, welche parallel zu den beiden
seitlichen Bodenträgern 31 angeordnet sind. Die zwei Zwischenträger 32 werden im Wesentlichen
vom vorderen und vom hinteren Querträger 33, 34 getragen und sie sind so weit voneinander
beabstandet, dass der Montageträger 36 dazwischen durchgeführt werden kann. Analog
zu der Ausführung von Figur 5 ist die Arbeitsplattform über Pfosten 8 zur gebäudeseitigen
Struktur verbunden.
[0052] Die dargestellten Anordnungen können vom Fachmann weitgehend variiert werden. So
kann anstelle einer Arbeitsplattform 1, welche von der Schachtöffnung 3 her in den
Aufzugsschacht 4 eingeschoben wird, auch eine beliebige andere Form von Arbeitsplattform
1 verwendet sein. Zum Beispiel kann die Arbeitsplattform 1 im Aufzugsschacht 4 über
Halteschuhe an Wänden aufgebaut und befestigt werden oder es kann eine fahrbare Arbeitsbühne
1 sein. In den Beispielen ist die Zusatzstandfläche 13 der Zusatzplattform 10 jeweils
direkt über dem Geländer 6, im Wesentlichen auf diesem aufliegend, dargestellt. Die
Zusatzstandfläche 13 kann bei entsprechender Auslegung auch in einer Distanz oberhalb
des Geländers 6 angeordnet sein.
1. Arbeitseinrichtung zur Ausführung von Montage oder Wartungsarbeiten in einem Aufzugsschacht
(4), wobei die Arbeitseinrichtung zumindest eine Arbeitsplattform (1) mit einer Standfläche
(5) und ein Geländer (6, 7) umfasst, wobei die Standfläche (5) Platz für zumindest
eine Person bietet und wobei das Geländer (6, 7) die Standfläche (5) zumindest teilweise
umschliesst,
dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitseinrichtung zumindest eine Zusatzplattform (10) umfasst, wobei die Zusatzplattform
(10) am Geländer (6, 7) der Arbeitsplattform (1) anbringbar ist, und wobei die Zusatzplattform
(10) eine Zusatzstandfläche (13) für zumindest eine Person bietet, welche Zusatzstandfläche
(13) oberhalb des Geländers (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstandfläche (13) von der Standfläche (5) der Arbeitsplattform (1) betrachtet
zumindest teilweise ausserhalb des Geländers (6) angeordnet ist.
2. Arbeitseinrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstandfläche (13) von der Standfläche (5) der Arbeitsplattform (1) betrachtet
im Wesentlichen ausserhalb des Geländers (6) angeordnet ist.
3. Arbeitseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzplattform (10) eine Umwehrung (16) aufweist, welche die Zusatzstandfläche
(13) im Wesentlichen umschliesst und als Absturzsicherung dient.
4. Arbeitseinrichtung gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwehrung (16) eine Zugangspforte (14) aufweist.
5. Arbeitseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzplattform (10) einen Zustieg (11) vorzugsweise eine Leiter (12) aufweist,
der ein Betreten der Zusatzstandfläche (13) von der Arbeitsplattform (1) her ermöglicht.
6. Arbeitseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzplattform (10) am Geländer (6, 7) der Arbeitsplattform (1) einhängbar ist.
7. Arbeitseinrichtung gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzplattform (10) am Geländer (6, 7) der Arbeitsplattform (1) nach dem Einhängen
mittels einer Verriegelung (20) verriegelbar ist.
8. Arbeitseinrichtung gemäss Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung (20) einen selbstschliessenden Riegel (25) beinhaltet, welcher die
Zusatzplattform (10) nach dem Einhängen am Geländer (6, 7) selbsttätig verriegelt.
9. Arbeitseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzplattform (10) auf dem Geländer (6, 7) verschiebbar ist.
10. Arbeitseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzplattform (10) eine Stütze (40) umfasst, welche an der Zusatzstandfläche
(13), vorzugsweise an einem äusseren Bereich der Zusatzstandfläche (13), befestigt
ist und welche die Zusatzstandfläche (13) an der Arbeitsplattform (1) stützt.
11. Arbeitseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitseinrichtung zwei Zusatzplattformen (10) umfasst, wobei die beiden Zusatzplattformen
(10) an entgegengesetzten Seiten der Arbeitsplattform (1) anbringbar sind oder angebracht
sind.
12. Arbeitseinrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsplattform (1) eine temporäre Montagebühne ist, welche zur Durchführung
von Montagearbeiten im Aufzugsschacht (4) vorzugsweise im Bereich einer obersten Schachtöffnung
(3) angeordnet ist und die Zusatzplattform (10) am Geländer (6, 7) der Arbeitsplattform
(1) angeordnet ist, um Arbeiten in einem Kopfbereich des Aufzugschachts (4) zu ermöglichen.
1. Working device for carrying out installation or maintenance work in an elevator shaft
(4), the working device comprising at least one working platform (1) comprising a
standing surface (5) and a railing (6, 7), the standing surface (5) providing space
for at least one person and the railing (6, 7) surrounding the standing surface (5)
at least in part, characterized in that the working device comprises at least one additional platform (10), it being possible
to attach the additional platform (10) to the railing (6, 7) of the working platform
(1), and the additional platform (10) providing an additional standing surface (13)
for at least one person, which additional standing surface (13) is arranged above
the handrail (6), characterized in that the additional standing surface (13), when viewed from the standing surface (5) of
the working platform (1), is arranged outside the railing (6) at least in part.
2. Working device according to claim 1, characterized in that the additional standing surface (13), when viewed from the standing surface (5) of
the working platform (1), is arranged substantially outside the railing (6).
3. Working device according to either claim 1 or 2, characterized in that the additional platform (10) has a barrier (16), which substantially encloses the
additional standing surface (13) and serves as fall protection.
4. Working device according to claim 3, characterized in that the barrier (16) has an access gate (14).
5. Working device according to any of claims 1 to 4, characterized in that the additional platform (10) has climbing access (11), preferably a ladder (12),
which allows a person to access the additional standing surface (13) from the working
platform (1).
6. Working device according to any of claims 1 to 5, characterized in that the additional platform (10) can be suspended on the railing (6, 7) of the working
platform (1).
7. Working device according to claim 6, characterized in that the additional platform (10) can be locked to the railing (6, 7) of the working platform
(1) by means of a lock (20) after being suspended.
8. Working device according to claim 7, characterized in that the lock (20) contains a self-closing latch (25) which automatically locks the additional
platform (10) after being suspended on the railing (6, 7).
9. Working device according to any of claims 1 to 8, characterized in that the additional platform (10) is movable on the railing (6, 7).
10. Working device according to any of claims 1 to 9, characterized in that the additional platform (10) comprises a support (40) which is fastened to the additional
standing surface (13), preferably to an outer region of the additional standing surface
(13), and which supports the additional standing surface (13) on the working platform
(1).
11. Working device according to any of claims 1 to 10, characterized in that the working device comprises two additional platforms (10), the two additional platforms
(10) being attachable or attached on opposite sides of the working platform (1).
12. Working device according to any of claims 1 to 11, characterized in that the working platform (1) is a temporary installation platform which is preferably
arranged in the region of an uppermost shaft opening (3) for carrying out installation
work in the elevator shaft (4) and the additional platform (10) is arranged on the
railing (6, 7) of the working platform (1) to allow work in the top region of the
elevator shaft (4).
1. Dispositif de travail pour effectuer des travaux d'installation ou de maintenance
dans une cage d'ascenseur (4), le dispositif de travail comprenant au moins une plate-forme
de travail (1) comprenant une surface d'appui (5) et un garde-corps (6, 7), la surface
d'appui (5) offrant de l'espace pour au moins une personne et le garde-corps (6, 7)
entourant au moins en partie la surface d'appui (5), caractérisé en ce que le dispositif de travail comprend au moins une plate-forme supplémentaire (10), la
fixation de la plate-forme supplémentaire (10) au garde-corps (6, 7) de la plate-forme
de travail (1) étant possible, et la plate-forme supplémentaire (10) fournissant une
surface d'appui supplémentaire (13) pour au moins une personne, laquelle surface d'appui
supplémentaire (13) étant disposée au-dessus de la main courante (6), caractérisé en ce que la surface d'appui supplémentaire (13), du point de vue de la surface d'appui (5)
de la plate-forme de travail (1), est disposée au moins en partie à l'extérieur du
garde-corps (6).
2. Dispositif de travail selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface d'appui supplémentaire (13), du point de vue de la surface d'appui (5)
de la plate-forme de travail (1), est disposée sensiblement à l'extérieur du garde-corps
(6).
3. Dispositif de travail selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la plate-forme supplémentaire (10) présente une barrière (16), qui entoure sensiblement
la surface d'appui supplémentaire (13) et sert de protection contre les chutes.
4. Dispositif de travail selon la revendication 3, caractérisé en ce que la barrière (16) présente une porte d'accès (14).
5. Dispositif de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la plate-forme supplémentaire (10) présente un accès de montée (11), de préférence
une échelle (12), qui permet à une personne d'accéder à la surface d'appui supplémentaire
(13) depuis la plate-forme de travail (1).
6. Dispositif de travail selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la plate-forme supplémentaire (10) peut être suspendue au garde-corps (6, 7) de la
plate-forme de travail (1).
7. Dispositif de travail selon la revendication 6, caractérisé en ce que la plate-forme supplémentaire (10) peut être verrouillée au garde-corps (6, 7) de
la plate-forme de travail (1) au moyen d'une serrure (20) après avoir été suspendue.
8. Dispositif de travail selon la revendication 7, caractérisé en ce que la serrure (20) contient un verrou à fermeture automatique (25) qui verrouille automatiquement
la plate-forme supplémentaire (10) après avoir été suspendue au garde-corps (6, 7).
9. Dispositif de travail selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plate-forme supplémentaire (10) est mobile sur le garde-corps (6, 7).
10. Dispositif de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la plate-forme supplémentaire (10) comprend un support (40) qui est fixé à la surface
d'appui supplémentaire (13), de préférence à une région extérieure de la surface d'appui
supplémentaire (13), et qui supporte la surface d'appui supplémentaire (13) sur la
plate-forme de travail (1).
11. Dispositif de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le dispositif de travail comprend deux plates-formes supplémentaires (10), les deux
plates-formes supplémentaires (10) pouvant être fixées ou étant fixées de part et
d'autre de la plate-forme de travail (1).
12. Dispositif de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la plate-forme de travail (1) est une plate-forme d'installation temporaire qui est
de préférence disposée dans la région d'une ouverture de cage la plus haute (3) pour
effectuer des travaux d'installation dans la cage d'ascenseur (4) et la plate-forme
supplémentaire (10) est disposée sur le garde-corps (6, 7) de la plate-forme de travail
(1) pour permettre les travaux dans la région supérieure de la cage d'ascenseur (4).