[0001] Die Erfindung geht aus von einem Sitzmöbel
- mit einem eine Stütze aufweisenden Fußgestell,
- mit einer Sitzanordnung,
- wobei die Sitzanordnung über ein Federelement mit einem Stützenverbindungsteil, das
sich an der Stütze abstützt, verbunden ist, und wobei die Sitzanordnung gegen die
Rückstellkraft des Federelements in einer Relativbewegung relativ zu dem Stützenverbindungsteil
bewegbar ist, und
- mit einem im Bereich zwischen dem Stützenverbindungsteil und der Sitzanordnung angeordneten
Stößel, der bei Annäherung der Sitzanordnung an das Stützenverbindungsteil in eine
Stößelaufnahme entlang einer Längsrichtung der Stößelaufnahme eintaucht.
[0003] Das Sitzmöbel, beispielsweise ein Bürostuhl, weist üblicherweise eine Sitzanordnung
mit einem Sitz und einer Rückenlehne auf.
[0004] Die Sitzanordnung lässt sich relativ zum Stützenverbindungsteil und damit relativ
zum Fußgestell abgefedert durch das Federelement bzw. dessen Rückstellkraft bewegen.
[0005] Ergonomisch ist es wünschenswert, diese Relativbewegung steuern zu können. Insbesondere
ist es wünschenswert, dass ein Benutzer des Sitzmöbels die Relativbewegung nach seinen
Wünschen begrenzen und/oder blockieren kann. Mit anderen Worten sollten eine oder
mehrere Bewegungsmöglichkeiten des Sitzmöbels steuerbar, insbesondere in ihrem Ausmaß
begrenzbar und/oder blockierbar, sein.
[0006] Eine solche Steuerung der Relativbewegung sollte dazu besonders flexibel sein und
möglichst umfassende Einstellmöglichkeiten bieten. Die Steuerung sollte zudem möglichst
einfach in unterschiedliche Modelle von Sitzmöbeln integrierbar sein.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Sitzmöbel anzubieten, bei dem die Relativbewegung
der Sitzanordnung relativ zum Stützenverbindungsteil flexibel steuerbar ist.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe durch ein Sitzmöbel
- mit einem eine Stütze aufweisenden Fußgestell,
- mit einer Sitzanordnung,
- wobei die Sitzanordnung über ein Federelement mit einem Stützenverbindungsteil, das
sich an der Stütze abstützt, verbunden ist, und wobei die Sitzanordnung gegen die
Rückstellkraft des Federelements in einer Relativbewegung relativ zu dem Stützenverbindungsteil
bewegbar ist, und
- mit einem im Bereich zwischen dem Stützenverbindungsteil und der Sitzanordnung angeordneten
Stößel, der bei Annäherung der Sitzanordnung an das Stützenverbindungsteil in eine
Stößelaufnahme entlang einer Längsrichtung der Stößelaufnahme eintaucht,
- wobei das Sitzmöbel eine Steueranordnung zur Steuerung, insbesondere zur Blockade
und/oder zur Begrenzung, der Relativbewegung aufweist, wobei die Steueranordnung zur
Steuerung wenigstens teilweise in die Stößelaufnahme eintauchen kann und/oder durch
die die Stößelaufnahme zumindest bereichsweise entlang ihrer Längsrichtung verkürzbar
und/oder verlängerbar ist.
[0009] Dabei kann unter "eintauchen" verstanden werden, dass der Stößel bzw. die Steueranordnung
in die Stößelaufnahme eindringt und/oder dass sich der Stößel bzw. die Steueranordnung
innerhalb der Stößelaufnahme verlagert.
[0010] Die Stößelaufnahme kann ebenfalls im Bereich zwischen dem Stützenverbindungsteil
und der Sitzanordnung angeordnet sein. Bevorzugt weist sie einen Hohlraum auf, der
wenigstens an derjenigen Seite eine Öffnung aufweist, an der bzw. durch die der Stößel
in die Stößelaufnahme hineingelangt. Die Stößelaufnahme kann eine längliche Form aufweisen.
[0011] Unter Längsrichtung der Stößelaufnahme kann die Richtung verstanden werden, die vorgesehen
ist, um den Stößel in die Stößelaufnahme aufzunehmen bzw. um den Stößel in der Stößelaufnahme
zu bewegen. Bevorzugt kann die Längsrichtung der Richtung eines längsten Durchmessers
der Stößelaufnahme entsprechen.
[0012] Bei einem solchen Sitzmöbel bewegt sich somit während der Relativbewegung der Stößel
in die Stößelaufnahme hinein und/oder der Stößel bewegt sich innerhalb der Stößelaufnahme.
Durch die Steueranordnung kann der freie Weg des Stößels, insbesondere entlang der
Längsrichtung, innerhalb der Stößelaufnahme vorab eingestellt werden.
[0013] Unter "freier Weg innerhalb der Stößelaufnahme" kann dabei die Strecke bzw. der Weg
verstanden werden, die der Stößel, ausgehend von einer Ausgangsstellung des Stößels
bei unbelasteter Sitzanordnung bzw. vor Beginn der Relativbewegung, während der Relativbewegung
zurücklegen kann ohne gegen eine gegenüberliegende Wand der Stößelaufnahme oder gegen
ein anderes Objekt zu stoßen, insbesondere ohne gegen die Steueranordnung zu stoßen.
[0014] Somit kann die Relativbewegung begrenzt werden. Der Stößel kann dazu mit der Steueranordnung
zur Begrenzung der Relativbewegung zusammenwirken. Insbesondere kann der Stößel in
einer Endstellung einer begrenzten Relativbewegung an die Steueranordnung anstoßen.
[0015] Wird der freie Weg des Stößels vollständig durch die Steueranordnung verkürzt, lässt
sich eine Blockade der Relativbewegung erreichen.
[0016] Je nach Ausgestaltung des Sitzmöbels lässt sich damit auch einstellen, inwieweit
beispielsweise eine Rückenlehne des Sitzmöbels relativ zu einem Sitz und/oder relativ
zum Fußgestell bewegbar ist.
[0017] Zur Begrenzung der Relativbewegung auf einen Maximalausschlag kann ein Anschlag,
an den der Stößel bei Erreichen einer Endstellung der Relativbewegung anstößt, insbesondere
an der Sitzanordnung, ausgebildet sein. Alternativ und/oder ergänzend kann der Stößel
bei Erreichen der Endstellung auch unmittelbar an der Sitzanordnung anstoßen.
[0018] Der Stößel kann eine Führung für die Sitzanordnung, insbesondere während der Relativbewegung,
bilden. Dazu kann er mit der Sitzanordnung zusammenwirken.
[0019] Die Steueranordnung kann auch nachträglich in das Sitzmöbel integriert werden. Die
Steueranordnung selbst kann in vielfältiger Weise ausgebildet, insbesondere geformt,
sein. Somit lässt sich die Steuerung der Relativbewegung bei unterschiedlichen Modellen
von Sitzmöbeln verwenden. Die Art der Steuerung und der Umfang der hieraus resultierenden
Einstellmöglichkeiten lassen sich, insbesondere durch Einsatz unterschiedlicher Steueranordnungen,
je nach gewünschtem Anwendungsbereich des Sitzmöbels anpassen.
[0020] Vorteilhaft ist es, wenn der Stößel an seinem Stößelende ein Pufferelement aufweist.
Das Pufferelement kann insbesondere als Elastomerfeder ausgebildet sein oder eine
solche aufweisen. Somit kann der Stoß des Stößels und damit die Relativbewegung, insbesondere
bei Erreichen einer jeweiligen Endstellung, zusätzlich gedämpft bzw. abgefedert werden.
[0021] Die Lage und/oder die Position der Steueranordnung können mittels eines Bedienelements,
insbesondere über einen Bowdenzug, einstellbar sein. Unter Lage und/oder Position
der Steueranordnung kann dazu ihre jeweilige relative Lage und/oder relative Position
in Bezug auf die Lage und/oder Position der Sitzanordnung und/oder in Bezug auf die
Lage und/oder Position des Stützenverbindungsteils in einer Anfangsstellung vor Beginn
der Relativbewegung verstanden werden.
[0022] Bei einer Klasse von Ausführungsformen der Erfindung ist es vorgesehen, dass die
Steueranordnung in eine Blockadeposition verschiebbar ist, in der die Relativbewegung
begrenzt, insbesondere blockiert, ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die
Steueranordnung wenigstens teilweise, bevorzugt vollständig, zur Begrenzung der Relativbewegung
in die Stößelaufnahme hinein und zur Freigabe der Relativbewegung aus der Stößelaufnahme
heraus verschoben wird. Dann kann die Steueranordnung als Rastschieber, insbesondere
als Blockierschieber, wirken.
[0023] Alternativ oder ergänzend kann die Steueranordnung um eine, bevorzugt zur Längsrichtung
parallele, Drehachse drehbar gelagert sein. Besonders bevorzugt kann die Steueranordnung
wenigstens zwei Bereiche mit unterschiedlicher Länge parallel zur Längsrichtung aufweisen.
Dann kann der freie Weg des Stößels durch Drehung der Steueranordnung oder eines Teils
der Steueranordnung eingestellt werden.
[0024] Die Steueranordnung kann ein Begrenzungsteil zur Begrenzung des freien Weges des
Stößels in der Stößelaufnahme sowie ein Arretierteil zur Festlegung der Lage und/oder
der Position des Begrenzungsteils aufweisen. Mittels des Arretierteils kann dann die
Lage und/oder die Position des Begrenzungsteils eingestellt und festgelegt werden.
Beispielsweise kann das Begrenzungsteil weiter in die Stößelaufnahme hinein oder aus
der Stößelaufnahme heraus verlagert werden und in der neuen Position festgelegt werden.
Somit lässt sich der freie Weg mittels des Arretierteils und des Begrenzungsteils
einstellen. Auch somit kann die Relativbewegung einstellbar begrenzt und/oder blockiert
werden.
[0025] Dazu kann die Steueranordnung, insbesondere das Begrenzungsteil, als entlang der
Längsrichtung verlagerbarer Gegenstößel ausgebildet sein und/oder einen solchen aufweisen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass bei Erreichen einer jeweiligen Endstellung
der Relativbewegung der Stößel mit seinem Stößelende an das als Gegenstößel ausgebildete
Begrenzungsteil anstößt. Auch hierbei kann der Stoß durch das am Stößelende angeordnete
Pufferelement gedämpft werden.
[0026] Das Begrenzungsteil kann, insbesondere wenn es als Gegenstößel ausgebildet ist und/oder
einen solchen aufweist, wenigstens eine Rastfläche aufweisen. Die Rastfläche kann
insbesondere als Rastnut, Kerbe und/oder als Keil ausgebildet sein. Das Arretierteil
kann dann wenigstens bereichsweise komplementär zur Rastfläche ausgebildet sein. Somit
kann das Arretierteil zur Festlegung, insbesondere zur Verrastung, des Begrenzungsteils
in die Rastfläche eingreifen. Allgemein kann ein Formschluss zwischen dem Arretierteil
und dem Begrenzungsteil, insbesondere im Bereich der Rastfläche, hergestellt werden.
Dabei ist denkbar, dass die Steueranordnung mehrere Rastnuten aufweist. Beispielsweise
kann die Steueranordnung als Zahnstange ausgebildet sein und/oder einen zahnstangenförmigen
Bereich aufweisen. Dann kann das Begrenzungsteil in unterschiedlichen Positionen und/oder
Lagen festgelegt, insbesondere verrastet, werden.
[0027] Eine stufenlose Steuerung der Relativbewegung lässt sich erzielen, wenn das Arretierteil
als Klemmelement, durch das das Begrenzungsteil durch Reibschluss in seiner Lage und/oder
seiner Position relativ zur Sitzanordnung lösbar festlegbar ist, ausgebildet ist oder
ein solches aufweist. Insbesondere kann das Arretierteil eingerichtet sein, das Begrenzungsteil
in seiner Lage und/oder seiner Position lösbar festzuklemmen und damit lösbar festzulegen.
Unter "lösbar" kann dabei die Möglichkeit verstanden werden, die Klemmung, insbesondere
reversibel, zu lockern und/oder aufzuheben.
[0028] Dann kann der freie Weg des Stößels in der Stößelaufnahme und dadurch die Endstellung
der Relativbewegung stufenlos eingestellt bzw. festgelegt werden, indem zunächst die
Klemmung durch das Arretierteil, beispielsweise mittels des Bedienelements und/oder
mittels des Bowdenzugs, gelöst wird, der Gegenstößel bei unbelasteter Sitzanordnung
sodann - beispielsweise schwerkraftgetrieben - bis zum Stößel bewegt wird, anschließend
die Relativbewegung manuell bis zum Erreichen der gewünschten Endstellung ausgeführt
wird bzw. die Sitzanordnung, insbesondere die Rückenlehne, entsprechend belastet wird
und abschließend die Klemmung durch das Arretierteil wieder hergestellt wird.
[0029] Vorzugsweise kann das Arretierteil selbstklemmend ausgebildet und/oder angeordnet
sein. Mit anderen Worten kann das Arretierteil eingerichtet sein, bei Belastung des
Begrenzungsteils, insbesondere wenn der Stößel gegen das Begrenzungsteil stößt, die
Klemmung des Begrenzungsteils zu initiieren und/oder zu verstärken.
[0030] Alternativ oder ergänzend kann die Steueranordnung eine Klemmfeder zur lösbaren Festlegung
des Begrenzungsteils durch das Arretierteil aufweisen. Die Klemmfeder kann insbesondere
eine Vorspannung des Arretierteils bewirken, sodass das Begrenzungsteil - insbesondere
ohne Betätigen des Bedienelements und/oder ohne Einwirkung des Stößels auf das Begrenzungsteil
- klemmend in seiner Lage und/oder Position festgelegt ist. Insbesondere kann die
Klemmfeder die Klemmung initiieren und/oder verstärken.
[0031] Die Steueranordnung kann aus einem Metall und/oder aus einem Kunststoff gebildet
sein. Insbesondere hat es sich als günstig ergeben, wenn die Steueranordnung aus DD11,
insbesondere als Stahlblech, ausgebildet ist oder dieses aufweist.
[0032] Vorzugsweise ist der Stößel, insbesondere mit seinem dem Stößelende gegenüberliegenden
Ende, am Stützenverbindungsteil gelagert. Bevorzugt kann er beweglich gelagert sein.
Insbesondere kann der Stößel in einem Kalottenlager gelagert sein. So ist denkbar,
dass der Stößel in einem Aufnahmeteller in Verbindung mit einer insbesondere halbkugelförmigen
Verschraubung gelagert ist. Dann lässt sich der Sitz nach vorne, hinten und/oder seitlich
relativ zum Federelement verkippen und/oder verschwenken.
[0033] Die Bewegungsmöglichkeiten des Sitzmöbels können ferner hinsichtlich ergonomischer
Aspekte zusätzlich abgestimmt werden, wenn das Federelement als Federpaket ausgebildet
ist oder ein solches aufweist. Allgemein kann das Federelement aus wenigstens zwei
verschiedenen Materialien gebildet sein. Somit lässt sich die Materialelastizität
des Federelements in einem weiten Elastizitätsbereich vordefinieren und/oder einstellen.
Das Federelement kann zum Beispiel mehrere Blattfedern aufweisen. Dabei können zumindest
eine Blattfeder aus Kunststoff und zumindest eine Blattfeder aus Metall ausgebildet
sein. Die Blattfedern können unterschiedliche Dicken aufweisen. Die Blattfedern können
abschnittsweise aneinander anliegen.
[0034] Bei einer besonders bevorzugten Klasse von Ausführungsformen der Erfindung ist das
Sitzmöbel als Stuhl, insbesondere als Bürodrehstuhl, ausgebildet.
[0035] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung,
die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen.
Die in der Zeichnung dargestellten Merkmale sind derart dargestellt, dass die erfindungsgemäßen
Besonderheiten deutlich sichtbar gemacht werden können. Die verschiedenen Merkmale
können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei Varianten
der Erfindung verwirklicht sein.
[0036] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Sitzmöbel in Querschnittsansicht;
- Fig. 2a und 2b
- Detailansichten des Ausschnitts A gemäß der Ausführungsform der Fig. 1 bei zwei verschiedenen
Einstellungen;
- Fig. 3a und 3b
- Detailansichten gemäß dem Ausschnitt A der Fig. 1 einer weiteren Ausführungsform bei
zwei verschiedenen Einstellungen;
- Fig. 3c
- sechs verschiedene perspektivische Ansichten einer für die Ausführungsform gemäß Fig.3a
und 3b verwendeten Steueranordnung;
- Fig. 4a und 4b
- Detailansichten gemäß dem Ausschnitt A der Fig. 1 einer weiteren Ausführungsform bei
zwei verschiedenen Einstellungen;
- Fig. 5a und 5b
- Detailansichten gemäß dem Ausschnitt A der Fig. 1 einer weiteren Ausführungsform bei
zwei verschiedenen Einstellungen;
- Fig. 5c
- eine perspektivische Ansicht der für die Ausführungsform gemäß Fig. 5a und Fig. 5b
verwendeten Steueranordnung und
- Fig. 5d und 5e
- perspektivische Ansichten auf Einzelteile der Steueranordnung gemäß Fig. 5c.
[0037] Zum leichteren Verständnis der Erfindung werden soweit möglich im Folgenden für funktional
sich entsprechende Elemente jeweils die gleichen Bezugszeichen verwendet.
[0038] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines Sitzmöbels
10 mit einem eine Stütze
12 aufweisenden Fußgestell
14 und mit einer Sitzanordnung
16. Die Sitzanordnung 16 weist einen Sitz
18 sowie eine Rückenlehne
20 auf.
[0039] Die Sitzanordnung 16 ist über ein Federelement
22 mit einem Stützenverbindungsteil
24, das sich an der Stütze 12 abstützt, verbunden. Das Federelement 22 ist als Federpaket
ausgebildet. Es weist zwei zueinander parallel verlaufende Blattfedern auf. Insgesamt
ist das Federelement 22 im Wesentlichen U-förmig geformt.
[0040] Die Sitzanordnung 16, insbesondere ihr Sitz 18 und ihre Rückenlehne 20, ist gegen
die Rückstellkraft des Federelements 22 in einer mit den Bezugszeichen
B angedeuteten Relativbewegung B relativ zu dem Stützenverbindungsteil 24 bewegbar.
Der Verlauf der Relativbewegung B ist im Wesentlichen durch das Federelement 22, insbesondere
durch Wahl seiner Elastizität, definiert.
[0041] In einem Bereich zwischen dem Stützenverbindungsteil 24 und der Sitzanordnung 16
ist ein Stößel
26 angeordnet. Der Stößel 26 taucht bei Annäherung der Sitzanordnung 16 an das Stützenverbindungsteil
24 in eine Stößelaufnahme
28 entlang einer Längsrichtung
L der Stößelaufnahme 28 ein. Wie Fig. 1 weiter entnehmbar ist, ist die Stößelaufnahme
28 als Hohlraum unterseitig des Sitzes 18 an diesem ausgebildet.
[0042] Wie noch in den folgenden Figuren näher erläutert wird, ist bei dieser Ausführungsform
an einer Seite der Stößelaufnahme 28 eine Steueranordnung
30 beweglich angeordnet. Die Steueranordnung 30 kann mittels eines Bowdenzugs
32, der mit einem Bedienelement
34 verbunden ist, betätigt werden. Durch Betätigen der Steueranordnung 30 kann eine
Einstellung der Relativbewegung B gewählt werden. Mit anderen Worten kann die Relativbewegung
B, insbesondere die maximal mögliche Relativbewegung, gesteuert werden.
[0043] Die Steueranordnung 30 ist aus DD11 gebildet.
[0044] Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 besteht die Möglichkeit, die Relativbewegung
B entweder vollständig zu blockieren oder diese freizugeben. Dazu kann, wie noch weiter
unten näher erläutert wird, die Steueranordnung 30 zur Steuerung, insbesondere zur
Blockade, der Relativbewegung, in die Stößelaufnahme 28 eintauchen. Zur Freigabe der
Relativbewegung kann die Steueranordnung 30 aus der Stößelaufnahme 30 heraus verschoben
werden.
[0045] Zur näheren Erläuterung der Funktionsweise dieser Ausführungsform zeigen
Fig. 2a und
Fig. 2b Detailansichten des Ausschnitts
A der Fig. 1.
[0046] Fig. 2a zeigt dabei eine Einstellung mit freigegebener Relativbewegung B.
[0047] Zu erkennen ist, dass die Steueranordnung 30 außerhalb der Bewegungsbahn des Stößels
26 im Bereich eines seitlichen Randes der Stößelaufnahme 28 angeordnet ist. Somit
weist der freie Weg
W des Stößels 26 innerhalb der Stößelaufnahme 28 eine maximale Länge auf. Die Relativbewegung
B kann ungehindert ausgeführt werden. Erst bei Erreichen einer Maximalauslenkung der
Rückenlehne 20 bzw. des Sitzes 18 stößt der Stößel 26 an eine obere Wand
36 der Stößelaufnahme 28.
[0048] Am Stößelende
37 des Stößels 26 ist ein Pufferelement
38 ausgebildet. Das Pufferelement 38 besteht aus einem elastischen Material, insbesondere
aus einem gummielastischen Material. Es ist als Elastomerfeder ausgebildet. Somit
sind Stöße des Stößels 26 gegen die obere Wand 36 - oder wie im Folgenden noch beschrieben
gegen die Steueranordnung 30 - gedämpft.
[0049] Fig. 2b zeigt eine Einstellung mit blockierter Relativbewegung B. Zu erkennen ist, dass bei
dieser Einstellung durch Betätigen des Bedienelements 34 die Steueranordnung 30 in
die Stößelaufnahme 28 hinein verschoben ist und damit in diese zumindest teilweise
eingetaucht ist. Dadurch stößt der Stößel 26 mit dem Pufferelement 38 bereits in der
in Fig. 2a und Fig. 2b gezeigten Ausgangsstellung der Relativbewegung B gegen die
Steueranordnung 30. Der Stößel 26 ist somit relativ zum Sitz 18 festgelegt. Mit anderen
Worten besteht keine freie Weglänge W des Stößels in der Stößelaufnahme 28 (in Fig.
2b daher nicht eingezeichnet). Das Federelement 22 ist somit in seiner Ausgangsstellung
fixiert. Die Relativbewegung B kann nicht begonnen und damit auch nicht ausgeführt
werden. Die Steueranordnung 30 ist somit in eine Blockadeposition verschoben, in der
die Relativbewegung B blockiert ist.
[0050] Fig. 3a und
Fig. 3b zeigen entsprechend dem Ausschnitt A der Fig. 1 eine weitere Ausführungsform der
Erfindung. Bei dieser Ausführungsform besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Einstellungen
zu wählen, sodass die Relativbewegung B abgestuft in unterschiedlichem Ausmaß ausgeführt
werden kann.
[0051] Dazu ist bei dieser Ausführungsform die Steueranordnung 30, die auch hier aus DD11
gebildet ist, nicht verschiebbar, sondern um eine zur Längsrichtung L parallele Drehachse
D am Rand der Stößelaufnahme 28 drehbar gelagert. Teilweise ragt sie in die Stößelaufnahme
hinein.
[0052] Anhand
Fig. 3c, die sechs verschiedene perspektivische Ansichten auf die Steueranordnung 30 dieser
Ausführungsform zeigt, ist zu erkennen, dass die Steueranordnung 30 insgesamt vier
Bereiche
40,
42,
44,
46 unterschiedlicher Länge bzw. Höhe aufweist. Im Bereich 40 ist dazu an der Steueranordnung
30 eine Ausnehmung ausgebildet. Mit anderen Worten weist der Bereich 40 eine verschwindend
geringe Länge auf. Dahingegen weist der Bereich 46 die längste Länge der Bereiche
40, 42, 44 und 46 auf.
[0053] Insgesamt weist die Steueranordnung 30 eine im Wesentlichen spindeltreppenförmige
Gestalt mit im Einbauzustand nach unten gerichteten Stufen auf.
[0054] Wird somit die Steueranordnung 30 mittels des Bowdenzugs 32 und des Bedienelements
34 um seine Längsachse bzw. um die Drehachse D gedreht, ist jeweils ein anderer der
Bereiche 40, 42, 44, 46 zur Stößelaufnahme 28 hin ausgerichtet bzw. ragt in die Stößelaufnahme
28 hinein. Somit kann durch Drehen der Steueranordnung 30 diese zumindest teilweise,
insbesondere mit einer ihrer Bereiche 42, 44 oder 46, in die Stößelaufnahme 28 eintauchen.
Beispielhaft zeigen Fig. 3a und Fig. 3b hierzu zwei verschiedene Einstellungen mit
entsprechend unterschiedlichen Lagen, insbesondere Drehlagen, der Steueranordnung
30.
[0055] Somit lässt sich durch Drehen der Steueranordnung 30 der freie Weg W des Stößels
26 mitsamt dem Pufferelement 38 einstellen. So ist in der Einstellung gemäß Fig. 3a
der freie Weg W wesentlich kürzer als bei der Einstellung gemäß Fig. 3b. Somit ist
in der erstgenannten Einstellung der Steueranordnung 30 die Relativbewegung B auf
ein geringeres Ausmaß begrenzt als bei der letztgenannten Einstellung.
[0056] Wird die Steueranordnung 30 in eine Drehlage gebracht, in der der Bereich 40 zur
Stößelaufnahme 28 hin ausgerichtet ist, kann der Stößel 26 an der Steueranordnung
30 vorbeigleiten; der freie Weg W erreicht seine maximal mögliche Länge; das Ausmaß
der Relativbewegung B ist nicht durch die Steueranordnung 30 begrenzt.
[0057] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist
Fig. 4a und
Fig. 4b zu entnehmen. Bei der dort dargestellten Ausführungsform kann eine noch feinere Abstufung
der Begrenzungseinstellungen im Vergleich zur vorangehend beschriebenen Ausführungsform
erreicht werden.
[0058] Zu erkennen ist zunächst, dass die Steueranordnung 30 mehrteilig ausgebildet ist.
Sie kann von oben in die Stößelaufnahme 28 zumindest teilweise eintauchen, insbesondere
in diese hineinragen.
[0059] Die Steueranordnung 30 ist durch ein Arretierteil
48 und durch ein Begrenzungsteil
50 gebildet. Das Arretierteil 48 wird dabei wiederum durch einen Bowdenzug 32 und ein
Bedienelement 34 betätigt.
Das Begrenzungsteil 50 weist eine Rastfläche 51 mit mehreren Nuten
52 auf, die insgesamt eine Zahnstange bilden. Das Arretierteil 48 ist im Wesentlichen
plattenförmig geformt und quer zum Begrenzungsteil 50 verschiebbar gelagert. In Längsrichtung
des Begrenzungsteils 50 und damit auch parallel zur Längsrichtung L der Stößelaufnahme
28 ist das Arretierteil 48 jedoch am Sitz 18 festgelegt. Die Dicke des Arretierteils
48 ist auf die Breite der Nuten 52 abgestimmt. Somit kann das Arretierteil 48 in eine
der Nuten 52 eingeschoben werden und dadurch das Begrenzungsteil 50 entlang der Längsrichtung
L in unterschiedlichen Höhenlagen festlegen, insbesondere verrasten. Durch entsprechende
entgegengesetzte Betätigung des Betätigungselements 34 bzw. durch entgegengesetzte
Bewegung des Bowdenzugs 32 ist die Festlegung bzw. Verrastung lösbar.
[0060] Das Begrenzungsteil 50 ist als Gegenstößel ausgebildet. Zu erkennen ist, dass bei
der Einstellung gemäß Fig. 4a das Begrenzungsteil 50 sich in seiner tiefsten Höhenlage
befindet und damit bereits in der dort gezeigten Ausgangsstellung der Relativbewegung
B gegen den Stößel 26 und dessen Pufferelement 38 stößt und damit dessen Bewegung
blockiert. Der Stößel 26 weist somit keinen freien Weg W (in Fig. 4a daher nicht darstellbar)
in der Stößelaufnahme 28 auf. Somit ist bei dieser Einstellung die Relativbewegung
B ebenfalls blockiert.
[0061] Bei der Einstellung gemäß Fig. 4b dagegen befindet sich das Begrenzungsteil 50 in
seiner höchstmöglichen Höhenlage. Der freie Weg W des Stößels 26 weist damit seine
Maximallänge auf; die Relativbewegung B kann somit bei dieser Einstellung wiederum
ungehindert bis zu ihrer Maximalauslenkung ausgeführt werden.
[0062] Um nun bei dieser Ausführungsform eine mittlere Höhenlage des Begrenzungsteils 50
einzustellen und somit die Relativbewegung B auf ein mittleres Ausmaß einzustellen,
kann wie folgt vorgegangen werden.
[0063] Zunächst wird bei unbelasteter Sitzanordnung 16 mittels des Bedienelements 34 und
des Bowdenzugs 32 das Arretierteil 48 betätigt, um das Begrenzungsteil 50 freizugeben.
Schwerkraftgetrieben bewegt sich somit das Begrenzungsteil 50 in die tiefe Höhenlage
gemäß Fig. 4a.
[0064] Wird nun die Sitzanordnung 16 belastet, d. h. wird die Relativbewegung B nun initiiert,
bewegt sich der Stößel 26 nach oben. Er nimmt dadurch das Begrenzungsteil 50 mit und
ändert somit dessen Höhenlage. Bei Erreichen einer gewünschten Höhenlage des Begrenzungsteils
50 kann dann wiederum das Arretierteil 48 betätigt werden, um das Begrenzungsteil
50 in dieser Höhenlage in Längsrichtung L festzulegen. Somit ist die Relativbewegung
B auf ein gewünschtes (ggf. mittleres) Ausmaß eingestellt.
[0065] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in
Fig. 5a und
Fig. 5b dargestellt. Diese Ausführungsform ermöglicht eine stufenlose Einstellung des Ausmaßes
der Relativbewegung B.
[0066] Fig. 5c zeigt hierzu die bei dieser Ausführungsform verwendete Steueranordnung 30 in einer
perspektivischen Darstellung. Zu erkennen ist, dass auch bei dieser Ausführungsform
die Steueranordnung 30 ein Begrenzungsteil 50 sowie ein Arretierteil 48 aufweist.
Das Begrenzungsteil 50 ist jedoch außenseitig im Wesentlichen glatt und weist eine
zylindrische und insbesondere stangenförmige Gesamtform auf.
[0067] Das Arretierteil 48 ist dagegen aus zwei Bauteilen, insbesondere einer Klemmspange
54 (siehe auch die perspektivische Darstellung der Klemmspange 54 in
Fig. 5d) und einer Klemmplatte
56 (siehe auch die perspektivische Darstellung der Klemmplatte 56 in
Fig. 5e) gebildet. Zwischen der Klemmspange 54 und der Klemmplatte 56 kann optional auch
eine Klemmfeder
55 angeordnet sein.
[0068] Die Klemmspange 54 und die Klemmplatte 56 weisen jeweils eine Ausnehmung
58 auf. Die Ausnehmungen 58 sind in montiertem Zustand des Arretierteils 48 zueinander
fluchtend angeordnet, sodass das Begrenzungsteil 50 in den Ausnehmungen 58 anordenbar
ist. Durch Verschwenken der Klemmspange 54 relativ zur Klemmplatte 56 entlang einer
Verschwenkungsbahn
V (Fig. 5c) lässt sich somit das Begrenzungsteil 50 am Arretierteil 48 durch Verklemmen
reibschlüssig festlegen. Das Arretierteil 48 bildet somit ein Klemmelement. Wird dabei
in montiertem Zustand des Arretierteils 48 das Begrenzungsteil 50 von unten, z. B.
durch Stoß des Stößels 26 (Fig. 5a und Fig. 5b), belastet, wird die Klemmung selbsttätig
initiiert bzw. verstärkt. Mit anderen Worten ist das Arretierteil selbstklemmend ausgebildet
und angeordnet. Durch die Klemmfeder 55 lässt sich diese Selbstklemmung zusätzlich
unterstützen.
[0069] Wie den Fig. 5a und Fig. 5b entnehmbar ist, kann das Begrenzungsteil 50 wiederum
von oben in die Stößelaufnahme 28 zumindest teilweise eintauchen, insbesondere in
diese hineinragen.
[0070] Analog zu dem Vorgehen zur Einstellung der Relativbewegung B bei der vorangehend
geschilderten Ausführungsform kann auch bei dieser Ausführungsform unter Ausnutzung
der Schwerkraft und durch Lösen bzw. erneutem Verklemmen des Begrenzungsteils 50 durch
Betätigen des Arretierteil 48 mittels des Bowdenzugs 32 bzw. des Betätigungselements
34 wiederum die Höhenlage des Begrenzungsteils 50 - hier jedoch stufenlos - eingestellt
werden. Somit lässt sich bei dieser Ausführungsform das Ausmaß der Relativbewegung
B stufenlos einstellen.
[0071] Bei allen Ausführungsformen der Erfindung gemäß der Fig. 2a bzw. 2b, 3a bzw. 3b,
4a bzw. 4b und 5a bzw. 5b ist der jeweilige Stößel 26 mit seinem dem Stößelende 37
(Fig. 2a oder Fig. 2b) gegenüberliegenden Ende beweglich im Stützenverbindungsteil
24 (Fig. 1) beweglich gelagert.
[0072] Stellvertretend für die anderen Ausführungsformen wird diese Lagerung anhand von
Fig. 2a näher erläutert.
[0073] Dazu zeigt Fig. 2a, dass am oberen Ende des Stützenverbindungsteils 24 der Stößel
26 in einem Aufnahmeteller
60 in Verbindung mit einer halbkugelförmigen Verschraubung
62 gelagert ist. Somit lässt sich der Sitz 18 nach vorne, nach hinten und/oder seitlich
relativ zum Federelement 22 verkippen.
[0074] Des Weiteren ist Fig. 2a zu entnehmen, dass der während der Relativbewegung B in
der Stößelaufnahme 28 eintauchende Stößel 26 eine Führung für den Sitz 18 bildet.
Bezugszeichenliste
[0075]
- 10
- Sitzmöbel
- 12
- Stütze
- 14
- Fußgestell
- 16
- Sitzanordnung
- 18
- Sitz
- 20
- Rückenlehne
- 22
- Federelement
- 24
- Stützenverbindungsteil
- 26
- Stößel
- 28
- Stößelaufnahme
- 30
- Steueranordnung
- 32
- Bowdenzug
- 34
- Bedienelement
- 36
- Wand
- 37
- Stößelende
- 38
- Pufferelement
- 40, 42, 44, 46
- Bereich
- 48
- Arretierteil
- 50
- Begrenzungsteil
- 51
- Rastfläche
- 52
- Nuten
- 54
- Klemmspange
- 55
- Klemmfeder
- 56
- Klemmplatte
- 58
- Ausnehmung
- 60
- Aufnahmeteller
- 62
- Verschraubung
- B
- Relativbewegung
- D
- Drehachse
- L
- Längsrichtung
- V
- Verschwenkungsbahn
1. Sitzmöbel (10)
- mit einem eine Stütze (12) aufweisenden Fußgestell (14),
- mit einer Sitzanordnung (16),
- wobei die Sitzanordnung (16) über ein Federelement (22) mit einem Stützenverbindungsteil
(24), das sich an der Stütze (12) abstützt, verbunden ist, und wobei die Sitzanordnung
(16) gegen die Rückstellkraft des Federelements (22) in einer Relativbewegung (B)
relativ zu dem Stützenverbindungsteil (24) bewegbar ist, und
- mit einem im Bereich zwischen dem Stützenverbindungsteil (24) und der Sitzanordnung
(16) angeordneten Stößel (26), der bei Annäherung der Sitzanordnung (16) an das Stützenverbindungsteil
(24) in eine Stößelaufnahme (28) entlang einer Längsrichtung (L) der Stößelaufnahme
(28) eintaucht,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sitzmöbel (10) eine Steueranordnung (30) zur Steuerung, insbesondere zur Blockade
und/oder zur Begrenzung, der Relativbewegung (B) aufweist, wobei die Steueranordnung
(30) zur Steuerung wenigstens teilweise in die Stößelaufnahme (28) eintauchen kann
und/oder durch die die Stößelaufnahme (28) zumindest bereichsweise entlang ihrer Längsrichtung
(L) verkürzbar und/oder verlängerbar ist.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (26) an seinem Stößelende (37) ein Pufferelement (38) aufweist.
3. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage und/oder die Position der Steueranordnung (30), mittels eines Bedienelements
(34), insbesondere über einen Bowdenzug (32), einstellbar ist.
4. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steueranordnung (30) in eine Blockadeposition verschiebbar ist, in der die Relativbewegung
(B) begrenzt, insbesondere blockiert, ist.
5. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steueranordnung (30) um eine, bevorzugt zur Längsrichtung (L) parallele, Drehachse
(D) drehbar gelagert ist, wobei die Steueranordnung (30) besonders bevorzugt wenigstens
zwei Bereiche (40, 42, 44, 46) mit unterschiedlicher Länge parallel zur Längsrichtung
(L) aufweist.
6. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steueranordnung (30) ein Begrenzungsteil (50) zur Begrenzung des freien Weges
(W) des Stößels (26) in der Stößelaufnahme (26) sowie ein Arretierteil (48) zur Festlegung
der Lage und/oder der Position des Begrenzungsteils (50) aufweist.
7. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steueranordnung (30), insbesondere das Begrenzungsteil (50), als entlang der
Längsrichtung (L) verlagerbarer Gegenstößel ausgebildet ist und/oder einen solchen
aufweist.
8. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Begrenzungsteil (30) wenigstens eine Rastfläche (51) aufweist.
9. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierteil (48) als Klemmelement, durch das das Begrenzungsteil (50) durch
Reibschluss in seiner Lage und/oder seiner Position relativ zur Sitzanordnung (16)
lösbar festlegbar ist, ausgebildet ist oder ein solches aufweist.
10. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierteil (48) selbstklemmend ausgebildet und/oder angeordnet ist.
11. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steueranordnung (30) eine Klemmfeder (55) zur lösbaren Festlegung des Begrenzungsteils
(50) durch das Arretierteil (48) aufweist.
12. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steueranordnung aus DD11 ausgebildet ist oder DD11 aufweist.
13. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (26), insbesondere mit seinem dem Stößelende (37) gegenüberliegenden Ende,
am Stützenverbindungsteil (24) gelagert ist.
14. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (22) als Federpaket ausgebildet ist oder ein solches aufweist.
15. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzmöbel (10) als Stuhl, insbesondere als Bürodrehstuhl, ausgebildet ist.