[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Spielbahn, insbesondere für ein Eisstockschießen.
[0002] Mobile Spielbahnen sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt und bewährt, beispielsweise
seien die Sommerkegelbahnen erwähnt. Daneben gab es schon immer Bestrebungen, auch
im Sommer Wintersportarten betreiben zu können, wie beispielsweise das Eisstockschießen.
Die Erzeugung von Eis oder Schnee im Sommer ist jedoch nicht unproblematisch. So wurde
schon vergleichsweise früh in den 1960er Jahren eine Kunststoffbahn für das Eisstockschießen,
Curling oder dergleichen in der Patentfamilie der
AT 303587 vorgeschlagen, bei der durch eine Oberflächenstrukturierung die Reibung zwischen
der Bahn und einem Eisstock oder einem Curling-Stein verringert werden sollte.
[0003] Als Alternativen kommen spezielle Beschichtungen oder Materialien der Gleitbahn,
beispielsweise in der
AT 294649 erläutert, in Frage.
[0004] Neben der Materialwahl für die Spielbahn selbst stellt sich die Problematik eines
schnellen und einfachen Auf- bzw. Abbaus, auch durch Laien, und eines einfachen Transports,
beispielsweise auch in einem Kombi.
[0005] Bei der mobilen Spielbahn nach der Erfindung, die insbesondere für ein Eisstockschießen
gedacht ist, bedingt auch für ein Curling, wird diese Problematik durch einen in einer
Draufsicht eine U-förmige Bande der Spielbahn ausbildenden, rechteckigen Rahmen gelöst,
zwischen dessen Schmalseiten eine textile Gleitbahn gespannt ist.
[0006] Textile Gleitbahnen, auf denen Wintersportarten wie beispielsweise auch das Skispringen
ausgeübt werden können, sind vielfältig bekannt, beispielsweise aus der
WO 2015/028412 A1. Überraschenderweise hat es sich gezeigt, dass auf derartigen textilen Gleitbahnen
auch ein Eisstockschießen möglich ist, bedingt auch ein Curling, wobei allerdings
ein Wischen vor einem Stein nicht möglich ist.
[0007] In konstruktiver Ausgestaltung der Spielbahn nach der Erfindung ist vorgesehen, dass
eine erste Schmalseite des Rahmens von wenigstens einem Segment und dass die Längsseiten
von einer Vielzahl untereinander gleichartiger Segmente ausgebildet werden, wobei
die Segmente gleiche, rechteckige Querschnitte aufweisen.
[0008] Durch diese Segmente wird gleichzeitig die U-förmige Bande der Spielbahn ausgebildet,
die oberseitig der textilen Gleitbahn vorsteht. Durch das Vorhersehen gleichartiger
Segmente für die Längsseiten ist deren Abfolge beliebig. Weiter kann bei einer einfachen
Ausgestaltung ein eine Schmalseite des Rahmens ausbildendes Segment von den Längsseiten
des Rahmens einfach eingefasst werden. Die Länge eines solchen Segments gibt dann
die für ein Spiel nutzbare Breite der Spielbahn vor.
[0009] Die Segmente können als Hohlprofile ausgebildet sein, bevorzugt wird jedoch ein Vollprofil,
beispielsweise aus einem recycelten Kunststoff. Dies ist kostengünstig und verleiht
insbesondere den Segmenten auch ein beträchtliches Gewicht, so dass diese sicher auf
einem Boden schon aufliegen. Eine weitergehende Befestigung an einem solchen Boden
kann durch Schrauben, Stifte oder dergleichen erfolgen, die durch vertikale Bohrungen
in den Segmenten in den Boden eingebracht werden.
[0010] Die Länge der Spielbahn nach der Erfindung kann beträchtlich sein, typischerweise
zwischen 10 m und 20 m, bevorzugt bei etwa 15 m. Vor diesem Hintergrund hat es sich
als zweckmäßig erwiesen, die Längsseiten des Rahmens durch unterseitig angeschlossene
Querstreben auszusteifen. Die textile Gleitbahn verläuft über diesen Querstreben,
die deshalb aus Flachprofilen, bevorzugt aus einem Edelstahl, gefertigt sind.
[0011] Das Verbinden der Segmente kann durch Rastnasen und Rastausnehmungen beispielsweise
erfolgen, die jedoch eine komplexe Geometrie der Segmente dann erfordern. Bevorzugt
werden deshalb stumpf aneinandergesetzte Segmente, die dann durch Laschen in einfacher
Weise verbunden werden können.
[0012] Bei einer bevorzugten konstruktiven Ausgestaltung ist dabei vorgesehen, dass die
Segmente ober- und/oder unterseitig an ihren Enden vier Bohrungen aufweisen, die in
einer Draufsicht ein regelmäßiges Viereck aufspannen, dessen Ränder parallel und gleich
beabstandet zu den Kanten des Segments verlaufen, und dass die Lasche einseitig mit
acht Zapfen versehen ist für einen Eingriff mit jeweils vier Zapfen in ein erstes
und mit vier Zapfen in ein zweites Segment.
[0013] Eine solche Anordnung bietet neben einer stabilen Verriegelung zweier Segmente Vorteile
bei Eckverbindungen. Zweckmäßigerweise sind die Zapfen tragenden Grundplatten der
Laschen noch mit Bohrungen versehen, die ein Verschrauben der Laschen mit den Segmenten
erlauben.
[0014] Weiter hat es sich als zweckmäßig erwiesen, dass unter der Gleitbahn eine Unebenheiten
ausgleichende Unterlage vorgesehen ist, beispielsweise eine Noppenbahn.
[0015] In weiterer, konstruktiver Ausgestaltung ist vorgesehen, dass eine zweite Schmalseite
von einer unterseitig an die Längsseiten des Rahmens angeschlossene Querstrebe ausgebildet
wird, gegen die die textile Gleitbahn mit einer Druckschiene festgelegt ist. An diesem
Anfang der Spielbahn ist dann die textile Gleitbahn und gegebenenfalls die Unterlage
sicher und einfach festgelegt, beispielsweise indem die Druckschiene gegen die Querstrebe
verschraubt ist. Da jedoch die Mobilität der Spielbahn durch eine solche Verschraubung
leidet, wird bevorzugt, dass mittels zweier gegenüberliegender Druckschuhe die Druckschiene
gegen die Querstrebe verspannt wird. Der Auf- bzw. Abbau der Spielbahn wird dadurch
wesentlich einfacher und schneller.
[0016] Weiter ist vorgesehen, dass in die textile Gleitbahn Markierungen eingearbeitet sind,
beispielsweise Längen- oder Zielmarkierungen. Das nachträgliche Einbringen von derartigen
Markierungen ist damit nicht von Nöten.
[0017] Ein weiterer Vorteil der Spielbahn nach der Erfindung ist die Möglichkeit, zwei Spielbahnen
unmittelbar nebeneinander anzuordnen, wobei an eine Längsseite des Rahmen einer ersten
Spielbahn das eine Schmalseite des Rahmens einer zweiten Spielbahn ausbildende Segment
und Querstreben unmittelbar angeschlossen sind. Es entfällt damit bei der zweiten
Spielbahn die Ausbildung einer eigenständigen Längsseite des Rahmens.
[0018] Das Wesen der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der lediglich
Ausführungsbeispiele untereinander nicht maßstabsgerecht dargestellt sind. In der
Zeichnung zeigt:
- Fig. 1:
- eine Draufsicht auf zwei nebeneinander angeordnete Spielbahnen nach der Erfindung,
- Fig. 2:
- eine isometrische Darstellung dieser Spielbahnen,
- Fig. 3:
- die Verbindung zweier Segmente,
- Fig. 4:
- die Draufsicht auf die Zapfen einer ersten Ausführungsform einer Lasche,
- Fig. 5:
- deren Seitenansicht gemäß Pfeil V in Figur 4,
- Fig. 6:
- eine Ansicht gemäß des Pfeils VI in Figur 5,
- Fig. 7:
- einen Spielbahnanfang mit einem am Anfang eines Segments angeordneten Druckschuh,
- Fig. 8 bis 10:
- in einer Dreiseitenansicht die Ausbildung eines ersten Segments für die Ausbildung
der Längsseiten des Rahmens,
- Fig. 11 bis 13:
- in einer Dreiseitenansicht die Ausbildung eines zweiten Segments für die Ausbildung
der ersten Schmalseite,
- Fig. 14 bis 16:
- in einer Dreiseitenansicht ein Eckstück,
- Fig. 17:
- in einer Draufsicht die Ausbildung einer freien Ecke einer Spielbahn unter Verwendung
zweier Segmente und eines Eckstücks,
- Fig. 18 bis 22:
- Varianten von Laschen,
- Fig. 23 bis 25:
- in einer Dreiseitenansicht die Ausbildung einer Querstrebe,
- Fig. 26 bis 28:
- in einer Dreiseitenansicht die Ausbildung einer weiteren Querstrebe,
- Fig. 29 bis 31:
- die Ausbildung einer Querstrebe am Spielbahnanfang,
- Fig. 32:
- das Festlegen der textilen Gleitbahn mit einem Druckschuh,
- Fig. 33:
- den Druckschuh in einer Frontansicht,
- Fig. 34:
- eine Draufsicht auf den Druckschuh,
- Fig. 35 bis 37:
- eine Druckschiene in einer Dreiseitenansicht und
- Fig. 38:
- eine Zielmarkierung.
[0019] Figur 1 zeigt in einer Draufsicht zwei Spielbahnen 1,2 unmittelbar nebeneinander
angeordnet. Die das Spielfeld ausbildende textile Gleitbahn 3 der Spielbahn 1 wird
von einer U-förmigen Bande 4 eingefasst, die oberseitig der textilen Gleitbahn 3 vorsteht
und damit verhindert, dass ein Eisstock oder ein Stein beim Curling das Spielfeld
verlässt.
[0020] Die U-förmige Bande 4 wird am Anfang der Spielbahn 1 durch eine unterseitig der Bande
4 angeschlossene Querstrebe 11 zu einem rechteckigen Rahmen geschlossen, vgl. Fig.2.
Durch weitere Querstreben 5 bis 7, ebenfalls unterseitig der Bande 4 angeschlossen,
werden die Längsseiten der Bande 4 weiter ausgesteift.
[0021] Jede Längsseite der Bande 4 besteht hier aus sechs Segmenten 8,9, die untereinander
gleich ausgebildet und gleiche, rechteckige, hier quadratische Querschnitte aufweisen.
Ein weiteres, längeres Segment 10 der Bande 4 begrenzt an einer ersten Schmalseite
das Spielfeldende der textilen Gleitbahn 3. Das Segment 10 weist den gleichen Querschnitt
wie die Segmente 8,9 auf und ist stumpf an die Stirnseiten der Segmente 8,9 angesetzt.
Wie diese besteht das Segment 10 aus einem Vollmaterial, vorzugsweise aus einem recycelten
Kunststoff.
[0022] Die zweite Schmalseite der Spielbahn 1, der Spielbahnbeginn, wird durch die unterseitig
der Bande 4 angeschlossene Querstrebe 11 geschlossen, vgl. Fig. 2, wodurch ein in
einer Draufsicht rechteckiger Rahmen ausgebildet wird. Zwischen dieser Querstrebe
11 und einer darüber liegend angeordneten Druckschiene 12 wird die textile Gleitbahn
3 festgelegt, vgl. auch Fig. 32.
[0023] Für das Verspannen und Festlegen der textilen Gleitbahn 3 weisen die vorderen Segmente
13,14 jeweils einen Druckschuh 15,16 auf, vergleiche Figuren 1 und 7, der mittels
Stellschrauben 17 diese Druckschiene 12 gegen die Querstrebe 11 unter Einfassung der
textilen Gleitbahn 3 verspannt.
[0024] Die Verbindung von Segmenten 20,21 der Längsseiten der Bande 4 wird anhand der Figuren
3 bis 6 weiter erläutert. Jedes Segment 20,21 weist ober- wie unterseitig an jedem
Ende vier Bohrungen 23 auf, vergleiche auch die vergrößerte Darstellung gem. Figur
17, die in der Draufsicht ein regelmäßiges Viereck aufspannen, dessen Ränder parallel
und gleich beabstandet zu den Kanten der Segmente 20,21 sind. Für das Verbinden der
stumpf aneinanderstoßenden Segmente 20,21 gemäß Figur 3 dienen Laschen 24 gemäß den
Figuren 4 bis 6, die acht Zapfen 25 auf einer Grundplatte 26 aufweisen. Entsprechend
greifen jeweils zwei Paare von Zapfen 27,28 in vier Bohrungen des ersten Segments
20 und zwei Paare von Zapfen 29,30 in entsprechende vier Bohrungen des zweiten Segments
21 ein.
[0025] Bei dem Ausführungsbeispiel sind derartige Verbindungen ober- wie unterseitig der
Segmente 20,21 vorgesehen.
[0026] Die Figuren 8 bis 10 zeigen in einer Dreiseitenansicht ein Segment 35 einer Längsseite
der Bande 4. Typischerweise beträgt die Länge eines solchen Segments 35 ca. 2,5 m
und weist dieses Segment 35 vorzugsweise aus einem recycelten Kunststoff einen quadratischen
Querschnitt von hier bspw. 12 cm x 12 cm auf.
[0027] Endseitig des Segments 35 sind ober- wie unterseitig vier Bohrungen 36,37 eingebracht
für ein Verbinden der Segmente untereinander mit Laschen 24 gemäß den Figuren 3 bis
6. Weiter weist das Segment 35 vertikale Durchgangsbohrungen 38,39 auf. Diese Durchgangsbohrungen
38,39 dienen dem Festlegen des Segments 35 auf einem Boden durch Verschrauben, Verstiften
oder dergleichen. Unterseitig sind weiter zwei Sackbohrungen 40,41 vorgesehen, in
die die Zapfen 64,65 der Querstreben 6,7 eingreifen können, vgl. Fig. 26 bis 28.
[0028] Das die erste Schmalseite der Bande 4 ausbildende Segment 10 gemäß den Figuren 11
bis 13 ist geringfügig länger als das Segment 35 einer Längsseite der Bande 4. Wie
diese Segmente 35 der Längsseiten weist das Segment 10 einen quadratischen Querschnitt
von beispielsweise 12 cm x 12 cm auf. Ober- wie unterseitig sind wieder vier Bohrungen
42,43 für den Eingriff von Zapfen von Laschen vorgesehen. Durchgangsbohrungen 44 dienen
weiter dem Festlegen des Segments 10 auf einem Boden.
[0029] Die Figuren 14 bis 16 zeigen in einer Dreiseitenansicht ein Eckstück 45 von beispielsweise
hier einer Größe von 6 cm x 12 cm x 12 cm, von gleichem Querschnitt wie die übrigen
Segmente. Die Länge des Eckstücks entspricht der Hälfte der Breite der übrigen Segmente.
Wie Figur 17 zeigt, wird das Segment 10 stumpf an eine Stirnseite des letzten Segments
8 angesetzt und füllt das Eckstück 45 die Ecke 46 der Spielbahn 1 auf. Verriegelt
werden die Segmente 8,10 und das Eckstück 45 bevorzugt mit einer Lasche 46, die L-förmig
ausgebildet mit zehn Zapfen 47 versehen ist, die in die entsprechenden Bohrungen der
Segmente 8,10 und des Eckstücks 45 eingreifen. Wie auch die übrigen Laschen gem. den
Fig. 19 bis 22 weist die Lasche 46 Bohrungen 48,49 auf, die ein Verschrauben der Lasche
46 auf den Segmenten 8,10 erlauben.
[0030] Andere Laschen gemäß den Figuren 21 und 22, wie auch die Lasche 24 bevorzugt aus
einem Edelstahl dienen der Verriegelung von Segmenten und/oder Eckstücke oder dem
Schließen von Bohrungen zum Schutz vor einer Verschmutzung, gegebenenfalls auch in
spiegelverkehrten Ausführungen.
[0031] Die T-förmige Lasche 50 gemäß Figur 19 erlaubt ein Festlegen der Segmente 9, 10,
51 an dem Knoten 52 bei einem Anschluss der zweiten Spielbahn 2 an die Spielbahn 1.
Dabei stoßen die Segmente 10,51 mit ihren Stirnseiten stupf aneinander, wobei der
Stoße mittig des Segments 9 angeordnet ist. Die Außenecken werden dann noch mit Eckstücken
zu einer auch außen rechteckigen Bande ergänzt.
[0032] Die bei dem Ausführungsbeispiel mittig angeordnete Querstrebe 5 gemäß den Figuren
23 bis 25 aus einem Flachmaterial, insbesondere einem Edelstahl, weist endseitig lediglich
eine Reihe von vier Zapfen 53,54 auf, so dass zwei gleichartige Querstreben 5,55 zweier
Spielbahnen 1,2 unterseitig zweier Segmente 56,57 verriegeln können.
[0033] Eine streifenförmige Lasche 60 gemäß Figur 20 mit vier in einer Reihe angeordneten
Zapfen 61 verriegeln neben der Querstrebe 55 der zweiten Spielbahn 2 außenliegend
in den verbleibenden Bohrungen die Segmente 62,63. Entsprechend erfolgt eine Verriegelung
bei der ersten Spielbahn 1.
[0034] Auch die Querstreben 6,7 gemäß den Figuren 26 bis 28 sind aus einem Flachmaterial,
insbesondere auch aus einem Edelstahl, und weisen lediglich endseitig jeweils einen
Zapfen 64,65 auf, der in unterseitige Sackbohrungen 40,41 der Segmente 35 eingreift,
vergleiche Figur 9.
[0035] Die Figuren 29 bis 31 zeigen in einer Dreiseitenansicht die Querstrebe 11, die den
Anfang einer Spielbahn 1,2 ausbildet. Wie die Querstrebe 5 weist auch die Querstrebe
11 nur eine Reihe von hier zwei Zapfen 68,69 auf, so dass ein Aneinandersetzen zweier
Spielbahnen 1,2 mit nur einer die Spielbahnen 1,2 trennenden Bande 4 ermöglicht ist.
Die dann außenliegenden zwei Bohrungen der Segmente 13,70 am Spielbahnanfang können
dann mit Laschen 71 gemäß Figur 21 beispielsweise verschlossen werden.
[0036] Anhand der Figuren 32 bis 37 wird das Festlegen der textilen Gleitbahn 3 an dem Anfang
der Spielbahn 1 weiter erläutert.
[0037] Figur 32 zeigt, teilweise, eine Frontansicht der Spielbahn 1 mit dem Segment 13,
an dem der Spannschuh 15 angeschlossen ist. Unterseitig des Segments 13 verriegelt
die Querstrebe 11 mit Zapfen 68. Die beiden äußeren Bohrungen in dem Segment 13 werden
von einer Lasche 71 geschlossen.
[0038] Weiter angedeutet sind eine Durchgangsbohrung 38 und eine unterseitige Sackbohrung
40 für die Aufnahme eines Zapfens 64,65 der Querstreben 6,7.
[0039] Auf einer Unebenheiten ausgleichenden Unterlage 75 wie einer Noppenbahn liegt die
textile Gleitbahn 3. Beide überdecken die Querstrebe 11. Über der Querstrebe 11 liegend
werden die Unterlage 75 und die textile Gleitbahn 3 von der Druckschiene 12 gemäß
den Figuren 35 bis 37 von dem Druckschuh 15 gegen die Querstrebe 11 verspannt.
[0040] Der Druckschuh 15 gemäß den Figuren 33,34 weist eine Grundplatte 76 auf, die mit
dem Segment 13 verschraubt ist. Auf der Grundplatte 76 ist ein Käfig 77 angeordnet,
in dem eine Mutter 78 festgelegt ist. In dieser Mutter 78 ist die Stellschraube 17
höhenstellbar und kann die Druckschiene 12 unter Einfassung der textilen Gleitbahn
3 und der Unterlage 75 gegen die Querstrebe 11 verspannen.
[0041] Da die Breite der Druckschiene 12 geringer bemessen ist als die der Querstrebe 11,
erfolgt das Verspannen durch die Abkantungen 80,81 an den Längsseiten der Druckschiene
12 auf der Querstrebe 11.
[0042] Fig. 38 zeigt eine textile Gleitbahn 83 mit einer eingearbeiteten Zielmarkierung
84. Hierbei ist daran gedacht, insbesondere farbiges textiles Material bei der Herstellung
bereits einzuarbeiten, dass die gleichen physikalischen Eigenschaften wie die übrige
Gleitbahn 83 aufweist.
Bezugszeichenliste:
[0043]
- 1.
- Spielbahn
- 2.
- Spielbahn
- 3.
- Gleitbahn
- 4.
- Bande
- 5.
- Querstrebe
- 6.
- Querstrebe
- 7.
- Querstrebe
- 8.
- Segment
- 9.
- Segment
- 10.
- Segment
- 11.
- Querstrebe
- 12.
- Druckschiene
- 13.
- Segment
- 14.
- Segment
- 15.
- Druckschuh
- 16.
- Druckschuh
- 17.
- Stellschraube
- 18. 19. 20.
- Segment
- 21.
- Segment
- 22. 23.
- Bohrung
- 24.
- Lasche
- 25.
- Zapfen
- 26.
- Grundplatte
- 27.
- Zapfen
- 28.
- Zapfen
- 29.
- Zapfen
- 30.
- Zapfen
- 31. 32. 33. 34. 35.
- Segment
- 36.
- Bohrung
- 37.
- Bohrung
- 38.
- Durchgangsbohrung
- 39.
- Durchgangsbohrung
- 40.
- Sackbohrung
- 41.
- Sackbohrung
- 42.
- Bohrung
- 43.
- Bohrung
- 44.
- Durchgangsbohrung
- 45.
- Eckstück
- 46.
- Lasche
- 47.
- Zapfen
- 48.
- Bohrung
- 49.
- Bohrung
- 50.
- Lasche
- 51.
- Segment
- 52.
- Knoten
- 53.
- Zapfen
- 54.
- Zapfen
- 55.
- Querstrebe
- 56.
- Segment
- 57.
- Segment
- 58. 59. 60.
- Lasche
- 61.
- Zapfen
- 62.
- Segment
- 63.
- Segment
- 64.
- Zapfen
- 65.
- Zapfen
- 66. 67. 68.
- Zapfen
- 69.
- Zapfen
- 70.
- Segment
- 71.
- Lasche
- 72. 73. 74. 75.
- Unterlage
- 76.
- Grundplatte
- 77.
- Käfig
- 78.
- Mutter
- 79. 80.
- Abkantung
- 81.
- Abkantung
- 82. 83.
- Gleitbahn
- 84.
- Zielmarkierung
1. Mobile Spielbahn, insbesondere für ein Eisstockschießen, gekennzeichnet durch einen in einer Draufsicht eine U-förmige Bande (4) der Spielbahn (1) ausbildenden,
rechteckigen Rahmen, zwischen dessen Schmalseiten eine textile Gleitbahn (3) gespannt
ist.
2. Spielbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Schmalseite des Rahmens von wenigstens einem Segment (10) und dass die
Längsseiten von einer Vielzahl untereinander gleichartiger Segmente (8,9) ausgebildet
werden, wobei die Segmente (8, 9, 10) gleiche, rechteckige Querschnitte aufweisen.
3. Spielbahn nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten des Rahmens durch unterseitig angeschlossene Querstreben (5,6,7)
ausgesteift sind.
4. Spielbahn nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die stumpf aneinandergesetzten Segmente (20,21) durch Laschen (24) verbunden werden.
5. Spielbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (20,21) ober- und/oder unterseitig an ihren Enden vier Bohrungen aufweisen,
die in einer Draufsicht ein regelmäßiges Viereck aufspannen, dessen Ränder parallel
und gleich beabstandet zu den Kanten des Segments (20,21) verlaufen, und dass die
Lasche (24) einseitig mit acht Zapfen (25) versehen ist für einen Eingriff mit jeweils
vier Zapfen (27,28) in ein erstes Segment (20) und mit vier Zapfen (29,30) in ein
zweites Segment (21).
6. Spielbahn nach einem oder mehren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unter der textilen Gleitbahn (3) eine Unebenheiten ausgleichende Unterlage (75) vorgesehen
ist.
7. Spielbahn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (75) eine Noppenbahn ist.
8. Spielbahn nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Schmalseite von einer unterseitig an die Längsseiten des Rahmens angeschlossenen
Querstrebe (11) ausgebildet wird, gegen die die textile Gleitbahn (3) mit einer Druckschiene
(12) festgelegt ist.
9. Spielbahn nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die textile Gleitbahn (83) Markierungen (84) eingearbeitet sind.
10. Nebeneinander angeordnete Spielbahnen nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an eine Längsseite des Rahmens einer ersten Spielbahn (1) ein eine Schmalseite eines
Rahmens einer zweiten Spielbahn (2) ausbildendes Segment (51) und Querstreben (55)
unmittelbar angeschlossen sind.