[0001] Die Erfindung betrifft einen Treibstangenbeschlag für einen gegen einen Rahmen schwenkbaren
Flügel eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen, mit mehreren längsverschieblich
geführten Treibstangenabschnitten, mit jeweils mehreren von den Treibstangenabschnitten
angesteuerten Verschlüssen und mit mehreren Antrieben zum Antrieb der Treibstangenabschnitte.
[0002] Aus der
EP 1 302 615 A2 ist ein Treibstangenbeschlag bekannt geworden, bei dem einzelne, an unterschiedlichen
Holmen des Flügels angeordnete Treibstangenabschnitte über Eckumlenkungen miteinander
verbunden sind. Einer der Treibstangenabschnitte hat einen motorischen Antrieb, während
ein anderer der Treibstangenabschnitte manuell angetrieben werden kann. Damit wird
der gesamte Treibstangenbeschlag durch die Koppelung mittels der Eckumlenkungen wahlweise
manuell oder motorisch angetrieben. Die Eckumlenkungen sind jedoch sehr kostenintensiv
zu fertigende und aufwändig zu montierende Bauteile.
[0003] Aus der
DE 10 2004 018 062 A1 ist ein Fenster mit elektromotorischer Verriegelung bekannt geworden. Hier hat jedes
Verriegelungselement einen eigenen elektromechanischen Antrieb. Diese Gestaltung führt
bei einer hohen Anzahl von Verriegelungselementen zu einem sehr hohen baulichen Aufwand
mit entsprechend hoher Anzahl an elektromotorischen Antrieben.
[0004] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Treibstangenbeschlag der eingangs
genannten Art so weiter zu bilden, dass er besonders einfach aufgebaut und zu montieren
ist.
[0005] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Treibstangenabschnitte
mechanisch voneinander entkoppelt sind, dass zumindest einer der Antriebe einen elektromechanischen
Aktor aufweist und dass der elektromechanische Aktor mit einer Steuereinrichtung verbunden
ist.
[0006] Durch diese Gestaltung lässt sich der Treibstangenbeschlag besonders einfach montieren,
weil keine aufwändig zu fertigenden und zu montierenden Koppelelemente wie eine Eckumlenkung
oder dergleichen, erforderlich ist. Die Treibstangenabschnitte werden durch den von
dem elektromechanischen Aktor angetrieben, welcher wiederum von der Steuereinrichtung
angesteuert wird. Jeder der Treibstangenabschnitte ist mit mehreren Verschlüssen verbunden,
so dass der Treibstangenbeschlag eine hohe Sicherheit bietet. Durch eine entsprechende
Ansteuerung können beispielsweise alle Treibstangenabschnitte von einer Verriegelungsstellung
in eine Offenstellung angetrieben werden. Alternativ dazu kann auch für eine Kippstellung
des Flügels der Treibstangenabschnitt des unteren Holms den Flügel mit dem Rahmen
verbinden, während nur die Treibstangenabschnitte am seitlichen Holm in die Offenstellung
angetrieben werden. Durch diese Gestaltung benötigen die in den seitlichen Holmen
angeordneten Treibstangenabschnitte nur zwei Stellungen zum Verriegeln und Entriegeln,
obwohl der Treibstangenbeschlag mit der Kippstellung drei Stellungen aufweist. Dieser
Vorteil kommt insbesondere beim Einsatz mehrerer elektromechanischer Aktoren zum Tragen.
Damit lassen sich die Treibstangenabschnitte zudem besonders kostengünstig herstellen.
Die Steuereinrichtung ermöglicht eine gemeinsame oder ausgewählte Schaltung der Antriebe.
Ein weiterer Vorteil dieser Gestaltung besteht darin, dass ein Manipulationsversuch
an einem der Antriebe oder einem der Treibstangenabschnitte durch die Entkoppelung
nicht zu einem Entriegeln des gesamten Treibstangenbeschlages führt. Der Treibstangenbeschlag
bietet daher eine besonders hohe Sicherheit gegen eine Manipulation.
[0007] Bei vier Holmen lassen sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
vier unabhängige Ansteuerungen mehrerer Verriegelungen des Flügels im Rahmen einfach
erzeugen, wenn sich die Treibstangenabschnitte jeweils über einen geraden Abschnitt
eines Holms des Flügels oder des Rahmens erstrecken. Damit sind die Treibstangenabschnitte
zumindest an den Ecken des Rahmens oder des Flügels entkoppelt. Selbstverständlich
können bei einem besonders langen Holm auch zwei mechanisch voneinander entkoppelte
Treibstangenabschnitte mit jeweils einem eigenen Antrieb eingesetzt werden.
[0008] Der Treibstangenbeschlag lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung aus vielen Gleichteilen zusammensetzen, wenn die elektromechanischen
Aktoren an einem Ende der Treibstangenabschnitte angeschlossen sind. Damit lässt sich
ein einfacher Austauschbau für unterschiedliche Holmlängen erzeugen. Diese Gestaltung
ermöglicht zudem eine einfache Positionierung und Montage der Treibstangenabschnitte.
[0009] Die Ansteuerung des elektromechanischen Aktors gestaltet sich gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn eine Handhabe mit
der Steuereinrichtung verbunden ist. Damit wird die Stellung der Handhabe an die Steuereinrichtung
übermittelt. Die Verbindung kann beispielsweise mittels eines elektrischen Leiters
oder drahtlos erfolgen. Die Handhabe kann einen Griff zum Antrieb für einen der Treibstangenabschnitte
aufweisen. Damit lassen sich mehrere Treibstangenabschnitte mit elektromechanischen
Aktoren von dem einen die Handhabe aufweisenden Treibstangenabschnitt ansteuern.
[0010] Die Ansteuerung des Treibstangenbeschlages gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn die Steuereinrichtung mit einem
elektrischen Schalter oder einer Fernbedienung verbunden ist.
[0011] Häufig werden sämtliche Treibstangenabschnitte am Flügel angeordnet. Die Versorgung
des elektromechanischen Aktors mit elektrischem Strom gestaltet sich jedoch gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn der
mit der Handhabe als Antrieb verbundene Treibstangenabschnitt am Flügel und zumindest
ein mit dem elektromechanischen Aktor verbundene Treibstangenabschnitt am Rahmen angeordnet
ist. Durch diese Gestaltung sind keine Leitungsübergänge zwischen Flügel und Rahmen
zur Versorgung des elektromechanischen Aktors mit elektrischem Strom erforderlich.
[0012] Die Montage des Treibstangenbeschlages gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn der elektromechanische Aktor Abmessungen
zur Montage in einer Falznut und Falzluft zwischen Flügel und Rahmen aufweist.
[0013] Eine Fehlschaltsicherung zur Vermeidung einer Verriegelung der Treibstangenabschnitte
bei geöffnetem Flügel gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung besonders einfach, wenn der elektromechanische Aktor oder die Steuereinrichtung
mit einem Sensor zur Erfassung der Position des Flügels gegenüber dem Rahmen verbunden
ist.
[0014] Mit dem elektromechanischen Aktor lassen sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung besonders hohe Kräfte übertragen, wenn der elektromechanische Aktor
einen Spindelantrieb hat. Hohe Kräfte werden insbesondere benötigt, wenn die Verschlüsse
Anzugskräfte des Flügels gegen den Rahmen übertragen.
[0015] Ein weiterer Vorteil eines solchen Spindelantriebs besteht in der Selbsthemmung,
so dass ein manuelles Verschieben des Treibstangenabschnitts nicht möglich ist. Dies
trägt zur weiteren Erhöhung der Manipulationssicherheit des Treibstangenabschnitts
bei.
[0016] Anzugskräfte des Flügels gegen den Rahmen lassen sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung einfach übertragen, wenn der von dem elektromechanischen
Aktor angetriebene Treibstangenabschnitt über seine Länge verteilt zumindest zwei
Schließzapfen aufweist und wenn die Schließzapfen jeweils Auflauframpen von Schließblechen
gegenüberstehen. Durch die Verteilung der Schließzapfen über die Länge des Treibstangenabschnitts
lässt sich ein gleichmäßiger Anzug des Flügels gegen den Rahmen sicherstellen. Die
Auflauframpen handelsüblicher Schließbleche sind so aufgebaut, dass der Schließzapfen
bei seiner Bewegung in die Verriegelungsstellung an dieser entlang gleitet und in
den Flügel Anzugskräfte in Richtung Rahmen einleitet.
[0017] Die indirekte Ansteuerung der elektromechanischen Antriebe über die Handhabe gestaltet
sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach,
wenn zumindest der mit der Handhabe verbundene Treibstangenabschnitt einen Sensor
zur Erfassung seiner Stellung hat und mit der Steuereinrichtung verbunden ist.
[0018] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips sind zwei davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig.1
- ein Fenster mit einem erfindungsgemäßen Treibstangenbeschlag,
- Fig.2
- vergrößert einen Teilbereich eines Treibstangenabschnitts mit einer Handhabe,
- Fig.3
- einen Teilbereich eines weiteren Treibstangenabschnitts mit einem elektromechanischen
Aktor,
- Fig.4
- einen Teilbereich eines weiteren Treibstangenabschnitts mit einem elektromechanischen
Aktor,
- Fig.5
- einen Teilbereich eines weiteren Treibstangenabschnitts mit einem elektromechanischen
Aktor,
- Fig.6
- Bauteile einer weiteren Ausführungsform des Treibstangenbeschlages.
[0019] Figur 1 zeigt ein Fenster mit einem gegen einen Rahmen 1 schwenkbaren Flügel 2 und
mit einem Treibstangenbeschlag 3 zur Verriegelung des Flügels 2 in dem Rahmen 1. Der
Treibstangenbeschlag 3 hat in jedem Holm 4 - 7 des Fensters jeweils einen längsverschieblich
geführten Treibstangenabschnitt 8 - 11, welche mechanisch voneinander entkoppelt sind.
Die Entkoppelung stellt sicher, dass zwischen den Treibstangenabschnitten 8 - 11 keine
mechanische Verbindung besteht. Die Treibstangenabschnitte 8 - 11 haben jeweils einen
eigenen Antrieb 12 - 15. Einer der Antriebe 12 hat eine Handhabe 16, währen die anderen
Antriebe 13 - 15 jeweils einen elektromechanischen Aktor 17 - 19 aufweisen. Die Treibstangenabschnitte
8 - 11 steuern jeweils mehrere, in dem Ausführungsbeispiel gleichartige Verschlüsse
20 an. Die Verschlüsse 20 sind gleichmäßig über den Umfang des Fensters verteilt angeordnet
und haben auf den Treibstangenabschnitten 8 - 11 befestigte Schließzapfen 21, welche
im Rahmen 1 feststehend angeordneten Schließblechen 22 gegenüberstehen.
[0020] In dem Flügel 2 ist eine Steuereinrichtung 23 zur Ansteuerung der die elektromechanischen
Aktoren 17 - 19 aufweisenden Antriebe 13 - 15 angeordnet. Die Steuereinrichtung 23
erhält Signale von einem Sensor 24 zur Erfassung der Stellung des von der Handhabe
16 angetriebenen Treibstangenabschnitts 8 und Signale von einem Sensor 25, welcher
die im Rahmen 1 liegende Stellung des Flügels 2 erfasst. Eine Stromversorgung der
elektromechanischen Aktoren 17 - 19 kann beispielsweise induktiv oder über eine Leitung
erfolgen. In einer nicht dargestellten Ausführungsform können die die elektromechanischen
Aktoren 17 - 19 aufweisenden Treibstangenabschnitte 9 - 11 auch im Rahmen 1 angeordnet
sein.
[0021] Figur 2 zeigt einen Teilbereich des Treibstangenabschnitts 8 aus Figur 1 mit dem
die Handhabe 16 aufweisenden Antrieb 12 in einer vergrößerten Darstellung. An einem
den Treibstangenabschnitt 8 abdeckenden und mit dem Flügel 2 verschraubten Stulpschiene
26 ist ein Flügelheber 27 angeordnet.
[0022] Figur 3 zeigt einen Teilbereich des im oberen Holm 5 angeordneten Treibstangenabschnitts
9 aus Figur 1 mit dem den elektromechanischen Aktor 17 aufweisenden Antrieb 13. Der
elektromechanische Aktor 17 hat einen Spindelantrieb 28 mit einem Elektromotor 29,
welcher eine Spindel 30 antreibt. Die Spindel 30 ist mit einem Ende des Treibstangenabschnitts
9 verbunden. Weiterhin zeigt Figur 3, dass der Antrieb 13 die Höhe der übrigen Bauteile
des Treibstangenabschnitts 9 aufweist und daher in der Falznut zwischen Flügel 2 und
Rahmen 1 montierbar ist. Weiterhin hat der Treibstangenabschnitt 9 eine Ausstelleinrichtung
31. Durch eine entsprechende Ansteuerung des elektromechanischen Aktors 17 kann der
Flügel 2 auch in eine Spaltlüftungsstellung oder eine Kippstellung bewegt werden.
[0023] Figur 4 zeigt einen im linken Holm 6 des Fensters aus Figur 1 angeordneten Teilbereich
des Treibstangenabschnitts 10 mit dem den elektromechanischen Aktor 18 aufweisenden
Antrieb 14. Der elektromechanische Aktor 18 ist wie der aus Figur 3 aufgebaut und
am Ende des Treibstangenabschnitts 10 angeschlossen. Weiterhin ist in Figur 4 zu erkennen,
dass sich der Treibstangenabschnitt 10 aus einzelnen geraden Teilstücken 32 zusammensetzt.
Damit lässt sich der Treibstangenabschnitt 10 für verschiedene Abmessungen des Fensters
anpassen.
[0024] Figur 5 zeigt einen im unteren Holm 7 des Fensters aus Figur 1 angeordneten Teilbereich
des Treibstangenabschnitts 11 mit dem den elektromechanischen Aktor 19 aufweisenden
Antrieb 15. Der Antrieb 15 und der Treibstangenabschnitt 11 sind die aus Figur 4 aufgebaut.
[0025] Figur 6 zeigt Bauteile einer weiteren Ausführungsform des Treibstangenbeschlages
mit vier Treibstangenabschnitten 108 - 111. Bei dieser Ausführungsform hat jeder Treibstangenabschnitt
108 - 111 jeweils einen elektromechanischen Antrieb 112 - 115. Die Ansteuerung der
Antriebe 112 - 115 kann beispielsweise über eine nicht dargestellte Fernbedienung
oder über Taster am Fenster erfolgen. Ebenfalls kann der Flügel 2 aus Figur 1 motorische
Antriebe aufweisen, mit denen er in eine Dreh- oder Kippstellung bewegt werden kann.
1. Treibstangenbeschlag (3) für einen gegen einen Rahmen (1) schwenkbaren Flügel (2)
eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen, mit mehreren längsverschieblich
geführten Treibstangenabschnitten (8 - 11, 108 - 111), mit jeweils mehreren von den
Treibstangenabschnitten (8 - 11, 108 - 111) angesteuerten Verschlüssen (20) und mit
mehreren Antrieben (12 - 15, 112 - 115) zum Antrieb der Treibstangenabschnitte (8
- 11, 108 - 111), dadurch gekennzeichnet, dass die Treibstangenabschnitte (8 - 11, 108 - 111) mechanisch voneinander entkoppelt
sind, dass zumindest einer der Antriebe (13 - 15, 112 - 115) einen elektromechanischen
Aktor (17 - 19) aufweist und dass der elektromechanische Aktor (17 - 19) mit einer
Steuereinrichtung (23) verbunden ist.
2. Treibstangenbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Treibstangenabschnitte (8 - 11, 108 - 111) jeweils über einen geraden Abschnitt
eines Holms (4 - 7) des Flügels (2) oder des Rahmens (1) erstrecken.
3. Treibstangenbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromechanischen Aktoren (17 - 19) an einem Ende der Treibstangenabschnitte
(8 - 11, 108 - 111) angeschlossen sind.
4. Treibstangenbeschlag nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Handhabe (16) mit der Steuereinrichtung (23) verbunden ist.
5. Treibstangenbeschlag nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (23) mit einem elektrischen Schalter oder einer Fernbedienung
verbunden ist.
6. Treibstangenbeschlag nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Handhabe (16) als Antrieb (12) verbundene Treibstangenabschnitt (8) am
Flügel und zumindest ein mit dem elektromechanischen Aktor verbundener Treibstangenabschnitt
am Rahmen (1) angeordnet ist.
7. Treibstangenbeschlag nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromechanische Aktor (17 - 19) Abmessungen zur Montage in einer Falznut und
Falzluft zwischen Flügel (2) und Rahmen (1) aufweist.
8. Treibstangenbeschlag nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromechanische Aktor (17 - 19) oder die Steuereinrichtung (23) mit einem
Sensor (25) zur Erfassung der Position des Flügels (2) gegenüber dem Rahmen (1) verbunden
ist.
9. Treibstangenbeschlag nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromechanische Aktor (17 - 19) einen Spindelantrieb (28) hat.
10. Treibstangenbeschlag nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem elektromechanischen Aktor (17 - 19) angetriebene Treibstangenabschnitt
(9 - 11, 108 - 111) über seine Länge verteilt zumindest zwei Schließzapfen (21) aufweist
und dass die Schließzapfen (21) jeweils Auflauframpen von feststehenden Schließblechen
(22) gegenüberstehen.
11. Treibstangenbeschlag nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der mit der Handhabe (16) verbundene Treibstangenabschnitt (8) einen Sensor
(24) zur Erfassung seiner Stellung hat und mit der Steuereinrichtung (23) verbunden
ist.