[0001] Die Erfindung betrifft eine Gelenksicherung zur Sicherung zweier um eine Gelenkachse
relativ zueinander drehbarer und über einen Gelenkbolzen verbundener Hebel. Weiterhin
betrifft die Erfindung einen Verschlussantrieb sowie einen Verschluss.
[0002] Gelenksicherungen werden in ganz unterschiedlichen Bereichen der Technik eingesetzt
und können dann zum Einsatz kommen, wenn zwei Hebel schwenkbeweglich miteinander verbunden
werden sollen. In der Regel sind solche Hebel über einen Gelenkbolzen miteinander
verbunden, der eine relative Drehbewegung der Hebel im Sinne eines Scharniergelenks
um die sich durch den Gelenkbolzen erstreckende Gelenkachse ermöglicht.
[0003] Insbesondere wenn auf die Hebel auch axiale Kräfte wirken oder sich die Hebel aufgrund
der einwirkenden Kräfte verformen, steht es zu befürchten, dass zumindest ein Hebel
von der Gelenkachse bzw. dem Gelenkbolzen abrutscht. Ist ein Hebel beispielsweise
als Hebelstange ausgestaltet und wirkt auf diese Stange dann eine Druckkraft in Stangenlängsrichtung,
so wird die Stange im Sinne eines Knickstabes senkrecht zur Stangenlängsachse ausgelegt.
Auch bei einer reinen Druckbelastung des Hebels können aufgrund der Verformung daher
auch axiale Kräfte am Hebel angreifen, die im schlimmsten Fall dazu führen können,
dass der Hebel von dem Gelenkbolzen rutscht.
[0004] Um die beiden Hebel gegen eine entsprechende axiale Bewegung auf dem Gelenkbolzen
zu sichern, sind verschiedene Möglichkeiten bekannt. Beispielsweise kann der Gelenkbolzen
mit einem Gewinde versehen werden und dann zur Sicherung des bzw. der Hebel eine oder
auch mehrere Muttern auf das Gewinde aufgeschraubt werden. Eine solche Muttersicherung
ist zwar sehr einfach zu montieren, hat jedoch den Nachteil, dass es aufgrund einer
Relativbewegung zwischen den Hebeln und der Mutter dazu kommen kann, dass die Mutter
nach längerer Einsatzsatzzeit von dem Gelenkbolzen abgedreht werden kann. Zudem erfordert
diese Art der Sicherung einen vergleichsweise großen Überstand des Gelenkbolzens gegenüber
den Hebeln zur Aufnahme der Mutter.
[0005] Aufgrund dieser Nachteile werden in der Praxis zur Sicherung auch häufig Sicherungsringe
wie beispielsweise Sprengringe eingesetzt. Diese Gelenksicherungen werden in der Regel
in einer Nut auf dem Gelenkbolzen montiert und blockieren dann eine axiale Bewegung
des bzw. der Hebel in Richtung der Gelenkachse. Die Montage solcher Sicherungsringe
ist jedoch vergleichsweise aufwendig, da zur Aufweitung der Sicherungsringe zumeist
zusätzliche Werkzeuge erforderlich sind. Ferner müssen die Gelenkbolzen mit Nuten
versehen werden, in welche die Sicherungsringe einrasten können.
[0006] Davon ausgehend stellt sich die Erfindung die
Aufgabe, eine Gelenksicherung anzugeben, die auf einfache Weise montierbar ist und gleichzeitig
eine zuverlässige Sicherung gewährleistet.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Gelenksicherung der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, dass die Gelenksicherung einen Bügelabschnitt zur axialen Fixierung der beiden Hebel
auf der Gelenkachse und einen Verbindungsabschnitt zur Verbindung mit einem der beiden
Hebel aufweist.
[0008] Durch den Verbindungsabschnitt kann die Gelenksicherung auf einfache Weise an einem
der beiden Hebel befestigt werden. Vorteilhaft ist es, wenn der Verbindungsabschnitt
mit dem zweiten Hebel verbindbar ist. Es ist im Gegensatz zu den eingangs genannten
Sicherungsringen oder Muttern nicht erforderlich, die Gelenksicherung am Gelenkbolzen
anzuordnen, weshalb es auch nicht erforderlich ist, dass der Gelenkbolzen mit einem
Gewinde oder mit einer Nut versehen ist.
[0009] Durch den Bügelabschnitt können die beiden Hebel zuverlässig gegen eine axiale Bewegung
auf dem Gelenkbolzen gesichert werden, so dass sich diese nicht, insbesondere nicht
relativ zueinander, in axialer Richtung auf dem Gelenkbolzen bewegen können.
[0010] Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Verbindungsabschnitt eine lösbare
Verbindung mit einem der beiden Hebel ermöglicht. Dies ermöglicht eine einfache Demontage
und einen variablen Einsatz der Gelenksicherung.
[0011] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Verbindungsabschnitt
als Rastabschnitt ausgestaltet ist. Eine Rastverbindung ermöglicht eine sehr einfache
Verbindung der Gelenksicherung mit einem der Hebel, ohne dass der Einsatz eines Werkzeugs
erforderlich wäre. Die Gelenksicherung kann daher sehr einfach und schnell montiert
sowie auch demontiert werden.
[0012] Durch das Aufbringen einer bestimmten Kraft auf den Rastabschnitt kann dieser elastisch
verformt und aufgeweitet werden, so dass der Rastabschnitt über einen der Hebel oder
auf einen der Hebel aufgeschoben werden kann. Wird die Kraft wieder entfernt, so nimmt
der Rastabschnitt aufgrund der Werkstoffelastizität wieder seine ursprüngliche Form
ein und führt zu einer Rastverbindung mit einem der Hebel. Die Gelenksicherung und
der Hebel können dann reib- oder formschlüssig miteinander verbunden sein. Die zur
Verformung des Rastabschnitts benötigte Kraft kann dabei derart bemessen sein, dass
die Gelenksicherung per Hand und ohne den zusätzlichen Einsatz von Werkzeug auf einem
der Hebel befestigt werden kann. Der Rastabschnitt kann als Clipsabschnitt zur Clipsverbindung
mit einem der beiden Hebel ausgestaltet sein. Eine derartige Ausgestaltung vereinfacht
die Montage und die Demontage noch weitergehend, da die Gelenksicherung zur Verbindung
mit einem der beiden Hebel einfach auf diesen aufgeclipst werden kann.
[0013] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Gelenksicherung aus
einem Kunststoff hergestellt ist. Kunststoff bietet neben der erforderlichen Elastizität
als Werkstoff auch noch die Möglichkeit einer einfachen Serienfertigung, beispielsweise
in einem Spritzgussverfahren. Weiterhin ist Kunststoff auch robust genug, um eine
zuverlässige Sicherung der beiden Hebel zu gewährleisten. Vorteilhaft ist es, wenn
die Gelenksicherung als Spritzgussteil ausgestaltet ist.
[0014] Der Verbindungsabschnitt bzw. der Rastabschnitt können einstückig mit den übrigen
Elementen der Gelenksicherung verbunden sein. Auch dieser Abschnitt kann somit aus
Kunststoff hergestellt sein. Insbesondere bei einem Clipsabschnitt kann durch die
Materialeigenspannung des Kunststoffs ein einfaches Aufclispen der Gelenksicherung
auf einen der beiden Hebel ermöglicht werden.
[0015] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn der Verbindungsabschnitt eine
Stangenaufnahme zur Aufnahme einer der beiden Hebel aufweist. Wenn einer der beiden
Hebel als Hebelstange und der Verbindungsabschnitt als Stangenaufnahme ausgestaltet
ist, kann so eine sehr einfache Montage der Gelenksicherung ermöglicht werden. Zur
Verbindung genügt es, den Verbindungsabschnitt auf den Hebel aufzudrücken. Aufgrund
der Geometrie kann sich der Verbindungsabschnitt dabei selbstständig aufweiten und
so sehr einfach mit dem Hebel verbunden werden.
[0016] Vorteilhaft ist es, wenn der Verbindungsabschnitt ein nicht geschlossenes Profil,
insbesondere ein nicht geschlossenes Ringprofil, aufweist. Ein solches nicht geschlossenes
Profil ermöglicht eine einfache Verbindung des Verbindungsabschnitts mit dem Hebel.
Der Verbindungsabschnitt kann beispielsweise nach Art eines geschlitzten Hohlzylinders
bzw. nach Art eines Hohlzylindersegments ausgestaltet sein. Der Verbindungsabschnitt
kann einen Segmentwinkel von mehr als 180° aufweisen. Dies erfordert, dass der Verbindungsabschnitt
zur Verbindung mit dem Hebel verformt werden muss, gewährleistet aber eine zuverlässige
Verbindung. Der Innendurchmesser des Verbindungsabschnitts ist vorzugsweise so bemessen,
dass im verbundenen Zustand eine radiale Kraft auf den Hebel wirkt, so dass eine reibschlüssige
Verbindung zwischen der Gelenksicherung und dem Hebel erreicht wird. Der Innendurchmesser
des Verbindungsabschnitts kann dafür an den Außendurchmesser des Hebels angepasst
sein. Weiterhin ist es möglich, dass der Innendurchmesser des Verbindungsabschnitts
kleiner ausgeführt ist als der Durchmesser des Hebels. Dies führt zu einer Erhöhung
der auf den Hebel wirkenden Reibung.
[0017] Ferner hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Bügelabschnitt zwei Bügelschenkel
aufweist. Ein Bügelschenkel kann dabei dem ersten Hebel und ein Bügelschenkel dem
zweiten Hebel zugeordnet sein. Jeder der Bügelschenkel kann mit einem der beiden Hebel
zusammenwirken und diesen so gegen eine axiale Bewegung sichern.
[0018] Im Hinblick auf die Ausgestaltung der Bügelschenkel hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn sich die beiden Bügelschenkel gegenüberliegen und zwischen den beiden Bügelschenkeln
ein Aufnahmeraum zur Aufnahme der beiden Hebel angeordnet ist. Der Aufnahmeraum kann
durch die beiden Bügelschenkel begrenzt sein, was eine zuverlässige Sicherung der
Hebel im Aufnahmeraum gewährleistet. Die beiden Bügelschenkel können sich im Wesentlichen
parallel zueinander erstrecken.
[0019] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die beiden Bügelschenkel an
einem Ende jeweils mit dem Verbindungsabschnitt verbunden sind und am gegenüberliegenden
Ende ein freies Ende aufweisen. Die Gelenksicherung kann somit einen U-förmigen Querschnitt
oder einen gabelförmigen Querschnitt mit zwei Zinken aufweisen. Die beiden Bügelschenkel
können jeweils einen Zinken der Gabel darstellen. Vorteilhaft ist es, wenn die Bügelschenkel
einstückig mit dem Verbindungsabschnitt verbunden sind.
[0020] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn der erste Bügelschenkel an einem
freien Ende eine, insbesondere halbkreisförmig ausgestalteten, Bolzenaufnahme zur
Aufnahme des Gelenkbolzens aufweist. Über die Bolzenaufnahme kann die Gelenksicherung
mit dem Gelenkbolzen zusammenwirken. Über die Bolzenaufnahme kann die Position der
Gelenksicherung gegenüber dem Gelenkbolzen festgelegt sein. In einer alternativen
Ausgestaltung ist es auch möglich, dass die Bolzenaufnahme als kreisförmige Ausnehmung,
insbesondere als Bohrung, ausgestaltet ist, durch welche der Gelenkbolzen hindurchsteckbar
ist. Die Bolzenaufnahme kann eine Mittelachse aufweisen, die mit der Gelenkachse übereinstimmen
kann.
[0021] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn der erste Bügelschenkel eine
Gleitfläche zum Gleiten auf einem der Hebel aufweist. Da die Gelenksicherung über
die Rastverbindung mit dem zweiten Hebel verbunden sein kann, kann sich die Gelenksicherung
bei einer relativen Drehbewegung der beiden Hebel auch relativ gegenüber dem ersten
Hebel bewegen. Die Gleitfläche kann bei einer entsprechenden Bewegung auf dem ersten
Hebel abgleiten. Die Gleitfläche kann auf der dem zweiten Bügelschenkel zugewandten
Seite des ersten Bügelschenkels angeordnet sein. Die Gleitfläche kann somit auch den
Aufnahmeraum begrenzen.
[0022] Im Hinblick auf die Konstruktion des ersten Bügelschenkels hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn dieser plattenförmig ausgestaltet ist. Durch eine plattenförmige Ausgestaltung
wird erreicht, dass Kräfte möglichst großflächig in den Bügelschenkel eingeleitet
werden können, was eine zuverlässige Sicherung der beiden Hebel auf der Gelenkachse,
insbesondere gegen eine axiale Bewegung, ermöglicht.
[0023] Weiter hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der zweite Bügelschenkel
am freien Ende eine Bolzenaufnahme zur Aufnahme des Gelenkbolzens aufweist. Die Bolzenaufnahme
kann eine kreisförmige Ausnehmung, insbesondere eine Bohrung, aufweisen, durch welche
der Gelenkbolzen hindurchsteckbar ist. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn auch
die Bolzenaufnahme des zweiten Bügelschenkels zumindest abschnittsweise halbkreisförmig
ausgestaltet ist und der Gelenkbolzen in dieser halbkreisförmigen Aufnahme aufgenommen
werden kann. Ferner kann die Bolzenaufnahme auch zusätzlich noch eine in Gelenkachsenrichtung
hinter der halbkreisförmigen Aufnahme angeordnete Bohrung, insbesondere in Form eines
runden Loches aufweisen, was fertigungstechnische Vorteile bietet. Die Bolzenaufnahme
kann eine Mittelachse aufweisen, die mit der Gelenkachse übereinstimmen kann. Die
Bolzenaufnahme des zweiten Bügelschenkels kann mit der Bolzenaufnahme des ersten Bügelschenkels
fluchten, so dass eine zuverlässige Aufnahme des Gelenkbolzen erreicht werden kann.
Der Gelenkbolzen kann sich durch die Bolzenaufnahme der beiden Bügelschenkel hindurch
erstrecken. Der zweite Bügelschenkel kann am freien Ende eine Aussparung aufweisen,
die es ermöglicht, dass die Gelenksicherung auf den Gelenkbolzen aufsteckbar ist.
[0024] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der zweite Bügelschenkels eine
Hebelaufnahme zur Aufnahme eines der beiden Hebel, insbesondere des zweiten Hebels,
aufweist. Die Hebelaufnahme kann an die Ausgestaltung des aufzunehmenden Hebels angepasst
sein. Wenn der aufzunehmende Hebel als Stange ausgestaltet ist, kann die Hebelaufnahme
bspw. als hohlzylinderförmige Aufnahmeschale ausgestaltet sein. Der Radius der Aufnahmeschale
kann an den Außenradius des aufzunehmenden Hebels angepasst sein. Die Aufnahmeschale
kann eine Längsachse aufweisen, die mit der Längsachse des Verbindungsabschnitts übereinstimmen
kann. Die Hebelaufnahme kann zumindest teilweise, insbesondere nahtlos, den Verbindungsabschnitt
übergehen.
[0025] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Bolzenaufnahme des
zweiten Bügelschenkels einen Vorsprung zum Zusammenwirken mit einem Absatz des in
der Bolzenaufnahme aufzunehmenden Hebels aufweist. Diese Ausgestaltung ermöglicht
eine sichere und vordefinierte Verbindung zwischen Gelenksicherung und dem entsprechenden
Hebel.
[0026] Weiterhin wird im Hinblick auf die eingangs genannte Aufgabe ein Verschlussantrieb
für einen Verschluss, insbesondere ein Türverschluss, mit zwei um eine Gelenkachse
relativ zueinander drehbaren und über einen Gelenkbolzen verbundenen Hebeln und einer
Gelenksicherung vorgeschlagen, wobei die Gelenksicherung zumindest eines der vorstehend
genannten Merkmale aufweist. Es ergeben sich die im Hinblick auf die Gelenksicherung
bereits beschriebenen Vorteile.
[0027] Weiterhin hat es sich im Hinblick auf den Verschlussantrieb als vorteilhaft erwiesen,
wenn sich der Gelenkbolzen durch die beiden Hebel hindurch erstreckt. Durch diese
Ausgestaltung wird auf einfache Weise erreicht, dass die beiden Hebel gegeneinander
verschwenkt bzw. verdreht werden können. Die beiden Hebel können entsprechende Ausnehmungen,
beispielsweise in der Form von Bohrungen aufweisen, durch welche sich der Gelenkbolzen
hindurch erstrecken kann. Die beiden Hebel können somit nach Art eines Scharniergelenks
miteinander verbunden sein. Die Hebel können im Bereich der Bohrung eine Abflachung
aufweisen, so dass diese zumindest im Reibbereich flach ausgestaltet sind. Dies ist
insbesondere vorteilhaft für einen runden bzw. stangenförmigen Hebel.
[0028] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn ein Hebel drehfest und ein Hebel
nicht drehfest mit dem Gelenkbolzen verbunden ist. Insbesondere kann der zweite Hebel
nicht drehfest und der erste Hebel drehfest mit dem Gelenkbolzen verbunden sein. Der
Gelenkbolzen kann beispielsweise einstückig mit dem ersten Hebel verbunden sein.
[0029] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Gelenksicherung drehfest
mit einem der beiden Hebel, insbesondere dem zweiten Hebel verbunden ist.
[0030] Vorteilhaft ist es, wenn ein Hebel axialfest mit dem Gelenkbolzen verbunden ist,
so dass dieser in axialer Richtung nicht auf den Gelenkbolzen bewegt werden kann.
Über die Gelenksicherung kann der andere Hebel in axialer Richtung gegenüber dem ersten
Hebel festgelegt sein, so dass dann beide Hebel gegen eine axiale Bewegung gesichert
sind.
[0031] Im Hinblick auf die Ausgestaltung der Hebel hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn ein Hebel als Antriebshebel und ein Hebel als über den Antriebshebel bewegbare
Stange ausgestaltet ist. Der Antriebshebel kann mit einem Antrieb, wie beispielweise
einer Türklinke, einem Betätigungselement oder einem elektrischen Antrieb, verbunden
sein. Eine Bewegung des Antriebshebels kann dann über den Gelenkbolzen auf den anderen
Hebel bzw. auf die Stange übertragen werden. Der Antriebshebel kann plattenförmig
ausgestaltet sein und eine ovale Form haben. Die Stange kann als Schubstange ausgestaltet
sein und Druckkräfte in Stangenlängsrichtung übertragen. Insbesondere bei langen Stangen
kann es aufgrund der eingangs erläuterten Knickproblematik zu axialen Kräften kommen,
welche dafür sorgen können, dass die Stange von dem Gelenkbolzen rutschen kann, sofern
keine Gelenksicherung vorhanden ist.
[0032] Im Hinblick auf den Antriebshebel hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn dieser
um eine Antriebsachse drehbar ist, die parallel zu der Gelenkachse angeordnet ist.
Die Gelenkachse kann sich so auf einer Kreisbahn um die Antriebsachse bewegen, und
der zweite Hebel kann sich nach Art einer Pleuelstange bewegen.
[0033] Im Hinblick auf die Verbindung der Gelenksicherung hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn diese drehfest mit einem der Hebel, insbesondere der Stange verbunden ist. Die
Gelenksicherung kann sich so bei einer Bewegung des Antriebshebels relativ gegenüber
dem Antriebshebel zusammen mit der Stange bewegen.
[0034] Weiterhin kann der Verschlussantrieb auch einen weiteren Hebel aufweisen. Dieser
kann mit dem zweiten Hebel verbunden sein. Die Verbindung kann dabei genauso ausgestaltet
sein, wie die zwischen dem ersten Hebel und dem zweiten Hebel. Weiterhin kann auch
die Verbindung des zweiten Hebels und dieses dritten Hebels über eine Gelenksicherung
der vorstehend beschriebenen Art gesichert sein. Wenn der erste Hebel als Antriebshebel
ausgestaltet ist, kann der dritte Hebel über den zweiten Hebel von dem Antriebshebel
angetrieben werden. Der dritte Hebel kann genauso ausgestaltet sein wir der erste
Hebel und sich parallel zu diesem bewegen.
[0035] Weiterhin wird ein Verschluss, insbesondere ein Türverschluss, mit einem Verschlussantrieb
vorgeschlagen, wobei der Verschlussantrieb bevorzugt in der vorstehend beschriebenen
Weise ausgestaltet ist.
[0036] Der Verschluss kann beispielsweise als Vorreiberverschluss oder als Stangenverschluss
ausgestaltet sein und der Verschlussantrieb kann beispielsweise zum Antrieb eines
entsprechenden Vorreibers oder einer Verschlusssstange eingesetzt werden.
[0037] Im Hinblick auf die Verbindung der Gelenksicherung mit dem Verschlussantrieb bzw.
mit den Hebeln, kann die Gelenksicherung zunächst unter einem bestimmten Winkel auf
die Hebel aufgeschoben werden, bis die Bolzenaufnahmen der beiden Bügelschenkel auf
dem Gelenkbolzen liegen. Dann kann die Gelenksicherung um die Gelenkachse gedreht
werden, und der Verbindungsabschnitt mit einem der beiden Hebel nach Art einer Clipsverbindung
verbunden werden. In der verbundenen Stellung umgreifen die beiden Bügelschenkel der
Gelenksicherung die beiden Hebel und verhindern so eine axiale Bewegung der beiden
Hebel zueinander. Um die Gelenksicherung wieder zu lösen, ist es erforderlich, zunächst
den Verbindungsabschnitt wieder vom zweiten Hebel abzuclipsen.
[0038] Weitere Einzelheiten und Vorteile der erfindungsgemäßen Gelenksicherung sollen nachfolgend
anhand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels der Erfindung auch im Vergleich
zu einer aus dem Stand der Technik bekannten Lösung näher erläutert werden. Darin
zeigen:
- Fig. 1
- einen Verschlussantrieb für einen Türverschluss mit einer aus dem Stand der Technik
bekannten Gelenksicherung;
- Fig. 2a, 2b
- eine Gelenksicherung gemäß der Erfindung in zwei verschiedenen perspektivischen Seitenansichten;
- Fig. 3
- die Gelenksicherung in fünf verschiedenen Projektionsansichten;
- Fig. 4
- einen Verschlussantrieb gemäß Fig. 1 mit einer Gelenksicherung gemäß der Erfindung
in einer perspektivischen Seitenansicht;
- Fig. 5
- den Verschlussantrieb gemäß Fig. 4 in verschiedenen Seitenansichten.
[0039] In der Darstellung der Fig. 1 ist ein Verschlussantrieb 10 eines Verschlusses mit
einer Gelenksicherung gezeigt, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist. Weitere
Komponenten des Verschlusses, wie bspw. eine Verschlusszunge und ein Betätigungselement
zur Betätigung der Vorreiberzunge sind in der Darstellung nicht mit abgebildet.
[0040] Der Verschlussantrieb 10 besteht im Wesentlichen aus den beiden um eine Gelenkachse
G drehbaren Hebeln 2 und 3, wobei der Hebel 2 als Antriebshebel 2 und der Hebel 3
als Hebelstange 3 ausgestaltet sind. Der Antriebshebel 2 ist mit einer in der Figur
nicht dargestellten und per Hand betätigbaren Klinke verbunden und um die Antriebsachse
A drehbar gelagert. Bei einer entsprechenden Betätigung des Antriebshebels 2 wird
dieser um die Antriebsachse A gedreht. Dies führt dazu, dass bei einer Betätigung
auch der am Antriebshebel 2 angeordnete Gelenkbolzen 7, der die beiden Hebel 2, 3
miteinander verbindet, ebenfalls um die Antriebsachse A auf einer Kreisbahn verschwenkt
wird. Auf dem Gelenkbolzen 7 ist schwenkbeweglich die Hebelstange 3 gelagert, die
sich aufgrund der Drehbewegung des Antriebshebels 2 ebenfalls bewegt.
[0041] Wie dies zudem in der Fig. 1 zu erkennen ist, ist die Hebelstange 3 am oberen Ende
mit einem weiteren Hebel 2 verbunden, der im Ausführungsbeispiel genauso ausgestaltet
ist, wie der untere Hebel 2 und daher auch dasselbe Bezugszeichen trägt. Aufgrund
der Stangenverbindung zwischen dem unteren Hebel 2 und dem oberen Hebel 2, der ebenfalls
schwenkbeweglich um eine zur Antriebsachse A parallele Achse drehbar gelagert ist,
bewegt sich der obere Hebel 2 bei einer Betätigung des unteren Hebels 2 um diese Achse.
Die Stangenverbindung über die Hebelstange 2 führt daher im Grunde dazu, dass sich
die beiden Hebel 2 gleichläufig bewegen. Der obere Hebel 2 ist mittelbar mit einer
in den Figuren nicht dargestellten Vorreiberzunge verbunden. Über eine Betätigung
des unteren Hebels 2 kann somit diese Vorreiberzunge bewegt werden.
[0042] Aufgrund der Kraftübertragung der Hebelstange 3 wird diese auf Druck belastet. Dies
führt dazu, dass die Hebelstange 3 senkrecht zur Stabachse ausgelenkt wird bzw. sich
senkrecht zur Stabachse verformt. Diese Verformung führt zu axialen Kräften, die in
Richtung der Gelenkachse G auf die Hebelstange 3 wirken. Es kann daher passieren,
dass sich die Hebelstange 3 aufgrund einer Axialbewegung selbstständig von dem Hebel
2 löst. Um eine entsprechende Axialbewegung zu unterbinden, ist eine Gelenksicherung
vorgesehen, die auf der einen Seite eine axiale Bewegung der Hebelstange 2 auf dem
Gelenkbolzen 7 verhindert, gleichwohl aber weiterhin eine Drehbewegung der Hebelstange
3 gegenüber dem Hebel 2 erlaubt.
[0043] Bei der aus dem Stand der Technik bekannten Ausgestaltung gemäß Fig. 1 ist dafür
eine als Sicherungsring ausgestaltete Gelenksicherung vorgesehen. Der Sicherungsring
kann auf den Gelenkbolzen 7 aufgesetzt werden und in eine am Gelenkbolzen 7 angeordnete
Nut formschlüssig eingreifen. Der Sicherungsring bildet somit eine Axialsicherung
für die Hebelstange 3, so dass diese auch bei einer Verformung bzw. bei axialen Kräften
nicht mehr von dem Gelenkbolzen 7 rutschen kann.
[0044] Sowohl die obere Verbindung zwischen der Hebelstange 3 und dem oberen Hebel 2 als
auch die untere Verbindung zwischen der Hebelstange 3 und dem unteren Hebel 2 sind
über einen entsprechenden Sicherungsring gesichert. In der Figur 1 ist der obere Sicherungsring
bereits in einer montierten Stellung dargestellt und der untere Sicherungsring der
besseren Übersichtlichkeit halber in einer Art Explosionsdarstellung gezeigt.
[0045] In den weiteren Fig. 4 und 5 ist der Verschlussantrieb 10 gemäß der Darstellung der
Fig. 1 gezeigt, wobei jedoch zur Sicherung der Hebel 2, 3 kein Sicherungsring vorgesehen
ist, sondern eine erfindungsgemäße Gelenksicherung 1.
[0046] Anhand der Fig. 2 bis 5 soll nun die genauere Ausgestaltung der Gelenksicherung 1
sowie auch die Montage und die Funktionsweise der Gelenksicherung 1 näher erläutert
werden. Die Gelenksicherung 1 weist gemäß der Darstellung in den Fig. 2a, 2b einen
Bügelabschnitt 4 mit zwei sich parallel zueinander erstreckenden Bügelschenkeln 4.1,
4.2 auf, die einen Aufnahmeraum 6 bilden, in welchem die beiden zu verbindenden bzw.
zu sichernden Hebel 2, 3 aufgenommen werden können. An einem Ende sind der Bügelabschnitt
4 bzw. die beiden Bügelschenkel 4.1, 4.2 jeweils mit einem als Rastabschnitt 5 ausgebildeten
Verbindungsabschnitt 5 verbunden, so dass die Gelenksicherung 1 einen U-förmigen Querschnitt
aufweist.
[0047] Der Rastabschnitt 5 dient dazu, die Gelenksicherung 1 mit der Hebelstange 3 zu verbinden.
Der Rastabschnitt 5 ist dafür nach Art eines Hohlzylindersegments ausgestaltet und
weist einen Segmentwinkel von ca. 270 Grad auf, so dass das Profil des Rastabschnitts
in einem Bereich von ca. 90 Grad offen ist. Zur Verbindung der Gelenksicherung 1 mit
der Hebelstange 3 kann der offene Bereich des Rastabschnitts 5 auf die Hebelstange
aufgelegt werden und dann per Hand auf die Hebelstange 3 aufgeclipst werden. Aufgrund
des stangenförmigen Hebels 3 weitet sich der Rastabschnitt 5, wenn dieser auf die
Hebelstange 3 gedrückt wird zunächst auf. Beim Überqueren der breitesten Stelle der
Hebelstange 3, führt die Materialeigenspannung dann dazu, dass sich der Rastabschnitt
5 selbstständig mit der Hebelstange 3 verbindet. Um die Gelenksicherung 1 bzw. den
Rastabschnitt 5 mit der Hebelstange 3 zu verbinden, ist daher kein Werkzeug nötig,
sondern die aufzubringende Kraft sowohl zur Montage als auch zur Demontage der Gelenksicherung
1 mit der Hebelstange 3 kann rein manuell per Hand aufgebracht werden. In der verbundenen
Stellung, in welcher die Gelenksicherung 1 auf die Hebelstange 3 aufgeclipst ist,
sind die beiden Elemente dann sicher miteinander verbunden. Diese verbundene Stellung
ist beispielsweise in der Fig. 4 bei der Verbindung der Hebelstange 3 mit dem oberen
Hebel 2 zu erkennen.
[0048] Zur Verhinderung einer axialen Bewegung der Hebelstange 3 gegenüber dem Hebel 2 umgreifen
die beiden Bügelschenkel 4.1, 4.2 jeweils die Hebelstange 3 und den entsprechend anderen
Hebel 2, so dass diese im Aufnahmeraum 6 der Gelenksicherung 1 angeordnet sind. Dies
ist beispielsweise in der mittleren Darstellung der Fig. 5 zu erkennen. Da der Hebel
2 nicht axial beweglich und beispielsweise mit einer Tür verbunden ist, ist somit
durch die Gelenksicherung 1 auch die Hebelstange 3 in axialer Richtung gegenüber dem
Hebel 2 festgelegt, so dass diese nicht von dem Gelenkbolzen 7 rutschen kann.
[0049] Der erste Bügelschenkel 4.1 weist am unteren Ende eine Bolzenaufnahme 4.11 auf, die
nach Art einer Halbkreisbohrung ausgestaltet ist. Im montierten Zustand liegt der
gegenüber dem Antriebshebel 3 seitlich hervorstehende Teil des Gelenkbolzens 7 in
dieser Bolzenaufnahme 4.11. Der gegenüber der Hebelstange 3 seitlich hervorstehende
Teil des Gelenkbolzens 7, liegt in einer entsprechenden Bolzenaufnahme 4.21, die an
einem freien Ende des zweiten Bügelschenkels 4.2 angeordnet ist. Die beiden Bolzenaufnahmen
4.11, 4.21 der Gelenksicherung 1 sind fluchtend zueinander angeordnet, so dass der
Gelenkbolzen 7 in beiden Bolzenaufnahmen 4.11, 4.21 aufgenommen wird bzw. sich die
Gelenksicherung 1 in einer gegenüber dem Gelenkbolzen fest definierten Position befindet.
[0050] Da die Gelenksicherung 1 über den Rastabschnitt 5 mit der Hebelstange 3 verbunden
ist, bewegt sich die Gelenksicherung 1 bei einer Bewegung der Hebelstange 3 gegenüber
dem Hebel 2 entsprechend mit. Der erste Bügelschenkel 4.1 gleitet daher mit einer
dem zweiten Bügelschenkel 4.2 zugewandten Gleitfläche 4.12 auf dem Antriebshebel 2.
Bei einer axialen Bewegung der Hebelstange 3 kommt die Gleitfläche 4.12 dann in Kontakt
mit dem Hebel 2 bzw. wird stärker gegen diesen gedrückt. Eine weitergehende axiale
Bewegung der Hebelstange 3 wird dann aufgrund des ersten Bügelschenkels 4.1 bzw. aufgrund
der Gleitfläche 4.11 blockiert.
[0051] Der zweite Bügelschenkel 4.2 weist neben der Bolzenaufnahme 4.21 auch noch eine Hebelaufnahme
4.22 zur Aufnahme der Hebelstange 3 auf. Die Hebelaufnahme 4.22 ist dabei an die Kontur
der Hebelstange 3 angepasst und als konkave Aufnahmeschale ausgebildet. Wenn die Gelenksicherung
1 mit der Hebelstange 3 verbunden ist, liegt die Hebelstange 3 in der Hebelaufnahme
4.22. Die Hebelaufnahme 4.22 grenzt dabei direkt an den Rastabschnitt 5 an.
[0052] Wie dies zudem in den Figuren, insbesondere in der Fig. 2b zu erkennen ist, steht
die Bolzenaufnahme 4.21 des ersten Bügelschenkels 4.1 in Richtung des Aufnahmeraums
6 zumindest gegenüber der Hebelaufnahme 4.22 hervor. Diese Ausgestaltung des zweiten
Bügelschenkels 4.2 ist dabei genau an die Kontur der Hebelstange 3 angepasst. Denn
diese weist im unteren Bereich, in welchem sie mit dem Gelenkbolzen 7 verbunden ist,
eine Abflachung auf, so dass der zweite Bügelschenkel 4.2 möglichst vollflächig an
der Hebelstange 3 anliegt.
[0053] Zur Verbindung der Gelenksicherung 1 mit den Hebeln 2, 3 wird die Gelenksicherung
1 zunächst unter einem bestimmten Winkel auf die beiden über den entsprechenden Gelenkbolzen
7 verbundenen Hebel 2, 3 aufgeschoben, bis der Gelenkbolzen 7 in den beiden Bolzenaufnahmen
4.11, 4.21 der beiden Bügelschenkel 4.1, 4.2 liegt. In dieser Stellung umgreifen die
beiden Bügelschenkel 4.1, 4.2 die beiden zu verbindenden Hebel 2, 3 bereits und verhindern
so eine axiale Relativbewegung der Hebel 2, 3 zueinander. Die Gelenksicherung 1 wird
dann um die Gelenkachse G gedreht bis der Rastabschnitt 5 an der Hebelstange 3 anliegt.
In dieser Position kann der Rastabschnitt 5 und damit die Gelenksicherung 1 durch
Druck auf den Rastabschnitt 5 auf die Hebelstange 3 aufgeclipst werden. In der montierten
Stellung ist die Gelenksicherung 1 sicher mit der Hebelstange 3 verbunden und verhindert
eine axiale Bewegung der Hebel 2, 3.
Bezugszeichen:
[0054]
- 1
- Gelenksicherung
- 2
- Hebel, Antriebshebel
- 3
- Hebel, Hebelstange
- 4
- Bügelabschnitt
- 4.1
- Bügelschenkel
- 4.11
- Bolzenaufnahme
- 4.12
- Gleitfläche
- 4.2
- Bügelschenkel
- 4.21
- Bolzenaufnahme
- 4.22
- Hebelaufnahme
- 5
- Verbindungsabschnitt, Rastabschnitt
- 6
- Aufnahmeraum
- 7
- Gelenkbolzen
- 10
- Verschlussantrieb
- A
- Antriebsachse
- G
- Gelenkachse
1. Gelenksicherung zur Sicherung zweier um eine Gelenkachse (G) relativ zueinander drehbarer
und über einen Gelenkbolzen (7) verbundener Hebel (2, 3),
gekennzeichnet durch
einen Bügelabschnitt (4) zur axialen Fixierung der beiden Hebel (2, 3) auf dem Gelenkbolzen
(7) und einen Verbindungsabschnitt (5) zur Verbindung mit einem der beiden Hebel (2,
3).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (5) als Rastabschnitt (5) zur Rastverbindung mit einem der
beiden Hebel (2, 3) ausgestaltet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Bügelabschnitt (4) zwei Bügelschenkel (4.1, 4.2) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden Bügelschenkel (4.1, 4.2) gegenüberliegen und zwischen den beiden
Bügelschenkeln (4.1, 4.2) ein Aufnahmeraum (6) zur Aufnahme der beiden Hebel (2, 3)
vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bügelschenkel (4.1, 4.2) an einem Ende jeweils mit dem Verbindungsabschnitt
(5) verbunden sind und am jeweils gegenüberliegenden Ende ein freies Ende aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bügelschenkel (4.1) an einem freien Ende eine insbesondere halbkreisförmig
ausgestaltete Bolzenaufnahme (4.11) zur Aufnahme des Gelenkbolzens (7) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bügelschenkel (4.1) eine Gleitfläche (4.12) zum Gleiten auf dem ersten
Hebel (2) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bügelschenkel (4.1) plattenförmig ausgestaltet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bügelschenkel (4.2) am freien Ende eine Bolzenaufnahme (4.21) zur Aufnahme
des Gelenkbolzens (7) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bügelschenkel (4.2) eine Hebelaufnahme (4.22) zur Aufnahme eines der Hebel
(2, 3), insbesondere des zweiten Hebels (3), aufweist.
11. Verschlussantrieb für einen Verschluss, insbesondere einen Türverschluss, mit zweien
um eine Gelenkachse (G) relativ zueinander drehbare und über einen Gelenkbolzen (7)
verbundene Hebel (2, 3) und einer Gelenksicherung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Gelenkbolzen (7) durch die beiden Hebel (2, 3) hindurch erstreckt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenksicherung (1) fest mit einem der beiden Hebel (2, 3) verbunden ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebel (2) als Antriebshebel und ein Hebel (3) als über den Antriebshebel bewegbare
Hebelstange ausgestaltet ist.
15. Verschluss mit einem Verschlussantrieb (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 14.