[0001] Die Erfindung betrifft ein Gelenkband insbesondere für Glastüren mit zwei um eine
Schwenkachse gelenkig miteinander verbundenen Bandteilen sowie mit einer einstellbaren
Rastvorrichtung, die einen dem ersten Bandteil zugeordneten, gegen die Wirkung mindestens
eines Federelements linear beweglich in einer Führungsausnehmung geführten Rastkörper
und eine dem zweiten Bandteil zugeordnete Rastrolle mit einer mit dem Rastkörper in
einer Raststellung zusammenwirkenden Rastausnehmung aufweist, wobei die Rastrolle
zwischen zwei am zweiten Bandteil ausgebildeten Bandstegen koaxial zur Schwenkachse
angeordnet und in verschiedenen Winkelstellungen seiner Rastausnehmung arretierbar
ist
[0002] Ein derartiges Gelenkband, das beispielsweise für Möbeltüren oder auch eine Glastür
einer Duschabtrennung eingesetzt werden kann, ist aus der
EP 0 822 309 B1 bekannt. Mit Hilfe der einstellbaren Rastvorrichtung kann die Schließlage der an
dem Gelenkband angeschlagenen Tür eingestellt werden, indem die koaxial zur Schwenkachse
zwischen den beiden Bandstegen des zweiten Bandteils angeordnete Rastrolle mit ihrer
Rastausnehmung so arretiert wird, dass die Tür die gewünschte Schließ- oder Öffnungsstellung
relativ zur Wand oder anderen Wandelementen beispielsweise einer Dusche einnimmt,
wenn der Rastkörper von dem Federelement in die Rastausnehmung gedrückt wird. Zur
Arretierung der Rastrolle in der gewünschten Winkelstellung ist das gattungsgemäße
Scharnier mit einem zweigeteilten Achsbolzen aus zwei miteinander verschraubbaren
Bolzenteilen versehen ist, wobei die Rastrolle auf das eine Bolzenteil aufgesteckt
ist und sich das andere Bolzenteil an der Rastrolle abstützt und diese beim Verschrauben
der Achsbolzenteile gegeneinander gegen einen Bandsteg am zweiten Bandteil andrückt
und hierdurch festklemmt.
[0003] Zur Arretierung der Winkelstellung der Rastrolle sind auch andere Lösungen bekannt,
in dem beispielsweise entweder die Rastrolle mittels einer im Bandteil quer zur Schwenkachse
geführten und auf den Umfang der Rastrolle oder auf den drehfest mit der Rastrolle
verbundenen Scharnierbolzen einwirkenden Feststellschraube festgeklemmt wird (
DE 20 2009 004 853 U1), oder die Rastrolle selbst ist mehrteilig ausgeführt ist und durch Auseinanderschrauben
der Teile der Rastrolle zwischen den Bandstegen verklemmbar (
DE 10 2008 018 646 B3).
[0004] Aus der
EP 867586 B1 ist ein Gelenkband mit Rasteinrichtung bekannt, bei welchem eine Tragachse für den
vorhandenen Rastkörper mittels zweier separater, in voneinander getrennten Bohrungen
geführten Halteelementen gehalten wird. Die beiden Halteelemente können sich zueinander
bewegen und jeweils eine einzelne Feder und zugleich eines der Enden der Tragachse
zentrieren, wodurch jegliche Kontakte zwischen den metallischen Bandteilen und der
Tragachse bzw. den Federn zur Geräuschminimierung verhindert werden sollen.
[0005] Bei sämtlichen bisher bekannten Lösungen bleibt das Problem eines Bewegungsspiels
des Türblatt in der Raststellung oder einer nicht exakten Einnahme der Schließstellung
aufgrund Toleranzen im Bauwerk sowie fertigungsbedingter Toleranzen aufgrund des jeweiligen
Spiels zwischen den zusammenwirkenden Funktionselementen der Rasteinrichtung. Bei
Duschtüren kommen zur Erzielung einer verbesserten Dichtigkeit gegenüber austretendem
Wasser Magnetdichtungen zwischen Türblatt und Duschwandelement zum Einsatz, die allerdings
das vorgenannte Probleme nur indirekt beseitigen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gelenkband zu schaffen, welches die vorgenannten
Nachteile vermeidet, einen verbesserten Toleranzausgleich schafft und ein Türblatt
besser in der gewünschten Stellung positioniert.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen, dass das erste Bandteil
eine erste Führungsausnehmung für einen ersten Rastkörper und eine zweite Führungsausnehmung
für einen relativ zum ersten Rastkörper beweglichen zweiten Rastkörper aufweist und
beide Rastkörper mit einer Rastrolle zusammenwirken, wobei gemäß der in Anspruch 1
oder Anspruch 2 angegebenen Lösungsvarianten über einen Versatz im Neigungswinkel
der Führungsausnehmungen, einen Versatz der Führungsausnehmungen zueinander relativ
zur Schwenkachse und/oder einen Winkelversatz oder Achsversatz der jeweiligen Rastausnehmungen
zueinander in der Schließstellung eine zusätzliche Verspannung zwischen den wenigstens
zwei vorhandenen Rastkörpern und den zugehörigen Rastausnehmungen in der Raststellung
erzielt wird.
[0008] Bei der Ausführungsvariante mit relativ zur Schwenkachse achsversetzt angeordneten
Führungsausnehmungen und/oder Rastausnehmungen ist insbesondere vorteilhaft, wenn
beide Führungsausnehmungen um ein Versatzmaß relativ zueinander und zur Schwenkachse
versetzt angeordnet sind, oder wenn beide Rastausnehmungen um ein Versatzmaß versetzt
zueinander und versetzt zur Schwenkachse ausgerichtet sind, wobei vorzugsweise das
Versatzmaß für beide Führungsausnehmungen oder Rastausnehmungen gleich groß ist.
[0009] Bei sämtlichen Ausgestaltung ist insbesondere vorteilhaft, wenn der erste Rastkörper
an einem ersten Schieber, der in der ersten Führungsausnehmung linear beweglich geführt
ist, angeordnet ist, und der zweite Rastkörper an einem zweiten Schieber, der in der
zweiten Führungsausnehmung linear beweglich geführt ist, angeordnet ist.
[0010] Zweckmäßigerweise ist jeder Schieber aufgrund seiner Formgebung verdrehsicher in
der zugehörigen Führungsausnehmung geführt und/oder weist an seiner Rückseite Federaufnahmen
für wenigstens zwei Federelemente auf, um eine ausreichende Klemmkraft in der Raststellung
zu erzielen. Vorzugsweise weist jeder Schieber an seiner Rückseite Federaufnahmen
zur getrennten Aufnahme der Federenden von 2 Federelementen, 3 Federelementen oder
4 Federelementen auf.
[0011] Grundsätzlich wäre es möglich, mit einem Rastkörper zu arbeiten, der nur einen Berührungspunkt
mit der Rastrolle aufweist. Vorteilhafter ist jedoch, wenn jeder Rastkörper jeweils
aus einer Rastwalze besteht, die drehbar an einer Vorderseite des zugehörigen Schiebers
gelagert ist. Hierdurch entsteht eine Linienpressung zwischen Rastwalze und Rastrolle
und das Abrollverhalten dieser beiden Funktionselemente der Rasteinrichtung wird verbessert.
Besonders zweckmäßig ist, wenn die Rastwalze jeweils mittels einer Tragachse an der
Vorderseite des Schiebers drehbar gelagert ist.
[0012] Gemäß einer insbesondere bevorzugten Ausgestaltung weist die Führungsausnehmung einen
Führungsabschnitt mit ovalem Querschnitt auf und jeder Schieber hat einen Schieberabschnitt
mit ovalem Außenumfang, der mit Spielpassung im Führungsabschnitt geführt ist.
[0013] Die Rastrolle kann insbesondere einstückig ausgebildet sein und eine Rastnut als
Rastausnehmung aufweisen; bei der Lösungsvariante mit zwei zueinander versetzten Rastausnehmungen
kann die Rastnut einen ersten Nutabschnitt und einen zweiten Nutabschnitt aufweisen,
der winkelversetzt zum ersten Nutabschnitt angeordneten ist. Gemäß einer insbesondere
bevorzugten Ausgestaltung können dann beide Nutabschnitte jeweils einen kreisbogenförmigen
Nutgrund aufweisen, wobei der Kreismittelpunkt des ersten Nutabschnitts und der Kreismittelpunkt
des zweiten Nutabschnitts jeweils winkelversetzt zur Nutmittellinie der Rastnut liegen.
[0014] Bei der Ausführungsvariante mit zueinander versetzten Führungsausnehmungen können
gemäß einer Ausführungsvariante die der Rastrolle zugewandt liegenden Öffnungen beider
Führungsausnehmungen fluchtend zueinander liegen und die beiden Führungsausnehmungen
sind mit unterschiedlichen Neigungswinkeln im ersten Bandteil ausgebildet. Vorteilhafter
ist, wenn beiden Führungsausnehmungen mit unterschiedlichen Neigungswinkeln ausgebildet
sind und zugleich auch die Öffnungen beider Führungsausnehmungen achsversetzt bzw.
seitlich versetzt zur Schwenkachse liegen, und zwar insbesondere dergestalt, dass
die Schieber weiterhin radial zur Schwenkachse in der zugehörigen Führungsausnehmung
geführt werden.
[0015] Bei sämtlichen Ausführungsvarianten kann der Winkelversatz zwischen den Führungsausnehmungen
und/oder der Winkelversatz zwischen den Rastausnehmungen weniger als 5° betragen,
vorzugsweise weniger als 3°; besonders vorteilhaft ist, wenn der Winkelversatz im
Bereich 1° bis 2,5° liegt.
[0016] Für die Arretierung der Rastrolle ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Rastrolle
drehfest mit einem ersten Bolzenteil eines mehrteiligen Scharnierbolzens verbunden
ist und mittels eines zweiten, mit dem ersten Bolzenteil zusammenschraubbaren Bolzenteils
und einer Klemmhülse relativ zu den Bandstegen des zweiten Bandteils drehfest arretierbar
ist. Die Arretierung kann aber auch auf andere, dem Fachmann bekannte Weise erfolgen.
[0017] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Erläuterung anhand von in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch ein erfindungsgemäßes Gelenkband zur Verbindung einer
Glastür mit einem Glaswandelement;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang II-II in Figur 1;
Fig. 3 in Explosionsdarstellung ein erfindungsgemäßes Gelenkband zum Anschlagen einer Glastür
an einer Wand;
Fig. 4 die beim Gelenkband nach den Figuren 1 bis 3 zum Einsatz kommende Rastrolle in perspektivische
Ansicht;
Fig. 5 eine Detailansicht der Rastrolle in Ansicht auf die Stirnseite;
Fig. 6 eine Detailansicht der Rastnut der Rastrolle nach Figur 4 und 5;
Fig. 7 das Funktionsschema zwischen verschiebbaren Rastkörpern und Rastrolle bei den Gelenkbändern
nach Figur 1 bis 3;
Fig. 8 das Funktionsschema zwischen verschiebbaren Rastkörpern und Rastrolle bei einem Gelenkband
gemäß einer ersten alternativen Ausführungsvariante; und
Fig. 9 das Funktionsschema zwischen verschiebbaren Rastkörpern und Rastrolle bei einem Gelenkband
gemäß einer ersten alternativen Ausführungsvariante.
[0018] In den Figuren 1 und 2 ist insgesamt mit Bezugszeichen 1 ein erfindungsgemäßes Gelenkband
dargestellt. Das Gelenkband 1 weist ein erstes Bandteil 10 und ein zweites Bandteil
20 auf, die mittels eines Scharnierbolzens 2 gelenkig miteinander verbunden sind.
In den Figuren 1 und 2 ist das Bandteil 20 zur Befestigung an einem von einer dicken
Glasscheibe gebildeten, schematisch angedeuteten Wandelement 3 ausgebildet, wohingegen
das Bandteil 10 an einer schematisch angedeuteten Glastür 4 befestigt wird. Es versteht
sich, dass jeweils mindestens zwei Gelenkbänder 1 pro Tür zum Einsatz kommen, die
höhenversetzt montiert werden. Die Montage erfolgt an Glasausschnitten im Wandelement
3 bzw. der Glastür 4, wozu eine erste Andruckplatte 5 durch den Glasausschnitt hindurch
mit dem Bandteil 20 verschraubt wird, und eine separate Andruckplatte 6 mit dem Bandteil
10 verschraubt wird, wie dies dem Fachmann an sich bekannt ist, weswegen hierauf nicht
weiter eingegangen wird. Das Bandteil 10 weist für die Schwenkverbindung zwei vom
Hauptkörper des Bandteils 10 vorspringende Bandstege 11 auf, und das Bandteil 20 weist
zwei von dessen Hauptkörper vorspringende innere Bandstege 21 auf, die jeweils mit
einem Bolzenauge 16, 26 für den Durchgriff des Scharnierbolzens 2 versehen sind.
[0019] Das Gelenkband 1 ist zusätzlich mit einer insgesamt mit Bezugszeichen 30 bezeichneten
Rastvorrichtung versehen, mit der eine bestimmte Winkellage zwischen dem Wandelement
3 und der Glastür 4 eingestellt werden kann, beispielsweise eine exakte fluchtende
Ausrichtung der Scheibenebene von Wandelement 3 und Glastür 4, wie in Figur 1 angedeutet,
wobei in dieser Lage die Glastür 4 mittels der Rastvorrichtung 30 in ihrer Lage festgehalten
wird. Die wesentlichen Funktionselemente der Rastvorrichtung 30 sind eine Rastrolle
31 mit einer Rastausnehmung 32 am Umfang, sowie ein verschieblich in einer Führungsausnehmung
12A im ersten Bandteil 10 linearbeweglich geführter Schieber 35A, der mittels Federn
36 in Richtung auf die Rastrolle 31 vorgespannt ist und an seiner Frontseite mit einer
drehbar mittels einer Tragwalze 38 gelagerten Rastwalze 37A als Rastkörper versehen
ist. Die Tragweite 38 wird von einem kurzen Achsstift gebildet. Während einer Schwenkbewegung
der Glastür 4 relativ zum Wandelement 3 rollt die Rastwalze 37A mit Linienpressung
an der Oberfläche 33 der Rastrolle 31 ab, bis in der voreingestellter Position die
Rastwalze 37A in die Nut 32 eintauchen kann, wodurch die Glastür 4 in dieser Stellung
gehalten wird. Um diese Stellung zu verlassen, muss eine ausreichend große Kraft auf
die Glastür 4 zum Weiterschwenken aufgebracht werden, die ausreicht, die Rückstellkraft
der Federn 36 zu überwinden. Das grundlegende Funktionsprinzip einer solchen Rastvorrichtung
30 ist dem Fachmann bekannt.
[0020] Eine erfindungsgemäße Besonderheit besteht, wie insbesondere aus Figur 2 gut ersichtlich
ist, darin, dass im ersten Bandteil 10 zwei voneinander separate Führungsausnehmungen
12A, 12B ausgebildet sind, wobei in jeder Führungsausnehmung 12A, 12B jeweils ein
separater Schieber 35A, 35B mit jeweils einer eigenen Rastwalze 37A, 37B angeordnet
ist. Jeder Schieber 35A, 35B wird jeweils mittels drei Federn 36 vorgespannt, und
jede Feder 36 taucht mit ihrem hinteren Federende in ein Sackloch 13 im Bandteil 10
ein, wohingegen das vordere Federende in ein Sackloch 39 an der Rückseite des jeweiligen
Schiebers 35A, 35B eintaucht. Die einzelnen Federn 36 können sich daher relativ zueinander
quer zu ihrer Federachse quasi nicht bewegen und einander auch nicht berühren, sieht
man einmal von dem notwendigen Passungsspiel zur Gewährleistung der Montage ab. Der
Schieber 35A kann sich weitestgehend unabhängig vom Schieber 35B bewegen, auch wenn
die Bewegung beider Schieber 35A, 35B über die Relativlage zwischen Rastwalze 37A,
37B und der Rastrolle 31 zwangsgesteuert gesteuert wird.
[0021] Die beiden separaten Schieber 35A, 35B mit den separaten Rastwalzen 37A, 37B wirken
voneinander in der Höhe beanstandet auf eine einzige, für beide Rastkörper gemeinsame
Rastrolle 31. Diese Rastrolle 31 wiederum hat für beide Rastwalzen 37A, 37B, also
die Rastkörper der Rastvorrichtung 30, jeweils eine Rastausnehmung, die im gezeigten
Ausführungsbeispiel von einer sich über die gesamte Höhe der Rastrolle 31 erstreckenden
Rastnut 32 gebildet wird; allerdings ist das Nutprofil der Rastnut 32 im oberen Nutabschnitt
32A anders als im unteren Nutabschnitt 32B, der Nutgrund des einen Nutabschnitts 32A
liegt mithin geringfügig anders, nämlich Winkel versetzt, zum Nutgrund des anderen
Nutabschnitts 32B.
[0022] Zur Erläuterung wird nun Bezug genommen auf die Figuren 4 bis 6, in denen die Rastrolle
31 im Detail dargestellt ist. Figur 4 verdeutlicht, dass die Nut 32 nicht einheitlich
durchgehend ist sondern einen Nutabschnitt 32A hat, der geringfügig anders ausgebildet
ist als der Nutabschnitt 32B. Am Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 (sowie
auch Figur 3) liegen die beiden Nutabschnitte 32A, 32B winkelversetzt zueinander;
dies wird besonders aus der Darstellung in Figur 5 deutlich; der Nutabschnitt 32A
hat einen Krümmungsradius R
A, dessen Mittelpunkt auf einer anderen Radiallinie L
A der Rastrolle 31 liegt als der Krümmungsradius R
B des Nutabschnitts 32B, der sich auf der Radiallinie L
B befinden. Das Radienmaß beider Krümmungsradien R
A, R
B ist zwar gleich, aber durch den Versatz der Mittelpunkte ergibt sich ein Winkelversatz
α der Oberflächen bzw. des Nutgrundes der Nutabschnitte 32A, 32B, der beispielsweise
2° betragen kann. Dies verdeutlicht noch einmal die nochmals vergrößerte Darstellung
der Rastnut 32 an der Rastrolle 31 in Figur 6 mit den beiden Nutabschnitten 32A, 32B
mit winkelversetzt zueinander liegendem jeweiligen Nutgrund 32A', 32B'. Eine Rastnut
mit zueinander unterschiedlich abgewinkelten Nutabschnitten 32A, 32B kann beispielsweise
bei einer im Gussverfahren hergestellten Rastrolle 31 schon in der Gussform vorgegeben
werden.
[0023] Dieser Winkelversatz um das Maß α der beiden Nutabschnitte 32A, 32B bzw. des jeweiligen
Nutgrunds 32A', 32B' zueinander wirkt sich vorteilhaft dann aus, wenn die Rastvorrichtung
30 einrastet, mithin die Glastür 4 ihre gewünschte Lage einnimmt. Durch den Winkelversatz
der beiden Nutabschnitte 32A, 32B zueinander legen sich die beiden separaten Rastwalzen
37A, 37B mit einem geringen Winkelunterschied in der Raststellung an die zugehörige
Rastausnehmung, also den jeweiligen Nutabschnitt 32A, 32B der Rastnut bzw. dessen
Nutgrund an; dies bewirkt eine zusätzliche Verspannung bzw. Verklemmung, die vor allem
dazu ausgenutzt werden kann, fertigungsbedingte Toleranzen wie beispielsweise das
Führungsspiel der Schieber 35A, 35B in den zugehörigen Führungsausnehmungen 12A, 12B
auszugleichen. Die mit der Rastvorrichtung 30 ermöglichte Nulllageneinstellung ist
hierdurch gegenüber bekannten Vorrichtungen mit Nulllagen-Einstellung deutlich verbessert,
da eine Tür präziser die gewünschte Nulllage auch nach mehreren Schließ- und Öffnungsvorgängen
einnimmt und in dieser Lage auch festgehalten wird.
[0024] Die Figur 3 zeigt ein vom Grundaufbau her im Prinzip identisches Gelenkband 1' wie
das Gelenkband aus den Figuren 1 und 2. Das Bandteil 10 ist identisch ausgebildet
wie bei vorherigen Ausführungsbeispiel; auch die Rastvorrichtung 30 mit der Rastrolle
31, der Rastnut 32, und den separaten Schiebern 35A, 35B, die jeweils eine separate
Rastwalze 37A, 37B drehbar abstützen, ist identisch wie beim vorherigen Ausführungsbeispiel.
Aus der Explosionsdarstellung in Figur 3 ist besonders gut erkennbar, dass beide Schieber
35A, 35B in der Seitenansicht u-förmig ausgebildet sind mit einem breiten Basissteg
39A, 39B, in dem jeweils von der Rückseite her die Sacklöcher für die Federenden der
Federn 36 ausgebildet sind. Jeder Schieber 35A, 35B hat einen ovalen Querschnitt,
der sich über eine vorgegebene Tiefe des Schiebers 35A, 35B erstreckt und einen Führungsabschnitt
für jeden Schieber bildet. Der ovale Querschnitt des Schiebers ist an den ovalen Querschnitt
der Führungsausnehmungen 12A, 12B im Bandteil 10 angepasst, allerdings wird mittels
Spielpassung zwischen der Außenkontur des Schiebers 35A, 35B und der Innenfläche der
Führungsausnehmungen 12A, 12B dafür gesorgt, dass der jeweilige Schieber 35A, 35B
linear beweglich und zugleich geräuscharm geführt ist. Das mit dem Bandteil 10 zusammenwirkende
Bandteil 40 dient hier zur Befestigung an einer Mauer oder einem beliebigen Wandelement
nicht aus Glas, weswegen das Bandteil 40 zwar die beiden inneren Bandstege 41, zwischen
denen die Rastrolle 31 angeordnet ist, aufweist, jedoch ansonsten nur noch einen Befestigungssteg
42 hat, der Durchgangsöffnungen aufweist, durch die hindurch der Befestigungssteg
42 an einer Mauer festgeschraubt werden kann. Aufgrund der Explosionsdarstellung ist
in Figur 3 gut erkennbar, wie die Rastrolle 31 und damit die Position der Rastvorrichtung
30 in einer bestimmten Lage arretiert werden kann. Die Festlegung der Lage erfolgt
mittels eines geteilten Achsbolzens 2, der einen unteren, sich über die Höhe sämtlicher
Bandstege 11,41 erstreckenden Bolzenteil 7A sowie einen hiermit verschraubbaren zweiten
Bolzenteil 7B hat, der nur aus einer Befestigungsschraube besteht, die wiederum mit
einer Klemmhülse 8 zusammenwirkt. An seinem unteren Ende weist der Bolzenteil 7A einen
Bolzenkopf 9 auf, oberhalb dessen der Bolzenschaft des Bolzenteils 7A mit einer Rändelung
versehen ist, mit welcher der Scharnierbolzen an einem der beiden Bandstege 41 des
zweiten Bandteils 30, nämlich in der Durchgangsbohrung dieses Bandstegs 41, drehfest
fixiert wird. Die Rastrolle 31 bleibt so lange um den Bolzenteil 7A drehbar, bis die
Rastrolle 31 mittels Klemmhülse 9 und zweiten Bolzenteil 7B gegen den unteren Bandsteg
41 mit ausreichender Klemmkraft gespannt wird. Eine gerippte Sicherungsscheibe 49
dient im gezeigten Ausführungsbeispiel als zusätzliches Verdrehsicherungselement.
Der Bolzen Teil 7A wird durch die Durchgangsbohrung 34 in der Rastrolle 31 und die
beiden oberen Bandstege 11, 41 zumindest partiell hindurchgesteckt. Die Festlegung
der Sicherungslage erfolgt mithin, wie dies auch Figur 2 sehr gut verdeutlicht, durch
Verspannen bzw. Festklemmen der Rastrolle 31 gegen den unteren Bandsteg 41 (bzw. 21
in Figur 2) des zweiten Bandteils 40. Die freie Drehbarkeit des ersten Bandteils 10
relativ zum zweiten Bandteil 40 wird mittels Gleithülsen 45, 46 gewährleistet, die
jeweils in die Bandstege 11 des ersten Bandteils 10 eintauchen und ein reibungsarmes
Verdrehen des Bandteils 10 um den Scharnierbolzen 2 gewährleisten, der zusammen mit
der Rastrolle 31 drehfest mit dem zweiten Bandteil 40 verbunden ist.
[0025] Die Figur 7 verdeutlicht noch einmal das Funktionsprinzip der Rastvorrichtung beim
Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3. Die beiden Schieber 35A, 35B liegen
fluchtend hintereinander und die Verschiebebewegung in der Führungsausnehmung erfolgt
auf derselben Radiallinie bzw. Verschiebelinie V
A,B. Nur aufgrund der unterschiedlichen Nutabschnitte 32A, 32B, also dem Winkelversatz,
oder alternativ einem Achsversatz ergibt sich die erfindungsgemäß bewirkte zusätzliche
Verklemmung bzw. Verspannung.
[0026] Die Figur 8 verdeutlicht das Funktionsprinzip bei einer alternativen Ausgestaltung
eines mit Ausnahme der Rastvorrichtung 130 ansonsten nicht dargestellten Gelenkbandes.
Die Rastrolle 131 hat bei der Rastvorrichtung 130 eine einheitliche, durchgehende
Rastnut 132. Stattdessen stehen hier die Führungsausnehmungen für die beiden separaten
Schieber 135A, 135B winkelversetzt zueinander; die Verschiebelinie V
A für den Schieber 135A ist um den halben Versatzwinkel Φ in die eine Richtung schräggestellt,
und die Verschiebelinie V
B für den anderen Schieber 135B ist entsprechend um den halben Versatzwinkel Φ in die
andere Richtung verdreht. Wie die Darstellungen in Figur 8 verdeutlicht, liegen beide
Verschiebelinien V
A, V
B weiterhin auf einer Radiallinie, also einer Linie, welche die Schwenkachse S, die
mit der Mittelachse der Rastrolle 131 zusammenfällt, schneiden; bezogen auf das Bandteil,
in welchem entsprechend winkelversetzt um den halben Winkel Φ schief zur Mittelebene
stehende Führungsausnehmungen ausgebildet sind, ergibt dies, dass die jeweiligen Schieberausnehmungen
schief zueinander stehen und schief zur Oberfläche des jeweiligen Bandteils stehen,
weswegen auch die jeweiligen Federn 136A, 136B schief stehen. Aufgrund der schiefen
Anordnung der Führungsausnehmungen auf Radiallinien, welche die Schwenkachse schneiden,
liegen dann auch die der Rastrolle 131 jeweils zugewandt liegenden Öffnung der Führungsausnehmung
geringfügig seitlich versetzt bezogen auf eine Mittelebene des zugehörigen Bandteils,
in welchem die Führungsausnehmungen ausgebildet sind. Auch durch diese Anordnung werden
die erfindungsgemäß gewünschte Klemmwirkung und der verbesserte Toleranzausgleich
ermöglicht.
[0027] Figur 9 zeigt noch ein weiteres Ausführungsbeispiel anhand der Rastvorrichtung 230.
Auch hier liegen die beiden Führungsausnehmungen für die Schieber 235A, 235B nicht
fluchtend hintereinander symmetrisch mit einer Mittelebene des zugehörigen Bandteils,
sondern sie sind um ein Versatzmaß X seitlich versetzt zueinander bzw. seitlich versetzt
zu einer Mittellinie, die wiederum exakt die Schwenkachse S schneidet, die wiederum
mit der Mittelachse der Rastrolle 231 zusammenfällt. Das Versatzmaß X entspricht mithin
dem Abstand der beiden Verschiebelinien V
A, V
B zueinander und damit auch dem Maß, um den die beiden Führungsausnehmungen im zugehörigen
Bandteil versetzt zueinander liegen. Jeweils das halbe Versatzmaß X/2 gibt den seitlichen
Versatz jeder Führungsausnehmung für den jeweiligen Schieber 235A, 235B und der mit
diesem geführten Rastwalze 237A, 237B relativ zur Schwenkachse S an. Denselben Versatz
erfahren auch die jeweiligen Federn 236A, 236B.
[0028] Die winkelversetzte oder seitlich versetzte Anordnung der Führungsausnehmungen kann
bei Bandteilen, die als Gussteil hergestellt werden, schon in der Gussform vorgesehen
werden. Allenfalls die Oberflächen der Führungsausnehmungen müssten dann noch nachbearbeitet
werden.
[0029] Für den Fachmann ergeben sich aus der vorhergehenden Beschreibung zahlreiche Modifikationen,
die in den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche fallen sollen. Die Festklemmung
der Rastrolle mit einem geteilten Scharnierbolzen ist nur eine Möglichkeit, wie die
Arretierung der Rastrolle erzielt werden kann. Die Anzahl der Federn, die Formgebung
des Schiebers und entsprechend die Formgebung der Führungsausnehmung kann variieren.
Die windschiefe Anordnung der Führungsausnehmungen kann mit einer Nut mit unterschiedlich
ausgebildeten Nutabschnitten kombiniert werden. Jedem der Schieber könnte auch eine
doppelte Rastwalze zugeordnet sein. Anstelle einer Rastwalze könnte auch eine Rastkugel
am jeweiligen Schieber als Rastkörper angeordnet sein; an der Rastrolle muss nicht
zwingend eine durchgehende Rastnut vorhanden sein, sondern die Rastrolle könnte am
Umfang auch nur partiell mit einer angepassten Rastausnehmung versehen sein. Die Schieber
bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, bei den Federn handelt sich vorzugsweise um
Spiralfedern, wie dargestellt. Die Rastrolle kann auch aus zwei starr miteinander
verbundenen Einzelrollen zusammengesetzt sein.
1. Gelenkband insbesondere für Glastüren mit zwei um eine Schwenkachse (S) gelenkig miteinander
verbundenen Bandteilen (10,20; 10, 40) sowie mit einer einstellbaren Rastvorrichtung
(30; 130; 230), die einen dem ersten Bandteil (10) zugeordneten, gegen die Wirkung
mindestens eines Federelements (36) linear beweglich in einer Führungsausnehmung (12A)
geführten Rastkörper (37A, 37B) und eine dem zweiten Bandteil (20) zugeordnete Rastrolle
(31; 131; 231) mit einer mit dem Rastkörper in einer Raststellung zusammenwirkenden
Rastausnehmung (32; 132; 232) aufweist, wobei die Rastrolle (31) zwischen zwei am
zweiten Bandteil (20; 40) ausgebildeten Bandstegen (21; 41) koaxial zur Schwenkachse
(S) angeordnet und in verschiedenen Winkelstellungen seiner Rastausnehmung (32) arretierbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bandteil (10) eine erste Führungsausnehmung (12A) für einen ersten Rastkörper
(37A) und eine zweite Führungsausnehmung (12B) für einen relativ zum ersten Rastkörper
(37A) beweglichen zweiten Rastkörper (37B) aufweist und beide Rastkörper (37A, 37B)
mit einer Rastrolle (31) zusammenwirken, wobei die Führungsausnehmungen winkelversetzt
zueinander ausgerichtet sind und/oder wobei die Rastausnehmung (32A) in der Rastrolle
(31) für den ersten Rastkörper (37A) winkelversetzt zu der Rastausnehmung (32B) für
den zweiten Rastkörper (37B) angeordnet ist.
2. Gelenkband insbesondere für Glastüren mit zwei um eine Schwenkachse (S) gelenkig miteinander
verbundenen Bandteilen (10,20; 10, 40) sowie mit einer einstellbaren Rastvorrichtung
(30; 130; 230), die einen dem ersten Bandteil (10) zugeordneten, gegen die Wirkung
mindestens eines Federelements (36) linear beweglich in einer Führungsausnehmung (12A)
geführten Rastkörper (37A, 37B) und eine dem zweiten Bandteil (20) zugeordnete Rastrolle
(31; 131; 231) mit einer mit dem Rastkörper in einer Raststellung zusammenwirkenden
Rastausnehmung (32; 132; 232) aufweist, wobei die Rastrolle (31) zwischen zwei am
zweiten Bandteil (20; 40) ausgebildeten Bandstegen (21; 41) koaxial zur Schwenkachse
(S) angeordnet und in verschiedenen Winkelstellungen seiner Rastausnehmung (32) arretierbar
ist,, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bandteil eine erste Führungsausnehmung für einen ersten Rastkörper (137A)
und eine zweite Führungsausnehmung für einen relativ zum ersten Rastkörper (137A)
beweglichen zweiten Rastkörper (137B) aufweist und beide Rastkörper (137A, 137B) mit
einer Rastrolle (131) zusammenwirken, wobei wenigstens eine der Führungsausnehmungen
relativ zur Schwenkachse (S) achsversetzt zur anderen Führungsausnehmung ausgerichtet
ist und/oder wobei wenigstens eine der Rastausnehmungen relativ zur Schwenkachse achsversetzt
zur anderen Rastausnehmung ausgerichtet ist.
3. Gelenkband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der beide Führungsausnehmungen um ein Versatzmaß (X) versetzt zur Schwenkachse (S)
angeordnet sind, oder dass beide Rastausnehmungen um ein Versatzmaß achsversetzt zur
Schwenkachse ausgerichtet sind, wobei vorzugsweise das Versatzmaß für beide Führungsausnehmungen
oder Rastausnehmungen gleich groß ist.
4. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rastkörper an einem ersten Schieber, der in der ersten Führungsausnehmung
linear beweglich geführt ist, angeordnet ist, und der zweite Rastkörper an einem zweiten
Schieber, der in der zweiten Führungsausnehmung linear beweglich geführt ist, angeordnet
ist.
5. Gelenkband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der jeder Schieber (35A, 35B) an einer Rückseite mit Federaufnahmen (39) für wenigstens
zwei Federelemente versehen ist, wobei vorzugsweise jeder Schieber an seiner Rückseite
Federaufnahmen zur getrennten Aufnahme der Federenden von 2 Federelementen, 3 Federelementen
oder 4 Federelementen aufweist.
6. Gelenkband nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Rastkörper jeweils aus einer Rastwalze (37A, 37B) besteht, die drehbar an einer
Vorderseite des zugehörigen Schiebers (35A, 35B) gelagert ist.
7. Gelenkband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastwalze 37A, 37B) jeweils mittels einer starren Tragachse (38) an der Vorderseite
des Schiebers (35A, 35B) drehbar gelagert ist.
8. Gelenkband nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsausnehmung einen Führungsabschnitt mit ovalen Querschnitt aufweist und
jeder Schieber einen Schiebeabschnitt mit ovalem Außenumfang aufweist, der mit Spielpassung
im Führungsabschnitt geführt ist.
9. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastrolle (31) einstückig ausgebildet ist und eine Rastnut (32) als Rastausnehmung
aufweist, wobei die Rastnut einen ersten Nutabschnitt (32A) und einen zweiten, winkelversetzt
zum ersten Nutabschnitt angeordneten zweiten Nutabschnitt (32B) aufweist.
10. Gelenkband nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass beide Nutabschnitte jeweils einen kreisbogenförmigen Nutgrund (32A', 32B') aufweisen,
wobei der Kreismittelpunkt des ersten Nutabschnitts und der Kreismittelpunkt des zweiten
Nutabschnitts jeweils Winkelversetzt zur Nutmittellinie der Rastnut liegen.
11. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die der Rastrolle zugewandt liegenden Öffnungen beider Führungsausnehmungen fluchtend
zueinander liegen und das die Führungsausnehmungen mit unterschiedlichen Neigungswinkeln
im ersten Bandteil ausgebildet sind.
12. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die der Rastrolle zugewandt liegenden Öffnungen beider Führungsausnehmungen seitlich
versetzt zueinander liegen und das die Führungsausnehmungen mit unterschiedlichen
Neigungswinkeln im ersten Bandteil ausgebildet sind.
13. Gelenkband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelversatz (Φ) zwischen den Führungsausnehmungen und/oder der Winkelversatz
(a) zwischen den Rastausnehmungen weniger als 5° beträgt, vorzugsweise weniger als
3° beträgt und vorzugsweise im Bereich 1° bis 2,5° liegt.
14. Gelenkband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastrolle (31) drehfest mit einem ersten Bolzenteil (7A) eines mehrteiligen Scharnierbolzens
(2) verbunden und mittels eines zweiten, mit dem ersten Bolzenteil zusammenschraubbaren
Bolzenteils (7B) und einer Klemmhülse (9) relativ zu den Bandstegen des zweiten Bandteils
drehfest arretierbar ist.