[0001] Die Erfindung betrifft eine Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) umfassend:
mindestens einen Hauptluftverdichter,
mindestens einen Booster-Luftverdichter,
mindestens eine erste Antriebsdampfturbine zum Antrieb zumindest eines Verdichtermoduls
des Hauptluftverdichters.
[0002] Aus der
WO2011/141439-A1 ist bereits eine Anordnung mit einem mehrstufigen Getriebeverdichter insbesondere
zur Luftzerlegung bekannt. Bei einem derartigen Kompressor-Strang einer Luftverdichtungsanlage
für eine Luftzerlegung werden sehr viele mechanische Komponenten, beispielsweise Getriebegehäuse
mit Getriebeelementen und Kupplungen, etc., verwendet. Diese Bauteile dienen häufig
nicht unmittelbar dem Zweck der Druckerhöhung eines Volumenstroms an Luft. Stattdessen
sind diese Elemente notwendig, die eigentliche konstruktive Lösung zu realisieren,
insbesondere, die einzelnen Verdichter mit einer geeigneten Drehzahl zu betreiben.
Viele dieser Bauteile erzeugen neben hohen Investitionskosten auch insbesondere mechanische
Verlustleistungen, die in Form von Wärme abgeführt werden muss. Dementsprechend sind
in der Regel großvolumige Ölanlagen zur Schmierung von Lagern und auch zur Kühlung
des Getriebeöls erforderlich.
[0003] Die Erfindung hat es sich ausgehend von den bekannten Problemen und Nachteilen des
Standes der Technik im Bereich der Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung zur
Aufgabe gemacht, Investitionskosten zu senken ohne den Wirkungsgrad derartiger Anlagen
nennenswert zu verschlechtern.
[0004] Hierzu schlägt die Erfindung eine Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung der
eingangs definierten Art mit den zusätzlichen Merkmalen des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1 vor. Die rückbezogenen Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung.
[0005] Ein Verdichtermodul im Sinne der Erfindung ist ein Verdichter oder eine Verdichterstufe
und umfasst im Fall des Radialvedichters bzw. Zentrifugalvedichters mindestens ein
Laufrad. Der Hauptluftverdichter und der Booster-Luftverdichter weisen jeweils mindestens
ein Verdichtermodul auf, dass von der jeweiligen Antriebsdampfturbine angetrieben
wird.
[0006] Während eine Luftzerlegung einen sehr komplexen Verfahrensablauf aufweisen kann,
beschäftigt sich die Erfindung im Wesentlichen mit der Verdichtung von Luft für eine
Luftzerlegung, die den bestimmten Anforderungen einer Zerlegung von Luft genügen muss
und mit dem Antrieb dieses Verdichtungsvorgangs. Dem industriellen Standard folgend,
ist es für einen Anbieter eine zwingende Voraussetzung, einen Hauptluftverdichter
(main air compressor) und mindestens einen, bevorzugt zwei sogenannte Booster-Luftverdichter
(Booster Air Compressor BAC) bereitzustellen.
[0007] Besondere Vorteile der Erfindung ergeben sich insbesondere als eine Auflösung der
Strang-Struktur mehrstufiger Getriebeverdichter, wie aus dem zitierten Stand der Technik
bekannt. Der direkte Antrieb eines Verdichters mittels einer Dampfturbine - in dieser
Beschreibung auch als Kompander (häufiger gebräuchlich in englisch: "Compander") bezeichnet
- führt zu einer besonders kompakten Baueinheit. Die Integration von einer antreibenden
und einer abtreibenden Einheit in einem einzigen Modul - dem Kompander - vermeidet
die Bereitstellung eines Getriebekastens und eines dort befindlichen Getriebes einschließlich
der notwendigen Kupplungen und der dafür notwendigen Größe einer Ölanlage. Ein Großteil
der mechanischen Verlustleistung wird insbesondere durch das im Stand der Technik
erforderliche Getriebe bzw. Großgetriebe verursacht. Darüber hinaus ergibt sich durch
die Erfindung eine besonders flexible Möglichkeit der individuellen Drehzahlregelung
für jeden einzelnen Kompander.
[0008] Weiterhin kann vorteilhaft für jeden einzelnen Kompander eine individuelle Drehzahl
und ggf. eine eigene Drehzahlregelung vorgesehen werden. Besonders zweckmäßig kann
ein Eintrittsleitapparat, ein Düsengehäuse oder ein Eintrittsventil - ggf. mit einem
Bypass um die Dampfturbine - für den zuströmenden Dampf für die jeweils antreibende
Dampfturbine des Kompanders vorgesehen werden. Auf diese Weise kann eine individuelle
thermodynamische und mechanische Optimierung jedes Kompanders im Betrieb erfolgen.
[0009] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die antreibenden ersten,
zweiten oder weitere Dampfturbinen mit einem ersten Kessel der Luftverdichtungsanlage
für eine Luftzerlegung derart in fluidleitender Verbindung stehen, dass mittels des
ersten Kessels erzeugter Dampf dem Antrieb der Antriebsdampfturbinen bzw. der Kompander
dient.
[0010] Eine besondere Kompaktheit wird erreicht, wenn der Hauptluftverdichter und die erste
Antriebsdampfturbine und/oder der Booster-Luftverdichter und die zweite Dampfturbine
jeweils ein gemeinsames Gehäuse miteinander aufweisen. Hierbei kann es sich um ein
gemeinsames Außengehäuse oder ein gemeinsames Innengehäuse oder beides handeln. Grundsätzlich
ist auch eine nur einschalige Bauweise des Kompanders denkbar.
[0011] Besonders zweckmäßig ist eine Weiterbildung der Erfindung, bei der der erste Kompander
und/oder der zweite Kompander in einer axialen Abfolge entlang der jeweiligen Welle
einen ersten Verdichter des Kompanders, die Antriebsdampfturbine einen zweiten Verdichter
des Kompanders aufweist. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die axiale Reihenfolge
eine Nebeneinander-Anordnung der beiden Verdichter vorsieht und eine Anordnung der
Antriebsdampfturbine neben dieser Verdichter-Paarung.
[0012] Bevorzugt sind die Verdichter jeweils als ein einstufiger Radialverdichter ausgebildet.
[0013] Besonders zweckmäßig sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vor, dass
der erste Verdichter und der zweite Verdichter jeweils eine Zuströmung und eine Abströmung
aufweisen, wobei die axiale Anordnung der Zuströmung und der Abströmung des ersten
Verdichters und des zweiten Verdichters zueinander gegengleich ist und insbesondere
die axiale Durchströmungsrichtung der beiden Verdichter zueinander entgegengesetzt
ausgerichtet ist. Der Begriff "axial" ist hierbei auf die jeweilige Drehachse bzw.
Wellenachse der als Turboverdichter ausgebildeten Verdichter bezogen. Dieser Bezug
gilt - wenn es in dem jeweiligen Zusammenhang nicht anders definiert ist - vorliegend
immer. Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass zwischen
dem Hauptluftverdichter und dem Booster-Luftverdichter ein erster Zwischenkühler zur
Kühlung des verdichteten Luftstroms vorgesehen ist.
[0014] Eine andere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass ein Luftstrom zur Verdichtung
von dem Hauptluftverdichter zu dem Booster-Luftverdichter strömt und ein Dampfstrom
diesem Luftstrom entgegengesetzt von der zweiten Antriebsdampfturbine zu der ersten
Antriebsdampfturbine strömt. Dementsprechend hat der den ersten Kompander antreibende
Dampf bzw. die erste Antriebsdampfturbine ein niedrigeres Druckniveau als der den
zweiten Kompander antreibende Dampf bzw. die zweite Antriebsdampfturbine. Ein besonderer
Vorteil dieser Anordnung bei einem erfindungsgemäßen Einsatz von Kompandern besteht
darin, dass in den Kompandern zwischen der Dampfseite und der Luftseite nur reduzierte
Druckdifferenzen auftreten, die mittels Dichtungen abzudichten sind.
[0015] Im Folgenden ist die Erfindung anhand eines speziellen Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
- Figuren 1, 2
- jeweils eine schematische Darstellung eines Flussdiagramms für eine erfindungsgemäße
Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung.
[0016] Die Figuren 1 und 2 zeigen zwei unterschiedliche erfindungsgemäße Ausführungen einer
Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung LSU schematisch als Flussdiagramm. Identisch
bezeichnete Bauteile bedeuten hierbei jeweils funktionsgleiche Elemente.
[0017] Die in der Figur 1 dargestellte Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung LSU
sieht einen Hauptluftverdichter MAC und einen Booster-Luftverdichter BAC vor. Der
Hauptluftverdichter MAC des Ausführungsbeispiels der Figur 1 umfasst drei einzelne
Kompander CX1, CX2, CX3 und der Booster-Luftverdichter BAC umfasst vier einzelne Kompander
CX4 - CX7. Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst der Hauptluftverdichter
einen ersten Kompander CX1, der erste Booster-Luftverdichter BAC2 einen zweiten Kompander
CX2 und ein zweiter Booster-Luftverdichter BAC2 einen dritten Kompander CX3. Während
die in dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 eingesetzten Kompander CX1 - CX7 alle nur
einen einzigen Verdichter CP1 - CP7 aufweisen, weisen die in dem Ausführungsbeispiel
der Figur 2 vorgesehenen Kompander CX1 - CX3 jeweils zwei Verdichter CP1 - CP6 auf.
Sämtliche Kompander CX1 - CX7 in den beiden Ausführungsbeispielen weisen jeweils eine
Antriebsdampfturbine ST1 - ST7 auf, die jeweils auf einer gemeinsamen Welle SH1 -
SH7 mit den jeweiligen Verdichtern CP1 - CP7 angeordnet ist. Die jeweils einer einzigen
Antriebsdampfturbine ST1 - ST7 zugeordneten Verdichter CP1 - CP7 werden in dem Begriffsverständnis
dieser Beschreibung als Verdichtermodul bezeichnet.
[0018] Die einzelnen Kompander CX1 - CX7 weisen jeweils ein gemeinsames Gehäuse CAS für
die Antriebsdampfturbine ST1 - ST7 und die jeweils auf der gemeinsamen Welle SH1 -
SH7 angeordneten Verdichter CP1 - CP7 auf. Das gemeinsame Gehäuse CAS ist in Figur
1 an einigen Kompandern nur beispielhaft eingezeichnet. Zur Versorgung der Wellenlagerung
weist die Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung LSU eine gemeinsame Schmierölvorrichtung
LOU auf. Zur Vereinfachung sind die einzelnen Wellenlager und entsprechende Versorgungsleitungen
nicht wiedergegeben. Die einzelnen Antriebsdampfturbinen ST1 - ST7 werden mit Dampf
STM beaufschlagt, wobei die Dampfmenge mittels eines Ventils VLV und/oder eines Eintrittsleitapparates
IGV oder mittels einer vergleichbaren Vorrichtung stromaufwärts der Beschaufelung
der Antriebsdampfturbine ST1 - ST7 geregelt ist. Auf diese Weise lässt sich die Drehzahl
des jeweiligen Kompanders CX1 - CX7 regeln. Hierbei ist es ggf. auch vorteilhaft,
wenn - wie in Figur 1 dargestellt - nicht vor jeder einzelnen Antriebsdampfturbine
ST1 - ST7 ein Ventil VLV oder ein Eintrittsleitapparat IGV vorgesehen ist.
[0019] Ein Luftstrom AIR tritt in den Hauptluftverdichter MAC ein und wird weitergeleitet
zu dem oder den Booster-Luftverdichtern BAC1, BAC2, BAC. Vor dem Hauptluftverdichter,
wie in Figur 2 dargestellt, kann eine erste Zwischenkühlung IC1 vorgesehen sein, um
den Luftstrom AIR auf eine für den Verdichtungsprozess vorteilhafte Eintrittstemperatur
zu bringen. Besonders zweckmäßig ist zwischen den einzelnen Kompandern CX1 - CX7 jeweils
eine Zwischenkühlung IC2, IC3, IC4 vorgesehen. In der Figur 1 sind die entsprechenden
Zwischenkühlungen nur zwischen den einzelnen Kompandern CX1 - CX7 vorgesehen und bezeichnet
mit I1 - I5. In nicht im einzelnen dargestellter Art und Weise kann die mittels der
Zwischenkühlungen IC1 - IC4, I1 - I5 aus dem Luftstrom AIR abgeführte Wärme auch zur
Erhitzung des Dampfes STM genutzt werden. Nach Austritt aus der jeweils letzten Antriebsdampfturbine
ST1 - ST7 des jeweils hinsichtlich des Dampfstroms STM zuletzt angeordneten Kompanders
CX1 - CX7 ist ein Kondensator COD für den Kreislauf des Dampfes STM vorgesehen. In
simplifizierter Art und Weise ist in Figur 2 außerdem dargestellt, dass der Dampf
STM stromabwärts des Kondensators COD von einer Pumpe PMP auf ein höheres Druckniveau
gefördert wird, bevor ein Verdampfen und ein Überhitzen in einem Kessel BOI erfolgt.
Der Kessel BOI erzeugt den Dampf STM, der dem Antrieb der Antriebsdampfturbinen ST1
- ST7 dient.
1. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) umfassend:
- mindestens einen Hauptluftverdichter (MAC),
- mindestens einen Booster-Luftverdichter (BAC),
- mindestens eine erste Antriebsdampfturbine (ST1) zum Antrieb zumindest eines Verdichtermoduls
des Hauptluftverdichters (MAC),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) mindestens eine zweite Antriebsdampfturbine
(ST2) zum Antrieb zumindest eines Verdichtermoduls des Booster-Luftverdichters (BAC)
umfasst,
wobei die erste Antriebsdampfturbine (ST1) mit dem Hauptluftverdichter (MAC) einen
ersten Kompander (CX1) bildend eine gemeinsame erste Welle (SH1) aufweist, wobei die
zweite Antriebsdampfturbine (ST2) mit dem Booster-Luftverdichter (BAC) einen zweiten
Kompander (CX2) bildend eine gemeinsame zweite Welle (SH2) aufweist.
2. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach Anspruch 1,
wobei die erste Antriebsdampfturbine (ST1) und die zweite Anriebsdampfturbine (ST2)
jeweils mit einem ersten Kessel (BOI) der Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung
(LSU) derart in fluidleitender Verbindung stehen, dass mittels des ersten Kessels
(BOI) erzeugter Dampf (STM) dem Antrieb der ersten Antriebsdampfturbine (ST1) und
der zweiten Antriebsdampfturbine (ST2) dient.
3. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche 1, 2,
wobei die der ersten Antriebsdampfturbine (ST1) zugeordneten Verdichtermodule des
Hauptluftverdichters (MAC) und die erste Antriebsdampfturbine (ST1) und/oder die der
zweiten Antriebsdampfturbine (ST1) zugeordneten Verdichtermodule des Booster-Luftverdichters
(BAC) und die zweite Antriebsdampfturbine (ST2) jeweils ein gemeinsames Gehäuse aufweisen.
4. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 3,
wobei der erste Kompander (CX1) und/oder der zweite Kompander (CX2) in einer axialen
Abfolge entlang der jeweiligen Welle (SH1, SH2)
- einen Verdichter (CP1 - CP7),
- einen Verdichter (CP1 - CP7)
- eine Antriebsdampfturbine (ST1,ST2).
5. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 3,
wobei der erste Kompander (CX1) und/oder der zweite Kompander (CX2) in einer axialen
Abfolge entlang der jeweiligen Welle (SH1, SH2)
- einen Verdichter (CP1 - CP7),
- eine Antriebsdampfturbine (ST1,ST2),
- einen Verdichter (CP1 - CP7)
aufweist.
6. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach genau einem der Ansprüche
4 oder 5,
wobei der erste Verdichter (CP1) und der zweite Verdichter (CP2) jeweils eine Zuströmung
(INL) und eine Abströmung (EXT) aufweisen,
wobei die axiale Anordnung der Zuströmung (INL) und der Abströmung (EXT) des ersten
Verdichters (CP1) und des zweiten Verdichters (CP2) zueinander gegengleich sind und
die axiale Durchströmungsrichtung (MF1, MF2) der beiden Verdichter (CP1, CP2) zueinander
entgegengesetzt sind.
7. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 6,
wobei zwischen dem Hauptluftverdichter (MAC) und dem Booster-Luftverdichter (BAC)
ein erster Zwischenkühler (IC1) vorgesehen ist.
8. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 7,
wobei der erste Verdichter (CP1) und der zweite Verdichter (CP2) jeweils als Radialverdichter
ausgebildet sind.
9. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 8,
wobei die Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) derart ausgebildet ist,
dass ein Luftstrom zur Verdichtung von einem ersten Kompander (CX1) zu einem zweiten
Kompander (CX2) strömt, und der die Kompander (CX1, CX2) antreibende Dampfstrom (STM)
von der zweiten Antriebsdampfturbine (ST2) des zweiten Kompanders (CX2) zu der ersten
Antriebsdampfturbine (ST1) des ersten Kompanders (CX1) strömt.
10. Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) nach mindestens dem vorhergehenden
Anspruch 9,
wobei die Luftverdichtungsanlage für eine Luftzerlegung (LSU) derart ausgebildet ist,
dass ein Luftstrom zur Verdichtung vom Hauptluftverdichter (MAC) zu dem Booster-Luftverdichter
(BAC) strömt und ein Dampfstrom aus dem Kessel (BOI) von der zweiten Antriebsdampfturbine
(ST2) zu der ersten Antriebsdampfturbine (ST1) strömt.