[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere einen
Schrauber, mit einem Handwerkzeugmaschinengehäuse, insbesondere einem Schraubergehäuse,
mit zumindest zwei Gehäuseelementen, die zumindest teilweise eine Antriebseinheit
der Handwerkzeugmaschine, insbesondere des Schraubers, umschließen, mit zumindest
einer Werkzeuggehäuseachse und mit zumindest einer Luftleiteinheit zur Leitung eines
Luftstroms zur Kühlung zumindest der Antriebseinheit.
Stand der Technik
[0002] Aus der
DE 10 2008 000 441 A1 ist bereits ein Akkumulatorgehäuse mit mindestens zwei Gehäuseteilen, die zumindest
abschnittsweise einen Gehäuseinnenraum umschließen, und mit einem Lüftungskanal zu
einem Luftaustausch zwischen dem Gehäuseinnenraum und der Umgebung bekannt.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Die vorliegende Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere einem
Schrauber, mit einem Handwerkzeugmaschinengehäuse, insbesondere einem Schraubergehäuse,
mit zumindest zwei Gehäuseelementen, die zumindest teilweise eine Antriebseinheit
der Handwerkzeugmaschine, insbesondere des Schraubers, umschließen, mit zumindest
einer Werkzeuggehäuseachse und mit zumindest einer Luftleiteinheit zur Leitung eines
Luftstroms zur Kühlung zumindest der Antriebseinheit. Es wird vorgeschlagen, dass
die Luftleiteinheit quer zur Werkzeuggehäuseachse angeordnet ist.
[0004] Die Erfindung stellt eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere einen Schrauber, bereit,
mit der eine Standfestigkeit der Antriebseinheit der Handwerkzeugmaschine erhöht werden
kann, indem die Luftleiteinheit quer zur Werkzeuggehäuseachse zu einer optimalen Leitung
des Luftstroms zur Kühlung zumindest der Antriebseinheit angeordnet ist.
[0005] Das Handwerkzeugmaschinengehäuse, insbesondere das Schraubergehäuse, ist zumindest
ein Gehäuse der Handwerkzeugmaschine, insbesondere des Schraubers, das zumindest dazu
ausgebildet ist, zumindest teilweise die Antriebseinheit aufzunehmen. Das Handwerkzeugmaschinengehäuse
kann zudem dazu vorgesehen sein, eine Werkzeugaufnahme, eine Steuereinheit und/oder
eine Energieversorgungseinheit zumindest teilweise aufzunehmen. Das Handwerkzeugmaschinengehäuse
umfasst in dieser Ausführungsform zumindest zwei Gehäuseelemente. Die Gehäuseelemente
sind miteinander verbindbar, wobei die Verbindung insbesondere über eine kraft- und/oder
formschlüssige Verbindung erfolgt. Die Gehäuseelemente bilden zumindest teilweise
eine Außenfläche des Handwerkzeugmaschinengehäuses aus. Die Gehäuseelemente können
beispielsweise als Gehäusehalbschalenteile, als Frontschalenteil, als Deckelschalenteil,
etc. ausgebildet sein. Es ist auch denkbar, dass das Handwerkzeugmaschinengehäuse
mehr als zwei Gehäuseelemente umfasst.
[0006] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll unter einer "Handwerkzeugmaschine" insbesondere
eine handgeführte Maschine, bevorzugt eine akkubetriebene Handwerkzeugmaschine verstanden
werden. Beispielhaft kann die Handwerkzeugmaschine als ein Schrauber, ein Bohrschrauber,
ein Schlagschrauber, ein Drehschlagschrauber, ein Trockenbauschrauber, eine Winkelbohrmaschine
oder ein Bohrhammer sein. Es ist jedoch auch eine netzbetriebene Handwerkzeugmaschine
denkbar.
[0007] Die Antriebseinheit der Handwerkzeugmaschine weist neben zumindest einem Antriebsmotor
auch eine Getriebeeinheit auf. Die Getriebeeinheit ist dazu ausgebildet, eine Drehzahl
des Antriebsmotors anzupassen, insbesondere zu verringern und/oder zu erhöhen. Die
Getriebeeinheit kann in einer Ausführungsform als ein Planetengetriebe ausgebildet
sein, wobei auch denkbar ist, dass das Planetengetriebe schaltbar ist. Der Antriebsmotor
der Handwerkzeugmaschine ist in zumindest einem Betriebszustand dazu ausgebildet,
ein Drehmoment zu einem Antrieb einer Hauptabtriebswelle bereitzustellen. In bevorzugter
Weise verläuft die Hauptabtriebswelle im Wesentlichen parallel zu einer Hauptarbeitsrichtung
der Handwerkzeugmaschine. In dieser Ausführungsform stellt die Hauptabtriebswelle
der Antriebseinheit die Werkzeuggehäuseachse dar.
[0008] Die Hauptabtriebswelle kann eine Werkzeugaufnahme zur Aufnahme eines Einsatzwerkzeugs
aufweisen. In einer Ausführungsform kann die Werkzeugaufnahme als eine Innenaufnahme,
insbesondere eine Mehrkant-Innenaufnahme, ganz insbesondere eine Sechskant-Innenaufnahme,
ausgebildet sein. Es ist auch denkbar, dass die Werkzeugaufnahme der Hauptabtriebswelle
als eine Außenaufnahme ausgebildet ist. Die Werkzeugaufnahme der Hauptabtriebswelle
ist ein Ausgang eines Hauptabtriebsstrangs der Handwerkzeugmaschine und zu einer Übertragung
eines Drehmoments und/oder einer Drehbewegung auf das Einsatzwerkzeug vorgesehen.
[0009] Die Handwerkzeugmaschine, insbesondere der Schrauber, umfasst die Energieversorgungseinheit
zur Energieversorgung der Antriebseinheit, insbesondere des Antriebsmotors. Bevorzugt
handelt es sich bei der Handwerkzeugmaschine um eine akkubetriebene Handwerkzeugmaschine,
welche mittels zumindest eines Akkus, insbesondere mittels eines Handwerkzeugmaschinenakkupacks,
betreibbar ist. Hierdurch findet dann die Bereitstellung der Energie durch die Energieversorgungseinheit
mittels des zumindest einen Akkus statt. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung soll
unter einem "Handwerkzeugmaschinenakkupack" ein Zusammenschluss von zumindest einer
Ackuzelle und einem Akkupackgehäuse verstanden werden. Der Handwerkzeugmaschinenakkupack
ist vorteilhafter Weise zur Energieversorgung von handelsüblichen akkubetriebenen
Handwerkzeugmaschinen ausgebildet. Die zumindest eine Akkuzelle kann beispielsweise
als eine Li-Ion-Akkuzelle mit einer Nennspannung von 3,6 V ausgebildet sein. In dieser
Ausführungsform der Erfindung ist der zumindest eine Akku gehäusefest im Wesentlichen
innerhalb des Handwerkzeugmaschinengehäuses angeordnet, insbesondere angebracht, ganz
insbesondere montiert. In einer alternativen Ausführungsform ist es jedoch auch möglich,
dass der zumindest eine Akku als ein wechselbarer Akku, insbesondere als ein wechselbarer
Handwerkzeugmaschinenakkupack, ausgebildet ist. Alternativ kann es sich bei der Handwerkzeugmaschine
um eine netzbetriebene Handwerkzeugmaschine handeln, welche mittels einem Stromversorgungskabel
an eine externe Netzsteckdose verbindbar ist. Dabei kann die externe Netzsteckdose
eine Spannung von beispielsweise 100 V, 110 V, 120 V, 127 V, 220 V, 230 V oder 240
V mit 50 Hz oder 60 Hz bereitstellen, aber auch eine Dreiphasenwechselspannung. Die
möglichen Ausgestaltungen der externen Netzsteckdose und die damit verbundenen verfügbaren
Spannungen sind dem Fachmann hinlänglich bekannt. Somit ist die vorliegende Erfindung
nicht auf die Art der Energieversorgungseinheit beschränkt.
[0010] Die Steuereinheit der Handwerkzeugmaschine ist dazu vorgesehen, die Antriebseinheit,
insbesondere den Antriebsmotor, zu steuern. Hierzu empfängt die Steuereinheit Signale
von einer Betätigungseinheit. Die Betätigungseinheit ist dazu ausgebildet, von einem
Benutzer betätigt zu werden und eine mechanische Betätigung in ein Signal, insbesondere
ein elektrisches Signal, umzuwandeln. Anschließend übermittelt die Betätigungseinheit
das Signal an die Steuereinheit. Die Steuereinheit empfängt dieses Signal, verarbeitet
es und steuert und/oder regelt die Antriebseinheit auf Basis des Signals der Betätigungseinheit.
[0011] Das Handwerkzeugmaschinengehäuse umfasst die Luftleiteinheit zur Leitung des Luftstroms
zur Kühlung zumindest der Antriebseinheit. In einer Ausführungsform kann die Luftleiteinheit
einstückig mit dem Handwerkzeugmaschinengehäuse ausgebildet sein. In einer Ausführungsform
ist es möglich, dass die Luftleiteinheit zusätzlich zur Kühlung der Steuereinheit
und/oder der Energieversorgungseinheit vorgesehen ist.
[0012] Erfindungsgemäß ist die Luftleiteinheit quer zur Werkzeuggehäuseachse angeordnet,
um einen zur Kühlung optimierten Luftstrom im Wesentlichen innerhalb der Handwerkzeugmaschine,
insbesondere Schraubergehäuse, zu ermöglichen.
[0013] In einer Ausführungsform ist die Luftleiteinheit im Wesentlichen ringförmig, insbesondere
c-förmig, ausgebildet, wobei die Luftleiteinheit im Wesentlichen in Umfangsrichtung
zur Werkzeuggehäuseachse ausgebildet ist. Hierbei soll unter "im Wesentlichen ringförmig",
auch im Wesentlichen ellipsenförmig zu verstehen sein. Im Rahmen der vorliegenden
Erfindung soll als "im Wesentlichen in Umfangsrichtung" als im Wesentlichen einen
festen Radius zur Werkzeuggehäuseachse aufweisend verstanden werden. Alternativ ist
es auch denkbar, dass die Luftleiteinheit polygonal ausgebildet ist, beispielsweise
nach Art eines polygonalen Mantels.
[0014] In einer Ausführungsform schließt die Luftleiteinheit einen Winkel im Bereich von
60° bis 90°, insbesondere im Bereich von 65° bis 85°, ganz insbesondere im Bereich
von 70° bis 80°, zur Werkzeuggehäuseachse ein. Eine winklige Anordnung der Luftleiteinheit
im Bezug zur Werkzeuggehäuseachse ermöglicht eine optimierte Leitung des Luftstroms
innerhalb des Handwerkzeugmaschinengehäuses zur Kühlung der Antriebseinheit, insbesondere
des Antriebsmotors.
[0015] In einer Ausführungsform bilden die Luftleiteinheit und ein Betätigungselement der
Betätigungseinheit eine Verbindungslinie aus, wobei die Verbindungslinie einen Winkel
im Bereich von 60° bis 90°, insbesondere im Bereich von 65° bis 85°, ganz insbesondere
im Bereich von 70° bis 80°, zur Werkzeuggehäuseachse einschließt. Hierbei umfasst
die Betätigungseinheit das Betätigungselement. Das Betätigungselement ist bewegbar
gelagert und dazu vorgesehen, von dem Benutzer betätigt zu werden, um die Handwerkzeugmaschine,
insbesondere die Antriebseinheit, zu steuern und/oder zu regeln. Hierzu weist das
Betätigungselement zumindest eine Betätigungsfläche auf, wobei der Benutzer zumindest
einen Finger auf die Betätigungsfläche zur Betätigung des Betätigungselements legen
kann. In einem unbetätigten Zustand des Betätigungselements bildet zumindest ein Element
der Luftleiteinheit und das Betätigungselements, insbesondere die Betätigungsfläche,
die Verbindungslinie aus. Vorteilhafterweise bildet die Verbindungslinie den Winkel
im Bereich von 60° bis 90°, insbesondere im Bereich von 65° bis 85°, ganz insbesondere
im Bereich von 70° bis 80°, zur Werkzeuggehäuseachse aus, wodurch eine optimale Kühlung
der Antriebseinheit, insbesondere des Antriebsmotors, ermöglicht wird, unabhängig
einer Positionierung des zumindest einen Fingers des Benutzers.
[0016] In einer Ausführungsform weist die Luftleiteinheit zumindest eine Lüftungsöffnung
zur Leitung des Luftstroms zur Kühlung zumindest der Antriebseinheit auf. Die Lüftungsöffnung
ermöglicht eine Abführung von erwärmter Luft aus dem Handwerkzeugmaschinengehäuse,
wobei die Luft aufgrund eines Betriebs der Antriebseinheit erwärmt wird. Ferner wir
die erwärmte Luft im Wesentlichen in radialer Richtung zur Werkzeuggehäuseachse durch
die Lüftungsöffnung aus dem Handwerkzeugmaschinengehäuse geleitet. Zusätzlich dient
die Lüftungsöffnung zur Zuführung von Frischluft in das Handwerkzeugmaschinengehäuse.
Hierbei wird die Frischluft im Wesentlichen in radialer Richtung zur Werkzeuggehäuseachse
zur Antriebseinheit geleitet. Während dem Betrieb der Antriebseinheit kann die Frischluft
erneut zur Kühlung der Antriebseinheit verwendet werden.
[0017] In einer Ausführungsform ist die Lüftungsöffnung im Wesentlichen in Umfangsrichtung
zur Werkzeuggehäuseachse ausgebildet und weist einen Öffnungswinkel zur Werkzeuggehäuseachse
im Bereich von 5° bis 80°, insbesondere im Bereich von 25° bis 75°, ganz insbesondere
im Bereich von 35° bis 60°, auf. Hierdurch wird eine kompakte Handwerkzeugmaschine
bei gleichzeitig optimaler Leitung des Luftstroms zur Kühlung der Antriebseinheit
ermöglicht.
[0018] In einer Ausführungsform ist die Lüftungsöffnung im Bereich des Antriebsmotors der
Antriebseinheit angeordnet. Hierbei wird ermöglicht, dass die erwärmte Luft aufgrund
des Betriebs des Antriebsmotors direkt über die Lüftungsöffnung aus dem Handwerkzeugmaschinengehäuse
geleitet werden kann. Es ist auch denkbar, dass die Lüftungsöffnung im Bereich der
Steuereinheit oder im Bereich der Energieversorgungseinheit angeordnet ist, um die
erwärmte Luft über die Lüftungsöffnung aus dem Handwerkzeugmaschinengehäuse zu leiten.
[0019] In einer Ausführungsform umfasst die Luftleiteinheit zumindest eine weitere Lüftungsöffnung.
Es ist denkbar, dass die Lüftungsöffnung als ein Luftstromeinlasskanal und die weitere
Lüftungsöffnung als ein Luftstromauslasskanal ausgebildet ist. Zudem ist es möglich,
dass die Lüftungsöffnung als der Luftauslasskanal und die weitere Lüftungsöffnung
als der Lufteinlasskanal vorgesehen ist. Ferner ist es möglich, dass die Lüftungsöffnung
und die weitere Lüftungsöffnung als Lufteinlasskanal oder als Luftauslasskanal ausgebildet
sind.
[0020] Der Luftstromeinlasskanal ist dazu ausgebildet, die Frischluft im Wesentlichen in
radialer Richtung zur Werkzeuggehäuseachse in das Handwerkzeugmaschinengehäuse zu
leiten und dabei die Frischluft für die Antriebseinheit, insbesondere den Antriebsmotor,
bereitzustellen. Der Luftstromauslasskanal ist dazu ausgebildet, die erwärmte Luft
aus dem Handwerkzeugmaschinengehäuse im Wesentlichen in radialer Richtung zu leiten.
Der Luftstromeinlasskanal und der Luftstromauslasskanal ermöglicht daher eine optimale
Luftführung zur Kühlung der Antriebseinheit, insbesondere des Antriebsmotors, während
dem Betrieb der Antriebseinheit. Durch die optimale Luftführung zur Kühlung der Antriebseinheit
wird die Standfestigkeit der Antriebseinheit erhöht.
[0021] In einer Ausführungsform sind die Lüftungsöffnung und die weitere Lüftungsöffnung
im Wesentlichen radial gegenüberliegend zur Werkzeuggehäuseachse angeordnet. Mittels
der im Wesentlichen radial gegenüberliegenden Anordnung der Lüftungsöffnung und der
weiteren Lüftungsöffnung zur Werkzeuggehäuseachse wird eine effiziente Leitung des
Luftstroms zur Kühlung der Antriebseinheit ermöglicht. Es ist auch denkbar, dass die
Lüftungsöffnung und die weitere Lüftungsöffnung einen Winkel im Bereich von 20° bis
100°, insbesondere 30° bis 90°, ganz insbesondere 40° bis 70°, zueinander im Bezug
zur Werkzeuggehäuseachse ausbilden.
[0022] In einer Ausführungsform ist die Lüftungsöffnung und/oder die weitere Lüftungsöffnung
im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet. Hierdurch wird eine verwirbelungsarme Leitung
des Luftstroms in die Lüftungsöffnung und aus der weiteren Lüftungsöffnung ermöglicht.
[0023] In einer alternativen Ausführungsform ist es auch denkbar, dass die Lüftungsöffnung
und/oder die weitere Lüftungsöffnung im Wesentlichen kreisförmig, ellipsenförmig,
polygonal, insbesondere quadratisch oder rechteckig, ausgebildet ist.
[0024] In einer Ausführungsform umfasst die Luftleiteinheit zumindest ein Luftleitelement,
wobei das Luftleitelement im Wesentlichen als eine in Umfangsrichtung angeordnete
keilförmige Nut ausgeformt ist. Das Luftleitelement ist hierbei an der Außenfläche
des Handwerkzeugmaschinengehäuses ausgeformt. Weiter ermöglicht das Luftleitelement
eine kontinuierliche Frischluftzuführung zur Lüftungsöffnung. Dabei ist das Luftleitelement
derart am Handwerkzeugmaschinengehäuse ausgebildet, dass die kontinuierliche Frischluftzuführung
zur Lüftungsöffnung auch dann ermöglicht wird, wenn der Benutzer die Lüftungsöffnung
mit dem zumindest einem Finger verdeckt. So wird gewährleistet, dass kontinuierlich
Frischluft zur Antriebseinheit geführt wird. Weiter ermöglicht das Luftleitelement
eine kontinuierliche Warmluftabführung aus der weiteren Lüftungsöffnung. Die Warmluftabführung
aus dem Handwerkzeugmaschinengehäuse über die weitere Lüftungsöffnung ist auch dann
gewährleitet, wenn der Benutzer die weitere Lüftungsöffnung mit dem zumindest einen
Finger verdeckt. So wird gewährleistet, dass kontinuierlich die erwärmte Luft von
der Antriebseinheit abgeführt wird. Hierdurch wird eine kontinuierliche Kühlung beim
Betrieb der Antriebseinheit bereitgestellt.
[0025] In einer Ausführungsform weist die Luftleiteinheit zumindest ein zweites Luftleitelement
auf, wobei das zweite Luftleitelement im Wesentlichen als ein zumindest teilweise
umlaufender keilförmiger Vorsprung ausgebildet ist. Das zweite Luftleitelement ist
hierbei an einer Innenfläche des Handwerkzeugmaschinengehäuses ausgeformt. Weiter
kann das zweite Luftleitelement ringförmig, insbesondere c-förmig, an der Innenfläche
des Handwerkzeugmaschinengehäuses ausgebildet sein. Das zweite Luftleitelement ermöglicht
die Leitung des Luftstroms, insbesondere der Frischluft, über die Lüftungsöffnung
zur Antriebseinheit, insbesondere zum Antriebsmotor. Zusätzlich ermöglicht die zweite
Luftleiteinheit die Leitung des Luftstroms, insbesondere der erwärmten Luft, über
die weitere Lüftungsöffnung weg von der Antriebseinheit, insbesondere dem Antriebsmotor.
Hierzu stellt das zweite Luftleitelement als der zumindest teilweise umlaufende keilförmige
Vorsprung eine verwirbelungsarme Leitung des Luftstroms im Handwerkzeugmaschinengehäuse
bereit. Weiter kann das zweite Luftleitelement dazu vorgesehen sein, die erwärmte
Luft von der Steuereinheit und/oder der Energieversorgungseinheit zu leiten.
[0026] In einer Ausführungsform bildet das zweite Luftleitelement die Lüftungsöffnung und
die weitere Lüftungsöffnung aus. Zusätzlich sind in einer Ausführungsform die Lüftungsöffnung,
die weitere Lüftungsöffnung, das Luftleitelement und das zweite Luftleitelement einstückig
ausgebildet. Hierdurch wird eine kompakte und dabei gleichzeitig kühlungsoptimierte
Handwerkzeugmaschine bereitgestellt.
[0027] In einer konkreten Ausführungsform der Erfindung ist die Luftleiteinheit einstückig
mit dem Handwerkzeugmaschinengehäuse und im Wesentlichen c-förmig in Umfangsrichtung
zur Werkzeuggehäuseachse ausgeformt. Dabei bildet die Luftleiteinheit und das Betätigungselement
die Verbindungslinie aus, die den Winkel im Bereich von 70° bis 80° zur Werkzeuggehäuseachse
einschließt. Weiter formt das Handwerkzeugmaschinengehäuse das Luftleitelement als
die keilförmige Nut aus, die in der Umfangsrichtung angeordnet ist. In der Innenfläche
des Handwerkzeugmaschinengehäuses ist das zweite Luftleitelement als der zumindest
teilweise umlaufende keilförmige Vorsprung ausgebildet. Zudem sind die Lüftungsöffnung
und die weitere Lüftungsöffnung in der keilförmigen Nut und dem zumindest teilweise
umlaufenden keilförmigen Vorsprung als Ausnehmungen ausgeformt.
[0028] In einer alternativen Ausführungsform ist eine Mehrzahl von Lüftungsöffnungen und/oder
eine Mehrzahl von weiteren Lüftungsöffnungen vorgesehen. Die Mehrzahl von Lüftungsöffnungen
und/oder weiteren Lüftungsöffnungen sind im Wesentlichen im Umfangsrichtung zur Werkzeuggehäuseachse
ausgebildet.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsformen erläutert.
Die Zeichnungen im Folgenden zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine mit einer Luftleiteinheit;
- Fig. 2
- ein Ausschnitt der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine mit der Luftleiteinheit;
- Fig. 3a
- ein erster Schnitt durch ein Handwerkzeugmaschinengehäuse mit der Luftleiteinheit;
- Fig. 3b
- ein zweiter Schnitt durch das Handwerkzeugmaschinengehäuse mit der Luftleiteinheit;
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0030] Fig. 1 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 100 mit einem Handwerkzeugmaschinengehäuse
110. Die Handwerkzeugmaschine 100 ist in dieser Ausführungsform als eine ackubetriebene
Handwerkzeugmaschine 100 ausgebildet, hier beispielhaft als ein akkubetriebener Schrauber.
Es wird darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf akkubetriebe
Schrauber beschränkt ist. Die vorliegende Erfindung kann auch bei unterschiedlichen
Handwerkzeugmaschinen Anwendung finden, die ein Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 aufweisen.
Zudem kann die vorliegende Erfindung nicht nur bei netzunabhängigen Handwerkzeugmaschinen,
die über einen Akku betrieben werden, also Akku-Handwerkzeugmaschinen, Anwendung finden,
sondern auch bei netzbetrieben Handwerkzeugmaschinen, also Netz-Handwerkzeugmaschinen,
und/oder bei nicht-elektrisch betreibbaren Handwerkzeugmaschinen. Die Handwerkzeugmaschine
100 weist illustrativ eine Antriebseinheit 120, eine Hauptabtriebswelle 126 mit einer
Werkzeugaufnahme 128 auf. In dieser Ausführungsform stellt die Hauptabtriebswelle
126 der Antriebseinheit 120 die Werkzeuggehäuseachse 112 dar. Das Handwerkzeugmaschinengehäuse
110 umfasst dabei illustrativ die Antriebseinheit 120. Die Antriebseinheit 120 umfasst
ferner einen Antriebsmotor 121 und eine Getriebeeinheit 122. Die Getriebeeinheit 122
kann als zumindest ein schaltbares Planetengetriebe ausgebildet sein. Die Getriebeeinheit
122 ist mit dem Antriebsmotor 121 über eine Motorwelle 123 verbunden. Die Getriebeeinheit
122 ist dazu vorgesehen, eine Drehung der Motorwelle 123 in eine Drehung zwischen
der Getriebeeinheit 122 und der Werkzeugaufnahme 128 über die Hauptabtriebswelle 126
umzuwandeln. Illustrativ ist der Antriebsmotor 121 und die Getriebeeinheit 122 unmittelbar
im Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 angeordnet, nach Art einer "open frame"-Bauweise.
Der Antriebsmotor 121 ist als ein elektronisch kommutierter Motor ausgebildet. Vorteilhaft
ist der Antriebsmotor 121 elektronisch steuer- und/oder regelbar, sodass ein Reversierbetrieb,
sowie eine gewünschte Drehgeschwindigkeit, realisierbar sind.
[0031] Bevorzugt ist die Werkzeugaufnahme 128 an der Hauptabtriebswelle 126 angeformt und/oder
ausgebildet. Die Werkzeugaufnahme 128 ist hier als eine Innensechskantaufnahme, nach
Art eines Bithalters, ausgebildet, welche dazu vorgesehen ist, ein Einsatzwerkzeug
aufzunehmen. Das Einsatzwerkzeug ist nach Art eines Schrauberbits mit einer Mehrkant-Außenkupplung
ausgeformt. Die Art des Schrauberbits, beispielsweise nach HEX-Typ, ist dem Fachmann
hinlänglich bekannt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf eine Verwendung
von HEX-Schrauberbits beschränkt, sondern auch weitere, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinende, Werkzeugaufnahmen können Anwendung finden, wie beispielsweise HEX-Bohrer
oder SDS-Quick-Einsatzwerkzeuge. Zudem sind dem Fachmann der Aufbau und die Funktionsweise
eines geeigneten Bithalters hinlänglich bekannt.
[0032] Weiter weist die Handwerkzeugmaschine 100 eine Energieversorgungseinheit 140 zur
Energieversorgung der Antriebseinheit 120 auf. In dieser Ausführungsform umfasst die
Energieversorgungseinheit 140 zumindest einen Akku zum Antrieb der Antriebseinheit
120. Daher findet die Bereitstellung der Energie durch die zumindest eine Energieversorgungseinheit
140 mittels des zumindest einen Akkus statt. Hier ist der zumindest eine Akku gehäusefest
im Wesentlichen innerhalb des Handwerkzeugmaschinengehäuses 110 der Handwerkzeugmaschine
100 angeordnet. Die Handwerkzeugmaschine 100 weist eine nicht näher dargestellte Ladeeinheit
auf. Diese Ladeinheit ist mit einem Stromnetz verbindbar und zum Laden der Energieversorgungseinheit
140 ausgebildet.
[0033] In dieser Ausführungsform nimmt das Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 zumindest die
Antriebseinheit 120, eine Steuereinheit 150, die Hauptabtriebswelle 126 und die Energieversorgungseinheit
140 auf.
[0034] Die Steuereinheit 150 der Handwerkzeugmaschine steuert und/oder regelt die Antriebseinheit
120. Die Steuereinheit 150 ist dazu ausgebildet, Signale von einer Betätigungseinheit
160 zu empfangen. Die Betätigungseinheit 160 kann von einem Benutzer betätigt werden
und dabei eine mechanische Betätigung in ein Signal umzuwandeln. Die Betätigungseinheit
160 weist ein Betätigungselement 162 auf. In dieser Ausführungsform ist das Betätigungselement
162 bewegbar gelagert. Das Betätigungselement kann von dem Benutzer betätigt werden
zur Steuerung und/oder Regelung der Antriebseinheit 120. Weiter umfasst das Betätigungselement
162 eine Betätigungsfläche 164, auf die der Benutzer zumindest einen Finger zur Betätigung
des Betätigungselements 162 legen kann. Sobald das Betätigungselement 162 betätigt
wurde, verarbeitet die Steuereinheit 150 das empfangene Signal und verarbeitet es
weiter, wodurch die Antriebseinheit 120 gesteuert und/oder geregelt wird.
[0035] Das Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 lagert die Antriebseinheit 120 in einem montierten
Zustand und schützt daher die Antriebseinheit 120 vor Umwelteinflüssen wie Staub,
Feuchtigkeit, Strahlung und/oder Stößen. Zudem ist hier das Handwerkzeugmaschinengehäuse
110 pistolenförmig ausgebildet, wobei auch denkbar ist, dass das Handwerkzeugmaschinengehäuse
110 T-förmig ausgebildet ist. Das Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 umfasst einen Handgriff
111. Der Handgriff 111 ist dazu ausgebildet, von einer Hand des Benutzers zu einem
Einsatz der Handwerkzeugmaschine 100 umgriffen zu werden. Die Handwerkzeugmaschine
100 ist dazu ausgebildet, für eine Nutzung von Hand gehalten zu werden.
[0036] Zudem weist das Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 zwei Gehäuseelemente 113 auf, siehe
hierzu auch Fig. 3. In dieser Ausführungsform sind die Gehäuseelemente 113 miteinander
formschlüssig verbindbar und werden mittels nicht dargestellten Schrauben verschraubt,
siehe auch Fig. 3. Zudem bilden die Gehäuseelemente 113 eine Außenfläche 114 des Handwerkzeugmaschinengehäuses
110 aus. Weiter bilden die Gehäuseelemente 113 eine Innenfläche 115 des Handwerkzeugmaschinengehäuses
110 aus, siehe Fig. 3. Ferner umfasst das Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 die Werkzeuggehäuseachse
112 und eine Luftleiteinheit 130, die erfindungsgemäß quer zur Werkzeuggehäuseachse
112 angeordnet ist.
[0037] Die Luftleiteinheit 130 ist im Wesentlichen ringförmig und im Wesentlichen in Umfangsrichtung
105 zur Werkzeuggehäuseachse 112 ausgeformt. Die Luftleiteinheit 130 leitet einen
Luftstrom zur Kühlung zumindest der Antriebseinheit 120. Hier schließt die Luftleiteinheit
einen Winkel 106 im Bereich von 60° bis 90° zur Werkzeuggehäuseachse 112 ein.
[0038] Die Luftleiteinheit 130 umfasst eine Lüftungsöffnung 132 zur Leitung des Luftstroms
zur Kühlung zumindest der Antriebseinheit 120. Die Lüftungsöffnung 132 ist derart
ausgeformt, dass sie eine Abführung von erwärmter Luft aus dem Handwerkzeugmaschinengehäuse
110 ermöglicht. Weiter ist die Lüftungsöffnung 132 zur Zuführung von Frischluft in
das Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 ausgestaltet. Die Lüftungsöffnung 132 ist im
Wesentlichen in Umfangsrichtung 105 zur Werkzeuggehäuseachse 112 ausgeformt und weist
einen Öffnungswinkel 133 zur Werkzeuggehäuseachse 112 im Bereich von 5° bis 80° auf,
siehe hierzu Fig. 2. Zudem ist die Lüftungsöffnung 132 im Bereich des Antriebsmotors
121 der Antriebseinheit 120 angeordnet. In dieser Ausführungsform ist die Lüftungsöffnung
132 im Wesentlichen trapezförmig ausgeformt, wobei auch andere Formen, wie kreisförmig,
ellipsenförmig oder polygonal denkbar sind.
[0039] Weiter weist die Luftleiteinheit 132 ein Luftleitelement 136 auf. Das Luftleitelement
136 ist im Wesentlichen als eine in Umfangsrichtung 105 angeordnete keilförmige Nut
ausgeformt. Hier ist das Luftleitelement 136 an der Außenfläche 114 des Handwerkzeugmaschinengehäuses
110 ausgebildet. Das Luftleitelement 136 ermöglicht eine kontinuierliche Frischluftzuführung
zur Lüftungsöffnung 132. Zudem stellt das Luftleitelement 132 eine kontinuierliche
Warmluftabführung aus Lüftungsöffnung 132 bereit.
[0040] Fig. 2 stellt einen Ausschnitt 300 des erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinengehäuses
110 der Handwerkzeugmaschine 100 mit der Luftleiteinheit 130 dar. Hier ist auch der
Öffnungswinkel 133 der Lüftungsöffnung 132 gezeigt. Zudem bilden die Luftleiteinheit
130 und das Betätigungselement 162 des Handwerkzeugmaschinengehäuses 110 eine Verbindungslinie
107 aus, siehe hierzu auch Fig. 2. Die Verbindungslinie 107 schließt einen Winkel
108 im Bereich von 60° bis 90° zur Werkzeuggehäuseachse 112 ein. Mit dem Luftleitelement
136, ausgebildet als die keilförmige Nut, bildet das Betätigungselement 162 in einem
unbetätigten Zustand des Betätigungselements 162 die Verbindungslinie 107 aus. Die
Verbindungslinie 107 schließt mit der Werkzeuggehäuseachse 112 den Winkel 108 im Bereich
von 60° bis 90° ein.
[0041] Fig. 3 stellt zwei Schnitte durch das Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 entlang der
Werkzeuggehäuseachse 112 dar. In dieser Ausführungsform weist die Luftleiteinheit
130 eine weitere Lüftungsöffnung 134 auf. In dieser Ausführungsform stellt die Lüftungsöffnung
132 ein Luftstromeinlasskanal dar und die weitere Lüftungsöffnung 134 ist hier als
ein Luftstromauslasskanal ausgeformt. Der Luftstromeinlasskanal leitet Frischluft
im Wesentlichen in radialer Richtung zur Werkzeuggehäuseachse 112 in das Handwerkzeugmaschinengehäuse
110. Der Luftstromauslasskanal leitet erwärmte Luft aus dem Handwerkzeugmaschinengehäuse
110 im Wesentlichen in radialer Richtung zur Werkzeuggehäuseachse 112. Hierzu sind
die Lüftungsöffnung 132 und die weitere Lüftungsöffnung 134 im Wesentlichen radial
gegenüberliegend zur Werkzeuggehäuseachse 112 angeordnet. Die weitere Lüftungsöffnung
134 ist im Wesentlichen trapezförmig ausgeformt. Es ist auch denkbar, dass die weitere
Lüftungsöffnung 134 im Wesentlichen kreisförmig, ellipsenförmig, polygonal, insbesondere
quadratisch oder rechteckig, ausgestaltet ist.
[0042] Weiter umfasst die Luftleiteinheit 130 ein zweites Luftleitelement 138. Das zweite
Luftleitelement 138 ist hierbei im Wesentlichen als ein zumindest teilweise umlaufender
keilförmiger Vorsprung ausgeformt. Das zweite Luftleitelement 138 ist an der Innenfläche
115 des Handwerkzeugmaschinengehäuses 110 ausgebildet. Ferner ist das zweite Luftleitelement
138 ringförmig an der Innenfläche 115 des Handwerkzeugmaschinengehäuses 110 ausgeformt.
[0043] Das zweite Luftleitelement 138 ist in dieser Ausführungsform derart ausgebildet,
dass es die Lüftungsöffnung 132 und die weitere Lüftungsöffnung 134 ausformt. Zusätzlich
sind hier die Lüftungsöffnung 132, die weitere Lüftungsöffnung 134, das Luftleitelement
136 und das zweite Luftleitelement 138 einstückig ausgebildet.
[0044] Die Luftleiteinheit 130 ist in dieser Ausführungsform einstückig mit dem Handwerkzeugmaschinengehäuse
110 ausgeformt und im Wesentlichen c-förmig in Umfangsrichtung 105 zur Werkzeuggehäuseachse
112 ausgebildet. Hierbei bildet das Luftleitelement 136 und das Betätigungselement
162 die Verbindungslinie 107 aus, wobei das Handwerkzeugmaschinengehäuse 110 das Luftleitelement
136 als die keilförmige teilweise umlaufende Nut ausformt. Die Verbindungslinie 107
schließt den Winkel 108 im Bereich von 70° bis 80° zur Werkzeuggehäuseachse 112 ein.
Das zweite Luftleitelement 138 ist in der Innenfläche 115 des Handwerkzeugmaschinengehäuses
110 als der zumindest teilweise umlaufende keilförmige Vorsprung ausgeformt. Die Lüftungsöffnung
132 und die weitere Lüftungsöffnung 134 sind in der keilförmigen Nut und dem zumindest
teilweise umlaufenden keilförmigen Vorsprung als Ausnehmungen ausgeformt.
[0045] In Fig. 3a ist ein erster Schnitt entlang der Werkzeuggehäuseachse 112 in radialer
Richtung 400 weg von dem Handgriff 111 weisend dargestellt. Fig. 3b zeigt einen zweiten
Schnitt entlang der Werkzeuggehäuseachse 112 in radialer Richtung 500 hinzu dem Handgriff
111 weisend.
1. Handwerkzeugmaschine (100), insbesondere Schrauber, mit einem Handwerkzeugmaschinengehäuse
(110), insbesondere einem Schraubergehäuse, mit zumindest zwei Gehäuseelementen (113),
die zumindest teilweise eine Antriebseinheit (120) der Handwerkzeugmaschine (100),
insbesondere des Schraubers, umschließen, mit zumindest einer Werkzeuggehäuseachse
(112) und mit zumindest einer Luftleiteinheit (130) zur Leitung eines Luftstroms zur
Kühlung zumindest der Antriebseinheit (120),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Luftleiteinheit (130) quer zur Werkzeuggehäuseachse (112) angeordnet ist.
2. Handwerkzeugmaschine (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinheit (130) im Wesentlichen ringförmig, insbesondere c-förmig, ausgebildet
ist, wobei die Luftleiteinheit (130) im Wesentlichen in Umfangsrichtung (105) zur
Werkzeuggehäuseachse (112) ausgebildet ist.
3. Handwerkzeugmaschine (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinheit (130) einen Winkel (106) im Bereich von 60° bis 90°, insbesondere
im Bereich von 65° bis 85°, ganz insbesondere im Bereich von 70° bis 80°, zur Werkzeuggehäuseachse
(112) einschließt.
4. Handwerkzeugmaschine (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinheit (130) und ein Betätigungselement (162) der Betätigungseinheit
(160) eine Verbindungslinie (107) ausbilden, wobei die Verbindungslinie (107) einen
Winkel (108) im Bereich von 60° bis 90°, insbesondere im Bereich von 65° bis 85°,
ganz insbesondere im Bereich von 70° bis 80°, zur Werkzeuggehäuseachse (112) einschließt.
5. Handwerkzeugmaschine (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinheit (130) zumindest eine Lüftungsöffnung (132) zur Leitung des Luftstroms
zur Kühlung zumindest der Antriebseinheit (120) aufweist.
6. Handwerkzeugmaschine (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungsöffnung (130) im Wesentlichen in Umfangsrichtung (105) zur Werkzeuggehäuseachse
(112) ausgebildet ist und einen Öffnungswinkel (133) zur Werkzeuggehäuseachse (112)
im Bereich von 5° bis 80°, insbesondere im Bereich von 25° bis 75°, ganz insbesondere
im Bereich von 35° bis 60°, aufweist.
7. Handwerkzeugmaschine (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinheit (130) zumindest eine weitere Lüftungsöffnung (134) umfasst.
8. Handwerkzeugmaschine (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinheit (130) zumindest ein Luftleitelement (136) umfasst, wobei das
Luftleitelement (136) im Wesentlichen als eine in Umfangsrichtung (105) angeordnete
keilförmige Nut ausgeformt ist.
9. Handwerkzeugmaschine (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinheit (130) zumindest ein zweites Luftleitelement (138) aufweist, wobei
das zweite Luftleitelement (138) im Wesentlichen als ein zumindest teilweise umlaufender
keilförmiger Vorsprung ausgebildet ist.
10. Handwerkzeugmaschine (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Luftleitelement (138) die Lüftungsöffnung (132) und die weitere Lüftungsöffnung
(134) ausbildet.