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(11) |
EP 3 640 410 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.12.2021 Patentblatt 2021/49 |
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Anmeldetag: 16.10.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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TRANSPORTANKER
TRANSPORT ANCHOR
ANCRE DE LEVAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.10.2018 CH 12702018
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.04.2020 Patentblatt 2020/17 |
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Patentinhaber: BS Ingenieure AG |
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8867 Niederurnen (CH) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihr Recht verzichtet, als solche bekannt gemacht zu werden.
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| (74) |
Vertreter: Rentsch Partner AG |
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Bellerivestrasse 203
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 3 029 220 DE-U1-202014 103 774
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DE-A1-102011 055 142
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportanker für Stahlbetonwände mit zwei voneinander
beabstandeten Wandschalen mit einem Bügel, der einen gebogenen Mittenabschnitt zum
Einhängen von Anschlagmitteln und sich beidseitig daran anschliessende, zumindest
abschnittsweise gerade und zueinander parallele Bügelschenkel aufweist, die in Wandschalen
einbettbar sind. Zwischen den Bügelschenkeln im Bereich von deren oberem Ende am Mittenabschnitt
ist ein Druckstab angeordnet, der unter den aufzunehmenden Lasten mit diesen nicht
starr verbunden ist, wobei auf mindestens einem Ende des Druckstabes ein Gleitschuh
für den jeweiligen Bügelschenkel angeordnet ist, welcher den Druckstab in dessen Längsrichtung
mit einer Bodenwandung und zwei Seitenwandungen sowie stirnseitig mit einer Stirnwandung
umgreift,wobei die Stirnwandung des Gleitschuhs gegenüber dem jeweiligen Bügelschenkel
als Gleitfläche für diesen ausgebildet ist, und wobei sich die Seitenwandungen des
Gleitschuhs über das Ende des Druckstabes hinaus erstrecken und dort als Seitenführungen
für den jeweiligen Bügelschenkel in dessen Längsrichtung ausgebildet sind.
STAND DER TECHNIK
[0002] Ein Transportanker ist beispielsweise aus
DE 10 2005 009 708 B4 bekannt. Der Druckstab ist dort aus einem nachgiebigen Werkstoff wie Holz, Kunststoff
oder Textilfaserbeton gebildet. Die Bügelschenkel sind jeweils in endseitige, rinnenförmige
Ausnehmungen des Druckstabs eingelegt. Durch einen Bügel im Endbereich der Bügelschenkel,
der diese jeweils u-förmig übergreift, werden die Bügelschenkel in ihrer parallelen
Ausrichtung zusammengehalten. Gleichzeitig wird der Druckstab dadurch zwischen ihnen
eingeklemmt.
[0003] Bei
DE 297 06 644 U1 oder
DE 100 38 249 A1 sind Druckstäbe aus Stahl auf die Bügelschenkel aufgeschweisst. Bei diesen Ankertypen
treten wegen dieser starren Verbindung im Bereich der Druckelemente unter Last jedoch
Betonabplatzungen auf. Die Betonabplatzungen schwächen die Verankerung und können
soweit führen, dass die Bügelschenkel des Transportankers aus den Wandschalen ausreissen
und sich der Transportanker ungewollt löst. Mit den nicht starr verbundenen Druckstäben
aus Holz wird das vermieden, weil sich die Bügelschenkel im Bereich des Druckstabs
unter den wirkenden Zugkräften verformen und in der Länge dehnen können. In der Regel
weisen diese Druckstäbe einen relativ grossen Querschnitt auf und bieten daher eine
entsprechend grosse Fläche für die Aufnahme von Nässe. Sie bilden daher potentielle
Feuchtigkeitsbrücken zwischen den Wandschalen.
[0004] Die
DE 102011055 142 A1 betrifft eine Doppelwand mit einer ersten Schale, einer - insbesondere zur ersten
Schale parallelen - zweiten Schale und mit wenigstens einem Transportanker. Der Transportanker
umfasst einen Bügel mit zwei Schenkeln und einen zwischen den Schenkel angeordneten
Druckstab. Der Druckstab weist an wenigstens einem Ende ein Übertragungselement, insbesondere
ein elastisches Element. Dieses steht vollflächig mit der ersten Schale in Kontakt
und vergrössert die Krafteinwirkungsfläche der von dem Druckstab auf die erste Schale
ausgeübten Kräfte.
[0005] Die
DE202014103774 U1 betrifft einen Hohlwandanker, bestehend aus einem länglichen Metallteil mit im Wesentlichen
konstanten Querschnitts, welches zu einer U-Form gebogen ist, und dass durch einen
180°-U-Bogen und zwei sich in parallelen Ebenen erstreckende U-Schenkel definiert
ist, die durch eine Querstrebe miteinander verbunden sind. Das U-förmige Metallteil
besteht aus einen Stahldrahtseil.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die an sich bewährten Transportanker weiter
zu verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Massnahmen gelöst.
[0008] Bevorzugte Ausführungsarten der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen,
der Beschreibung und der Zeichnungen.
[0009] Der erfindungsgemässe Transportanker umfasst einen Bügel, beispielsweise aus Stahl,
der einen gebogenen Mittenabschnitt zum Einhängen von Anschlagmitteln, beispielsweise
ein Kran- oder ein Karabinerhaken, und sich beidseitig daran anschliessende, zumindest
abschnittsweise gerade und zueinander parallele Bügelschenkel zur Einbettung in Wandschalen
aufweist. Zwischen den Bügelschenkeln im Bereich von deren oberen Enden, am Übergang
zum Mittenabschnitt, ist ein Druckstab angeordnet. Dieser Druckstab ist mit den beiden
Bügelschenkeln nicht starr verbunden. Da keine starre Verbindung zum Druckstab gegeben
ist, können die Bügelschenkel entlang der Stirnflächen des Druckstabs gleiten, wenn
sie sich unter Zug im Bereich des Druckstabs insbesondere unter Dehnung verformen.
Ein solcher Druckstab kann verglichen mit dem aus dem Stand der Technik bekannten
Druckstab aus Holz in seinem Querschnitt dünn ausgebildet sein, was die Aufnahme von
Nässen und daraus resultierende Feuchtigkeitsbrücken zu den Wandschalen entsprechend
reduziert. Dieses Gleiten wird erfindungsgemäss durch einen Gleitschuh erleichtert.
Ein solcher Gleitschuh ist auf mindestens einem Ende des Druckstabes für den jeweiligen
Bügelschenkel angeordnet. Der Gleitschuh umfasst eine Bodenwandung und zwei Seitenwandungen
sowie eine Stirnwandung. Der Druckstab wird in dessen Längsrichtung mit einer Bodenwandung
und zwei Seitenwandungen vom Gleitschuh umgriffen und stirnseitig von dessen Stirnwandung.
Die Stirnwandung des Gleitschuhs ist gegenüber dem jeweiligen Bügelschenkel als Gleitfläche
für diesen ausgebildet.
[0010] Die Seitenwandungen des Gleitschuhs erstrecken sich über das Ende des Druckstabes
hinaus und dienen dort als Seitenführungen für den jeweiligen Bügelschenkel in dessen
Längsrichtung. Der Gleitschuh ist zumindest teilweise aus Stanzen und Biegen aus einem
Flachmaterial wie einem Stahlblech hergestellt. Dieses Verfahren ist einfach und kosteneffizient.
[0011] Der Druckstab ist bevorzugt als massiver Stab (Vollstab) aus Stahl gefertigt. Ein
solcher Stab stellt keine Feuchtigkeitsbrücke zwischen den Wandschalen dar. Der Stab
kann beispielsweise einen runden oder alternativ auch einen eckigen Querschnitt aufweisen.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform kann auch ein Stab zu Einsatz kommen, welcher einen
Hohlkörper mit rundem oder eckigem Querschnitt darstellt.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform geht die Bodenwandung mit einer abgerundeten
Kante in die Stirnwandung über, dadurch wird verhindert, dass die Stirnwand unter
Last in den Bügelschenkel einkerbt.
[0014] Zur Sicherung des Gleitschuhs am Druckstab umgreifen die Seitenwandungen des Gleitschuhs
den Druckstab in dessen Längsrichtung, vorzugsweise mittels gegeneinander abgebogener
erster Randabschnitte formschlüssig.
[0015] Damit der Bügelschenkel im Anschlag an die Stirnwandung des Gleitschuhs gehalten
werden kann, umgreift die Seitenwandung des Gleitschuhs den jeweiligen Bügelschenkel
in dessen Längsrichtung, vorzugsweise mittels gegeneinander abgebogener zweiter Randabschnitte,
formschlüssig.
[0016] In einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers ist die als Gleitfläche
ausgebildete Stirnwandung des Gleitschuhs oder eine dem Druckstab oder dem jeweiligen
Bügelschenkel zugewandte Seite des Gleitschuhs mit einer Schicht oder Beschichtung
aus einem für den jeweiligen Bügelschenkel gleitfähigeren Material als das Material
des Gleitschuhs im Übrigen versehen. Auf diese Weise wird das Gleiten des Bügelschenkels
entlang der Stirnfläche des Gleitschuhs verbessert.
[0017] In einer Ausführungsform der Erfindung wird der Bügelschenkel mittels einer Punktschweissung
mit dem Gleitschuh verbunden. Diese Schweissverbindung wird vor dem Einbau des Transportankers
in die beiden Wandschalen vorgenommen und sichert den Zusammenhalt der Teile und die
Position des Druckstabs. Unter den beim Transport von Doppelschalenwänden auftretenden
Kräften ist diese Verbindung lösbar.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform ist der Gleitschuh zumindestteilweise aus Stahlguss
gefertigt.
[0019] In einer weiteren Ausführungsform ist der Gleitschuh als Hülse, beispielsweise aus
Stahl ausgebildet. Zur Sicherung des Gleitschuhs am Druckstab umgreift die Hülse den
Druckstab in dessen Längsrichtung formschlüssig. Die Seitenwandungen, die Bodenwandungen
und die Stirnwandung werden durch die Hülse gebildet. Die Hülse weist daher an einem
ihrer beiden Ende insgesamt vier Schlitze auf, die vier Randabschnitte bilden. Zwei
der vier Randabschnitte umgreifen den jeweiligen Bügelschenkel in dessen Längsrichtung.
Die übrigen beiden Randabschnitte sind gebogen und mindestens einer dieser beiden
Randabschnitte bildet die Stirnwandung.
[0020] Der Bügel des erfindungsgemässen Transportankers ist vorzugsweise aus Glattstahl
oder einem Stahlseil, insbesondere mit rundem Querschnitt, hergestellt. Ein Vorteil
beim Einsatz von Glattstahl besteht darin, dass die Bügelschenkel in den Wandschalen
der Stahlbetonwand in starren Bügels gestaltet werden kann, so dass er insbesondere
oben über die Doppelschalenwand herausragt. Er kann sich beim Aufbringen von Zugkräften
zudem besser dem jeweiligen Zugwinkel anpassen.
[0021] In einer Ausführungsform der Erfindung ist der Druckstab aus kostengünstigem Betonrippenstahl
gefertigt, vorzugsweise mit einem runden Querschnitt.
[0022] Aufgrund des Einsatzes des Gleitschuhs, ist es nicht erforderlich, die Enden des
Druckstabs besonders glatt auszugestalten. Er kann in gängiger Weise von einem längeren
Stück abgelängt werden. Auf eine extra Nacharbeitung kann verzichtet werden, da Unregelmässigkeiten
durch die Oberfläche der Stirnwandung des Gleitschuhs ausgeglichen werden.
[0023] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auf beiden Enden
des Druckstabs ein Gleitschuh vorgesehen.
[0024] Zusätzlich zum Druckstab ist zwischen den Bügelschenkel im Bereich von deren unteren
freien Enden eine Querverbindung vorgesehen, welche die beiden Bügelschenkel in einem
gegenseitigen Abstand hält, so dass ein Klemmdruck auf den Druckstab erzeugt wird.
[0025] Ferner umfasst der erfindungsgemässe Transportanker eine zusätzliche Längsverankerung
der Bügelschenkel in den Wandschalen. Diese zusätzliche Verankerung sowie die vorerwähnte
Querverbindung der Bügelschenkel ist in einer Ausführungsform der Erfindung durch
einen Stab, vorzugsweise aus Stahl, realisiert, welcher an den Bügelschenkeln im Bereich
von deren unteren freien Enden, diese vorzugsweise quer überragend, angeschweisst
ist.
[0026] In einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers, ist als zusätzliche
Längsverankerung der Bügelschenkel in den Wandschalen an deren unteren freien Enden,
diese vorzugsweise verlängernd sowie vorzugsweise überlappend jeweils ein Betonrippenstab
angeschweisst. Diese Stäbe können relativ dünn sein, da ihre Rippenstruktur eine Fixierung
in der Betonwandschale begünstigt. Eine Querverbindung zwischen den beiden Bügelschenkeln
kann hierbei mit einem Stab hergestellt sein, der mit seinen Stirnseiten an den Bügelschenkeln
verschweisst ist. Da dieser Stab zur Längsverankerung der Bügelschenkel nichts beitragen
muss, braucht er diese auch nicht zu überragen.
[0027] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist als zusätzliche Längsverankerung
der Bügelschenkel und vorzugsweise gleichzeitig auch zur Ausbildung einer Querverbindung
ein u-förmig gebogener Betonrippenstab vorgesehen. Dieser u-förmige Betonrippenstab
ist mit seinen u-Schenkeln an den freien Enden der Bügelschenkel, diese vorzugsweise
verlängernd sowie vorzugsweise mit ihnen überlappend, angeschweisst.
[0028] Bei dieser Ausführungsform ist der u-förmig gebogene Betonrippenstab an den freien
Enden der Bügelschenkel weiter vorzugsweise derart angeschweisst, dass seine u-Schenkel
nach oben gerichtet sind und seine abgebogenen Abschnitte unten zu liegen kommen.
Denn dort sind praktisch keine Zugkräfte mehr vorhanden, die Betonabplatzungen verursachten
könnten im Bereich, wo die abgebogenen Abschnitte aus den Wandschalen austreten. Die
Zugkräfte können nämlich durch die darüber angeordneten u-Schenkel bereits effektiv
in den Beton der Wandschalen eingeleitet werden.
[0029] Die vorbeschriebenen Ausführungsformen an den freien Enden der Bügelschenkel zur
Ausbildung einer Querverbindung und/oder zur Ausbildung einer zusätzlichen Längsverankerung
der Bügelschenkel in den Wandschalen bilden ein gegebenenfalls im Rahmen einer Teilanmeldung
noch zu beanspruchendes, eigenständiges erfinderisches Konzept unabhängig von der
hier primär beanspruchten Lösung mit wenigstens einem Gleitschuh.
[0030] In weiteren Ausführungsformen ist der Gleitschuh als mindestens zweiteiliges Gleitlager
ausgebildet. Dieses umfasst ein Hakenelement mit angesetzter Gleitschiene und eine
die Gleitschiene und den Druckstab ganz oder teilweise umgebende Gleitlagerbuchse.
Typischerweise ist das Hakenelement dazu ausgebildet, den jeweiligen Bügelschenkel
zu umgreifen, vorzugsweise mittels einer Schnapp- oder Klemmverbindung. Die angesetzte
Gleitschiene des Hakenelements dient der Verminderung der Gleitreibung, sodass ein
Verkanten zwischen der Gleitlagerbuchse, insbesondere Grate an den Rändern der Gleitlagerbuchse
und dem Druckstab oder dem jeweiligen Bügelschenkel signifikant verringert wird. Zudem
ist es nicht nötig, die Rauheit der Oberfläche, insbesondere die Oberflächenbeschaffenheit
der Seitenwandungen, durch Abschleifen zu verringern, sodass die Herstellung des Gleitschuhs
effizienter ist. Zusätzlich erlaubt das Hakenelement eine einfache Befestigung des
Druckstabs und des Gleitschuhs am jeweiligen Bügelschenkel, wodurch die Montage erleichtert
wird.
[0031] In Ausführungsformen in welchen der Gleitschuh als zweiteiliges Gleitlager ausgebildet
ist, kann die Stirnwandung des Gleitschuhs vom Hakenelement gebildet werden und die
Seitenwandungen von der Gleitlagerbuchse.
[0032] In einigen Ausführungsformen weist das Hakenelement mit angesetzter Gleitschiene
ein gleitfähigeres Material als das Material der Gleitlagerbuchse auf oder besteht
aus einem gegenüber dem Material der Gleitlagerbuchse gleitfähigeren Material. Typischerweise
besteht die Gleitlagerbuchse aus Metall, insbesondere Stahl. In einigen Ausführungsformen
ist das Material des Hakenelements weicher als das Material der Gleitlagerbuchse und/oder
des Druckstabs.
[0033] In einigen Ausführungsformen ist das gleitfähigere Material des Hakenelements ein
Polymermaterial, wie beispielsweise Polyethylen oder Polypropylen.
ERLÄUTERUNG ZU DEN FIGUREN
[0034] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- unter a) eine Ansicht von Vorne auf den Transportanker in einer ersten Ausführungsform
unter b.) eine Ansicht von der Seite auf den Transportanker in der ersten Ausführungsform
- Fig. 2
- unter a). eine Ansicht von Vorne auf den Transportanker in einer zweite Ausführungsform
unter b.) eine Ansicht von der Seite auf den Transportanker in der zweite Ausführungsform
- Fig. 3
- unter a). eine Ansicht von Vorne auf den Transportanker in einer dritte Ausführungsform
unter b.) eine Ansicht von der Seite auf den Transportanker in der dritte Ausführungsform
- Fig. 4
- unter a). eine Ansicht von Vorne auf den Transportanker in einer vierte Ausführungsform
unter b.) eine Ansicht von der Seite auf den Transportanker in der vierte Ausführungsform
- Fig. 5
- am Bespiel der vierten Ausführungsform die Anordnung des erfindungsgemässen Transportankers
in zwei Wandschalen einer Stahlbetonwand
- Fig. 6
- unter a) einen Abschnitt eines Bügelschenkels sowie einen Gleitschuh und einen Abschnitt
des Druckstabs in einer Ansicht von Vorne Unter b.) eine perspektivische Ansicht auf
einen Gleitschuh
- Fig. 7
- unter a) eine perspektivische Ansicht eines Transportankers gemäss einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0035] In Fig. 1 ist unter a.) eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers 1 in einer Ansicht von
Vorne abgebildet. Dieser umfasst einen Bügel 2 mit einem Mittenabschnitt 21 und zwei
Bügelschenkel 22A und 22B. Der Mittenabschnitt 21 ist dazu eingerichtet Anschlagmittel,
beispielsweise einen Kranhaken (in Fig. 1 nicht sichtbar) aufzunehmen. Die beiden
zueinander parallelen Bügelschenkel 22A und 22B sind in zwei voneinander beanstandeten
Wandschalen fixiert (in Fig. 1 sind diese Wandschalen nicht dargestellt). Die beiden
Bügelschenkel 22A und 22B schliessen an den Mittenabschnitt 21 an und sind, in der
vorliegenden Ausführungsform gerade ausgebildet. Ein Druckstab 3 verläuft zwischen
den beiden Bügelschenkeln 22A und 22B an deren oberen Ende am Übergang zum Mittenabschnitt
21. Der Druckstab 3 ist mit seinen Enden jeweils in den Wandschalen eingebettet, mit
den Bügelschenkeln 22A, 22B jedoch nicht starr verbunden. Letzteres ist wichtig, damit
unter Zug (Zugkraft Z) die beiden Bügelschenkel 22A, 22B entlang des Druckstabs 3
gleiten können. Um das Gleiten zu erleichtern ist auf mindestens einem Ende des Druckstabs
3 ein Gleitschuh 4A, 4B für den jeweiligen Bügelschenkel 22A, 22B angeordnet, welcher
den Druckstab 3 in dessen Längsrichtung mit einer Bodenwandung 41A, 41B und zwei Seitenwandungen
42A und 42B sowie stirnseitig mit einer Stirnwandung 43A, 43B umgreift. Die beiden
Stirnwandungen 43A, 43B bilden für die beiden Bügelschenkel 22A, 22B eine Gleitfläche
F aus. In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform weisen die beiden Seitenwandungen
42A, 42B des Gleitschuhs gegeneinander abgebogene erste Randabschnitte 421, 422 auf,
die den Druckstab 3 in dessen Längsrichtung formschlüssig umgreifen. Ferner weisen
diese auch gegeneinander abgebogene zweite Randabschnitte 423, 424 auf, die den jeweiligen
Bügelschenkel 22A, 22B in dessen Längsrichtung formschlüssig umgreifen.
[0036] Zwischen den Bügelschenkeln 22A, 22B ist im Bereich von deren unteren freien Enden
eine Querverbindung vorgesehen, welche die beiden Bügelschenkel in einem gegenseitigen
Abstand hält, sodass ein Klemmdruck auf den Druckstab 3 erzeugt wird. In der in Fig.
1 dargestellten Ausführungsform handelt es sich um einen Stab 6, welcher vorzugsweise
aus Stahl gefertigt ist und an den Bügelschenkeln 22A, 22B im Bereich von deren unteren
freien Enden angeschweisst ist. Indem der Stab 6 die Bügelschenkel 22A, 22B quer etwas
(unter Belassung einer noch ausreichenden Betonüberdeckung) überragt, ergibt sich
neben einer Querverbindung auch eine zusätzliche Längsverankerung der Bügelschenkel
22A, 22B in den Wandschalen.
[0037] In Fig. 1 ist unter b.) eine Seitenansicht des Transportankers 1 dargestellt. Sichtbar ist in dieser Ansicht
der Mittenabschnitt 21 und der Bügelschenkel 22A des Bügels 2. Dargestellt ist ebenfalls
einer der beiden Gleitschuhe 4A und die Seitenwandung 42A, welche den Bügelschenkel
22A in dessen Längsrichtung mittels gegeneinander abgebogener zweiter Randabschnitte
423 formschlüssig umgreift. Der Stab 6, welcher als Querverbindung sowie als zusätzliche
Längsverankerung der Bügelschenkel in den Wandschalen dient, ist im Querschnitt ebenfalls
sichtbar. Dieser Stab ragt quer über die beiden Bügelschenkel hinaus (dargestellt
unter a.)).
[0038] Fig. 2 zeigt unter a.) eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers 1 in einer Ansicht
von vorne. Der Unterschied zur ersten Ausführungsform liegt in der Querverbindung
der beiden Bügelschenkel 22A und 22B und in derer zusätzlichen Längsverankerung in
den Wandschalen. Gemäss der zweiten Ausführungsform verläuft im Bereich der unteren
freien Enden der Bügelschenkel quer zu diesen ein gerader Stab 6', welcher die beiden
Bügelschenkel jedoch nicht überragt. Dieser Stab 6' ist verglichen mit dem Druckstab
3 dünner ausgeführt und nicht zwingender Weise aus Stahl gefertigt.
[0039] Als zusätzliche Längsverankerung der Bügelschenkel in den Wandschalen sind an deren
unteren freien Enden, diese verlängernd und überlappend, jeweils ein Betonrippenstab
6A, 6B angeschweisst.
[0040] Fig. 2 zeigt unter b.) in einer Seitenansicht des erfindungsgemässen Transportankers 1 die Verlängerung
des Bügelschenkels 22A durch den Stab 6A. Ferner ist die Überlappung des Bügelschenkels
22A durch den Stab 6A gut sichtbar.
[0041] Fig. 3 zeigt unter a.) eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers 1 in einer Ansicht
von vorne. Der Unterschied zur ersten und zur zweiten Ausführungsform liegt in der
Querverbindung der beiden Bügelschenkel 22A, 22B und in deren zusätzlicher Längsverankerung
in den Wandschalen. Gemäss Fig. 3 ist hierfür ein u-förmig gebogener Betonrippenstab
7 mit Schenkeln 71, 72 vorgesehen. Dieser Betonrippenstab 7 ist mit seinen Schenkeln
71, 72 an den freien Enden der Bügelschenkel 22A, 22B, diese verlängernd und überlappend
angeschweisst.
[0042] Fig. 3 zeigt unter b.) eine Seitenansicht der dritten Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers
1. Sichtbar ist die Verlängerung des Bügelschenkels 22A mit dem Schenkel 72 des u-förmig
gebogenen Betonstabs 7 und die Überlappung im Bereich des unteren freien Endes des
Bügelschenkels 22A.
[0043] Fig. 4 zeigt unter a.) eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers 1 in einer Ansicht
von vorne. Im Unterschied zur dritten Ausführungsform ist der u-förmig gebogene Betonrippenstab
7 mit deinen Schenkeln nach oben gerichtet an den freien Enden der Bügelschenkel 22A,
22B angeschweisst.
[0044] Fig. 4 zeigt unter b.) eine Seitenansicht der vierten Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers
1. Sichtbar ist die Verlängerung des Bügelschenkels 22A mit dem Schenkel 72 des u-förmig
gebogenen Betonstabs 7 und die Überlappung im Bereich des unteren freien Endes des
Bügelschenkels 22A.
[0045] Fig. 5 zeigt die vierte Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers 1 eingebettet
in eine erste und eine zweite Wandschale S1, S2 einer Stahlbeton-Doppelwand.
[0046] Fig. 6 zeigt unter a.) einen Abschnitt eines Bügelschenkels 22A sowie einen Gleitschuh 4A und einen Abschnitt
des Druckstabs 3 in einer Ansicht von vorne. Wie in Fig. 6 sichtbar, erstrecken sich
die Seitenwandungen 42A des Gleitschuhs 4A über das Ende des Druckstabes 3 hinaus.
Sie dienen als Seitenführungen für den Bügelschenkel 22A in dessen Längsrichtung.
Die Seitenwandung 42A weist einen zweiten biegbaren Randabschnitt 423 auf, die den
Bügelschenkel 22A in dessen Längsrichtung formschlüssig umgreift. Die Stirnwandung
43A (in Fig. 6 unter b.) sichtbar) bildet gegenüber dem Bügelschenkel 22A eine Gleitfläche
F. Die Bodenwandung 41A geht mit einer abgerundeten Kante in die Stirnwandung über.
[0047] Fig. 6 zeigt unter b.) eine perspektivische Ansicht auf einen Gleitschuh 4A mit einer Bodenwandung 41A,
zwei Seitenwandungen 42A mit einem zweiten Randabschnitt 423 zur formschlüssigen Verbindung
mit einem Bügelschenkel und einer Stirnwandung 43A. Ferner sind auch die ersten Randabschnitte
421 sichtbar, welche in abgebogener Form den Druckstab 3 in Längsrichtung umgreifen
(in dieser Figur nicht sichtbar). Der dargestellte Gleitschuh ist durch Stanzen und
Biegen aus einem Flachmaterial, insbesondere einem Stahlblech, hergestellt.
[0048] Fig. 7 zeigt unter a) eine perspektivische Ansicht auf einen Transportanker 1 mit zwei Gleitschuhen 4A
und 4B, welche jeweils als zweiteilige Gleitlager ausgebildet sind. Die Gleitlager
weisen ein Hakenelement 44 mit angesetzter Gleitschiene 441 und eine Gleitlagerbuchse
45 auf, welche die Gleitschiene 441 und den Druckstab 3 zumindest teilweise umgibt.
Die Gleitlagerbuchse 45 bildet zwei Seitenwandungen 42A und 42B aus.
[0049] Fig. 7 zeigt unter b) eine perspektivische Ansicht auf den Transportanker aus Fig. 7a.), wobei die Gleitlagerbuchse
zur besseren Übersicht nicht dargestellt ist. Die Gleitschiene 441 des Hakenelements
44 bildet eine zusätzliche Gleitfläche
442 zwischen dem Druckstab 3 und der Gleitlagerbuchse 45 aus, wodurch die Gleitreibung
verringert wird. Am Ende der Gleitschiene weist diese eine Rastnase 442 auf, über
welche die Gleitlagerbuchse in Richtung des Bügelschenkels 22A, respektive 22B geschoben
werden kann und welche dazu ausgebildet ist zu verhindern, dass die Gleitlagerbuchse
wieder in die entgegengesetzte Richtung rutschen kann.
[0050] Im Allgemeinen kann die Montage folgende Schritte umfassen: Die Gleitlagerbuchse
45 wird auf den Druckstab 3 geschoben, dann wird das Hakenelement 44 auf den Druckstab
3 aufgesteckt und anschliessend wird der Druckstab 3 mittels Hakenelement 44 am Bügelschenkel
22A befestigt, vorzugsweise durch Einklemmen. Die Gleitlagerbuchse wird dann über
Rastnase 442 und Gleitschiene 442 geschoben.
[0051] Fig. 8 zeigt unter a) ein Hakenelement 44 mit Gleitschiene 441. Das Hakenelement 44 bildet zudem die Stirnwandung
43A aus.
[0052] Fig. 8 zeigt unter b) eine Gleitlagerbuchse 45 mit Seitenwandung 42A und Bodenwandung 41.
BEZEICHNUNGSLISTE
[0053]
- 1
- Transportanker
- 2
- Bügel
- 21
- Mittenabschnitt
- 22A, 22B
- Bügelschenkel
- 3
- Druckstab
- Z
- Zugkraft
- 4A, 4B
- Gleitschuh
- 41A, 41B
- Bodenwandung
- 42A, 42B
- Seitenwandungen
- 43A, 43B
- Stirnwandungen
- 421, 422
- abgebogene erste Randabschnitte
- 423, 424
- abgebogene zweite Randabschnitte
- 44
- Hakenelement
- 441
- Gleitschiene
- 442
- Rastnase
- 45
- Gleitlagerbuchse
- 6, 6'
- Stab
- 6A, 6B
- Betonrippenstab
- 7
- u-förmig gebogener Betronrippenstab
- 71, 72
- u-förmige Schenkel
1. Transportanker (1) für Stahlbetonwände mit zwei voneinander beabstandeten Wandschalen,
umfassend:
einen Bügel (2), der einen gebogenen Mittenabschnitt (21) zum Einhängen von Anschlagmitteln
und sich beidseitig daran anschliessende, zumindest abschnittsweise gerade und zueinander
parallele Bügelschenkel (22A, 22B) einbettbar in den Wandschalen aufweist, sowie
einen Druckstab (3), der zwischen den Bügelschenkeln (22A, 22B) im Bereich von deren
oberem Ende am Mittenabschnitt (21) angeordnet und der unter den aufzunehmenden Lasten
mit diesen nicht starr verbunden ist,
wobei auf mindestens einem Ende des Druckstabes (3) ein Gleitschuh (4A, 4B) für den
jeweiliger Bügelschenkel (22A, 22B) angeordnet ist, welcher den Druckstab (3) in dessen
Längsrichtung mit einer Bodenwandung (41) und zwei Seitenwandungen (42A, 42B) sowie
stirnseitig mit einer Stirnwandung (43) umgreift,
wobei die Stirnwandung (43) des Gleitschuhs (4A, 4B) gegenüber dem jeweiligen Bügelschenkel
(22A, 22B) als Gleitfläche (F) für diesen ausgebildet ist, und
wobei sich die Seitenwandungen (42A, 42B) des Gleitschuhs (4A, 4B) über das Ende des
Druckstabes (3) hinaus erstrecken und dort als Seitenführungen für den jeweiligen
Bügelschenkel (22A, 22B) in dessen Längsrichtung ausgebildet sind dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (4A, 4B) oder ein Teil des Gleitschuhs durch Stanzen und Biegen aus
einem Flachmaterial hergestellt ist.
2. Transportanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandungen (42A, 42B) des Gleitschuhs (4A, 4B) den Druckstab (3) in dessen
Längsrichtung, vorzugsweise mittels gegeneinander abgebogener erster Randabschnitte
(421, 422), formschlüssig umgreifen.
3. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandungen (42A, 42B) des Gleitschuhs (4A, 4B) den jeweiligen Bügelschenkel
(22A, 22B) in dessen Längsrichtung, vorzugsweise mittels gegeneinander abgebogener
zweiter Randabschnitte (423, 424), formschlüssig umgreifen.
4. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Gleitfläche (F) ausgebildete Stirnwandung (43) des Gleitschuhs (4A, 4B) mit
einer Schicht oder Beschichtung aus einem für den jeweiligen Bügelschenkel (22A, 22B)
gleitfähigeren Material als das Material des Gleitschuhs (4A, 4B) im Übrigen versehen
ist.
5. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Bügelschenkel (22A, 22B) unter den beim Transport von Doppelschalenwänden
auftretenden Kräften lösbar, vorzugsweise mittels einer Punktschweissung, mit dem
Gleitschuh (4A, 4B) verbunden ist.
6. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwandung (41) mit einer abgerundeten Kante in die Stirnwandung (43) übergeht.
7. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (2) aus Glattstahl oder einem Stahlseil mit vorzugsweise rundem Querschnitt
besteht.
8. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab (3) aus geripptem Betonstahl mit vorzugsweise rundem Querschnitt besteht.
9. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Enden des Druckstabs (3) jeweils ein Gleitschuh (4A, 4B) gemäss einem
der vorangegangenen Ansprüche für den jeweiligen Bügelschenkel (22A, 22B) angeordnet
ist.
10. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Bügelschenkel (22A, 22B) im Bereich von deren unteren freien Enden eine
Querverbindung (5) vorhanden ist, welche die beiden Bügelschenkel (22A, 22B) in einem
gegenseitigen Abstand hält, so dass ein Klemmdruck auf den Druckstab (3) erzeugt wird.
11. Transportanker nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass als eine zusätzliche Längsverankerung der Bügelschenkel (22A, 22B) in den Wandschalen
sowie vorzugsweise auch zur Ausbildung der Querverbindung gemäss Anspruch 10 ein gerader
Stab (6), vorzugsweise aus Stahl an den Bügelschenkeln (22A, 22B) im Bereich von deren
unteren freien Enden, diese vorzugsweise quer überragend oder ein u-förmig gebogener
Betonrippenstab (7) mit seinen u-Schenkeln (71, 72) an den freien Enden der Bügelschenkel
(22A, 22B), diese vorzugsweise verlängernd sowie vorzugsweise mit ihnen überlappend,
angeschweisst ist.
12. Transportanker nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als zusätzliche Längsverankerung der Bügelschenkel (22A, 22B) in den Wandschalen
an deren unteren freien Enden, diese vorzugsweise verlängernd sowie vorzugsweise mit
ihnen überlappend, jeweils ein Betonrippenstab (6A, 6B) angeschweisst ist.
13. Transportanker (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Gleitschuh (4A,
4B) mindestens als zweiteiliges Gleitlager, umfassend ein Hakenelement (44) mit angesetzter
Gleitschiene (441) und einer die Gleitschiene (441) sowie den Druckstab (3) zumindest
teilweise umgebende Gleitlagerbuchse (45), ausgebildet ist.
14. Transportanker (1) nach Anspruch 13, wobei das Hakenelement (44) mit angesetzter Gleitschiene
(441) ein gleitfähigeres Material als das Material der Gleitlagerbuchse (45) aufweist
oder aus einem gegenüber dem Material der Gleitlagerbuchse (45) gleitfähigeren Materials
besteht.
1. A transport anchor (1) for reinforced concrete walls with two wall shells spaced apart
from each other, comprising:
a bracket (2) that has a bent middle section (21) for suspending stop means and at
least sectionally straight and mutually parallel bracket legs (22A, 22B) adjoining
them on either side, which can be embedded into the wall shells, as well as
a pressure bar (3) that is arranged between the bracket legs (22A, 22B) in the area
of their upper end in the middle section (21) and not rigidly connected with the latter
under the loads to be absorbed,
wherein
a sliding shoe (4A, 4B) for the respective bracket leg (22A, 22B) is arranged on at
least one end of the pressure bar (3), and grips the pressure bar (3) in its longitudinal
direction with a floor wall (41) and two side walls (42A, 42B), as well as frontally
with a front wall (43),
wherein the front wall (43) of the sliding shoe (4A, 4B) is designed relative to the
respective bracket leg (22A, 22B) as a sliding surface (F) for the latter, and
wherein the side walls (42A, 42B) of the sliding shoe (4A, 4B) extend over the end
of the pressure bar (3), and there are designed as lateral guides for the respective
bracket leg (22A, 22B) in its longitudinal direction, characterized in that the sliding shoe (4A, 4B) or a portion of the sliding shoe is fabricated out of a
flat material via stamping and bending.
2. The transport anchor according to claim 1, characterized in that the side walls (42A, 42B) of the sliding shoe (4A, 4B) positively engage the pressure
bar (3) in its longitudinal direction, preferably by means of first edge sections
(421, 422) bent against each other.
3. The transport anchor according to one of claims 1 - 2, characterized in that the side walls (42A, 42B) of the sliding shoe (4A, 4B) positively engage the respective
bracket leg (22A, 22B) in its longitudinal direction, preferably by means of second
edge sections (423, 424) bent against each other.
4. The transport anchor according to one of claims 1 - 3, characterized in that the front wall (43) of the sliding shoe (4A, 4B) designed as a siding surface (F)
is otherwise provided with a layer or coating made out of a material for the respective
bracket leg (22A, 22B) that is more slidable than the material of the sliding shoe
(4A, 4B).
5. The transport anchor according to one of claims 1 - 4, characterized in that the respective bracket leg (22A, 22B) is detachably connected with the sliding shoe
(4A, 4B) under the forces that arise while transporting double-shell walls, preferably
by means of spot welding.
6. The transport anchor according to one of claims 1 - 5, characterized in that the floor wall (41) transitions into the front wall (43) with a rounded edge.
7. The transport anchor according to one of claims 1 - 6, characterized in that the bracket (2) consists of plain steel or a steel rope with preferably a round cross
section.
8. The transport anchor according to one of claims 1 - 7, characterized in that the pressure rod (3) consists of ribbed reinforced concrete with preferably a round
cross section.
9. The transport anchor according to one of claims 1 - 8, characterized in that a respective sliding shoe (4A, 4B) according to one of the preceding claims is arranged
at both ends of the pressure bar (3) for the respective bracket legs (22A, 22B).
10. The transport anchor according to one of claims 1 - 9, characterized in that a cross connection (5) is present between the bracket legs (22A, 22B) in the area
of their lower free ends, which holds the two bracket legs (22A, 22B) at a mutual
distance, so that a clamping pressure is generated on the pressure bar (3).
11. The transport anchor according to one of claims 1 - 10, characterized in that, as an additional longitudinal anchoring of the backet legs (22A, 22B) in the wall
shells and also preferably to form the cross connection according to claim 10, a straight
bar (6) preferably made of steel is welded to the bracket legs (22A, 22B) in the area
of their lower free ends, preferably transversely protruding over the latter, or a
U-shaped, bent concrete rib bar (7) is welded with its U-legs (71, 72) to the free
ends of the bracket leg (22A, 22B), preferably lengthening the latter as well as preferably
overlapping the latter.
12. The transport anchor according to claim 11, characterized in that, as an additional longitudinal anchoring of the bracket legs (22A, 22B) in the wall
shells, a respective concrete rib bar (6A, 6B) is welded to their lower free ends,
preferably lengthening the latter as well as preferably overlapping the latter.
13. The transport anchor (1) according to one of the preceding claims, wherein the sliding
shoe (4A, 4B) is designed at least as a two-part slide bearing, comprising a hook
element (44) with fitted slide rail (441) and a slide bearing bush (45) that at least
partially envelops the slide rail (441) as well as the pressure bar (3).
14. The transport anchor (1) according to claim 13, wherein the hook element (44) with
fitted slide rail (441) has a more slidable material than the material of the slide
bearing bush (45), or consists of a more slidable material than the material of the
slide bearing bush (45) .
1. Ancre de transport (1) pour des murs en béton armé avec deux parements espacés l'un
de l'autre, comportant :
un étrier (2) présentant une section centrale (21) courbée pour l'accrochage de moyens
de butée et des branches d'étrier (22A, 22B) parallèles entre elles, au moins partiellement
rectilignes, se raccordant à celle-ci de part et d'autre, aptes à être insérées dans
les parements, et
une tige de pression (3) disposée sur la section centrale (21) entre les branches
d'étrier (22A, 22B) dans la région de leur extrémité supérieure et reliée aux charges
à supporter par en dessous de manière non rigide,
dans laquelle
un patin coulissant (4A, 4B) pour la branche d'étrier (22A, 22B) respective, lequel
entoure la tige de pression (3) dans le sens longitudinal de celle-ci avec une paroi
de fond (41) et deux parois latérales (42A, 42B) et à l'avant avec une paroi frontale
(43), est disposé sur au moins une extrémité de la tige de pression (3),
dans laquelle la paroi frontale (43) du patin coulissant (4A, 4B) est formée en face
de la branche d'étrier (22A, 22B) respective en tant que surface de coulissement (F)
pour celle-ci, et
dans laquelle les parois latérales (42A, 42B) du patin coulissant (4A, 4B) s'étendent
au-delà de l'extrémité de la tige de pression (3), où elles sont conçues comme des
guides latéraux pour la branche d'étrier (22A, 22B) respective dans le sens longitudinal
de celle-ci, caractérisée en ce que le patin coulissant (4A, 4B) ou une partie du patin coulissant est réalisé(e) par
estampage et pliage à partir d'un matériau plat.
2. Ancre de transport selon la revendication 1, caractérisée en ce que les parois latérales (42A, 42B) du patin coulissant (4A, 4B) entourent la tige de
pression (3) par complémentarité de forme dans le sens longitudinal de celle-ci, de
préférence au moyen de premières sections de bord (421, 422) courbées l'une vers l'autre.
3. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que les parois latérales (42A, 42B) du patin coulissant (4A, 4B) entourent la branche
d'étrier (22A, 22B) respective par complémentarité de forme dans le sens longitudinal
de celle-ci, de préférence au moyen de deuxièmes sections de bord (423, 424) courbées
l'une vers l'autre.
4. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la paroi frontale (43) du patin coulissant (4A, 4B) conçue comme une surface de coulissement
(F) est pourvue d'une couche ou d'un revêtement constitué(e) d'un matériau plus glissant
pour la branche d'étrier (22A, 22B) respective que le reste du matériau du patin coulissant
(4A, 4B).
5. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la branche d'étrier (22A, 22B) respective est reliée au patin coulissant (4A, 4B),
de préférence au moyen d'une soudure par points, de manière à pouvoir se détacher
sous l'effet des forces apparaissant pendant le transport de murs à double parement.
6. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la paroi de fond (41) prolonge la paroi frontale (43) avec une arête arrondie.
7. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'étrier (2) est constitué d'acier lisse ou d'un câble en acier avec une section
transversale de préférence ronde.
8. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la tige de pression (3) est constituée de béton armé strié avec une section transversale
de préférence ronde.
9. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'un patin coulissant (4A, 4B) selon l'une des revendications précédentes est disposé
respectivement aux deux extrémités de la tige de pression (3) pour la branche d'étrier
(22A, 22B) respective.
10. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'une liaison transversale (5), laquelle maintient les deux branches d'étrier (22A,
22B) à une distance l'une de l'autre de manière à exercer une pression de serrage
sur la tige de pression (3), est prévue entre les branches d'étrier (22A, 22B) dans
la région des extrémités inférieures de celles-ci.
11. Ancre de transport selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'en tant qu'ancrage longitudinal supplémentaire des branches d'étrier (22A, 22B) dans
les parements et de préférence également pour la formation d'une liaison transversale
selon la revendication 10, une tige rectiligne (6), de préférence en acier, est soudée
aux branches d'étrier (22A, 22B) dans la région des extrémités libres inférieures
de celles-ci, de préférence en dépassant celles-ci transversalement, ou une tige striée
en béton (7) courbée en forme de U est soudée avec ses branches de U (71, 72) aux
extrémités libres des branches d'étrier (22A, 22B), de préférence de manière à prolonger
celles-ci et de préférence de manière à chevaucher celles-ci.
12. Ancre de transport selon la revendication 11, caractérisée en ce qu'en tant qu'ancrage longitudinal supplémentaire des branches d'étrier (22A, 22B) dans
les parements, une tige striée en béton (6A, 6B) est soudée respectivement aux extrémités
libres de celles-ci, de préférence de manière à prolonger celles-ci et de préférence
de manière à chevaucher celles-ci.
13. Ancre de transport (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le
patin coulissant (4A, 4B) est conçu au moins comme un palier lisse en deux parties,
comportant un élément de crochet (44) avec un rail de coulissement (441) rapporté
et une douille de palier lisse (45) entourant au moins partiellement le rail de coulissement
(441) et la tige de pression (3).
14. Ancre de transport (1) selon la revendication 13, dans laquelle l'élément de crochet
(44) avec le rail de coulissement (441) rapporté présente un matériau plus glissant
que le matériau de la douille de palier lisse (45) ou est constitué d'un matériau
plus glissant que le matériau de la douille de palier lisse (45).
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