[0001] Die Erfindung betrifft eine Vakuumpumpe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Insbesondere betrifft sie eine Turbomolekularpumpe zur Erzeugung eines Hochvakuums
oder eines noch höheren Vakuums.
[0002] Aus verschiedenen Gründen haben Vakuumpumpen mit Magnetfeldern zu kämpfen. Sie sind
in unterschiedlichen Aspekten störend. Da einerseits Vakuumpumpen mit teilweise sehr
hohen Drehzahlen laufen, bewirken auch schwache von extern eindringende Magnetfelder
in rotierend bewegten Pumpkomponenten Wirbelströme, die zur Aufheizung der Komponenten
führen und die bremsend wirken, so dass mit erhöhter Antriebsleistung reagiert werden
muss. Andererseits ist wenigstens ein Lager der Pumpenwelle häufig als Permanentmagnetlager
ausgebildet, um eine berührungsfreie und damit nicht kontaminierende Lagerung eines
Wellenendes des Pumpenrotors zu ermöglichen. Solche Magnetlager weisen starke Magnete
(Dauermagnete) auf, die intern und auch nach extern wirken und dort unerwünschte Wirkungen
haben können, intern womöglich auch wieder die beschriebenen induktiven Effekte.
[0003] Es ist deshalb wünschenswert, den magnetischen Fluss sowohl von außen nach innen
als auch von innen nach außen der Vakuumpumpe möglichst zu verringern oder zu unterbinden,
also abzuschirmen.
[0004] Eine Pumpe der eingangs genannten Art ist aus der
EP 3 034 881 A1 bekannt. Um eine Abschirmung der beschriebenen Art zu bewirken, wird dort eine Vakuumpumpe
angegeben, die ein das herkömmliche Pumpengehäuse umgebende Schirmgehäuse aufweist.
Eine Eigenschaft dieser Bauform ist es, dass das außen angebrachte Schirmgehäuse mechanisch
vergleichsweise stabil sein und deshalb vergleichsweise kräftig ausgebildet werden
muss. Es trägt deshalb zur Vergrößerung des Gesamtaufbaus bei.
[0005] Die
EP 1 669 608 A2 beschreibt eine Vakuumpumpe, bei der ein Splitterschutz in der Öffnung des Ansaugflansches
aus einem Material mit hoher relativer Permeabilität gefertigt wird, um eine magnetische
Entkopplung zu bewirken. Eine Eigenschaft dieser Bauart ist es, dass die magnetische
Abschirmung in radialer Richtung nicht stattfindet.
[0006] Die ältere Anmeldung
EP 3 447 229 A1 beschreibt einen Einstellring zur axialen Ausrichtung eines Lagerabschnitts eines
Lagers. Ein sich radial erstreckender Teil des Einstellrings kann als magnetische
Abschirmung ausgebildet sein. Hier werden Bereiche der Öffnung in axialer Richtung
abgedeckt, während in radialer Richtung keine Abschirmung vorgenommen wird.
[0008] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vakuumpumpe anzugeben, die eine gute magnetische
Abschirmung aufweist, die die Baugröße der Pumpe weitgehend unverändert lässt.
[0009] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Angegeben wird eine Vakuumpumpe mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Sie hat ein Gehäuse
und darin liegende rotationsfähige pumpwirksame Komponenten. Sie weist eine Abschirmung
von Magnetfeldern auf. Die Abschirmung hat eine relative Permeabilität von über 3.000
und liegt im Inneren des Gehäuses und überdeckt ein Permanentlager des Pumpenrotors
in Umfangsrichtung betrachtet und/oder in axialer Richtung betrachtet ganz oder teilweise.
Eine zusätzliche Abschirmung kann sogar den Pumpenrotor und den Pumpenstator in axialer
und/oder radialer Richtung betrachtet ganz oder teilweise überdecken.
[0011] Dadurch, dass die Abschirmung im Inneren des Gehäuses vorgesehen ist, kann sie vergleichsweise
filigran/dünn gebaut werden, da sie jedenfalls gegen äußere Einwirkung schon vom regulären
Pumpengehäuse geschützt ist. Je nach Ausführungsform muss sie noch nicht einmal selbsttragend
ausgebildet werden.
[0012] Je nach Anwendungsfall bzw. Pumpenbauart können dabei verschiedene Abschirmungsziele
verfolgt werden. Eines ist es, die Einwirkung der Magnete des Magnetlagers nach außen
zu reduzieren, indem das Magnetlager nach außen hinreichend abgeschirmt wird, indem
seine Komponenten in radialer Richtung betrachtet ganz oder wenigstens teilweise (in
axialer oder Umfangsrichtung gesehen) von einer Abschirmung überdeckt sind. Ein weiteres
oder anderes Ziel kann es sein, die von außen auf das Innere der Pumpe einwirkenden
Magnetfelder abzuschwächen, um die genannten induktiven Effekte (Wirbelstrom mit Wärmeentwicklung
und Bremswirkung) zu verringern. Ein weiteres und/oder anderes Ziel kann es sein,
die Wirkung des Magnetfelds des Magnetlagers pumpenintern auf die rotierenden Teile
in der Pumpe zu verringern.
[0013] Abhängig davon, welche der genannten Ziele erreicht und verwirklicht werden sollen
oder müssen, können verschiedene Einbauorte einer zusätzlichen innenliegenden Abschirmung
gewählt werden. Allgemein gesprochen kann eine zusätzliche Abschirmung in radialer
Richtung betrachtet innerhalb von Komponenten des Pumpenstators liegen, und/oder sie
kann wieder in radialer Richtung betrachtet außerhalb des Pumpenrotors und außerhalb
des Pumpenstators liegen.
[0014] Eine Möglichkeit ist es, eine zusätzliche Abschirmung hülsenartig an der Innenwand
des Außengehäuses anzubringen, die in Umfangsrichtung um den Gehäuseinnenumfang mindestens
teilweise und vorzugsweise vollständig umläuft und die in axialer Richtung soweit
es als nötig angesehen wird, die innenliegenden Pumpenkomponenten (Magnetlager, Pumpenstator,
Pumpenrotor, ...) ganz oder mindestens teilweise überdeckt.
[0015] Bei dieser Anbringungsart kann die Abschirmung selbsttragend als stabile Hülse ausgebildet
sein, die zu einem geeigneten Zeitpunkt bei der Herstellung der Pumpe in das Innere
des Gehäuses eingeschoben wird. Die Außenoberfläche dieser Hülse kann formschlüssig/komplementär
zur Innenoberfläche des Gehäuses ausgebildet sein. Die Hülse kann im Bereich des Pumpeneinlasses
auch einen nach radial innen gerichteten Kragen aufweisen. Es sind bei dieser Anbringungsart
der Abschirmung aber auch Lösungen denkbar, dass eine nicht selbsttragende Abschirmung
eingebracht wird, etwa eine folienartig ausgebildete Abschirmung, die wieder im gewünschten
Überdeckungsgrad vorzusehen ist.
[0016] Es ist auch möglich, innenliegende und sowieso nötige Pumpenkomponenten magnetfeldabschirmend
bzw. mit einem schirmenden Material auszubilden, etwa die Abstandsringe, die in axialer
Richtung gestapelt werden, um zwischen sich Statorringe geeignet beabstandet zu halten.
Auch eine womöglich vorgesehene äußere Stator-Holweck-Hülse kann mit einem schirmenden
Material gebaut sein.
[0017] Es ist auch möglich, Abschirmungen sehr nahe an den Magneten des Magnetlagers vorzusehen,
etwa unmittelbar an der Außenoberfläche der außenliegenden Magnetringe oder am Außenumfang
oder Innenumfang eines die äußeren Magneten haltenden Trägerabschnitts. Schließlich
ist es auch möglich, den Trägerabschnitt selbst magnetisch abschirmend aufzubauen.
[0018] Vorstehend und auch weiter unten wurden verschiedene Möglichkeiten der Anbringung
von Abschirmungen beschrieben. Hierbei ist es denkbar, lediglich eine dieser Möglichkeiten
zu wählen. Genauso ist es aber auch denkbar, nach Bedarf diese Möglichkeiten in geeigneter
Weise miteinander zu kombinieren, um die magnetische Abschirmung in gewünschtem Umfang
zu erhalten.
[0019] Schließlich ist es auch möglich, in axialer Richtung eine Abschirmung vorzunehmen,
indem die Einlassöffnung des Pumpeneinlasses mit einem magnetfeldschirmenden Material
vergittert wird.
[0020] Die Abschirmung kann mehrlagig aufgebaut sein und kann insbesondere eine Trägerlage
und eine Abschirmlage aufweisen. Die Trägerlage kann gewünschte Eigenschaften hinsichtlich
mechanischer Stabilität, Widerstandsfähigkeit und Festigkeit aufweisen. Insbesondere
kann die Trägerlage selbsttragend sein, also so, dass sie ein in sich selbst stabiler
Formkörper ist, der separat in der gewünschten Form gehandhabt werden kann. Auf der
Trägerlage kann die Abschirmlage aufgebracht und an ihr befestigt sein. Auch die Abschirmlage
kann selbsttragend sein, muss es aber nicht, da sie von der Trägerlage getragen wird.
Die Abschirmlage weist die nötigen Merkmale auf, um die gewünschte magnetische Abschirmung
zu bewirken.
[0021] Die Abschirmung kann aber auch ein folienartig flexibles Material sein, das auch
mehrlagig sein kann und wiederum eine Abschirmlage und eine Trägerlage aufweisen kann.
Die Trägerlage kann ein Kunststoff oder ähnliches sein.
[0022] Die Abschirmung kann vorgefertigt sein und dann zu einem geeigneten Zeitpunkt in
die zu fertigende Pumpe eingebaut werden. Sie kann Klebestellen oder Klebeflächen
aufweisen, so dass sie verklebt werden kann.
[0023] Die Abschirmung bzw. die Abschirmlage weist vorzugsweise ein metallisches Material
auf, das eine gewünschte magnetische Abschirmung bewirkt. Das Material kann eine metallische
Legierung sein und überwiegend Nickel aufweisen, beispielsweise Mu-Metall, oder es
kann eine Legierung mit überwiegend Kobalt (mindestens 30 Gew.-% Kobalt, vorzugsweise
mindestens 50 Gew.-% Kobalt) sein, insbesondere Vitrovac
®. Allgemein gesprochen ist das abschirmende Material ein Material einer hohen relativen
magnetischen Permeabilität µr.
[0024] Die relative magnetische Permeabilität liegt über 3000 und kann über 10.000 oder
über 30.000 liegen.
[0025] Die Dicke der Abschirmung bzw. Abschirmlage kann - je nach Material und/oder Bedarf
- von etwa 0,02mm bis mehrere Millimeter (z.B. 1 bis 10 mm bei Metall oder Stahl)
oder gar mehrere Zentimeter (z.B. 1 bis 3 cm) betragen. Die Abschirmung kann mit den
wählbaren Parametern (z.B. Material, Dicke) dazu ausgelegt sein, um eine Dämpfung
der Magnetfelder auf unter 50% oder untern 25% oder unter 10% bewirken.
[0026] Vorzugsweise weist die Abschirmung bzw. die Abschirmlage auch eine hinreichende elektrische
Leitfähigkeit auf. Sie beträgt vorzugsweise mindestens 1% der Leitfähigkeit von Kupfer.
Sie kann aber auch höher sein und in einem Bereich von über 10% oder über 20% oder
über 50% der Leitfähigkeit von Kupfer liegen.
[0027] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand vorteilhafter Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben. Es zeigen, jeweils schematisch:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Turbomolekularpumpe,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Unterseite der Turbomolekularpumpe von Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt der Turbomolekularpumpe längs der in Fig. 2 gezeigten Schnittlinie
A-A,
- Fig. 4
- eine Querschnittsansicht der Turbomolekularpumpe längs der in Fig. 2 gezeigten Schnittlinie
B-B,
- Fig. 5
- eine Querschnittsansicht der Turbomolekularpumpe längs der in Fig. 2 gezeigten Schnittlinie
C-C,
- Fig. 6
- Einbaumöglichkeiten der Abschirmung, und
- Fig. 7
- eine Aufbaumöglichkeit der Abschirmung.
[0028] In den Fig. 1 bis 5 wird ein möglicher Aufbau einer Vakuumpumpe 111 beschrieben.
Die Beschreibung erfolgt hier ohne die Darstellung der Abschirmung. Die Einbaumöglichkeiten
der Abschirmung sind in Fig. 6 in Kombination gezeigt. Diese Möglichkeiten sind als
mit den Merkmalen der Fig. 1 bis 5 kombinierbar zu verstehen. Fig. 7 zeigt den möglichen
Aufbau einer Abschirmung, was wiederum als mit den Merkmalen der Fig. 6 und der Fig.
1 bis 5 kombinierbar zu verstehen ist.
[0029] Die in Fig. 1 gezeigte Turbomolekularpumpe 111 umfasst einen von einem Einlassflansch
113 umgebenen Pumpeneinlass 115, an welchen in an sich bekannter Weise ein nicht dargestellter
Rezipient angeschlossen werden kann. Das Gas aus dem Rezipienten kann über den Pumpeneinlass
115 aus dem Rezipienten gesaugt und durch die Pumpe hindurch zu einem Pumpenauslass
117 gefördert werden, an den eine Vorvakuumpumpe, wie etwa eine Drehschieberpumpe,
angeschlossen sein kann.
[0030] Der Einlassflansch 113 bildet bei der Ausrichtung der Vakuumpumpe gemäß Fig. 1 das
obere Ende des Gehäuses 119 der Vakuumpumpe 111. Das Gehäuse 119 umfasst ein Unterteil
121, an welchem seitlich ein Elektronikgehäuse 123 angeordnet ist. In dem Elektronikgehäuse
123 sind elektrische und/oder elektronische Komponenten der Vakuumpumpe 111 untergebracht,
z.B. zum Betreiben eines in der Vakuumpumpe angeordneten Elektromotors 125. Am Elektronikgehäuse
123 sind mehrere Anschlüsse 127 für Zubehör vorgesehen. Außerdem sind eine Datenschnittstelle
129, z.B. gemäß dem RS485-Standard, und ein Stromversorgungsanschluss 131 am Elektronikgehäuse
123 angeordnet.
[0031] Am Gehäuse 119 der Turbomolekularpumpe 111 ist ein Fluteinlass 133, insbesondere
in Form eines Flutventils, vorgesehen, über den die Vakuumpumpe 111 geflutet werden
kann. Im Bereich des Unterteils 121 ist ferner noch ein Sperrgasanschluss 135, der
auch als Spülgasanschluss bezeichnet wird, angeordnet, über welchen Spülgas zum Schutz
des Elektromotors 125 (siehe z.B. Fig. 3) vor dem von der Pumpe geförderten Gas in
den Motorraum 137, in welchem der Elektromotor 125 in der Vakuumpumpe 111 untergebracht
ist, gebracht werden kann. Im Unterteil 121 sind ferner noch zwei Kühlmittelanschlüsse
139 angeordnet, wobei einer der Kühlmittelanschlüsse als Einlass und der andere Kühlmittelanschluss
als Auslass für Kühlmittel vorgesehen ist, das zu Kühlzwecken in die Vakuumpumpe geleitet
werden kann.
[0032] Die untere Seite 141 der Vakuumpumpe kann als Standfläche dienen, sodass die Vakuumpumpe
111 auf der Unterseite 141 stehend betrieben werden kann. Die Vakuumpumpe 111 kann
aber auch über den Einlassflansch 113 an einem Rezipienten befestigt werden und somit
gewissermaßen hängend betrieben werden. Außerdem kann die Vakuumpumpe 111 so gestaltet
sein, dass sie auch in Betrieb genommen werden kann, wenn sie auf andere Weise ausgerichtet
ist als in Fig. 1 gezeigt ist. Es lassen sich auch Ausführungsformen der Vakuumpumpe
realisieren, bei der die Unterseite 141 nicht nach unten, sondern zur Seite gewandt
oder nach oben gerichtet angeordnet werden kann.
[0033] An der Unterseite 141, die in Fig. 2 dargestellt ist, sind noch diverse Schrauben
143 angeordnet, mittels denen hier nicht weiter spezifizierte Bauteile der Vakuumpumpe
aneinander befestigt sind. Beispielsweise ist ein Lagerdeckel 145 an der Unterseite
141 befestigt.
[0034] An der Unterseite 141 sind außerdem Befestigungsbohrungen 147 angeordnet, über welche
die Pumpe 111 beispielsweise an einer Auflagefläche befestigt werden kann.
[0035] In den Figuren 2 bis 5 ist eine Kühlmittelleitung 148 dargestellt, in welcher das
über die Kühlmittelanschlüsse 139 ein- und ausgeleitete Kühlmittel zirkulieren kann.
[0036] Wie die Schnittdarstellungen der Figuren 3 bis 5 zeigen, umfasst die Vakuumpumpe
mehrere Prozessgaspumpstufen zur Förderung des an dem Pumpeneinlass 115 anstehenden
Prozessgases zu dem Pumpenauslass 117.
[0037] In dem Gehäuse 119 ist ein Rotor (auch als "Pumpenrotor" angesprochen) 149 angeordnet,
der eine um eine Rotationsachse 151 drehbare Rotorwelle 153 aufweist.
[0038] Die Turbomolekularpumpe 111 umfasst mehrere pumpwirksam miteinander in Serie geschaltete
turbomolekulare Pumpstufen mit mehreren an der Rotorwelle 153 befestigten radialen
Rotorscheiben 155 und zwischen den Rotorscheiben 155 angeordneten und in dem Gehäuse
119 festgelegten Statorscheiben 157 (zusammen auch als "Pumpenstator 157" angesprochen).
Dabei bilden eine Rotorscheibe 155 und eine benachbarte Statorscheibe 157 jeweils
eine turbomolekulare Pumpstufe. Die Statorscheiben 157 sind durch Abstandsringe 159
in einem gewünschten axialen Abstand zueinander gehalten.
[0039] Die Vakuumpumpe umfasst außerdem in radialer Richtung ineinander angeordnete und
pumpwirksam miteinander in Serie geschaltete Holweck-Pumpstufen. Der Rotor der Holweck-Pumpstufen
umfasst eine an der Rotorwelle 153 angeordnete Rotornabe 161 und zwei an der Rotornabe
161 befestigte und von dieser getragene zylindermantelförmige Holweck-Rotorhülsen
163, 165, die koaxial zur Rotationsachse 151 orientiert und in radialer Richtung ineinander
geschachtelt sind. Ferner sind zwei zylindermantelförmige Holweck-Statorhülsen 167,
169 vorgesehen, die ebenfalls koaxial zu der Rotationsachse 151 orientiert und in
radialer Richtung gesehen ineinander geschachtelt sind.
[0040] Die pumpaktiven Oberflächen der Holweck-Pumpstufen sind durch die Mantelflächen,
also durch die radialen Innen- und/oder Außenflächen, der Holweck-Rotorhülsen 163,
165 und der Holweck-Statorhülsen 167, 169 gebildet. Die radiale Innenfläche der äußeren
Holweck-Statorhülse 167 liegt der radialen Außenfläche der äußeren Holweck-Rotorhülse
163 unter Ausbildung eines radialen Holweck-Spalts 171 gegenüber und bildet mit dieser
die der Turbomolekularpumpen nachfolgende erste Holweck-Pumpstufe. Die radiale Innenfläche
der äußeren Holweck-Rotorhülse 163 steht der radialen Außenfläche der inneren Holweck-Statorhülse
169 unter Ausbildung eines radialen Holweck-Spalts 173 gegenüber und bildet mit dieser
eine zweite Holweck-Pumpstufe. Die radiale Innenfläche der inneren Holweck-Statorhülse
169 liegt der radialen Außenfläche der inneren Holweck-Rotorhülse 165 unter Ausbildung
eines radialen Holweck-Spalts 175 gegenüber und bildet mit dieser die dritte Holweck-Pumpstufe.
[0041] Am unteren Ende der Holweck-Rotorhülse 163 kann ein radial verlaufender Kanal vorgesehen
sein, über den der radial außenliegende Holweck-Spalt 171 mit dem mittleren Holweck-Spalt
173 verbunden ist. Außerdem kann am oberen Ende der inneren Holweck-Statorhülse 169
ein radial verlaufender Kanal vorgesehen sein, über den der mittlere Holweck-Spalt
173 mit dem radial innenliegenden Holweck-Spalt 175 verbunden ist. Dadurch werden
die ineinander geschachtelten Holweck-Pumpstufen in Serie miteinander geschaltet.
Am unteren Ende der radial innenliegenden Holweck-Rotorhülse 165 kann ferner ein Verbindungskanal
179 zum Auslass 117 vorgesehen sein.
[0042] Die vorstehend genannten pumpaktiven Oberflächen der Holweck-Statorhülsen 163, 165
weisen jeweils mehrere spiralförmig um die Rotationsachse 151 herum in axialer Richtung
verlaufende Holweck-Nuten auf, während die gegenüberliegenden Mantelflächen der Holweck-Rotorhülsen
163, 165 glatt ausgebildet sind und das Gas zum Betrieb der Vakuumpumpe 111 in den
Holweck-Nuten vorantreiben.
[0043] Zur drehbaren Lagerung der Rotorwelle 153 sind ein Wälzlager 181 im Bereich des Pumpenauslasses
117 und ein Permanentmagnetlager 183 im Bereich des Pumpeneinlasses 115 vorgesehen.
[0044] Im Bereich des Wälzlagers 181 ist an der Rotorwelle 153 eine konische Spritzmutter
185 mit einem zu dem Wälzlager 181 hin zunehmenden Außendurchmesser vorgesehen. Die
Spritzmutter 185 steht mit mindestens einem Abstreifer eines Betriebsmittelspeichers
in gleitendem Kontakt. Der Betriebsmittelspeicher umfasst mehrere aufeinander gestapelte
saugfähige Scheiben 187, die mit einem Betriebsmittel für das Wälzlager 181, z.B.
mit einem Schmiermittel, getränkt sind.
[0045] Im Betrieb der Vakuumpumpe 111 wird das Betriebsmittel durch kapillare Wirkung von
dem Betriebsmittelspeicher über den Abstreifer auf die rotierende Spritzmutter 185
übertragen und in Folge der Zentrifugalkraft entlang der Spritzmutter 185 in Richtung
des größer werdenden Außendurchmessers der Spritzmutter 185 zu dem Wälzlager 181 hin
gefördert, wo es z.B. eine schmierende Funktion erfüllt. Das Wälzlager 181 und der
Betriebsmittelspeicher sind durch einen wannenförmigen Einsatz 189 und den Lagerdeckel
145 in der Vakuumpumpe eingefasst.
[0046] Das Permanentmagnetlager 183 kann eine rotorseitige Lagerhälfte 191 und eine statorseitige
Lagerhälfte 193 umfassen, welche jeweils einen Ringstapel aus mehreren in axialer
Richtung aufeinander gestapelten permanentmagnetischen Ringen 195, 197 umfassen. Die
Ringmagnete 195, 197 liegen einander unter Ausbildung eines radialen Lagerspalts 199
gegenüber, wobei die rotorseitigen Ringmagnete 195 radial außen und die statorseitigen
Ringmagnete 197 radial innen angeordnet sind. Das in dem Lagerspalt 199 vorhandene
magnetische Feld ruft magnetische Abstoßungskräfte zwischen den Ringmagneten 195,
197 hervor, welche eine radiale Lagerung der Rotorwelle 153 bewirken. Die rotorseitigen
Ringmagnete 195 sind von einem Trägerabschnitt 201 der Rotorwelle 153 getragen, der
umlaufend hülsenförmig ausgebildet sein kann und die Ringmagnete 195 radial außen
hält und ggf. umgibt. Die statorseitigen Ringmagnete 197 sind von einem statorseitigen
Trägerabschnitt 203 getragen, welcher sich durch die Ringmagnete 197 hindurch erstreckt
und an radialen Streben 205 des Gehäuses 119 aufgehängt ist. Parallel zu der Rotationsachse
151 sind die rotorseitigen Ringmagnete 195 durch ein mit dem Trägerabschnitt 203 gekoppeltes
Deckelelement 207 festgelegt. Die statorseitigen Ringmagnete 197 sind parallel zu
der Rotationsachse 151 in der einen Richtung durch einen mit dem Trägerabschnitt 203
verbundenen Befestigungsring 209 sowie einen mit dem Trägerabschnitt 203 verbundenen
Befestigungsring 211 festgelegt. Zwischen dem Befestigungsring 211 und den Ringmagneten
197 kann außerdem eine Tellerfeder 213 vorgesehen sein.
[0047] Innerhalb des Magnetlagers ist ein Not- bzw. Fanglager 215 vorgesehen, welches im
normalen Betrieb der Vakuumpumpe 111 ohne Berührung leer läuft und erst bei einer
übermäßigen radialen Auslenkung des Rotors 149 relativ zu dem Stator in Eingriff gelangt,
um einen radialen Anschlag für den Rotor 149 zu bilden, da eine Kollision der rotorseitigen
Strukturen mit den statorseitigen Strukturen verhindert wird. Das Fanglager 215 ist
als ungeschmiertes Wälzlager ausgebildet und bildet mit dem Rotor 149 und/oder dem
Stator einen radialen Spalt, welcher bewirkt, dass das Fanglager 215 im normalen Pumpbetrieb
außer Eingriff ist. Die radiale Auslenkung, bei der das Fanglager 215 in Eingriff
gelangt, ist groß genug bemessen, sodass das Fanglager 215 im normalen Betrieb der
Vakuumpumpe nicht in Eingriff gelangt, und gleichzeitig klein genug, sodass eine Kollision
der rotorseitigen Strukturen mit den statorseitigen Strukturen unter allen Umständen
verhindert wird.
[0048] Die Vakuumpumpe 111 umfasst den Elektromotor 125 zum drehenden Antreiben des Rotors
149. Der Anker des Elektromotors 125 ist durch den Rotor 149 gebildet, dessen Rotorwelle
153 sich durch den Motorstator 217 hindurch erstreckt. Auf den sich durch den Motorstator
217 hindurch erstreckenden Abschnitt der Rotorwelle 153 kann radial außenseitig oder
eingebettet eine Permanentmagnetanordnung angeordnet sein. Zwischen dem Motorstator
217 und dem sich durch den Motorstator 217 hindurch erstreckenden Abschnitt des Rotors
149 ist ein Zwischenraum 219 angeordnet, welcher einen radialen Motorspalt umfasst,
über den sich der Motorstator 217 und die Permanentmagnetanordnung zur Übertragung
des Antriebsmoments magnetisch beeinflussen können.
[0049] Der Motorstator 217 ist in dem Gehäuse innerhalb des für den Elektromotor 125 vorgesehenen
Motorraums 137 festgelegt. Über den Sperrgasanschluss 135 kann ein Sperrgas, das auch
als Spülgas bezeichnet wird, und bei dem es sich beispielsweise um Luft oder um Stickstoff
handeln kann, in den Motorraum 137 gelangen. Über das Sperrgas kann der Elektromotor
125 vor Prozessgas, z.B. vor korrosiv wirkenden Anteilen des Prozessgases, geschützt
werden. Der Motorraum 137 kann auch über den Pumpenauslass 117 evakuiert werden, d.h.
im Motorraum 137 herrscht zumindest annäherungsweise der von der am Pumpenauslass
117 angeschlossenen Vorvakuumpumpe bewirkte Vakuumdruck.
[0050] Zwischen der Rotornabe 161 und einer den Motorraum 137 begrenzenden Wandung 221 kann
außerdem eine sog. und an sich bekannte Labyrinthdichtung 223 vorgesehen sein, insbesondere
um eine bessere Abdichtung des Motorraums 217 gegenüber den radial außerhalb liegenden
Holweck-Pumpstufen zu erreichen.
[0051] Fig. 6 zeigt schematisiert und vereinfacht, was in ähnlicher Weise in Fig. 3 gezeigt
wurde, jedoch mit Einbaumöglichkeiten der genannten Abschirmung. Die Abschirmungen
der Fig. 6 sind mit den Bezugsziffern 601 bis 605 bezeichnet. Wie schon vorher erwähnt,
kann eine einzelne dieser Abschirmungen vorgesehen sein, oder es können mehrere der
Abschirmungen kombiniert miteinander vorgesehen sein.
[0052] Allgemein kann die Abschirmung als selbsttragendes Bauteil oder als nicht selbsttragendes
Bauteil oder als Beschichtung ausgebildet sein. Es kann sich um ein geeignet geformtes
flächensteifes Material handeln, bspw. ein Blech, oder um ein folienartiges Material
oder um eine an den dargestellten Orten durch geeignete Verfahren aufgebrachte Beschichtung.
Bauteil oder Beschichtung sind mit dem gewünschten Material in der gewünschten Dicke
gefertigt.
[0053] Mit 601 ist eine nicht erfinderische Abschirmung bezeichnet, die am Innenumfang des
Gehäuses 119 anliegt. Sie kann eine selbsttragende stabile Hülse sein oder kann eine
weniger stabile Struktur sein, die auf die Innenoberfläche des Gehäuses 119 aufgeklebt
oder sonstwie geeignet befestigt ist. Sie kann, wie in Fig. 6 angedeutet, in axialer
Richtung das Pumpeninnere weitgehend vollständig überdecken. Sie kann aber, wenn beispielsweise
nur das Magnetlager abgeschirmt werden soll, auch (in axialer Richtung betrachtet)
nur im Bereich des Magnetlagers vorgesehen sein.
[0054] Der Bedeckungsgrad des Magnetlagers mit der Abschirmung in axialer Richtung betrachtet
kann eine Untergrenze von 80% seiner axialen Länge oder von 90% oder von 100% oder
von 110% haben und/oder kann eine Obergrenze von 90% oder 95% oder 100% oder 110%
oder 120% oder 150% haben. In Umfangsrichtung läuft die Abschirmung 601 vorzugsweise
vollständig um den Umfang um.
[0055] Die Abschirmung 601 kann eine stabile Hülse sein. Sie kann einen zylindrischen Teil
aufweisen, der in Fig. 6 von unten nach oben verlaufend mit Bezugsziffer 601a bezeichnet
ist. Sie kann weiterhin einen am einen axialen Ende des zylindrischen Teils 601a angesetzten
radial verlaufenden Teil (Kragen) 601b aufweisen, der sich vom zylindrischen Teil
601a aus radial einwärts erstreckt und etwa noch den Flansch 113 der Pumpe innen überdeckt.
Die radiale Erstreckung einwärts des Kragens 601b kann so weit sein, dass die Öffnung
115 der Pumpe im Wesentlichen unbedeckt bleibt. Es ist aber auch möglich, den Kragen
601b gitterartig weiter nach radial innen zu ziehen, so dass einerseits ein Splitterschutz
entsteht und andererseits auch in axialer Richtung eine magnetische Abschirmung gegeben
ist. In diesem Fall kann der Kragen 601b (nicht gezeigt) bis über die radial innere
Grenze der Öffnung 115 hinaus nach innen laufen.
[0056] Die Fig. 6 zeigt schematisch die Pumpstufen von sich radial erstreckenden Stator-
und Rotorelementen, die von der Abschirmung 601 überdeckt sind. Sie kann aber auch
oder stattdessen noch so weit gezogen sein, dass sie auch eine Holweck-Statorhülse
167, 169 radial außen mit abdeckt.
[0057] Wenn eine Holweck-Hülse 167, 169 vorgesehen ist, kann diese aber auch selbst aus
magnetfeldschirmendem Material hergestellt sein und dan in geeigneter Weise verbaut
werden. Vorzugsweise wird dies dann mit der radial äußersten Holweck-Hülse gemacht,
die in der Regel eine Statorhülse ist.
[0058] Fig. 6 zeigt als Option auch, dass Abstandsringe 159, 604 als Abschirmung gebaut
werden können, indem sie aus einem geeigneten schirmenden Material hergestellt werden.
In axialer Richtung betrachtet nehmen die Abstandsringe 159, 604 einen merklichen
Anteil der Länge ein, in der Regel über 70% oder über 80%, so dass durch entsprechende
Ausbildung dieser Ringe 70 bis 80% der Länge magnetisch abgeschirmt werden können.
Da die Ringe auch eine gewisse Dicke haben, kann entsprechend der Dicke die Abschirmung
gewünscht gestaltet werden.
[0059] Die bisher beschriebenen Abschirmungen 601 und 604 liegen weitgehend außerhalb der
Stator- und Rotorkomponenten. Es ist aber erfindungsgemäß erforderlich, die Abschirmung
radial betrachtet innerhalb von Rotorkomponenten vorzusehen. In Fig. 6 ist dies mit
den Bezugsziffern 602, 603 und 605 gezeigt.
[0060] Bezugsziffer 201, 605 zeigt die Halterung für die radial außenliegenden Magnetringe
195 des Magnetlagers. In der Regel sind dies die Magnetringe der rotorseitigen Lagerhälfte,
während die Ringe 197 der statorseitigen Lagerhälfte auf einem Zapfen radial innen
sitzen. Die Verhältnisse können bei anderen Konstruktionen aber auch anders herum
sein (also dass die statorseitige Lagerhälfte radial außen liegt).
[0061] In jedem Fall sind die radial außenliegenden Magnetringe (195 in Fig. 6) durch eine
geeignete Haltestruktur zu halten, die ihrerseits wieder weiter radial außen liegt.
In der Regel ist sie hülsenförmig oder becherförmig aufgebaut und bildet einen Trägerabschnitt
201, der dann Teil der Rotorwelle 153 bildet.
[0062] Der Trägerabschnitt 201, 605 selbst kann in einer Variante der Erfindung aus einem
schirmenden Material gefertigt sein und dann in geeigneter Weise mit der Welle 153
bzw. einem Statorteil verbunden sein, etwa durch Verschrauben oder ähnliches. Der
Trägerabschnitt 201, 605 läuft vorzugsweise lückenlos um den Umfang der Lagermagnete
um und überdeckt in axialer Richtung betrachtet die radial außenliegenden Magnetringe
195 sowie auch die radial innenliegenden Magnetringe 197 vorzugsweise vollständig.
Am Boden des Bechers können auch Komponenten, die sich radial einwärts zur Achse 151
der Pumpe hin erstrecken, noch mit dem schirmenden Material ausgeführt sein. Nicht
dargestellt ist in Fig. 6 eine Unterbrechung des Aufbaus der Welle 153 dahingehend,
dass der Trägerabschnitt 201 letztlich ein anderes Bauteil sein kann als der Hauptteil
der Welle 153 und mit diesem geeignet verbunden ist.
[0063] Sinngemäß gleiche Gedanken gelten, wenn der Rotorteil des Lagers radial innen liegt.
Dann liegen die Statormagneten radial außen und werden von dem dazu radial außen liegenden
Trägerabschnitt 201 gehalten, der mit statischen Teilen der Pumpe verbunden ist.
[0064] Weitere erfindungsgemässe Ausführungsformen des Einbaus der Abschirmung zeigen als
Kombination die Bezugsziffern 602 und 603. Radial innen und/oder radial außen am (womöglich
konventionell ausgebildeten) Trägerabschnitt 201 liegen Abschirmungen. Zur Überdeckung
der abgeschirmten Komponenten, und zwar der Magneten des Magnetlagers gilt sinngemäß
das Gleiche wie zur Überdeckung durch die Hülse 601 gesagt wurde.
[0065] Die innen und/oder außen am Trägerabschnitt 201 vorgesehenen Abschirmungen 603, 602
können selbst wieder selbsttragende Bauteile sein, die selbstständig hergestellt und
gehandhabt werden können, oder es kann sich um nicht selbsttragende Teile handeln
ähnlich einer Folie, wie dies schon zu Bezugszeichen 601 erläutert wurde.
[0066] Das Vorsehen der Abschirmung unmittelbar im Bereich des Magnetlagers (also Bezugsziffern
602, 603, 605) hat den Vorteil, dass wegen des kleinen Radius die schirmenden Strukturen
umlaufend relativ klein sind, so dass dementsprechend auch Materialkosten für schirmende
Materialien relativ gering bleiben. Darüber hinaus ist dann auch das Pumpeninnere
gegenüber Auswirkungen der Magnetfelder des Magnetlagers abgeschirmt.
[0067] Die Abschirmung weist ein Material auf, das Magnetfelder in gewünschter Weise dämpft.
Das Material hat eine vergleichsweise hohe relative magnetische Permeabilität und
hat vorzugsweise hinreichend elektrische Leitfähigkeit. Die relative magnetische Permeabilität
µr ist größer als 3.000 und kann größer 10.000 oder größer 30.000 oder sogar größer
als 100.000 sein. Die elektrische Leitfähigkeit des schirmenden Materials ist mindestens
1% oder mindestens 10% oder mindestens 20% oder mindestens 50% die von Kupfer.
[0068] Wenn mehrere Abschirmungen (601 und/oder 602 und/oder 603 und/oder 604 und/oder 605)
vorgesehen sind, können sie teils als selbsttragendes oder nicht selbsttragendes Bauteil
und teils als Beschichtung ausgebildet sein. Sie können aber auch nur als selbsttragendes
oder nicht selbsttragendes Bauteil oder nur als Beschichtung ausgebildet sein.
[0069] Das schirmende Material ist vorzugsweise ein metallisches Material oder weist wenigstens
metallisches Material auf. Das metallische Material kann eine Legierung sein. Die
Legierung kann überwiegend Nickel aufweisen und kann beispielsweise Mu-Metall sein,
oder sie weist vergleichsweise viel Kobalt auf und weist vorzugsweise Vitrovac auf.
[0070] Implizit wurde bisher ein intern homogener Aufbau der Abschirmung 601 - 605 beschrieben.
Tatsächlich kann dies auch der Fall sein, indem die Abschirmung homogen aus einem
geeigneten Material gefertigt ist. Genauso gut ist es aber möglich, die Abschirmung
als Kompositaufbau vorzusehen und insbesondere als ein Bauteil mit mehreren Lagen/Schichten
auszubilden. Fig. 7 zeigt dies schematisch im Querschnitt. Gezeigt sind zwei Lagen,
die eine Trägerlage 701 und eine Abschirmlage 702 aufweisen können. Die Trägerlage
kann mechanisch stabil und reißfest und biegefest sein. Sie kann zu einer vorgeformten
selbsttragenden Struktur formbar sein, um etwa Hülsen entsprechend 601, 602 oder 603
zu bilden.
[0071] Die Trägerlage kann aus einem metallischen Material bestehen, insbesondere einem
Blech, das vergleichsweise dünn sein kann, beispielsweise dünner als 1 mm oder dünner
als 500 µm. Vorzugsweise weist die Trägerlage eine Dicke von weniger als 250 µm auf,
beispielsweise konkret eine Dicke von ca. 200 µm. Es kann sich beispielsweise um Stahlblech
handeln oder ein sonst geeignetes Blech. Die Trägerlage kann metallisch leitend sein.
[0072] Die Abschirmung 601 bis 605 bzw. die Abschirmschicht 702 kann eine Dicke von unter
2 mm oder unter 1 mm aufweisen. Sie kann auch unter 500 µm oder unter 200 µm oder
unter 100 µm oder unter 50 µm Dicke liegen.
[0073] Auf der Trägerlage ist eine Abschirmlage 702 ausgebildet. Die Abschirmlage kann,
muss aber nicht selbsttragend sein. Sie kann auch für sich alleine instabil oder nur
gering biegebeständig sein und wird dann mechanisch im Wesentlichen von der Trägerlage
701 gehalten. Das Aufbringen der Abschirmlage 702 auf der Trägerlage 701 kann durch
geeignete Prozessschritte erfolgen. Sie kann erfolgen, nachdem die Trägerlage 701
in die gewünschte Form gebracht wurde.
[0074] Es ist aber möglich, die Trägerlage 701 nicht selbsttragend auszubilden. Sie weist
dann noch eine gewisse Reißfestigkeit auf, um ein womöglich sprödes Material der Abschirmlage
beieinander halten zu können. Sie kann bspw. eine Trägerfolie eines darauf ausgebildeten
abschirmenden Materials sein.
[0075] Das Befestigen der Abschirmlage 702 auf der Trägerlage 701 kann beispielsweise durch
Verkleben erfolgen. Der Klebstoff kann als eigene (in Fig. 7 nicht gezeigte) Lage/Schicht
erkennbar sein. Auch die Anbringung der Abschirmung gemäß Fig. 7 in der Pumpe kann
durch Verkleben erfolgen, so dass an einer der freien Oberflächen, z. B. an der freien
Oberfläche der Trägerlage 701, eine Klebeschicht vorgesehen sein kann. Sie kann punktuell
oder flächendeckend vorgesehen sein.
[0076] Die Fig. 6 zeigt die vorwiegend in radialer Richtung wirkenden Abschirmungen 601
bis 605. Es kann darüber hinaus eine in axialer Richtung nach oben wirkende Abschirmung
der Öffnung 115 vorgesehen sein. Sie kann gitterförmig ausgebildet sein, um den Durchtritt
des durch die Pumpe abzusaugenden Gases zu gestatten. Die Abschirmung kann dann gitterförmig
über der Öffnung 115 liegen. Wie schon gesagt, kann sie als Baueinheit mit beispielsweise
der hülsenförmigen Abschirmung 601 ausgebildet sein. Sie kann aber auch separat anbringbar
und montierbar sein oder kann in Baueinheit mit einer der Abschirmungen 602, 603 oder
605 vorgesehen sein. Sie kann auch als Baueinheit mit dem obersten Abstandshalter
159, 604 ausgebildet sein.
[0077] Der zweilagige Aufbau der Fig. 7 bzw. allgemein ein mehrlagiger Aufbau kann in allen
Abschirmungen 601 bis 605 gewählt sein. Die Abstandsringe 604 können mehrere Lagen
in Form mehrerer in radialer Richtung verschachtelter Ringe aufweisen. Die Abschirmlage
701 kann dann radial innerhalb oder radial außerhalb der Trägerlage 702 liegen.
[0078] Merkmale, die in dieser Beschreibung und in den Patentansprüchen dargestellt sind,
sollen auch dann als miteinander kombinierbar verstanden werden, soweit die Kombination
durch die Patentansprüche gestützt ist.
Bezugszeichenliste
[0079]
- 111
- Vakuumpumpe
- 113
- Einlassflansch
- 115
- Pumpeneinlass
- 117
- Pumpenauslass
- 119
- Gehäuse
- 121
- Unterteil
- 123
- Elektronikgehäuse
- 125
- Elektromotor
- 127
- Anschlüsse
- 129
- Datenschnittstelle
- 131
- Stromversorgungsanschluss
- 133
- Fluteinlass
- 135
- Sperrgasanschluss
- 137
- Motorraum
- 139
- Kühlmittelanschlüsse
- 141
- untere Seite
- 143
- Schrauben
- 145
- Lagerdeckel
- 147
- Befestigungsbohrungen
- 148
- Kühlmittelleitung
- 149
- Pumpenrotor
- 151
- Rotorachse
- 153
- Rotorwelle
- 155
- Rotorscheibe
- 157
- Statorscheibe
- 159
- Abstandsring
- 161
- Rotornabe
- 163, 165
- Holweck-Rotorhülse
- 167, 169
- Holweck-Statorhülse
- 171
- Spalt
- 173, 175
- Holweckspalt
- 179
- Verbindungskanal
- 181
- Wälzlager
- 183
- Permanentmagnetlager
- 185
- Spritzmutter
- 187
- Scheiben
- 191
- rotorseitige Lagerhälfte
- 193
- statorseitige Lagerhälfte
- 195, 197
- Ringmagnete
- 203
- Trägerabschnitt
- 207
- Deckelelement
- 211
- Befestigungsring
- 213
- Tellerfeder
- 215
- Fanglager
- 217
- Motorstator
- 219
- Zwischenraum
- 221
- Wandung
- 223
- Labyrinthdichtung
- 601 - 605
- Abschirmung
- 701
- Trägerlage
- 702
- Abschirmlage
1. Vakuumpumpe mit
einem Gehäuse (119),
einem Pumpenrotor (149, 163, 165) mit einer Rotorwelle (153) im Gehäuse (119),
einem Pumpenstator (157, 167, 169) im Gehäuse (119), der relativ zum Pumpenrotor (149)
pumpwirksam angeordnet ist,
einem Pumpeneinlass (115) im Bereich eines Endes der Rotorwelle (153),
einem Permanentmagnetlager (183) für die Rotorwelle (153) im Bereich des Pumpeneinlasses
(115),
einer Abschirmung (602 - 603) von Magnetfeldern,
wobei die Abschirmung (602 - 603) im Inneren des Gehäuses (119) vorgesehen ist und
in axialer Richtung und/oder in Umfangsrichtung betrachtet das Permanentmagnetlager
(183) ganz oder teilweise überdeckt,
wobei das Permanentmagnetlager (183) eine mit dem Pumpenstator (157) verbundenen statorseitige
Lagerhälfte (193) mit Statormagneten (197) und eine mit dem Pumpenrotor (149) verbundenen
rotorseitige Lagerhälfte (191) mit Rotormagneten (195) aufweist, die radial außerhalb
der statorseitigen Lagerhälfte (193) liegt, wobei die Rotormagneten (195) von einer
radial au-ßen liegenden hülsenförmigen Trägerabschnitt (201, 605) gehalten werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Trägerabschnitt (201, 605) aus einem die Abschirmung bildenden Material einer
relativen magnetischen Permeabilität von über 3.000 gefertigt ist und/oder
wobei die Abschirmung (602, 603) von einer an der Außenoberfläche und/oder der Innenoberfläche
des Trägerabschnitts (201) anliegenden Hülse oder Folie aus einem die Abschirmung
bildenden Material einer relativen magnetischen Permeabilität von über 3.000 gefertigt
ist.
2. Pumpe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine zusätzliche Abschirmung den Pumpenrotor (149) und den Pumpenstator (157) in axialer
Richtung und/oder in Umfangsrichtung ganz oder teilweise überdeckt.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abschirmung (602, 603) in radialer Richtung betrachtet innerhalb von Komponenten
des Pumpenstators (157) liegt.
4. Pumpe nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine zusätzliche Abschirmung (601) in radialer Richtung betrachtet außerhalb des Pumpenrotors
(149) und außerhalb des Pumpenstators (157) angebracht ist und insbesondere an der
Innenwand des Gehäuses (119) anliegt.
5. Pumpe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abschirmung (601 - 603) eine Hülse mit einem zylindrischen Hülsenbereich (601a)
aufweist und insbesondere einen am Hülsenbereich (601a) angesetzten Kragenbereich
(601b) aufweist, der sich radial einwärts erstreckt und der am pumpeneinlassseitigen
Ende der Hülse liegt.
6. Pumpe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Pumpenstator (157) in axialer Richtung gestapelt Statorscheiben (157) und Abstandsringe
(159, 604) aufweist, wobei die Abstandsringe (159, 604) ein die Abschirmung bildendes
Material aufweisen.
7. Pumpe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie eine Holweck-Statorhülse (167, 169) aufweist und eine zusätzliche Abschirmung
radial außerhalb derselben ausgebildet ist oder die Holweckhülse selbst aus einem
magnetfeldschirmenden Material gefertigt ist.
8. Pumpe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Einlass die Öffnung des Pumpeneinlasses (115) ein Gitter aufweist, das ein magnetfeldschirmendes
Material aufweist.
9. Pumpe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abschirmung (601 - 605) eine Folie oder ein flächensteifes Material aufweist,
die bzw. das mehrlagig mit einer Trägerlage (701) und einer Abschirmlage (702) ausgebildet
ist und die bzw. das insbesondere eine vorab aufgebrachte Klebeschicht aufweist.
10. Pumpe nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Trägerlage (701) ferromagnetischen Stahl und/oder Kupfer und/oder Aluminium aufweist.
11. Pumpe nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerlage (701) selbsttragend ist und die Abschirmungslage (702) auf die Trägerlage
(701) aufgebracht ist und von ihr getragen wird.
12. Pumpe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abschirmung (601 - 605) ein metallisches Material aufweist, das insbesondere eine
Legierung mit überwiegend Nickel, insbesondere Mu-Metall und/oder eine Legierung mit
überwiegend Kobalt aufweist und/oder das ein Material mit einer hohen relativen magnetischen
Permeabilität (µr) aufweist, die über 10.000 oder über 30.000 oder über 100.000 liegt.
13. Pumpe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abschirmung (601 - 605) ein elektrisch leitfähiges Material aufweist, dessen spezifische
elektrische Leitfähigkeit mindestens 1% oder mindestens10% oder mindestens 20% oder
mindestens 50% der Leitfähigkeit von Kupfer beträgt.
1. A vacuum pump comprising
a housing (119),
a pump rotor (149, 163, 165) having a rotor shaft (153) in the housing (119),
a pump stator (157, 167, 169) in the housing (119) that is arranged in a pump-active
manner relative to the pump rotor (149),
a pump inlet (115) in the region of one end of the rotor shaft (153),
a permanent magnet bearing (183) for the rotor shaft (153) in the region of the pump
inlet (115),
a shield (602 - 603) against magnetic fields,
wherein the shield (602 - 603) is provided in the interior of the housing (119) and
completely or partly covers the permanent magnet bearing (183), viewed in the axial
direction and/or in the peripheral direction,
wherein the permanent magnet bearing (183) has a stator-side bearing half (193), which
is connected to the pump stator (157) and which has stator magnets (197), and a rotor-side
bearing half (191) which is connected to the pump rotor (149), which has rotor magnets
(195) and which is disposed radially outside the stator-side bearing half (193), wherein
the rotor magnets (195) are held by a radially outwardly disposed sleeve-shaped support
section (201, 605),
characterized in that
the support section (201, 605) is produced from a material forming the shield and
having a relative magnetic permeability of more than 3,000, and/or
wherein the shield (602, 603) is produced from a sleeve or a foil composed of a material
forming the shield and having a relative magnetic permeability of more than 3,000,
said sleeve or foil contacting the outer surface and/or the inner surface of the support
section (201).
2. A pump in accordance with claim 2,
characterized in that
an additional shield completely or partly covers the pump rotor (149) and the pump
stator (157) in the axial direction and/or in the peripheral direction.
3. A pump in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized in that
the shield (602, 603) is disposed within components of the pump stator (157), viewed
in the radial direction.
4. A pump in accordance with claim 1, claim 2, or claim 3,
characterized in that
an additional shield (601) is attached outside the pump rotor (149) and outside the
pump stator (157), viewed in the radial direction, and in particular contacts the
inner wall of the housing (119).
5. A pump in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the shield (601 - 603) has a sleeve having a cylindrical sleeve region (601a) and
in particular has a collar region (601b) which is attached to the sleeve region (601a),
which extends radially inwardly and which is disposed at the end of the sleeve at
the pump inlet side.
6. A pump in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the pump stator (157) has stator disks (157) and spacer rings (159, 604) stacked in
the axial direction, with the spacer rings (159, 604) having a material forming the
shield.
7. A pump in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
it has a Holweck stator sleeve (167, 169) and an additional shield is formed radially
outside said Holweck stator sleeve (167, 169) or the Holweck sleeve itself is produced
from a magnetic field shielding material.
8. A pump in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the inlet opening of the pump inlet (115) has a grid which has a magnetic field shielding
material.
9. A pump in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the shield (601 - 605) has a foil or a surface-stiff material which is formed in multiple
layers with a support layer (701) and a shielding layer (702) and which in particular
has a pre-applied adhesive layer.
10. A pump in accordance with claim 9,
characterized in that
the support layer (701) comprises ferromagnetic steel and/or copper and/or aluminum.
11. A pump in accordance with claim 9 or claim 10,
characterized in that the support layer (701) is self-supporting and the shielding layer (702) is applied
to and carried by the support layer (701).
12. A pump in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the shield (601 - 605) has a metallic material which in particular has an alloy comprising
predominantly nickel, in particular mu-metal, and/or an alloy comprising predominantly
cobalt and/or which has a material having a high relative magnetic permeability (µr)
which is greater than 10,000 or than 30,000 or than 100,000.
13. A pump in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that
the shield (601 - 605) has an electrically conductive material whose specific electrical
conductivity amounts to at least 1% or at least 10% or at least 20% or at least 50%
of the conductivity of copper.
1. Pompe à vide comprenant
un boîtier (119),
un rotor de pompe (149, 163, 165) ayant un arbre de rotor (153) dans le boîtier (119),
un stator de pompe (157, 167, 169) dans le boîtier (119), qui est disposé de façon
active en pompage par rapport au rotor de pompe (149),
une entrée de pompe (115) dans la zone d'une extrémité de l'arbre de rotor (153),
un palier à aimant permanent (183) pour l'arbre de rotor (153) dans la zone de l'entrée
de pompe (115),
un blindage (601 - 605) contre les champs magnétiques,
dans lequel
le blindage (601 - 605) est prévu à l'intérieur du boîtier (119) et, vu dans la direction
axiale et/ou dans la direction circonférentielle, recouvre entièrement ou partiellement
le palier à aimant permanent (183),
le palier à aimant permanent (183) comprend une moitié de palier côté stator (193),
reliée au stator de pompe (157) et comportant des aimants de stator (197), et une
moitié de palier côté rotor (191), reliée au rotor de pompe (149) et comportant des
aimants de rotor (195), qui est située radialement à l'extérieur de la moitié de palier
côté stator (193), les aimants de rotor (195) étant maintenus par une portion de support
(201, 605) en forme de manchon située radialement à l'extérieur,
caractérisée en ce que
la portion de support (201, 605) est fabriquée en un matériau à perméabilité magnétique
relative de plus de 3000, formant le blindage,
et/ou
le blindage (602, 603) est réalisé par un manchon ou une feuille qui s'appuie contre
la surface extérieure et/ou contre la surface intérieure de la portion de support
(201), en un matériau à perméabilité magnétique relative de plus de 3000, formant
le blindage.
2. Pompe selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
un blindage supplémentaire recouvre entièrement ou partiellement le rotor de pompe
(149) et le stator de pompe (157) dans la direction axiale et/ou dans la direction
circonférentielle.
3. Pompe selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que le blindage (602, 603), vu dans la direction radiale, se trouve à l'intérieur de
composants du stator de pompe (157).
4. Pompe selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisée en ce que
le blindage supplémentaire (601), vu dans la direction radiale, est monté à l'extérieur
du rotor de pompe (149) et à l'extérieur du stator de pompe (157) et s'appuie en particulier
contre la paroi intérieure du boîtier (119).
5. Pompe selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le blindage (601-603) comprend un manchon avec une partie de manchon cylindrique (601a)
et en particulier une partie de collerette (601b) qui est rapportée à la partie de
manchon (601a), qui s'étend radialement vers l'intérieur et qui est située à l'extrémité
côté entrée de pompe du manchon.
6. Pompe selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le stator de pompe (157) comprend des disques de stator (157) et des bagues d'espacement
(159, 604), empilés dans la direction axiale, les bagues d'espacement (159, 604) comprenant
un matériau formant le blindage.
7. Pompe selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
elle comprend un manchon de stator Holweck (167, 169), et
il est prévu un blindage supplémentaire radialement à l'extérieur de celui-ci, ou
le manchon Holweck lui-même est fabriqué en un matériau de blindage contre les champs
magnétiques.
8. Pompe selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'ouverture de l'entrée de pompe (115) comprend une grille comprenant un matériau
de blindage contre les champs magnétiques.
9. Pompe selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le blindage (601 - 605) comprend une feuille ou un matériau à surface rigide qui est
formé(e) en plusieurs couches avec une couche de support (701) et une couche de blindage
(702) et qui comprend une couche adhésive appliquée au préalable.
10. Pompe selon la revendication 9,
caractérisée en ce que
la couche de support (701) comprend de l'acier ferromagnétique et/ou du cuivre et/ou
de l'aluminium.
11. Pompe selon la revendication 9 ou 10,
caractérisée en ce que
la couche de support (701) est autoportante et la couche de blindage (702) est appliquée
sur la couche de support (701) et est supportée par celle-ci.
12. Pompe selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le blindage (601 - 605) comprend un matériau métallique qui comprend en particulier
un alliage à prédominance de nickel, en particulier de mu-métal et/ou un alliage à
prédominance de cobalt, et/ou qui comprend un matériau à perméabilité magnétique relative
(µr) élevée, qui est supérieure à 10 000 ou supérieure à 30 000 ou supérieure à 100
000.
13. Pompe selon l'une au moins des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le blindage (601 - 605) comprend un matériau électriquement conducteur dont la conductivité
électrique spécifique est d'au moins 1 % ou d'au moins 10 % ou d'au moins 20 % ou
d'au moins 50 % de la conductivité du cuivre.