[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter,
einer Spülgutaufnahme zum Aufnehmen von Spülgut, einer Hebeeinrichtung, welche dazu
eingerichtet ist, die Spülgutaufnahme von einer Ausgangsposition in eine Endposition
anzuheben und von der Endposition in die Ausgangsposition abzusenken, einer Führungseinrichtung,
mit deren Hilfe die Spülgutaufnahme on einem innerhalb des Spülbehälters angeordneten
Ausgangszustand in einen außerhalb des Spülbehälters angeordneten Endzustand und umgekehrt
verlagerbar ist, wobei die Hebeeinrichtung einen verschwenkbar mit dem Spülbehälter
und der Führungseinrichtung verbundenen Hubhebel umfasst, der eine Führungsnut aufweist,
welche dazu eingerichtet ist, die Spülgutaufnahme in der Endposition, bei einem Anheben
derselben von der Ausgangsposition in die Endposition und bei einem Absenken derselben
von der Endposition in die Ausgangsposition in dem Endzustand zu arretieren, so dass
die Spülgutaufnahme nur in der Ausgangsposition von dem Ausgangszustand in den Endzustand
und umgekehrt verlagerbar ist, und wobei die Spülgutaufnahme einen Führungsstift aufweist,
welcher bei dem Anheben der Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition in die Endposition
und bei dem Absenken der Spülgutaufnahme von der Endposition in die Ausgangsposition
in der Führungsnut geführt ist.
[0002] Eine Haushaltsgeschirrspülmaschine weist einen Spülbehälter und zumindest eine in
den Spülbehälter hinein- und aus diesem herausverlagerbare Spülgutaufnahme auf. Insbesondere
kann eine derartige Haushaltsgeschirrspülmaschine mehrere übereinander angeordnete
Spülgutaufnahmen, wie beispielsweise einen Unterkorb, einen Oberkorb oder eine Besteckschublade
aufweisen. Da der Unterkorb nahe einem Boden des Spülbehälters angeordnet ist, ist
es zum Beladen oder Entladen des Unterkorbs erforderlich, dass der Benutzer in die
Knie geht oder sich zum Unterkorb hin bückt.
[0003] Die Druckschrift
DE 10 2014 213 986 A1 offenbart eine Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einem Korpus, zumindest einer Beladungsebene,
zumindest einer Führungsschiene, entlang welcher die zumindest eine Beladungsebene
zwischen einer ersten und einer zweiten Position derselben linear verlagerbar ist,
wobei die zumindest eine Beladungsebene in der ersten Position unten und innerhalb
des Korpus und in der zweiten Position unten und zumindest teilweise außerhalb des
Korpus angeordnet ist, zumindest einem Lenkerarm, welcher die zumindest eine Führungsschiene
für ein Bewegen der Beladungsebene zwischen der zweiten und einer dritten Position
derselben schwenkbar an dem Korpus hält, wobei die zumindest eine Beladungsebene in
der dritten Position oben und zumindest teilweise außerhalb des Korpus angeordnet
ist, und einer Führungseinrichtung, welche den zumindest einen Lenkerarm entlang einer
Führungsbahn führt, die zumindest teilweise von einer Kreisbahn abweicht.
[0004] Die Druckschrift
DE 10 2014 210 721 A1 offenbart eine Geschirrspülmaschine mit einem Korpus, zumindest einer Beladungsebene,
zumindest einer Führungsschiene, entlang welcher die zumindest eine Beladungsebene
linear verlagerbar ist, zumindest einem Lenkerarm, welcher die zumindest eine Führungsschiene
schwenkbar an dem Korpus hält, wobei der Lenkerarm an der Führungsschiene um eine
Schwenkachse schwenkbar angelenkt ist, einem an der zumindest einen Beladungsebene
angeordneten Sperrstück und einem an dem Lenkerarm angeordneten Sperrgegenstück, wobei
das Sperrstück und das Sperrgegenstück in einem Freigabezustand derselben ein lineares
Verlagern der zumindest einen Beladungsebene entlang der zumindest einen Führungsschiene
freigeben und in einem Sperrzustand derselben ein lineares Verlagern der zumindest
einen Beladungsebene entlang der zumindest einen Führungsschiene sperren, wobei das
Sperrstück oder das Sperrgegenstück für ein Verstellen dieser zwischen dem Sperrzustand
und dem Freigabezustand um eine Drehachse in dem jeweils anderen von dem Sperrstück
oder dem Sperrgegenstück drehbar ist, wobei die Drehachse mit der Schwenkachse des
zumindest einen Lenkerarms achsgleich ist.
[0005] Die Druckschrift
DE 10 2015 207 564 A1 offenbart eine Hebevorrichtung für eine Spülgutaufnahme einer Geschirrspülmaschine,
wobei die Hebevorrichtung dazu eingerichtet ist, die Spülgutaufnahme von einer Ausgangsposition
in eine Endposition anzuheben oder von der Endposition in die Ausgangsposition abzusenken,
wobei die Hebevorrichtung eine Arretiereinrichtung umfasst, welche dazu eingerichtet
ist, die Spülgutaufnahme selbsttätig in einer Zwischenposition zwischen der Ausgangsposition
und der Endposition zu arretieren, wobei die Arretiereinrichtung ein Betätigungselement
zum Entsperren derselben aufweist und wobei die Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition
in die Endposition oder umgekehrt nur verlagerbar ist, solange das Betätigungselement
betätigt ist, um die Arretiereinrichtung zu entsperren.
[0006] Die Druckschrift
WO 2015/091646 A1 offenbart eine Hebevorrichtung für eine Spülgutaufnahme eines wasserführenden Haushaltsgeräts,
wobei die Spülgutaufnahme wahlweise in einen Spülbehälter des wasserführenden Haushaltsgeräts
hinein oder aus diesem heraus verlagerbar ist, wobei die Hebevorrichtung dazu eingerichtet
ist, die Spülgutaufnahme beim Herausverlagern aus dem Spülbehälter anzuheben und beim
Hineinverlagern in den Spülbehälter abzusenken, wobei die Hebevorrichtung eine Antriebseinrichtung
und eine Steuereinrichtung aufweist, wobei die Steuereinrichtung dazu eingerichtet
ist, die Antriebseinrichtung bei einem manuellen Verlagern der Spülgutaufnahme derart
anzusteuern, dass die Antriebseinrichtung das manuelle Verlagern der Spülgutaufnahme
mit einer Unterstützungskraft unterstützt.
[0007] Die Druckschrift
DE 10 2012 107 993 A1 offenbart eine Schiebe-Schwenkmechanik einer Ablage eines Möbels oder Haushaltsgeräts
zum Ausziehen und Anheben der Ablage aus einem Korpus des Möbels mit wenigstens zwei
an mindestens einer der Seitenwände des Korpus mit einem ersten Ende parallel zur
Ebene der Seitenwände drehbar festgelegten und parallel zueinander beabstandet angeordneten
Schwenkarmen, wobei an jeweiligen zweiten Enden der Schwenkarme eine Führungsschiene
derart parallel zur Ebene der Seitenwände schwenkbar festgelegt sind, dass die Führungsschiene
aus einer unteren Position innerhalb des Korpus in eine angehobene, obere Position
zumindest teilweise außerhalb des Korpus verschwenkbar ist, zumindest einer in der
Führungsschiene linear verschiebbaren Laufschiene, an der die Ablage befestigt ist,
mindestens an einer der Seitenwände des Korpus, wobei die Schiebe-Schwenkmechanik
einen an der Führungsschiene und an einem der Schwenkarme angeordneten Arretiermechanismus
zur Verhinderung einer gleichzeitigen Schwenk- und Schiebebewegung der Laufschiene
unter Arretierung im angehobenen Zustand aufweist.
[0008] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine
verbesserte Haushaltsgeschirrspülmaschine zur Verfügung zu stellen.
[0009] Demgemäß wird in einem ersten Aspekt der Erfindung eine Haushaltsgeschirrspülmaschine
vorgeschlagen. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine umfasst einen Spülbehälter, eine
Spülgutaufnahme zum Aufnehmen von Spülgut, eine Hebeeinrichtung, welche dazu eingerichtet
ist, die Spülgutaufnahme von einer Ausgangsposition in eine Endposition anzuheben
und von der Endposition in die Ausgangsposition abzusenken, eine Führungseinrichtung,
mit deren Hilfe die Spülgutaufnahme von einem innerhalb des Spülbehälters angeordneten
Ausgangszustand in einen außerhalb des Spülbehälters angeordneten Endzustand und umgekehrt
verlagerbar ist, wobei die Hebeeinrichtung einen verschwenkbar mit dem Spülbehälter
und der Führungseinrichtung verbundenen Hubhebel umfasst, der eine Führungsnut aufweist,
welche dazu eingerichtet ist, die Spülgutaufnahme in der Endposition, bei einem Anheben
derselben von der Ausgangsposition in die Endposition und bei einem Absenken derselben
von der Endposition in die Ausgangsposition in dem Endzustand zu arretieren, so dass
die Spülgutaufnahme nur in der Ausgangsposition von dem Ausgangszustand in den Endzustand
und umgekehrt verlagerbar ist, wobei die Spülgutaufnahme einen Führungsstift aufweist,
welcher bei dem Anheben der Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition in die Endposition
und bei dem Absenken der Spülgutaufnahme von der Endposition in die Ausgangsposition
in der Führungsnut geführt ist. Die Führungsnut weist einen ersten Führungsabschnitt,
welcher dem Fangen und dem Positionieren der Spülgutaufnahme dient, einen mit dem
ersten Führungsabschnitt verbundenen zweiten Führungsabschnitt, welcher dem Sperren
einer Bewegung der Führungseinrichtungen während des Verbringens der Spülgutaufnahme
von der Ausgangsposition in eine Endposition und umgekehrt dient, einen mit dem zweiten
Führungsabschnitt verbundenen dritten Führungsabschnitt, welcher auch dem Sperren
einer Bewegung der Führungseinrichtungen während des Verbringens der Spülgutaufnahme
von der Ausgangsposition in eine Endposition und umgekehrt dient, und einen mit dem
dritten Führungsabschnitt verbundenen vierten Führungsabschnitt, welcher einer möglichen
Systemwartung dient, da in diesem vierten Führungsabschnitt die Spülgutaufnahme aus
der Führungsnut entnommen werden kann, auf. Die vier Führungsabschnitte bilden eine
U-förmige oder annähernd U-förmige Führungsnut aus. Weiterhin besitzen die vier Führungsabschnitte
bevorzugt geradlinige oder annähernd geradlinige Verläufe.
[0010] Der erste Führungsabschnitt und/oder die Führungseinrichtungen können unter einem
Winkel von 0° bis +2° zu der Horizontalen angestellt sein. Diese Anstellung ermöglicht
eine im vorderen Bereich größere Hubhöhe sowie ein optisch ansprechendes Design im
angehobenen Zustand bei einer vollen Beladung.
[0011] Der Führungsstift ist im Querschnitt insbesondere T-förmig oder pilzförmig.
[0012] Vorzugsweise weist die Spülgutaufnahme zwei derartige Führungsstifte auf, welche
an einander gegenüberliegenden Seiten der Spülgutaufnahme vorgesehen sind. Der Führungsstift
bildet mit der ihm zugeordneten Führungsnut jeweils eine Kulissenführung der Hebeeinrichtung.
Vorzugsweise ist beidseitig der Spülgutaufnahme jeweils eine derartige Kulissenführung
vorgesehen.
[0013] Insbesondere ist der Führungsstift im Querschnitt T-förmig. Der Führungsstift weist
einen stabförmigen Schaft und einen vorderseitig an dem Schaft angeordneten scheibenförmigen
Kopf auf. Dabei ist ein Durchmesser des Kopfs größer als ein Durchmesser des Schafts.
Die Führungsnut ist korrespondierend zu der Geometrie des Führungsstifts ausgebildet
und umgreift diesen formschlüssig. Hierdurch kann ein Herausrutschen des Führungsstifts
aus der Führungsnut bei dem Anheben und Absenken der Spülgutaufnahme zuverlässig verhindert
werden. Eine formschlüssige Verbindung entsteht durch das Ineinander- oder Hintergreifen
von mindestens zwei Verbindungspartnern, in diesem Fall dem Führungsstift und der
Führungsnut.
[0014] Somit ist zuverlässig gewährleistet, dass die Spülgutaufnahme nur dann in den Spülbehälter
hinein- oder aus diesem herausverlagerbar ist, wenn diese sich in der Ausgangsposition
befindet. Hierdurch kann zuverlässig eine Kollision der Spülgutaufnahme mit einer
weiteren in dem Spülbehälter aufgenommenen Spülgutaufnahme verhindert werden. Dadurch,
dass die Führungsnut vorgesehen ist, sind keine zusätzlichen Bauelemente, wie beispielsweise
Hebel, Federn, Arretierelemente oder dergleichen erforderlich, um die Spülgutaufnahme
zu arretieren. Hierdurch kann eine geringe Komplexität der Hebeeinrichtung erreicht
werden. Dadurch kann die Haushaltsgeschirrspülmaschine kostengünstig hergestellt werden.
Das Beladen und Entladen der Spülgutaufnahme wird mit Hilfe der Hebeeinrichtung erleichtert,
da die Spülgutaufnahme hierzu angehoben werden kann.
[0015] Die Spülgutaufnahme ist insbesondere eine untere Spülgutaufnahme oder ein Unterkorb.
Die Haushaltsgeschirrspülmaschine kann neben der unteren Spülgutaufnahme noch eine
obere Spülgutaufnahme oder einen Oberkorb und eine oberhalb der oberen Spülgutaufnahme
angeordnete Besteckschublade aufweisen. In der Ausgangsposition ist die untere Spülgutaufnahme
insbesondere unterhalb der oberen Spülgutaufnahme angeordnet. In der Endposition ist
die untere Spülgutaufnahme vorzugsweise auf der gleichen Höhe oder geringfügig unterhalb
der oberen Spülgutaufnahme angeordnet. Der Hubhebel umfasst insbesondere einen plattenförmigen
Basisabschnitt, an dem die Führungsnut vorgesehen ist.
[0016] Gemäß einer ersten Ausführungsform weist die Führungsnut zwischen dem ersten Führungsabschnitt
und dem zweiten Führungsabschnitt eine Rastgeometrie, insbesondere eine Rastnase,
auf.
[0017] Die Rastgeometrie, insbesondere die Rastnase, dient dem Sperren einer Bewegung der
Führungseinrichtungen während des Verbringens der Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition
in die Endposition und umgekehrt.
[0018] Gemäß einer zweiten Ausführungsform wirkt der Führungsstift mit einem federbeaufschlagten
Rastbolzen, welcher außerhalb der Führungsnut in Eingriff gelangt, zusammen oder auf
den Führungsstift wirkt ein Federelement, welches sich gegen die Führungsnut abstützt.
[0019] Der federbeaufschlagte Rastbolzen, welcher außerhalb der Führungsnut in Eingriff
gelangt, rastet in der vorderen Endlage der Spülgutaufnahme über die Führungsnut hinweg
nach außen und dient hierbei dem Sperren einer Bewegung der Führungseinrichtungen
während des Verbringens der Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition in die Endposition
und umgekehrt. Auch ist er bevorzugt auf oder annähernd auf der Mittellinie der ersten
Führungsnut bewegbar angeordnet.
[0020] Das auf den Führungsstift wirkende Federelement, welches sich an der Führungsnut
abstützt, stellt unter anderem sicher, dass der Führungsstift sicher und wirksam über
die Rastgeometrie, insbesondere die Rastnase, bei einem Sperren einer Bewegung der
Führungseinrichtungen während des Verbringens der Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition
in die Endposition und umgekehrt führbar ist.
[0021] In einem zweiten Aspekt der Erfindung wird auch eine Haushaltsgeschirrspülmaschine
vorgeschlagen. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine umfasst einen Spülbehälter, eine
Spülgutaufnahme zum Aufnehmen von Spülgut, eine Hebeeinrichtung, welche dazu eingerichtet
ist, die Spülgutaufnahme von einer Ausgangsposition in eine Endposition anzuheben
und von der Endposition in die Ausgangsposition abzusenken, eine Führungseinrichtung,
mit deren Hilfe die Spülgutaufnahme von einem innerhalb des Spülbehälters angeordneten
Ausgangszustand in einen außerhalb des Spülbehälters angeordneten Endzustand und umgekehrt
verlagerbar ist, wobei die Hebeeinrichtung einen verschwenkbar mit dem Spülbehälter
und der Führungseinrichtung verbundenen Hubhebel umfasst, der eine Führungsnut aufweist,
welche dazu eingerichtet ist, die Spülgutaufnahme in der Endposition, bei einem Anheben
derselben von der Ausgangsposition in die Endposition und bei einem Absenken derselben
von der Endposition in die Ausgangsposition in dem Endzustand zu arretieren, so dass
die Spülgutaufnahme nur in der Ausgangsposition von dem Ausgangszustand in den Endzustand
und umgekehrt verlagerbar ist, wobei die Spülgutaufnahme einen Führungsstift aufweist,
welcher bei dem Anheben der Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition in die Endposition
und bei dem Absenken der Spülgutaufnahme von der Endposition in die Ausgangsposition
in der Führungsnut geführt ist. Die Führungsnut weist einen ersten geraden Führungsabschnitt
und einen mit dem ersten geraden Führungsabschnitt verbundenen zweiten geraden oder
gekrümmten Führungsabschnitt auf, wobei der zweite gerade oder gekrümmte Führungsabschnitt
in einem Neigungswinkel relativ zu dem ersten geraden Führungsabschnitt geneigt ist.
[0022] Weiterhin ist der erste Führungsabschnitt in der Ausgangsposition parallel zu der
Führungseinrichtung und in der Endposition senkrecht zu der Führungseinrichtung angeordnet.
[0023] Der erste gerade Führungsabschnitt und der zweite gerade oder gekrümmte Führungsabschnitt
schneiden sich an dem zuvor erwähnten Scheitelpunkt. Der erste gerade Führungsabschnitt
und der zweite gerade oder gekrümmte Führungsabschnitt bilden eine Geometrie, welche
der Ziffer Eins entspricht. Der Neigungswinkel beträgt beispielsweise 40 bis 70°,
weiter bevorzugt 45 bis 65°, weiter bevorzugt 50 bis 60°, weiter bevorzugt 55°. Die
Größe des Neigungswinkels ist jedoch beliebig.
[0024] Der zweite Führungsabschnitt kann insbesondere bogenförmig, bevorzugt kreisbogenförmig,
gekrümmt sein. Der zweite Führungsabschnitt kann jedoch eine beliebige Geometrie aufweisen.
Mit Hilfe der Geometrie des zweiten Führungsabschnitts kann die Bewegung der Spülgutaufnahme
bei dem Anheben derselben von der Ausgangsposition in die Endposition und umgekehrt
gesteuert werden. Hierdurch kann eine möglichst lineare Hubbewegung der Spülgutaufnahme
erreicht werden.
[0025] Aufgrund der beschriebenen Anordnung dreht sich der erste gerade Führungsabschnitt
beim Verbringen der Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition in die Endposition und
umgekehrt jeweils um 90°. Unter einem Winkel von 90° ist vorliegend ein Winkel von
90° +/- 10°, weiter bevorzugt von 90° +/- 5°, weiter bevorzugt von 90° +/- 1°, weiter
bevorzugt von genau 90° zu verstehen.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der zweite Führungsabschnitt in der Ausgangsposition
und in der Endposition geneigt zu der Führungseinrichtung angeordnet, wobei der zweite
Führungsabschnitt in der Ausgangsposition um 90° relativ zu seiner Ausrichtung in
der Endposition geneigt ist.
[0027] Das heißt, der zweite Führungsabschnitt dreht sich beim Verbringen der Spülgutaufnahme
von der Ausgangsposition in die Endposition und umgekehrt jeweils um 90°. Insbesondere
ist der zweite Führungsabschnitt in der Ausgangsposition um den zuvor erwähnten Neigungswinkel
zu der Führungseinrichtung geneigt.
[0028] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Führungsnut dazu eingerichtet, die Spülgutaufnahme
bei dem Anheben derselben von der Ausgangsposition in die Endposition und bei dem
Absenken derselben von der Endposition in die Ausgangsposition so zu führen, dass
ein Abstand zwischen dem Spülbehälter und der Spülgutaufnahme konstant ist.
[0029] Darunter, dass der Abstand konstant ist, ist zu verstehen, dass der Abstand bei dem
Anheben der Spülgutaufnahme und bei dem Abheben derselben sich nur innerhalb eines
vorbestimmten Toleranzbereichs ändert. Beispielsweise beträgt der vorbestimmte Toleranzbereich
+/- 20 mm, weiter bevorzugt +/- 10 mm, weiter bevorzugt +/- 5 mm. Der Abstand ist
insbesondere definiert als ein Abstand zwischen einer Rückwand der Spülgutaufnahme
und einer Vorderkante einer Beschickungsöffnung des Spülbehälters. Insbesondere wird
die Spülgutaufnahme mit Hilfe der Führungsnut so geführt, dass diese bei dem Anheben
derselben von der Ausgangsposition in die Endposition und umgekehrt eine, insbesondere
annähernd, lineare Bewegung entgegen einer Schwerkraftrichtung beziehungsweise bei
dem Absenken in der Schwerkraftrichtung ausführt. Insbesondere ist darunter, dass
der Abstand konstant ist, zu verstehen, dass die Spülgutaufnahme bei dem Anheben und
Absenken derselben nicht einer bogenförmigen Bewegung eines an der Führungseinrichtung
gelagerten Drehpunkts des Hubhebels folgt.
[0030] Gemäß einer weiteren Ausführungsform begrenzt die Führungsnut einen maximalen Auszugsweg
der Spülgutaufnahme bei einem Verlagern derselben von dem Ausgangszustand in den Endzustand.
[0031] Hierdurch wird zuverlässig verhindert, dass die Spülgutaufnahme zu weit aus dem Spülbehälter
herausgezogen wird. Der maximale Auszugsweg ist insbesondere definiert als ein Abstand
zwischen der Vorderkante der Beschickungsöffnung und einer Vorderwand der Spülgutaufnahme.
Insbesondere liegt dann, wenn der maximale Auszugsweg erreicht wird, ein Führungsstift
der Spülgutaufnahme an einem Scheitelpunkt der Führungsnut an.
[0032] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Führungsstift in dem Ausgangszustand
außer Eingriff mit der Führungsnut und/oder gerät der Führungsstift bei einem Verlagern
der Spülgutaufnahme von dem Ausgangszustand in den Endzustand in formschlüssigen Eingriff
mit der Führungsnut.
[0033] Der Führungsstift befindet sich in dem Ausgangszustand also nicht in der Führungsnut.
[0034] Bei dem Verlagern der Spülgutaufnahme von dem Ausgangszustand in den Endzustand greift
der Führungsstift selbsttätig in die Führungsnut ein und bei dem Verlagern der Spülgutaufnahme
von dem Endzustand in den Ausgangszustand wird der Führungsstift wieder außer Eingriff
mit der Führungsnut gebracht.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Führungsnut eine Einführschräge zum
Einführen des Führungsstifts in die Führungsnut bei dem Verlagern der Spülgutaufnahme
von dem Ausgangszustand in den Endzustand auf.
[0036] Die Einführschräge ist insbesondere trichterförmig ausgebildet und weist zwei einander
gegenüberliegende Seitenwände auf, welche zueinander geneigt sind. Mit Hilfe der Führungsnut
ist sichergestellt, dass der Führungsstift bei dem Verlagern der Spülgutaufnahme von
dem Ausgangszustand in den Endzustand formschlüssig in die Führungsnut eingreift.
[0037] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Hebeeinrichtung wenigstens einen
ersten Hubhebel, welcher die Führungsnut aufweist, und wenigstens einen beabstandet
von dem wenigstens einen ersten Hubhebel angeordneten zweiten Hubhebel, welcher verschwenkbar
mit dem Spülbehälter und der Führungseinrichtung verbunden ist.
[0038] Das heißt, beide Hubhebel sind sowohl verschwenkbar mit der Führungseinrichtung als
auch verschwenkbar mit dem Spülbehälter verbunden. Insbesondere sind die Hubhebel
mit einer Seitenwand des Spülbehälters verschwenkbar verbunden. Die Führungseinrichtung
ist insbesondere eine sogenannte Teleskopschiene. Die Führungseinrichtung weist eine
erste Führungsschiene, eine linear gegenüber der ersten Führungsschiene verlagerbare
zweite Führungsschiene und eine zwischen der ersten Führungsschiene und der zweiten
Führungsschiene angeordnete dritte Führungsschiene auf. Die Spülgutaufnahme ist dabei
an der zweiten Führungsschiene befestigt, und die Hubhebel sind verschwenkbar an der
ersten Führungsschiene befestigt. Hierzu weisen die Hubhebel entsprechende Drehpunkte
auf.
[0039] Die Hebeeinrichtung weist bevorzugt zwei erste Hubhebel und zwei zweite Hubhebel
auf, welche paarweise beidseits der Spülgutaufnahme angeordnet sind.
[0040] Dementsprechend sind auch zwei Führungseinrichtungen vorgesehen, welche beidseits
der Spülgutaufnahme angeordnet sind. Die Führungseinrichtungen können Teil der Hebeeinrichtung
sein.
[0041] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Haushaltsgeschirrspülmaschine umfasst
bevorzugt zwei Führungseinrichtungen, wobei jeweils ein erster Hubhebel und ein zweiter
Hubhebel verschwenkbar mit der jeweiligen Führungseinrichtung verbunden sind.
[0042] Insbesondere ist eine erste Führungseinrichtung vorgesehen, welche einer ersten Seitenwand
des Spülbehälters zugeordnet ist, und eine zweite Führungseinrichtung, welche einer
zweiten Seitenwand des Spülbehälters zugeordnet ist. Die Führungseinrichtungen sind
insbesondere baugleich und spiegelbildlich angeordnet.
[0043] Weitere mögliche Implementierungen der Haushaltsgeschirrspülmaschine umfassen auch
nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele
beschriebenen Merkmalen oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte
als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Haushaltsgeschirrspülmaschine
hinzufügen.
[0044] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Haushaltsgeschirrspülmaschine
sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele
der Haushaltsgeschirrspülmaschine. Im Weiteren wird die Haushaltsgeschirrspülmaschine
anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren
näher erläutert.
[0045] Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Perspektivansicht einer Ausführungsform einer Haushaltsgeschirrspülmaschine;
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Hebeeinrichtung und einer Spülgutaufnahme für eine Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß
Fig. 1;
- Fig. 3
- eine schematische Teilansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Hebeeinrichtung gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- eine schematische Schnittansicht einer Haushaltsgeschirrspülmaschine mit der ersten
bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung gemäß Fig. 2;
- Fig. 5
- eine weitere schematische Schnittansicht einer Haushaltsgeschirrspülmaschine mit der
ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung gemäß Fig.
2;
- Fig. 6
- eine weitere schematische Teilansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Hebeeinrichtung gemäß Fig. 2;
- Fig. 7
- eine schematische Teilschnittansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Hebeeinrichtung gemäß Fig. 6;
- Fig. 8
- eine schematische Teilansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Hebeeinrichtung;
- Fig. 9
- eine schematische Perspektivansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung und einer Spülgutaufnahme für die Haushaltsgeschirrspülmaschine
gemäß Fig. 1;
- Fig. 10
- eine weitere schematische Perspektivansicht der dritten bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung und der Spülgutaufnahme für die Haushaltsgeschirrspülmaschine
gemäß Fig. 9;
- Fig. 11
- eine schematische Teilschnittansicht der dritten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Hebeeinrichtung und der Spülgutaufnahme gemäß Fig. 9;
- Fig. 12
- eine schematische Schnittansicht der Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß Fig. 1;
- Fig. 13
- eine weitere schematische Schnittansicht der Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß Fig.
1;
- Fig. 14
- eine weitere schematische Schnittansicht der Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß Fig.
1; und
- Fig. 15
- eine weitere schematische Schnittansicht der Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß Fig.
1.
[0046] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0047] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Perspektivansicht einer Ausführungsform einer
Haushaltsgeschirrspülmaschine 1.
[0048] Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 umfasst einen Spülbehälter 2, welcher durch eine
Tür 3, insbesondere wasserdicht, verschließbar ist. Hierzu kann zwischen der Tür 3
und dem Spülbehälter 2 eine Dichteinrichtung vorgesehen sein. Der Spülbehälter 2 ist
vorzugsweise quaderförmig. Der Spülbehälter 2 kann in einem Gehäuse der Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 angeordnet sein. Der Spülbehälter 2 und die Tür 3 können einen Spülraum 4 zum Spülen
von Spülgut bilden.
[0049] Die Tür 3 ist in der Fig. 1 in ihrer geöffneten Stellung dargestellt. Durch ein Schwenken
um eine an einem unteren Ende der Tür 3 vorgesehene Schwenkachse 5 kann die Tür 3
geschlossen oder geöffnet werden. Mit Hilfe der Tür 3 kann eine Beschickungsöffnung
6 des Spülbehälters 2 geschlossen oder geöffnet werden. Der Spülbehälter 2 weist einen
Boden 7, eine dem Boden 7 gegenüberliegend angeordnete Decke 8, eine der geschlossenen
Tür 3 gegenüberliegend angeordnete Rückwand 9 und zwei einander gegenüberliegend angeordnete
Seitenwände 10, 11 auf. Der Boden 7, die Decke 8, die Rückwand 9 und die Seitenwände
10, 11 können beispielsweise aus einem Edelstahlblech gefertigt sein. Alternativ kann
beispielsweise der Boden 7 aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein.
[0050] Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist ferner zumindest eine Spülgutaufnahme 12
bis 14 auf. Vorzugsweise können mehrere, beispielsweise drei, Spülgutaufnahmen 12
bis 14 vorgesehen sein, wobei die Spülgutaufnahme 12 eine untere Spülgutaufnahme oder
ein Unterkorb, die Spülgutaufnahme 13 eine obere Spülgutaufnahme oder ein Oberkorb
und die Spülgutaufnahme 14 eine Besteckschublade sein kann. Wie die Fig. 1 weiterhin
zeigt, sind die Spülgutaufnahmen 12 bis 14 übereinander in dem Spülbehälter 2 angeordnet.
Jede Spülgutaufnahme 12 bis 14 ist wahlweise in den Spülbehälter 2 hinein-oder aus
diesem herausverlagerbar. Insbesondere ist jede Spülgutaufnahme 12 bis 14 in einer
Einschubrichtung E (Pfeil) in den Spülbehälter 2 hineinschiebbar und entgegen der
Einschubeinrichtung E (Pfeil) in einer Auszugsrichtung A (Pfeil) aus dem Spülbehälter
2 herausziehbar.
[0051] Die Spülgutaufnahme 12 ist ferner mit einer später noch zu erläuternden Hebeeinrichtung
von einer Ausgangsposition in eine Endposition, in der sie vorzugsweise vor der Spülgutaufnahme
13 und auf etwa derselben Höhe wie diese angeordnet ist, anhebbar. Jeder Spülgutaufnahme
12 bis 14 sind eine erste Führungseinrichtung 15 sowie eine zweite Führungseinrichtung
16 zugeordnet. Die Führungseinrichtungen 15, 16 sind jeweils beidseits der ihnen zugeordneten
Spülgutaufnahme 12 bis 14 angeordnet. Die Führungseinrichtungen 15, 16 können als
Führungsschienen, insbesondere als sogenannte Teleskopschienen, ausgebildet sein.
[0052] Die Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung 17 und einer Spülgutaufnahme 12 für eine Haushaltsgeschirrspülmaschine,
wie sie beispielsweise in der Fig. 1 dargestellt und beschrieben ist.
[0053] Hinsichtlich des Aufbaus und der Funktion der Hebeeinrichtung 17 und der Führungseinrichtungen
15, 16 wird auf die Fig. 9 bis 15 samt dazugehöriger Figurenbeschreibung verwiesen;
deren Offenbarungsgehalt wird hiermit zum Gegenstand der Beschreibung der Fig. 2 gemacht.
[0054] Der erste Hubhebel 18 der Hebeeinrichtung 17 umfasst einen sich seitlich aus diesem
herauserstreckenden plattenförmigen Basisabschnitt 27. Der Basisabschnitt 27 ist insbesondere
materialeinstückig mit dem ersten Hubhebel 18 ausgebildet. An dem Basisabschnitt 27
ist eine Führungsnut 42 oder Führungsnut vorgesehen. In der Führungsnut 42 ist ein
an der Spülgutaufnahme 12 vorgesehener Führungsstift 32 geführt. Die Führungsnut 42
umfasst einen ersten Führungsabschnitt 43, einen mit dem ersten Führungsabschnitt
43 verbundenen zweiten Führungsabschnitt 44, einen mit dem zweiten Führungsabschnitt
44 verbundenen dritten Führungsabschnitt 45 und einen mit dem dritten Führungsabschnitt
45 verbundenen vierten Führungsabschnitt 46. Die vier Führungsabschnitte 43 bis 46
bilden vorzugsweise eine U-förmige oder annähernd U-förmige Führungsnut 42 aus.
[0055] Die Fig. 3 zeigt eine schematische Teilansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung 17 gemäß Fig. 2.
[0056] Der erste Führungsabschnitt 43 der Führungsnut 42 dient dem Fangen und dem Positionieren
der Spülgutaufnahme, wohingegen der zweite Führungsabschnitt 44 und der dritte Führungsabschnitt
45 dem Sperren einer Bewegung der Führungseinrichtungen 15, 16 (Fig. 9 bis 15) während
des Verbringens der Spülgutaufnahme 12 (Fig. 2) von der Ausgangsposition AP (Fig.
2) in eine Endposition (Fig. 15) und umgekehrt dienen. Und letztlich dient der vierte
Führungsabschnitt 46 der Führungsnut 42 einer möglichen Systemwartung, da in diesem
vierten Führungsabschnitt 46 die Spülgutaufnahme 12 (Fig. 2) aus der Führungsnut 42
entnommen werden kann.
[0057] Der erste Führungsabschnitt 43 und/oder die Führungseinrichtungen 15, 16 (Fig. 9
bis 15) können unter einem Winkel β von 0° bis +2° zu der Horizontalen H angestellt
sein. Diese Anstellung ermöglicht eine im vorderen Bereich größere Hubhöhe sowie ein
optisch ansprechendes Design im angehobenen Zustand bei einer vollen Beladung. Weiterhin
umfasst die Führungsnut 42 eine Einführschräge 38 zum Einführen des Führungsstifts
32 in die Führungsnut 42.
[0058] Ferner weist die Führungsnut 42 zwischen dem ersten Führungsabschnitt 43 und dem
zweiten Führungsabschnitt 44 eine Rastgeometrie 47, insbesondere eine Rastnase. Die
Rastgeometrie 47, insbesondere die Rastnase, dient zur sicheren Fixierung der Spülgutaufnahme
12 (Fig. 2) gegenüber den Führungseinrichtungen 15, 16 (Fig. 9 bis 15).
[0059] Die Fig. 4 und 5 zeigen schematische Schnittansichten einer Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 (Fig. 1) mit einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung
17 gemäß der Fig. 2.
[0060] Hinsichtlich des Hubverlaufs und der Funktion der Hebeeinrichtung 17 und der Führungseinrichtungen
15, 16 wird auf die Fig. 9 bis 15 verwiesen; deren Offenbarungsgehalt wird hiermit
zum Gegenstand der Beschreibung der Fig. 4 und 5 gemacht.
[0061] Mit Hilfe der gezeigten Führungseinrichtungen 15, 16 (Fig.9 bis 15) ist die Spülgutaufnahme
12 von einem innerhalb des Spülbehälters 2 angeordneten Ausgangszustand in einen außerhalb
des Spülbehälters 2 angeordneten Endzustand und umgekehrt verlagerbar. Das heißt,
die Spülgutaufnahme 12 ist in der Auszugsrichtung A (Pfeil) aus dem Spülbehälter 2
herausverlagerbar und in der Einschubrichtung E (Pfeil) in den Spülbehälters 2 hineinverlagerbar.
[0062] Die Führungsnut 42 ist nun dazu eingerichtet, die Spülgutaufnahme 12 in der Endposition
EP (Fig. 15), bei einem Anheben derselben von der Ausgangsposition AP (Fig. 4) in
die Endposition EP (Fig. 15) und bei einem Absenken derselben von der Endposition
EP (Fig. 15) in die Ausgangsposition AP (Fig. 4) in dem Endzustand EZ (Fig. 13 bis
15) zu arretieren. Das heißt, die Spülgutaufnahme 12 ist nur in der Ausgangsposition
AP (Fig. 4) nicht arretiert und somit von dem Ausgangszustand AZ (Fig. 12) in den
Endzustand EZ (Fig. 13 bis 15) und umgekehrt verlagerbar. Mit anderen Worten kann
die Spülgutaufnahme 12 nur dann in den Spülbehälter 2 hineingeschoben und aus diesem
herausgezogen werden, wenn sich die Spülgutaufnahme 12 in der Ausgangsposition AP
(Fig 4) befindet. Hierdurch können zuverlässig Kollisionen der Spülgutaufnahme 12
mit der Spülgutaufnahme 13 (Fig. 12 verhindert werden.
[0063] Insbesondere begrenzt die Führungsnut 42 einen maximalen Auszugsweg AW (Fig. 13)
der Spülgutaufnahme 12 bei dem Verlagern derselben von dem Ausgangszustand AZ (Fig.
12) in den Endzustand EZ (Fig. 13 bis 15). Wenn der maximale Auszugsweg AW (Fig. 13)
erreicht ist, liegt der Führungsstift 32 an dem oberen Scheitelpunkt 50 (Fig. 5) der
Führungsnut 42 an Der maximale Auszugsweg AW (Fig. 13) ist dabei definiert als ein
Abstand einer Vorderkante 39 der Beschickungsöffnung 6 zu einer Vorderwand 40 der
Spülgutaufnahme 12. Zwischen der Ausgangsposition AP (Fig. 4) und der Endposition
EP (Fig. 15) kann die Spülgutaufnahme 12, wie die Fig. 5 zeigt, in eine beliebige
Anzahl an Zwischenpositionen verbracht werden.
[0064] Der Führungsstift 32 ist bei dem Anheben der Spülgutaufnahme 12 von der Ausgangsposition
AP (Fig. 4) in die Endposition EP (Fig. 15) und bei dem Absenken der Spülgutaufnahme
12 von der Endposition EP (Fig. 15) in die Ausgangsposition AP (Fig. 4) stets in der
Führungsnut 42 geführt. In dem Ausgangszustand AZ (Fig. 12) ist der Führungsstift
32 jedoch außer Eingriff mit der Führungsnut 42. Bei dem Verlagern der Spülgutaufnahme
12 von dem Ausgangszustand AZ (Fig. 12) in den Endzustand EZ (Fig. 13 bis 15) gerät
der Führungsstift 32 in formschlüssigen Eingriff mit der Führungsnut 28. Hierzu ist
an der Führungsnut 28 die zuvor erwähnte Einführschräge 38 vorgesehen.
[0065] Die Fig. 6 zeigt eine weitere schematische Teilansicht einer Hebeeinrichtung 17 gemäß
Fig. 2.
[0066] Da der prinzipielle Aufbau dieser weiteren Ausführungsform der Führungsnut 42 der
Hebeeinrichtung 17 den in der Fig. 2 und 3 dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen
der Führungsnut 42 der Hebeeinrichtung 17 entspricht, wird deren Offenbarungsgehalt
hiermit zum Gegenstand der Beschreibung der Fig. 6 gemacht.
[0067] Anstelle einer Rastgeometrie, insbesondere einer Rastnase, wird in der in der Fig.
6 dargestellten zweiten Ausführungsform ein federbeaufschlagter Rastbolzen 48 verwendet,
welcher mit dem Führungsstift 32 wirkt. Der federbeaufschlagte Rastbolzen 48 gelangt
außerhalb der Führungsnut 42 in Eingriff, das heißt, er rastet in der vorderen Endlage
der Spülgutaufnahme 12 (Fig. 2) über die Führungsnut 42 hinweg nach außen und fixiert
dabei die Spülgutaufnahme 12 (Fig. 2) gegenüber den Führungseinrichtungen 15, 16 (Fig.
9 bis 15). Auch ist er bevorzugt auf oder annähernd auf der Mittellinie M der ersten
Führungsnut 43 bewegbar angeordnet.
[0068] Die Fig. 7 zeigt eine schematische Teilschnittansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung 17 gemäß Fig. 6.
[0069] Der federbeaufschlagte Rastbolzen 48 wirkt mit dem Führungsstift 32 derart zusammen,
dass er, wenn die Spülgutaufnahme 12 (Fig. 2) ihre vordere Endlage erreicht und der
Führungsstift 32 dabei in der ersten Führungsnut 42 auf Anschlag gebracht wird, außerhalb
der Führungsnut 42 in Eingriff gelangt. Der federbeaufschlagte Rastbolzen 48 rastet
in über die Führungsnut 42 hinweg nach außen und fixiert dabei die Spülgutaufnahme
12 (Fig. 2) gegenüber den Führungseinrichtungen 15, 16 (Fig. 9 bis 15). Der federbeaufschlagte
Rastbolzen 48 und der Führungsstift 32 können in einer gemeinsamen Einheit 51 angeordnet
sind.
[0070] Die Fig. 8 zeigt eine schematische Teilansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung 17.
[0071] Bei dieser zweiten Ausführungsform wirkt ein Federelement 49 auf den Führungsstift
32. Dieses Federelement 49 stellt sicher, dass der Führungsstift 32 sich fortwährend
gegen die Führungsnut 42, gegebenenfalls auch gegen eine Rastgeometrie 47, insbesondere
eine Rastnase, abstützt und somit zu einer Fixierung der Spülgutaufnahme 12 (Fig.
2) gegenüber den Führungseinrichtungen 15, 16 (Fig. 9 bis 15) führt.
[0072] Die Hebeeinrichtung 17 kann manuell angetrieben sein. Die Hebeeinrichtung 17 kann
jedoch auch ein Antriebselement, beispielsweise eine Feder, eine Gasdruckfeder, einen
Elektromotor oder dergleichen umfassen. Mit Hilfe des Antriebselements kann das Anheben
und Absenken der Spülgutaufnahme 12 selbsttätig erfolgen oder zumindest unterstützt
werden, so dass die von einem Benutzer auf die Spülgutaufnahme 12 aufgebrachte Bedienkraft
reduziert werden kann.
[0073] Die Fig. 9 und 10 zeigen jeweils schematische Perspektivansichten der Spülgutaufnahme
12 mit einer dritten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung
17 zum Anheben und Absenken der Spülgutaufnahme 12.
[0074] Die Hebeeinrichtung 17 umfasst zwei erste Schwenkhebel oder Hubhebel 18, von denen
in den Fig. 9 und 10 nur jeweils einer gezeigt ist, sowie zwei zweite Schwenkhebel
oder Hubhebel 19, von denen in den Fig. 9 und 10 ebenfalls jeweils nur einer gezeigt
ist. Die Hubhebel 18, 19 sind stabförmig. Vorzugsweise ist beidseitig der Spülgutaufnahme
12 jeweils ein erster Hubhebel 18 und ein zweiter Hubhebel 19 angeordnet. Ebenso ist,
wie zuvor schon erwähnt, beidseits der Spülgutaufnahme 12 eine Führungseinrichtung
15, 16 angeordnet, wobei in den Fig. 9 und 10 lediglich die erste Führungseinrichtung
15 gezeigt ist. Die Hebeeinrichtung 17 kann also neben den Hubhebeln 18, 19 auch die
Führungseinrichtungen 15, 16 aufweisen. Die Führungseinrichtungen 15, 16 sind identisch
aufgebaut. Nachfolgend wird jedoch nur auf eine Führungseinrichtung 15 und ein Paar
an Hubhebeln 18, 19 eingegangen.
[0075] Die Führungseinrichtung 15 ist, wie zuvor schon erwähnt, als Teleskopschiene ausgebildet.
Die Führungseinrichtung 15 umfasst eine erste Führungsschiene 20, an der die Hubhebel
18, 19 verschwenkbar gelagert sind. Die erste Führungsschiene 20 kann auch als Innenschiene
bezeichnet werden. Die Führungseinrichtung 15 umfasst weiterhin eine relativ zu der
ersten Führungsschiene 20 bewegliche zweite Führungsschiene 21. Die zweite Führungsschiene
21 ist in einer Längsrichtung L (Doppelpfeil) der Führungseinrichtung 15 linear gegenüber
der ersten Führungsschiene 20 verschieblich. Die zweite Führungsschiene 21 kann auch
als Außenschiene bezeichnet werden. Um die lineare Beweglichkeit der zweiten Führungsschiene
21 gegenüber der ersten Führungsschiene 20 in der Längsrichtung L (Doppelpfeil) zu
ermöglichen, ist zwischen der ersten Führungsschiene 20 und der zweiten Führungsschiene
21 eine dritte Führungsschiene 22 vorgesehen. Die dritte Führungsschiene 22 kann auch
als Verbindungsschiene bezeichnet werden. Die dritte Führungsschiene 22 ist sowohl
gegenüber der ersten Führungsschiene 20 als auch gegenüber der zweiten Führungsschiene
21 in der Längsrichtung L (Doppelpfeil) linear verlagerbar.
[0076] Die Spülgutaufnahme 12 ist an der zweiten Führungsschiene 21 befestigt. Beispielsweise
kann die Spülgutaufnahme 12 in die zweite Führungsschiene 21 eingeclipst oder auf
diese aufgelegt sein. Insbesondere kann hierzu ein nicht gezeigter Rahmen vorgesehen
sein, in den die Spülgutaufnahme 12 einlegbar oder einclipsbar ist und der mit der
zweiten Führungsschiene 21 verbunden ist.
[0077] Wie zuvor erwähnt, sind der erste Hubhebel 18 und der zweite Hubhebel 19 verschwenkbar
an der ersten Führungsschiene 20 gelagert. Dabei sind die Hubhebel 18, 19 in der Längsrichtung
L (Doppelpfeil) voneinander beabstandet positioniert. Der erste Hubhebel 18 umfasst
einen ersten Drehpunkt 23, welcher drehbar an der ersten Führungsschiene 20 gelagert
ist. Weiterhin umfasst der erste Hubhebel 18 einen zweiten Drehpunkt 24, welcher verschwenkbar
an dem Spülbehälter 2 und insbesondere verschwenkbar an einer der Seitenwände 10,
11, bevorzugt an der ersten Seitenwand 10, gelagert ist. Analog hierzu weist der zweite
Hubhebel 19 einen ersten Drehpunkt 25 auf, welcher verschwenkbar an der ersten Führungsschiene
20 gelagert ist, sowie einen zweiten Drehpunkt 26,welcher verschwenkbar an dem Spülbehälter
2 und insbesondere an einer der Seitenwände 10, 11, bevorzugt an der ersten Seitenwand
10, gelagert ist.
[0078] Der erste Hubhebel 18 umfasst ferner einen sich seitlich aus diesem herauserstreckenden
plattenförmigen Basisabschnitt 27. Der Basisabschnitt 27 ist insbesondere materialeinstückig
mit dem ersten Hubhebel 18 ausgebildet. An dem Basisabschnitt 27 ist eine Führungsnut
28 oder Führungsnut vorgesehen. In der Führungsnut 28 ist ein an der Spülgutaufnahme
12 vorgesehener, in den Fig. 9 und 10 nicht gezeigter, Führungsstift geführt. Die
Führungsnut 28 umfasst einen ersten Führungsabschnitt 29 sowie einen mit dem ersten
Führungsabschnitt 29 verbundenen zweiten Führungsabschnitt 30. Die Führungsabschnitte
29, 30 schneiden sich in einem Scheitelpunkt 31. Der erste Führungsabschnitt 29 ist
gerade und der zweite Führungsabschnitt 30 kann ebenfalls gerade oder gekrümmt, insbesondere
kreisbogenförmig gekrümmt, ausgebildet sein. Die Führungsnut 28 bildet so die Form
der Ziffer Eins.
[0079] Die Fig. 11 zeigt eine schematische Teilschnittansicht der dritten bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung und der Spülgutaufnahme gemäß Fig. 9, insbesondere
eine schematische Schnittansicht durch den ersten Hubhebel 18 und die Spülgutaufnahme
12.
[0080] Wie die Fig. 11 zeigt, ist an der Spülgutaufnahme 12 ein Führungsstift 32 vorgesehen.
Insbesondere ist beidseits der Spülgutaufnahme 12 jeweils ein derartiger Führungsstift
32 vorgesehen. Der Führungsstift 32 kann ein Drahtstift sein. Der Führungsstift 32
ist in der Führungsnut 28 aufgenommen und bildet mit dieser eine Kulissenführung 33
der Hebeeinrichtung 17. Der Führungsstift 32 kann einen stabförmigen Schaft 34 und
einen scheibenförmigen Kopf 35 aufweisen. Ein Durchmesser des Kopfs 35 ist dabei größer
als ein Durchmesser des Schafts 34. Somit ist der Führungsstift 32 im Querschnitt
T-förmig oder pilzförmig. Die Führungsnut 28 ist korrespondierend zu der Geometrie
des Führungsstifts 32 ausgebildet, so dass die Führungsnut 28 den Führungsstift 32
formschlüssig umgreift. Eine formschlüssige Verbindung entsteht durch das Ineinander-oder
Hintergreifen von mindestens zwei Verbindungspartnern, in diesem Fall der Führungsnut
28 und dem Kopf 35 des Führungsstifts 32. Hierdurch wird ein Herausrutschen des Führungsstifts
32 aus der Führungsnut 28 zuverlässig verhindert.
[0081] Die Fig. 12 bis 15 zeigen verschiedene Schnittansichten der Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 gemäß der Fig. 1. Anhand der Fig. 12 bis 15 wird nachfolgend die Funktion der Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 beziehungsweise der Hebeeinrichtung 17 erläutert.
[0082] Wie die Fig. 12 bis 15 zeigen, ist der Spülbehälter 2 in einem Gehäuse 36 der Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 angeordnet. Unterhalb des Spülbehälters 2 ist ein Basisträger 37 vorgesehen, auf
dem sich der Spülbehälter 2 abstützt. Der Basisträger 37 ist vorzugsweise ein Kunststoffbauteil.
Insbesondere kann der Basisträger 37 ein Kunststoffspritzgussbauteil sein. Der Basisträger
37 kann kastenförmig ausgebildet sein und elektronische Komponenten, wie beispielsweise
eine Laugenpumpe, eine Umwälzpumpe, eine Steuereinrichtung oder dergleichen der Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 aufnehmen.
[0083] In den Fig. 12 bis 15 sind die Führungseinrichtungen 15, 16, entlang derer die Spülgutaufnahme
12 geführt ist, zur vereinfachten Darstellung nicht gezeigt. Wie die Fig. 13 zeigt,
ist der zweite Führungsabschnitt 30 in einem Neigungswinkel α relativ zu dem ersten
Führungsabschnitt 29 geneigt. Der Neigungswinkel α kann beispielsweise 40 bis 70°,
bevorzugt 45 bis 65°, weiter bevorzugt 50 bis 60°, weiter bevorzugt 55° betragen.
Die Führungsnut 28 umfasst weiterhin eine Einführschräge 38 (Fig. 14) zum Einführen
des Führungsstifts 32 in die Führungsnut 28.
[0084] Mit Hilfe der nicht gezeigten Führungseinrichtungen 15, 16 ist die Spülgutaufnahme
12 von einem innerhalb des Spülbehälters 2 angeordneten Ausgangszustand AZ (Fig. 12)
in einen außerhalb des Spülbehälters 2 angeordneten Endzustand EZ (Fig. 13) und umgekehrt
verlagerbar. Das heißt, die Spülgutaufnahme 12 ist in der Auszugsrichtung A (Pfeil)
aus dem Spülbehälter 2 herausverlagerbar und in der Einschubrichtung E (Pfeil) in
den Spülbehälters 2 hineinverlagerbar.
[0085] Mit Hilfe der Hebeeinrichtung 17 kann die Spülgutaufnahme 12 dann, wenn diese sich
in dem Endzustand EZ befindet, das heißt, wenn die Spülgutaufnahme 12 vollständig
außerhalb des Spülbehälters 2 angeordnet ist, von einer in der Fig. 13 gezeigten Ausgangsposition
AP in eine in der Fig. 15 gezeigte Endposition EP und umgekehrt verlagert werden.
Das heißt, die Spülgutaufnahme 12 kann mit Hilfe der Hebeeinrichtung 17 von der Ausgangsposition
AP in die Endposition EP angehoben und von der Endposition EP in die Ausgangsposition
AP abgesenkt werden. In der Endposition EP ist die Spülgutaufnahme 12 vorzugsweise
in etwa auf gleicher Höhe wie die Spülgutaufnahme 13 angeordnet. In der Ausgangsposition
AP ist die Spülgutaufnahme 12 insbesondere unterhalb der Spülgutaufnahme 13 angeordnet.
[0086] Die Führungsnut 28 ist nun dazu eingerichtet, die Spülgutaufnahme 12 in der Endposition
EP, bei einem Anheben derselben von der Ausgangsposition AP in die Endposition EP
und bei einem Absenken derselben von der Endposition EP in die Ausgangsposition AP
in dem Endzustand EZ zu arretieren. Das heißt, die Spülgutaufnahme 12 ist nur in der
Ausgangsposition AP nicht arretiert und somit von dem Ausgangszustand AZ in den Endzustand
EZ und umgekehrt verlagerbar. Mit anderen Worten kann die Spülgutaufnahme 12 nur dann
in den Spülbehälter 2 hineingeschoben und aus diesem herausgezogen werden, wenn sich
die Spülgutaufnahme 12 in der Ausgangsposition AP befindet. Hierdurch können zuverlässig
Kollisionen der Spülgutaufnahme 12 mit der Spülgutaufnahme 13 verhindert werden.
[0087] Insbesondere begrenzt die Führungsnut 28 einen maximalen Auszugsweg AW (Fig. 13)
der Spülgutaufnahme 12 bei dem Verlagern derselben von dem Ausgangszustand AZ in den
Endzustand EZ. Wenn der maximale Auszugsweg AW erreicht ist, liegt der Führungsstift
32 an dem Scheitelpunkt 31 der Führungsnut 28 an Der maximale Auszugsweg AW ist dabei
definiert als ein Abstand einer Vorderkante 39 der Beschickungsöffnung 6 zu einer
Vorderwand 40 der Spülgutaufnahme 12. Zwischen der Ausgangsposition AP und der Endposition
EP kann die Spülgutaufnahme 12, wie die Fig. 14 zeigt, in eine beliebige Anzahl an
Zwischenpositionen verbracht werden.
[0088] Dadurch, dass die Führungsnut 28 den zweiten Führungsabschnitt 30 aufweist, welcher
in dem Neigungswinkel α zu dem ersten Führungsabschnitt 29 angeordnet ist, ist die
Führungsnut 28 dazu eingerichtet, die Spülgutaufnahme 12 bei dem Anheben derselben
von der Ausgangsposition AP in die Endposition EP und bei dem Absenken derselben von
der Endposition EP in die Ausgangsposition AP so zu führen, dass ein Abstand AB (Fig.
15) zwischen dem Spülbehälter 2 und der Spülgutaufnahme 12 annähernd konstant ist.
Insbesondere ist der Abstand AB definiert als ein Abstand zwischen der Vorderkante
39 des Spülbehälters und einer Rückwand 41 der Spülgutaufnahme 12.
[0089] Darunter, dass der Abstand AB konstant ist, ist zu verstehen, dass sich der Abstand
AB bei dem Anheben der Spülgutaufnahme 12 von der Ausgangsposition AP in die Endposition
EP nur in einem vorgegebenen Toleranzbereich, beispielsweise in einem Bereich von
+/- 10 mm von der Vorderkante 39 entfernt oder an diese annähert. Insbesondere ist
darunter, dass der Abstand AB zwischen dem Spülbehälter 2 und der Spülgutaufnahme
12 konstant ist, zu verstehen, dass die Spülgutaufnahme 12 bei dem Anheben derselben
von der Ausgangsposition AP in die Endposition EP und umgekehrt nicht einer bogenförmigen
Bewegung des ersten Drehpunkts 23 des ersten Hubhebels 18 folgt. Die Spülgutaufnahme
12 kann hierdurch im Wesentlichen linear angehoben und abgesenkt werden.
[0090] Wie die Fig. 12 zeigt, ist der erste Führungsabschnitt 29 der Führungsnut 28 in der
Ausgangsposition AP parallel zu der Führungseinrichtung 15 und in der Endposition
EP senkrecht zu der Führungseinrichtung 15 angeordnet. Ferner ist der zweite Führungsabschnitt
30 in der Ausgangsposition AP und in der Endposition EP geneigt zu der Führungseinrichtung
15 angeordnet. Dabei ist der zweite Führungsabschnitt 30 in der Ausgangsposition AP
um 90° relativ zu seiner Ausrichtung in der Endposition EP geneigt. Das heißt, die
Führungsnut 28 verdreht sich bei dem Verbringen der Spülgutaufnahme 12 von der Ausgangsposition
AP in die Endposition EP und umgekehrt jeweils um 90°.
[0091] Der Führungsstift 32 ist bei dem Anheben der Spülgutaufnahme 12 von der Ausgangsposition
AP in die Endposition EP und bei dem Absenken der Spülgutaufnahme 12 von der Endposition
EP in die Ausgangsposition AP stets in der Führungsnut 28 geführt. In dem Ausgangszustand
AZ ist der Führungsstift 32 jedoch außer Eingriff mit der Führungsnut 28. Bei dem
Verlagern der Spülgutaufnahme 12 von dem Ausgangszustand AZ in den Endzustand EZ gerät
der Führungsstift 32 in formschlüssigen Eingriff mit der Führungsnut 28. Hierzu ist
an der Führungsnut 28 die zuvor erwähnte Einführschräge 38 vorgesehen.
[0092] Bei der zuvor erläuterten Hebeeinrichtung 17 ist kein zusätzlicher Hebel oder zusätzliches
Arretierelement zum Arretieren der Spülgutaufnahme 12 erforderlich. Es ergibt sich
eine geringe Komplexität beim Aufbau der Hebeeinrichtung 17. Ferner sind keine Zusatzelemente,
wie beispielsweise Federn oder dergleichen, zur Verriegelung der Spülgutaufnahme 12
erforderlich. Weiterhin wird auch kein zusätzliches Drehmoment auf den ersten Hubhebel
18 ausgeübt.
[0093] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen
[0094]
- 1
- Haushaltsgeschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Tür
- 4
- Spülraum
- 5
- Schwenkachse
- 6
- Beschickungsöffnung
- 7
- Boden
- 8
- Decke
- 9
- Rückwand
- 10
- Seitenwand
- 11
- Seitenwand
- 12
- Spülgutaufnahme
- 13
- Spülgutaufnahme
- 14
- Spülgutaufnahme
- 15
- Führungseinrichtung
- 16
- Führungseinrichtung
- 17
- Hebeeinrichtung
- 18
- Hubhebel
- 19
- Hubhebel
- 20
- Führungsschiene
- 21
- Führungsschiene
- 22
- Führungsschiene
- 23
- Drehpunkt
- 24
- Drehpunkt
- 25
- Drehpunkt
- 26
- Drehpunkt
- 27
- Basisabschnitt
- 28
- Führungsnut
- 29
- Erster Führungsabschnitt
- 30
- Zweiter Führungsabschnitt
- 31
- Scheitelpunkt
- 32
- Führungsstift
- 33
- Kulissenführung
- 34
- Schaft
- 35
- Kopf
- 36
- Gehäuse
- 37
- Basisträger
- 38
- Einführschräge
- 39
- Vorderkante
- 40
- Vorderwand
- 41
- Rückwand
- 42
- Führungsnut
- 43
- Erster Führungsabschnitt
- 44
- Zweiter Führungsabschnitt
- 45
- Dritter Führungsabschnitt
- 46
- Vierter Führungsabschnitt
- 47
- Rastgeometrie; Rastnase
- 48
- Rastbolzen
- 49
- Federelement
- 50
- Oberer Scheitelpunkt
- 51
- Einheit
- A
- Auszugsrichtung (Pfeil)
- AB
- Abstand
- AP
- Ausgangsposition
- AW
- Auszugsweg
- AZ
- Ausgangszustand
- E
- Einschubrichtung (Pfeil)
- EP
- Endposition
- EZ
- Endzustand
- L
- Längsrichtung (Doppelpfeil)
- M
- Mittellinie
- α
- Neigungswinkel
- β
- Winkel
1. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) mit einem Spülbehälter (2), einer Spülgutaufnahme
(12) zum Aufnehmen von Spülgut, einer Hebeeinrichtung (17), welche dazu eingerichtet
ist, die Spülgutaufnahme (12) von einer Ausgangsposition (AP) in eine Endposition
(EP) anzuheben und von der Endposition (EP) in die Ausgangsposition (AP) abzusenken,
einer Führungseinrichtung (15, 16), mit deren Hilfe die Spülgutaufnahme (12) von einem
innerhalb des Spülbehälters (2) angeordneten Ausgangszustand (AZ) in einen außerhalb
des Spülbehälters (2) angeordneten Endzustand (EZ) und umgekehrt verlagerbar ist,
- wobei die Hebeeinrichtung (17) einen verschwenkbar mit dem Spülbehälter (2) und
der Führungseinrichtung (15, 16) verbundenen Hubhebel (18) umfasst, der eine Führungsnut
(42) aufweist, welche dazu eingerichtet ist, die Spülgutaufnahme (12) in der Endposition
(EP), bei einem Anheben derselben von der Ausgangsposition (AP) in die Endposition
(EP) und bei einem Absenken derselben von der Endposition (EP) in die Ausgangsposition
(AP) in dem Endzustand (EZ) zu arretieren, so dass die Spülgutaufnahme (12) nur in
der Ausgangsposition (AP) von dem Ausgangszustand (AZ) in den Endzustand (EZ) und
umgekehrt verlagerbar ist, und
- wobei die Spülgutaufnahme (12) einen Führungsstift (32) aufweist, welcher bei dem
Anheben der Spülgutaufnahme (12) von der Ausgangsposition (AP) in die Endposition
(EP) und bei dem Absenken der Spülgutaufnahme (12) von der Endposition (EP) in die
Ausgangsposition (AP) in der Führungsnut (42) geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungsnut (42) einen ersten Führungsabschnitt (43), welcher dem Fangen und
dem Positionieren der Spülgutaufnahme (12) dient, einen mit dem ersten Führungsabschnitt
(43) verbundenen zweiten Führungsabschnitt (44), welcher dem Sperren einer Bewegung
der Führungseinrichtungen (15, 16) während des Verbringens der Spülgutaufnahme (12)
von der Ausgangsposition (AP) in eine Endposition (EP) und umgekehrt dient, einen
mit dem zweiten Führungsabschnitt (44) verbundenen dritten Führungsabschnitt (45),
welcher auch dem Sperren einer Bewegung der Führungseinrichtungen (15, 16) während
des Verbringens der Spülgutaufnahme (12) von der Ausgangsposition (AP) in eine Endposition
(EP) und umgekehrt dient, und einen mit dem dritten Führungsabschnitt (45) verbundenen
vierten Führungsabschnitt (46), welcher einer möglichen Systemwartung dient, da in
diesem vierten Führungsabschnitt (46) die Spülgutaufnahme (12) aus der Führungsnut
(42) entnommen werden kann, aufweist, wobei die vier Führungsabschnitte (43 bis 46)
eine U-förmige oder annähernd U-förmige Führungsnut (42) ausbilden.
2. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (42) zwischen dem ersten Führungsabschnitt (43) und dem zweiten Führungsabschnitt
(44) eine Rastgeometrie (47), insbesondere eine Rastnase, aufweist.
3. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsstift (32) mit einem federbeaufschlagten Rastbolzen (48), welcher außerhalb
der Führungsnut (42) in Eingriff gelangt, zusammenwirkt oder dass auf den Führungsstift
(32) ein Federelement (49), welches sich gegen die Führungsnut (42) abstützt, wirkt.
4. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) mit einem Spülbehälter (2), einer Spülgutaufnahme
(12) zum Aufnehmen von Spülgut, einer Hebeeinrichtung (17), welche dazu eingerichtet
ist, die Spülgutaufnahme (12) von einer Ausgangsposition (AP) in eine Endposition
(EP) anzuheben und von der Endposition (EP) in die Ausgangsposition (AP) abzusenken,
einer Führungseinrichtung (15, 16), mit deren Hilfe die Spülgutaufnahme (12) von einem
innerhalb des Spülbehälters (2) angeordneten Ausgangszustand (AZ) in einen außerhalb
des Spülbehälters (2) angeordneten Endzustand (EZ) und umgekehrt verlagerbar ist,
- wobei die Hebeeinrichtung (17) einen verschwenkbar mit dem Spülbehälter (2) und
der Führungseinrichtung (15, 16) verbundenen Hubhebel (18) umfasst, der eine Führungsnut
(28) aufweist, welche dazu eingerichtet ist, die Spülgutaufnahme (12) in der Endposition
(EP), bei einem Anheben derselben von der Ausgangsposition (AP) in die Endposition
(EP) und bei einem Absenken derselben von der Endposition (EP) in die Ausgangsposition
(AP) in dem Endzustand (EZ) zu arretieren, so dass die Spülgutaufnahme (12) nur in
der Ausgangsposition (AP) von dem Ausgangszustand (AZ) in den Endzustand (EZ) und
umgekehrt verlagerbar ist, und
- wobei die Spülgutaufnahme (12) einen Führungsstift (32) aufweist, welcher bei dem
Anheben der Spülgutaufnahme (12) von der Ausgangsposition (AP) in die Endposition
(EP) und bei dem Absenken der Spülgutaufnahme (12) von der Endposition (EP) in die
Ausgangsposition (AP) in der Führungsnut (28) geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Führungsnut (28) einen ersten geraden Führungsabschnitt (29) und einen mit dem
ersten Führungsabschnitt (29) verbundenen zweiten geraden oder gekrümmten Führungsabschnitt
(30) aufweist, wobei der zweite gerade oder gekrümmte Führungsabschnitt (30) in einem
Neigungswinkel (a) relativ zu dem ersten geraden Führungsabschnitt (29) geneigt ist,
und
- dass der erste Führungsabschnitt (29) in der Ausgangsposition (AP) parallel zu der Führungseinrichtung
(15, 16) und in der Endposition (EP) senkrecht zu der Führungseinrichtung (15, 16)
angeordnet ist.
5. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Führungsabschnitt (30) in der Ausgangsposition (AP) und in der Endposition
(EP) geneigt zu der Führungseinrichtung (15, 16) angeordnet ist, wobei der zweite
Führungsabschnitt (30) in der Ausgangsposition (AP) um 90° relativ zu seiner Ausrichtung
in der Endposition (EP) geneigt ist.
6. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (28; 42) dazu eingerichtet ist, die Spülgutaufnahme (12) bei dem
Anheben derselben von der Ausgangsposition (AP) in die Endposition (EP) und bei dem
Absenken derselben von der Endposition (EP) in die Ausgangsposition (AP) so zu führen,
dass ein Abstand (AB) zwischen dem Spülbehälter (2) und der Spülgutaufnahme (12) konstant
ist.
7. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (28; 42) einen maximalen Auszugsweg (AW) der Spülgutaufnahme (12)
bei einem Verlagern derselben von dem Ausgangszustand (AZ) in den Endzustand (EZ)
begrenzt.
8. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsstift (32) in dem Ausgangszustand (AZ) außer Eingriff mit der Führungsnut
(28; 42) ist und/oder dass der Führungsstift (32) bei einem Verlagern der Spülgutaufnahme
(12) von dem Ausgangszustand (AZ) in den Endzustand (EZ) in formschlüssigen Eingriff
mit der Führungsnut (28; 42) gerät.
9. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (28; 42) eine Einführschräge (38) zum Einführen des Führungsstifts
(32) in die Führungsnut (28; 42) bei dem Verlagern der Spülgutaufnahme (12) von dem
Ausgangszustand (AZ) in den Endzustand (EZ) aufweist.
10. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung (17) wenigstens einen ersten Hubhebel (18), welcher die Führungsnut
(28; 42) aufweist, und wenigstens einen beabstandet von dem wenigstens einen ersten
Hubhebel (18) angeordneten zweiten Hubhebel (19) umfasst, welcher verschwenkbar mit
dem Spülbehälter (2) und der Führungseinrichtung (15, 16) verbunden ist.
11. Haushaltsgeschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch zwei Führungseinrichtungen (15, 16), wobei jeweils ein erster Hubhebel (18) und ein
zweiter Hubhebel (19) verschwenkbar mit der jeweiligen Führungseinrichtung (15, 16)
verbunden ist.
1. Household dishwasher (1) having a rinsing container (2), a washing item receptacle
(12) for receiving items to be washed, a lifting mechanism (17) which is designed
to raise the washing item receptacle (12) from a starting position (AP) to an end
position (EP) and to lower the washing item receptacle from the end position (EP)
to the starting position (AP), a guide mechanism (15, 16) by means of which the washing
item receptacle (12) can be moved from a starting state (AZ) arranged within the rinsing
container (2) to an end state (EZ) arranged outside of the rinsing container (2) and
vice versa,
- wherein the lifting mechanism (17) comprises a lifting lever (18) connected in a
pivotable manner to the rinsing container (2) and the guide mechanism (15, 16), said
lifting lever having a guide groove (42) which is designed to arrest the washing item
receptacle (12) in the end position (EP) when same is lifted from the starting position
(AP) to the end position (EP) and in the end state (EZ) when same is lowered from
the end position (EP) to the starting position (AP) so that the washing item receptacle
(12) can only be moved from the starting state (AZ) to the end state (EZ) in the starting
position (AP) and vice versa, and
- wherein the washing item receptacle (12) has a guide pin (32) which is guided in
the guide groove (42) when the washing item receptacle (12) is raised from the starting
position (AP) to the end position (EP) and when the washing item receptacle (12) is
lowered from the end position (EP) to the starting position (AP),
characterised in that
the guide groove (42) has a first guide portion (43), which serves for collecting
and positioning the washing item receptacle (12), a second guide portion (44) connected
to the first guide portion (43), which serves for arresting a movement of the guide
mechanisms (15, 16) when the washing item receptacle (12) is moved from the starting
position (AP) to an end position (EP) and vice versa, a third guide portion (45) connected
to the second guide portion (44) which also serves for arresting a movement of the
guide mechanisms (15, 16) when the washing item receptacle (12) is moved from the
starting position (AP) to an end position (EP) and vice versa, and a fourth guide
portion (46) connected to the third guide portion (45), which serves for potential
system maintenance, since in this fourth guide portion (46) the washing item receptacle
(12) may be removed from the guide groove (42) wherein the four guide portions (43
to 46) preferably form a U-shaped or approximately U-shaped guide groove (42).
2. Household dishwasher (1) according to claim 1, characterised in that the guide groove (42) has a latching geometry (47), in particular a latching lug,
between the first guide portion (43) and the second guide portion (44).
3. Household dishwasher (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the guide pin (32) cooperates with a spring-loaded latching bolt (48) which is brought
into engagement outside the guide contour (42) or in that a spring element (49) which is supported against the guide contour (42) acts on the
guide pin (32).
4. Household dishwasher (1) having a rinsing container (2), a washing item receptacle
(12) for receiving items to be washed, a lifting mechanism (17) which is designed
to raise the washing item receptacle (12) from a starting position (AP) to an end
position (EP) and to lower the washing item receptacle from the end position (EP)
to the starting position (AP), a guide mechanism (15, 16) by means of which the washing
item receptacle (12) can be moved from a starting state (AZ) arranged within the rinsing
container (2) to an end state (EZ) arranged outside of the rinsing container (2) and
vice versa,
- wherein the lifting mechanism (17) comprises a lifting lever (18) connected in a
pivotable manner to the rinsing container (2) and the guide mechanism (15, 16), said
lifting lever having a guide groove (42) which is designed to arrest the washing item
receptacle (12) in the end position (EP) when same is lifted from the starting position
(AP) to the end position (EP) and in the end state (EZ) when same is lowered from
the end position (EP) to the starting position (AP) so that the washing item receptacle
(12) can only be moved from the starting state (AZ) to the end state (EZ) in the starting
position (AP) and vice versa and
- wherein the washing item receptacle (12) has a guide pin (32) which is guided in
the guide groove (28) when the washing item receptacle (12) is raised from the starting
position (AP) to the end position (EP) and when the washing item receptacle (12) is
lowered from the end position (EP) to the starting position (AP), characterised in that
- the guide contour (28) has a first straight guide portion (29) and a second straight
or curved guide portion (30) connected to the first guide portion (29), wherein the
second straight or curved guide portion (30) is inclined at an angle of inclination
(α) relative to the first guide portion (29), and
- that the first guide portion (29) in the starting position (AP) is arranged parallel
to the guide mechanism (15, 16) and in the end position (EP) is arranged perpendicular
to the guide mechanism (15, 16).
5. Household dishwasher (1) according to claim 4, characterised in that in the starting position (AP) and in the end position (EP) the second guide portion
(30) is arranged so as to be inclined relative to the guide mechanism (15, 16), wherein
in the starting position (AP) the second guide portion (30) is inclined by 90° relative
to its orientation in the end position (EP).
6. Household dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the guide groove (28; 42) is designed to guide the washing item receptacle (12) when
said washing item receptacle is raised from the starting position (AP) to the end
position (EP) and when said washing item receptacle is lowered from the end position
(EP) to the starting position (AP) such that a spacing (AB) between the rinsing container
(2) and the washing item receptacle (12) is uniform.
7. Household dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the guide groove (28; 42) defines a maximum withdrawal path (AW) of the washing item
receptacle (12) when said washing item receptacle is moved from the starting state
(AZ) to the end state (EZ).
8. Household dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that in the starting state (AZ) the guide pin (32) is out of engagement with the guide
groove (28; 42) and/or in that when the washing item receptacle (12) is moved from the starting state (AZ) to the
end state (EZ) the guide pin (32) is brought into positive engagement with the guide
groove (28; 42).
9. Household dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the guide groove (28; 42) has a lead-in chamfer (38) for inserting the guide pin
(32) into the guide groove (28; 42) when the washing item receptacle (12) is moved
from the starting state (AZ) to the end state (EZ).
10. Household dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the lifting mechanism (17) comprises at least one first lifting lever (18) which
has the guide groove (28; 42) and at least one second lifting lever (19) which is
arranged spaced apart from the at least one first lifting lever (18) and which is
pivotably connected to the rinsing container (2) and the guide mechanism (15, 16).
11. Household dishwasher (1) according to claim 10, characterised by two guide mechanisms (15, 16), wherein in each case a first lifting lever (18) and
a second lifting lever (19) are pivotably connected to the respective guide mechanism
(15, 16).
1. Lave-vaisselle ménager (1) avec une cuve de lavage (2), un panier à vaisselle (12)
pour la réception de vaisselle, un dispositif de levage (17) aménagé afin de soulever
le panier à vaisselle (12) d'une position de départ (AP) vers une position finale
(EP) et de l'abaisser de la position finale (EP) vers la position de départ (AP),
un dispositif de guidage (15, 16) à l'aide duquel le panier à vaisselle (12) est déplaçable
d'un état de départ (AZ) disposé à l'intérieur de la cuve de lavage (2) vers un état
final (EZ) disposé à l'extérieur de la cuve de lavage (2) et inversement,
- dans lequel le dispositif de levage (17) comprend un levier de levage (18) relié
de façon pivotante à la cuve de lavage (2) et le dispositif de guidage (15, 16), lequel
levier de levage présente une rainure de guidage (42) aménagée afin d'arrêter le panier
à vaisselle (12) dans l'état final (EZ) lors d'un levage de celui-ci de la position
de départ (AP) vers la position finale (EP) et lors d'un abaissement de celui-ci de
la position finale (EP) vers la position de départ (AP), de sorte que le panier à
vaisselle (12) soit uniquement déplaçable, dans la position de départ (AP), de l'état
de départ (AZ) vers l'état final (EZ) et inversement, et
- dans lequel le panier à vaisselle (12) présente une broche de guidage (32) guidée
dans la rainure de guidage (42) lors du levage du panier à vaisselle (12) de la position
de départ (AP) vers la position finale (EP) et lors de l'abaissement du panier à vaisselle
(12) de la position finale (EP) vers la position de départ (AP),
caractérisé,
en ce que la rainure de guidage (42) présente une première section de guidage (43) servant
à attraper et à positionner le panier à vaisselle (12), une deuxième section de guidage
(44) reliée à la première section de guidage (43), laquelle sert à bloquer un déplacement
des dispositifs de guidage (15, 16) durant le transfert du panier à vaisselle (12)
de la position de départ (AP) vers une position finale (EP) et inversement, une troisième
section de guidage (45) reliée à la deuxième section de guidage (44), laquelle sert
également à bloquer un déplacement des dispositifs de guidage (15, 16) durant le transfert
du panier à vaisselle (12) de la position de départ (AP) vers une position finale
(EP) et inversement, et une quatrième section de guidage (46) reliée à la troisième
section de guidage (45), laquelle sert à un possible entretien du système car le panier
à vaisselle (12) peut être extrait de la rainure de guidage (42) dans cette quatrième
section de guidage (46), dans lequel les quatre sections de guidage (43 à 46) forment
une rainure de guidage en forme de U ou approximativement en forme de U (42).
2. Lave-vaisselle ménager (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la rainure de guidage (42) présente une géométrie d'encliquètement (47), en particulier
un nez d'encliquètement, entre la première section de guidage (43) et la deuxième
section de guidage (44).
3. Lave-vaisselle ménager (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la broche de guidage (32) coopère avec un boulon d'arrêt (48) soumis à l'action d'un
ressort, lequel s'engage en dehors de la rainure de guidage (42), ou en ce qu'un élément à ressort (49) s'appuyant contre la rainure de guidage (42) agit sur la
broche de guidage (32).
4. Lave-vaisselle ménager (1) avec une cuve de lavage (2), un panier à vaisselle (12)
pour la réception de vaisselle, un dispositif de levage (17) aménagé afin de soulever
le panier à vaisselle (12) d'une position de départ (AP) vers une position finale
(EP) et de l'abaisser de la position finale (EP) vers la position de départ (AP),
un dispositif de guidage (15, 16) à l'aide duquel le panier à vaisselle (12) est déplaçable
d'un état de départ (AZ) disposé à l'intérieur de la cuve de lavage (2) vers un état
final (EZ) disposé à l'extérieur de la cuve de lavage (2) et inversement,
- dans lequel le dispositif de levage (17) comprend un levier de levage (18) relié
de façon pivotante à la cuve de lavage (2) et le dispositif de guidage (15, 16), lequel
levier de levage présente une rainure de guidage (28) aménagée afin d'arrêter le panier
à vaisselle (12) dans l'état final (EZ) lors d'un levage de celui-ci de la position
de départ (AP) vers la position finale (EP) et lors d'un abaissement de celui-ci de
la position finale (EP) vers la position de départ (AP), de sorte que le panier à
vaisselle (12) soit uniquement déplaçable, dans la position de départ (AP), de l'état
de départ (AZ) vers l'état final (EZ) et inversement, et
- dans lequel le panier à vaisselle (12) présente une broche de guidage (32) guidée
dans la rainure de guidage (28) lors du levage du panier à vaisselle (12) de la position
de départ (AP) vers la position finale (EP) et lors de l'abaissement du panier à vaisselle
(12) de la position finale (EP) vers la position de départ (AP),
caractérisé,
- en ce que la rainure de guidage (28) présente une première section de guidage (29) droite et
une deuxième section de guidage (30) droite ou courbée reliée à la première section
de guidage (29), dans lequel la deuxième section de guidage (30) droite ou courbée
est inclinée selon un angle d'inclinaison (a) par rapport à la première section de
guidage (29) droite, et
- en ce que la première section de guidage (29) est disposée parallèlement au dispositif de guidage
(15, 16) dans la position de départ (AP) et perpendiculairement au dispositif de guidage
(15, 16) dans la position finale (EP).
5. Lave-vaisselle ménager (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la deuxième section de guidage (30) est disposée de façon inclinée vers le dispositif
de guidage (15, 16) dans la position de départ (AP) et dans la position finale (EP),
dans lequel la deuxième section de guidage (30) est, dans la position de départ (AP),
inclinée de 90° par rapport à son orientation dans la position finale (EP).
6. Lave-vaisselle ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la rainure de guidage (28 ; 42) est aménagée afin de guider le panier à vaisselle
(12) lors du levage de celui-ci de la position de départ (AP) vers la position finale
(EP) et lors de l'abaissement de celui-ci de la position finale (EP) vers la position
de départ (AP) de telle sorte qu'un écartement (AB) entre la cuve de lavage (2) et
le panier à vaisselle (12) est constant.
7. Lave-vaisselle ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la rainure de guidage (28, 42) limite une extraction maximale (AW) du panier à vaisselle
(12) lors d'un déplacement de celui-ci de l'état de départ (AZ) vers l'état final
(EZ).
8. Lave-vaisselle ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la broche de guidage (32) est, à l'état de départ, (AZ) désengagée de la rainure
de guidage (28, 42) et/ou en ce que la broche de guidage (32) s'engage par complémentarité de formes avec la rainure
de guidage (28 ; 42) lors d'un déplacement du panier à vaisselle (12) de l'état de
départ (AZ) vers l'état final (EZ).
9. Lave-vaisselle ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la rainure de guidage (28 ; 42) présente une oblique d'introduction (38) pour l'introduction
de la broche de guidage (32) dans la rainure de guidage (28 ; 42) lors du déplacement
du panier à vaisselle (12) de l'état de départ (AZ) vers l'état final (EZ).
10. Lave-vaisselle ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de levage (17) présente au moins un premier levier de levage (18),
lequel présente la rainure de guidage (28 ; 42), et au moins un deuxième levier de
levage (19) disposé à distance de l'au moins un premier levier de levage (18), lequel
est relié de façon pivotante à la cuve de lavage (2) et au dispositif de guidage (15,
16).
11. Lave-vaisselle ménager (1) selon la revendication 10, caractérisé par deux dispositifs de guidage (15, 16), dans lequel respectivement un premier levier
de levage (18) et un deuxième levier de levage (19) est relié de façon pivotante au
dispositif de guidage correspondant (15, 16).