[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprühdüse für ein Sprühwerkzeug zum Sprühen eines
Trennmittels in eine Gussform nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Sprühdüse wird in der
DE 10 2008 035 632 B4 beschrieben. Die Sprühdüse weist in einem Düsengehäuse einen Dosierraum auf, in den
ein Trennmittel einführbar ist, wobei das Volumen des Dosierraums über einen Ausstoßkolbenverändert
werden kann. Bei einer Betätigung des Ausstoßkolbens wird das Trennmittel aus dem
Dosierraum verdrängt und über einen Ableitungskanal zu einem Düsenkörper geführt,
der mit einem nach außen offenen Napf versehen ist, in welchen dem Trennmittel vor
dem Ausleiten Sprühluft zugeführt wird.
[0003] In den Dosierraum mündet ein Entlüftungskanal, der zur Entlüftung eines Gasvolumens
im Dosierraum dient.
[0005] Die
DE 23 18 713 A1 offenbart eine Dosierpumpe mit selbsttätiger Entlüftung. Die Dosierpumpe besteht
aus einem Pumpengehäuse mit einem Faltenbalg-Verdrängerkörper, dessen Volumen sich
periodisch ändert, einem Ansaugventil, einem einstellbaren Austrittsventil und einem
Entlüftungsventil. Zum Entlüften der Dosierpumpe wird bei geöffnetem Entlüftungsventil
die zu dosierende Flüssigkeit über das Ansaugventil aus einem Vorratsbehälter angesaugt.
Mitgeführte Luftblasen werden durch das Entlüftungsventil in die Umgebung abgeleitet.
[0006] Aus der
US 6,299,413 B1 ist eine Pumpe mit einem Pumpenkolben bekannt, bei dessen Bewegung Fluid zwischen
einem Einlass und einem Auslass gefördert wird. Zwischen dem Einlass und dem Auslass
befindet sich außerdem ein Entlüftungsventil, dessen Öffnungszustand von der Bewegungsrichtung
des Pumpenkolbens abhängt.
[0007] Aus der
US 4,410,302 A ist eine weitere Pumpe mit einer Entlüftungseinheit bekannt. Die Pumpe weist in an
sich bekannter Weise einen Pumpenkolben auf, bei dessen Bewegung Fluid gefördert wird.
Die Entlüftungseinheit umfasst einen federbelasteten Entlüftungskolben, der von dem
Druck des Pumpenkolbens gegen die Kraft des Federelementes geöffnet wird.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sprühdüse für ein Sprühwerkzeug mit
einfachen Maßnahmen wirkungsvoll zu entlüften.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die
Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
[0010] Die erfindungsgemäße Sprühdüse, die in einem Sprühwerkzeug zum Aufbringen eines Trennmittels
in einen Hohlraum oder einer Oberfläche einer Gussform eingesetzt wird, weist in einem
Düsengehäuse einen Dosierraum auf, in den ein Trennmittel, beispielsweise Öl, einführbar
ist. Das Volumen des Dosierraums kann über ein Dosierglied der Sprühdüse verändert
werden, wobei eine Volumenreduzierung des Dosierraums eine Verdrängung des Trennmittels,
insbesondere gleichen Volumens, aus dem Dosierraum bewirkt.
[0011] Das Dosierglied ist als ein Dosier- oder Ausstoßkolben ausgebildet, der in Richtung
seiner Kolbenlängsachse eine Stellbewegung ausführen kann.
[0012] Das aus dem Dosierraum durch die Stellbewegung des Dosierglieds verdrängte Trennmittel
wird im regulären, ordnungsgemäßen Betrieb über einen Ableitungskanal zu einem Düsenkörper
geführt, über den das Trennmittel aus dem Düsengehäuse ausgeleitet wird. Gegebenenfalls
wird dem Trennmittel ein Sprühmittel zugeführt, insbesondere Sprühluft, um das Trennmittel
in einem Sprühnebel aus dem Düsenkörper auszubringen.
[0013] In die Sprühdüse ist eine aktive Entlüftungseinheit integriert, die zur Entlüftung
des Dosierraums sowie gegebenenfalls des mit dem Dosierraum verbundenen Ableitungskanals
dient. Die Entlüftung ist bei Luftansammlungen im Dosierraum bzw. im Ableitungskanal
erforderlich, die ein Ausstoßen des Trennmittels verhindern oder zumindest erschweren.
Aufgrund der Kompressibilität der Luft im Dosierraum wird die Stellbewegung des Dosierglieds
nicht oder nur teilweise in eine Verdrängungsbewegung des Trennmittels umgesetzt.
Für eine ordnungsgemäße Funktion ist daher eine Entlüftung für den Fall erforderlich,
dass sich Luft im Dosierraum angesammelt hat.
[0014] Die Entlüftung erfolgt über die aktive Entlüftungseinheit, indem die Entlüftungseinheit
mit einer Aktuierungsgröße beaufschlagt wird, woraufhin die Entlüftungseinheit selbsttätig
von einer Außerfunktionsposition in eine Entlüftungs- und Öffnungsposition verstellt
wird. Die Entlüftungseinheit oder ein von der Entlüftungseinheit betätigtes Bauteil
wird bei ordnungsgemäßer Funktionstüchtigkeit der Sprühdüse ohne Luftansammlung im
Dosierraum von dem Trennmittel in die Entlüftungs- und Öffnungsposition verstellt,
so dass das Trennmittel die Entlüftungseinheit passieren kann. Wenn sich Luft im Dosierraum
angesammelt hat, kann die Entlüftungseinheit oder ein von der Entlüftungseinheit betätigtes
Bauteil durch Beaufschlagung mit der Aktuierungsgröße selbsttätig in die Entlüftungs-
und Öffnungsposition verstellt werden, in der der Dosierraum entlüftet wird. Nach
Beendigung der Entlüftung wird die Entlüftungseinheit wieder von der Entlüftungs-
und Öffnungsposition in die Außerfunktionsposition zurückverstellt, woraufhin die
ordnungsgemäße Funktionstüchtigkeit der Sprühdüse wiederhergestellt ist und der reguläre
Betrieb der Sprühdüse wieder aufgenommen werden kann.
[0015] Aufgrund der aktiven Ausführung der Entlüftungseinheit ist ein manuelles Öffnen und
Schließen zum Durchführen des Entlüftungsvorganges nicht erforderlich. Die Entlüftungseinheit
wird mit der Aktuierungsgröße beaufschlagt, die Träger der Verstellenergie zum Überführen
der Entlüftungseinheit von der Außerfunktions- in die Entlüftungs- und Öffnungsposition
ist und die Bewegung der Entlüftungseinheit steuert. Die Überführung in Gegenrichtung
- von der Entlüftungs- in die Außerfunktionsposition - erfolgt entweder ebenfalls
in aktiver Weise durch Beaufschlagung der Entlüftungseinheit mit der Aktuierungsgröße
oder in passiver Weise, indem eine permanent auf die Entlüftungseinheit wirkende und
diese in Richtung der Außerfunktionsposition beaufschlagende Kraft genutzt wird, beispielsweise
die Federkraft eines Federelementes oder die Gewichtskraft der Entlüftungseinheit
oder eines sonstigen Bauteils, das auf die Entlüftungseinheit wirkt. Die Verstellung
der Entlüftungseinheit von der Außerfunktions- in die Entlüftungs- und Öffnungsposition
erfolgt durch die Aktuierungsgröße entgegengesetzt zu der in Richtung der Außerfunktionsposition
wirkenden Rückstellkraft.
[0016] Die Entlüftung der Sprühdüse wird entweder manuell ausgelöst, indem die Aktuierungsgröße
auf manuelle Weise so eingestellt wird, dass sich die Entlüftungseinheit von der Außerfunktionsin
die Entlüftungs- und Öffnungsposition bewegt. Alternativ kommt auch eine selbsttätige
Verstellbewegung der Entlüftungseinheit von der Außerfunktions- in die Entlüftungs-
und Öffnungsposition in Betracht, indem sensorisch eine Systemgröße überwacht wird,
beispielsweise der Druck des Trennmittels im Bereich des Düsenkörpers oder im Ableitungskanal,
und in Abhängigkeit der Höhe der Systemgröße die Entlüftungseinheit durch Beaufschlagung
mit der Aktuierungsgröße selbsttätig verstellt wird. Als Systemgröße kommt beispielsweise
auch eine optische Überwachung des Aussprühens des Trennmittels aus dem Düsenkörper
in Betracht, wobei die Entlüftungseinheit betätigt wird, falls auf optische Weise
festgestellt wird, dass das Trennmittel nicht oder nicht in gewünschter Weise ausgesprüht
wird.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführung ist die Aktuierungsgröße der Entlüftungseinheit
mit der Aktuierungsgröße des Dosierglieds identisch, das zur Volumenänderung des Dosierraums
und des Ausstoßens des Trennmittels aus dem Dosierraum eingesetzt wird. Bei der Aktuierungsgröße
handelt es sich beispielsweise um unter Druck stehende Steuerluft, mit der sowohl
das Dosierglied als auch die Entlüftungseinheit beaufschlagt werden. Es ist möglich,
die Steuerluft für das Dosierglied und die Entlüftungseinheit über eine gemeinsame
Steuerluftleitung der Sprühdüse zuzuführen. Alternativ ist es auch möglich, Steuerluft
für das Dosierglied und Steuerluft für die Entlüftungseinheit über separate Steuerluftleitungen
zuzuführen.
[0018] Die Steuerluft steht unter Druck, wobei unterhalb eines Druckluft-Schwellenwerts
nur das Dosierglied und oberhalb eines Druckluft-Schwellenwerts sowohl das Dosierglied
als auch die Entlüftungseinheit verstellt werden.
[0019] Vorteilhafterweise gibt es einen unteren Druckluft-Schwellenwert und einen höheren,
oberen Druckluft-Schwellenwert, die beispielsweise bei 6 bar und 8 bar liegen, wobei
unterhalb des unteren Druckluft-Schwellenwerts nur das Dosierglied und oberhalb des
oberen Druckluft-Schwellenwerts sowohl das Dosierglied als auch die Entlüftungseinheit
verstellt werden. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass im regulären Betrieb
mit der Entlüftungseinheit in der Außerfunktionsposition die Betätigung des Dosierglieds
über die Druckluftbeaufschlagung mit einem Steuerdruck erfolgt, der dem unteren Druckluft-Schwellenwert
entspricht, wohingegen für die Entlüftung lediglich der Druck der Steuerluft auf den
oberen Druckluft-Schwellenwert erhöht werden muss, um die Entlüftungseinheit in die
Entlüftungs- und Öffnungsposition zu verstellen. Aufgrund des Druckunterschiedes zwischen
unterem und oberem Druckluft-Schwellenwert ist ein Sicherheitsabstand gewährleistet
und ein versehentliches, ungewolltes Aktivieren der Entlüftungseinheit ausgeschlossen.
[0020] Indem zur Durchführung der Entlüftung sowohl das Dosierglied als auch die Entlüftungseinheit
verstellt werden, ist gewährleistet, dass durch die Betätigung des Dosierglieds das
Luftvolumen aus dem Dosierraum auf dem Weg über den Düsenkörper trotz der hohen Kompressibilität
der Luft im Dosierraum ausgestoßen wird.
[0021] Es kommen auch sonstige Aktuierungsgrößen für die Entlüftungseinheit in Betracht.
Die Aktuierungsgröße kann beispielsweise auch ein elektrischer Strom sein, mit der
eine elektrische Entlüftungseinheit, beispielsweise ausgeführt als elektromagnetischer
Aktuator, beaufschlagt wird. Auch das Dosierglied kann gegebenenfalls elektrisch betätigbar
ausgebildet sein. Alternativ kommt eine hydraulische Aktuierung der Entlüftungseinheit
und/oder des Dosierglieds in Betracht. Vorteilhafterweise werden für das Dosierglied
und die Entlüftungseinheit die gleiche Aktuierungsgröße verwendet. In alternativer
Ausführung ist es auch möglich, unterschiedliche Aktuierungsgrößen für das Dosierglied
und die Entlüftungseinheit einzusetzen, beispielsweise Steuerluft für das Dosierglied
und elektrischer Strom oder Hydraulikdruck für die Entlüftungseinheit.
[0022] In dem Ableitungskanal ist ein Rückschlagventil angeordnet, das ein von der Entlüftungseinheit
zur Entlüftung betätigbares Bauteil darstellt und von der Entlüftungseinheit von einer
Sperrposition in eine Öffnungsposition verstellt werden kann.
[0023] Das Rückschlagventil bleibt somit für die Dauer der Entlüftung in der Öffnungsposition,
in der die Luft im Dosierraum und gegebenenfalls verbliebenes Trennmittel aus dem
Dosierraum über den Ableitungskanal und den Düsenkörper ausgestoßen werden. Auch im
regulären Betrieb der Sprühdüse, in welchem die Entlüftungseinheit in der Außerfunktionsposition
steht, wird das Rückschlagventil mit dem Ausstoßen des Trennmittels in die Öffnungsposition
verstellt. Nach Beendigung des Ausstoßvorgangs - sowohl im regulären Betrieb als auch
während des Entlüftens - kehrt das Rückschlagventil wieder in die Sperrposition zurück,
in der der Ableitungskanal gesperrt ist.
[0024] Das Rückschlagventil umfasst, gemäß einer vorteilhaften Ausführung, eine Rückschlagkugel,
die in dem Ableitungskanal angeordnet und im Ableitungskanal zwischen Sperr- und Öffnungsposition
verstellbar ist.
[0025] Die Entlüftungseinheit ist, gemäß weiterer vorteilhafter Ausführung, als ein Entlüftungskolben
ausgebildet, der entlang seiner Längsachse zwischen der Außerfunktionsposition und
der Entlüftungs- und Öffnungsposition axial verstellbar ist. Bei regulärem Betrieb
ohne Luft im Dosierraum steht der Entlüftungskolben in der axial zurückgezogenen Außerfunktionsposition.
Mit der Aktuierung des Entlüftungskolbens, insbesondere durch Steuerluft, deren Druck
oberhalb eines oberen Druckluft-Schwellenwerts liegt, wird der Entlüftungskolben axial
aus der Außerfunktionsposition in die Entlüftungs- und Öffnungsposition verstellt
und drückt das Rückschlagventil, insbesondere die Rückschlagkugel, aus der Sperr-
in die Öffnungsposition, die das Rückschlagventil für die Dauer der Entlüftung beibehält.
Zum Beenden der Entlüftung wird die Aktuierung des Entlüftungskolbens vorteilhafterweise
gestoppt, woraufhin der Entlüftungskolben beispielsweise durch sein Eigengewicht in
die Außerfunktionsposition zurückkehrt. Es ist auch möglich, den Entlüftungskolben
durch Federkraft in die Außerfunktionsposition zu verstellen. Des Weiteren ist es
möglich, die Aktuierung in der Weise auszuführen, dass der Entlüftungskolben zum Beenden
der Entlüftung in die Außerfunktionsposition zurückkehrt.
[0026] Es kann zweckmäßig sein, zusätzlich eine manuelle Entlüftungsmöglichkeit für die
Sprühdüse vorzusehen. Hierbei wird ein Bypass manuell geöffnet, um den Dosierraum
zu entlüften.
[0027] Das Dosiervolumen des Dosierraums kann, gemäß weiterer vorteilhafter Ausführung,
mithilfe eines Stellelements eingestellt werden, das beispielsweise als eine Stellschraube
ausgebildet ist, die in das Gehäuse eingeschraubt ist und von außen verstellt werden
kann. Die Stirnseite der Stellschraube bildet eine Anlage- und Abstützfläche für das
Dosierglied, dessen Ausgangsposition von der Position der Stellschraube abhängt. Bei
einer Stellbewegung des Stellelements wird das Volumen des Dosierraums verändert.
[0028] Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung
und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Ansicht eine Sprühdüse für ein Sprühwerkzeug zum Aussprühen eines
Trennmittels über einen Düsenkörper,
- Fig. 2
- die Sprühdüse gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von unten,
- Fig. 3
- die Sprühdüse in Draufsicht,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch die Sprühdüse gemäß Schnittlinie A-A aus Fig. 3, mit einem Dosierglied
in der Sprühdüse, mit dem das Trennmittel ausgestoßen wird, dargestellt in der Ausgangsposition
des Dosierglieds,
- Fig. 5
- eine Fig. 4 entsprechende Darstellung, jedoch mit dem Dosierglied in der ausgelenkten
Verdrängungsposition,
- Fig. 6
- eine weitere Draufsicht auf die Sprühdüse mit eingetragener Schnittlinie,
- Fig. 7
- einen Schnitt gemäß Schnittlinie B-B aus Fig. 6, mit einer Entlüftungseinheit in Außerfunktionsposition,
- Fig. 8
- eine Darstellung gemäß Fig. 7 mit der Entlüftungseinheit in Entlüftungs- und Öffnungsposition,
- Fig. 9
- eine Ansicht der Sprühdüse von unten mit eingetragenen Schnittlinien,
- Fig. 10
- einen Schnitt gemäß Schnittlinie M-M aus Fig. 9 mit einer Darstellung des Dosierglieds
und mit einem Rückschlagventil im Eingangsbereich des Trennmittels,
- Fig. 11
- einen Schnitt gemäß Schnittlinie N-N aus Fig. 9 mit einer Darstellung des Arbeitsraumes
und der Eintrittsöffnung für die Steuerluft.
[0029] In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0030] In den Fig. 1 und 2 ist perspektivisch eine Sprühdüse zum Aussprühen eines Trennmittels,
beispielsweise Öl, in den Hohlraum oder auf die Oberfläche einer Gussform dargestellt.
Die Sprühdüse 1, die Bestandteil eines Sprühwerkzeugs sein kann, weist ein Düsengehäuse
2 auf, aus dem ein Düsenkörper 3 hinausragt, der als Kugeldüsenkörper ausgeführt und
in einem entsprechenden Kugelgelenk im Düsengehäuse 2 gelagert ist, wodurch der Kugeldüsenkörper
3 eine Rotationsbewegung um bis zu drei Rotationsachsen ausführen kann. Über den Düsenkörper
3 erfolgt das Aussprühen des Trennmittels in Form eines Sprühnebels in Austrittsrichtung
4.
[0031] Wie der perspektivischen Ansicht der Sprühdüse 1 gemäß Fig. 2 zu entnehmen, befinden
sich an der Unterseite mehrere Eintrittsöffnungen 5 bis 8, über die verschiedene Medien
in die Sprühdüse 1 eingeleitet werden. Über eine Eintrittsöffnung 5 wird Sprühluft
eingeführt, die mit dem Trennmittel zum Erzeugen eines Sprühnebels vermischt wird,
der über den Düsenkörper 3 austritt. Die Vermischung von Sprühluft und Trennmittel
erfolgt entweder in einem nach außen offenen Napf 18 im Düsenkörper 3 oder bereits
stromauf des Düsenkörpers 3 in einer Leitung 19, über die das Trennmittel dem Düsenkörper
3 zugeführt wird.
[0032] Über eine weitere Eintrittsöffnung 6 wird Trennmittel in das Innere des Düsengehäuses
2 eingeleitet. Des Weiteren sind zwei weitere Eintrittsöffnungen 7 und 8 angeordnet,
über die Steuerluft in die Sprühdüse 1 eingeführt wird, die unter Druck steht und
zur Bewegungssteuerung sowohl eines Dosierglieds für dieÄnderung des Volumens des
auszustoßenden Trennmittels als auch zur Bewegungssteuerung einer Entlüftungseinheit
in der Sprühdüse verwendet wird.
[0033] Die Fig. 4 und 5 sind eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie A-A aus Fig.
3 und zeigen einen Längsschnitt durch das Düsengehäuse 2 der Sprühdüse 1. Dargestellt
ist ein Dosierglied 9 im Düsengehäuse 2, das in Fig. 4 in der Ausgangsposition und
in Fig. 5 in der Verdrängungsposition dargestellt ist und zur Verdrängung des Trennmittels
aus einem Dosierraum 10 über einen Ableitungskanal 11 zum Düsenkörper 3 eingesetzt
wird. Das Dosierglied 9 ist als ein Dosierkolben 9 ausgebildet, dessen Kolbenspitze
den Dosierraum 10 begrenzt, so dass eine axiale Verschiebung - bezogen auf die Kolbenlängsachse
- des Dosierkolbens 9 zu einer Volumenreduzierung des Dosierraums 10 und entsprechend
zu einer Trennmittelverdrängung gleichen Volumens aus dem Dosierraum 10 in Richtung
des Düsenkörpers 3 führt. Der Dosierkolben 9 ist in einem Arbeitsraum 12 im Düsengehäuse
2 axial verschieblich gelagert. In den Bereich oberhalb des Dosierkolbens 9 wird Steuerluft,
die unter einem Arbeits- bzw. Steuerdruck von beispielsweise 6 bar steht, in den Arbeitsraum
12 geleitet, woraufhin der Dosierkolben 9 eine Arbeitsbewegung aus der Ausgangsposition
gemäß Fig. 4 in die Verdrängungsposition gemäß Fig. 5 ausführt. Diese Arbeitsbewegung
erfolgt entgegen der Federkraft eines Federelementes 13 (Fig. 4), das sich im Düsengehäuse
2 abstützt und den Dosierkolben 9 in die Ausgangsposition kraftbeaufschlagt. Nach
Beendigung des Aussprühvorganges wird der Druck der Steuerluft im oberen Abschnitt
des Arbeitsraums 12 oberhalb des Dosierkolbens 9 reduziert, woraufhin der Dosierkolben
9 durch die Kraft des Federelementes 13 wieder in die Ausgangsposition zurückkehrt.
[0034] Das Volumen des Dosierraums 10 kann mithilfe einer Stellschraube 21 (Fig. 4) eingestellt
werden, die ein Stellelement bildet. Die Stellschraube 21 kann von außen verstellt
werden, so dass sich die Position der Stellschraube 21 im Gehäuse verändert. Die Stirnseite
der Stellschraube 21 bildet eine Anlage- und Abstützfläche für den Dosierkolben 9,
dessen Ausgangsposition von der Position der Stellschraube 21 abhängt.
[0035] Die Fig. 7 und 8 zeigen einen weiteren Schnitt durch die Sprühdüse 1 entlang der
Schnittlinie B-B aus Fig. 6. Der Schnitt ist gegenüber der Schnittdarstellung der
Fig. 3 bis 5 winkelversetzt. In Fig. 7 und 8 ist eine Entlüftungseinheit 14 dargestellt,
die dazu dient, den Dosierraum 10 und gegebenenfalls auch den Ableitungskanal 11 für
den Fall zu entlüften, dass sich Luft im Dosierraum 10 bzw. im Ableitungskanal 11
angesammelt hat. In diesem Fall ist ein regulärer Betrieb der Sprühdüse mit Aussprühen
von Trennmittel nicht möglich, da aufgrund der hohen Kompressibilität der Luft im
Dosierraum die Bewegung des Dosierkolbens 9 nicht zu einem Ausstoß des Trennmittels
führt, sonder im Wesentlichen nur zu einer Kompression des Gasvolumens.
[0036] Die Entlüftungseinheit 14 ist als ein Entlüftungskolben ausgebildet, der im Düsengehäuse
2 versetzt zu dem Dosierkolben angeordnet ist, wobei die Längsachsen von Dosierkolben
und Entlüftungskolben 14 parallel zueinander verlaufen. Der Entlüftungskolben 14 ist
zwischen der in Fig. 7 dargestellten Außerfunktionsposition und der in Fig. 8 gezeigten
Entlüftungs- und Öffnungsposition axial verstellbar. Die Spitze des Entlüftungskolbens
14 ist einem Rückschlagventil 15 in Form einer Rückschlagkugel zugewandt, die im Strömungsweg
des Trennmittels vom Dosierraum 10 zum Düsenkörper 3 in einem Abschnitt 11a des Ableitungskanals
11 angeordnet ist. Die Rückschlagkugel 15 ist zwischen einer Sperrposition und einer
Öffnungsposition verstellbar, wobei in der Sperrposition (Fig. 7) ein Abströmen von
Trennmittel oder Luft durch den Ableitungskanal 11 verhindert und in der Öffnungsposition
(Fig. 8) ermöglicht ist.
[0037] In der regulären Betriebsweise - ohne Luft im Dosierraum 10 - wird durch die Arbeitsbewegung
des Dosierkolbens 9 das Trennmittel über den Ableitungskanal 11 und den Düsenkörper
3 ausgestoßen. Hierbei wird die Rückschlagkugel 15 aus der Sperrposition gemäß Fig.
7 in die Öffnungsposition gemäß Fig. 8 angehoben. Die Öffnungsposition liegt oberhalb
der Sperrposition. Nach Beendigung des Ausstoßvorgangs kehrt die Rückschlagkugel 15
federbetätigt von der Öffnungsposition wieder in die Sperrposition zurück.
[0038] In der regulären Betriebsweise befindet sich der Entlüftungskolben 14 in der zurückgezogenen
Ausgangsposition gemäß Fig. 7, in der der Entlüftungskolben 14 keinen Einfluss auf
die Bewegung der Rückschlagkugel 15 hat. Bei der Überführung des Entlüftungskolbens
14 aus der Außerfunktionsposition gemäß Fig. 7 in die Entlüftungs- und Öffnungsposition
gemäß Fig. 8 wird der Entlüftungskolben angehoben, wodurch die Spitze des Entlüftungskolbens
die Rückschlagkugel 15 von der Sperrposition in die Öffnungsposition drückt, in der
der Strömungsweg durch den Ableitungskanal 11 freigegeben ist. Bei einer Arbeitsbewegung
des Dosierkolbens 9 wird das freie Volumen des Dosierraums 10 verringert und die im
Dosierraum 10 und gegebenenfalls im Ableitungskanal 11 enthaltene Luft über den nun
offenen Ableitungskanal 11 und den Düsenkörper 3 ausgestoßen. Der Entlüftungsvorgang
ist beendet, wenn der Dosierkolben 9 wieder in seine Ausgangsposition und der Entlüftungskolben
14 wieder in seine Außerfunktionsposition zurückkehrt.
[0039] Das Anheben des Entlüftungskolbens 14 von der Außerfunktionsposition gemäß Fig. 7
in die Entlüftungs- und Öffnungsposition gemäß Fig. 8 erfolgt mithilfe der Steuerluft.
Der Entlüftungskolben 14 ist in einem Arbeitsraum 16 im Düsengehäuse 2 verschieblich
gelagert. In den Bereich des Arbeitsraums 16 an der Unterseite des Entlüftungskolbens
14 kann Steuerluft eingeleitet werden, die ein Anheben des Entlüftungskolbens 14 aus
der Außerfunktionsposition in die Entlüftungs- und Öffnungsposition bewirkt.
[0040] Die Anhebung des Entlüftungskolbens 14 hängt von der Höhe des Drucks der Steuerluft
an der Unterseite des Entlüftungskolbens ab. Vorteilhafterweise muss die Steuerluft
einen oberen Druckluft-Schwellenwert von beispielsweise 8 bar erreichen oder überschreiten,
damit der Entlüftungskolben 14 angehoben wird. Dieser Druckluft-Schwellenwert liegt
insbesondere oberhalb des regulären Drucks von beispielsweise 6 bar, mit dem der Dosierkolben
9 im regulären Betrieb gegen die Kraft des Federelementes 13 beaufschlagt wird. Die
Druckdifferenz zwischen dem regulären Steuerdruck für die normale Betriebstätigkeit
der Sprühdüse (unterer Druckluft-Schwellenwert) und dem erhöhten, oberen Druckluft-Schwellenwert
für das Anheben des Entlüftungskolbens 14 in die Entlüftungs- und Öffnungsposition
stellt sicher, dass während des regulären Betriebs der Entlüftungskolben 14 in seiner
untenliegenden Außerfunktionsposition verbleibt. Auch im regulären Betrieb wird die
Unterseite des Entlüftungskolbens 14 mit einem Steuerdruck beaufschlagt, der jedoch
nicht hoch genug ist, um den Entlüftungskolben anzuheben und in die Entlüftungs- und
Öffnungsposition zu verstellen. Erst mit dem Überschreiten des oberen Druckluft-Schwellenwertes
wird der Entlüftungskolben 14 in die Entlüftungs- und Öffnungsposition verstellt.
[0041] Nach Beendigung des Entlüftungsvorgangs wird der Druck der Steuerluft wieder reduziert,
woraufhin der Entlüftungskolben 14 durch die Kraft eines Federelements 20 aus der
angehobenen Entlüftungs- und Öffnungsposition in die untenliegende Außerfunktionsposition
verstellt wird. Daraufhin kann die reguläre Betriebsweise der Sprühdüse wieder aufgenommen
werden. In Fig. 10 ist ein Schnitt durch die Sprühdüse 1 gemäß Schnittlinie M-M aus
Fig. 9 und in Fig. 11 ein Schnitt durch die Sprühdüse 1 gemäß Schnittlinie N-N aus
Fig. 9 gezeigt. Die Schnitte sind durch die Eintrittsöffnung 6 für das Trennmittel
(Fig. 10) bzw. die Eintrittsöffnung 7 für die Steuerluft (Fig. 11) gelegt. Das Trennmittel
wird über die Eintrittsöffnung 6 über ein Rückschlagventil 17 in den Dosierraum 10
geleitet. Die Steuerluft wird über die Eintrittsöffnung 7 - sowie über die weitere
Eintrittsöffnung 8 - in den Arbeitsraum 12 oberhalb des Dosierkolbens 9 sowie in den
Arbeitsraum 16 unterhalb des Entlüftungskolbens 14 geleitet.
1. Sprühdüse für ein Sprühwerkzeug zum Sprühen eines Trennmittels in eine Gussform, wobei
in ein Düsengehäuse (2) der Sprühdüse (1) ein Dosierraum (10) eingebracht ist, in
den das Trennmittel einführbar ist, und das Volumen des Dosierraums (10) über ein
Dosierglied (9) veränderbar ist, wobei eine Volumenreduzierung des Dosierraums (10)
eine Verdrängung des Trennmittels gleichen Volumens aus dem Dosierraum (10) bewirkt
und das aus dem Dosierraum (10) durch die Stellbewegung des Dosierglieds (9) verdrängte
Trennmittel über einen Ableitungskanal (11) zu einem Düsenkörper (3) geführt ist,
über den das Trennmittel aus dem Düsengehäuse (2) auszuleiten ist, wobei in die Sprühdüse
(1) eine aktive Entlüftungseinheit (14) zur Entlüftung des Dosierraums (10) integriert
ist, wobei die Entlüftungseinheit (14) durch Beaufschlagen mit einer Aktuierungsgröße
selbsttätig von einer Außerfunktionsposition in eine Entlüftungs- und Öffnungsposition
verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ableitungskanal (11) ein Rückschlagventil (15) angeordnet ist und die Entlüftungseinheit
(14) in der Entlüftungs- und Öffnungsposition das Rückschlagventil (15) öffnet.
2. Sprühdüse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aktuierungsgröße der Entlüftungseinheit (14) mit einer Aktuierungsgröße des Dosierglieds
(9) zur Volumenänderung des Dosierraums (10) identisch ist.
3. Sprühdüse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Entlüftungseinheit (14) mit dem Überschreiten eines Schwellenwerts der Aktuierungsgröße
aktivierbar ist.
4. Sprühdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aktuierungsgröße der Entlüftungseinheit (14) unter Druck stehende Steuerluft
ist.
5. Sprühdüse nach Anspruch 2, 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerluft für das Dosierglied (9) und die Entlüftungseinheit (14) über eine
gemeinsame Steuerluftleitung zugeführt ist.
6. Sprühdüse nach Anspruch 2, 3 und 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb eines Druckluft-Schwellenwerts nur das Dosierglied (9) und oberhalb eines
Druckluft-Schwellenwerts sowohl das Dosierglied (9) als auch die Entlüftungseinheit
(14) verstellbar ist.
7. Sprühdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rückschlagventil (15) eine Rückschlagkugel in dem Ableitungskanal (11) umfasst.
8. Sprühdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Entlüftungseinheit (14) als Entlüftungskolben ausgebildet ist, der entlang seiner
Längsachse zwischen der Außerfunktionsposition und der Entlüftungs- und Öffnungsposition
axial verstellbar ist.
9. Sprühdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Entlüftungseinheit (14) durch die Kraft eines Federelements (20) in die Außerfunktionsposition
beaufschlagt ist.
10. Sprühwerkzeug mit einer Sprühdüse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
1. Spray nozzle for a spraying tool, for spraying of a release agent into a casting mould,
wherein a dosing space (10) into which the release agent is able to be introduced
is incorporated into a nozzle housing (2) of the spray nozzle (1), and the volume
of the dosing space (10) is able to be varied via a dosing element (9), wherein a
reduction in volume of the dosing space (10) effects a displacement of release agent
of the same volume from the dosing space (10), and the release agent displaced from
the dosing space (10) by way of the actuating movement of the dosing element (9) is
guided via an outlet duct (11) to a nozzle body (3), via which the release agent is
to be discharged from the nozzle housing (2), wherein an active deaeration unit (14)
for deaerating the dosing space (10) is integrated into the spray nozzle (1), wherein,
through action by way of an actuating variable, the deaeration unit (14) is able to
be adjusted automatically from a non-functional position into a deaeration and open
position, characterized in that a non-return valve (15) is arranged in the discharge duct (11), and the deaeration
unit (14), in the deaeration and open position, opens the non-return valve (15) .
2. Spray nozzle according to Claim 1,
characterized
in that the actuating variable of the deaeration unit (14) is identical to an actuating variable
of the dosing element (9) for changing the volume of the dosing space (10) .
3. Spray nozzle according to Claim 1 or 2,
characterized
in that the deaeration unit (14) is able to be activated upon exceedance of a threshold value
for the actuating variable.
4. Spray nozzle according to one of Claims 1 to 3,
characterized
in that the actuating variable of the deaeration unit (14) is pressurized control air.
5. Spray nozzle according to Claims 2, 3 and 4,
characterized
in that the control air for the dosing element (9) and the deaeration unit (14) is supplied
via a common control-air line.
6. Spray nozzle according to Claims 2, 3 and 4 or Claim 5,
characterized
in that, below a compressed-air threshold value, only the dosing element (9) is able to be
adjusted, and, above a compressed-air threshold value, both the dosing element (9)
and the deaeration unit (14) are able to be adjusted.
7. Spray nozzle according to one of Claims 1 to 6,
characterized
in that the non-return valve (15) comprises a non-return ball in the outlet duct (11).
8. Spray nozzle according to one of Claims 1 to 7,
characterized
in that the deaeration unit (14) is in the form of a deaeration piston which is able to be
adjusted axially along its longitudinal axis, between the non-functional position
and the deaeration and open position.
9. Spray nozzle according to one of Claims 1 to 8,
characterized
in that the deaeration unit (14) is loaded into the non-functional position by the force
of a spring element (20) .
10. Spraying tool having a spray nozzle (1) according to one of Claims 1 to 9.
1. Buse de pulvérisation pour un outil de pulvérisation pour pulvériser un milieu de
séparation dans un moule de coulée, une chambre de dosage (10), dans laquelle peut
être introduit le milieu de séparation, étant introduite dans un boîtier de buse (2)
de la buse de pulvérisation (1), et le volume de la chambre de dosage (10) pouvant
être modifié par le biais d'un organe de dosage (9), une réduction de volume de la
chambre de dosage (10) provoquant un refoulement d'un même volume de milieu de séparation
hors de la chambre de dosage (10) et le milieu de séparation refoulé hors de la chambre
de dosage (10) par le mouvement de réglage de l'organe de dosage (9) étant guidé par
le biais d'un canal d'évacuation (11) jusqu'à un corps de buse (3) par le biais duquel
le milieu de séparation doit être guidé hors du boîtier de buse (2),
une unité de désaérage active (14) étant intégrée dans la buse de pulvérisation (1)
pour désaérer la chambre de dosage (10), l'unité de désaérage (14) pouvant être réglée
automatiquement, par sollicitation avec une grandeur d'activation, d'une position
de non-fonctionnement dans une position de désaérage et d'ouverture,
caractérisée en ce
qu'un clapet antiretour (15) est disposé dans le canal d'évacuation (11) et l'unité de
désaérage (14) dans la position de désaérage et d'ouverture ouvre le clapet antiretour
(15).
2. Buse de pulvérisation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la grandeur d'activation de l'unité de désaérage (14) est identique à une grandeur
d'activation de l'organe de dosage (9) pour faire varier le volume de la chambre de
dosage (10).
3. Buse de pulvérisation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
l'unité de désaérage (14) peut être activée par le dépassement d'une valeur seuil
de la grandeur d'activation.
4. Buse de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
la grandeur d'activation de l'unité de désaérage (14) est de l'air de commande sous
pression.
5. Buse de pulvérisation selon les revendications 2, 3 et 4,
caractérisée en ce que
l'air de commande pour l'organe de dosage (9) et l'unité de désaérage (14) est acheminé
par le biais d'une conduite d'air de commande commune.
6. Buse de pulvérisation selon les revendications 2, 3 et 4 ou 5,
caractérisée en ce
qu'en dessous d'une valeur seuil d'air comprimé, seulement l'organe de dosage (9) peut
être réglé, et au-dessus d'une valeur seuil d'air comprimé, à la fois l'organe de
dosage (9) et l'unité de désaérage (14) peuvent être réglés.
7. Buse de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
le clapet antiretour (15) comprend une bille antiretour dans le canal d'évacuation
(11).
8. Buse de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que
l'unité de désaérage (14) est réalisée sous forme de piston de désaérage qui peut
être déplacé axialement le long de son axe longitudinal entre la position de non-fonctionnement
et la position de désaérage et d'ouverture.
9. Buse de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
l'unité de désaérage (14) est sollicitée par la force d'un élément de ressort (20)
dans la position de non-fonctionnement.
10. Outil de pulvérisation comprenant une buse de pulvérisation (1) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 9.