[0001] Die Erfindung betrifft eine Zwinge, umfassend eine Gleitschiene, einen Festbügel,
welcher an der Gleitschiene angeordnet ist, einen Gleitbügel, welcher an der Gleitschiene
verschieblich ist, und mindestens eine Spindel, welche an dem Gleitbügel verschiebungsbeweglich
angeordnet ist und an welchem ein Druckstück angeordnet oder gebildet ist.
[0002] Mit einer solchen Zwinge lassen sich ein oder mehrere Werkstücke zwischen dem Druckstück
und dem Festbügel einspannen. Der Gleitbügel kann an das oder die festzuspannenden
Werkstücke hin geschoben werden, und über die Spindel mit dem Druckstück ist eine
entsprechende Klemmkraft ausübbar.
[0003] Die
DE 83 25 882 U1 offenbart eine Schraubzwinge, welche eine gerade schienenartige Führungsleiste mit
einer an einem Ende einseitig rechtwinklig abstehenden befestigten starren Spannbacke
aufweist.
[0004] Die
DE 10 2005 021 789 A1 offenbart eine Schraubzwinge mit einem Griff, der mit einer Gewindespindel lösbar
und/oder gelenkig verbunden ist.
[0005] Die
DE 20 2013 104 638 U1 offenbart eine Freigabeanordnung eines Spannwerkzeugs, die einen Halter und einen
Anpressmechanismus umfasst.
[0007] Die
US 4,770,401 offenbart eine C-Zwinge mit einer Kraftantriebsanordnung.
[0008] Die
WO 2011/018238 A2 offenbart ein Werkzeug zum Spannen, klemmenden Halten oder Spreizen, wobei die verlagerbare
Klemm- und/oder Spreizbacke motorisch mit einer Komponente parallel zu einem Werkzeugstamm
verlagerbar ist.
[0009] Die
WO 98/35790 A1 offenbart eine Spanneinrichtung mit einem Vorschubhebel, wobei der Vorschubhebel
mit einem ersten Druckelement derart zwischen einem Verkantungselement und einem Gleitbügel
wirkt, dass bei Betätigung des Vorschubhebels in Richtung eines Spanngriffs der Spannspindel
der Gleitbügel relativ zu dem Verkantungselement in der Spannrichtung verschiebbar
ist.
[0011] Aus der
DE 78 05 148 U1 ist eine Schnellspannzwinge bekannt, bestehend aus einer Führungsstange mit Kopfteil
und aus einem auf der Führungsstange verschiebbaren, zusammen mit dem Kopfteil der
einzuspannenden Teile einfassenden Führungsteil. Die Spannvorrichtung der Zwinge weist
einen am Kopfteil gelagerten Druckbolzen auf, welcher mittels eines am Kopfteil angeordneten,
durch einen Bedienungshebel betätigbaren Exzenters niederdrückbar ist.
[0012] Unter der Bezeichnung ACC100 ist eine batteriebetriebene Zwinge der Firma Black &
Decker bekannt.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zwinge der eingangs genannten Art
bereitzustellen, welche auf einfache Weise bedienbar ist und insbesondere einhandbedienbar
ist.
[0014] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Zwinge erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, welche an dem Gleitbügel angeordnet
ist und mit diesem verschieblich ist, welche beabstandet zu der mindestens einen Spindel
ist und welche durch einen Bediener zur Steuerung einer Verschiebungsbewegung der
mindestens einen Spindel betätigbar ist, dass eine Kraftbeaufschlagungseinrichtung
vorgesehen ist, welche auf die mindestens eine Spindel wirkt und über welche eine
Verschiebungsbewegung der mindestens einen Spindel bewirkbar ist, und dass eine Übertragungseinrichtung
vorgesehen ist, welche die Betätigungseinrichtung und die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
verbindet.
[0015] Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist die Betätigungseinrichtung, welche durch einen
Bediener bedient wird, beabstandet zu der Spindel. Eine Spindelverschiebung wird durch
die Betätigungseinrichtung gesteuert, wobei die entsprechenden Steuerbefehle über
die Übertragungseinrichtung auf die Kraftbeaufschlagungseinrichtung zur Spindelverschiebung
übertragen werden.
[0016] Es können durch die Übertragungseinrichtung die entsprechenden mechanischen Kräfte
und insbesondere Drehmomente von der Betätigungseinrichtung auf die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
und von dort auf die Spindel übertragen werden.
[0017] Durch die erfindungsgemäße Lösung ist es möglich, dass ein Bediener die Zwinge mit
einer Hand hält und dabei mit dieser Hand auch über die Wirkkette Betätigungseinrichtung-Übertragungseinrichtung-Kraftbeaufschlagungseinrichtung
eine Spindelverschiebung durchführt. Der Bediener hat dann die andere Hand frei, um
beispielsweise ein oder mehrere Werkstücke zu halten.
[0018] Es ergibt sich dabei eine einfache Bedienbarkeit der Zwinge und insbesondere ist
eine Einhandbedienbarkeit realisierbar.
[0019] Günstig ist es, wenn die Übertragungseinrichtung die Betätigungseinrichtung und die
Kraftbeaufschlagungseinrichtung kräftewirksam und insbesondere drehmomentwirksam miteinander
verbindet.
[0020] Bei einer kräftewirksamen (mechanischen) und insbesondere drehmomentwirksamen Verbindung
werden mechanische Kräfte von der Betätigungseinrichtung durch die Übertragungseinrichtung
auf die Kraftbeaufschlagungseinrichtung übertragen. Insbesondere ist der Kraftaufwand,
welcher für eine Spindelverschiebung notwendig ist, durch einen Bediener über die
Betätigungseinrichtung eingebracht und wird dann über die Übertragungseinrichtung
weitergeleitet.
[0021] Die Übertragungseinrichtung ermöglicht einen räumlichen Abstand zwischen der Betätigungssteuerung
der mindestens einen Spindel und der Spindel selber, um so insbesondere eine Einhandbedienbarkeit
zu realisieren.
[0022] Die Betätigungseinrichtung ist an dem Gleitbügel angeordnet und ist mit diesem verschieblich.
Dadurch ergibt sich eine einfache Handhabbarkeit und insbesondere Einhandbedienbarkeit
der Zwinge.
[0023] Bei einer Ausführungsform umfasst der Gleitbügel ein Gehäuse mit einem Gehäuseinnenraum
und die Kraftbeaufschlagungseinrichtung und die Übertragungseinrichtung sind mindestens
teilweise in dem Gehäuseinnenraum angeordnet. Dadurch lassen sich diese geschützt
positionieren. Es ergibt sich ein kompakter Aufbau.
[0024] Insbesondere ist das Gehäuse geschlossen. Es ist beispielsweise durch einen Gehäusedeckel
geschlossen. Der Gehäusedeckel kann beispielsweise auch ein oder mehrere Lager (beispielsweise
für die Kraftbeaufschlagungseinrichtung, oder die Betätigungseinrichtung) und insbesondere
Gleitlager ausbilden.
[0025] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die mindestens eine Spindel drehbar an dem
Gleitbügel gelagert ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise über eine Drehbewegung
eine Verschiebungsbewegung erreichen.
[0026] Es ist dann besonders vorteilhaft, wenn die mindestens eine Spindel eine Schraubspindel
ist, welche über ein Gewinde an einem Gegengewinde des Gleitbügels drehverschieblich
gelagert ist. Es lässt sich dann durch eine Drehbewegung der mindestens einen Spindel
eine Verschiebungsbewegung dieser Spindel realisieren, wobei insbesondere ein Drehsinn
der mindestens einen Spindel bestimmt, ob die Spindel in Richtung auf den Festbügel
zu oder von diesem weg verschoben wird.
[0027] Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist an dem Gleitbügel eine erste Führungseinrichtung
zur Führung des Gleitbügels auf der Gleitschiene angeordnet, und ist an dem Gleitbügel
eine zweite Führungseinrichtung zur Führung der mindestens einen Spindel an dem Gleitbügel
angeordnet, wobei insbesondere die erste Führungseinrichtung und die zweite Führungseinrichtung
beabstandet zueinander sind. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine entsprechende
kompakte Zwinge realisieren, welche auf einfache Weise bedienbar ist.
[0028] Günstig ist es, wenn eine Verschiebungsrichtung eine Verschieblichkeit des Gleitbügels
an der Gleitschiene und eine Verschiebungsrichtung einer Verschieblichkeit der mindestens
einen Spindel und einem Gleitbügel parallel zueinander sind. Dadurch ergibt sich ein
kompakter Aufbau bei einfacher Bedienbarkeit.
[0029] Insbesondere ist eine Einhandbedienbarkeit vorgesehen, bei der eine Verschiebungsbewegung
der mindestens einen Spindel gesteuert über die Betätigungseinrichtung mit einer Haltehand
eines Bedieners, mittels welcher die Zwinge gehalten ist, bewirkbar ist. Dadurch hat
der Bediener die andere Hand frei, um beispielsweise ein oder mehrere Werkstücke zu
halten.
[0030] Bei einer konstruktiv günstigen Ausführungsform ist die Betätigungseinrichtung ein
Drehgriff oder umfasst einen solchen, wobei über eine Drehung des Drehgriffs eine
Verschiebung der mindestens einen Spindel betätigbar ist. Es ergibt sich dadurch ein
kompakter Aufbau. Der Drehgriff kann gleichzeitig als Haltegriff für die Zwinge als
Ganzes ausgebildet sein. Ferner kann der Drehgriff so ausgebildet sein, dass sich
über diesen auch eine Verschiebungsbewegung des Gleitbügels (durch Schieben oder Ziehen)
an der Gleitschiene bewirken lässt. Es ist dabei beispielsweise möglich, dass über
den Drehgriff ein Drehmoment eingebracht wird, das dann über die Übertragungseinrichtung
und die Kraftbeaufschlagungseinrichtung auf die mindestens eine Spindel übertragen
wird. Es ist beispielsweise auch möglich, dass der Drehgriff eine Art von Schalter
bildet, wobei entsprechende Signale je nach Stellung des Drehgriffs generiert werden,
welche dann die Kraftbeaufschlagungseinrichtung ansteuern, um eine Verschiebungsbewegung
der mindestens einen Spindel zu bewirken.
[0031] Günstig ist es, wenn der Drehgriff drehbar an dem Gleitbügel gelagert ist. Dadurch
ergibt sich ein kompakter Aufbau. Der Drehgriff lässt sich auf einfache Weise mit
dem Gleitbügel verschieben. Es lässt sich eine Bedienungseinrichtung realisieren,
welche in jeder Verschiebungsposition des Gleitbügels an der Gleitschiene eine Steuerbarkeit
der Verschiebung der mindestens einen Spindel ermöglicht.
[0032] Insbesondere ist eine Drehachse des Drehgriffs mindestens näherungsweise parallel
zu einer Verschiebungsrichtung einer Verschieblichkeit der mindestens einen Spindel
an dem Gleitbügel und/oder mindestens näherungsweise parallel zu einer Verschiebungsrichtung
einer Verschieblichkeit eines Gleitbügels an der Gleitschiene. Dadurch ergibt sich
ein einfacher kompakter Aufbau. Insbesondere lässt sich dadurch auf einfache Weise
eine Drehbarkeit des Drehgriffs relativ zu der Gleitschiene realisieren. Dies wiederum
ermöglicht einen kompakten Aufbau der Zwinge.
[0033] Es ist dann besonders vorteilhaft, wenn die Gleitschiene durch den Drehgriff durchgeführt
ist und insbesondere der Drehgriff mit dem Gleitbügel verschieblich ist. Dadurch lässt
sich auf einfache Weise der Drehgriff relativ zu der Gleitschiene drehen.
[0034] Bei einer Ausführungsform weist der Drehgriff ein Halteelement auf, welches insbesondere
mindestens näherungsweise zylindrisch ist, und welches sich in einer Längsrichtung
erstreckt und mit einer Haltehand eines Bedieners umgreifbar ist. Dieses Halteelement
kann dazu verwendet werden, die Zwinge als Ganzes mit einer Hand zu halten. Ferner
kann dann durch eine Drehbewegung des Halteelements als Betätigungseinrichtung eine
Verschiebungsbewegung der mindestens einen Spindel bewirkt werden.
[0035] Bei einer Ausführungsform ist der Drehgriff so angeordnet, dass über ihn eine Verschiebungsbewegung
des Gleitbügels auf der Gleitschiene betätigbar ist. Zur Verschiebungsbewegung des
Gleitbügels auf der Gleitschiene muss der Gleitbügel auf der Gleitschiene geschoben
bzw. gezogen werden. Der Drehgriff kann als Angreifelement für eine Haltehand für
eine Schiebebewegung bzw. Zugbewegung verwendet werden. Es ergibt sich dadurch eine
einfache Bedienbarkeit und Handhabbarkeit.
[0036] Grundsätzlich kann die Betätigungseinrichtung eine Einrichtung sein, welche nur Signale
erzeugt, um die Verschiebungsbewegung der mindestens einen Spindel zu bewirken. Bei
einer konstruktiv einfachen Ausführungsform ist ein auf den Drehgriff ausgeübtes Drehmoment
(durch den Bediener) über die Übertragungseinrichtung als Antriebsmoment zur Drehung
und Verschiebung der mindestens einen Spindel auf die mindestens eine Spindel übertragbar.
Es lässt sich dadurch aktiviert über eine Drehung des Drehgriffs eine Verschiebungsbewegung
der mindestens einen Spindel bewirken. Die dazu notwendige Antriebskraft wird über
den Drehgriff eingebracht und über die Übertragungseinrichtung auf die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
und die mindestens eine Spindel als Abtriebskraft übertragen.
[0037] Bei einer Ausführungsform ist die Übertragungseinrichtung eine mechanische Getriebeeinrichtung,
wobei insbesondere die Betätigungseinrichtung als Antrieb der Getriebeeinrichtung
vorgesehen ist und die Kraftbeaufschlagungseinrichtung für die mindestens eine Spindel
als Abtrieb vorgesehen ist. Die Übertragungseinrichtung überträgt eine entsprechende
mechanische Kraft und insbesondere ein Drehmoment von der Betätigungseinrichtung zur
Kraftbeaufschlagungseinrichtung auf die mindestens eine Spindel, um dort eine Verschiebungsbewegung
zu bewirken.
[0038] Es ist dabei möglich, dass die Kraftbeaufschlagungseinrichtung Teil der Übertragungseinrichtung
ist oder von dieser getrennt ist. Beispielsweise erfolgt eine entsprechende Kraftbeaufschlagung
(Drehmomentbeaufschlagung) der Spindel über ein Zahnrad, welches drehfest mit der
entsprechenden Spindel verbunden ist. Dieses Zahnrad bildet dann die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
für die Spindel, und sie kann auch Teil eines Zahnradgetriebes und damit der Übertragungseinrichtung
sein. Eine getrennte Kraftbeaufschlagungseinrichtung ist beispielsweise ein Elektromotor
oder eine durch ein Getriebe rotationsangetriebene Hülse, an welcher die mindestens
eine Spindel gewindegelagert ist.
[0039] Bei einer Ausführungsform setzen die Getriebeeinrichtung und die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
eine Drehung der Betätigungseinrichtung in eine Verschiebung und insbesondere Drehverschiebung
der mindestens einen Spindel um. Es lässt sich so eine konstruktiv einfach ausgebildete
Zwinge mit einfacher Bedienbarkeit und insbesondere Einhandbedienbarkeit realisieren.
[0040] Vorteilhafterweise sind ein oder mehrere Drehachsen der Getriebeeinrichtung parallel
zu einer Drehachse der Betätigungseinrichtung und/oder einer Drehachse der mindestens
einen Spindel. Beispielsweise umfasst die Getriebeeinrichtung eine Mehrzahl von Zahnrädern.
Die entsprechenden Drehachsen diese Zahnräder sind dann parallel zu den genannten
Drehachsen. Es ergibt sich dadurch ein einfacher kompakter Aufbau mit einer optimierten
Kraftübertragbarkeit und insbesondere Drehmomentübertragbarkeit von der Betätigungseinrichtung
auf die Kraftbeaufschlagungseinrichtung und die mindestens eine Spindel.
[0041] Es ist dabei möglich, dass die Getriebeeinrichtung bezüglich einer Drehzahl der Betätigungseinrichtung
und einer Drehzahl der mindestens einen Spindel als Übersetzungsgetriebe (mit Erhöhung
der Drehzahl), als Untersetzungsgetriebe (mit einer Erniedrigung der Drehzahl) oder
als die Drehzahl nicht veränderndes Getriebe ausgebildet ist. Die entsprechende Ausbildung
hängt beispielsweise ab von den geometrischen Abmessungen der Zwinge oder auch von
dem Einsatzgebiet. Beispielsweise kann es vorteilhaft sein, wenn empfindliche Werkstoffe
eingespannt werden sollen, ein Untersetzungsgetriebe zu verwenden. Wenn beispielsweise
weniger empfindliche Werkstücke schnell eingespannt werden sollen, kann ein Übersetzungsgetriebe
vorteilhaft sein.
[0042] Es ist auch möglich, dass die Getriebeeinrichtung und/oder die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
so ausgebildet sind, dass eine Drehung der Betätigungseinrichtung eine gleichsinnige
oder gegensinnige Drehung der mindestens einen Spindel bewirkt.
[0043] Bei einer Ausführungsform ist die Getriebeeinrichtung ein Zahnradgetriebe oder umfasst
ein solches. Durch ein Zahnradgetriebe lässt sich auf einfache Weise ein Drehmoment
von einer Antriebsseite zu einer Abtriebsseite übertragen.
[0044] Insbesondere ist dann ein erstes Zahnrad drehfest mit der Betätigungseinrichtung
verbunden und es ist ein zweites Zahnrad drehfest mit der Kraftbeaufschlagungseinrichtung
oder der mindestens einen Spindel verbunden, wobei insbesondere das erste Zahnrad
an dem zweiten Zahnrad angreift, oder zwischen dem ersten Zahnrad und dem zweiten
Zahnrad ein oder mehrere weitere Zahnräder zur Drehmomentübertragung von dem ersten
Zahnrad auf das zweite Zahnrad angeordnet sind. Das erste Zahnrad bildet ein Antriebszahnrad
und das zweite Zahnrad bildet ein Abtriebszahnrad. Durch die Einwirkung des ersten
Zahnrads auf das zweite Zahnrad oder mit dazwischenliegenden Zahnrädern lässt sich
entsprechend die Übertragungsstrecke gestalten.
[0045] Es ist alternativ oder auch zusätzlich möglich, dass die Getriebeeinrichtung ein
Kettengetriebe oder ein Riemengetriebe ist oder umfasst, wobei insbesondere ein erstes
Scheibenelement (für eine Kette oder einen Riemen) drehfest mit der Betätigungseinrichtung
verbunden ist und ein zweites Scheibenelement drehfest mit der Kraftbeaufschlagungseinrichtung
oder der mindestens einen Spindel verbunden ist und eine Kette oder Riemen das zweite
Scheibenelement mit dem ersten Scheibenelement koppelt. Durch die Kette bzw. den Riemen
lässt sich kräftewirksam die Distanz zwischen der Betätigungseinrichtung und der Kraftbeaufschlagungseinrichtung
bzw. der mindestens einen Spindel überbrücken, so dass eben mit einer Haltehand des
Bedieners für die Zwinge eine Kraft (ein Drehmoment) eintragbar ist, welches direkt
eine Verschiebung der mindestens einen Spindel bewirkt.
[0046] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass Mischformen von Zahnradgetriebe und Kettengetriebe
bzw. Riemengetriebe vorgesehen sind.
[0047] Es ist möglich, dass ein Element der Übertragungseinrichtung und insbesondere ein
Element der Getriebeeinrichtung wie ein Scheibenelement oder ein Zahnrad direkt drehfest
mit der mindestens einen Spindel verbunden ist. Dieses Element der Getriebeeinrichtung
bildet dann auch die Kraftbeaufschlagungseinrichtung für die mindestens eine Spindel.
[0048] Bei einer Ausführungsform weist die Kraftbeaufschlagungseinrichtung ein drehfestes
Element und insbesondere Hülse auf, welches an die Übertragungseinrichtung gekoppelt
ist und an welchem die mindestens eine Spindel verschieblich geführt ist, wobei die
mindestens eine Spindel drehfest an das drehbare Element gekoppelt ist. Das entsprechende
Element wie eine Hülse lässt sich dann drehbar an dem Gleitbügel lagern und dabei
translationsfest lagern. Über das Element wird die mindestens eine Spindel mit der
entsprechenden Kraft beaufschlagt, um eine Drehung und Drehverschiebung durchzuführen.
Es ist dabei gewährleistet, dass die mindestens eine Spindel über einen großen Haltebereich
und insbesondere großen Gewindebereich an den Gleitbügel gekoppelt ist. Dadurch ergibt
sich eine stabile Ausbildung.
[0049] Vorteilhafterweise ist an dem Festbügel ein Anlageelement angeordnet oder gebildet
und das Druckstück der mindestens einen Spindel ist so angeordnet, dass eine Projektion
des Druckstücks mit einer Projektionsrichtung parallel zu einer Verschiebungsrichtung
der mindestens einen Spindel auf dem Anlageelement liegt. Dadurch kann eine große
Spannkraft ausgeübt werden und es lassen sich ein oder mehrere Werkstücke zwischen
dem Anlageelement und dem Druckstück einklemmen.
[0050] Günstig ist es, wenn eine Sperreinrichtung vorgesehen ist, durch welche eine Verschiebungsbeweglichkeit
des Gleitbügels an der Gleitschiene mindestens in eine Richtung sperrbar ist. Dadurch
lässt sich ein optimiertes Einspannergebnis mit einfacher Bedienbarkeit erhalten.
Es wird ein Rückweichen des Gleitbügels verhindert. Grundsätzlich kann eine Sperreinrichtung
vorgesehen sein, welche eine Beweglichkeit des Gleitbügels in eine Richtung auf den
Festbügel zu oder von diesem weg sperrt. Bei einer Ausführungsform, welche auf konstruktiv
einfache Weise ausgebildet ist, sorgt die Sperreinrichtung dafür, dass eine Wegverschiebung
des Gleitbügels von dem Festbügel gesperrt ist.
[0051] Insbesondere ist dann die Sperreinrichtung so ausgebildet, dass eine Wegbewegung
des Gleitbügels von dem Festbügel sperrbar ist und eine Zubewegung des Gleitbügels
auf den Festbügel erlaubt ist. Dadurch ergibt sich bei einfachem konstruktivem Aufbau
eine einfache Bedienbarkeit.
[0052] Bei einer konstruktiv einfachen Ausführungsform weist die Sperreinrichtung mindestens
ein Bremselement auf, welches mindestens zwei unterschiedliche Winkelstellungen zu
der Gleitschiene aufweist. In einer (ersten) Winkelstellung (oder einem ersten Stellungsbereich)
ist eine Verschieblichkeit des Gleitbügels an der Gleitschiene freigegeben und in
einer zweiten Winkelstellung (oder in einem zweiten Stellungsbereich) ist die Verschieblichkeit
gesperrt. Beispielsweise sind die Winkelstellungen dann so definiert, dass bei entsprechender
Kraftausübung immer eine Zubeweglichkeit des Gleitbügels auf den Festbügel erlaubt
ist und eine Bewegung in der Gegenrichtung gesperrt ist.
[0053] Ferner günstig ist es, wenn ein Löseelement zur Lösung einer Sperrung vorgesehen
ist, welches insbesondere mit einer Haltehand eines Bedieners, durch welche die Zwinge
gehalten ist, bedienbar ist. Durch das Löseelement lässt sich beispielsweise ein Bremselement
in eine solche Winkelstellung (beispielsweise unter Überwindung der Kraft einer Federeinrichtung)
bringen, bei der der Gleitbügel auf der Gleitschiene verschieblich ist. Bei entsprechender
Anordnung dieses Löseelements kann ein Finger der Haltehand, welcher die Zwinge beispielsweise
an einem Haltegriff bzw. Drehgriff hält, diese Lösung bewirken.
[0054] Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Bedienen einer Zwinge bereitgestellt, wobei
die Zwinge eine Gleitschiene, einen an der Gleitschiene verschieblichen Gleitbügel,
einen an der Gleitschiene angeordneten Festbügel und eine an dem Gleitbügel verschieblich
geführte Spindel umfasst, wobei bei dem Verfahren eine Verschiebungsbewegung der Spindel
an dem Gleitbügel durch eine Betätigungseinrichtung gesteuert wird, wobei die Betätigungseinrichtung
an dem Gleitbügel angeordnet ist und mit diesem verschieblich ist und beabstandet
zu der Spindel ist und die Betätigungseinrichtung kraftwirksam an die Spindel zur
Bewirkung einer Verschiebungsbewegung gekoppelt ist.
[0055] Das erfindungsgemäße Verfahren weist die bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen
Zwinge erläuterten Vorteile auf.
[0056] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen wurden ebenfalls bereits im Zusammenhang mit
der erfindungsgemäßen Zwinge erläutert.
[0057] Insbesondere lässt sich die erfindungsgemäße Zwinge mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
betreiben bzw. das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich an der erfindungsgemäßen
Zwinge durchführen.
[0058] Insbesondere ist dann vorgesehen, dass die Betätigungseinrichtung mit einer Haltehand
bedienbar ist, welche die Zwinge hält und insbesondere zum Halten der Zwinge (als
Ganzes) ausgebildet ist.
[0059] Bei einer konstruktiv einfachen Ausführungsform wird eine mechanische Kraft, welche
auf die Betätigungseinrichtung ausgeübt wird, durch eine Übertragungseinrichtung auf
die Spindel übertragen und bewirkt eine Verschiebungsbewegung der Spindel. Es lässt
sich so eine kompakt ausgebildete Zwinge mit einfacher Bedienbarkeit und insbesondere
Einhandbedienbarkeit realisieren.
[0060] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung.
[0061] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine isometrische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Zwinge;
- Figur 2:
- eine Draufsicht auf die Zwinge gemäß Figur 1 in der Richtung A;
- Figur 3:
- eine weitere Draufsicht auf die Zwinge gemäß Figur 1 in der Richtung B;
- Figur 4:
- eine Vorderansicht der Zwinge gemäß Figur 1 in der Richtung C;
- Figur 5:
- eine Hinteransicht de Zwinge gemäß Figur 1 in der Richtung D;
- Figur 6:
- eine Schnittansicht längs der Linie 6-6 gemäß Figuren 2 und 5;
- Figur 7:
- eine Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Gleitbügels der Zwinge
gemäß Figur 1;
- Figur 8:
- eine Draufsicht auf den Gleitbügel gemäß Figur 7 in der Richtung E;
- Figur 9:
- eine weitere Teilschnittansicht der Zwinge gemäß Figur 1;
- Figur 10:
- eine isometrische Teildarstellung (ohne Handgriff und mit geöffnetem Gleitbügelgehäuse)
eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Zwinge;
- Figur 11:
- eine Ansicht auf die Zwinge gemäß Figur 10 in der Richtung F;
- Figur 12:
- eine perspektivische Teildarstellung (ohne Handgriff und mit geöffnetem Gleitbügelgehäuse)
eines dritten Ausführungsbeispiels einer Zwinge, welche nicht unter die Ansprüche
fällt, und
- Figur 13:
- eine Ansicht in der Richtung G der Zwinge gemäß Figur 12.
[0062] Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zwinge, welches in den Figuren
1 bis 9 gezeigt und mit 10 bezeichnet ist, umfasst eine Gleitschiene 12. Die Gleitschiene
12 erstreckt sich in einer Längsrichtung 14 zwischen einem ersten Ende 16 und einem
zweiten Ende 18.
[0063] Die Gleitschiene 12 ist profiliert. Sie weist im Querschnitt (vergleiche beispielsweise
Fig. 4) eine Höhe HG auf, welche größer ist als eine Breite BG quer zu dieser Höhe.
Beispielsweise ist die Höhe HG mindestens 3-fach höher als die Breite BG.
[0064] Die Gleitschiene 12 weist im Querschnitt ein Rechteck als Einhüllende auf, wobei
die Kanten abgerundet sind. Ferner weist sie in einem mittleren Bereich bezogen auf
eine Höhenrichtung gegenüberliegende muldenförmige Vertiefungen 20 auf.
[0065] Die Gleitschiene 12 ist insbesondere aus einem metallischen Material hergestellt.
[0066] An der Gleitschiene 12 ist im Bereich des zweiten Endes 18 ein Festbügel 22 angeordnet.
Dieser Festbügel 22 ist fest an der Gleitschiene 12 fixiert.
[0067] Bei einer Ausführungsform ist der Festbügel 22 ein Element, welches getrennt von
der Gleitschiene 12 hergestellt ist und an dieser fest nachträglich fixiert ist.
[0068] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass der Festbügel 22 lösbar mit der Gleitschiene
12 verbunden ist.
[0069] Es ist weiterhin grundsätzlich möglich, dass der Festbügel 22 integral an der Gleitschiene
12 gebildet ist.
[0070] Bei einer Ausführungsform ist der Festbügel 22 ein von der Gleitschiene 12 getrenntes
Teil und beispielsweise ein Kunststoffteil.
[0071] Der Festbügel erstreckt sich in einer Richtung senkrecht zu der Längsrichtung 14
weg von der Gleitschiene 12.
[0072] Der Festbügel 22 weist einen Fixierungsbereich 24 auf, über welchen er an der Gleitschiene
12 gehalten ist. Der Fixierungsbereich weist eine Aufnahme 26 auf, in welche die Gleitschiene
12 eingetaucht ist. Beispielsweise über eine oder mehrere Schrauben, Stifte, Bolzen
usw. ist eine weitere Fixierung des Festbügels 22 über den Fixierungsbereich 24 der
Gleitschiene 12 vorgesehen.
[0073] An dem Festbügel 22 ist ein Anlageelement 28 angeordnet bzw. gebildet. Dieses Anlageelement
28 stellt eine Anlagefläche 30 für ein Werkstück bereit. Die Anlagefläche 30 ist insbesondere
eine ebene Fläche.
[0074] Das Anlageelement 28 mit der Anlagefläche 30 ist in einer Querrichtung zu der Längsrichtung
14 beabstandet zu der Gleitschiene 12.
[0075] Die Zwinge 10 umfasst einen Gleitbügel 32. Dieser ist (gleit-)verschieblich auf der
Gleitschiene 12 geführt.
[0076] Der Gleitbügel 32 weist eine erste Führungseinrichtung 34 auf. Mittels dieser ersten
Führungseinrichtung 34 ist der Gleitbügel 32 auf der Gleitschiene 12 führbar angeordnet
mit einer Verschiebungsrichtung 36 (Richtung und Gegenrichtung). Diese Verschiebungsrichtung
36 ist insbesondere parallel zu der Längsrichtung 14 der Gleitschiene 12. Sie kann
auch in einem spitzen Winkel liegen.
[0077] Die erste Führungseinrichtung 34 ist an einem Führungsbereich 38 des Gleitbügels
32 gebildet. Sie ist insbesondere als Ausnehmung ausgebildet, durch welche die Gleitschiene
12 durchgetaucht ist.
[0078] Diese Ausnehmung ist in ihrer Form an die entsprechende Profilierung der Gleitschiene
12 angepasst, so dass eine möglichst spielfreie Gleitung ermöglicht ist.
[0079] An dem Gleitbügel 12 ist beabstandet zu dem Führungsbereich 38 und damit auch beabstandet
zu der Gleitschiene 12 (mindestens) eine Spindel 40 an einer zweiten Führungseinrichtung
41 des Gleitbügels 32 angeordnet. Diese Spindel 40 weist eine Erstreckung in einer
Längsrichtung 42 auf, welche parallel zu der Längsrichtung 14 der Gleitschiene 12
bzw. parallel zu der Verschiebungsrichtung 36 des Gleitbügels 32 auf der Gleitschiene
12 ist.
[0080] An der Spindel 40 sitzt ein Druckstück 44 bzw. ist an dieser gebildet.
[0081] Bei einer Ausführungsform ist das Druckstück 44 ein von der Spindel 40 getrenntes
Element, welches im Bereich eines ersten Endes 46 der Spindel fixiert ist.
[0082] Es kann dabei vorgesehen sein, dass das Druckstück 44 schwenkbar und beispielsweise
über eine Art von Kugellager an der Spindel 40 gelagert ist, um eine entsprechende
Beweglichkeit des Druckstücks 44 an der Spindel 40 zu ermöglichen.
[0083] Die Spindel 40 ist in einer Verschiebungsrichtung 48 (Richtung und Gegenrichtung)
verschieblich an einem entsprechenden Lagerbereich 50 des Gleitbügels 32 gelagert,
wobei die zweite Führungseinrichtung 41 an diesem Lagerbereich 50 sitzt.
[0084] Die Verschiebungsrichtung 48 der Spindel 40 an dem Gleitbügel 32 ist parallel zu
der Längsrichtung 42 der Spindel 40.
[0085] Die Verschiebungsrichtung 48 ist parallel zu der Verschiebungsrichtung 36 des Gleitbügels
32 an der Gleitschiene 12.
[0086] Die Spindel 40 ist an dem Gleitbügel 32 ausgerichtet auf das Anlageelement 28 mit
seiner Anlagefläche 30 positioniert. Eine Projektion der Spindel 40 bzw. des Druckstücks
44 in der Längsrichtung 42 auf den Festbügel 22 liegt auf dem Anlageelement 28.
[0087] Das Druckstück 44 hat eine Anlagefläche 52, welche insbesondere eben ist. Diese Anlagefläche
52 ist der Anlagefläche 30 des Festbügels 22 zugewandt. Entsprechend ist die Anlagefläche
30 des Festbügels 22 der Anlagefläche 52 an dem Druckstück 44 der Spindel 40 zugewandt.
[0088] Zwischen dem Gleitbügel 32 und dem Festbügel 22 sind ein oder mehrere Werkstücke
einklemmbar. Es ist dabei eine Anlage an den Anlageflächen 30 und 52 vorgesehen.
[0089] Bei einer Ausführungsform ist die Spindel 40 drehverschieblich an dem Lagebereich
50 des Gleitbügels 32 gelagert. Eine Drehachse 54 der Spindel 40 an dem Gleitbügel
32 ist parallel bzw. koaxial zu der Längsrichtung 42 und parallel bzw. koaxial zu
der Verschiebungsrichtung 48.
[0090] Die Spindel 40 ist insbesondere als Schraubspindel ausgebildet mit einem Gewinde
56, welches in ein Gegengewinde 58 an dem Lagebereich 50 des Gleitbügels 32 eingreift.
[0091] Das Gewinde 56 ist insbesondere ein Außengewinde und das Gegengewinde 58 ist ein
Innengewinde.
[0092] Durch eine Drehung der Spindel 40 um die Drehachse 54 lässt sich dann eine Verschiebung
in der Verschiebungsrichtung 48 erreichen. Je nach Drehrichtung lässt sich dabei eine
Verschiebung des Druckstücks 44 auf das Anlageelement 28 zu oder von diesem weg bewirken.
[0093] Wie erwähnt, ist der Gleitbügel 32 an der Gleitschiene 12 in der Verschiebungsrichtung
36 verschieblich. Die Zwinge 10 umfasst eine Sperreinrichtung 60, um eine Verschieblichkeit
des Gleitbügels 32 an der Gleitschiene 12 mindestens in eine Richtung zu sperren.
[0094] Es ist dabei grundsätzlich möglich, dass die Sperreinrichtung 60 so ausgebildet ist,
dass eine Verschieblichkeit des Gleitbügels 32 an der Gleitschiene 12 sowohl in Richtung
auf den Festbügel 22 zu als auch von dem Festbügel 22 weg sperrbar ist.
[0095] Bei einer gezeigten Ausführungsform ist die Sperreinrichtung 60 so ausgebildet, dass
nur die Verschieblichkeit des Gleitbügels 32 an der Gleitschiene 12 von dem Festbügel
22 weg gesperrt ist.
[0096] Bei einer Ausführungsform umfasst die Sperreinrichtung 60 ein Bremselement 62 (Fig.
6). Das Bremselement 62 ist durch ein oder mehrere Blechplättchen und insbesondere
durch ein Blechplättchenpaket gebildet.
[0097] Das Bremselement 62 weist eine Ausnehmung 64 auf, durch welches die Gleitschiene
12 durchgetaucht ist.
[0098] Das Bremselement 62 ist an dem Gleitbügel 32 in dem Führungsbereich 38 im Bereich
eines Endes 66 gelagert und dabei derart gelagert, dass eine Winkelstellung des Bremselements
62 zu der Gleitschiene 12 veränderbar ist.
[0099] An dem Führungsbereich 38 des Gleitbügels 32 ist entsprechend eine Ausnehmung 70
gebildet, in welcher schwenkbar das Bremselement 62 sitzt. Eine entsprechende Schwenkachse
72 liegt senkrecht zu der Längsrichtung 14 der Gleitschiene 12. In Figur 6 liegt diese
Schwenkachse 72 senkrecht zur Zeichenebene.
[0100] Die Schwenkachse 72 muss dabei nicht unbedingt eine räumlich festliegende Achse sein,
sondern kann grundsätzlich ihre Position verändern.
[0101] Das Bremselement 62 weist eine Grundstellung 74 auf, in welcher das Bremselement
62 in einem (kleinen) spitzen Winkel 78 bezogen auf eine Ebene 76 senkrecht zu der
Längsrichtung 14 der Gleitschiene 12 geneigt ist.
[0102] Dieser spitze Winkel 78 liegt dabei bei einer Ausführungsform in der Größenordnung
von 5°.
[0103] Der spitze Winkel 78 liegt dabei in Richtung des Festbügels 22.
[0104] Die Grundstellung 74 ist beispielsweise durch eine Federeinrichtung 80 erreicht,
welche sich an dem Bremselement 62 und einem entsprechenden Stützbereich 82 an dem
Führungsbereich 38 des Gleitbügels 32 abstützt. Die Federeinrichtung 80 drückt das
Bremselement 62 aus der Ebene 76 heraus in seine Grundstellung 74 mit dem spitzen
Winkel 78.
[0105] Durch Krafteinwirkung entgegen der Federkraft der Federeinrichtung 80 lässt sich
das Bremselement 62 in eine Stellung mindestens näherungsweise parallel zur Ebene
76 bringen.
[0106] Die Sperreinrichtung 60 weist ein Löseelement 84 auf. Dieses Löseelement 84 ist an
dem Gleitbügel 32 (uns insbesondere an dem Bremselement 62) so angeordnet, dass in
Art eines Schalters ein Bediener auf dieses zugreifen kann und dabei insbesondere
das Bremselement 62 unter Überwindung der Kraft der Federeinrichtung 80 mindestens
näherungsweise parallel zur Ebene 76 positionieren kann, um die Sperrwirkung aufzuheben.
[0107] Das Löseelement 84 ist insbesondere von einer Oberseite 86 des Gleitbügels 32 her
zugänglich. Diese Oberseite 86 ist abgewandt zu derjenigen Seite des Gleitbügels 32,
in deren Nähe die Spindel 40 sitzt. Diese Oberseite 86 liegt oberhalb der Gleitschiene
12, wobei dann die Spindel 40 unterhalb der Gleitschiene 12 positioniert ist.
[0108] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die gezeigte Sperreinrichtung 60 so ausgebildet,
dass die Federeinrichtung 80 die Grundstellung 74 bewirkt (Fig. 6).
[0109] Wenn versucht wird, den Gleitbügel 32 von dem Festbügel 22 weg zu verschieben (in
Fig. 6 angedeutet durch den Pfeil mit dem Bezugszeichen 88), dann verkantet das Bremselement
62 mit der Gleitschiene. Es kann sich insbesondere in die Gleitschiene 12 eingraben.
Dadurch wird die Verschiebungsbeweglichkeit des Gleitbügels 32 in der Richtung 88
gesperrt.
[0110] Durch Änderung der Winkelstellung des Bremselements 62 kann diese Sperrung aufgehoben
werden. Wenn ein Bediener auf das Löseelement 84 zugreift und dieses in einer Richtung
90 verschwenkt, dann wird entsprechend das Verkanten des Bremselements 62 mit der
Gleitschiene 12 aufgehoben und der Gleitbügel 32 ist auf der Gleitschiene 12 frei
verschieblich und auch in der Richtung 88 verschieblich.
[0111] Zur Verschwenkung des Bremselements 62 in der Richtung 90 muss die Kraft der Federeinrichtung
80 überwunden werden.
[0112] Wenn das Bremselement 62 in seiner Grundstellung 74 ist, dann kann dennoch der Gleitbügel
32 in einer Richtung 92 (Gegenrichtung zur Richtung 88) auf den Festbügel 22 hin verschoben
werden (sofern das Druckstück 44 nicht an das Anlageelement 28 anstößt bzw. ein oder
mehrere Werkstücke zwischen dem Festbügel 22 und dem Gleitbügel 32 liegen).
[0113] Durch eine Verschiebung des Gleitbügels 32 in der Richtung 92 wird die Verkantung
des Bremselements 62 aufgehoben, wenn eine genügend große Kraft für die Verschiebung
ausgeübt wird.
[0114] Durch die beschriebene Ausbildung der Sperreinrichtung 60 mit dem Bremselement 62
ist eine Sperrung in einer Richtung erreicht.
[0115] Die Zwinge 10 umfasst eine Betätigungseinrichtung 94 für einen Bediener, über welche
dieser eine Verschiebungsbewegung der Spindel 40 an dem Gleitbügel aktivieren kann.
[0116] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Betätigungseinrichtung 94 als Handgriff 96
ausgebildet. Dieser Handgriff 96 hat insbesondere ein mindestens näherungsweise zylindrisches
Halteelement 98, welches durch eine Haltehand des Bedieners umgreifbar ist.
[0117] Dieses Halteelement 98 erstreckt sich in einer Längsrichtung 100 (Fig. 1), welche
parallel zu der Längsrichtung 14 der Gleitschiene 12 ausgerichtet ist.
[0118] Die Betätigungseinrichtung 94 mit dem Handgriff 96 bzw. dem Halteelement 98 ist längs
der Gleitschiene 12 ausgerichtet und weist von dem Gleitbügel 32 weg in eine Richtung
von dem zweiten Ende 18 der Gleitschiene 12 zu dem ersten Ende 16.
[0119] Der Handgriff 96 ist als Drehgriff ausgebildet. Er ist über ein Drehlager 102 drehbar
an dem Gleitbügel 32 gelagert. Er sitzt dabei an einer Seite des Gleitbügels 32, welcher
dem Festbügel 22 abgewandt ist.
[0120] Eine Drehachse 104, um welche der Handgriff 96 (Drehgriff 96) drehbar an dem Gleitbügel
32 gelagert ist, ist parallel bzw. koaxial zu der Längsrichtung 14 der Gleitschiene
12 und parallel bzw. koaxial zu der Verschiebungsrichtung 36 des Gleitbügels 32 an
der Gleitschiene 12.
[0121] Die Drehachse 104 ist bei einer Ausführungsform parallel zu der Drehachse 54 für
eine Drehbarkeit der Spindel 40 an dem Gleitbügel 32. Die Drehachsen 54 und 104 sind
parallel beabstandet zueinander.
[0122] Die Drehachsen 54 und 104 können aber auch in einem spitzen Winkel zueinander liegen.
[0123] Die Betätigungseinrichtung 94 (der Handgriff bzw. Drehgriff 96) weist eine Ausnehmung
106 auf, durch welche die Gleitschiene 12 durchgeführt ist. Diese Durchführung ist
derart ausgestaltet, dass die Betätigungseinrichtung 94 auf der Gleitschiene 12 drehbar
ist, das heißt, der Handgriff bzw. Drehgriff 96 relativ zu der Gleitschiene 12 drehbar
ist; die Gleitschiene 12 behindert die Drehbarkeit des Handgriffs bzw. Drehgriffs
96 nicht.
[0124] Es ist eine Übertragungseinrichtung 108 zur Übertragung eines Drehmoments, welches
von einem Bediener an der Betätigungseinrichtung 94 (dem Handgriff bzw. Drehgriff
96) eingetragen wird, auf die Spindel 40, zur Bewirkung einer entsprechenden Verschiebung
der Spindel 40 in der Verschiebungsrichtung 48 vorgesehen. Die Betätigungseinrichtung
94 und die Spindel 40 sind beabstandet zueinander. Die Übertragungseinrichtung 108
sorgt für eine kräftewirksame bzw. drehmomentwirksame "Überbrückung" dieses Abstands,
um über die Betätigungseinrichtung 94 eine Spindelverschiebung der Spindel 40 durchführen
zu können.
[0125] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Übertragungseinrichtung 108 als mechanische
Getriebeeinrichtung 110 ausgebildet.
[0126] Es ist eine Kraftbeaufschlagungseinrichtung 112 vorgesehen, über welche die Spindel
40 mit einer entsprechenden Kraft (einem entsprechenden Drehmoment) beaufschlagbar
ist, um eine Spindelverschiebung ausgelöst und insbesondere aktiviert durch die Betätigungseinrichtung
94 durchführen zu können. Diese Kraft wird durch die Übertragungseinrichtung 108 der
Kraftbeaufschlagungseinrichtung 112 zugeleitet.
[0127] Der Gleitbügel 32 umfasst ein Gehäuse 114 mit einem Gehäuseinnenraum 116. In dem
Gehäuseinnenraum 116 ist die Übertragungseinrichtung 108 und insbesondere die mechanische
Getriebeeinrichtung 110 sowie (zumindest teilweise) die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
112 angeordnet.
[0128] Ferner ist in dem Gehäuseinnenraum 116 mindestens teilweise die Spindel 40 positioniert.
[0129] Das Gehäuse 114 ist geschlossen. Es ist insbesondere ein Gehäusedeckel 118 (Fig.
7) vorgesehen. Dieser Gehäusedeckel 118 ist insbesondere abgewandt zu dem Festbügel
42 an dem Gleitbügel 32 angeordnet und beispielsweise über Schrauben 120 lösbar mit
dem restlichen Gehäuse 114 verbunden.
[0130] Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein Wellenelement 122 des Drehlagers 102 durch
eine entsprechende Ausnehmung 124 des Gehäusedeckels 118 durchgetaucht. Mit diesem
Wellenelement 122 ist drehfest der Handgriff bzw. Drehgriff 96 verbunden.
[0131] Es kann ferner vorgesehen sein, dass durch eine entsprechende Ausnehmung 126 ein
Bereich 128 der Kraftbeaufschlagungseinrichtung 112 durchgetaucht ist. Es ist dabei
insbesondere vorgesehen, dass dieser Bereich 128 in der Ausnehmung 124 drehbar ist.
[0132] Bei einer alternativen Ausführungsform ist der Bereich 128 komplett im Gehäuse 114
angeordnet und durch den Gehäusedeckel 118 abgedeckt.
[0133] Grundsätzlich kann die Ausnehmung 124 als Gleitlagerbereich für den Bereich 128 der
Spindel 40 vorgesehen sein.
[0134] Entsprechend ist es möglich, dass die Ausnehmung 124 als Gleitlagerbereich für das
Wellenelement 122 oder den Handgriff 96 ausgebildet ist.
[0135] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die mechanische Getriebeeinrichtung 110 ein Zahnradgetriebe
130. Dieses Zahnradgetriebe 130 umfasst ein erstes Zahnrad 132, welches drehfest mit
der Betätigungseinrichtung 94 (dem Handgriff bzw. Drehgriff 96) verbunden ist. Entsprechend
weist dieses erste Zahnrad 132 eine Drehachse koaxial zur Drehachse 104 auf.
[0136] Eine Drehung des Handgriffs bzw. Drehgriffs 96 bewirkt eine synchrone Drehung des
ersten Zahnrads 132. Die primäre Drehung erfolgt dabei an dem Handgriff 96, wodurch
eine Drehung des ersten Zahnrads 132 in dem Gehäuseinnenraum 116 bewirkt wird.
[0137] Das zweite Zahnrad 134 ist drehfest mit einer Hülse 136 verbunden. Die Hülse 136
ist um die Drehachse 54 drehbar gelagert und dabei translationsfest am Gleitbügel
32 angeordnet. An ihr ist der Bereich 128 gebildet.
[0138] An der Hülse 136 ist die Spindel 40 drehfest fixiert. Dazu ist beispiesweise die
Spindel 40 mit einem Sechskant versehen, welcher in einem Hohlsechskant der Hülse
136 liegt. Die Spindel 40 ist an der Hülse 136 verschieblich gelagert.
[0139] Durch das zweite Zahnrad 134 ist eine Drehung der Hülse 136 mit der Spindel 40 bewirkbar,
welche dann - je nach Drehrichtung - in einer Verschiebungsbewegung der Spindel 40
auf den Festbügel 22 zu oder von diesem weg resultiert aufgrund des Eingriffs des
Gewindes 56 an dem Gegengewinde 58.
[0140] Ein Eingriffsbereich des Gewindes 56 der Spindel 40 an dem Gegengewinde 58 des Gleitbügels
32 ist beabstandet zu der Hülse 136 und damit auch einem Eintauchbereich der Spindel
40 in die Hülse 136.
[0141] Die Hülse 136 bildet die Kraftbeaufschlagungseinrichtung 112 für die Spindel 40,
mittels welcher das Drehmoment ausgehend von der Betätigungseinrichtung 94 in die
Spindel 40 zu deren Dreh-Verschiebungsbewegung eingekoppelt wird.
[0142] An der Spindel 40 sitzt an einem Endbereich ein Anschlagelement 137 (Figur 6). Dieses
Anschlagelement 137 ist nur innerhalb der Hülse 136 verschieblich. An dem Gleitbügel
32 ist ein Bund 138 im Bereich eines Endes des Gegengewindes 58 gebildet. Ein Anschlag
des Anschlagelements 137 an dem Bund 138 definiert eine maximale Verschiebestellung
der Spindel 40, in welcher diese maximal nach vorne an dem Gleitbügel 32 zu dem Festbügel
22 ragt.
[0143] Grundsätzlich ist es möglich, dass das erste Zahnrad 132 direkt an das zweite Zahnrad
134 angreift, um die entsprechende Drehmomentübertragung von der Betätigungseinrichtung
94 auf die Spindel 40 zu ermöglichen.
[0144] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwischen dem ersten Zahnrad 132 und dem
zweiten Zahnrad 134 weitere Zahnräder vorgesehen.
[0145] Das erste Zahnrad 132 greift an ein drittes Zahnrad 140 an. Dieses dritte Zahnrad
140 ist um eine Drehachse 142 drehbar gelagert, welche parallel zu den Drehachsen
104 und 54 ist. Das dritte Zahnrad 140 ist in dem Gehäuseinnenraum 116 angeordnet.
[0146] Das dritte Zahnrad 140 greift an ein viertes Zahnrad 144, welches um eine Drehachse
146 parallel zu den Drehachsen 54, 104, 142 drehbar gelagert ist. Das vierte Zahnrad
144 ist in dem Gehäuseinnenraum 116 positioniert.
[0147] Das vierte Zahnrad 144 greift dann an das zweite Zahnrad 134 an.
[0148] Durch diese Wirkkette von Zahnrädern 132, 140, 144, 134 wird das Drehmoment, welches
über die Betätigungseinrichtung 94 eingebracht ist, auf die beabstandete Spindel 40
zu deren Verschiebungsbewegung in der Verschiebungsrichtung 48 übertragen.
[0149] Es ist grundsätzlich möglich, dass die Übertragungseinrichtung 108 und insbesondere
mechanische Getriebeeinrichtung 110 bezogen auf eine Drehzahl der Betätigungseinrichtung
94 um die Drehachse 104 als Untersetzungsgetriebe, Übersetzungsgetriebe oder Getriebe
mit gleichbleibender Drehzahl ausgebildet ist. Bei einem Untersetzungsgetriebe wird
im Vergleich zu der ursprünglichen Drehzahl eine Betätigungseinrichtung 94 die Drehzahl
der Spindel 40 um die Drehachse 54 verringert und beim Übersetzungsgetriebe wird sie
erhöht.
[0150] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel bleibt die Drehzahl erhalten.
[0151] Es ist ferner möglich, dass eine Drehung an dem Handgriff bzw. Drehgriff 96 in eine
gleichsinnige Drehung der Spindel 40 oder in eine gegensinnige Drehung übertragen
wird. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Übertragung der Drehung gegensinnig,
das heißt, wenn der Handgriff 96 im Uhrzeigersinn gedreht wird, dann wird die Spindel
40 im Gegenuhrzeigersinn gedreht.
[0152] Die Anzahl der Zahnräder des Zahnradgetriebes 130 bestimmt, ob eine gegensinnige
oder gleichsinnige Drehung vorliegt und bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel liegt
eine gegensinnige Drehung vor, aufgrund einer geradzahligen Anzahl von Zahnrädern,
nämlich den vier Zahnrädern 132, 134, 140, 144. Bei einer ungeraden Anzahl von Zahnrädern
lässt sich eine gleichsinnige Drehung erreichen.
[0153] Die Anzahl der Zahnräder des Zahnradgetriebes 130 ist bestimmt durch die geometrischen
Abmessungen der Zwinge 10 und auch durch das Einsatzgebiet.
[0154] Die Zahnräder des Zahnradgetriebes 130 sind beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial
hergestellt.
[0155] Es kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn leicht zerstörbare Werkstücke eingespannt
werden sollen, ein Untersetzungsgetriebe vorzusehen bzw. bei "Grobwerkstücken", wenn
eine schnelle Einspannung gewünscht ist, ein Übersetzungsgetriebe vorzusehen.
[0156] Die Zwinge 10 ist einhandbedienbar. Ein Bediener kann die Zwinge 10 als Ganzes an
dem Handgriff 96 halten. Er kann über den Handgriff 96 eine Verschiebung des Gleitbügels
32 auf der Gleitschiene 12 bewirken. Er kann mit einem Finger einer Haltehand, welche
den Handgriff 96 umgreift, auch auf das Löseelement 94 zugreifen und dieses in eine
Freigabestellung bringen.
[0157] Er kann ferner mit seiner Haltehand ein Drehmoment an der Zwinge 10 einbringen, welches
dann über die Übertragungseinrichtung 108 und die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
112 auf die Spindel 40 übertragen wird und eine Verschiebung der Spindel 40 ermöglicht
wird. Die Drehrichtung der Drehung an dem Handgriff 96 bestimmt dabei, ob die Spindel
40 auf den Festbügel 22 zu oder von diesem weg verschoben wird.
[0158] Es ist grundsätzlich auch möglich, dass ein Zahnrad der Getriebeeinrichtung direkt
drehfest mit der Spindel 40 verbunden ist. Dieses bildet dann die Kraftbeaufschlagungseinrichtung.
Bei einem solchen Zahnrad muss dann aufgrund der Verschiebung der Spindel 40 bei jeder
Position der Spindel 40 ein Angriff durch die Übertragungseinrichtung gewährleistet
sein.
[0159] Die Zwinge 10 funktioniert wie folgt:
Es sollen ein oder mehrere Werkstücke zwischen dem Festbügel 22 dem Anlageelement
28) und dem Gleitbügel 32 (dem Druckstück 44) eingespannt werden.
[0160] Ein Bediener hält die Zwinge 10 an der Bedienungseinrichtung 94, das heißt dem Handgriff
96. Er hat zuvor die Spindel 40 so positioniert, dass diese nicht an einem Endpunkt
ihrer Verschiebungsbeweglichkeit ist, sondern noch in Richtung auf den Festbügel 22
zu verschoben werden kann. Er schiebt dann über den Handgriff 96 den Gleitbügel 32
in Richtung auf den Festbügel 22 zu, bis das Druckstück 44 an einem entsprechenden
Werkstück zwischen dem Festbügel 22 und dem Gleitbügel 32 anliegt.
[0161] Die Sperreinrichtung 60 ist so ausgebildet, dass diese Zubewegung erlaubt ist. Eine
Verschiebungsbewegung des Gleitbügels 32 an der Gleitschiene 12 in der Richtung 92
(Gegenrichtung) ist durch die Sperreinrichtung 60 gesperrt.
[0162] Der Bediener kann dann über seine Haltehand, welche den Handgriff 96 hält, ein Drehmoment
über die Betätigungseinrichtung 94 durch entsprechende Drehung um die Drehachse 104
einbringen.
[0163] Dieses Drehmoment wird durch die Übertragungseinrichtung 108 und bei der Zwinge 10
über die Zahnräder des Zahnradgetriebes 130 auf die Spindel 40 übertragen. Bei entsprechender
Drehrichtung lässt sich dadurch die Spindel 40 in Richtung des Festbügels 22 verschieben
und das oder die Werkstücke lassen sich verklemmen.
[0164] Die Zwinge 10 erlaubt eine komplette Einhandbedienbarkeit. Dadurch hat ein Bediener
beispielsweise die Nicht-Haltehand frei zur Positionierung bzw. zum Halten von einem
oder mehreren Werkstücken, welche oder welches zwischen den Festbügel 22 und den Gleitbügel
32 eingespannt werden sollen.
[0165] Es ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit.
[0166] Die Hülse 136 bildet die Kraftbeaufschlagungseinrichtung 112, wobei die Translationslage
der Hülse 136 an dem Gleitbügel 32 fest ist. Die Hülse 136 ist um die Drehachse 104
an dem Gleitbügel 132 drehbar. Die Spindel 104 ist je nach Verschiebungsstellung zu
dem Gleitbügel 32 unterschiedlich weit in die Hülse 136 eingetaucht. Sie ist drehfest
und translationsverschieblich (insbesondere über ein Gleitlager) an der Hülse 136
gelagert.
[0167] Eine Drehung der Hülse 136 bewirkt eine Drehung der Spindel 40 im Gegengewinde 58
und damit eine Translationsverschiebung der Spindel 40 an dem Gleitbügel 32. Die translationsverschiebliche
Lagerung der Spindel 40 in der Hülse 136 bis zum Anschlag des Anschlagelements 137
an dem Bund 138 ermöglicht gerade diese Verschieblichkeit.
[0168] Bei dem Zahnradgetriebe 130 ist durch die drehfeste Verbindung des ersten Zahnrads
132 an die Betätigungseinrichtung 94 (den Handgriff bzw. den Drehgriff 96) die Betätigungseinrichtung
94 der Antrieb.
[0169] Durch die drehfeste Ankopplung des zweiten Zahnrads 134 an die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
112, das heißt durch die drehfeste Verbindung des zweiten Zahnrads 134 an die Hülse
136 erfolgt der Abtrieb an die Kraftbeaufschlagungseinrichtung 112 und damit an die
Spindel 40.
[0170] Ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zwinge, welche in einer Teildarstellung
in den Figuren 10 und 11 gezeigt und mit 160 bezeichnet ist, ist grundsätzlich gleich
ausgebildet wie die Zwinge 10 und unterscheidet sich nur in der Ausbildung der Übertragungseinrichtung.
Für gleiche Elemente wie bei der Zwinge 10 werden gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0171] Die Zwinge 160 umfasst einen Gleitbügel 32', welcher ein Gehäuse 114' mit einem Gehäuseinnenraum
116' hat.
[0172] An dem Gehäuseinnenraum 116' ist eine Übertragungseinrichtung 162 angeordnet, welche
als mechanische Getriebeeinrichtung ausgebildet ist. Die Übertragungseinrichtung 162
ist als Riemenantrieb oder Kettenantrieb ausgebildet.
[0173] Mit der entsprechenden Betätigungseinrichtung 94, wobei der Handgriff 96 in Fig.
10 nicht gezeigt ist, ist drehfest ein erstes Scheibenelement 164 verbunden. Mit der
Hülse 136 ist drehfest ein zweites Scheibenelement 166 verbunden.
[0174] Das erste Scheibenelement 164 und das zweite Scheibenelement 166 sind drehmomentwirksam
über einen Riemen oder eine Kette 168 miteinander gekoppelt.
[0175] Ein über die Betätigungseinrichtung 94 eingebrachtes Drehmoment wird über den Riemen
bzw. die Kette 168 auf das zweite Scheibenelement 166 und von dort auf die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
112 zur Durchführung einer Drehverschiebungsbewegung der Spindel 40 übertragen.
[0176] Die Übertragungseinrichtung 162 in ihrer Ausbildung als Riemenantrieb bzw. Kettenantrieb
sorgt für eine räumliche "Überbrückung" an dem Gleitbügel 32' zur Drehmomentübertragung
auf die Spindel 40.
[0177] Ansonsten funktioniert die Zwinge 160 wie die Zwinge 10.
[0178] Durch die drehfeste Anbindung des ersten Scheibenelements 164 an die Betätigungseinrichtung
94 ist bei der Zwinge 160 der Antrieb für die entsprechende mechanische Getriebeeinrichtung
die Betätigungseinrichtung 94. Der Abtrieb ist durch die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
112 gebildet.
[0179] Ein drittes Ausführungsbeispiel einer Zwinge, welches in den Figuren 12 und 13 in
einer Teildarstellung gezeigt und mit 180 bezeichnet ist, ist bezüglich der Gleitschiene
12 und dem Festbügel 22 gleich ausgebildet wie die Zwinge 10. Für gleiche Elemente
werden gleiche Bezugszeichen verwendet. Die Zwinge 180 fällt nicht unter die Ansprüche.
[0180] Es ist ein Gleitbügel 32" vorgesehen, welcher bezüglich seiner grundsätzlichen Ausbildung
gleich ausgebildet ist wie der Gleitbügel 32.
[0181] Dieser Gleitbügel 32" hat ein Gehäuse 114" mit einem Gehäuseinnenraum 116".
[0182] In dem Gehäuseinnenraum 116" ist als Kraftbeaufschlagungseinrichtung 162 ein elektromotorischer
Antrieb 184 (ein Elektromotor) angeordnet. Dieser ist an die Spindel 40 gekoppelt.
Über diesen elektromotorischen Antrieb 184 lässt sich die Spindel verschieben.
[0183] Insbesondere ist der elektromotorische Antrieb 184 an einen Kugelgewindetrieb gekoppelt,
um eine Drehverschiebungsbewegung der Spindel 40 durchführen zu können.
[0184] An dem Gleitbügel 32" ist ein Schalter 186 angeordnet. Es handelt sich dabei insbesondere
um einen elektrischen Schalter. Von dem Schalter 186 führt eine Leitungseinrichtung
188 zu einer Steuerungseinrichtung des elektromotorischen Antriebs 184. Diese Leitungseinrichtung
188 stellt eine signalwirksame Verbindung zwischen dem Schalter 186 und der Steuerungseinrichtung
des elektromotorischen Antriebs 184 und damit des elektromotorischen Antriebs 184
dar. Es liegt eine signalwirksame Kopplung des Schalters 186 als Betätigungseinrichtung
mit der Kraftbeaufschlagungseinrichtung 162 vor.
[0185] Der Bediener kann über Betätigung des Schalters 186 beabstandet zu der Spindel 40
eine Verschiebungsbewegung der Spindel 40, angetrieben über den elektromotorischen
Antrieb 184, steuern.
[0186] Bei einer Ausführungsform weist der Gehäuseinnenraum 114' eine Aufnahme für eine
oder mehrere Batterien zur Energieversorgung des elektromotorischen Antriebs 184 auf.
[0187] Bei der Zwinge 180 ist ein Handgriff an dem Gleitbügel 32' angeordnet (in Fig. 12
nicht gezeigt). Dieser Handgriff muss dabei nicht unbedingt drehbar an dem Gleitbügel
32" angeordnet sein. Es kann jedoch auch ein Drehgriff vorgesehen sein, wobei insbesondere
eine Drehstellung (gegenüber einer Ruhestellung) eine Schaltstellung für eine Spindelverschiebung
ist.
[0188] Bei der Zwinge 180 erfolgt keine mechanische Kopplung im Sinne einer Antrieb-Abtrieb-Kopplung
zwischen der Betätigungseinrichtung (dem Schalter 186) und der Spindel 40 bzw. der
Kraftbeaufschlagungseinrichtung 182. Die Steuerung der Verschiebungsbewegung über
die Betätigungseinrichtung 186 ist eine signalwirksame Steuerung ohne mechanische
Kraftübertragung von der Betätigungseinrichtung 186 auf die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
182.
[0189] Ansonsten funktioniert die Zwinge 180 wie oben beschrieben.
Bezugszeichenliste
[0190]
- 10
- Zwinge (1. Ausführungsbeispiel)
- 12
- Gleitschiene
- 14
- Längsrichtung
- 16
- erstes Ende
- 18
- zweites Ende
- 20
- Vertiefung
- 22
- Festbügel
- 24
- Fixierungsbereich
- 26
- Aufnahme
- 28
- Anlageelement
- 30
- Anlagefläche
- 32
- Gleitbügel
- 32'
- Gleitbügel
- 32"
- Gleitbügel
- 34
- erste Führungseinrichtung
- 36
- Verschiebungsrichtung Gleitbügel
- 38
- Führungsbereich
- 40
- Spindel
- 41
- zweite Führungseinrichtung
- 42
- Längsrichtung
- 44
- Druckstück
- 46
- erstes Ende
- 48
- Verschiebungsrichtung Spindel
- 50
- Lagerbereich
- 52
- Anlagefläche
- 54
- Drehachse
- 56
- Gewinde
- 58
- Gegengewinde
- 60
- Sperreinrichtung
- 62
- Bremselement
- 64
- Ausnehmung
- 66
- Ende
- 68
- Winkelstellung
- 70
- Ausnehmung
- 72
- Schwenkachse
- 74
- Grundstellung
- 76
- Ebene
- 78
- spitzer Winkel
- 80
- Federeinrichtung
- 82
- Stützbereich
- 84
- Löseelement
- 86
- Oberseite
- 88
- Richtung Verschiebung
- 90
- Richtung Verschiebung
- 92
- Richtung Schwenkung
- 94
- Betätigungseinrichtung
- 96
- Handgriff
- 98
- Halteelement
- 100
- Längsrichtung
- 102
- Drehlager
- 104
- Drehachse
- 106
- Ausnehmung
- 108
- Übertragungseinrichtung
- 110
- mechanische Getriebeeinrichtung
- 112
- Kraftbeaufschlagungseinrichtung
- 114
- Gehäuse
- 114'
- Gehäuse
- 114"
- Gehäuse
- 116
- Gehäuseeinrichtung
- 116'
- Gehäuseeinrichtung
- 116"
- Gehäuseeinrichtung
- 118
- Gehäusedeckel
- 120
- Schraube
- 122
- Wellenelement
- 124
- Ausnehmung
- 126
- Ausnehmung
- 128
- Bereich
- 130
- Zahnradgetriebe
- 132
- erstes Zahnrad
- 134
- zweites Zahnrad
- 136
- Hülse
- 137
- Anschlagelement
- 138
- Bund
- 140
- drittes Zahnrad
- 142
- Drehachse
- 144
- viertes Zahnrad
- 146
- Drehachse
- 160
- Zwinge (zweites Ausführungsbeispiel)
- 162
- Übertragungseinrichtung
- 164
- erstes Scheibenelement
- 166
- zweites Scheibenelement
- 168
- Riemen, Kette
- 180
- Zwinge (drittes Ausführungsbeispiel)
- 182
- Kraftbeaufschlagungseinrichtung
- 184
- elektromotorischer Antrieb
- 186
- Schalter (Betätigungseinrichtung)
- 188
- Leitungseinrichtung
1. Zwinge, umfassend eine Gleitschiene (12), einen Festbügel (22), welcher an der Gleitschiene
(12) angeordnet ist, einen Gleitbügel (32; 32'; 32"), welcher an der Gleitschiene
(12) verschieblich ist, und mindestens eine Spindel (40), welche an dem Gleitbügel
(32; 32'; 32") verschiebungsbeweglich angeordnet ist und an welchem ein Druckstück
(44) angeordnet oder gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Betätigungseinrichtung (94, 186) vorgesehen ist, welche an dem Gleitbügel (32;
32'; 32") angeordnet ist und mit diesem verschieblich ist, welche beabstandet zu der
mindestens einen Spindel (40) ist und welche durch einen Bediener zur Steuerung einer
Verschiebungsbewegung der mindestens einen Spindel (40) betätigbar ist, dass eine
Kraftbeaufschlagungseinrichtung (112; 182) vorgesehen ist, welche auf die mindestens
eine Spindel (40) wirkt und über welche eine Verschiebungsbewegung der mindestens
einen Spindel (40) angetrieben ist, und dass eine Übertragungseinrichtung (108; 162)
vorgesehen ist, welche die Betätigungseinrichtung (94; 186) und die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
(112; 182) verbindet.
2. Zwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (108; 162) die Betätigungseinrichtung (94; 186) und die
Kraftbeaufschlagungseinrichtung (112; 182) kräftewirksam und insbesondere drehmomentwirksam
miteinander verbindet.
3. Zwinge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitbügel (32; 32'; 32") ein Gehäuse (114; 114'; 114") mit einem Gehäuseinnenraum
(116; 116', 116") umfasst, und dass die Kraftbeaufschlagungseinrichtung (112; 182)
und die Übertragungseinrichtung (108; 162) mindestens teilweise in dem Gehäuseinnenraum
(116; 116'; 116") angeordnet sind, und insbesondere
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (114; 114'; 114") geschlossen ist.
4. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Spindel (40) drehbar an dem Gleitbügel (32; 32'; 32") gelagert
ist.
5. Zwinge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Spindel (40) eine Schraubspindel ist, welche über ein Gewinde
(56) an einem Gegengewinde (58) des Gleitbügels (32; 32'; 32") drehverschieblich gelagert
ist.
6. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch Folgendes:
- an dem Gleitbügel (32; 32'; 32") ist eine erste Führungseinrichtung (34) zur Führung
des Gleitbügels (32; 32'; 32") auf der Gleitschiene (12) angeordnet, und an dem Gleitbügel
(32; 32'; 32") ist eine zweite Führungseinrichtung (41) zur Führung der mindestens
einen Spindel (40) an dem Gleitbügel (32; 32'; 32") angeordnet, wobei insbesondere
die erste Führungseinrichtung (34) und die zweite Führungseinrichtung (41) beabstandet
zueinander sind;
- eine Verschiebungsrichtung (36) einer Verschieblichkeit des Gleitbügels (32; 32';
32") an der Gleitschiene (12) und eine Verschiebungsrichtung (48) einer Verschieblichkeit
der mindestens einen Spindel (40) an dem Gleitbügel (32; 32'; 32") sind parallel zueinander.
7. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einhandbedienbarkeit, bei der eine Verschiebungsbewegung der mindestens einen
Spindel (40) gesteuert über die Betätigungseinrichtung (94; 186) mit einer Haltehand
eines Bedieners, mittels welcher die Zwinge gehalten ist, bewirkbar ist.
8. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (94) ein Drehgriff (96) ist oder umfasst, wobei über eine
Drehung des Drehgriffs (96) eine Verschiebung der mindestens einen Spindel (40) betätigbar
ist.
9. Zwinge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehgriff (96) drehbar an dem Gleitbügel (32; 32') gelagert ist und dass eine
Drehachse (104) des Drehgriffs (96) mindestens näherungsweise parallel zu einer Verschiebungsrichtung
(48) einer Verschieblichkeit der mindestens einen Spindel (40) an dem Gleitbügel (32;
32') ist und/oder mindestens näherungsweise parallel zu einer Verschiebungsrichtung
(36) einer Verschieblichkeit des Gleitbügels (32; 32') an der Gleitschiene (12) ist.
10. Zwinge nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (12) durch den Drehgriff (96) durchgeführt ist und insbesondere
der Drehgriff (96) mit dem Gleitbügel (32; 32') verschieblich ist.
11. Zwinge nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehgriff (96) so angeordnet und ausgebildet ist, dass über ihn eine Verschiebungsbewegung
des Gleitbügels (32; 32') auf der Gleitschiene (12) betätigbar ist.
12. Zwinge nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf den Drehgriff (96) ausgeübtes Drehmoment über die Übertragungseinrichtung
(108) als Antriebsdrehmoment zur Drehung und Verschiebung der mindestens einen Spindel
(40) auf die mindestens eine Spindel (40) übertragen ist.
13. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (108) eine mechanische Getriebeeinrichtung (110) ist,
insbesondere mit der Betätigungseinrichtung (94) als Antrieb und der Kraftbeaufschlagungseinrichtung
(112) für die mindestens eine Spindel (40) als Abtrieb.
14. Zwinge nach Anspruch 13,
gekennzeichnet durch Folgendes:
- die Kraftbeaufschlagungseinrichtung (112) ist Teil der Übertragungseinrichtung (108);
- die Getriebeeinrichtung (110) und die Kraftbeaufschlagungseinrichtung (112) setzt
eine Drehung der Betätigungseinrichtung (94) in eine Verschiebung und insbesondere
Drehverschiebung der mindestens einen Spindel (40) um, und insbesondere ist eine oder
mehrere Drehachsen (54; 104, 142, 146) der Getriebeeinrichtung parallel oder koaxial
zu einer Drehachse (104) der Betätigungseinrichtung (94) und/oder einer Drehachse
(54) der mindestens einen Spindel (40).
15. Zwinge nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinrichtung ein Zahnradgetriebe (130) ist oder umfasst, und insbesondere
ist ein erstes Zahnrad (132) drehfest mit der Betätigungseinrichtung (94) verbunden
und ist ein zweites Zahnrad (134) drehfest mit der Kraftbeaufschlagungseinrichtung
(112) oder mindestens einen Spindel (40) verbunden, wobei insbesondere das erste Zahnrad
(132) an dem zweiten Zahnrad (134) angreift, oder zwischen dem ersten Zahnrad (132)
und dem zweiten Zahnrad (134) ein oder mehrere weitere Zahnräder (140, 144) zu Drehmomentübertragung
von dem ersten Zahnrad (132) auf das zweite Zahnrad (134) angeordnet sind.
16. Zwinge nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeeinrichtung ein Kettengetriebe oder ein Riemengetriebe ist oder umfasst,
wobei insbesondere ein erstes Scheibenelement (164) drehfest mit der Betätigungseinrichtung
(94) verbunden ist und ein zweites Scheibenelement (166) drehfest mit der Kraftbeaufschlagungseinrichtung
oder der mindestens einen Spindel (40) verbunden ist und eine Kette (168) oder ein
Riemen (168) das zweite Scheibenelement (166) mit dem ersten Scheibenelement (164)
koppelt.
17. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftbeaufschlagungseinrichtung (112) ein drehbares Element und insbesondere
Hülse (136) aufweist, welche an die Übertragungseinrichtung (108) gekoppelt ist und
an welcher die mindestens eine Spindel (40) verschieblich geführt ist, wobei die mindestens
eine Spindel drehfest an das drehbare Element (136) gekoppelt ist.
18. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Festbügel (22) ein Anlageelement (28) angeordnet oder gebildet ist und das
Druckstück (44) der mindestens einen Spindel (40) so angeordnet ist, dass eine Projektion
des Druckstücks (40) mit einer Projektionsrichtung parallel zu einer Verschiebungsrichtung
(48) der mindestens einen Spindel (40) auf dem Anlageelement (28) liegt.
19. Zwinge nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung (60), durch welche eine Verschiebungsbeweglichkeit des Gleitbügels
(32; 32'; 32") an der Gleitschiene (12) mindestens in eine Richtung (88) sperrbar
ist, wobei die Sperreinrichtung (60) so ausgebildet ist, dass eine Wegbewegung des
Gleitbügels (32; 32'; 32") von dem Festbügel (22) sperrbar ist und eine Zubewegung
des Gleitbügels (32; 32'; 32") auf den Festbügel (22) erlaubt ist.
20. Verfahren zum Bedienen einer Zwinge, welche eine Gleitschiene (12), einen an der Gleitschiene
(12) verschieblichen Gleitbügel (32; 32'; 32"), einen an der Gleitschiene (12) angeordneten
Festbügel (22) und eine an dem Gleitbügel (32; 32'; 32") verschieblich geführte Spindel
(40) umfasst, bei dem eine Verschiebungsbewegung der Spindel (40) an dem Gleitbügel
(32; 32'; 32") durch eine Betätigungseinrichtung (94; 186) gesteuert wird, wobei die
Betätigungseinrichtung (94; 186) an dem Gleitbügel (32; 32'; 32") angeordnet ist und
mit diesem verschieblich ist und beabstandet zu der Spindel (40) ist und die Betätigungseinrichtung
(94; 186) kraftwirksam an die Spindel (40) zur Bewirkung einer Verschiebungsbewegung
gekoppelt ist.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (94; 186) mit einer Haltehand bedienbar ist, welche die
Zwinge hält und insbesondere zum Halten der Zwinge ausgebildet ist, und/oder dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanische Kraft, welche auf die Betätigungseinrichtung (94) ausgeübt wird,
durch eine Übertragungseinrichtung (108) auf die Spindel (40) übertragen wird und
eine Verschiebungsbewegung der Spindel (40) bewirkt.
1. Clamp, comprising a guide rail (12), a fixed jaw (22), which is arranged on the guide
rail (12), a sliding jaw (32; 32'; 32"), which is displaceable on the guide rail (12),
and at least one spindle (40), which is arranged displaceably on the sliding jaw (32;
32'; 32") and on which there is arranged or formed a pressure piece (44),
characterized in that an actuation device (94, 186) is provided, which is arranged on the sliding jaw (32;
32'; 32") and is displaceable therewith, which is spaced from the at least one spindle
(40) and which is actuable by an operator in order to control a displacement movement
of the at least one spindle (40), in that a force application device (112; 182) is provided, which acts on the at least one
spindle (40) and by means of which a displacement movement of the at least one spindle
(40) is driven, and in that a transmission device (108; 162) is provided, which connects the actuation device
(94; 186) and the force application device (112; 182).
2. Clamp according to claim 1, characterized in that the transmission device (108; 162) connects the actuation device (94; 186) and the
force application device (112; 182) to one another in a force-transmitting manner
and in particular torque-transmitting manner.
3. Clamp according to claim 1 or 2, characterized in that the sliding jaw (32; 32'; 32") comprises a housing (114; 114'; 114") with a housing
interior (116; 116'; 116"), and in that the force application device (112; 182) and the transmission device (108; 162) are
arranged at least in part in the housing interior (116; 116'; 116"), and in particular
characterized in that the housing (114; 114'; 114") is closed.
4. Clamp according to any one of the preceding claims, characterized in that the at least one spindle (40) is mounted rotatably on the sliding jaw (32; 32'; 32").
5. Clamp according to claim 4, characterized in that the at least one spindle (40) is a screw spindle, which is mounted rotatably by means
of a thread (56) on a counter thread (58) of the sliding jaw (32; 32'; 32").
6. Clamp according to any one of the preceding claims,
characterized by the following:
- there is arranged on the sliding jaw (32; 32'; 32") a first guide device (34) for
guiding the sliding jaw (32; 32'; 32") on the guide rail (12), and there is arranged
on the sliding jaw (32; 32'; 32") a second guide device (41) for guiding the at least
one spindle (40) on the sliding jaw (32; 32'; 32"), wherein in particular the first
guide device (34) and the second guide device (41) are spaced from one another;
- a direction of displacement (36) of the displaceability of the sliding jaw (32;
32'; 32") on the guide rail (12) and a direction of displacement (48) of the displaceability
of the at least one spindle (40) on the sliding jaw (32; 32'; 32") are parallel to
one another.
7. Clamp according to any one of the preceding claims, characterized by the possibility for one-handed operation, in which a displacement movement of the
at least one spindle (40) is achievable controlled by means of the actuation device
(94; 186) by a holding operator's hand, by means of which the clamp is held.
8. Clamp according to any one of the preceding claims, characterized in that the actuation device (94) is or comprises a rotary handle (96), wherein a displacement
of the at least one spindle (40) actuable by means of a rotation of the rotary handle
(96).
9. Clamp according to claim 8, characterized in that the rotary handle (96) is mounted rotatably on the sliding jaw (32; 32') and in that an axis of rotation (104) of the rotary handle (96) is at least approximately parallel
to a direction of displacement (48) of a displaceability of the at least one spindle
(40) on the sliding jaw (32; 32') and/or is at least approximately parallel to a direction
of displacement (36) of a displaceability of the sliding jaw (32; 32') on the guide
rail (12).
10. Clamp according to claim 8 or 9, characterized in that the guide rail (12) is guided through the rotary handle (96) and in particular the
rotary handle (96) is displaceable with the sliding jaw (32; 32').
11. Clamp according to any one of claims 8 to 10, characterized in that the rotary handle (96) is arranged and configured such that, by means of said rotary
handle, a displacement movement of the sliding jaw (32; 32') on the guide rail (12)
is actuable.
12. Clamp according to any one of claims 8 to 11, characterized in that a torque exerted onto the rotary handle (96) is transmitted to the at least one spindle
(40) by means of the transmission device (108) as drive torque in order to rotate
and displace the at least one spindle (40).
13. Clamp according to any one of the preceding claims, characterized in that the transmission device (108) is a mechanical gearing device (110), in particular
with the actuation device (94) as drive and the force application device (112) for
the at least one spindle (40) as output.
14. Clamp according to claim 13,
characterized by the following:
- the force application device (112) is part of the transmission device (108);
- the gearing device (110) and the force application device (112) convert a rotation
of the actuation device (94) into a displacement and in particular a rotation of the
at least one spindle (40), and in particular one or more axes of rotation (54; 104,
142, 146) of the gearing device is parallel to or coaxial with an axis of rotation
(104) of the actuation device (94) and/or an axis of rotation (54) of the at least
one spindle (40).
15. Clamp according to claim 13 or 14, characterized in that the gearing device is or comprises a gearwheel drive (130), and in particular a first
gearwheel (132) is connected to the actuation device (94) for conjoint rotation and
a second gearwheel (134) is connected to the force application device (112) or at
least one spindle (40) for conjoint rotation, wherein in particular the first gearwheel
(132) meshes with the second gearwheel (134), or one or more further gearwheels (140,
144) are arranged between the first gearwheel (132) and the second gearwheel (134)
in order to transmit torque from the first gearwheel (132) to the second gearwheel
(134).
16. Clamp according to any one of claims 13 to 15, characterized in that the gearing device is or comprises a chain gearing or a belt gearing, wherein in
particular a first pulley element (164) is connected to the actuation device (94)
for conjoint rotation and a second pulley element (166) is connected to the force
application device or the at least one spindle (40) for conjoint rotation, and a chain
(168) or a belt (168) couples the second pulley element (166) to the first pulley
element (164).
17. Clamp according to any one of the preceding claims, characterized in that the force application device (112) comprises a rotatable element and in particular
sleeve (136), which is coupled to the transmission device (108) and on which the at
least one spindle (40) is guided displaceably, wherein the at least one spindle is
coupled to the rotatable element (136) for conjoint rotation.
18. Clamp according to any one of the preceding claims, characterized in that a contact element (28) is arranged or formed on the fixed jaw (22), and the pressure
piece (44) of the at least one spindle (40) is arranged such that a projection of
the pressure piece (40) with a direction of projection parallel to a direction of
displacement (48) of the at least one spindle (40) abuts the contact element (28).
19. Clamp according to any one of the preceding claims, characterized by a blocking device (60), by means of which a displaceability of the sliding jaw (32;
32'; 32") on the guide rail (12) is blockable, at least in one direction (88), wherein
the blocking device (60) is formed such that a movement of the sliding jaw (32; 32';
32") away from the fixed jaw (22) is blockable and a movement of the sliding jaw (32;
32'; 32") towards the fixed jaw (22) is permitted.
20. Method for operating a clamp, which comprises a guide rail (12), a sliding jaw (32;
32'; 32") displaceable on the guide rail (12), a fixed jaw (22) arranged on the guide
rail (12), and a spindle (40) guided movably on the sliding jaw (32; 32'; 32"), in
which a displacement movement of the spindle (40) on the sliding jaw (32; 32'; 32")
is controlled by an actuation device (94; 186), wherein the actuation device (94;
186) is arranged on the sliding jaw (32; 32'; 32") and is displaceable therewith and
is spaced from the spindle (40) and the actuation device (94; 186) is coupled to the
spindle in a force-transmitting manner, in order to bring about a displacement movement.
21. Method according to claim 20, characterized in that the actuation device (94; 186) is operable by a holding hand, which holds the clamp
and in particular is formed for the holding of the clamp, and/or characterized in that a mechanical force which is exerted onto the actuation device (94) is transmitted
by means of a transmission device (108) to the spindle (40) and brings about a displacement
movement of the spindle (40).
1. Bride de fixation, comprenant une glissière (12), un étrier fixe (22), lequel est
disposé sur la glissière (12), un étrier coulissant (32 ; 32' ; 32''), lequel peut
coulisser sur la glissière (12), et au moins une broche (40), laquelle est disposée
de manière mobile avec coulissement sur l'étrier coulissant (32 ; 32' ; 32'') et sur
laquelle une pièce de pression (44) est disposée ou formée,
caractérisée en ce qu'un dispositif d'actionnement (94, 186) est prévu, lequel est disposé sur l'étrier
coulissant (32 ; 32' ; 32'') et peut coulisser avec celui-ci, lequel est espacé de
la au moins une broche (40) et lequel peut être actionné par un utilisateur pour la
commande d'un mouvement de coulissement de la au moins une broche (40), qu'un dispositif
de sollicitation par une force (112 ; 182) est prévu, lequel agit sur la au moins
une broche (40) et par l'intermédiaire duquel un mouvement de coulissement de la au
moins une broche (40) est entraîné, et qu'un dispositif de transmission (108 ; 162)
est prévu, lequel relie le dispositif d'actionnement (94 ; 186) et le dispositif de
sollicitation par une force (112 ; 182).
2. Bride de fixation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de transmission (108 ; 162) relie le dispositif d'actionnement (94
; 186) et le dispositif de sollicitation par une force (112 ; 182) l'un à l'autre
de manière à agir sur la force et en particulier de manière à agir sur le couple.
3. Bride de fixation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'étrier coulissant (32 ; 32' ; 32'') comprend un boîtier (114 ; 114' ; 114'') avec
un espace intérieur de boîtier (116 ; 116', 116''), et que le dispositif de sollicitation
par une force (112 ; 182) et le dispositif de transmission (108 ; 162) sont disposés
au moins en partie dans l'espace intérieur de boîtier (116 ; 116' ; 116''), et en
particulier
caractérisée en ce que le boîtier (114 ; 114' ; 114") est fermé.
4. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la au moins une broche (40) est montée de manière rotative sur l'étrier coulissant
(32 ; 32' ; 32").
5. Bride de fixation selon la revendication 4, caractérisée en ce que la au moins une broche (40) est une broche filetée, laquelle est montée de manière
coulissante en rotation par l'intermédiaire d'un filet (56) sur un filet homologue
(58) de l'étrier coulissant (32 ; 32' ; 32").
6. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par ce qui suit :
- un premier dispositif de guidage (34) pour le guidage de l'étrier coulissant (32
; 32' ; 32") sur la glissière (12) est disposé sur l'étrier coulissant (32 ; 32' ;
32"), et un deuxième dispositif de guidage (41) pour le guidage de la au moins une
broche (40) sur l'étrier coulissant (32 ; 32' ; 32'') est disposé sur l'étrier coulissant
(32 ; 32' ; 32''), dans laquelle en particulier le premier dispositif de guidage (34)
et le deuxième dispositif de guidage (41) sont espacés l'un de l'autre ;
- une direction de coulissement (36) d'une capacité de coulissement de l'étrier coulissant
(32 ; 32' ; 32'') sur la glissière (12) et une direction de coulissement (48) d'une
capacité de coulissement de la au moins une broche (40) sur l'étrier coulissant (32
; 32' ; 32'') sont parallèles l'une à l'autre.
7. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par une maniabilité à une main, pour laquelle un mouvement de coulissement de la au moins
une broche (40) commandé par l'intermédiaire du dispositif d'actionnement (94 ; 186)
avec une main de tenue d'un utilisateur, au moyen de laquelle la bride de fixation
est tenue, peut être provoqué.
8. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'actionnement (94) est ou comprend une poignée tournante (96), dans
laquelle un coulissement de la au moins une broche (40) peut être actionné par l'intermédiaire
d'une rotation de la poignée tournante (96) .
9. Bride de fixation selon la revendication 8, caractérisée en ce que la poignée tournante (96) est montée de manière rotative sur l'étrier coulissant
(32 ; 32') et qu'un axe de rotation (104) de la poignée tournante (96) est au moins
approximativement parallèle à une direction de coulissement (48) d'une capacité de
coulissement de la au moins une broche (40) sur l'étrier coulissant (32 ; 32') et/ou
est au moins approximativement parallèle à une direction de coulissement (36) d'une
capacité de coulissement de l'étrier coulissant (32 ; 32') sur la glissière (12).
10. Bride de fixation selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que la glissière (12) est guidée à travers la poignée tournante (96) et en particulier
la poignée tournante (96) peut coulisser avec l'étrier coulissant (32 ; 32').
11. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que la poignée tournante (96) est disposée et réalisée de sorte qu'un mouvement de coulissement
de l'étrier coulissant (32 ; 32') sur la glissière (12) peut être actionné par l'intermédiaire
de celle-ci.
12. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisée en ce qu'un couple exercé sur la poignée tournante (96) est transmis en tant que couple d'entraînement
pour la rotation et le coulissement de la au moins une broche (40) à la au moins une
broche (40) par l'intermédiaire du dispositif de transmission (108).
13. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de transmission (108) est un dispositif de transmission (110) mécanique,
en particulier avec le dispositif d'actionnement (94) comme entraînement et le dispositif
de sollicitation par une force (112) pour la au moins une broche (40) comme sortie.
14. Bride de fixation selon la revendication 13,
caractérisée par ce qui suit :
- le dispositif de sollicitation par une force (112) fait partie du dispositif de
transmission (108) ;
- le dispositif de transmission (110) et le dispositif de sollicitation par une force
(112) convertit une rotation du dispositif d'actionnement (94) en un coulissement
et en particulier coulissement rotatif de la au moins une broche (40), et en particulier
est un ou plusieurs axes de rotation (54 ; 104, 142, 146) du dispositif de transmission
de manière parallèle ou coaxiale à un axe de rotation (104) du dispositif d'actionnement
(94) et/ou un axe de rotation (54) de la au moins une broche (40).
15. Bride de fixation selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que le dispositif de transmission est ou comprend une transmission par engrenages (130),
et en particulier une première roue dentée (132) est reliée de manière solidaire en
rotation au dispositif d'actionnement (94) et une deuxième roue dentée (134) est reliée
de manière solidaire en rotation au dispositif de sollicitation par une force (112)
ou au moins une broche (40), dans laquelle en particulier la première roue dentée
(132) vient en contact sur la deuxième roue dentée (134), ou une ou plusieurs autres
roues dentées (140, 144) pour la transmission d'un couple de la première roue dentée
(132) à la deuxième roue dentée (134) sont disposées entre la première roue dentée
(132) et la deuxième roue dentée (134).
16. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications 13 à 15, caractérisée en ce que le dispositif de transmission est ou comprend une transmission à chaîne ou une transmission
à courroie, dans laquelle en particulier un premier élément de disque (164) est relié
de manière solidaire en rotation au dispositif d'actionnement (94) et un deuxième
élément de disque (166) est relié de manière solidaire en rotation au dispositif de
sollicitation par une force ou à la au moins une broche (40) et une chaîne (168) ou
une courroie (168) accouple le deuxième élément de disque (166) au premier élément
de disque (164).
17. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de sollicitation par une force (112) présente un élément rotatif et
en particulier manchon (136), lequel est accouplé au dispositif de transmission (108)
et sur lequel la au moins une broche (40) est guidée de manière coulissante, dans
laquelle la au moins une broche est accouplée de manière solidaire en rotation à l'élément
rotatif (136).
18. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un élément d'appui (28) est disposé ou formé sur l'étrier fixe (22) et la pièce de
pression (44) de la au moins une broche (40) est disposée de sorte qu'une projection
de la pièce de pression (40) avec une direction de projection parallèle à une direction
de coulissement (48) de la au moins une broche (40) se situe sur l'élément d'appui
(28).
19. Bride de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par un dispositif de blocage (60), par lequel une mobilité avec coulissement de l'étrier
coulissant (32 ; 32' ; 32'') sur la glissière (12) peut être bloquée au moins dans
une direction (88), dans laquelle le dispositif de blocage (60) est réalisé de sorte
qu'un mouvement d'éloignement de l'étrier coulissant (32 ; 32' ; 32'') de l'étrier
fixe (22) peut être bloqué et un mouvement d'avance de l'étrier coulissant (32 ; 32'
; 32'') vers l'étrier fixe (22) est permis.
20. Procédé pour manier une bride de fixation, laquelle comprend une glissière (12), un
étrier coulissant (32 ; 32' ; 32'') pouvant coulisser sur la glissière (12), un étrier
fixe (22) disposé sur la glissière (12) et une broche (40) guidée de manière coulissante
sur l'étrier coulissant (32 ; 32' ; 32''), selon lequel un mouvement de coulissement
de la broche (40) sur l'étrier coulissant (32 ; 32' ; 32") est commandé par un dispositif
d'actionnement (94 ; 186), dans lequel le dispositif d'actionnement (94 ; 186) est
disposé sur l'étrier coulissant (32 ; 32' ; 32") et est mobile avec celui-ci et est
espacé de la broche (40) et le dispositif d'actionnement (94 ; 186) est accouplé de
manière à agir sur la force à la broche (40) pour provoquer un mouvement de coulissement.
21. Procédé selon la revendication 20, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (94 ; 186) peut être manié avec une main de tenue, laquelle
tient la bride de fixation et en particulier est réalisée pour tenir la bride de fixation,
et/ou caractérisé en ce qu'une force mécanique, laquelle est exercée sur le dispositif d'actionnement (94), est
transmise par un dispositif de transmission (108) à la broche (40) et provoque un
mouvement de coulissement de la broche (40).