[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung für einen Injektor
und einen Rücklaufblock für Injektoren. Ebenso betrifft die Erfindung eine Messvorrichtung
zur Einspritzmengen- und/oder Rücklaufmengenmessung für mindestens einen Injektor
und einen Prüfstand für mindestens einen Injektor. Des Weiteren betrifft die Erfindung
ein Verfahren zur Rücklaufdruckeinstellung an zumindest einem Injektor.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Prüfstände für Injektoren (Einspritzventile) und Einspritzpumpen,
wie beispielsweise der Prüfstand EPS 815 von Robert Bosch GmbH, bekannt. In der Regel
wird bei einer Untersuchung eines Injektors nicht nur eine Einspritzmenge, sondern
auch unter Anlegung eines Rücklaufdrucks eine Rücklaufmenge gemessen.
[0003] In der
WO 2009/056558 A1 ist ein Kraftstoffsystem zum Steuern einer Kraftstoffzufuhr für eine Brennkraftmaschine
beschrieben. Ein Druck in einer Leckageleitung des Kraftstoffsystems wird von einem
Sensor erfasst und an einen Druckregler übermittelt, welcher ein Druckregelventil
regelt. Auf diese Weise soll ein Leckagegegendruck mittels des Druckregelventils des
Kraftstoffsystems steuerbar sein.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Die Erfindung schafft eine Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung für einen Injektor
mit den Merkmalen des Anspruchs 1, einen Rücklaufblock für Injektoren mit den
[0005] Merkmalen des Anspruchs 6, eine Messvorrichtung zur Einspritzmengen- und/oder Rücklaufmengenmessung
für mindestens einen Injektor mit den Merkmalen des Anspruchs 8, einen Prüfstand für
mindestens einen Injektor mit den Merkmalen des Anspruchs 9 und ein Verfahren zur
Rücklaufdruckeinstellung an zumindest einem Injektor mit den Merkmalen des Anspruchs
10.
Vorteile der Erfindung
[0006] Die Verwendung des elektrisch verstellbaren Drosselventils zum Einstellen/Einregeln
des Rücklaufdrucks ist relativ toleranzfrei, wodurch Ungenauigkeiten beim Einstellen/Einregeln
des Rücklaufdrucks vermieden/auf ein Minimum reduziert werden. Insbesondere gegenüber
herkömmlichen mechanischen Druckhalteventilen, welche gemäß dem Stand der Technik
in der Regel zum Einstellen/Einregeln des Rücklaufdrucks (eventuell zusammen mit einem
Schaltventil) verwendet werden, lässt sich mittels des elektrisch verstellbaren Drosselventils
der Rücklaufdruck genauer/verlässlicher einstellen/einregeln. Da eine Abweichung des
Rücklaufdrucks von einem Soll-Rücklaufdruck bei manchen Injektortypen zu einer Variation
einer Einspritzmenge und/oder der Rücklaufmenge führt, kann mittels der verbesserten
Genauigkeit des eingestellten/eingeregelten Rücklaufdrucks auch eine Qualität der
Messungen der Einspritzmenge und/oder der Rücklaufmenge gesteigert (bzw. Messabweichungen
beim Messen der Einspritzmenge und/oder der Rücklaufmenge reduziert) werden.
[0007] Außerdem ist mittels des elektrisch verstellbaren Drosselventils der Rücklaufdruck
zumindest zwischen dem ersten Ende der Rücklaufleitung und dem elektrisch verstellbaren
Drosselventil in der Rücklaufleitung wahlweise auf jeden Rücklaufdruckwert einer Wertemenge
mit mindestens zwei verschiedenen Rücklaufdruckwerten einstellbar. In der Regel kann
der Rücklaufdruck mittels des elektrisch verstellbaren Drosselventils über eine vergleichsweise
große Wertemenge von verschiedenen Rücklaufdruckwerten variiert werden, wobei gleichzeitig
die vorteilhafte Genauigkeit beim Einstellen/Einregeln des Rücklaufdrucks auf einen
Soll-Rücklaufdruck des jeweiligen Injektortyps des an dem ersten Ende angebundenen
Injektors gewährleistet bleibt. Die hier beschriebene Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung
eignet sich deshalb für eine Vielzahl von verschiedenen Injektortypen bzw. Injektorgenerationen,
selbst wenn diese unterschiedliche Rücklaufdrücke erfordern/benötigen. Beispielsweise
kann mit einer Vielzahl verschiedener Typen von elektrisch verstellbaren Drosselventilen
der einstellbare/einregelbare Rücklaufdruck über eine Wertemenge zwischen 0 bar bis
10 bar variiert werden. Die hier beschriebene
[0008] Ausführungsform der Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung beseitigt deshalb den
herkömmlichen Nachteil, dass bisher für jeden Injektortyp und für jede Injektorgeneration
eine eigens dazu spezifizierte Vorrichtung, welche die speziell ausgelegten mechanischen
Druckhalteventile aufweist, verwendet werden musste. Ein Betreiber der hier beschriebenen
Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung braucht deshalb nicht verschiedene Vorrichtungen
für verschiedene Injektortypen bzw. Injektorgenerationen. Auch Zusatzbehör ist mittels
der hier beschriebenen Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung einsparbar. Der Betreiber
spart sich somit Geld, Lagerplatz in der Werkstatt und verliert auch keine Rüstzeit
(zum Bestücken der von ihm verwendeten Vorrichtung mit dem jeweils passenden Zusatzbehör).
[0009] Beispielsweise kann das elektrisch verstellbare Drosselventil ein Common-Rail-Druckregelventil
oder ein Diesel-Common-Rail-Druckregelventil sein. Alternativ kann das elektrisch
verstellbare Drosselventil auch ein Hochdruck-Einspritzventil oder ein Benzin-Hochdruck-Einspritzventil
sein. Die hier beschriebenen Ventiltypen sind preisgünstige Aktoren. Außerdem können
die hier beschriebenen Ventiltypen als elektrisch verstellbares Drosselventil verlässlich
in Verbindung mit einem kostengünstigen Standard-Drucksensor (aus dem Kfz-Bereich)
zusammenwirken.
[0010] Insbesondere kann die Vorrichtung eine Steuerung aufweisen, welche dazu ausgelegt
ist, mindestens ein Steuersignal mit modulierter Pulsweite zur getakteten Ansteuerung
des Common-Rail-Druckregelventils oder Diesel-Common-Rail-Druckregelventils oder Hochdruck-Einspritzventils
oder Benzin-Hochdruck-Einspritzventils auszugeben. Damit können die hier aufgezählten
Ventiltypen auch zur verlässlichen Einstellung/Einregelung von Rücklaufdrücken im
Niederdruckbereich genutzt werden.
[0011] Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung auch einen zwischen dem ersten Ende der Rücklaufleitung
und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil an der Rücklaufleitung angebundenen
Drucksensor und/oder einen Temperatursensor. Die Ausstattung der Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung
mit dem Drucksensor ermöglicht eine Einregelung des Rücklaufdrucks mittels des elektrisch
verstellbaren Drosselventils durch "Androsseln", so dass der Rücklaufdruck zumindest
zwischen dem ersten Ende der Rücklaufleitung und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil
in der Rücklaufleitung steigt, bis ein angestrebter Soll-Rücklaufdruck/Zieldruck erreicht
ist/wird. Ein zwischen dem ersten Ende der Rücklaufleitung und dem elektrisch verstellbaren
Drosselventil entstehender Staudruck kann über den Drucksensor erfasst und für eine
entsprechende Regelung des elektrisch verstellbaren Drosselventils genutzt werden.
Eine zusätzliche Verwendung des Temperatursensors erlaubt außerdem eine Berücksichtigung
von thermodynamischen Einflüssen.
[0012] Die vorausgehend beschriebenen Vorteile sind auch bei einem Rücklaufblock für Injektoren
mit mindestens zwei derartigen Vorrichtungen zur Rücklaufdruckeinstellung realisiert.
Auch der Rücklaufblock kann mindestens eine Steuerung aufweisen, welche dazu ausgelegt
ist, mindestens ein Steuersignal mit modulierter Pulsweite zur getakteten Ansteuerung
des mindestens einen zugeordneten Common-Rail-Druckregelventils oder Diesel-Common-Rail-Druckregelventils
oder Hochdruck-Einspritzventils oder Benzin-Hochdruck-Einspritzventils auszugeben.
[0013] Auch eine Messvorrichtung zur Einspritzmengen- und/oder Rücklaufmengenmessung für
mindestens einen Injektor mit mindestens einer derartigen Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung,
bzw. einem entsprechenden Rücklaufblock, und mindestens einem Einspritzmengen- und/oder
Rücklaufmengensensor, mittels welchem eine Einspritzmenge und/oder die durch die zugeordnete
Rücklaufleitung fließende Rücklaufmenge messbar sind, bewirkt die oben beschriebenen
Vorteile.
[0014] Entsprechend sind die oben beschriebenen Vorteile auch mittels eines Prüfstands für
mindestens einen Injektor mit einer entsprechenden Messvorrichtung zur Einspritzmengen-
und/oder Rücklaufmengenmessung bewirkbar.
[0015] Des Weiteren schafft auch ein Ausführen eines korrespondierenden Verfahrens zur Rücklaufdruckeinstellung
an zumindest einem Injektor die oben beschriebenen Vorteile. Es wird ausdrücklich
darauf hingewiesen, dass das Verfahren zur Rücklaufdruckeinstellung gemäß den oben
beschriebenen Vorrichtungsausführungsformen weiterbildbar ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand
der Figuren erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Vorrichtung zur Rücklaufdruckeinstellung;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des Rücklaufblocks; und
- Fig. 3
- ein Flussdiagramm zum Erläutern einer Ausführungsform des Verfahrens zur Rücklaufdruckeinstellung
an zumindest einem Injektor.
Ausführungsformen der Erfindung
[0017] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Vorrichtung
zur Rücklaufdruckeinstellung.
[0018] Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung
ist zur Untersuchung/Überprüfung eines Injektors 12 (mit-)einsetzbar/verwendbar. Unter
dem Injektor 12 kann ein Common-Rail-Injektor oder ein Einspritzventil verstanden
werden. Wie nachfolgend genauer erläutert wird, ist die Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung
mit einer Vielzahl verschiedener Typen von Injektoren 12 (bzw. verschiedener Generationen
von Injektoren 12) verwendbar.
[0019] Die Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung weist eine Rücklaufleitung 14 auf.
Eine Rücklaufaustrittsöffnung 12a des Injektors 12, aus welcher eine Rücklaufmenge
16 des Injektors 12 aus dem Injektor 12 austritt, ist (direkt oder indirekt) an einem
ersten Ende 14a der Rücklaufleitung 14 so anbindbar/angebunden, dass die Rücklaufmenge
16 des Injektors 12 von dem ersten Ende 14a der Rücklaufleitung 14 zu einem zweiten
Ende 14b der Rücklaufleitung 14 fließt. Als Alternative zu einer direkten Anbindung
der Rücklaufaustrittsöffnung 12a an das erste Ende 14a der Rücklaufleitung 14, bei
welcher die Rücklaufaustrittsöffnung 12a das erste Ende 14a der Rücklaufleitung 14
kontaktiert, kann die Rücklaufaustrittsöffnung 12a auch über mindestens eine Verbindungskomponente
an dem ersten Ende 14a der Rücklaufleitung 14 anbindbar/angebunden sein. (Eine Anbindung
einer Einspritzöffnung 12b des Injektors 12, durch welche eine Einspritzmenge 18 des
Injektors 12 aus dem Injektor 12 austritt, an die Rücklaufleitung 14 erfolgt nicht.)
[0020] Die Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung umfasst auch ein elektrisch verstellbares
Drosselventil 20, mittels welchem ein Rücklaufdruck zumindest zwischen dem ersten
Ende 14a der Rücklaufleitung 14 mit dem angebundenen Injektor 12 und dem elektrisch
verstellbaren Drosselventil 20 in der Rücklaufleitung 14 einstellbar ist. (Der Rücklaufdruck
liegt somit als ein definierter Druck zwischen dem Injektor 12 und dem elektrisch
verstellbaren Drosselventil 20 vor.) Die Verwendung des elektrisch verstellbaren Drosselventils
20 erlaubt eine hohe Genauigkeit bei einem Einstellen/Einregeln des Rücklaufdrucks.
Insbesondere kann der Rücklaufdruck verlässlich gleich einem gewünschten/vorgegebenen
Soll-Rücklaufdruck eingestellt/eingeregelt werden. In der Regel ist außerdem mittels
des elektrisch verstellbaren Drosselventils 20 der Rücklaufdruck (zumindest zwischen
dem ersten Ende 14a der Rücklaufleitung und dem elektrisch verstellbaren Drosselventils
20) in der Rücklaufleitung 14 wahlweise auf jeden Rücklaufdruckwert einer Wertemenge
mit mindestens zwei verschiedenen Rücklaufdruckwerten einstellbar. Deshalb kann die
Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung auch für verschiedene Injektortypen und
unterschiedliche Injektorgenerationen eingesetzt werden, selbst wenn deren gewünschte/vorgegebene
Soll-Rücklaufdrücke voneinander abweichen. Eine Verwendung der Vorrichtung 10 zur
Rücklaufdruckeinstellung ermöglicht deshalb die oben schon erläuterten Vorteile zur
Kostenreduzierung, Rüstzeiteinsparung und Platzbedarfreduzierung.
[0021] Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung auch einen zwischen
dem ersten Ende 14a der Rücklaufleitung 14 und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil
20 an der Rücklaufleitung 14 angebundenen Drucksensor 22. In diesem Fall ist auch
eine Einregelung des Rücklaufdrucks mittels eines Zusammenwirkens des elektrisch verstellbaren
Drosselventils 20 und des Drucksensors 22 möglich. Ergänzend kann die Vorrichtung
10 zur Rücklaufdruckeinstellung auch einen (in Fig. 1 nicht dargestellten) Temperatursensor
umfassen.
[0022] Das elektrisch verstellbare Drosselventil 20 kann beispielsweise ein Common-Rail-Druckregelventil
(bzw. ein Diesel-Common-Rail-Druckregelventil) sein. Obwohl ein (Diesel-)Common-Rail-Druckregelventil
(als Hydraulikproportionalventil) für vergleichsweise hohe Drücke (je nach Typ zwischen
1800 bar und 2500 bar) konzipiert ist, ist mittels einer getakteten Ansteuerung des
(Diesel-)Common-Rail-Druckregelventils mit einer Modulation von Pulsweiten auch eine
Wertemenge von gebräuchlichen Soll-Rücklaufdrücken (zumindest zwischen dem ersten
Ende 14a der Rücklaufleitung und dem elektrisch verstellbaren Drosselventils 20) in
der Rücklaufleitung 14 bewirkbar. Damit sind selbst Rücklaufdrücke im Niederdruckbereich
(zwischen 0 bar bis 10 bar) bewirkbar und verlässlich einhaltbar. Vorzugsweise ist
deshalb eine Steuerung 24 der Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung dazu ausgelegt,
mindestens ein Steuersignal 26 mit modulierter Pulsweite zur getakteten Ansteuerung
des (Diesel-)Common-Rail-Druckregelventils auszugeben.
[0023] Vorteilhaft ist es auch, wenn das elektrisch verstellbare Drosselventil 20 ein Hochdruck-Einspritzventil
(bzw. ein Benzin-Hochdruck-Einspritzventil) ist. Zum Einstellen/Einregeln des Rücklaufdrucks
kann das (Benzin-)Hochdruck-Einspritzventil von der Ansteuerung 24 mittels mindestens
eines Steuersignals 26 (z.B. eines einfachen Rechtecksignals) mit modulierter Pulsweite
ansteuerbar sein/angesteuert werden. Eine Ansteuerung des (Benzin-)Hochdruck-Einspritzventils
mittels komplexer Ansteuersignale, was eine aufwändige Endstufe zur Erzeugung der
komplexen Ansteuersignale voraussetzt, ist nicht notwendig.
[0024] Die vorausgehend aufgezählten Ausführungsbeispiele für das elektrisch verstellbare
Drosselventil 20 ermöglichen eine Druckeinstellung/Druckregelung ohne einen aufwändigen
Ansteueraufwand und ohne hohe Zusatzkosten. Dies bewirkt auch eine deutliche Verringerung
eines Produktpflegeaufwands während eines Betriebs der Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung.
[0025] In einer Weiterbildung der Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung (als Messvorrichtung
zur Einspritzmengen- und/oder Rücklaufmengenmessung) kann noch ein Einspritzmengen-
und/oder Rücklaufmengensensor 28, mittels welchem die Einspritzmenge 18 und/oder die
durch die Rücklaufleitung 14 fließende Rücklaufmenge 16 messbar sind, an der Vorrichtung
10 zur Rücklaufdruckeinstellung ausgebildet sein. Die Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung
ist damit vielseitig einsetzbar. Die Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung kann
beispielsweise Teil eines Prüfstands sein.
[0026] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des Rücklaufblocks.
[0027] Der in Fig. 2 schematisch dargestellte Rücklaufblock ist zur Untersuchung/Überprüfung
mehrerer Injektoren 12 einsetzbar. Dazu weist der Rücklaufblock mehrere Vorrichtungen
10 zur Rücklaufdruckeinstellung auf. Jede der Vorrichtungen 10 zur Rücklaufdruckeinstellung
umfasst die Komponenten der vorausgehend beschriebenen Ausführungsform. Lediglich
als optionale Weiterbildungen weist jede der Vorrichtungen 10 zur Rücklaufdruckeinstellung
noch je einen Filter 30 und je einen Temperatursensor 32 auf. Jede der Vorrichtungen
10 zur Rücklaufdruckeinstellung ist zur Einstellung/Einregelung des Rücklaufdrucks
auf jeden Rücklaufdruckwert einer Wertemenge mit mindestens zwei verschiedenen Rücklaufdruckwerten
ausgelegt, wobei die Vorrichtungen 10 zur Rücklaufdruckeinstellung gleichzeitig unterschiedliche
Rücklaufdrücke in ihrer jeweiligen Rücklaufleitung 14 (zumindest zwischen dem ersten
Ende 14a der jeweiligen Rücklaufleitung und dem jeweiligen elektrisch verstellbaren
Drosselventil 20) gleichzeitig einstellen/einregeln können. Der Rücklaufblock der
Fig. 2 ist somit gleichzeitig für verschiedene Injektortypen und unterschiedliche
Injektorgenerationen nutzbar.
[0028] Vorzugsweise weist auch der Rücklaufblock mindestens eine Steuerung 24 auf, welche
dazu ausgelegt ist, mindestens ein Steuersignal 26 mit modulierter Pulsweite zur getakteten
Ansteuerung des mindestens einen zugeordneten Common-Rail-Druckregelventils oder Diesel-Common-Rail-Druckregelventils
oder Hochdruck-Einspritzventils oder Benzin-Hochdruck-Einspritzventils auszugeben.
Wie in Fig. 2 ebenfalls dargestellt ist, kann auch der Rücklaufblock als Messvorrichtung
zur Einspritzmengen- und/oder Rücklaufmengenmessung (bzw. als Prüfstand) eingesetzt
werden.
[0029] Die oben beschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung 10 zur Rücklaufdruckeinstellung
und des Rücklaufblocks ermöglichen eine universelle aktive Druckeinstellung/Druckregelung
durch Einsatz von gängigen Kraftfahrzeugkomponenten anstatt herkömmlicher Industriekomponenten.
Auch dies trägt zur Kostenreduzierung bei der Realisierung der Ausführungsformen bei.
[0030] Die oben beschriebenen Ausführungsformen ermöglichen eine hohe Genauigkeit bei der
Einstellung/Einregelung von Rücklaufdrücken (ohne eine nennenswerte Streuung). Damit
tragen sie zur Steigerung einer Messgenauigkeit bei einem Messen der Einspritzmenge
18 und/oder der Rücklaufmenge 16 und zur Steigerung einer Aussagekraft von erhaltenen
Messergebnissen bei.
[0031] Alle oben beschriebenen Ausführungsformen ermöglichen einen Verzicht auf Zusatzbehör,
so dass Zusatzkosten für das Zusatzbehör eingespart werden können und ein herkömmlicher
Aufwand zur entwicklungsseitigen Produktpflege entfällt. Ebenso können Rüstzeiten
eingespart werden und eine zur Lagerung des Zusatzbehörs nicht mehr benötigte Werkstattfläche
kann anderweitig genutzt werden.
[0032] Fig. 3 zeigt ein Flussdiagramm zum Erläutern einer Ausführungsform des Verfahrens
zur Rücklaufdruckeinstellung an zumindest einem Injektor.
[0033] In einem Verfahrensschritt S1 wird ein Rücklaufdruck zumindest zwischen einem ersten
Ende einer Rücklaufleitung, an welchem eine Rücklaufaustrittsöffnung des Injektors
so angebunden ist, dass eine Rücklaufmenge des Injektors von dem ersten Ende der Rücklaufleitung
zu einem zweiten Ende der Rücklaufleitung fließt, und dem Ventil in der Rücklaufleitung
eingestellt. Dazu wird der Rücklaufdruck mittels eines elektrisch verstellbaren Drosselventils
zumindest zwischen dem ersten Ende der Rücklaufleitung und dem elektrisch verstellbaren
Drosselventil in der Rücklaufleitung eingestellt. In einem Leitungsstrang zwischen
dem Injektor und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil stellt sich damit der
Rücklaufdruck als definierter Druck ein.
[0034] Vorzugsweise wird für einen ersten Typ des Injektors der Rücklaufdruck zumindest
zwischen dem ersten Ende der Rücklaufleitung und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil
in der Rücklaufleitung auf einen ersten Rücklaufdruckwert eingestellt, während für
einen von dem ersten Typ abweichenden anderen/zweiten Typ des Injektors der Rücklaufdruck
zumindest zwischen dem ersten Ende der Rücklaufleitung und dem elektrisch verstellbaren
Drosselventil in der Rücklaufleitung auf einen anderen/zweiten Rücklaufdruckwert ungleich
dem ersten Rücklaufdruckwert eingestellt wird. Dies kann auch geschehen, wenn an mehreren
Typen/Generationen von Injektoren jeweils ein Soll-Rücklaufdruck des jeweiligen Typs/der
jeweiligen Generation gleichzeitig eingestellt wird.
[0035] Optionaler Weise kann gleichzeitig oder zeitlich überschneidend mit dem Verfahrensschritt
S1 noch ein Verfahrensschritt S2 ausgeführt werden, in welchem eine Einspritzmenge
und/oder eine Rücklaufmenge des zumindest einen Injektors gemessen werden. Das hier
beschriebene Verfahren kann somit auch als ein Verfahren zur Einspritzmengen- und/oder
Rücklaufmengenmessung an mindestens einem Injektor bezeichnet werden.
1. Vorrichtung (10) zur Rücklaufdruckeinstellung für einen Injektor (12) mit:
einer Rücklaufleitung (14) mit einem ersten Ende (14a), an welchem eine Rücklaufaustrittsöffnung
(12a) des Injektors (12) direkt oder indirekt so anbindbar ist, dass eine Rücklaufmenge
(16) des Injektors (12) von dem ersten Ende (14a) der Rücklaufleitung (14) zu einem
zweiten Ende (14b) der Rücklaufleitung (14) fließt; und
zumindest einem Ventil (20), mittels welchem ein Rücklaufdruck zumindest zwischen
dem ersten Ende (14a) der Rücklaufleitung (14) mit dem angebundenen Injektor (12)
und dem Ventil (20) in der Rücklaufleitung (14) einstellbar ist;
wobei die Vorrichtung (10) ein elektrisch verstellbares Drosselventil (20) als das
Ventil (20) aufweist, wobei mittels des elektrisch verstellbaren Drosselventils (20)
der Rücklaufdruck zumindest zwischen dem ersten Ende (14a) der Rücklaufleitung (14)
mit dem angebundenen Injektor (12) und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil
(20) in der Rücklaufleitung (14) wahlweise auf jeden Rücklaufdruckwert einer Wertemenge
mit mindestens zwei verschiedenen Rücklaufdruckwerten einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung (10) zur Rücklaufdruckeinstellung für verschiedene Injektortypen und
unterschiedliche Injektorgenerationen, deren vorgegebene Soll-Rücklaufdrücke voneinander
abweichen, einsetzbar ist, indem der Rücklaufdruck zumindest zwischen dem ersten Ende
(14a) der Rücklaufleitung (14) und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil (20)
gleich einem vorgegebenen Soll-Rücklaufdruck des Injektors (12) eingestellbar oder
eingeregelbar ist.
2. Vorrichtung (10) zur Rücklaufdruckeinstellung nach Anspruch 1, wobei das elektrisch
verstellbare Drosselventil (20) ein Common-Rail-Druckregelventil oder ein Diesel-Common-Rail-Druckregelventil
ist.
3. Vorrichtung (10) zur Rücklaufdruckeinstellung nach Anspruch 1, wobei das elektrisch
verstellbare Drosselventil (20) ein Hochdruck-Einspritzventil oder ein Benzin-Hochdruck-Einspritzventil
ist.
4. Vorrichtung (10) zur Rücklaufdruckeinstellung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Vorrichtung
(10) eine Steuerung (24) aufweist, welche dazu ausgelegt ist, mindestens ein Steuersignal
(26) mit modulierter Pulsweite zur getakteten Ansteuerung des Common-Rail-Druckregelventils
oder Diesel-Common-Rail-Druckregelventils oder Hochdruck-Einspritzventils oder Benzin-Hochdruck-Einspritzventils
auszugeben.
5. Vorrichtung (10) zur Rücklaufdruckeinstellung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Vorrichtung (10) einen zwischen dem ersten Ende (14a) der Rücklaufleitung
(14) und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil (20) an der Rücklaufleitung (14)
angebundenen Drucksensor (22) und/oder einen Temperatursensor (32) umfasst.
6. Rücklaufblock für Injektoren (12) mit mindestens zwei Vorrichtungen (10) zur Rücklaufdruckeinstellung
nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 4.
7. Rücklaufblock nach Anspruch 2 und/oder 3 und Anspruch 6, wobei der Rücklaufblock mindestens
eine Steuerung (24) aufweist, welche dazu ausgelegt ist, mindestens ein Steuersignal
(26) mit modulierter Pulsweite zur getakteten Ansteuerung des mindestens einen zugeordneten
Common-Rail-Druckregelventils oder Diesel-Common-Rail-Druckregelventils oder Hochdruck-Einspritzventils
oder Benzin-Hochdruck-Einspritzventils auszugeben.
8. Messvorrichtung zur Einspritzmengen- und/oder Rücklaufmengenmessung für mindestens
einen Injektor (12) mit:
mindestens einer Vorrichtung (10) zur Rücklaufdruckeinstellung nach einem der Ansprüche
1 bis 5 oder einem Rücklaufblock nach Anspruch 6 oder 7; und
mindestens einem Einspritzmengen- und/oder Rücklaufmengensensor (28), mittels welchem
eine Einspritzmenge (18) und/oder die durch die zugeordnete Rücklaufleitung (14) fließende
Rücklaufmenge (16) messbar ist.
9. Prüfstand für mindestens einen Injektor (12) mit einer Messvorrichtung zur Einspritzmengen-
und/oder Rücklaufmengenmessung nach Anspruch 8.
10. Verfahren zur Rücklaufdruckeinstellung an zumindest einem Injektor (12) mit dem Schritt:
Einstellen eines Rücklaufdrucks mittels zumindest eines Ventils (20) zumindest zwischen
einem ersten Ende (14a) einer Rücklaufleitung (14), an welchem eine Rücklaufaustrittsöffnung
(12a) des Injektors (12) so angebunden ist, dass eine Rücklaufmenge (16) des Injektors
(12) von dem ersten Ende (14a) der Rücklaufleitung (14) zu einem zweiten Ende (14b)
der Rücklaufleitung (14) fließt, und dem Ventil (20) in der Rücklaufleitung (14);
wobei der Rücklaufdruck mittels eines elektrisch verstellbaren Drosselventils (20)
als dem Ventil (20) zumindest zwischen dem ersten Ende (14a) der Rücklaufleitung (14)
mit dem angebundenen Injektor (12) und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil
(20) in der Rücklaufleitung (14) eingestellt wird (S1),
dadurch gekennzeichnet, dass
für einen ersten Typ des Injektors (12) der Rücklaufdruck zumindest zwischen dem ersten
Ende (14a) der Rücklaufleitung (14) und dem elektrisch verstellbaren Drosselventil
(20) in der Rücklaufleitung (14) auf einen ersten Rücklaufdruckwert eingestellt wird
und für einen von dem ersten Typ abweichenden zweiten Typ des Injektors (12) der Rücklaufdruck
zumindest zwischen dem ersten Ende (14a) der Rücklaufleitung (14) und dem elektrisch
verstellbaren Drosselventil (20) in der Rücklaufleitung (14) auf einen zweiten Rücklaufdruckwert
ungleich dem ersten Rücklaufdruckwert eingestellt wird.
1. Device (10) for return pressure setting for an injector (12), having:
a return line (14) with a first end (14a), to which a return outlet opening (12a)
of the injector (12) is directly or indirectly connectable such that a return quantity
(16) of the injector (12) flows from the first end (14a) of the return line (14) to
a second end (14b) of the return line (14); and
at least one valve (20), by means of which a return pressure at least between the
first end (14a) of the return line (14) with the connected injector (12) and the valve
(20) in the return line (14) can be set;
wherein the device (10) has an electrically adjustable throttle valve (20) as the
valve (20), wherein, by means of the electrically adjustable throttle valve (20),
the return pressure at least between the first end (14a) of the return line (14) with
the connected injector (12) and the electrically adjustable throttle valve (20) in
the return line (14) can be selectively set to any return pressure value of a value
set with at least two different return pressure values,
characterized in that
the device (10) for return pressure setting can be used for different injector types
and different injector generations, the specified setpoint return pressures of which
differ from one another, by virtue of the return pressure at least between the first
end (14a) of the return line (14) and the electrically adjustable throttle valve (20)
being settable or adjustable to a value equal to a specified setpoint return pressure
of the injector (12) .
2. Device (10) for return pressure setting according to Claim 1, wherein the electrically
adjustable throttle valve (20) is a common-rail pressure control valve or a diesel
common-rail pressure control valve.
3. Device (10) for return pressure setting according to Claim 1, wherein the electrically
adjustable throttle valve (20) is a high-pressure injection valve or a gasoline high-pressure
injection valve.
4. Device (10) for return pressure setting according to Claim 2 or 3, wherein the device
(10) has a controller (24) which is configured for outputting at least one pulse-width-modulated
control signal (26) for the clocked actuation of the common-rail pressure control
valve or diesel common-rail pressure control valve or high-pressure injection valve
or gasoline high-pressure injection valve.
5. Device (10) for return pressure setting according to any of the preceding claims,
wherein the device (10) comprises a pressure sensor (22), which is connected to the
return line (14) between the first end (14a) of the return line (14) and the electrically
adjustable throttle valve (20), and/or a temperature sensor (32).
6. Return block for injectors (12), having at least two devices (10) for return pressure
setting according to any of Claims 1 to 3 and 4.
7. Return block according to Claim 2 and/or 3 and Claim 6, wherein the return block has
at least one controller (24) which is configured for outputting at least one pulse-width-modulated
control signal (26) for the clocked actuation of the at least one associated common-rail
pressure control valve or diesel common-rail pressure control valve or high-pressure
injection valve or gasoline high-pressure injection valve.
8. Measuring device for injection quantity and/or return quantity measurement for at
least one injector (12), having:
at least one device (10) for return pressure setting according to any of Claims 1
to 5 or a return block according to Claim 6 or 7; and
at least one injection quantity and/or return quantity sensor (28), by means of which
an injection quantity (18) and/or the return quantity (16) flowing through the associated
return line (14) can be measured.
9. Test stand for at least one injector (12), having a measuring device for injection
quantity and/or return quantity measurement according to Claim 8.
10. Method for return pressure setting at at least one injector (12), having the step:
setting a return pressure by means of at least one valve (20) at least between a first
end (14a) of a return line (14), to which a return outlet opening (12a) of the injector
(12) is connected such that a return quantity (16) of the injector (12) flows from
the first end (14a) of the return line (14) to a second end (14b) of the return line
(14), and the valve (20) in the return line (14);
wherein the return pressure is set (S1) by means of an electrically adjustable throttle
valve (20) as the valve (20) at least between the first end (14a) of the return line
(14) with the connected injector (12) and the electrically adjustable throttle valve
(20) in the return line (14),
characterized in that,
for a first type of the injector (12), the return pressure at least between the first
end (14a) of the return line (14) and the electrically adjustable throttle valve (20)
in the return line (14) is set to a first return pressure value and, for a second
type, which differs from the first type, of the injector (12), the return pressure
at least between the first end (14a) of the return line (14) and the electrically
adjustable throttle valve (20) in the return line (14) is set to a second return pressure
value which is not equal to the first return pressure value.
1. Dispositif (10) de réglage d'une pression de retour destiné à un injecteur (12), ledit
dispositif comprenant :
une conduite de retour (14) pourvue d'une première extrémité (14a), à laquelle une
ouverture de sortie de retour (12a) de l'injecteur (12) peut être raccordée directement
ou indirectement de sorte qu'une quantité de retour (16) de l'injecteur (12) s'écoule
de la première extrémité (14a) de la conduite de retour (14) à une deuxième extrémité
(14b) de la conduite de retour (14) ; et
au moins une soupape (20) au moyen de laquelle une pression de retour peut être réglée
au moins entre la première extrémité (14a) de la conduite de retour (14), à laquelle
l'injecteur (12) est raccordé, et la soupape (20) située dans la conduite de retour
(14) ;
le dispositif (10) comportant comme soupape (20) une soupape à étranglement réglable
électriquement (20), la pression de retour au moins entre la première extrémité (14a)
de la conduite de retour (14), à laquelle l'injecteur (12) est raccordé, et la soupape
à étranglement réglable électriquement (20) située dans la conduite de retour (14)
pouvant éventuellement être réglée au moyen de la soupape à étrangement réglable électriquement
(20) à chaque valeur de pression de retour d'un ensemble de valeurs comportant au
moins deux valeurs de pression de retour différentes,
caractérisé en ce que
le dispositif (10) de réglage de la pression de retour peut être utilisé pour différents
types d'injecteurs et différentes générations d'injecteurs, dont les pressions de
retour cibles spécifiées diffèrent les unes des autres, du fait que la pression de
retour, au moins entre la première extrémité (14a) de la conduite de retour (14) et
la soupape à étranglement réglable électriquement (20), peut être réglée ou régulée
à une pression de retour cible de l'injecteur (12).
2. Dispositif (10) de réglage d'une pression de retour selon la revendication 1, la soupape
à étranglement réglable électriquement (20) étant une soupape de régulation de pression
à rampe commune ou une soupape de régulation de pression à rampe commune diesel.
3. Dispositif (10) de réglage d'une pression de retour selon la revendication 1, la soupape
à étranglement réglable électriquement (20) étant une soupape d'injection à haute
pression ou une soupape d'injection d'essence à haute pression.
4. Dispositif (10) de réglage d'une pression de retour selon la revendication 2 ou 3,
le dispositif (10) comportant une commande (24) qui est conçue pour délivrer au moins
un signal de commande (26) à largeur d'impulsion modulée destiné à commander de manière
cadencée la soupape de régulation de pression à rampe commune ou la soupape de régulation
de pression à rampe commune diesel ou la soupape d'injection à haute pression ou la
soupape d'injection d'essence à haute pression.
5. Dispositif (10) de réglage d'une pression de retour selon l'une des revendications
précédentes, le dispositif (10) comportant un capteur de pression (22) et/ou un capteur
de température (32) raccordé à la conduite de retour (14) entre la première extrémité
(14a) de la conduite de retour (14) et la soupape à étranglement réglable électriquement
(20).
6. Bloc de retour destiné à des injecteurs (12) et comprenant au moins deux dispositifs
(10) de réglage d'une pression de retour selon l'une des revendications 1 à 3 et 4.
7. Bloc de retour selon la revendication 2 et/ou 3 et la revendication 6, le bloc de
retour comportant au moins une commande (24) qui est conçue pour délivrer au moins
un signal de commande (26) de largeur d'impulsion modulée destiné à commander de manière
cadencée l'au moins une soupape de commande de pression à rampe associée ou soupape
de commande de pression à rampe commune diesel ou soupape d'injection à haute pression
ou soupape d'injection d'essence à haute pression qui est associée.
8. Dispositif de mesure destiné à mesurer la quantité d'injection et/ou la quantité de
retour pour au moins un injecteur (12), ledit dispositif comprenant :
au moins un dispositif (10) de réglage d'une pression de retour selon l'une des revendications
1 à 5 ou un bloc de retour selon la revendication 6 ou 7 ; et
au moins un capteur de quantité d'injection et/ou de quantité de retour (28) au moyen
duquel une quantité d'injection (18) et/ou la quantité de retour (16) s'écoulant à
travers la conduite de retour (14) associée peuvent être mesurées.
9. Banc d'essai destiné à au moins un injecteur (12) et comprenant un dispositif de mesure
destiné à mesurer la quantité d'injection et/ou la quantité de retour selon la revendication
8.
10. Procédé de réglage d'une pression de retour au niveau d'au moins un injecteur (12),
le procédé comprenant l'étape suivante :
régler une pression de retour au moyen d'au moins une soupape (20) située au moins
entre une première extrémité (14a) d'une conduite de retour (14), à laquelle est raccordée
une ouverture de sortie de retour (12a) de l'injecteur (12) de telle sorte qu'une
quantité de retour (16) de l'injecteur (12)) s'écoule de la première extrémité (14a)
de la conduite de retour (14) à une deuxième extrémité (14b) de la conduite de retour
(14), et la soupape (20) située dans la conduite de retour (14) ;
la pression de retour étant réglée au moyen d'une soupape à étranglement réglable
électriquement (20) comme soupape (20) au moins entre la première extrémité (14a)
de la conduite de retour (14), à laquelle l'injecteur (12) est raccordé, et la soupape
à étranglement réglable électriquement (20) située dans la conduite de retour (14)
(S1),
caractérisé en ce que
la pression de retour, au moins entre la première extrémité (14a) de la conduite de
retour (14) et la soupape à étranglement réglable électriquement (20) située dans
la conduite de retour (14) est réglée à une première valeur de pression de retour
pour un premier type d'injecteur (12) et la pression de retour, au moins entre la
première extrémité (14a) de la conduite de retour (14) et la soupape à étranglement
réglable électriquement (20) située dans la conduite de retour (14), est réglée à
une deuxième valeur de pression de retour, différente de la première valeur de pression
de retour, pour un deuxième type d'injecteur (12) différent du premier type.