[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zustandserfassung eines Injektors
bzw. einen Injektor mit entsprechender Zustandserfassung sowie ein Verfahren zum Bestimmen
eines Injektorzustands.
[0002] Einspritzdüsen oder Injektoren dienen typischerweise dazu, einen Kraftstoff in einen
Brennraum eines Motors einzuspritzen. Dabei ist es für einen Motor, in dem ein solcher
Injektor vorhanden ist, von Vorteil, wenn ein Steuergerät über die genaue Öffnungszeit
des Injektors informiert ist, sodass beispielsweise ein besonders enges Toleranzband
für die Einspritzmenge des durch den Injektor abgegebenen Kraftstoffs vorliegt, was
auch hinsichtlich der Gesamtproduktlebensdauer des Injektors vorteilhaft ist.
[0003] Zudem ist es für eine Vielzahl von Steuer- oder Kontrollfunktionen des Motors von
Vorteil, wenn die exakte Einspritzzeit, bei der der Injektor einen Kraftstoff abgibt,
bekannt ist.
[0005] Dabei ist der Schalter geschlossen, wenn der Injektor nicht bestromt ist und sich
die Ventilnadel des Injektors nicht bewegt bzw. dafür sorgt, dass kein Kraftstoff
aus dem Injektor austritt. Sobald sich die Ventilnadel aus ihrem Ventilsitz bewegt,
ändert der elektrische Schalter seinen Zustand, geht also in einen offenen oder in
einen geschlossenen Zustand über. Der Schalter ändert erneut seinen Zustand, wenn
sich die Ventilnadel wieder in den Ventilsitz bewegt.
[0006] In der einfachsten Form der Zustandserfassung eines Injektors führen insgesamt vier
Leitungen in das Gehäuse des Injektors, in dem auch der Schalter angeordnet ist. Zwei
Leitungen wären für den Injektor selbst vorgesehen, wohingegen die anderen beiden
Leitungen dem Schalter zugeordnet wären. Nachteilhaft hieran ist aber der hohe Verkabelungsaufwand
mit einer so gestalteten Einheit.
[0007] Wenn ein 3-poliger oder 4-poliger Stecker verwendet wird, also 3 bzw. 4 Leitungen
zu dem Injektor mit Schalter verlaufen, ist kein zusätzlicher Aufwand am Detektionsschaltkreis
erforderlich. Andererseits bedeutet dies einen Zusatzaufwand am Injektor aufgrund
der mehreren Bauteile und der größer zu dimensionierenden Verbindungskomponenten.
[0008] In einer ebenfalls aus dem Stand der Technik bekannten Modifikation dieser Form sind
die Schalterkontakte nicht direkt zugänglich oder isoliert in dem Gehäuse des Injektors
angeordnet. Eine solche Darstellung ist in Fig. 1 dargestellt. Hierbei ist ein Pol
des Schalters mit einem Pin des Injektors oder eines den Injektor betätigenden Magnetventils
über einen Widerstand verbunden. Der andere Pol des Schalters ist ferner mit dem Gehäuse
des Injektors verbunden. Dabei ist der Injektor selber im Normalfall mit der Masse
verbunden, die bei einem Einsatz im Fahrzeug beispielsweise der Motorblock sein kann.
In einer solchen Umsetzung führen nur zwei Kabel bzw. Leitungen aus dem Gehäuse.
[0009] In einem Normalbetrieb wird eine Spannung an den Injektor bzw. das den Injektor betätigende
Magnetventil angelegt, wodurch eine mechanische und/oder hydraulische Bewegung der
Ventilnadel ausgelöst wird. Die Bewegung der Ventilnadel wiederum öffnet bzw. schließt
den Schalter. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass durch Wegnahme der Spannung
der Schalter geschlossen wird.
[0010] Problematisch bei dieser Art der Zustandserfassung ist, dass zwischen einem Anlegen
/ Wegnehmen der Spannung an dem Injektor bzw. dem Magnetventil und der Schalterauslösung,
also dem Bewegen der Ventilnadel aus ihrem Sitz oder in ihren Sitz zurück, ein unbestimmter
Zeitverzug liegen kann, da die mechanische und/oder hydraulische Bewegung der Ventilnadel
eine gewisse Trägheit aufweist. So kann es unter Umständen dazu kommen, dass der Schalter
öffnet, wenn die Spannung am Injektor bzw. Magnetventil noch anliegt oder, im Falle
einer langen Verzögerung, der Schalter erst öffnet, wenn die Spannung schon wieder
weggenommen wurde. Ein analoges Verhalten kann sich auch beim Schließen des Schalters
einstellen. So kann während der Schließphase eine Spannung an dem Injektor bzw. dem
Magnetventil anliegen oder auch nicht.
[0011] Ungeachtet der oben aufgeführten Nachteile wird für eine Detektion des Schalterzustands,
die wiederum einen Rückschluss auf einen Einspritzzustand oder einen geschlossenen
Zustand des Injektors zulässt, der Strom durch den Schalter gemessen. Dabei muss man
berücksichtigen, dass der Schalter nicht mit hohen Strömen belastet werden kann und
aus Effizienzgründen mit Hilfe eines Widerstands auf ein paarwenige mA begrenzt wird.
[0012] Solange der Injektor bzw. das Magnetventil nicht aktiviert wird, muss die Ausgangsspannung
(meist die Fahrzeugbatteriespannung von 12 oder 48 Volt) über den Pin von dem Injektor
oder dem Magnetventil (Spule), der mit dem Schalter verbunden ist, angelegt sein.
Fig. 2 zeigt den Fall, dass mit Hilfe eines Messschaltkreises (nicht dargestellt)
der Stromfluss für die eben beschriebene Situation detektiert wird. Beispielhaft wurde
hier in Fig. 2 eine Stromstärke von 10 mA, die durch den Widerstand und den Schalter
fließt, angenommen. Man erkennt demnach den Zustand, der sich ergibt, wenn der Injektor
nicht bestromt ist, der Schalter aber geschlossen ist.
[0013] Sobald der Injektor bzw. das Magnetventil zum gleichen Zeitpunkt wie der Schalter
betrieben wird, muss ein zusätzlicher Strom mit einigen Ampere in den Injektor bzw.
das Magnetventil eingespeist werden. Fig. 3 zeigt eine solche Situation. Beispielhaft
wurde hier für den durch den Injektor bzw. das Magnetventil fließenden Strom ein typischer
Wert von 10A angenommen.
[0014] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, an der Eingangsleitung der Anordnung eine
Strommessung durchzuführen. Dabei ist es relativ einfach zwischen den Zuständen "stromlos"
und "Schalter geschlossen bei nicht bestromten Injektor/Magnetventil" zu unterscheiden.
Jedoch ist es sehr herausfordernd, wenn hohe Ströme (z.B. 10 A) durch den Injektor
bzw. die Magnetspule fließen und sich nur um ein paar wenige mA erhöhen, sobald sich
der Schalter schließt. Durch die nur geringe Stromänderung muss der Detektor sehr
sensibel sein.
[0015] Ein Sprung von 0 mA auf 10 mA kann einfach detektiert werden. Schwieriger ist jedoch
die Veränderung von 10 A auf 10,01 A, da hierbei der relative Stromanstieg nur 0,1%
beträgt. Ist nun die Auflösung des Detektionsschaltkreises nicht hoch genug, läuft
man Gefahr, dass dieser kleine Anstieg als Störung bzw. als Rauschen in der Stromstärke
wahrgenommen wird. So braucht man in einem Digitalsystem für eine 0,1 prozentige Auflösung
mindestens ein 1Obit-System als Minimalvoraussetzung. Dabei würde eine 0,1-prozentige
Variation die minimale Unsicherheit aufgrund der Systemauflösung bedeuten. Somit ist
es mit einem solchen hochauflösenden System nicht möglich, dass fehlerfrei zwischen
einer wirklichen Änderung des Wertes und einer Störung bzw. einem Rauschen in der
Stromstärke verlässlich unterschieden werden kann. Zudem ist ein nachgeschaltetes
Filter notwendig, um die Detektionssicherheit zu erhöhen.
[0016] Hieraus ergibt sich, dass für die Strommessung ein besonders hochauflösendes System
mit einer Signalfilterung verwendet werden muss, das aufgrund der Filterung einen
störenden Zeitverzug als ungewünschten Nebeneffekt verursacht. Es ist daher die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung die vorstehend aufgeführten Nachteile aus dem Stand der
Technik zu überwinden und eine Vorrichtung zur Zustandserfassung eines Injektors vorzusehen,
welche gegenüber dem bekannten Stand der Technik vorteilhaft ist.
[0017] Dies gelingt mit einer Vorrichtung nach dem Anspruch 1, mit der eine Signalfilterung
nicht nötig ist und auch eine teure hochauflösende Strommessung nicht mehr erforderlich
ist. Weiter ermöglicht die vorliegende Erfindung eine klare Detektion des Schalterzustands
auch in verrauschten Umgebungen, die zu Schwankungen in der Stromstärke führen. Zudem
ist es mit der Erfindung weiterhin möglich, einen Injektor mit lediglich zwei aus
dem den Injektor aufnehmenden Gehäuse geführten Leitungskabeln zu betreiben. Das Vorhandensein
eines dritten oder gar eines vierten Leitungskabels ist trotz der Zustandserfassung
mit einem niedrig auflösenden Strommesser nicht mehr erforderlich.
[0018] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Zustandserfassung eines Injektors umfasst dabei
einen Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Motorbrennraum, einen Schalter,
der dazu ausgelegt ist, in Abhängigkeit von einem Zustand des Injektors seinen Schaltzustand
zu verändern, und eine Auswerteeinheit zum Erfassen des Schaltzustands des Schalters,
wobei ein erster Schalterkontakt des Schalters mit einer elektrischen Eingangsleitung
des Injektors verbunden ist, und ein zweiter Schalterkontakt des Schalters mit Masse
verbunden sein kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich ferner dadurch
aus, dass die Auswerteeinheit dazu ausgelegt ist, eine erste Strommessung für einen
in den Injektor und in den Schalter einströmenden Strom und eine zweite Strommessung
für den in den Injektor einströmenden Strom vorzunehmen.
[0019] Unter einer Strommessung versteht man dabei eine jede Messung, die einen Rückschluss
auf den in einer Leitung fließenden Strom zulässt. Es ist dabei nicht zwangsläufig
erforderlich den Strom direkt zu messen.
[0020] Dadurch bietet die Erfindung eine Lösung, wie man einen Injektor mit zwei Kabel betreiben
kann und dabei gleichzeitig diese dazu verwendet werden können, um den Schalterzustand
ohne Unsicherheiten durch Signalverrauschung und eingeschränkter Auflösung zu detektieren.
Im Gegensatz zum vorbekannten Stand der Technik, bei dem der Strom oder die Spannung
absolut gemessen wird und dieser gemessene Wert mit einem vorbestimmten Niveau (10A
oder 10,01A) verglichen wird, nutzt die vorliegende Erfindung eine Differenzmessung.
Dabei werden der in den Injektor (bzw. in das den Injektor aufnehmende Gehäuse) einströmende
Strom und der aus dem Injektor zurückfließende Strom gemessen. Mit Hilfe einer die
beiden Messwerte berücksichtigenden Auswertung ist eine Zustandserfassung des Injektors
möglich, bei der sämtliche den Stromfluss überlagernden Störfaktoren eliminiert werden,
so dass eine besonders genaue Erfassung des Schalterzustands möglich ist.
[0021] Vorzugsweise gelingt dies dann, wenn die Auswerteeinheit ferner dazu ausgelegt ist,
den Schaltzustand des Schalters auf Grundlage einer Differenz der Messwerte zwischen
der ersten Strommessung und der zweiten Strommessung zu bestimmen. Durch die Differenz
der beiden Werte werden automatisch alle überlagerten Signale eliminiert. Das Ergebnis
ist dann nur der durch den Schalter fließende Strom. So lässt sich der Vorteil erreichen,
dass gegenüber der im Stand der Technik verwendeten asymmetrischen Messung alle Störsignale
und Offset-Ströme eliminiert werden. Störungen beeinflussen beide Strommessungen in
gleichem Maße, so dass durch eine anschließende Differenzbildung diese im Ergebnis
nicht ins Gewicht fallen. Ist der Schalter geschlossen, ergibt sich nach der Differenzbildung
ein sehr kleines Signal, dass sich jedoch einfach detektieren lässt.
[0022] Erfinderisch gegenüber dem Stand der Technik ist dabei die Art und Weise wie der
Zustand des Schalters erfasst wird. Anstatt die absolute Spannung mit der Unterstützung
eins Pull-Up- oder Pull-Down-Widerstands zu messen oder den Strom absolut zu messen
und dabei zu versuchen, den Anstieg für die Zustandsänderung des Schalters zu identifizieren,
wird der Strom der in Richtung Injektor fließt und aus diesem wieder zurückströmt
symmetrisch gemessen. Die Differenz dieser beiden Messwerte wird als Indikator für
die Zustandsänderung des Schalters verwendet. Dabei ist es von Vorteil, dass die symmetrische
Messung überlagerte Störströme und Geräusche eliminiert. Dabei erhält man als Ergebnis
einen Wert, der dem Strom durch den Schalter entspricht. Auf eine nachgeschaltete
Filterung dieses Ergebnisses kann im Idealfall verzichtet werden.
[0023] Nach einer optionalen Fortbildung der Erfindung ist der Injektor dazu ausgelegt,
zwischen einem Einspritzzustand und einem geschlossenen Zustand zu wechseln, wobei
ferner der Schalter bei einem Einspritzzustand des Injektors einen ersten Schalterzustand
und bei einem geschlossenen Zustand des Injektors einen zweiten Schalterzustand einnimmt.
So kann bspw. vorgesehen sein, dass bei einem Einspritzzustand des Injektors, bei
dem die Düsennadel in einem ausgefahrenen Zustand übergeht oder übergegangen ist,
der Schalter einen geschlossenen Zustand einnimmt. Geht hingegen die Düsennadel wieder
in ihre ursprünglich zurückversetzte Stellung zurück, bei dem durch den Injektor kein
Kraftstoff ausgegeben wird, geht der Schalter in einen geöffneten Zustand über.
[0024] DerZustand des Schalters hängt demnach vom Zustand des Injektors ab.
[0025] Vorzugsweise kann dabei vorgesehen sein, dass der erste Schalterkontakt über einen
Widerstand mit der Eingangsleitung des Injektors verbunden ist.
[0026] So wird sichergestellt, dass der in einem geschlossenen Zustand des Schalters fließende
Strom auf einen geringen Wert einstellbar ist, so dass die Gesamtenergieeffizienz
nicht über Maßen darunter leidet. Zu beachten ist dabei, dass die erste Strommessung
vor dem Anknüpfungspunkt der zu dem Widerstand führenden Leitung vorgenommen wird.
Dabei ist sicherzustellen, dass mit der ersten Strommessung sowohl der durch den Schalter
als auch der durch den Injektorfließende Strom gemessen wird.
[0027] Weiter kann vorgesehen sein, dass der zweite Schalterkontakt mit der derselben Masse
wie ein Stromkreislauf des Injektors verbunden ist, vorzugsweise ist dabei die Masse
die Karosserie oder ein Motorblock eines Fahrzeugs. Das Anbinden des zweiten Schalterkontakts
an die Masse kann dabei auch über eine Verbindung mit einem Gehäuse des Injektors
erfolgen, das wiederum selbst mit der Masse verbunden ist. So kann ein Injektorgehäuse
vorgesehen sein, das lediglich zwei nach außen geführte Kabel oder Kontakte besitzt,
die eine besonders einfache Handhabung erlauben.
[0028] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Auswerteeinheit ferner einen Filter
umfasst, um eine Differenz der beiden durch die erste Strommessung und die zweite
Strommessung erhaltenen Messwerte zu filtern.
[0029] Dies ermöglicht ein leichteres Bestimmen, ob der Schalter in einem bestimmten Zustand
ist oder nicht.
[0030] Nach einer optionalen Fortbildung der Erfindung sind der Injektor und der Schalter
in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet, das eine Eingangsleitung, eine Ausgangsleitung
und einen Masseanschluss umfasst. Da der Masseanschluss eines Injektors oftmals auch
mit Hilfe einer Aufnahme der beanspruchten Vorrichtung oder des Gehäuses verkörpert
ist, weist das Gehäuse unter Umständen lediglich genau zwei nach außen geführte Kontakte
(wie Leitungen, Steckerkontakte oder dergleichen) auf.
[0031] Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist die erste Strommessung der
Auswerteeinheit an der Eingangsleitung und die zweite Strommessung der Auswerteeinheit
an der Ausgangsleitung des Gehäuses angeordnet.
[0032] Dadurch wird sichergestellt, dass mit den gemessenen Stromwerten die erreichbaren
Vorteile der vorliegenden Erfindung erhalten werden können.
[0033] Vorzugsweise ist dabei der Masseanschluss des Gehäuses mit dem zweiten Kontakt des
Schalters verbunden.
[0034] Zudem kann vorgesehen sein, dass der Injektor ein Magnetventilinjektor ist, bei dem
vorzugsweise ein Magnetventil dazu ausgelegt ist, eine Zustandsänderung des Injektors
hervorzurufen, die wiederum auch eine Zustandsänderung des Schalters bewirkt.
[0035] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ändert der Schalter seinen Zustand
aufgrund einer Bewegung einer Injektorkomponente, vorzugsweise aufgrund einer Bewegung
einer Ventilnadel des Injektors.
[0036] Ferner kann nach einer Fortbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass der Injektor
ein Common-Rail-Injektor ist.
[0037] Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zur Zustandserfassung eines Injektors
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wobei in dem Verfahren durch eine erste Strommessung
die Summe von einem in den Injektor fließenden Strom und einem in den Schalter fließenden
Strom gemessen wird, durch eine zweiten Messung nur der durch den Injektor fließende
Strom gemessen wird und durch eine Differenz der ersten Strommessung zu der zweiten
Strommessung auf die tatsächlich durch den Schalter fließenden Strom geschlossen wird.
[0038] Ferner kann vorgesehen sein, dass das Ergebnis der Differenz der ersten Strommessung
zu der zweiten Strommessung einer Filterung unterzogen wird.
[0039] Die Erfindung betrifft ferner eine Brennkraftmaschine mit einer Vorrichtung nach
einem dervorhergehend diskutierten Varianten.
[0040] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden aufgrund der nachfolgenden
Figurenbeschreibung ersichtlich. Dabeizeigen:
- Fig. 1-3:
- Schematische Darstellungen zum Erläutern des vorbekannten Stands derTechnik,
- Fig. 4:
- eine schematische Darstellung dererfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig.5:
- ein erstes konkretes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einer schematischen
Darstellung, und
- Fig. 6:
- ein zweites konkretes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einer schematischen
Darstellung.
[0041] Figs. 1 bis 3 wurden bereits im einleitenden Teil der Beschreibung erläutert. Dabei
zeigt das Bezugszeichen 2 einen Injektor, der bei einem Ändern seines Zustandes einen
Schalter 3 schließt oder öffnet. Ein erster Kontakt des Schalters 3 ist dabei über
einen Widerstand 6 mit einer der beiden von dem Injektor 2 ausgehenden Leitungen verbunden.
Dies führt dazu, dass bei einem geschlossenen Zustand des Schalters 3 ein Strom durch
den Widerstand 6 fließt, der über das Gehäuse 8 der Vorrichtung zur Masse 5 fließt.
[0042] In Fig. 2 und Fig. 3 sind exemplarische Werte für den fließenden Strom eingezeichnet.
So stellt Fig. 2 den Zustand dar, bei dem der Injektor 2 unbestromt ist, der Schalter
3 sich jedoch in einem geschlossenen Zustand befindet. Durch entsprechende Auslegung
des Widerstandes 6 fließt demnach ein Strom von 10 mA durch den Schalter 3.
[0043] Fig. 3 zeigt hingegen den Zustand, in dem der Injektor 2 bestromt ist und auch der
Schalter 3 geschlossen ist. Man erkennt, dass neben den 10 mA, die durch den Widerstand
6 und den Schalter 3 zur Masse 5 fließen, auch 10 A durch den Injektor 2 fließen.
Möchte man nun über den Schalterzustand informiert werden, so war es aus dem Stand
der Technik üblich, den einströmenden Strom, der eine Kombination von durch den Schalter
fließendem Strom und durch den Injektor 2 fließendem Strom ist, zu bestimmen. Dabei
ergeben sich die im einleitenden Teil der Beschreibungen näher diskutierten Nachteile.
[0044] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung der vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung
1 weist dabei einen Injektor 2 auf, der dazu geeignet ist Kraftstoff in einen Brennraum
dosiert abzugeben. Dazu kann der Injektor 2 einen ersten Zustand, bei dem kein Kraftstoff
austritt, und einen zweiten Zustand einnehmen, bei dem Kraftstoff ausgegeben wird.
Befindet sich der Injektor 2 in dem zweiten Zustand, bei dem Kraftstoff ausgegeben
wird, wird ein Schalter 3 geschlossen. Da der Schalter 3 mit seinem ersten Kontakt
31 über einen Widerstand 6 an einer Stromzuführleitung 21 des Injektors 2 angebunden
ist, ergibt sich ein Stromfluss von der Energiequelle der Vorrichtung 1 in Richtung
Masse 5, der durch den Schalter 3 verläuft. Der zweite Kontakt 32 des Schalters 3
ist mit Masse 5 verbunden. Dabei kann die Verbindung über das Gehäuse 8 der Vorrichtung
1 erfolgen, das mit der Masse 5 in Verbindung steht. So ist es nicht erforderlich,
dass eine weitere aus dem Gehäuse 8 geführte Leitung vorgesehen sein muss. Dies verbessert
das Handling der Vorrichtung 1 und vermindert die Anzahl der fehleranfälligen Komponenten.
Dabei ist der zweite Kontakt 32 des Schalters 3 lediglich mit dem Außengehäuse 8 der
Vorrichtung 1 verbunden.
[0045] Aus dem Gehäuse 8 verlaufen zwei Leitungen 81, 82, wobei die erste Leitung 81 zwischen
dem Gehäuse 8 und dem Stromeingang des Injektors 2 eine Abzweigung zu dem Widerstand
6 aufweist. Die aus dem Gehäuse 8 verlaufende zweite Leitung 82 verbindet dabei die
Masse 5 mit dem Stromausgang des Injektors 2.
[0046] Ferner ist an diesen beiden Leitungen 81, 82 jeweils eine Strommessung 41, 42 vorgesehen.
Die Ergebnisse der beiden Strommessungen 41, 42 werden einem Differenzbaustein 43
zugeführt, der als Ergebnis den Betrag der Differenz der beiden Messwerte ausgibt.
Dadurch ist es möglich, dass der relativ kleine Strom, der durch den Schalter 3 fließt,
bei einem Vorhandensein von Rauschen oder anderen Überlagerungen des Stroms einfach
zu detektieren ist.
[0047] Auch kann vorgesehen sein, dass die Auswerteeinheit 4 in das Gehäuse 8 integriert
ist.
[0048] Fig. 5 zeigt eine konkrete Umsetzung der vorliegenden Erfindung. Dabei wird der Strom
ausgehend von einer Ansteuerlogik 9 in Richtung Injektor, der vorliegend der Einfachheit
halber als Injektorspule 23 dargestellt ist, und Widerstand 6 ausgegeben. Bevor eine
Aufteilung des Stroms auf den durch den Widerstand Richtung Masse 5 und den durch
die Injektorspule 23 Richtung Masse 5 erfolgt, wird die Stromstärke mit Hilfe eines
Shunt-Widerstandes 411 sowie einem Operationsverstärker 412 gemessen. Diese erste
Strommessung 41 misst dabei sowohl den durch den Widerstand 6 strömenden Strom I
CT als auch den durch den Injektor strömenden Strom I
HS.
[0049] Die zweite Strommessung 42 erfolgt dabei ebenfalls mit Hilfe eines Shunt-Widerstandes
421, bei dem der dadurch fließende Strom mit einem weiteren Operationsverstärker 422
bestimmt wird. Die beiden Operationsverstärker 412 und 422 besitzen dabei die gleichen
Verstärkungsfaktoren k. Zudem werden die beiden Ausgänge der Operationsverstärker
(OPV) 412 und 422 an einen Differenzbaustein 43 gegeben. Damit ist es möglich die
Spannungsdifferenz der über die beiden Shunt-Widerstände 411 und 421 abfallenden Spannung
zu ermitteln und deren Differenz an ein Filter 7 weiterzugeben. Da die über den Shunt-Widerständen
411 und 421 abfallende Spannung, die durch die beiden OPVs 412 und 422 mit dem Faktor
k verstärkt wird, im Wesentlichen proportional zu dem durch den Shunt- Widerstand
strömenden Strom ist, ergibt sich damit ein Maß für den Stromfluss in dem der jeweilige
Shunt-Widerstand 412 und 422 platziert ist.
[0050] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit einem Trafo. Als Alternative
zu der Messung mit Operationsverstärkern 412 und 422 kann auch ein Trafo 423 verwendet
werden. Dieser funktioniert nur mit Wechselstrom, ist jedoch auch in der Lage den
Zeitpunkt der Schalterbetätigung des Schalters 3 zu detektieren. Dabei würde die Polarität
des Impulses von dem Trafo 423 das Öffnen oder das Schließen des Schalters 3 anzeigen.
[0051] Das grundsätzliche Funktionsprinzip der in Fig. 6 dargestellten schematischen Umsetzung
unterscheidet sich dabei nicht von den vorstehend näher beschriebenen Lösungen, so
dass auf eine ausführliche Beschreibung verzichtet werden kann.
[0052] Dem Fachmann ist zudem klar, dass eine Detektion mit einer Vielzahl von unterschiedlichen
Schaltkreisen ausgeführt werden kann, von denen nur wenige ganz bestimmte dargestellt
worden sind.
[0053] Wenn der Injektor nicht bestromt wird, funktioniert die Detektion nicht. Beispielsweise,
wenn alle Ströme bereits abgeklungen sind, aber der Injektor noch aufgrund der Trägheit
noch offen steht. In so einem Fall würde man den Schließzeitpunkt nichterfassen können.
[0054] Das lässt sich dadurch lösen, indem auf die Injektorleitung, an die der Widerstand
angeschlossen ist, von der Bordnetzspannung, über einen Widerstand einen kleinen Strom
in den Injektor einspeist wird. Dabei reicht ebenfalls ein Strom von wenigen mA, der
permanent als "Offsetstrom" fließt und somit auch eine Detektion zu jeder Zeit ermöglicht,
auch wenn der Injektor gar nicht angesteuert wird.
1. Vorrichtung (1) zur Zustandserfassung eines Injektors (2), umfassend:
einen Injektor (2) zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Motorbrennraum,
einen Schalter (3), der dazu ausgelegt ist, in Abhängigkeit von einem Zustand des
Injektors (2) seinen Schaltzustand zu verändern, und
eine Auswerteeinheit (4) zum Erfassen des Schaltzustands des Schalters (3), wobei
ein erster Schalterkontakt (31) des Schalters (3) mit einer elektrischen Eingangsleitung
(21) des Injektors (2) verbunden ist, und
ein zweiter Schalterkontakt (32) des Schalters (3) mit Masse (5) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Auswerteeinheit (4) dazu ausgelegt ist, eine erste Strommessung (41) für einen
in den Injektor (2) und in den Schalter (3) einströmenden Strom (IHS, ICT) und eine zweite Strommessung (42) für den nur durch den Injektor (2) fließenden
Strom (ILS) vorzunehmen, wobei die Auswerteeinheit (4) ferner dazu ausgelegt ist, den Schaltzustand
des Schalters (3) auf Grundlage einer Differenz der Messwerte zwischen der ersten
Strommessung (41) und der zweiten Strommessung (42) zu bestimmen.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei
der Injektor (2) dazu ausgelegt ist, zwischen einem Einspritzzustand und einem geschlossenen
Zustand zu wechseln, und
der Schalter (3) bei einem Einspritzzustand des Injektors (2) einen ersten Schalterzustand
und bei einen geschlossenen Zustand des Injektors (2) einen zweiten Schalterzustand
einnimmt.
3. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Schalterkontakt
(31) über einen Widerstand (6) mit der Eingangsleitung (21) des Injektors (2) verbunden
ist.
4. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zweite Schalterkontakt
(32) mit derselben Masse (5) wie ein Stromkreislauf des Injektors (2) verbunden ist,
vorzugsweise ist die Masse (5) die Karosserie oder ein Motorblock eines Fahrzeugs.
5. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Auswerteeinheit
(4) ferner ein Filter (7) umfasst, um eine Differenz der beiden durch die erste Strommessung
(41) und die zweite Strommessung (42) erhaltenen Messwerte zu filtern.
6. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Injektor (2) und
der Schalter (3) in einem gemeinsamen Gehäuse (8) angeordnet sind, das eine Eingangsleitung
(81), eine Ausgangsleitung (82) und einen Masseanschluss (83) umfasst.
7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei die erste Strommessung (41) der Auswerteeinheit
(4) an der Eingangsleitung (81) und die zweite Strommessung (42) der Auswerteeinheit
(4) an der Ausgangsleitung (82) des Gehäuses (8) angeordnet ist.
8. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei der Masseanschluss (83) mit
dem zweiten Kontakt (32) des Schalters (3) verbunden ist.
9. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Injektor (2) ein
Magnetventil-Injektor (2) ist, bei dem vorzugsweise ein Magnetventil dazu ausgelegt
ist, eine Zustandsänderung des Injektors (2) hervorzurufen, die wiederum auch eine
Zustandsänderung des Schalters (3) bewirkt.
10. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Schalter (3) seinen
Zustand aufgrund einer Bewegung einer Injektorkomponente ändert, vorzugsweise aufgrund
einer Bewegung einer Ventilnadel des Injektors (2).
11. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Injektor (2) ein
Common-Rail-Injektor ist.
12. Verfahren zur Zustandserfassung eines Injektors (2) nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, wobei in dem Verfahren:
durch eine erste Strommessung (41) die Summe von einem in den Injektor (2) fließenden
Strom (IHS) und einem in den Schalter (3) fließenden Strom (ICT) gemessen wird,
durch eine zweite Strommessung (42) nur der durch den Injektor (2) fließende Strom
(ILS) gemessen wird, und
durch eine Differenz der ersten Strommessung (41) zu der zweiten Strommessung (42)
auf den tatsächlich durch den Schalter (3) fließenden Strom (ICT) geschlossen wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Ergebnis der Differenz der ersten Strommessung
(41) zu der zweiten Strommessung (42) einer Filterung (7) unterzogen wird.
14. Brennkraftmaschine mit einer Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 11.
1. A device (1) for the state detection of an injector (2) comprising:
an injector (2) for injecting fuel into an engine combustion chamber;
a switch (3) that is adapted to change its switch state in dependence on a state of
the injector (2); and
an evaluation unit (4) for detecting the switch state of the switch (3),
wherein
a first switch contact (31) of the switch (3) is connected to an electrical input
line (21) of the injector (2); and
a second switch contact (32) of the switch (3) is connected to ground (5),
characterized in that
the evaluation unit (4) is adapted to carry out a first current measurement (41) for
a current (IHS, ICT) flowing into the injector (2) and into the switch (3) and a second current measurement
for the current (ILS) only flowing through the injector (2), wherein the evaluation unit (4) is further
adapted to determine the switch state of the switch (3) on the basis of a difference
of the measured values between the first current measurement (41) and the second current
measurement (42).
2. A device (1) in accordance with claim 1, wherein
the injector (2) is adapted to change between an injection state and a closed state;
and
the switch (3) adopts a first switch state on an injection state of the injector (2)
and a second switch state on a closed state of the injector (2).
3. A device (1) in accordance with one of the preceding claims, wherein the first switch
contact (31) is connected to the input line (21) of the injector (2) via a resistor
(6).
4. A device (1) in accordance with one of the preceding claims, wherein the second switch
contact (32) is connected to the same ground (5) as a current circuit of the injector
(2), and the ground (5) is preferably the body or an engine block of a vehicle.
5. A device (1) in accordance with one of the preceding claims, wherein the evaluation
unit (4) further comprises a filter (7) to filter a difference of the two measured
values obtained by the first current measurement (41) and the second current measurement
(42).
6. A device (1) in accordance with one of the preceding claims, wherein the injector
(2) and the switch (3) are arranged in a common housing (8) that comprises an input
line (81), an output line (82), and a ground connection (83).
7. A device (1) in accordance with claim 6, wherein the first current measurement (41)
of the evaluation unit (4) is arranged at the input line (81) and the second current
measurement (42) of the evaluation unit (4) is arranged at the output line (82) of
the housing (8).
8. A device (1) in accordance with one of claims 6 or 7, wherein the ground connection
(83) is connected to the second contact (32) of the switch (3).
9. A device (1) in accordance with one of the preceding claims, wherein the injector
(2) is a solenoid valve injector (2), in which a solenoid valve is preferably adapted
to initiate a state change of the injector (2) that in turn also effects a state change
of the switch (3).
10. A device (1) in accordance with one of the preceding claims, wherein the switch (3)
changes its state due to a movement of an injector component, preferably due to a
movement of a valve needle of the injector (2).
11. A device (1) in accordance with one of the preceding claims, wherein the injector
(2) is a common rail injector.
12. A method for the state detection of an injector (2) in accordance with the preamble
of claim 1, wherein in the method:
the sum of a current (IHS) flowing into the injector (2) and a current (ICT) flowing into the switch (3) is measured by a first current measurement (41);
only the current (ILS) flowing through the injector (2) is measured by a second current measurement; and
a conclusion is drawn on the current (ICT) actually flowing through the switch (3) from a difference of the first current measurement
(41) from the second current measurement (42).
13. A method in accordance with claim 12, wherein the result of the difference of the
first current measurement (41) from the second current measurement (42) is subjected
to a filtering (7).
14. An internal combustion engine having a device (1) in accordance with one of the preceding
claims 1 to 11.
1. Dispositif (1) de détection de l'état d'un injecteur (2), comprenant :
un injecteur (2) pour injecter du carburant dans une chambre de combustion de moteur,
un commutateur (3) qui est configuré pour modifier son état de commutation en fonction
d'un état de l'injecteur (2), et
une unité d'évaluation (4) pour détecter l'état de commutation du commutateur (3),
dans lequel
un premier contact de commutateur (31) du commutateur (3) est relié à une ligne d'entrée
(21) électrique de l'injecteur (2), et
un deuxième contact de commutateur (32) du commutateur (3) est relié à la masse (5),
caractérisé en ce que
l'unité d'évaluation (4) est configurée pour réaliser une première mesure de courant
(41) pour un courant (IHS, ICT) affluant dans l'injecteur (2) et dans le commutateur (3) et une deuxième mesure
de courant (42) pour le courant (ILS) circulant seulement à travers l'injecteur (2), dans lequel l'unité d'évaluation
(4) est configurée en outre pour définir l'état de commutation du commutateur (3)
sur la base d'une différence des valeurs de mesure entre la première mesure de courant
(41) et la deuxième mesure de courant (42).
2. Dispositif (1) selon la revendication 1, dans lequel
l'injecteur (2) est configuré pour alterner entre un état d'injection et un état fermé,
et
le commutateur (3) adopte, dans un état d'injection de l'injecteur (2), un premier
état de commutateur, et, dans un état fermé de l'injecteur (2), un deuxième état de
commutateur.
3. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le premier contact de commutateur (31) est relié par l'intermédiaire d'une résistance
(6) à la ligne d'entrée (21) de l'injecteur (2).
4. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le deuxième contact de commutateur (32) est relié à la même masse (5) qu'un circuit
de courant de l'injecteur (2), de préférence la masse (5) est la carrosserie ou un
bloc moteur d'un véhicule.
5. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
l'unité d'évaluation (4) comprend en outre un filtre (7) pour filtrer une différence
des deux valeurs de mesure obtenues par la première mesure de courant (41) et la deuxième
mesure de courant (42).
6. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
l'injecteur (2) et le commutateur (3) sont disposés dans un boîtier (8) commun, qui
comprend une ligne d'entrée (81), une ligne de sortie (82) et un raccord de masse
(83).
7. Dispositif (1) selon la revendication 6, dans lequel la première mesure de courant
(41) de l'unité d'évaluation (4) est disposée sur la ligne d'entrée (81) et la deuxième
mesure de courant (42) de l'unité d'évaluation (4) est disposée sur la ligne de sortie
(82) du boîtier (8).
8. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7, dans lequel le raccord
de masse (83) est relié au deuxième contact (32) du commutateur (3).
9. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
l'injecteur (2) est un injecteur d'électrovanne (2), dans lequel de préférence une
électrovanne est configurée pour provoquer un changement d'état de l'injecteur (2),
qui entraîne à nouveau également un changement d'état du commutateur (3).
10. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le commutateur (3) change son état en raison d'un déplacement d'un composant d'injecteur,
de préférence en raison d'un déplacement d'un pointeau de vanne de l'injecteur (2).
11. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
l'injecteur (2) est un injecteur à rampe commune.
12. Procédé de détection de l'état d'un injecteur (2) selon le préambule de la revendication
1, dans lequel dans le procédé :
la somme d'un courant (IHS) circulant dans l'injecteur (2) et d'un courant (ICT) circulant dans le commutateur (3) est mesurée par une première mesure de courant
(41),
seul le courant (ILS) circulant à travers l'injecteur (2) est mesuré par une deuxième mesure de courant
(42), et
le courant (ICT) circulant réellement à travers le commutateur (3) est déduit du fait d'une différence
de la première mesure de courant (41) par rapport à la deuxième mesure de courant
(42).
13. Procédé selon la revendication 12, dans lequel le résultat de la différence de la
première mesure de courant (41) par rapport à la deuxième mesure de courant (42) est
soumis à un filtrage (7).
14. Moteur à combustion interne avec un dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 11.