[0001] Die Erfindung betrifft einen Kühlraum zur Präsentation von Kühlwaren.
[0002] Ein grundlegender Kühlraum zur Präsentation von Kühlwaren ist nach oben begrenzt
durch eine Decke, vorzugsweise nach unten begrenzt durch einen Boden und seitlich
in eine Raumrichtung begrenzt durch zwei Seitenwandungen, von denen wenigstens eine
Seitenwandung als Warenpräsentationswandung mit wenigstens einer Durchgangsöffnung
versehen ist. Der Kühlraum weist wenigstens eine Kühlwaren aufnehmende Warenpräsentationseinrichtung
auf, welche eine Warenpräsentationsseite zur Präsentation der Kühlwaren umfasst und
zwischen den Seitenwandungen derart angeordnet ist, dass die Warenpräsentationseinrichtung
mit ihrer Warenpräsentationsseite der Warenpräsentationswandung zugewandt und davon
unter Ausbildung eines ersten Zwischenraumes beabstandet ist, so dass die Kühlwaren
der Warenpräsentationseinrichtung über die Durchgangsöffnung von außen entnehmbar
sind, und zwischen der Warenpräsentationseinrichtung und der anderen Seitenwandung
ein zweiter Zwischenraum gebildet ist.
[0003] Bei einem derartigen Kühlraum ist eine Präsentation der darin aufgenommenen Kühlwaren
nach außen hin, also nach außerhalb des Kühlraumes, ermöglicht, und zwar aufgrund
der Durchgangsöffnung der wenigstens einen Seitenwandung. Ebenso kann über die Durchgangsöffnung
der Seitenwandung eine Entnahme der Kühlwaren, beispielsweise durch einen Kunden,
vorgenommen werden.
[0004] Zum Verschließen der Durchgangsöffnung der Seitenwandung bzw. der Warenpräsentationswandung
kann wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Türen bzw. Türelemente vorgesehen sein.
Die wenigstens eine Tür kann eine Schwenktür oder Schiebetür sein. Um die Präsentationsfunktion
aufrecht zu erhalten, weisen die Türen zumindest einen Bereich oder Abschnitt auf,
welcher durchsichtig, insbesondere transparent, ausgebildet ist. Beispielsweise ist
die wenigstens eine Tür eine Glastür.
[0005] Der Kühlraum hat gemäß der Erfindung ein Umluftsystem. Das Umluftsystem umfasst wenigstens
ein Gebläse, mehrere oder eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen und wenigstens
eine Lufteintrittsöffnung. Es ist zumindest ein Teil der Luftaustrittsöffnungen auf
den ersten Zwischenraum gerichtet, um mittels der Luftaustrittsöffnungen Luft, beispielsweise
kalte Luft und/oder gekühlte Luft, in den ersten Zwischenraum zu blasen.
[0006] Es ist insbesondere ferner vorgesehen, dass die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
im Bereich des zweiten Zwischenraumes und/oder im Bereich eines von der Warenpräsentationseinrichtung
eingenommenen Raumes angeordnet ist, um beispielsweise mittels des Gebläses eine vorgegebene
Menge an Luft über den zweiten Zwischenraum und/oder über den von der Warenpräsentationseinrichtung
eingenommenen Raum anzusaugen. Grundsätzlich kann die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
an beliebigen Positionen angeordnet sein. Maßgeblich ist bei dem Ort der wenigstens
einen Lufteintrittsöffnung, dass ein Kurzschluss zwischen der über die Luftaustrittsöffnungen
in den Kühlraum einströmenden Luft und der über die wenigstens eine Luftaustrittsöffnung
aus dem Kühlraum ausströmenden Luft vermieden ist. Dazu kann zwischen wenigstens einzelnen
der Luftaustrittsöffnungen und der wenigstens einen Lufteintrittsöffnung eine Trenneinrichtung,
wie beispielsweise ein Trennblech vorgesehen sein.
[0007] Durch das Umluftsystem wird eine Umluftbewegung, insbesondere eine zirkulierende
Umluftbewegung, innerhalb des Kühlraumes erzeugt, durch welche die Warenpräsentationseinrichtung
gezielt mit Luft, insbesondere kalter Luft und/oder gekühlter Luft, umströmt und/oder
durchströmt wird. Es hat sich gezeigt, dass durch diese Umluftbewegung eine Kühlung
der in der Präsentationseinrichtung aufgenommenen Kühlwaren, insbesondere eine schnelle
Kühlung, begünstigt ist. Auch hat es sich gezeigt, dass durch diese Umluftbewegung
die Temperatur der Kühlwaren dauerhaft auf dem gewünschten Temperaturniveau gehalten
werden kann.
[0008] Indem die Luftaustrittsöffnungen auf den ersten Zwischenraum zwischen der Warenpräsentationsseite
der Warenpräsentationseinrichtung und der die Durchgangsöffnung aufweisenden Seitenwandung
gerichtet sind, ist die Erzeugung eines Luftschleiers begünstigt, welcher sich im
Bereich des ersten Zwischenraumes entlang der Seitenwandung erstreckt und die Öffnungsfläche
der Durchgangsöffnung überströmt. Dadurch ist etwaigen durch die Durchgangsöffnung
bewirkten Kälteverlusten entgegengewirkt. Es hat sich insgesamt gezeigt, dass durch
das Umluftsystem eine wirkungsvolle Maßnahme ergriffen ist, um den Kühlraum und die
darin aufgenommenen Waren energiesparend auf das gewünschte Maß abzukühlen und auf
diesem Niveau energiesparend dauerhaft zu halten.
[0009] Beispielsweise weist die Warenpräsentationseinrichtung mehrerer vertikal übereinander
angeordnete Fächer auf, insbesondere mit jeweils einem Fachboden zur Auflage von Kühlwaren
oder zumindest eines Teiles oder zumindest mehrerer der Kühlwaren. Beispielsweise
ist wenigstens eines der Fächer durchgehend, bildet also einen Durchgang, welcher
sich von der Warenpräsentationsseite bis zu der gegenüberliegenden Seite bzw. Rückseite
der Warenpräsentationseinrichtung erstreckt. Dadurch ist ein Durchströmen der Warenpräsentationseinrichtung
mit Luft begünstigt, da die Luft durch das durchgehende Fach unter Kühlung der darin
aufgenommenen Kühlwaren hindurchströmen kann.
[0010] Die Warenpräsentationseinrichtung kann ein Regal, insbesondere Regalsystem sein.
Beispielsweise ist die Warenpräsentationseinrichtung ein Rutschregal. In diesem Fall
ist wenigstens einer der Fachböden nach vorne zur Warenpräsentationsseite hin schräg
nach unten geneigt, um ein Nachrutschen der Kühlwaren auf dem Fachboden zu bewirken
oder zumindest zu begünstigen.
[0011] Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das Umluftsystem im Bereich der
Decke angeordnet ist, so dass mittels der Luftaustrittsöffnungen Luft bzw. die Luft
von oben in den ersten Zwischenraum geblasen wird und mittels der wenigstens einen
Lufteintrittsöffnung Luft bzw. die Luft, beispielsweise von oben, aus dem zweiten
Zwischenraum und/oder aus dem von der Warenpräsentationseinrichtung eingenommenen
Raum angesaugt wird. Die Anordnung des Umluftsystems im Bereich der Decke ist insbesondere
in der Art und Weise zu verstehen, dass die Luftaustrittsöffnungen und/oder die wenigstens
eine Lufteintrittsöffnung in der Nähe der Decke angeordnet sind. Insbesondere ist
darauf abgestellt, dass die Luftaustrittsöffnungen und/oder die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
so angeordnet sind, dass die über die Lufteintrittsöffnungen einströmende Luft auch
die im oberen Bereich der Warenpräsentationseinrichtung aufgenommenen Kühlwaren erreichen.
[0012] Auf diese Art und Weise wird beim Einblasen der Luft in den ersten Zwischenraum die
Schwerkraft genutzt, da der dadurch erzeugte Luftstrom zumindest eine Komponente aufweist,
welche in Richtung nach unten gerichtet ist, also zum Boden des Kühlraumes hin gerichtet
ist. Es ergeben sich dadurch Vorteile hinsichtlich des Energieverbrauches des Kühlraumes
zum Kühlen der Kühlwaren. Durch die Anordnung der wenigstens einen Lufteintrittsöffnung
im Bereich der Decke ist berücksichtigt, dass etwaige erwärmte Luft nach oben steigt.
Insofern trägt diese Maßnahme dazu bei, eine zeitlich schnelle Kühlung der Kühlwaren
zu erreichen und/oder die Kühlung der Kühlwaren mit hohem Wirkungsgrad und somit möglichst
energieeffizient zu realisieren.
[0013] Die Luftaustrittsöffnungen können in unterschiedlicher Art und Weise angeordnet bzw.
ausgerichtet sein. Um eine möglichst gleichmäßige Anströmung der Kühlwaren zu erreichen,
sind die Luftaustrittsöffnungen entlang der Warenpräsentationsseite bzw. Warenpräsentationswandung
verteilt, insbesondere gleichartig bzw. gleichmäßig verteilt angeordnet sein.
[0014] Die Luftaustrittsöffnungen sind in einer Richtung entlang der Warenpräsentationsseite
bzw. Warenpräsentationswandung hintereinanderliegend angeordnet. Beispielsweise sind
die Luftaustrittsöffnungen, in Richtung entlang der Decke gesehen, entlang der Warenpräsentationsseite
bzw. Warenpräsentationswandung hintereinanderliegend angeordnet. Dazu sind nach einer
möglichen Ausgestaltung die Luftaustrittsöffnungen in einer Reihe hintereinanderliegend
angeordnet. Nach einer anderen Ausgestaltung können die Luftaustrittsöffnungen in
wenigstens zwei Reihen jeweils hintereinanderliegend angeordnet sein und sich die
Luftaustrittsöffnungen der einen Reihe und die Luftaustrittsöffnungen der anderen
Reihe abwechseln bzw. alternieren.
[0015] Es ist vorgesehen, dass zumindest ein Teil der Luftaustrittsöffnungen, insbesondere
wenigstens eine oder einzelne der Luftaustrittsöffnungen, einem gemeinsamen Luftkanal
zugeordnet sind und wenigstens eine der Luftaustrittsöffnungen durch einen Strömungsausgang
eines mit dem Luftkanal strömungsverbundenen Düsenrohres gebildet ist. Insbesondere
dient der Luftkanal als Zuluftkanal, über welchen die Luft zu den Luftaustrittsöffnungen
bzw. dem Düsenrohr zuströmt. Dem Düsenrohr selbst kommt eine Düsenfunktion zu, durch
welche es zu einer Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit der das Düsenrohr durchströmenden
Luft kommt. Durch das Düsenrohr wird somit die Umluftbewegung zur Kühlung der Kühlwaren
unterstützt.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass das Düsenrohr mit einem, einen Strömungseingang aufweisenden
Abschnitt in den Luftkanal hineinragt und insbesondere gegenüber dem Luftkanal verdrehbar
ist. Es bietet sich an, dass der Strömungseingang eine Eingangsfläche aufweist, welche
in einer Ausgangsposition zumindest teilweise quer zur Längsachse des Luftkanales
vorliegt oder eine quer zur Längsachse des Luftkanales verlaufende Richtungskomponente
aufweist und aus der Ausgangsposition beispielsweise durch Verdrehen des Düsenrohres
gegenüber dem Luftkanal herausbewegbar ist.
[0017] Dadurch kann die Stärke des Düseneffektes des Düsenrohres gezielt eingestellt werden,
indem das Düsenrohr mehr oder weniger oder gar nicht aus der Ausgangsposition relativ
gegenüber dem Luftkanal herausbewegt wird. Je mehr beispielsweise das Düsenrohr aus
der Ausgangsposition gegenüber dem Luftkanal herausbewegt wird, desto weniger wird
das Düsenrohr von der Luftströmung des Luftkanales erfasst. Sofern mehrere solcher
Düsenrohre vorgesehen sind, können durch die Einstellung des jeweiligen Düseneffektes
die Düsenrohre hinsichtlich der daraus herausströmenden Luft in gewünschter Weise
aufeinander abgestimmt werden. Die Umluftbewegung durch das Umluftsystem kann dadurch
individuell und flexibel auf die Erfordernisse innerhalb des Kühlraumes zum Kühlen
der Kühlwaren abgestimmt und eingestellt werden.
[0018] Auch kann das Düsenrohr an den Luftkanal drehfest angeordnet sein, insbesondere mit
dem Luftkanal drehfest verbunden sein oder an dem Luftkanal angeformt sein. In diesem
Fall befindet sich das Düsenrohr dauerhaft in der vorstehend beschriebenen Ausgangsposition
gegenüber dem Luftkanal.
[0019] Der in den Luftkanal hineinragende Abschnitt des Düsenrohres kann einen Rohrbogen
aufweisen oder daraus bestehen. Beispielsweise ist der Rohrbogen ein 90Grad-Bogen.
Beispielsweise ist das Düsenrohr im Querschnitt rund, insbesondere kreisrund ausgebildet.
Grundsätzlich kann das Düsenrohr auch einen eckigen, beispielsweise mehreckigen Querschnitt
haben. Der Luftkanal kann aus Kunststoff bestehen oder Kunststoff aufweisen. Auch
kann das Düsenrohr aus Kunststoff bestehen oder Kunststoff aufweisen. Der Luftkanal
und/oder das Düsenrohr kann einen thermoplastischen Kunststoff, wie beispielsweise
PPE, aufweisen oder daraus bestehen.
[0020] Bei einer weiteren Ausführungsform oder anderen Ausführungsform können die Luftaustrittsöffnungen
einem modular zusammengesetzten Luftkanal zugeordnet sein. Beispielsweise weist der
Luftkanal wenigstens zwei miteinander lösbar verbundene Kanalabschnitte auf oder besteht
daraus. Beispielsweise weist wenigstens einer der Kanalabschnitte zumindest einen
Teil der Luftaustrittsöffnungen, insbesondere wenigstens eine oder einzelne Luftaustrittsöffnungen
auf. Dadurch ist der Luftkanal in einfacher Weise zusammenbaubar. Auch ist dadurch
der Luftkanal einfach erweiterbar oder es können einzelne Kanalabschnitte in einfacher
Weise ausgetauscht werden. Insofern kann der Luftkanal an die jeweils gegebenen Anforderungen
des Kühlraumes individuell und flexibel angepasst werden, indem nämlich mehr oder
weniger Kanalabschnitte miteinander verbunden werden, um den Luftkanal auszubilden.
Darüber hinaus kann in einfacher Weise eine Reinigung des Luftkanales vorgenommen
werden. Bei dem modular aufgebauten Luftkanal kann es sich um den vorstehend beschriebenen
Luftkanal handeln, welcher das wenigstens eine Düsenrohr aufweist.
[0021] Um den Luftkanal in montagetechnisch einfacher Weise zusammenbauen zu können, kann
es vorgesehen sein, dass die Kanalabschnitte gegeneinander endseitig zusammengesteckt
sind. Dazu kann der jeweilige Kanalabschnitt an einem Ende eine Einsteckaufnahme und
an einem anderen Ende ein Einsteckelement zum Einstecken in die Einsteckaufnahme aufweisen
oder entsprechend ausgebildet sein.
[0022] Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst das Umluftsystem mehrere oder eine Vielzahl
von Lufteintrittsöffnungen, von denen zumindest ein Teil im Bereich des zweiten Zwischenraumes
und/oder im Bereich eines von der Warenpräsentationseinrichtung eingenommenen Raumes
angeordnet ist, um beispielsweise mittels des Gebläses eine vorgegebene Menge an Luft
über den zweiten Zwischenraum und/oder über den von der Warenpräsentationseinrichtung
eingenommenen Raum anzusaugen.
[0023] Die Lufteintrittsöffnungen können in unterschiedlicher Art und Weise angeordnet bzw.
ausgerichtet sein. Um einer Bildung von lokalen Zonen mit vermindertem Luftausaustausch,
beispielsweise im Bereich der Warenpräsentationeinrichtung, entgegenzuwirken, sollten
die Lufteintrittsöffnungen entlang der Rückseite der Warenpräsentationseinrichtung,
verteilt angeordnet sein, insbesondere gleichartig bzw. gleichmäßig verteilt angeordnet
sein. In diese Richtung zielt auch die Maßnahme, wonach nach einer Ausgestaltung die
Lufteintrittsöffnungen in einer Richtung entlang der Rückseite der Warenpräsentationseinrichtung
hintereinanderliegend angeordnet.
[0024] Beispielsweise sind die Lufteintrittsöffnungen, in Richtung entlang der Decke gesehen,
entlang der Rückseite der Warenpräsentationseinrichtung hintereinanderliegend angeordnet.
Dazu sind nach einer möglichen Ausgestaltung die Lufteintrittsöffnungen in einer Reihe
hintereinanderliegend angeordnet. Nach einer anderen Ausgestaltung können die Lufteintrittsöffnungen
in wenigstens zwei Reihen jeweils hintereinanderliegend angeordnet sein und sich die
Lufteintrittsöffnungen der einen Reihe und die Lufteintrittsöffnungen der anderen
Reihe abwechseln bzw. alternieren. Auch kann es vorgesehen sein, dass die Lufteintrittsöffnungen
in einer Reihe hintereinander liegend angeordnet sind und die Luftaustrittsöffnungen
in einer Reihe hintereinander liegend angeordnet sind und die Reihen zueinander in
gleichbleibendem oder im Wesentlichen gleichbleibendem Abstand zueinander vorliegen
oder sich aufeinander zu laufen.
[0025] Unter der Rückseite der Warenpräsentationseinrichtung ist insbesondere eine der Warenpräsentationsseite
gegenüberliegende Seite der Warenpräsentationseinrichtung zu verstehen. Unter der
Warenpräsentationsseite ist insbesondere die Vorderseite der Warenpräsentationseinrichtung
zu verstehen.
[0026] Bei einer weiteren Ausführungsform ist es vorgesehen, dass zumindest ein Teil der
Lufteintrittsöffnungen, insbesondere wenigstens eine oder einzelne der Lufteintrittsöffnungen,
einem gemeinsamen Luftkanal zugeordnet sind, welcher nachfolgend auch als Abluftkanal
bezeichnet ist. Wenigstes eine der Lufteintrittsöffnungen kann direkt und unmittelbar
an dem Abluftkanal ausgebildet sein, beispielsweise indem die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
eine Durchgangsöffnung, insbesondere Bohrung, in einem Wandungsabschnitt des Abluftkanales
ist. Dadurch ist eine einfache und kostengünstige Herstellung begünstigt. Beispielsweise
weisen die Lufteintrittsöffnungen eine gleiche Öffnungsfläche und/oder Öffnungsform
auf. Beispielsweise sind jeweils benachbarte Lufteintrittsöffnungen zueinander in
gleichem Abstand angeordnet.
[0027] Um eine Luftentnahme aus bestimmten Bereichen gezielt vornehmen zu können, sind nach
einer Ausgestaltung die Lufteintrittsöffnungen oder ist die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
in einer vorgegebenen Position an dem Abluftkanal angeordnet. In diese Richtung zielt
auch die Maßnahme, wonach nach einer anderen Ausgestaltung die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
durch einen Strömungseingang eines mit dem Abluftkanal strömungsverbundenen Rohres
gebildet ist. Durch das Rohr kann die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung in einer
gewünschten Lage platziert werden, um eine gezielte Luftentnahme aus dem Kühlraum
zu begünstigen.
[0028] Beispielsweise erstreckt sich das Rohr mit seiner Mittelachse quer zur Längserstreckung
des Abluftkanales, beispielsweise quer zu Mittelachse des Abluftkanales. Das Rohr
kann an dem Abluftkanal fest angeordnet sein, beispielsweise daran fest angebunden
oder angeformt sein. Auch kann das Rohr gegenüber dem Abluftkanal beweglich sein,
beispielsweise um seine Mittelachse verdrehbar sein, um die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
gezielt positionieren zu können. Das Rohr kann wenigstens einen gewölbten Rohrabschnitt,
insbesondere einen Rohrbogen, und/oder wenigstens einen geraden Rohrabschnitt umfassen.
[0029] Beispielsweise ist das Rohr im Querschnitt rund, insbesondere kreisrund ausgebildet.
Grundsätzlich kann das Düsenrohr auch einen eckigen, beispielsweise mehreckigen Querschnitt
haben. Der Abluftkanal kann aus Kunststoff bestehen oder Kunststoff aufweisen. Auch
kann das Rohr aus Kunststoff bestehen oder Kunststoff aufweisen. Der Abluftkanal und/oder
das Düsenrohr kann einen thermoplastischen Kunststoff, wie beispielsweise PPE, aufweisen
oder daraus bestehen.
[0030] Bei einer weiteren Ausführungsform oder anderen Ausführungsform können die Lufteintrittsöffnungen
einem modular zusammengesetzten Luftkanal bzw. Abluftkanal zugeordnet sein. Beispielsweise
weist der Luftkanal wenigstens zwei miteinander lösbar verbundene Kanalabschnitte
auf oder besteht daraus. Beispielsweise weist wenigstens einer der Kanalabschnitte
zumindest einen Teil der Lufteintrittsöffnungen, insbesondere wenigstens eine oder
einzelne Lufteintrittsöffnungen auf. Dadurch ist der Luftkanal bzw. Abluftkanal in
einfacher Weise zusammenbaubar. Auch ist dadurch der Luftkanal bzw. Abluftkanal einfach
erweiterbar oder es können einzelne Kanalabschnitte in einfacher Weise ausgetauscht
werden. Insofern kann der Luftkanal bzw. Abluftkanal an die jeweils gegebenen Anforderungen
des Kühlraumes individuell und flexibel angepasst werden, indem nämlich mehr oder
weniger Kanalabschnitte miteinander verbunden werden, um den Luftkanal auszubilden.
[0031] Um den Luftkanal bzw. Abluftkanal in montagetechnisch einfacher Weise zusammenbauen
zu können, kann es vorgesehen sein, dass die Kanalabschnitte gegeneinander endseitig
zusammengesteckt sind. Dazu kann der jeweilige Kanalabschnitt an einem Ende eine Einsteckaufnahme
und an einem anderen Ende ein Einsteckelement zum Einstecken in die Einsteckaufnahme
aufweisen oder entsprechend ausgebildet sein.
[0032] Nach einer möglichen Ausführungsform ist ein mit dem Umluftsystem strömungsverbundener
Wärmeübertrager vorgesehen, durch welchen einem Außenluftstrom und/oder dem über die
wenigstens eine Lufteintrittsöffnung angesaugten Luftstrom Wärme entzogen wird und
dann als kalter Luftstrom bzw. gekühlter Luftstrom den Luftaustrittsöffnungen zugeführt
wird. Dadurch ist ein Kühlbetrieb des Kühlraumes begünstigt. Es ist insbesondere vorgesehen,
dass der Wärmeübertrager außerhalb des Kühlraumes angeordnet ist, beispielsweise auf
der Decke oder im Bereich einer der Seitwandungen angeordnet ist. Dadurch ist ein
Kühlbetrieb des Kühlraumes ermöglicht, welcher einer Kondensatbildung entgegenwirkt.
Es können dadurch Maßnahmen zur Kondensatableitung eingespart werden oder sind zumindest
in kleinerem Ausmaß zu realisieren.
[0033] Unter der Bezeichnung "Außenluft" ist insbesondere die außerhalb des Kühlraumes vorliegende
Luft zu verstehen, welche als Luftstrom dem Wärmeübertrager zugeführt wird bzw. werden
kann. Diese Außenluft kann die Luft eines Verkaufsraumes, beispielsweise eines Supermarktes
sein. Auch kann die Außenluft aus dem Freien entnommene Luft sein. Durch das Umluftsystem
kann die aus den Luftaustrittsöffnungen herausströmende Luft aus dem Absaugen über
die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung stammen oder es kann die aus den Luftaustrittsöffnungen
ausströmende Luft von einer externen Quelle stammen oder es ist die Kombination von
beiden Varianten möglich. Durch den Wärmeübertrager wird dieser Luft Wärme entzogen,
so dass aus den Luftaustrittsöffnungen die erwünschte kalte Luft herausströmt.
[0034] Der Wärmeübertrager kann ein Bestandteil eines Kühlaggregates, insbesondere eines
steckerfertigen Kühlaggregates sein. Dadurch lässt sich der Kühlraum in technisch
einfacher Weise mit einer Kühlung ausrüsten, da auf bereits am Markt erhältliche vorgefertigte
Kühlaggregate zurückgegriffen werden kann. In derartigen Kühlaggregaten sind sämtliche
Einrichtungen einer Kältemaschine in einem entsprechend geschlossenen System zusammengefasst.
Die Kühlaggregate erzeugen an einem Ausgang einen Kaltluftstrom, welcher zur Kühlung
in dem Kühlraum genutzt werden kann.
[0035] Es kann ferner vorgesehen sein, dass das Kühlaggregat, insbesondere das steckerfertige
Kühlaggregat, auf der Decke des Kühlraumes aufsitzt oder sich zumindest gegen die
Decke des Kühlraumes abstützt. Dadurch ist das Kühlaggregat an einem Ort untergebracht,
an welchem es keinen nutzbaren Verkaufsraum einnimmt. Eine solche Anordnung bietet
sich an, wenn sich die Decke gegen die Warenpräsentationseinrichtung abstützt. Dadurch
ist eine ausreichende Stabilität der Decke zur Aufnahme des Kühlaggregates gegeben.
[0036] Der Kühlraum kann hinsichtlich der Anordnung und/oder der Ausgestaltung des zweiten
Zwischenraumes und/oder der anderen Seitenwandung, welche beispielsweise der Warenpräsentationswandung
gegenüberliegend vorliegt, unterschiedlich realisiert sein. Die andere Seitenwandung
kann ebenfalls als Warenpräsentationswandung ausgebildet sein und dazu wenigstens
eine Durchgangsöffnung aufweisen, um darüber die Waren nach außen hin zu zeigen und/oder
von außen bzw. außerhalb des Kühlraumes entnehmen zu können.
[0037] Alternativ kann die andere Seitenwandung ohne eine solche Durchgangsöffnung vorliegen.
Beispielsweise weist die andere Seitenwandung dann eine geschlossene, insbesondere
durchgehend geschlossene Wandungsfläche auf. Diese Ausführung bietet sich an, wenn
der Kühlraum in der Nähe einer Wand eines Aufstellraumes stehen soll. Der Kühlraum
kann in diesem Fall mit seiner anderen Seitenwandung, welche geschlossen ausgebildet
ist, ohne weiteres gegen oder unmittelbar in die Nähe der Wand des Aufstellraumes
angeordnet sein, da dieser Seitenwandung nach außen hin keine Warenpräsentationsfunktion
zukommt und daher von außen nicht erreichbar sein braucht.
[0038] Der von dem Kühlraum bereitgestellte zweite Zwischenraum kann derart ausgestaltet
sein, dass er begehbar ist. Der Kühlraum ist dann ein begehbarer Kühlraum. Der zweite
Zwischenraum bietet in diesem Fall wenigstens einer oder mehrerer Personen die Möglichkeit
des Aufenthalts innerhalb des Kühlraumes, beispielweise um die wenigstens eine Warenpräsentationseinrichtung
mit Kühlwaren zu befüllen. Auch kann der zweite Zwischenraum zur Lagerung und/oder
Zwischenlagerung von Kühlwaren genutzt werden. Auch ermöglicht er begehbare zweite
Zwischenraum ein Nachfüllen der Warenpräsentationseinrichtung mit Kühlwaren auf einem
anderen Weg als über die Durchgangsöffnung der einen Seitenwandung. Über den zweiten
Zwischenraum ist nämlich ein Befüllen mit neuen Kühlwaren oder weiteren Kühlwaren
zu realisieren, ohne dass währenddessen die Warenpräsentationsfunktion und/oder die
Warenentnahmefunktion des Kühlraumes beeinträchtigt ist, welche die Durchgangsöffnung
der einen Seitenwandung ausübt. Alternativ kann der zweite Zwischenraum derart dimensioniert
sein, dass er nicht begehbar ist.
[0039] Die vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen des zweiten Zwischenraumes und/oder
der anderen Seitenwandung ermöglichen eine Vielzahl von Ausführungen des Kühlraumes,
von denen nachfolgend ausgewählte Ausführungen betrachtet sind. Eine Ausführungsform
besteht darin, dass der zweite Zwischenraum einerseits durch die Warenpräsentationseinrichtung
und andererseits, vorzugsweise direkt und/oder unmittelbar, durch die andere Seitenwandung
begrenzt ist. Insbesondere grenzt der zweite Zwischenraum an die andere Seitenwandung
an. Dadurch ist eine kompakte Bauform des Kühlraumes begünstigt. Dazu kann der zweite
Zwischenraum so kompakt dimensioniert sein, dass er nicht begehbar ist. Ergänzend
oder alternativ kann die andere Seitenwandung geschlossen ausgebildet sein, also ohne
Warenpräsentationsöffnung versehen sein.
[0040] Nach einer anderen Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass der Kühlraum wenigstens
eine Kühlwaren aufnehmende Lagerungseinrichtung aufweist, welche eine Vorderseite
als Befüllseite und eine Rückseite umfasst und zwischen den Seitenwandungen derart
angeordnet ist, dass die Lagerungseinrichtung mit der Rückseite der anderen Seitenwandung
zugewandt ist, davon unter Ausbildung eines weiteren ersten Zwischenraumes beabstandet
ist und zwischen der wenigstens einen Lagerungseinrichtung und der Warenpräsentationseinrichtung
der zweite Zwischenraum vorliegt. Ein Teil der Luftaustrittsöffnungen des Umluftsystems,
insbesondere wenigstens eine oder einzelne oder mehrere der Luftaustrittsöffnungen,
sind in diesem Fall auf den einen ersten Zwischenraum und ein anderer Teil der Luftaustrittsöffnungen
des Umluftsystems, insbesondere wenigstens eine oder einzelne oder mehrere der Luftaustrittsöffnungen,
auf den anderen ersten Zwischenraum gerichtet, um mittels der Luftaustrittsöffnungen
die Luft in den jeweiligen ersten Zwischenraum zu blasen.
[0041] Dadurch ist eine Lagerung und Kühlung von Waren ermöglicht, welche beispielsweise
zum Nachfüllen der Warenpräsentationseinrichtung verwendet werden sollen. Mittels
der Lagerungseinrichtung ist ferner die Kühlung der darin gelagerten Waren aufgrund
der vorgesehenen, gerichteten Luftströmung bzw. Kaltluftströmung begünstigt. Bei dieser
Ausführung kann die andere Seitenwandung geschlossen ausgebildet sein, also ohne Warenpräsentationsöffnung
versehen sein.
[0042] Die Lagerungseinrichtung kann neben ihrer Lagerungsfunktion zusätzlich eine Warenpräsentationsfunktion
aufweisen. Beispielsweise ist die Lagerungseinrichtung baugleich mit der Warenpräsentationseinrichtung.
Die Lagerungseinrichtung als Regal oder Regalsystem, insbesondere wie vorstehend beschrieben,
ausgebildet sein. Beispielsweise ist die Befüllseite eine der Längsseiten eines Fachbodens
des Regales.
[0043] Nach einer weiteren Ausführungsform sind die beiden den Kühlraum in die eine Raumrichtung
begrenzenden Seitenwandungen jeweils als Warenpräsentationswandung mit wenigstens
einer Durchgangsöffnung versehen. Beispielsweise weist der Kühlraum dann wenigstens
zwei Kühlwaren aufnehmende Warenpräsentationseinrichtungen auf, welcher jeweils eine
Warenpräsentationsseite zur Präsentation der Kühlwaren umfassen und jeweils zwischen
den Seitenwandungen derart angeordnet sind, dass die jeweilige Warenpräsentationseinrichtung
mit ihrer Warenpräsentationsseite der zugehörigen Warenpräsentationswandung zugewandt
und davon unter Ausbildung eines ersten Zwischenraumes beabstandet ist, so dass die
Kühlwaren der Warenpräsentationseinrichtungen über die jeweilige Durchgangsöffnung
von außen, insbesondere von außerhalb des Kühlraumes, entnehmbar sind, und zwischen
den beiden Warenpräsentationseinrichtungen der zweite Zwischenraum gebildet ist. Ein
Teil der Luftaustrittsöffnungen des Umluftsystems, insbesondere wenigstens eine oder
einzelne oder mehrere der Luftaustrittsöffnungen, sind in diesem Fall auf den einen
ersten Zwischenraum und ein anderer Teil der Luftaustrittsöffnungen des Umluftsystems,
insbesondere wenigstens eine oder einzelne oder mehrere der Luftaustrittsöffnungen,
auf den anderen ersten Zwischenraum gerichtet, um mittels der Luftaustrittsöffnungen
die Luft in den jeweiligen ersten Zwischenraum zu blasen.
[0044] Alternativ kann es vorgesehen sein, dass nur die eine der beiden Seitenwandungen
die Durchgangsöffnung aufweist und als Warenpräsentationswandung dient und die andere
der beiden Seitenwandungen beispielsweise verschlossen ist. In diesem Fall kann auch
nur die der einen Warenpräsentationswandung zugeordnete Warenpräsentationseinrichtung
vorgesehen sein, so dass der zweite Zwischenraum einerseits durch die Warenpräsentationseinrichtung
und andererseits vorzugsweise direkt und/oder unmittelbar durch die andere Seitenwandung
begrenzt ist, welche ohne eine solche Durchgangsöffnung ausgerüstet ist.
[0045] Nach einer weiteren Ausführungsform ist der zweite Zwischenraum eingerichtet, um
von wenigstens einer Person begangen zu werden. Beispielsweise weist dazu wenigstens
eine der Seitenwandungen eine Durchgangsöffnung als Zugang zum zweiten Zwischenraum
auf. Die wenigstens eine Seitenwandung mit dem Zugang zum zweiten Zwischenraum kann
eine der beiden den Kühlraum in die eine Raumrichtung begrenzenden Seitenwandungen
sein. Sofern der Kühlraum seitlich in einer anderen Raumrichtung durch zwei weitere
Seitenwandungen begrenzt ist, kann eine der weiteren Seitenwandungen eine Durchgangsöffnung
als Zugang zum zweiten Zwischenraum umfassen.
[0046] Beispielsweise besteht eine weitere Ausführungsform darin, dass der Kühlraum seitlich
in einer anderen Raumrichtung durch wenigstens eine, vorzugsweise zwei weitere Seitenwandungen
begrenzt ist, wobei die weiteren Seitenwandungen jeweils eine Durchgangsöffnung als
Zugang zum zweiten Zwischenraum aufweisen und insbesondere das Umluftsystem zweifach
vorgesehen ist. In diesem Fall ist beispielsweise die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
des jeweiligen Umluftsystems in einem Bereich der Durchgangsöffnung der jeweiligen
weiteren Seitenwandung angeordnet. Auch können dann die Luftaustrittsöffnungen des
jeweiligen Umluftsystems, ausgehend von dem Bereich der jeweils nächstliegenden weiteren
Seitenwandung, in Richtung entlang der wenigstens einen Warenpräsentationswandung
verteilt angeordnet sind. Durch die beiden Umluftsysteme und deren Anordnung im Bereich
der als Zugang nutzbaren jeweiligen Durchgangsöffnung ist etwaigen durch die Zugänge
bewirkten Kälteverlusten entgegengewirkt. Hierzu kann es auch vorgesehen sein, dass
der Kühlraum mit wenigstens einer, vorzugsweise zwei Türen bzw. Türelementen versehen
ist, um wenigstens eine der Durchgangsöffnungen verschließen zu können.
[0047] Der vorstehend beschriebene Kühlraum kann innerhalb eines Verkaufsraumes beispielsweise
eines Supermarktes aufgestellt sein. Der Kühlraum kann innerhalb des Verkaufsraumes
freistehend aufgestellt sein. Auch kann der Kühlraum mit wenigstens einer oder mehrerer
seiner Seitenwandungen gegen oder in der Nähe, insbesondere unmittelbarer Nähe, von
wenigstens einer oder mehrerer Wandungen des Verkaufsraumes aufgestellt sein.
[0048] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Bausatz zum Aufbau eines Kühlsystems
für einen Kühlraum, insbesondere den vorstehend beschriebenen Kühlraum, vorgesehen.
Der Bausatz umfasst ein Kühlaggregat, insbesondere ein steckerfertiges Kühlaggregat,
mit einem Kaltluftausgang und einen mit dem Kaltluftausgang strömungsverbindbaren
Luftkanal, welcher mehrere oder eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen hat, beispielsweise
um Kaltluft oder gekühlte Luft in den Kühlraum einzublasen. Bei dem Kühlaggregat kann
es sich um das vorstehend beschriebene Kühlaggregat handeln. Bei dem Luftkanal und/oder
den Luftaustrittsöffnungen handelt es sich um den vorstehend beschriebenen Luftkanal
bzw. die vorstehend beschriebenen Luftaustrittsöffnungen.
[0049] Es kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine der Luftaustrittsöffnungen durch einen
Strömungsausgang eines mit dem Luftkanal strömungsverbundenen Düsenrohres gebildet
ist, wobei das Düsenrohr mit einem, einen Strömungseingang aufweisenden Abschnitt
in den Luftkanal derart hineinragt, dass eine Eingangsfläche des Strömungseingangs
zumindest teilweise quer zur Längsachse des Luftkanales vorliegt oder eine quer zur
Längsachse des Luftkanales verlaufende Richtungskomponente aufweist. Durch das Düsenrohr
wird eine Düsenwirkung begünstigt, durch welche es zu einer Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit
der das Düsenrohr durchströmenden Luft kommt.
[0050] Es kann ferner vorgesehen sein, dass das Düsenrohr gegenüber dem Luftkanal verdrehbar
ist, um durch Verdrehen des Düsenrohres gegenüber dem Luftkanal die Eingangsfläche
des Strömungseingangs aus einer Ausgangsposition herauszubewegen, wobei in der Ausgangsposition
die Eingangsfläche des Strömungseingangs zumindest teilweise quer zur Längsachse des
Luftkanales vorliegt oder eine quer zur Längsachse des Luftkanales verlaufende Richtungskomponente
aufweist. Auf diese Weise ist der durch die wenigstens eine Luftaustrittsöffnung ausströmende
Luftstrom gezielt einstellbar, indem das Düsenrohr mehr oder weniger oder gar nicht
aus der Ausgangsposition relativ gegenüber dem Luftkanal herausbewegt wird.
[0051] Auch kann das Düsenrohr an den Luftkanal drehfest angeordnet sein, insbesondere mit
dem Luftkanal drehfest verbunden sein oder an dem Luftkanal angeformt sein. In diesem
Fall befindet sich das Düsenrohr dauerhaft in der vorstehend beschriebenen Ausgangsposition
gegenüber dem Luftkanal.
[0052] Es kann der Luftkanal modular zusammengesetzt sein und wenigstens zwei miteinander
lösbar verbundene, beispielsweise gegeneinander endseitig zusammengesteckte Kanalabschnitte
aufweisen, von denen wenigstens ein Kanalabschnitt zumindest einen Teil der Luftaustrittsöffnungen
aufweist. Dadurch ist der Luftkanal einfach erweiterbar oder es können einzelne Kanalabschnitte
in einfacher Weise ausgetauscht werden. Insofern kann der Luftkanal an die jeweils
gegebenen Anforderungen des Kühlraumes individuell und flexibel angepasst werden,
indem nämlich mehr oder weniger Kanalabschnitte miteinander verbunden werden, um den
Luftkanal auszubilden.
[0053] Auch kann der Bausatz wenigstens einen weiteren Luftkanal, insbesondere einen Abluftkanal,
umfasst, welcher wenigstens eine Lufteintrittsöffnung oder mehrere oder eine Vielzahl
von Lufteintrittsöffnungen hat, beispielsweise um Luft aus dem Kühlraum anzusaugen.
Bei dem weiteren Luftkanal bzw. Abluft und/oder der wenigstens einen Lufteintrittsöffnung
kann es sich um den vorstehend beschriebenen Abluftkanal bzw. die vorstehend beschriebene
wenigstens eine Lufteintrittsöffnung handeln.
[0054] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine mögliche Ausführungsform eines Kühlraumes zur Präsentation von Kühlwaren in einer
Schnittdarstellung,
- Fig. 2
- den Kühlraum gemäß der Figur 1 in einer Vorderansicht,
- Fig. 3
- den Kühlraum gemäß der Figur 1 in einer weiteren Schnittdarstellung,
- Fig. 4
- eine mögliche Ausführungsform eines Luftkanales für den Kühlraum der Figur 1,
- Fig. 5
- eine weitere mögliche Ausführungsform eines Luftkanals für den Kühlraum der Figur
1,
- Fig. 6
- eine weitere mögliche Ausführungsform eines Kühlraumes zur Präsentation von Kühlwaren
in einer Schnittdarstellung,
- Fig. 7
- eine weitere mögliche Ausführungsform eines Kühlraumes zur Präsentation von Kühlwaren
in einer Schnittdarstellung,
- Fig. 8
- eine weitere mögliche Ausführungsform eines Kühlraumes zur Präsentation von Kühlwaren
in einer Schnittdarstellung und
- Fig. 9
- den Kühlraum gemäß der Figur 8 in einer weiteren Schnittdarstellung.
[0055] Figuren 1, 2 und 3 zeigen - in schematischer Darstellung - eine mögliche Ausführungsform
eines Kühlraumes 1 zur Präsentation von Kühlwaren. Die Figur 1 zeigt den Kühlraum
1 in einem Querschnitt. Die Figur 2 zeigt den Kühlraum 1 in einer Vorderansicht. Die
Figur 3 zeigt den Kühlraum 1 in einer Draufsicht von oben als Teilschnitt.
[0056] Der Kühlraum 1 ist nach oben durch eine Decke 2 begrenzt, welche in den Figuren 1
und 2 ersichtlich ist, jedoch in dem Teilschnitt der Figur 3 weggelassen ist. Der
Kühlraum 1 ist ferner nach unten durch einen Boden 3 und seitlich in eine Raumrichtung
durch zwei, vorzugsweise einander gegenüberliegende Seitenwandungen 4, 5 begrenzt.
Es ist wenigstens eine der Seitenwandungen 4, 5, beispielsweise die Seitenwandung
4, als Warenpräsentationswandung 8, ausgebildet und weist dazu wenigstens eine Durchgangsöffnung
9 auf.
[0057] Der Kühlraum 1 hat in seinem Inneren wenigstens eine Kühlwaren aufnehmende Warenpräsentationseinrichtung
20, welche insbesondere eine Vorderseite 24 und eine, vorzugsweise der Vorderseite
24 gegenüberliegende Rückseite 25 umfasst. Die Warenpräsentationseinrichtung 20 hat
eine Warenpräsentationsseite 21 zur Präsentation der Kühlwaren umfasst, welche beispielsweise
der Vorderseite 24 zugeordnet ist oder durch die Vorderseite 24 gebildet ist. Die
Warenpräsentationseinrichtung 20 ist zwischen den Seitenwandungen 4, 5 angeordnet
und zwar derart, dass einerseits die Warenpräsentationseinrichtung 20 mit ihrer Warenpräsentationsseite
21 der Warenpräsentationswandung 8 zugewandt und davon unter Ausbildung eines ersten
Zwischenraumes 30 beabstandet ist, so dass die Kühlwaren der Warenpräsentationseinrichtung
20 über die Durchgangsöffnung 9 von außen entnommen werden können, und andererseits
zwischen der Warenpräsentationseinrichtung 20 und der anderen Seitenwandung 5 ein
zweiter Zwischenraum 40 gebildet ist. Der zweite Zwischenraum 40 kann derart dimensioniert
sein, dass er von wenigstens einer Person begehbar ist. Beispielsweise ist die Warenpräsentationseinrichtung
20 mit ihrer Warenpräsentationsseite 21 im Wesentlichen parallel zu der Warenpräsentationswandung
8 angeordnet.
[0058] Wie insbesondere aus der Figur 1 ersichtlich ist, kann die Warenpräsentationseinrichtung
20 ein Regal oder Regalsystem sein und mehrere vertikal übereinander angeordnete Fächer
aufweisen, von denen wenigstens ein Fach durchgehend ist, also einen Durchgang bildet,
der sich von der Warenpräsentationsseite 21 bis zu der Rückseite 25 der Warenpräsentationseinrichtung
20 erstreckt. Beispielsweise weisen die Fächer jeweils einen Fachboden 20.1 oder eine
sonstige Auflage zur Auflage der Kühlwaren auf. Die Fachböden 20.1 sind an Regalstützen
20.2, insbesondere Vertikalstützen, befestigt oder stützen sich daran an. Bevorzugt
stehen die Regalstützen 20.2 mit ihrem unteren Ende auf dem Boden 3 und erstrecken
sich mit ihrem oberen Ende bis in den oberen Bereich des Kühlraumes 1, bevorzugt bis
an oder gegen die Decke 2. Bevorzugt sind die Regalstützen 20.2 derart dimensioniert,
dass sie als Tragstruktur für die Decke 2 dienen, so dass zumindest im Bereich der
Warenpräsentationseinrichtung 20 auf eine separate Tragstruktur für den Kühlraum 1
verzichtet werden kann.
[0059] Beispielsweise ist die als Regal oder Regalsystem ausgebildete Warenpräsentationseinrichtung
20 ein Rutschregal bzw. Rutschregalsystem, wie aus der Figur 1 ersichtlich ist. Bevorzugt
sind dann die Fachböden 20.1 nach vorne zur Warenpräsentationsseite 21 hin schräg
nach unten geneigt ausgerichtet, um ein Nachrutschen der Kühlwaren auf dem jeweiligen
Fachboden 20.1 zu bewirken oder zumindest zu begünstigen.
[0060] Der Kühlraum 1 ist insbesondere für einen Einsatz in einem Verkaufsraum beispielsweise
eines Supermarktes geeignet. Die in der Warenpräsentationseinrichtung 20 aufgenommenen
Kühlwaren werden nach außen hin beispielsweise gegenüber Kunden präsentiert und können
bei Bedarf von den Kunden über die Durchgangsöffnung 9 von der Warenpräsentationseinrichtung
20 entnommen werden, ohne dass dazu der Kunde den Kühlraum 1 betreten braucht. Zugleich
kann die Warenpräsentationseinrichtung 20 über den zweiten Zwischenraum 40 erreicht
werden. Dazu ist der Kühlraum 1 zu betreten bzw. der zweite Zwischenraum 40 zu begehen.
Durch den zweiten Zwischenraum 40 kann die Warenpräsentationseinrichtung 20 beispielsweise
von hinten, also von der Rückseite 25, erreicht werden. Durch den zweiten Zwischenraum
40 kann somit die Warenpräsentationseinrichtung 20 von hinten befüllt werden. Bevorzugt
ist der zweite Zwischenraum 40 daher derart dimensioniert, dass eine Person ohne weiteres
eintreten kann und dass die Warenpräsentationseinrichtung 20 von hinten mit einem
gewissen Volumen an Kühlwaren erreicht werden kann, um damit die Warenpräsentationseinrichtung
20 zu befüllen oder nachzufüllen.
[0061] Der zweite Zwischenraum 40 kann durch wenigstens eine, vorzugsweise zwei Durchgangsöffnungen
67, 68, erreicht werden, wobei die Durchgangsöffnungen 67 und 68 bevorzugt an Seitenwandungen
6, 7 vorgesehen sind, welche zwischen den Seitenwandungen 4, 5 liegen und zusammen
mit den Seitenwandungen 4, 5 den seitlichen Außenumfang des Kühlraumes 1 bilden. Es
kann eine Tür 80 bzw. ein Türelement zum Verschließen der Durchgangsöffnung 67 vorgesehen
sein. Auch kann eine Tür 81 bzw. ein Türelement zum Verschließen der Durchgangsöffnung
68 vorgesehen sein.
[0062] Auch können zum Verschließen der Durchgangsöffnung 9 der Seitenwandung 4 bzw. Warenpräsentationswandung
8 wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Türen 82 bzw. Türelemente vorgesehen sein.
Um die Präsentationsfunktion aufrecht zu erhalten, weisen die Türen 82 zumindest einen
Bereich oder Abschnitt auf, welcher durchsichtig, insbesondere transparent, ausgebildet
ist. Beispielsweise ist die wenigstens eine Tür 82 eine Glastür.
[0063] Wie insbesondere aus den Figuren 1 und 3 ersichtlich ist, kann auch die Seitenwandung
5 als Warenpräsentationswandung 10 ausgebildet sein und dazu wenigstens eine Durchgangsöffnung
11 aufweisen. Es kann ferner der Kühlraum 1 eine weitere Kühlwaren aufnehmende Warenpräsentationseinrichtung
22 aufweisen, welche eine Warenpräsentationsseite 23 zur Präsentation der darin aufgenommenen
Kühlwaren umfasst. Die weitere Warenpräsentationseinrichtung 22 ist in der Figur 3
durch gestrichelte Linien angedeutet.
[0064] Beispielsweise ist die weitere Warenpräsentationseinrichtung 22 zwischen den Seitenwandungen
4, 5 derart angeordnet, dass die weitere Warenpräsentationseinrichtung 22 mit ihrer
Warenpräsentationsseite 23 der Warenpräsentationswandung 10 zugewandt und davon unter
Ausbildung eines weiteren ersten Zwischenraumes 31 beabstandet ist, so dass die Kühlwaren
der weiteren Warenpräsentationseinrichtung 22 über die Durchgangsöffnung 11 von außen
entnommen werden können und zwischen der Warenpräsentationseinrichtung 20 und der
weiteren Warenpräsentationseinrichtung 22 der zweite Zwischenraum 40 vorliegt.
[0065] Die weitere Warenpräsentationseinrichtung 22 kann baugleich und/oder funktionsgleich
zu der Warenpräsentationseinrichtung 20 ausgebildet sein. Beispielweise weist die
weitere Warenpräsentationseinrichtung 22 Fachböden 22.1 und Regalstützten 22.2 auf.
Auch bei der Seitenwandung 5 können zum Verschließen der Durchgangsöffnung 11 wenigstens
eine, vorzugsweise mehrere Türen 83 bzw. Türelemente vorgesehen sein. Die wenigstens
eine Tür 83 kann funktionsgleich oder baugleich zu der Tür 82 für die Durchgangsöffnung
9 der Seitenwandung 4 ausgebildet sein.
[0066] Der Kühlraum 1 nutzt wenigstens ein Umluftsystem 50, um die in dem Kühlraum 1 aufgenommenen
Waren zu kühlen. Das Umluftsystem 50 umfasst mehrere oder eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen
52 und wenigstens eine Lufteintrittsöffnung 53. Einzelne oder eine Vielzahl der Luftaustrittsöffnungen
52 sind auf den ersten Zwischenraum 30 zwischen der Warenpräsentationswandung 8 und
der Warenpräsentationsseite 21 der Warenpräsentationseinrichtung 20 gerichtet, um
mittels der Luftaustrittsöffnungen 52 Luft, beispielsweise kalte Luft oder gekühlte
Luft, in den ersten Zwischenraum 30 zu blasen. Bevorzugt ist die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
53 im Bereich des zweiten Zwischenraumes 40 angeordnet, um über den zweiten Zwischenraum
40 Luft anzusaugen. Grundsätzlich kann die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung 53
auch im Bereich eines von der Warenpräsentationseinrichtung 20 eingenommenen Raumes
angeordnet sein oder sich bis dahin erstrecken.
[0067] Zum Einblasen der Luft mittels der Luftaustrittsöffnungen 52 und/oder zum Ansaugen
der Luft durch die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung 53 ist wenigstens ein Gebläse
51 vorgesehen. Bevorzugt ist das Gebläse 51 stufenlos oder gestuft mittels einer (in
den Figuren nicht dargestellten) Regelungs- und/oder Steuerungseinrichtung regelbar
bzw. steuerbar, beispielsweise hinsichtlich der Drehzahl regelbar bzw. steuerbar.
[0068] Durch die Anordnung der Luftaustrittsöffnungen 52 und der wenigstens einen Lufteintrittsöffnung
53 wird eine Umluftbewegung gezielt erzeugt, welche zum Umströmen der Warenpräsentationseinrichtung
20 und/oder zum Durchströmen der Fächer der Warenpräsentationseinrichtung 20 dienen
kann, je nachdem wie der Umluftstrom mittels der Luftaustrittsöffnungen 52 und/oder
der wenigstens einen Lufteintrittsöffnung 53 und/oder des wenigstens einen Gebläses
51 eingestellt ist. Der durch die Luftaustrittsöffnungen 52 und die wenigstens eine
Lufteintrittsöffnung 53 erzeugte Umluftstrom ist in der Figur 1 anhand von Pfeilen
90 beispielhaft angedeutet. Bezüglich des Umluftsystems 50 dienen der erste Zwischenraum
30 und der zweite Zwischenraum 40 jeweils als Durchströmungsraum. Insofern sind der
erste Zwischenraum 30 und der zweite Zwischenraum 40 so konzipiert, dass sie einen
Beitrag liefern, um die angestrebte Umluftbewegung zu erreichen.
[0069] Beispielsweise sind die Luftaustrittsöffnungen 52 in einer Reihe 70 hintereinanderliegend
angeordnet, wie insbesondere aus der Figur 3 ersichtlich ist. Die Luftaustrittsöffnungen
52 verteilen sich entlang der Warenpräsentationsseite 21 der Warenpräsentationseinrichtung
20 und/oder entlang der als Warenpräsentationswandung 8 dienenden Seitenwandung 4,
bevorzugt in Richtung von der Seitenwandung 6 zu der Seitenwandung 7. Bevorzugt sind
die Luftaustrittsöffnungen 52 in einem oberen Bereich des Kühlraumes 1, beispielsweise
in einem Bereich des oberen Drittels des Kühlraumes 1, insbesondere im Bereich oder
in der Nähe der Decke 2 angeordnet (Figuren 1 und 2). Bevorzugt wird über die Luftaustrittsöffnungen
52 die Luft von oben nach unten ausgeblasen, wie beispielsweise anhand der Pfeile
90 in der Figur 1 ersichtlich ist. Bevorzugt ist auch die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
53 in einem oberen Bereich des Kühlraumes 1, beispielsweise in einem Bereich des oberen
Drittels des Kühlraumes 1, insbesondere im Bereich oder in der Nähe der Decke 2 angeordnet
(Figuren 1 und 2).
[0070] Die Luftaustrittsöffnungen 52 sind einem gemeinsamen Luftkanal 54 bzw. Zuluftkanal
zugeordnet, insbesondere daran angeordnet. In der Figur 3 ist zum besseren Verständnis
der Luftkanal 54 in einer Schnittdarstellung gezeigt, so dass dadurch die untenliegenden
Luftaustrittsöffnungen 52 des Luftkanales 54 sichtbar sind.
[0071] Wenigstens eine der Luftaustrittsöffnungen 52 ist durch einen Strömungsausgang 56
eines mit dem Luftkanal 54 strömungsverbundenen Düsenrohres 58 gebildet, wie beispielhaft
anhand der Figuren 1 und 2 ersichtlich ist. Der Luftkanal 54 kann durch eine Rohrleitung,
insbesondere Kunststoff-Rohrleitung, gebildet sein, welche im Querschnitt rund, insbesondere
kreisrund ist. Beispielsweise verläuft der Luftkanal 54 im Bereich entlang der als
Warenpräsentationswandung 8 dienenden Seitenwandung 4 im Wesentlichen gerade bzw.
geradlinig. Bevorzugt ist die Lufteintrittsöffnung 53 einem separaten Luftkanal 55
bzw. Abluftkanal zugeordnet, insbesondere daran angeordnet.
[0072] Beispielsweise ist dem Luftkanal 55 das Gebläse 51 zugeordnet, insbesondere darin
angeordnet. Die Luftkanäle 54 und 55 können miteinander strömungsverbunden sein, beispielsweise
über eine Zwischenkammer, so dass durch das Umluftsystem 50 eine Zirkulation der innerhalb
des Kühlraumes 1 befindlichen Luft zu realisieren ist. Bevorzugt ist der Luftkanal
54 und/oder der Luftkanal 55 an einem längsseitigen Ende 75 im Querschnitt verschlossen
und bevorzugt an dem anderen längsseitigen Ende 76 im Querschnitt offen, so dass ein
Luftstrom über die darin vorgesehenen Luftaustrittsöffnungen 52 bzw. die wenigstens
eine Lufteintrittsöffnung 53 und über das offene Ende 75 im Luftkanal 54 bzw. 55 geführt
werden kann.
[0073] Der Luftkanal 54 und/oder der Luftkanal 55 können modular gebildet sein. Beispielsweise
kann der Luftkanal 54 aus mehreren miteinander lösbar verbundenen Kanalabschnitten
62, 63, 64 gebildet sein, wie in der Figur 3 angedeutet ist. Wenigstens einer der
Kanalabschnitte 62, 63, 64, beispielsweise die Kanalabschnitte 63, 64 können einen
Teil oder alle Luftaustrittsöffnungen 52 aufweisen. Bevorzugt sind die Kanalabschnitte
62, 63, 64 jeweils als Steckelemente ausgebildet, indem beispielsweise jeder Kanalabschnitt
62, 63, 64 an seinem einen Ende eine Einsteckaufnahme und an seinem anderen Ende einen
Einsteckabschnitt zum Einstecken in die Einsteckaufnehme aufweist. Der Luftkanal 54
bzw. die Kanalabschnitte 62, 63, 64. Bevorzugt ist der Luftkanal 54 bzw. sind die
Kanalabschnitte 62, 63, 64 durch Rohrabschnitte gebildet. Bevorzugt ist der Kanalabschnitt
62 ein Rohrbogen.
[0074] Das Umluftsystem 50 kann mit einem Wärmeübertrager 65, beispielsweise einem Wärmetauscher,
strömungsverbunden sein, durch welchen einem Außenluftstrom und/oder dem über die
Lufteintrittsöffnung 53 angesaugten Luftstrom Wärme entzogen wird und als kalter Luftstrom
bzw. gekühlter Luftstrom den Luftaustrittsöffnungen 52 zugeführt wird. Bevorzugt ist
dazu der Wärmeübertrager 65 ausgangsseitig mit dem Luftkanal 54, insbesondere über
das offene Ende 76 des Luftkanales 54, strömungsverbunden und beispielsweise eingangsseitig
mit dem Luftkanal 55, insbesondere über das offene Ende 76 des Luftkanales 55, strömungsverbunden.
Bevorzugt ist der Wärmeübertrager 65 außerhalb des Kühlraumes 1 angeordnet.
[0075] Bevorzugt ist der Wärmeübertrager 65 ein Bestandteil eines Kühlaggregates 66, welches
eine Kälteerzeugungseinrichtung enthält, die beispielsweise über ein kältemittelführendes
Kreislaufsystem mit dem Wärmeübertrager 65 gekoppelt ist, um der an dem Wärmeübertrager
65 vorbeiströmenden bzw. durchströmenden Luft Wärme zu entziehen. Das Kühlaggregat
66 erzeugt insofern Kaltluft an seinem Ausgang, welche über den Luftkanal 54 und die
Luftaustrittsöffnungen 52 als kalte Luft bzw. gekühlte Luft dem Kühlraum 1 zugeführt
wird.
[0076] Bevorzugt ist das Kühlaggregat 66 auf dem Dach bzw. der Decke 2 des Kühlraumes angeordnet
oder stützt sich zumindest gegen die Decke 2 des Kühlraumes ab. Der Wärmeübertrager
65 kann ein Bestandteil des Kühlaggregates 66 sein und beispielsweise außerhalb des
Kühlraumes 1 angeordnet sein. Beispielsweise ist der Wärmeübertrager 65 in einem Gehäuse
des Kühlaggregates 66 angeordnet, welches außerhalb des Kühlraumes 1 angeordnet ist
und beispielsweise über eine Durchgangsöffnung, beispielsweise in der Decke 2 des
Kühlraumes 1, mit seinem Eingang und seinem Ausgang in den Kühlraum 1 ragt. Bevorzugt
ist der Ausgang mit dem Luftkanal 54 strömungsverbunden. Bevorzugt ist der Eingang
mit dem Luftkanal 55 verbunden.
[0077] Sofern die Warenpräsentationseinrichtung 22 vorgesehen ist, kann das Umluftsystem
50 dahingehend erweitert sein, dass auch die Warenpräsentationseinrichtung 22 von
der Umluftbewegung und/oder einer separaten Umluftbewegung durch das Umluftsystem
50 beaufschlagt wird. Bevorzugt sind dazu weitere Luftaustrittsöffnungen 52' vorgesehen,
welche auf den weiteren ersten Zwischenraum 31 zwischen der Warenpräsentationswandung
10 und der Warenpräsentationsseite 23 der Warenpräsentationseinrichtung 22 gerichtet
ist, um mittels der Luftaustrittsöffnungen 52' Luft in den weiteren ersten Zwischenraum
31 zu blasen. Dadurch wird eine Umluftbewegung erzeugt, welche die Warenpräsentationseinrichtung
22 umströmt und/oder durchströmt, je nachdem, wie die Luftaustrittsöffnungen 52' angeordnet
und dimensioniert sind.
[0078] Der über die Luftaustrittsöffnungen 52' in den weiteren ersten Zwischenraum 31 zugeführte
Luftstrom gelangt nach dem Umströmen und/oder Durchströmen der Warenpräsentationseinrichtung
22 in den zweiten Zwischenraum 40 und wird dann beispielsweise zusammen mit dem Luftstrom,
der die Warenpräsentationseinrichtung 20 umströmt und/oder durchströmt hat, über die
wenigstens eine Lufteintrittsöffnung 53 zumindest teilweise abgeführt. Der durch die
Luftaustrittsöffnungen 52' und die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung 53 erzeugte
Umluftstrom ist in der Figur 1 anhand von Pfeilen 90' beispielhaft angedeutet. Bevorzugt
sind die Luftaustrittsöffnungen 52` in gleicher Weise wie die Luftaustrittsöffnungen
52 ausgebildet und angeordnet, so dass hierzu auf die Beschreibung zu den Luftaustrittsöffnungen
52 verwiesen wird. Die Luftaustrittsöffnungen 52' sind einem gemeinsamen Luftkanal
54' zugeordnet. Der gemeinsame Luftkanal 54' ist in gleicher Weise wie der Luftkanal
54 ausgebildet und angeordnet, so dass hierzu auf die Beschreibung zu dem Luftkanal
54 verwiesen wird.
[0079] Wie insbesondere die Figuren 2 und 3 zeigen, kann neben dem Kühlaggregat 66 ein weiteres
Kühlaggregat 66` vorgesehen sein, welches mit einem weiteren Umluftsystem 50' zusammenwirkt.
Bevorzugt ist das weitere Umluftsystem 50' baugleich mit dem Umluftsystem 50. Beispielsweise
ist das Kühlaggregat 66 mit dem Umluftsystem 50 im Bereich der Durchgangsöffnung 67
angeordnet, so dass in dem Eingangsbereich des Kühlraumes 1 die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
53 angeordnet ist. Bevorzugt ist das Kühlaggregat 66` mit dem Umluftsystem 50' im
Bereich der anderen Durchgangsöffnung 68 angeordnet, insbesondere die wenigstens eine
Lufteintrittsöffnung 53 des Umluftsystemes 50' dort angeordnet. Auf diese Art und
Weise ist ein schnelles Absaugen der im Bereich der Türen 80 und 81 sich ansammelnden
warmen Luft aus dem Kühlraum 1 ermöglicht, insbesondere, wenn oder nachdem die jeweilige
Tür 80 bzw. 81 geöffnet worden ist oder geöffnet ist.
[0080] Figur 4 zeigt eine mögliche Ausgestaltung des Düsenrohres 58, welches an seinem Ausgang
56 eine der Luftaustrittsöffnungen 52 bildet. Das Düsenrohr 58 ist dort mit einem,
einen Strömungseingang 57 aufweisenden Abschnitt 59 in das Düsenrohr 58 hineinragend
angeordnet. Bevorzugt ist der Abschnitt 59 durch ein bogenförmiges Rohrelement, beispielsweise
einen 90Grad-Bogen gebildet. Der Strömungseingang 57 hat eine Eingangsfläche 60, welche
zumindest teilweise quer zur Längsachse 61 des Luftkanales 54 vorliegt oder eine quer
zur Längsachse 61 des Luftkanales 54 verlaufende Richtungskomponente aufweist. Dadurch
steht der Strömungseingang 57 zumindest teilweise quer in Strömungsrichtung gemäß
Pfeil 96 und Luft kann einströmen. In dieser Ausrichtung, welche eine Ausgangsposition
A ist, kann das Düsenrohr 58 an dem Luftkanal 54 fest angeordnet sein. Das Strömungsrohr
58 kann einem im Wesentlichen eckigen Querschnitt oder einen runden, beispielsweisen
kreisrunden Querschnitt aufweisen.
[0081] Alternativ kann das Düsenrohr 58 gegenüber dem Luftkanal 54 um eine Drehachse 69
verdrehbar ausgebildet sein. Es ist dann durch Verdrehen des Düsenrohres 58 gemäß
Pfeil 95 das Düsenrohr 58 gegenüber dem Luftkanal 54 aus der Ausgangsposition A herausbewegbar
bzw. herausverdrehbar ist und damit der durch das Düsenrohr 58 geleitete Teilluftstrom
einstellbar.
[0082] Figur 5 zeigt eine mögliche Ausführungsform eines Luftkanales 54.1, welcher bei dem
Kühlraum 1 genutzt werden kann. Der Luftkanal 54.1 der Figur 5 unterscheidet sich
von dem Luftkanal 54 der Figuren 1 bis 3 dadurch, dass dort die Luftaustrittsöffnungen
52 in zwei Reihen 71, 72 jeweils hintereinander liegend angeordnet sind, wobei sich
die Luftaustrittsöffnungen 52 der einen Reihe 71 und die Luftaustrittsöffnungen 52
der anderen Reihe 72 abwechseln.
[0083] Figur 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Kühlraumes 1.1 zur Präsentation
von Kühlwaren, wobei dort der Kühlraum 1.1 in einer Draufsicht von oben als Teilschnitt
ohne Decke dargestellt ist. Bauteile des Kühlraumes 1.1, welche mit Bauteilen des
Kühlraumes 1 der Figuren 1 bis 5 identisch oder funktionsgleich sind, sind mit gleichen
Bezugszeichen versehen; insofern wird auf die Beschreibung zu dem Kühlraum 1 der Figuren
1 bis 5 verwiesen.
[0084] Der Kühlraum 1.1 der Figur 6 unterscheidet sich von dem Kühlraum 1 der Figuren 1
bis 5 dadurch, dass das Umluftsystem 50 mehrere oder eine Vielzahl von Lufteintrittsöffnungen
53' umfasst. Bevorzugt sind zumindest ein Teil der Lufteintrittsöffnungen 53' im Bereich
des zweiten Zwischenraumes 40 angeordnet, um über den zweiten Zwischenraum 40 Luft
anzusaugen. Bevorzugt sind die Lufteintrittsöffnungen 53' entlang der Rückseite 25
der Warenpräsentationseinrichtung 20 hintereinanderliegend in Richtung von der Seitenwandung
6 zu der Seitenwandung 7 angeordnet.
[0085] Bevorzugt sind die Lufteintrittsöffnungen 53' einem gemeinsamen Luftkanal 73 zugeordnet.
Beispielsweise sind die Lufteintrittsöffnungen 53' durch Durchgangsöffnungen in dem
Luftkanal 73 gebildet, welche beispielsweise in den Luftkanal eingebrachte Bohrungen
sein können. Bevorzugt weisen die Lufteintrittsöffnungen 53' gleichen Öffnungsquerschnitt
und/oder gleiche Öffnungsform auf. Bevorzugt ist der Luftkanal 73 derart ausgebildet,
dass die Lufteintrittsöffnungen 53' als Bohrung in dem Außenmantel vorgesehen sind.
[0086] Bevorzugt ist der Luftkanal 73 an einem längsseitigen Ende geschlossen ausgebildet,
wohingegen er an seinem anderen längsseitigen Ende mit dem Kühlaggregat 66 strömungsverbunden
ist. Auf diese Weise wird die aus dem Inneren des Kühlraumes 1.1 über die Lufteintrittsöffnungen
73' angesaugte Luft in dem Luftkanal 73 hin zu seinem offenen Ende befördert und strömt
dann in das Kühlaggregat 66, wo die Luft wiederum auf eine vorgegebene Temperatur
heruntergekühlt und dann über den Luftkanal 54 und den Luftaustrittsöffnungen 52 dem
Inneren des Kühlraumes 1.1 als gekühlte Luft wieder zugeführt wird.
[0087] Bevorzugt ist der Luftkanal 73 mit den Lufteintrittsöffnungen 53' im Inneren des
Kühlraumes 1.1 angeordnet, beispielsweise in etwa in der Höhe des Luftkanales 54 mit
den Luftaustrittsöffnungen 52. Bevorzugt weisen in diesem Fall die Lufteintrittsöffnungen
53' nach unten, sind also in dem nach unten weisenden Mantelabschnitt des Luftkanales
73 vorgesehen. In der Figur 6 ist zum besseren Verständnis der Luftkanal 73 in einer
Schnittdarstellung gezeigt, so dass dadurch die untenliegenden Lufteintrittsöffnungen
53' des Luftkanales 73 sichtbar sind.
[0088] Bevorzugt ist der Luftkanal 73 modular zusammengesetzt und weist wenigstens zwei
miteinander lösbar verbundene Kanalabschnitte 74 auf, welche beispielsweise mittels
Steckverbindungen miteinander mechanisch verbunden sind. Beispielsweise ist der Luftkanal
73 in gleicher Weise ausgestattet oder aufgebaut wie der Luftkanal 54, wobei in den
Luftkanal 54 die Luftaustrittsöffnungen 52 mit gegebenenfalls den Düsenrohren 58 eingebracht
sind und in dem Luftkanal 73 die Lufteintrittsöffnungen 53' als Durchgangsöffnungen
eingebracht sind.
[0089] Bevorzugt ist auch das weitere vorgesehene Umluftsystem 50' hinsichtlich der Lufteintrittsöffnungen
53' in gleicher Weise wie das Umluftsystem 50 ausgebildet. Insofern wird hinsichtlich
der mehreren vorgesehenen Lufteintrittsöffnungen 53' auf die vorstehenden Ausführungen
verwiesen.
[0090] Durch den Luftkanal 54, welcher als Zuluftkanal dient, und den Luftkanal 73, welcher
als Abluftkanal dient, ist eine Luftzirkulation über die Länge des Kühlraumes 1.1,
also in Richtung von der Seitenwandung 6 zu der Seitenwandung 7 gesehen, erreicht.
Dies resultiert daraus, dass in Längsrichtung des Kühlraumes 1.1 sich der Zuluftkanal
54 bzw. die Zuluftkanäle 54 mit ihrer Längserstreckung erstrecken und sich in gleicher
Weise der Abluftkanal 73 bzw. die Abluftkanäle 73 erstrecken, so dass quer zur Längsrichtung
des Kühlraumes 1.1 eine Zirkulation bewirkt ist, welche in Längsrichtung des Kühlraumes
1.1 bevorzugt in gleichmäßiger Weise aufrechterhalten ist.
[0091] Figur 7 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform eines Kühlraumes 1.2 zur Präsentation
von Kühlwaren in einem Querschnitt. Bauteile des Kühlraumes 1.2 der Figur 7, welche
identisch oder funktionsgleich mit Bauteilen des Kühlraumes 1 der Figuren 1 bis 5
sind, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen; insofern wird auf die Beschreibung
zu dem Kühlraum 1 der Figuren 1 bis 5 verwiesen.
[0092] Der Kühlraum 1.2 der Figur 7 unterscheidet sich von dem Kühlraum 1 der Figuren 1
bis 5 dadurch, dass die Warenpräsentationswandung 10 des Kühlraumes 1 bei dem Kühlraum
1.2 nicht vorgesehen ist. Es ist dort eine Seitenwandung 5' vorgesehen, welche ohne
eine Durchgangsöffnung vorliegt. Die Seitenwandung 5' weist eine geschlossene Wandungsfläche
29 auf, welche beispielsweise durchgehend geschlossen ist. Anstelle der Warenpräsentationseinrichtung
22 des Kühlraumes 1 kann bei dem Kühlraum 1.2 vielmehr eine Lagerungseinrichtung 26
vorgesehen sein, mit einer Vorderseite 27 und einer Rückseite 28, wobei zumindest
die Vorderseite 27 als Befüllseite nutzbar ist.
[0093] Die Lagerungseinrichtung 26 ist zwischen den Seitenwandungen 4, 5' derart angeordnet,
dass die Lagerungseinrichtung 26 mit der Rückseite 28 der Seitenwandung 5' zugewandt
ist und davon unter Ausbildung des weiteren ersten Zwischenraumes 31 beabstandet ist,
wobei zwischen der Lagerungseinrichtung 26 und der Warenpräsentationseinrichtung 20
der zweite Zwischenraum 40 vorliegt. Auch der Kühlraum 1.2 ist - wie bereits der Kühlraum
1 der Figuren 1 bis 5 - begehbar. Insofern kann der zweite Zwischenraum 40 von wenigstens
einer Person betreten werden.
[0094] Bei dem Kühlraum 1.2 ist über die Warenpräsentationseinrichtung 20 eine Warenpräsentation
nach außen hin sowie eine Warenentnahme von außerhalb des Kühlraumes ermöglicht. Zusätzlich
ist durch die Lagerungseinrichtung 26 innerhalb des Kühlraumes 1.2 die Möglichkeit
einer Zwischenlagerung von Waren ermöglicht, welche zugleich durch den Kühlraum 1.2
gekühlt werden oder kühlgehalten werden. Die mittels der Lagerungseinrichtung 26 gelagerten
Waren können zum Nachfüllen oder Befüllen der Warenpräsentationseinrichtung 20 genutzt
werden.
[0095] Grundsätzlich kann auch bei dem Kühlraum 1.2 die zu dem Kühlraum 1.1 der Figur 6
beschriebene Ausführung des Luftkanales bzw. Abluftkanales 73 realisiert sein. Hinsichtlich
der Ausgestaltung in dem Kühlraum 1.2 kann auf die identische Ausgestaltung gemäß
des Kühlraumes 1.1 der Figur 6 verwiesen werden, welche in gleicher Weise bei dem
Kühlraum 1.2 zum Einsatz kommen kann.
[0096] Nach einer weiteren (in der Figur 7 nicht dargestellten) Ausführungsform kann der
Kühlraum 1.2 auch ohne die Lagerungseinrichtung 26 vorgesehen sein. In diesem Fall
ist beispielsweise eine Aufstapelung in dem Bereich dort, wo die Lagerungseinrichtung
26 vorgesehen wäre, eine Aufstapelung von zu lagernden Waren ermöglicht. Beispielsweise
können in diesem Bereich Getränkekästen oder sonstige stapelbare Boxen oder Verpackungen
aufgestapelt werden, welche mittels des Umluftsystems 50 auch in dem dort vorliegenden
Bereich von Kaltluft oder gekühlter Luft umströmt werden.
[0097] Figuren 8 und 9 zeigen eine nochmals weitere Ausführungsform eines Kühlraumes 1.3
zur Präsentation von Kühlwaren. Die Figur 8 zeigt den Kühlraum 1.3 in einem Querschnitt.
Die Figur 9 zeigt den Kühlraum 1.3 in einer Draufsicht von oben als Teilschnitt, wobei
dort die Decke weggelassen ist. Bauteile des Kühlraumes 1.3 der Figuren 8 und 9, welche
mit Bauteilen des Kühlraumes 1 der Figuren 1 bis 5 oder des Kühlraumes 1.1 der Figur
6 oder des Kühlraumes 1.2 der Figur 7 identisch oder funktionsgleich sind, sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen; insofern wird auf die Beschreibung zu dem Kühlraum
1 bzw. dem Kühlraum 1.1 bzw. dem Kühlraum 1.2 verwiesen.
[0098] Der Kühlraum 1.3 unterscheidet sich von dem Kühlraum 1 der Figuren 1 bis 5 dadurch,
dass der Kühlraum 1.3 nur die Warenpräsentationswandung 8 als einzige Warenpräsentationswandung
aufweist. Insofern ist auch nur in der Seitenwandung 4 die Durchgangsöffnung 9 zur
Entnahme und/oder Präsentation von Waren der Warenpräsentationseinrichtung 20 vorgesehen.
Die an der Rückseite des Kühlraumes 1.3 vorgesehene Seitenwandung ist mit dem Bezugszeichen
5' versehen, da diese Seitenwandung 5' durchgängig geschlossen ist, also die geschlossene
Wandungsfläche 29 aufweist, wie es bereits zu dem Kühlmöbel 1.2 der Figur 7 beschrieben
ist.
[0099] Im Unterschied zu dem Kühlmöbel 1 der Figuren 1 bis 5 ist der Kühlraum 1.3 der Figuren
8 und 9 besonders kompakt ausgebildet und daher nicht begehbar. Insofern sind auch
die einander gegenüberliegenden Seitenwandungen 6' und 7` ohne Zugangsöffnung in das
Innere des Kühlraumes 1.3 vorgesehen. Allenfalls können in den Seitenwandungen 6'
und 7' Öffnungen vorgesehen sein, um seitlich die Warenpräsentationseinrichtung 20
oder den Durchströmungsraum bzw. den zweiten Zwischenraum 40 und den ersten Zwischenraum
30 zu erreichen. Der zweite Zwischenraum 40 ist dort jedoch relativ kompakt ausgebildet
und nicht begehbar. Bevorzugt grenzt bei dem Kühlraum 1.3 der zweite Zwischenraum
40 direkt an die Seitenwandung 5'.
[0100] Wie bereits bei dem Kühlraum 1.1 der Figur 6 ist beispielsweise auch bei dem Kühlraum
1.3 der Abluftkanal 73 vorgesehen, welcher die Vielzahl von Lufteintrittsöffnungen
53' aufweist. Die Modularität des Luftkanales 73 kann wie bereits bei dem Kühlraum
1.1 der Figur 6 beschrieben, auch bei dem Kühlraum 1.3 vorliegen.
[0101] Unter der Bezeichnung "Kühlwaren" ist in der vorliegenden Beschreibung insbesondere
zu verstehen, dass es sich um zu kühlende Waren, wie beispielsweise Lebensmittel,
insbesondere verderbliche Lebensmittels handelt. Beispielsweise ist dazu eine Kühltemperatur
von etwa 6 Grad Celsius oder etwa 3 Grad Celsius oder weniger einzuhalten. Darunter
sind auch Tiefkühlwaren umfasst, welche beispielweise auf wenigstens bis -12 Grad
Celsius oder wenigstens bis -20 Grad Celsius gekühlt aufzubewahren sind. In entsprechender
Weise ist die Kühlung des Kühlraumes dimensioniert oder kann dimensioniert werden.
[0102] Unter der Bezeichnung "Kühlraum" sind in der vorliegenden Beschreibung insbesondere
Räume jeglicher Art zu verstehen, welche zum Kühlen und/oder Kühlhalten und/oder Tiefkühlen
und/oder Tiefkühlhalten von Waren oder Produkten, wie beispielsweise Lebensmitteln
oder beispielsweise aus der Pharmazie oder Kosmetik, geeignet sind. Darunter fallen
insbesondere auch Kühlzellen und Kühlmöbel.
[0103] In der vorliegenden Beschreibung bedeutet die Bezugnahme auf einen bestimmten Aspekt
oder eine bestimmte Ausführungsform oder eine bestimmte Ausgestaltung, dass ein bestimmtes
Merkmal oder eine bestimmte Eigenschaft, die in Verbindung mit dem jeweiligen Aspekt
oder der jeweiligen Ausführungsform oder der jeweiligen Ausgestaltung beschrieben
ist, zumindest dort enthalten ist, aber nicht notwendigerweise in allen Aspekten oder
Ausführungsformen oder Ausgestaltungen der Erfindung enthalten sein muss. Es wird
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jede Kombination der verschiedenen Merkmale
und/oder Strukturen und/oder Eigenschaften, welche in Bezug auf die Erfindung beschrieben
sind, von der Erfindung umfasst sind, sofern dies nicht ausdrücklich oder eindeutig
durch den Zusammenhang widerlegt ist.
[0104] Die Verwendung von einzelnen oder allen Beispielen oder einer beispielhaften Ausdrucksweise
im Text soll lediglich die Erfindung beleuchten und stellt keine Beschränkung hinsichtlich
des Umfangs der Erfindung dar, wenn nichts anders behauptet wird. Auch ist keine Ausdrucksweise
oder Formulierung der Beschreibung so zu verstehen, dass es sich um ein nicht beanspruchtes,
aber für die Praxis der Erfindung wesentliches Element handelt ist.
Bezugszeichenliste
[0105]
- 1
- Kühlraum
- 1.1
- Kühlraum
- 1.2
- Kühlraum
- 1.3
- Kühlraum
- 2
- Decke
- 3
- Boden
- 4
- Seitenwandung
- 5
- Seitenwandung
- 5'
- Seitenwandung
- 6
- Seitenwandung
- 6'
- Seitenwandung
- 7
- Seitenwandung
- 7'
- Seitenwandung
- 8
- Warenpräsentationswandung
- 9
- Durchgangsöffnung
- 10
- Warenpräsentationswandung
- 11
- Durchgangsöffnung
- 20
- Warenpräsentationseinrichtung
- 20.1
- Fachboden
- 20.2
- Regalstützen
- 21
- Warenpräsentationsseite
- 22
- Warenpräsentationseinrichtung
- 22.1
- Fachboden
- 22.2
- Regalstützen
- 23
- Warenpräsentationsseite
- 24
- Vorderseite
- 25
- Rückseite
- 26
- Lagerungseinrichtung
- 27
- Vorderseite
- 28
- Rückseite
- 29
- Wandungsfläche
- 30
- erster Zwischenraum
- 31
- weiterer erster Zwischenraum
- 40
- zweiter Zwischenraum
- 50
- Umluftsystem
- 50'
- Umluftsystem
- 51
- Gebläse
- 52
- Luftaustrittsöffnungen
- 52'
- Luftaustrittsöffnungen
- 53
- Lufteintrittsöffnung
- 53'
- Lufteintrittsöffnungen
- 54
- Luftkanal
- 54'
- Luftkanal
- 54.1
- Luftkanal
- 55
- Luftkanal
- 56
- Strömungsausgang
- 57
- Strömungseingang
- 58
- Düsenrohr
- 59
- Abschnitt
- 60
- Eingangsfläche
- 61
- Längsachse
- 62
- Kanalabschnitt
- 63
- Kanalabschnitt
- 64
- Kanalabschnitt
- 65
- Wärmeübertrager
- 66
- Kühlaggregat
- 66'
- Kühlaggregat
- 67
- Durchgangsöffnung
- 68
- Durchgangsöffnung
- 69
- Drehachse
- 70
- Reihe
- 71
- Reihe
- 72
- Reihe
- 73
- Luftkanal
- 74
- Kanalabschnitte
- 75
- Ende
- 76
- Ende
- 80
- Tür
- 81
- Tür
- 82
- Tür
- 83
- Tür
- 90
- Pfeil
- 90'
- Pfeil
- 95
- Pfeil
- 96
- Pfeil
- A
- Ausgangsposition
1. Kühlraum (1; 1.1; 1.2; 1.3) zur Präsentation von Kühlwaren,
nach oben begrenzt durch eine Decke (2), vorzugsweise nach unten begrenzt durch einen
Boden (3) und seitlich in eine Raumrichtung begrenzt durch zwei Seitenwandungen (4,
5), von denen wenigstens eine Seitenwandung (4) als Warenpräsentationswandung (8)
mit wenigstens einer Durchgangsöffnung (9) versehen ist,
wobei der Kühlraum (1; 1.1; 1.2; 1.3) wenigstens eine Kühlwaren aufnehmende Warenpräsentationseinrichtung
(20) aufweist, welche eine Warenpräsentationsseite (21) zur Präsentation der Kühlwaren
umfasst und zwischen den Seitenwandungen (4, 5) derart angeordnet ist, dass die Warenpräsentationseinrichtung
(20) mit ihrer Warenpräsentationsseite (21) der Warenpräsentationswandung (8) zugewandt
und davon unter Ausbildung eines ersten Zwischenraumes (30) beabstandet ist, so dass
die Kühlwaren der Warenpräsentationseinrichtung (20) über die Durchgangsöffnung (9)
von außen entnehmbar sind, und zwischen der Warenpräsentationseinrichtung (20) und
der anderen Seitenwandung (5) ein zweiter Zwischenraum (40) gebildet ist, und
wobei der Kühlraum (1; 1.1; 1.2; 1.3) darüber hinaus wenigstens ein Umluftsystem (50)
aufweist, umfassend wenigstens ein Gebläse (51), mehrere oder eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen
(52), welche in einer Richtung entlang der Warenpräsentationsseite (21) hintereinanderliegend
angeordnet sind, und wenigstens eine Lufteintrittsöffnung (53),
wobei zumindest ein Teil der Luftaustrittsöffnungen (52) auf den ersten Zwischenraum
(30) gerichtet ist, um mittels der Luftaustrittsöffnungen (52) Luft in den ersten
Zwischenraum (30) zu blasen,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Luftaustrittsöffnungen (52) einem gemeinsamen Luftkanal (54)
zugeordnet ist und wenigstens eine der Luftaustrittsöffnungen (52) durch einen Strömungsausgang
(56) eines mit dem Luftkanal (54) strömungsverbundenen Düsenrohres (58) gebildet ist.
2. Kühlraum nach Anspruch 1, wobei die Luftaustrittsöffnungen (52) in wenigstens zwei
Reihen (71, 72) jeweils hintereinanderliegend angeordnet sind und sich die Luftaustrittsöffnungen
(52) der einen Reihe (71) und die Luftaustrittsöffnungen (52) der anderen Reihe (72)
abwechseln.
3. Kühlraum nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Düsenrohr (58) mit einem, einen Strömungseingang
(57) aufweisenden Abschnitt (59) in den Luftkanal (54) derart hineinragt, dass eine
Eingangsfläche (60) des Strömungseingangs (57) zumindest teilweise quer zur Längsachse
(61) des Luftkanales (54) vorliegt oder eine quer zur Längsachse (61) des Luftkanales
(54) verlaufende Richtungskomponente aufweist.
4. Kühlraum nach Anspruch 3, wobei das Düsenrohr (58) gegenüber dem Luftkanal (54) verdrehbar
ist, um durch Verdrehen des Düsenrohres (58) gegenüber dem Luftkanal (54) die Eingangsfläche
(60) des Strömungseingangs (57) aus einer Ausgangsposition (A) herauszubewegen, wobei
in der Ausgangsposition (A) die Eingangsfläche (60) des Strömungseingangs (57) zumindest
teilweise quer zur Längsachse (61) des Luftkanales (54) vorliegt oder eine quer zur
Längsachse (61) des Luftkanales (54) verlaufende Richtungskomponente aufweist.
5. Kühlraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Luftaustrittsöffnungen
(52) einem modular zusammengesetzten Luftkanal (54) mit wenigstens zwei miteinander
lösbar verbundenen Kanalabschnitten (62, 63, 64) zugeordnet sind, wobei wenigstens
einer der Kanalabschnitte (62, 63, 64) zumindest einen Teil der Luftaustrittsöffnungen
(52) aufweist.
6. Kühlraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Umluftsystem (50) mehrere
oder eine Vielzahl von Lufteintrittsöffnungen (53') umfasst, von denen zumindest ein
Teil im Bereich des zweiten Zwischenraumes (40) und/oder im Bereich eines von der
Warenpräsentationseinrichtung (20) eingenommenen Raumes angeordnet ist, um über den
zweiten Zwischenraum (40) und/oder über den von der Warenpräsentationseinrichtung
(20) eingenommenen Raum eine vorgegebene Menge an Luft anzusaugen.
7. Kühlraum nach Anspruch 6, wobei die Lufteintrittsöffnungen (53') entlang einer der
Warenpräsentationsseite (21) gegenüberliegenden Rückseite (25) der Warenpräsentationseinrichtung
(20) verteilt angeordnet sind.
8. Kühlraum nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Lufteintrittsöffnungen (53') in einer Richtung
entlang der Rückseite (25) der Warenpräsentationseinrichtung (20) hintereinanderliegend
angeordnet sind und zumindest ein Teil der Lufteintrittsöffnungen (53`) einem gemeinsamen
Luftkanal (73) zugeordnet ist.
9. Kühlraum nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Lufteintrittsöffnungen (53`)
einem modular zusammengesetzten Luftkanal (73) mit wenigstens zwei miteinander lösbar
verbundenen Kanalabschnitten (74) zugeordnet sind, wobei wenigstens einer der Kanalabschnitte
(74) zumindest einen Teil der Lufteintrittsöffnungen (53') aufweist.
10. Kühlraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein mit dem Umluftsystem (50)
strömungsverbundener Wärmeübertrager (65) vorgesehen ist, durch welchen einem Außenluftstrom
und/oder dem über die wenigstens eine Lufteintrittsöffnung (53) angesaugten Luftstrom
Wärme entzogen wird, welcher als kalter Luftstrom den Luftaustrittsöffnungen (52)
zugeführt wird.
11. Bausatz zum Aufbau eines Kühlsystems für einen Kühlraum (1; 1.1; 1.2; 1.3) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend ein Kühlaggregat (66) mit einem Kaltluftausgang,
dadurch gekennzeichnet, dass der Bausatz einen mit dem Kaltluftausgang strömungsverbindbaren Luftkanal (54) aufweist,
welcher mehrere oder eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen (52) hat, um Kaltluft
oder gekühlte Luft in den Kühlraum (1; 1.1; 1.2; 1.3) einzublasen,
wobei die Luftaustrittsöffnungen (52) in Richtung der Längserstreckung des Luftkanales
(54) hintereinanderliegend angeordnet sind und wenigstens eine der Luftaustrittsöffnungen
(52) durch einen Strömungsausgang (56) eines mit dem Luftkanal (54) strömungsverbundenen
Düsenrohres (58) gebildet ist.
12. Bausatz nach Anspruch 11, wobei das Düsenrohr (58) gegenüber dem Luftkanal (54) verdrehbar
ist, um durch Verdrehen des Düsenrohres (58) gegenüber dem Luftkanal (54) die Eingangsfläche
(60) des Strömungseingangs (57) aus einer Ausgangsposition (A) herauszubewegen, wobei
in der Ausgangsposition (A) die Eingangsfläche (60) des Strömungseingangs (57) zumindest
teilweise quer zur Längsachse (61) des Luftkanales (54) vorliegt oder eine quer zur
Längsachse (61) des Luftkanales (54) verlaufende Richtungskomponente aufweist.
13. Bausatz nach Anspruch 11 oder 12, wobei der Luftkanal (54) modular zusammengesetzt
ist und wenigstens zwei miteinander lösbar verbundene Kanalabschnitte (62, 63, 64)
aufweist, von denen wenigstens ein Kanalabschnitt (63, 64) zumindest einen Teil der
Luftaustrittsöffnungen (52) aufweist.
14. Bausatz nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Bausatz wenigstens einen weiteren Luftkanal
(73) umfasst, welcher wenigstens eine Lufteintrittsöffnung (53) oder mehrere oder
eine Vielzahl von Lufteintrittsöffnungen (53') hat, um Luft aus dem Kühlraum (1.1;
1.3) anzusaugen.
1. A cold room (1; 1.1; 1.2; 1.3) for the presentation of chilled goods,
bounded at the top by a ceiling (2), preferably bounded at the bottom by a floor (3)
and bounded laterally in one spatial direction by two side walls (4, 5), of which
at least one side wall (4) is provided as a goods presentation wall (8) with at least
one through-opening (9),
wherein the cold room (1; 1.1; 1.2; 1.3) has at least one goods presentation equipment
(20) accommodating chilled goods and which comprises a goods presentation side (21)
for presenting the chilled goods and is arranged between the side walls (4, 5) in
such a way that the goods presentation equipment (20) faces the goods presentation
wall (8) with its goods presentation side (21) and is spaced apart therefrom, forming
a first intermediate space (30), so that the chilled goods can be removed from the
goods presentation equipment (20) from the outside via the through-opening (9), and
that a second intermediate space (40) is formed between the goods presentation equipment
(20) and the other side wall (5), and
wherein the cold room (1; 1.1; 1.2; 1.3) further has at least one air circulation
system (50) comprising at least one fan (51), a plurality of air outlet openings (52)
which are arranged one behind the other in a direction along the product presentation
side (21), and at least one air inlet opening (53),
wherein at least a part of the air outlet openings (52) are directed towards the first
intermediate space (30) to blow air into the first intermediate space (30) by means
of the air outlet openings (52),
characterized in that at least a part of the air outlet openings (52) are associated with a common air
duct (54) and at least one of the air outlet openings (52) is formed by a flow outlet
(56) of a nozzle tube (58) which is flow-connected to the air duct (54).
2. The cold room according to claim 1, wherein the air outlet openings (52) are arranged
one behind the other in at least two rows (71, 72) and the air outlet openings (52)
of one row (71) and the air outlet openings (52) of the other row (72) are alternating.
3. The cold room according to claim 1 or 2, wherein the nozzle tube (58) projects into
the air duct (54) with a section (59) having a flow inlet (57) in such a way that
an inlet surface (60) of the flow inlet (57) is at least partially transverse to the
longitudinal axis (61) of the air duct (54) or has a directional component extending
transversally to the longitudinal axis (61) of the air duct (54).
4. The cold room according to claim 3, wherein the nozzle tube (58) is rotatable relative
to the air duct (54) in order to move the inlet surface (60) of the flow inlet (57)
out of an initial position (A) by rotating the nozzle tube (58) relative to the air
duct (54), wherein in the initial position (A) the inlet surface (60) of the flow
inlet (57) is at least partially transverse to the longitudinal axis (61) of the air
duct (54) or has a directional component extending transversally to the longitudinal
axis (61) of the air duct (54).
5. The cold room according to one of the preceding claims, wherein the air outlet openings
(52) are associated with a modularly assembled air duct (54) with at least two duct
sections (62, 63, 64) detachably connected to each other, wherein at least one of
the duct sections (62, 63, 64) comprises at least some of the air outlet openings
(52).
6. The cold room according to one of the preceding claims, wherein the air circulation
system (50) comprises a plurality of air inlet openings (53'), at least some of which
are arranged in the region of the second intermediate space (40) and/or in the region
of a space occupied by the goods presentation equipment (20) in order to draw in a
predetermined amount of air via the second intermediate space (40) and/or via the
space occupied by the goods presentation equipment (20).
7. The cold room according to claim 6, wherein the air inlet openings (53') are distributed
along a rear side (25) of the goods presentation equipment (20) being opposite to
the goods presentation side (21).
8. The cold room according to claim 6 or 7, wherein the air inlet openings (53') are
arranged one behind the other in a direction along the rear side (25) of the goods
presentation equipment (20) and at least some of the air inlet openings (53') are
associated with a common air duct (73).
9. The cold room according to one of claims 6 to 8, wherein the air inlet openings (53')
are associated with a modularly assembled air duct (73) with at least two duct sections
(74) detachably connected to each other, wherein at least one of the duct sections
(74) comprises at least some of the air inlet openings (53').
10. The cold room according to one of the preceding claims, wherein a heat exchanger (65)
flow-connected to the air circulation system (50) is provided, by means of which heat
is extracted from an outside air flow and/or from the air flow drawn in via the at
least one air inlet opening (53), which air flow is supplied as a cold air flow to
the air outlet openings (52).
11. A kit for constructing a cooling system for a cold room (1; 1.1; 1.2; 1.3) according
to one of the preceding claims, comprising a cooling aggregate (66) with a cold air
outlet,
characterized in that the kit comprises an air duct (54) which can be flow-connected to the cold air outlet
and which has a plurality of air outlet openings (52) for blowing cold air or cooled
air into the cold room (1; 1.1; 1.2; 1.3),
wherein the air outlet openings (52) are arranged one behind the other in the direction
of the longitudinal extension of the air duct (54) and at least one of the air outlet
openings (52) is formed by a flow outlet (56) of a nozzle tube (58) which is flow-connected
to the air duct (54).
12. The kit according to claim 11, wherein the nozzle tube (58) is rotatable relative
to the air duct (54) in order to move the inlet surface (60) of the flow inlet (57)
out of an initial position (A) by rotating the nozzle tube (58) relative to the air
duct (54), wherein in the initial position (A) the inlet surface (60) of the flow
inlet (57) is at least partially transverse to the longitudinal axis (61) of the air
duct (54) or has a directional component extending transversally to the longitudinal
axis (61) of the air duct (54).
13. The kit according to claim 11 or 12, wherein the air duct (54) is modularly assembled
and comprises at least two duct sections (62, 63, 64) detachably connected to each
other, of which at least one duct section (63, 64) comprises at least some of the
air outlet openings (52).
14. The kit according to claim 12 or 13, wherein the kit comprises at least one additional
air duct (73) having at least one air inlet opening (53) or a plurality of air inlet
openings (53') to draw in air from the cold room (1.1; 1.3).
1. Chambre froide (1 ; 1.1 ; 1.2 ; 1.3) pour la présentation de marchandises réfrigérés,
délimitée vers le haut par un plafond (2), de préférence délimitée vers le bas par
un fond (3) et délimitée latéralement dans une direction spatiale par deux parois
latérales (4, 5), dont au moins une paroi latérale (4) en tant que paroi de présentation
de marchandises (8) est pourvue d'au moins une ouverture de passage (9),
la chambre froide (1 ; 1.1 ; 1.2 ; 1.3) présentant au moins un dispositif de présentation
de marchandises (20) recevant des marchandises réfrigérées qui comporte un côté de
présentation de marchandises (21) pour la présentation des marchandises réfrigérées
et est disposé entre les parois latérales (4, 5) de telle sorte que le dispositif
de présentation de marchandises (20) est tourné avec son côté de présentation de marchandises
(21) vers la paroi de présentation de marchandises (8) et est espacé de celle-ci en
formant un premier espace intermédiaire (30), de sorte que les marchandises réfrigérés
peuvent être retirés de l'extérieur du dispositif de présentation de marchandises
(20) par l'ouverture de passage (9), et qu'un deuxième espace intermédiaire (40) est
formé entre le dispositif de présentation de marchandises (20) et l'autre paroi latérale
(5), et
la chambre froide (1 ; 1.1 ; 1.2 ; 1.3) présentant en outre au moins un système de
circulation d'air (50), comportant au moins un ventilateur (51), une pluralité d'ouvertures
de sortie d'air (52) qui sont disposées les unes derrière les autres dans une direction
le long du côté de présentation des marchandises (21), et au moins une ouverture d'entrée
d'air (53),
au moins une partie des ouvertures de sortie d'air (52) étant dirigée vers le premier
espace intermédiaire (30) pour souffler de l'air dans le premier espace intermédiaire
(30) au moyen des ouvertures de sortie d'air (52),
caractérisée en ce qu'au moins une partie des ouvertures de sortie d'air (52) est associée à un conduit
d'air commun (54) et au moins une des ouvertures de sortie d'air (52) est formée par
une sortie d'écoulement (56) d'un tube de buse (58) relié en écoulement au conduit
d'air (54).
2. Chambre froide selon la revendication 1, dans laquelle les ouvertures de sortie d'air
(52) sont disposées en au moins deux rangées (71, 72) respectivement l'une derrière
l'autre, et les ouvertures de sortie d'air (52) d'une rangée (71) et les ouvertures
de sortie d'air (52) de l'autre rangée (72) sont disposés en alternant.
3. Chambre froide selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle le tube de buse (58) pénètre
dans le conduit d'air (54) par une section (59) présentant une entrée d'écoulement
(57) de telle sorte qu'une surface d'entrée (60) de l'entrée d'écoulement (57) est
au moins partiellement transversale à l'axe longitudinal (61) du conduit d'air (54)
ou présente une composante directionnelle s'étendant transversalement à l'axe longitudinal
(61) du conduit d'air (54).
4. Chambre froide selon la revendication 3, dans laquelle le tube de buse (58) peut être
tourné par rapport au conduit d'air (54) afin de déplacer la surface d'entrée (60)
de l'entrée d'écoulement (57) hors d'une position initiale (A) par rotation du tube
de buse (58) par rapport au conduit d'air (54), la surface d'entrée (60) de l'entrée
d'écoulement (57) étant, dans la position initiale (A), au moins partiellement transversale
à l'axe longitudinal (61) du conduit d'air (54) ou présentant une composante directionnelle
s'étendant transversalement à l'axe longitudinal (61) du conduit d'air (54).
5. Chambre froide selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle
les ouvertures de sortie d'air (52) sont associées à un conduit d'air (54) assemblé
de manière modulaire avec au moins deux tronçons de conduit (62, 63, 64) reliées entre
eux de manière amovible, dont au moins un des tronçons de conduit (62, 63, 64) comporte
au moins une partie des ouvertures de sortie d'air (52) .
6. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le système
de circulation d'air (50) comporte une pluralité d'ouvertures d'entrée d'air (53'),
dont au moins une partie est disposée au niveau du deuxième espace intermédiaire (40)
et/ou au niveau d'un espace occupé par le dispositif de présentation de marchandises
(20) pour aspirer une quantité prédéterminée d'air via le deuxième espace intermédiaire
(40) et/ou via l'espace occupé par le dispositif de présentation de marchandises (20).
7. Chambre froide selon la revendication 6, dans laquelle les ouvertures d'entrée d'air
(53') sont réparties le long d'une face arrière (25) du dispositif de présentation
de marchandises (20) opposée à la face de présentation de marchandises (21).
8. Chambre froide selon la revendication 6 ou 7, dans laquelle les ouvertures d'entrée
d'air (53') sont disposées les unes derrière les autres dans une direction le long
de la face arrière (25) du dispositif de présentation de marchandises (20) et au moins
une partie des ouvertures d'entrée d'air (53') est associée à un conduit d'air commun
(73).
9. Chambre froide selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, dans laquelle les
ouvertures d'entrée d'air (53') sont associées à un conduit d'air (73) assemblé de
manière modulaire et comportant au moins deux tronçons de conduit (74) reliés entre
eux de manière amovible, au moins un des tronçons de conduit (74) comportant au moins
une partie des ouvertures d'entrée d'air (53').
10. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle il est prévu
un échangeur de chaleur (65) relié en écoulement au système de circulation d'air (50),
par lequel de la chaleur est extraite d'un flux d'air extérieur et/ou du flux d'air
aspiré par l'au moins une ouverture d'entrée d'air (53), le flux d'air étant amené
sous forme de flux d'air froid aux ouvertures de sortie d'air (52).
11. Kit pour la construction d'un système de refroidissement pour une chambre froide (1
; 1.1 ; 1.2 ; 1.3) selon l'une des revendications précédentes, comportant une unité
de réfrigération (66) avec une ouverture de sortie d'air froid,
caractérisé en ce que le kit comporte un conduit d'air (54) pouvant être relié en écoulement à l'ouverture
de sortie d'air froid, qui a une pluralité d'ouvertures de sortie d'air (52) pour
souffler de l'air froid ou de l'air refroidi dans la chambre froide (1 ; 1.1 ; 1.2
; 1.3),
les ouvertures de sortie d'air (52) étant disposées les unes derrière les autres dans
la direction de l'extension longitudinale du conduit d'air (54) et au moins l'une
des ouvertures de sortie d'air (52) étant formée par une sortie d'écoulement (56)
d'un tube de buse (58) reliée en écoulement au conduit d'air (54).
12. Kit selon la revendication 11, dans lequel le tube de buse (58) peut être tourné par
rapport au conduit d'air (54) afin de déplacer la surface d'entrée (60) de l'entrée
d'écoulement (57) hors d'une position initiale (A) par rotation du tube de buse (58)
par rapport au conduit d'air (54), la surface d'entrée (60) de l'entrée d'écoulement
(57) étant, dans la position initiale (A), au moins partiellement transversale à l'axe
longitudinal (61) du conduit d'air (54) ou présentant une composante directionnelle
s'étendant transversalement à l'axe longitudinal (61) du conduit d'air (54).
13. Kit selon la revendication 11 ou 12, dans lequel le conduit d'air (54) est assemblé
de manière modulaire et comporte au moins deux tronçons de conduit (62, 63, 64) reliés
entre eux de manière amovible, dont au moins un tronçon de conduit (63, 64) comporte
au moins une partie des ouvertures de sortie d'air (52).
14. Kit selon la revendication 12 ou 13, dans lequel le kit comporte au moins un autre
conduit d'air (73) ayant au moins une ouverture d'entrée d'air (53) ou une pluralité
d'ouvertures d'entrée d'air (53') pour aspirer de l'air de la chambre froide (1.1
; 1.3).