[0001] Die Erfindung betrifft eine Schmiermittelwanne für eine Brennkraftmaschine mit den
Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Brennkraftmaschinen für den Einsatz in Automobilen werden üblicherweise mit Schmiermittelsystemen
betrieben, die im Wesentlichen die Lagerfunktionen der bewegten Bauteile sicherstellen.
[0003] Abhängig von der Architektur der Brennkraftmaschine, Zylinderzahl, Zylinderanordnung
und Einbaulage, aber auch abhängig vom Betriebseinsatz gibt es unterschiedliche Konzepte
für die Schmiermittelsysteme.
[0004] Aus der
US 4 825 825 A ist beispielsweise ein Ölwannen-System für einen Reihenmotor des vertikal angeordneten
Typs bekannt. Eine Ölwanne weist dabei einen Innenraum auf, welcher über zwei Öffnungen
mit einer ersten und zweiten Überströmöffnung einer mit der Ölwanne verbundenen Adapterplatte
Öl austauschen kann.
[0005] Die
DE 10 2011 077 507 A1 offenbart ein Schmiermittelsystem für eine Brennkraftmaschine, bei welchem ein Schmiermittelbehälter
derart angeordnet ist, dass ein geodätische Rücklauf des im Schmiermittelsammelbehälter
gesammelten Schmiermittels in eine Schmiermittelwanne durch eine Schmiermittelrücklaufleitung
ermöglicht ist.
[0006] Ein Schmiermittelsystem ist im Wesentlich durch folgende Komponenten gekennzeichnet:
- Schmiermittelpumpe zur Beförderung des Schmiermittels,
- Saugrohr zu Zuführung des Schmiermittels zur Schm ierm ittelförderpum pe,
- Schmiermittelauffangbehälter zur Aufnahme des Schmiermittels, Zuführung des Schmiermittels
zum Saugrohr.
[0007] Konzeptbedingt werden Schmiermittelsysteme wie folgt unterschieden:
- Nass-Sumpf-Konzepte
- Trocken-Sumpf-Konzepte
[0008] Nass-Sumpf-Konzepte sind aufgrund der geringsten Kosten die am häufigsten zur Anwendung
kommenden Konzepte. Der Schmiermittelauffangbehälter ist geodätisch unterhalb der
mit Schmiermittel zu versorgenden Bauteile angeordnet. Das Schmiermittel fließt aufgrund
der Schwerkraft von den einzelnen Verbrauchern zurück in die Schmiermittelwanne. Die
Schmiermittelwanne ist hierbei konstruktiv Bestandteil des Grundmoduls (direkt verbunden
mit dem Zylinderkurbelgehäuse). Von dort wird das Schmiermittel wieder über das Saugrohr
der Schmiermittelförderpumpe aufgenommen und der Brennkraftmaschine erneut zugeführt.
[0009] Trocken-Sumpf-Konzepte sind die aufwendigsten Konzepte und im Wesentlichen durch
folgende Merkmale gekennzeichnet:
Der Schmiermittelbehälter ist nicht konstruktiver Bestandteil der Brennkraftmaschine,
sondern ausgeführt als eigener Behälter, der in der Regel in der Nähe der Brennkraftmaschine
angeordnet ist. Zur gezielten Förderung des Schmiermittels zum Schmiermittelbehälter
sind häufig mehrere Ölförderpumpen erforderlich. Diese Schmiermittelpumpen saugen
das Schmiermittel aus der Brennkraftmaschine ab und führen es im Schmiermittelbehälter,
im sogenannten Trockensumpf, zu, damit von dort die Schmiermittelpumpe das Schmiermittel
wieder aufnehmen kann.
[0010] Die Entscheidung, welches Konzept in der Konstruktion eingesetzt werden muss/kann
ist von folgenden Kriterien abhängig:
- Gesamtsystemkosten
- Bauraumanforderungen bei der Integration der Brennkraftmaschine in das Fahrzeug
- Betriebsanforderungen für das Fahrzeug.
[0011] Bei hohen Produktionsstückzahlen stehen in der Regel die Kosten im Vordergrund. Wenn
keine erhöhten Anforderungen an Quer- oder Längsdynamik, wie beispielsweise bei Sportfahrzeugen
oder einem extrem geländegängigen Fahrzeug bestehen entscheidet man sich üblicherweise
für eine kostengünstige Nass-Sumpf-Schmierung.
[0012] Eine Nass-Sumpf-Schmierung reduziert jedoch die Einsatzbedingungen im Grenzbereich
des Fahrzeugs. Extreme Längs- oder Querbeschleunigungen können damit oftmals nicht
gefahren werden. Der Grund hierfür ist die reduzierte Bereitstellungsfähigkeit des
Schmiermittels in der Saugstelle der Schmiermittelpumpe.
[0013] Aufgabe der Saugstelle der Schmiermittelpumpe ist es, der Schmiermittelpumpe für
alle Betriebszustände der Brennkraftmaschine genügend Schmiermittel zur Verfügung
zu stellen. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass die Saugstelle sich ständig
im Schmiermittel befindet und keine Luft angesaugt wird. Diese Fähigkeit, der Saugstelle
in jedem Betriebszustand genügend Schmiermittel zur Verfügung zu stellen, wird maßgeblich
durch das Design der Schmiermittelwanne oder des Schmiermittelsammelbehälters beeinflusst.
[0014] Wird Luft angesaugt, erhöht sich der Gasgehalt im Schmiermittel, eine sichere Funktion
der Brennkraftmaschine ist nicht mehr sichergestellt. In extremen Zuständen kann es
zu so einem Schmiermitteldruckeinbruch kommen. Die Brennkraftmaschine kann beschädigt
werden.
[0015] Eine Trocken-Sumpf-Schmierung mit einem sogenannten Trocken-Sumpf-Tank verbessert
diese Eigenschaft deutlich im Grenzbereich durch folgende Designmerkmale:
Trocken-Sumpf-Tanks sind in der Regel symmetrisch ausgeführt, mit einer relativ geringen
Grundfläche und einer großen Höhe. Durch ein solches Design werden Verschlackungen
im Schmiermittelspiegel durch Quer- oder Längsbeschleunigungen von der Saugstelle
ferngehalten. Die Saugstelle befindet sich an der tiefsten Stelle im Trockensumpftank.
Selbst bei Quer- oder Längsbeschleunigungen größer als 1G bleibt die Schmiermittelsaugstelle
mit Schmiermittel bedeckt.
[0016] Folgende Designmerkmale können hier festgehalten werden:
- Saugstelle an einer tiefsten Stelle im Schmiermittelbehälter
- Schmiermittelbehälter in einem zylinderähnlichen Design, das geometrisch und funktional
wie folgt beschrieben werden kann: geringe Grundfläche, große Höhe.
[0017] Gegenüber einer Nass-Sumpf-Schmierung bestehen jedoch folgende Nachteile:
Zusätzliche Absaugschmiermittelpumpen werden an der Brennkraftmaschine benötigt, um
den Schmiermitteltank das Schmiermittel aus der Brennkraftmaschine wieder zurück zu
führen. Ein geodätischer Schmiermittelrücklauf wie bei einer Nass-Sumpf-Schmierung
ist nicht möglich. Unter Umständen sind zusätzliche Entgasungsrohre nötig, da durch
Schmiermittelabsaugpumpen Gas in das Schmiermittel eingebracht wird. Weiterhin ist
der Betrieb von Absaugschmiermittelpumpen mit einer erhöhten Leistungsaufnahme der
Brennkraftmaschine verbunden.
[0018] Dadurch entstehen also deutliche Mehrkosten, und ein signifikanter Verbrauchsnachteil
ist zu erwarten. Der zusätzliche Schmiermitteltank erhöht ebenfalls die Kosten, und
ein zusätzlicher Bauraumbedarf ist erforderlich.
[0019] Zusammenfassend kann also zum Stand der Technik festgestellt werden:
- Kosten- und verbrauchsgünstige Nass-Sumpf-Konzepte schränken Betriebsbereiche in Grenzlagen
ein, extreme Fahrzeugzustände können nur teilweise oder gar nicht dargestellt werden.
Nass-Sumpf-Konzepte sind kostengünstig, die Schmiermittelzuführung zum Schmiermittelsammelbehälter
erfolgt über einen geodätischen Rücklauf.
- Trocken-Sumpf-Konzepte sind in extremen Betriebszuständen funktional sicherer, aufgrund
von zusätzlichen Schmiermittelabsaugpumpen ist eine erhöhte Reibung vorhanden, dies
führt zu Verbrauchsnachteilen. Auch deutliche Kostennachteile sind vorhanden. Aufgrund
des in der Regel außermotorisch platzierten Schmiermittelsammelvolumens erfolgt die
Schmiermittelzuführung über Schmiermittelabsaugpumpen und Leitungen.
[0020] Um die oben genannten Nachteile zu vermeiden, wird in der Deutschen Offenlegungsschrift
DE 3939567 A1, von der die vorliegende Erfindung ausgeht, eine Ölwanne für die Brennkraftmaschine
vorgeschlagen, mit einem flachen Bodenteil sowie einem tiefen Wannenabschnitt als
Schmiermittelsumpf und einen in den tiefen Wannenabschnitt eintauchendes Saugrohr
einer Schmiermittelpumpe, wobei der tiefe Wannenabschnitt als abnehmbarer Schmiermitteltopf
ausgebildet ist. Der Schmiermittelwechsel kann somit schnell und umweltfreundlich
ohne Ablassen des Schmiermittels ausgeführt werden, da das gesamte Schmiermittel in
den Schmiermitteltopf aufgenommen wird.
[0021] Nachteilig an diesem bekannten Stand der Technik ist, dass auch dieser nicht alle
oben genannten Probleme löst.
[0022] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Schmiermittelwanne aufzuzeigen,
die oben genannten Nachteile vermeidet.
[0023] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0024] Um die Vorteile einer Trocken-Sumpf-Schmierung ohne die genannten Nachteile zu erhalten,
wird erfindungsgemäß folgendes Konzept vorgeschlagen:
- Positionierung eines Schmiermittelsammelbereichs geometrisch unterhalb der Hauptkomponenten
einer Brennkraftmaschine, so dass das Schmiermittel aus den einzelnen Verbrauchern
der Brennkraftmaschine über geodätischen Rücklauf dem Schmiermittelsammelvolumen zugeführt
werden kann. Der Sammelbereich ist hierbei so gestaltet, dass das für den Betrieb
erforderliche gesamte Schmiermittelvolumen nahezu vollumfänglich von den Wänden des
Schmiermittelsammelbereichs eingeschlossen ist. Dieses Schmiermittelsammelvolumen
stellt ein erstes Volumen dar, welches sich im Wesentlichen in horizontaler Ausdehnung
ausrichtet.
- Positionierung und Gestaltung eines Schmiermittelspeisebereichs für die Saugstelle
der Schmiermittelpumpe der in direkter Verbindung mit dem Schmiermittelsammelbereich
steht. Der Schmiermittelspeisebereich ist hierbei so gestaltet, dass das der Saugstelle
bereitgestellte Schmiermittel ebenfalls weitgehend von Wänden umschlossen ist, und
die freie nicht umschlossene Schmiermittelfläche flächenmäßig minimiert wird. Dieser
Schmiermittelspeisebereich stellt somit ein zweites Volumen dar, welches Schmiermittelführend
mit dem ersten Volumen verbunden ist. Hierbei ist im Wesentlichen eine vertikale Ausdehnung,
wobei das zweite Volumen das erste Volumen im Wesentlichen geodätisch überragt.
- Weiter ist die Positionierung der Saugstelle der Schmiermittelpumpe an der tiefsten
Stelle des Ölspeisebereichs, sprich des zweiten Volumens.
[0025] Gemäß der Erfindung ist in dem ersten Volumen eine Entlüftung vorgesehen.
[0026] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0027] So beträgt das zweite Volumen gemäß Patentanspruch 2 zwischen 10 % und 50 % des ersten
Volumens. Dies hat sich in praktischen Versuchen als besonders vorteilhaft herausgestellt.
[0028] Ganz Wesentlich gemäß Patentanspruch 3 ist es, dass in normaler Einbaulage ein Verhältnis
einer Motorfläche einer Schmiermittelpegeloberfläche zu einer, von der Schmiermittelwanne
umschlossenen Oberfläche des Schmiermittels kleiner als 0,1 ist. Mit diesem Design
können auch extremste Fahrsituationen problemlos gemeistert werden.
[0029] Die Herstellung der Schmiermittelwanne gemäß Patentanspruch 4 und gemäß Patentanspruch
5 sind besonders bevorzugte Ausführungsvarianten.
[0030] Durch die oben genannten Designmerkmale sind nun folgende Funktionen gegeben:
- 1. Durch die Positionierung des Schmiermittelsammelbereich unterhalb der Brennkraftmaschine
ist bei allen Betriebsbedingungen der geodätische Schmiermittelrücklauf möglich, Schmiermittelabsaugpumpen
werden nicht benötigt.
- 2. Durch das nahezu geschlossene Design des Schmiermittelsammelbereich und der alleinigen
Kommunikation mit dem Schmiermittelspeisebereich wird erreicht, dass bei extremen
Betriebsbedingungen (Kurvenfahrten, Beschleunigungen, usw.) das für den Betrieb der
Brennkraftmaschine benötigte Schmiermittel sich nicht innerhalb der Brennkraftmaschine
für den Schmierbetrieb nachteilig verlagern kann. Die Versorgung des Schmiermittelspeisebereichs
mit Schmiermittel bleibt sichergestellt.
[0031] Die Ausgestaltung des Schmiermittelspeisebereichs derart, dass die freie Schmiermitteloberfläche
minimiert wird und das Verhältnis der freien Schmiermitteloberfläche vom Speisebereich,
dem zweiten Volumen, zur Oberfläche des Gesamtschmiermittelvolumens nicht größer als
0,1 ist. Dies führt nun dazu, dass die Schmiermittelsaugstelle in jedem Betriebszustand
mit ausreichend Schmiermittel versorgt wird. Analysen von ausgeführten Trocken-Sumpf-Tanks
zeigen annähernd gleiche geometrische Verhältnisse, während ausgeführte Nass-Sumpf-Konzepte
ein Verhältnis der freien zu ummantelnden Oberfläche von deutlich größer 0,1 zeigen.
[0032] Der Schmiermittelsumpf zeigt also nur die guten Funktionseigenschaften des Trocken-Sumpf-Konzepts
bezüglich der Schmiermittelbereitstellung an der Saugstelle, ohne die bereits genannten
Nachteile.
[0033] Im Folgenden ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in einer einzigen
Figur näher erläutert.
[0034] Figur 1 zeigt einen Schnitt durch eine Brennkraftmaschine mit einer Schm ierm ittelwanne.
[0035] Figur 1 zeigt einen Schnitt durch eine Brennkraftmaschine 2 mit einer Schmiermittelwanne
1. Die Schmiermittelwanne 1 ist für eine Brennkraftmaschine 2 vorgesehen mit einer
Umlaufschmierung, wobei ein Schmiermittel aufgrund einer Schwerkraft von Schmierstellen
einer Brennkraftmaschine wie beispielweise Nockenwellenlager und Kurbelwellenlager
9 der Brennkraftmaschine in die Schmiermittelwanne 1 gefördert wird. Hierfür ist eine
Schmiermittelpumpe vorgesehen, die in der Schmiermittelwanne 1 angeordnet ist, mit
der das gesammelte Schmiermittel wieder zu den Schmierstellen der Brennkraftmaschine
förderbar ist. Die Brennkraftmaschine 2 weist ein nicht beziffertes Kurbelgehäuse
auf, wobei ein Zylinder 8 geschnitten dargestellt ist. Ein zugehöriges Kurbelwellenlager
ist mit 9 beziffert. Ein Schmiermittelrücklauf ist mit 6 beziffert, mit dem das Schmiermittel
wieder zurück in die Schmiermittelwanne 1 aufgrund der Schwerkraft gefördert wird.
Dies bedeutet, dass die Schmiermittelwanne 1 geodätisch unterhalb der Brennkraftmaschine
2 angeordnet ist.
[0036] Die Schmiermittelwanne 1 weist ein erstes Volumen 3 auf, mit im Wesentlichen horizontaler
Ausdehnung. Dieses erste Volumen 3 dient zum Sammeln und Speichern des rückgeführten
Schmiermittels aus der Brennkraftmaschine 2. Dieses erste Volumen 3 ist schmiermittelführend
mit einem zweiten Volumen 4 verbunden, welches im Wesentlichen eine vertikale Ausdehnung
aufweist. Weiter überragt das zweite Volumen 4 das erste Volumen 3 im Wesentlichen,
wobei eine Schmiermittelanzapfstelle 7 für eine nicht dargestellte Schmiermittelpumpe
im tiefsten Bereich des zweiten Volumens 4 angeordnet ist. Eine Schmiermittelpegeloberfläche
ist mit 5 beziffert.
[0037] In einer praxistauglichen Ausführung beträgt das zweite Volumen 4 zwischen 10% und
50% des ersten Volumens 3. Mit dieser Volumenaufteilung werden speziell Extremsituationen,
bei maximalen Längs- und Querbeschleunigungen die besten Schmiermittelversorgungsergebnisse
erzielt.
[0038] Ein wesentlicher Faktor für die Funktionsfähigkeit der Schmiermittelwanne 1 besteht
darin, dass in einer normalen Einbaulage der Schmiermittelwanne 1 im Verhältnis der
Oberfläche der Schmiermittelpegeloberfläche 5 zu einer, von der Schmiermittelwanne
geschlossenen Oberfläche des Schmiermittels kleiner als 0,1 ist.
[0039] Um Luftansammlungen im ersten Volumen 3 zu vermeiden, ist in diesem eine Entlüftung
vorgesehen, zur Entgasung des Schmiermittels.
[0040] Bevorzugt wird die Schmiermittelwanne 1 durch Gießen oder Spritzgießen hergestellt,
wobei die Schmiermittelwanne bevorzugt aus einem Metall, insbesondere einem Leichtmetall
wie beispielsweise Aluminium oder einem Kunststoff, wie beispielsweise Polyamid ist.
Bezugszeichenliste:
[0041]
- 1.
- Schmiermittelwanne
- 2.
- Brennkraftmaschine
- 3.
- erstes Volumen
- 4.
- zweites Volumen
- 5.
- Schmiermittelpegeloberfläche
- 6.
- Schmiermittelrücklauf
- 7.
- Schmiermittelansaugstelle
- 8.
- Zylinder
- 9.
- Kurbelwellenlager
1. Schmiermittelwanne (1) für eine Brennkraftmaschine (2) mit einer Umlaufschmierung,
wobei ein Schmiermittel aufgrund einer Schwerkraft von Schmierstellen der Brennkraftmaschine
in die Schmiermittelwanne (1) gefördert wird und wobei eine Schmiermittelpumpe in
der Schmiermittelwanne (1) vorgesehen ist mit der das gesammelte Schmiermittel wieder
zu den Schmierstellen in der Brennkraftmaschine förderbar ist, wobei die Schmiermittelwanne
(1) ein erstes Volumen (3) aufweist mit im Wesentlichen horizontaler Ausdehnung, in
dem das Schmiermittel gesammelt wird, wobei das erste Volumen (3) Schmiermittel führend
mit einem zweiten Volumen (4) verbunden ist, mit im Wesentlichen vertikaler Ausdehnung,
wobei das zweite Volumen (4) das erste Volumen (3) im Wesentlichen geodätisch überragt
und wobei die Schmiermittelpumpe in dem zweiten Volumen (4) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
in dem ersten Volumen (3) eine Entlüftung vorgesehen ist.
2. Schmiermittelwanne nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Volumen (4) zwischen 10% und 50% des ersten Volumens (3) beträgt.
3. Schmiermittelwanne nach Patentanspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass in Normaleinbaulage ein Verhältnis einer Oberfläche einer Schmiermittelpegeloberfläche
(5) zu einer, von der Schmiermittelwanne umschlossenen Oberfläche des Schmiermittels
kleiner als 0,1 ist.
4. Schmiermittelwanne nach einem der Patentansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiermittelwanne (1) durch Gießen oder Spritzgießen hergestellt ist.
5. Schmiermittelwanne nach einem der Patentansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiermittelwanne aus einem Metall, insbesondere einem Leichtmetall oder einem
Kunststoff ist.
1. Lubricant pan (1) for an internal combustion engine (2) with circulation lubrication,
wherein a lubricant is conveyed from lubrication points of the internal combustion
engine into the lubricant pan (1) owing to gravitational force, and wherein a lubricant
pump is provided in the lubricant pan (1), by way of which lubricant pump the collected
lubricant is able to be conveyed back to the lubrication points in the internal combustion
engine, wherein the lubricant pan (1) has a first volume (3) with a substantially
horizontal extent in which the lubricant is collected, wherein the first volume (3)
is connected in a lubricant-conducting manner to a second volume (4) with a substantially
vertical extent, wherein the second volume (4) substantially projects above the first
volume (3) geodetically, and wherein the lubricant pump is arranged in the second
volume (4),
characterized in that
a deaeration means is provided in the first volume (3) .
2. Lubricant pan according to Patent Claim 1, characterized in that the second volume (4) is between 10% and 50% of the first volume (3).
3. Lubricant pan according to Patent Claim 1 or 2, characterized in that, in the normal installation position, a ratio of a surface area of a lubricant-level
surface area (5) to a surface area surrounded by the lubricant pan of the lubricant
is less than 0.1.
4. Lubricant pan according to one of Patent Claims 1 to 3,
characterized in that the lubricant pan (1) is produced by casting or injection moulding.
5. Lubricant pan according to one of Patent Claims 1 to 4,
characterized in that the lubricant pan is composed of a metal, in particular a light metal or a plastic.
1. Bac à lubrifiant (1) pour un moteur à combustion interne (2) avec une lubrification
par circulation, un lubrifiant étant acheminé en raison d'une force de gravité depuis
des emplacements de lubrification du moteur à combustion interne vers le bac à lubrifiant
(1) et une pompe à lubrifiant étant prévue dans le bac à lubrifiant (1) avec laquelle
le lubrifiant collecté peut être à nouveau acheminé vers les emplacements de lubrification
dans le moteur à combustion interne, le bac à lubrifiant (1) présentant un premier
volume (3) d'étendue essentiellement horizontale dans lequel le lubrifiant est collecté,
le premier volume (3) étant relié de manière à conduire le lubrifiant à un deuxième
volume (4) d'étendue essentiellement verticale, le deuxième volume (4) dépassant essentiellement
géodésiquement le premier volume (3) et la pompe à lubrifiant étant agencée dans le
deuxième volume (4), caractérisé en ce qu'une ventilation est prévue dans le premier volume (3).
2. Bac à lubrifiant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième volume (4) est compris entre 10 % et 50 % du premier volume (3).
3. Bac à lubrifiant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'en position de montage normale, un rapport entre une surface d'une surface de niveau
de lubrifiant (5) et une surface de lubrifiant entourée par le bac à lubrifiant est
inférieur à 0,1.
4. Bac à lubrifiant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le bac à lubrifiant (1) est fabriqué par moulage ou moulage par injection.
5. Bac à lubrifiant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le bac à lubrifiant est en un métal, notamment en un métal léger ou en une matière
plastique.