[0001] Die Erfindung betrifft ein Pflegebett.
[0002] Aus dem Stand der Technik
DE 10 2009 049 279 A1,
DE 10 2007 014 101 A1 oder
US 5 497 518 B1 sind Pflegebetten bekannt, die über einen ersten Rahmen verfügen, der einen ersten
Matratzenteil trägt, wobei der erste Rahmen einen Zentralabschnitt, einen Rückenabschnitt
und einen Beinabschnitt aufweist. Die Betten weisen zudem einen Sockel auf, der den
ersten Rahmen trägt. Außerdem weisen die Pflegebetten einen zweiten Rahmen mit einem
Fußabschnitt auf, der am Fußende des Pflegebettes angeordnet ist. Der zweite Rahmen
trägt einen zweiten Matratzenteil. Der erste Rahmen bekannter Pflegebetten, siehe
auch
DE 10 2009 025 285 A1, kann von einer horizontalen flachen Liegestellung, in der der erste Rahmen eine
von dem Kopfende des Bettes bis zu dem fußseitigen Ende des ersten Rahmens flache
Matratzenauflagefläche bereitstellt, in eine Stellung überführt werden, in der der
Beinabschnitt des ersten Rahmens in einer bezogen auf die Stellung des Beinabschnitts
in der flachen Liegestellung relativ zu dem Sockel angehobenen Stellung angeordnet
ist. Der zweite Rahmen hingegen ist starr und unbeweglich an dem Sockel befestigt.
[0003] Die Verstellbarkeit des ersten Rahmens kann in der Praxis insbesondere zur Hochlagerung
der Beine des Patienten gegenüber dessen Becken aus therapeutischen oder präventiven
Gründen verwendet werden.
[0004] GB 1 259 181 A offenbart ein Pflegebett gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0005] CN 202044435 U beschreibt eine Liege, bei der das Kopfteil gegenüber einem Mittelteil abgewinkelt
werden kann und bei der ein Fußteil vertikal zum Mittelteil verschoben werden kann.
[0006] Aus
WO 2017/031531 A1 ist ein Modul bekannt, das zur Installation in Betten eingerichtet ist. Mittels des
Moduls lassen sich einzelne Bereiche des Betts anheben.
[0007] Das in
US 3, 795, 018 A beschriebene Bett hat eine Mehrzahl von Auflageflächen, die unabhängig voneinander
vertikal positioniert werden können, wie etwa Beinauflageflächen, Armauflageflächen,
Kopfauflageflächen und Torsoauflageflächen.
[0008] In
WO 2016/049696 A1 ist ein Bett und ein Betteinsatz beschrieben. Das Kopfteil ist vertikal verstellbar
und benachbart zum Kopfteil ist ein in seiner Neigung einstellbares Zwischenteil vorhanden.
[0009] Ausgehend von dem angegebenen Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein
verbessertes Pflegebett anzugeben.
[0010] Diese Aufgabe wird mit einem Pflegebett nach Anspruch 1 gelöst:
Das Pflegebett weist einen Sockel auf, der einen verstellbaren ersten Rahmen und einen
zweiten Rahmen des Pflegebettes trägt. Der erste Rahmen weist einen Zentralabschnitt,
einen Rückenabschnitt, einen Oberschenkelabschnitt sowie einen Unterschenkelabschnitt
auf. Der erste Rahmen trägt einen ersten Matratzenteil für den Oberkörper und die
Beine des Patienten. Der zweite Rahmen weist einen Fußabschnitt auf und trägt einen
zweiten Matratzenteil für die Füße des Patienten. Der zweite Rahmen stützt sich gesondert
von dem ersten Rahmen an dem Sockel ab. Der zweite Rahmen ist relativ zu dem Sockel,
insbesondere relativ zu dessen Oberseite, höhenverstellbar. Der zweite Rahmen ist
besonders bevorzugt getrennt von dem ersten Rahmen höhenverstellbar. Der erste Matratzenteil
und der zweite Matratzenteil sind vorzugsweise voneinander getrennte Matratzenteile.
[0011] Der zweite Rahmen und der erste Rahmen sind vorzugsweise voneinander getrennt. Insbesondere
ist der zweite Rahmen vorzugsweise nicht an den ersten Rahmen anscharniert, vorzugsweise
zumindest nicht an den Unterschenkelabschnitt des ersten Rahmens.
[0012] Durch die Höhenverstellbarkeit des zweiten Rahmens mit dem Fußabschnitt, der einen
zweiten Matratzenteil zur Auflage der Füße des Patienten trägt, kann bei dem erfindungsgemäßen
Pflegebett die Stellung des zweiten Rahmens relativ zu dem Sockel derart angepasst
werden, so dass der zweite Matratzenteil die Füße des Patienten zumindest anteilig
trägt, auch wenn der Unterschenkelabschnitt in einer Stellung zur therapeutischen
oder präventiven Beinhochlagerung angeordnet ist. Bevorzugt kann die Höhe der Auflagefläche
des zweiten Rahmens zum Tragen der Matratze relativ zu dem Sockel zur Anpassung verstellt
werden, nachdem und/oder während die vertikale Position der Auflagefläche des Unterschenkelabschnitts
zum Tragen der Matratze relativ zu dem Sockel nach oben, beispielsweise zur Beinhochlagerung,
verstellt ist oder verstellt wird.
[0013] Mit dem höhenverstellbaren Fußabschnitt, der dem Unterschenkelabschnitt vorzugsweise
nachgeführt werden kann, kann beispielsweise verhindert werden, dass der Unterschenkel
in einer Stellung des Unterschenkelabschnitts zur präventiven oder therapeutischen
Beinhochlagerung auf einer fußseitige Kante des zweiten Rahmens (Unterkante des Unterschenkelteils)
aufliegt und die Füße über die Kante überstehen, da das Gewicht des Unterschenkels
über die auf dem Matratzenteil auf dem Fußabschnitt aufliegenden Ferse zumindest anteilig
von dem Fußabschnitt getragen wird. Dadurch kann die Druckgeschwürbildung im Unterschenkelbereich
an der Auflagekante des Unterschenkelteils verhindert werden. Zusätzlich die Bauchmuskulatur
von der reflektorischen Anspannung, die durch den Zug von Unterschenkel und Fuß ausgelöst
wird, entlastet. Wenn die Füße nicht in der Luft hängen, sondern die Ferse auf dem
Matratzenteil aufliegt, der von dem Fußabschnitt getragen wird, können die Füße zugedeckt
werden und bleiben dadurch warm.
[0014] Mit dem höhenverstellbaren zweiten Rahmen und dem dadurch höhenverstellbaren Fußabschnitt
der Liegefläche, kann die Akzeptanz der Beinhochlagerung verbessert und die Dauer
oder Häufigkeit der Anwendbarkeit der Beinhochlagerung erhöht sein, da bei der Beinhochlagerung
bei bekannten Betten möglicherweise bestehende Probleme bei Anwendung des erfindungsgemäßen
Pflegebettes nicht auftreten. Dadurch kann die Wirksamkeit der präventiven oder therapeutischen
Beinhochlagerung bei dem erfindungsgemäßen Pflegebett erhöht sein. Wenn das Pflegebett
zur Einstellung von verschiedenen Stellungen verschiedene Stellungen des Fußabschnitts
relativ zu dem Unterschenkelabschnitts eingerichtet ist, können Druckentlastungen
des Fersenbereichs und des Unterschenkelbereichs gezielt eingestellt werden.
[0015] Die therapeutische oder präventive Beinhochlagerung fördert den venösen Rückfluss
des Blutes. Zudem kann die Beinhochlagerung den Lymphabfluss fördern. Außerdem führt
die Beinhochlagerung zu einer Entspannung der Bauchdecke. Schließlich führt die Beinhochlagerung
zur Prophylaxe von tiefen Beinvenenthrombosen und damit von Lungenembolien. Auch kann
die zeitweise Beinhochlagerung Druckgeschwüre im Bein wie auch im Fersenbereich verhindern.
Da die therapeutische oder präventive Beinhochlagerung häufiger und/oder länger als
bei bekannten Pflegebetten durchgeführt werden kann, ist die therapeutische oder präventive
Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Pflegebettes gegenüber bekannten Pflegebetten erhöht.
[0016] Der erste Rahmen des Pflegebettes sind vorzugsweise derart verstellbar, dass der
erste Rahmen in eine Sitzstellung, auch Sesselstellung genannt, gebracht werden kann.
In der Sitzstellung ist der erste Rahmen vorzugsweise gegenüber der horizontalen flachen
Liegestellung, in der sich der erste Rahmen mit seiner längsten Seite entlang der
Längsachse des Bettes erstreckt, um eine, vorzugsweise vertikale, Hochachse gedreht
(vorzugsweise 90°), so dass der Patient in der Sesselstellung quer zu der Längsachse
des Bettes orientiert in dem von dem ersten Rahmen und dem Matratzenteil des ersten
Rahmens gebildeten Sessel sitzt. In der Sesselstellung ist der Rückenabschnitt vorzugsweise
aufrecht. Der Unterschenkelabschnitt ist in der Sesselstellung vorzugsweise nach unten
geklappt außerhalb der Bettumrandung des Pflegebettes angeordnet. Der Patient sitzt
in der Sitzstellung mit seinen Beinen über der Bettkante der Bettumrandung. In der
Sitzstellung ragen die Füße des Patienten vorzugsweise über die untere Kante des Matratzenteils,
der von dem ersten Rahmen getragen wird, in Richtung Boden über. Bevorzugt ist die
untere Kante des Matratzenteils in der Sitzstellung von dem Boden beabstandet.
[0017] Vorzugsweise ist der Unterschenkelabschnitt des zweiten Rahmens getrennt von dem
zweiten Rahmen höhenverstellbar. Damit kann der Unterschenkelabschnitt, z.B. zur Einleitung
der Bewegung des ersten Rahmens in eine Sesselstellung, über den zweiten Rahmen angehoben
werden, ohne dass dabei der zweite Rahmen abgesenkt werden muss, so dass der Unterschenkelabschnitt
beim Drehen des ersten Rahmens um die Hochachse zum Erreichen der Sitzstellung über
den zweiten Rahmen geschwenkt werden kann. Alternativ oder zusätzlich ist der zweite
Rahmen vorzugsweise getrennt von dem Unterschenkelabschnitt relativ zu dem Sockel
höhenverstellbar, so dass der Abstand des Unterschenkelabschnitts von dem Sockel bei
einer Höhenverstellung des zweiten Rahmens relativ zu dem Sockel unverändert bleiben
kann.
[0018] Der zweite Rahmen ist bezüglich Drehungen um die Hochachse vorzugsweise drehfest
an dem Sockel befestigt, insbesondere nimmt der zweite Rahmen vorzugsweise an einer
Drehbewegung des ersten Rahmens um die Hochachse nicht teil.
[0019] Um die Pflege des Patienten zu erleichtern und/oder um den Patienten beim Aufstehen
aus der Sitzstellung zu unterstützen, ist der Sockel vorzugsweise höhenverstellbar.
[0020] Das Pflegebett ist derart eingerichtet, dass der zweite Rahmen bei der Höhenverstellung
relativ zu dem Sockel nach oben gleichzeitig bezüglich der horizontalen Richtung zu
dem Kopfende des Pflegebettes bewegt wird. Der zweite Rahmen kann bei der Höhenverstellung
nach oben beispielsweise entlang einer Geraden, die schräg zur Vertikalen orientiert
ist und/oder entlang eines gekrümmten Weges, z.B. einer Kurve, bewegt werden. Das
Pflegebett kann derart beispielsweise durch ein mechanisches Führungselement und/oder
durch entsprechende Ansteuerung des oder der Antriebe für die Höhenverstellung des
zweiten Rahmens eingerichtet sein.
[0021] Besonders bevorzugt ist das Pflegebett dazu eingerichtet, den zweiten Rahmen derart
Höhen zu verstellen, dass der Abstand des zweiten Rahmens zu dem Unterschenkelabschnitt
während der Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts beibehalten wird. Das Beibehalten
des Abstands schließt Änderungen des Abstands während der Höhenverstellung von ± 10%
ein. Vorzugsweise wird erfolgt die Höhenverstellung des zweiten Rahmens derart, dass
der Abstand des zweiten Rahmens zu dem Unterschenkelabschnitt des ersten Rahmens während
einer Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts konstant bleibt. Wenn das Pflegebett
derart eingerichtet ist, die Position des zweiten Rahmens durch Höhenverstellung der
Position des Unterschenkelabschnitt während der Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts
anzupassen, kann der Komfort für den in dem Pflegebett liegenden Patienten erhöht
sein. Insbesondere tut sich, wenn der Abstand des zweiten Rahmens zu dem Unterschenkelabschnitt
bei einer Änderung der Stellung des Unterschenkelabschnitts durch entsprechende Höhenverstellung
des zweiten Rahmens beibehalten wird, zwischen dem ersten Rahmen und dem zweiten Rahmen
keine Lücke derart auf, dass dem Patienten durch die Lücke kalt werden könnte. Wenn
zwischen dem ersten Rahmen und dem zweiten Rahmen auch in der horizontalen flachen
Liegestellung eine Lücke besteht, vergrößert sich die Lücke bei der Anpassung vorzugsweise
höchstens derart, dass sich der Abstand zwischen dem ersten Rahmen und dem zweiten
Rahmen um höchstens 10% oder der Abstand bleibt konstant. Wenn die Bewegung des zweiten
Rahmens der Bewegung des Unterschenkelabschnitts nachgeführt wird, kann zudem ein
Schieben oder Ziehen der Ferse des Fußes des Patienten über den zweiten Matratzenteil
beim Höhenverstellen vermindert oder weitgehend vermieden werden, was den Komfort
für den in dem Pflegebett liegenden Patienten erhöht.
[0022] Bevorzugt ist das Pflegebett dazu eingerichtet, den Winkel, den die Matratzenauflagefläche
des Unterschenkelabschnitts des ersten Rahmens und die Matratzenauflagefläche des
Fußabschnitts des zweiten Rahmens einschließt, bei der Höhenverstellung des zweiten
Rahmens beizubehalten. Das Beibehalten des Winkels während einer Höhenverstellung
schließt eine Änderung des Winkels im Bereich von ± 10% ein. Besonders bevorzugt wird
der Winkel während einer Höhenverstellung konstant gehalten.
[0023] Bevorzugt ist das Pflegebett derart eingerichtet, dass der zweite Rahmen relativ
zu dem Unterschenkelabschnitt des ersten Rahmens absenkbar ist. Der zweite Rahmen
kann, beispielsweise durch eine entsprechende Einrichtung zur Steuerung des Pflegebettes,
relativ zu dem Unterschenkelabschnitt absenkbar sein, während der erste Rahmen oder
zumindest dessen Unterschenkelabschnitt in seiner Stellung verharrt. Der zweite Rahmen
kann beispielsweise absenkbar sein, wenn der erste Rahmen in der horizontalen flachen
Liegestellung ist und/oder wenn der Unterschenkelabschnitt in einer Stellung zur Beinhochlagerung
ist. Durch ein Absenken des zweiten Rahmens relativ zu dem Unterschenkelabschnitt
kann die Ferse des Fußes des Patienten entlastet werden. Das Pflegebett ist vorzugsweise
zur Absenkung des zweiten Rahmen relativ zu dem Unterschenkelabschnitt derart eingerichtet,
das Fersen der Füße des Patienten in der abgesenkten Stellung noch immer auf dem Matratzenteil
aufliegen, den der Fußabschnitt des zweiten Rahmens trägt.
[0024] Das Pflegebett ist vorzugsweise dazu eingerichtet, den zweiten Rahmen relativ zu
dem Unterschenkelabschnitt zur Vorbereitung eines Verstellens oder während eines Verstellens
des ersten Rahmens von der flachen Liegestellung in die Sitzstellung, von einer Stellung
des Unterschenkelabschnitts zur Beinhochlagerung in die Sitzstellung und/oder aus
einer Sitzstellung in die flache Liegestellung oder die Stellung zur Beinhochlagerung
abzusenken.
[0025] Das Pflegebett weist vorzugsweise einen ersten Antrieb auf, der dem ersten Rahmen
zum Verstellen des ersten Rahmens oder zumindest zum Verstellen der Höhe und/oder
der Neigung des Unterschenkelabschnitts des ersten Rahmens zugeordnet ist, und das
Pflegebett weist vorzugsweise einen zweiten Antrieb auf, der dem zweiten Rahmen zum
Höhenverstellen des zweiten Rahmens zugeordnet ist, wobei der erste Antrieb und der
zweite Antrieb voneinander gesonderte Antriebe sind.
[0026] Der Antrieb für den zweiten Rahmen ist vorzugsweise einerseits einer gedachten vertikalen
Ebene angeordnet, die zwischen dem ersten Rahmen und dem zweiten Rahmen angeordnet
ist, wobei der erste Rahmen andererseits der Ebene angeordnet ist.
[0027] Das Pflegebett weist vorzugsweise wenigstens zwei Teleskopführungen zur Führung des
zweiten Rahmens bei der Höhenverstellung relativ zu dem Sockel und vorzugsweise wenigstens
einen Linearantrieb zum Antreiben des zweiten Rahmens zur Höhenverstellung auf.
[0028] Weitere vorteilhafte Merkmale des erfindungsgemäßen Pflegebetts ergeben sich aus
den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den Figuren.
[0029] Es zeigen:
Figur 1 bis 3 - ein Pflegebett nach dem Stand der Technik,
Figur 4a - eine Anordnung für ein erfindungsgemäßes Pflegebett gemäß einer ersten
beispielhaften Ausführungsform,
Figur 4b - eine ausschnittsweise Darstellung der in Figur 4a gezeigten Anordnung,
Figuren 5 und 6 - Ansichten der in den Figuren 4a, 4b gezeigten Anordnung für das
erfindungsgemäße Pflegebett gemäß der ersten beispielhaften Ausführungsform,
Figuren 7, 8, 9 - Ansichten einer Anordnung für ein erfindungsgemäßes Pflegebett gemäß
einer zweiten beispielhaften Ausführungsform, und
Figuren 10, 11 und 12 - Ansichten einer Anordnung für ein erfindungsgemäßes Pflegebett
gemäß einer dritten beispielhaften Ausführungsform.
[0030] Figur 1 zeigt ein Pflegebett 10 des Standes der Technik aus
DE 10 2007 014 101 A1 mit einer Bettumrandung 11 mit einem Kopfteil 12, einem Fußteil 13 und Seitenwänden
14, 15. Innerhalb der Bettumrandung 11 ist ein Bettgestell 16 angeordnet, das eine
Tragfläche 17 (s. Figuren 2, 3) für eine Matratze 18 bereitstellt. In der in Figur
1 dargestellten Ausführungsform nimmt das Bettgestell 16 eine flache Liegestellung
ein, so dass die von dem Bettgestell 16 getragene Matratze 18 in der flachen Liegestellung
eine vom Kopfteil 12 bis zu dem Fußteil 13 reichende flache Liegefläche für den Patienten
bereitstellt.
[0031] Figur 3 zeigt ein Bettgestell 16 des Standes der Technik aus
DE 10 2007 014 101 A1, das innerhalb der Bettumrandung 11 angeordnet ist. Das Bettgestell 16 weist einen
höhenverstellbaren Sockel 20 mit einem unteren Rahmen 21 (Bettfuß) auf, der auf dem
Boden 22 steht, und einem oberen Rahmen 23 auf, der von dem unteren Rahmen 21 getragen
wird, wobei die vertikale Position des oberen Rahmens 23 relativ zu dem unteren Rahmen
21 des Sockels 20 bzw. relativ zu dem Boden 22 verstellbar ist. Zur Höhenverstellung
des Sockels 20 sind Komponenten, wie etwa Kniehebelpaare 25, 26 zwischen dem unteren
Rahmen und dem oberen Rahmen und ein Hubmotor 27 vorgesehen, deren Anordnung und Zusammenwirken
zur Höhenverstellung in
DE 10 2007 014 101 A1 ausführlich beschrieben ist.
[0032] Auf dem oberen Rahmen 23 des Sockels 20 ist ein Drehscharnier befestigt, das eine,
vorzugsweise vertikale, Hochachse 31 (Drehachse) festlegt. Das Drehscharnier ist innerhalb
des oberen Rahmens 23 angeordnet und in der Darstellung der Figur 3 daher nicht sichtbar.
Auf dem Drehscharnier ist ein Zwischenrahmen 32 um die Hochachse 31 drehbar angeordnet.
[0033] Auf dem oberen Rahmen 23 des Sockels 20 ist ein Liegerahmen 33 angeordnet, der sich
in einen ersten Rahmen 34 und einen zweiten Rahmen 35 aufteilt. Der erste Rahmen 34
wird von dem Zwischenrahmen 32 getragen. Der erste Rahmen 34 weist einen Zentralabschnitt
40 auf, über den der erste Rahmen 34 an dem Zwischenrahmen 32 befestigt ist, so dass
der erste Rahmen 34 eine Drehbewegung des Zwischenrahmens 32 um die Hochachse 31 mitmacht.
Der Zentralabschnitt 40 weist zwei Längsholme 41 auf, die sich in der in Figur 3 gezeigten
Stellung und der flachen Liegestellung entlang der Längsrichtung 42 des Pflegebettes
10 erstrecken. Der Zentralabschnitt 40 ist relativ zu dem Zwischenrahmen 32 vorzugweise
unbeweglich an dem Zwischenrahmen 32 befestigt. An dem Zentralabschnitt 32 ist ein
Rückenabschnitt 44 des ersten Rahmens 34 anscharniert, so dass eine Schrägstellung
des Rückenabschnitts 44 relativ zu dem Zentralabschnitt 40 bzw. relativ zu dem oberen
Rahmen 23 des Sockels 20 ermöglicht ist. Der Rückenabschnitt 44 weist ebenfalls zwei
Längsholme 45 auf. An dem gegenüberliegenden Ende des Zentralabschnitts 40 ist ein
Oberschenkelabschnitt 46 des ersten Rahmens 34 anscharniert, an dessen Ende wiederum
ein Unterschenkelabschnitt 47 des ersten Rahmens 34 anscharniert ist. Der Oberschenkelabschnitt
46 und der Unterschenkelabschnitt 47 weisen jeweils zwei Längsholme 48, 49 auf. Von
den Längsholmen 41, 45, 48, 49 der Abschnitte 40, 44, 46, 47 des ersten Rahmens 34
ist auf Grund der Darstellung jeweils nur einer sichtbar. Der Unterschenkelabschnitt
47 weist wenigstens einen Querholm 50 auf, über die die Längsholme 48 des Unterschenkelabschnitts
47 miteinander verbunden sind. Die Querholme sind in der Darstellung gemäß Figur 3
nicht sichtbar. Die Längsholme jedes weiteren Abschnitts 44, 45, 46 des ersten Rahmens
34 sind ebenfalls über Querholme verbunden.
[0034] Das Pflegebett 10 ist dazu eingerichtet, dass der Unterschenkelabschnitt 47 des ersten
Rahmens 34 gegenüber der horizontalen flachen Liegestellung (Figur 1), in der die
Matratzentragfläche 51 des Zentralabschnitts 40, die Matratzentragfläche 52 des Rückenabschnitts
44 sowie die Matratzentragfläche 53 des Oberschenkelabschnitts 46 und die Matratzentragfläche
54 des Unterschenkelabschnitts 47 horizontal liegen, in eine Stellung zur Beinhochlagerung
gebracht werden, in der der Unterschenkelabschnitt 47 relativ zu dem Zentralabschnitt
40 angehoben und zudem der Oberschenkelabschnitt 46 relativ zu der Horizontalen schräggestellt
ist (s. Figur 3). Die Matratzentragflächen 51, 52, 53, 54 stellen Auflageflächen zum
Tragen der Matratze dar. Der erste Rahmen 34 trägt einen ersten Matratzenteil 18a
für den Oberkörper, das Gesäß sowie die Ober-und Unterschenkel der Beine des Patienten.
Der zweite Rahmen 35 trägt einen von dem ersten Matratzenteil 18a gesonderten zweiten
Matratzenteil 18b für die Füße des Patienten. In der Stellung zur Beinhochlagerung
kann die Matratzentragfläche 54 des Unterschenkelabschnitts 47 zum Tragen des zweiten
Matratzenteils 18b beispielsweise horizontal liegen. In Figur 3 ist zusätzlich noch
der Rückenabschnitt 44 schräggestellt.
[0035] Ein Mechanismus zum Anheben des Unterschenkelabschnitts 47 und des Oberschenkelabschnitts
46 mittels eines Antriebs mit einem Hubmotor ist beispielsweise in
DE 10 2009 025 285 A1 beschrieben. Der Mechanismus des in Figur 3 dargestellten Pflegebetts 10 kann genauso
ausgebildet und eingerichtet sein.
[0036] Der zweite Rahmen 35 des Liegerahmens 33 des Bettgestells 16 gemäß Figur 3 weist
einen Fußabschnitt 57 auf, der den zweiten 18b Matratzenteil (Fußteil) der Matratze
18 trägt. Der zweite Rahmen 35 ist starr an dem oberen Rahmen 23 des Sockels 20 befestigt.
[0037] Das Pflegebett 10 gemäß Fig. 3 ist dazu eingerichtet, den ersten Rahmen 34 in eine
Sitzstellung zu bringen, die auch als Sesselstellung bezeichnet werden kann. Das Pflegebett
10 in der Sesselstellung ist in Figur 2 dargestellt. In der Sesselstellung ist der
erste Rahmen 34 quer zur den Längsseiten 58 des Pflegebettes 10 orientiert angeordnet.
Der erste Rahmen 34 gelangt in diese Orientierung durch Drehen des ersten Rahmens
34 um die Hochachse 31 um 90° sowie durch Verstellen des Rückenabschnitts 44, des
Oberschenkelabschnitts 46 und des Unterschenkelabschnitts 47. In der Sesselstellung
ist der Unterschenkelabschnitt 47 außerhalb der Bettumrandung 11 angeordnet und nach
unten geklappt. Der Rückenabschnitt 44 ist vorzugsweise aufrecht. Das Einnehmen der
Sesselstellung erleichtert oder ermöglicht es dem Patienten, aus dem Pflegebett 10
auszusteigen.
[0038] Figur 4a zeigt den oberen Rahmen 23 des Sockels 20 sowie den Liegerahmen 33 einer
beispielhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Pflegebettes 10. Der mechanische
Aufbau des Sockels 20, des Drehscharniers 59 (s. Figuren 5 und 6), des Zwischenrahmens
32 sowie des ersten Rahmens 34 des erfindungsgemäßen Pflegebettes 10 und deren Zusammenwirken
kann dem Aufbau und dem Zusammenwirken des im Zusammenhang mit Figur 1 bis 3 beschriebenen
Pflegebettes 10 gleichen. Das erfindungsgemäße Pflegebett 10 weist vorzugsweise insbesondere
die im Zusammenhang mit Figur 1 bis 3 beschriebenen Verstellmöglichkeiten auf. Die
in Figur 4a dargestellte Anordnung mit dem oberen Rahmen 23 sowie mit den darauf aufgebauten
Einrichtungen wie etwa dem Liegerahmen 33 kann anstelle der entsprechenden Anordnung
mit dem oberen Rahmen 23 mit den darauf aufgebauten Einrichtungen des Pflegebettes
10 wie in Figur 3 gezeigt auf den unteren Rahmen 21 aufgesetzt werden. Die obige Beschreibung
zu den Figuren 1, 2, 3 kann entsprechend für die Figuren herangezogen werden, die
Anordnungen für erfindungsgemäße Pflegebetten zeigen. Im Unterschied zu dem Pflegebett
10 gemäß Figur 1 bis 3 des Standes der Technik jedoch ist die vertikale Position des
zweiten Rahmens 35 bei dem erfindungsgemäßen Pflegebett 10 relativ zu dem oberen Rahmen
23 des Sockels 20 bzw. relativ zu dem Zentralabschnitt 40 des Liegerahmens 33 des
Pflegebettes 10 veränderbar.
[0039] Der zweite Rahmen 35 stützt sich gesondert von dem ersten Rahmen 34 an dem oberen
Rahmen 23 des Sockels 20 ab. In dem Ausführungsbeispiel stützt sich der zweite Rahmen
35 mit einer zweite Stützeinrichtung 60 in den angehobenen Stellungen und in der Stellung
für die flache Liegestellung an dem oberen Rahmen 23 des Sockels 20 ab, die gesondert
von der ersten Stützeinrichtung 61 ist, mit der sich der erste Rahmen 34 an dem oberen
Rahmen 23 abstützt. Die erste Stützeinrichtung 61 weist den Zwischenrahmen 32 und
das Drehscharnier 59 auf. Am Fußende des oberen Rahmens 23 des Sockels 20 des Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Pflegebettes 10 gemäß Figur 4, jedoch zwischen den äußersten
Querholmen 62a, b des oberen Rahmens 23, ist ein zusätzlicher Querholm 62c zwischen
den Längsholmen 63a, b des oberen Rahmens 23 befestigt. An dem zusätzlichen Querholm
62c sind zwischen den Längsholmen 63a, b zwei Teleskopführungen 65a, b angeordnet.
Jede Teleskopführung 65a, b weist ein erstes Führungsteil 66 auf, das an dem zusätzlichen
Querholm 62c befestigt ist und sich an dem zusätzlichen Querholm 62c abstützt (s.
Figur 4b). Jede Teleskopführung 65a, b weist ein zweites Führungsteil 67 auf, das
an dem ersten Führungsteil 66 relativ zu dem ersten Führungsteil 66 der Teleskopführung
65a, b teleskopartig entlang einer geraden Linie bewegbar geführt ist. Die zweiten
Führungsteile 67 sind starr an Befestigungsabschnitten 68 des zweiten Rahmens 35 befestigt.
Die Teleskopführungen 65a, b sind schräg zur Vertikalen angeordnet, so dass der zweite
Rahmen 35 bei der Bewegung nach oben gleichzeitig bezüglich der horizontalen Richtung
relativ zu dem oberen Rahmen 23 bewegt wird. Die Teleskopführungen 65a, b sind insbesondere
zu dem Kopfende 70 des Pflegebettes 10 hin geneigt angeordnet, so dass sich der zweite
Rahmen 35 beim Anheben des zweiten Rahmens 35 relativ zu dem oberen Rahmen 23 des
Sockels 20 bzw. relativ zu dem Zentralabschnitt 40 gleichzeitig in Richtung zu dem
Kopfende 70 des Pflegebettes 10 bewegt.
[0040] Der zweite Rahmen 35 wird in der dargestellten beispielhaften Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Pflegebettes 10 mit zwei Linearantrieben 75 zur Höhenverstellung
angetrieben, die jeweils von der Antriebseinheit 76 für die Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts
47 gesonderte Antriebe 75 sind. Die Linearantriebe 75 weisen jeweils einen ersten
Teil 77 auf, der relativ zu einem zweiten Teil 78 des Linearantriebs 75 zu einer geradlinigen
Bewegung angetrieben werden kann. Die ersten Teile 77 der Linearantriebe 75 sind jeweils
an dem von dem Fußende 79 des Pflegebettes 10 abliegenden Querholm 82 des zweiten
Rahmens 35 gelenkig befestigt. Die zweiten Teile 78 der Linearantriebe 75 sind jeweils
mit dem ersten Führungsteil 66 der benachbarten Teleskopführung 65a,b verbunden, so
dass sich die zweiten Teile 78 der Linearantriebe 75 über die ersten Führungsteile
66 der Teleskopführungen 65a,b an dem Querholm 62c und damit an dem oberen Rahmen
23 abstützen. Die Bewegungsrichtung des ersten Teils 77 relativ zu dem zweiten Teil
78 jedes Linearantriebs 75 ist vorzugsweise parallel zu der Führungsrichtung der Teleskopführungen
65a, b. Wenigstens ein Linearantrieb 75, vorzugsweise beide Linearantriebe 75 sind
vorzugsweise selbsthemmend, so dass die Linearantriebe 75 stromlos geschaltet werden
können, ohne die Position des zweiten Rahmens 35 mit von den Linearantrieben 75 gesonderten
Einrichtungen zum Sperren der Bewegung des zweiten Rahmens 35 entlang der Führungsrichtung
festsetzen zu müssen. Bei den Linearantrieben 75 kann es sich beispielsweise jeweils
um einen elektromechanischen Linearantrieb 75 handeln, dessen Elektromotor eine Spindel
antreibt, um eine Spindelmutter linear zu verfahren.
[0041] Mit den Teleskopführungen 65a, b sind die Verfahrmöglichkeiten des zweiten Rahmens
35 auf Bewegungen entlang einer vertikalen Ebene eingeschränkt, die sich entlang der
Längsseiten 58 des Pflegebettes 10 erstreckt. Insbesondere nimmt der zweite Rahmen
35 nicht an einer Drehbewegung des ersten Rahmens 34 um die Drehachse 31 zum Erreichen
der Sesselstellung des ersten Rahmens 34 teil. Vielmehr bleibt der zweite Rahmen 35
vorzugsweise stets innerhalb der Bettumrandung 11.
[0042] Die Linearantriebe 75 und die Führungen 65a, b für die Höhenverstellung sind in der
in den Figuren 4a,b, 5, 6 dargestellten Ausführungsform, insbesondere in der untersten
Stellung des zweiten Rahmens 35 bzw. in der Stellung für die flache Liegestellung
des Pflegebettes 10, unterhalb des zweiten Rahmens 35 angeordnet. Die Ausführungsform
gemäß Figur 4a, 4b, 5, 6 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Pflegebettes
10, bei dem die Antriebe 75 für die Höhenverstellung des zweiten Rahmens 35 derart
angeordnet sind, so dass zwischen dem ersten Rahmen 34 und dem zweiten Rahmen 35 eine
Ebene gedacht anordnenbar ist, die den Raum in zwei Hälften teilt, wobei die Antriebe
75 für die Höhenverstellung des zweiten Rahmens 35 in der einen Raumhälfte (d.h. auf
der einen Seite der Ebene) und der erste Rahmen 34, und vorzugsweise auch der Antrieb
76 zum Höhenverstellen der Position des Unterschenkelabschnitts 47 bezüglich des oberen
Rahmens 23 des Sockels 20, in der anderen Raumhälfte (auf der anderen Seite der Ebene)
angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich ist die Stützeinrichtung 60 zum Abstützen
des zweiten Rahmens 35 in der einen Raumhälfte angeordnet und die Einrichtung zum
Abstützen des ersten Rahmens 34 und/oder der erste Rahmen 34 ist in der anderen Raumhälfte
angeordnet. Die genannte vertikale Ebene ist derart insbesondere in der flachen Liegestellung
des ersten Rahmens 34 und des zweiten Rahmens 35 gedacht anordnenbar. Mit der räumlichen
Trennung bleiben mechanische Nachrüstarbeiten für die Montage eines Umrüstsatzes für
ein existierendes Pflegebett 10 zur Nachrüstung des höhenverstellbaren zweiten Rahmens
35 bei dem Pflegebett 10 vorzugsweise auf das Fußende 79 des Pflegebettes 10 beschränkt.
[0043] Auf den Längsholmen 63a, b des oberen Rahmens 23 des Sockels sind je zwei Ständer
84 angeordnet, auf die der zweite Rahmen 35 abgesenkt werden kann. Die Ständer 84
können den zweiten Rahmen 35 in einer Stellung des zweiten Rahmens 35 tragen und definieren
vertikale untere Endpositionen des zweiten Rahmens 35.
[0044] Alternativ zu gesonderten Antrieben 75, 76 für die Verstellung des Unterschenkelabschnitts
47 und des zweiten Rahmens 35 kann das Pflegebett 10 zu einer Änderung der vertikalen
Position des zweiten Rahmens 35 beispielsweise durch eine mechanische Kopplung des
Antriebs 76 für die Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts 47 mit dem zweiten
Rahmen 35 eingerichtet sein. Eine solche Kopplung kann in einem Ausführungsbeispiel
für die Anpassung der vertikalen Position des zweiten Rahmens 35 hergestellt werden
und anschließend wieder aufgehoben werden. Vorzugsweise jedoch sind der zweite Rahmen
35 und die Antriebseinheit 76 für die Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts
47 relativ zu dem Sockel jedoch stets entkoppelt.
[0045] Das erfindungsgemäße Pflegebett 10 weist vorzugsweise eine Steuerungseinrichtung
(nicht dargestellt) zum Steuern der Antriebe 75, 76 zur Verstellung des ersten Rahmens
und des zweiten Rahmens auf.
[0046] Für das Pflegebett 10 ist ein Bereich von Stellungen festgelegt, in die der Unterschenkelabschnitt
47 zur therapeutischen oder präventiven Beinhochlagerung gebracht werden kann, wobei
sich eine Stellung durch eine vertikale Position des Unterschenkelabschnitts 47 relativ
zu dem oberen Rahmen 23 des Sockels 20 auszeichnet. In jeder Stellung des Bereichs
erstrecken sich die Längsholme 41 des Zentralabschnitts 40 entlang der Längsrichtung
42 des Pflegebettes (Drehstellung des Zentralabschnitts 40 und des ersten Rahmens
34 wie in der flachen Liegeposition (Figur 1)). Die Liegefläche ist demnach in jeder
Stellung des Bereichs entlang der Längsrichtung 42 des Pflegebettes 10 orientiert.
Der Bereich umfasst vorzugsweise zumindest Stellungen des Unterschenkelabschnitts
47 zur therapeutischen oder präventiven Beinhochlagerung, in denen die Matratzentragfläche
54 des Unterschenkelabschnitts 47 waagerecht ist oder bis zu 10° relativ zur Waagerechten
hin zu dem Fußende 79 oder hin zu dem Kopfende 70 des Pflegebettes 10 gekippt ist.
Der Bereich umfasst vorzugsweise zumindest alle Stellungen des Unterschenkelabschnitts
47 zur therapeutischen oder präventiven Beinhochlagerung, in die das Pflegebett 10
eingerichtet ist, den Unterschenkelabschnitt 47 zu überführen, und in denen die Matratzentragfläche
54 des Unterschenkelabschnitts 47 waagerecht oder bis zu 10° relativ zur Waagerechten
hin zu dem Fußende 79 oder hin zu dem Kopfende 70 des Pflegebettes 10 gekippt ist.
In jeder der Stellungen des Bereichs ist der Unterschenkelabschnitt 47 relativ zu
der flachen Liegestellung des ersten Rahmens 34 angehoben. Die flache Liegestellung
des Pflegebettes 10 gemäß Figuren 4a, 4b ist in Figur 5 gezeigt. Figur 5 zeigt eine
Ansicht des oberen Rahmens 23 und des Aufbaus auf dem oberen Rahmen 23 von der Seite.
[0047] Das Pflegebett 10 ist vorzugsweise derart eingerichtet, dass der Fußabschnitt 57
für jede Stellung des Unterschenkelabschnitts 47 des Bereichs von Stellungen zur therapeutischen
oder präventiven Beinhochlagerung mit Hilfe der Steuerungseinrichtung in eine vertikale
Position gebracht werden kann, in der die Ferse des Patienten auf dem Matratzenteil
18b (in Figur 4a bis 6 nicht dargestellt) auf dem Fußabschnitt 57 aufliegt und der
Fußabschnitt 57 damit wenigstens einen Anteil des Gewichts der Unterschenkel des Patienten
trägt, während der Unterschenkelabschnitt 47 in der Stellung angeordnet ist. Dadurch
können Druckstellen an den Unterseiten der Unterschenkel vermieden werden, die entstehend,
wenn der Unterschenkel auf der fußseitigen Kante 85 (s. Figur 1, 2) des auf dem Unterschenkelabschnitt
47 angeordneten Matratzenteils 18b aufliegt.
[0048] Die Steuerungseinrichtung ist vorzugsweise dazu eingerichtet, die Position des Fußabschnitts
57 an die Position des Unterschenkelabschnitts 47 während einer Höhenverstellung des
Unterschenkelabschnitts 47 in jede Stellung des Bereichs an Stellungen relativ zum
oberen Rahmen 23 zur therapeutischen und präventiven Beinhochlagerung derart anzupassen,
dass die Fersen des Patienten während der Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts
47 stets auf dem Matratzenteil 18b, der von dem Fußabschnitt 57 getragen wird, aufliegen
bleiben, so dass der Matratzenteil 18b während der Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts
47 das Gewicht der Unterschenkel des Patienten auf Grund der auf dem Matratzenteil
18b aufliegenden Fersen des Patienten stets zumindest anteilig trägt.
[0049] Vorzugsweise ist die Steuerungseinrichtung des Pflegebettes 10 dazu eingerichtet,
dass der Abstand 87, den der zweite Rahmen 35 von dem Unterschenkelabschnitt 47 in
der flachen Liegeposition des Liegerahmens 33 hat, beim Verfahren des Unterschenkelabschnitts
47 in eine der Stellungen der Bereichs von Stellungen zur Beinhochlagerung und der
Anpassung der vertikalen Position des zweiten Rahmens 35 beibehalten wird, wobei unter
"beibehalten" in diesem Kontext eine Änderung des Abstands 87 von maximal 10% verstanden
wird. Vorzugsweise bleibt der Abstand 87 zwischen dem Unterschenkelabschnitt 47 und
dem Fußabschnitt 57 sogar konstant.
[0050] Bevorzugt ist die Steuerungseinrichtung des Pflegebettes 10 derart ausgebildet, dass
die vertikale Position (Höhe) des zweiten Rahmens 35 relativ zu dem oberen Rahmen
23 verstellt werden kann, während die Stellung des Unterschenkelabschnitts 47 relativ
zu dem oberen Rahmen 23 des Sockels 20 unverändert bleibt. Der zweite Rahmen 35 kann
mit der Steuerungseinrichtung vorzugsweise relativ zu dem oberen Rahmen 23 abgesenkt
und/oder angehoben werden während der Abstand des Unterschenkelabschnitts 47 zu dem
oberen Rahmen 23 des Sockels 20 unverändert bleibt.
[0051] Die Steuerungseinrichtung des Pflegebetts 10 ist vorzugsweise dazu eingerichtet,
den Fußabschnitt 57 relativ zu dem Unterschenkelabschnitt 47 abzusenken zu können,
um die Ferse zumindest anteilig zu entlasten, wenn der Unterschenkelabschnitt 47 in
einer angehobenen Stellung zur Beinhochlagerung positioniert ist und/oder wenn der
Unterschenkelabschnitt 47 in der flachen Liegestellung positioniert ist. Die Steuerungseinrichtung
ist dabei bevorzugt derart eingerichtet, dass die Stellung des Unterschenkelabschnitts
47 zur Beinhochlagerung beim Absenken des Fußabschnitts 57 beibehalten wird. Besonders
bevorzugt ist die Steuerungseinrichtung zur Absenkung derart eingerichtet, dass die
Ferse in der abgesenkten Stellung vorzugsweise noch immer auf dem Matratzenteil 18b
auf dem Fußabschnitt 57 aufliegt, so dass der Fußabschnitt 57 einen Anteil des Gewichts
der Unterschenkel des Patienten trägt.
[0052] Die Steuerungseinrichtung ist besonders bevorzugt dazu eingerichtet, den zweiten
Rahmen 35 relativ zu dem Unterschenkelabschnitt 47 zur Vorbereitung des Drehens des
ersten Rahmens 34 in eine Sesselstellung und/oder während des Drehens des ersten Rahmens
34 in eine Sesselstellung abzusenken, um das Drehen in die Sesselstellung zuzulassen.
[0053] Wenn der erste Rahmen 34 des erfindungsgemäßen Pflegebettes 10 eine Sesselstellung
wie in Figur 2 einnehmen soll (z.B. von der Steuerungseinrichtung gesteuert), kann
der Unterschenkelabschnitt 47 gesondert von dem zweiten Rahmen 35 nach oben bewegt
werden, um den Unterschenkelabschnitt 47 über den zweiten Rahmen 35 hinwegzuschwenken.
[0054] Figur 5 zeigt die Anordnung für das erfindungsgemäße Pflegebett 10 aus Figur 4a in
einer seitlichen Ansicht. Wie in Figur 4a ist der erste Rahmen 34 entlang der Längsrichtung
42 der Bettumrandung 11 des Pflegebettes 10 ausgerichtet. Der Liegerahmen 33 ist in
der flachen Liegestellung positioniert. Die Matratzentragfläche 54 des Unterschenkelabschnitts
47 des ersten Rahmens 34 und die Matratzentragfläche 90 des Fußabschnitts 57 des zweiten
Rahmens 35 schließen einen Winkel (hier 180°) ein. Die Matratzentragfläche 51, 52,
53, 54 des ersten Rahmens 34 und die Matratzentragfläche 90 des zweiten Rahmens 35
sind horizontal ausgerichtet. Die Matratzentragfläche 90 des zweiten Rahmens 35 stellt
eine Auflagefläche zum Tragen der Matratze dar.
[0055] Figur 6 zeigt das Pflegebett 10 in einer Ansicht mit zur Hochlagerung der Beine des
Patienten verstelltem Unterschenkelabschnitt 47, der in einer relativ zu der Stellung
in Figur 5 relativ zu dem oberen Rahmen 23 angehobenen Stellung positioniert ist.
Der zweite Rahmen 35 ist in einer angehobenen Stellung positioniert, in der der Matratzenteil
18b (in Figur 6 nicht dargestellt), der von dem zweiten Rahmen 35 getragen wird, die
Fersen der Füße des Patienten zumindest anteilig tragen kann. Der Abstand 87 zwischen
dem Unterschenkelabschnitt 47 und dem zweiten Rahmen 35 entspricht in der angehobenen
Stellung vorzugsweise bis auf höchstens 10% dem Abstand 87 zwischen dem Unterschenkelabschnitt
47 und dem zweiten Rahmen 35 in der flachen Liegestellung. Vorzugsweise ist der Abstand
87 zwischen dem Unterschenkelabschnitt 47 und dem zweiten Rahmen 35 in der angehobenen
Stellung gleich dem Abstand 87 zwischen dem Unterschenkelabschnitt 47 und dem zweiten
Rahmen 35 in der flachen Liegestellung. Der Betrag des Winkels, den die Matratzentragfläche
54 des Unterschenkelabschnitts 47 und die Matratzentragfläche 90 des Fußabschnitts
57 des zweiten Rahmens 35 einschließen, entspricht bis auf höchstens 10% dem Winkel
in der flachen Liegestellung. Vorzugsweise ist der Betrag des Winkels unverändert.
[0056] Figur 7 zeigt eine Anordnung für ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Pflegebettes 10 in perspektivischer Ansicht, wobei die Anordnung im Wesentlichen genauso
wie die Anordnung für ein erfindungsgemäßes Pflegebett 10 gemäß Figuren 4a, 4b bis
6 aufgebaut sein kann. Insbesondere sind unterhalb des zweiten Rahmens 35 zwei Teleskopführungen
65a, b angeordnet. Die Steuerungseinrichtung dieser Ausführungsform kann die gleiche
Funktionalität bieten, wie die Steuerungseinrichtung der Ausführungsform des Pflegebettes
10 gemäß Figur 4a, 4b bis 6. Figur 7 zeigt eine Stellung, in der der zweite Rahmen
35 angehoben ist, um die Positionierung des zweiten Rahmens 35 an die angehobene Stellung
des Unterschenkelabschnitts 47 anzupassen. Figur 8 zeigt einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen
Ausführungsform der Anordnung gemäß Figur 7 in derselben Stellung. Figur 9 zeigt einen
Ausschnitt der Anordnung gemäß Figur 7 mit abgesenktem zweiten Rahmen 35, um den Fußabschnitt
57 in einer Stellung für die flache Liegestellung des Pflegebettes 10 anzuordnen.
[0057] Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 4a, 4b bis 6 jedoch wird
in der Ausführungsform gemäß Figur 7, 8 und 9 die Stellbewegung des Linearantriebs
75 für die Höhenverstellung auf den zweiten Rahmen 35 über eine Kurvenscheibe 92 übertragen.
Dazu ist ein Lagerelement 93 an dem zweiten Rahmen 35 befestigt, auf dem eine zylindrische
Rolle 94 um eine quer zur Längsrichtung 42 des Pflegebettes 10 liegende Drehachse
drehbar gelagert ist. Die Kurvenscheibe 92 ist an gegenüberliegenden starr mit dem
Rahmen verbundenen Teilen 95 um eine quer zur Bettlängsrichtung 42 liegende, horizontale
Schwenkachse schwenkbar gelagert. Zum Antreiben des zweiten Rahmens 35 zur Höhenverstellung
kann, wie dargestellt, nur ein Antrieb 75 vorhanden sein. Die Kurvenscheibe 92 weist
einen Hebelabschnitt 92a auf, dessen Ende mit einem beweglichen zweiten Teil 78 des
Linearantriebs 75 verbunden ist. Der andere Teil 77 des Linearantriebs 75, dem gegenüber
der Teil 78 des Linearantriebs 75 beweglich ist, ist an dem oberen Rahmen 23 befestigt.
Der andere Teil 77 ist beispielsweise unterhalb des ersten Rahmens 34 an dem oberen
Rahmen 23 befestigt. Wenn der Linearantrieb 75 zur Anhebung des zweiten Rahmens 35
angesteuert wird, schwenkt dieser die Kurvenscheibe 92 über den mit dem Hebelabschnitt
92a verbundene Teil 78 des Linearantriebs 75, so dass die Kurvenscheibe 92 den zweiten
Rahmen 35 über die Rolle 94 nach oben drückt, während die Rolle 94 auf der äußeren
Kante der Kurvenscheibe 92 entlangrollt (s. Figur 7). Zum Absenken des zweite Rahmens
35 wird die Kurvenscheibe 92 in die Gegenrichtung verschwenkt, wobei der zweite Rahmen
35 durch das Eigengewicht des zweiten Rahmens 35 kontrolliert absinkt, während die
Rolle 94 auf der äußeren Kante der Kurvenscheibe 92 entlangrollt.
[0058] Die Figuren 10, 11 und 12 zeigen eine weitere Ausführungsform einer Anordnung mit
oberem Rahmen 23, Zwischenrahmen 32 und Liegerahmen 33 für ein erfindungsgemäßes Pflegebett
10. An dem zweiten Rahmen 35 sind ebenfalls zwei Teleskopführungen 65a, b zum Führen
der Bewegung des zweiten Rahmens 35 während der Höhenverstellung befestigt. An dem
zweiten Rahmen 35 sind an gegenüberliegenden Seiten jeweils zwei Streben 96 angelenkt.
Die beiden Streben 96 jeder Seite sind andererseits auch an einem Schlitten 97 angelenkt,
der in einer am oberen Rahmen 23 befestigten Führungsschiene 98 in Richtung zu dem
Fußende 79 und von dem Fußende 79 weg beweglich geführt ist. Der eine Schlitten 97
wird in Figur 10 durch den Längsholm 63a des oberen Rahmens 23 und die Führungsschiene
98, in der der Schlitten 97 geführt wird, vollständig verdeckt. Der andere Schlitten
97 wird durch die Führungsschiene 98 an dem gegenüberliegenden Längsholm 63b des oberen
Rahmens 23 zu einem großen Teil verdeckt. Zumindest eine Strebe 96, vorzugsweise die
von dem Fußende 79 abseitig angeordnete Strebe 96, auf jeder Seite weist einen Abschnitt
99 auf, der sich von der Schwenkachse, die durch die Strebe 96 verläuft, von dem zweiten
Rahmen 35 weg erstreckt. Am Ende des Abschnitts 99 ist der bewegliche Teil 78 des
Linearantriebs 75 zur Höhenverstellung des zweiten Rahmens 35 gelenkig befestigt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist dazu zwischen den Abschnitten 99 der gegenüberliegenden
Streben an den Abschnitten 99 ein Querelement 100 befestigt, das mit dem Teil 78 des
Linearantriebs 75 verbunden ist. Der andere Teil 77 (s. Figuren 11 und 12) des Linearantriebs
75, relativ zu dem der bewegliche Teil 78 beweglich ist, ist an dem oberen Rahmen
23 befestigt. Die Figuren 11 und 12 sind zeigen Ausschnitte der Anordnung gemäß Figur
10. Wenn der Linearantrieb 75 ausgehend von der in Figur 11 dargestellten Stellung
des zweiten Rahmens 35 zum Anheben des zweiten Rahmens 35 angesteuert wird, beispielsweise
durch eine Steuerungseinrichtung, die eine Funktionalität bietet, wie im Zusammenhang
mit der Ausführungsform des Pflegebettes 10 gemäß den Figuren 4a, 4b, 5 und 6 beschrieben,
wird der bewegliche Teil 78 des Linearantriebs 75 in Richtung Fußende 79 bewegt, wobei
über den bewegliche Teil 78 und die Abschnitte 99 sowie den Schlitten 97 die an dem
Schlitten 97 angelenkten Enden der Streben 96 in Richtung Fußende 79 gedrückt werden,
wodurch der zweite Rahmen 35 über die an dem zweiten Rahmen 35 angelenkten Enden der
Streben 96 von den Teleskopführungen 65a, b geführt angehoben wird. Die Figuren 10
und 12 zeigen den zweiten Rahmen 35 in einer vollständig angehobenen Stellung.
[0059] Die Teleskopführungen 65a, b zur Führung der Bewegung des zweiten Rahmens 35 beim
Anheben und Absenken relativ zu dem oberen Rahmen 23 müssen keine Linearführungen
sein. Alternativ können die Führungen 65a, b beispielsweise zur Führung der Bewegung
entlang einer gekrümmten Bahn, beispielsweise einer Kurve, eingerichtet sein.
[0060] Die Neigung der Matratzentragfläche 90 des zweiten Rahmens 35 für den Matratzenteil
18b kann veränderbar sein oder unveränderbar sein. Die Matratzentragfläche 90 des
zweiten Rahmens 35 ist vorzugsweise horizontal.
[0061] Erfindungsgemäß wird ein Pflegebett 10 angegeben, das einen ersten Rahmen 34 aufweist,
der einen ersten Matratzenteil 18a trägt. Der erste Rahmen 34 weist einen Zentralabschnitt
40, einem Rückenabschnitt 44 und einen Oberschenkelabschnitt 46 sowie einen Unterschenkelabschnitt
47 auf. Das Pflegebett 10 weist zudem einen zweiten Rahmen 35 mit einem Fußabschnitt
57 auf, wobei der zweite Rahmen 35 einen zweiten Matratzenteil 18b trägt. Der erste
Rahmen 34 und der zweite Rahmen 35 des erfindungsgemäßen Pflegebettes 10 werden von
einem Sockel 20 des Pflegebettes 10 getragen. Bei dem erfindungsgemäßen Pflegenett
stützt sich der zweite Rahmen 35 getrennt von dem ersten Rahmen 34 an dem Sockel 20
ab. Das erfindungsgemäße Pflegebett 10 zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass
der sich getrennt von dem ersten Rahmen 34 von dem Sockel 20 abstützende zweite Rahmen
35 relativ zu dem Sockel 20 höhenverstellbar ist. Wenn die vertikale Position des
zweiten Rahmens 35 relativ zu dem Sockel 20 und/oder relativ zu dem Zentralabschnitt
40 an die Stellung des Unterschenkelabschnitts 47 anpassbar ist, kann das Pflegebett
10 derart eingestellt werden, dass die Fersen der Füße des Patienten von dem zweiten
Matratzenteil 18b auf dem Fußabschnitt 57 und damit von dem zweiten Rahmen 35 getragen
werden, wenn der Unterschenkelabschnitt 47 in einer Stellung zur Beinhochlagerung
der Beine des Patienten angeordnet ist. Dies führt zu einer Entlastung des Patienten
und zu einer Verbesserung der Beinhochlagerung zu therapeutischen und präventiven
Zwecken. In einer Stellung zur Beinhochlagerung zu therapeutischen und präventiven
Zwecken ist der Unterschenkel des hochgelagerten Beines des Patienten höher als dessen
Becken gelagert und der Fuß des hochgelagerten Beines ist höher als das Becken angeordnet.
Das erfindungsgemäße Pflegebett 10 kann zur Führung des zweiten Rahmens 35 bei der
Höhenverstellung des zweiten Rahmens 35 derart eingerichtet sein, dass sich bei einer
geführten Bewegung des zweiten Rahmens 35 nach oben relativ zu dem Sockel 20 gleichzeitig
der in horizontale Richtung gemessene Abstand zwischen der senkrechten Projektion
des zweiten Rahmens 35 auf eine sich durch das Pflegebett 10 erstreckende horizontale
Ebene und dem Kopfende 70 des Pflegebettes 10 verringert, und/oder dass sich bei einer
geführten Bewegung des zweiten Rahmens 35 relativ zu dem Sockel 20 nach unten gleichzeitig
der in horizontale Richtung gemessene Abstand zwischen der senkrechten Projektion
des zweiten Rahmens 35 auf eine sich durch das Pflegebett 10 erstreckende horizontale
Ebene und dem Kopfende 70 des Pflegebettes 10 vergrößert. Damit kann die Position
des zweiten Rahmens 35 an die Position des Unterschenkelabschnitts 47 angepasst werden,
wenn die Position des Unterschenkelabschnitts 47 zur Beinhochlagerung verändert wird.
Mit einer Führungseinrichtung 65a, b des Pflegebettes 10 kann der zweite Rahmen 35
bei der Höhenverstellung beispielsweise relativ zu dem Sockel 20 entlang eines geraden
Pfades schräg zur Vertikalen geführt werden, wobei der Pfad zu dem Kopfende 70 des
Pflegebettes 10 geneigt ist. Alternativ oder zusätzlich kann der zweite Rahmen 35
bei der Höhenverstellung relativ zu dem Sockel 20 mittels einer Führungseinrichtung
des erfindungsgemäßen Pflegebettes 10 beispielsweise entlang eines zu dem Kopfende
70 des Pflegebettes 10 hin gekrümmten Pfades geführt sein. Alternativ oder zusätzlich
ist der zweite Rahmen 35 mittels einer Führungseinrichtung, beispielsweise wenigstens
einer senkrecht orientierten Teleskopführung, zur Höhenverstellung in senkrechte Richtung
nach oben und/oder nach unten relativ zu dem Sockel 20 geführt bewegbar, so dass sich
der in horizontale Richtung gemessene Abstand zwischen der senkrechten Projektion
des zweiten Rahmens 35 auf eine sich durch das Pflegebett 10 erstreckende horizontale
Ebene und dem Kopfende 70 des Pflegebetts 10 bei der geführten Bewegung nicht verändert.
Bezugszeichenliste:
[0062]
| 10 |
Pflegebett |
| 11 |
Bettumrandung |
| 12 |
Kopfteil |
| 13 |
Fußteil |
| 14, 15 |
Seitenwände |
| 16 |
Bettgestell |
| 17 |
Tragfläche |
| 18 |
Matratze |
| 18a |
erster Matratzenteil |
| 18b |
zweiter Matratzenteil |
| 20 |
Sockel |
| 21 |
unterer Rahmen/Bettfuß |
| 22 |
Boden |
| 23 |
oberer Rahmen |
| 25, 26 |
Kniehebelpaare |
| 27 |
Hubmotor |
| 31 |
Hochachse |
| 32 |
Zwischenrahmen |
| 33 |
Liegerahmen |
| 34 |
Erster Rahmen |
| 35 |
Zweiter Rahmen |
| 40 |
Zentralabschnitt |
| 41 |
Längsholme |
| 42 |
Längsrichtung |
| 44 |
Rückenabschnitt |
| 45 |
Längsholme |
| 46 |
Oberschenkelabschnitt |
| 47 |
Unterschenkelabschnitt |
| 48 |
Längsholme |
| 49 |
Längsholme |
| 50 |
Querholm |
| 51, 52, 53, 54 |
Matratzentragflächen (Auflagefläche zum Tragen der Matratze) |
| 57 |
Fußabschnitt |
| 58 |
Längsseiten |
| 59 |
Drehscharnier |
| 60 |
Zweite Stützeinrichtung |
| 61 |
Erste Stützeinrichtung |
| 62a,b,c |
Querholme |
| 63a,b |
Längsholme |
| 65a,b |
Teleskopführungen |
| 66 |
Erstes Führungsteil |
| 67 |
Zweite Führungsteil |
| 68 |
Befestigungsabschnitte |
| 70 |
Kopfende |
| 75 |
Linearantrieb |
| 76 |
Antriebseinheit |
| 77 |
erster Teil |
| 78 |
zweiter Teil |
| 79 |
Fußende |
| 82 |
Querholm |
| 84 |
Ständer |
| 85 |
Kante |
| 87 |
Abstand |
| 90 |
Matratzentragfläche |
| 92 |
Kurvenscheibe |
| 92a |
Hebelabschnitt |
| 93 |
Lagerzapfen |
| 94 |
Rolle |
| 95 |
Lagerzapfen |
| 96 |
Streben |
| 97 |
Schlitten |
| 98 |
Führungsschiene |
| 99 |
Abschnitt |
| 100 |
Querelement |
1. Pflegebett (10) mit
einem Sockel (20),
einem ersten Rahmen (34), der einen ersten Matratzenteil (18a) trägt, wobei der erste
Rahmen (34) einen Zentralabschnitt (40), einen Rückenabschnitt (44) und einen Oberschenkelabschnitt
(46) sowie einen Unterschenkelabschnitt (47) aufweist, und
einem zweiten Rahmen (35) mit einem Fußabschnitt (57), wobei der zweite Rahmen (35)
einen zweiten Matratzenteil (18b) trägt,
wobei der erste Rahmen (34) und der zweite Rahmen (35) von dem Sockel (20) getragen
werden,
wobei sich der zweite Rahmen (35) gesondert von dem ersten Rahmen (34) an dem Sockel
(20) abstützt und
wobei der zweite Rahmen (35) relativ zu dem Sockel (20) höhenverstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Pflegebett (10) derart eingerichtet ist, dass der zweite Rahmen (35) bei der
Höhenverstellung nach oben gleichzeitig horizontal in Richtung zu dem Kopfende (70)
des Pflegebettes (10) bewegt wird.
2. Pflegebett (10) nach Anspruch 1, wobei der erste Rahmen (34) verstellbar ist, wobei
das Pflegebett (10) derart eingerichtet ist, so dass der erste Rahmen (34) in eine
Sitzstellung gebracht werden kann.
3. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Sockel (20) höhenverstellbar
ist.
4. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Pflegebett (10)
dazu eingerichtet ist, die Position des zweiten Rahmens (35) der Position des Unterschenkelabschnitts
(47) während einer Änderung der Stellung des Unterschenkelabschnitts (47) anzupassen.
5. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Pflegebett (10)
dazu eingerichtet ist, den Abstand (87) des zweiten Rahmens (35) zu dem Unterschenkelabschnitt
(47) des ersten Rahmens (34) durch eine Höhenverstellung des zweiten Rahmens (35)
während einer Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts (47) beizubehalten.
6. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Pflegebett (10)
dazu eingerichtet ist, den Winkel, den die Auflagefläche (54) des Unterschenkelabschnitts
(47) des ersten Rahmens (34) und die Auflagefläche (90) des zweiten Rahmens (35) einschließt,
bei der Höhenverstellung des Unterschenkelabschnitts (47) beizubehalten.
7. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Pflegebett (10)
dazu eingerichtet ist, den zweiten Rahmen (35) relativ zu dem Unterschenkelabschnitt
(47) des ersten Rahmens (34) abzusenken.
8. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Pflegebett (10)
dazu eingerichtet ist, den zweiten Rahmen (35) relativ zu dem Unterschenkelabschnitt
(47) des ersten Rahmens (34) abzusenken, wenn der erste Rahmen (34) in einer flachen
Liegestellung ist.
9. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Pflegebett (10)
dazu eingerichtet ist, den zweiten Rahmen (35) relativ zu dem Unterschenkelabschnitt
(47) zur Vorbereitung und/oder während eines Verstellens des ersten Rahmens (34) von
einer Liegestellung in eine Sitzstellung oder aus einer Sitzstellung in eine Liegestellung
abzusenken.
10. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Pflegebett (10)
einen ersten Antrieb (76) aufweist, der dem ersten Rahmen (34) zum Verstellen des
ersten Rahmens (34) zugeordnet ist, und wobei das Pflegebett (10) einen zweiten Antrieb
(75) aufweist, der dem zweiten Rahmen (35) zum Verstellen des zweiten Rahmens (35)
zugeordnet ist, wobei der erste Antrieb (76) und der zweite Antrieb (75) voneinander
gesonderte Antriebe (75, 76) sind.
11. Pflegebett (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei zwischen dem ersten Rahmen
(34) und dem zweiten Rahmen (35) eine gedachte vertikale Ebene angeordnet ist, wobei
der Antrieb (75) für den zweiten Rahmen (35) einerseits der Ebene angeordnet ist und
wobei der erste Rahmen (34) andererseits der Ebene angeordnet ist.
12. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Matratzenteil
(18a) und der zweite Matratzenteil (18b) voneinander gesonderte Matratzenteile (18a,
18b) sind.
13. Pflegebett (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei dem zweiten Rahmen
(35) wenigstens zwei Teleskopführungen (65a, b) zur Führung des zweiten Rahmens (35)
bei der Höhenverstellung relativ zu dem Sockel (20) und vorzugsweise wenigstens ein
Linearantrieb (75) zum Antreiben des zweiten Rahmens (35) zur Höhenverstellung zugewiesen
sind.
1. Nursing bed (10) with
a base (20),
a first frame (34) which carries a first mattress part (18a), wherein the first frame
(34) has a central portion (40), a back portion (44), an upper leg portion (46) and
a lower leg portion (47), and
a second frame (35) with a foot portion (57), wherein the second frame (35) carries
a second mattress part (18b),
wherein the first frame (34) and the second frame (35) are carried by the base (20),
wherein the second frame (35) is supported on the base (20) separately from the first
frame (34), and
wherein the second frame (35) is height-adjustable relative to the base (20), characterised in that the nursing bed (10) is configured such that during height adjustment upward, the
second frame (35) is simultaneously moved horizontally in the direction towards the
head end (70) of the nursing bed (10).
2. Nursing bed (10) according to claim 1, wherein the first frame (34) is adjustable,
wherein the nursing bed (10) is configured such that the first frame (34) can be brought
into a sitting position.
3. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the base (20) is
height-adjustable.
4. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the nursing bed
(10) is configured so as to adapt the position of the second frame (35) to the position
of the lower leg portion (47) during a change in position of the lower leg portion
(47).
5. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the nursing bed
(10) is configured so as to retain the distance (87) of the second frame (35) from
the lower leg portion (47) of the first frame (34) by height adjustment of the second
frame (35) during a height adjustment of the lower leg portion (47).
6. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the nursing bed
(10) is configured so as to retain the angle enclosed by the support surface (54)
of the lower leg portion (47) of the first frame (34) and the support surface (90)
of the second frame (35) during height adjustment of the lower leg portion (47).
7. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the nursing bed
(10) is configured so as to lower the second frame (35) relative to the lower leg
portion (47) of the first frame (34).
8. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the nursing bed
(10) is configured so as lower the second frame (35) relative to the lower leg portion
(47) of the first frame (34) when the first frame (34) is in a flat lying position.
9. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the nursing bed
(10) is configured so as lower the second frame (35) relative to the lower leg portion
(47) for preparation for and/or during adjustment of the first frame (34) from a lying
position to a sitting position or from a sitting position to a lying position.
10. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the nursing bed
(10) has a first drive (76) which is assigned to the first frame (34) for adjustment
of the first frame (34), and wherein the nursing bed (10) has a second drive (75)
which is assigned to the second frame (35) for adjustment of the second frame (35),
wherein the first drive (76) and the second drive (75) are separate drives (75, 76).
11. Nursing bed (10) according to the preceding claim, wherein a theoretical vertical
plane is arranged between the first frame (34) and the second frame (35), wherein
the drive (75) for the second frame (345) is arranged on one side of the plane and
wherein the first frame (34) is arranged on the other side of the plane.
12. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein the first mattress
part (18a) and the second mattress part (18b) are separate mattress parts (18a, 18b).
13. Nursing bed (10) according to any of the preceding claims, wherein at least two telescopic
guides (65a, b) are assigned to the second frame (35) for guiding the second frame
(35) during the height adjustment relative to the base (20), and preferably at least
one linear drive (75) is assigned to the second frame (35) for driving the second
frame (35) for height adjustment.
1. Lit médicalisé (10) avec
un socle (20),
un premier cadre (34), qui porte une première partie de matelas (18a), dans lequel
le premier cadre (34) présente une partie centrale (40), une partie dos (44) et une
partie cuisse (46) ainsi qu'une partie jambe inférieure (47), et
un deuxième cadre (35) avec une partie pied (57),
dans lequel le deuxième cadre (35) porte une deuxième partie matelas (18b),
dans lequel le premier cadre (34) et le deuxième cadre (35) sont portés par le socle
(20),
dans lequel le deuxième cadre (35) est soutenu sur le socle (20) séparément du premier
cadre (34) et
dans lequel le deuxième cadre (35) est déplaçable en hauteur par rapport au socle
(20),
caractérisé en ce que le lit médicalisé (10) est conçu de telle sorte que le deuxième cadre (35) lors du
déplacement en hauteur est mû vers le haut simultanément horizontalement en direction
de l'extrémité tête (70) du lit médicalisé (10).
2. Lit médicalisé (10) selon la revendication 1, dans lequel le premier cadre (34) est
déplaçable, dans lequel le lit médicalisé (10) est conçu de telle sorte que le premier
cadre (34) peut être amené dans une position d'assise.
3. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le socle (20) est déplaçable en hauteur.
4. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lit médicalisé (10) est conçu pour adapter la position du deuxième cadre (35) à
la position de la partie jambe inférieure (47) pendant une modification de la position
de la partie jambe inférieure (47).
5. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lit médicalisé (10) est conçu pour conserver la distance (87) du deuxième cadre
(35) par rapport à la partie jambe inférieure (47) du premier cadre (34) par un déplacement
en hauteur du deuxième cadre (35) pendant un déplacement en hauteur de la partie jambe
inférieure (47).
6. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lit médicalisé (10) est conçu pour conserver l'angle que la surface d'appui (54)
de la partie jambe inférieure (47) du premier cadre (34) et la surface d'appui (90)
du deuxième cadre (35) forment, lors du déplacement en hauteur de la partie jambe
inférieure (47).
7. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lit médicalisé (10) est conçu pour abaisser le deuxième cadre (35) par rapport
à la partie jambe inférieure (47) du premier cadre (34) .
8. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lit médicalisé (10) est conçu pour abaisser le deuxième cadre (35) par rapport
à la partie jambe inférieure (47) du premier cadre (34), lorsque le premier cadre
(34) est dans une position allongée à plat.
9. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lit médicalisé (10) est conçu pour abaisser le deuxième cadre (35) par rapport
à la partie jambe inférieure (47) aux fins de préparation et/ou pendant un déplacement
du premier cadre (34) d'une position allongée dans une position assise ou à partir
d'une position assise dans une position allongée.
10. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le lit médicalisé (10) présente un premier entraînement (76), qui est associé au premier
cadre (34) pour le déplacement du premier cadre (34), et dans lequel le lit médicalisé
(10) présente un deuxième entraînement (75), qui est associé au deuxième cadre (35)
pour le déplacement du deuxième cadre (35), dans lequel le premier entraînement (76)
et le deuxième entraînement (75) sont des entraînements (75, 76) séparés l'un de l'autre.
11. Lit médicalisé (10) selon la revendication précédente, dans lequel un plan vertical
imaginaire est disposé entre le premier cadre (34) et le deuxième cadre (35), dans
lequel l'entraînement (75) pour le deuxième cadre (35) est disposé d'un côté du plan
et dans lequel le premier cadre (34) est disposé de l'autre côté du plan.
12. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la première partie de matelas (18a) et la deuxième partie de matelas (18b) sont des
parties de matelas (18a, 18b) séparées l'une de l'autre.
13. Lit médicalisé (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
au moins deux guidages télescopiques (65a, b) pour le guidage du deuxième cadre (35)
lors du déplacement en hauteur par rapport au socle (20) et de préférence au moins
un entraînement linéaire (75) pour l'entraînement du deuxième cadre (35) pour le déplacement
en hauteur sont affectés au deuxième cadre (35).