[0001] Die Erfindung betrifft eine Deckenbaugruppe für ein Fahrzeug nach dem Oberbegriff
von Anspruch 1 sowie ein Fahrzeug mit einer Deckenbaugruppe.
[0003] Es ist bekannt, bei einem Fahrzeug in dessen Innendeckenbereich, das heißt zwischen
einem Wagenkastendach und einer Innendecke des Fahrzeugs, eine oder mehrere technische
Einrichtungen unterzubringen. Dadurch kann zum Beispiel bei einem Fahrzeug, das zur
Personenbeförderung genutzt wird, erreicht werden, dass im Fahrgastraum des Fahrzeugs
mehr Platz für Fahrgastsitze zur Verfügung steht. Beispiele für technische Einrichtungen,
die im Innendeckenbereich von Fahrzeugen untergebracht werden können, sind Beleuchtungsvorrichtungen
zum Beleuchten eines Fahrgastraums, Komponenten eines Fahrgastinformationssystems
oder Innendeckencontainer. Um insbesondere zu Wartungs-/Reparaturzwecken eine leichte
Zugänglichkeit zu technischen Einrichtungen, die im Innendeckenbereich eines Fahrzeugs
angeordnet sind, zu ermöglichen, kann die Innendecke des Fahrzeugs eine oder mehrere
schwenkbar gelagerte Deckenklappen umfassen.
[0004] Ferner ist es durchaus üblich, dass ein einzelner Fahrzeughersteller Fahrzeuge herstellt,
die sich hinsichtlich ihrer Wagenkastenbreite voneinander unterscheiden, zum Beispiel
aufgrund unterschiedlicher Einsatzgebiete der Fahrzeuge und/oder aufgrund unterschiedlicher
Kundenanforderungen. Fahrzeuge mit unterschiedlicher Wagenkastenbreite erfordern für
ihren jeweiligen Innendeckenaufbau zumindest im Hinblick auf die Abmessungen von Deckenbauteilen
in Fahrzeugbreitenrichtung unterschiedliche konstruktive Lösungen, was für den Fahrzeughersteller
mit einem hohen Kosten- und/oder Arbeitsaufwand verbunden sein kann.
[0005] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Deckenbaugruppe für ein Fahrzeug bereitzustellen,
welche eine aufwandsgünstige Herstellung eines Fahrzeugs ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Deckenbaugruppe nach Anspruch
1.
[0007] Ferner ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Fahrzeug bereitzustellen, das aufwandsgünstig
herstellbar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Fahrzeug nach Anspruch 10 .
[0009] Die erfindungsgemäße Deckenbaugruppe umfasst ein erstes und ein zweites Trägerbauteil,
die nebeneinander angeordnet sind. Ferner umfasst die erfindungsgemäße Deckenbaugruppe
mindestens ein Verbindungsbauteil, durch welches die beiden Trägerbauteile miteinander
verbunden sind. Jedes der beiden Trägerbauteile weist ein Koppelelement zum schwenkbaren
Lagern einer Deckenklappe auf. Des weiteren ist vorgesehen, dass die Deckenbaugruppe
mit mehreren Beleuchtungsvorrichtungen zum Beleuchten eines Fahrgastraums des Schienenfahrzeugs
ausgestattet ist, welche an den beiden Trägerbauteilen befestigt sind, die Deckenbaugruppe
eine erste transluzente Verdeckungseinheit, welche das erste Trägerbauteil von unten
verdeckt, sowie eine zweite transluzente Verdeckungseinheit, welche das zweite Trägerbauteil
von unten verdeckt, umfasst, und die erste Verdeckungseinheit an einem am Verbindungsbauteil
befestigten Steg sowie am ersten Trägerbauteil lösbar befestigt ist und die zweite
Verdeckungseinheit an dem Steg sowie am zweiten Trägerbauteil lösbar befestigt ist.
[0010] Das erfindungsgemäße Fahrzeug weist die erfindungsgemäße Deckenbaugruppe auf.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Deckenbaugruppe sowie des erfindungsgemäßen
Fahrzeugs sind jeweils Gegenstand der weiteren Patentansprüche sowie der nachfolgenden
Beschreibung.
[0012] Die Deckenbaugruppe kann durch eine geeignete Wahl der Breite des ersten Trägerbauteils
und/oder der Breite des zweiten Trägerbauteils an die Breite des Wagenkastens des
Fahrzeugs, in welchem die Deckenbaugruppe eingebaut werden soll, angepasst werden.
Mit anderen Worten, wenn der Wagenkasten des Fahrzeugs, in dem die Deckenbaugruppe
eingebaut werden soll, eine große Breite aufweist, kann als erstes/zweites Trägerbauteil
der Deckenbaugruppe ein Trägerbauteil mit einer großen Breite verwendet werden. Weist
der Wagenkasten des Fahrzeugs hingegen eine kleine Breite auf, kann entsprechend als
erstes/zweites Trägerbauteil ein Trägerbauteil mit einer kleinen Breite verwendet
werden.
[0013] Das Verbindungsbauteil, das die beiden Trägerbauteile miteinander verbindet, kann
unabhängig von der Breite des Wagenkastens ausgeführt werden. Das heißt, für Fahrzeuge
mit kleiner Wagenkastenbreite kann das gleiche Verbindungsbauteil verwendet werden
wie für Fahrzeuge mit großer Wagenkastenbreite. Ebenso können die an dem Koppelelement
der Trägerbauteile zu lagernden Deckenklappen unabhängig von der Breite des Wagenkastens
ausgeführt werden. Es können also für Fahrzeuge mit kleiner Wagenkastenbreite die
gleichen Deckenklappen verwendet werden wie für Fahrzeuge mit großer Wagenkastenbreite.
Mit anderen Worten, eine Anpassung der Deckenbaugruppe an die Wagenkastenbreite erfordert
keine Anpassung ihres Verbindungsbauteils oder der an den Trägerbauteilen zu lagernden
Deckenklappen.
[0014] Sollen mehrere solche Deckenbaugruppen in Fahrzeugen mit unterschiedlicher Wagenkastenbreite
eingebaut werden, entfällt für den Fahrzeughersteller die Notwendigkeit für die jeweilige
Deckenbaugruppen ein eigenes Verbindungsbauteil und/oder eigene Deckenklappen konstruieren
zu müssen. Vielmehr können solche Verbindungsbauteile und Deckenklappen für Fahrzeuge
mit unterschiedlicher Wagenkastenbreite mit denselben Vorrichtungen und denselben
Herstellungsparametern hergestellt werden. Dies ermöglicht eine aufwandsgünstige Herstellung
der jeweiligen Deckenbaugruppen und damit letztlich auch eine aufwandsgünstige Herstellung
des jeweiligen Fahrzeugs, in dem die Deckenbaugruppe eingebaut wird.
[0015] Ferner kann das Koppelelement des jeweiligen Trägerbauteils unabhängig von der Wagenkastenbreite
des Fahrzeugs, in dem die Deckenbaugruppe eingebaut werden soll, eine Standardschnittstelle
für eine Deckenklappe bilden.
[0016] Bei dem Fahrzeug handelt es sich vorzugsweise um ein Fahrzeug für den öffentlichen
Personenverkehr. Zum Beispiel kann das Fahrzeug ein Schienenfahrzeug sein.
[0017] Die beiden Trägerbauteile der Deckenbaugruppe können zueinander identisch ausgebildet
sein. Dies ermöglicht eine besonders aufwandsgünstige Herstellung der Deckenbaugruppe,
da in diesem Fall die beiden Trägerbauteile mithilfe derselben Produktionsvorrichtungen
unter denselben Produktionsparametern hergestellt werden können.
[0018] Vorzugsweise sind die Trägerbauteile spiegelbildlich zueinander angeordnet. Ferner
können die Trägerbauteile aneinander grenzen. Zweckmäßigerweise steht das Verbindungsbauteil
mit beiden Trägerbauteilen in Kontakt.
[0019] In bevorzugter Weise ist das Verbindungsbauteil lösbar mit den beiden Trägerbauteilen
verbunden. Zum Beispiel kann das Verbindungsbauteil an jedes der beiden Trägerbauteile
geschraubt sein.
[0020] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das erste Trägerbauteil
als Profilbauteil ausgebildet ist, das zweite Trägerbauteil als Profilbauteil ausgebildet
ist und/oder das Verbindungsbauteil als Profilbauteil ausgebildet ist. Vorzugsweise
ist das jeweilige Bauteil als Strangpressprofil ausgebildet, dies ermöglicht eine
besonders kostengünstige Herstellung des jeweiligen Bauteils, insbesondere wenn das
Bauteil in Serienfertigung hergestellt wird.
[0021] Ferner ist es vorteilhaft, wenn das erste Trägerbauteil, das zweite Trägerbauteil
und/oder das Verbindungsbauteil Aluminium als Werkstoff enthalten/enthält. Dies ermöglicht
eine gewichtsparende Ausgestaltung des jeweiligen Bauteils.
[0022] Das erste und/oder das zweite Trägerbauteil können/kann eine oder mehrere Befestigungselemente
zur Befestigung einer oder mehrerer Beleuchtungsvorrichtungen aufweisen. Ein solches
Befestigungselement kann beispielsweise eine Befestigungsschiene, insbesondere eine
als C-Profil ausgebildete Befestigungsschiene, sein.
[0023] Das Verbindungsbauteil weist vorzugsweise eine Symmetrieebene auf, bezüglich welcher
das Verbindungsbauteil spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Weiter ist es bevorzugt,
wenn die beiden Trägerbauteile bezüglich der Symmetrieebene des Verbindungsbauteils
spiegelbildlich zueinander angeordnet sind.
[0024] Die Beleuchtungsvorrichtung kann beispielsweise an das erste oder zweite Trägerbauteil
geschraubt sein. Durch eine Befestigung der Beleuchtungsvorrichtung an dem ersten/zweiten
Trägerbauteil kann die Beleuchtungsvorrichtung im Fahrzeug platzsparend untergebracht
werden.
[0025] Zweckmäßigerweise weist die Beleuchtungsvorrichtung ein oder mehrere Leuchtmittel,
insbesondere eine oder mehrere Leuchtdioden (LEDs), auf. In bevorzugter Weise umfasst
die Beleuchtungsvorrichtung eine Reihe von hintereinander angeordneten Leuchtmitteln.
Diese können insbesondere in Fahrzeuglängsrichtung hintereinander angeordnet sein.
Ferner kann die Beleuchtungsvorrichtung eine Reflexionseinheit zum Reflektieren des
von dem/den Leuchtmittel/-n erzeugten Lichts aufweisen.
[0026] Die jeweilige Verdeckungseinheit bildet vorzugsweise einen Teil einer Fahrgastraumdecke
des Fahrzeugs. Ferner kann die jeweilige Verdeckungseinheit dazu genutzt werden, Licht,
welches von einer an dem ersten/zweiten Trägerbauteil befestigten Beleuchtungsvorrichtung
erzeugt wird, diffus in den Fahrgastraum des Fahrzeugs zu streuen. Dadurch kann bei
einem Fahrgast der Eindruck erweckt werden, dass der Fahrgastraum mit "weichem" bzw.
"gedämpftem" Licht ausgeleuchtet wird.
[0027] Die erste und/oder zweite Verdeckungseinheit können/kann beispielsweise Polycarbonat
als Werkstoff enthalten. Weiter kann vorgesehen sein, dass die erste Verdeckungseinheit
als Profilbauteil ausgebildet ist und/oder die zweite Verdeckungseinheit als Profilbauteil
ausgebildet ist. Insbesondere kann die jeweilige Verdeckungseinheit ein Extrusionsprofil
sein. Dies ermöglicht eine kostengünstige Herstellung der jeweiligen Verdeckungseinheit,
insbesondere wenn diese in Serienfertigung hergestellt wird.
[0028] Außerdem kann die erste Verdeckungseinheit ein Befestigungselement zum Befestigen
der ersten Verdeckungseinheit am ersten Trägerbauteil, insbesondere an dessen Koppelelement,
aufweisen. Ferner kann die zweite Verdeckungseinheit ein Befestigungselement zum Befestigen
der zweiten Verdeckungseinheit am zweiten Trägerbauteil, insbesondere an dessen Koppelelement,
aufweisen.
[0029] In bevorzugter Weise sind die beiden Verdeckungseinheiten zueinander identisch ausgebildet.
Darüber hinaus ist es bevorzugt, wenn die beiden Verdeckungseinheiten spiegelbildlich
zueinander angeordnet sind. Die beiden Verdeckungseinheiten können insbesondere bezüglich
der zuvor erwähnten Symmetrieebene des Verbindungsbauteils spiegelbildlich zueinander
angeordnet sein.
[0030] Das Koppelelement des jeweiligen Trägerbauteils kann zum Beispiel als Hohlkammerprofil
ausgebildet sein. Außerdem kann das Koppelelement des jeweiligen Trägerbauteils eine
Zugangsöffnung, insbesondere eine sich in Längsrichtung des Koppelelements erstreckende
Zugangsöffnung, aufweisen.
[0031] Des Weiteren kann das Koppelelement des jeweiligen Trägerbauteils einen Vorsprung,
insbesondere einen sich in Längsrichtung des Koppelelements erstreckenden Vorsprung,
aufweisen. Der Vorsprung des jeweiligen Koppelelements kann beispielsweise gegenüberliegend
zur Zugangsöffnung des Koppelelements angeordnet sein.
[0032] An dem Vorsprung des Koppelelements des ersten Trägerbauteils kann das zuvor erwähnte
Befestigungselement der ersten Verdeckungseinheit eingehakt sein/werden. In analoger
Weise kann an dem Vorsprung des Koppelelements des zweiten Trägerbauteils das Befestigungselement
der zweiten Verdeckungseinheit eingehakt sein/werden. Dies ermöglicht eine schnelle
und aufwandsgünstige Befestigung der jeweiligen Verdeckungseinheit am zugehörigen
Trägerbauteil.
[0033] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Koppelelement des
jeweiligen Trägerbauteils eine abgerundete, im Wesentlichen C-förmige Querschnittsform
auf.
[0034] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfasst die Deckenbaugruppe mindestens
eine Deckenklappe. Die Deckenklappe weist zweckmäßigerweise ein Koppelbauteil auf.
In bevorzugter Weise ist dieses Koppelbauteil als Profilbauteil, insbesondere als
Strangpressprofil, ausgebildet. Ferner ist es bevorzugt, wenn das Koppelbauteil der
Deckenklappe Aluminium als Werkstoff enthält.
[0035] Das Koppelbauteil der Deckenklappe kann derart an das Koppelelement des ersten oder
des zweiten Trägerbauteils koppelbar sein, dass die Deckenklappe im gekoppelten Zustand
schwenkbar an dem Koppelelement des ersten/zweiten Trägerbauteils gelagert ist. Im
gekoppelten Zustand bilden das Koppelbauteil der Deckenklappe und das Koppelelement
des ersten/zweiten Trägerbauteils vorzugsweise ein Scharnier.
[0036] Die Drehachse, um welche das Koppelbauteil der Deckenklappe im gekoppelten Zustand
schwenkbar ist, verläuft vorzugsweise in Längsrichtung des Koppelelements des ersten/zweiten
Trägerbauteils.
[0037] In bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass das Koppelbauteil der Deckenklappe ein
hakenförmiges Hakenelement aufweist, welches am Koppelelement des ersten/zweiten Trägerbauteils
einhakbar ist. Dies ermöglicht eine schnelle und aufwandsgünstige Koppelung der Deckenklappe
an das erste/zweite Trägerbauteil. Das Koppelelement des ersten/zweiten Trägerbauteils
ist vorzugsweise dazu eingerichtet, über seine zuvor erwähnte Zugangsöffnung einen
Teil des Hakenelements aufzunehmen.
[0038] Vorzugsweise bildet die Deckenklappe einen Teil der Fahrgastraumdecke des Fahrzeugs.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung weist die Deckenklappe
eine Wandungseinheit auf, welche als Lochdeckeneinheit zur Zuführung von Luft in den
Fahrgastraum des Fahrzeugs ausgebildet ist. Die Wandungseinheit ist zweckmäßigerweise
mit dem Koppelbauteil der Deckenklappe verbunden, beispielsweise über eine Nietverbindung.
[0039] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Deckenbaugruppe zwei
Deckenklappen der zuvor beschriebenen Art. Eine der beiden Deckenklappen ist zweckmäßigerweise
an das erste Trägerbauteil koppelbar/gekoppelt. Die andere der beiden Deckenklappen
ist zweckmäßigerweise an das zweite Trägerbauteil koppelbar/gekoppelt.
[0040] Zweckmäßigerweise sind die beiden Trägerbauteile der Deckenbaugruppe in Breitenrichtung
des Fahrzeugs nebeneinander angeordnet. Ferner ist es zweckmäßig, wenn die beiden
Trägerbauteile auf gleicher Höhe angeordnet sind.
[0041] In bevorzugter Weise sind die beiden Trägerbauteile bezüglich der Längsmittelebene
des Fahrzeugwagenkastens spiegelbildlich zueinander angeordnet. Unter der Längsmittelebene
des Fahrzeugwagenkastens ist eine Ebene zu verstehen, die mittig bezüglich der Breite
des Fahrzeugwagenkastens verläuft und zu der die Fahrzeuglängsrichtung parallel ist.
Zweckmäßigerweise ist die Längsmittelebene des Fahrzeugwagenkastens senkrecht zu einem
Fußboden des Fahrzeugwagenkastens. Die zuvor erwähnte Symmetrieebene des Verbindungsbauteils
kann insbesondere mit der Längsmittelebene des Fahrzeugwagenkastens zusammen fallen.
[0042] Weiter kann das Fahrzeug einen Innendeckencontainer aufweisen. Der Innendeckencontainer
ist zweckmäßigerweise zwischen dem Wagenkastendach des Fahrzeugs und der Fahrgastraumdecke
des Fahrzeugs angeordnet. Im Innendeckencontainer können zum Beispiel ein oder mehrere
elektrische Geräte untergebracht sein. Des Weiteren kann der Innendeckencontainer
eine schwenkbare Containerklappe aufweisen, insbesondere an seiner Unterseite.
[0043] Vorzugsweise sind die Trägerbauteile der Deckenbaugruppe am Innendeckencontainer
befestigt. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Trägerbauteile an der Containerklappe
des Innendeckencontainers befestigt sind. In letzterem Fall können die Trägerbauteile
zusammen mit der Containerklappe schwenkbar sein.
[0044] Ferner weist die Deckenbaugruppe einen Steg auf. Dieser ist am Verbindungsbauteil
befestigt, insbesondere lösbar befestigt. Der Steg kann zum Beispiel an das Verbindungsbauteil
geschraubt sein. Vorzugsweise liegt der Steg an der Unterseite des Verbindungsbauteils
an. Der Steg kann insbesondere als Profilbauteil ausgebildet sein. Des Weiteren ist
es bevorzugt, wenn der Steg spiegelsymmetrisch bezüglich der Symmetrieebene des Verbindungsteils
ausgebildet ist.
[0045] Die Deckenbaugruppe kann weiterhin ein Elektrogerät umfassen. Das Elektrogerät ist
vorzugsweise in Längsrichtung des Fahrzeugs vor oder hinter dem Verbindungsbauteil
der Deckenbaugruppe angeordnet. Zudem ist das Elektrogerät in bevorzugter Weise zumindest
teilweise zwischen mindestens einem der beiden Trägerbauteile der Deckenbaugruppe
und dem Steg angeordnet. Das heißt, der Raum zwischen dem Steg und einem oder beiden
Trägerbauteilen kann zur Aufnahme zumindest eines Teils des Elektrogeräts dienen.
[0046] Bei dem Elektrogerät kann es sich zum Beispiel um eine Informationsausgabevorrichtung,
insbesondere einen Lautsprecher für fahrgastrelevante Durchsagen, handeln. Alternativ
kann das Elektrogerät eine Videoüberwachungskamera oder ein Notstromaggregat sein.
Vorteilhafterweise ist das Elektrogerät am ersten und/oder zweiten Trägerbauteil befestigt,
insbesondere lösbar befestigt. Das Elektrogerät kann zum Beispiel an das erste und/oder
zweite Trägerbauteil geschraubt sein.
[0047] In bevorzugter Weise umfasst die Deckenbaugruppe mehrere beabstandet voneinander
hintereinander angeordnete Verbindungsbauteile, durch welche die beiden Trägerbauteile
der Deckenbaugruppe miteinander verbunden sind. Die Verbindungsbauteile können insbesondere
in Fahrzeuglängsrichtung hintereinander angeordnet sein. Das zuvor erwähnte Elektrogerät
kann zum Beispiel zwischen zweien der Verbindungsbauteile angeordnet sein.
[0048] Die bisher gegebene Beschreibung vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung enthält
zahlreiche Merkmale, die in den einzelnen abhängigen Patentansprüchen teilweise zu
mehreren zusammengefasst wiedergegeben sind. Diese Merkmale können jedoch auch einzeln
betrachtet und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammengefasst werden. Insbesondere
sind diese Merkmale jeweils einzeln und in beliebiger geeigneter Kombination mit der
erfindungsgemäßen Deckenbaugruppe und dem erfindungsgemäßen Fahrzeug kombinierbar.
Ferner können Verfahrensmerkmale auch als Eigenschaft der entsprechenden Vorrichtungseinheit
gesehen werden.
[0049] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung sowie die
Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung,
das im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert wird. Das Ausführungsbeispiel
dient der Erläuterung der Erfindung und beschränkt die Erfindung nicht auf die darin
angegebenen Kombinationen von Merkmalen, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale.
Außerdem können dazu geeignete Merkmale des Ausführungsbeispiels auch explizit isoliert
betrachtet und mit einem beliebigen der Ansprüche kombiniert werden.
[0050] Werden in verschiedenen Figuren die gleichen Bezugszeichen verwendet, so bezeichnen
diese im Wesentlichen gleiche oder einander entsprechende Elemente.
[0051] Es zeigen:
- FIG 1
- einen Dachbereich eines Schienenfahrzeugs, welches einen Innendeckencontainer mit
einer Containerklappe und eine an der Containerklappe befestigte Deckenbaugruppe aufweist;
- FIG 2
- den Innendeckencontainer sowie mehrere Bauteile der Deckenbaugruppe in einem Zustand,
in welchem die Containerklappe geschlossen ist;
- FIG 3
- den Innendeckencontainer sowie mehrere Bauteile der Deckenbaugruppe in einem Zustand,
in welchem die Containerklappe geöffnet ist;
- FIG 4
- mehrere Bauteile der Deckenbaugruppe in einer vergrößerten Darstellung;
- FIG 5
- einige der Bauteile aus FIG 4 in einem Zustand, in welchem die Bauteile räumlich voneinander
getrennt sind;
- FIG 6
- ein Verbindungsbauteil der Deckenbaugruppe sowie einen am Verbindungsbauteil befestigten
Steg der Deckenbaugruppe in einer Seitenansicht;
- FIG 7
- ein Verbindungsbauteil der Deckenbaugruppe sowie einen am Verbindungsbauteil befestigten
Steg der Deckenbaugruppe in einer Ansicht von unten;
- FIG 8
- ein Trägerbauteil und eine Verdeckungseinheit der Deckenbaugruppe sowie zwei alternative
Trägerbauteile und zwei alternative Verdeckungseinheiten.
[0052] FIG 1 zeigt einen Dachbereich eines Schienenfahrzeugs 2. Das Schienenfahrzeug 2 weist
einen Wagenkasten 4 auf, welcher in FIG 1 in Schnittdarstellung abgebildet ist.
[0053] Ferner ist das Schienenfahrzeug 2 einem Innendeckencontainer 6 ausgestattet, der
an seiner Unterseite eine schwenkbare Containerklappe 8 aufweist. Mit seiner Oberseite
ist der Innendeckencontainer 6 am Wagenkasten 4 des Schienenfahrzeugs 2 befestigt.
Zusätzlich ist der Innendeckencontainer 6 über eine Querschiene 10 des Schienenfahrzeugs
2, welche am Wagenkasten 4 befestigt ist und in Breitenrichtung 12 des Schienenfahrzeugs
2 verläuft, mit dem Wagenkasten 4 verbunden.
[0054] Des Weiteren ist das Schienenfahrzeug 2 mit einer Deckenbaugruppe 14 ausgestattet.
Die Deckenbaugruppe 14 umfasst unter anderem ein erstes Trägerbauteil 16a, ein zweites
Trägerbauteil 16b, wobei die beiden Trägerbauteil 16a, 16b in Breitenrichtung 12 des
Schienenfahrzeugs 2 auf gleicher Höhe nebeneinander angeordnet sind. Darüber hinaus
umfasst die Deckenbaugruppe 14 ein Verbindungsbauteil 18, durch welches die beiden
Trägerbauteile 16a, 16b miteinander verbunden sind.
[0055] Außerdem weist die Deckenbaugruppe 14 eine erste Befestigungseinrichtung 20a sowie
eine zweite Befestigungseinrichtung 20b auf, mittels derer die beiden Trägerbauteile
16a, 16b an der Containerklappe 8 befestigt sind. Die erste Befestigungseinrichtung
20a ist an das erste Trägerbauteil 16a geschraubt, wohingegen die zweite Befestigungseinrichtung
20b an das zweite Trägerbauteil 16b geschraubt ist. Zudem sind beide Befestigungseinrichtungen
20a, 20b an die Containerklappe 8 geschraubt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die jeweilige Befestigungseinrichtung 20a, 20b durch zwei miteinander verbundene
Befestigungswinkel, die jeweils ein L-förmiges Profil aufweisen, ausgebildet.
[0056] Die Deckenbaugruppe 14 umfasst zudem eine erste Deckenklappe 22a, welche schwenkbar
an dem ersten Trägerbauteil 16a gelagert ist, sowie eine zweite Deckenklappe 22b,
welche schwenkbar an dem zweiten Trägerbauteil 16b gelagert ist. Jede der beiden Deckenklappen
22a, 22b umfasst eine Wandungseinheit 24, die als Lochdeckeneinheit zur Zuführung
von Luft in einen Fahrgastraum 26 des Schienenfahrzeugs 2 ausgebildet ist.
[0057] In FIG 1 sind die Deckenklappen 22a, 22b jeweils in ihrem geschlossenen Zustand dargestellt.
Um die Deckenklappen 22a, 22b in ihrem geschlossenen Zustand zu halten, weist das
Schienenfahrzeug 2 für jede der Deckenklappen 22a, 22b eine Fixiervorrichtung 28 auf,
die an der zuvor erwähnten Querschiene 10 montiert ist.
[0058] Beide Deckenklappen 22a, 22b bilden jeweils einen Teil einer Fahrgastraumdecke 30
des Schienenfahrzeugs 2. Die Fahrgastraumdecke 30 umfasst außerdem mehrere unbeweglich
am Wagenkasten 4 montierte Deckenelemente 32, die neben den Deckenklappen 22a, 22b
angeordnet sind.
[0059] Außerdem umfasst die Deckenbaugruppe 14 einen Steg 34 (vgl. FIG 2), der an dem zuvor
erwähnten Verbindungsbauteil 18 befestigt ist, sowie ein Elektrogerät 36, das an die
beiden Trägerbauteile 16 geschraubt ist. An das Elektrogerät 36 sind Kabel 38 zur
Stromversorgung und/oder Datenübertragung angeschlossen, welche an der Containerklappe
8 befestigt sind.
[0060] Bei dem Elektrogerät 36 kann es sich zum Beispiel um eine Informationsausgabevorrichtung,
insbesondere einen Lautsprecher für fahrgastrelevante Durchsagen, handeln. Alternativ
kann das Elektrogerät 36 zum Beispiel eine Videoüberwachungskamera oder ein Notstromaggregat
sein. Das Elektrogerät 36 ist zwischen dem Steg 34 und den beiden Trägerbauteilen
16a, 16b untergebracht, wobei das Elektrogerät 36 in Fahrzeuglängsrichtung (also senkrecht
zur Zeichenebene der FIG 1) hinter dem Verbindungsbauteil 18 angeordnet ist, sodass
das Elektrogerät 36 in FIG 1 teilweise durch das Verbindungsbauteil 18 verdeckt ist.
[0061] Weiterhin ist die Deckenbaugruppe 14 mit mehreren Beleuchtungsvorrichtungen 40 zum
Beleuchten des Fahrgastraums 26 des Schienenfahrzeugs 2 ausgestattet, welche an den
beiden Trägerbauteilen 16a, 16b befestigt sind.
[0062] Darüber hinaus umfasst die Deckenbaugruppe 14 eine erste transluzente Verdeckungseinheit
42a, welche das erste Trägerbauteil 16a von unten verdeckt, sowie eine zweite transluzente
Verdeckungseinheit 42b, welche das zweite Trägerbauteil 16b von unten verdeckt. Beide
Verdeckungseinheiten 42a, 42b dienen dazu, Licht, welches von den Beleuchtungsvorrichtungen
40 erzeugt wird, diffus in den Fahrgastraum 26 des Schienenfahrzeugs 2 zu streuen.
Die erste Verdeckungseinheit 42a ist am Steg 34 sowie am ersten Trägerbauteil 16a
lösbar befestigt. In analoger Weise ist die zweite Verdeckungseinheit 42b am Steg
34 sowie am zweiten Trägerbauteil 16b lösbar befestigt.
[0063] FIG 2 zeigt den Innendeckencontainer 6, einen Teil der Querschiene 10 sowie die an
der Querschiene 10 befestigten Fixiervorrichtungen 28.
[0064] Ferner zeigt FIG 2 mehrere Bauteile der Deckenbaugruppe 14 aus FIG 1. Im Vergleich
zur FIG 1 fehlen der Deckenbaugruppe 14 in FIG 2 die beiden Verdeckungseinheiten 42a,
42b sowie die zweite Deckenklappe 22b.
[0065] In FIG 2 befindet sich die Containerklappe 8 in ihrem geschlossenen Zustand. Die
erste Deckenklappe 22a hingegen ist geöffnet.
[0066] FIG 3 zeigt ebenfalls den Innendeckencontainer 6, einen Teil der Querschiene 10 sowie
die an der Querschiene 10 befestigten Fixiervorrichtungen 28.
[0067] FIG 3 zeigt außerdem mehrere Bauteile der Deckenbaugruppe 14 aus FIG 1. Im Vergleich
zur FIG 1 fehlen der Deckenbaugruppe 14 in FIG 3 beide Verdeckungseinheiten 42a, 42b
sowie beide Deckenklappen 22a, 22b.
[0068] Im Unterschied zur FIG 2 ist die Containerklappe 8 in FIG 3 geöffnet. Um die Containerklappe
8 öffnen zu können, kann vorgesehen sein, dass zuerst die Deckenklappen 22a, 22b der
Deckenbaugruppe 14 von den Trägerbauteilen 16a, 16b entkoppelt werden müssen. Bevor
die Containerklappe 8 geöffnet wird, werden optionalerweise die Verdeckungseinheiten
42a, 42b von den Trägerbauteilen 16a, 16b entfernt.
[0069] FIG 4 zeigt mehrere Bauteile der Deckenbaugruppe 14 in einer (gegenüber den bisherigen
Figuren) vergrößerten Darstellung.
[0070] In FIG 4 sind die beiden Trägerbauteile 16a, 16b, das Verbindungsbauteil 18, die
beiden Verdeckungseinheiten 42a, 42b, die beiden Befestigungseinrichtungen 20a, 20b,
die Beleuchtungsvorrichtungen 40 sowie der Steg 34 dargestellt. Die beiden Deckenklappen
22a, 22b sind in FIG 4 nur teilweise dargestellt. Das Elektrogerät 36 sowie die daran
angeschlossenen Kabel 38 sind in FIG 4 hingegen nicht abgebildet.
[0071] Das Verbindungsbauteil 18 weist eine Symmetrieebene 44 auf, bezüglich welcher das
Verbindungsbauteil 18 spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Die beiden Trägerbauteile
16a, 16b sind zueinander identisch ausgebildet und bezüglich besagter Symmetrieebene
44 spiegelbildlich zueinander angeordnet.
[0072] Ferner ist aus FIG 4 ersichtlich, dass jedes der beiden Trägerbauteile 16a, 16b an
seiner Unterseite drei Befestigungsschienen 46 aufweist. Diese sind als C-Profil-Schienen
ausgebildet. Das Verbindungsbauteil 18 ist sowohl an eine der Befestigungsschienen
46 des ersten Trägerbauteils 16a als auch an eine der Befestigungsschienen 46 des
zweiten Trägerbauteils 16b geschraubt. An jede der übrigen Befestigungsschienen 46
der beiden Trägerbauteile 16a, 16b ist jeweils eine der Beleuchtungsvorrichtungen
40 geschraubt.
[0073] Jede der Beleuchtungsvorrichtungen 40 umfasst mehrere Leuchtmittel 48, genauer gesagt
zwei Reihen von in Fahrzeuglängsrichtung (also senkrecht zur Zeichenebene der FIG
4) hintereinander angeordneten Leuchtmitteln 48. Bei dem jeweiligen Leuchtmittel 48
handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel um eine Leuchtdiode (LED). Zudem
weist jede der Beleuchtungsvorrichtungen 40 eine Reflexionseinheit 50, an welcher
die Leuchtmittel 48 der jeweiligen Beleuchtungsvorrichtung 40 befestigt sind auf.
Durch die Reflexionseinheit 50 der jeweiligen Beleuchtungsvorrichtung 40 werden diejenigen
von den Leuchtmitteln 48 erzeugten Lichtstrahlen, die nach oben gerichtet sind, nach
unten (also zum Fahrgastraum 26 hin) reflektiert.
[0074] Weiter ist aus FIG 4 ersichtlich, dass jedes der beiden Trägerbauteile 16a, 16b ein
Koppelelement 52 aufweist. Das jeweilige Koppelelement 52 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als Hohlkammerprofil mit einer Zugangsöffnung 54 (vgl. FIG 5) ausgebildet. Ferner
weist das jeweilige Koppelelement 52 eine abgerundete, im Wesentlichen C-förmige Querschnittsform
auf, wobei das jeweilige Koppelelement 52 einen gegenüberliegend zu seiner Zugangsöffnung
54 angeordneten Vorsprung 56 aufweist.
[0075] Ferner ist in FIG 4 erkennbar, dass der zuvor erwähnte Steg 34 einen ersten Vorsprung
58a sowie einen zweiten Vorsprung 58b aufweist.
[0076] Die erste Verdeckungseinheit 42a hat ein erstes Befestigungselement 60a zum Einhaken
an den Vorsprung 56 des Koppelelements 52 des ersten Trägerbauteils 16a sowie ein
zweites Befestigungselement 60b zum Einhaken an den ersten Vorsprung 58a des Stegs
34. In analoger Weise hat die Verdeckungseinheit 42b ein erster Befestigungselement
60a zum Einhaken an den Vorsprung 56 des Koppelelements 52 des zweiten Trägerbauteils
16b sowie ein zweites Befestigungselement 60b zum Einhaken an den zweiten Vorsprung
58b des Stegs 34. Damit der Vorsprung 56 des Koppelelements 52 des ersten Trägerbauteils
16a besser erkennbar ist, ist die erste Verdeckungseinheit 42a in FIG 4 in einem Zustand
dargestellt, in welchem ihr erstes Befestigungselement 60a vom Vorsprung 56 des Koppelelements
52 des ersten Trägerbauteils 16a entfernt angeordnet ist.
[0077] Des Weiteren weist jede der beiden Deckenklappen 22a, 22b ein Koppelbauteil 62 mit
einem Hakenelement 64 auf. Die erste Deckenklappe 22a ist mit ihrem Koppelbauteil
62 an das Koppelelement 52 des ersten Trägerbauteils 16a gekoppelt, wobei das Hakenelement
64 dieses Koppelbauteils 62 am Koppelelement 52 des ersten Trägerbauteils 16a eingehakt
ist. Die zweite Deckenklappe 22b ist mit ihrem Koppelbauteil 62 an das Koppelelement
52 des zweiten Trägerbauteils 16b gekoppelt, wobei das Hakenelement 64 dieses Koppelbauteils
62 am Koppelelement 52 des zweiten Trägerbauteils 16b eingehakt ist.
[0078] Die beiden Trägerbauteile 16a, 16b, das Verbindungsbauteil 18 und die Koppelbauteile
62 sind jeweils als Strangpressprofil, insbesondere als Aluminium-Strangpressprofil
ausgebildet. Die beiden Verdeckungseinheiten 42a, 42b sind jeweils als Extrusionsprofil
aus Polycarbonat ausgebildet.
[0079] FIG 5 zeigt das erste Trägerbauteil 16a, die erste Verdeckungseinheit 42a, die erste
Befestigungseinrichtung 20a, das Verbindungsbauteil 18, das Koppelbauteil 62 der ersten
Deckenklappe 22a sowie den Steg 34 aus FIG 4 in einem Zustand, in welchem diese Bauteile
räumlich voneinander getrennt sind, sodass die einzelnen Elemente dieser Bauteile
besser erkennbar sind.
[0080] In FIG 5 ist insbesondere die zuvor erwähnte Zugangsöffnung 54 des Koppelelements
52 des ersten Trägerbauteil 16a erkennbar, welche zur Aufnahme des Hakenelements 64
des Koppelbauteils 62 der ersten Deckenklappe 22a dient.
[0081] Des Weiteren ist aus FIG 5 ersichtlich, dass das Verbindungsbauteil 18 einen Zentralabschnitt
66 mit kreuzförmiger Querschnittsform aufweist. Darüber hinaus weist das Verbindungsbauteil
18 zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete erste Befestigungsabschnitte 68a mit
L-förmiger Querschnittsform auf, die an den Zentralabschnitt 66 des Verbindungsbauteils
18 anschließen. Mit einem der beiden ersten Befestigungsabschnitte 68a ist das Verbindungsbauteil
18 im zusammengesetzten Zustand der Deckenbaugruppe 14 an eine der Befestigungsschienen
46 des ersten Trägerbauteils 16a geschraubt. Mit dem anderen der beiden ersten Befestigungsabschnitte
68a ist das Verbindungsbauteil 18 im zusammengesetzten Zustand der Deckenbaugruppe
14 an eine der Befestigungsschienen 46 des zweiten Trägerbauteils 16a geschraubt.
[0082] Außerdem hat das Verbindungsbauteil 18 zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete
zweite Befestigungsabschnitte 68b mit L-förmiger Querschnittsform, die an den Zentralabschnitt
66 des Verbindungsbauteils 18 anschließen. Mit diesen beiden Befestigungsabschnitten
68b ist das Verbindungsbauteil 18 im zusammengesetzten Zustand der Deckenbaugruppe
14 an den Steg 34 geschraubt.
[0083] FIG 6 zeigt das Verbindungsbauteil 18 sowie den am Verbindungsbauteil 18 befestigten
Steg 34 in einer Seitenansicht, wohingegen FIG 7 das Verbindungsbauteil 18 sowie den
am Verbindungsbauteil 18 befestigten Steg 34 in einer Ansicht von unten zeigt.
[0084] In den beiden letztgenannten Figuren sind das Verbindungsbauteil 18 und der Steg
34 so zueinander positioniert, wie sie es im zusammengesetzten Zustand der Deckenbaugruppe
14 sind. In diesem Zustand liegt der Steg 34 an der Unterseite des Verbindungsbauteils
18 an und bedeckt diese. In Längsrichtung 70 des Stegs 34 weist der Steg 34 eine größere
Abmessung auf als das Verbindungsbauteil 18.
[0085] Sowohl in FIG 6 als auch in FIG 7 sind mehrere Anschrauböffnungen 72 dargestellt,
über welche der Steg 34 an das Verbindungsbauteil 18 geschraubt ist.
[0086] FIG 8 zeigt das zuvor beschriebene erste Trägerbauteil 16a sowie rechts daneben die
zuvor beschriebene zugehörige erste Verdeckungseinheit 42a.
[0087] Außerdem zeigt FIG 8 zwei alternative Trägerbauteile 16c, 16d, welche eine geringere
Breite als das erste Trägerbauteil 16a aufweisen, sowie jeweils rechts daneben eine
zugehörige alternative Verdeckungseinheit 42c, 42d.
[0088] Die drei abgebildeten Trägerbauteile 16a, 16c, 16d unterscheiden sich hinsichtlich
ihrer Breite sowie teilweise hinsichtlich der Anzahl ihrer Befestigungsschienen 46
voneinander. Bei allen dreien Trägerbauteilen 16a, 16c, 16d ist das Koppelelement
52 jedoch identisch ausgebildet. Das Koppelelement 52 des jeweiligen Trägerbauteils
16a, 16c, 16d bildet somit eine Standardschnittstelle für eine Deckenklappe. Die drei
abgebildeten Verdeckungseinheiten 42a, 42c, 42d unterscheiden sich lediglich hinsichtlich
ihrer Breite voneinander.
[0089] Anstelle des ersten Trägerbauteils 16a und/oder anstelle des zweiten Trägerbauteils
16b kann bei der Deckenbaugruppe 14 ein solches alternatives Trägerbauteile 16c, 16d
verwendet werden, falls die Deckenbaugruppe 14 in ein Fahrzeug mit geringerer Wagenkastenbreite
eingebaut werden soll. Die übrigen Bauteile der Deckenbaugruppe 14 hingegen müssen
nicht auf die Wagenkastenbreite des Fahrzeugs abgestimmt werden. Das heißt, die übrigen
Bauteile können bei der Deckenbaugruppe 14 unabhängig von der Wagenkastenbreite des
Fahrzeugs verwendet werden.
[0090] Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert
und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch das offenbarte Beispiel eingeschränkt
und andere Variationen können hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der
in den nachfolgenden Ansprüchen festgelegten Erfindung zu verlassen.
1. Deckenbaugruppe (14) für ein Fahrzeug (2), umfassend ein erstes und ein zweites Trägerbauteil
(16a, 16b), die nebeneinander angeordnet sind, sowie mindestens ein Verbindungsbauteil
(18), durch welches die beiden Trägerbauteile (16a, 16b) miteinander verbunden sind,
wobei jedes der beiden Trägerbauteile (16a, 16b) ein Koppelelement (52) zum schwenkbaren
Lagern einer Deckenklappe (22a, 22b) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Deckenbaugruppe (14) mit mehreren Beleuchtungsvorrichtungen (40) zum Beleuchten
eines Fahrgastraums (26) des Schienenfahrzeugs (2) ausgestattet ist, welche an den
beiden Trägerbauteilen (16a, 16b) befestigt sind,
- die Deckenbaugruppe (14) eine erste transluzente Verdeckungseinheit (42a), welche
das erste Trägerbauteil (16a) von unten verdeckt, sowie eine zweite transluzente Verdeckungseinheit
(42b), welche das zweite Trägerbauteil (16b) von unten verdeckt, umfasst, und
- die erste Verdeckungseinheit (42a) an einem am Verbindungsbauteil (18) befestigten
Steg (34) sowie am ersten Trägerbauteil (16a) lösbar befestigt ist und die zweite
Verdeckungseinheit (42b) an dem Steg (34) sowie am zweiten Trägerbauteil (16b) lösbar
befestigt ist.
2. Deckenbaugruppe (14) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trägerbauteil (16a) als Profilbauteil ausgebildet ist, das zweite Trägerbauteil
(16b) als Profilbauteil ausgebildet ist und/oder das Verbindungsbauteil (18) als Profilbauteil
ausgebildet ist.
3. Deckenbaugruppe (14) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsbauteil (18) eine Symmetrieebene (44) aufweist, bezüglich welcher
das Verbindungsbauteil (18) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist, wobei die beiden Trägerbauteile
(16a, 16b) bezüglich der Symmetrieebene (44) des Verbindungsbauteils (18) spiegelbildlich
zueinander angeordnet sind.
4. Deckenbaugruppe (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (52) des jeweiligen Trägerbauteils (16a, 16b) als Hohlkammerprofil
ausgebildet ist und eine Zugangsöffnung (54) aufweist.
5. Deckenbaugruppe (14) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (52) des jeweiligen Trägerbauteils (16a, 16b) einen Vorsprung (56)
aufweist, welcher vorzugsweise gegenüberliegend der Zugangsöffnung (54) des Koppelelements
(52) angeordnet ist.
6. Deckenbaugruppe (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (52) des jeweiligen Trägerbauteils (16a, 16b) eine abgerundete,
im Wesentlichen C-förmige Querschnittsform aufweist.
7. Deckenbaugruppe (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch mindestens eine Deckenklappe (22a, 22b) mit einem Koppelbauteil (62), das derart
an das Koppelelement (52) des ersten oder des zweiten Trägerbauteils (16a, 16b) koppelbar
ist, dass die Deckenklappe (22a, 22b) im gekoppelten Zustand schwenkbar an dem Koppelelement
(52) des ersten/zweiten Trägerbauteils (16a, 16b) gelagert ist.
8. Deckenbaugruppe (14) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelbauteil (62) der Deckenklappe (22a, 22b) ein hakenförmiges Hakenelement
(64) aufweist, welches am Koppelelement (52) des ersten/zweiten Trägerbauteils (16a,
16b) einhakbar ist.
9. Deckenbaugruppe (14) nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenklappe (22a, 22b) eine Wandungseinheit (24) aufweist, welche als Lochdeckeneinheit
zur Zuführung von Luft in einen Fahrgastraum (26) des Fahrzeugs (2) ausgebildet ist.
10. Fahrzeug (2) mit einer Deckenbaugruppe (14) nach einem der voranstehenden Ansprüche.
11. Fahrzeug (2) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trägerbauteile (16a, 16b) der Deckenbaugruppe (14) in Breitenrichtung
(12) des Fahrzeugs (2) nebeneinander angeordnet sind.
12. Fahrzeug (2) nach Anspruch 10 oder 11,
gekennzeichnet durch einen Innendeckencontainer (6) mit einer schwenkbaren Containerklappe (8), wobei
die Trägerbauteile (16a, 16b) der Deckenbaugruppe (14) an der schwenkbaren Containerklappe
(8) befestigt sind.
13. Fahrzeug (2) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, gekennzeichnet durch ein Elektrogerät (36), welches in Längsrichtung des Fahrzeugs (2) vor oder hinter
dem Verbindungsbauteil (18) der Deckenbaugruppe (14) angeordnet ist, wobei das Elektrogerät
(36) zumindest teilweise zwischen mindestens einem der beiden Trägerbauteile (16a,
16b) der Deckenbaugruppe (14) und dem am Verbindungsbauteil (18) befestigten Steg
(34) der Deckenbaugruppe (14) angeordnet ist.
1. Ceiling assembly (14) for a vehicle (2), comprising a first and a second carrier component
(16a, 16b), which are arranged next to each other, and at least one connecting component
(18), by means of which the two carrier components (16a, 16b) are connected to each
other, wherein each of the two carrier components (16a, 16b) has a coupling element
(52) for the pivotable mounting of a ceiling flap (22a, 22b)
characterized in that
- the ceiling assembly (14) is equipped with a plurality of illuminating devices (40)
for illuminating a passenger compartment (26) of the rail vehicle (2), said illuminating
devices being fastened to the two carrier components (16a, 16b),
- the ceiling assembly (14) comprises a first translucent concealing unit (42a), which
conceals the first carrier component (16a) from below, and a second translucent concealing
unit (42b), which conceals the second carrier component (16b) from below, and
- the first concealing unit (42a) is fastened releasably to a web (34), which is fastened
to the connecting component (18), and to the first carrier component (16a), and the
second concealing unit (42b) is fastened releasably to the web (34) and to the second
carrier component (16b).
2. Ceiling assembly (14) according to Claim 1,
characterized in that the first carrier component (16a) is designed as a profile component, the second
carrier component (16b) is designed as a profile component, and/or the connecting
component (18) is designed as a profile component.
3. Ceiling assembly (14) according to Claim 1 or 2,
characterized in that the connecting component (18) has a plane of symmetry (44), with respect to which
the connecting component (18) is formed nearer-symmetrically, wherein the two carrier
components (16a, 16b) are arranged mirror-symmetrically to each other with respect
to the plane of symmetry (44) of the connecting component (18) .
4. Ceiling assembly (14) according to one of the preceding claims,
characterized in that the coupling element (52) of the respective carrier component (16a, 16b) is designed
as a hollow chamber profile and has an access opening (54).
5. Ceiling assembly (14) according to Claim 4,
characterized in that the coupling element (52) of the respective carrier component (16a, 16b) has a projection
(56) which is preferably arranged opposite the access opening (54) of the coupling
element (52).
6. Ceiling assembly (14) according to one of the preceding claims,
characterized in that the coupling element (52) of the respective carrier component (16a, 16b) has a rounded,
substantially C-shaped cross-sectional shape.
7. Ceiling assembly (14) according to one of the preceding claims,
characterized by at least one ceiling flap (22a, 22b) with a coupling component (62) that can be coupled
to the coupling element (52) of the first or of the second carrier component (16a,
16b) in such a manner that, in the coupled state, the ceiling flap (22a, 22b) is mounted
pivotably on the coupling element (52) of the first/second carrier component (16a,
16b).
8. Ceiling assembly (14) according to Claim 7,
characterized in that the coupling component (62) of the ceiling flap (22a, 22b) has a hook-shaped hook
element (64) which can be hooked onto the coupling element (52) of the first/second
carrier component (16a, 16b).
9. Ceiling assembly (14) according to Claim 7 or 8, characterized in that the ceiling flap (22a, 22b) has a wall unit (24) which is designed as a perforated
ceiling unit for supplying air to a passenger compartment (26) of the vehicle (2).
10. Vehicle (2) with a ceiling assembly (14) according to one of the preceding claims.
11. Vehicle (2) according to Claim 10,
characterized in that the two carrier components (16a, 16b) of the ceiling assembly (14) are arranged next
to each other in the width direction (12) of the vehicle (2) .
12. Vehicle (2) according to Claim 10 or 11,
characterized by an interior ceiling container (6) with a pivotable container flap (8), wherein the
carrier components (16a, 16b) of the ceiling assembly (14) are fastened to the pivotable
container flap (8).
13. Vehicle (2) according to one of Claims 10 to 12, characterized by an electric device (36) which is arranged in front of or behind the connecting component
(18) of the ceiling assembly (14) in the longitudinal direction of the vehicle (2),
wherein the electric device (36) is at least partially arranged between at least one
of the two carrier components (16a, 16b) of the ceiling assembly (14) and the web
(34), which is fastened to the connecting component (18), of the ceiling assembly
(14).
1. Module (14) de plafond d'un véhicule (2), comprenant une première et une deuxième
pièce (16a, 16b) porteuses, qui sont disposées l'une à côté de l'autre, ainsi qu'au
moins une pièce (18) de liaison, par laquelle les deux pièces (16a, 16b) porteuses
sont reliées l'une à l'autre, dans lequel chacune des deux pièces (16a, 16b) porteuses
a un élément (52) d'accouplement pour le montage à pivotement d'un volet (22a, 22b)
de plafond,
caractérisé en ce que
- le module (14) de plafond est équipé de plusieurs dispositifs (40) d'éclairage pour
l'éclairage d'un compartiment (26) de voyageurs du véhicule (2) ferroviaire, qui sont
fixés aux deux pièces (16a, 16b) porteuses,
- le module (14) de plafond comprend une première unité (42a) translucide de recouvrement,
qui recouvre par le bas la première pièce (16a) porteuse, ainsi qu'une deuxième unité
(42b) translucide de recouvrement, qui recouvre par le bas la deuxième pièce (16b)
porteuse, et
- la première unité (42a) de recouvrement est fixée de manière amovible à une entretoise
(34), fixée à la pièce (18) de liaison, ainsi qu'à la première pièce (16a) porteuse
et la deuxième unité (42b) de recouvrement est fixée de manière amovible à l'entretoise
(34) ainsi qu'à la deuxième pièce (16b) porteuse.
2. Module (14) de plafond suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la première pièce (16a) porteuse est constituée sous la forme d'une pièce profilée,
la deuxième pièce (16b) porteuse est constituée sous la forme d'une pièce profilée
et/ou la pièce (18) de liaison est constituée sous la forme d'une pièce profilée.
3. Module (14) de plafond suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pièce (18) de liaison a un plan (44) de symétrie, par rapport auquel la pièce
(18) de liaison est constituée en étant de symétrie comme en un miroir, dans lequel
les deux pièces (16a, 16b) porteuses sont disposées l'une par rapport à l'autre en
étant symétriques comme en un miroir, par rapport au plan (44) de symétrie de la pièce
(18) de liaison.
4. Module (14) de plafond suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément (52) d'accouplement de la pièce (16a, 16b) porteuse respective est constitué
sous la forme d'un profilé à chambre creuse et a une ouverture (54) d'accès.
5. Module (14) de plafond suivant la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément (52) d'accouplement de la pièce (16a, 16b) porteuse respective a une saillie
(56), qui de préférence est disposée en face de l'ouverture (54) d'accès de l'élément
(52) d'accouplement.
6. Module (14) de plafond suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément (52) d'accouplement de la pièce (16a, 16b) porteuse respective a une forme
de section transversale arrondie, sensiblement en forme de C.
7. Module (14) de plafond suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé par au moins un volet (22a, 22b) de plafond ayant une pièce (62) d'accouplement, qui
peut être accouplée à l'élément (52) d'accouplement de la première ou de la deuxième
pièce (16a, 16b) porteuse, de manière à ce que le volet (22a, 22b) de plafond soit
dans l'état accouplé monté pivotant sur l'élément (52) d'accouplement de la première
/ deuxième pièce (16a, 16b) porteuse.
8. Module (14) de plafond suivant la revendication 7,
caractérisé en ce que la pièce (62) d'accouplement du volet (22a, 22b) de plafond a un élément (64) de
crochet en forme de crochet, qui peut s'accrocher à l'élément (52) d'accouplement
de la première / deuxième pièce (16a, 16b) porteuse.
9. Module (14) de plafond suivant la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que le volet (22a, 22b) de plafond a une unité (24) de paroi, qui est constituée sous
la forme d'une unité de plafond à trous pour l'apport de l'air dans un compartiment
(26) de voyageurs du véhicule (2).
10. Véhicule (2) ayant un module (14) de plafond suivant l'une des revendications précédentes.
11. Véhicule (2) suivant la revendication 10,
caractérisé en ce que les deux pièces (16a, 16b) porteuses du module (14) de plafond sont disposées l'une
à côté de l'autre dans la direction (12) en largeur du véhicule (2).
12. Véhicule (2) suivant la revendication 10 ou 11,
caractérisé par un conteneur (6) de plafond intérieur ayant un volet (8) de conteneur pivotant, dans
lequel les pièces (16a, 16b) porteuses du module (14) de plafond sont fixées au volet
(8) de conteneur pivotant.
13. Véhicule (2) suivant l'une des revendications 10 à 12, caractérisé par un appareil (36) électrique, qui est disposé dans la direction longitudinale du véhicule
(2) devant ou derrière la pièce (18) de liaison du module (14) de plafond, dans lequel
l'appareil (36) électrique est disposé, au moins en partie, entre au moins l'une des
deux pièces (16a, 16b) porteuses du module (14) de plafond et l'entretoise (34), fixée
à la pièce (18) de liaison, du module (14) de plafond.