[0001] Die Erfindung betrifft ein Automatiktürsystem mit wenigstens einer zwischen einer
Türschließstellung und einer Türöffnungsstellung bewegbar gelagerten Türblattanordnung,
einer steuerbaren Antriebseinrichtung zur automatischen Bewegung der Türblattanordnung
hin zur Türschließstellung oder zur Türöffnungsstellung in Reaktion auf eine Türschließanweisung
bzw. Türöffnungsanweisung in einem Automatikmodus, einer Steuereinrichtung zur Steuerung
der Antriebseinrichtung nach Maßgabe von Türschließanweisungen bzw. Türöffnungsanweisungen
und einer Einrichtung zur Erfassung und Bereitstellung von Türschließanweisungen und
Türöffnungsanweisungen für die Steuereinrichtung. Ein solches Automatiktürsystem ist
aus
DE 20 2004 017100 U1 bekannt.
[0002] Automatiktürsysteme sind in vielen Varianten bekannt. Es handelt sich dabei um Türsysteme,
deren Türblätter mittels gesteuerter motorischer Antriebe zwischen ihrer Schließstellung
und ihrer Öffnungsstellung bewegt werden. Sie können insbesondere als automatische
Schiebetüren, Drehtüren, Hubtüren oder Lamellentüren ausgebildet sein.
[0003] Automatiktürsysteme der hier betrachteten Art können sich in Größe und Umgebung durchaus
unterscheiden. Beispielsweise kann es sich dabei um große und schwere Industrietore,
Hangartore, Garagentore usw. handeln. Andererseits gibt es auch relativ kleine Automatiktüren,
etwa Türen von Personenaufzügen usw.
[0004] Bei zahlreichen Automatiktürsystemen besteht die Möglichkeit, die bewegbare Türblattanordnung
nach Abschaltung des steuerbaren Antriebs manuell, ggf. mit nicht zum Automatiktürsystem
betriebsmäßig gehörenden äußeren Hilfsmitteln, zu bewegen, beispielsweise wenn die
zugehörige Steuereinrichtung eine Störung des Normalbetriebs aufweist oder wenn ein
hinreichender mechanischer Gleichlauf der Türblattanordnung nicht mehr gegeben ist
oder wenn Servicearbeiten an dem Automatiktürsystem durchzuführen sind.
[0005] Insbesondere bei sehr großen und schweren Türsystemen, aber auch bei kleineren Türsystemen
kann es gelegentlich mühsam sein, die Türblattanordnung manuell zu bewegen, insbesondere
wenn mechanische Deformationen der Tür stattgefunden haben und die Tür durch Verzug
schwergängiger geworden ist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Automatiktürsystem der
eingangs genannten Art, insbesondere ein Aufzug-Automatiktürsystem dahingehend zu
verbessern, dass es auch in bestimmten Ausnahmesituationen zumindest notfunktionsmäßig
mit geringem Kraftaufwand zu betätigen ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ausgehend von einem Automatiktürsystem mit den eingangs
genannten Merkmalen erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass es in einem Servomodus betreibbar
ist, in dem die Türblattanordnung aus der Türschließstellung oder einer dieser angenäherten
Stellung heraus zur Türöffnungsstellung hin unter Ausübung einer äußeren Kraft auf
die Türblattanordnung zusätzlich zu einer von der Antriebseinrichtung im Servomodus
erzeugten, jedoch allein für den Türöffnungsvorgang nicht ausreichenden Servokraft
bewegbar ist, und dass die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, Störungen des
Automatikmodus zu erfassen und bei Erfassung einer solchen Störung den Servomodus
zuzulassen oder zu aktivieren.
[0008] Der Begriff Türblattanordnung kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung weit gefasst
sein und Türblätter aus allen geeigneten Materialien umfassen. Auch ein Lamellenverbund
einer Lamellentür kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung unter dem Begriff Türblattanordnung
fallen. Die Antriebseinrichtung wird in den meisten Fällen wenigstens einen Elektromotor
als Antriebsquelle aufweisen. Es sollen jedoch nicht Antriebseinrichtungen mit anderen
Antriebsquellen, etwa hydraulischen Antrieben oder pneumatischen Antrieben, ausgeschlossen
sein.
[0009] Sollte bei dem erfindungsgemäßen Automatiktürsystem der Türbetrieb im Automatikmodus
in einer für die Steuereinrichtung erkennbaren Weise gestört sein, so kann eine vorzugsweise
selbsttätige Umschaltung in den Servomodus stattfinden, so dass die Türblattanordnung
im Bedarfsfall je nach Bautyp manuell aufgeschoben, aufgeklappt, hochgeschwenkt usw.
werden kann. Hierzu sollte das Automatiktürsystem so eingestellt sein, dass die für
den Türöffnungsvorgang im Servomodus zusätzlich zu der Servokraft erforderliche Kraft
ohne große Mühe von einem Menschen aufgebracht werden kann. Sie sollte kleiner 300
N und in geeigneten Fällen auch noch erheblich kleiner sein, so dass in sehr fein
eingestellten Systemen ggf. allein über Reibungskopplung zwischen der Türblattanordnung
und einer menschlichen Hand die noch erforderliche Zusatzkraft von der Hand auf die
Türblattanordnung übertragen werden kann.
[0010] Im Rahmen der Erfindung können Ausführungsformen so gestaltet sein, dass der Servomodus
bei einer betreffenden Störung des Automatikmodus sogleich von der Steuereinrichtung
eingeleitet wird. Bei anderen Ausführungsformen kann es vorgesehen sein, dass die
Steuereinrichtung den Servomodus im Falle einer betreffenden Störung des Automatikmodus
zwar grundsätzlich freigibt, der Servomodus jedoch noch durch einen zusätzlichen Betätigungsschritt,
etwa eine Schalterbetätigung eingeleitet werden kann.
[0011] Ferner können im Rahmen der Erfindung Ausführungsformen so gestaltet sein, dass die
Antriebseinrichtung sogleich beim Übergang des Automatiktürsystems in den Servomodus
die Servokraft erzeugt und an die Türblattanordnung anlegt.
[0012] Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Steuereinrichtung
dazu eingerichtet ist, im Servomodus zu erfassen, ob eine äußere Kraft mit einer Kraftkomponente
in Richtung zur Türöffnungsstellung hin auf die Türblattanordnung ausgeübt wird, und
bei Erfassung einer solchen äußeren Kraft die Erzeugung der Servokraft durch die Antriebseinrichtung
zuzulassen bzw. die Antriebseinrichtung zur Servokrafterzeugung zu aktivieren. Die
Erfassung einer solchen äußeren Kraft kann bei einer elektromotorischen Antriebseinrichtung
beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Motorstrom oder die Motorspannung der Antriebseinrichtung
auf bestimmte Änderungsmuster überwacht wird, die das Anlegen einer äußeren Kraft
implizieren. Bei hydraulischen oder pneumatischen Anlagen können entsprechende Druckschwankungen
des hydraulischen oder pneumatischen Mediums auf äußere Krafteinwirkung auf die Türblattanordnung
hinweisen.
[0013] Der Automatikmodus kann bei einigen Ausführungsformen der Erfindung auch im störungsfreien
Fall abschaltbar sein, so dass durch oder nach Abschaltung des Automatikmodus der
Servomodus gewählt werden kann. Mit anderen Worten, der Servomodus kann im Bedarfsfall
auch willkürlich eingestellt werden, etwa für Service- oder Reparaturarbeiten an dem
Automatiktürsystem oder an einem dieses umfassenden übergeordneten Systems. Hierzu
kann es vorgesehen sein, dass der Servomodus nur mit einem Spezialschlüssel oder/und
gegen Bereitstellung von Autorisierungsdaten einschaltbar ist.
[0014] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die im Servomodus von der Antriebseinrichtung
bereitgestellte Servokraft ihrer Größe nach einen Wert bzw. ein möglichst kleines
Werteintervall aus dem Bereich zwischen 60 % und 99 %, besonders bevorzugt zwischen
70 % und 95 % der zum Bewegen der Türblattanordnung in Richtung der Türöffnungsstellung
erforderlichen Mindestkraft beträgt.
[0015] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das Automatiktürsystem in einem Diagnosemodus
betreibbar, in dem ein Maß für die Mindestkraft zum automatischen Bewegen der Türblattanordnung
bestimmbar ist, wobei die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, die Servokraft
bei Änderung der Mindestkraft zum Bewegen der Türblattanordnung entsprechend anzupassen,
so dass die Servokraft ihrer Größe nach einen Wert bzw. ein möglichst kleines Werteintervall
aus dem Bereich zwischen 70% und 95% der zuletzt bestimmten Mindestkraft zum Bewegen
der Türblattanordnung beträgt.
[0016] Der Diagnosemodus kann dadurch gekennzeichnet sein, dass die Türblattanordnung in
ihrer Schließstellung mit einer Kraft der Antriebseinrichtung in Schließrichtung gegen
die bekannte Kraftwirkung einer Feder beaufschlagt wird und die Kraft herabgesetzt
wird, bis sie im Gleichgewicht mit der Kraftwirkung der Feder ist. Die dabei messbaren
elektrischen Betriebswerte der Antriebseinrichtung lassen sich auswerten, um ein Maß
für die Mindestkraft zum automatischen Bewegen der Türblattanordnung zu erhalten.
[0017] Wenngleich der Servomodus hauptsächlich auf den Türöffnungsvorgang bezogen wurde,
so kommen im Rahmen der Erfindung auch Ausführungsformen des Automatiktürsystems in
Frage, bei denen ein Servomodus auch für den Türschließvorgang in entsprechender Weise
auslösbar ist, so dass die Türblattanordnung aus der Türöffnungsstellung oder einer
dieser angenäherten Stellung heraus zur Türschließstellung hin unter Ausübung einer
äußeren Kraft auf die Türblattanordnung zusätzlich zu einer von der Antriebseinrichtung
im Servomodus erzeugten, jedoch allein für den Türschließvorgang nicht ausreichenden
Servokraft bewegbar ist.
[0018] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei
dem Automatiktürsystem um ein Automatiktürsystem eines Aufzugs.
[0019] Bei Personenaufzügen kann es leicht zur Verunsicherung und zu Ängsten von Personen
in der Aufzugkabine kommen, wenn sich die Aufzugtür bei Halt der Aufzugskabine in
einer Etage nicht in der gewohnten Weise automatisch öffnet. Die Erfindung bietet
hier den Aufzugskabineninsassen die Möglichkeit, sich rasch selbst aus der Kabine
zu befreien, indem sie die Aufzugtür einfach aufschieben. Da die Aufzugstür entsprechend
der Erfindung sehr leichtgängig mit Servounterstützung zu öffnen ist, erhalten die
an dem Öffnungsvorgang beteiligten Personen rasch das Gefühl, einen zulässigen alternativen
Öffnungsvorgang der Aufzugtür durchzuführen, so dass Angstgefühle der Kabineninsassen
rasch aufgehoben werden.
[0020] Ein solches Automatiktürsystem eines Aufzugs kann gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung wenigstens eine Aufzugkabinentür und wenigstens eine Aufzugschachttür aufweisen,
die im betriebsmäßig installierten Zustand des Aufzugs bei Halt der Aufzugkabine in
einem die Aufzugschachttür enthaltenden Etage zur gemeinsamen Bewegung in Türöffnungsrichtung
und in Türschließrichtung koppelbare Türblätter aufweisen, welche gemeinsam die im
Servomodus aus der Türschließstellung oder einer dieser angenäherten Stellung heraus
zur Türöffnungsstellung hin unter Aufwendung einer auf die Türblattanordnung einwirkenden
äußeren Kraft zusätzlich zu einer von der Antriebseinrichtung aufgewandten, jedoch
allein für den Türöffnungsvorgang nicht ausreichenden Servokraft bewegbare Türblattanordnung
bilden.
[0021] Vorzugsweise ist der Servomodus nur aktivierbar, wenn sich die Aufzugkabinentür und
die Aufzugschachttür bei Halt des Aufzugs in einer Etage gegenüberstehen.
[0022] Vorzugsweise handelt es sich bei dem Automatiktürsystem nach der Erfindung um ein
vorzugsweise mehrblättriges Schiebetürsystem. Dabei kann es sich beispielsweise um
ein Teleskopschiebetürsystem handeln.
[0023] Gegenstand der Erfindung ist auch eine Aufzugsanlage mit einem Automatiktürsystem
nach der Erfindung.
[0024] Ein einfaches Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme
auf die Figuren erläutert.
- Figur 1a)
- zeigt in einer stark vereinfachten Darstellung eine Frontansicht einer automatischen
Schiebetür im geschlossenen Zustand, wobei ein oberer Bereich des Türrahmens teilweise
ausgebrochen dargestellt ist, um die Türantriebseinrichtung zu verdeutlichen.
- Figur 1b)
- zeigt die Schiebetür aus Figur 1a) im nahezu vollständig geöffneten Zustand in einer
Frontansicht entsprechend der Figur 1a.
- Figur 1c)
- zeigt die Schiebetür in einer Momentaufnahme in einer Frontansicht entsprechend Figur
1a) und Figur 1b) während eines Türöffnungsvorgangs im Servomodus, wobei angedeutet
ist, dass eine Person an der Tür schiebt, um diese in Öffnungsstellung zu bringen.
[0025] Das in den Figuren gezeigte automatische Schiebetürsystem ist eine Teleskopschiebetür
mit einem Rahmen 2 und zwei Türblättern 3, 5, die sich beim Öffnungsvorgang und Schließvorgang
der Teleskopschiebetür in zwei hintereinander liegenden, parallelen Verschiebeebenen
parallel zueinander ausgerichtet und horizontal zueinander bewegen. Die Türblätter
3, 5 können z.B. aus Glasscheiben gebildet und durchsichtig sein. Eine Antriebseinrichtung
7 dient dazu, die Teleskopschiebetür auf entsprechende Anforderung automatisch zu
öffnen oder zu schließen, wobei sich das in Fig. 1a) rechts positionierte und in der
etwas weiter hinten liegenden Verschiebeebene positionierte Türblatt 3 schneller bewegt
als das in der etwas weiter vorne liegenden Verschiebeebene positionierte Türblatt
5. Bei derartigen Teleskopschiebetüren wird das in Öffnungsbewegungsrichtung nachlaufende-
und in Schließbewegungsrichtung vorlaufende Türblatt üblicherweise mit ca. der doppelten
Geschwindigkeit verschoben, wie das andere Türblatt.
[0026] Mit einem Rechteckschaltsymbol ist in den Figuren 1a) - 1c) eine Steuereinrichtung
25 der Teleskopschiebetür angedeutet. Die Steuereinrichtung 25 dient unter anderem
zur Steuerung der Antriebseinrichtung 7 nach Maßgabe einer Türschließanweisung oder
einer Türöffnungsanweisung. Zur Vorgabe der Türschließanweisungen bzw. der Türöffnungsanweisungen
steht dem Benutzer eine Tastenanordnung 26 mit einer Türöffnungstaste und einer Türschließtaste
im Türrahmen seitlich neben der Türöffnung 4 zur Verfügung. Eine solche Tastenanordnung
26 kann auch auf der gegenüberliegenden Türzugangsseite vorgesehen sein. Die Steuereinrichtung
25 erzeugt je nach Türschließanweisung/Türöffnungsanweisung Steuer- und Schaltbefehle
für einen Elektromotor 27 der Antriebseinrichtung, um ihn gesteuert mit elektrischer
Antriebsenergie zu versorgen und die jeweilige Motordrehrichtung vorzugeben. Je nach
Motordrehrichtung des Elektromotors 27 bewegen sich die Türblätter 3, 5 in Öffnungsbewegungsrichtung
oder in Schließbewegungsrichtung. Bei der in den Figuren 1a) bis 1c) vereinfacht dargestellten
Antriebseinrichtung 7 handelt es sich um einen Seilzugantrieb, bei dem der Elektromotor
27 über einen Transmissionsriemen 29 oder dgl. eine erste Umlenkrolle 31 rechts oberhalb
der Türöffnung 4 antreibt, wobei die Umlenkrolle 31 zwei konzentrisch zur Umlenkrollenachse
aneinander angeordnete zylindrische Umlenkrollenabschnitte 33, 35 aufweist, von denen
der Umlenkrollenabschnitt 33 einen größeren Durchmesser hat als der Umlenkrollenabschnitt
35. Jeder der beiden Umlenkrollenabschnitte 33, 35 ist von einem jeweiligen Endloszugseil
37,39, bspw. einem Zahnriemen, umschlungen und dient zu dessen Antrieb und Umlenkung.
Eine zur ersten Umlenkrolle 31 achsparallele zweite Umlenkrolle 41 ist seitlich links
und oberhalb der Türöffnung 4 drehbar angeordnet und weist ebenfalls zwei konzentrisch
zu ihrer Umlenkrollenachse aneinander angeordnete zylindrische Umlenkrollenabschnitte
43, 45 mit entsprechend unterschiedlichen Durchmessern auf, welche von den Endloszugseilen
37, 39 umschlungen sind und zu deren Umlenkung dienen. Mit dem unteren Trum 36 des
um die Umlenkrollenabschnitte 33, 43 mit größerem Durchmesser umlaufenden Endloszugseils
37 ist das schneller laufende Türblatt 3 über ein Mitnehmerelement 47 verbunden, wohingegen
mit dem unteren Trum 38 des um die Umlenkrollenabschnitte 35, 45 umlaufenden Endloszugseils
39 das andere Türblatt 5 über ein Mitnehmerelement 49 verbunden ist. Wird der Elektromotor
27 so angesteuert, dass er die Umlenkrolle 31 zur Drehung im Uhrzeigersinn (bezogen
auf Fig. 1a)) antreibt, so bewegen sich die Mitnehmerelemente 47, 49 mit den unteren
Trumen 36, 38 in Fig. 1a) nach links, so dass die Türblätter 3, 5 ebenfalls in Türöffnungsbewegungsrichtung
nach links verschoben werden. Wird der Elektromotor 27 so angesteuert, dass er die
Umlenkrolle 31 zur Drehung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn (bezogen auf Fig. 1b))
antreibt, so werden die Türblätter 3,5 aus ihrer Öffnungsstellung gemäß Fig. 1b) in
Schließbewegungsrichtung nach rechts mit dem unteren Trumen 36, 38 bewegt.
[0027] Da das Zugseil 37 um die Umlenkrollenabschnitte 33, 43 mit den größeren Durchmessern
umläuft, hat es eine größere Umlaufgeschwindigkeit als das andere Zugseil 39, welches
um die Umlenkrollenabschnitte 35, 45 mit den kleineren Durchmessern umläuft. Dementsprechend
wird das von dem Zugseil 37 mitbewegte Türblatt 3 auch schneller in Türschließbewegungsrichtung
und in Türöffnungsbewegungsrichtung verschoben als das von dem Zugseil 39 mitbewegte
Türblatt 5. Je nachdem, ob die Steuereinrichtung 25 den Elektromotor 27 zur Drehung
im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn ansteuert, werden somit die Türblätter
3, 5 in Türschließbewegungsrichtung oder in Türöffnungsbewegungsrichtung verschoben.
[0028] Es sei an dieser Stelle betont, dass die vorstehend erläuterte elektromotorische
Zugseilantriebseinrichtung 7 lediglich exemplarisch als eine geeignete Antriebseinrichtung
für eine erfindungsgemäße Schiebetür vorgestellt wurde. Es kommen auch andere Antriebseinrichtungen,
etwa Spindelantriebe, Linearmotorantriebe usw. als Türantriebe in Frage.
[0029] Soweit das Automatiktürsystem bisher anhand der Figuren 1a) - 1c) erläutert wurde,
weist es Merkmale auf, die aus dem Stand der Technik bekannt sind.
[0030] Hinzu kommt, dass das Automatiktürsystem nach der Erfindung in einem Servomodus betreibbar
ist. Unter bestimmten Bedingungen kann der Automatikbetrieb des Türsystems somit unterdrückt
bzw. ausgeschaltet- und der Servomodus aufgerufen werden, in welchem die Türblätter
3, 5 aus der Schließstellung heraus zur Türöffnungsstellung hin unter Ausübung einer
äußeren Kraft auf die Türblätter zusätzlich zu einer von der Antriebseinrichtung 27
im Servomodus erzeugten, jedoch allein für den Türöffnungsvorgang nicht ausreichenden
Servokraft bewegbar ist. In Figur 1c) ist angedeutet, dass eine Person 23 die miteinander
gekoppelten Türblätter 3, 5 in die Türöffnungsstellung im Servomodus verschiebt. Die
dazu aufzuwendende manuelle Kraft der Person 23 ist sehr gering, da die Antriebseinrichtung
27 eine Servokraft an den Türblättern 3, 5 bereitstellt, die ebenfalls in Türöffnungsrichtung
wirkt, jedoch allein nicht ausreicht, die Tür zu öffnen. So kann es beispielsweise
vorgesehen und betriebsmäßig eingestellt sein, dass die Servokraft ca. 90 % der Mindestkraft
beträgt, die zum Bewegen der Türblätter 3, 5 in die Türöffnungsstellung erforderlich
ist.
[0031] Der Servomodus kann bei dem in Fig. 1a) - 1c) gezeigten Ausführungsbeispiel an einem
mit der Steuereinrichtung datenübertragungsmäßig verbundenen Wartungsterminal 28 durch
Schlüsselbetätigung eingeschaltet werden, beispielsweise von einem Servicetechniker,
der über einen passenden Serviceschlüssel für das Wartungsterminal 28 verfügt.
[0032] Der Servomodus kann ferner von der Steuereinrichtung 25 aktiviert werden, falls im
Automatikmodus des Automatiktürsystems Störungen auftreten, die von der Steuereinrichtung
25 detektiert werden. Derartige Störungen können Störungen im Programmablauf des Steuerprogramms
der Steuereinrichtung 25 sein. Derartige Störungen können ferner mechanischer Natur
sein, etwa Störungen im Gleichlauf der Türblätter oder Klemmeffekte aufgrund von Deformationen
an den Türblättern 3, 5 oder deren Führungen.
[0033] Die Steuereinrichtung ist mit entsprechend sensorischen Mitteln ausgestattet, um
turnusmäßig den ordnungsgemäßen Betrieb des Automatiktürsystems zu überwachen und
betreffende Störeffekte zu erfassen und auch die Störeffekte zu reagieren, indem sie
den Servomodus zulässt bzw. aktiviert.
[0034] Die Steuereinrichtung ist im Beispielsfall auch dazu eingerichtet, im Servomodus
zu erfassen, ob eine externe Schubkraft in Türöffnungsrichtung auf die Türblätter
3, 5 ausgeübt wird, etwa entsprechend der Situation gemäß Figur 1c). Stellt sie eine
solche Kraftausübung auf die Türblätter 3, 5 fest, so lässt sie die Erzeugung der
Servokraft durch die Antriebseinrichtung 27 zu.
[0035] Wie schon erwähnt, kann die vorliegende Erfindung insbesondere bei Aufzugtürsystemen
vorteilhaft zur Anwendung kommen. Dabei kann aus Sicherheitsgründen dafür Sorge getragen
sein, dass der Servomodus nur dann aktivierbar ist, wenn die betreffende Aufzugkabine
in einer Etage hält.
[0036] In der
EP 1 914 189 A1 ist ein Aufzugtürsystem und ein Verriegelungsmechanismus dafür erläutert, wobei ein
solches Aufzugtürsystem mit geringem Aufwand, insbesondere Programmieraufwand zum
Programmieren der Steuereinrichtung, in einer die Erfindung implementieren Weise nachrüstbar
ist, so dass es eine Aufzugkabinentür und wenigstens eine Aufzugschachttür aufweist,
die im betriebsmäßig installierten Zustand des Aufzugs bei Halt der Aufzugkabine in
einer die Aufzugschachttür enthaltenden Etage zur gemeinsamen Bewegung in Türöffnungsrichtung
und in Tür Schließrichtung koppelbar Türblätter aufweisen, die gemeinsam die im Servomodus
aus der Türschließstellung oder einer dieser angenäherten Stellung heraus zur Türöffnungsstellung
hin unter Aufwendung einer auf die Türblattanordnung einwirkenden äußeren Kraft zusätzlich
zu einer von der Antriebseinrichtung aufgewandten, jedoch allein für den Türöffnungsvorgang
nicht ausreichenden Servokraft bewegbare Türblattanordnung bilden.
1. Automatiktürsystem mit
- wenigstens einer zwischen einer Türschließstellung und einer Türöffnungsstellung
bewegbar angeordneten Türblattanordnung (3, 5),
- einer steuerbaren Antriebseinrichtung (7) zur automatischen Bewegung der Türblattanordnung
(3, 5) hin zur Türschließstellung oder zur Türöffnungsstellung in Reaktion auf eine
Türschließanweisung bzw. Türöffnungsanweisung in einem Automatikmodus,
- einer Steuereinrichtung (25) zur Steuerung der Antriebseinrichtung (7) nach Maßgabe
von Türschließanweisungen bzw. Türöffnungsanweisungen und
- einer Einrichtung zur Erfassung und Bereitstellung von Türschließanweisungen und
Türöffnungsanweisungen für die Steuereinrichtung (25),
dadurch gekennzeichnet,
- dass es in einem Servomodus betreibbar ist, in dem die Türblattanordnung (3, 5) aus der
Türschließstellung oder einer dieser angenäherten Stellung heraus zur Türöffnungsstellung
hin unter Ausübung einer äußeren Kraft auf die Türblattanordnung (3, 5) zusätzlich
zu einer von der Antriebseinrichtung (7) im Servomodus erzeugten, jedoch allein für
den Türöffnungsvorgang nicht ausreichenden Servokraft bewegbar ist, und
- dass die Steuereinrichtung (25) dazu eingerichtet ist, Störungen des Automatikmodus zu
erfassen und bei Erfassung einer solchen Störung den Servomodus zuzulassen oder zu
aktivieren.
2. Automatiktürsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (25) ferner dazu eingerichtet ist, im Servomodus zu erfassen,
ob eine äußere Kraft mit einer Kraftkomponente in Richtung zur Türöffnungsstellung
hin auf die Türblattanordnung (3, 5) ausgeübt wird, und bei Erfassung einer solchen
äußeren Kraft die Erzeugung der Servokraft durch die Antriebseinrichtung (7) zuzulassen
oder die Antriebseinrichtung (7) dazu zu aktivieren.
3. Automatiktürsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Automatikmodus abschaltbar ist, dass die Steuereinrichtung (25) dazu eingerichtet
ist zu erfassen, ob eine solche Abschaltung des Automatikmodus vorliegt, und dass
die Steuereinrichtung (25) ferner dazu eingerichtet ist, im Falle der Abschaltung
des Automatikmodus den Servomodus zuzulassen oder zu aktivieren.
4. Automatiktürsystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im Servomodus von der Antriebseinrichtung (7) bereitgestellte Servokraft ihrer
Größe nach einen Wert bzw. ein Werteintervall aus dem Bereich zwischen 60 % und 99
%, besonders bevorzugt zwischen 70 % und 95 % der zum Bewegen der Türblattanordnung
(3, 5) in Richtung der Türöffnungsstellung erforderlichen Mindestkraft beträgt.
5. Automatiktürsystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es in einem Diagnosemodus betreibbar ist, in dem ein Maß für die Mindestkraft zum
automatischen Bewegen der Türblattanordnung (3,5) bestimmbar ist, und dass die Steuereinrichtung
(25) dazu eingerichtet ist, die Servokraft an die Mindestkraft zum Bewegen der Türblattanordnung
(3, 5) entsprechend anzupassen, so dass die Servokraft ihrer Größe nach einen bestimmten
Wert beträgt bzw. in einem Werteintervall aus dem Bereich zwischen 70% und 95% der
zuletzt bestimmten Mindestkraft zum Bewegen der Türblattanordnung liegt.
6. Automatiktürsystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Automatiktürsystem eines Aufzugs ist.
7. Automatiktürsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens eine Aufzugkabinentür und wenigstens eine Aufzugschachttür aufweist,
die im betriebsmäßig installierten Zustand des Aufzugs bei Halt der Aufzugkabine in
einer die Aufzugschachttür enthaltenden Etage zur gemeinsamen Bewegung in Türöffnungsrichtung
und in Türschließrichtung koppelbare Türblätter aufweisen, welche gemeinsam die im
Servomodus aus der Türschließstellung oder einer dieser angenäherten Stellung heraus
zur Türöffnungsstellung hin unter Aufwendung einer auf die Türblattanordnung einwirkenden
äußeren Kraft zusätzlich zu einer von der Antriebseinrichtung aufgewandten, jedoch
allein für den Türöffnungsvorgang nicht ausreichenden Servokraft bewegbare Türblattanordnung
bilden.
8. Automatiktürsystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich dabei um ein Schiebetürsystem handelt.
9. Automatiktürsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich dabei um ein Teleskopschiebetürsystem handelt.
10. Automatiktürsystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es in einem Servomodus betreibbar ist, in dem die Türblattanordnung aus der Türöffnungsstellung
oder einer dieser angenäherten Stellung heraus zur Türschließstellung hin unter Ausübung
einer äußeren Kraft auf die Türblattanordnung zusätzlich zu einer von der Antriebseinrichtung
im Servomodus erzeugten, jedoch allein für den Türschließvorgang nicht ausreichenden
Servokraft bewegbar ist.
11. Aufzugsanlage mit einem Automatiktürsystem nach wenigstens einem der vorher gehenden
Ansprüche.
1. Automatic door system having
- at least one door leaf arrangement (3, 5) which is arranged to be movable between
a door closed position and a door open position,
- a controllable drive device (7) for automatically moving the door leaf arrangement
(3, 5) towards the door closed position or towards the door open position in response
to a door closing instruction or door opening instruction in an automatic mode,
- a control device (25) for controlling the drive device (7) in accordance with door
closing instructions and door opening instructions, and
- a device for detecting and providing door closing instructions and door opening
instructions for the control device (25),
characterised in that
- it can be operated in a servo mode, in which the door leaf arrangement (3, 5) can
be moved from the door closed position, or a position close to that position, towards
the door open position by the exertion of an external force on the door leaf arrangement
(3, 5) in addition to a servo force which is generated by the drive device (7) in
the servo mode but which alone is not sufficient for the door opening operation, and
- in that the control device (25) is adapted to detect faults of the automatic mode and, when
such a fault is detected, to authorise or to activate the servo mode.
2. Automatic door system according to claim 1, characterised in that the control device (25) is further adapted to detect, in the servo mode, whether
an external force having a force component in the direction towards the door open
position is being exerted on the door leaf arrangement (3, 5) and, when such an external
force is detected, to authorise the generation of the servo force by the drive device
(7) or to activate the drive device (7) for that purpose.
3. Automatic door system according to any one of the preceding claims, characterised in that the automatic mode can be switched off, in that the control device (25) is adapted to detect whether the automatic mode has been
so switched off, and in that the control device (25) is further adapted to authorise or to activate the servo
mode in the event that the automatic mode is switched off.
4. Automatic door system according to at least one of the preceding claims, characterised in that the servo force provided by the drive device (7) in the servo mode has, according
to its magnitude, a value or a value interval from the range between 60% and 99%,
particularly preferably between 70% and 95%, of the minimum force required to move
the door leaf arrangement (3, 5) in the direction towards the door open position.
5. Automatic door system according to at least one of the preceding claims, characterised in that it can be operated in a diagnostic mode in which a measure of the minimum force for
automatically moving the door leaf arrangement (3, 5) can be determined, and in that the control device (25) is adapted to correspondingly adapt the servo force to the
minimum force for moving the door leaf arrangement (3, 5), so that the servo force
has, according to its magnitude, a specific value or lies in a value interval from
the range between 70% and 95% of the last determined minimum force for moving the
door leaf arrangement.
6. Automatic door system according to at least one of the preceding claims, characterised in that it is an automatic door system of a lift.
7. Automatic door system according to claim 6, characterised in that it comprises at least one lift car door and at least one lift shaft door which comprise
door leaves which, in the installed state of the lift for normal operation, can be
coupled for joint opening in the door opening direction and in the door closing direction
when the lift car stops at a floor containing the lift shaft door and which together
form the door leaf arrangement which can be moved, in the servo mode, from the door
closed position, or a position close to that position, towards the door open position
by the application of an external force acting on the door leaf arrangement in addition
to a servo force which is applied by the drive device but which alone is not sufficient
for the door opening operation.
8. Automatic door system according to at least one of the preceding claims, characterised in that it is a sliding door system.
9. Automatic door system according to claim 8, characterised in that it is a telescopic sliding door system.
10. Automatic door system according to at least one of the preceding claims, characterised in that it can be operated in a servo mode in which the door leaf arrangement can be moved
from the door open position, or a position close to that position, towards the door
closed position by the exertion of an external force on the door leaf arrangement
in addition to a servo force which is generated by the drive device in the servo mode
but which alone is not sufficient for the door closing operation.
11. Lift installation having an automatic door system according to at least one of the
preceding claims.
1. Système de porte automatique avec
- au moins un ensemble de battants de porte (3, 5) disposé de manière à pouvoir se
déplacer entre une position de fermeture de porte et une position d'ouverture de porte,
- un dispositif d'entraînement (7) pouvant être commandé pour le déplacement automatique
de l'ensemble de battants de porte (3, 5) en direction de la position de fermeture
de porte ou de la position d'ouverture de porte en réponse à une instruction de fermeture
de porte ou instruction d'ouverture de porte dans un mode automatique,
- un dispositif de commande (25) pour la commande du dispositif d'entraînement (7)
conformément aux instructions de fermeture de porte ou instructions d'ouverture de
porte et
- un dispositif pour la détection et fourniture d'instructions de fermeture de porte
et d'instructions d'ouverture de porte pour le dispositif de commande (25),
caractérisé en ce
- qu'il peut fonctionner dans un mode d'asservissement, dans lequel l'ensemble de battants
de porte (3, 5) peut être déplacé hors de la position de fermeture de porte ou d'une
position rapprochée de celle-ci en direction de la position d'ouverture de porte sous
l'effet de l'exercice d'une force extérieure sur l'ensemble de battants de porte (3,
5) en plus d'une force d'asservissement produite dans le mode d'asservissement par
le dispositif d'entraînement (7), mais ne suffisant pas à elle seule au processus
d'ouverture de porte, et
- que le dispositif de commande (25) est conçu pour détecter des défaillances du mode automatique
et lors de la détection d'une telle défaillance pour permettre ou pour activer le
mode d'asservissement.
2. Système de porte automatique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de commande (25) est conçu en outre pour détecter dans le mode d'asservissement
si une force extérieure avec une composante de force en direction de la position d'ouverture
de porte est exercée sur l'ensemble de battants de porte (3, 5), et lors de la détection
d'une telle force extérieure pour permettre la production de la force d'asservissement
par le dispositif d'entraînement (7) ou pour activer le dispositif d'entraînement
(7).
3. Système de porte automatique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le mode automatique peut être désactivé, que le dispositif de commande (25) est conçu
pour détecter si une telle désactivation du mode automatique est présente, et que
le dispositif de commande (25) est conçu en outre, en cas de désactivation du mode
automatique, pour permettre ou pour activer le mode d'asservissement.
4. Système de porte automatique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la force d'asservissement fournie dans le mode d'asservissement par le dispositif
d'entraînement (7) atteint en fonction de sa taille une valeur ou un intervalle de
valeurs provenant de la plage comprise entre 60 % et 99 %, de manière particulièrement
préférée entre 70 % et 95 % de la force minimale nécessaire au déplacement de l'ensemble
de battants de porte (3, 5) en direction de la position d'ouverture de porte.
5. Système de porte automatique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il peut fonctionner dans un mode de diagnostic dans lequel une grandeur pour la force
minimale pour le déplacement automatique de l'ensemble de battants de porte (3, 5)
peut être déterminée, et que le dispositif de commande (25) est conçu pour adapter
de manière correspondante la force d'asservissement à la force minimale pour le déplacement
de l'ensemble de battants de porte (3, 5), de sorte que la force d'asservissement
atteint en fonction de sa taille une valeur déterminée ou se situe dans un intervalle
de valeurs provenant de la plage comprise entre 70 % et 95 % de la force minimale
déterminée en dernier pour le déplacement de l'ensemble de battants de porte.
6. Système de porte automatique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est un système de porte automatique d'un ascenseur.
7. Système de porte automatique selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il présente au moins une porte de cabine d'ascenseur et au moins une porte de cage
d'ascenseur, qui dans l'état installé en fonctionnement normal de l'ascenseur lors
de l'arrêt de la cabine d'ascenseur à un étage contenant la porte de cage d'ascenseur,
présentent des battants de porte pouvant être accouplés pour le déplacement commun
dans la direction d'ouverture de porte et dans la direction de fermeture de porte,
lesquels forment conjointement l'ensemble de battants de porte pouvant être déplacé
dans le mode d'asservissement hors de la position de fermeture de porte ou d'une position
proche de celle-ci en direction de la position d'ouverture de porte sous l'effet de
l'application d'une force extérieure agissant sur l'ensemble de battants de porte
en plus d'une force d'asservissement appliquée par le dispositif d'entraînement, mais
ne suffisant pas à elle seule au processus d'ouverture de porte.
8. Système de porte automatique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il s'agit d'un système de porte coulissante.
9. Système de porte automatique selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'il s'agit d'un système de porte coulissante télescopique.
10. Système de porte automatique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il peut fonctionner dans un mode d'asservissement, dans lequel l'ensemble de battants
de porte peut être déplacé hors de la position d'ouverture de porte ou d'une position
rapprochée de celle-ci en direction de la position de fermeture de porte sous l'effet
de l'exercice d'une force extérieure sur l'ensemble de battants de porte en plus d'une
force d'asservissement produite par le dispositif d'entraînement dans le mode d'asservissement,
mais ne suffisant pas à elle seule au processus de fermeture de porte.
11. Installation d'ascenseur avec un système de porte automatique selon au moins l'une
des revendications précédentes.