| (19) |
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(11) |
EP 3 654 803 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.12.2021 Patentblatt 2021/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.07.2018 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2018/068017 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/015956 (24.01.2019 Gazette 2019/04) |
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| (54) |
MÖBEL MIT EINER KAFFEMASCHINE ODER EINEM TOASTER UND VERFAHREN ZUM ÖFFNEN EINER TÜR
FURNITURE WITH A COFFE MACHINE OR A TOASTER AND METHOD FOR OPENING A DOOR
MEUBLE AVEC UNE MACHINE À CAFÉ OU UN GRILLE-PAIN ET PROCÉDÉ D'OUVERTURE D'UNE PORTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
17.07.2017 DE 102017116061
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.2020 Patentblatt 2020/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Paul Hettich GmbH & Co. KG |
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32278 Kirchlengern (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STAUFENBERG, Gerrit
49084 Osnabrück (DE)
- TENHUMBERG, Steffen
49080 Osnabrück (DE)
- BEUMLER,Sören
32257 Bünde (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 008 995 FR-E- 60 685 US-A- 2 872 267
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FR-A- 1 224 059 US-A- 2 405 668 US-A- 5 425 577
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Möbel, mit einem Korpus, an dem an einer Öffnung
mindestens eine Tür bewegbar gelagert ist, und mindestens ein Schubelement verschiebbar
an dem Korpus gelagert ist, wobei die mindestens eine Tür von einer die Öffnung überdeckenden
Schließposition über eine Schwenkeinrichtung in eine erste Öffnungsposition verschwenkbar
ist, und ein Verfahren zum Öffnen mindestens einer Tür an einem Korpus.
[0002] Die
DE 20 2015 003 223 U1 offenbart ein Möbel mit einem Möbelkorpus, an dem eine schwenkbare Tür und ein verfahrbares
Auszugsgestell vorgesehen sind. Durch eine Schwenkbewegung der Tür kann das Auszugsgestell
verfahren werden, wobei die Tür in den Raum hineinragt und somit den Nutzer stört.
Der Nutzer ist daher bestrebt, das Auszugsgestell nach Benutzung unmittelbar wieder
einzuschieben und die Tür zu schließen.
[0003] Die
EP 2 055 653 A1 offenbart einen Mechanismus zum Bewegen eines Trägers für einen Abfalleimer, bei
dem an einer schwenkbaren Tür ein Hebelmechanismus gekoppelt ist, mittels dem ein
Mülleimer von einer eingefahrenen Position in eine ausgefahrene Position herausziehbar
ist. Auch hier ist nachteilig, dass die Tür in der geöffneten Position den Nutzer
stört und somit nach Gebrauch ein unmittelbares Schließen erforderlich ist. Dieser
Mechanismus eignet sich daher nicht zum Bewegen von Schubelementen, auf oder in denen
Gebrauchsgegenstände, wie Haushaltsgeräte, beispielsweise Kaffeemaschinen, Toaster
oder andere Gegenstände, gelagert sind.
[0004] Es sind zudem Möbel aus der
FR 60 685,
FR 1 008 995 und
FR 1 224 059 bekannt, bei denen eine verschwenkbare Klappe in eine Tasche in einen Möbelkorpus
eingeschoben werden kann.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Möbel zu schaffen, das eine
verbesserte Raumausnutzung ermöglicht, und wobei der Korpus sowohl in einer geschlossenen
als auch in einer geöffneten Position genutzt werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Möbel mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie einem
Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 14 gelöst.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Möbel ist mindestens eine Tür vorgesehen, die von einer
Schließposition in eine erste Öffnungsposition verschwenkbar ist und von dieser ersten
Öffnungsposition in eine zweite Öffnungsposition verschiebbar ist, wobei durch eine
Übertragungseinrichtung durch das Verschieben der Tür das Schubelement in eine Öffnungsrichtung
heraus bewegbar ist. Dadurch ist es möglich, dass wahlweise die Tür nur in die erste
Öffnungsposition verschwenkt wird, um Gegenstände in dem Korpus zu bedienen, herauszunehmen
oder abzulegen, während alternativ auch die Tür von einer ersten Öffnungsposition
in eine zweite Öffnungsposition verschoben werden kann, um dann das Schubelement in
Öffnungsrichtung auszuschieben. Dadurch kann die Tür in eine zumindest teilweise verstaute
Position bewegt werden, und das das Haushaltsgerät kann mit zumindest teilweise, vorzugsweise
vollständig ausgefahrenem Schubelement bedient werden. Dies ermöglicht eine flexiblere
Nutzung des Möbels, wobei an dem Schubelement eine Kaffeemaschine oder ein Toaster
vorgesehen ist, das dann bei ausgeschobenem Schubelement einfach bedienbar ist. Bei
besonders breiten Möbeln kann die Tür auch mehrflügelig gestaltet sein und die jeweils
einzelnen Türflügel an gegenüberliegenden Seiten der Öffnung gelagert und in den daran
benachbarten Abschnitten verstaut werden. Dazu wird beidseitig eine Übertragungseinrichtung
verbaut, die ihrerseits über Synchronisationsmittel verfügen kann, um den Ablauf der
mehrflügeligen Tür gleichförmig zu steuern. Auch bei der einflügeligen Tür ist für
einen gleichförmigen Ablauf auch die Verwendung von jeweils einer Übertragungsvorrichtung
pro Schubelementseite denkbar.
[0008] Vorzugsweise umfasst die Übertragungseinrichtung mindestens ein Zugmittel, beispielsweise
einen Seilzug, der mit der Tür und dem mindestens einen Schubelement verbunden ist.
Der Seilzug kann dabei umlaufend ausgebildet sein, um Zugkräfte in gegenüberliegende
Bewegungsrichtungen ausüben zu können. Es ist auch möglich, einen Seilzug aus mehreren
einzelnen Seilzugabschnitten zu bilden, der dann für eine entsprechende Kopplung des
mindestens einen Schubelementes mit der Tür sorgt. In einer alternativen Ausgestaltung
kann das Übertragungselement auch ein anderes biegbares Zugmittel, beispielsweise
einen Riemen oder Kettentrieb zur kraft- und/ oder formschlüssigen Übertragung umfassen.
[0009] In einer weiteren Ausgestaltung ist die Tür von einer ersten Öffnungsposition in
die zweite Öffnungsposition im Wesentlichen in horizontale Richtung verschiebbar.
Dadurch lässt sich die Tür vergleichsweise leichtgängig verschieben, wobei die Tür
vorzugsweise in den Korpus eingeschoben wird, beispielsweise in eine Aufnahme an dem
Korpus. Ein Teil der Tür, beispielsweise ein Abschnitt mit einem Griffelement, kann
von dem Korpus in der zweiten Öffnungsposition noch hervorstehen. Dadurch ist die
Tür allerdings überwiegend im Korpus verstaut.
[0010] Das Schubelement ist vorzugsweise an mindestens einer, beispielsweise an zwei Auszugsführungen
verschiebbar gehalten. Das Schubelement kann dabei als Schubkasten oder Tablar ausgebildet
sein, auf dem Haushaltsgeräte oder andere Gegenstände abgestellt oder aufgenommen
sind.
[0011] Die Schwenkeinrichtung ist vorzugsweise verschiebbar an dem Korpus gelagert. Die
Schwenkeinrichtung kann dabei eines oder mehrere Scharniere umfassen, die die Tür
um eine vertikale Schwenkachse verschwenkt, oder alternativ kann die Tür um eine horizontale
Schwenkachse verschwenkbar sein. Die Schwenkachse muss dabei nicht stationär sein,
sondern kann entlang einer Bewegungsbahn geführt sein, so dass auch Vier-Gelenk oder
Sieben-GelenkScharniere oder Klappenbeschläge eingesetzt werden können. In einer einfachen
Ausgestaltung umfasst die Schwenkeinrichtung lediglich Zapfen, die in einer linearen
Führung verschiebbar gelagert sind, so dass die Tür um die an gegenüberliegenden Seiten
hervorstehenden Zapfen sowohl gedreht als auch verschoben werden kann. Dabei können
an jeder Seite der Tür zwei voneinander beabstandete Zapfen vorgesehen sein, die entlang
von zwei winklig angeordneten Führungsbahnen bewegbar sind, so dass in einem ersten
Schritt die Tür verschwenkt wird, und wenn beide Zapfen in der gleichen Führungsbahn
angeordnet sind, kann die Tür linear verschoben werden. Alternativ ist die Tür an
Scharnieren oder Klappenbeschlägen gehalten, die an einem Schlitten verschiebbar geführt
sind.
[0012] Vorzugsweise ist mittels der Übertragungseinrichtung das mindestens eine Schubelement
beim Verschwenken der Tür zumindest über eine erste Wegstrecke ausschiebbar. Dadurch
wird die Bewegung der Tür schon genutzt, um das Schubelement zumindest über einen
kleineren Teil der Wegstrecke in Öffnungsrichtung auszuschieben, wobei dann beim Verschieben
der Tür von der ersten Öffnungsposition in die zweite Öffnungsposition das Schubelement
über einen größeren Teil der Wegstrecke in Öffnungsrichtung ausgeschoben wird. Das
Schubelement ist dabei horizontal verfahrbar, so dass es in der ausgeschobenen Position
verbleiben kann, wobei optional Rast- oder Verriegelungseinrichtungen vorgesehen sind,
um das Schubelement gegen ein Verschieben aus der ausgeschobenen Öffnungsposition
zu sichern.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung ist mindestens eine Feder vorgesehen, um den Seilzug
der Übertragungseinrichtung vorzuspannen. Dies erhöht den Komfort beim Betätigen der
Tür und/oder des Schubelementes. Zudem kann optional eine Dämpfungsvorrichtung vorgesehen
sein, um die Tür bei der Schließbewegung aus der ersten Öffnungsposition in die Schließposition
abzubremsen, was harte Anschlagsgeräusche vermeidet.
[0014] Vorzugsweise ist an der Öffnung des Korpus eine ein- oder zweiflügelige Tür bewegbar
gelagert. Optional kann die Tür auch als Falttür mit mindestens zwei gelenkig aneinander
gehaltenen Türelementen ausgebildet sein ist, so dass die Tiefe des Korpus geringer
ausgebildet sein kann als die Breite der aus zwei Türelementen gebildeten Tür.
[0015] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine Tür zunächst von einer Schließposition
in eine Öffnungsposition verschwenkt, um dann die Tür von der Öffnungsposition in
eine zweiten Öffnungsposition zu verschieben, vorzugsweise in horizontale Richtung,
um dadurch über eine Übertragungseinrichtung ein Schubelement zumindest teilweise
in Öffnungsrichtung auszuschieben. Über die Übertragungseinrichtung kann das Schubelement
auch vollständig von der Schließposition in eine Öffnungsposition bewegt werden. Erst
beim Verschieben der Tür von der zweiten Öffnungsposition zurück in die erste Öffnungsposition
kann dann das Schubelement wieder in Schließrichtung über die Übertragungseinrichtung
verfahren werden. Dadurch wird die Handhabung vereinfacht. Alternativ kann aber auch
durch Einschieben des Schubelements die Tür aus der zweiten Öffnungsposition zurück
in die erste Öffnungsposition bewegt werden, wobei sie dort aus Sicherheitsgründen
verharrt und nicht direkt in die geschlossene Position weiterbewegen kann bzw. bei
horizontalen Schwenkachsen in eine geschlossene Position fallen kann.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Möbels, wobei die Kaffeemaschine
oder der Toaster nicht dargestellt sind,
- Figur 2
- eine geschnittene Seitenansicht der Figur 1 in der Schließposition;
- Figuren 3A bis 3C
- mehrere Detailansichten der Figur 2 in der Schließposition;
- Figur 4
- eine geschnittene Seitenansicht der Figur 1 mit hochgeschwenkter Tür;
- Figuren 5A und 5B
- zwei Detailansichten der Figur 4;
- Figur 6
- eine geschnittene Seitenansicht der Figur 1 beim Einschieben der Tür von der ersten
Öffnungsposition in die zweite Öffnungsposition;
- Figur 7
- eine geschnittene Seitenansicht der Figur 1 mit der Tür in der zweiten Öffnungsposition;
- Figur 8
- eine geschnittene Seitenansicht der Figur 1 mit der Tür in der zweiten Öffnungsposition
und dem Schubelement in der maximalen Öffnungsposition;
- Figur 9
- eine Detailansicht der Figur 8;
- Figur 10
- eine geschnittene Seitenansicht der Figur 1 beim Einschieben des Schubelementes;
- Figur 11
- eine perspektivische Ansicht der Übertragungseinrichtung in der montierten Position;
- Figur 12
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Übertragungseinrichtung des Möbels
der Figur 1;
- Figur 13A und 13B
- perspektivische Ansichten eines modifizierten erfindungsgemäßen Möbels mit mehrflügliger
Bauweise, wobei die Kaffeemaschine oder der Toaster nicht dargestellt sind,
- Figur 14A bis 14D
- perspektivische Ansichten eines modifizierten erfindungsgemäßen Möbels in unterschiedlichen
Positionen, wobei die Kaffeemaschine oder der Toaster nicht dargestellt sind, und
- Figur 15A bis 15D
- perspektivische Ansichten eines modifizierten erfindungsgemäßen Möbels in unterschiedlichen
Positionen, wobei die Kaffeemaschine oder der Toaster nicht dargestellt sind.
[0017] Ein Möbel 1 umfasst einen Korpus 2, der einen Boden 4, zwei Seitenwände 3, einen
Oberboden 5 und eine Rückwand 6 aufweist. Der Korpus 2 kann statt Seitenwänden 3 auch
Zwischenwände aufweisen und als Unterschrank oder Oberschrank für eine Küche eingesetzt
werden. An dem Korpus 2 ist eine Tür 7 als Verschlusselement vorgesehen, das eine
Öffnung an dem Korpus 2 in der Schließposition im Wesentlichen überdeckt. Die Tür
7 weist an der Vorderseite einen Griff 8 auf und kann um eine im Wesentlichen horizontale
Achse nach oben verschwenkt werden. Alternativ ist es möglich, die Tür 7 um eine vertikale
Achse seitlich zu verschwenken, wobei die entsprechenden Schwenkachsen nicht stationär
ausgebildet sein müssen, sondern auch entlang einer Bahn beim Öffnen oder Schließen
bewegt werden können.
[0018] In Figur 2 ist das Möbel 1 in einer geschnittenen Seitenansicht in einer Schließposition
dargestellt, in der die Tür 7 eine Öffnung an dem Korpus 2 überdeckt. Das Möbel 1
mit dem Mechanismus ist an gegenüberliegenden Seitenwänden 3 spiegelbildlich ausgebildet,
so dass nur der Mechanismus auf einer Seite des Möbels 1 erläutert wird. Optional
kann auch nur ein einziger Mechanismus vorgesehen sein.
[0019] An der Tür 7 ist ein Halter 13 vorgesehen, an dem ein Führungselement 33 mit nach
außen hervorstehenden Gleitern ausgebildet ist, die in einer vertikalen Führungsbahn
32 oder in einer horizontalen Führungsbahn 14 verfahrbar sind. Die Führungsbahn 14,
32 ist dabei in einer Seitenwand 3 nutförmig ausgebildet. An dem Halter 13 ist ein
Seilzug 15 fixiert, der zusammen mit der Tür 7 bewegbar ist.
[0020] Der Seilzug 15 verbindet die Tür 7 mit einem Schubelement 9, das in der Schließposition
innerhalb des Korpus 2 angeordnet ist. Das Schubelement 9 ist über eine Auszugsführung
10 verfahrbar gelagert, die zwei oder mehr relativ zueinander bewegbare Schienen aufweisen
kann. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Auszugsführung 10 eine
am Korpus 2 fixierte Führungsschiene 40, eine Mittelschiene 41 sowie eine verfahrbare
Laufschiene 42, an der das Schubelement 9 gehalten ist.
[0021] An der Auszugsführung 10 ist ferner ein Selbsteinzug 11 vorgesehen, der ein stationäres
Gehäuse umfasst, an dem ein Mitnehmer verschiebbar geführt ist. Der Mitnehmer kann
durch eine Feder in eine Einzugsposition vorgespannt sein und optional auch über eine
Dämpfungsvorrichtung in Schließrichtung abgebremst werden. Der Mitnehmer ist über
eine gewisse Wegstrecke mit einem Aktivator 12 koppelbar, der an der Laufschiene 42
festgelegt ist und einen Vorsprung aufweist, der in Eingriff mit dem Mitnehmer bringbar
ist. Dadurch wird das Schubelement 9 in eine Schließposition vorgespannt, und es wird
ein Anschlagen an der Tür 7 vermieden, auch wenn die Auszugsführung 10 leicht geneigt
montiert sein sollte.
[0022] In den Figuren 3A und 3B ist die Schwenkeinrichtung für die Tür 7 dargestellt. An
einer oberen Ecke der Tür 7 ist ein Führungselement 33 festgelegt, dass mit einem
Zapfen oder einem anderen Gleitelement in der horizontalen Führungsbahn 14 und mit
einem weiteren Gleitelement in einer vertikalen Führungsbahn 32 geführt ist, wobei
der untere Gleiter des Führungselementes 33 zunächst entlang der Führungsbahn 32 vertikal
verfahren wird und dann in die horizontale Führungsbahn 14 eingefügt werden kann,
um die Tür 7 horizontal zu verschieben. Die Tür 7 ist dadurch durch zwei voneinander
beabstandete Gleitelemente entlang der Führungsbahnen 32 und 14 verschwenkbar und
verschiebbar. Es ist allerdings auch möglich, statt zweier Gleitelemente auch einen
Schlitten vorzusehen, an dem Scharniere oder Klappenbeschläge festgelegt sind, um
ein Verschwenken der Tür 7 zu führen.
[0023] In Figur 3C ist das Schubelement 9 an der Auszugsführung 10 gezeigt, das ebenfalls
mit dem Seilzug 15 verbunden ist. Hierfür ist an der Laufschiene 42 ein Verbindungselement
16 vorgesehen, an dem der Seilzug 15 oder ein Abschnitt des Seilzuges 15 fixiert ist.
[0024] In Figur 4 ist die Tür 7 in einer hochgeschwenkten Position gezeigt, in der die Tür
im Wesentlichen von einer vertikalen Schließposition in eine horizontale erste Öffnungsposition
verschwenkt wurde. Der Gleiter an dem Führungselement 33 ist entlang der vertikalen
Führungsbahn 32 bis nach oben auf Höhe der Führungsbahn 14 verschoben worden, so dass
nun beide Gleiter in der Führungsbahn 14 angeordnet sind und die Tür 7 verschoben
werden kann. Durch das Verschwenken der Tür wurde der Seilzug geringfügig bewegt,
wie dies der Vergleich der Figuren 3A und 5A zeigt. Dadurch kann optional das Schubelement
9 über eine erste Wegstrecke ausgeschoben werden. Alternativ bleibt das Schubelement
9 während der Schwenkbewegung der Tür 7 zunächst in der eingefahrenen Schließstellung,
und erst beim Einschieben der Tür 7 in den Korpus 2 wird das Schubelement 9 ausgeschoben.
[0025] In Figur 6 wird die Tür 7 in den Korpus 2 eingeschoben, wobei die beiden Gleitelemente
entlang der horizontalen Führungsbahn 14 bewegt werden. Dadurch verfährt der Seilzug
15 und zieht das Schubelement 9 über das Verbindungselement 16 in eine Öffnungsposition.
Wie in Figur 5B gezeigt ist, ist der Seilzug 15 an gegenüberliegenden Seiten mit dem
Verbindungselement 16 verbunden, und durch das Verfahren der Auszugsführung 10 verlässt
der Aktivator den Selbsteinzug 11.
[0026] Der Seilzug 15 ist im Wesentlichen U-förmig an einer Seitenwand des Korpus 2 geführt
und verläuft zunächst im Wesentlichen horizontal von einer Umlenkrolle 23, die an
einem Steg 25 drehbar gelagert ist, zu einer Platte 17, die im rückseitigen Bereich
des Korpus benachbart zu der Rückwand 6 an der Seitenwand 3 fixiert ist. An der Platte
17 sind eine Vielzahl von Umlenkrollen 22 zur Umlenkung des Seilzuges 15 vorgesehen,
und zudem zwei Spannelemente. Ein erstes Spannelement umfasst einen Schieber 18, der
verschiebbar an der Platte 17 gelagert ist und über eine Feder 27 vorgespannt ist.
Ein zweites Spannelement umfasst einen verschiebbaren Schieber 20, der über eine Feder
28 vorgespannt ist, wobei an dem Schieber 20 eine Umlenkrolle 21 drehbar gelagert
ist. Die an den Schieber 18 und 20 drehbar gelagerten Umlenkrollen 19 und 21 sorgen
dabei für ein Spannen des Seilzuges 15. Zudem bewirken die Spanneinrichtungen einen
gewissen Puffer, so dass eine Bewegung der Tür 7 nicht unmittelbar auf das Schubelement
9 übertragen wird, sondern zeitversetzt über das Spannelement mit dem Schieber 20
oder die Spanneinrichtung mit dem Schieber 18. An der Platte 17 ist ferner eine Dämpfungsvorrichtung
29 vorgesehen, die als Lineardämpfer ausgebildet ist und den Schieber 18 abbremsen
kann.
[0027] In Figur 7 ist die Tür 7 in die zweite Öffnungsposition verfahren worden, in der
die Tür 7 überwiegend an einer oberen Aufnahme in dem Korpus 2 angeordnet ist und
nur ein Endabschnitt mit dem Griff 8 von dem Korpus 2 hervorsteht. Das Schubelement
9 befindet sich gerade in der Auswurfphase und wird über die Auszugsführung 10 noch
in die maximale Öffnungsposition verfahren, die in Figur 8 gezeigt ist. Hierzu dient
der Schieber 20, der über die Feder 28, die als Zugfeder ausgebildet ist, in der unteren
Stellung vorgespannt ist, so dass der Seilzug 15 sich nach Erreichen der Endstellung
an der Tür 7 noch weiter bewegt, bis auch das Schubelement 9 in der maximalen Öffnungsposition
angeordnet ist, an der sich das Verbindungselement 16 unterhalb einer Umlenkrolle
24 befindet. Die Umlenkrolle 24 ist dabei an einem Steg 26 drehbar gelagert, der zusammen
mit dem Steg 25 und der Platte 17 eine Montageeinheit für den Seilzug 15 ausbildet.
Optional können die Umlenkrollen 23 und 24 auch unmittelbar an der Seitenwand 3 gelagert
werden.
[0028] In der in Figur 8 dargestellten Öffnungsposition des Schubelementes 9 kann der Benutzer
ein Gerät auf dem Schubelement 9, beispielsweise eine
[0029] Kaffeemaschine oder einen Toaster oder andere Geräte, nutzen, ohne dass die Tür 7
hinderlich ist, da diese überwiegend in dem Korpus 2 verstaut ist. Insofern lässt
sich das Möbel 1 auch mit geöffneter Tür 7 nutzen, ohne dass die Tür 7 den Nutzer
behindert.
[0030] Sobald die Nutzung beendet ist, kann durch Verschieben der Tür 7 von der zweiten
Öffnungsposition zurück in die erste Öffnungsposition das Schubelement 9 wieder in
den Korpus 2 eingezogen werden, und die Tür 7 in eine Schließposition gebracht werden,
um das Gerät oder die Gegenstände auf dem Schubelement 9 geschützt anzuordnen. Alternativ
kann aber auch durch Einschieben des Schubelements die Tür aus der zweiten Öffnungsposition
zurück in die erste Öffnungsposition bewegt werden.
In Figur 9 ist das Verbindungselement 16 in der maximalen Öffnungsposition gezeigt,
wobei die Umlenkrolle 24 durch eine Abdeckung 31 überdeckt ist.
[0031] In Figur 10 wurde das Schubelement 9 in Schließrichtung bewegt, wobei das Verbindungselement
16 sich über eine größere Wegstrecke von der Umlenkrolle 24 entfernt hat als die Tür
7 von der zweiten Öffnungsposition. Dies liegt daran, dass ein Teil des Seilzuges
15 durch Verfahren des Schiebers 18 im Bereich der Platte 17 gespeichert wurde, da
die Umlenkrolle 19 sich von der Dämpfungsvorrichtung 29 entfernt hat. Der Nutzer kann
nun die Tür 7 an dem Griff 8 bewegen und in die erste Öffnungsposition verschieben,
die in Figur 4 gezeigt ist. Von dieser Position kann die Tür 7 wieder in die Schließposition
verschwenkt werden, wobei durch Bewegen der Tür 7 das Schubelement 9 automatisch in
die Schließposition verfahren wird.
[0032] In Figur 11 ist der Übertragungsmechanismus im rückwärtigen Bereich an der Seitenwand
3 dargestellt. Der Seilzug 15 wird an der Platte 17 über mehrere Umlenkrollen 22 geführt,
die stationär angeordnet sind und nur drehbar gelagert sind. Ferner ist der obere
Schieber 18 erkennbar, der durch eine Feder 27, insbesondere eine Zugfeder, gespannt
ist. Bei einem Ziehen am dem Schubelement 9 wird der Schieber 18 gegen die Kraft der
Feder 27 verfahren, und durch die Dämpfungsvorrichtung 29 wird verhindert, dass der
Schieber 18 ungebremst an einem Anschlag auftrifft, beispielsweise wenn die Tür 7
noch nicht weit genug in den Korpus 2 eingeschoben ist. Auch an dem anderen Strang
des Seilzuges 15 ist ein Schieber 20 vorgesehen, der durch die Feder 28 als Zugfeder
vorgespannt ist und verhindert, dass eine Bewegung der Tür 7 unmittelbar auf das Schubelement
9 übertragen wird, sondern nur über den Speicher mit der bewegbaren Umlenkrolle 21.
[0033] Für den Transport sind ferner an den durch die Federn 27, 28 vorgespannten Schiebern
18, 20 jeweils eine Montagehilfe 43, 44 als Transportsicherung eingesteckt. Somit
kann das mindestens eine Zugmittel nahezu spannungsfrei verlegt werden. Alternativ
kann die Montagehilfe 43, 44 auch direkt die Federn 27, 28 sichern-
[0034] In Figur 12 ist der Übertragungsmechanismus zwischen der Tür 7 und dem Schubelement
9 im Detail dargestellt. An einem oberen Steg 25 befindet sich eine stationäre Umlenkrolle
23 für den Seilzug, und an einem unteren Steg 26 befindet sich eine weitere stationäre
Umlenkrolle 24. Im rückwärtigen Bereich ist die Platte 17 mit zahlreichen Umlenkrollen
22 vorgesehen, an dem auch die beiden Schieber 18 und 20 mit jeweils einer verschiebbaren
Umlenkrolle 19 und 21 vorgesehen sind, wobei die Schieber über Federn 27 und 28 vorgespannt
sind. Dadurch wird der Seilzug 15 ständig auf Spannung gehalten. Der Übertragungsmechanismus
ist zum Innenraum des Korpus 2 über leistenförmige Abdeckungen 31 und die Platte 17
über eine Abdeckung 30 verdeckt. Der Seilzug 15 ist dabei im Wesentlichen U-förmig
geführt, um die Tür 7 mit dem Schubelement 9 zu verbinden.
[0035] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Tür 7 nur mit einem Schubelement
9 verbunden. Es ist auch möglich, die Tür 7 mit zwei oder mehr Schubelementen zu verbinden,
die sich über eine unterschiedliche Wegstrecke in Öffnungsrichtung bewegen können.
[0036] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Tür 7 als verschwenkbare Klappe
ausgebildet, die unterhalb eines Oberbodens 5 an dem Korpus 2 verstaut werden kann.
Es ist auch möglich, die Tür 7 um eine im Wesentlichen vertikale Achse drehbar zu
lagern und die Tür 7 seitlich an dem Korpus 2 in einer Aufnahme einschieben zu können.
Desweiteren ist es auch möglich bei ungünstigen Breiten-Tiefen-Verhältnis des Möbels
die Öffnung durch eine doppelflügelige Tür zu verschließen und die einzelnen Türflügel
in gegenüberliegende Abschnitte des Korpus 2 einzuschieben.
[0037] In Figuren 13A und 13B ist eine alternative Bauweise eines erfindungsgemäßen Möbels
1' gezeigt, bei dem eine Öffnung eines Korpus durch zwei Türen 7' verschlossen werden
kann, also durch eine mehrflügelige Tür. Hierfür ist jede Tür 7' an einem Schlitten
13' über ein oder mehrere Scharniere um eine im Wesentlichen vertikale Achse verschwenkbar
gelagert. Nach einer
[0038] Öffnungsbewegung in die in Figur 13B gezeigte Stellung kann dann jede Tür 7' an dem
Schlitten 13' in den Korpus 2' eingeschoben werden, um die Tür 7' zumindest teilweise
in dem Korpus 2' zu verstauen. Durch das Einschieben der Tür 7' von der ersten Öffnungsposition
in eine zweite eingeschobene Öffnungsposition wird durch eine Übertragungseinrichtung
ein Schubelement 9', insbesondere ein Schubkasten, in eine Öffnungsrichtung aus dem
Korpus 2' herausbewegt. Der Schlitten 13' kann dabei entlang von zwei beabstandeten
Führungsbahnen geführt sein. Die Übertragungseinrichtung kann dem vorangegangen Ausführungsbeispiel
entsprechen, wobei optional auch eine Synchronisierung der Bewegungsabläufe der beiden
Türen 7' vorgesehen sein kann, so dass diese gemeinsam geöffnet oder geschlossen werden.
[0039] In Figuren 14A bis 14D ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Möbels
1'gezeigt, bei dem eine Öffnung eines Korpus 2' durch eine Tür 7' verschlossen werden
kann, die zwei als Falttür mit mindestens zwei gelenkig aneinander gehaltenen Türelementen
7a und 7b ausgebildet ist. Das zur Korpusmitte gewandte Türelement 7b ist dabei entlang
einer Führung an einer Vorderseite des Korpus 2' verschiebbar, um von einer geschlossenen
Position (Fig. 14A) aufgefaltet zu werden (Fig. 14B) in eine erste Öffnungsposition
(Fig. 14C). Aus der ersten Öffnungsposition ist dann die zusammengefaltete Tür 7'
mit einem Schlitten 13' in den Korpus 2' einschiebbar, um die Tür 7' zumindest teilweise
in dem Korpus 2' anzuordnen. Wie bei den vorangegangenen Ausführungsbeispielen wird
durch das Einschieben der Tür 7' von der ersten Öffnungsposition in eine zweite eingeschobene
Öffnungsposition durch eine Übertragungseinrichtung ein an Auszugsführungen 10 gehaltenes
Schubelement 9' in eine Öffnungsrichtung aus dem Korpus 2' herausbewegt, wie dies
vorstehend schon im Detail beschrieben wurde.
[0040] In den Figuren 15A bis 15D ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Möbels
1' gezeigt, bei dem entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Figuren 14A bis 14D eine
Tür 7' als Falttür mit zwei Türelementen 7a und 7b an der Öffnung des Korpus 2' vorgesehen
ist. Ein in dem Korpus 2' angeordnetes Schubelement 90 ist als Innenkorpus ausgebildet
und weist einen Boden 91, Seitenwände 92 und einen Oberboden 93 auf. Optional kann
in dem Innenkorpus ein Trennboden 94 zur weiteren Unterteilung vorgesehen sein. Das
Schubelement 90 füllt einen Innenraum des Korpus 2' in einer eingefahrenen Position
aus, wobei das Schubelement 90 optional an den jeweiligen Gebrauchszweck angepasst
werden kann.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1,1'
- Möbel
- 2,2'
- Korpus
- 3
- Seitenwand
- 4
- Boden
- 5
- Oberboden
- 6
- Rückwand
- 7,7'
- Tür
- 8
- Griff
- 9,9'
- Schubelement
- 10
- Auszugsführung
- 11
- Selbsteinzug
- 12
- Aktivator
- 13
- Halter
- 13'
- Schlitten
- 14
- Führungsbahn
- 15
- Zugmittel/ Seilzug
- 16
- Verbindungselement
- 17
- Platte
- 18
- Schieber
- 19
- Umlenkrolle
- 20
- Schieber
- 21-24
- Umlenkrolle
- 25
- Steg
- 26
- Steg
- 27
- Feder
- 28
- Feder
- 29
- Dämpfungsvorrichtung
- 30
- Abdeckung
- 31
- Abdeckung
- 32
- Führungsbahn
- 33
- Führungselement
- 40
- Führungsschiene
- 41
- Mittelschiene
- 42
- Laufschiene
- 43
- Montagehilfe
- 44
- Montagehilfe
1. Möbel (1, 1') mit einem Korpus (2, 2'), an dem an einer Öffnung mindestens eine Tür
(7, 7') bewegbar gelagert ist, und mindestens ein Schubelement (9) verschiebbar an
dem Korpus (2, 2') gelagert ist, wobei die mindestens eine Tür (7, 7') von einer die
Öffnung zumindest teilweiseüberdeckenden Schließposition über eine Schwenkeinrichtung
in eine erste Öffnungsposition verschwenkbar ist, wobei die mindestens eine Tür (7,
7') von der ersten Öffnungsposition in eine zweite Öffnungsposition verschiebbar ist
und durch mindestens eine Übertragungseinrichtung (15) durch das Verschieben der Tür
(7, 7') das Schubelement (9, 9', 90) in eine Öffnungsrichtung heraus bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schubelement (9, 9', 90) eine Kaffeemaschine oder ein Toaster vorgesehen ist.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (15) mindestens ein Zugmittel, insbesondere einen Seilzug,
einen Riementrieb oder Kettentrieb umfasst, das mit der mindestens einen Tür (7, 7')
und dem mindestens einen Schubelement (9, 9', 90) verbunden ist.
3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Tür (7, 7') von der ersten Öffnungsposition in die zweite Öffnungsposition
im Wesentlichen in horizontale Richtung verschiebbar ist, und die mindestens eine
Tür (7, 7') in der zweiten Öffnungsposition überwiegend in einer Aufnahme in dem Korpus
(2, 2') eingefügt ist.
4. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Schubelement (9, 9', 90) an mindestens einer, vorzugsweise zwei
Auszugsführungen (10) verschiebbar gehalten ist.
5. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung verschiebbar an dem Korpus (2, 2') gelagert ist.
6. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung mindestens ein Scharnier umfasst und die Tür (7') um eine
vertikale Schwenkachse verschwenkbar ist oder mindestens einen Klappenbeschlag umfasst
und um eine horizontale Schwenkachse verschwenkbar ist.
7. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Übertragungseinrichtung (15) beim Verschieben der mindestens einen Tür
(7, 7') in die zweite Öffnungsposition das mindestens eine Schubelement (9, 9') über
mindestens einen Teil der Wegstrecke heraus bewegbar ist.
8. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Feder (27, 28) vorgesehen ist, um das Zugmittel, insbesondere den
Seilzug, Riementrieb oder Kettentrieb der Übertragungseinrichtung (15) gespannt zu
halten.
9. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dämpfungsvorrichtung (29) vorgesehen ist, um die Tür (7, 7') bei der Schließbewegung
aus der ersten Öffnungsposition in die Schließposition abzubremsen.
10. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Öffnung der Korpus (2') eine zweiflügelige Tür (7') bewegbar gelagert ist.
11. Möbel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Synchronisierungsmittel die Übertragungsvorrichtungen der zweiflügeligen Tür (7')
miteinander koppelt.
12. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Öffnung der Korpus (2') eine Tür (7') als Falttür mit mindestens zwei gelenkig
aneinander gehaltenen Türelementen (7a, 7b) vorgesehen ist.
13. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubelement (9, 9') als Schubkasten, Tablar oder Innenkorpus (90) ausgebildet
ist.
14. Verfahren zum Öffnen mindestens einer Tür (7, 7') an einem Korpus (2, 2') eines Möbel
(1, 1'), mit den folgenden Schritten: Verschwenken mindestens einer Tür (7, 7') von
einer Schließposition in eine erste Öffnungsposition, gekennzeichnet durch ein Verschieben der mindestens einen Tür von der ersten Öffnungsposition in eine
zweite Öffnungsposition, wobei über mindestens eine Übertragungseinrichtung dadurch
mindestens ein Schubelement (9) zumindest teilweise in Öffnungsrichtung ausgeschoben
wird, wobei an dem Schubelement (9, 9', 90) eine Kaffeemaschine oder ein Toaster vorgesehen
ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschieben der mindestens einen Tür (7, 7') von der zweiten Öffnungsposition
in die erste Öffnungsposition das mindestens eine Schubelement (9, 9', 90) in Schließrichtung
verfahren wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschieben des mindestens einen Schubelements (9) in Schließrichtung die mindestens
eine Tür (7, 7') von der zweiten Öffnungsposition in die erste Öffnungsposition verfahren
wird.
1. Piece of furniture (1, 1') having a body (2, 2') on which at least one door (7, 7')
is movably mounted at an opening, and at least one pushing element (9) is displaceably
mounted on the body (2, 2'), wherein the at least one door (7, 7') can be pivoted
from a closed position at least partially covering the opening via a pivoting device
into a first opening position, wherein the at least one door (7, 7') is displaceable
from the first opening position into a second opening position and by means of at
least one transmission device (15) the pushing element (9, 9', 90) is movable out
in an opening direction by the displacement of the door (7, 7'), characterized in that a coffee machine or a toaster is provided on the pushing element (9, 9', 90).
2. Piece of furniture according to claim 1, characterized in that the transmission device (15) comprises at least one pulling means, in particular
a cable pull, a belt drive or chain drive, which is connected to the at least one
door (7, 7') and the at least one pushing element (9, 9', 90).
3. Piece of furniture according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one door (7, 7') is displaceable from the first opening position into
the second opening position substantially in horizontal direction, and the at least
one door (7, 7') in the second opening position is predominantly inserted in a receptacle
in the body (2, 2').
4. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one pushing element (9, 9', 90) is displaceably held on at least one,
preferably two pull-out guides (10).
5. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the pivoting device is displaceably mounted on the body (2, 2').
6. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the pivoting device comprises at least one hinge and the door (7') is pivotable about
a vertical pivot axis or comprises at least one flap fitting and is pivotable about
a horizontal pivot axis.
7. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that, by means of the transmission device (15), when the at least one door (7, 7') is displaced
into the second opening position, the at least one pushing element (9, 9') can be
moved out over at least part of the travel distance.
8. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that at least one spring (27, 28) is provided to keep the pulling means, in particular
the cable pull, belt drive or chain drive of the transmission device (15), tensioned.
9. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that a damping device (29) is provided to brake the door (7, 7') during the closing movement
from the first opening position into the closing position.
10. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that a double-leaf door (7') is movably mounted at the opening of the body (2').
11. Piece of furniture according to claim 10, characterized in that synchronizing means couple the transmission devices of the double-leaf door (7')
to each other.
12. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that a door (7') is provided at the opening of the body (2') as a folding door having
at least two door elements (7a, 7b) held in a hinged manner against one another.
13. Piece of furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the pushing element (9, 9') is designed as a drawer, tray or inner body (90).
14. Method for opening at least one door (7, 7') on a body (2, 2') of a piece of furniture
(1, 1'), having the following steps: pivoting at least one door (7, 7') from a closed
position into a first opening position, characterized by displacing the at least one door from the first opening position into a second opening
position, wherein at least one pushing element (9) is therefore pushed out at least
partially in the opening direction via at least one transmission device, wherein a
coffee machine or a toaster is provided on the pushing element (9, 9', 90).
15. Method according to claim 14, characterized in that when the at least one door (7, 7') is displaced from the second opening position
into the first opening position, the at least one pushing element (9, 9', 90) is displaced
in the closing direction.
16. Method according to claim 14 or 15, characterized in that when the at least one pushing element (9) is displaced in the closing direction,
the at least one door (7, 7') is displaced from the second opening position into the
first opening position.
1. Meuble (1, 1') avec un corps (2, 2') sur lequel au moins une porte (7, 7') est supporté
de façon mobile au niveau d'une ouverture et au moins un élément coulissant (9) est
supporté de façon coulissante sur le corps (2, 2'), dans lequel l'au moins une porte
(7, 7') peut pivoter d'une position de fermeture où elle couvre au moins partiellement
l'ouverture à une première position d'ouverture à l'aide d'un dispositif de pivotement,
l'au moins une porte (7, 7') pouvant effectuer une translation de la première position
d'ouverture à une deuxième position d'ouverture et l'élément coulissant (9, 9', 90)
pouvant être sorti par au moins un dispositif de transmission (15) par la translation
de la porte (7, 7') dans une direction d'ouverture, caractérisé en ce qu'une machine à café ou un grille-pain est prévu sur l'élément coulissant (9, 9', 90).
2. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de transmission (15) comprend au moins un moyen de traction, en particulier
un câble de traction, un entraînement à courroie ou un entraînement à chaîne, qui
est relié à l'au moins une porte (7, 7') et à l'au moins un élément coulissant (9,
9', 90).
3. Meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins une porte (7, 7') est capable d'une translation sensiblement horizontale
de la première position d'ouverture à la deuxième position d'ouverture et l'au moins
une porte (7, 7') est en majeure partie insérée dans un logement du corps (2, 2')
dans la deuxième position d'ouverture.
4. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément coulissant (9, 9', 90) est retenu de façon coulissante sur
un, de préférence deux guides d'extraction (10).
5. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de pivotement est supporté de façon coulissante sur le corps (2, 2').
6. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de pivotement comprend au moins une charnière et la porte (7') peut
pivoter autour d'un axe de pivotement vertical ou comprend au moins une ferrure de
clapet et peut pivoter autour d'un axe de pivotement horizontal.
7. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément coulissant (9, 9') peut être sortie sur au moins une partie
de la distance au moyen du dispositif de transmission (15) lors de la translation
de l'au moins une porte (7, 7') dans la deuxième position d'ouverture.
8. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un ressort (27, 28) pour garder tendu le moyen de traction,
en particulier le câble de traction, l'entraînement à courroie ou l'entraînement à
chaîne, du dispositif de transmission (15).
9. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif d'amortissement (29) est prévu pour freiner la porte (7, 7') lors du
mouvement de fermeture de la première position d'ouverture à la position de fermeture.
10. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une porte à deux battants (7') est supportée de façon mobile sur l'ouverture du corps
(2').
11. Meuble selon la revendication 10, caractérisé en ce que des moyens de synchronisation couplent entre eux les moyens de transmission de la
porte à deux battants (7').
12. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une porte (7') est prévue sur l'ouverture du corps (2') sous la forme d'une porte
pliante avec au moins deux éléments de porte (7a, 7b) retenus l'un à l'autre de façon
articulée.
13. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément coulissant (9, 9') est conformé comme un tiroir, un plateau ou un corps
intérieur (90).
14. Procédé pour l'ouverture d'au moins une porte (7, 7') sur un corps (2, 2') d'un meuble
(1, 1'), comprenant les étapes suivantes : pivotement d'au moins une porte (7, 7')
d'une position de fermeture à une première position d'ouverture, caractérisé en ce qu'il comprend une translation de l'au moins une porte de la première position d'ouverture
à une deuxième position d'ouverture, un élément coulissant (9) étant au moins en partie
poussé vers l'extérieur dans le sens de l'ouverture par au moins un dispositif de
transmission, une machine à café ou un grille-pain étant prévu sur l'élément coulissant
(9, 9', 90).
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que lors de la translation de l'au moins une porte (7, 7') de la deuxième position d'ouverture
à la première position d'ouverture, l'au moins un élément coulissant (9, 9', 90) est
déplacé dans le sens de fermeture.
16. Procédé selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que, lors de la translation de l'au moins un élément coulissant (9) dans le sens de fermeture,
l'au moins une porte (7, 7') est déplacée de la deuxième position d'ouverture à la
première position d'ouverture.
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